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Tourismus

Die Zuschriften sind so aufgelistet, dass die neuesten Berichte in der Regel immer oben erscheinen

Wichtig für Vermieter

Stellungname des Bundes für Steuerzahler. Die Bettensteuer ( Matratzenmaut)  ist seit Jahren ein Ärgernis. Die Erhebung und Abführung obliegt den Beherbungsbetrieben. In der Zwischenzeit sind schon zahlreiche Gerichtsentscheidungen ergangen.

Unter anderem hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass eine Bettensteuer auf beruflich veranlasste Übernachtungen nicht erhoben werden darf.

Nun befasst sich das Bundesverfassungsgericht mit der Abgabe. Der BdSt hat sich mit einer schriftlichen Stellungnahme beim Gericht eingebracht und dort die Defizite der Steuer aufgezeigt

Wenn das für Berufstätige bei der Bettensteuer gilt, müsste  das konsequenterweise auch für die Kurtaxe gelten! Immer wieder taucht die Frage auf, wieso die Vermieter zusätzlich zu der Kurtaxe von 75 Cent auch noch die 25 Cent für die DBT einziehen müssen.? Wo ist dazu die entsprechende rechtliche Grundlage ?

Forum Langenargen 11.10.2019

Betr. Meldung in der SZ, dass Hagnau ab 01. April 2020 die EBC einführt.
Sie wird 2020 die einzige neue Gemeinde im Bodenseekreis sein.
Wie es dazu kam, lesen Sie hier:
Fragwürdige Methoden in Hagnau
Am 27.08.2019 fand eine Vermieterversammlung statt, bei der von Frau Stegmann die DBT und EBC vorgestellt wurden. Frau Stegmann hatte zwei Mitarbeiterinnen mitgebracht. Anwesend waren auch Herr Löffler von BODO, die Leiterin der TI Hagnau mit Mitarbeiterin, die Leiterin von Immenstaad und auf reservierten Stühlen zwei Vermieter aus Immenstaad, nicht zuletzt auch der Bürgermeister. Die Einladung war ganz allgemein gehalten worden und ging bevorzugt an die Mitglieder des Vermietervereins. Es war darin vor allem nicht erwähnt, dass es zu einer anschließenden Abstimmung über die Teilnahme an der EBC kommen würde. Am Eingang wurde ein Fragebogen verteilt. Die Fragen waren sehr ungewöhnlich formuliert. Die entscheidende Frage lautete: Wie stehen sie zu Einführung der EBC in Hagnau?
Eher ja, unentschlossen oder eher nein? Man erklärte dazu den Anwesenden, dass ein Stimmungsbild erstellt werden solle. Die Vermieter konnten im Vorfeld schriftlich Fragen formulieren, deren Beantwortung an die Wand projiziert wurde.
Eine Fragerunde vor Ort wurde sehr kurz gehalten, sodass bei weitem nicht alle Fragen gestellt werden konnten. Die zwei eingeladenen Vermieter aus Immenstaad lobten die EBC in höchsten Tönen. Zusätzlich wurden noch Lobesmails an die Wand projiziert.
Dann erklärte, für viele überraschend, der Bürgermeister, dass es jetzt zu einer Abstimmung kommen sollte, wo doch vorher nur von der Erstellung eines Stimmungsbildes die Rede gewesen war. Trotz des Protestes einiger Anwesenden, die sich getäuscht und überrumpelt fühlten, kam es dann zur Auszählung. Das Ergebnis lautete: 59 dafür, 31 dagegen und 10 unentschlossen. Es war keine juristische Kontrollperson bei der Auszählung anwesend! Der Bürgermeister ging dann nach diesem Votum davon aus, dass die EBC am 01.04.2020 in Hagnau eingeführt wird. Am Ausgang wurden Gutscheine für eine EBC-Tageskarte ausgegeben.

Ergänzung

Es sollte noch erwähnt werden, dass Frau Stegmann bei Veranstaltungen mit falschen hohen Gewinnzahlen bei der DBT aufwartete. Sie wurde darauf angesprochen und explicit gefragt, ob der DBT ggf. zusätzliche Zuschüsse gewährt worden wären, die sie einfach mit einbezogen hätte. Sie verneinte diese Frage sogar schriftlich. Später stellte sich jedoch heraus, dass sie die Unwahrheit gesagt hatte. Sie wird auch in dem aktuellen Zeitungsartikel zitiert, dass Lindau 2021 die EBC möglicherweise einführt.
Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Lediglich der Chef der Lindauer Tourismus und Kongress GmbH (LTK), Herr Carsten Holz, propagiert diesen Plan. Er hat jedoch überhaupt keine Befugnisse, denn die Entscheidung fällen die Stadträte, die eher skeptisch sind.
In einem anderen Zusammenhang wurde Frau Stegmann gefragt, ob sie wüsste, dass es in Langenargen seit der Einführung der EBC sowohl bei den Buchungen als auch bei den Übernachtungen im Vergleich zu anderen Seegemeinden ein deutliches Minus gab. Sie wusste angeblich nichts davon!
In Bezug auf die Verlängerung des Kooperationsvertrages in Langenargen kann man ebenfalls von einer Täuschung der Gemeinderäte sprechen.
Nach alledem sollte man inzwischen ganz erhebliche Abstriche an der Glaubwürdigkeit von Frau Stegmann machen.

Forum Langenargen 09.10.2019


Overtourismus
In den letzten Tagen kam wieder der Begriff Overtourismus auf. Sicherlich gilt das für Venedig, Amsterdam und Barcelona,
aber ganz sicher gilt das nicht für Langenargen. Heute fand sich in einem Link der SZ vom 18.08. ein Beitrag mit der
Überschrift: "Experten schlagen Alarm. Auch am Bodensee gibt es Anzeichen von Overtourismus". Die Aussage kommt
von der Expertin A. Brittner-Widmann, Sie war Gastrednerin beim sog. ersten Immenstaader Tourismusforum
(ob noch eines folgte, ist nicht bekannt). Wir waren damals vor Ort. Als wir nach dem Vortrag ein paar kritische Fragen
stellten, wurden wir von ihr und Frau Stegmann, der neuen Leiterin der DBT, hinauskomplementiert. Am Folgetag
meldete sich eine Uhldinger Vermieterin und schickte uns ein Video, in dem Frau Brittner-Widmann inmitten eines
Destinationscamps in Gesellschaft der Hauptmacher der DBT und der insolventen Firma Geios mit Herrn Feustle,
sich mit allen duzend zu erkennen war. Die Erkenntnisse auf dem Immenstaader Symposion waren widersprüchlich
und deshalb nicht wert, zu besprechen.
Quintessenz: Den Overtourismus gibt es in der Hochsaison nur auf der Mainau.
Wir brauchen jedoch keine Fachleute zu sein, um festzustellen, dass es in Langenargen mit Sicherheit in den nächsten
10 Jahren keinen Overtourismus geben wird, denn es gab zuletzt eher ein Tourismusvertreibungsprogramm.
Die Zahlen der Ankünfte In Langenargen sind seit Jahren rückläufig und die Auslastung beträgt im Jahresdurchschnitt
nur 50 %!  Sie können sich also bequem zurücklehnen.

Forum Langenargen  03.10.2019

Wir rutschen zunehmend in eine Rezession
Schuld sind neben dem drohenden Brexit die zunehmenden Handelskonflikte. Das BIP wird nächstes Jahr nur noch
0,5 Prozent betragen.
Sicherlich wird unser Tourismus nicht ungeschoren davonkommen. Jetzt rächen sich die mangelnden Investitionen.
Was wird dem Gast für die im Vergleich zur EBC Langenargen nur gering teurere Baden-Baden Gäste-Card
geboten (je nach Kurzone zwischen 1,70 € und 3,80 €) ? Es gibt dort ein Angebot an gepflegten Parks.
Sonntags werden  kostenlose Kurkonzerte geboten.  Mit der Gästekarte gibt es Ermäßigungen bei mehrern Thermen
und in drei öffentlichen Bädern. Dazu kommen ein Konzerthaus und ein Casino von Weltrang.
Weiterhin gibt es die kostenlose, immer zugängliche Trinkhalle sowie das bekannte Burdamuseum und die Kunsthalle.
In unmittelbarer Nähe kann man auch Pferderennen besuchen.
Was bietet unser Ort dagegen mit der zweithöchsten Kurtaxe Baden-Württembergs?
Das ist sehr wenig! Leider auch Pflasterflächen, verschmutzte Uferstreifen und einen ganzen Straßenzug gefällter Bäume.

Forum Langenargen 03.10.2019

Echt Bodensee oder die Entdemokratisierung des Bodenseekreises schreitet voran
Bodensee Redaktionsdienste Peter Groß – 26.09.2019 – CC-BY-NC-ND 4.0
Es scheint, dass ein schwacher Augenblick genutzt wurde und jetzt die Gemeinde
Hagnau der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) auf den Leim kroch. Wie
kann man es anders verstehen, wenn schon im Jahr 2014 die Neugestaltung des
Uferparks sowie eine Kooperationsvereinbarung mit der DBT am demokratischen
Veto der Bürger scheiterte bis dieser Tage Blendwerk und Trickserei triumphierten.
Es bedarf einer besonderen Unverfrorenheit seitens des Landrats Wölfle wenn er in
der Schwäbischen Zeitung (SZ, 24.09.2019) behauptet: „Ich bin heute entspannter,
weil wir durch die Umstellung auf die Papierkarte und die neu beigetretenen
Gemeinden finanziell im Haben-Bereich sind. Die EBC spielt Geld in die Kasse, so
dass das gewährte Darlehen [1,2 Mio. Euro, ab 2021] zurückgezahlt werden kann.“
Er schweigt zu den Gesellschafterzuschüssen , die wohl nie erstattet werden. Vom
Bodenseekreis 520.000 Euro, statt im Vorjahr 408.000 Euro, also 112.000 Euro
mehr. Der Betrag aller Gesellschafter dürfte 2018 wohl 750.000 Euro erreichen.
Dazugerechnet werden müssten jene 25%, von einem Euro pro Übernachtung, die
aus den Kassen teilnehmender Gemeinden an die DBT abgeführt werden. Es wird
nichts gesagt zum Einsatz von mehr Bussen, kürzeren Fahrtakten oder längeren
Zügen, damit es für Fahrgäste, besonders Kinder, nicht andauernd heißt
Zurückbleiben. Eine Ursache für das Zurückbleiben ist wohl auch der Anstieg der
Fahrgastzahlen von 34.800.000 (2017) auf 39.562.000 (2018) also 13,7%.
Es gab in Internetblogs viele Berichte zum Thema. Über das Scheitern der DBT am
Veto sachkundiger Gemeinderäte oder betriebswirtschaftlich denkender Vermieter,
denen der Landrat nun verhöhnend mitteilt: „Unter dem Strich entscheiden nicht
Gastgeber oder die Tourist-Infos über das Thema, sondern die Gäste.“ (SZ). Also
wenige Gäste entscheiden heute gegen den Willen der Einheimischen und vieler
Gastgeber. Nur seltsam ist, dass sich viele langjährige Gäste nach Einführung der
EBC gegen Langenargen entschieden und dort Buchungen stark zurück gingen.
Nun geschah es, dass die sogenannten Hagnauer Vollgastgeber (meist mittlere
Hotelbetriebe) sich grob gegen den Bürgerwillen, gegen Bedenkenträger, auch
gegen Interessen ihrer Mitarbeiter oder deren Familienangehörige heimtückisch
durchsetzten. Die Kosten für touristische Mehrleistungen des Verkehrsverbundes
tragen im größeren Umfang Berufspendler, Auszubildende, Schüler und Studenten.
Im Gegensatz zu anderen Regionen, in denen Fahrtkosten bis auf 365 Euro
jährlich, landesweit und preiswert bis zum Nulltarif für Schulkinder gekürzt wurden
finden Fahrgäste und Schulkinder am Bodensee trotz überhöhter Tarife viel zu oft
keinen Platz in Bahnen und Bussen. Dazu veröffentlichte die Fridays-For-Future
Studentengruppe
der Humbold-Universität ihre Forderung das kostenlose Ticket
der Schülerinnen auf Studierende und Auszubildende auszuweiten. Eine Forderung
die in Städten und Ländern zunehmend erfolgreich umgesetzt wird – bloß eben am
Bodensee nicht. Die Fridays-for-Future-Aktivisten vor Ort sollten nicht schweigen,
wenn sie als Teil der Bewegung das Thema Klimawechsel und den ÖPNV als
wesentlichen Faktor für bessere Umweltbedingungen ernst nehmen.
Wenn der Hagnauer Bürgermeister Volker Frede im Südkurier von vermeintlichen
Erfahrungen in Immenstaad schwärmt: „ Dort sind vor allem die Gäste zufrieden.
Das ist ja das eigentliche Ziel und letztlich der Mehrwert auch für die Gastgeber.“
Da wird gejubelt, dass der Echt Bodensee Bus in Kippenhausen hält und völlig
vergessen, dass das nur in den wenigen Wochen in den Sommerferien der Fall ist,
dass Gäste in den übrigen Monaten und der Vor- und Nachsaison diese Leistung
nicht erhalten, dass der Bus nicht auf jeder Tour alle Haltepunkte anfährt und damit
Umstiege verbunden sind. Trotzdem bezahlen müssen die Gäste in jedem Fall.
Wer wird diese super bürokratische Monster DBT und ihr verborgenes Netzwerk in
wenigen Jahren noch brauchen, das allein alle Bemühungen um Demokratisierung
ad absurdum führt, indem es Gemeinderäte zu Befehlsempfängern herabstuft.
Wenn die Touristikchefin Barbara Schmidt im Südkurier etwas zum Thema
Zustimmung von Betrieben mitteilt, bedeutet das doch nichts anderes, als das die
Entscheidungen durch die Troika Landratsamt, Bürgermeister und Tourist
Information gefällt war, lange bevor man ein objektives Lagebild erstellen konnte.
Wie viele politisch engagierte Bürger schon kurz nach den Gemeinderatswahlen
feststellen konnten, ist von Transparenz und Mitbestimmung bei Langenargener,
Immenstaader und Hagnauer Gemeinderäten keine Rede mehr.
Ich meine, eine Fraktion wie die Offene Grüne Liste, die mit mehr Transparenz
besonders kokettierte, oder die SPD mit ihrem inzwischen kläglich gescheiterten
Vorstoß für ein 365-Euro-Ticket könnten auf Mailanfragen wenigstens auch einmal
antworten. Sich für einen Dialog mit betroffenen Bürgern aufgeschlossen zeigen,
die andere Vorstellungen vom Ausbau des öffentlichen Nahverkehr im gesamten
Bodenseekreis haben. In einer Stellungnahme betont die Stadt Überlingen, dass
der Lückenschluss zwischen Friedrichshafen und Radolfzell ohne Strom bleibt. Es
gab auch Städte und Gemeinden, die eine finanzielle Beteiligung an den
Planungskosten in Aussicht gestellt haben – aber aktuell herrscht wieder ewige
Ruhe, wie seit über 27 Jahren. Jürgen Resch (DUH) bleibt mit dem Hinweis auf die
hohen Atemluftbelastungen in Dieselzügen ungehört. Über damit verbundene
Gesundheitsschäden wird geschwiegen.
Über eine DBT- Beteiligung der Stadt Lindau fabulieren bisher nur der Landrat des
Landkreises Lindau, Elmar Stegmann (Vorsitzender der DBT Gesellschafter) und
der Clan der Tourismusmanager, ohne demokratische Legitimation der Stadt
Lindau. Ob das wohl für die DBT gut ausgeht?

 

Die Situation ist ist noch viel dramatischer.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere  Veröffentlichungen unter Tourimus vom  29.08.18
und vom 26.04.19, sowie bei Bürgemeinungen vom 03.09.19 hin.

Auszug aus den genannten Artikeln:
Bei den Gewerblichen ergab sich für die erste Jahreshälfte von 2016 bis 2018 ein Minus von 9% bei den Ankünften
und ein Minus von 8,85 % bei den Übernachtungen.
2017 ergab sich bei allen Vermietern ein Minus von 9,4% bei den Ankünften (die Gemeinde gab fälschlicherweise
minus 7 % an) und Minus 3,8 % bei den Übernachtungen.
Die Differenz aller Ankünfte 2017 im Vergleich zu 2016 betrug Minus 9,4 %.
Im Vergleich zu den Seeorten am Überlinger See betrug der Unterschied ca. 19,4%.
2018 (Jahrhundertsommer) erzielten alle Gastgeber bei den Ankünften ein Plus von 5,1 %,
bei den Übernachtungen ein Plus von plus 3,5 %. Die übrigen Seeorte lagen weitaus besser.

Erstes Halbjahr 2019 im Vergleich zu 2018:
Bei den Gewerblichen: Ankünfte  Minus 4,5 %: Differenz zu Baden-Württemberg Minus 7,72 %.
Übernachtungen Minus 3,9 %. Differenz zu Baden-Württemberg Minus 7 ,36 %.
Die Differenz seit 2016 zu BW betrug 22 % bzw.25 %! zu Ungunsten von Langenagen.
Der Fünf-Jahresvergleich mit Friedrichshafen ergibt ähnlich wie bei Baden-Württemberg sowohl bei Ankünften
als auch bei Übernachtungen eine Differenz von 20 %! zu Ungunsten von Langenargen.

Quelle: Stat. Landesamt, B.-W., Gde. Langenargen und regionale Printmedien

Forum Langenargen 24.09.2019

An die Gemeinde und die Vermieter/innen,
die Vermieter werden von der Gemeinde dazu verpflichtet, von den Gästen einen Euro als sog. Kurtaxe einzuziehen, von dem aber nur 75 Cent kurtaxenfähig sind.
Laut Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichtshofes BW in Mannheim ist nur der kurtaxefähige Beitrag für den Öffentlichen Nahverkehr von 75 Cent als Kurtaxe zulässig, nicht jedoch der Beitrag von 25 Cent/Übernachtung, der zusätzlich an die DBT zu entrichten ist.
Folglich müsste jeder Steuerzahler ohne jeglichen Gegenwert die 25 Cent/Übernachtung aus dem allgemeinen Haushalt der Stadt entrichten, was bei jährlich 250.000 Übernachtungen den allgemeinen Haushalt mit über 60.000 Euro belasten würde. Mit diesem Beitrag pro Übernachtung bezahlt der Gast demnach auch! die DBT, was eindeutig rechtswidrig ist. Dazu verweisen wir auf das Urteil des VGH unter dem Aktenzeichen 2S 1524/16 VGH.
Des Weiteren verstößt die Kommune gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Während der Gast für 75Ct/Tag Bus und Bahn benutzen kann, muss der Bürger für eine Tageskarte 15.90 € bezahlen. So etwas kann man keinesfalls als Solidarprinzip bezeichnen. Hier wird der Gleichbehandlungsgrundsatz "Gast zu Bürger" mit Füßen getreten.
Es wird zurzeit diskutiert, ob nochmals eine Normenkontrollklage beim VGH Mannheim eingereicht werden soll.

Forum Langenargen 16.09.2019

Liebe Hoteliers, Gemeinderäte und Gemeinderätinnen
(die privaten Vermieter wurden ja nie gefragt),
in der aktuellen Ausgabe der DEHOGA-Mitteilungen finden Sie den Hinweis auf eine neue Gästekarte, die die EBC blass
aussehen lässt. Die umlagenfinanzierte Karte ist für die Gäste kostenlos, das bedeutet, dass die Kurtaxe nicht erhöht werden
muss. Sie bietet natürlich ebenfalls freie Fahrt mit Bus und Bahn, jedoch noch in einem weitaus größeren Gebiet als die EBC.
Die Ermäßigungen bei verschieden Leistungsanbietern sind mit denen der EBC vergleichbar. Die Verwaltungskosten sind
deutlich geringer. Neben der Konus- und der VHB-Karte ist das die dritte und interessanteste Alternative.
Die Langenargener Kurtaxe könnte 60 % niedriger, also bei 2 Euro liegen, wenn endlich Vernunft einträte und an die finanzielle
Situation der Gäste mit Familien gedacht würde.
Wir sind überzeugt, dass es bei einem Wechsel zu einem Buchungsaufschwung kommen würde.

Forum Langenargen  13.09.2019

Hier sollte man endlich ehrliche Werbung machen!
Wir hatten schon mehrfach darauf hingewiesen, dass einige sog. kostenlose Leistungen für EBC-Inhaber Bauernfängerei
und Täuschung der Gäste sind, denn die genannten angeblich kostenlosen Leistungen sind für alle Bürger schon immer
unabhängig von der EBC kostenlos gewesen. So zum Beispiel: Freilandschach, Boccia, Boule, Filmabende, Galeriebesuch
und Promenadenkonzerte. Das Hallenbad ist nur von Ende September bis Ende März geöffnet, also zu einem Zeitpunkt,
wo kaum noch Gäste da sind. Den Gästen wird auf Flyern  vermittelt, dass sie einmalig kostenlos ein Fahrad ausleihen können.

Sie müssten dazu einen Gutschein in der TI abholen. Nur wenn sie die Rückseite genau studieren, erfahren sie,
dass das nur im März und April und vom 9. September bis zum 31. Oktober möglich ist.!!!
Wir hoffen, dass der neue Leiter der TI endlich Ehrlichkeit in die Angaben der sog. kostenlosen Leistungen für EBC-Inhaber bringt.

Forum Langenargen  05.09.2019

Eilmeldung
Ab dem 10. September kommt es zu einer zehntägigen Vollsperrung der B31 von Friedrichshafen bis Immenstaad.
Dazu kommt die viermonatige Sperrung der Bahn von Langenargen nach Lindau.
Damit verliert die EBC deutlich an Wert. Es wäre eine Angelegenheit des Anstandes, wenn die "Kurtaxe" entsprechend
reduziert würde. Weniger Geld für weniger Leistung!

Forum Langenargen    29.08.2019

Städtetag will 365-Euro-Ticket und wir sind nicht dabei
Bodensee Redaktionsdienste - Peter Groß – 22. August 2019 – CC-BY-NC-ND 4.0

https://www.forum-langenargen.de/uploads/Städtetag will 365-Euro-Ticket und wir sind nicht dabei-23-08-2019.docx

Elektrifizierung der Südbahn:
So geht's weiter (Stand Juli 2019)

https://www.ding.eu/de/aktuelles/homepage-themen/elektrifizierung-suedbahn/

SÜDKURIER: Mit dem Zug von Friedrichshafen nach Lindau:
Warum die Reise bald viel länger dauern wird

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/Mit-dem-Zug-von-Friedrichshafen-nach-Lindau-Warum-die-Reise-bald-viel-laenger-dauern-wird;art372474,10253239?wt_mc=skwww.skwww.skwww_g_skwww.share_e-mail

Forum Langenargen   21.08.2019

Der plötzliche Gesinnungswandel bei einigen Parteien
Als wir vor zwei Jahren auf das 365 Euro Ticket mit dem Hinweis auf Wien und Vorarlberg hinwiesen, wurden wir
belächelt. Nach den Grünen springt nun auch die Landes SPD auf diesen Zug, nachdem eine lokale Initiative im
Häfler Kreistag gescheitert war.
Der SPD Landeschef A. Stoch fordert neuerdings das 365 Euro Ticket für Schüler, Azubis, Studierende und
Senioren, ggf. auch für Bewohner von Ballungsräumen, sowie mehr Bus und Bahnverbindungen.
Wir möchten daran erinnern, dass die Langenargener Freien Wähler in ihrem Wahlprogramm ebenfalls ein
"Ein Euro Ticket" auf der Agenda hatten.
Wir werden nachhaken.
Forum Langenargen 19.08.2019

Ist das der Sinn des EBC Busses?
Heute wurde ein EBC-Bus ohne jegliche Fenster gesichtet. Er war rundherum mit Alno Reklame versehen.
Man sollte doch annehmen, dass eine Busfahrt am See entlang doch dazu genutzt wird, um das Seepanorama
und die schöne Landschaft zu genießen, und nicht mit eingeschränkter Sicht 71 Haltestellen zu erleben.

Forum Langenargen  17.08.2019

Es sollte nur einen geben – den Landestarif
Bodensee Redaktionsdienste Peter Groß – 16. August 2019 – CC-BY-NC-ND 4.0

https://www.forum-langenargen.de/uploads/Es sollte nur einen geben-17-08-2019.docx


Ein Beitrag aus der Züricher Zeitung, über den sich unsere Touristiker Gedanken machen sollten.
BETREFF: Instagram & Co. - Social Media verändert den Schweizer Tourismus:

https://www.nzz.ch/schweiz/instagram-co-social-media-veraendert-den-schweizer-tourismus-ld.1499230?utm_source=pocket-newtab

Forum Langenargen 15.08.2019

Frau Stegmann balanciert auf einem sehr schmalen Steg
Sie wurde unrühmlich bekannt, als sie letztes Jahr bei einer EBC-Informationsveranstaltung in ihrem Heimatort Immenstaad ein paar Andersdenkende, die um eine Diskussion über Alternativen gebeten hatten, vor die Tür setzen ließ. Den Einheimischen und dem Bürgermeister war dies offensichtlich äußerst peinlich. Keiner der Gäste aus verschiedenen Gemeinden hatte Derartiges schon einmal erlebt.
Als es jetzt in Langenargen um eine Vertragsverlängerung des Kooperationsvertrages ging, nutzte sie geschickt eine vorangehende Veranstaltung mit weiblichen Teilnehmerinnen, um die zum Teil des Themas unkundigen Damen mit eindrucksvollen Zahlen und Versprechen zu überzeugen. Im letzten Moment zog sie für die Gemeinderäte/innen einen neuen Vertrag aus der Tasche, bei dem noch nicht einmal die Regeln des Datenschutzes und der Haftung vermerkt waren. Diese Neuerung wurde dem Gemeinderat als fast identisch zum Vorvertrag dargestellt, obgleich wichtige Änderungen vorgenommen worden waren.
Der Gemeinderat bekam dieses Papier erst wenige Stunden vor der Abstimmung zu Gesicht, sodass man sich nicht mehr rechtzeitig damit beschäftigen konnte!
Am 13.05. war im Südkurier zu lesen, dass im Jahr 2017 rund eine halbe Million Euro in der Kasse der DBT fehlten, dass aber im Geschäftsjahr 2018 mit einem kleinen Plus zu rechnen sei. Ziel sei es nun, den Kredit des Hauptgesellschafters von 1,2 Millionen Euro abzuzahlen und keine neuen Schulden mehr zu machen.
Bei einer Gemeinderatssitzung am 05.06.19 (also drei Wochen später) war überraschenderweise zu erfahren, dass die DBT plötzlich ein Unternehmensergebnis von plus 94.309 Euro erzielt habe, wo doch in dem im Dezember 2018 veröffentlichten Beteiligungsbericht des Bodenseekreises auf Seite 70 unter dem Punkt Risikobericht darauf hingewiesen worden war, dass die DBT für das Geschäftsjahr 2018 ein Unternehmensergebnis in Höhe von minus 353.000 Euro erwarte. Das bedeutete eine Ergebnisverbesserung von 447.309 Euro !! in wenigen Monaten. Eine derartige Ergebnisverbesserung nach nahezu abgeschlossenem Geschäftsjahr 2018 bis zur endgültigen Fertigstellung des Jahresabschlusses im späten Frühjahr 2019 war erklärungsbedürftig.
Daraufhin erfolgte ein reger Mailverkehr. Anschließend einige Ausschnitte aus ihren Antworten:
26.06.:"Gerne lasse ich Ihnen unsere Bilanz und den Lagebericht zukommen. Diese Daten stehen voraussichtlich bis Ende Juli zur Verfügung".
Dazu erfolgte eine Einladung zu persönlichen Erklärungen in den Geschäftsräumen.

04. 07.: "Es gibt Regeln: Die Bilanz einer GmbH darf erst dann veröffentlicht werden, wenn die entsprechenden Gremien (in diesem Fall die Kreistage) die Zustimmung erteilt haben. Unsere Gesellschafterversammlung hat ja bereits zugestimmt. Sobald wir grünes Licht haben, wird die Bilanz im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist für jeden einsehbar".

25.07.: "Sobald alle 5 Gesellschafter die Bilanz freigegeben haben, werde ich Sie informieren.
Ich möchte Sie jetzt schon darauf hinweisen, dass die EBC in der Bilanz nicht extra ausgewiesen wird."

07.08.: "Wir als GmbH sind verpflichtet, unsere Bilanz bis zum Ende des Jahres offenzulegen."

erneut am 07.08: "Die Gremien der Gesellschafter müssen noch zustimmen. Die Gesellschafterversammlung hat, wie bereits erwähnt, in ihrer letzten Sitzung unserem Jahresabschluss zugestimmt. Im konkreten Fall bedeutet dies: Die Gremien der drei Landkreise sind die jeweiligen Kreistage. Die Gremien der Gemeinden Bodman und Stockach sind die jeweiligen Gemeinderäte. Sobald alle Gremien zugestimmt haben, wird unsere Bilanz veröffentlicht werden und auch Ihnen zugänglich gemacht".
Es erfolgte erneut eine Einladung, zu einem persönlichen Gespräch in den Geschäftsräumen.
Jeder soll jetzt selbst beurteilen, was er mit diesen widersprüchlichen Aussagen anfangen kann.
Frau Stegmann spricht von Regeln, die sie selbst nicht einhält, indem sie nicht nachweisbare Zahlen bedarfsweise einfließen lässt.
Sie ist unglaubwürdig, wenn sie angibt, dass der auf der CMT Stuttgart konzipierte Stand der DBT für die ganze Seeregion eine sehr gute Resonanz hatte, aber verschweigt, dass die EBC überhaupt nicht vertreten war. Sie gibt zu, dass "die elektronische Meldepflicht ganz klar einen Mehraufwand für die Gastgeber bedeutet".

Auf die Frage, ob die DBT weiterhin eine elektronische Gästekarte anstrebt, antwortet sie, dass sie persönlich nicht glaubt, dass die Chipkarte noch einmal kommt. Fast gleichzeitig verhandelt sie jedoch mit den Verantwortlichen der digitalen Walserkarte und verspricht, wenn es zu einer Änderung am Kartenmodell käme, dass man die Gastgeber im Gegensatz zu früher mit einbeziehen würde.
Sie gibt auch zu, dass die Vergünstigungen der 175 Tourismuspartner oft minimal sind, trotzdem werden sie als eines der Hauptwerbeargumente für die EBC genutzt.
Sie gibt ferner zu, dass die Verknüpfung ihres Buchungsportals über den Konzern HRS läuft und verspricht, den Vertrag aufzulösen. Inzwischen ist die Situation noch undurchsichtiger geworden. 
Beworben werden immer  noch alle Gemeinden - auch die, oder besonders diejenigen, die keine Subventionsgelder zahlen und deren Vermieter zur Ausführung der ganzen Arbeitder Datenerfassung und Kartenausgabe genötigt werden. Unter Urlaub buchen findet sich folgender Dienstleister: Lohospo aus Freiburg https://tportal.toubiz.de/Lohospo-DBT/ukv?reset=1  Beworben werden da Unterkünfte in Stockach , Deggenhausertal und sonst wo...... aber nicht die teilnehmenden Gastgeber !  In Langenargen werden nur 14 Unterkünfte beworben.... und 1 x Eriskirch. wahrscheinlich nur die Lohospo Kunden ( Provision 15%).. Wer Zugriff auf die Gästedaten hat, ist nicht klar zu  erkennen.
Sie sagte auch in einem Interview, sie habe großes Verständnis dafür, dass Transparenz darüber verlangt würde, was die DBT mit den Einnahmen der Gemeinden mache und sehe die EBC-Gemeinden als gleichberechtigte Partner. Einen Vergleich mit Alternativkarten hat sie immer gescheut. Sie weiß natürlich, dass die kostenlose Konuskarte im Vergleich zur EBC ein 800 % größeres Gebiet für freie Fahrt mit Bus und Bahn anbietet und dazu 250 Tourismuspartner mit Vergünstigungen.
Sie weiß auch ganz genau, warum bei den Entscheidungen der Pilotgemeinden die Gastgeber entmündigt worden sind.

Forum Langenargen 08.08.2019

Anbei ein aktueller Leserbrief:
Hintergrundwissen: Frau Stegmann balanciert auf einem sehr schmalen Steg
Zukünftig fließt das Geld nicht mehr direkt zu HRS, sondern in den Schwarzwald zu einer Firma namens LOHOSPO. Die Gründerin dieser Firma war auch Gründerin von HolidayInsider, das wiederum an HRS verkauft wurde. Und wer war auch Gründer von HolidayInsider? Michael Frischkorn, der wiederum Gründer von GEIOS war. Und wer hat GEIOS eigentlich aus der Insolvenz gerettet? Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Und wer wurde von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH beauftragt, die Gastgeber zum onlinebuchen zu bewegen? LOHOSPO.
Das sind alles sehr eigenartige Zufälle!

Quelle:

https://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/christiane-niesler

https://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/holidayinsider

https://www.gruenderszene.de/datenbank/koepfe/michael-frischkorn

https://www.hsma.de/hsma_festival_2017_michael_frischkorn/

https://destinet.de/meldungen/menschen-management/strategie-orga-finanzen/6019-hochschwarzwald-%C3%BCbernimmt-mitarbeiter,-system-und-rechte-von-geios

https://www.hochschwarzwald.de/Gastgeberlounge/Meinen-Auftritt-optimieren/Vertriebsmodelle/Online-Buchbarer-Gastgeber

09.08.2019

Grüne: Schülerticket für 365 Euro im Jahr       Christoph Link, Stuttgarter Zeitung, 08.08.2019

 

Verkehr Der Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz fordert eine landesweite Netzkarte nach hessischem Vorbild. Von Christoph Link
Neun Monate nach der Einführung des landesweit gültigen Baden-Württemberg-Tickets, das den Reisenden im Nahverkehr billigere Tickets bescherte, fordert die Grünen-Landtagsfraktion in Stuttgart als neues Angebot ein im gesamten Südwesten gültiges Schülerticket.
Fraktionschef Andreas Schwarz sagte unserer Zeitung, dass das Baden-Württemberg-Ticket eine „enorme Erleichterung“ gebracht habe, da die Reisenden über die Grenzen der Verkehrsverbünde hinweg mit einem Ticket unterwegs sein könnten. „Das landesweite Schülerticket muss der nächste Schritt sein“, sagte Schwarz. Dies könnte nach dem Vorbild Hessens gestaltet werden.

 

Die schwarz-grüne Landesregierung in Wiesbaden hatte vor zwei Jahren das Schülerticket eingeführt – mit großem Erfolg. Für 365 Euro im Jahr – also einen Euro am Tag – können Schüler, Auszubildende, Beamtenanwärter, freiwillig Wehrdienstleistende oder junge Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr sämtliche Busse, Regionalzüge, S-Bahnen, Stadt- und U-Bahnen in Hessen benutzen. Schülern bestimmter Landkreise in Hessen brachte die neue Netzkarte eine Ersparnis von bis zu 175 Euro im Jahr.

„Wir wollen die selbstständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen fördern, diese Zielgruppe an Busse und Bahnen heranführen und Eltern zeitlich und finanziell entlasten“, sagte der Grünen- Fraktionschef. Und: „Im Idealfall können wir dieses Flatrate-Ticket schon zu Beginn der kommenden Legislatur anbieten.“

In diesem Punkt liegt Schwarz nicht ganz auf einer Linie mit dem vom Grünen-Parteifreund Winfried Hermann geführten Landesverkehrsministerium. „Das Schülerticket ist eine gute Idee“, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage. Zu verwirklichen wäre sie allerdings erst „im Laufe“ der nächsten Legislaturperiode. Wenn die Landtagsgrünen mit dem Ticket bereits in der ab Frühjahr 2021 beginnenden Legislaturperiode an den Start wollen, müssten noch in der alten Legislaturperiode Beschlüsse für neue Ausgaben gefasst werden. Laut Ministerium würde das neue Ticket schätzungsweise 45 Millionen Euro jährlich kosten. Insider bezweifeln auch, ob in Baden-Württemberg die Einführung des Schülertickets so einfach sein wird: Im Südwesten gibt es 22 Verkehrsverbünde, in Hessen nur drei.

Tatsache ist, dass das Schülerticket in Hessen wesentlich mehr junge Leute zum ÖPNV brachte. Im Schuljahr 2015/16 verkauften die hessischen Verkehrsverbünde RMV, NVV und VRN 255 000 Schülerjahreskarten, im folgenden Schuljahr waren es schon 407 000 – eine Steigerung um fast 60 Prozent. Der VVS äußerte sich auf Anfrage unserer Zeitung skeptisch über die Einführung eines neuen Schülertickets. Man habe gerade einen „großen finanziellen Kraftakt“ hinter sich.

Annerose Häussermann  08.08.2019

Achtung: Zug nach Lindau : Änderungen der Deutschen Bahn

KBS 751 Ulm – Aulendorf – Friedrichshafen Stadt – Friedrichshafen Hafen/Lindau*

von Sonntag, 1. bis Sonntag, 8. September, jeweils ganztägig

Schienenersatzverkehr Kressbronn <> Lindau Hbf

Die Züge dieser Strecke fallen zwischen Kressbronn und Lindau Hbf aus und werden durch Busse ersetzt. Beachten Sie die bis zu 23 Min. frühere Abfahrt bzw. spätere Ankunft der Busse in Lindau Hbf. Durch die längeren Fahrzeiten der Busse kann der Anschluss an die Züge in Lindau Hbf nur teilweise erreicht werden. In der Gegenrichtung haben Sie in Kressbronn von den Bussen Anschluss an die Züge.

§  Bitte beachten Sie, dass die Haltestellen des Schienenersatzverkehrs nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen liegen.

Grund: Arbeiten zur Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Lindau und Nonnenhorn sowie Weichenarbeiten am Bahnhof Lindau-Aeschach

 

Allgäu Angebot
Bei der Buchung einer Unterkunft im Raum Oberstdorf ab 48 Euro pro Person und Nacht sind alle Bergbahnen in Oberstdorf und im Kleinwalsertal frei !
Forum Langenargen 31.07.2019

Der Landkreis Lindau gehört seit einem Jahr zum Verkehrsverbund BODO. Es gibt immer noch viele Probleme. Kunden können sich immer noch nicht mit ihrer E-Card bei beiden Stadt Regionalbussen ein- und ausbuchen. Es muss deshalb beim Umsteigen ein weiterer Fahrschein gelöst werden. Frühestens Ende des Jahres ist eine Besserung zu erwarten. Zu viel gezahlte Kosten werden auf Antrag zurückerstattet. Dazu kommt, dass BODO die Ermäßigungsabos der DB nicht akzeptiert. Die Lesegeräte an den Bahnhöfen hatten anfänglich große Probleme, inzwischen ist es besser geworden.

Forum Langenargen 23.07.2019

Eilmeldung für Lindaubesucher:
"Gaststätten und Geschäfte schliessen beim Kinderfest.
Weil ihnen die Parkplatzpolitik ihres Oberbürgermeisters nicht gefällt, wollen Gastwirte und Einzelhändler
der Insel am kommenden Mittwoch das Lindauer Kinderfest boykottieren", schreibt die Lindauer Zeitung.

Forum Langenargen 21.07.2019

Viele Gemeinden am See wollen weiterhin keine EBC

Bodensee Redaktionsdienste Peter Groß – 20.07.2019 – CC-BY-NC-ND 4.0

 

Tourismus als Wirtschaftsfaktor bietet mehr Jobs als der Fahrzeugbau, so hört man es von Justiz- und Tourismusminister Guido Wolf (CDU). Richtig, es ist der in der Langenargener Verwaltung bekannte und hoch geschätzte Förderer von Toilettenhäuschen. Mäzen des, bis auf die TI, leerstehenden Welterbebau in (Uhldingen-Mühlhofen). Patron für Aus - oder Umbau von Touristinformationen.

 

Wir alle kennen Menschen, die irgendwie in der amtlichen Tourismusindustrie gelandet sind und sich, sowie anderen, ihren Arbeitsplatz schönreden. Nach 20 Jahren TI können amtlich bedingte Ermüdungserscheinungen wohl nur durch den Aufstieg, in eine von Landräten finanzierte Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) erträglich gestaltet werden. Da locken großzügige Alimentierung, Pension oder auch der Wohltatenkatalog für Beamte, der homöopathische oder auch anthroposophische Behandlung einschließt. Obwohl Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) die Kostenerstattung von Homöopathie für Kassenpatienten verbieten will, denkt er scheinbar nicht daran den Beihilfekatalog für Beamte, entsprechend den Interessen der Pharmaindustrie, zu modernisieren.

 

Die Bodensee Tourismusindustrie leitet(e) gerade aus dem naturkundlichen Heilwesen ihren Erfolg ab. Bis in die 20er Jahre jedenfalls. Danach kam die nationalsozialistische Periode mit dem Engagement der Kraft durch Freude Manipulateure aus dem Reichspresseamt. Die stellten das Deutsch natürlich unübersehbar heraus und es kommt heute bei Gastgebern und Einheimischen zu deutlichem Unwohlsein, wenn die DBT das Deutsch im Firmennahmen durch ein Echt Bodensee am Deutschen Bodenseeufer besonders herausstellt. Reden fortschrittliche Touristiker doch stets von der europäischen Vierländerregion.

 

Mich ärgert die Penetranz mit der die DBT, Landräte, wenige Bürgermeister und Gemeinderäte die Durchsetzung der Echt Bodensee Card erzwingen wollten und wollen. Seit 2013 geht man nach einem konspirativen Prinzip vor. So folgten der Einladung der Lindau Tourismus und Kongress GmbH (LTK/10. Juli 2019) 40 Hoteliers, Vermieter und öffentlich Bedienstete - ohne Beteiligung der Einheimischen. „Im nächsten Schritt werden Finanzierungsmodelle erarbeitet und letztendlich dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt“.(LTK).

 

Werden diesmal die Lindauer Räte auf alte, falsche Versprechen hereinfallen? Mir scheint, es besteht zu wenig politisches Interesse den Ortsansässigen eine ganzjährige, preiswerte Nutzung des ÖPNV zu ermöglichen. Man möchte sich wieder einmal nur den Anschein eines „Nachhaltigen Reiseziels“ geben und da stören die Wünsche der Einheimischen nach einem 365-Euro-Tarif wohl eher. Das besondere Anliegen der Landesregierung ist, dass sich der Tourismus im Land nachhaltig weiterentwickelt und gleichzeitig geht es nur noch darum, die von Amtsträgern auserwählten touristischen Anbieter einer Region mit ins Boot zu nehmen. Die Folgen wachsen sich inzwischen zu echten Problemen aus. Auch wenn es nur 1 Euro ist, fühlen sich zahllose Gäste betrogen, weil die Milchmädchenrechnung der DBT erst aufgeht, wenn fast 16 Touristen bezahlen, damit einer kostenlos fahren kann. Das Thema möchte ich heute nicht weiter ausführen. 15.90 Euro kostet das Tagesticket Gesamtnetz für Einheimische.

 

Hat man sich in Langenargen oder in der Stadt Lindau mal gefragt warum so viele touristische Kraftorte sich der EBC verweigern und andere nur mit äußerster Anstrengung der Landräte Wölfle, Stegmann oder Bürgermeistern die Hürde der Zustimmung zum Kooperationsvertrag nehmen konnten. Warum nur zwei Hinterlandgemeinden dabei sind (Heiligenberg und Frickingen), nachdem alle wesentlichen Städte und Gemeinden entlang der sogenannten Seelinie sich verweigern (u.a. Kressbronn Friedrichshafen, Meersburg, Hagnau Uhldingen-Mühlhofen, Überlingen, Radolfzell). Warum scheut man sich im Landratsamt vor einer demokratischen Beteiligung der Einwohner? Selbst Gemeinderat Kurt Reichle (FWI / Immenstaad) verstand, wie zahllose andere, nicht, aus welchem Grund die Gemeinde 25 Cent pro Gast und pro Nacht für die DBT bezahlen muss.

 

Aufgrund vieler Hinweise und eigener Beobachtungen, sowie der Weigerung auf Presseanfragen zu antworten, kam ich zu der Auffassung, dass es gerade im Bodenseekreis umfassender Regelungen und Maßnahmen bedarf, die sich der Transparenz und Integrität widmen. Es fehlt, wie deutlich feststellbar ist, an Sensibilisierung, einem Mehr-Augen-Prinzip, der wirksamen Kontrolle durch Gemeinderäte und einem Zugang zu amtlichen Dokumenten, der bisher zu oft durch Zurückweisung oder bürokratische Hürden unmöglich gemacht wird.

 

Letztlich ist es demokratiefeindlich, gerade weil die bestehenden kommunalen Unternehmen Verluste aus öffentlichen Mitteln oder Quellen stillschweigend ausgleichen können. Eine dringende Forderung wäre, dass jede Kommune für ihre Unternehmen einen Corporate Governance Kodex beschließt, sich für die Grundfragen der Kooperation mit den Bürgern und einem Transparenzgebot verantwortungsvoll und aufgeschlossen zeigt. Dazu gehören auch Compliance Richtlinien, die ein integres Verhalten der Beschäftigten verlangen, und ebenso für Gemeinderäte bindend sind.

 

Kommunale Unternehmen, gerade im Bereich des Tourismus oder des ÖPNV, sind Teil der Gemeinden und sie sollten sich, weil sie im Übermaß öffentliche Zuwendungen erhalten oder Gebühren touristischer oder gewerblicher Leistungsträger verwenden (Kurtaxe, Fremdenverkehrsabgabe, Bettengeld etc.), besonders für Transparenz und Korruptionsprävention öffnen.

 

Keinesfalls sollten Gemeindeeigene TI´s zur Ruhestätte unfähiger Mitarbeiter werden, die ohne Eignungsprüfung oder wirksame Qualifikationsnachweise auf Wunsch eines Amtsträgers oder Bürgermeisters bis zu den Ruhestandbezügen ergebnislos vor sich hin werkeln können, nur weil die Stellenausschreibung für sie passend gemacht wurde. Immerhin kosten diese Stellen eine Gemeinde zwischen 80.000 Euro und 130.000 Euro (Gesamtaufwand) jährlich.

 

Betreff: Empfehlung eines Lesers                    

Wie der richtige Umgang mit mobilen „Defis“ Menschenleben retten kann:

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/kisslegg_artikel,-wie-der-richtige-umgang-mit-mobilen-defis-menschenleben-retten-kann-_arid,11084068.html

Forum Langenargen 17.07.2019

Das Forum berichtete am 21. Dezember 2018 bereits über das lebenswichtige Thema mit folgenden Text:

Öffentliche AED (automatische externe Defibrillatoren)
Kaum ein Bürger (jeden kann es betreffen) weiß, wo sie sich befinden. Einer hängt im Sanitätsraum im Strandbad. Nachts und von September bis Mai kein Zugang, ansonsten nur zu den Öffnungszeiten. Ein weiterer hängt im Sanitätsraum des Hauses am Gondelhafen. Das Haus ist von Oktober bis April geschlossen und hat ansonsten bestimmte Öffnungszeiten. Weiterhin befindet sich ein Gerät im Münzhof. Dieser ist nachts geschlossen und hat tagsüber bestimmte Öffnungszeiten.
Der letzte öffentliche AED ist in der Turn- und Festhalle. Diese ist nur im Rahmen von Veranstaltungen zugänglich. Dazu befindet sich auf Privatinitiative ein Gerät in der Tennishalle, die ebenfalls nur zu gewissen Zeiten mit einem Code zugänglich ist. Zusammengefasst sind die Geräte die meiste Zeit im Jahr nicht nutzbar. Man kann nur hoffen, dass sie überhaupt regelmäßig gewartet werden.
Ein Vorschlag wäre, ein AE
Defibrillator im Vorraum der Sparkasse anzubringen. Dieser Raum ist rund um die Uhr geöffnet und hat sogar eine Videoüberwachung.
Eine Notlösung wäre auch die Anbringung in der Toilette am Rathaus. An den entsprechenden Gebäuden sollten unbedingt Hinweise angebracht werden.

Forum Langenargen 21.12.2018

Hinweis
Die  Bahnelektrifizierung ante portas
Von Gohren kommend sieht man rechts, wenige Meter vor der Argen im Landschaftsschutzgebiet eine von der Strasse bis zur Stahlbrücke reichende riesige gerodete Fläche. Wie zu erfahren war, sollen hier ab September im Rahmen der Elektrifizierung Kräne, schweres Gerät und Brückenteile gelagert werden. Ab dann gibt es keine Zugverbindung mehr nach Lindau, dafür aber einen Schienenersatzverkehr. Die diesbezüglichen Erfahrungen sind miserabel.
Die größten Probleme werden die Schüler haben! Es wäre ein Zeichen von Anstand, wenn die Gemeinde deswegen die Touristensteuer deutlich reduzieren würde.
Forum Langenargen 17.07.2019

Touristikminister G. Wolf erwähnte, dass in BW die Zahl der touristischen Übernachtungen seit 2009 um 25 % zugenommen habe, das läge übrigens im  Bundesdurchschnitt.    Da fragt man sich, wie die Entwicklung  im staatlich anerkannten Erholungsort Langenargen in bevorzugter Lage am See verlaufen ist? Von wegen "Overtourismus"! Bei sinkender Verweildauer von ca. 25 % kam es lediglich zu einem  Anstieg der Übernachtungen um  12,1 % ! Quelle: Die jeweiligen Jahresberichte. Da also die meisten Kommunen ohne EBC deutlch höhere  Wachstumsraten als Langenargen erzielten, scheint die EBC wegen der dadurch bedingten erheblich angehobenen Kurtaxe doch nicht so  erstrebenswert  zu sein. Ganz nebenbei:  Seit 2004 erschien alle zwei Jahre in Buchform die sehr ausführliche Langenargener kommunale Statistik. Seit Herr BM Achim Krafft im Amt ist, ist die wertvolle Informationsquelle nicht mehr erschienen; übrigens auch ein Zeichen fehlender Transparenz.
Forum Langenargen 15.07.2019

Es ist wieder soweit                                  

Kaum kamen die Meldungen über massive  Zugausfälle auf der Strecke von FN nach Lindau. (Nach Aussage von Landrat  Wölfle ist in den nächsten Jahren weit Schlimmeres zu erwarten). Da kam der Hinweis, dass die B 31 ab 22. Juli zwischen Fischbach und Manzell für eine Woche halbseitig gesperrt ist. Wie heißt der  Slogan der EBC? Freie Fahrt mit Bus und Bahn!

Forum Langenargen 10.07.2019

Die Gäste werden aufgefordert, die Anmeldung im Schloß durchführen zu lassen. Die Öffnungszeiten sind  von  10 -12 Uhr und von 14 - 17 Uhr. Wer nach 17 Uhr kommt, verliert einen Tag EBC, muss aber trotzdem zahlen. Bei schlechtem Wetter ist die  Kartenausgabe geschlossen. Der Gast zahlt trotzdem, obwohl er gar nicht über die Karte verfügt.

Forum Langenargen 09.07.2019

An der Mosel gibt es wohl schlauere Leute (Landrat) als am Bodensee

Gastgewerbe gegen Gästekarte: Projekt „MoselCard“ wird eingestellt !

Museale Triebwagen und Waggons am Bodensee.    Oft Zugausfall wegen mangelnder Wartung und zu altes rollendes Material.  KAPUTTSPAREN heißt die Devise am Bodensee. Delegierte Politiker sind nicht durchsetzungsstark.
ÖPNV - Regionalgesellschaften gefährden Bildung und Gesundheit 
Heute ZUGAUSFALL, zusätzlich zu den Ausfällen auf der Gegenseite: Lindau via Langenargen nach Friedrichshafen, Freitag, 05.07.2019, Plan: 07:16h Der nächste Zug für die Schüler kommt 07:37h, Schulbeginn ist 07:40h, Schulweg 10 min. Also Stress pur zu Schulbeginn! Wenn dann noch in der 1. Stunde eine Klassenarbeit geschrieben wird  ....    

Forum Langenargen 05.07.2019

Auto? Nein! Erfolgreiches Verkehrskonzept in Wien im Gegenteil zur Bodenseeregion. In der Reihenfolge der fahradfreundlichsten Städte der Welt ist Wien inzwischen auf Platz neun der Top Ten zu finden. Wien steht bezüglich des Autoverkehrs nicht auf Verbote, sondern auf attraktivere Alternativangebote. Es wurden Anreize geschaffen, auf die Busse, Strassenbahnen U und S Bahnen umzusteigen ( Öffis ). Den Durchbruch erzielte die Stadt 2012 mit einem Jahresticket für 365 Euro ( ein Euro täglich). Von ca. 2 Mio. Einwohnern besitzen inzwischen 822.000 Einwohner die Jahrskarte der Wiener Linien. Der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr macht 38% aus, das Auto folgt mit 28%, die Fusswege liegen bei 26 %. Die Wiener Linien  finanzieren sich zu 60 % selbst, der Rest kommt von der Stadt. Inwischen gibt es an manchen Verkehrsknotenpunkten kostenlose Leihfahräder. Immer häufiger sieht man in letzter Zeit Autonome E-Busse. Neuerdings sind unzählige E-Scooter unterwegs. Inzwischen sind bereits 7000 registriert.

Wir haben die Zeichen der Zeit mit unseren Nickergemeinschaften in Gemeinden und Kreisräten verschlafen.

Forum Langenargen 05.07.2019

Eilmeldung

Heutige Schlagzeile in der SZ
Jeder zweite Zug von FN nach Lindau fällt aus. Wie lange, ist noch nicht absehbar.  Für EBC Inhaber erneut ein Schlag ins Gesicht.
Gleichzeitig gibt es erheblich Kritik bei einem Fall von Schienenersatzverkehr.

Forum Langenargen 05.07.2019

Schlechte Zeiten für die Gäste mit EBC

Das Versprechen auf freie Fahrt mit Bus und Bahn muss relativiert werden. Es werden nämlich verzweifelt Lokführer gesucht. In der hiesigen Gegend werden wegen der besseren Bezahlung viele in die Schweiz abgeworben. Dazu kommen noch die Streckensperrungen wegen der Elektrifizierung.

Forum Langenargen 03.07.2019

Vorschlag für die Vorladung des Gemeinderates beim Stockacher Narrengericht

Wenn man Gästefragebogen der Gemeinde von 2014 mit dem Gästefragebogen der DBT , den die Gemeinde neulich verschickte, vergleicht,so bemerkt man einen erheblichen Qualitätsunterschied. Wir möchten daran erinnern, dass der Gemeinderat bei der letzten Ratssitzung  ohne Not, nicht rechtskonform, unterschrieben hat, dass die Gemeinde nach § 1 Absatz 3 Folgendes  akzeptiert:  Bitte festhalten! Die DBT betreibt das Gästekarte -Modell "Echt Bodensee"und koordiniert dieses. Dies umfasst auch die Akquisition von Partner-Kommunen sowie sonstigen Leistungspartnern, das Marketing und die Produktion der damit verbundenen Informations und Werbematerialien. Art und Umfang und Frequenz sämtlicher! Werbe und Marketingmaßnahmen liegen im Ermessen der DBT! Die Kommune hat keinen vertraglichen Anspruch auf allgemeine !! oder konkrete!! Werbe oder Marketingmaßnahmen, insbesondere  auch nicht auf entsprechende Maßnahmen, die speziell auf die Gemeinde bezogen sind ! Damit hat unser Erachtens die Gemeinde ihre Seele verkauft Im Kooperationsvertrag vor 2 Jahren gab es noch eine kleine Hintertür durch den Zusatz "soweit im Einzelfall nichts Anderes vereinbart ist". Dieser Zusatz ist plötzlich bewusst verschwunden, was die Räte/innen in der herbeigeführten Eile der Zeit nicht bemerkten. Eigentlich konnten sie es auch nicht bemerken, weil die Allerwenigsten den alten Kooperationsvertrag gesehen hatten.

Forum Langenargen 03.07.2019

Bodo lässt grüßen

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG erhielten den den Negativpreis "Big Brother Awards" für den Einsatz der sog. VBB Fahrcard. Diese entspricht in etwa der hiesigen E-Card. Es wurde ausdrücklich erwähnt, dass der Preis auch für den Einsatz anderer E-Tickets gilt. Das Vertrauen der Fahrgäste wurde verspielt, indem die BVG behauptete, es sei rein technisch unmöglich, Bewegungsprofile zu erstellen und zu speichern. Später musste sie das zurücknehmen, denn es wurde bekannt, dass die Möglichkeit der Erstellung und Speicherung von Profilen von Anfang an vorgesehen war. In diesem Zusammenhang mussten neue an Bussen installierte Lesegeräte wieder entfernt werden.

Forum Langenargen 02.07.2019

Geios in den Startlöchern

Der Polygocard Skandal der Stuttgarter Verkehrsbetriebe wird 3 Jahre alt und ist immer noch nicht ausgestanden. Bei der damals neu eingeführten E-Karte wurde entgegen der Aussage, es würde auf ihr nichts protokolliert und gespeichert, von Fachleuten festgestellt, dass beim Ein- und Auschecken alle Bewegungen für 10 Tage festgehalten werden. Personen, die in unmittelbarer Nähe stehen, können die Karte sogar mit Smartphone und kostenloser App auslesen. Trotz vieler Versprechungen hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt nur wenig geändert.

Forum Langenargen 02.07.2019

Satire

Vorschlag für die Gemeinde : "Waldbaden"

Da Langenargen nicht als Kurort anerkannt ist, sondern nur als Erholungsort zählt, muss sich der Ort etwas einfallen lassen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Für die hohe Kurtaxe gibt es z.B. in der Nebensaison keine adäquate Gegenleistung: Museum zu, Strandbad zu, Schlossturm zu, keine schöne Bepflanzung usw.. Da bietet sich ein Angebot zum "Waldbaden" an, da ja zur Zeit noch nicht alles abgeholzt wurde. Diese Waldmedizin stammt ursprünglich aus Japan. Beim Barfußgehen und Umarmungen der Bäume mir verbundenen Augen werden die Sinne geschärft. Schlagworte sind: Verbesserte Wahrnehmung, mehr erspüren und mehr erfahren. Es wurde über eine Wirkung bei kardiovaskulären Erkrankungen und ein Verbesserung der Immunabwehr berichtet. Der Aufwand ist minimal und es ist eine eindrucksvolle Werbung für die EBC.

Forum Langenargen 01.07.2019

 

Endlich!
Seit zwei Jahren haben wir bezüglich der EBC eine Befragung der Gäste vorgeschlagen. Wir hatten zwischenzeitlich im kleineren Rahmen mit Unterstützung von Frau Pfleiderer selbst eine Befragung mit erstaunlichen Ergebnissen durchgeführt. Da einige Gemeinderäte unsere Ergebnisse nicht wahrhaben wollten, haben wir mehrfach vergeblich vorgeschlagen, dass die Gemeinde zusammen mit den Gastgebern einen Fragebogen erarbeitet und zwar aus gutem Grunde ohne Einflussnahme der DBT.
Da seitens der Gemeinde und der Gemeinderäte ganz offensichtlich kein Interesse bestand, hat neulich eine Gruppe der Vermieter das Heft selbst in die Hand genommen. Kaum war das geschehen, da verschickte die Gemeinde plötzlich selbst einen völlig indiskutablen Fragebogen der DBT.
Wir würden uns nicht wundern, wenn die DBT in ihrer Not wieder die frühere von ihr bezahlte Studie von Prof Dobbelstein hervorzaubern würde, die voller peinlicher Fehler steckte und eher für den Papierkorb geeignet war. Übrigens kann sich jeder an einer Ministudie beteiligen und einfach stichprobenartig zu verschiedenen Tageszeiten die Gästezahl des EBC-Busses bei der Abfahrt und Ankunft am Bahnhof notieren. Es wurden erstaunlicherweise sogar Gastgeberinnen gesehen, die damit zum Kaufland fuhren.

Anbei der Text des Rundscheibens an alle Vermieter:

Betreff: Umfrage zur EBC

Sehr geehrte Gastgeberinnen und Gastgeber,

zurzeit kursieren zwei verschiedene Fragebögen bezüglich der EBC. Einer ist von der DBT entworfen und enthält mehrere Ungereimtheiten. So wird z.B. nicht danach gefragt, ob die Kurtaxe in der jetzigen Höhe gerechtfertigt ist. Mit Statistiken der DBT haben wir in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht. Der eindeutig bessere Fragebogen kommt aus Ihren Reihen, und zwar vom Arbeitskreis für Privatvermieter. Es müsste lediglich noch die Aufenthaltsdauer ergänzt werden!
Der Fragebogen ist bewusst kurz und knapp gehalten. Der DBT-Bogen ist ja nicht speziell auf LA zugeschnitten. Auch die Frage, ob der Kurtaxenpreis als "zu teuer" empfunden wird, wird dort nicht abgefragt. Da dies in LA ein ganz wichtiges Kriterium ist, muss danach gefragt werden. So kommt ein Ergebnis ganz speziell für LA zustande.
Die Vermieter geben die Umfrage aus, der Gast wirft es völlig anonym in einen verschlossenen Schuhkarton. Die Vordrucke (in ausreichender Zahl) und den verschlossenen Schuhkarton mit Einwurfschlitz haben die teilnehmenden Gastgeber vom Arbeitskreis der Privatvermieter erhalten. Wie wir erfuhren, wurde auch eine entsprechende Rundmail an alle Gastgeberinnen und Gastgeber verschickt. Ausgewertet wird nach der Saison. Sie können entsprechende Exemplare selbst ausdrucken oder bei Herrn Roland Hertsch bzw. Frau Bernhard anfordern. Bitte nicht vergessen, die Aufenthaltsdauer zu vermerken.
Noch ein anderes Problem: Wie sie vielleicht wissen, haben wir wegen gesetzeswidrigen Inkorrektheiten bei der Papiermeldung die oberste Datenschutzbehörde in Stuttgart kontaktiert. Da Herr Jost trotz etlicher Mahnungen kein Einsehen hatte, kam es am zweiten Februar zu einer Visitation im Rathaus. Das hatte es zuvor noch nie gegeben, dass aus Stuttgart ein ranghoher Vertreter tätig werden musste. Um zu kontrollieren, ob jetzt alles gesetzeskonform abgewickelt wird, brauchen wir dringend Gastgeber, deren Gäste mit Papier gemeldet werden.

Bitte melden Sie sich bei uns. Wir sichern Ihnen absolute Diskretion zu.

Mit freundlichen Grüßen

Forum Langenargen 29.06.2019

https://www.forum-langenargen.de/uploads/EBC-Umfrage A4x2.pdf

Nachdem im letzten Jahr beim Bund der Steuerzahler bereits bundesweit ein Artikel mit der Überschrift
                                  
   "EBC, ein Fass ohne Boden"
erschienen war, las man jetzt in der aktuellen Ausgabe einen Folgebericht mit dem Titel „Echt Bodensee Card, immer noch ein Flop".
Hoffentlich gehen den Protagonisten endlich die Augen auf. Sicherlich hat Enrico Hess, der sein eigenes Lebenswerk im Stich gelassen hat,
längst seine Schäfchen im Trockenen!

 

Aus: Der Steuerzahler, 70. Jahrgang, April 2019

Es ist vielen Gastgebern unbegreiflich, warum sie bei der Entscheidung betreffend der EBC erneut übergangen worden sind.
Wahrscheinlich war die Abstimmung des Gemeinderats aber ungültig, weil die erforderlichen Dokumente erst in letzter
Minute oder gar nicht vorhanden waren. Man hatte den Eindruck, dass das die Angelegenheit noch schnell durchgepeitscht
werden sollte, weil man nicht wusste, wie sich der nächste neu gewählte Gemeinderat verhalten würde.
Wieso wurde nicht eine Alternativkarte, wie z. B. die Konuskarte diskutiert?
Sie ist für den Gast fast kostenlos und bietet zurzeit freie Fahrt mit Bus und Bahn auf einer Gesamtfläche,
die um fast 800 % größer ist, als die von BODO. Bei Interesse könnte es zu einem Verbund kommen,
der sich von Lindau bis Karlsruhe erstreckt hätte.

Forum Langenargen   21.06.2019

Er ist laut und wird lauter, der Ruf: „Stadtluft macht frei“

Bodensee Redaktionsdienste Peter Groß (PeG) – CC – BY -NC – ND 4.0 27.06.2019

Eine Wohnung, eine attraktive, ökologisch und sozial orientierte Nachbarschaft, Busse und Bahnen die mit einem vernünftigen Platzangebot in kurzen Zeitabständen fahren. Das sind Eigenschaften die heute gemeint sind wenn man vom urbanen Leben in der Stadt spricht.

Dazu gehören in fortschrittlichen Städten und Regionen günstige ÖPNV Tarife. Wie etwa in München ab 43,50 Euro, Regio Freiburg 41,67, (Öffentlicher Dienst 26,67) , Regio Lörrach 55 Euro (alles Jahresabo´s, Preise monatlich). In den Bodensee-Gemeinden fabuliert und debattiert man seit Jahrzehnten ergebnislos über die Mobilität der Zukunft. Es werden Untersuchungen angekündigt oder auch langatmige Konzepte geschrieben ohne das nur geringe Fortschritte feststellbar sind. Einzig die Preise steigen regelmäßig.

Monheim am Rhein bietet mit dem Monheim Pass kostenlosen Nahverkehr für alle 44.000 Einwohner. Bremen hat sich den umlagefinanzierten Personennahverkehr zum Ziel gesetzt, wie andere Städte auch und findet u.a. die Unterstützung der Arbeitgeber.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre dürfen, nach dem Willen der SPD, in Nordrhein-Westfalen (NRW) künftig kostenlos Busse und Bahnen nutzen. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Jochen Ott erklärt: „ Wer sonntags redet und von Verkehrswende spreche, müsse montags handeln.“ Damit ginge es flott voran mit der Zukunftsgestaltung. Wo „Fridays for Future“ Aktivisten den ÖPNV in ihre Aktivitäten einbeziehen und der SPD helfen sich auch am Mittwoch noch an ihre Worte zu erinnern könnte es vorwärts gehen.

Ab 1. August 2019 kostet das NRW Azubi-Ticket 80 Euro monatlich, landesweit. Handwerkskammerpräsident Andreas Ehlert geht davon aus, dass Ausbildungsbetriebe sich an den Kosten beteiligen, wenn sie Auszubildende anwerben wollen, die einen weiteren Weg zur Arbeit haben. Alle 300.000 Azubis in NRW können das Ticket kaufen, dazu kommen Beamtenanwärter (mittlerer Dienst), Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres, Bundesfreiwilligendienst oder auch Menschen in der Meister-Ausbildung.

Die NRW-SPD will jährlich wiederkehrende, automatische Preiserhöhungen vermeiden, weil diese nur erreichen, dass man niemanden zum Umstieg vom Auto in Bus und Bahn motivieren kann.Sie fordern ein stärkeres Engagement vom Bund und Land.

Wie viel Rückständigkeit können sich Politiker am Bodensee noch erlauben ?

Die Einführung eines Rund–um-den-See-Tarifs hätte bundesweit Modellcharakter und würde belegen wie sich die Menschen der europäischen Vierländer-Region am Bodensee näher kommen und den Anspruch auf Teilhabe am öffentlichen Leben verwirklichen.

Inzwischen zeigen sich Unternehmen mit der Planung eigener Lösungsvorschläge heute aufgeschlossener als die gesamte Verwaltung. Ein solidarisch finanziertes Tarifwerk könnte aus vielen Töpfen genährt werden. Lohnzuschüsse von monatlich 40 Euro als freiwilliger Arbeitgeberleistung zu den Fahrtkosten sind schon seit Jahren möglich.

Großunternehmen und Mittelständler fordern für die nähere Zukunft einen attraktiven Nahverkehr. Ein guter ÖPNV ist heute ein wichtiges Kriterium für Einheimische und auch auswärtige Stellenbewerber zur Ansiedlung wie auch Wohnortwahl. Inzwischen arbeitet man bei ZF, Rolls Royce-Power-Systems, MTU oder Universitäten an fortschrittlichen Konzepten, die allerdings die Kooperation der Kreisgemeinden benötigen, weil es nicht mehr geht, den innerörtlichen oder städtischen Nahverkehr isoliert zu betrachten. Das die Nutzer der Echt Bodensee Card seit 2013 von Preiserhöhungen ausgenommen sind, kann man aus Sicht der Einheimischen nur als respektlos bezeichnen.

Leider haben sich der Landtagsabgeordnete Hahn, Landrat Wölfle, Bürgermeister Krafft und seine Gemeinderäte auf die Dauerförderung eines unfähigen Unternehmens und dessen Gästekarte geeinigt. Sie sind unfähig, die im Jahr 2013, begonnenen Vernichtung öffentlicher Mittel zu unterlassen (vgl. Artikel des Bund der Steuerzahler und Südkurier).

Warum ist es eigentlich so schwer ein oder das Touristenticket EBC in das Tarifwerk des Verkehrsverbundes einzubinden. Stecken Unfähigkeit oder politischer Starrsinn dahinter?

Es liegt jetzt an den Einheimischen, vertreten durch fortschrittliche, bürgernahe Kreis- und Gemeinderäte, das 365-Euro-Jahresticket (Ausbildungsverkehr, Senioren, Leistungsempfänger die Hälfte) als eine wichtige Form sinnvoller Infrastrukturförderung nachdrücklich einzufordern. Diesen Betrag würden wesentlich mehr Berufspendler für ein Regionalticket sicher gern aufwenden. Die Kürzung aller sonstigen Tarife wäre durch die Abschöpfung weiterer Quellen bis zur CO2-Ausgleich-Spendensammlung möglich.

Statt für den CO2-Ausgleich an unbekannte Internetseiten zu spenden um dadurch beim Reisen verursachte Treibhausgase zu kompensieren, wäre der Erwerb eines ÖPNV – Jahrestickets Bodensee, allein wegen der Transparenz, ein besserer Weg. Wer dieses Umweltticket nicht selbst Nutzen kann, für den könnte die Übertragbarkeit auf eine andere Person, ein wichtiges Plus für den Erwerb solcher Jahres – Greencards sein.

Bei bald 30.000 Bootsliegeplätzen wäre eine Halbjahrespauschale ein sinnvoller Beitrag für den Betrieb und Unterhalt eines vorbildhaften Nahverkehrs. Wer, wie oft gehört, bei Klassentreffen mit Statussymbolen protzt, zu denen oft ein Liegeplatz am See gehört, leistet sicher gern einen Beitrag für die ökologische Zukunft der Region . Wer im Rahmen einer aktiven Beteiligung am Vereinsleben eines kommunalen Vereins ehrenamtlich tätig ist und Mitgliedsbeiträge um 200 Euro jährlich zahlt, dem wird der Solidaritätsbeitrag zugunsten der Allgemeinheit sicher eine wichtige Herzensangelegenheit sein, entspricht doch der Betrag von 182,50 Euro auf ein halbes Jahr gerechnet, in etwa dem Gegenwert von zwei WC-Besuchen täglich. Wer bei privaten Unternehmen für einen Liegeplatz zwischen 2.000 und 4.000 Euro pro Saison aufwendet, für den dürfte das Zubrot für den ÖPNV in Höhe der 182,50 Euro (für die gesamte Saison) eine Sache der Ehre sein.

Auch Zweitwohnungsbesitzer, die in zunehmender Zahl Zusatzeinkommen erzielen, indem sie an Touristen vermieten, sollten Verständnis für den Erwerb eines ÖPNV Jahresticket- zeigen. Für sie stehen Bahnen und Busse ganzjährig zur Verfügung und in der Regel sind sie an gemeinnützigen Arbeiten für die Gemeinde , im Gegensatz zu Einheimischen, nicht beteiligt. Auch sie profitieren schließlich von einer attraktiven Gemeinde und Region.

Bei der Parkraumbewirtschaftung wäre eine Kosten deckende Preisgestaltung durchaus einen Gedanken wert. Die bisherigen Subventionen für Parkraum gehören eingespart.

Abschließend könnte man über die Geldrückflüsse, im Rahmen der Tarifgestaltung, in Form von Abgaben, Steuern, Gebühren und Lohnkosten, die in Staats-, Land- und Gemeindekassen fließen, einmal nachdenken bevor man die Kosten für ÖPNV - Subventionen lauthals als zu teuer herausschreit.

Dazu kommen demnächst im größeren Umfang neue Infrastrukturprobleme, die den Autoverkehr drastisch einschränken werden. Fußgänger, Räder, e-Räder, e-Roller, oder e.go Mover (Robotertaxi). Die neue Mobilität benötigt Straßenquerschnitte und Schutzstreifen die sich am schwächsten Verkehrsteilnehmer und seiner Geschwindigkeit, orientieren und das wird wohl auch das Ende sein für das Wunschdenken der Autolobby und der Illusion von Freie Fahrt für freie (autofahrende) Bürger.

Forum Langenargen   27.06.2019

E-Autos

Wer sein Elektroauto an öffentlichen Säulen laden will, erlebt mitunter böse Überraschungen -
das bestätigt eine Recherche der Stiftung Warentest. Bei den Preisen herrsche Chaos.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/stiftung-warentest-ladesaeulen-fuer-elektroautos-sorgen-fuer-verwirrung-a-1272851.html

Elektroauto im Alltagstest, Teil 2: Warum Ladesäulen den Dienst verweigern
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroauto-im-alltagstest-warum-manche-ladesaeulen-den-dienst-verweigern-a-1147763.html
Stromversorger bremsen BMW i3: "Die Ladesäule, an der Sie stehen, gibt es gar nicht"
https://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/fahrbericht-bmw-i3-rwe-eon-vattenfall-verschlafen-e-mobilitaet-a-955992.html
Elektroauto-Infrastruktur: Das Klagen beim Laden
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroauto-infrastruktur-diverse-stecker-zahlreiche-bezahlsysteme-a-930582.html

Forum Langenargen 19.06.2019

Alles ist relativ
https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/428/froue-fuer-froue-5981.html#comment23069

Dr. Hartmut Walter    16.06.2019

 

Denn sie wissen offensichtlich nicht, was sie tun
(Nicht rechtskonforme Abstimmung für die Verlängerung der EBC).
Was wir schon lange vorhergesagt haben, spricht sich jetzt langsam herum, dass BODO nämlich zunehmend Konkurrenz auf den süddeutschen Strecken bekommt. Bei den letzten europäischen Ausschreibungen waren die englische Firma Go Ahead und die niederländische Firma Abellio am erfolgreichsten. Sie beherrschen inzwischen fast das ganze Streckennetz rund um Stuttgart. Go Ahead hat zukünftig den Zuschlag für die Strecke Lindau - München.
Sollte die DB Regio auch den Zuschlag für das BODO-Streckennetz verlieren, dann gehen bei BODO die Lichter aus und die bezahlten Solidarbeiträge würden pulverisiert.
Selbst Landrat Wölfle hat bereits vor zwei Jahren in der SZ entsprechende Bedenken geäußert. Warum wird in das sterbende Unternehmen immer noch Geld hineingepumpt?
Die Städte am See haben das schon lange begriffen und denken nicht daran, mitzumachen. Sie sagen sich mit Recht “Sollen sich doch die Kleinen die Finger verbrennen“.
Der Bund der Steuerzahler, der in ganz Deutschland gelesen wird, hat die EBC innerhalb von einem Jahr bereits schon zweimal zerrissen und eine Warnung herausgegeben.
Warum tut sich Langenargen das immer noch an? Seit über zehn Jahren gibt es die alternative Konuskarte, die freie Fahrt mit Bus und Bahn auf einer
8 Mal größeren Fläche (das entspricht 795,7 % !) anbietet wie bei BODO und trotzdem kostenlos ist. Da die DBT nicht bereit ist, sich mit ihrem Preis anzugleichen, wird es keine gemeinsame Karte geben.
Frau Stegmann hat neulich verkündet, dass sie sich nicht mit den Zahlen ihres Vorgängers Enrico Hess identifizieren kann, obgleich sie jahrelang seine Weggefährtin war. Sie nannte jetzt eigene widersprüchliche Zahlen und wurde aufgefordert, die versprochene Transparenz zu beweisen.
Leider kam daraufhin die Antwort per Mail, dass sie jetzt drei Wochen in Urlaub ist!

Noch eine Ergänzung:

Der BM erklärte zu den Alternativkarten, dass nie ein Anbieter auf ihn zugekommen sei. Wieso sollten die auch auf ihn zukommen, die haben ja die besseren Konditionen!
Er hat es wohl nicht nötig gehabt, diesen wichtigen Punkt auszuschreiben und aktiv die Alternativanbieter zu kontaktieren! (Die Gemeinderäte verweigerten sogar mit einer einzigen Ausnahme das Angebot, die alternativen Karten vorstellen und diskutieren zu lassen).
Die jetzige Kündigungsmöglichkeit hätte schlagartig die Chance ergeben, die Kurtaxe um fast 60 % zu senken und damit die Abwärtsbewegung bei den Buchungen ins Gegenteil zu drehen. Nach zwei Jahren hätte man neu entscheiden können!
Forum Langenargen 10.06.2019

Einer grundlegenden Überprüfung wert:
Das Verhältnis der Gemeinde Langenargen zur DBT

https://www.forum-langenargen.de/uploads/Einer grundlegenden Überprüfung wert-03-06-2019.docx

Peter Groß – 03.06.2019

 

Dazu muss noch erwähnt werden, dass im Falle einer Verlängerung des Vertrages durch die daraus resultierende
Erhöhung des  Solidarbeitrages automatisch die Kurttaxe erhöht werden muss. Das ist dann zukünftig häufiger zu erwarten.
Es kommt noch hinzu, dass die Existenz von Bodo  indirekt von der nächsten Europ. Ausschreibung der entsprechenden Netze
abhängt.
Forum Langenargen 04.06.2019

 

Wollen Sie das Ihren Wählern weiter zumuten?

Kürzlich scheiterte ein SPD-Entwurf, der unter anderem die Prüfung eines 365-Euro-Ticket anregte. Landes- und Stadttarife, die eine Nutzung des ÖPNV für ein Euro täglich oder ein Jahresticket von 365 Euro ermöglichen, kommen nicht zustande, weil es an der Qualität und einem Angebot des Verkehrsverbundes Bodo mangelt. Die große Mehrheit der Kreisräte schloss sich der Meinung des Landrats Wölfle an. Würde man die Tickets verbilligen, erzeuge man eine zusätzliche Nachfrage in einem System, „das an der Grenze der Leistungsfähigkeit ist“.

Während Land- und Kreisrat an der Echt Bodensee Card, die kostenloses Fahren für Touristen möglich machen soll, festhalten, ist kein Platz mehr für Einheimische. Bisher hatte man also Glück, dass sehr wenige Touristen den ÖPNV nutzten, obwohl sie einen Zuschlag zur Kurtaxe von einem Euro an die teilnehmenden Gemeinden zahlen und zusätzlich auch noch ihre persönlichsten Daten für Werbe- und Marketingzwecke überlassen mussten. Ich will diesen Raubzug nun nicht gleich Beutelschneiderei nennen, aber glücklich wird dabei niemand. Wenn selbst Helmut Faden (Grüne) plötzlich erkennt, dass der ÖPNV im Bodenseekreis einen „riesigen Nachholbedarf“ hat, warum hält er an der EBC fest?

Die neue Parole der CDU lautet inzwischen auch, erst das Angebot ausbauen, dann über günstige Tarife reden. Wie ist das mit der EBC kompatibel, die Touristen Gratisfahrten verspricht? Richtig furchtbar wird das zur Landesgartenschau in Überlingen, wenn EBC - Kartenbesitzer ewig lange auf Bahnhöfen stehen müssen. Werben Sie als Gemeinderäte aktiv für transparente Bedingungen. Bisher haben Gemeinde- wie auch Kreisräte keine Kontrollmöglichkeiten, weder bei dem Verkehrsverbund Bodo noch bei der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH. Sie müssen sich auf die Nachricht der Landkreis - Gesellschafter verlassen, die jährlich verkünden, dass alles in Ordnung ist, obwohl allein der Bodenseekreis 70 % Kreismittel zuschießen muss. Der jährliche Zuschussbedarf für die Gesamtheit der Gesellschafter geht von rund 600.000 Euro bis in unbekannte Höhen. Gemeinderäte haben nirgendwo Mitwirkungsrechte, ihnen bleibt bisher nur alle zwei Jahre das Recht einer ordentlichen Kündigung, die sie nach meiner Ansicht dringend wahrnehmen sollten, bis ihnen Vertragsbedingungen gewährt werden, die beiden Parteien entgegenkommen, die es möglich machen, für den Beitrag eine adäquate Gegenleistung für ihre Gemeinde zu erhalten. Was soll das denn heißen: „die Kommune hat keinen vertraglichen Anspruch auf allgemeine oder konkrete Werbe- und Marketingmaßnahmen, insbesondere – soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist – auch nicht auf entsprechende Maßnahmen, die speziell auf die einzelne Kommune, also den Vertragspartner dieses Vertrages, bezogen sind.“ Den Gemeinderäten sollte ebenfalls ein jährliches Fragerecht für an Bodo geleistete Zahlungen zugestanden werden, die als Zufluss aus der EBC kenntlich gemacht werden müssen, ebenso wie, wann und in welcher Höhe die Mittel an Bodo geleistet wurden. Es ist zu befürchten, dass es eine böse Überraschung gibt, wenn den teilnehmenden Gemeinden am 29. oder 30. Juni dieses Jahres eine Mitteilung über die befürchtete Erhöhung des Solidarbeitrags zugeht, die eine weitere Erhöhung der Kurtaxe in noch unbekannter Höhe nach sich ziehen müsste. Da wäre es in der Tat nicht mehr möglich, eine Gemeinderatssitzung einzuberufen, um einen Entschluss zur Kündigung der Kooperationsvereinbarung herbeizuführen. Das unsinnige Spiel würde weitere zwei Jahre Kosten verursachen. Besser ist es also zu kündigen und unbefriedigende Punkte nachzuverhandeln. Gerade weil es immer noch deutlich an Zustimmung mangelt und ein neues Kartenprojekt ansteht.

Peter Groß – 30.05.2019

 

DBT: Kündigung als rein vorsorgliche Maßnahme

 

Bekam Sipplingen eine Extrawurst in Form einer Sonderregelung? Der Paragraf vier der Kurtaxesatzung regelt die Befreiung

der Tagesgäste von der Kurtaxe, wenn sie sich nicht länger als einen Tag in der Gemeinde aufhalten. Sie sind künftig als

ortsfremde Personen von der Entrichtung der Kurtaxe befreit. Die Kurtaxe bleibt im übrigen in ihrer Höhe 2,50 Euro in der

Hauptsaison, 1,50 Euro in der Nebensaison gleich. Die Ratsmitglieder scheint es haben die einmonatige Bedenkzeit gut

genutzt um Verbesserungen für die Tagesgäste der Gemeinde Sipplingen durchzusetzen.

 

Es gibt viele gute Gründe, die eine rein vorsorgliche Kündigung des bisherigen Kooperationsvertrages zwischen der

Gemeinde Langenargen und der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH sinnvoll erscheinen lassen. Einer dieser Gründe

liegt darin, dass berechtigte Personen die kostenlosen Leistungen der Echt Bodensee Card erst dann in Anspruch nehmen

können, wenn sie zuvor eine Zustimmung zur datenschutzrechtlichen Erklärung abgeben, die wohl besagt, dass die DBT

die Gästedaten für Werbe- und Marketingzwecke nutzen kann, bis zu dem Zeitpunkt zu dem der Gast – meist nach

dem Aufenthalt - widerspricht.

 

Wir erinnern uns, dass Gäste diesen hinterhältigen Datenraub, er bedeutet letztlich eine weitere Einnahmequelle der DBT,

nicht unwidersprochen hinnehmen, indem sie für eine versprochene Leistung, mit ihren Daten ein zweites Mal

bezahlen müssen. Gerade datenschutzrechtlich versierte Personen kann man durch dieses hinterhältige Verhalten

auf Dauer verlieren. Es gibt inzwischen Gäste, denen die Aushändigung der Karte verweigert wurde, weil sie dem Datenklau

nicht zustimmen wollten und die empört auf diese nach meiner Ansicht auch rechtswidrige Handlung aufmerksam machen.

 

Im übrigen ist es dem Südkurier erneut entgangen, dass die DBT seit 2013 recht üppige Zuwendungen der Landkreise

aus Steuermitteln erhält. Das waren 2017 allein aus dem Haushalt des Landkreis Bodensee 407.635 Euro (70%).

Rechnet man die Zuschüsse der weiteren Gesellschafter in Höhe von 174,701 Euro (30%), dazu bin ich schon gespannt,

in welcher Höhe sich die Gesellschafter 2018 spendabel zeigten, natürlich zu Lasten der Abgaben- und Steuerzahler.

Jährlich fast 600.000 Euro aus dem öffentlichen Haushalt sollten die Beantwortung der Frage zulassen - wofür eigentlich.

 

Was soll übrigens diese ganze Geheimbündelei, wenn eine Gemeinde so viel Geld für das Projekt aufwendet,

dann sollte sie wenigsten einen Anspruch darauf haben eine Auskunft zu erhalten wie das Geld verwendet wird.

Gemeinderäte sind an die Verschwiegenheitspflicht gebunden und mithin nicht unmündige Kinder, denen man

wesentliche Auskünfte vorenthält. Im übrigen sollten alle Bürger über das Geschehen informiert werden.

Es sei denn, das vollmundige Transparenzversprechen vieler Politiker ist wieder einmal gar nicht ernst gemeint.

 

Das wären einige Punkte, aus denen eine Kündigung des Kooperationsvertrages rein vorsorglich erfolgen sollte.

Damit man die wesentlichen Mängel beseitigen oder Nachbessern kann. Die Frist läuft liebe Gemeinderäte.

Eine Kündigung bedeutet nicht, dass man im nächsten Jahr, vielleicht mit einjähriger Kündigungsfrist,

die Kooperation nicht fortsetzen könnte. Dann allerdings zu besseren Konditionen.

 

Peter Groß – 16. Mai 2019

 

Neues aus dem Chiemgau

Man/frau könnte bei diesem täglichen Wahnsinn glauben: Nur wir hier haben ein Problem mit dem Kurbeitrag!

Hallo Kollegen vom Bodensee,
es ist schon faszinierend: Ein anderes Bundesland, eine andere Region und ein anderer Ort, aber haargenau dasselbe Problem und Agieren der Gemeindeverwaltung/Bürgermeister. Auch ich kämpfe gegen die eingeführte elektronische Kurbeitragserfassung unserer Gemeinde.
Ich denke, man muss bei der Sache einen großen Schritt beiseitetreten und den ganzen Vorgang rein sachlich aufdröseln.
1. Der Gast ist der Gemeinde gegenüber beitragspflichtig und nicht der Vermieter.
Es ist Aufgabe der Gemeinde diesen Beitrag zu erheben.
2. Gibt es eine besondere Verpflichtung der Vermieter der Gemeinde gegenüber?
Die von kommunaler Seite in Auftrag gegebenen Studien beim Deutschen Wirtschaftsinstitut zum Tourismus schwärmen über die breite Wertschöpfung, die der Gast direkt in die Orte/Region bringt.
Er lässt sein Geld beim Bäcker, Metzger, Wirt, dem Einzelhandel, Tankstelle, Apotheke usw. und von dem Gewinn für die Bürger durch eine gute Versorgungsinfrastruktur und Freizeitangeboten ganz zu schweigen. Es profitieren damit sehr viele Gruppen direkt durch den Gast. Es ergibt sich also keine besondere Verpflichtung der Vermieter als einzige Gruppe hier für die Gemeinde eine unentgeltliche Leistung zu erbringen.
Durch Einführung des EU-Beihilferechtes wurde die direkte Zusammenarbeit von Gemeinden, Politik und Tourismusbetrieben untersagt und den Gemeinden verboten, unentgeltliche Leistungen für Betriebe zu erbringen. Wenn die Gemeinde für mich als Betrieb keine Leistungen erbringen darf, wieso sollte es dann die Verpflichtung geben, dass der Betrieb das machen muss?
3. Worauf beruht dann die Verpflichtung?
Im Grunde darauf, dass die Sicherheitsbehörden die Vermieter schon Indienst nehmen. Ich bin mir aber sicher, dass eine Indienstnahme nur in sehr engem Rahmen und Aufwand möglich ist.
Der Aufwand für die Sicherheitsbehörde ist auch sehr überschaubar: Dem Gast ein Formular zum Ausfüllen geben, zurücknehmen, einheften und aufbewahren.
Die Gemeinde erweitert diese Indienstnahme, der Mehraufwand eine Kopie des Formulars an die Gemeinde weiterzuleiten, stellt auch keinen großen Aufwand dar.
Die elektronische Kurbeitragserfassung allerdings schon.
Nach dem Bundesmeldegesetz können die Daten elektronisch erfasst werden, aber eine Verpflichtung dazu gibt es nicht.
Ich hatte diesen Vorgang der Vorsitzenden unserer SPD-Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen geschildert und diese hat es treffend auf den Punkt gebracht.
Unser Gemeinde würde die Digitalisierung nutzen um einen analogen Vorgang (Erfassung der Daten) auf uns abzuwälzen.
Auch bei unserer noch offenen Anfrage an die IHK sah man es bei einem Gespräch kritisch, dass diese Aufgabe nun die Betriebe machen sollen.
Wenn die Gemeinde das gerne elektronisch haben will, soll sie doch ein Programm/App anbieten, wo sich der Gast ähnlich wie bei der Bahn selbst registrieren kann.
4. Fristen
Bei uns wird dem Vermieter eine Frist von 1 Tag zur elektronischen Meldung gesetzt.
Mein Sohn studiert gerade auf Rechtspfleger und ist sich sicher, dass eine Tagesfrist keine Gültigkeit hat/nicht angemessen ist.
5. Ausgabe der Gästekarte.
Die Einziehung des Kurbeitrages und die Ausfertigung/Aushändigung der Gästekarte ist noch mal etwas ganz anderes.
Der Status von Touristinformationen u.ä. wurde in den vergangenen Jahren neu definiert.
Im Grunde sind sie keine öffentlichen Einrichtungen mehr sondern Reiseveranstalter – Leistung gegen Bezahlung (Gästekarte als Leistung für den Kurbeitrag)
Im Kurbeitrag ist Umsatzsteuer enthalten, die Touristinfo braucht jetzt auch eine Reiseveranstalterhaftpflicht.
Das Pauschalreiserecht hat die Gästekarte nicht ausgenommen und die TI ist damit ein ganz normales Reisebüro.
Wieso sollte ich als Vermieter für einen Betrieb eigentlich unentgeltlich als Ticketausgabestelle fungieren?
Das andere ist, dass sogar die Gefahr besteht, durch Ausgabe der Gästekarte nach dem Pauschalreiserecht selbst in den Status als Reiseveranstalter zu rutschen mit all den besonderen Verpflichtungen.
Bei uns schaut es aktuell so aus, dass eine Verpflichtung zur Ausgabe der Karte nicht möglich ist.
Noch was anderes:
Es gibt momentan bei uns in Bayern als auch auf Bundesebene Bestrebungen für einen Bürokratieabbau.
Das was bei uns passiert ist das Gegenteil - ein enormer Bürokratieaufbau.
Vielleicht kann man darüber was erreichen.
Ich hab noch einige Anfragen an Ministerium, Datenschutz und IHK laufen, das zieht sich leider, aber jetzt steht erst mal ein bereits eingereichter Antrag an den Gemeinderat an.
Ich hab dafür 18 Betriebe verschiedener Größe gewinnen können, die das gemeinsam fordern und zusammen ca. die Hälfte der Übernachtungen erbringen. Die Gemeindechefin windet sich zwar, aber wird die Behandlung im Rat nicht verhindern können.
Mal schauen was rauskommt.
Bei uns sind im kommenden Frühjahr Kommunalwahlen und das könnte uns helfen.
Wenn es bei Euch was positives Neues bzw. Verwertbares gibt, würde ich mich über eine Mail freuen.

Viele Grüße aus dem Chiemgau

Waltraud Eisenberger    16.05.2019

Der Bodensee liegt leider nicht in Hessen
Ein Beitrag aus der FAZ
Was Schüler in Hessen schon können, sollen bald auch Senioren dürfen: Tagsüber mit einer Jahreskarte zum Preis von nur 365 Euro die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Allerdings gilt eine Einschränkung: Das neue Seniorenticket in Hessen soll für ältere Frauen und Männer vom 65. Lebensjahr an gelten und vom Jahr 2020 an genutzt werden können. Mit der Jahreskarte könne ab neun Uhr morgens in Bussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen sowie Regionalzügen in ganz Hessen werktags gefahren werden, kündigte Verkehrsminister
Tarek Al-Wazir (Die Grünen) in Wiesbaden an. An Wochenenden und Feiertagen gelte das Seniorenticket ganztägig ohne zeitliche Einschränkung. Die Kosten für die personengebundene Jahreskarte beliefen sich auf 365 Euro. „Wir sind uns sicher: Das Ticket wird ein echter Renner“, sagte Al-Wazir bei der Präsentation mit den Verantwortlichen der Verkehrsverbünde Rhein-Main (RMV), Nordhessen (NVV) und Rhein-Neckar (VRN). Das Angebot richte sich an die knapp 1,3 Millionen Senioren in Hessen.

Da diese Altersgruppe nach Schätzungen derzeit nur über rund 30.000 Zeitkarten verfüge, werde mit einem deutlichen Zuwachspotenzial gerechnet. Das Land habe aber den Verkehrsverbünden zugesagt, ein mögliches Defizit bei der Einführung der Fahrkarte auszugleichen, versicherte der Minister.
Vorbild für das neue Angebot ist das seit August 2017 geltende Schülerticket. Mit der Fahrkarte können Schüler und Auszubildende für ebenfalls 365 Euro im Jahr landesweit Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen sowie Regionalzüge nutzen. Im Schuljahr 2017/2018 wurde das Schülerticket in Hessen 407.000 Mal verkauft. Das ist nach Angaben des Ministeriums eine Steigerung um fast 60 Prozent zu den Verkaufszahlen vor dem gemeinsamen Angebot im ganzen Land. Al-Wazir stellt als langfristige Vision auch ein günstiges Bürgerticket für alle Hessen in Aussicht.

Forum Langenargen  14.05.2019

Neue DBT-Chefin Ute Stegmann will Brücken bauen
Südkurier, von Katy Cuko ,14.05.2019 

 Wir hatten auf ganzer Linie recht 

Kommentar zum Interview der Redakteurin des Südkuriers Katy Cuko im  heutigen SK mit der neuen Leiterin der DBT Frau Stegmann, der Nachfolgerin von Enrico Hess, der sich unter Hinterlassung von Millionen Schulden aus dem Staub gemacht hat. Frau Stegmann wurde dadurch unrühmlich bekannt, als sie bei einer öffentlichen EBC-Veranstaltung alle unabhängig angereisten Kritiker anderer Seegemeinden auf Grund ihrer bohrenden Fragen vor die Tür setzen ließ. Diesmal konnte sie kritischen Fragen nicht ausweichen! Sie gesteht ein, dass sich im dritten Jahr erst neun von insges. 38 Kommunen beteiligen, leider ist aber keine einzige Stadt dabei.
Ein sehr wichtiger Punkt für die Gastgeber/innen:
Zwei Jahre lang wurde den Gastgeber/innen gegenüber von den Verantwortlichen insbes. Von Herrn Jost, der sich ebenfalls mit einem Millionendefizit abgesetzt hat, bestritten, dass das Buchungsportal der DBT über den Konzern HRS läuft. Jetzt wurde es endlich zugegeben und versprochen, dass diese Vernetzung aufgekündigt werde. Noch gestern wurde bei der Vorstellung der Grünen Liste eindrücklich darauf hingewiesen, dass die Gemeinde nur noch bis Ende Juni Zeit hat, den Kooperationsvertrag mit der DBT aufzukündigen, anderenfalls ist vertraglich geregelt, dass die DBT ab 01.01.2020 einseitig im "Rahmen der üblichen Teuerung" den Solidarbeitrag erhöhen darf. Da BODO zum Jahreswechsel um fast 3 % erhöht hat, wissen wir, was zumindest auf die Gemeinde zukommt. Folglich werden wir dann mit unserer Kurtaxe möglicherweise Spitzenreiter in Baden-Württemberg, noch vor Baden -Baden, obgleich wir nicht als Kurort anerkannt sind und auch entsprechend wenig bieten können.
Frau Stegmann gibt jetzt zu, dass noch immer keine nennenswerten Gewinne erzielt werden und dass noch 1,2 Millionen Darlehnsschulden abbezahlt werden müssen. Sie gibt weiter zu, dass die elektronische Meldepflicht ein ziemlicher Aufwand für die Kleinvermieter darstellt und viele Orte eine schlechte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr beklagen. Sie gesteht auch ein, dass es an Transparenz bezüglich der Geldbewegungen bei der DBT gefehlt hat. Sie glaubt persönlich nicht mehr daran, dass die Papierkarte wieder von der Chipkarte abgelöst wird. Herr Landrat Wölfle, Herr Krafft und beide zweiten Bürgermeister waren im Gegensatz zu uns ganz anderer Meinung.
Zu guter Letzt gab sie auch zu, dass die Vergünstigungen bei den Touristikpartnern häufig nur als kleine Zusatzgeschenke betrachtet werden sollten (wir hatten bereits über Bleistifte und Werbeschlüsselanhänger berichtet). Ein großer Wurf sei aber der "Reiseführer“, eine Broschüre mit Hinweisen, wo es was vergünstigt gibt. Sie nannte das eine "kostenlose Vermarktungsschiene für die Anbieter“.
Alles was hier aufgeführt wurde, haben wir seit 2 Jahren in unserem Forum ausführlich dargestellt und haben in sämtlichen Punkten recht behalten. Wir haben uns auf der Suche nach der Wahrheit weder von Beleidigungen noch von Drohungen durch EBC-Anhänger aufhalten lassen.
Wir bedanken uns bei den immer hilfsbereiten Unterstützern von der GUM Uhldingen und von Immenstaad, den vielen stillen Helfern und der Redakteurin K. Cuko vom Südkurier, die stets sauber und zuverlässig recherchierte und immer absolut neutral berichtete.

Forum Langenargen 14.05.2019

 

EBC: Benachteiligung der Einheimischen wird vermutlich fortgesetzt

– Gemeinderäte ahnungslos ?

Im Frühjahr 2019 gestattete sich der Sipplinger Gemeinderat eine einmonatige Bedenkzeit, bevor er der Verlängerung

des Vertrages mit der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH, bis ins Jahr 2021, zustimmte. Im Langenargener Gemeinderat

scheint es, nimmt man nicht einmal eine Minute Zeit dafür. Man sollte einmal nachfragen, wie bisherige Gemeinderäte und

Kandidaten für den neuen Gemeinderat sich bisher zu dem Thema äußerten.

Die Fahrpreise im Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben (bodo) stiegen zum Jahreswechsel 2019 um durchschnittlich

knapp drei Prozent. Als Grund wurden steigende Kosten im Personal- und Fahrzeugbereich angegeben, nur hat bodo

für die Fahrgastbeförderung weder Personal noch Fahrzeuge. Lediglich 7 Mitarbeiter weist der Beteiligungsbericht des

Landkreises 2017 aus, aber eben auch, dass für 3.500 ausgegebene e-Cards (Elektronisches Fahrgeldmanagement EFM

und Gästekarte seitens des Bodenseekreises 300.000 Euro an den Verkehrsverbund bodo flossen. Warum?

Die DBT sollte ursprünglich die bodo - Kasse füllen, mit 75 Cent von jeder Übernachtung aus den teilnehmenden Gemeinden,

ohne Kreiszuschuss. Es wäre Zeit, dass Bürgermeister und Gemeinderäte den Einheimischen die Frage beantworten,

wie viel Geld aus der Gemeindekasse an die DBT überwiesen wurde.

Es wird immer wieder herausgestellt, dass der Beginn der EBC im Jahr 2017 liegt. Dabei wurde völlig vergessen, dass die DBT

schon seit März 2013 an dem Projekt herumbastelt und Kosten verursacht, die sich nur Unternehmen leisten können, die aus

Bundes-, Landes- und den Kreishaushalten genährt werden. Weiterhin möchte ich daran erinnern, dass damals bereits der Preis

von einem Euro, davon 75 Cent an den Verkehrsverbund bodo festgesetzt wurde, ohne Berücksichtigung

enormer Preissteigerungen für Einheimische.

2013 kostete die Schülermonatskarte für das Gesamtnetz 100,00 Euro mit der Einschränkung, dass Schüler erst ab 13:30 Uhr

das Gesamtnetz nutzen durften, mithin eine Streckenabweichung zwischen Wohnung und Schule nicht erlaubt war.

Etwa bei einem Schulausflug oder Besuch der Bücherei. Immer noch kann das durch die Staatsanwaltschaft als Schwarzfahren

verfolgt werden und kann, wenn das erhöhte Beförderungsentgelt von derzeit 60 Euro nicht schnellstmöglich bezahlt wird,

für Eltern oder ältere Schüler im Gefängnis enden. An der Fahrzeitregelung wurde nichts geändert. Die Folge: Schüler

brauchen bei Ausflügen oder Abweichungen von der Fahrtstrecke vor 13:30 Uhr einen zusätzlichen Fahrschein zum Normaltarif.

Warum eigentlich?

Seit 2013 stieg der Preis der Schülermonatskarte von 100 auf 117,50 Euro monatlich. Das wären dann 1.292,50 Euro jährlich

(brutto, 11 Monate wegen der Ferienregelung ohne den Abzug der über das Listenverfahren von manchen Schulen ermöglicht

wird. Gerechnet auf 22 Schultage im Monat wären es gerundet 5,34 Euro täglich. Die Preiserhöhung bei der EBC 0 Euro.

Es gilt noch einige weitere Preise zu nennen: Die Tageskarte (Netz) kostete 13,80 Euro und stieg auf 15,90 Euro, das Premium

Abo für Berufspendler von 97 Euro auf 114,13 Euro, die Monatskarte von 133,00 auf 156,50 Euro. Abo Mobil 63 für betagte

Mitbürger von 39,00 auf 45,70 Euro, nicht zuletzt stieg der Preis des Einzelfahrscheins von 6,90 auf 7,95 Euro.

Alles Preise die sich seit 2013 deutlich erhöht haben, ohne dass bodo eine Preisangleichung seines 75 Cent Anteils für die DBT

auch nur um einen Cent erhöht hätte. Genannt wurden wegen der besseren Vergleichbarkeit die Preise für das Gesamtnetz.

Erwähnenswert wäre noch, dass der Gesetzgeber (Landesrecht BW, ab 01.01.2018), mit einer Übergangsfrist bis 2021

eine Mindestrabattierung für Zeitfahrausweise des Ausbildungsverkehrs fordert, die 25% unter dem Preis der Zeitfahrausweise

des Jedermannverkehr (156,50 Euro) liegen sollten. Ein Betrag der beim Gesamtnetz mit 117,50 statt 117,37 fast erreicht wird.

Bei nur zwei Waben ist der Unterschied deutlich höher, nämlich 1,08 Euro. Das Ticket kostet 48,10 Euro und sollte nach der

25% Regelung lediglich 47,04 Euro kosten – aber das merkt wohl keiner, solange Matheunterricht in Deutschland an der

Lebenswirklichkeit vorbei geht.

In der Folge könnte das zur Politikverdrossenheit bei den Einheimischen beitragen, die ganz sicher von ihren Gemeinderäten

enttäuscht sind. Die Lebenshaltungskosten sind ohnehin für Normalverdiener zu hoch am See.

Viele Gäste zeigen sich enttäuscht von dem Angebot, auch wenn hoch bezahlte Umfragen andere Ergebnisse vortäuschen,

wie ich meine. Sechs Jahre Traumzeit sollten den bisherigen Gemeinderäten reichen um wach zu werden.

In jedem Fall sollten sich neue Kandidaten für den Gemeinderat erklären, ob sie dieses Trauerspiel fortführen wollen,

bei dem sie letztlich in den nächsten Jahren richtig schlecht aussehen werden. Sie könnten einmal ernsthaft bei der DBT,

dem Verkehrsverbund bodo, dem Kreisrat sowie den Vermietern nachfragen, ob diese nach den bisherigen schlechten

Ergebnissen, eine Fortsetzung des Dramas wünschen.

Dazu sollte man rein vorsorglich jetzt und heute in Langenargen den Vertrag bis zum Monatsende kündigen und sich

im Interesse der Wähler sachkundig machen, so man es denn ernst meint mit dem Transparenzversprechen.

Peter Groß - 13.Mai 2019 ( Kandidat der AWG Uhldingen-Mühlhofen. Gemeinderatswahl Uhldingen-Mühlhofen 2019)

 

Wie lange lassen sich Langenargener Gemeinderäte

noch am Gängelband führen ?

In Hamburg nennt es sich Hamburgisches Transparenzgesetz, in Nordrhein-Westfalen Vergütungsoffenlegungsgesetz.

Es dient einzig und allein dem Ziel, dass Unternehmenspolitik der Öffentlichen Hand nachvollziehbar und transparent gestaltet wird.

Eigentümer öffentlicher Unternehmen ist die Öffentliche Hand, die die Risiken trägt – und damit die Steuerzahlerinnen und

Steuerzahler zu denen auch immer mehr Rentner gehören. Wie täglich sichtbar ist, hat jeder fehlgeleitete Euro direkte Folgen,

seien es schadhafte Wege oder zu hohe Preise für den Öffentlichen Nahverkehr.

 

Ich vermute, die Forderung nach Offenlegung der Kosten für die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH finden sich in keinem

Protokoll der Gemeinde. Die Forderung nach einem Ausstieg aus dem System Echt Bodensee Card erst recht nicht.

Der Imageschaden für die Gemeinde wächst täglich, nicht nur weil Touristen eine erhöhte Kurtaxe bezahlen müssen,

verbunden mit der Aufforderung, damit können sie den Urlaubsort täglich kostenlos verlassen und abends zurückkehren.

Im Gemeinderat scheint das Verständnis zu fehlen, dass Gastgeber sich größte Mühe geben die Gäste im Rahmen eines

umweltverträglichen Angebots an den Ort zu binden und den Einheimischen eine Heimat zu bieten, von der sie mit recht

behaupten können hier verwurzelt zu sein. Ich will gar nicht auf Heller und Pfennig erneut die Summe nennen, sie ist

aberwitzig hoch, die für das finanzielle DBT- Abenteuer aus der Gemeindekasse entnommen wird. Ein Betrag der

jährlich steigt, durch die Zunahme an Leistungen, die für Touristen kostenlos angeboten werden müssen. Für die

Gemeinderäte bedeutet das, dass sie die persönliche Verantwortung tragen, nicht finanziell aber moralisch immerhin.

Wie lautet etwa die Antwort auf die Frage einer Mutter, warum kann meine Familie nicht auch für einen Euro das

Gesamtnetz des Verkehrsverbundes nutzen.

 

Das Versprechen an touristische Gäste und Einheimische könnte lauten, wir haben Fehler gemacht und korrigiert,

indem wir die die weitere Teilnahme an diesem EBC-Projekt beenden. Wir haben uns vom Bürgermeister

in die Irre führen lassen, attraktive Orte werden schwarz gestrichen und signalisieren mehr Verderben als Hoffnung.

Damit ist Schluss. Wir fühlen uns durch den Kakao gezogen, sind lernfähig und werden unsere Rechte als Räte einfordern,

uns den Wissenschaften öffnen, indem wir ökologischen und gestalterischen Rat einholen, bei Einheimischen,

Naturschützern wie auch bei einem Gestaltungsbeirat, um die Gemeinde für die Zukunft fit zu machen.

Peter Groß - 10.05.2019 (Kandidat der AWG  für den Gemeinderat Uhldingen-Mühlhofen)

Wie teuer ist das DBT-Verlustgeschäft für Bodo, den Kreis,
die Gemeinden und Einheimische
?

Gründe finden sich immer. Mal sind es die Dieselpreise die durch die Decke schießen, mal Personalkosten

oder Investitionen im Fahrbereich, die Bahn- und Busfahren teurer machen. So die sich wiederholenden
Begründungen des Verkehrsverbund Bodo für jährlich steigende Preise. Bodo ist eigentlich auch gedacht
als Interessenvermittlung zwischen Verkehrsunternehmen und Fahrgästen,
meinte ich bisher. Aber es
bedarf wohl einer neuen Politikergeneration im Kreistag und den Gemeinderäten die skandalöse Zustände
im öffentlichen Nahverkehr
nicht länger dulden, die aus dem „wir wollen“ ein wir werden machen.
Bisher verzichtet seit über 20 Jahren kein Bericht, Plakat oder Handzettel der verschiedenen Parteien und
Gruppierungen auf das „wir wollen“, man weiß vorher das wird nichts.

Ausgefallene Züge oder Busse werden den Kraftstoffverbrauch wohl nicht erhöhen. Der e-Card-Service
für etwa 10.000 Kunden kostet mehrere Millionen Euro und ist vermutlich eine Ursache für überhöhte Tarife.
Dass die sogenannten Pönalen oder Entschädigungsleistungen Fahrgäste nicht erreichen ist auch dem
Versagen der Lokalpolitik zuzuschreiben, meine ich, weil keine wirksamen Vereinbarungen getroffen wurden
von Seiten des bodo-Verkehrsverbund, dem Land und der DB Bahn Regio. Es ist denkbar, dass Kosten
für die DBT den bodo-Etat wie auch Gemeindekassen mehr als bekannt belasten. Etwa durch die kostenlose
Nutzung von Ortsbussen, AST (Anruf Sammeltaxi) und von der Gemeinde gestelltes Personal für
Dienstleistungen die durch die DBT erbracht oder bezahlt werden müssten.

Jeder Berufspendler kennt das Problem: Ohne Leistung keinen Lohn. Sonst wird er mit jeder
Gehaltsabrechnung durch Lohnabzug daran erinnert, dass er aufgrund von Zugausfällen zu spät zur Arbeit kam.

Eine wichtige Frage ist, wie haben sich Einnahmen beim Verkehrsverbund Bodo durch die seit 2017 bestehende
Kooperation mit der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) verbessert? Wenn die DBT nicht
gleichberechtigt an der Fahrpreisentwicklung beteiligt ist, besteht der Verdacht dass Auszubildende, Schüler
und Berufspendler für Kosten aufkommen müssen die sie nichts angehen. Wenn Touristen gratis fahren
ist das kein Grund Auszubildende, Schüler, Studenten, Berufspendler und Gelegenheitsfahrer mit jährlich
steigenden Mehrkosten zu belasten. Was ist das Geheimnis um die Einnahmen aus der Echt Bodensee Card,
die seit 2017 an Touristen in einigen Gemeinden ausgegeben wird? Das bodo-Betriebsergebnis müsste bereits
seit 2017, bei vermutet 500.000 Übernachtungen in teilnehmenden Gemeinden um 375.000 Euro besser
geworden sein. Darüber schweigt der Geschäftsbericht beharrlich.

Bis zu diesem Jahr (2019) haben sich weitere Gemeinden der DBT angeschlossen. Immenstaad ist, gegen
den Willen vieler Gastgeber, seit 2019 neuer Kunde der DBT und muss dann wohl einen Solidarbeitrag
von 370.000 Euro an die DBT abführen (277.500 Euro an Bodo?). Dazu kommen Heiligenberg und Frickingen.
Inzwischen wird täglich mehr als deutlich, dass nur wenige Touristen das Angebot annehmen. Zu groß ist die
Gefahr im Hinterland zu stranden, mit dem Rad vor überfüllten Bahnen zu scheitern oder Anschlüsse wegen
Verspätungen nicht zu erreichen.

Die vermutlich einzige Verbesserung, der Echt Bodensee Bus, der von Einheimischen nur zum vollen Tarif
und wenn Platz vorhanden ist benutzt werden darf, fährt ausschließlich in den Sommerferienwochen und meist
nur Teilstrecken von Langenargen bis Friedrichshafen, dann wieder zwischen Überlingen und
Bodman-Ludwigshafen und zurück.Überwiegend leer oder schwach besetzt, so die Beobachtung viele Bürger.

Der VCD Landesverband Baden-Württemberg sah in dem "starken Preisanstieg bei Bus und Bahn, um bis zu 40%
in den letzten zehn Jahren, ein Hemmnis für die Verkehrswende" und führt aus, dass "die Verbraucherpreise
von 2008 bis 2018 um 13 Prozent anstiegen, die Benzinpreise nur um 1,6 Prozent, dafür aber die Monatskarten
in manchen Verkehrsverbünden in Baden-Württemberg im Schnitt um 33 Prozent, und die Einzelfahrten um
30 Prozent teurer wurden sowie, dass Verbünde mit geringen Erhöhungen nahe der Inflationsrate
überdurchschnittliche Zuwächse haben ( RVF Freiburg + 13% mehr Fahrgäste bei 21 Prozent Preissteigerung
in 10 Jahren).

Bei Verbünden mit rund 40 Prozent Preiserhöhung und damit dreifach über der Inflationsrate liegenden Preisen
stagniert der Fahrgastzuwachs oder weist nur ein kleines Plus aus. (aus: VCD fordert günstigere ÖV - Tarife,
Pressemitteilung BW Nr. 24/18).

Wer sich wie Mathilde Gombert, Christa Hecht-Fluhr, Martin Hahn, Markus Böhlen oder Martin Gomeringer (Grüne)
auf die Forderung nach einer, nicht einmal in der Urlaubszeit wirksamen EBC für kostenlose Touristenfahrten zurückzieht,
erreicht in der Jahresbilanz keine Entlastung auf den Straßen. Die Unterstützung der DBT und ihrer EBC ist
kontraproduktiv und lässt zudem jegliche soziale Kompetenz und Verantwortung vermissen, denn angesichts
vielfach steigender Kostenbelastungen, gerade für Eltern, führen diese Mehrbelastungen zu deutlichen Kaufkraftverlusten
und Unmut. Kommt dann dazu, dass es nicht einmal einen Sozialtarif, wie etwa in Stuttgart gibt, dann wird eine arrogante,
selbstsüchtige Haltung der Politiker erkennbar, die hoffentlich nicht mehr lange folgenlos bleibt. Ich erinnere nur an
die Gemeinderatswahlen im Mai diesen Jahres. Was ist das für ein Grüner Sonderweg im Bodenseekreis der soziale
und reale Aspekte wie auch jegliche umweltpolitische Kompetenz vermissen läßt.

In Hessen gibt es ein landesweit gültiges Ein-Euro-Schülerticket für den sogenannte Ausbildungsverkehr.

Verkehrsminister Tarik Al Wazir (Grüne) denkt über ein ähnliches Angebot auch für Senioren nach.

 

Fritz Kuhn (Grüne) verordnete dem Stuttgarter ÖPNV eine Nullrunde. Markus Söder (CSU) will für München,
 

Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Würzburg Jahreskarten für 365 Euro.

Was soll das, dass ein Studententicket auf nur einer Seeseite ausgegeben wird und ein zweites Monatsticket
zum jeweiligen Schülertarif zusätzlich gekauft werden muss. Meint man mit dieser Abzocke den Bildungsstandort
Bodensee attraktiver zu machen, treibt man junge Menschen nicht eher fort in andere deutsche Mittel- und Großstädte
oder auch die neuen Länder, die in der gesamten Kostenbilanz besser aufgestellt, dem kulturellen Angebot
des Bodenseekreises oft voraus sind und mit besseren Bildungs- und Arbeitsstättenmodellen oder Freizeitmöglichkeiten
Punkte sammeln?
Welche Auswirkungen hat die Preiserhöhung auf die EBC, wenn der Preis für Gelegenheitsfahrer zwischen
10 und 20 Cent steigt oder der Eigenanteil bei den Schülerkarten zwischen 90 Cent und drei Euro mehr wird
ohne Mehrwert. Das sind im ungünstigsten Fall mehr als 33 Euro jährlich pro Kind und bedeutet für alle Auszubildenden
und Schüler, die nicht am Listenverfahren teilhaben können, also verbilligte Schülerkarten über die Schule bekommen,
deutlich schlechtere Bedingungen.

Seit 2016 gilt in Schleswig-Holstein ein Vergütungsoffenlegungsgesetz. Seither müssen Geschäftsführer und Manager
von Unternehmen an denen die öffentliche Hand beteiligt ist ihre Bezüge veröffentlichen. Landräte wie Bürgermeister
werden häufig als Geschäftsführer oder Beiräte genannt. In Fragestunden der Gemeinderatsversammlungen wurden
häufig Fragen gestellt, nach Bezügen des Geschäftsführers, dazu ist die Kenntnis darüber gepaart mit der Voraussetzung
die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes mit Beteiligung des Landes-, Kreises oder einer Gemeinde beurteilen zu können.
Die Jahreseinkünfte von Bürgermeistern und Landräten reichten nach einer Befragung in Schleswig-Holstein von knapp
100.000 Euro bis über 140.000 Euro, Brutto inklusive Nebeneinkünfte, gerundet in Euro pro Jahr.
Von Nebentätigkeiten die direkt mit dem Amt eines Landrats verbunden sind, durften die Verwaltungschefs nur
5.550 Euro behalten. Überschüssige Einnahmen müssen sie an den Kreis abführen.

Eine wichtige, von den Uhldingen-Mühlhofener Gemeinderäten zu stellende Frage wäre im Zusammenhang
mit der TUM GmbH, die Gehaltsbezüge des Geschäftsführenden Bürgermeisters zu hinterfragen, besonders ob
der Gemeinde eine finanzielle Belastung droht, wenn der Bürgermeister das Geschäftsführerentgelt unter
Umständen weiter beziehen kann, nach dem Ende der Amtszeit als Bürgermeister.

Insgesamt steht die Frage im Raum welche Leistungen die TUM GmbH erbringt bei nur einer weiteren
Gemeindevertreterin als Mitarbeiterin. Es wird nicht die einzige Frage sein, die von der neu gegründeten Aktiven
Wähler Gemeinschaft (AWG) gestellt werden sollte, so sie denn mit Unterstützung der Einwohner in den Gemeinderat
einziehen darf. Es warten noch zahllose weiter Fragen auf eine Antwort. Nach den an der Leistung gemessen viel
zu hohen Kosten der Tourist Information oder eben auch einer fundierten Wirtschaftlichkeitsberechnung eines
möglichen Beitritts zur DBT.

In Langenargen indes wird man sich nicht nur die Fragestellung gefallen lassen müssen, ob der an der DBT bisher
festhaltende Gemeinderat und Bürgermeister meinen, Demokratie wäre ein weltanschaulich - betuliches Kaffeekränzchen.
Werden doch weder die Wirtschaftlichkeit der DBT hinterfragt, noch die Sinnhaftigkeit der Tourist Information oder das
wahllose Aufstellen von Toilettenanlagen, deren Folgekosten allein jeden Respekt vor der finanziellen
Leistungsbereitschaft der Einwohner vermissen lassen. Dazu kommt, das viele Gemeinden sich inzwischen der
sachkundigen Beratung eines Fachbeirats für die Ortsgestaltung bedienen weil das wahllose Ortsbild
störende Baugeschehen mehr schadet als nutzt.

Die Aussicht, dass Schlangen vor schwarz gestalteten Kiosken das Gefühl der Enge im Ort zunehmend verstärken,
weil möglicherweise Kurts Rote Wurstbude oder Mehmets Gemüsekebab zur touristischen Attraktion aufgewertet wurden,
weil sich Bilder von wartenden Gästen im Netz viral verbreitet haben, mag manchen Gemeinderat noch nachdenklich
werden lassen. Da könnten nämlich unerwünschte Nebeneffekte auftreten, durch Gäste die die ganze Nacht laut erzählend
oder grölend den Schallpegel erhöhen, die Wartungsintervalle in den Edeltoiletten bis zum geht nicht mehr steigern
und das Abfallaufkommen vervielfachen. Dabei geht es um Gäste, die in der Regel eine preisgünstige Unterkunft im
Umland buchen, zum Tagesbesuch mit der kostenlosen EBC anreisen um im günstigsten Fall mit dem letzten Zug
oder Bus in ihr Quartier zurückzukehren.

Der reinen Besichtigungstouristen sind auch mit Virtual-Reality-Angeboten zufrieden, von denen sich bereits manche
Tourist Informationen Zulauf versprechen und wie in Unteruhldingen entsprechend technisch aufrüsten wollen.
Allerdings wird der Tourist, der sich wirklich für die Menschen vor Ort interessiert, dort kein Angebot finden.
Ein befriedigende Zukunft werden jene Gemeinden erreichen, die ökologische und wirksame kulturelle Angebote bereithalten.
Der erste Schritt in diese Richtung wäre, das Gespräch mit den Einheimischen zu suchen, nach gemeinsamen Lösungen
zu suchen eine entsprechendes Forum für den Bürgerdialog zwischen Gemeindeverwaltung und Einheimischen einzurichten.

Peter Groß 09.05.2019 (Kandidat der AWG für den Gemeinderat Uhldingen-Mühlhofen)

Es hat sich herausgestellt, dass ein Großteil der Informationen zur Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) und
deren Echt Bodensee Card in der Lokalberichterstattung, sich nicht nur für mich als bedenklich bis nicht haltbar, herausgestellt
haben. Etwa weil man den Geldzufluss von Gesellschaftern in Form von Zuschüssen oder Darlehen nicht als Vernichtung von
Steuergeld erkannte. Letztlich sind es Abgaben und Steuern in nicht unbeträchtlicher Höhe, die nur dem Zweck dienen,
für Touristen vermeintliche Gratisfahrten zu ermöglichen. Leidtragende bei dem Drama sind Berufspendler, Eltern, die für
Schülerfahrten überhöhte Preise bezahlen müssen, Studenten, die auf der falschen Seeseite studieren, Leistungsempfänger,
denen eine Teilnahme am öffentlichen Leben zu oft nicht möglich ist und Betagte, die sich von der „kleinen Rente“ das Fahrgeld
vom Munde absparen müssen, zum Beispiel um kranke Angehörige im Spital besuchen zu können.
Damit haben wir den seit mehr als 6 Jahren andauernden Skandal kurz skizziert, der nun mit Unterstützung von einigen
Bürgermeistern und Gemeinderäten fortgesetzt wird.
Dazu gibt es eine Meinungsäußerung:

„Stegmann versucht Relaunch der DBT und der beginnt mit einem Besuch im Kosmetikstudio.“

https://www.forum-langenargen.de/uploads/Stegmann versucht Relaunch der DBT-02-05-2019.docx

Peter Groß 02.05.2019

 

 

Ein Gast, der gerade die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs bezahlt hat, nimmt uns mit zu einem Spaziergang
und zeigt uns seine  ersten Impressionen:

Neuer Teer und alte Pfützen an der sogenannten „Promenade“,
Eine hässliche verwitterte Hafenmauer,


Baustellenlärm, Absperrungen,

Schwarzer Kubus

Warum, ist die Luxustoilette noch nicht im Betrieb oder beinhaltet der Servicevertrag keine Veranstaltungen
oder ist sie zu klein für die Saison Eröffnung?

Forum Langenargen 01.05.2019

Entspannt im Halbstundentakt
Thurbo ist die innovative, Kunden- und marktorientierte Regionalbahn

Seit 1869 öffentlicher Verkehr am Schweizer Bodensee.
Die Eidgenossen feiern in diesem Jahr also den 150. Geburtstag des ÖPNV am See.
Deutsche Traumtänzer abgehängt .
Als am Deutschen Seeufer noch über die Pferdewechselstationen diskutiert worden ist, da eröffnete auf der Schweizer
Bodenseeseite bereits die Zugverbindung von Romanshorn nach Rorschach.
Pragmatisch die Zeichen der Zeit erkennen und zügig mit Augenmaß umsetzen, das sind Macherqualitäten; die in satt
gepolsterten Strukturen nur im Reagenzglas zu finden sind. Stattdessen wird eine Generation lang geschwätzt.
Handlungsstarre. Tellerränder hoch wie Gebirge.
Ein Hoch auf die Bodensee-Verwaltung! Ein Hoch auf die Bodensee- Bürokratie! 30 Jahre Traumtanz-Bodensee-Gürtelbahn!
Seit langer Zeit besteht die Eisenbahnverbindung zwischen Rorschach und Schaffhausen und ist eine wichtige Verbindung
für Wirtschaft, Arbeit und Freizeit.  Alles funktioniert ruhig, störungsfrei und sauber. Hier wird investiert! und bestens von den
Gästen angenommen, weil die Strecke von früh bis spät im 30 Minuten-Takt bedient wird.

Verbindungen schaffen für Handel, Wandel und weitere Entwicklungen.
Doch davon haben wohl die wenigsten in den kafkaesken Verwaltungsstuben jemals gehört. Erinnert an östliche Modelle:
Die Partei gibt die Bedingungen vor und alle müssen damit zurechtkommen. Anderswo wird auf die Bedürfnisse des Marktes
gehört, gehandelt und gearbeitet. Mit Erfolg! Alles andere ist auch wirtschaftsschädigend, schülerschädigend und pendlerschädigend!
Bodo ? Nein ! Danke an die ÖBB ! Danke an die SBB ! Danke an Thurbo !!!
Am 4. und 5. Mai gibt es Festaktivitäten in Romanshorn, Kreuzlingen, Rorschach, Bregenz, Lindau und Friedrichshafen.
Neben dem Blick zurück soll der Anlass Visionen und Innovationen - wie vor 150 Jahren - für die Mobilität am internationalen
Bodensee fördern.

https://www.bodensee-150jahre.com/fahrausweise/

https://www.thurbo.ch/150-jahre-seelinie-und-trajekt

https://www.thurbo.ch/fileadmin/user_upload/www.thurbo.ch/kiosk/Bodenseemagazin/thurbo-bodensee-magazin-schweiz-2017.pdf

Forum Langenargen 27.04.2019

So vertreibt man Gäste
In der ersten Märzwoche kam ein Ehepaar aus Österreich, um hier drei Tage zu verbringen.
Sie kannten Langenargen aus früheren Jahren. Als sie sich  in der TI anmelden wollten und nach der EBC fragten,
wurden sie darauf aufmerksam gemacht, dass auf ihrem Meldschein die Betriebsnummer des Vermieters fehle,
die sie erst einholen müssten. Erst nach langen Diskussionen war das Problem zu lösen.
Als die Gäste fragten, was sie ausser der freien Fahrt mit Bus und Bahn (dazu war ihnen ihre Zeit zu schade)
für Vorteile mit der Karte hätten, war die Verlegenheit der  TI-Mitarbeiterin nicht zu übersehen.
Sie konnte nur den Besuch der Bibliothek nennen, denn der Schlossturm und das Museum waren noch nicht geöffnet.
Die Bepflanzung an der Promenade war dürftig und es gab nur Slalomgänge zwischen verschiedenen Baustellen.
Die Gäste hatten wegen der hohen Kurtaxe mehr erwartet und teilten ihrer Vermieterin mit, dass Langenargen in
Zukunft bei ihren Reiseplänen gestrichen würde.

Forum Langenargen   25.04.2019

Das macht nachdenklich
Gespräch mit einem Kölner Touristenehepaar mit zwei Kindern, welches fassungslos vor dem schwarzen Kubus am Hotel
Seevital stand, im Rücken der zerwühlte Arbonplatz. Sie erzählten, dass Sie sie bereits vor fünf Jahren und vor zwei Jahren
in Langenargen gewesen waren. Letztes Jahr wurden sie von der hohen Kurtaxe überrascht, die im März in keinem
Verhältnis zu den angebotenen Leistungen stand. Sie quartierten sich diesmal deshalb für eine Woche auf einem Bauernhof
im Hinterland von Tettnang ein, wo die Kurtaxe ein Fremdwort ist. Die viertelstündige Blütenfahrt nach Langenargen nahmen
sie dabei gerne in Kauf.
Hauptsächlich kämen sie wegen der Malerecke und der schönen Bepflanzung. An der Malerecke würden sie mittags vespern.
Abends blieben sie nicht mehr, weil das Flair mit der heimeligen Beleuchtung einem kalten Licht gewichen war.
Auch sonst hätte der Ort viel an seiner einstigen Idylle verloren.
Als sie freitags nachmittags ankamen und Schifffahrtspläne abholen wollten, sei die TI geschlossen gewesen.
Eigentlich wollten sie erst im Sommer kommen, hatten jedoch Bedenken, nachdem sie letztes Jahr in der Presse gelesen
hatten, dass Langenargen monatelang unter einem stinkender Algenteppich gelitten hatte.
Sie glaubten nicht, dass sie nochmals wiederkämen.
Forum Langenargen    24.04.2019

Nachdem im letzten Jahr beim Bund der Steuerzahler bereits bundesweit ein Artikel mit der Überschrift
"EBC, ein Fass ohne Boden" erschienen war, las man jetzt in der aktuellen Ausgabe einen Folgebericht
mit dem Titel
„Echt Bodensee Card, immer noch ein Flop".
Hoffentlich gehen den Protagonisten endlich die Augen auf. Sicherlich hat Enrico Hess, der sein eigenes
Lebenswerk im Stich gelassen hat, längst seine Schäfchen im Trockenen!

Aus: Der Steuerzahler, 70 Jahrgang, April 2019

Forum Langenargen    11.04.2019

Zum Artikel in der SZ vom 3. April: "Da legst Dich nieder"
Nachdem in der vorletzten Gemeinderatssitzung von Herrn Thierer die Frage gestellt wurde, wie man es mit den 300
Vermietern bei Airbnb bei ca. 150 Vermietern in Langenargen halten würde, kam von BM Krafft gleich das Statement,
dass dies ein großes Problem sei, ähnlich wie in Berlin und Barcelona. Er stellte die Vermieter, die bei Airbnb inserieren
an den Pranger, indem er betonte, dass die Vermieter die Allgemeinheit schädigen. Auf meine Anfrage bei Herrn
BM Krafft, wie er das meinte, erhielt ich keine Antwort.
Gibt man auf der Suchseite von Airbnb "Langenargen " ein, erscheinen ca. 60 Ferienwohnungen bei 31 Vermietern) .
Darunter Hotel Löwen, die Gästehäuser Bernhard, Wilma, Heinemann, Kapp, Monninger etc....mit mehreren Einheiten.
(s.
www.Airbnb.de-Langenargen).
Es ist schon sehr verwegen, zu behaupten all diese Vermieter würden die Allgemeinheit schädigen.
Übrigens inseriert auch Herr Thierer in Airbnb und findet die Seite nach eigenen Worten gut gemacht.
Airbnb ist für uns Vermieter eine Onlineplattform, um gefunden zu werden. Als Alternative bliebe Booking.com und HRS.
Hier muss der Vermieter Provisionen von 15-19 % bezahlen, im Gegensatz zu Airbnb, wo es nur 3 % sind. Airbnb stellt
Rechnungen für die Steuer aus, die man am Jahresende der Steuererklärung beilegt.
Auch hier bleibt Herr BM Krafft eine Antwort schuldig, warum es ehrenwerter ist, bei booking.com zu vermieten als bei Airbnb.
Hätte die DBT vor Jahren eine Buchungsplattform für den Bodenseeraum geschaffen, würden wir vielleicht die anderen Portale
gar nicht benötigen. Anstatt die Region zu bewerben und bekannter zu machen, die seit Jahren boomt und Zuwächse hat, hätte
man solch eine Plattform bewerben können. In LA ist die Auslastung selbst im Juli nur 75% und im August 80%. Bei mir sind es
auf das Jahr gesehen nur 40 %. Hier gäbe es also noch Luft nach oben, ohne dass neue Hotels gebaut, oder mehr Wohnraum
in Ferienwohnungen umgenutzt werden müssten.
Gestern stand in der SZ ein Leserbrief von Herrn Wolfgang Hopfenzitz. Zu Recht sieht er einen Zusammenhang zwischen
"grauem Wohnungsmarkt" und der Vermietung bei Airbnb. Denn auch er glaubte den Zahlen in der SZ und übernahm ungefiltert
die Aussagen von Herrn BM Krafft. Bei 300 Vermietern bei Airbnb (laut Herrn Thierer) und ca. 150 Vermietern, würden fast die
Hälfte schwarz vermieten. Letzte Woche schrieb ich Frau Poimer und bat sie, meinen Leserbrief zu veröffentlichen, was nicht
geschehen ist. Herr Hopfenzitz wird im Mai für den Gemeinderat kandidieren. Hoffentlich wird er sich in Zukunft eine eigene
Meinung bilden.

Annette Pfleiderer, Vermieterin mit 2 Inseraten bei Airbnb (sie versteuert ihre Einnahmen von Airbnb).

11.04.2019

Die presserechtliche Verantwortlichkeit bei Leserbriefen
Zeitungen haften letztlich für die abgedruckten Leserbriefe.

http://www.presserecht.de/index.php?option=com_content&task=view&id=43&Itemid=33

Zitat hieraus:

"Wenn in einem Leserbrief unwahre Tatsachen behauptet werden, haftet also grundsätzlich auch die verbreitende Zeitung.
Daher kann auch bei einer Äußerung in einem Leserbrief eine Gegendarstellung verlangt werden
(OLG Hamburg AfP 1983, 345). Unter den entsprechenden Voraussetzungen können auch die Abgabe einer strafbewehrten
Unterlassungserklärung oder Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes
aus § 823 Abs. 2 i.V.m. Art 2 Abs. 1, 1 Abs. 1 GG gefordert werden".
Voraussetzung ist, dass im Leserbrief unwahre Tatsachen behauptet werden. Redaktionen müssen also bei der Prüfung von
Leserbriefen genau darauf achten, ob der Leser Tatsachenbehauptungen aufgestellt hat. Das Abgrenzungskriterium zur
Meinungsäußerung ist, ob der Gehalt der Äußerung als etwas Geschehenes oder Gegenwärtiges einer objektiven Klärung
zugänglich und grundsätzlich dem Beweis offensteht (BGHZ 132, 13; (ausführlich Soehring, Rn. 14.1 ff). Liegt eine solche
Tatsachenbehauptung vor und wird dadurch offenbar in Rechte Dritter eingegriffen, kann es die journalistische Sorgfaltspflicht
gebieten, die Behauptung zu überprüfen, und, wenn sie nicht beweisbar ist, auf eine Veröffentlichung des Leserbriefes zu verzichten.

Forum Langenargen 12.04.2019

Da legst dich nieder: Zahl der Übernachtungen steigt (SZ am 03. April 2019)
oder
Liegt der Tourismus in Langenargen darnieder?
Ein Kommentar von Gerd Kupper, Langenargen, 04. April 2019

Auf der Grundlage der Sitzungsvorlage zu TOP 19 der Gemeinderatssitzung am 18.03.2019 berichtete die SZ einleitend, „Die Kurve zeigt wieder nach oben: Was den Tourismus angeht, hat Langenargen 2018 zugelegt“. Doch fraglich ist, ob die Sitzungsvorlage und in der Folge die SZ ein zutreffendes Bild vermittelt.
Die Sitzungsvorlage hat „methodische Schwächen“: 1. Im Kern werden nur die Anzahl der Übernachtungen und der Ankünfte für die Gesamtheit der Gewerblichen und Privaten Vermieter in 2018 mit 2017 verglichen und als das drittbeste Ergebnis in der über 100-jährigen Geschichte betont. 2. Ein Vergleich der Entwicklung des Tourismus in Langenargen mit anderen Gemeinden oder im Vergleich zum Bodenseekreis fehlt. 3. Die Auswirkungen des Engagements der DBT mit der EBC auf den Tourismus in Langenargen werden nicht substantiell dargestellt. 4. Es fehlt ein Fazit.

  1. Die Statistik

Die Sitzungsvorlage der Tourist Info nennt
a) die Übernachtungen der Privaten Vermieter für 2016 und 2018
b) die Gesamt-Übernachtungen für 2017 und 2018 und erwähnt,
c) dass die Gewerblichen Vermieter 2018 gegenüber 2017 keinen Zuwachs verzeichnen konnten.
Die Übernachtungen für 2016 liest man aus dem Jahresrückblick ab und einfache Rechenoperationen führen dann zu folgendem Gesamtbild:

Sofort stellen sich Fragen, wie z.B.:

  • Wieso konnten Gewerbliche Vermieter an dem „Aufschwung 2018“ nicht wie die Privaten Vermieter partizipieren?
  • Was können die Privaten Vermieter besser als die Gewerblichen Vermieter? Welche Erfolgsfaktoren waren entscheidend?
  • Beklagen die Gewerblichen Vermieter den Stillstand?
  • Hat die Tourist Info eine Analyse und Erklärung hierzu?

Die Sitzungsvorlage enthält unglückliche Rechenfehler:

  1. Dividiert man 250.628 Nächte durch 52.703 Ankünfte ergibt dies eine Aufenthaltsdauer von 4,76 Tagen und nicht 4,0 Tage. Dies macht sich durchaus gravierend bemerkbar.
  2. Die Übernachtungszahlen der Privaten Vermieter sind gegenüber dem Vorjahr um 5,35% gestiegen und nicht um 5,8%. Dieser Fehler ist weniger entscheidend.
    Mit gut 71% Marktanteil dominieren die Gewerblichen Vermieter den Markt.

 

Will man der Sache weiter auf den Grund gehen, dann gibt das Landesamt für Statistik BW detaillierte Auskünfte, u.a. über Übernachtungen und Ankünfte der
Gewerblichen Vermieter:

https://www.statistik-bw.de/TourismGastgew/Tourismus/08065012.tab?R=GS435030

Die dort abrufbaren Datenreihen erscheinen plausibel und konsistent und sind nahezu gleich den Daten der Langenargener Tourist Info; Abweichung im Bereich von 3-4 %.
Das Landesamt für Statistik beziffert / errechnet die Aufenthaltsdauer bei Gewerblichen Vermietern: 3,6 Tage (2016), 3,9 Tage (2017) und 3,8 Tage (2018). Dividiert man die Übernachtungen durch die Aufenthaltsdauer erhält man Ankünfte und kann dann weiterrechnen und kommt so zu der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer bei Privaten Vermietern:

  • 20 Tage Aufenthaltsdauer in 2016 bei den Privaten Vermietern? Irgendeine Statistik ist nicht ganz lupenrein.Die untenstehende Grafik zeigt: Beträgt bspw. die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in 2018 bei Gewerblichen Vermietern 4,0 Tage, dann errechnet sich aus den Übernachtungen und Ankünften für die Privaten Vermieter im Durchschnitt gerundet 8 Tage Aufenthaltsdauer. Könnte hinkommen.

Problematisch: Die Sitzungsvorlage rät: Wegen des rückläufigen Trends müssten sich die nicht-gewerblichen Anbieter, insbesondere die Vermieter von Ferienwohnungen aufgrund der Mindestaufenthaltsdauer, langfristig auf eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 3,5 Tagen einstellen! Können sich die Privaten Vermieter hierauf einstellen, dann zeigt dies die Flexibilität der Privaten. Ansonsten ist dies wohl kein guter Rat.
Soweit zur Statistik der Tourist Info.

  1. Vergleich der Entwicklung des Tourismus in Langenargen im Vergleich zum Bodenseekreis oder mit anderen Gemeinden
    Zwei Grafiken basierend auf den Daten des Statistischen Landesamtes BW:

Aussagen:

  • die Anzahl der Übernachtungen gewerblicher Vermieter im Bodenseekreis  nahm von 2014 bis 2018 um 10% zu: Zuwachs
  • die Anzahl der Übernachtungen gewerblicher Vermieter in Langenargen  nahm von 2014 bis 2018 um 7% ab: Rückgang
    Das Angebot an Schlafgelegenheiten Gewerblicher Vermieter (Betten) ist im Kreis wie auch in Langenargen zwischen 2014 und 2018 nahezu gleich geblieben (+-2%)

            Fragen:

  • Genügt das Angebot der Gewerblichen Vermieter in Langenargen nicht mehr den Nutzenerwartungen der Gäste? Bieten Hotels in anderen Gemeinden mehr?
  • Hat der Standort Langenargen im Vergleich zu anderen Gemeinden an Aufenthaltsqualität verloren?
  • Oder ist ein Mix von Leistungsangebot der Unterkünfte und Standortqualität ursächlich?
    Diese oder ähnliche Fragen werden leider nicht thematisiert.
    Den Rückgang bei den Gewerblichen können Private Vermieter nicht kompensieren. Will Langenargen nicht weiterhin verlieren, dann besteht dringender Handlungsbedarf.
    Fazit: Dass dieser Zusammenhang in der Sitzungsvorlage der letzten GR-Sitzung nicht erwähnt und diskutiert wurde, ist besorgniserregend. 
    Der Vollständigkeit halber ein Vergleich mit anderen Seegemeinden:

            

 

Auch dieser Vergleich wirft Fragen auf, die eine Tourist Info beantworten müsste.
Die SZ berichtet aus der Gemeinderatssitzung und zitiert die Tourist Info-Leitung: „Wenn wir uns bei 250.000 Übernachtungen einpendeln, fahren wir gut.“ Wie darf das interpretiert werden?
Das Statistische Landesamt weist für die Gewerblichen Vermieter im Monat August Kapazitätsauslastungen etwa zwischen 80 – 86 % aus. Das bedeutet, dass selbst im August „die Betten nicht warm gewechselt“ werden. Bereits im Juli liegt die Auslastung deutlich unter 80 % und im September liegt die Auslastung eher bei 70%. Da ist deutlich „Luft nach oben“.
Zumindest wäre eine Erklärung notwendig, warum sich Langenargen mit 250.000 Übernachtungen bescheiden sollte. Und so gelangt man zum Themenkomplex DBT und EBC.

  1. DBT und EBC

Die Sitzungsvorlage konkludiert, dass die EBC wegen des Anstiegs an Übernachtungen in 2018 für die Privaten Vermieter keine negativen Auswirkungen gehabt habe. Das kann man so sehen. Allerdings hatte die EBC für die Gewerblichen Vermieter auch keine positiven Auswirkungen.

Wenn Langenargen mit dem Status quo zufrieden ist, dann benötigt man auch nicht die DBT und die EBC. Der Geschäftszweck der DBT besteht nicht darin, den Status quo aufrecht zu erhalten. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Vermarktung und Förderung des deutschen Bodenseeraumes nach innen und außen im Bereich Tourismus und alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Dienstleistungen. Das bedeutet Wachstum!
Die EBC mit kostenloser Nutzung des ÖPNV könnte dann als eine Art Premium Card an Interessierte, auf freiwilliger Basis, verkauft werden.
Bedauerlicherweise erwähnt die Sitzungsvorlage nicht mit einem Wort, ob und inwiefern die qualitativen und quantitativen Erwartungen der Gemeinde Langenargen seitens der DBT in 2018 erfüllt, übererfüllt oder verfehlt worden sind.
Nebenbei bemerkt: Sind die strategischen Erwartungen, die sich die Gemeinde Langenargen von der DBT erhofft hat, irgendwo nachlesbar?? Und welche messbaren, operative Ziele hat die Gemeinde Langenargen als Pilotgemeinde mit dem Projekt DBT verbunden hat? Wer überwacht und beurteilt dies?

  1. Fazit

Langenargen und der Tourismus haben Klärungsbedarf. Es ist bei weitem nicht so rosig, wie es die Sitzungsvorlage und der Bericht in der SZ es dem Leser und Bürger vermitteln. Es sind nicht nur die Nutzenerwartungen, die Hotels ihren Gästen erfüllen müssen. Auch die Aufenthaltsqualität in der Gemeinde Langenargen ist ein Thema, das nur die Gemeinde anpacken kann und muss.
In diesem Zusammenhang muss an die zweite Lesung des Haushaltsplanes 2019 erinnert werden. Die Fraktion der Grünen/Bündnis 90 forderte unmissverständlich: Wir benötigen ein Leitbild für die Gemeinde Langenargen und wir benötigen ein Leitbild für den Fremdenverkehrsbetrieb.
Ein Leitbild ist Grundlage für eine strategische Planung, aus der die operativen Ziele und Maßnahmen abgeleitet werden.
Nur so kann Langenargen im Wettbewerb bestehen. Ansonsten gilt: Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.

Dringender Hinweis, da bei uns das gleiche Problem besteht
Leserbrief zum Artikel Uhldingen-Mühlhofen "Gäste sollen wieder länger bleiben",
erschienen im Südkurier am 02.04.2019 auf Seite 19

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Misere der Gastgeber
Der Leser erfährt in dem Artikel nicht, dass Gastgeber erhebliche datenschutzrechtliche Bedenken bezüglich der von der
Gemeinde eingeforderten Gästedaten haben. Ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht stellt mit Schreiben vom 31.10.2018
an die Gemeinde fest: Die ausgegebenen Vordrucke der Tourist-Information Uhldingen-Mühlhofen verstoßen gegen die
gesetzlichen Grundlagen in § 43 KAG (Kommunales Abgabegesetz). Der Grund für diese Feststellung liegt darin begründet,
dass die Gemeinde zu viele Daten der beherbergten Personen einfordert.
Die von der Gemeinde eingeforderte Anschrift des Gastes, dessen Geburtsdatum, sowie Namen und Geburtstag einer
etwaigen Begleitung braucht die Gemeinde nicht, um kontrollieren zu können, ob der Beherberger die Kurtaxe korrekt
von den beherbergten Personen eingezogen und an die Gemeinde abgeführt hat, sondern nur

-       der Tag der Ankunft und der Abreise,
-       der Name des beherbergten Gastes,
-       die Zahl der Mitreisenden,

-       für die nach der Kurtaxesatzung in Frage kommenden Befreiungstatbestände.

Des Weiteren wird der Gast, weder auf den von der Gemeinde vorgegebenen Vordrucken, noch beim elektronischen
Meldeverfahren, im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) aufgeklärt. Zum Beispiel hat der Gast keinerlei
Wahl-Möglichkeit, durch entsprechendes Ankreuzen, zu entscheiden, wohin seine persönlichen Daten (Wohnort etc.)
gehen oder eben auch nicht.
So ist nun der Gastgeber in der haftungsrechtlichen Misere, dass er personenbezogene Daten seines Gastes an die Gemeinde
weitergeben soll, die er aber laut bestehendem Recht offensichtlich nicht so ohne weiteres weitergeben darf.
Erschwerend kommt dazu, dass der Landesdatenschützer von Baden-Württemberg, Herr Brink, in den Medien mit der Aussage
zitiert wird:
„2019 wird das Jahr der Kontrolle. Wir haben staatsanwaltschaftliche Befugnisse. In Sachen Bußgelder
wird scharf geschossen. Strafen von bis zu 20 Millionen Euro sind möglich.“

Aus dieser Rechtsunsicherheit heraus haben dann Gastgeber ihre Meldescheine in Excel-Tabellen erfasst bzw. entsprechend
der datenschutzrechtlichen Vorgaben geschwärzt und der Gemeinde übermittelt. Somit lagen der Gemeinde alle für die
Kurtaxeabrechnung und Statistik notwendigen Daten vor, eben nur nicht in Form des von der Gemeinde vorgegebenen
Meldeverfahrens, sondern im Sinne der verunsicherten Beherberger datenschutzrechtlich konform.
Denn meines Wissens wurde dem Schreiben des Fachanwalts vom 31.10.2018 an die Gemeinde, von Seiten der Gemeinde
bis heute nicht widersprochen.
Mir als Gastgeber liegt das Wohlbefinden meiner Gäste und deren Privatsphäre am Herzen.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Maier          05.04.2019

Camping Seeperle
Seefelden / Bodensee
88690 Uhldingen-Mühlhofen

Langenargen: Warum beunruhigt Airbnb die Verwaltung?
Peter Groß – 04.04.2019

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Langenargen - Warum beunruhigt Airbnb die Verwaltung-05-04-2019.docx

Da präsentiert der Noch-Gemeinderat Harald Thierer fälschlicherweise zehnfach zu hohe Zahlen von Airbn-Anbietern
in Langenargen und alle im Saal glauben das. Frau Poimer zögert nicht, diesen Unsinn zu veröffentlichen.
Es war Frau Pfleiderer, die diesen Fake sofort erkannte und beide aufforderte, eine Richtigstellung zu veröffentlichen.
Bis heute geschah jedoch nichts. Der Journalismus hat einen moralischen Ehrenkodex, das gilt aber offensichtlich nicht für Langenargen.
Forum Langenargen  11.04.2019

Kreistag lehnt Reduzierung des Tourismus-Engagements ab
SZ vom 04.04.2019
Die SPD hatte den Antrag gestellt, den Gesellschafteranteil des Bodenseekreises an der DBT von 70% deutlich zu reduzieren.
Vehement dagegen sprachen sich Landrat Wölfle und unser Bürgermeister Krafft aus. Offensichtlich sehen beide die Gefahr,
dass ihr Steckenpferd verhungert.
Zitat Krafft: "Die DBT erfüllt zu 100 % einen öffentlichen Auftrag und keine unternehmensgesteuerten Zwecke".
Das steht zwar in den Statuten, aber Papier ist geduldig.
Interessant ist, dass der Bürgermeister inzwischen seinen gehobenen Posten bei der DBT geräumt hat und inzwischen einen
noch höheren bei der IBT Konstanz einnimmt. Die IBT steht mit ihren Zielen gewissermaßen in Konkurrenz zur DBT.
Ein zweites Standbein ist auf jeden Fall immer gut. Sicherlich hat das fluchtartige Verlassen des spiritus rector
Enrico Hess und seines Tourismusmanagers F. Jost ihn darin noch mehr  bestärkt.
Glaubt Herr Krafft wirklich, dass die DBT keine unternehmensgesteuerten Zwecke verfolgt?
Machte Sie deshalb über 100 Fortbildungen, überschüttete die Gäste aggressiv mit Werbematerial und arbeitete oft mit
fragwürdigen Methoden?
Natürlich ist die DBT gewinnorientiert!

Sie wird mit 25 Cent  pro Gast und Übernachtung aus Steuergeldern subventioniert, da es der Gemeinde gerichtlich
untersagt wurde, die 25 Cent  Subvention an die DBT aus der Kurtaxe zu entnehmen.

Die DBT verkauft Merchandiseprodukte und arbeitet mit dem Buchungsportal HRS und anderen Vertragspartnern zusammen,
denen
sie offensichtlich die Daten der Gäste liefert. Wie heißt denn der öffentliche Auftrag?
Die Region bekannter zu machen und zu vermarkten.

https://www.bodenseekreis.de/landkreis-tourismus/tourismusfoerderung/deutsche-bodensee-tourismus-gmbh.html
Die IBT könnte diese Aufgabe sicherlich mit übernehmen.

Forum Langenargen  04.04.2019

Bei Edeka hängt neuerdings  ein Schaukasten, der für die Fremden alle 16 Hotels  mit entsprechenden Informationen anzeigt.
Auf der Hinweisleiste liest man: Hotels - Gasthöfe - Pension - Ferienwohnungen / Privatzimmer.
Gefunden werden jedoch nur die Bettenhochburgen. Die Kleinvermieter gehen leer aus.

Forum Langenargen   04.04.2019


Leserbrief an das Verkehrsministerium:  presse@vm.bwl.de
http://www.forum-langenargen.de/uploads/Leserbrief von Peter Groß-02-04-2019.docx

Zum Artikel in der SZ: "Da legst Dich nieder" vom 03.04.2019
Laut Herrn Thierer stehen in Airbnb 300 Unterkünfte in Langenargen  zur Verfügung.
Es sind jedoch nicht 300 Wohnungen, die über Airbnb angeboten werden, sondern 30.
In Langenargen gibt es nur ca. 180 Vermieter. Vergleiche zu Berlin sind nicht passend.
Wir Vermieter benützen Airbnb als Onlineportal. Booking.com und HRS  verlangen 15-20 % Provision, Airbnb 3%.
Will man über die Gemeinde Langenargen oder über das "Echt Bodenseeportal" vermieten, muss man
Kooperationsverträge mit HRS eingehen (DBT kooperiert mit HRS anstatt eine eigene Onlineplattform aufzubauen).
Von Airbnb bekommt man eine komplette detailierte Jahresabschlussrechnung, die man bei der Steuererklärung abgibt.
Da kann man nicht tricksen und nichts verändern. Kriminell wäre, diese Rechnung nicht zu versteuern.
Die DBT hat versäumt, ein Bodenseeportal zu etablieren, bei dem die Vermieter gefunden werden,
das ansprechend ist und dazu noch günstig.
Aber ich denke der Zug ist abgefahren. Nun ist jeder auf sich allein gestellt und muss sich bei irgendwelchen Portals anmelden.
Wer ist schon daran interessiert,seine Ferienwohnung für 1, 2 oder 3 Tage zu vermieten,  z.B. an aiatische Gäste,
mit denen man sich nicht unterhalten kann und die nie wieder kommen?
Annette Pfleiderer  03.04.2019

Kommentar: Wir erleben hier wieder einen bezeichnenden Vorgang an der Kommunikationsachse
Bürgermeister -Gemeinderäte und Redakteurin der SZ.
Da wird angeblich von Herrn Thierer ohne Quellenangabe behauptet, es stünden in Langenargen 300 Unterkünfte auf
Airbnb-Basis zur Verfügung, obgleich es in Wirklichkeit nur ein Bruchteil davon ist (jederzeit im Internet nachprüfbar).
Niemand im Gemeinderat hinterfragt diese Behauptung. Die Redakteurin der SZ handelt bekannterweise immer nach
der Richtlinie:
"Alles, was von der Gemeinde oder vom BM kommt, ist richtig und muss nicht überprüft werden".
Wenn ein Kleinvermieter ein Zimmer für zwei Personen für 30 Euro anbietet, muss er wegen der Kurtaxe pro Tag
20 % aufschlagen. Zusätzlich soll er dann noch 15 % für eines der Vermittlungsportale ausgeben:
"Da legst Du dich nieder"!
Forum Langenargen   03.04.2019

Langenargens geschönte Zahlen
Heute erschienen in der SZ erfreuliche Zahlen über die Tourismusentwicklung in Friedrichshafen.
In den letzten 5 Jahren wuchsen dort die Buchungen und Übernachtungen um ca. 20%! Friedrichshafen wollte bekanntlich
keine EBC ! Bei der Durchsicht der Vorlagen und der Hofberichterstattung bezüglich der touristischen Entwicklung in
Langenargen fallen einige Ungereimtheiten auf, auf die wir zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen werden.
Da uns die Verantwortlichen, insbesondere Herr Jost, beharrlich die Zahlen der Privatvermieter verweigert haben, waren
wir auf die Ergebnisse des statistischen Landesamtes angewiesen, dem nur die gewerblichen Vermieter gemeldet
werden müssen. Es ist jedenfalls festzustellen, dass es in den letzten 5 Jahren in Langenargen keine Steigerung
um 20 % bei den Buchungen und Übernachtungen gab, wie es Friedrichshafen meldete, sondern im Gegenteil bei den
Buchungen der gewerbliche Vermieter ein Minus von 12 % und bei deren Übernachtungen ein Minus von 7 %,
also im Verlauf von 5 Jahren sogar noch weniger als ein Stillstand. Die EBC lässt grüßen!
Es wird am See wohl kaum eine Gemeinde geben, die derart desolate Zahlen vorweist und trotzdem muss man die
Schönfärberei der Hofberichterstattung ertragen.
Dieses Beispiel lässt sich auch bei anderen Seegemeinden nachvollziehen. So hatte Kressbronn ohne EBC in 5 Jahren eine
Steigerung von unglaublichen 31 % bei den Ankünften und 21,8 % bei den Übernachtungen. Lindau meldete alleine in 2018
eine Steigerung von 8 % bei den Buchungen und Übernachtungen. Alle Gemeinden am Bodensee hatten 2018 bei den
gewerblichen Mietern sowohl bei den Buchungen als auch bei Übernachtungen ein Plus von über 4 % !
Im Hinterland war das noch deutlicher. In Biberach gab es 2018 bei den Buchungen ein Plus von 24,9 % und bei den
Übernachtungen von 8,8 % (Quelle: Statistisches Landesamt). Davon kann Langenargen nur träumen.
Inzwischen hat sich auch gezeigt, dass die Orte am westlichen Bodensee, die alternativ zur EBC die viel bessere VHB-Karte
nutzen, deutlich mehr Buchungen und Übernachtungen als Langenargen aufweisen. 2018 lag hier bei uns bei den gewerblichen
Vermietern die Auslastung im Juli und August trotz des Jahrhundertsommers mit 80 % unter den Vorjahreswerten.
Die jährliche Durchschnittsauslastung betrug nur noch 53 %. Der Ausländeranteil ist in Langenargen 2017 und 2018
kontinuierlich gesunken. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt nur noch 3,8 Tage und nicht wie angegeben 4 Tage !
Da legst Du dich nieder!
Man muss die Zahlen also relativ betrachten und schon erscheinen sie in einem völlig anderen Licht.
Lag es nicht doch an der zweithöchsten Kurtaxe Baden-Württembergs?
Warum verschweigt man diese Zahlen beharrlich?
Warum ist man bei der TI nicht ehrlich und differenziert die gewerblichem von den privaten Vermietern?
Wenn Zahlen von den privaten Vermietern genannt werden, kann man sie glauben oder auch nicht, denn es gibt keine
nachprüfbare Statistik. Anders ist es bei den gewerblichen Vermietern, da deren Zahlen, wie schon erwähnt, an das
Statistische Landesamt weitergeleitet werden müssen.
Übrigens: Eine diesbezüglich abends gestellte Anfrage beim Statistischen Landesamt wurde bereits am nächsten Morgen
kurz nach sieben Uhr beantwortet ! Bei uns dauert es oft mehrere Monate – wenn überhaupt!
Forum Langenargen 02.04.2019

Anmerkung zu Bodman-Ludwigshafen: Kurtaxe von 01.04. - 31.10. nur 2,50 € (trotz EBC-Karte)

EBC-KÜNDIGUNG KOOPERATIONS-VERTRAG
Dringender Appell an den Bürgermeister und alle Gemeinderäte
Wir erbitten unbedingt die fristgerechte Kündigung des Kooperationsvertrages mit der DBT zum 30.06.2019
Sollte die Frist nicht eingehalten werden, kann die DBT ab 01.01.2020 einseitig den Solidarbeitrag von zurzeit
einem Euro unbegrenzt erhöhen.
Da die DBT finanziell erheblich angeschlagen ist und dringend einer Finanzspritze bedarf, ist fest damit zu rechnen,
dass sie diese Möglichkeit nutzen wird.

Gründe wären z.B. eine Kostensteigerung bei Bodo sowie erhöhte Personalkosten.
Sollte der Solidarbeitrag wie erwartet erhöht werden, würde sich der zweithöchste Platz in Baden-Württemberg und
der sechsthöchste Platz in Deutschland weiter manifestieren.
Wir sind überzeugt, dass das zu einem deutlichen Rückgang der Buchungen führen wird, was auch die hiesigen
Geschäftsleute empfindlich treffen wird.

Laut Vertrag verzichtete die Gemeinde seinerzeit übrigens freiwillig auf das gesamte Marketing des Ortes im
Zusammenhang mit der EBC. Damit wurden freiwillig ohne zwingende Notwendigkeit Arbeitsplätze bei der
Tourist-Information geopfert.

Bitte handeln sie jetzt pflichtgemäß.
Forum Langenargen 01.04.2019

Langenargen: Die DBT wird tot gefüttert
Peter Groß – Meine eigenen Gedanken zur DBT. 21. März 2019

Wer auch immer daran geglaubt hat, dass die neue Geschäftsführerin der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT), es charmant, weltgewandt und sachkundig schaffen würde, mit einem neuen Konzept, der größten Verlustbringerin der DBT,   Echt Bodensee Card , eine neue Chance zu geben, kann heute noch nicht einmal die Frage zuverlässig beantworten ob Ute Stegmann ihre Stelle überhaupt tatsächlich angetreten hat. Die Werbebroschüren sind wohl noch unter der Regie von Enrico Heß entstanden. Man erkennt es daran, dass Heß wieder einmal darauf verzichtete, die an der DBT beteiligten Gemeinden deutlicher werblich herauszustellen. Seither ist es nahezu mucksmäuschenstill bei der DBT.
Die ersten DBT Pressemitteilungen, anlässlich der Internationalen Tourismus Börse (ITB) Berlin, sind so dröge und altbacken, dass wohl keine Redaktion der DBT mehr als eine 30-Zeilen Kurznotiz unter Vermischtes widmen wollte. Selbst der Südkurier oder die Schwäbische Zeitung konnten offenbar keinen Messeerfolg der Bodenseekreis - DBT  feststellen und ließen es selbst an wenigen Kurzmeldungen fehlen.
Dafür sorgte die Internationale Bodensee Tourismus GmbH aus Konstanz für große Aufmerksamkeit, wenigstens bei der Lokalpresse. Mit der Vorstellung einer neuen Gästekarte (BodenseeCardPlus) für die Vier-Länder-Region, 160 Erlebnisse mit Bahn, Bus und Schiff gratis entdecken (gültig in D/A/CH/LI), einem neuen Messe Standkonzept und einem Jahresprogramm, das nicht nur Silverager aus der Hängematte lockt. Ein Eventpaket das nur den einen Nachteil hat, dass allein die Zeppelinstadt Friedrichshafen (Nordufer) in diesem Jahr als Mekka für alle Musikfans herausgestellt wird, während alle sechs weiteren Jahreshöhepunkte in Übersee stattfinden. Das Mainau-Blumenjahr 2019 (Sonne, Mond und Sterne), Farben, Formen, Inspiration: Bodensee & Vulkane im „Jahr der Natur“, Regio Konstanz-Bodensee-Hegau (D/CH), 300 Jahre Fürstentum Liechtenstein. Städtehopping am Bodensee: 3 Länder – 3 Städte – 1 See (Bregenz, Konstanz,St. Gallen) und Kirchen, Klöster Weltkultur! Ein neues Markenleitprodukt für die internationale Bodenseeregion (D/CH).
Die Sigmaringer Landrätin und fünf Prozent DBT - Gesellschafterin Stefanie Bürkle hatte möglicherweise eigene Vorstellungen vom Frauennetzwerken, als sie mit dem Bodenseekreis Landrat Wölfle die Immenstaader Leiterin der Tourist Information Ute Stegmann an die Spitze der DBT katapultierte. Böse Zungen behaupten, sicher fälschlich, dass Bürkle dafür eine Kröte schlucken musste. Der Langenargener Leiter des Amtes für Tourismus, Kultur und Marketing, wurde vermutlich vom Bürgermeister der Gemeinde Langenargen, den Regeln des CDU – Personalmarketings konform, in die Hohenzollernstadt Sigmaringen fort gelobt. Vernünftigerweise wurde auf eine Neubesetzung der TI - Leitung verzichtet um nicht noch höhere Verluste melden zu müssen. Etliche Gemeinderäte bangen um ihre Wiederwahl in den Krafftschen Stuhlkreis.
Im Bodenseekreis ist man inzwischen gespannt, wie Ute Stegmann die weitere rasante Defizitentwicklung der kommenden Jahre erklären will, denn statt mit einer ehrlichen Eröffnungsbilanz, unter Einbeziehung des Jahres 2018, reinen Tisch zu machen, setzt sie die demokratieferne Mauscheleipraxis dieser vermutlich klandestinen Geheimgesellschaft bisher fort. Es ist jedenfalls zu vermuten, dass eine großzügige Abfindung für Enrico Heß, mindestens die Einzahlungen aus 2019 und 2020, der Neuzugänge Heiligenberg, Frickingen und Immenstaad aufbraucht.
Die ablehnende Haltung der Mehrzahl der Städte und Gemeinden des Bodenseekreises, wie jüngst Friedrichshafen oder Kressbronn, machten deutlich, dass man die EBC der DBT immer noch für ein Millionengrab hält und Investitionen in die Infrastruktur, in Grünanlagen oder Radwege erfolgreicher sind. In Langenargen und anderen Bodenseegemeinden sollte man die Möglichkeit der Kündigung des DBT – Vertrages  wagen.
Den Vorteil, dass ausschließlich in der Hauptreisezeit, den Sommerferien, ein EBC – Bus fährt gleicht die seit Jahren bestehenden Mängel des Nahverkehrs nicht aus. Was ist übrigens ökologisch wichtiger, ein ganzjährig durch Einheimische und Touristen genutzter, preisgünstiger ÖPNV oder ein Angebot, das von Touristen nicht einmal wahrgenommen wird? Es wird optimistischen Schätzungen zufolge noch bis 2030 dauern, dass man von Langenargen den Verkehrsknoten Radolfzell störungsfrei erreicht. Vorher sollte man über einen touristischen Billigtarif nicht einmal nachdenken. Sowieso wäre die Verbreitung einer Gästekarte eigentlich eine Aufgabe des Verkehrsverbundes bodo, wie im Landkreis Konstanz auch. Der 25-prozentige Anteil für die DBT könnte eingespart und für eine Preisreduzierung überteuerter Ausbildungs- und Pendlertarife genutzt werden. Wenn es denn der SPD mit der Modernisierung ihrer Sozialpolitik ernst ist, sollten es sich die Grünen nicht hinter einer wirtschaftsliberalen Dornenhecke gemütlich machen und akzeptieren, nicht der Bürgermeister entwickelt die Gemeinde, sondern die Bürger machen das.
Diese Liebe einiger Bürgermeisters zu dem schwachen, dahinsiechenden Kartenprojekt könnte Gemeinderäten den Vorwurf der Verblendung, auch des bedingungslos  tiefen Gehorsams für Obrigkeit und Verwaltungschefs einbringen. Man muss wohl davon ausgehen, dass es die Hauptaufgabe der neuen DBT – Geschäftsleiterin ist, noch möglichst viele Gemeinden in das EBC – Korsett zu pressen. Die Gesellschafter der DBT scheint es, gingen  davon aus, dass sie die Schwachstellen der Gemeindevorstände nach 20 Jahren TI – Leitung in Immenstaad sehr gut kennt, so dass diese missliebige Verwaltungsvorgaben ohne Murren umsetzen. Hier sollte die Initiative des SPD – Kreisrats sich durchsetzen, die Bevormundung der Einheimischen zu beenden, den Kreisbeitrag vorerst von 70 auf maximal 50 Prozent zu reduzieren und durch die Wahlfreiheit des Gastgewerbes zu ersetzen, ein flächendeckendes EBC - Angebot zu unterstützen. Da der Bodenseetourismus seit Jahren boomt, sehe man „keine Veranlassung einer erhöhten Subvention der Tourismusbranche durch öffentliche Gelder aus dem Kreishaushalt“. Unterstützenswert meine ich.

Forum Langenargen empfiehlt Ortsspaziergänge für Demokratie, Tourismus und Umweltschutz
Peter Groß – 15.März 2019
Das Forum Langenargen ist neben einem Internetportal eine Bürgervereinigung, die auf ihre ganz eigene Art den drögen Politikbetrieb bunt macht und dadurch bereichert. Sie richtet ihr Wort an Menschen, die die Ernsthaftigkeit der Worte begriffen haben, dass Gemeinderäte im Rahmen der Gesetze nach ihrer freien, nur durch das öffentliche Wohl bestimmten Überzeugung entscheiden müssten. Dazu gibt es einen ausgezeichneten Beitrag auf bueb-ueberlingen.blogspot.com: Welche Macht hat der Gemeinderat?  
Auch wenn vom Bürgermeister Achim Krafft, einigen seiner Gemeinderäte und deren Wohlfühlpresse namens Schwäbische Zeitung und Montfort Bote wiederholt der Eindruck vermittelt wurde, es handelt sich um eine Aktionsgemeinschaft der „rasenden, verrückten Ungeheuer“, kann man sich dem Eindruck nicht entziehen, dass allein die Existenz dieser Gemeinschaft täglich zeigt, dass unsere Demokratie stark ist und vom Forum ein breites, unabhängiges Meinungsspektrum angeboten wird. Wer sich entscheidet, das weiterführende Informationsangebot neben Bürgermeinungen und etwa Tourismus zu nutzen, erkennt schnell den Wert dieser Informationsquellen. Dazu gehört die Begleitung von Aktionen, wie für den Erhalt der Streuobstwiese und die Mahnung vor weiterer Natur- und Ortsbildzerstörung, die in zahlreichen Bildbeiträgen dokumentiert ist.
Die SPD – Kreistagsfraktion gelobte Besserung mit der Ankündigung, die DBT - Anteile des Bodenseekreises zu reduzieren. Die bereits 2013 gegründete Gesellschaft kam auch  im 6. Jahr ihrer Gründung auf keinen grünen Zweig. Somit wäre es höchste Zeit dieser Geldverbrennungsinstitution sämtliche öffentlichen Zuwendungen zu streichen oder nach dem Bestellerprinzip zu verfahren, wer die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH will, der soll sie künftig bezahlen, aber den Kreis- und die Gemeindehaushalte nicht nachhaltig belasten. Dass die DBT mit der Echt Bodensee Card und eine unfähige Touristinformation (TI) die Gemeinde Langenargen so ins finanzielle Abseits führen konnten, ist beachtenswert. Die Mittel, die in die DBT fließen, könnten anderweitig sinnvoller eingesetzt werden. Etwa zur Mitfinanzierung eines Verkehrstarifs wie im benachbarten Vorarlberg (365 Euro jährlich für Alle: Senioren, Leistungsempfänger und Auszubildende die Hälfte). Man müsste eigentlich bemerkt haben, dass Beschäftigte etwa im Gastgewerbe  im Schnitt 16% weniger Lohn erhalten, als der Durchschnitt aller Branchen. Das Gehaltsniveau im Gastgewerbe also bei 84% liegt und damit nur knapp vor Sozial-, Zeitarbeit, Alten- und Krankenpflege, während in der Maschinenbaubranche Arbeitnehmer rund ein Viertel mehr Gehalt bekommen. Viele Menschen im Kreis können somit ihren Lebensunterhalt und ÖPNV - Kosten nur mit größter Mühe erwirtschaften.
Die TI´s haben ihren Sinn längst verloren. An ihre Stelle sind Infosysteme, Infomedia -  Säulen, Hotel Multimedia und Informationsentertainment rund um die Uhr auf Bahn-, Flug- und Busbahnhöfen oder Supermärkten getreten, die punktgenau informieren und einen 24-Stunden Service bieten. Von freien Zimmern über Veranstaltungstipps, Freizeitmöglichkeiten, gastronomischen Highlights bis hin zu Wetterberichten oder Live – Panoramabilder vom Berg, vom Strand, der Uferpromenade oder aus der Innenstadt. Wozu also eine TI, die jährlich steigende Zuschüsse aus dem Gemeindehaushalt saugt?
Den Bürgermeistern und Gemeinderäten, die an der Unterstützung der DBT festhalten, möchte ich hier nochmals sagen, dass sie ohne Unterstützung der Einheimischen und vieler Gastgeber wirtschaftlich unverantwortlich gehandelt haben und weiter handeln.
Die touristische Zukunft der Gemeinde liegt gerade in dieser Zeit, und angesichts des Ausbaus der Bundesstraßen zu autobahnähnlichen Schnellstraßen, im Ausbau und Erhalt einer naturnah gestalteten Gemeinde mit hoher Aufenthaltsqualität, die zu längeren Erholungsaufenthalten einlädt.

Der lange Kampf für Bürgerrechte und Qualitätstourismus
Wenn etwa DLRG - Wasserretter um die Kosten für die Rettung Ertrinkender streiten müssen oder ein Engagement für die Stationierung eines Rettungshubschraubers nebst Seilwinde die Gemeinde an die Grenze der finanziellen Leistungsfähig bringt, möchte ich daran erinnern, dass gerade die Wasserrettung für touristische Destinationen einen  hohen Symbolwert hat. Auch werden Zukunftsfragen nicht dadurch gelöst, dass zunehmend mehr Fördermittel in eine schwer erreichbare Touristinformation (TI) fließen.
Den von Bürgern und Gastgebern erstrittenen rechtskräftigen Urteilen fehlt es noch an der Akzeptanz seitens des Bürgermeisters und der Gemeinderatsmitglieder, die allen Grund hätten, sich aus dem Diktat der DBT zu befreien. In Zukunft wird man nämlich nicht mehr bunte Prospekte und verlogene Broschüren fordern, sondern Fuß- und Radwege, auf denen ein sicheres Miteinander möglich ist. Aber auch Bahn- und Busverbindungen, die Einheimische und Gäste nicht zu Streithähnen werden lassen, allein aus dem Grund, dass es an Sitzgelegenheiten, Fahrradstellplätzen oder auch Pünktlichkeit mangelt.

Eine touristische Führung namens Hals- und Beinbruch
Vor Saisonbeginn möchte ich Einheimischen und Gastgebern eine Ortsbegehung empfehlen, um die Tauglichkeit von Wegen und Straßen zu erkunden. Was für die Einheimischen ein andauerndes, gefährliches Risiko darstellt, schadhafte Straßen und Wege, bedeutet in Kürze möglicherweise dauerhaft schlechte Bewertungen in Internetforen und Medienberichten. Es gibt inzwischen recht seltsame Erscheinungen im Straßenverkehr: Bierbikes, Skateboards in den verschiedensten Ausführungen, e-Bikes.
Neben allen weiteren Fortbewegungsmitteln werden künftig Elektroroller das Leben auf Gehsteigen und Wanderwegen noch gefährlicher machen und gerade die seit Jahrzehnten treueste und wirtschaftlich interessanteste Gruppe der Bodenseetouristen, jene ab 50 bis ins hohe Alter sehen unsicheren Zeiten entgegen. Wenn es nicht gelingt, die verschiedensten Nutzerinteressen zu berücksichtigen. Der E-Roller soll künftig auf Radwegen fahren, die es aber nicht überall gibt. Die erreichbare Geschwindigkeit ist mit Tempo 20 zu schnell für Fußwege und zu langsam für Straßen, auf denen der tägliche, vermeintliche „Nah – und Überlebenskampf“ stattfindet. Aus den Städten Los Angeles, Paris, Berlin sind, so kann man es vielen Medienberichten entnehmen, eine Vielzahl von Passanten niedergefahren worden. Nun höre ich öfter, dass wem so etwas Angst macht, der sollte nicht in der Großstadt unterwegs sein. Das zielt meist auf Alte, Kinder und  Tierhalter. Aber zukünftig müssen touristische Destinationen, für die mit Rad- und Wandertouren geworben wird, sich schnellstmöglich und vorbildhaft diesen Problemen stellen. Gerade in den diesseitigen Seegemeinden von denen TI´s wahrheitswidrig behaupten, dass es gut ausgebaute Radwegverbindungen gibt. Das mag für den Landkreis Konstanz und das Hinterland zutreffend sein. Entlang des Uferstreifens zwischen dem See und der B 31 trifft das wohl eher selten zu. Wenn nun auch noch der Seewald in Friedrichshafen für Industriebauten geopfert wird, oder der Wirtschaftsweg zwischen Immenstaad und Hagnau weiterhin als Entlastungsstrecke für Autos, die zudem auch noch mit überhöhtem Tempo unterwegs sind, genutzt wird, dann dürfte gerade für Tourenradler die Grenze der Zumutbarkeit überschritten sein. 
Es ist also höchste Zeit für eine nachhaltige Infrastrukturentwicklung, die den neuen  Anforderungen gerecht wird, wollen die touristischen Leuchttürme in naher Zukunft nicht „unter die Räder“ kommen. Hier möchte ich auch an notwendige Ortsbildgestaltungen (Alte Schule Unteruhldingen), verschiedene historische Gebäude in Friedrichshafen oder eine Neugestaltung der Radwegverbindung von Meersburg nach Überlingen erinnern. Als auch an eine weitere Forderung, die eine gefahrlose Durchfahrt am sogenannten „Schloss“ Maurach ermöglicht. Das bedeutet vernünftigerweise auch einen Personalabbau in den überversorgten Tourist-Informationen zugunsten einer sinnvollen Landschaftsgestaltung in Langenargen, Immenstaad bis Uhldingen-Mühlhofen.

Hop off – Hop on und Felchenwecken mit Wasser vom Kiosk
Peter Groß, 07.03.2019 – Heute: Mit Gedanken aus der Bundeshauptstadt.

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Hop off - Hop on und Felchenwecken mit Wasser vom Kiosk-07-03-2019.docx


Brief einer Kleinvermieterin 
Es ist erschreckend, was sich in Langenargen (auch mit Hilfe des Gemeinderats) tut.
Die völlig inakzeptable hohe Kurtaxe macht sich auch bei uns - und sicher auch bei anderen Kleinvermietern - bemerkbar.
Die ersten Buchungen fangen dieses Jahr erst Ende Mai an und sind Ende August zu Ende. Dass Langenargen aber an
den Gästen auch verdient, über Einnahmen aus der Gewerbesteuer, Parkgebühren, Strafzettel und Sonstiges, hat man
wahrscheinlich nicht begriffen (so wenigstens mein Eindruck).
Falls der BM die nächste Wahl verliert und Langenargen verlässt, hinterlässt er ein Chaos, ein verschandeltes Ortsbild
und einen Scherbenhaufen, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. So ist es leider!
M.K. 04.03.2019


bodo oder die unendlich lange Liste der ungerechten Tarife
Peter Groß zum Thema solidarisches Bürgerticket
http://www.forum-langenargen.de/uploads/bodo oder die unendlich lange Liste der ungerechten Tarife-01-03-2019.docx

Langenargen, 01. März 2019

Kurtaxe in den Orten am Tegernsee

Das sind Leistungen rund um den Tegernsee, die sich sehen lassen können. Preisnachlässe in der Regel 50%,
Schifffahrt sogar frei (!). Und das bei einer Kurtaxe von 2 Euro für Erwachsene.

https://www.tegernsee.com/tegernsee-card
Forum Langenargen  01.03.2019

In eigener Sache 

Im Oktober 2018 bekamen wir vom Bürgermeister und von Herrn Jost eine Abmahnung, weil wir über Ungereimtheiten
beim Meldewesen in der TI berichtet hatten. Wir hatten zwei Möglichkeiten zu reagieren, zum einen eine Anzeige
gegen den Bürgermeister, zum anderen eine Meldung an die oberste Datenschutzbehörde. Wir haben uns aus
verschiedenen Gründen für das Letztere entschieden. Am 01.02.2019 kam es dann zu einer Visitation der Gemeinde
durch einen Datenschutzbeauftragten aus Stuttgart. Derartiges hat es wohl in Langenargen noch nie gegeben.
Nur der engste Kreis erfuhr von dieser für die Gemeindeverwaltung peinlichen Situation.
Am 27.02. 2019 erhielten wir von der Datenschutzbehörde die lang ersehnte Stellungnahme. Wie erwartet,
wurde uns praktisch in allen Punkten recht gegeben. Die Gemeinde wurde entsprechend belehrt und muss nun das
Prozedere bei der Anmeldung und beim Erstellen der EBC neu organisieren und z.B. neue Meldescheine drucken lassen.
Auf Grund von Klagen mehrerer Langenargener Bürger kamen noch andere nicht rechtskonforme Verhaltensweisen
zur Sprache, wie z.B. die Nichtbeachtung des Informationsfreiheitsgesetzes.
Wir werden darüber noch getrennt berichten.
Wir danken den Gastgeberinnen für ihre Unterstützung durch die Bereitstellung des Beweismaterials.
Forum Langenargen   27.02.2019

Kurzmeldung
Lindau hatte 2018 ohne EBC bei Ankünften und Übernachtungen ein Plus von 8 %. Der Juli und August waren fast ausgebucht.
Davon konnte Langenargen trotz EBC nur träumen.

Im Kreis Allgäu-Oberschwaben waren es sogar 9,7 % !
Was folgern wir daraus: Die gescheiterte  EBC schleunigst abschaffen, dadurch sinkt die Kurtaxe von 3,15 Euro auf
tolerable 2,65 Euro und viele Gäste kehren zurück.

Forum Langenargen  27.02.2019

Wir möchten nochmals daran erinnern, dass der Bürgermeister und Herr Zodel ohne die Einbeziehung der betroffenen
Gastgeber, offensichtlich ohne seriöse juristische Beratung und auch ohne Diskussion mit dem Gemeinderat kritiklos
den Kooperationsvertrag mit der DBT unterschrieben haben. Wie fatal sich das auswirkt, zeigt sich in Kürze.
Nach Ablauf einer Bindungsfrist am 01.01.2020, also in 8 Monaten, darf die DBT einseitig !! den Solidarbeitrag von
zur Zeit einem Euro ohne Begrenzung erhöhen.
Wir haben keinen Zweifel, dass die DBT sich diese Chance nicht entgehen lassen wird. (Der lange Schatten des
verschwunden Enrico Hess lässt grüßen).
Diese Neufestsetzung durch die  DBT erfolgt nach billigem Ermessen, z.B. Kostensteigerung bei BODO oder bei der DBT
selbst. Sie würde eine weitere Erhöhung der Kurtaxe nach sich ziehen.
Bis zum Spitzenplatz bei der Kurtaxe in ganz Deutschland ist es nicht mehr weit. Die Gemeinde kann sich aus diesem
haarsträubenden Knebelvertrag nur retten, wenn sie bis Ende Juni diesen Vertrag aufkündigt.
Vielleicht können die neuen Gemeinderäte / innen retten, was die alten Vorgänger vermasselt haben.
Forum Langenargen 24.02.2019


Auszug Kurtaxe in Deutschland
So groß sind die Unterschiede

Juist                                        3,50 Euro
Borkum                                   3,50 Euro
Baden Baden                          3,50 Euro
Langenargen (Erholungsort)   3,15 Euro (In B.- W. an zweithöchster Stelle)
Büsum                                    3,00 Euro
Bad Füssing                           2,90 Euro
Binz                                        2,60 Euro
Bad Tölz                                 2,30 Euro
Baierbronn                              2,20 Euro
Bad Dürrheim                         2,00 Euro
Garmisch Partenkirchen         2,00 Euro
Konstanz                                2,00 Euro
Tegernsee                              2,00 Euro
Oberwiesental                        1,90 Euro
Waren (Müritz)                       1,50 Euro
Donaueschingen                    1,50 Euro
Bispingen                               keine Kurtaxe!

Paris                                      1,65 Euro !!

Im Einführungsjahr für die EBC 2017 gab es insgesamt 9,4 % weniger Gästeanmeldungen, bei den Privatvermietern
sogar minus 12 %. Diese Verluste wurden dank des Jahrhundertsommers 2018 nur zu einem kleinen Teil ausgeglichen.
Am westlichen Bodensee erhalten die Gäste die bewährte VHB Karte, welche nur halb so viel kostet, jedoch weit mehr bietet.
Dort beträgt die Kurtaxe durchschnittlich nur 2 Euro.
Im Gegensatz zu Langenargen kam es dort zu zweistelligen Steigerungen der Gästeanmeldungen.
Der BM und Herr Zodel hatten an den Haaren herbeigezogene Erklärungsversuche und behaupteten sogar, der Ort könne
sich gar nicht mehr Touristen erlauben, dabei betrug die Bettenauslastung nur 10 % im Januar und 70 % im September.
Wir sind wie viele andere davon überzeugt, dass die EBC mit der daraus resultierenden 60 % höheren Kurtaxe dafür ursächlich ist.

Forum Langenargen 24.02.2019

SatireSenf
Karin Burgers Recherche und Senf zu X
TS12/19: Deutsche Bodensee Tourismus GmbH im penetrant frischen Design
http://satiresenf.de/ts1219-deutsche-bodensee-tourismus-gmbh-im-penetrant-frischen-design/
15.02.2019

EBC verschlingt fast eine Million Euro, J. Lindenmüller, SZ, 11.02.2019
Gästekarte am Bodensee ringt weiter um Akzeptanz, Katy Cuko, SK, 11.02.2019

Aufgrund fast gleichzeitiger Veröffentlichungen über die DBT in der SZ  und dem Südkurier am gleichen Tag,
erlauben wir uns, nochmals dazu Stellung zu nehmen.
In dem Artikel in der SZ über die EBC findet sich das Zitat des unbelehrbaren, das Problem stetig verdrängenden
Landrats Wölfle:
"Die DBT braucht jetzt Stabilität, also Gesellschafter, die zu ihren Zusagen des ursprünglichen Arbeitsauftrages stehen".
Schriftliche Anfragen bei Herrn Wölfle, warum er die EBC besser findet, als die alternativen VHB- und Konuskarten, hat er bis
heute nicht beantwortet. Alle beteiligenden Gemeinden sind offensichtlich nur deshalb dabei, weil sie nur einseitig von der DBT
informiert wurden und weil erfolgreich verhindert wurde, bessere Alternativen kennenzulernen. Die Überschrift im Artikel von
Herrn Lindenmüller (Printausgabe der SZ)
"verschlingt  fast eine Million" täuscht den Leser, denn der will natürlich
wissen, was die EBC inzwischen insgesamt gekostet hat, nicht nur im Startjahr 2017. Interessanterweise lautet die Überschrift
in der Digitalausgabe jedoch
"Regionale Gästekarte verschlingt im Startjahr fast eine Million".
Auskunft geben diesbezüglich die Zahlen der hervorragenden Redakteurin K. Cuko vom Südkurier:
Ende 2017 fehlten 518.000 Euro. 2018 entstand dann ein zusätzliches Minus von 309.000 Euro.
Zusammen macht das 827.000 Euro. Zusätzlich belastet noch ein Kredit aus dem Kreishaushalt in Höhe von
1,2 Millionen Euro. Die jährlichen Einnahmen von 250.000 Euro aus dem Solidarbeitrag decken nicht einmal die Personalkosten
von jährlich 332.000 Euro. Eine finanzielle Besserung wäre nur möglich, wenn weitere Kommunen dazukommen.
Die ab April teilnehmenden Gemeinden entsprechen jährlich rund einer Million Übernachtungen, alleine Lindau kommt auf
die gleiche Zahl. Konstanz weist sogar jährlich 2,5 Millionen Übernachtungen auf.
Allein der Bodenseekreis hat mit seinem Gesellschafteranteil unglaubliche 3,3 Millionen Euro inclusive das Kredits in die
EBC investiert. Rechnet man die übrigen Geschäftsanteile aus den anderen Regionen dazu, flossen bisher 4,2 Millionen Euro
in die DBT. Im laufenden Jahr soll noch einmal ein Zuschuss von 470.000 Euro fließen. Zusätzlich wird verschwiegen,
dass die EBC auch die Gastgeber, die Gemeinden und die Gäste viel Geld gekostet hat, wie Gerichtsverfahren,
Anschaffungskosten von Hardware und eine um 60 % höhere Kurtaxe ohne adäquate Gegenleistung als Folge.
Die Datenschutzproblematik der Chipkarte, die letztendlich zur Papierkarte führte, wird in der SZ überhaupt nicht erwähnt.
Im Gegenteil werden bereits neue Pläne für eine weiterentwickelte Chipkarte geschmiedet.
All das hätte man verhindern können, wenn man auf die viel leistungsfähigeren Alternativkarten zurückgegriffen hätte.
Ein seit Jahren gut funktionierendes Rad muss man kein zweites Mal erfinden, zumal wenn das dann insgesamt nahezu
5 Millionen Euro verschlingt!
Es lässt auch aufhorchen, wenn jetzt der Spiritus Rector, Enrico Hess, fluchtartig die Bühne verlässt.

Forum Langenargen 11.02.2019

Ergänzender Kommentar einer Vermieterin
Die EBC wurde nicht auf Papier umgestellt, weil die Akzeptanz der Vermieter/innen fehlte, sondern weil das Procedere
unrechtmäßig war. Deswegen wurde auch die Normenkontrollklage beim VGH Mannheim gewonnen. Es musste mehrfach
die Kurtaxensatzung korrigiert werden und das nicht zum letzten Mal.
Im April 2019 kommen Heiligenberg Frickingen und Immenstaad dazu, Wen wundert das bei Immenstaad, denn die
ehemalige Tourismuschefin ist nun inzwischen als Nachfolgerin von Enrico Hess die Leiterin der DBT.
Trotz Druck von Seiten des Landrats und vieler Bürgermeister sowie ca. 150 Präsentationen sind ab April 2019 keine
weiteren Beitritte in Aussicht, vor allem fehlen die Städte Konstanz, Überlingen, Friedrichshafen, Tettnang und Lindau.
Trotzdem soll der Betrieb weiter bezuschusst werden. Der Bund der Steuerzahler sprach bereits von einem Fass ohne Boden.
Bei der großen Touristikmesse wurde die EBC überhaupt nicht beworben, stattdessen bewarb man die sogenannte
Bodensee Card Plus, früher Bodenseeerlebnis Card genannt. Sie ist das Aushängeschild der ITB (Internationale Bodensee
Tourismus) und stand bisher in Konkurrenz zur DBT. Neuerdings wird von ihr aber auch Werbung für die EBC geschaltet.
Wieso braucht es dann noch die geldverschlingende DBT?
Etwas sehr Interessantes am Rande: Unser Bürgermeister hat sich inzwischen von der DBT etwas abgesetzt und hat bereits
eine hohe Position bei der ITB, und zwar ist er Vorsitzender des Aufsichtsrates.
Das nährt natürlich erste Gerüchte. Es gibt Leute, die vermuten, dass die strauchelnde DBT von der ITB übernommen wird.
Ursprünglich wurde bei den Gemeinden für die elektronische Meldung mit der Behauptung geworben, man könne damit das
Schwarz-Vermieten verhindern. Inzwischen ist jedoch längst bekannt, wie leicht man das elektronische System manipulieren
kann, während das bei einer unterschriebenen Papierkarte nicht möglich ist.
Annette Pfleiderer   11.02.2019

Ergänzende Informationen zu HRS: https://correctiv.org/aktuelles/artikel-aktuelles/2016/09/21/wie-das-hotelportal-hrs-seine-kunden-manipuliert

Wer will sie noch die EBC? Der letzte Zug für die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH
war 2016 längst abgefahren

Eine sehr persönliche Meinung und Sicht der Dinge von Peter Groß am 12. Februar 2019
http://www.forum-langenargen.de/uploads/Wer will sie noch die EBC-12-02-2019.docx

 

 

Die DBT für Anfänger 

Es war einmal eine reife, unverheiratete, kinderlose Dame (Bodenseekreis), die über Generationen für die Bevölkerung am Bodensee  mit ihrem  Erbgut Gutes tun wollte. Nach heftigem Werben fand sie vier Spender (Kreise Lindau und Sigmaringen sowie die Stadt Stockach und die Gemeinde Ludwigshafen / Bodman). Und tatsächlich, die Dame wurde schwanger und es entsprang ihr ein Kindlein, das fortan DBT genannt wurde.Das Kindlein (DBT) sollte dereinst die Entwicklung, Vermarktung und Förderung des deutschen Bodenseeraumes nach innen und außen im Bereich Tourismus derart gestalten, dass im Land Honig und Wein in einem Maß fließen sollte, dass es allen noch besser ging und so sich Wohlstand ausbreiten sollte. Damit das Kindlein laufen lernen konnte, versprachen sich die Dame und die Spender das Kindlein jährlich durch Zuschüsse zu unterstützen. Mal waren es etwa 400 000, mal knapp 500 000 Euro im Jahr. Die Familie, die Dame und die vier Spender, hatten nur einen Wunsch: Das Kindlein, DBT, möge sich entwickeln. Eine strenge Erziehung, einhergehend mit strammen schulischen Zielen gab es nicht, die jährliche Leistungskontrolle fiel wohlwollend aus. Und dann gab es noch entfernte Pilot-Tanten (Bodman-Ludwigshafen, Sipplingen, Eriskirch, Langenargen), die von dem Kindlein derart begeistert waren und sich für die Zukunft irgendetwas, nur nichts Genaues, keine konkreten Ziele in Zahlen gegossen, von dem Kind erhofften. Aber sie versprachen, dem Kindlein (DBT) jährlich pro Übernachtung 25 Cent zu überweisen. Das Kindlein übte sich fortan hier und da. Mal reichten die Zuschüsse und die Zuwendungen der Pilottanten, mal benötigte das Kindlein auch mehr Geld. Besorgt gab die Dame (Bodenseekreis) dem Kindlein ein Darlehen über 1,2 Millionen, das später zurückzuzahlen sein sollte. Ein Teil des Darlehens ist heute noch in der Kasse.Das Kindlein suchte sich einen weniger soliden Partner und spendierte diesem Geld. Dieser Partner (Gaios AG)wurde krank und Teile des Geldes waren  verloren. Das Kindlein benötigte weitere Zuschüsse und die Dame gab sich großzügig. Mittlerweile ist die Dame zufrieden, wenn das Kindlein mit den Geldern von den Tanten und den Zuschüssen auskommt. Ob dann eines Tages wirklich Honig und Wein im Bodenseekreis fließen, darüber redet niemand mehr. Aber alle sins hoffnungsfroh. Und die Pilottanten? Sie lassen das Kindlein gewähren und stellen als gutmütige Tanten keine Forderungen. Eine jährliche Leistungs- und Zielkontrolle findet nicht statt.

Das Tolle ist: Es gibt noch entferntere Tanten, die jetzt auch mitmachen und dem Kind jährlich pro Übernachtungsgast 25 Cent überweisen.Das Kindlein kommt mit den jährlichen Einnahmen und Zuwendungen möglicherweise aus. Fraglich ist, ob das Kindlein im Laufe vieler Jahre so viel Gutes tun wird und kann, dass das viele Geld sich auch rentiert. 

Forum Langenargen 12.2.2019

 

 

 G L O S S E 

SZ, 09.02.2019

„Neuer Rad- und Gehweg kommt
Verbindung zwischen Mückle und Giessenbrücke wird 930.000 € kosten“
, A. Heinrich
Mir ist völlig unklar, wieso man jetzt für fast eine Million € ein
„relativ kleines Stück“ Geh- und Radweg braucht
vom Mückle nach Giessen, zumal es ja keinen solchen gibt von Langenargen nach Oberdorf und von dort zum Mückle.
Da lassen sich zwei grinsende Bürgermeister ablichten, und
Radfahrer und Spaziergänger dürfen sich freuen“ -
und natürlich wir Steuerzahler!
„In der Radwegkonzeption des Bodenseekreises … mit der Priorität 1 enthalten“.
Krafft: „… stellt dieser Verbindungsweg auch hinsichtlich der engen Verbundenheit beider Orte eine sinnbildliche Brücke dar“.
Vermutlich ist mir bisher entgangen, dass beide Orte seither schon sowohl über Oberdorf, über Mückle als auch über Gohren
mit einer Straße verbunden sind. Einen lückenlosen Fuß- und Radweg nach Kressbronn über Gohren gab es schon lange,
bevor Herr Krafft das bemerkt hat. Zwei solche gibt es auch immer schon entlang der Argen von der Mündung bis
nach Giessen und weiter nach Apflau und sogar bis Laimnau! Echte und sinnbildliche Brücken gab es also bislang schon
genug. Es fragt sich nur, ob die neue "Brücke" von Radfahrern und Fußgängern auch nennenswert frequentiert werden wird
- wenn sie nicht doch lieber an der Argen entlang fahren oder spazieren.
Vorschlag: Entlang des kurzen Radweges könnte man ja einige der immer noch übrigen Tropenholz-Bänke aufstellen, -
mit Sicht auf die Straße und mit „Langenargener Pflasterung“ (siehe Untere Seestraße)! Dazu die silbernen
Entsorgungsbehälter mit Untertunnelung und ebenfalls Langenargener Pflaster. Auch Schilderbäume ohne
Rechtschreibefehler und mindestens eine Willkommensstation mit Akkuladestationen darf man keinesfalls vergessen.
Das gibt jetzt ganz sicher wieder einen Großauftrag für den Hofbaumeister Krug!
Rolf Motz  09.02.2019


Achtung Gastgeber / innen
Auf dem Reiseführer der EBC ist seit einem Jahr das Logo des internationalen Bodensees zu sehen (Vierländerregion).
Echt Bodensee- Seite ---> Tourenportal

https://touren.bodensee.eu/de/unterkuenfte/#area=*&q=88085
Unter dem Link "Urlaub planen" wird so ziemlich alles angepriesen - mit tollen Bildern - außer die sechs finanzierenden
"Pilotgemeinden"! Die Touristen der Pilotgemeinden der Echt-Bodensee-Card finanzieren die DBT mit 25 Cent pro
Übernachtung. Trotzdem haben diejenigen Vermieter/innen, die nicht mit dem Portal HRS kooperieren, das Nachsehen.
Geht man auf 
www.echt-bodensee.de/Buchen,  findet man nur diejenigen Vermieter/innen , die mit  dem Portal HRS
kooperieren, egal ob sie die EBC anbieten oder nicht.  Ausschlaggebend ist, ob sie bereit sind, 15 - 20 % für eine erfolgte
Buchung zu bezahlen. So kann es sein, dass der interessierte Tourist, der die Echt-Bodensee-Seite aufsucht,
(sie wird ja extra beworben) eine Wohung in einer Nicht-EBC-Gemeinde bucht.
Die HRS besitzt aber nun die Daten der Gäste und kann ihnen nun auf sie zugeschnittene Angebote machen.
Dabei ist es der HRS völlig egal, ob sich diese Angebote am Bodensee befinden.

Annette Pfleiderer 09.02.2019

Bäumchen wechsle Dich

Vor einigen Wochen bekamen die Gastgeber/innen eine aufdringliche groß aufgemachte auseinander faltbare Wurfzeitung
mit dem Titel: „Die Deutsche Bodenseetouristik GmbH stellt sich vor“.
Im Innenteil wird aufwändig für die EBC geworben, auf der Hinterseite sieht man den Geschäftsführer Enrico Hess in Großformat. Warum hat er sich mit einem Millionendefizit aus dem Staub gemacht, wenn er die EBC selbst entwickelt hat und immer noch in höchsten Tönen propagiert?
Der Niedergang ist inzwischen dramatisch. So war die EBC zum ersten Mal nicht auf der Touristikmesse vertreten.
Warum verschwand Herr Jost mit einem Defizit von fast einer Million Euro nach Sigmaringen?
Ein erfahrener Redakteur sagte vor einigen Tagen, dass er relativ sicher sei, dass die EBC bis Ende des Jahres von der
Bildfläche verschwunden sei.
Vielleicht hatte der Bürgermeister schnell seinen Glauben an die DBT / EBC verloren. War er bis 2015 doch noch im Beratergremium der DBT, so tauchte sein Name 2017 beim Konkurrenzunternehmen IBT in Konstanz auf und zwar als Vorsitzender des Verwaltungsrates, obgleich er kein Touristikfachmann ist. So hat er beim Shutdown der EBC bereits für ein neues Pöstchen bei der ehemaligen Konkurrenz vorgesorgt.
Forum Langenargen 01.02.2019


Bodenseekreis: Warum Bahnkunden im Januar allzu oft vergebens auf ihren Zug gewartet haben
von Katy Cuko, Südkurier

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Warum-Bahnkunden-im-Januar-allzu-oft-vergebens-auf-ihren-Zug-gewartet-haben;art410936,10034574#article-vote
Forum Langenargen 30.01.2019

Was Sie nur hier kostenlos lesen können
Aus Insiderkreisen war zu erfahren, dass das Strandbad privatisiert werden soll.
Vermutlich wurde die Entscheidung missbräuchlich in einer nicht öffentlichen Sitzung beschlossen und hätte später
in einer öffentlichen Sitzung bekannt gegeben werden müssen. Beide  Bademeister/in haben  inzwischen gekündigt
Bademeister bzw. Bademeisterinnen sind auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu Zeit kaum zu bekommen.
Mit fehlendem Personal lässt sich aber das Bad nicht betreiben. Worst case wäre, wenn das Strandbad monatelang
geschlossen bliebe. Was würden die Gäste mit der EBC sagen?
Die EBC wäre sogar möglicherweise ein Hemmnis bei der Privatisierung, weil die diesbezüglichen Konditionen
neu verhandelt werden müssten und evtl. vom Nachfolger nicht akzeptiert würden.
Forum Langenargen 30.01.2019


Heute im Spiegel

Studie sieht Rangliste bei Buchungsportalen kritisch
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/buchungsportale-zew-studie-sieht-rangliste-kritisch-a-1250472.html
Forum Langenargen 29.01.2019

Ich war auf der CMT.
Von der Echt Bodensee Card war weit und breit nichts zu sehen.
Herr Jost war kein Begriff und trat auch nicht in Erscheinung. Das Gleiche gilt für den BM.
Dafür wurde aber die überarbeitete Bodenseeerlebniskarte vorgestellt. Sie heißt jetzt
"BodenseeCard PLUS".
E. W. 17.01.2019

Wir möchten gerne im unten genannten Zusammenhang auf diese Differenzierung hinweisen.
Ähnliche Beispiele gibt es in Deutschland und in Österreich:

DIE JAHRESKARTE FÜR ERWACHSENE FÜR 365 EURO !!!

DIE JAHRESKARTE FÜR SCHÜLER FÜR CA. 70 siebzig EURO !!!
DAS DRITTE KIND ERHÄLT DIE J-KARTE GRATIS !!!

GÜLTIG FÜR 365 TAGE, 24 STUNDEN, ALLE STRECKEN IM VERBUND.

WILLKOMMEN FÜR WIRTSCHAFTLICHES DENKEN UND GESUNDEN VERSTAND!
Ein klares JA für die Beseitigung der bürokratischen Krakenarme und deren verwaltenden Hydraköpfe!

ETI 14.01.2019

Es tut sich was
Ab 2020 fährt in Ravensburg kostenlos ein Shuttlebus im Fünfminutentakt vom Bahnhof zum Marienplatz. Wie in Radolfzell wird es dann für den Stadtbus ein tägliches Ein-Euro-Ticket geben. Man will auch ein Jahresabonnement für Schüler-Fahrkarten einführen. Fahrkarten für Kinder und Jugendliche sollen dann um rund 20% billiger werden.
Das Jahresabonnement für Erwachsene wird dann 365 Euro kosten, während wir am See bei BODO dafür 1250 Euro bezahlen müssen, obgleich BODO hier durch die Kurtaxe subventioniert wird.
Forum Langenargen   14.01.2019

Kuriosum in Biberach
In Biberach zahlen Kinder von 6 -14 Jahren für ein Bürgerbus-Handyticket 25 % mehr als Erwachsene. Der Teamchef der ÖPNV riet bei Anfrage im Ernst dazu, dass die Kinder einfach Erwachsenentickets kaufen sollten (Aufforderung zum Betrug).
Das Schülerjahresticket kostet 365 Euro, das Bürgerjahresticket ab 18 J. kostet nur 158,70 Euro also weniger als die Hälfte.
Radolfzell dagegen feiert Erfolge mit dem Ein-Euro Ticket, was wir schon seit Jahren nach den guten Erfahrungen in Österreich propagieren.
Nach der Einführung ist die Zahl der verkauften Einzelfahrscheine für Erwachsene um 144 % gestiegen, die der ermäßigten Tickets sogar um 192 % !!
Wenn Bodo das endlich mal begreifen würde, denn die machen genau das Gegenteil.
Forum Langenargen   12.01.2019


08.01.2019: In den Alpen, Bergung eines Verletzten durch HELI MIT SEILWINDE

https://www.youtube.com/watch?v=d20qQ-0XsS0
Vergleichbares kann sich auch am See oder im Schwarzwald ereignen, - das ist nur eine Frage der Zeit!
ETI 10.01.2019


Da hat ein 20-jähriger Schüler (kein IT-Fachmann) von 894 Personen aus der Öffentlichkeit, die zum Teil sehr persönlichen Daten gehackt.
Wieviel leichter wäre es wohl gewesen, die Daten der EBC-Chips auszulesen!
Das Gleiche gilt auch für die bei BODO beworbene E-Card.
All das wurde und wird noch immer von den Protagonisten vehement abgestritten, darunter auch Landrat Wölfle und einige Gemeinderäte und Hoteliers.
Forum Langenargen   09.01.2019


Politiker ohne Chance auf Datenklau - Listenplatz

 

Peter Groß (PeG) 08. Januar 2019

 

Hat man mit 481 Likes einen Anspruch auf einen Eintrag in die Datenklau Liste?

Es gibt viele Bücher, wie die 1.000 besten Langspielplatten, die man einmal gehört haben sollte, die 1.000 besten Bars, in denen man einen Schnaps gekippt haben muss. Demnächst kommt wohl ein Buch namens die 1.000 wichtigsten Politiker, Prominente und Journalisten auf der Datenklau - Liste, die man kennen muss. Die Liste als Maß aller Dinge. Ein Eintrag wird zum Must have, dem Nachweis, dass man  man im öffentlichen Leben der Republik ernst oder wahrgenommen wird.

 

Als ich bei Riebsamen (CDU), Hahn (Grüne), Hahn (SPD) und Hoher (FDP) wegen der Datenkrake Echt Bodensee Card nach einer Antwort zur Datensicherheit von tausenden touristischen Gäste suchte, kamen nur beschwichtigende Antworten. Die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH kann über das Datenmaterial für Werbe- und Marketingmaßnahmen frei verfügen, wenn man denn eine EBC haben will. Der Kampf um den Datenschutz  ist übrigens noch nicht in „trockenen Tüchern“, wie ich vom Forum Langenargen oder Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. höre. Letztere wurden kürzlich durch die Lex Lamm und den gesamten Uhldinger Gemeinderat verurteilt, Gästedaten elektronisch zu erfassen und zu melden.

 

Immer wenn Journalisten gefühlt betroffen sind, scheint die Welt am Ende. Mal ehrlich, wer hat ein Interesse an Foto´s von Klaus Hoher, Hahn und Riebsamen, die man schon jetzt im Netz nicht freiwillig abruft. Da lassen sich Hahn und Riebsamen in der Schwäbischen Zeitung, vermutlich aus trüben Quellen bestätigen, dass sie betroffen sind und betonen, dass private Fotos der Familie im öffentlichen Raum nichts zu suchen haben. Beim Hoher geht man im Netz auf die Seite Bilder von Klaus Hoher, findet einen Artikel im Südkurier vom 08. März 2016: Klaus Hoher – Das Elternhaus hat ihn geprägt. Dabei die Bilder von Frau Antje und Kindern Felix und Selina. Spätestens in Wahlzeiten muss man sich mit Familie zeigen. Das geht dem  Martin Hahn ähnlich. Interessant war ein Bild vom Bürgermeister in Extase: „Edgar Lamm mit 91,8 Prozent bestätigt“ (Südkurier 18.03.2012). Wahlbeteiligung  30%, oder Achim Krafft siehe: „Langenargens Bürgermeister heißt Achim Krafft“ (30.12.2012 Schwäb. Zeitung), der es heute auf 147 Likes bringt, bei knapp 8.000 Einwohnern. Kann man Desinteresse an der Person Krafft, Lamm oder Martin Hahn besser dokumentieren als durch Facebook – Likes (Hahn 481 und Lamm 28)? 

 

Interessiert sich irgend jemand noch für die Aufklärung des Langenargener Fake News Skandals, der durch die Schwäbische Zeitung in Szene gesetzt wurde?  Es scheint, Polizei und Staatsanwaltschaft haben angesichts der Interessenlosigkeit an einer Aufklärung, der von der Schwäbischen Zeitung am 25. Mai 2018 als Bedenklicher Tabubruch bezeichneten „erschreckend kriminellen Tat“ das Interesse verloren. Da hieß es: „Fake News bei Bürgermeister vom Bodensee wird Fall für die Polizei“ (Schwäbische Zeitung, 25.05.2018). Kurz darauf, bis zum heutigen Tag, hat selbst Kommissarin Poimer von der Schwäbischen Zeitung jedes Interesse am Thema verloren und nicht einmal mehr nachgefragt.

 

Jetzt hat ein 20-jähriger wie es scheint, dem unsinnigen Cyber- Medien-Zirkus der Republik den Stinkefinger gezeigt, vermutlich sogar unbeabsichtigt. Es geht ein Geschrei durch das Land, das alles Wichtige in den Hintergrund treten lässt.

 

Zurück bleibt die Frage, wer sich inzwischen die Rechte für die Medienvermarktung gesichert hat. Exklusiv natürlich. Auf Medienrecht spezialisierte Anwälte sind teuer. Es gibt eine weitere Frage, wem es gegen „geringe Gebühr“ noch schnell gelingen wird, einen Listenplatz und damit eine öffentlich Namensnennung zu ergattern?  


Anmerkung
Zur Behauptung des Herrn Zodel, das Forum LA habe Herrn Jost in menschenverachtender Weise behandelt:
(Siehe Artikel in der SZ v. 04.01.2019, von A. Heinrich)

Wann handelt man tatsächlich menschenverachtend ?
Wenn man im Gemeinderat weiß, und dies permanent ignoriert, dass Menschen seit mehr als drei Jahren unter „menschenverachtenden“ Umständen in einer heruntergekommenen Baracke, die der Gemeinde LA als Obdachlosenunterkunft dient, leben mussten und wenn ein Mitglied des Gemeinderates an der „Zwangs-Umsetzung“ einer geflüchteten Familie beteiligt war.
Es ist
menschenverachtend, wenn Tribunale in nichtöffentlichen Sitzungen über nichts davon wissende Mitbürger/innen abgehalten wurden.
Es ist
menschenverachtend, wenn Mitbürger/innen zu Einzelgesprächen vorgeladen werden, ohne dass sie vorher wissen, worum es geht und wenn sie dann mit frei erfundenen Behauptungen konfrontiert und diffamiert werden, wozu sie sich dann rechtfertigen müssen.
Es ist
menschenverachtend, wenn Herr Zodel sich dazu herablässt, einen Brief mit grotesken, erlogenen und beleidigenden Behauptungen schreibt und dann fordert, dass dieser Brief nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf!
Es ist auch zutiefst
menschenverachtend, wenn Forumsmitglieder als Latrine, Pissoir und Forumkloake bezeichnet werden, dazu auch als Dr. Trump, eine kleine Gruppe von Querulanten und als nimmersatte Leserbriefschreiber.
Es ist
menschenverachtend, wenn der Bürgermeister und sein Umkreis, die Entscheidung der Bürger zur Bebauung auf der Höhe missachten und sie versuchen, durch die Hintertüre das Ergebnis zu einem späteren Zeitpunkt zu revidieren.
Es ist
menschenverachtend, als Bürgermeister zu versuchen, missliebige Bürger durch Abmahnungen und Anzeigen mundtot zu machen.
Genauso ist es
menschenverachtend, wenn der Bürgermeister, einige Rathausmitarbeiter und auch Gemeinderäte auf berechtigte Anfragen von Bürgern nicht antworten und der Bürgermeister eine eindeutige Falschbehauptung im Montfortboten trotz mehrmaligem Hinweis zu korrigieren verweigert.

Der Begriff
"menschenverachtend" wird in der Rede von Herrn Zodel in beschämender Weise missbraucht. Er ist für weitaus schwerwiegendere Vorwürfe reserviert.
Was Herr Zodel hier achtlos dahinsagt, relativiert tatsächliche Menschenverachtung.

Forum Langenargen 06.01.2019

Verabschiedung von Herrn Jost: SZ vom 04.01.2019

Der wie üblich mit überdimensioniertem Foto versehene Bericht wurde von Herrn Heinrich verfasst, der in der offiziellen Mitarbeiterliste der SZ gar nicht aufgeführt wird.
Er wurde vor einiger Zeit dadurch bekannt, dass er eine mehrstündige Gemeinderatssitzung detailliert beschrieb, obgleich sowohl er als auch andere Berichterstatter der SZ dabei nicht anwesend waren.
Wie wir durch den Artikel "Satire Senf" der Redakteurin Karin Burger vom 02.01.2019 erfahren haben, prahlt er auf seiner Homepage mit dem Hinweis, er sei ein „zuverlässiger Partner für die Gemeinde Langenargen“. Diese Position ist mit einem unabhängigen Journalismus nicht vereinbar. Sein Impressum spricht Bände.
Herr Jost behauptet, seit seiner Amtsübernahme vor 13 Jahren seien die Gäste- und Übernachtungszahlen stark gestiegen. Er verschweigt jedoch, dass das bei allen Seegemeinden der Fall war und dass seit 2016 im Gegensatz zu anderen Gemeinden in Langenargen ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war, der trotz des Jahrhundertsommers 2018 nicht wieder aufgeholt werden konnte. Viele Gastgeber führen das eindeutig auf die um 60 % erhöhte Kurtaxe zurück.
Gemeinderat Zodel erwähnte seine große Etatverantwortung. Warum verabschiedet sich dann Herr Jost mit einem historischen Defizit im Fremdenverkehrswesen von ca. einer Million Euro? Ist die TI-Abteilung von ihrem Steuerberater vielleicht falsch beraten worden?
Erneut kritisiert Herr Zodel das Forum Langenargen mit der ungeheuerlichen Unterstellung, Herr Jost sei zum Teil in menschenverachtender Weise behandelt worden. Unsere Veröffentlichungen waren Beiträge von Bürgern, vor allem von den betroffenen Gastgebern / innen. Er unterstellt folglich unbescholtenen Bürgern, sie wären unmenschlich mit Herrn Jost umgegangen. Wer hat hier zum Beispiel wen verhört?
Die meisten Bürger scheuen die Öffentlichkeit, weil sie Repressalien fürchten, wozu es ja genug Beispiele gibt.
Forum Langenargen,  04.01.2019


Das Versprechen für EBC Inhaber für freie Fahrt mit der Bahn kann auch 2019 nicht gehalten werden.
Das hindert die Gemeinde nicht daran, die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs zu verlangen.

Forum Langenargen,  21.12.2018

Der schleichende Tod der Kleinvermieter durch die eigenartigen dubiosen Geschäfte der DBT
Die DBT arbeitet zusammen mit HolidayInsider, einem Ableger von HRS.
Geht man auf der Echt-Bodensee-Card auf „Buchen“, so öffnet sich die Seite von HolidayInsider:

https://correctiv.org/aktuelles/artikel-aktuelles/2016/09/21/wie-das-hotelportal-hrs-seine-kunden-manipuliert

Kunden von HolidayInsider bekommen immer wieder Anrufe mit dem Versprechen, das Ranking verbessern zu können,
wenn sie ihren Jahresbeitrag aufstocken. Das bedeutet, dass der Normalkunde keine Chance hat, mit seinem Angebot
ganz oben zu landen.
Forum Langenargen,  19.12.2018


Elterninitiative "Eltern für Elternrechte"
Stephan Ertle und Brigitte Reuther,
Sprecher der Initiative Eltern für Elternrechte in Baden-Württemberg

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Eltern für Elternrechte-14-12-2018.docx
14.12.2018

Kurzmeldungen
Ab 2020 will Luxemburg Bahn- und Busfahren kostenlos machen !
Ab  sofort fahren in Vorarlberg vier elektrisch betriebene Linienbusse, weitere Fahrzeuge werden  folgen.
Die  SPD Friedrichshafen hat  den Vorschlag für das 350 Euro Bus- und Bahn-Jahresticket aufgegriffen.
Forum Langenargen,  14.12.2018

Good bye Mr. Jost,
am Marktplatz vor der Montfortapotheke steht auf der Spitze eines Schilderbaumes ein rotes Hinweisschild für die
Touristinformation. Dieses Schild zeigt jedoch eindeutig in die Schulstraße und hat bereits bei Touristen für Verwirrung
gesorgt. Zitat des Bürgermeisters: "Es gibt keine falschen Richtungsschilder". Für uns ist dies ein Symbol für die
vielen Pleiten, Pech und Pannen des Herrn Jost. Zitat Herr Jost: "Die Bänke werden gut angenommen".
Kommentar: Sollten die Bürger sich auf den Boden setzen?
Übrigens kommt eine Bank auf 23 Einwohner. Ach hier sind wir Pilotgemeinde!
Seine letzte zweifelhafte Behauptung ist die Feststellung, dass der Umzug nach Sigmaringen für ihn eine Verbesserung sei.
Sein Name ist inzwischen bei der obersten Datenschutzbehörde gut bekannt. Er ließ es sich nicht nehmen, zur
Preisverleihung für das Prädikat "familienfreundlich" der Region Bodensee im Europapark Rust Langenargen zu vertreten.
Dabei hat die Gemeinde diesbezüglich überhaupt nichts dazu beigetragen und schmückt sich wieder mit fremden Federn.
Verdient hat diese Auszeichnung einzig und allein die Familie Kapp, die seit Jahren erfolgreich mit großem Engagement
das Ferienwerk betreut. Kressbronn konnte übrigens, wie schon in früheren Jahren, mit gleich vier Auszeichnungen glänzen.
Herr Jost hinterlässt in der Fremdenverkehrsbilanz ein unglaubliches Defizit von einer Million Euro. Er hat noch wenige Tage, bevor die EBC
Plastikkarte scheiterte, in völliger Verkennung der Situation 10.000 Plastikkarten gekauft und damit in den Sand gesetzt.
Die dank der EBC zweithöchste Kurtaxe in BW hat bereits zu ersten Aufgaben unter den Kleinvermietern geführt.

Good Bye Mr. Jost!
Forum Langenargen,  11.12.2018


Eilmeldung
Heute im Spiegel:
Hunderte Millionen Kunden betroffen. Hotelkette Marriott meldet massives Datenleck:
Namen, E-Mail-Adressen, Anschriften, Passnummern, Geburtsdaten, Aufenthaltszeitraum und teilweise Kreditkartendaten -
alles gehackt, seit 2014!

Na dann weiter so mit der elektronischen Meldung!
Forum Langenargen 30.11.2018

Anmerkung:
Deswegen plädierten wir schon immer für die papierene Meldung und waren somit fortschrittlicher als einige Gemeinderäte
und sogar Herr Landrat Wölfle es wahr haben wollten.
Die Besserwisser  01.12.2018

Um der missbräuchlichen Verwendung ihrer Daten vorzubeugen...
Häufige Praxis an der Rezeption: Viele Hotels behalten den Pass ein – warum Sie sich nicht darauf einlassen sollten.

https://www.focus.de/reisen/reiserecht/pass-abgeben-beim-check-in-hotels-duerfen-reisepaesse-nicht-einbehalten_id_9036593.html

Forum Langenargen    25.11.2018

Alte Schule: 11 Spekulanten hoffen auf Millionen-Jackpot
Uhldingen - Mühlhofen – 24. November 2018 - Peter Groß

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Alte Schule - Elf Spekulanten hoffen auf Millionen-Jackpot25-11-2018.docx


Zimmer vermietet die Tourist Info schon lange nicht mehr

Uhldingen-Mühlhofen – 22. November 2018 Peter Groß
http://www.forum-langenargen.de/uploads/Zimmer vermietet die TI schon seit Jahren nicht mehr-22-11-2018.docx

Ist die Echt Bodensee Card für Bodo ein Verlustgeschäft ?
http://www.forum-langenargen.de/uploads/Ist die Echt Bodensee Gaestekarte ein Verlustgeschaft fuer bodo-19-11-2018.docx
Peter Groß,   19.11.2018

Aus Angst vor dem elektronischen Meldeschein ?
Gibt es schon 20 Vermieter weniger in Uhldingen–Mühlhofen seit dem 09.11. ?

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Aus Angst vor dem elektronischen Meldeschein-16-11-2018.docx

Peter Groß,   16.11.2018

Südkurier, 14.11.2018

"Große Mehrheit befürwortet EBC"
Sipplingen

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Große Mehrtheit befürwortet EBC-14-11-2018.jpg

Und hier die passende Antwort von Herbert Maerz:
(Man sollte eben rechnen können!)

Ein Fall für „Unstatistik des Monats“

Mit Daten und Fakten sollte man vernünftig umgehen, ehe man daraus versucht, Schlüsse oder gar Entscheidungen zu ziehen.
Auf die Aussage des Sipplinger BM im SK „Vermieter stehen mehrheitlich hinter der EBC“ darf ich mit nachfolgender Gegenrechnung antworten. Für eilige Überschriftenleser mag im SK diese reißerische Überschrift „Große Mehrheit befürwortet EBC“ beeindrucken. Nicht so jene, die sich an die Fakten in diesem Artikel halten. Von 85 Sipplinger Vermietern haben lediglich 35 eine EBC befürwortet, dies sind rund 41%. Folglich haben 59% der 85 Vermieter 26% d.h. acht Vermieter im Rücklauf eine EBC abgelehnt und 74% von diesen 59% überhaupt nicht auf die Umfrage geantwortet bzw. wurden zwei wegen Unschlüssigkeit, eine wegen nur einer Vermietung und eine wegen Betriebsaufgabe in diese 74% mit einbezogen, wie man nachlesen kann.  Aus dieser Statistik, die jeden Vermieter-egal ob ein oder hundert Betten angeboten werden- gleichwertig gewichtet zählt, ist statistisch äußerst fragwürdig und würde jeden beruflichen Statistiker die Zornesröte ins Gesicht treiben. Hier sollte sich der BM, bevor er dazu eine mehrheitliche Wertung abgibt, sich doch einmal die Frage stellen, warum in seiner Gemeinde diese Vermieter der Umfrage ferngeblieben sind. Damit dürfte sich die Aufmachung „Große Mehrheit befürwortet EBC“ (35 Vermieter von 85) selbst entzaubern.

Herbert Maerz   09.12.2018

16.11.2018

Sipplingen: 35 Vermieter sollten für die DBT allein bezahlen
Peter Groß – 14.11.2018
http://www.forum-langenargen.de/uploads/Sipplingen-35 Vermieter sollten fuer die DBT allein bezahlen-14-11-2018.docx


Aus der  Rheinischen Post - Düsseldorf - Meerbusch

Stirbt die Touristen-Information aus?
https://rp-online.de/leben/reisen/stirbt-die-tourist-information-aus_aid-33052021

Immenstaad:Tourismusmarketing ist keine Tupper-Party
Peter Groß – 08.11.2018

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Immenstaad Tourismusmarketing ist keine Tupperparty-09-11-2018.docx

Kommentar zu Immenstaad
Spätestens als Bürger aus dem gesamten Bodenseekreis, welche Alternativvorschläge zur EBC vorbringen wollten,
bei einer Pro-EBC-Veranstaltung vor die Tür gesetzt wurden, und bekannt wurde, dass Immenstaads Bürger nicht gefragt
worden waren, sowie als bei einer Veranstaltung für Gastgeber bei der Befragung von 43 Anwesenden 25 dafür gestimmt
hatten und das dann einfach auf alle 160 Gastgeber hochgerechnet wurde, war klar, dass die Würfel gefallen waren.
Es ist jetzt noch nicht einmal geklärt, wie hoch genau die Kurtaxe endgültig ausfallen wird. Vielleicht hätte man besser das
Geschäftsergebnis der DBT abgewartet.
Als Beginn steht in der SZ 01. Januar im Südkurier 1. April 2019. Wir glauben eher dem Südkurier.
Auch wenn 2019 Heiligenberg und Frickingen dazukämen, was noch nicht sicher ist, könnte das Projekt EBC
nicht annähernd kostendeckend finanziert werden.

Forum Langenargen 07.11.2018

 Angeblich rund 50 neue Ausflugziele 2019 bei der EBC dabei   - 
SZ vom 06.11.2018, Seite 25
Dieser Artikel erschien schon einmal vor über drei Wochen in abgewandelter Form im Südfinder.
- Wenn man das jetzt wiederholt, werden die Vergünstigungen mit der EBC auch nicht überzeugender!

Es wurde schon damals verschwiegen, dass es viel leistungsstärkere 50 % billigere Alternativkarten gibt.
Die seit Jahren eingeführte Konuskarte überzeugt durch mehr als 200 !! Anbieter mit Vorteilsleistungen und kostenfreier
Nutzung des ÖPNV auf einer Fläche, die 16 mal !! so groß ist, wie das Einzugsgebiet von BODO!
Die von der DBT genannten Ermäßigungen für die EBC für 2019 sind teilweise lächerlich:

Auf Anfrage beim Pfahlbaumuseum, was es für eine Ermäßigung gäbe, erhielten wir die Antwort:
"Jeder EBC Inhaber erhält einen Bleistift".

Die Anfrage bei der Zeppelin AG ergab die Antwort: Keine Rabatte bei den Flügen, sondern einen Werbeschlüsselanhänger.

Bei der Hohentwiel in Bregenz war Folgendes zu erfahren: Die Ermäßigung von 10 % = 3,80 Euro pro Person
gibt es nur !! bei den großen Rundfahrten. Man kann nicht vorbuchen, sondern man muss am gleichen Tag vor Ort
in Bregenz erscheinen und auf einen der Restplätze hoffen. Der erhoffte Vorteil wird schon von den Fahrtkosten
zunichte gemacht.

Bei der Hochgratbahn in Oberstaufen kostet es für EBC Inhaber nur 15,90 € statt 16,80 € !! Was für ein sensationeller
Vorteil ! Das Gleiche bietet die dortige Walserkarte natürlich auch.

Beim Mainau-Erlebniswald (wohlgemerkt: nicht Insel Mainau) war man von der Anfrage völlig überrascht und bat darum,
sich in vier Wochen noch mal zu melden !

Die Therme Meersburg hat überhaupt noch keine Entscheidung getroffen, ob sie an der EBC teilnimmt

Die Bodenseetherme Überlingen reduziert den Preis um 50 Cent.

Das Schloss in Tettnang und

das
Kloster Schussenried reduzieren den Eintrittspreis um 60 Cent.

Die Ein-Euro-Ermäßigung auf der Hündlebahn gibt es für Rentner auch ohne EBC.

     Die Inatura in Dornbirn gibt wie auch auf acht andere regionale Karten 10 % Reduktion auf den Preis von 11 Euro,
     macht 1,10 Euro pro Person. Die Fahrtkosten und die Zeit machen den Vorteil zunichte.
     Der Gast aus Langenargen zahlt 3,15 Euro Kurtaxe, hat aber nur diesen Vorteil von 1,10 Euro. Der Gast, der keine Kurtaxe
     zahlen muss und dem keine EBC aufgezwungen wird, wie z. B. in Tettnang, Lindau oder Friedrichshafen hat demnach
     einen eindeutigen Vorteil gegenüber einem EBC-Inhaber ! 

     Die Dornbirner Seilbahn (Karrenseilbahn) kann noch überhaupt keine Fakten nennen.

     Museum Langenargen
     Wir hatten mehrfach nachgefragt, wie viele Langenargener Gäste mit der EBC 2017 das Museum besucht haben.
     Herr Terwart sen., der BM, Herr Jost und Herr Benz weigerten sich, die Zahl zu nennen.
     Durch eine Insiderin bekamen wir einen Hinweis. Danach haben 2017 weniger als 5 % der Langenargener EBC-Inhaber
     das Angebot eines verbilligten Museumbesuches genutzt.

Warum begreifen die Redakteure nicht endlich, dass man jede Aussage der DBT überprüfen sollte?

Das gilt im Übrigen auch für die immer wieder für von der EBC bestellte und bezahlte Studie von Prof. Dobbelstein,
der bei den Interviews der Pilotgemeinden in Eriskirch in der Hauptsaison lediglich  27  ! Gäste an touristischen Schwerpunkten
befragen ließ.

Reine Augenwischerei. Außer Spesen nichts gewesen!
Forum Langenargen  06.11.2018

  Immenstaad negiert Alternativen 
Peter Groß – 07.11.201
Am Bodensee greift man in Landes-, Kreis- und Gemeindekassen. Ungeniert, meine ich und nur aus dem Grund,
weil einige Kreis- und Gemeinderäte auch Bürgermeister in einem Paralleluniversum leben. Diese Erfahrung konnten
Bürgervereinigungen und Gastgeber machen, die vor wenigen Jahren feststellen mußten, dass man in zwei vollständig
verschiedenen Wirklichkeiten lebte und je nach Präferenz komplett verschiedene Expertisen, Statistiken und Argumente nutzte.
Es dauerte nicht besonders lang und die persönlichen Meinungen wurden zu einer Frage der persönlichen Loyalität.
Bis zum heutigen Tag ist die Einwohnermeinung, wie jetzt in Immenstaad nicht gefragt, vermutlich sogar unerwünscht.
Gleich verhält es sich, möchte man meinen, mit der Meinung der Gastgeber. Da scheint es einen Schatten auf den Seelen
sozialer Emporkömmlinge zu geben, der das unstillbare Verlangen nach Anerkennung nährt und Menschen verleitet,
andere zu unterwerfen. Welche Mühe hätte es wohl gemacht, die Einwohner über das Gemeindeblatt objektiv über das
Vorhaben „kostenlose Bahn- und Busfahrten für Touristen“ zu informieren. Der Mangel, so viele zusätzliche Fahrgäste
in den ÖPNV zu drängen ohne auch nur an die Bereitstellung von mehr Bahnen und Bussen zu denken, wäre sofort
bemerkt worden. Dass Zusatzkosten für touristische Sonderfahrten entstehen, wird oft verschwiegen.
Die Uhldingen-Mühlhofener zahlen allein für die Bereitstellung zusätzlicher Busse 40.000 Euro, das entspricht fast 5 Euro
pro Kopf. In einer Zeit, in der Verbraucherorganisationen beständig daran erinnern, sich über den künftigen Geschäftspartner
zu informieren und auch Bewertungen im Internet zu berücksichtigen, werde ich nun an den Immenstaader Bürgermeister
Johannes Henne und seine Gemeinderäte die Frage richten müssen, aus welchem Grund sie es scheinbar versäumt haben,
die Offenlegung des Beteiligungsberichtes 2017, der vom Landratsamt des Bodenseekreises wohl im Dezember veröffentlicht
wird, abzuwarten oder eine Prognose über die wirtschaftliche Zukunft der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT)
einzufordern. Im Wirtschaftsleben ist das üblich.
Warum wurden Besucher bei einer Informationsveranstaltung, welche Alternativen aufzeigen wollten, herauskomplementiert ?
Ein besonders positiver Effekt auf den Straßenverkehr ist ausgeblieben, obwohl, ich meine 500.000 Fahrten mit Bahnen und
Bussen wären schon im Jahr 2017 möglich gewesen. Die größte Zahl der Touristen fuhr mit dem Auto und ein beträchtlicher
Teil der den ÖPNV nutzenden Gäste machten, wie Berufspendler, Schüler oder Gelegenheitsfahrer Bekanntschaft mit einem
Angebot, von dem selbst der Landrat, als Urheber der Echt Bodensee Card, im Südkurier sagt: „ Die kommen schon genagelt
voll an der Haltestelle am Landratsamt an. Wenn dann noch Leute in den Zug rein drücken, kommt es, gelinde gesagt, zu
extrem gereizter Stimmung...“. Eine Situation, die der Gemeinde Immenstaad und ihrer Seelinie in der nächsten Saison heftige
Kopfschmerzen bereiten wird, weil Gästebeschwerden stark zunehmen werden.
Weder aus dem Landratsamt, Kreistag oder Bürgermeisterstuben vernimmt man frohe Botschaften. Es häufen sich
Beschwerden über Ausfälle und Verspätungen, und wer in Gefahr gerät, völlig mutlos zu werden, darf zukünftig zwar glauben,
dass Hybridzüge eine Besserung herbeiführen könnten, nur wird man wohl beim besten Willen eingestehen müssen, dass
locker zehn Jahre ins Land gehen bis ein Ausbau beginnt. In Langenargen verfügt man über einschlägige Erfahrungen,
hofft auf
einen „Regierungswechsel im Ort“ und damit auf die Chance, aus dem Elendsprojekt aussteigen zu können. In allen
teilnehmenden, weiteren Gemeinden müssen sich Gastgeber dem Ärger und den Auseinandersetzungen mit Gästen stellen.
In diesem Zusammenhang wäre es sinnvoll, wenn sich Martin Gommeringer (Grüne) endlich einmal glaubhaft dazu äußert,
in welchem Umfang die EBC in den vergangenen zwei Jahren wirklich in Anspruch genommen wurde.
Zur Personalie Ute Stegmann sollte eigentlich gehören, dass die Gesellschafter der DBT sich an dem Prinzip der
„Bestenauswahl“ orientieren und die Stelle öffentlich ausschreiben. Der Vorgang, den Bürgermeisterposten der Stadt
Friedrichshafen mit einem SPD - Kandidaten und bekennenden EBC - Verehrer zu besetzen, liegt beim Verwaltungsgericht
Sigmaringen. Es scheint, der frühere DBT - Geschäftsführer Enrico Heß versucht sich rechtzeitig vor dem Jahresabschluss
2018 und seiner Entlastung, aus privaten Gründen in den Thüringer Wald zurückzuziehen. Damit könnte die Vorstellung
verbunden sein, das Belohnungssystem DBT funktioniert nach dem amerikanischem Vorbild der Trump – Administration
und würde von den Gastgebern und Bürgern honoriert, indem sie die an die DBT abzuführenden fast 100.000 Euro genauso
gern aus dem Gemeindehaushalt finanzieren lassen, wie auch bevorstehende Preiserhöhungen durch den Verkehrsverbund
bodo, die eben auch für die EBC wirksam werden. Die Gastgeber und nicht nur die, die sich für die Gästekarte
ausgesprochen haben, sollten sich allein wegen der Datenschutz-Grundverordnung versicherungstechnisch auf den neuesten
Stand bringen. Diese e-Meldung wird wohl nicht nur eine Kostenbelastung durch Mehraufwand mit sich bringen. Sie bringt
zahllose rechtliche Probleme ins Haus. Genannt wurden von der Gemeinde bisher 4.000 Euro, die durch die e-Meldung
eingespart würden. Eigentlich wäre eine Kürzung des Bettengeldes (oder der Touristenabgabe) nötig, weil sonst der finanzielle
Vorteil einzig und unberechtigt bei der Gemeinde liegt. Ob letztendlich die Bürgerschaft erfreut über die Alleingänge des
Bürgermeisters, der Gemeinderäte und eines Teils der Gastbetriebe ist, wird sich spätestens zeigen, wenn den Einheimischen
klar wird, dass sie mit den Personalkosten der TI, den Zuschüssen zur DBT, den Einnahmeverlusten durch Rabatte bei den
öffentlich subventionierten Unternehmen oder dem umfassenden Umbau der Tourist – Info so viel Geld aufbringen müssen,
dass sie damit einen bescheidenen Jahresurlaub für die eigene Familie finanzieren könnten. Im Gespräch für den Umbau der
TI sind 90 Quadratmeter nach neustem Standard. Dabei nimmt sich Frau Stegmann ein Beispiel an der Stadt Ravensburg
(50.393 Einwohner) oder Uhldingen-Mühlhofen. Was Frau Stegmann vergisst ist, dass Ravensburg natürlich um ein Vielfaches
höhere Umsätze aus dem Tourismus erzielt als die Gemeinde Immenstaad mit 6.500 Einwohnern. Ob der örtliche Handel
von ihrer Idee begeistert ist, regionale Produkte zwischen Prospekten unter die Gäste zu bringen, die damit auf einen
Ladenbesuch mit einem umfangreicheren Angebot verzichten können, ist Ansichtssache. Wie man hört kostet der Aus - oder
Umbau der TI 900.000 Euro, das sind dann pro Kopf fast 1.400 Euro ohne Folgekosten. In Uhldingen-Mühlhofenmacht man
gerade die Erfahrung, dass man sich mit Welterbebau und geplanter Strandpromenade hoffnungslos verzockt hat und z.B.
dringend notwendige Straßen- oder andere Instandsetzungen nicht ausreichend finanziert werden können.
So fängt es immer an, wenn in Leuchttürmen die Lichter ausgehen, weil das Geld für die Stromrechnung fehlt und TI´s
gedankenlos Luftschlösser bauen.



Immenstaader DBT – Beitritt: Mitgift für Ute Stegmann ? 

Peter Groß – Ein offener Brief an die Bürger und Gemeindevertreter - 03.11.2018
Am 18. September bezeichnete der Südkurier Johannes Henne als einen Bürgermeister auf Augenhöhe der wie folgt
zitiert wird:
„Für mich als Bürgermeister ist es wichtig, die guten Ideen, die in den Köpfen der Bürger stecken,
auch zu entdecken. Nicht die Verwaltungsbehörde ist die Gemeinde, sondern 6.500 Bürger bilden
die Gemeinde. Ich möchte, dass sie alle mitgestalten, ihre Ideen einbringen und Entscheidungen
mit vorbereiten.“

Ob das denn auch für den Gemeinderat gilt, soll sich nun am 5. November zeigen, wenn ein Entscheid für den Beitritt
zur Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) getroffen werden soll, der einem alten Wunsch von Frau Ute Stegmann,
den Beitritt Echt Bodensee Card, betrifft.
Wie man aus der Stadt Friedrichshafen hört, gibt es derzeit keinen vernünftigen Grund, der DBT beizutreten.
Sie ist für die Einheimischen ein Unrecht, weil sie im Gegensatz zu Touristen 15,40 Euro für den Tagesfahrschein
(Gesamtnetz bodo) bezahlen. Dazu kann es Sinn machen, das Tarifwerk von bodo bei kürzeren Fahrten im Internet
nachzulesen. Da gibt es Überraschungen. Die Fahrt von FN Ailingen, Rathaus dauert 1 Stunde 37 und es gibt keine
Preisangabe. Die Fahrt um 19 Uhr 49 (1:08) kostet 4,50 Euro. Die Fahrt um 20 Uhr 39 (1:15) kostet 5,35 Euro.
Alle Angaben für Montag, den 05.11.2018. Fahrt in eine Richtung ohne Rückfahrt.
Ein Thema, für das aus dem Parteienspektrum wohl nur die Partei DIE LINKE ein offenes Ohr hat, die wie der überwiegende
Teil der Bürgermeister, Gemeinderäte, Gastgeber und Einheimischen am Echt – Bodensee – Card – Nein – Danke festhält.
Wie aktuell aus Friedrichshafen zu hören war, teilt man die Bedenken der Einheimischen nicht nur aus einem Grund,
denn der Verkehr im Bodenseekreis ist immer noch eine einzigartige Katastrophe. Ein Thema, über das man gegen
Monatsende (November) ein offenes Gespräch mit Fahrgästen und der Deutschen Bahn im Landratsamt durchführen möchte.
Wer sich vorher ein Bild machen will, sollte sich morgens zur Zeit der Schülerfahrten nur mal an einen Haltepunkt stellen
und sich ein Bild von den überfüllten Bussen machen oder sich darüber auch einmal mit Schülern und Eltern unterhalten.
Wann bestand eigentlich die Absicht, das Thema unter Teilnahme der Immenstaader Bürgerschaft zu diskutieren?
Es sind doch gerade Berufspendler, Auszubildende und Schüler bzw. deren Eltern, die von überhöhten ÖPNV - Tarifen
besonders betroffen sind. Da wäre auch Raum für eine Beteiligung sachkundiger Gastgeber und Wirtschaftsfachleute.
Es scheint inzwischen mehr als wahrscheinlich, dass eine Gästekarte „rund um den See“ in wenigen Jahren eingerichtet wird,
allerdings zu weitaus besseren Bedingungen und in der Handhabung einfacher, als die von der DBT angebotene Karte,
die nach meiner Ansicht ein Auslaufmodell ist.
Aber statt dem Gastgebervertreter aus Uhldingen-Mühlhofen eine Gelegenheit zu geben, ein neues, besser vernetztes Projekt
gleichberechtigt neben dem der DBT vorzustellen, hat Bürgermeister Henne, soweit ich mich erinnere, dem Rauswurf der
Gastgeber aus Langenargen, Hagnau, Sipplingen, Uhldingen-Mühlhofen, durch die TI – Leiterin Stegmann tatenlos und
unentschlossen zugesehen. Gerade auch eine Stellungnahme aus Langenargen wäre hilfreich gewesen, weil die dortigen,
besonders „kleinen“ Vermieter deutliche Buchungsverluste hinnehmen mussten.
Grundsätzlich steht die Frage im Raum wozu die Eile. Jeder verantwortungsvolle Bürgermeister und Gemeinderat würde
mindestens die Offenlegung des Beteiligungsberichtes 2017 im Dezember 2018 abwarten und ein Testat über die
wirtschaftliche Zukunft der DBT verlangen. Die wirtschaftlichen Projektdaten könnten zum Jahresbeginn 2019 für
Geschäftspartner offengelegt werden, ebenso wie ein Leistungsbericht. Ich meine, ein Verzicht auf Auskünfte wäre fahrlässig.
Ich meine auch, dass jedem Kunden im Weihnachtsgeschäft mehr Rechte zustehen als der Gemeinde Immenstaad,
die sich nach Unterzeichnung nicht mehr auf Auskunftsrechte oder gegebenenfalls ein Rücktrittsrecht berufen kann.
Dabei wäre der Beitritt, wie in anderen Gemeinden durchaus zum Saisonbeginn 2019 möglich. Es gibt keinen vernünftigen
Grund zur Eile. Es sei denn, wie ich vermute, dass man Frau Stegmann mit einer Mitgift im sechsstelligen Bereich an die DBT
abtreten will. Die Kurtaxe würde voraussichtlich auf 2,50 Euro erhöht und wäre ganzjährig zu entrichten, so die früheren
Ausführungen von Frau Stegmann in der Schwäbischen Zeitung. Folgt man den Erfahrungen von vielen Gastgebern in der
Gemeinde Langenargen, fehlt es der DBT an Argumenten und Engagement für ein schlagkräftiges Destinationsmanagement.
Die TI Langenargen hat, wie man hört,  nicht nur erhebliche Buchungsrückgänge sondern auch einen aktuellen  Schuldenstand
in Höhe von einer Million Euro für 2017 zu verkraften. Der 25 % Anteil für die DBT kann übrigens nicht aus der Kurtaxe
finanziert werden. Hier wäre es sinnvoll, die zusätzlichen Informationen bei
www.forum-langenargen.de oder
www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de zu nutzen.
Wer es übrigens noch nicht bemerkt hat, sollte einmal darüber nachdenken, dass die 75 Cent an den Verkehrsverbund bodo
nicht die einzige Finanzierungsquelle sind. Jeder gefahrene Kilometer, wie auch Bereitstellungskosten der touristischen Busse
werden, wie ich hörte, aus der Land-, Kreis- oder den Gemeindekassen zusätzlich bezuschusst. Ein Hinweis, dem ich
demnächst mit der gebotenen Sorgfalt nachgehen werde. In Uhldingen-Mühlhofen sind das nur für Bereitstellungskosten
der touristischen Buslinien jährlich 40.000 Euro. Das Geld für den Echt Bodensee Bus fehlt wohl letztlich, wie auch das Geld
für kostenlose Gästefahrten mit dem Anruf-Sammeltaxi, an anderer Stelle. Bei der Finanzierung für kürzere Bustakte oder
mehr Wagen im Zugverkehr. Einheimische dürfen übrigens für das AST einen Komfortzuschlag von 1,50 Euro bezahlen,
während Touristen in Langenargen bereits gratis fahren können. Insgesamt wird der ÖPNV von Schülern und Berufspendlern
(mit Wachstumszahlen von 3,5% im Jahr 2017) deutlich besser genutzt als von Touristen, die nach einmalig schlechten
Erfahrungen sofort wieder mit dem Auto fahren und mit Wut auf die Zusatzausgaben reagieren. Ich bedaure übrigens,
dass von der Partei DIE GRÜNEN nicht auf Fragen geantwortet wird und empfinde deren besonderes Engagement für
die DBT nicht nur als leichtfertig, da es auf fehlende wirtschaftliche Grundkenntnisse schließen und wie ich meine, jede
Verantwortung für soziale Fragen vermissen läßt.
Es bleibt die Hoffnung, dass einer demokratische Beteiligung der Immenstaader Bürgerschaft Raum gegeben wird und
die wirtschaftlichen Bedingungen für einen Beitritt zur DBT einer wirkungsvollen Prüfung unterzogen werden. Zeit wäre
in jedem Fall bis zum Saisonbeginn 2019. Nachteile sind damit nicht verbunden.

Wussten Sie schon, dass nun auch die Langenargener einen Anteil an der Kurtaxe bezahlen müssen?

Eine alte Dame machte uns darauf aufmerksam, dass die Langenargener Bürger seit 2 Jahren auch ! eine Kurtaxe zahlen
müssen, und zwar bei jeder Übernachtung einen Anteil von 25 % des Aufschlags um einen Euro und das ohne jegliche
anteilige Vorteile im Vergleich zu den Touristen für Bus und Bahn, Schwimmbad und das Museum.
Die Bürger sind also gegenüber den Touristen eindeutig benachteiligt.
Es gibt bekannterweise einen Gleichbehandlungsgrundsatz.
Der Bürgermeister hat diesbezüglich sein Versprechen mehrmals gebrochen.

Forum Langenargen   03.11.2018

Chancengleichheit ? Gastgeber finden kein Verständnis im Gemeinderat !
Peter Groß – 02.11.2018

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Chancengleichheit-Gastgeber finden kein Verstaendnis im Gemeinderat-02-11-2018.docx


Zu der Meldung aus dem Gemeinderat: "Neue Gästeinformation am WC-Pavillon"
Wir hatten im Auftrag von einigen Kleinvermietern mehrfach gefordert, dass an entsprechender Stelle zusätzlich
zu dem vorhandenen Aushang mit den Hoteldaten Hinweise für die Privatvermieter angebracht werden sollten.
Nunmehr wurde ein weißer Kasten mit Deckel hinter dem Briefkasten angekettet, aus dem man, wenn man es weiß
und wenn er nicht leer ist, zwei verschiedene Hefte entnehmen kann. Das eine Heft ist das sog. Langenargener Journal,
in dem man keine Gästedaten findet. Das andere ist das offizielle Gästeverzeichnis. Wenn man dieses aufschlägt,
kommen ab Seite 51 bis Seite 83 alle Langenargener Hotels, Gasthöfe und Pensionen. Ab Seite 64 kommen
dann Unterkünfte in Eriskirch und Kressbronn. Erst ab Seite 84 erscheinen unerwartet ganz am Schluss die
Kleinvermieter mit Ferienwohnungen von Langenargen. Kleinvermieter nur mit Zimmern tauchen überhaupt nicht auf.
Das Ganze ist sehr ungewöhnlich und lässt ahnen, dass viele potentiellen Gäste das nicht durchschauen werden.
Nun kam die Meldung, dass die Gemeinde ein neues elektronisches Gastinformationssystem mit touch screen
für 33.000 Euro anschafft. In diesem Zusammenhang behauptete Herr Jost, die Anschaffung sei mit dem
Marketingauschuss und den Gastgebern längst beschlossen. Eine Stichprobe bei mehreren privaten Gastgebern
löste große Verwunderung aus. Offensichtlich meinte er die Hoteliers und vielleicht die Gastgeber über 10 Betten.
Was soll man davon halten?
Forum Langenargen   01.11.2018

Ziemlich aufdringlich
Nachdem schon bereits am 13.10. 2018 ein ausführlicher bebildeter Pressebericht zu dem Gastgeberausflug der
Schwäbisch Bodensee Vereinigung nach Oberstaufen an alle Medien versandt wurde und auch sofort im Montfortboten
aufgegriffen wurde, erschien der bebilderte Bericht heute, 19 Tage später, erneut in der Schwäbischen Zeitung.
Das ändert nichts daran, was die Gastgeberin Frau Pfleiderer damals dazu schrieb.
Forum Langenargen  02.11.2018


Herbstliche Schönfärberei

Herr Jost berichtet von 60 Personen aus dem Gemeindeverband "Schwäbischer Bodensee" (4 Gemeinden).
Das Erinnerungsfoto zeigt 33 Personen der Langenargener Gastgeber, davon alleine 7 ! von der Touristinformation.
Es bleiben also 26, wovon eventuell auch vereinzelt Angehörige dabei sind, wobei natürlich nur die Hauptperson
als Gastgeber zählt.
Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von nur 3,5 Tagen kann man kaum annehmen, dass jemand einen
vollen Tag opfert, um im Allgäu zu wandern, wo es doch am See auch schöne herbstliche Wanderwege gibt,
die ich meinen Gästen gerne empfehle (Zusammenfluss der Argen, Schloss Achberg, Hödinger Tobel und der
Panoramaweg von Hagnau nach Meersburg mit großartigen Ausblicken auf den Bodensee).
Wer im Allgäu wandern will, übernachtet dort, weil er dann nämlich die Fahrt mit den teuren Bergbahnen geschenkt bekommt.
Wenn die TI Gäste dazu animiert, ganztägig im Allgäu zu wandern, nimmt sie in Kauf, dass diese Gäste in Zukunft in
diese Destination abwandern.

Annette Pfleiderer    14.10.2018

Forum Langenargen 21.10.2018

Leserbrief an die Schwäbische Zeitung
„Grüne wollen die EBC in Friedrichshafen“,
SZ 20.10.2018
als Gastgeber befürworte ich eine kreisübergreifende ÖPNV-Gästekarte, welche gemeinsam die beiden Landkreise Bodenseekreis und Konstanz beinhaltet. Gestatten Sie mir, dass ich nachfolgend mit den Augen eines Gastgebers den heutigen Artikel in der SZ kommentiere.

Grünes Kirchturmdenken
Die Grünen, allen voran Stadtrat Leiprecht werfen der Stadtverwaltung in Sachen EBC Kirchturmdenken vor und scheinen dabei völlig von der Rolle zu verkennen, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sein müssen.  Dabei sind es doch ausgerechnet die Grünen, die mit der flächendeckenden Einführung der EBC, also dieser kreiseinengenden Karte die Bemühungen zu einer flächendeckenden kreisübergreifenden ÖPNV-Gästekarte mit unserem Nachbarkreis verhindern. Wenn ausgerechnet Frau Glatthaar dazu auf die im Schwarzwald so erfolgreich flächendeckende Karte verweist (ohne dabei die Konus Karte beim Namen zu nennen), dann sollte Sie doch auch die Gründe dieser bundesweit anerkannten und zur Nachahmung empfohlenen Karte nennen. Da Sie dies aus welchen Gründen auch immer unterlässt, sollen diese einmal transparent dargestellt werden. Es waren unter Ausschluss des Kirchturmdenkens neun Landkreise des Schwarzwalds mit Ihren neun Kreistagen und neun Landräten, denen es gelang über alle neun Kreisgrenzen hinweg eine ÖPNV-Gästekarte mit dem Namen Konus ins Leben zu rufen. Mit einem zumutbaren Betrag von derzeit 42 Cent incl. Bearbeitungsgebühr kann der Gast mit dieser Karte durch den ganzen Schwarzwald tingeln. Damit haben Neun Landkreise kreisübergreifende Geschichte geschrieben und unter Beweis gestellt, dass Ökologie und Ökonomie keine Widersprüche sind. Ganz anders die beiden Landkreise Konstanz und Bodenseekreis. Hier bekommen seit angeblich mehrfacher Gesprächsrunden es die beiden Landkreise sowie die beiden Landräte nicht auf die Reihe, eine flächendeckende, kreisübergreifende Gästekarte nach dem Vorbild des Schwarzwalds ins Leben zu rufen. Auch hier müssen die Gründe des Scheiterns klar beim Namen genannt werden. Der Landkreis Konstanz hat sich das Erfolgsmodell der Konus-Karte zu eigen gemacht und betreibt diese seit über 9 Jahren ebenso erfolgreich, wobei darauf geachtet wurde, dass der Preis mit 45 Cent/Gast sowie 2 Cent Bearbeitungsgebühr und 3 Cent für Marketing Maßnahmen das Budget des Gastes nicht über Gebühr strapaziert. Deshalb wird die mit einem Euro/Gast völlig überteuerte EBC Karte, zu Recht von den meisten Gemeinden des nördlichen Bodenseeufers abgelehnt. Es wird dabei ausdrücklich betont, dass eine bezahlbare und vor allem kreisübergreifende Gästekarte der Landkreise Konstanz und Bodenseekreis befürwortet wird.  Hier müssen sich die Grünen die Frage gefallen lassen, wer hier Kirchturmdenken betreibt. Wie aus der Presse zu entnehmen ist, wollen der Landkreis Konstanz und der Bodenseekreis 2020 eine gemeinsame ÖPNV Gästekarte auf den Weg bringen, was den verzweifelten Versuch die EBC den Gemeinden noch aufs Auge drücken zu wollen überflüssig macht. Da der Gast keine Kreisgrenzen kennt, sollte nicht erst 2020 sondern jetzt umgehend damit begonnen werden, damit in der Saison 2019 endlich das vollendet werden kann, was uns der Schwarzwald schon jahrelang erfolgreich vor Augen führt. Wenn Euch Grünen etwas an einer kreisübergreifenden ÖPNV-Gästekarte liegen sollte, dann unterstützt diesen Vorschlag, übt Druck auf den Kreistag und vor allem auf den Landrat aus, damit endlich Bewegung in diese Never End Story EBC kommt.
Freundliche Grüße

Herbert Maerz    20.10.2018

Peter Groß  - 19.10.2018

Mein Kommentar zu „Auf eigenen Wunsch“: Enrico Heß verlässt die DBT. Schwäbische Zeitung 18.Oktober 2018

Für Aufsehen sorgt bei den Kritikern der Deutschen Bodensee Tourismus vermutlich nur das Tempo mit dem Enrico Heß davoneilen will. Man könnte erwarten, dass er den Stab ordentlich übergibt und zwar nach dem Jahresabschluss 2018 und seiner Entlastung als Geschäftsführer durch die Gesellschafterversammlung der DBT. Damit die hochdotierte Stelle an eine entsprechend ausgebildete, kompetente Persönlichkeit vergeben wird, sollte eine qualifizierten Stellenausschreibung und ein geordnetes Bewerbungsverfahrens durchgeführt werden, an dem mindestens alle Gesellschafter beteiligt sind. Es sei denn, diese hätten überhaupt nichts mehr zu sagen in dem Unternehmen DBT. Sollte es ein Weihnachtsgeschenk für eine EBC – Befürworterin sein, von der Stefanie Bürkle als Landrätin des Kreises Sigmaringen vermutet, dass Ute Stegmann als langjähriges Mitglied des Fachbeirats der DBT und Leiterin der Tourist-Information Immenstaad geeignet wäre. Es wäre vermutlich nach sämtlichen Misserfolgen der DBT der schlechteste Weg, bei dem selbst Frau Stegmann sich möglicherweise selbst gefährdet, wenn sie in die Haftung des Geschäftsführers zum jetzigen Zeitpunkt eintritt, ohne die finanziellen Details und Risiken des Unternehmens zu kennen.
Ohnehin gilt es, an den Bürgermeister von Immenstaad,  Johannes Henne, aber auch an das Personalamt die Frage zu richten, in welchem Umfang denn Frau Stegmann für die Tätigkeit bei der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH von ihrer Dienstpflicht in der Tourist Information (TI) Immenstaad oder Aquastaad freigestellt wurde, ob eine Nebentätigkeit angemeldet und gestattet wurde. Ebenso, in welchem Umfang dafür Ausgleichszahlungen an die Gemeinde oder Aquastaad als Dienstherren von Frau Stegmann entrichtet wurden, die möglicherweise den Bereich der Sozialabgaben, Versicherung und Arbeitnehmerüberlassung betreffen. Eine Nebentätigkeit von Frau Stegmann für die DBT erscheint mehr als wahrscheinlich.
Darüber hinaus ist es unverantwortlich, den touristischen Gästen so marode Bahnverbindungen anzubieten. Ein Bahn- und Busnetz im Bodenseekreis, das selbst den Landrat Wölfle das Fürchten lehrt. Wer immer eine Karte für den Bodenseekreis anbieten will, muss für einheitliche Bedingungen „rund um den See“ sorgen und Preisgleichheit für Einheimische und Touristen möglich machen. Kosten sparend wäre die Verbreitung der Karte z.B. durch ein Unternehmen, das bereits große Erfahrungen hat, wie etwa der VHB Verkehrsverbund oder im Fahrbetrieb die BOB Bodensee Oberschwaben Bahn, die ihre Kompetenz und Eignung für ein vorbildliches Nahverkehrsangebot täglich nachweist. Da geht wohl erst was nach 2020.

Peter Groß, 18. Oktober 2018
Leserbrief an den Südkurier zu:
Friedrichshafen: Echt Bodensee-Card und viel Bewegung hinter den Kulissen 

Wer bisher meinte, dass die Steuerverschwendung in Sachen Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) nicht steigerungsfähig ist, wird vermutlich zum Jahresende 2018 eine neue Überraschung erleben, wenn Ute Stegmann, die Nachfolge von Enrico Heß übernimmt. Heß darf möglicherweise mit einer fürstlichen Abfindung oder bei Fortzahlung der Bezüge (bis Vertragsende) nach Thüringen zurückkehren. Im Kreishaushalt fallen unter Umständen doppelt Gehaltszahlungen an, die nicht aus dem Etat der DBT bestritten werden, sondern wie es scheint aus dem Kreishaushalt, aus dem die Geschäftsführerstelle der DBT augenscheinlich finanziert wurde.
Für Berufspendler, Auszubildende und Schüler aber auch Gelegenheitsfahrer ändert sich nicht viel. Nur, dass ihr Ticket zum Jahresbeginn teurer wird. Die bisherigen Zugausfälle, überfüllten Bahnen und Busse bleiben weiter erhalten, wie auch das Unrecht, dass für zu kurze Züge, oder ausgefallene Zugverbindungen keine Pönalen gezahlt werden, wie sonst in Deutschland üblich. Das sind Entschädigungsleistungen in Millionenhöhe, die wohl nur den Fahrgästen im Bodenseekreis verweigert werden.
Natürlich ist meine Hoffnung, dass hier nicht vollendete Tatsachen vor den Gemeinderats- und Kreistagswahlen im kommenden Frühjahr geschaffen werden. So wie Gegenwärtig die Stimmung in den Gemeinden ist, melden die Seezeichen Sturm, weil man es nicht mehr hinnehmen will, wie rücksichtslos mit dem Bürgerwillen und dilettantisch mit Steuergeld im Kreis umgegangen wird, ohne dass bei den derzeitigen Kreisräten (mit Ausnahme von Biniossek und Salerno, DIE LINKE) auch nur die geringste Bemühung festzustellen ist, durch Nachfragen etwas Licht in den Finanzskandal zu bringen.
Für die Gästekarte bedarf es nämlich vieler Subventionen aus dem Kreishaushalt für jeden gefahrenen Kilometer und Sonderleistungen, die bisher geheim gehalten wurden. So bezahlt Meersburg 9.000 Euro für den Stadtbus und 100.000 Euro für den ÖPNV. Aus dem Landkreis Lindau ist bekannt, dass die Ausgleichszahlung für die Gästekarte als Fahrausweis jährlich 150.000 Euro betragen und auch Uhldingen-Mühlhofen jährlich 40.000 Euro allein für Bereitstellung der touristischen Sonderlinien aufwendet. Wer in Langenargen mit der neu eingerichteten Bürgerbuslinie fährt, darf als Einheimischer 30 Cent pro Kilometer entrichten und auch diese Linie ist für Touristen gratis. Dass sich die 375.000 Euro aus den Zahlungen der DBT (2017) an den Verkehrsverbund bodo nicht ausgewirkt haben, wer fragt wohl im Gemeinderat oder im Kreistag nach dem Grund.
Übrigens nach unbestätigten Gerüchten stellt man in Thüringen bereits den Rotkäppchen – Sekt kalt, ist doch Enrico Heß einer der wenigen Ostdeutschen, die die Spielregeln der alten Treuhand beherrschen und es den Westpolitikern mal so richtig gezeigt haben - wie das mit der Vernichtung von Volksvermögen und dem Geld verbrennen geht – auch im Süden.

Heute im Südkurier: 18.10.2018 von Katy Cuko
EBC: Viel Bewegung hinter den Kulissen

http://www.forum-langenargen.de/uploads/EBC-Viel Bewegung hinter den Kulissen-18-10-2018.docx

Zeitgleich erschien auch in der SZ ein Artikel von Frau Poimer „Wechsel an der Spitze der DBT“
Vergleichen Sie bitte beide Artikel bezüglich Aussage und Qualität.
Zitat aus dem Artikel von Frau Poimer:
Enrico Hess: „Ich habe aus rein privaten Gründen um die Auflösung meines Vertrages gebeten...
(Er)…dementiert das Gerücht, sein Vertrag werde nicht verlängert, das auf einschlägigen Internetforen die Runde macht."
Hier wird ganz offensichtlich das Forum Langenargen angesprochen.
Wir haben dies auch nie behauptet. Wir sprachen in unserer Rundmail jedoch lediglich von einem Gerücht

(und im Forum haben wir dies nie geschrieben).
Forum Langenargen  18.10.2018

Erneut erwähnt Frau Poimer in ihrem Artikel "einschlägige Internetforen" ohne Namen zu nennen.
Sie verschweigt weiterhin wider besseren Wissens im Gegensatz zu ihrer Kollegin im Südkurier, dass es seit Jahren
Alternativkarten zur EBC gibt, die halb so teuer sind aber weit mehr leisten. Das gilt natürlich auch für die kostenlose
Fahrt mit Bus und Bahn. Sie verschweigt weiterhin, dass im Raum Bodman-Ludwigshafen Bestrebungen laufen,
eine Generalkarte für den gesamten Bodenseekreis zu entwickeln. Auch bei der vermutlichen Hess-Nachfolgerin,
Frau Stegmann, erlebte man immer wieder die gleichen bewussten Fehlinformationen. Kritiker, die sie bei einer
Veranstaltung darauf aufmerksam machten, wurden des Saales verwiesen.
Unermüdlich ist der Entwickler der EBC für sein Lebenswerk bis vor kurzem durch die Gemeinden getourt, insgesamt
waren es über 100 Veranstaltungen. Er scheute sich auch nicht, immer wieder Unwahrheiten in die Welt zu setzen.
Diesbezüglich laufen noch Beschwerden bei der obersten Datenschutzbehörde. Er war auch ein König der Halbwahrheiten.
Ohne mit der Wimper zu zucken, hat er in kürzester Zeit Millionen Euro in den Sand gesetzt und erneut über eine
halbe Million Euro Schulden angehäuft. Dazu kommt die unbekannte Zahl der Schäden bei den Gastgebern.
Eine Entschuldigung kam ihm bisher noch nie über seine Lippen. Hätte nur ein Einziger seine Vergangenheit gegoogelt,
hätte er sich gut überlegt, ob er diesem Bluffer sein Geld überlassen hätte. Trotz seines verantwortungslosen Handelns
gibt es immer noch Unbelehrbare. Bei einem sinkenden Schiff verlassen der Kapitän und der Erste Offizier das Schiff
ganz zuletzt, - bei der DBT gilt offensichtlich eine andere Moral.
Nun stiehlt er sich nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" still aus dem Staub und hinterlässt lächelnd einen Scherbenhaufen.
Hartmut Walter   18.10.2018

Immenstaad am Bodensee, im Oktober 2018
An
den Bürgermeister und die Gemeinderäte
der Gemeinde Immenstaad am Bodensee

Tourismusentwicklung in der internationalen Bodenseeregion / Immenstaad /
Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) / Echt Bodensee Card (EBC)

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
es gab selten ein Thema, welches in dieser (Über-) Fülle und derart kontrovers diskutiert wurde.

„Es gibt keine Alternative! Wir BRAUCHEN die EBC. Wenn wir jetzt nicht endlich diese Gästekarte einführen, werden in Zukunft unsere Gäste fernbleiben. Der Gast verlangt die EBC und will mit Bus und Bahn die rabattierten Ausflugziele besuchen. Wir müssen diese Karte nun endlich einführen, um marktfähig zu bleiben."
Haben Sie Zweifel?

Lange war es ruhig, doch jetzt startete die erneute Werberunde. Die Töne der Verantwortlichen werden zwar ruhiger, aber in der Sache bleibt es unverändert. Weiter werden Hoffnungen geschürt und mit zahlreichen vagen Versprechungen - eventuelle Busanbindung in Kippenhausen für lediglich 6 Wochen im Sommer, angeblichen Gesprächen mit dem VHB, fraglicher zusätzlicher Teilnahme der großen Destinationen, und, und, und - wird ein utopisches Zukunftsbild der EBC gemalt.
Im vergangenen Jahr hat die Mehrheit des Gemeinderats einer Teilnahme an der EBC zugestimmt. Dieser Beschluss wurde aber nicht umgesetzt, da u. a. auf Grund des Urteils des VGH Mannheim gravierende rechtliche Probleme aufgezeigt wurden.
Ich habe Sie mehrfach im Vorfeld des Beschlusses auf diese Problematik, aber auch auf zahlreiche weitere ungeklärte Punkte hingewiesen.
Ebenfalls habe ich versucht zu erläutern, was aus meiner Sicht das Beste für die internationale Bodenseeregion ist.
Nun müssen Sie erneut entscheiden, ob der Beschluss aus dem vergangenen umgesetzt wird. Im Übrigen ist Immenstaad die einzige Gemeinde. Alle anderen Gemeinden haben der EBC in dieser Form eine klare Absage erteilt!
In Kressbronn beispielsweise wurden alle Vermieter angeschrieben und durften auf einem Wahlschein eintragen, ob sie einen Beitritt zur EBC wollen oder nicht.
In Langenargen verlässt der Leiter der Tourist-Info Herr Jost das sinkende Schiff und wechselt nach Sigmaringen.
Herr Hess von der DBT sucht wohl auch bereits ein neues Tätigkeitsfeld, da sein Vertrag 2020 ausläuft und nicht verlängert wird.
Immer noch sind zahlreiche rechtliche Hürden nicht genommen - und können derzeit auch nicht genommen werden!
Was seit der Einführung der EBC und der damit verbundenen unmoralisch hohen Kurtaxe beispielsweise in Langenargen passiert ist, muss uns alle große Sorgen bereiten!
Hier ein Blick auf die Übernachtungszahlen von Langenargen:
2016 auf 2017:   260.196 auf 250.053  =    
- 3,9 %
2017 auf 2018 (1. Halbjahr):    90.307 auf 66.766  =  - 26,1 %
Quelle: Statistisches Landesamt BW.
Dieser Trend ist höchstdramatisch und muss bei uns allen die Alarmglocken läuten lassen. Es geht um Existenzen.
Dass wir etwas machen müssen, ist unbestritten!
Ich habe mir dieses Jahr die Zeit genommen und mit zahlreichen Gästen persönliche Gespräche geführt. Als Fazit lässt sich sagen:
Eine hohe Kurtaxe wird nicht akzeptiert, eine Gästekarte ist kein Buchungsgrund, uninteressante Rabatte bei den Attraktionen  ÖPNV ist ok, aber nur von wenigen nachgefragt
1 € bzw. 1,20 € mehr ist zu teuer, keine Einheit der internationalen Bodenseeregion.
Die internationale Bodenseeregion war bis vor wenigen Jahren auf einem sehr guten Weg und in einem aufwendigen Positionierungsprojekt wurden gemeinsam Handlungsempfehlungen abgeleitet.
Was durch die DBT derzeit passiert, sehen Sie an folgendem Beispiel: Der Gast wird verwirrt, gar getäuscht. Es gibt keinen Echt Bodensee!
Es gibt die Internationale Bodensee Tourismus GmbH (IBT). Hier sind alle Gebiete aus der Bodenseeregion organisiert. (LK Bodenseekreis, LK Konstanz, LK Lindau, Liechtenstein Marketing, Oberschwaben-Tourismus GmbH, Schaffhauserland Tourismus, St. Gallen Bodensee Tourismus, Thurgau Tourismus, Vorarlberg Tourismus) (man Beachte, dass in Deutschland die Politik am Tisch sitzt, jedoch in der Schweiz und Österreich die Profis!)
Zudem ist der Verband der Tourismuswirtschaft (VTWB) als Gesellschafter vertreten. Im VTWB sind die großen Leistungsträger (u. a. Mainau, Pfänder, BSB, Säntis, Pfahlbauten, Ferienwohnpark Immenstaad, Sea Life, Ravensburger Spieleland, etc.) organisiert.
Das Angebot der IBT - die Bodensee Erlebniskarte - ist sowohl für Urlauber, als auch für Einheimische, ein grandioses Angebot und lebt die Internationalität der Bodenseeregion
DAS Alleinstellungsmerkmal - neudeutsch USP - unserer touristischen Region ist die Internationalität der Bodenseeregion.
Der See und diese Grenzenlosigkeit sind DER Buchungsgrund für die Gäste aus dem In- und Ausland.
Der Gast der Gegenwart erwartet von uns, dass wir dieses USP leben und fördern. Die Zeit der Kirchtürme muss ein Ende haben und wir müssen alle gemeinsam die gesamte Region weiterentwickeln. Ein politisches Kleinklein darf nicht ausschlaggebend sein. Nur so bleiben wir zukünftig konkurrenzfähig und zeigen dem Gast, warum er an den Bodensee fahren soll und nicht ins Allgäu, den Schwarzwald oder nach Südtirol.
Eine Gästekarte  - wie auch immer ausgestaltet - wird nie ein Buchungsgrund sein.
Umso mehr gilt es - wenn denn überhaupt eine Gästekarte eingeführt werden soll -  bei diesem Thema den maximalen Mehrwert für den Gast in den Vordergrund zu stellen. Der Gast der Zukunft ist mündig, individuell und digital vernetzt. Er plant seinen Aufenthalt selber, sucht sich seine Reiserouten in der Destination und besucht seine bevorzugten Ausflugsziele. Eine Rabattkarte - zwischen 0,5 und 1 € auf den Eintrittspreis - mit kleinen Ausflugzielen zwischen Oberstaufen über Bad Schussenried bis Stockach, dazu noch etwas Bus fahren, interessieren den Gast in keinster Weise.
Gerade im Kontext des „Overtourism“ muss die Qualität des Angebots im Vordergrund stehen. Eine windige und scheinheilige Rabattschlacht um mehr Gäste, ist für unsere schöne Bodenseeregion - gerade auch für den ohnehin schon geplagten Einheimischen - eine Tortur.
Interessant ist in der Tat die Überlegung, wie wir die Mobilität der Gäste (aber auch der Einheimischen) verbessern können. Wir müssen wegkommen von einer bloßen Gästekarte, hin zu einer Mobilitätskarte für die gesamte internationale Bodenseeregion. Gerne nenne ich hier immer das Bodensee-Ticket, wo grenzübergreifend ein attraktives ÖPNV-Angebot mir Bahn, Bus und Fähre für Urlauber, aber auch für Einheimische, abgebildet ist.
Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass es durchaus möglich ist auch politisch-solidarisch und grenzübergreifend zu denken.
Aber wenn wir jetzt die EBC so einführen, blockieren wir uns vollständig und verhindern eine sinnvolle Tourismusentwicklung.
Für den völlig überzogenen Preis von 1 € und mehr pro Nacht erhalten die Feriengäste lediglich eine ÖPNV-Leistung im bodo-Verbundgebiet. Der Urlauber wird nicht verstehen, dass die Hegau-Vulkane, die Insel Reichenau, Konstanz, die Schweiz und Österreich nur mit einem zusätzlichen Fahrausweis zu erreichen sind.
Das ist nicht echt, denn dem Urlauber sind unsere politischen Scharmützel reichlich egal.
Der Urlauber fährt an den Bodensee und nicht an den ECHT BODENSEE!!!
In diesem Euro ist ein Pauschalbetrag in Höhe von 25 ct an die DBT enthalten, der nicht kurtaxefähig ist! Zudem entsteht durch die DBT kein Gegenwert für den Gast, die Gemeinde oder den Beherbergungsbetrieb.
Das bedeutet, dass dieser Betrag die Gemeinde aus dem allgemeinen Haushalt bezahlen muss - und natürlich an anderer Stelle fehlt!
Das sind in etwa 100.000 € - JÄHRLICH!
Zum Beispiel verlangen andere Regionen für die ÖPNV-Leistung zwischen 25 - 40 ct, so auch z. B. der VHB im Landkreis Konstanz.
Jetzt ein erneutes „Ja“ von Ihnen - sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats - zur EBC, wird es unmöglich machen, dass die beiden Verkehrsverbünde eine „Fusion“ der beiden Gästekarten durchführen werden. Denn der VHB wird seinen Solidarbeitrag bei 40 ct lassen und bodo wird wohl kaum von 1 € runter gehen.
Wenn es Ihnen um den Gast, aber auch um den Einheimischen geht, und um eine qualitative Entwicklung der Destination „Bodensee!“ und um eine nachhaltige Mobilität in der internationalen Bodenseeregion geht, müssen wir die Chance jetzt ergreifen und der EBC in der geplanten Form ein klares NEIN erteilen! Wir sind kurz vor dem Ziel!

Ein „NEIN“ aus Immenstaad bedeutet:
- die EBC wird so nicht eingeführt,
- der Weg ist frei für eine ergebnisoffene Debatte,
- der Gast der Zukunft bezahlt nicht für die Fehler aus der Vergangenheit,
- der Gast (und der Einheimische) profitiert von einer gemeinsamen „Mobilitätskarte“,
- wesentlich weniger Kosten für die Gemeinde und deren Einwohner,
- wesentlich weniger Kosten für den Gast,
- die Gemeinde bleibt Herr über das Tourismusmarketing,
- wesentlich geringere Kurtaxe, bei deutlich mehr Leistung für den Gast.


Im Jahresabschluss 2017 der DBT sehen Sie die Spitze des Eisbergs!
Verlust: 517.837,15 € + 257.200,- € nicht bilanzierte Verpflichtungen, Schulden: 1.281.399,00 €.
Der Kooperationsvertrag zwischen der DBT und der Gemeinde, der Ihnen sicherlich ausführlich bekannt ist, entmündigt Sie - verehrte Gemeinderäte!
Sie entscheiden nicht mehr über die Höhe der Kurtaxe! Sie entscheiden nicht mehr, wie sich Immenstaad touristisch positioniert! Sie entscheiden nicht mehr, wie Immenstaad touristisch vermarktet wird!
Beispiel aus Langenargen: Seit Jahren haben wir ein stetiges Wachstum bei den Ankünften und Übernachtungszahlen und sind in vielen Orten bereits an einer zumutbaren Grenze für die Einheimischen angekommen. Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob überhaupt ein „Mehr“ an Urlaubs- und Tagesgästen gewünscht ist bzw. wie dieses Wachstum in Einklang mit den Einheimischen gestaltet werden kann. Ist es nicht wichtiger, die Qualität der Unterkünfte, der Attraktionen und des Service in den Vordergrund der touristischen Ausrichtung der Destination zu stellen?
Ein „Mehr“ an Tourismus kann zu einer Art „Overtourism“ führen und wird die Einheimischen zunehmend stören und den Wohnungsmarkt durch Umwidmung/Missbrauch von Wohnungen noch stärker belasten. Immenstaad und die Region stehen vor einer großen Herausforderung.
Lassen Sie uns gemeinsam den Weg gehen und im Rahmen des neu geschaffenen Immenstaader Tourismus-Forums die Aufgaben der Zukunft thematisieren.
Nehmen Sie alle Vermieter mit ins Boot und lassen nach dem Beispiel von Kressbronn ein aussagekräftiges Meinungsbild erstellen!

 Das „Nein zur EBC“ aus Immenstaad ist jetzt das Zünglein an der Waage! Bitte! 

Freundlich grüßt
Jochen Kirchhoff

Als Ergänzung zu meiner Original-Nachricht an die Gemeinderäte von heute morgen
möchte ich Ihnen eine weitere - wichtige und hoffentlich entscheidende -Mitteilung zukommen lassen:

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
in 2020 ist eine gemeinsame Gästekarte am deutschen Bodenseeufer geplant. Diese Karte beinhaltet dann auch - neben den Rabatten bei den Ausflugszielen - die ÖPNV-Leistung der beiden Verkehrsverbünde bodo und VHB.
Nachzulesen in der heutigen Ausgabe des Südkuriers Konstanz. Zwischenzeitlich habe ich auch mit Herr Löffler, Geschäftsführer bodo, zum diesem Thema telefoniert.
Was der Satz "Es sollen noch weitere Entwicklungen abgewartet werden" bedeutet, liegt auf der Hand.

Natürlich ist damit gemeint:
Wenn weitere Gemeinden aus dem DBT-Gebiet an der EBC teilnehmen und 1€ dafür bezahlen,
wird es diese gemeinsame Karte nicht geben.
Bodo hat kein Interesse an der Gästekarte, sondern lediglich an der Maximierung der Einnahmen.
Wir aber haben den Anspruch für unsere Gäste, die maximale Leistung zu einem fairen Preis zu erhalten!

Im LK Konstanz wird die VHB-Gästekarte - zukünftig Bodenseecard West - lediglich 50 ct kosten! (45 ct ÖPNV, 3 ct Marketing, 2 ct Personal und Koordination).
Die beiden Verkehrsverbünde müssen sich jetzt auf einen einheitlichen Solidarbeitrag einigen. Hier sind die Landkreise gefordert und müssen eine politische Lösung erarbeiten.
Es besteht die historische Gelegenheit, dass zwar nicht eine den ganzen See umspannende Gästekarte in naher Zukunft da ist, aber zumindest eine gemeinsame Gästekarte für das deutsche Bodenseeufer!

Setzen Sie das richtige Signal jetzt und erteilen der EBC eine Absage. Wie ich Ihnen gestern bereits mitgeteilt habe, wir stehen kurz davor!
Immenstaad ist das Zünglein an der Waage. Sagen Sie "Nein zur EBC". Sagen Sie aber auch, dass Immenstaad dabei ist, wenn die Verkehrsverbünde sich geeinigt haben!
Das hat eine Strahlkraft auf die anderen Gemeinden und den Landkreis.
Das erhöht den Druck auf die Kreispolitik, eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten und signalisiert, dass sich diese Diskussion um eine Einigung im Solidarbeitrag lohnt!
Mein Appell an die Befürworter unter Ihnen:
Bitte helfen Sie uns Vermietern durch ein "Nein" das Kleinklein - zumindest am deutschen Bodenseeufer - endlich zu beenden.
Sie entscheiden dieses Mal nicht nur über die EBC, sondern Sie entscheiden, ob es eine einheitliche Gästekarte am deutschen Bodenseeufer geben wird.
Sie entscheiden auch, dass der Dissens unter den Vermietern und der Tourist-Info beendet wird.
Sie entscheiden auch, dass wieder eine gute Zusammenarbeit stattfindet.

Freundlich grüßt

Jochen Kirchhoff

Kommentar der GUM
Der Verein GUM e.V. wird mit seinem hartnäckigen Widerstand gegen die Einführung einer kreiseingrenzenden Gästekarte Namens EBC einmal mehr darin bestätigt, eine wie vom GUM geforderte neutrale und vor allem für den Gast bezahlbare Gästekarte einzuführen.
Deshalb ist der Versuch, bis dahin noch die EBC Karte den Gemeinden aufs Auge zu drücken, nicht nur reine Zeitverschwendung, sondern wirtschaftlich eine groteske Posse die ihresgleichen sucht.
Es rächt sich, dass den Immenstaadern unseren durchdachten Vorschlag alternativ zur EBC vorzustellen, nicht genehmigt wurde. Vor allem  wurde unser Angebot von der Tourismus-Chefin Stegmann abgelehnt. Stattdessen wurden wir bekanntlch herauskomplementiert.
Jetzt sollten die Verantwortlichen, ganz besonders die Verantwortlichen des Kreistags öffentlich verpflichtet werden, den Versprechungen endlich Taten folgen zu lassen und nicht erst bis 2020 mit der Einführung einer gemeinsamen namentlich neutralen Gästekarte umgehend zu beginnen, damit die Kleinstaaterei und das damit verbundene Kirchturmdenken endlich der Vergangenheit angehört.

Offener Brief an die Mitglieder ‘innen des Kreistags zu Konstanz
Bodensee Gästekarte
Vereint die Landkreise Konstanz & Bodenseekreis mit einer Gästekarte

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bodensee wirbt mit dem Logo „Vier Länder Region Bodensee“
Der Verein Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. setzt sich nach dem Vorbild des Schwarzwald für eine kreisübergreifende ÖPNV Gästekarte ein. Über 300 Gastgeber der Gemeinden des nördlichen Bodenseeufers unterstützten uns dazu mit ihrer Unterschrift.
Wie aus lokalpolitischen Kreisen zu hören ist, hätte der Landkreis Bodenseekreis angeblich mehrfach Gespräche mit dem Landkreis Konstanz zu diesem Thema geführt, wäre von dort aber auf eine ablehnende Haltung gestoßen.
Da wir uns eine ablehnende Haltung bzgl. einer kreisübergreifenden ÖPNV-Gästekarte, die dem Gast freie Fahrt über Kreisgrenzen hinweg gewährt, durch den Landkreis Konstanz nicht vorstellen wollen, bitten wir Sie uns mitzuteilen, welche Gründe zu Ihrer ablehnenden Haltung ausschlaggebend waren, sollten diese wie behauptet überhaupt zutreffend sein.
Wir werden diesen offenen Brief deshalb auch zur Kenntnisnahme an die Fraktionsvorsitzenden des Bodensee Kreistags richten.
Mit freundlichen Grüßen, Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. der Vorstand

Herbert Maerz                   Christioph Birkenmayer                                      Manfred Maier
13.10.2018

Museum

Auf Umwegen erfuhr man, dass die Damen an der Kasse seit der Einführung der EBC verschiedene Kassenbücher führen müssen:

  • - Gäste ohne EBC
  • - Langenargener Gäste mit EBC
  • - Eriskircher Gäste mit EBC
  • - Sipplinger Gäste mit EBC
  • - Bodman-Ludwigshafener Gäste mit EBC

Die Langenargener EBC-Inhaber bezahlen zudem offensichtlich weniger, als die Gäste der anderen Pilotgemeinden.
Übrigens, die Besucherzahlen von 2017 werden immer noch geheim gehalten!

Toll !
Forum Langenargen  14.10.2018

Ein Kurgastehepaar,
das, wie schon in früheren Jahren, für 14 Tage eine Unterkunft in der Oberen Seestraße gebucht hatte,
verließ heute vorzeitig erbost den Ort. Sie zahlten täglich 6,30 Euro Kurtaxe und wussten nicht warum.
Erinnerungen an Gestank, Algenteppiche, Strassenbaustellen für Erdkabel und innerhalb von 8 Tagen zwei lautstarke
Jugendveranstaltungen mit jeweils Hunderten Teilnehmern mit im Umkreis grölenden, betrunkenen Jugendlichen,
Security Polizei und Krankenwagen.
Sie wagten sich an den betreffenden Abenden nicht aus dem Haus.
Sie werden nie mehr wiederkommen.
Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir die Gemeindearbeit von Frau Sterk sehr schätzen und sie deshalb auch
schon einmal im Forum unter "Lobenswert" erwähnt haben.
14.10.2018

Fremdenverkehrsbetrieb Langenargen – Ergebnis 2017: Minus 1 Million Euro
Tourismuschef verlässt Langenargen
Schwäbische Zeitung 09. Oktober 2017

Zusammenfassung und Fazit

Der Langenargener Fremdenverkehrsbetrieb meldet für 2017 einen Verlust von 1 Million Euro. Argumente, dass die Bürger verschiedene Einrichtungen mitbenützen dürfen sind ebenso nebulös wie das Argument der Zeitung, dass die Investitionen vor allem den Bürgern zugute kämen. Beides trifft mal mehr, mal weniger oder überhaupt nicht zu. Beispiel: Der Münzhof, sicherlich eine Einrichtung, die vor allem dem Bürger zur Verfügung steht. Anderes Beispiel: Die Touristinformation, die primär für die Gäste und die Tourismusbetriebe arbeitet. Transparenz und Klarheit werden und müssen zu einer Akzeptanz der Bürgerschaft führen.
Nachdem die Verluste in 2017 die Plan-Verluste um 25 Prozent deutlich überschritten haben, sind die Ursachen dieser „Zusatz-Verluste“ zu benennen. Auch, wenn es schwerfällt, da man lieber über Rekorde in anderen Bereichen spricht.

In Zusammenhang mit dem bevorstehenden Weggang des Langenargener Tourismusleiters thematisiert die Zeitung den kürzlich bekanntgewordenen Verlust in Höhe von 1 Million Euro im Geschäftsjahr 2017. Bisher rechtfertigte die Verwaltung die Verluste des Fremdenverkehrsbetriebes damit, dass die Bürger verschiedene Einrichtungen neben den Touristen mitbenützen dürften. Dieses oft zu hörende Argument verkehrt die Zeitung ins Gegenteil und schreibt in der Ausgabe am 09. Oktober 2018, dass die “... Investitionen in diesem Bereich [Anm. d. Verf.: Fremdenverkehrsbetrieb] überlebenswichtig ... [seien] und kämen nicht nur Gästen, sondern vor allem Einheimischen zugute“.
Grund, die Dinge anhand der Zahlen und Fakten für 2017, wie sie im Erfolgsplan aufgelistet sind, zu betrachten:
Unter dem Arbeitstitel „Fremdenverkehrsbetrieb“ werden, was viele Bürger wahrscheinlich nicht wissen, Erlöse und Aufwendungen für

  • Veranstaltungen
  • Strandbad
  • Park & Ufer (gemeint ist offensichtlich die Promenade)
  • Bootshafen
  • Tiefgarage
  • Münzhof
  • Touristinformation

subsumiert. Sieht man von der Touristinformation ab, dann ist anzunehmen, dass die anderen Einrichtungen tatsächlich vorwiegend den Einheimischen zur Verfügung stehen. Dass Verluste in  diesen Bereichen durch die Gemeinde, sprich: den Steuerzahlern, auszugleichen sind, liegt auf der Hand und ist akzeptabel. Aber was hat das dann mit dem Arbeitstitel „Fremdenverkehrsbetrieb“ zu tun? Transparenz und Klarheit an dieser Stelle zu schaffen, wäre einfach, wenn man wollte. Unbehagen bei den Bürgern würde weichen.

Die Planzahlen für 2017 führten zu Plan-Verlusten des Fremdenverkehrsbetriebes in Höhe von knapp 800 000 Euro.  Die größten Verlustbringer sind:

  1. Strandbad

36 Prozent der Verluste des Fremdenverkehrsbetriebes (bzw. 285 000 Euro) entfielen auf das Strandbad. Die Erlöse aus anteiliger Kurtaxe sind etwas höher als die Eintrittsgelder der zahlenden Bürger, was darauf hindeutet, dass Gäste wie Bürger das Strandbad gleichermaßen nutzen. Diese Verluste gleicht der Steuerzahler gerne aus, wäre da nicht das leidige Thema mit den –zum Teil tagesaktuell sich ändernden – Öffnungszeiten. Eine Erhöhung der Eintrittspreise würde manchen Bürger vom Besuch fernhalten, was wiederum schädlich für die Volksgesundheit wäre.

  1. Park & Ufer (gemeint ist wohl die Promenade)

Dass knapp 19 Prozent (bzw. 147 000 Euro) der Verluste auf Park & Ufer entfallen, ist vorstellbar. Kurpark und Promenade sind pflegeintensiv. Dementsprechend oft muss der Bauhof anrücken und kostenmäßig entlastet werden. Natürlich können Veranstaltungen im Bereich des Parks und der Promenade als Volksbelustigung gesehen werden. Zu fragen ist, ob und inwieweit der eine oder andere Veranstalter zu einer angemesseneren Kostenbeteiligung beitragen kann.

  1. Touristinformation

Mit geplanten 310 000 Euro Verlust, entsprechend 39 Prozent, ist die Touristinformationder größte Verlustbringer. Da könnte der Durchschnittsbürger Bauchschmerzen bekommen. Primär dient die Touristinformation dazu, Gäste und Tourismusbetriebe zusammenzubringen. Sollen diese Verluste durch den Steuerzahler ausgeglichen werden, weil Bürger beispielsweise Restaurants mitbenutzen dürfen oder Tourismusbetriebe Arbeitsplätze stellen? Fehlt nur das Argument, infolge zahlreicher Restaurantbesucher könnten die Wirtshäuser kosten- und preisgünstiger Mittag- und Abendessen anbieten (sogenannte Skaleneffekte). Oder wegen der Gewerbesteuereinnahmen? Gewerbesteuer zahlen auch andere, zum Beispiel produzierende Betriebe.Verluste einer Touristinformation, das wird auch in anderen Orten und auch unterschiedlich diskutiert. Interessant ist das Protokoll des Bundestagsausschuss für Tourismus, Öffentliche Anhörung zum Thema „Finanzierungsmodelle für den Tourismus in Deutschland", Sitzung am 22. April 2015. Zu lesen unter folgendem Link: https://www.bundestag.de/blob/394444/cf473f198662f28d4c0b5e04e63097ce/protokoll-data.pdf

  1. Sonstiges

Der Bootshafen ist mehr oder weniger ergebnisneutral. Die Tiefgarage wirft einen kleinen Gewinn ab. Das könnte sich ändern, wenn Sanierungsaufwendungen zu Abschreibungen führen.

Vorstehende Ausführungen basieren auf Planzahlen; die Ist-Zahlen weichen hiervon naturgemäß ab. Der Jahresabschluss ist noch nicht endgültig. Wie eingangs erwähnt, verlautete lediglich, dass der Verlust von geplant knapp 800 000 Euro auf knapp 1 Million angeschwollen ist. Es sind sicherlich nur wenige Positionen, in denen der Anstieg der Verluste zu suchen und zu erklären ist.

Nebenbei: Die Ergebnisverschlechterung um 25 Prozent, stellt eine Größenordnung dar, bei der in einem Unternehmen der freien Wirtschaft nicht zur Tagesordnung übergegangen würde. Fragen, Konsequenzen und Restrukturierungsmaßnahmen wären nicht ausgeschlossen.

Gerd Kupper   11. Oktober 2018

Kommentar:
Es wird seitens der Gemeinde immer wieder betont, die Einrichtungen wie z. B. die Parkpflege und der Münzhof
kämen auch den Einwohnern zugute. Deshalb müsse man die Kosten anteilig berechnen.
Die Stadt Tettnang und andere Orte bieten diesbezüglich weit mehr und erheben noch nicht einmal eine Kurtaxe.
Für diese Orte ist ein gepflegter Park und ein Freibad eine Selbstverständlichkeit und hat zusätzlich einen Werbeeffekt.
Nach Großveranstaltungen wie z. B. beim Uferfest sind große Flächen verwüstet und müssen wiederhergerichtet werden.
Wäre es da nicht angebracht, dass die Verursacher zur Kasse gebeten werden?

Gerd Kupper   14. Oktober 2018

Blindes Vertrauen
Südfinder, 10.10.2018

Eine junge Redakteurin vom Südfinder glaubte kritiklos ohne Nachprüfung, was Herr Enrico Hess, Geschäftsführer
der DBT, ihr mitteilte. Herr Hess ist dafür bekannt, dass er häufig Gemeinden mit einbezieht, die sich noch gar nicht
endgültig zur Teilnahme an der EBC entschieden haben.
Was hat diese virtuelle Zahl von 200.000 Gästen, die die EBC theoretisch in Anspruch nehmen könnten, für einen Sinn,
wenn, wie unten aufgeführt, nur ca. 5 % der EBC Inhaber  die "Topangebote" nutzen bzw. nutzen  können?
In Langenargen müssen zwangsweise 95 % der Gäste eine um 60 % erhöhte Kurtaxe bezahlen, damit 5 % davon
profitieren. Herr Hess nennt das "Solidarität". Inzwischen wird sogar auch jeder Langenargener Bürger damit belastet,
weil die 25 Cent für die DBT nach einem Gerichtsurteil nicht mehr von den Einnahmen der Kurtaxe genommen
werden dürfen.
Herr Hess verschweigt, dass nach zwei in Langenargen durchgeführten Studien bei jeweils 100 Gästen herauskam,
dass nur ca. 5 % der EBC Inhaber die Karte bei Bus und Bahn nutzten. Das Gleiche galt auch für das Museum.
Bei durchschnittlich 3 Tagen Aufenthalt war zeitlich auch nicht mehr drin! Der EBC Bus war das beste Beispiel,
dass die Karte kaum genutzt wurde, denn es wurden unzählige Leerfahrten registriert. Fahrräder konnten sowieso
nicht mitgenommen werden.
Es wird auch wider besseren Wissens verschwiegen, dass es viel leistungsstärkere, um 50 % billigere Alternativkarten gibt.
Die seit Jahren eingeführte Konuskarte überzeugt durch mehr als 200 Anbieter mit Vorteilsleistungen und bietet
kostenlose Nutzung beim ÖPNV über ein Einzugsgebiet welches 16 Mal größer als das von Bodo ist!
Die stolz genannten Ermäßigungen für 2019 sind sehr relativ zu sehen.
Bei der Hohentwiel in Bregenz war Folgendes zu erfahren:
Die Ermäßigung von 10 % = 3,80 Euro pro Person gibt es nur !! bei den großen Rundfahrten. Man kann auch nicht
vorbuchen, sondern man muss am gleichen Tag vor Ort in Bregenz erscheinen und auf einen der Restplätze hoffen.
Der erhoffte Vorteil wird schon von den Fahrtkosten zu Nichte gemacht.
Bei der Hochgratbahn in Oberstaufen kostet es dann für EBC Inhaber nur 15,90 € statt 16,80 € !!
Was für ein sensationeller Vorteil!
Das bietet die dortige Walserkarte natürlich auch. Auf der Mainau war man von der Anfrage völlig überrascht und
bat darum, sich in vier Wochen nochmal zu melden ! Von der Therme Meersburg war zu erfahren, dass überhaupt
noch nicht feststeht, ob sie an der EBC teilnimmt!
Die Inatura in Dornbirn gibt, wie auch acht andere regionale Karten, 10 % Reduktion auf den Preis von 11 Euro,
macht 1,10 Euro pro Person. Die Fahrtkosten und die Zeit machen den Vorteil zu Nichte. Der Gast aus Langenargen
zahlt 3,15 Euro Kurtaxe, hat aber nur einen Vorteil von 1,10 Euro. Der Gast, der keine Kurtaxe zahlen muss
und dem keine EBC aufgezwungen wird, wie z.B. in Friedrichshafen, Tettnang oder Lindau hat demnach einen
eindeutigen Vorteil gegenüber einem EBC Inhaber.
Warum begreifen die Redakteure nicht endlich, dass man jede Aussage überprüfen sollte?
Das wäre eigentlich eine Grundvoraussetzung für gutes journalistisches Handwerk.

Außer Spesen nichts gewesen
Forum Langenargen 10.10.2018

Es ist noch immer Echte Brunftzeit am Bodenseeufer
Peter Groß – 16. Oktober 2018
Es ist noch Brunftzeit am See und da können der Leiterin einer Touristinformation (TI) offenbar schon mal die Nerven durchgehen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem alle schon immer dagegen waren und man sich fragt, woher denn die Zustimmung jener Mehrheiten von Touristikern, Bürgermeistern und Gemeinderäten zu einem Produkt kam, das Touristen wie auch Einheimische zu zornigen Menschen macht und Politiker in Erklärungsnot bringt.
Wie die Leiterin der TI Bodman-Ludwigshafen zur Sprecherin dreier Betreiber von Gästekarten mutieren konnte, das liegt, scheint es, an Inkompetenz und Tradition organisierter Falschinformanten der Landkreise. Wenn sie im Südkurier öffentlich droht: „Falls die Vereinbarung nicht unterzeichnet werde, erscheine Bodman-Ludwigshafen künftig in keinem Printprodukt und keiner Werbe- und Marketingmaßnahme der Regio Konstanz-Hegau zum neuen Produkt „Bodensee Card West“, dann kann ich nur daran erinnern, es gibt Schlimmeres und deutlich bessere Marketingmaßnahmen, wie man etwa am Beispiel der vielen Urlaubsdestinationen sehen kann, die ohne solche Trouble-Maker - Gästekarten wie der Echt Bodensee Card oder einer Bodensee Card West auskommen.
Wenn sich jetzt erneut die Platzhirsche der Unterstützung durch Emporkömmlinge bedienen, ist es nicht das beste Fundament für eine erfolgreiche Zukunft. Es ist jedenfalls noch nicht bekannt geworden, dass Heiligenberg und Frickingen dem Anschluss tatsächlich zustimmen. Mit dem öffentlichen Nahverkehr sind beide Orte nur schlecht erreichbar. Dass die Burg und Therme Meersburg angeblich zu den jetzt auf 160 hochgerechneten Leistungspartnern gehören bedeutet nicht, dass die Teilnehmer bei ständig sinkenden Aufenthaltstagen (wir sind bei 2,7 Tagen) irgendeinen wirklichen Nutzen von der EBC haben. Aus Langenargen hört man Nachteiliges. Bei einer Nachfrage erhielt man die Antwort, dass sie sich beide diesbezüglich überhaupt noch nicht entschieden haben.
Es gibt, scheint es, seitens der Teilnehmer keinen Beleg für mehr Umsatz durch die EBC. Warum hat der Fahrkartenverkauf beim Verkehrsverbund bodo abgenommen und werden mögliche Mehreinnahmen nicht stolz herausposaunt? Der Umsatz bei verkauften Tageskarten ist rückläufig und eine Umsatzsteigerung durch die EBC scheint ausgeblieben zu sein. Die Schulden für Fremdenverkehr in der Gemeinde Langenargen übersteigen eine Million. Der Buchungsrückgang war gerade bei den Vermietern von Ferienwohnungen deutlich spürbar, auch weil Gäste und es waren vornehmlich Stammgäste, die klar sagten, dass sie kürzer bleiben oder nicht mehr kommen. Der Chef der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) gibt sich aufgrund des Schuldenstandes (mehrere Millionen Euro) kleinlaut und schickt als Lautsprecher(in) des Jahres 2018 die TI - Chefin aus Bodman-Ludwigshafen, Anna Maucher, vor. Meine mehrfachen Anfragen wurden vom Kreistag nicht beantwortet.
Allein Roland Biniossek von der Partei DIE LINKE zeigt sich bürgernah und ist um Aufklärung bemüht, während alle anderen „mauern“. „Der Patient hat kaum noch Puls“, ist die Meinung vieler Gemeinderäte, die heute fragen, „wann sagt der Landrat endlich Stopp?“ Sie sind froh, noch einmal davon gekommen zu sein und stecken das Geld aus der Kurtaxe in die Infrastruktur und eine verbesserte Aufenthaltsqualität, damit Gäste im Ort bleiben und nicht davonfahren. Dann gibt es da noch jene besonderen Bürgermeister und Kreisräte, mit der Hoffnung auf einen Karrieresprung, die seit Jahren jedem Defizitausgleich der DBT zugestimmt hatten und sich in diesen Tagen erneut der Frage stellen müssten: Wohin führt der Weg? Ich meine, steckt das Geld erst mal in die Reparatur des ÖPNV.
Die Langenargener Gastgeber ernteten herbe Kritik von den etwa 5 % Nutzern der EBC, die von der Minderleistung des Verkehrsverbund bodo betroffen waren. Dabei gibt es noch lange Zeit Baustellen und für die Strecke Friedrichshafen / Singen liegen gerade einmal Lippenbekenntnisse nur für die Finanzierung der Planung vor.Bereits vor 26 Jahren veröffentlichte die Deutsche Umwelthilfe ihr Rezept für eine Bodensee-S-Bahn, die es ermöglicht hätte einen Verkehrsverbund für die Vier – Länder - Region einzurichten. Daraus wäre ein kostengünstiges, europäisches Netzwerk entstanden, das die Menschen einander näherbringt, bequemes Fahren und ein einfaches, soziales Bezahlsystem möglich macht.
Heute glänzen die Nachbarn Schweiz und Österreich, während in Deutschland der ÖPNV kollabiert. Der derzeit bestehende Verkehrsvertrag läuft seit Dezember 2017 für sechs Jahre und kein Unternehmen hatte Interesse an nötigen Investitionen. So wurde weder Personal eingestellt, noch für die Erneuerung des Fahrzeugbestandes oder die Elektrifizierung das nötige Geld bereitgestellt. Es ist Ursache allen Übels.
Damit man Einheimischen moderne Zeiten versprechen kann, werden Planungen im Umfang von 3,8 Millionen in Aussicht gestellt und geschätzte Baukosten von 100 Millionen Euro für die 70 Kilometer lange Strecke genannt. Damit nicht genug, wirbt die Tochterfirma von Rolls Royce Power Systems, MTU, für die Umrüstung der bald zwanzig Jahre alten Fahrzeuge (Baureihe 612), die eine technische Restlaufzeit von fünf Jahren haben und für die heute schon die Ersatzteilbeschaffung Probleme bereitet. Die Kosten der Umrüstung lägen bei 1,5 Millionen Euro pro Triebwagen und damit für 15 Triebwagen bei 22,5 Millionen Euro für den sogenannten alternativen Hybridantrieb als Zwischenlösung, der möglicherweise 2020/21 zur Verfügung stehen könnte. Dann haben die Triebwagen nur noch eine Restlaufzeit von zwei Jahren und die Fahrgäste dienen kostenlos als Versuchskaninchen. Zum Vergleich: Das Bundesland Niedersachsen hat für die Anschaffung von 14 neuen Alstom Zügen mit Brennstoffzellentechnik für jeweils 300 (!) Fahrgäste 81 Millionen Euro bereitgestellt, an denen sich der Bund mit 8 Millionen beteiligte. So müssen denn Einheimische und Touristen einen Tiefschlag nach dem anderen einstecken und leiden in unterschiedlichem Umfang, weil Touristen für zugefügte Schmerzen (EBC gilt als Tagesticket für das Gesamtnetz) nur 75 Cent bezahlen, während Einheimische für das gleiche Angebot mit derzeit 15,40 Euro zur Kasse gebeten werden. Wie man es auch nennen mag, die Balz-, Brunft- oder Rauschzeit endet bald und dann kommt die berechtigte Angst vor den WählerInnen und in den Amtsstuben häufen sich die Forderungen nach Schließung der Verlust bringenden TI´s. Sie haben keine Funktion mehr im Internetzeitalter und dienen ausschließlich als Chor der Claqueure oder Beifallklatscher des Landrats und seiner Entourage. Wir Fahrgäste haben deren Unfähigkeit schon erkannt und sie als Verantwortliche für das Bahnchaos, ausgefallene, überfüllte Züge und gereizte Stimmung unter den Fahrgästen identifiziert. Ein Millionenverlust wie in Langenargen wird bald in allen anderen Gemeinden ans Licht kommen und dann, Frau Maucher, helfen keine Ausreden, dann werden die Forderung nach Verzicht auf TI´s unüberhörbar.
16.10.2018

Zum Wechsel des Tourismusleiters
Mit Verlautbarung vom 08. Oktober 2018 informiert das Langenargener Rathaus über den Wechsel des Tourismusleiters nach Sigmaringen und teilt mit, dass der Tourismusleiter, „nicht immer hierbei den erforderlichen Rückenwind und Wertschätzung genossen habe“.
Kunden des Leiters eines Amtes für Tourismus, Kultur und Marketing, so die vollständige Dienstbezeichnung, sind die Touristen und die Tourismusbetriebe. Der Tourismusleiter ist hierbei der Leistungserbringer, der dafür sorgt, dass Touristen und Tourismusbetriebe zusammenkommen. Philip Kotler, ein Altmeister des Marketings, definierte bereits vor Jahrzehnten, dass Marketing das Management der Austauschbeziehungen ist. Wenn nun der Tourismusleiter bzw. das Leistungsangebot des Tourismusleiters nicht den erforderlichen Rückenwind und Wertschätzung erhalten hat, dann sind die Nutzenerwartungen des Kunden nicht hinreichend erfüllt worden. Nutzenerwartungen werden immer und nur dann erfüllt, wenn die Produkt-, Kommunikations-, Preis- und Distributionspolitik optimal auf den Kunden abgestimmt sind. Eine oder mehrere Faktoren dieses sogenannten Marketing-Mixes waren offensichtlich weniger optimal. Da nützt auch das innovativste Produkt oder die neuere Dienstleistung nichts, wenn der Nutzen nicht richtig kommuniziert oder verstanden wurde. So einfach ist das und in diesem Spiel sind immer die Kunden der Schiedsrichter und nicht der Leistungserbringer.
Dass fehlender Rückenwind und mangelnde Wertschätzung seitens des Rathauses derart in die Öffentlichkeit getragen werden, ist sicherlich ein einmaliger Fall.
So verabschiedet man sich nicht von einem langjährigen Mitarbeiter. Sicherlich war in 13 langen Dienstjahren nicht alles schlecht.

Gerd Kupper  09. Oktober 2018

 Der Dialog mit den Bürgern und Bürgerinnen findet nicht mehr statt 
Was ist eigentlich los im Kreistag? Wenn von 58 Mitgliedern keiner die Frage nach dem Schuldenstand und der wirtschaftlichen Zukunft der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) stellt. Wieder einmal, am 03.09.2018, habe ich schriftlich nachgefragt, ob man sich nicht langsam seiner Verantwortung für den Bodenseekreis stellen will und Auskunft verlangt zum finanziellen Desaster und dessen Auswirkungen auf den Haushalt des Kreises. Von drei bei den Grünen angefragten Stellen und Politikerinnen (Fraktion Grüne, Peter Simon, Grüne. eu u.a.) kam keine Antwort. Eine Antwort der SPD, wie auch die Fragen selbst, finden sich im Forum Langenargen unter Gästekarte sorgt für Finanzprobleme – Brief an SPD – Bodenseekreis und lautet: „Vielen Dank für Ihr Schreiben. Die SPD – Kreistagsfraktion wird Ihre Hinweise in die weitere Arbeit einbeziehen“. Eine weitere Antwort von einem Kreispolitiker einer anderen Partei, der in keinem Fall genannt werden möchte, schrieb: „Die DBT GmbH berichtet dem Kreistag des Bodenseekreises regelmäßig und umfassend über ihre Geschäfte und legt darüber Rechenschaft ab. Diese Berichte dienen uns als solide und transparente Grundlage zur politischen Bewertung, Diskussion und Entscheidungsfindung bei Themen, die die DBT und ihre finanzielle Situation betreffen“. Die Partei DIE LINKE lehnt sowohl die DBT als auch deren Echt Bodensee Card glücklicherweise ab.
Dass die Echt Bodensee Card auch nur geringste Vorteile für Tourismus und Umwelt bringt, hat sich auch in diesem Jahr erneut als Fake News erwiesen. Es fahren mehr Busse leer durch die Landschaft und bringen erhebliche Belastungen für Mensch und Umwelt mit sich. Dazu wäre meine Frage, wie hoch war die Kilometerleistung des Echt Bodensee Bus in diesem Jahr, wie hoch war der Erstattungsbetrag aus dem Landeshaushalt pro gefahrenem Kilometer und die Frage nach dem Gesamtaufwand, einschließlich Bereitstellungspreis des Echt Bodensee Bus und sonstigen Bahn- und Busverbindungen.
Nicht nur die Touristen zahlen eine höhere Kurtaxe. Einheimische sind betroffen, wenn jeder Kilometer aus dem Haushalt des Kreises subventioniert wird. Das bedeutet für Studenten, die z.B. in Konstanz studieren, zusätzliche Kosten von 35,40 Euro (1 Wabe) bis 114,50 Euro (Gesamtnetz). Die Fragen stehen im Raum, warum unsinnige Toilettencontainer so hoch subventioniert werden, die TI in Langenargen einen Zuschuss in Millionenhöhe benötigt, wie auch die DBT jedes Jahr weniger leistet und höhere Mittel verbraucht, die TI´s aber trotzdem immer höhere Mittel verschlingen. Warum in Immenstaad die TI für nahezu eine halbe Million Euro ausgebaut werden soll, obwohl alle Zimmer- und Informationsvermittlungen längst über beliebte Buchungsportale oder Eigenleistung der Vermieter stattfinden. Hier haben Mitglieder aller Parteien, besonders aber ihre Vertreter in Kreis- und Gemeinderäten die Pflicht der Nachfrage, der Korrektur und der Übernahme von Verantwortung.
Peter Groß  08.10.2018

Warum so wenige Gäste mit dem Fahrrad kostenlos Bahn und Bus nutzen
Kostenlos Bus und Bahn fahren ist ja das Hauptargument der Echt-Bodensee-Card EBC.
Hier zeigen wir Ihnen wie das funktioniert. In diesen Zügen können Sie Ihr Fahrrad mitnehmen.
Allerdings ist eines dieser Bilder aus Lindau von einem Vorarlberger Zug, also nicht mit der EBC nutzbar. Wissen Sie welches?
Im EBC-Bereich sind viele Gäste überhaupt nicht zufrieden. Ein paar Stimmen der Gäste: Fahrrad im Bus,
das geht ja überhaupt nicht. Verdreckte und unpünktliche Züge. Völlig überfüllte Züge. Das ist keine Werbung für euch.
Vorsintflutliche Züge. Wo habt Ihr die ausgegraben? Dass es so etwas noch gibt? Freiwillig sitzt da doch keiner rein.
Wie soll ich das Fahrrad in den Zug bringen? Bregenz hatte schöne Züge, mussten wir aber extra bezahlen.

Lösung des Bildes:

oben links:     Ausstieg mit dem Fahrrad – deutsche Bahn
oben rechts:   Ein-/Ausstieg im ALEX – Allgäu-Express
unten links:    Ein-/Ausstieg deutsche Bahn
unten rechts: Ein-/Ausstieg ÖBB Österreichische Bundesbahn, (nicht mit der EBC);

                    völlig problemloser, ebenerdiger Zugang zu österreichischen Zügen!

Die EBC Busse nahmen übrigens keine Räder mit !!

Forum Langenargen   07.10.2018

   DBT (Das Bringt Tausende) 

Auszüge aus der Kooperationsvereinbarung DBT – Kommune

  • -  „…Art, Umfang und Frequenz sämtlicher Werbe- und Marketingmaßnahmen liegen im Ermessen der DBT…
  • -  Die Kommune hat keinen vertraglichen Anspruch auf allgemeine oder konkrete Werbe- und Marketingmaßnahmen...
  • -  Die Kommune nimmt nach Maßgabe dieses Vertrages am Programm „Echt Bodensee Card“ teil, d.h. dass die
       örtliche Kurtaxe durch die EBC ersetzt wird…
  • -  Die Kommune ist verpflichtet, für alle Gästeübernachtungen einen Solidarbeitrag in Höhe von 1 Euro brutto abzuführen…
  • -  Nach Ablauf der Bindungsfrist entsprechend Ziffer 2.15, dementsprechend mit Wirkung ab 1.1.2020, ist die DBT
       berechtigt, eine einseitige Erhöhung (§ 315 BGB) und unter dem Vorbehalt der gerichtlichen Überprüfung nach
       § 315, Abs. 3 S. 2 BGB vorzunehmen...“

(Eine Anpassung ist zulässig bei einer Erhöhung der Beiträge an BODO, bei Erhöhung der Personal- und Sachkosten
der DBT als auch bei zusätzlichen Kosten, die bei der Kalkulation des Solidarbeitrages bis zum 31.12.2019 nicht
berücksichtigt werden konnten).

Der Selbstbedienungsladen DBT (Das Bringt Tausende)
Wir möchten nochmals daran erinnern, dass Herr Zodel in Vertretung des Bürgermeisters die Kooperations-
vereinbarung mit der DBT ohne Einbeziehung der Gastgeber, ohne juristischen Beistand und ohne eine
Diskussion im Gemeinderat völlig kritiklos unterschrieben hat. Die Öffentlichkeit hat den Vertrag vor der
Unterschrift nie zu Gesicht bekommen, selbst der Großteil der Gemeinderäte dürfte ihn nie gesehen haben.
Erst im Nachhinein konnte man mit viel Widerstand unter „Bewachung“ das Vertragswerk im Rathaus
kurz einsehen. Kopien waren nicht erlaubt.
Die Gemeinde verzichtet nicht nur auf alle Rechte zur Vermarktung alles dessen, was mit der DBT zu tun hat,
sondern sie ist auch ab 01.01.2020 völlig rechtlos der DBT gegenüber, bezüglich einer künftigen Änderung
des Aufschlags auf die Kurtaxe (Solidarbeitrag) ausgeliefert, ausser sie kündigt noch in diesem Jahr.
"Die Neufestsetzung durch die DBT hat nach billigem Ermessen zu erfolgen"!!
Das bedeutet, dass es gut möglich ist, dass die DBT vertragsgemäß den Aufschlag z.B. um weitere 50 Ct. erhöht.
Dann würde die Kurtaxe 3,65 Euro betragen, und damit würde Langenargen ohne adäquate Gegenleistung Spitzenreiter
in Deutschland, wenn die Gemeinde weiterhin nicht bereit ist, ihre Grundtaxe von ursprünglich 2 Euro entsprechend
zu reduzieren, was wohl kaum möglich sein wird. Damit ist die Geldmaschine nicht mehr zu stoppen.
Siehe Auszüge aus dem Originaltext oben!
Forum Langenargen  05.10.2018

Die touristischen Rekordjahre finden vermutlich bei den Nachbarn statt.

Warum wohl macht sich das Forum Langenargen die Mühe einer eindrucksvollen Fotodokumentation auch zu touristischen Themen? Es ist der beste Glaube an das Gute und ein Manifest für einen attraktiven Urlaubsort. Da wäre es sinnvoll, hinzuschauen und Probleme anzugehen. Bei einer konstruktiven Kritik seitens der Lokalpresse könnte sich der Ort positiv entwickeln. Dem bezaubernden Schloss Montfort, dem anmutigen Haus am Gondelhafen und reizvollen Landungssteg werden Frau Poimer und die TI im nächsten Jahr in höchsten Tönen lobend zwei weitere Leuchttürme hinzufügen können, ich meine die Bordeaux - roten Toilettencontainer.
Aber reicht es, wenn die Toilettencontainer wohl parfümiert sind, der gesamte Ort aber, wegen Algenbelastung praktisch zum Himmel stinkt. Natürlich kenne ich die Problematik der Lobhudelei zum Gefallen unfähiger Politiker, nur was bleibt als Ergebnis: Der Buschfunk der Gäste warnt vor Urlaub in Langenargen, die Zahl der Übernachtungen sinkt und der finanzielle Aufwand pro übernachtenden Gast steigt überdurchschnittlich. Die Abgabenlast übersteigt das Leistungsvermögen, gerade der ehrlichen Ferienwohnungsbetreiber oder Zimmervermieter, bis es nicht mehr lohnt zu vermieten. Die von Abgaben und Steuern verschonten Airbnb – Vermieter haben oft kein Interesse an Blumenschmuck oder Fegen vor der Haustür und es finden sich auch zunehmend fremde Mülltüten in der Landschaft, wie auch in nachbarschaftlichen Restmülltonnen.
Wer das wirtschaftliche Geschehen in der Gemeinde betrachtet, findet schnell den Grund für die steigende Wut der Nachbarn, weil sie nicht nur die Verluste des Tourismus ausgleichen müssen (mehr als ein Million aus der Gemeindekasse), sondern auch nicht die geringste Verbesserung feststellen können, betrachtet man nur das Geschehen im ÖPNV (Einheimische bezahlen 15,40 Euro für die Tageskarte, Touristen 1 Euro an die DBT). Beide treffen sich am Bahnhof und warten auf die Bahn. Mitfahren kann wegen Überfüllung keiner, schon gar nicht mit dem „mitreisenden“ Fahrrad. Dazu kommen bei Einheimischen Wohnungsnot, steigende Mieten, und überhöhte Kinderbetreuungskosten.
Der Ort wird zur Marke namens Echt Bodensee und verliert seine ursprüngliche Einzigartigkeit. Nach dem Wunsch inkompetenter Politiker ist zwischen Wasserburg und Bodman-Ludwigshafen bald alles nur noch Echt Bodensee. Eine Gleichmacherei ohne Grenzen ist das, wofür es von der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH ein Markenhandbuch gibt, das dafür sorgt, dass jede teilnehmende Gemeinde ihren individuellen Charakter verliert. Das hat nur einen Vorteil, dass man künftig auf die TI vor Ort verzichten kann, weil die Gästevermittlung über Internetportale erfolgt. Ob es täglich je 700 persönliche Kundenkontakte in der TI gab, kann man leicht prüfen. Dazu reicht ein Blick auf die Öffnungszeiten, verbunden mit dem Faktor 5 – 10 Minuten pro Kundenkontakt. Frau Falch könnte mit den Gemeinderäten regelmäßig durch den Ort flanieren und sich die Frage stellen, was fehlt vor Ort für das Wohlgefühl der Gäste. Es kommt vordringlich darauf an, den Gast im Ort zu halten, mit mehr Natur, gut ausgebauten Wander- und Radwegen und gepflegten Stränden und Grünanlagen Dann käme der Verzicht auf die DBT zugunsten von Grünanlagen. Der Gast mit freier Fahrt ist schnell weg - oft ohne Rückkehr.
Peter Groß 04.10.2018

Langenargens Tourismushimmel hat sich im Gegensatz
zu anderen Seegemeinden deutlich verdunkelt.

Frau Poimer hat sich notgedrungen nun doch noch gemeldet und beschönigt, wie erwartet, und wie immer
dem BM "wohl gesonnen" die kritische Situation.
Für sie ist der Tourismushimmel nur leicht bewölkt. (dazu das passende Foto).
Genau wie Herr Jost nennt sie nur die 2017 um 5 % reduzierten Übernachtungszahlen, erwähnt aber nur verschleiert
die um 9,4 % weniger Gästeanmeldungen (minus 12 % bei den Privatvermietern).
Diese Zahl ist noch viel ernster zu nehmen, da im gleichen Zeitraum in ganz Baden-Württemberg und auch im
Bodenseekreis eine Steigerung der Buchungen um 5 % zu verzeichnen war. Am westlichen Bodensee mit der VHB Karte
gab es sogar vereinzelt zweistellige Steigerungen. Es handelt sich also um Gesamtdifferenzen von 15 bis 20 %!
Der BM spricht von Zielgrößen, als könne er die Entwicklung steuern. Sicherlich haben die Gastgeber bei ständig
mangelnder Auslastung ganz andere Vorstellungen.
Langenargen hatte in der Tat 2016 ein Rekordjahr. Das hatten andere Gemeinden aber genauso. Der Unterschied ist nur
der, dass die Konkurrenten weiter von Rekord zu Rekord eilen und Langenargen neidisch hinterher schauen muss.
Wir machen noch einmal ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die reduzierten Winteröffnungszeiten, vereinzelte
Betriebsauflösungen und Renovierungen völlig bedeutungslos sind, da die Auslastung der Bettenkapazitäten lediglich
zwischen 10 % im Januar und fast 70 % im September lag, es waren also zu jeder Zeit reichlich buchbare Betten
vorhanden. Hier zeigt sich ein gedanklicher Fehlschluss der Herren Jost, Krafft und Zodel, die mit allen Mitteln
eine Erklärung für die Misere suchen. Frau Poimer war schon im Vorfeld darüber informiert worden, und hat trotzdem
wider besseren Wissens diese Desinformation bewusst an die Leser der SZ weitergeben.
Die genannten virtuellen und nicht nachprüfbaren Zahlen kann man also getrost vergessen. Wie kann es sein,
dass der BM und Herr Zodel behaupten, wir könnten uns nicht mehr Touristen erlauben?
Sollen demnach in der Hochsaison 30 % der Bettenanbieter schließen, damit die Zielgrößen stimmen?
Sollen die Restaurants deswegen ein Drittel Ihrer Mitarbeiter entlassen?
Wurden die Gastgeber dazu gefragt oder sollen sie erneut entmündigt werden?
Die Behauptungen der Herren Krafft und Zodel bezüglich des Overtourismus sind ein Schlag in das Gesicht der
Kleinvermieter, für die bei einer minimalen Rente die jetzige Situation existenzbedrohend ist.
Gemeinderat Christ erklärte, nach 2004 sei der Rückgang viel größer gewesen. Hätte Frau Poimer seine
Behauptung überprüft, hätte sie feststellen müssen, dass in den ganzen Jahren bis 2016 bei den Ankünften nur
von 2014 auf 2015 ein einziges Mal ein fast ähnliches Minus zu verzeichnen war, welches aber durch ein
ca. 10 %iges Plus an Übernachtungen wieder egalisiert wurde.

Das Erstaunliche ist aber, dass im Jahresrückblick 2015 die Jahre 2014 und 2015 als erfolgreich dargestellt wurden.

Die einzige Erklärung wäre, dass im Gegensatz zu dem Verlust bei den gewerblichen Vermietern,
auf die sich das statistische Landesamt stützt,
die Privatvermieter ein Plus von über 10 % erzielt hätten. 
Die Statistik der Gemeinde beruht auf den
gewerblichen und privaten Vermietern zusammen.
Anderweitig wären die Zahlen der Gemeinde geschönt.
Die Gästezahlen zeigen im Diagramm seit 15 Jahren bis 2017 einen stetigen Anstieg.
Fakt ist jedoch, dass die Entwicklung bereits im 2. Jahr im Vergleich zu anderen Gemeinden rückläufig ist,
und das trotz eines Traumsommers 2018.
Es wird betont, dass es sich trotzdem um das viertbeste je erzielte Ergebnis handelt. Bei anderen Gemeinden ist es
jetzt aber sogar das fortlaufend beste Ergebnis aller Zeiten. Das Ergebnis wurde von Frau Gemeinderätin Falch
nicht "schlecht verkauft", wie der BM behauptete, sondern unbeschönigt und schonungslos dargestellt.
Man wollte ihr weismachen, dass nur die regionalen Städte die starken Wachstumsraten erzielt hätten.
Ausgerechnet die Städte haben aber keine EBC!

Frau Gemeinderätin Reiss bezweifelte als Ursache die EBC und somit die Kurtaxe, gestand aber ein, dass es
außerhalb des Sommers Belegungsschwierigkeiten gegeben habe. Ihr wurden von uns in diesem Zusammenhang
einige Fragen gestellt, die sie leider immer noch nicht beantwortet hat. Wir haben im Laufe der letzten Monate
mehrere Gemeinderäte und Verfechter der EBC gefragt, was sie an der EBC im Vergleich zu den Alternativkarten
(VHB und Konus) besser fänden. Wir bekamen nicht eine einzige Antwort.
Ziehen Sie jetzt daraus Ihre eigenen Schlüsse!
Wir haben nie behauptet, dass die EBC und die Kurtaxe alleine Schuld an dem Desaster hätten.
Diesbezüglich wurden auch einige andere ursächliche Gründe genannt.

Übrigens wurde im Bericht von Frau Poimer nicht ein einziges Mal die um 60 % erhöhte Kurtaxe erwähnt.
Offensichtlich hatte man Angst, diesen wichtigsten Punkt anzusprechen.
Forum Langenargen  02.10.2018

Zum Artikel von Frau Poimer

Nachdem die Gästezahlen seit 1998 stetig gestiegen sind, sind sie im Jahr 2017 stark gesunken und zwar
unter den Stand von 2014, entgegen dem bundesweiten Trend mit steigenden Gästezahlen z. B.
Baden-Württemberg 5.1 %.

In der SZ sprach Enrico Hess, dass in der Bodenseeregion die Gästezahlen steigen.
Warum nicht in Langenargen?
Einige Gemeinden (nicht nur Städte) des westliche Bodensees erreichten sogar Zuwächse in 2-stelliger Höhe.
Im Jahr 2017 hatten wir 246.699 Übernachtungen in Langenargen.
Davon waren 175.968 gewerbliche Vermieter (diese Unterlagen bekamen wir vom statistischen Bundesamt).
Also fallen 70.968 Übernachtungen auf die Privatvermieter (ca. 1/3).
Langenargen hatte 2017 insgesamt 13.000 Übernachtungen weniger.
Die gewerblichen Vermieter hatten ein Minus von 4500 Übernachtungen (ca. 2,7 %, Angaben stat. Landesamt),
die Privaten dagegen ein Minus von 8.500 Übernachtungen (also ca. 12%).
Insgesamt: Minus 9,4% Ankünfte , Minus 5,07 % Übernachtungen.
Laut statistischem Landesamt lag die Auslastung 2017 im Durchschnitt bei 54,8 %.
Angebotsbedingt gab es genügend Betten. Durch Wegfall von Betten hätten andere Vermieter davon profitieren
müssen und eine bessere Auslastung vorweisen können.
Es ist schon interessant,dass der Tourismus z.B. in Immenstaad boomt und nur Gäste wochenweise genommen werden.
In Langenargen wird die Aufenthaltsdauer immer kürzer.
Kann es daran liegen, dass die Privatvermieter im Netz nicht mehr gefunden werden, bzw. gar nicht mehr auftauchen?
Auf der Homepage der Gemeinde Langenargen (unter Tourismus/Buchen) findet sich gleich ein Hinweis, dass man
doch in Eriskirch und Kressbronn schauen solle, wenn es keine Unterkünfte mehr gibt. Nur ca. 1/4 der hiesigen
Vermieter ist noch auf dieser Seite vertreten. Warum wollen so viele Vermieter nicht mehr mit der TI zusammenarbeiten.
Warum kommen immer weniger Vermieter zu den Versammlungen?
Letztendlich profitieren nur die Vermieter von der TI, die bereit sind eine Kooperation einzugehen
(5 - 12 % Provision).
Selbstverständlich steht es jedem Gastgeber frei, welches Portal auch immer er in Anspruch zu
nehmen gedenkt. Die TI scheint dabei allerdings zu übersehen, dass gerade für die Zimmer- und
Ferienwohnungsvermieter durch die Provision der jetzt schon scharf kalkulierte Übernachtungspreis weiter zu
Lasten dieser geht und damit zu einem unrentablen Hobby wird. Die Gefahr der Aufgabe von Unterkünften frustrierter
Gastgeber sollte allen Räten zu denken geben.
Geht man auf die ECHT BODENSEE-Seite/Buchen, wird man zuerst mal auf „Holidayinsider" (gehört zu HRS
umgeleitet und man findet noch weniger Angebote von Langenargen(nur 29Anbieter).

http://bodensee.holidayinsider.com/search/people/2/filter/mf_locations/%22Langenargen%22
Und das obwohl wir DIE Pilotgemeinde der EBC waren.
Auch hier bekommt man sofort Alternativen im gesamten Bodenseebereich präsentiert.
Denn hier findet man nur die Vermieter, die eine Kooperation mit HRS eingegangen sind und bereit sind, 12-19 %
Provision zu zahlen. Letztendlich profitieren nur diejenigen Vermieter von der DBT/ Echt Bodensee Card,
die mit HRS kooperieren. 
Aber die DBT wird hauptsächlich von den Pilotgemeinden finanziert.
Die Daten werden von den Vermietern eingelesen, von ihnen ausgedruckt und ausgegeben.....
auf der DBT-Seite werden aber nur die Vermieter aller Bodenseegemeinden beworben, die eine Kooperation mit
HRS eingegangen sind und bereit sind, 12-19 %  Provision zu zahlen. Das heißt, Gäste werden meistbietend
(provisionsabhängig) in andere Gemeinde verschoben.
In den letzten Wochen habe ich mit vielen Privatvermietern gesprochen.
Sie rechnen mit weiterhin sinkenden Zahlen für 2018. 

Annette Pfleiderer

P.S. Obwohl Frau Poimer über die Hintergründe informiert war, ist sie mit keinem Wort darauf eingegangen!
02.10.2018


Beim Thema Touristikentwicklung ist es plötzlich ganz still geworden.
Es war schon lange kein Geheimnis mehr, dass die EBC Pilotgemeinde unseres Wissens nach 2017 mit
einem Minus von 9,4 % das schlechteste Buchungsergebnis rund um den See erzielt hat, während die
Gemeinden mit den um 50 % billigeren und viel leistungsfähigeren Alternativkarten ein zum Teil
zweistelliges Plus erzielten.
Selbst das Land Baden-Württemberg insgesamt erzielte ein Plus von 5 %. Die Protagonisten der EBC sind nun verstummt.
Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Veröffentlichung des Jahresergebnisses ganz nach hinten verbannt,
als fast keine Zuhörer mehr anwesend waren. Die Ergebnisse für die ersten 8 Monate waren angeblich noch nicht verfügbar,
und die Gemeinderäte glaubten das tatsächlich. Wir vom Forum waren jedoch längst durch die Veröffentlichung des
statistischen Landesamtes informiert. Den Gemeinderäten sei empfohlen, sich die Daten selbst einzuholen.
Die eine Million Euro Verlust bei der TI wurde diskussionslos hingenommen.
Wir hatten bereits im Vorfeld auf viele Unstimmigkeiten, zum Beispiel das Weglassen der wichtigsten Daten hingewiesen,
und auch Frau Poimer von der SZ entsprechend informiert. Diese katastrophale Negativentwicklung hat sie aber als dem
Bürgermeister "immer Wohlgesonnene" in einen Konflikt bezüglich der Berichtserstattung gestürzt. Sie zog es deshalb
notgedrungen vor, die Leser der SZ im Dunkeln zu lassen. Genau deshalb gibt es das Forum, das inzwischen regelmäßig
von anderen Publikationsorganen zitiert wird und die Leserbriefe ehrenhafter Bürger mit z.T. höchstem Bildungsniveau
veröffentlicht, die es als Affront ansehen, unsachlich als "Heruntober" bezeichnet zu werden, nur weil sie aus ganz
bestimmten Gründen anonym bleiben wollen. Entscheidend ist der Inhalt und nicht das  Namenskürzel.
Im Übrigen lesen wir gelegentlich etwas unterschrieben mit "Gemeinde", erfahren dann aber auch nach Rückfrage nicht,
wer genau für den Inhalt verantwortlich ist, da  der BM üblicherweise nie antwortet.

 

Forum Langenargen   29.09.2018

Wiesbaden schafft die Dieselbusse ab,
ZEIT Online   24.09.2018

https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-09/elektromobilitaet-wiesbaden-emissionsfrei-nahverkehr-elektrobusse

Zufriedenheit sieht anders aus!
Brief an das Rathaus und an die TI Langenargen

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir verbringen seit vielen Jahren Anfang September unseren Urlaub in Langenargen.
In diesem Jahr gab es gleich mehrere Dinge, die uns missfallen haben.
Es wurde wohl von der Gemeinde Langenargen versäumt, das Seegras zu mähen, was es an vielen Stellen unmöglich
machte, im See zu baden oder geschweige, den unerträglichen Gestank zu erwähnen.
In anderen Gemeinden wurde dies gemacht und der Badestrand, bzw. die Strandbäder waren ordentlich.
Als Alternative bietet sich das Strandbad Langenargen an, dieses schließt allerdings in der 2. Septemberwoche,
bei herrlich warmem Wetter. Es gibt Urlauber, nicht nur Familien mit Kindern, die bei jedem Wetter ihre Bahnen ziehen,
da besteht Handlungsbedarf (z.B. nachmittags von 13h - 18 h).
Wir alle zahlen ja eine Tourismusabgabe, was nicht wenig ist.
Bitte bewerten sie diesen Brief als positive Kritik, um etwas zu ändern, sonst überlegt sich mancher Urlauber,
noch einmal in Langenargen Urlaub zu machen.
Mit freundlichem Gruß
B. + G. G.

Leserbrief im Südkurier
Keine Konsequenzen

Zum Thema Einfluss der Politik auf die Tourismuswirtschaft („Kurtaxe ist Ursprung allen Übels“,
12. September):

Die Ausführungen des Ferienwohnpark-Betreibers im SÜDKURIER-Interview vom 12. September treffen Punkt für Punkt den Nagel auf den Kopf. Es dürfte unstrittig sein, dass die Tourismuswirtschaft im Bodenseekreis von den Gastgebern, also von den Hotels, Pensionen, Kleinvermietern bis hin zu den Campingplatz-Betreibern maßgeblich getragen wird. Sie alle, ob Groß- oder Kleinunternehmer, sind zudem selbst verantwortlich hinsichtlich ihres wirtschaftlichen Erfolges. Aber auch im Falle eines wirtschaftlichen Misserfolges, was als Konsequenz die Insolvenz zur Folge haben kann, die nicht durch den Steuerzahler aufgefangen wird, beziehungsweise nicht aufgefangen werden darf. So sind die Spielregeln einer freien Marktwirtschaft. Im Beispiel der Bodensee Tourismus (DBT), einer kommunalen GmbH mit einem 70-prozentigen Anteil des Bodenseekreises, scheinen diese Spielregeln nicht zu gelten. Trotz wirtschaftlicher Misserfolge in Millionenhöhe und weiterer Stützung aus Mitteln des Steuerzahlers ohne erkennbaren Gegenwert, hat die DBT GmbH keinerlei rechtliche Konsequenzen zu befürchten. Darin liegt der eigentliche Skandal. Mit einem Negativ-Ergebnis von annähernd 500.000 Euro (siehe öffentlich zugänglicher elektronischer Bundesanzeiger) hätten die Mitglieder des Kreistags längst die Reißleine ziehen müssen, um weiteren Schaden zu Lasten des Steuerzahlers abzuwenden. Dazu sind sie laut Paragraf 34 GG geradezu verpflichtet. Im Gegensatz dazu ist bei den Gastgebern der Gegenwert tagtäglich messbar zu erkennen. Sie sind es und nicht die DBT, die mit der Bereitstellung ihrer Unterkünfte verbunden mit dem Gast-Service zu einem erheblichen Anteil des Brutto-Sozialproduktes im Bodenseekreis beitragen. Sie sind es, die ihre Buchungen über das Internet, über Reisemagazine etc. generieren und darüber hinaus den Gast mit umfassenden Informationen beraten und mit Prospektmaterial versorgen. Sie sind es, die Leistungen zum Nulltarif, beispielsweise die Übernahme der Gast-Kurtaxe sowie deren Abführung an die Gemeinde übernehmen. Einen weiteren, nicht unerheblichen Kostenfaktor stellen die vielen kommunal betriebenen Tourist-Infos (TI) dar. Hier muss zu Recht die Frage erlaubt sein, wie ein siebenstelliger Betrag zum Unterhalt der TI gegenüber dem Steuerzahler gerechtfertigt werden kann, nachdem wesentliche Aufgaben der TI, um nur das Beispiel Wegfall der Zimmervermittlung zu nennen, weggebrochen sind. Die Gastgeber und nicht die Touristinformationen sind es doch, die den direkten Kontakt zum Gast haben und damit deren Wünsche und Anregungen aufnehmen. Die Gäste verzichten gerne auf eine vermeintlich „kostenlose Nutzung“ eines katastrophalen ÖPNV in Form einer EBC-Karte, die sich in einer überteuerten Kurtaxe widerspiegelt. Da der Slogan „freie Fahrt mit Bus und Bahn“ von Staus, Verspätungen, Zugausfälle etc. permanent begleitet wird, wird uns das ganze ÖPNV/EBC-Desaster des Bodenseekreises schonungslos vor Augen geführt. Zu Recht verweist der Ferienwohnpark-Betreiber auf eine Politikwirtschaft, welche den Irrweg und damit die ganze Hilflosigkeit des Landrats darin widerspiegelt. Mit dem seit Jahren bekannt katastrophalen ÖPNV-Zustand will er jetzt Hilfe suchend eine Krisensitzung einberufen, nach dem Motto, schuld sind immer die anderen. Es wird deshalb höchste Zeit, dass diesem planlosen, nicht enden wollenden Spuk endlich ein Ende bereitet wird. Und sich bei den Kreistagswahlen im Frühjahr 2019 Bürger und Bürgerinnen aufstellen, frischen Wind in den Kreistag bringen, sich mutig und verantwortungsvoll den Themen stellen, die für das Gemeinwohl der Bürger und Bürgerinnen hilfreich sind und die vor allem im Umgang mit Geldern der genannten Steuerzahler umzugehen verstehen.

Herbert Maerz, Uhldingen-Mühlhofen 17.09.2018

Zum Leserbrief einer Hamburgerin in der SZ

„Wir können alles außer Bahnverkehr“
Die Verfasserin verweist zu recht auf die katastrophalen Zustände der Bahnhöfe auf der Strecke Friedrichshafen – Lindau hin:
„…meist verdreckte, abgenutzte Züge aus dem letzten Jahrtausend,…weit hinter dem heutigen Standard zurückliegend…
fehlende Fahrstühle, keine Haltegurte, kein ebenerdiger Einstieg, Unpünktlichkeit, verpasste Anschlüsse…“
Und all das in einer touristisch attraktiven Region!
Wie recht sie hat!

Forum Langenargen   18.09.2018

Wir haben uns geschämt!
Wir sind gestern mit einem thailändischen Ehepaar entlang der Hafenmauer gegenüber dem Altenheim und dem Hotel Engel
entlanggelaufen und sahen die völlig verdreckte Bucht. Der Anblick war uns äußerst peinlich.
Die Zustände im DRLG Bereich haben wir unseren Gästen erspart.
Sie berichteten, dass man mitten in Paris an der Seine eine schmuddelige Ecke gesäubert und mit Meeressand aufgefüllt habe.
Sie wunderten sich, dass man hier noch nicht auf diese Idee gekommen ist. Ihnen fielen auch sofort die Unzahl an Bänken
und Schildern auf. Sie hatten so etwas auf ihren vielen Reisen noch nie gesehen. Sehr lobenswert fanden sie aber
die Malerecke. Es war fast unmöglich, ihnen den Begriff "Kurtaxe" zu erklären, da es diese Bezeichnung im englischen
Sprachgebrauch nicht gibt. Als wir ihnen die Preise und Folgekosten der geplanten Toiletten nannten, wollten sie das gar
nicht glauben: "Für das Geld könne man in Thailand ein kleines Hotel bauen".
In diesem Zusammenhang wirkt es auch völlig absurd, wenn an der Schiffsanlegestelle zwei Liegestühle mit aufdringlicher
EBC-Werbung stehen.


Dr. H. Walter   17.09.2018

Flexibilität?

Eines der Argumente für die EBC ist der kostenlose Eintritt in das Freibad.
Dieses wurde jedoch bereits geschlossen, obgleich der Langzeitwetterbericht warmes, sonniges Wetter vorausgesagt hat
und wir uns immer noch in der Hauptsaison befinden, die bis zum 31. Oktober dauert.
In Kressbronn bleibt das Strandbad mindestens bis Mitte des Monats geöffnet.
Forum Langenargen 13.09.2018

Leserbrief zu dem Artikel "Kurtaxe ist der Ursprung allen Übels",
Südkurier,12.09.2018.

Herr Kirchhoff hat es auf den Punkt gebracht!
Die schlechten Erfahrungen mit der EBC in der Pilotgemeinde Langenargen sprechen diesbezüglich für sich.
Wegen der EBC musste die Kurtaxe um 60 % auf 3,15 Euro angehoben werden, der zweithöchste Wert in BW.
Nach jahrelangen Steigerungen der Gästeankünfte kam es darauf 2017 zu einem dramatischen Einbruch um 9,4 %.
Die Ergebnisse von 2018 liegen noch nicht vollständig vor.
Im gleichen Jahr kam es z.B. bei den meisten Gemeinden am westlichen Bodensee zu deutlichen Steigerungen der
Gästeankünfte. Dort nutzt man die VHB Karte, die nur 45 Cent kostet und deutlich mehr Vorteile als die EBC bietet,
und das bei einer durchschnittlichen Kurtaxe von nur zwei Euro!
Herr Hess von der DBT beauftragte und finanzierte ein Meinungsforschungsinstitut über die Erfahrungen der Gäste
mit der EBC. Diese Studie wies schwerwiegende Mängel auf, so wurden die Gäste direkt an den Haltestellen der
öffentlichen Verkehrsmittel befragt, ob sie ihre EBC nutzen, um mit Bus und Bahn zu fahren. Damit waren die
Ergebnisse natürlich nicht verwertbar.
In Langenargen wurden unabhängig voneinander zwei nicht bezahlte Studien bei jeweils 100 Gästen durchgeführt
(Befragung der Gastgeber). Die Ergebnisse waren fast identisch. Nur ca. 5 Prozent der EBC-Inhaber nutzten Bus
und Bahn. Bei einer Verweildauer von durchschnittlich nur 3,8 Tagen war zeitlich auch nicht mehr drin.
Das Versprechen von freier Fahrt mit Bus und Bahn war sehr fragwürdig, weil es ständig im Bodogebiet und auf
der B 31 große Baustellen und Verzögerungen gab.
Der EBC Bus glänzte durch häufige Leerfahrten und war finanziell ein Fiasko.
Die meisten Gastgeber sind überzeugt, dass die ungewöhnlich hohe Kurtaxe zu dieser Misere geführt hat.
Hartmut Walter 12.09.2018

Heute im Südkurier: Katy Cuko
"Kurtaxe ist der Ursprung allen Übels", Ferienwohnpark-Betreiber Jochen Kirchhoff
über den Tourismus
am Bodensee und seine Kritik an der Echt-Bodensee-Card

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/immenstaad/Kurtaxe-ist-der-Ursprung-allen-UEbels-Ferienwohnpark-
Betreiber-Jochen-Kirchhoff-ueber-den-Tourismus-am-Bodensee-und-seine-Kritik-an-der-Echt-Bodensee-Card;art372478,9886773

12.09.2018

 Willkommen in LANGENALGEN ? 

Bravo und Dank auch an die beherzte Berlinerin, die über das Algenufer auch mit Fotos berichtete.
Ich bin letzte Woche in den See gewatet und auf einem glitschigen algenbemoosten Stein böse ausgerutscht.
Dabei wurde ein Bein so sehr verschrammt, dass es blutete. Ich musste mich wegen einer nachfolgenen Infektion 
in ärzliche Behandlung begeben. So etwas habe ich bei all meinen Besuchen am Bodensee niemals erlebt! 
Natürlich werde ich nächstes Mal mein Ziel sorgfältig aussuchen.
Unfallgefahr und übler Gestank; wie kann eine Tourismusgemeinde nur so nachlässig sein?
E.D. 11.09.2018

Erneut ein Brief einer erbosten Touristin

Liebes Forum,
im Internet fand ich Ihre Seite.
Als alleinreisende, naturliebende Berlinerin habe ich den Bodensee vor drei
Jahren für mich entdeckt. Hier haben es mir besonders das Eriskircher Ried
und der öffentliche Strand beim DLRG angetan. Dieses Jahr ekle ich mich
gehörig vor dem stinkenden Schlamm am Ufer, so dass ich die letzten
beiden Tage sogar ins Freibad ging. Das schloss nun allerdings gestern.
Zum Glück sind die Freibäder Wasserburg und Nonnenhorn noch geöffnet.
Nächstes Jahr suche ich eine Destination, an der ein sauberer Strand garantiert ist.

P.S.: Die Bilder machte ich heute 17:00 Uhr.

B.M. 11.09.2018

SÜDKURIER: Debakel auf der IRE-Strecke Ulm-Basel:
Der Zug war so voll, dass der Einstieg nicht mehr möglich war

https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Debakel-auf-der-IRE-Strecke-Ulm-Basel-Der-Zug-war-so-voll
-dass-der-Einstieg-nicht-mehr-moeglich-war;art372586,9882757?wt_mc=skwww.skwww.skwww_g_skwww.share_e-ma

Forum 11.08.2018

Unter "Buchen" erscheinen in LA nur 55 Unterkünfte (denn viele Gastgeber wollen die immensen Kosten sparen).
Manche Gastgeber geben die EBC selber aus, z.B. die gewerblichen Anbieter. Die nicht gewerblichen Gastgeber
schicken die Gäste fast immer diesbezüglich zur TI. Obgleich im Endeffekt alle Daten bei der TI landen und die DBT
davon finanziell profitiert, werden die Gastgeber der Pilotgemeinde bezüglich einer Werbung im Stich gelassen,
denn auf der Echt-Bodensee-Seite sind unendlich viele Unterkünfte von anderen Gemeinden buchbar,
die nicht Pilotgemeinde sind und intensiv beworben werden.
Warum nochmal sind die Zahlen eingebrochen?
Wer hat das verursacht und wird dafür jemand zur Verantwortung gezogen?
Forum Langenargen 10.09.2018

Nach der Elektrifizierung der BOB kommt der neue Partner aus der Schweiz?
SZ vom 29.06.2018
Eines wollte Landrat Wölfle nicht ausschließen, nämlich, dass es nach der Elektrifizierung der Südbahn zu
einer europäischen Neuausschreibung kommen würde, nur so lange bestünde Planungssicherheit.
Bei der europaweiten Ausschreibung hätte BOB ggf. Probleme, den Zuschlag zu bekommen.
Deshalb müsse man u. U. zur Stärkung an einen Schweizer Partner denken, um sich an die neuen
Rahmenbedingungen anzupassen.

Unser Kommentar:
Die Strecke München - Lindau wurde neulich europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag bekam eine englische Firma.
Sollte das auf der Südbahn auch passieren, ist es unwahrscheinlich, dass der BODO-Nachfolger das EBC Konzept
"Freie Fahrt mit Bus und Bahn" für 75 Cent pro Person und Tag auch übernimmt.
Das wäre dann das klägliche Ende der EBC.
Forum Langenargen 06.09.2018

 Gästekarte sorgt für Finanzprobleme 
Brief von Peter Groß an die spd-kreistagsfraktion-bodenseekreis.de

Sehr geehrter Herr Zeller,
der Südkurier berichtete über die Verlustbilanz der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT).
Der Verkehrsverbund bodo hat das schlechteste Angebot zu den höchsten Preisen in Baden-Württemberg.
Zum Vergleich:
Regio Verkehrsverbund Freiburg mit 19 angeschlossenen Verkehrsunternehmen, 5mal so groß.
Jahresabo für Berufspendler  600,00 Euro,  bodo      1.325,04 Euro,
Schülerkarte Gesamtnetz        35,60 Euro,                    114,50 Euro.
Studenten, die in Konstanz studieren, benötigen ein Abo zum Normalpreis und ein Semesterticket in Konstanz.
Touristen sollen für das gesamte bodo-Netz 1 Euro bezahlen, das sonst 15,40 Euro kostet.
Ist das gerecht?
Die überwiegende Zahl der Gastgeber und Gemeinden wollen keine Echt Bodensee Card der DBT.
Die Einwohner (Eltern/Berufspendler) wurden immer noch nicht gefragt.
Jetzt ist der Schaden für die Kreiskasse um 477.000 Euro größer.
Die Schadensbilanz der DBT summiert sich zusätzlich auf mehrere Millionen Euro allein durch Gesellschaftereinlagen:
2013: 176.000 Euro
2014: 300.791 Euro
2015: 300.791 Euro
2016: 300.791 Euro
2017: 403.000 Euro allein aus der Haushaltskasse des Bodenseekreises. Dazu kommen 30% von anderen Landkreisen.
Dazu kommt ein Darlehen des Kreises von 1,2 Millionen.

Vielleicht wagen Sie einmal die Rundschau.
Südkurier: Gästekarte sorgt für Finanzprobleme, 24.08.2018

Weiteres auf:
www.forum-langenargen.de
www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de
(Aktuelles).

Für Rückfragen stehe ich gerne zu Ihrer Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Groß

Antwort von Herrn Zeller

Sehr geehrter Herr Groß,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Die SPD-Kreistagsfraktion wird Ihre Hinweise in die weitere Arbeit einbeziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Zeller

Kommentar:
Eine etwas schwache Antwort von Herrn Zeller!

"...in die weitere Arbeit einbeziehen..." Was war denn deren bisherige Arbeit in dieser Sache?
Die Probleme liegen doch längst auf dem Tisch, sogar die LINKEN haben schon lange darauf aufmerksam gemacht.
Immer nur "Ja" sagen und neues Geld nachschieben, - ist das vielleicht verantwortungsvolle Arbeit?

Forum Langenargen    03.09.2018

Bodensee-Radmarathon 2018

Strömender Regen, Scharen tief geduckter, völlig durchnässter Gestalten fahren sich gefährdend außerhalb der Radwege,
gerade ausblickend mit verbissenen Gesichtern am Bahnhof vorbei.
Von Langenargen haben sie nichts gesehen !

Forum Langenargen 01.09.2018

Freie Fahrt mit Bus und Bahn ????
Fast wöchentlich liest man Meldungen über Behinderungen im Bus- und Bahnverkehr.
Jetzt liest man, dass vom 10. September bis zum 21. Dezember die Südbahn von Laupheim bis Ulm gesperrt ist.
Durch den Schienenersatzverkehr verlieren die Reisenden etwa 50 Minuten, denn die Busse brauchen von Laupheim
bis Ulm 70 Minuten !
Die Pharmafirma Boehringer will das ihren Mitarbeitern nicht zumuten und hat deswegen eigene Busse angemietet.
Ein völliges Schienenersatzverkehrschaos gibt es auch seit Monaten auf der Strecke Lindau- München.
Die EBC Inhaber gucken dabei in die Röhre. Der Schwerpunkt der Werbung für die EBC mit der um 60 % erhöhten
Kurtaxe lautete doch:
Freie Fahrt mit Bus und Bahn!

Versprochen – Gebrochen!
Forum Langenargen 01.09.2018

Overtourismus ?
Die Tourismusexpertin Frau Dozentin Anja Brittner-Widmann spricht bei Ihren Veröffentlichungen vom sog. "Overtourismus."
In Langenargen war davon auch in der Hochsaison nichts zu  spüren. Und das bei einem Jahrhundertsommer!
Anbei die amtlichen  Auslastungsdaten der gewerblichen Vermieter im ersten Halbjahr 2018 ( Quelle: Landesamt für Statistik)
Januar:    11,9 %,
Februar:   10,6%,
März:       23,0 %,
April:        38,4%,
Mai:          60,7%,
Juni:         66,7%.
Zum Vergleich: 2017 betrug die Auslastung im Juni 72,8 %.
Wenn in der Hauptsaison ein Drittel der gewerblichen Betten leer standen, dann muss  man in Langenargen eher von einem
"Undertourismus" sprechen.
Forum Langenargen 01.09.2018

Bodenseekreis: DIE LINKE fordert DBT auflösen
Peter Groß (PeG) 30. August 2018

Auf meine Anfrage bestätigt der Kreisrat Roland Biniossek (DIE LINKE) den Wunsch nach Auflösung der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT). Im Rahmen der Diskussion des Beteiligungsberichts schlug er vor: „Die DBT aufzulösen, da sie – wie jedes Unternehmen mit beherrschender Beteiligung der öffentlichen Hand - , einen Eigenbeitrag von 25 % der Kosten erwirtschaften muss. Sie tut dies nicht und nach Rechtslage ist sie eigentlich aufzulösen.“
Überhaupt gehört die Frage auf die Tagesordnung, was die DBT anderes leistet, als mit fortlaufenden, ungeeigneten Versuchen das Weiterbestehen der EBC zu ermöglichen. Der Besuch von Messen, auf denen Bürgermeister, sowie hochbezahlte TI – Mitarbeiterinnen EBC Werbematerial verteilen (ich vermute zu Lasten der Gemeindekassen) reicht nicht. Die Durchführung pseudowissenschaftlicher Vorträge (Immenstaad), wo im Rahmen einer Werbeveranstaltung als einzige Gästekarte die EBC vorgestellt wurde, obwohl es mehrere Alternativen rund um den See gibt, ist unzureichend. Wie auch das Bestellen zweifelhafter Marktanalysen. Fehlerhafte Drucksachen wie Reiseführer 2018, Markenhandbuch, ein Merchandise Katalog, der DBT – Mitgliedsgemeinden individuelle Angebote versagt und allen teilnehmenden Gemeinden die Marke Echt Bodensee aufnötigt braucht niemand.
Eine lückenhafte Buslinie, die aus Teilstrecken zusammengeschustert wurde und die nur in den Sommerferien, oft bis zum nächsten Bahnanschluss fährt, wurde zu Werbezwecken eingeführt. Ein Nutzen ist damit nicht verbunden. Schon im zweiten Jahr touren Busse gegen jede ökologische Vernunft überwiegend leer u.a. durch Langenargen. Der EBC Bus wurde damit zu einem Ärgernis ersten Ranges, auch weil er hohe Kosten verursacht.
Während einige Gemeinden begannen die Infrastruktur zu verbessern, umschwärmen einige TI - Leiter (speziell Damen) den Geschäftsführer der DBT wie die Motten das Licht. Nur wie lange noch? Die TI – Damen werden ganz schnell feststellen, dass man sich an Aladins Wunderlampe heftigst die Flügel verbrennt. Die Konzentration auf eine Marke Echt Bodensee macht den überwiegenden Teil der TI´s schlicht überflüssig. Für die Verteilung von Drucksachen braucht man keine TI und in ihrem jüngsten Interview hat die Touristikexpertin Brittner-Widmann deutlich herausgestellt, dass der Kunde gewünschte Leistungen selbst, einem Baukastensystem ähnlich, zusammenstellt, die Tourplanung wie auch den Besuch von Sehenswürdigkeiten oder Eintrittskartenkauf vor Beginn der Reise an der heimischen Booking Engine (Heimcomputer) vorbereitet und vollendet.
Schon in wenigen Jahren haben die touristischen Reiseportale ihr Informationsangebot so weit komplettiert, dass sie persönliche Angebote offerieren, die umfassende Wünsche, vor allem älterer Menschen berücksichtigen. Der Erholungswert oder auch die medizinische Versorgung am Urlaubsort werden zu wichtigen Entscheidungshilfen. Wer als Politiker dem Gesichtspunkt Nachtflugtauglichkeit und Anflugzeit der Luftrettung gleichgültig gegenübersteht, dessen Kreis und Gemeinden verlieren deutlich an Attraktivität.
Ein Teil des Datenvolumens der Netzwelt Redakteurin Angela Gruber umfasst 1.679 Dateien in 773 Ordnern, das bedeutet, dass die bevorzugte Frühstückszusammenstellung für eine Kurzreise genau bekannt ist wie das Sicherheitsbedürfnis und die Matratzenhöhe.
Die Informationsvermittlung über das Landesportal sowie die Internationale Bodensee Tourismus GmbH reicht für die Vierländerregion aus, weil sie durch eigenständige Portale regionaler Gastgeber sowie bodensee.de von Schwäbisch Media umfassend ergänzt wird.
Bezüglich der DBT wäre es für die im Kreisrat vertretenen Räte sinnvoll, die Vorlage eines umfassenden Lageberichts zu fordern und damit im Windschatten der Partei DIE LINKE auf rechtlich sicheres und wirtschaftlich vernünftiges Terrain zurückzukehren. Gleiches gilt für die Gesellschafter der DBT und angeschlossene Gemeinden.
Die DBT kann jederzeit, auch auf Drängen des Verkehrsverbundes Bodo, eine kostendeckende Aufstockung des sogenannten Solidarbeitrags fordern. Daran wird auch Bodo nicht vorbeikommen, weil sich Berufspendler, Schüler, wie auch Gelegenheitsfahrer fragen, aus welchem Grund sie den touristischen Verkehr subventionieren müssen. Das bedeutet für teilnehmende Gemeinden, dass sie die Kurtaxe erneut anheben müssen.
Grundsätzlich wäre es sinnvoll, dass die Kommunalaufsicht des Regierungspräsidiums die Notwendigkeit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung erkennt und von Amts wegen einschreitet.
In einem demokratischen Gemeinwesen ist es mehr als unverhältnismäßig, dass Bürger das Verwaltungsgericht anrufen müssen, weil die gewählten Amtsträger Bürgermeister Kreis- und Gemeinderäte es an der Wahrnehmung ihrer Kontrollrechte mangeln lassen.
Auch wenn Amtsträger wie Achim Krafft in Langenargen möglicherweise versuchen, die Angelegenheit smart anzugehen wird es täglich schwieriger, die Gesamtsituation im Griff zu behalten. Wenn sein TI Leiter mit Helfern gegen Anstandsregeln handelt und Vermieter einbestellt, ein Meldevergehen unterstellt und meint die Angelegenheit einvernehmlich bereinigen zu können (das Forum Langenargen berichtete) wird schwerwiegend gegen das Prinzip der Gewaltenteilung und damit gegen deutsches Recht verstoßen.
Es scheint, die Mehrzahl der Gemeinderäte haben es mit ihrer Obrigkeitshörigkeit so eklatant übertrieben, dass ihnen die Rückkehr in die Mitte der Ortsgemeinschaft schwerfällt. Sie werden den gesellschaftlichen Dialog nicht vermeiden können und bei den nächsten Gemeinderatswahlen feststellen, dass dieses Ehrenamt von den Bürgern nicht lebenslang verliehen wird. Ein Neuanfang in vielen Gemeinden ist sinnvoll. In Überlingen hat sich unter Beteiligung der Partei Die Linke eine Wählervereinigung gegründet, die gute Chancen hat, im nächsten Gemeinderat mit einer starken Fraktion vertreten zu sein. Die Vernunft kommt oft erst in breiteren Bündnissen wirksam zum Erfolg. Ich empfehle einen Besuch auf
www.bueb-ueberlingen.blospot.com. Wer sich dem demokratischen Fortschritt verpflichtet fühlt, dem kann ich das Engagement in solch einer Gemeinschaft empfehlen, die von Radolfzell bis Langenargen entstanden sind. Hier werden Bürger aktiv, die etwas tun, wozu der Staat nicht mehr willens oder in der Lage ist. Diese Gruppen ermöglichen einen basisdemokratischen Prozess, der es möglich macht, dass sich Bürger selbst und gegenseitig helfen und die Verantwortung für das Gemeinwesen leben. Da kommt es auch vor, dass ein nachttauglicher Rettungshubschrauber, statt Luxus-Klo, Vorrang bekommt.

Achtung Falle!

Am 02.08. fragte Herr P. Groß aus Uhldingen bei der DB an, ob es richtig sei, dass die EBC bei Zugfahrten
nur bis Sipplingen gelte und Urlauber, die mit dem Zug weiterfahren wollten, ein zusätzliches Bahnticket erwerben müssten.
Die Frage wurde an Bodo weitergeleitet und es dauerte mehr als drei Wochen, bis die Antwort kam: Die Frage wurde
eindeutig bejaht. Das bedeutet, wenn ein Urlauber in Sipplingen kein Bahnticket nachlöst, gilt er ggf. als Schwarzfahrer
und muss mit einer erheblichen Strafe rechnen. Das gilt natürlich für alle Grenzübergänge des Bodonetzes.
Vor Fahrantritt sollten die Urlauber mit der EBC also unbedingt die 115 Seiten umfassenden Tarifbestimmungen von
BOD0 durchlesen!
Forum Langenargen   29.08.2018

DBT sorgt für große Finanzprobleme am  Bodensee

Peter Groß (PeG) 27. August 2018

Für den Tätigkeitsbericht erhielt Enrico Heß vom Verwaltungs- und Kulturausschuss des Kreistags viel Beifall,
die Campingplatz Betreiberin Maria Wirth appellierte daran die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) zu pflegen
und nicht immer an der EBC zu messen, dem schloss sich Landrat Wölfle an und erwähnte schnell: „Die DBT sei mehr
als die Gästekarte“. DBT - Geschäftsführer Heß ließ die Erfolge zurückliegender Jahre Revue passieren und erinnerte u.a.
an die CMT in Stuttgart, wo (von dem Hauptaussteller der Bodenseeregion) 20 % mehr Broschüren verteilt wurden.
Jetzt hat Katy Cuko im Südkurier für 2017 einen Verlust von 477.000 Euro genannt und auf Nachfrage vom Landratsamt
erfahren, dass interne Informationen zur DBT nur den Gesellschaftern Bodenseekreis, Landkreis Lindau, Stadt Stockach
mit Bodman-Ludwigshafen sowie dem Landkreis Sigmaringen mitgeteilt würden.
Da sich die Kreistagsmitglieder vehement weigern, einen Wirtschaftsbericht zu fordern, muss ich vermuten, dass sie dem
lotterhaften Umgang mit Steuergeld hilflos ausgeliefert sind oder das komplexe Thema einfach nicht verstehen.
So erklärte Frank Amann (Freie Wähler Fraktion) in der Haushaltsrede (Dezember 2017) u.a.: „Für mich als Vertreter innerhalb
zahlreicher Tourismusorganisationen in der Region und auf Landesebene ist die EBC ein attraktives, innovatives Produkt,
ein Meilenstein, ein Ausrufezeichen für den Tourismus am Bodensee. Wir werden sie da Herr Landrat weiterhin, wenn es sein
muss, auch finanziell unterstützen.“
Ob ihm bekannt war, dass die Schwäbische Zeitung nach Medienberichten (EBC vor dem Ende, 13.11.2017) die Summe von
bis zu 700.000 Euro nannte, die der GEIOS AG von der DBT zuflossen, ist nicht bekannt.
System, Kartenlesegeräte und -rohlinge. Chipkarten Terminals wohl auch Lizenzen, Software und Rechte wurden, heißt es,
der Schwarzwald Tourismus GmbH gratis überlassen. Warum wird die DBT mit 257.000 Euro bis 31.07.2018 für mehrjährige
Miet- und Leasingverträge, vereinbarte Zahlungspauschalen, Instandhaltung der EDV und EDV-Lizenzen, nebst einer
Beteiligung an Systemkosten weiterhin belastet? Die Schulden der DBT wachsen kontinuierlich. Es werden alljährlich neue
Gesellschafterzuschüsse in Höhe von 576.000 Euro (seit 2017) an die DBT gezahlt.
Wer bisher die Hoffnung hatte, der öffentliche Nahverkehr würde von der EBC profitieren, der wird vom teuersten und
leistungsschwächsten Verkehrsverbund in Baden-Württemberg, wie immer, enttäuscht. Über den anteiligen Fahrtkostenanteil
von 75 Cent sollten, bei vermuteten 500.000 Übernachtungen, 375.000 Euro eingenommen werden. Für Bodo zu wenig.
Der Landrat nannte auf Grund von Tarifanpassungen den Betrag von 320.000 Euro, der zusätzlich aus der Kreiskasse an Bodo
gezahlt wird und dass 14 Millionen Euro in den ÖPNV einschließlich Schülerverkehr fließen. Es scheint, dass Ausschreibungen
zur Ermittlung des günstigsten Anbieters nicht stattfinden und sowohl Deutsche Bahn als auch die Busverkehrsbetriebe ihre
überhöhten Wunschpreise durchsetzen können.
Die deutlich überzogenen Mehrkosten durch Preiserhöhungen zu Beginn des Jahres müssen alle Fahrgäste bezahlen.
Eine Petitesse am Rande: „2017 führte DB Regio für Pendler auf besonders betroffenen Strecken Entschädigungsaktionen mit
einer Gesamtsumme von rund 1,8 Millionen Euro durch, von der mehr als 14.000 Fahrgäste profitierten.“ Besonders betroffen
war der Bodenseekreis. Über Entschädigungsleistungen ist hier nichts bekannt.  Eine andere Anmerkung: Der Regio
Verkehrsverbund Freiburg, mit 19 angeschlossenen Verkehrsunternehmen und der etwa 5-fachen Fläche, bietet ein
Pendler-Jahresabo für  600 Euro und eine Schülerkarte für das Gesamtnetz zum Preis von 35,60 Euro. Bei Bodo bezahlen
Berufspendler 1.325,04 Euro jährlich und Schüler 114,50 Euro monatlich.
Das DBT-Trauma belastet neben vier Gemeinden in Baden-Württemberg auch den Landkreis.
Die Gesellschafterzuschüsse des Bodenseekreises erreichten von 2013 bis 2017 die Höhe von 1.472.573 Millionen Euro.
Hinzugerechnet werden muss der Anteil aller weiteren Gesellschafter von 441.772 Euro, das 1,2 Millionen-Darlehen des
Bodenseekreises und offenbar 257.000 Euro aus finanziellen Verpflichtungen, die bisher nicht in der Bilanz enthalten sind.
Unter dem Strich 3.371.345 Mio. Euro.
Bürgermeister oder Gemeinderäte gehen womöglich ein beträchtliches Risiko ein, wenn die DBT quasi über Nacht eine
Preiserhöhung für die EBC beschließt. Das Recht hätte sie. Unter diesen Umständen kann es jedoch als selbstverständlich
empfunden werden, wenn derzeit keine weitere Gemeinde bereit ist, sich auf das DBT - Abenteuer einzulassen.
Es gäbe nur die Möglichkeit der Kündigung zum nächstmöglichen Termin nach zwei Jahren. Schon heute müssen die
Beiträge zur DBT (25%) aus der Gemeindekasse bezahlt werden. Nach meiner Kenntnis wurden Zahlungen an die DBT
vom Oberverwaltungsgericht Mannheim nicht als touristischer Aufwand anerkannt, der aus der Kurtaxe finanziert werden darf.
Als echte Einkünfte der DBT bleiben nur der 25% Anteil für jede Übernachtung, die vermutlich vorerst die Gesamthöhe von
125.000 Euro jährlich nicht übersteigen. Die Personalkosten, ohne Enrico Heß, übersteigen den Betrag um ein Vielfaches.
Die Deutsche Bahn lässt keine Qualitätssprünge in Richtung Bodensee-S-Bahn erwarten. So bleibt die Feststellung, dass
sich touristische Gäste für das Angebot nicht erwärmen, auch weil Bahnen und Busse immer wieder überfüllt sind oder es
an Pünktlichkeit mangelt. Der EBC–Bus verkehrt aus Kostengründen eingeschränkt und verursacht hohe Umweltbelastungen
durch Leerfahrten. Ob DBT oder das zu viel an TI´s, es kann nur durch Beendigung  dieser Mittelverschwendung und Ausbau
des Bahn- und Busangebotes rund um den See eine Besserung für Mensch und Umwelt erreicht werden.
Man sollte beherzt beginnen und nicht noch länger warten. 

Wer hat da noch Vertrauen?

SÜDKURIER, 24.08.2018, Seite 27: „Gästekarte sorgt für Finanzprobleme“:
Deutsche Bodensee Tourismus GmbH macht 2017 rund 477.000 Euro Verlust.

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Gaestekarte-sorgt-fuer-Finanzprobleme-
Deutsche-Bodensee-Tourismus-GmbH-macht-2017-rund-477-000-Euro-Verlust;art410936,9866529?wt
_mc=skwww.skwww.skwww_g_skwww.share_e-mail

Forum Langenargen  23.08.2018

Die EBC der DBT: Ein Produkt für die Tonne

Peter Groß (PeG) 25. August 2018

Die neue Bürgermeisterin Alberti sieht die Zukunft realistisch und nun verlässt die Gemeinde Daisendorf nach zwölf Jahren
den Bodensee – Linzgau – Tourismus. Es ging in Daisendorf um einen recht überschaubaren Betrag von 11.200 Euro,
der künftig zur Hälfte eingespart wird. Bei vielen Gemeinden überschreiten die Kosten für die Tourist-Info die Millionengrenze
mit steigender Tendenz und die Frage muss gestellt werden: Wofür eigentlich? Wenn zusätzlich Gebühren an die Deutsche
Bodensee Tourismus GmbH abgeführt werden müssen, schadet das der Demokratie, weil das Handeln der in die Fänge
der DBT geratenen Kreispolitiker, Gemeinderäte und Bürgermeister nicht mehr verstanden, aber mit (Staats-) Gewalt
durchgesetzt wird.
Im Jahr 2017 machte die DBT 477.000 Euro Verlust und kassierte aus den Stadt- und Gemeindekassen der DBT -
Gesellschafter Zuschüsse in Höhe von 576.000 Euro. Der einzig wahre Schuldenstand bleibt im Dunkeln, weil derzeit
kein Politiker im Bodenseekreis einen Rechenschaftsbericht fordert. So belasten die Abgaben der an die DBT
angeschlossenen Gemeinden den Haushalt mit 1 Euro pro Übernachtung, davon gehen 25 % an die DBT. In Langenargen
sind das geschätzt 63.750 Euro (im Jahr 2017) von 255.000 Euro.
Ich möchte das Zahlenwerk aus dem Artikel des Südkurier: „Gästekarte sorgt für Finanzprobleme“, 24.08.2018, an
dieser Stelle nicht wiederholen und mich weiteren Merkwürdigkeiten zuwenden. Die bejammernswerte Schuldensituation
ist, außer im Südkurier, auch in vielen Beiträgen des Forum Langenargen oder Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen zugänglich.
Der Jahresabschluss der DBT zum Geschäftsjahr 2017 im Bundesanzeiger notiert unter Angaben zu einzelnen Posten
der Bilanz: „Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und auch nicht nach den
§§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, bestehen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen, einer vereinbarten
Servicepauschale für die Instandhaltung der EDV, und EDV-Lizenzen sowie für die Beteiligung an den Systemkosten der
„Echt Bodensee Card“ bis zum Vertragsende am 31.07.2018. Der Gesamtbetrag der pro Jahr zu leistenden Zahlungen
beträgt brutto T€ 257,2…“ Damit sind wohl 257.000 Euro gemeint, die den Schulden hinzuzurechnen sind. Das scheint
mir sehr merkwürdig, denn die Hochschwarzwald Tourismus GmbH hatte nach dem Insolvenzantrag der GEIOS AG im
Oktober 2017 fünf Mitarbeiter des Technologie Unternehmens übernommen und konnte nach einer Mitteilung der
Hochschwarzwald Tourismus GmbH im März 2018 „durch einstimmigen Beschluss der Gläubigerversammlung auch
die Rechte und Lizenzen vollständig sichern, sodass GEIOS nun vollständig in die Tourismusorganisation im
Hochschwarzwald übergeht.“ (destinet.de, 21.03.2018).
Da GEIOS als Nutzer der kompletten elektronischen Infrastruktur wie Server, Computer oder Lesegeräte genannt wird,
muss die Frage gestellt werden, in wessen Eigentum Geräte und Karten standen oder stehen, die heute, wie es scheint,
vermutlich seit Oktober 2017 im Besitz der Hochschwarzwald Tourismus GmbH sind, und aus welchem Grund von der DBT
bis 31.07.2018 Servicepauschalen für die Instandhaltung der EDV, Lizenzen und Beteiligung an den Systemkosten zu
tragen sind, wenn sich die Hochschwarzwald Tourismus GmbH alle Rechte und Lizenzen gesichert hat, während die DBT
mit einer Papierkarte durch den Bodenseekreis tingelt und trotzdem noch gegen Datenschutzrecht verstößt.
Die Fraktionschefin der Grünen-Fraktion, Mathilde Gompert, machte sich für die Einführung der EBC in Friedrichshafen
stark, scheint aber weder Sachkenntnis zu besitzen noch eine erforderliche Auskunft zur finanziellen Situation zu verlangen.
Eine Antwort auf meine Anfrage steht bis heute aus. Das finanzielle Abenteuer würde die Stadt Friedrichshafen etwa
755.000 Euro kosten. Davon allein 188.000 Euro nur für die DBT. Es kann nicht schaden, wenn Parteifreunde wie
Martin Hahn oder die Neu - Grüne Christine Heimpel sich mit Verantwortung des Themas annehmen.
Es fühlt sich ja sonst niemand zuständig.
Es gab schon kuriose Meldungen, als Bürgermeister Krafft, Mitarbeiterinnen und Leiter verschiedener TI´s als
Standbetreuer zu Messen bis nach Berlin reisten. Dass die Exkursionen in Wellnesshotels enden, ist sicher reine
Spekulation. Auffällig bleibt trotzdem, dass TI-Leiterinnen wie Ute Stegmann (Immenstaad) oder  Elisabeth Grammel
(Kressbronn) sich trotz ablehnender Haltung bei Gastgebern oder Gemeinderäten und ohne Kenntnis der wirtschaftlichen
Situation der DBT so für die EBC einsetzen, obwohl schnell feststellbar ist, dass gerade die Buchungen in der
Gemeinde Langenargen stark zurückgingen und Kressbronn wie weitere 19 Gemeinden kein ernsthaftes Interesse zeigen.
Der Gedanke, jemanden mit besonderen Zuwendungen auf seine Seite zu ziehen, ist so alt, dass er geradezu typisch
menschlich erscheint. Ab 200 vor Christus gab es in der römischen Gesellschaft festgeschriebene Regeln für Verwaltung
und Militär. In jener Zeit erkauften sich Generäle häufig den Gehorsam ihrer Soldaten durch besondere Zuwendungen.
Nun möchte ich wirklich niemandem unterstellen (Geld-) oder Geschenke nach dem Motto „kleine Geschenke erhalten
die Freundschaft“ empfangen zu haben. Der Furor von TI - Mitarbeiterinnen zugunsten der DBT irritiert mich trotzdem.
Es ist auch an der Zeit zu entscheiden, wem denn die Informationsvermittlung und Veranstaltungsplanungen im
Tourismus zugestanden werden. Es geht nicht, dass jede TI, sowie  die DBT zusätzlich und nebeneinander an Broschüren,
Drucksachen und Imagekampagnen basteln, die einmal das Logo Echt Bodensee tragen und dann wieder unter der
Fahne einer Gemeinde - TI segeln. Das verursacht Doppelkosten, die nur durch Schließung eines Großteils der
bestehenden TI´s zugunsten einer Zentralstelle abgewendet werden können. Bisher zeigen allerdings nur die
professionellen Internetportale oder Gastgeberzusammenschlüsse dass sie ihr Geschäft verstehen.

Berichtigung mit neuen Daten

Da uns der Bürgermeister und Herr Jost entscheidende Daten bezüglich der Ankünfte und Übernachtungen verweigert
haben (das ist erneut ein eindeutiger Verstoß gegen das Informationsfreiheitsgesetz) und wir uns nicht mehr,
wie leider geschehen, auf unsichere Daten verlassen wollen, haben wir nun erst einmal nur ! die Daten ausgewertet,
die uns dokumentiert zur Verfügung standen. Wir waren einem Fake aufgesessen, haben aber, als wir das bemerkten,
sofort innerhalb von 48 Stunden reagiert und ausdrücklich die daraus entstandenen Ergebnisse zurückgezogen.
Bei Hunderten von Recherchen in vier Jahren ist die Fehlerquote trotz allem extrem niedrig.
Nach gesicherten Erkenntnissen hat es im Jahre 2017 in Langenargen bei allen Gastgebern zusammen 9,4 % weniger
Ankünfte und 3,9 % weniger Übernachtungen gegeben.
Die vollständigen Zahlen für alle Gastgeber im ersten Halbjahr 2018 liegen uns dank der Geheimhaltung seitens
Herrn Jost bisher nicht vor.
Bei den Gastgebern mit mehr als 10 Betten gab es in der jeweils ersten Jahreshälfte von 2016 bis Mitte 2018 insgesamt
ein Minus von 9 % bei den Ankünften und ein Minus von 8,8 % bei den Übernachtungen (Quelle: Statistisches Landesamt
Baden-Württemberg).
Sobald wir für Langenargen weitere Zahlen zur Verfügung haben, werden wir die entsprechenden Ergänzungen vornehmen.
Wenn man nun die Relation zum Land und zum Bodenseekreis sieht, erscheinen die Zahlen von Langenargen sehr bedenklich.
Im Juni 2018 zählte man in Baden-Württemberg bei allen Gastgebern 5,4 % mehr Ankünfte und 1,6 % mehr Übernachtungen,
bei der Hotellerie 7,3 % mehr Ankünfte und 6,7 % mehr Übernachtungen, bei den Hotels Garni sogar 10,9 % mehr Ankünfte
und 12,4 % mehr Übernachtungen.
Im ersten im Halbjahr 2018 waren es im Bodenseekreis bei allen Gastgebern 5,1 % mehr Ankünfte und 3,50 % ! mehr
Übernachtungen.
Auch bei der Halbjahresübersicht vom Januar bis Juni 2018 stechen dabei die Hotels garni mit 8,9 % und 9,0 % hervor.
Im Juni 2018 hatten der Zollernalbkreis 16,6 % mehr Ankünfte, Biberach 24,9 % mehr Ankünfte (das Schützenfest ist erst im
Juli) und sogar in Ulm 22,4 % mehr Ankünfte.
Am westlichen Bodensee gab es eine Steigerung von 5,2 % bei den Ankünften, am deutschen Untersee sogar um 11,3%!
Die Differenz der Ankünfte 2017 zwischen allen Gastgebern am deutschen Untersee mit VHB Karte und den Langenargener
Gastgebern mit EBC Karte betrug also 20 %!
Hier sieht man, dass die Orte mit der weit leistungsfähigeren und mehr als 50 % billigeren VHB Karte und einer daraus
resultierenden Kurtaxe von durchschnittlich nur 2 Euro sich auf dem richtigen Weg befinden und im Gegensatz zu Langenargen
einen eindrucksvollen Tourismusboom erleben.
Wie vom Stat. Landesamt zu erfahren war, betrug die durchschnittliche Verweildauer im April 2,9 Tage, im Mai 3,7 Tage und
im Juni 4,0 Tage. Da hatten die Gäste wohl kaum Zeit, die freie Fahrt mit Bus und Bahn zu nutzen. Den besten Beweis bieten
die häufig leeren EBC-Geisterbusse.
Der Bürgermeister behauptete, der mangende Anstieg an Gästen läge daran, dass alles ausgebucht gewesen sei.
Aus den Aufzeichnungen des Stat. Landesamtes ist aber zu ersehen, dass im April 2018 die Auslastung 38,4 %, im Mai 60,7 %
und im Juni nur 66,7 % betrug. Der Wegfall der 27 Betten des Hotels Adler wurde durch entsprechende Mehrangebote
ausgeglichen (z. B. im Starenweg).
Die Erklärungen von Herrn Jost und des Bürgermeisters, warum die Daten bisher nicht veröffentlicht wurden, sind abwegig
und sachlich falsch.

Beispiel, warum wir den Angaben der Gemeinde nicht trauen:
Im Jahresrückblick 2017 wurden für 2016  55.932 Ankünfte angegeben, für 2017   50.657 Ankünfte.
Es wurde im Text behauptet, dass wäre eine geringfügige (?) Negativbilanz von 7 % gegenüber dem Vorjahr.
In Wirklichkeit ist es ein Minus von 9,4 %. Das ist ein sehr deutlicher Rückgang. Die Angabe der Gemeinde enthält also einen
Fehler von über 25 %!
Die Anmerkung (im Dez, 2017), es wären noch Verschiebungen durch Nachmeldungen möglich, ist unwahr,
weil technisch gar nicht möglich.

Forum Langenargen  29.08.2018

 Herr Jost, 
 geben Sie unverzüglich die Buchungszahlen des ersten Halbjahres heraus! 

Die Gastgeber haben ein Recht darauf.
Seit Monaten missachten Sie das Informationsfreiheitsgesetz.
Inzwischen wurde gegen Sie eine Klage bei der obersten Datenschutzbehörde eingereicht.

Das  statistische  Landesamt wurde ebenfalls informiert.
Außerdem läuft inzwischen gegen Sie eine  Privatklage!

„Die Region erlebt einen Tourismus-Boom“, SZ v. 21.08.2018, Seite 18
(außer in Langenargen!)

Forum Langenargen  22.08.2018

Pressefreiheit benötigt persönliches Engagement
Bodenseekreis: Peter Groß (PeG) 24. August 2018

Internet, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften zeigen wie auch Drucksachen der Tourist Informationen (TI) die schönsten,
perfektesten Hochglanzbilder von Speisen, Getränken, Mitarbeiterinnen, Dekorationen, Natur, und nicht endenden Festen.
In super leuchtenden Farben und ohne jegliche Fehler. Umrahmt von achtsamen Worten die schmeicheln und versprechen,
dass das Wohlgefühl nie endet. Spätestens nach dem zweiten Glas Hugo, Prosecco oder Bodensee Whisky erreichen,
besonders TV-Moderatorinnen, jenen Zustand, den man als Barbiephänomen kennt. Die Stimmlage wird höher, die Zunge
lockerer und zuschauende Kinder wünschen sich spätestens jetzt so eine Tantenbrause, die lustig macht. Die Sendungen
kommen in der Regel nachmittags und sind wunderbare Marketinginstrumente der Alkohollobby.
In der Praxis sind Heimatblättchen wie Schwäbische Zeitung und der Südfinder der Kunst des Schönschreibens verpflichtet
und übersehen manche dunkle Wolke am naturblauen Himmel. Der fortgesetzte Lobgesang auf die Deutsche Bodensee
Tourismus GmbH (DBT) im Lokalteil zeigt deutliche Mängel der Berichterstattung. Am 20. Juli 2018 veröffentlichte die DBT
im Bundesanzeiger den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2017. Das wäre ein Anlass für die Fragestellung, warum es
nach fünf Jahren immer noch geduldet wird, dass die DBT Verluste in Millionenhöhe erwirtschaftet, die durch jährlich
steigende  Gesellschaftereinlagen oder Darlehen des Bodenseekreises ausgeglichen werden müssen und aus welchem
Grund sich kein Landespolitiker findet, der diesem Skandal ein Ende bereitet. Im Gegenteil.
„Da lacht die Sonne: Tourismusminister bringt Geld“ (Schwäbische Zeitung). Der Landesminister überreichte einen Scheck
für ein Luxus-Klo. „Die DBT sei mehr als die Gästekarte stellte er (Landrat Wölfle) fest, um deren kleines Team (DBT) zu loben
(Schwäbische Zeitung, 08.07.2018). „Friedrichshafen: Grüne machen sich für Echt-Bodensee-Card in Friedrichshafen stark“
(Südkurier). Würde die Stadt bei der EBC mitmachen, würde das 755.000 Euro kosten. Das Forum Langenargen erkennt
einen neuen Verlust von 517.837,15 Euro und viele andere Merkwürdigkeiten („Jetzt haben wir es schwarz auf weiß!“
(Forum Langenargen,15.08.2018).
Die Chronologie der gesamten Ereignisse ist im Internet zu finden bei
www.forum-langenargen.de oder
www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de die seit 2015 und 2016 im Internet über Steuerverschwendung und Skandale
regelmäßig berichten.
Inzwischen wird es gefährlich, weil in Behörden, so scheint es, die parteipolitische Unabhängigkeit verloren geht und es
Beamten möglicherweise an Berufsethos mangelt oder auch weil Beamte sich ohne Vorbehalt dem Willen von Politikern
unterwerfen, anstatt berechtigte Bürgerinteresse zu schützen.
Von Langenargen bis Bodman-Ludwigshafen haben die Bürger nach vielfältigem persönlichem Engagement, unter Einsatz
hoher finanzieller Mittel festgestellt, dass die Kontrolle durch Gerichte und öffentlicher Druck manches in Gang setzen.
Es kommt jedoch ein Besorgnis erregender Prozess in Gang, wenn Bürgermeister wie Achim Krafft unterstützt vom Minister
für Justiz und für Europa falsche Signale aussenden. Wenn Minister Wolf irrationale Ausgaben (für ein Luxus-Klo),
den nutzlosen Uhldinger Welterbebau sowie den ungeschickten Umbau der Uhldinger Strandpromenade durch eine
  Scheckübergabe befürwortet und durch permanente Sympathiebekundungen zugunsten der DBT, die unerwünschte
Gästekarte fördert, so belegt das wie man, so mein Eindruck, politische Macht missbrauchen kann.
Große Bedeutung bekommen die Themen durch ergänzende Berichterstattung in „KONTEXT Wochenzeitung“:
„Datenkrake vom Bodensee“ (319, 10. Mai 2017) ein Artikel in der Publikation „Der Steuerzahler Baden-Württemberg“
oder zahlreiche Kommentare in KONTEXT von den Einwohnern der Seegemeinden.
Nicht nur der vom Bund der Steuerzahler im Jahr 2018 publizierte Beitrag: „Fass ohne Boden“ macht Unterschiede
augenfällig und lässt Mängel der Baden-Württembergischen Mainstream - Medienlandschaft deutlich werden.
Es fehlt dem Großteil der Medien wohl an Wachsamkeit und Interesse.
Ob der Verlagsleiter des Südkurier seiner mutigen, durch objektive Artikel bekannten und von Lesern hoch
geschätzten Journalistin Katy Cuko, auf Drängen der Lokalpolitik auf die Dauer Probleme bereiten wird, weiß ich nicht.
Nur, dass dem Südkurier recht viele bewährte Talente verloren gingen, die Schwarz / Grünen Politikern
„auf die Nerven fielen“, bis Verlagsleitung und Chefredaktion ihnen den Stuhl vor die Tür stellte.
Publikationen wie KONTEXT Wochenzeitung finanzieren sich überwiegend aus Spenden von Bürger*innen, die ein
Interesse an objektiven, mit vielen Fakten belegten, Veröffentlichungen haben. KONTEXT stellt die Beiträge kostenfre
i und dauerhaft ins Internet und ermöglicht eine breite, auf Fakten und gründlicher Recherche basierende öffentlich
Diskussion aller Bevölkerungsgruppen. So dass viele Menschen gesellschaftliche Prozesse begleiten können,
denen die Mittel für eine Zeitung oder das Überwinden einer Bezahlschranke fehlen.
Die Darstellung unterschiedlicher Meinungen gehört zum Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien,
die sich zunehmend an Lobbyisten und Parteien „verkaufen“ und eine viel größere Zahl von Beiträgen mit
„enthält Produktwerbung“ kennzeichnen müssten, obwohl sie aufgrund der finanziellen Unabhängigkeit von
Lobbyinteressen frei und wagemutig berichten könnten.
Ich möchte empfehlen, die wöchentlich erscheinenden KONTEXT Berichte im Auge zu behalten, auf den Zeitpunkt
zu achten, wenn das Herz spricht und den köstlichen Augenblick zu nutzen, die redaktionelle Arbeit mit einer spontanen,
besser aber, regelmäßigen Spende zu unterstützen, dabei aber nicht zu vergessen, dass auch professionelle
Internetzeitungen von vielen Mitarbeiter*innen getragen werden. Dazu gehören Fotograf*innen, Techniker*innen
und vielbeschäftigte, auf Medienrecht spezialisierte, Anwälte oder Anwältinnen, die zu meinem persönlich größten
Bedauern zunehmend unverzichtbar sind. Weil Solidarität durchaus teilbar ist, kann es nicht schaden, das
Forum Langenargen oder den Gastgeber Uhldingen – Mühlhofen e.V. in die Verteilung hilfreicher Wohltaten einzubeziehen.

Peter Groß (PeG) 22. August 2018

http://www.forum-langenargen.de/uploads/0.048a ZEITSPIEGEL Unteruhldingen Gebt mir bitte Twenty-Five-22-08-2018.odt

Und noch ein Brief enttäuschter Gäste:
Gestank am Bodensee

Hallo liebe Frau Pfleiderer,

auch wenn ich es Ihnen schon mehrfach gesagt habe und ich weiß, dass Sie wirklich gar nichts dafürkönnen,
muss ich es doch noch einmal schriftlich loswerden.
Ich komme mit meiner Familie schon seit mindestens 10 Jahren regelmäßig an den Bodensee. Langenargen hat es uns
ganz besonders angetan, sodass wir hier immer, immer wieder sehr gerne hingefahren sind. In diesem Sommer waren
wir jedoch geschockt. Es stank fürchterlich nach Algen, der Strand war total verschmutzt und eklig. Wir wollten baden,
viel baden und schwimmen, in diesem Jahrhundertsommer! in Langenargen leider unmöglich. Wir fragen uns immer
wieder, wie kann es sein, dass ein Urlaubsort in Deutschland am Bodensee es nicht hinbekommt, den Strand irgendwie
zu säubern. Nächstes Jahr werden wir vielleicht doch nach Kressbronn ausweichen, wie Freunde von uns empfohlen haben.

Gerne hätte ich eine Erklärung von der zuständigen Stelle, warum Langenargen seine Touristen so im Stich lässt.
Liebe Frau Pfleiderer, es tut mir wirklich sehr leid, dass ich Sie nun auch noch bitten muss, meinen Brief weiterzuleiten,
mit Ihnen möchte ich wahrhaftig nicht tauschen.
Da beherbergen Sie auf so eine herzliche und wirklich einmalige Art und Weise Gäste in einem Ambiente wie im Film und alle
Gäste schimpfen und sind in ihren wohlverdienten Ferien unzufrieden und genervt wegen dem unerträglichen Gestank!
Man möchte den Sommerurlaub doch im Freien verbringen.
Ihnen wünsche ich, dass die Strände in Langenargen in Zukunft, wie es in Touristengebieten normalerweise selbstverständlich
sein sollte, gepflegt werden und vor allem dass Sie möglichst wenige Ihrer Feriengäste verlieren.
Nochmals ein Riesenkompliment an Ihre so liebevoll geführte und gepflegte Villa,

herzliche Grüße und die besten Wünsche für Sie,

Ihre

D.L. 18.08.2018

Immenstaad: Bürger wollen immer noch keine Echt Bodensee Card
Das wäre meine Meinung zu einem echten Dauerskandal.
(PeG) 18. August 2018
„Die Feriengäste in Immenstaad wünschen sich eine Gästekarte, mit der man den ÖPNV in der Region kostenlos nutzen kann.“ Das sagt Ute Stegmann, die Leiterin der TI Immenstaad in der Schwäbischen Zeitung und wirbt schamlos, gratis aber vermutlich wieder einmal erfolglos für die EBC. Das im Jahr 2013 von der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) gestartete größte Ärgernis für Gastgeber, Einwohner und Gäste im Bodenseekreis, das einst als Datenkrake gestartet ist, von Verwaltungsrichtern zu Fall gebracht wurde und wie man schreibt, fast zweistellige Buchungseinbrüche in Langenargen  verursacht hat, ist auf Fürsprecherinnen wie Frau Stegmann dringend angewiesen. Sonst müsste auch der letzte Kreispolitiker wahrnehmen, dass die Interessen der Einwohner deutlich woanders liegen und Millionenbeträge für Tourist Info´s vergebliche Ausgaben zur Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises sind.
Der Haushaltsplan von Immenstaad weist für touristische Ausgaben im Jahr 2017 einen Betrag von 1.138.500 Mio. Euro aus. So ist es durchaus vorstellbar, dass statistisch jeder Einwohner 176,76 Euro für den Fremdenverkehr bezahlt, ohne Beachtung der privaten Ausgaben (höhere Mieten und Lebenshaltungskosten).
Der Betrag fällt so hoch aus, weil ein sauberer Nachweis über Einnahmen und Ausgaben nicht klar und nachvollziehbar publiziert wird. Ob Immenstaad der DBT künftig 360.000 Euro überweist, davon 90.000 Euro aus dem Gemeindehaushalt nur an die DBT, das sollte im Rahmen eines demokratischen Verfahrens geklärt werden. Mir sei die vereinfachte Argumentation gestattet, wie auch die Frage ob Grünpflege, Instandhaltung oder Reinigungsarbeiten anteilig zu den Aufwendungen für Fremdenverkehr gerechnet werden. Es steht nichts davon im Haushaltsplan (Untertitel: Fremdenverkehr).
Von 24 Städten - und Gemeinden (einschließlich Konstanz) sind nur sechs der DBT beigetreten und es wurden nicht mehr. Wenn der Landrat die Finanzierung von Familientreffs als Luxus bezeichnet, die jedes Jahr einen siebenstelligen Betrag kosten, muss die Frage gestattet sein, aus welchem Grund die EBC nach Insolvenz des technischen Dienstleisters oder dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) mit Millionenaufwand am Leben gehalten wird. Dem Verkehrsverbund bodo fehlt es jedenfalls am Willen, eine kostengünstige Papierkarte für Touristen anzubieten. Die Frage bleibt, ob es nicht effektiver wäre, Einheimischen so ein Angebot zu machen, sie bezahlen 15,40 Euro für den Tagesfahrschein statt einen Euro und würden ein Angebot (für einen Euro) sicher gerne nutzen: Übrigens auch als Jahresticket, rund um den See, für Berufspendler oder Ausbildungsverkehr zum Preis von 365 Euro und dann aber dem größten Nutzen für die Umwelt.
Wenn man dem Vortrag von Frau Stegmann folgt, sind Touristen völlig überfordert, im Internet zu recherchieren, das Smartphone zu nutzen, in einem der zahllosen Prospekte zu lesen oder einer logisch aufgebauten Wegausschilderung zu folgen. Warum Stempelkarten für Kinder nicht von Freizeiteinrichtungen und Gastgebern ausgegeben und zurückgenommen werden können, verbunden mit der Ausgabe von kleinen Geschenken ist mir unverständlich und erscheint Kosten treibend.
Wozu man die Touristen krampfhaft an die TI binden will, ich verstehe es nicht und sehe den Grund nur darin, den Mythos zu nähren, dass nur mit Hilfe eines TI - Netzwerks Touristen an den See kommen. Die Haupttätigkeit der TI sollte dann aber auch bei der Zimmervermittlung liegen. Inzwischen ist es aber so, dass die Vermittlung von Ferienunterkünften fast ausnahmslos über Buchungsportale oder eigene Internetseiten der Gastgeber erfolgt und eine TI, mit so vielen Personalstellen, nicht mehr in jedem Ort gebraucht wird. Kinder und Eltern nach dem Besuch von Immo´s Kindertreff, Aquastaad, Käpt`n Golf, Geocoaching, Lädine oder Abenteuerpark in die Räume der TI zu rufen, um ihnen Turnbeutel zu schenken, ist völlig unsinnig.
Es erscheint mir als Zeitverschwendung, die unnötig hohe Arbeitskosten verursacht, ausschließlich mit der Zielstellung die Besucherstatistik der TI aufzuhübschen und die dadurch einzig und allein die Vergeudung öffentlicher Mittel bewirkt.
Die Herstellung von Drucksachen erfolgt durch Werbeagenturen und der Vertrieb von Prospekten wäre durch Prospektverteiler möglich, die von der Apotheke bis Zahnarztpraxis ohnehin kostenlose Zeitschriften verteilen, dazu gibt es Displays für Prospekte, die nur nachgefüllt werden müssen. Die Frage warum TI´s aus der Gemeindekasse, also von allen Einwohnern bezahlt werden müssen, fordert eine ehrliche Antwort. Schon weil es bundesweit TI´s gibt, die sich aus Sponsorengeld und Vermittlungen finanzieren wie Andenken- und Eintrittskartenverkauf. Dort entsprechen die Öffnungszeiten annähernd den Ladenöffnungszeiten. In ganz Wien gibt es übrigens nur zwei TI´s, im Bodenseekreis (über 30) und mehr Menschen fahren in Vorarlberg oder Wien (bald auch Mannheim) mit dem 365-Euro-Ticket, als mit dem Auto.
Wenn Frau Stegmann betont, dass rund 80% der Vermieter bei der TI registriert sind, bedeutet das nicht, dass ihnen Gäste vermittelt werden, sonst könnte sie die Zahl erfolgreicher Vermittlungen bekannt geben. Wenn sie ihre von der Gemeinde finanzierte Arbeitszeit immer wieder für Belange der DBT zur Verfügung stellt, stellt sich für den Kämmerer die Frage, ob dieses „Leiharbeitsverhältnis“ von der DBT auch refinanziert wird.
Wenn ein Bild in der Schwäbischen Zeitung erscheint mit der Bildunterschrift: „Viel zu tun haben derzeit die Mitarbeiter der Immenstaader TI “ (Es zeigt sie lächelnd, teils entspannt sitzend in einem 240 Euro teuren Doppelliegestuhl der DBT. Artikel: Touristen in Immenstaad wünschen sich Gästekarte, 16.08.2018), dann sagt ein Bild in diesem Fall mehr als 1000 Worte. Die weitere, durchaus parteiische, Berichterstattung „verkauft“ die TI als nette, unentbehrliche Freizeiteinrichtung und das hat mit Tourismus – Marketing nicht mehr das Geringste zu tun
Wenn nachfolgend hinzukommt, dass sich die im Kreistag vertretenden Parteien, verantwortliche Bürgermeister und Gemeinderäte weigern, eine Auskunft über den Schuldenstand sowie eine Antwort auf die Frage zur wirtschaftlichen Zukunft der DBT zu verlangen, kann man wohl von einem deutlich gestörten Vertrauensverhältnis zwischen der Bürgerschaft und den verantwortlichen Politikern ausgehen. Hier stellen sich abschließend zwei Fragen: Ob sich Bürgermeister Henne am Steuergeld verbrennen beteiligen will und darf und warum sich die Bürger bei solch einem wichtigen Thema nicht in geeigneter und verbindlicher Form an der Entscheidungsfindung beteiligen können.

Kommentar zu dem Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 16. 08. 2018, Seite 22:
"Touristen wünschen sich eine Gästekarte"

Wir möchten klarstellen, dass wir natürlich auch eine Gästekarte wünschen, aber keinesfalls die EBC, die weit weniger bietet,
als die seit Jahren etablierten Konuskarte und VHB Karte, die für den halben Preis erheblich mehr Leistungen anbieten.
Wenn Frau Stegmann, die Leiterin der Tourist Info in Immenstaad, behauptet, es gäbe zu der EBC keine Alternative,
dann sagt sie bewusst zum Schaden der Gastgeber und Gästen die Unwahrheit.

Es ist anzumerken, dass Frau Stegmann schon seit Jahren Mitglied im Fachausschuss der DBT ist.
Vielleicht sollte der verantwortliche Redakteur sich endlich mal über die Alternativen informieren.
Die erheblichen Kosten der EBC erforderten, dass z.B. Langenargen die Kurtaxe um 60 % erhöhen musste.
2017 erfolgte dann ein dramatischer Buchungsrückgang von 9,4%. Die Zahlen von 2018 wurden uns verweigert!
Im gleichen Zeitraum kam es im Ausbreitungsgebiet der VHB Karte (westlicher Bodensee) zu einem deutlichen Anstieg
der Buchungen!
Bei einer EBC Veranstaltung in Immenstaad am 04.05.2018 wollten einige auswärtige EBC Kritiker wegen der bisher
einseitigen Information der Gastgeber und Gemeinderäte, die viel günstigeren und mehr bietenden Alternativen aufzeigen.
Plötzlich hieß es, es gäbe jetzt erst eine Pause und danach ginge die Veranstaltung nur noch für Immenstaads Bürger
weiter. Die sonstigen Anwesenden wurden also regelrecht hinaus komplimentiert.
Bereits im Januar dieses Jahres erschien eine Veröffentlichung beim Bund der Steuerzahler mit dem Titel
"Die EBC kein Erfolgsmodell". Das Fazit lautete: "Ein Fass ohne Boden".
Der letzte Haushaltsentwurf der DBT macht sehr nachdenklich. Wir hatten dem Immenstaader Bürgermeister
eine Veranstaltung vorgeschlagen, wo Pro und Contra hätten diskutiert werden können.
Er hat es jedoch vorgezogen, zu schweigen, - er wird wohl wissen warum.

Forum Langenargen  16.08.2018

Peter Groß, Viel Schatten in der sonnenreichen Gemeinde

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Es gibt viel Schatten in der sonnenreichen Gemeinde-16.08.2018.docx

Peter Groß, Ein Kommentar in der Kontext Wochenzeitung

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Kommentar von Peter Groß-16-08-2018.docx

16.08.2018

Erstaunliche Ergebnisse im Jahresabschluss der DBT (Deutsche Bodensee Tourismus GmbH)

Wie finanziell stabil ist die DBT, das Lieblingskind von Landrat Wölfle und Herrn Krafft ?
Man muss vorausschicken, dass die DBT vom Landkreis Bodensee zusammen mit einem sogenannten Betrauungsakt
(Beauftragung der DBT mit der Durchführung von Aufgaben im Tourismusbereich) bereits Ende 2016 ein langfristiges
Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1,2 Millionen bekommen hat. Durch die besondere Ausgestaltung dieses Darlehens
wurde eine damals drohende Insolvenz der DBT vermieden. Daneben fliessen der DBT jährlich erhebliche Zuschuss-
zahlungen vom Landkreis zu, allein in 2016   403.000 €.

Der Jahresabschluss ist für jedermann im Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) einsehbar, was der Gesetzgeber so gewollt hat.
Die DBT GmbH ist eine kleine Gesellschaft und muss nur eine Bilanz veröffentlichen; die Gewinn und Verlustrechnung
muss die DBT GmbH nicht ausführlich veröffentlichen, aber einiges ist dennoch deutlich erkennbar:

In 2017 hat die DBT GmbH einen Verlust in Höhe von 517.837,15 € erwirtschaftet. Infolge des Vorjahresgewinns in Höhe
von 40.488,30 € beträgt der Bilanzverlust 477.348,85 € (davon sind 100.000,00 € durch Eigenkapital gedeckt).
Ende 2016 betrugen die Verbindlichkeiten 497.765,55 € und sind per Ende 2017 auf 1.281.399,06 € angestiegen!
(also um 783.633,46 €).  Interessant ist der Bericht für 2017.
Der Bericht des Bodenseekreises erwähnt auf Seite 66 ein Plan-Unternehmensergebnis in Höhe von Minus 30.000 € für 2017.
Aus diesem Planansatz sind Ende 2017  Minus 517.837,15 € geworden. Das ist natürlich ein gewaltiger Unterschied,
den wir uns bisher noch nicht erklären können.
Bemerkenswert der Hinweis unter „Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz“:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB
anzugeben sind, bestehen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen, einer vereinbarten Servicepauschale für die
Instandhaltung der EDV, und EDV-Lizenzen, sowie für die Beteiligung an den Systemkosten der „Echt-Bodensee-Card“
bis zum Vertragsende am 31.7.2018. Der Gesamtbetrag der pro Jahr zu leistenden Zahlungen beträgt brutto 257.200 €.
Bedauerlich ist, dass die Gesellschaft auf die Veröffentlichung eines Lageberichtes unter Bezug auf das HGB verzichtet hat.
Interessant wären nämlich die Risikoeinschätzung und der Ausblick.
Wie kann es angehen, dass die hoch verschuldete DBT den hoch defizitären, kaum angenommenen EBC Bus, weiter einsetzt?

Forum Langenargen unterstützt durch das Netzwerk    5.08.2018

Rette sich, wer kann!

Bodman-Luwigshafen hatte vor Jahren im Vertrauen auf sprudelnde Gewinne in einer völligen Fehleinschätzung
Geschäftsanteile der DBT erworben.
Wie man aus dem folgenden Ausschnitt des Amtlichen Mitteilungsblattes der Gemeinde Bodman-Ludwigshafen
(20.07.2018) erkennen kann, gibt es inzwischen, -wie wir schon lange erwarteten, große finanzielle Probleme, ggf.
mit Totalverlust.

Forum Langenargen 14.08.2018

Wussten Sie das?             Familienfreundlich?
Wenn die Gemeinden Langenargen, Kressbronn, Eriskirch und Neukirch unter dem Namen "Schwäbischer Bodensee"
gemeinsam auftreten, dürfen sie sich alle als familienfreundlich bezeichnen, obwohl z.B. nur zwei Gemeinden das
Prädikat wirklich besitzen (Täuschung der Urlauber !).
Langenargen darf für sich alleine damit nur auf seiner Homepage werben, wenn es dieses Prädikat wirklich erlangt hat,
dabei muss es zwei Unterkünfte nachweisen, die die Kriterien erfüllen.
Das Prädikat erlischt nach drei Jahren. Die nächste Entscheidung für Langenargen fällt vermutlich Ende dieses Monats.

Forum Langenargen 13.08.2018

Wo sind bloß die Gäste am Promenadenstrand an einem sonnigen Sonntag geblieben?

Forum Langenargen 12.08.2018

Bonjour,

Nous venons régulièrement à Langenargen, où nous avons passé de nombreuses heureuses années !
Toutefois cette année nous ne pouvons nous empêcher de montrer notre insatisfaction. Cette colère va jusqu’au point,
que nous avions envisagé de purement et simplement écourter notre séjour pour les raisons suivantes :
Le lac (en raison des algues) dégage une odeur nauséabonde et à vrai dire inacceptable.
Les bords du lac (petites plages) ne sont pas du tout entretenus.
La ville réclame une taxe de séjour énorme (3,15 € par jour et par personne soit un impôt pour un couple de
pratiquement 180 € par mois !!!). Que fait-il avec cet argent: rien.
L’argument EBC avec entrée gratuite sur le Schloss Montfort et le Museum et la Strandbad ne justifie pas ce tarif.
Encore moins les transports gratuits : si nous venons à Langenargen, c’est pour Langenargen, pas pour passer
notre temps en transport en commun si ce n’est pour … fuir les odeurs. Pour information les mêmes prestations
(hors Schloss et Museum) sont « facturées » seulement 1,50 € par personne à Eriskirch !
Si la municipalité que nous avons contactée ne fait rien, non seulement c’est une forme de mépris pour les
visiteurs, mais également pour les habitants!
L’argument financier apporté par la mairie est ridicule: que pèse 2500 € pour une journée de Seekuh devant
les taxes de séjour perdues si les visiteurs fuient ?
Nos amis envisagent également de ne plus venir à Langenargen mais de se retourner vers un autre lieu de
villégiature, non seulement plus propre et sans odeur mais également moins cher ! Cela signifiera des pertes
pour la commune et pour les bailleurs : qui a à y gagner ?

Cordialement

J.-L. LAMARCHE

Dipl.-Ing FH/TU    12.08.2018

Dieser Brief eines französischen Gästepaares wurde auch an Herrn Bürgermeister Krafft und an Herrn Jost geschickt.

 Kaum zu glauben !

Wir hatten vor einiger Zeit in einer Rundmail an die Gastgeber gebeten, uns mitzuteilen, wenn sie von
Herrn Jost kontaktiert wurden, um Unstimmigkeiten mit den Gästeanmeldungen abzuklären.
Nun kam erneut eine unglaubliche Meldung: Ein Großvermieter gab an, auch er sei des Schwarzvermietens
verdächtigt worden. Man habe dann einfach nach dem Durchschnitt der letzten Jahre eine
Schätzung erstellt
und ihn mit der entsprechenden Rechnung konfrontiert. In dieser Sache wurde bereits ein Anwalt
eingeschaltet.

Sollte es noch weitere ähnliche Fälle geben, melden Sie sich bitte.
Böse Zungen behaupten, sie könnten sich vorstellen, dass Herr Jost mit diesen Scheinfällen eine
Verbesserung seiner miserablen Übernachtungsstatistik erreichen will.

Forum Langenargen  06.08.2018

Im Jahresbericht 2017 steht auf Seite 31 unter Tourismus und Kultur:
Bis 2016 (vor der EBC) wurde ein neuer Rekord mit fast 260.000 Übernachtungen verzeichnet.
Die Zahlen seien dann 2017 "geringfügig" gesunken (-3,9%).

Hinweis: Im Text des Jahrsrückblickes, Seite 33, werden die Begriffe Übernachtungen und Ankünfte verwechselt,
richtig dargestellt sind die Verhältnisse jedoch in der Tabelle. Wie man aus dieser ersehen kann, gab es 2017 
9,4 % weniger Gäste-Ankünfte.
Ist das geringfügig, wo andere Seegemeinden (mit VHB, ohne EBC) ein deutliches Plus hatten?
Auch hier wurden die Bürger wieder einmal von Herrn Jost getäuscht und diese Falschbehauptung wurde von der
Gemeinde mitgetragen. Es macht einen sprachlos, wenn der Bürgermeister behauptet und Frau Poimer in der SZ
das kritiklos übernimmt, dass von 2016 bis 2018 lediglich eine Stagnation vorläge. Somit werden nicht nur die
Langenargener Bürger, sondern auch die Leser der Schwäbischen Zeitung falsch informiert (Fake News!).
Die Zahlen im ersten Quartal 2018 dürften noch erschreckender sein. Herr Jost verweigert ihre Angabe,
um die Blamage noch auszusitzen. Er verstößt hiermit eklatant gegen das neue Informationsfreiheitsgesetz.
Am 11. 12. 2017 wurde in der Gemeinderatssitzung behauptet, der Gast zahle auch in Zukunft die gleiche
angemessene Kurtaxe und die Steuerzahler würden keinen höheren Abmangel zahlen.
Letzteres ist ebenfalls unwahr!

Es ist nämlich eine Tatsache, dass die Gemeinde auf Grund des Urteils des VGH Mannheim die bisher an die
DBT bezahlten 25 Ct/Gast und Tag nunmehr aus der Gemeindekasse entnimmt, entgegen mehrfacher Versprechen
des Bürgermeisters. Somit sind alle Bürger belastet, obwohl sie nicht die Vorteile der Gäste bekommen.

Forum Langenargen  06.08.2018

SZ, 04.08.2018, Andreas Knoch

 "Die Melkkühe der Stromkonzerne" 

(Bitte googlen Sie die o. g. Text, sehr lesenswert!)

Eine dieser Stromtankstellen-Melkkühe  grast offensichtlich auch in Langenargen.
Ihr nie vitalisierter Zwilling hat seine letzte Ruhestätte im Bauhof gefunden.

Forum Langenargen  04.08.2018

Züge von Go-Ahead rollen ab 2021 zwischen Lindau und München

Vor zwei Jahren warnten wir bereits vor der EBC auch im folgenden Zusammenhang:
Sobald die BODO Strecken elektrifiziert sind, erfolgt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine europaweite Neuausschreibung.
Wenn dann, wie in Lindau, ein anderer Bewerber zum Zug kommt, der an Verhandlungen mit der DBT, kein Interesse hat,
wäre das für BODO und für die EBC das endgültige Aus. Sollte die Gemeinde den Kooperationsvertrag bis Ende dieses Jahres
nicht kündigen, gerät sie in die nächste Falle und sitzt dann ggf. auf dem Schuldenberg.

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-lindau/lindau_artikel,-z%C3%BCge-von-go-ahead-rollen-ab-2021-zwischen
-lindau-und-m%C3%BCnchen-_arid,10912658.html

Forum Langenargen  04.08.2018

Allzeit freie Fahrt mit Bus und Bahn!

Forum Langenargen   31.07.2018 

Herr Jost, der Leiter der TI, weigert sich seit Wochen, die Zahl der Buchungen von Januar 2017 bis einschließlich
des ersten Quartals 2018 zu nennen. Dazu verweigert er die Zahl der 2017 registrierten EBC-Inhaber,
die das Museum besuchten. Er weiß natürlich genau, warum. Nach Insiderinformationen waren es lediglich 1%
der EBC Inhaber.
Hier besteht eine eindeutige Verletzung dieses neuen Informationsfreiheitsgesetzes.
Nach einer Beschwerde bei der kommunalen Aufsicht des Landratsamtes versprach der leitende Beamte,
Herr Jost habe ihm zugesagt, die Daten zu nennen. Das Versprechen wurde nicht gehalten und somit ging eine
Beschwerde an den obersten Datenschützer des Landes, dem Herr Jost  bereits durch mehrere Datenschutz-
verstöße wie auch den verbotenen Kopplungsgeschäften bekannt ist. Er hat sich inzwischen so sehr in Unwahrheiten
verstrickt, dass jeder Satz hinterfragt werden muss.
Da die oberste Datenschutzbehörde oft sehr lange für eine Entscheidung benötigt, erwägen wir ggf. auch eine Klage,
die den Bürgermeister ebenfalls mit einbeziehen würde, da dieser offensichtlich die Datenschutzverstöße toleriert.
Es liegen mehrere Beschwerden von Gastgebern vor, die dann auch berücksichtigt werden.

Forum Langenargen   28.07.2018 

Seegras-Alarm am Bodensee
T. Poimer, SZ 27.07.2018

Der Artikel von Frau Poimer ist relativ gut recherchiert, vergisst aber vor lauter Laichkraut völlig die gärende, stinkende Algenplage.
Es wurde im Gegensatz zu anderen Gemeinde viel zu lange gewartet. Die Fotos kommen eine Woche zu spät.
Siehe unsere eindrucksvollen Vergleichsfotos.

https://www.google.com/search?q=Poimer+Laichkraut&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b

Forum Langenargen   29.07.2018  

Sehr geehrter Herr Leiter des Tourismusamtes,
das Seegras, die Algen und der Gestank haben es tatsächlich geschafft, dass ich heuer früher abreise,
obwohl mein Vermieter sehr rührend ist. Er hat mir sogar eine duftende Lilie ins Zimmer gestellt und eine Packung Pralinen.
Jetzt will er mir sogar 10 % erstatten.
Sollte ich je wieder meinen Urlaub in Langenargen verbringen, dann nur weil mein Vermieter so nett war.
Würden Sie in das stinkende Algenwasser gehen? Stellen Sie sich so Ihren Urlaub vor?
Mein Vermieter meinte, dass in der Zeitung stand, dass es bisher keine Beschwerden gegeben habe.
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, da der Gestank im Freibad DAS Thema ist.
Ich hoffe, dass sich noch viele Feriengäste beschweren, damit wir wieder im See baden und das
Eis im Strandbad geniessen können.
Zum Glück habe ich einen Freundin in Lechbruck, bei der ich noch ein paar Tage unterkommen kann.
B.S   01.08.2018

Sehr geehrter Herr Leiter des Tourismusbüros,

ich verbringe meinen Jahresurlaub mit 3 Mitreisenden in Langenargen / Nähe Strandbad. Schon bei meiner Ankunft dachte ich,
dass ich den Gestank keine 8 Tage ertragen kann. In der geschlossenen Wohnung ist es o.k.
Wir haben diese Wohnung gewählt, wegen der Nähe zum Strandbad. Aber so wie es aussieht, werden wir nach unserem
Aufenthalt weder im See gebadet haben, noch im Strandbad wegen dem Gestank gewesen sein.
Mein Vermieter meinte, ich solle doch in ein anderes Freibad. Er zeigte mir die Schwäbische Zeitung: Kressbronn seegrasfrei
und Eriskirch gereinigt. Aber bei diesen Sommertemperaturen kann ich weder Bus noch Bahn fahren, Wartezeiten in der Hitze,
bzw. Fußmärschen auf mich nehmen.
Ich fragte meinen Vermieter, ob ich das Geld zurückbekäme bei früherer Abreise. Er meinte, es sei nicht das Problem der
Vermieter. Ich bin nun verärgert, da man für 3,15 Euro eigentlich ein sauberes Strandbad erwarten kann.
Obwohl mir Langenargen als Ort sehr gefällt, überschattet heuer die hohe Kurtaxe und der hundekotartige Gestank
meine Urlaubsgefühle.
Mit freundlichem Gruß

B. S.    27.07.2018

Hurra, hurra, die lang ersehnte Seekuh ist endlich da!

Die Verantwortlichen in Kressbronn und Eriskirch haben rechtzeitig gehandelt und nicht versucht, das Ganze auszusitzen.
Dadurch wurde es bei uns nicht nur erheblich teurer, sondern verärgerte auch einige Kurgäste.
Man sollte bei der zweithöchsten Kurtaxe Baden-Württembergs erwarten können, dass zumindest die Strände sauber
gehalten werden und nicht mit einer stinkenden grünen Masse verdreckt sind. Bei einem täglichen Preis von 2500 Euro
Miete lohnt sich eine Anschaffung, wenn man dafür auf die zweite Toilette verzichtet.

Das wäre sicherlich eine hervorragende Rendite im Gegensatz zu der Ausstattung der Gemeindefahrzeuge mit Fotofolien,
die etwas vorgaukeln, was es nicht mehr gibt.

Forum Langenargen   27.07.2018  

Die Touristinformation Uhldingen beklagt, dass nur ein Drittel der Gastgeber mit ihr zusammenarbeiten.
In Zukunft soll jeder Gastgeber einen eigenen Coach bekommen.
Dr. Faustus lässt grüßen!

Wir glauben, die dortigen Mitarbeiter brauchen viel eher dringend ein Coaching.
Ihre vermittelten Anbieter wie HRS, TUI und Booking.com verlangen eine Provision bis zu 20%!
Die GUM Uhldingen hat deshalb eine eigene Vermittlungshomepage eingerichtet.
Sie nimmt lediglich einen kleinen jährlichen Mitgliedsbeitrag, verlangt dann aber keine Provision.
Auch Langenargener Gastgeber sind als Mitglieder eingetragen.

Die Adresse lautet: bodensee-seeferien.com

Forum Langenargen   27.07.2018  

  Algenteppich   
Im Hintergrund sieht man den Steg des Strandbades;
den Geruch können wir leider nicht wiedergeben.

 

     

 Forum Langenargen   21.07.2018            

Neben den Gästen, die auch wegen der Bademöglichkeiten gekommen sind, sowie keiner EBC Karte bedurft hätten,
und inzwischen enttäuscht wieder abgereist sind, gibt es auch viele  fremde Segler und Motorbootfahrer,
die zur Zeit ihren Sport nicht ausüben können.
So vertreibt man Gäste, wenn man meint, man könne so ewas aussitzen und deswegen nicht rechzeitig handelt.
 
Dr. med. Hartmut Walter   20.07.2018

Hinweis

Wenn die Algen so massiv auftreten, bilden sich Toxine und Faulgase, die nicht ungefährlich sind.
Bei Hautkontakt kann es zu Haut- und Schleimhautreizungen, sowie zu Entzündungen an Ohren und Augen kommen.
Dazu kommen allergische Reaktionen und Atemwegsinfektionen und beim Verschlucken fiebrige Durchfälle.
Betroffene sollten sofort eine Arzt aufsuchen; ggf. ist ein Badeverbot zu erwägen.

Dr. med. Hartmut Walter   20.07.2018

Pittoreske Szenerie a la Claude Monet de Giverny

Naturperformance an Langenargens Seeufer

Was nicht nur die Japaner wissen, Algensuppe ist gesund.
Am besten alles einsammeln und trocknen, anschließend vom Seeforschungsinstitut zertifizieren und in München patentieren lassen.
und als Langenargener Spezialität in den Lebensmittelhandel geben sowie die Hotellerie damit versorgen.
Sicherlich haben wir bald wieder gut genährte Felchen und Kretzer.

Georg Schäfer   20.07.2018

 Glosse 

Tourist-Desinformation

Achtung: Neue EBC Leistung

Kostenloses Algenschlammsuhlen im DLRG-Bereich, soll angeblich sehr vitalisierend wirken.
Bezüglich von Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wir möchten Sie jedoch vorsorglich darauf hinweisen, dass es unter den unzähligen Hinweisschildern
keines gibt, welches auf eine Arztpraxis hinweist.

Forum Langenargen   19.07.2018

Kurgäste auf der Flucht

Wie uns in den letzten Tagen immer häufiger berichtet wurde, klagen die Gastgeber über die vorzeitige Abreise einiger Kurgäste, weil sie den penetranten, fauligen Algengestank nicht mehr ertragen können. Da nützen Schilder mit dem Hinweis "Keine Gesundheitsgefährdung" absolut nichts.
Wer von der Gemeinde übernimmt für diese fragwürdige Aussage die Verantwortung?
Einige Gäste flüchten inzwischen in das Schwimmbad nach Wasserburg.

Wie wir schon früher bei Ablagerungen im Strandbereich erfahren mußten, gibt es eine sog. virtuelle Grenze, die bestimmt, was die Gemeinde und was das Land beseitigen muß.
Diese Grenze verändert sich täglich je nach Wasserstand.
Für dei zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs könnte man erwarten, dass die Gemeinde zeitnah eingreift.

Forum Langenargen    19.07.2018

 Italien investiert in Radweg-Infrastruktur 

Gardasee weiht "spektakulärsten Radweg Europas" ein

Zwei Kilometer lange Strecke schwebt 50 Meter über dem Wasser.

Rom – Der Gardasee, größter See Italiens, bekommt einen neuen Radweg. "Garda by Bike" heißt die als "spektakulärster Radweg Europas" gehandelte Strecke, die in der Endausbaustufe 140 Kilometer lang sein wird. Eine zwei Kilometer lange Strecke, die 50 Meter über den See schwebt, wird am Samstag zwischen Limone und Riva del Garda eingeweiht.

https://derstandard.at/2000083357612/Gardasee-weiht-spektakulaersten-Radweg-Europas-ein

Der BODENSEE IST FÜR RADFAHRER ENTWICKLUNGSLAND!

Vor 4 Jahren behauptete die Gemeinde, der Bodenseeradweg wäre der bekannteste und beliebteste Radwanderweg Europas.
Wir konnten nachweisen, dass er im Ranking damals an 15. Stelle stand.
Weiterhin wurde behauptet, jeden Tag führen tausende Radler durch Langenargen.
Auch das war eine peinliche Übertreibung. Eine Richtigstellung wurde damals von Frau Poimer, sowohl für den Montfortboten als auch für die SZ verweigert.

Forum Langenargen 17.07.2018

Am Bodensee sind einige Radstrecken ohne entsprechenden Radweg und zudem für Ortsunkundige nicht ausgeschildert, z.B. von Meersburg nach Langenargen.
Mit Kindern super geeignet als Unfallstrecke auf der B 31 ! Ortsunkundige Radler fahren z.B. von Langenargen nach Lindau über den Kreisel und die Ortsmitte Kressbronn
.
Erfahrungen aus dem Münsterland, Havelland, Loire, Spanien, Elsaß und der Schweizer Seite des Bodensees lassen die Hybris der deutschen Politiker in Sachen Tourismus strahlen wie die weißen LED Lampen.

Der Zustand des Bodenseeradweges macht betroffen, weil unsere Uferseite in vielen Zusammenhängen eher eine Abschreckungsfunktion für Touristen hat: Man sieht deutliche Probleme zwischen Überlingen und Friedrichshafen entlang der B 31. Zwischen Meersburg und Hagnau Richtung Friedrichshafen ist der Landwirtschaftsweg als Entlastungsstrecke für PKW frei, das hat zur Folge, das Radler überdurchschnittlich durch Sand-, Zementstaub und andere Emissionen belastet sind. Der Weg ist für Fahrten aus beiden Richtungen zugelassen (50 km/h), Es wird viel schneller gefahren und gerade mit Kindern fahrende Eltern  stehen oft entnervt an der Seite und warten auf einen "Lücke", die meist nicht kommt, weil aus irgend einer Richtung kommt immer ein Auto dessern Fahrer meint, die Straße gehöre ihm.
ETI 17.07.2018 

Kontext Wochenzeitung, Ausgabe 381 v. 18.07.3028

Das Dieseltheater

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Datum:18.07.2018

Kommentar von Peter Groß

Heute möchte ich den Beitrag wieder einmal durch einen Kommentar beleben, den man durchaus als Seenotruf verstehen kann. Viele Stuttgarter/innen sind oft mit dem Rad am Bodenseeufer zu Gast und werden entgegen dem Wahlspruch "Freie Fahrt für freie Bürger" an der Pforte des Schloss Maurach durch eine verschlossene heilige Pforte ausgebremst. Die Anlage im Eigentum des Zisterzienser Ordens, unterhalb der Wallfahrtskirche Birnau (www.birnau.de ) steht unter der Verwaltung der Landesbank Baden-Württemberg ( www.schloss-maurach.de ) und hindert freie Bürger/innen an der freien Fahrt durch das Schlossgelände. Es ist übrigens ein Wirtschaftsgebäude, kein Schloss, dass von der Landesbank verwaltet, gelegentlich für Tagungen vermietet wird und vermutlich trotzdem reichlich Subventionen aus dem Steuertopf saugt.
Es gibt zwischen Bahnlinie und Schlossmauer einen ein Meter breiten "Durchschlupf" der eher an an einen Blinddarm statt einen Fuß- oder Radweg erinnert, der erzwingt das Absteigen vom Rad und man würde ihn wegen der möglichen Unfallgefahr lieber heute als morgen schließen. Der Weg am Seeufer gehört zu einer der meist befahrenen Strecken zwischen Meersburg, Uhldingen und Überlingen und wird von einer größeren Zahl Berufspendler/innen regelmäßig genutzt. Die Luftbelastung der B31 unterschreitet die Stuttgarter Werte, gerade in anliegenden Orten nur unwesentlich. Da liegt die Hoffnung natürlich schon beim Verkehrsminister und wir haben große Hoffnung, dass der Herr Ministerpräsident Kretschmann den Winfried II mal zu einer zünftigen Brotzeit zu den Herren des Geld - oder Geistesadel mitnimmt, so dass im beiläufigen Small - Talk zwischen Häppchen und Prosecco eine günstige Entscheidung für den Bodenseekreis und hunderte Radfahrer/innen fällt, nämlich die heilige Pforte für das gemeine Volk zu öffnen. Auch solche Kleinigkeiten könnten Menschen von Verkehrsproblemen entlasten. Es gibt übrigens unter dem Titel "Öffnen Sie dieses Tor, Herr Verkehrsminister" einen kurzen aber feinen Artikel auf www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de / aktuelles.

Brief an Frau Witzigmann, Schatzmeisterin der Grünen in Kressbronn

Betreff: Re: Einladung öffentliche Kreismitgliederversammlung der Grünen in Kressbronn

Guten Morgen Frau Witzigmann,

Sie könnten uns sehr damit helfen, dass seitens ihrer Mitglieder im Kreisrat die finanzielle Situation bei der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) abgefragt und deren Zukunft geprüft wird. Ich kann heute noch nicht sagen, wie lange Darlehensmittel (nach EU-Verständnis) an ein Unternehmen gehen dürfen, bei dem sich wirtschaftlich nichts bessert, nur der Schuldenstand steigt. Der inzwischen wohl bei über 3 Millionen EURO liegt. Beachtenswert ist, dass das Geschäftsführergehalt von Herrn Heß wohl "ausgelagert" ist.
Immerhin zeigten Sie beim Thema Friedrichshafen Airport eine deutlich kritischere Haltung (vgl. SPD will Beitrag vom Land, Südkurier 04. Mai 2018). Die EUROBIKE belegt, den Flughafen betreffend, dass ein Shuttle Bahn- oder Busverkehr von Zürich, Memmingen oder Stuttgart durchaus erfolgreich ist.

Seit 2013 lebt die DBT gegen den Willen hunderter Gastgeber im Kreis von Gesellschafterzuschüssen oder Darlehen aus dem Kreishaushalt. (www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de ) . Inzwischen ist der ehemalige Partner GEIOS insolvent und die gesamten technischen Anlagen (Kartelesegeräte, Schnittstellen, Kartenrohlinge) scheinen auf mysteriöse Art im Schwarzwald verschwunden zu sein, obwohl sie letztlich mit über 700.000 EUR, Teil eines 1,2 Mio. EUR Kredits aus der Kreiskasse, finanziert wurden.

Die Karte bringt für die wirtschaftliche Situation der teilnehmenden Gemeinden deutliche Nachteile, wie am Beispiel Langenargen durch die um 60% erhöhte Kurtaxe anhand rückläufiger Buchungen zunehmend erkennbar ist. Die Karte wird immer noch rechtswidrig erst herausgegeben, wenn die Zustimmung zur Datennutzung zu Werbe- und Marketingzwecken erfolgt ist.

Wenn Sie nun einmal die wirtschaftliche Situation des Kreises näher betrachten, scheint eine menschenwürdige Unterbringung obdachloser Familien unmöglich vgl.
Trauriges Schattendasein in der Sonnenstube am Bodensee, Elke Krieg, 17.07.2018, Rubrik Ärgerlich,
www.forum-langenargen.de und vieles sollte aus weiteren Objekten von Friedrichshafen bis Sipplingen bekannt sein.
Das Hauptproblem dürfte aber sein, dass der Regionalverkehr einer solchen touristischen Inanspruchnahme nicht gerecht werden kann; das haben wir aus zahlreichen Gesprächen aus dem Bereich der EUROBIKE erfahren. Die Radmitnahme war katastrophal.
Also erstmal ÖPNV in Ordnung bringen, Tarife für die Einheimischen senken und dann über kostenlosen Nahverkehr für Touristen nachdenken, der übrigens fast überhaupt nicht in Anspruch genommen wird, wie sich anhand von Gästebefragungen zeigte.
Die Fahrtkosten nach Kressbronn lägen übrigens bei 14 EUR. Da fragt man sich schon ob 1 Euro für Touristen sinnvoll ist?

Mit freundlichen Grüßen

Peter Groß    18.07.2018

Die sympathischen Gemeinschaften aus der Nachbarschaft

Peter Groß (PeG) 13. Juli 2018

Wenn in diesen Tagen die Internationale Bodensee Hochschule ihr bis ins Jahr 2030 dauerndes internationales Spektakel beginnt, an deren Ende die Fragen beantwortet sein sollen, ob der Tourismus in der Vierländerregion seine Grenzen erreicht hat und ob womöglich der aktuelle Erfolg bereits die Basis der eigenen Zukunft gefährdet, dann wurde ein Budget von rund 1 Million Euro erfolglos an akademische Debattierclubs verteilt. Viele haben ihr Konto gut gefüllt, trotzdem hat sich dann wohl nichts verändert. Lediglich einige Meter Akten mehr stehen in Form akademischer Vorträge in den Archiven der Universitätsbibliotheken oder im Netz. Immerhin ein Hoffnungsschimmer erleuchtet den Himmel über dem See. Wenn es den deutschen Regionalpolitikern nicht gelingt, eine neue Bodensee-S-Bahn auf die Schienen zu bringen oder einen Regionaltarif nach dem Wiener oder Vorarlberger Modell umzusetzen, dann fahren alsbald möglicherweise FlixTrain oder FlixBus um den See und versorgen das Hinterland. Meine vom Gastgeberverein und Forum Langenargen begrüßte Anfrage liegt auf dem FlixSchreibtisch in Berlin und wartet gespannt auf eine positive Antwort. Über das Projekt Bodensee-S-Bahn debattiert man seit 1992, also 26 Jahre ohne Aussicht auf Erfolg. Wenn der Regierungschef Kretschmann und sein grünes Gefolge einen Deal mit MTU ausbaldowern, es ist von einem Hybrid Powerpack die Rede, das in alte Züge mit einer Restlaufzeit von fünf Jahren installiert werden soll, dann vergessen alle Beteiligten, dass die Bahn heute schon höchste Probleme mit Ersatzteilbeschaffungen für diese Züge hat und viele Berufspendler wegen der bekannten Nachteile auf ihr Jahresticket verzichten. Von fehlendem Bahnpersonal will ich gar nicht erst reden. Da die vorher genannte akademische Diskussion den Bodenseekreis wohl nicht einbezieht, gilt es eigene Anstrengungen auszuweiten. Gastgeber können schon viele Antworten geben, nach denen in den Universitäten noch bis zum St. Nimmerleinstag gesucht wird. Dazu laden sie die akademische Hochkultur ein, sich in den späten Herbsttagen bei auskunftsfreudigen Gastgebern für die Bodensee Besinnungstage anzumelden und ein Zimmer zu buchen. Natürlich kennen die Gastgeber jene von Akademikern geprägten Begriffe wie Smorbie, abgeleitete aus Smartphone und Zombie. Trotzdem wurde das Portal www.bodensee-seeferien.com frei gehalten von vielen technischen Spielereien wie etwa dem Belegungsplan. Die Gastgeber sind bekannt für verbindliche Auskünfte, verfügen über ein Smartphone oder eine Internetadresse, sind jederzeit erreichbar, haben aber zunehmend Probleme mit provisionsbasierten Buchungsportalen, die Interessenten den niedrigsten Preis versprechen, es aber unterlassen, über die Verfügbarkeit und Kosten zusätzlicher Leistungen zu informieren. Das billigste Zimmer bietet in der Hochsaison eben oft keine Seesicht. Kuranwendungen müssen im Voraus verbindlich gebucht werden, das Personal wird gesondert bestellt und für Sonderkost müssen besondere Pläne erstellt und Einkäufe getätigt werden. Es ist ein verhängnisvoller Irrtum, wenn man glaubt, mit der preisgünstigsten Buchung alle Sonderleistungen gratis zu erhalten und am Anreisetag beim Empfang für die kostenlose Erfüllung aller Wünsche eine verbindliche Zusage zu bekommen. Am Entstehen vieler Probleme tragen inkompetente Mitarbeiter in Verwaltungen und TI eine besondere Schuld, die den Kreis möglichst als Schnäppchen mit kostenlosem Nahverkehr vermarkten. Besonders kurios sind hier zwei als wissenschaftlich basiert bezeichnete Gästebefragungen zu nennen, von denen eine wohl immer noch mit Geheimschutz versehen ist und die zweite im Internet steht: Gästebefragung Institut CR 42 von Prof. Dr. Dobbelstein / Genaue Informationen zum Vorteilprogramm der Gästekarte unter www.sipplingen.de. Ins Kuriositätenkabinett gehört auch der aus meiner Sicht völlig fehlgeschlagene Auftritt von Frau Prof. Dr. Anja Brittner-Widmann von der DHBW Ravensburg in Immenstaad (vgl. Artikel vom 04.05.2018 in Schwäbische Zeitung: EBC Gegner bekommen in Immenstaad keine Plattform. Erstes Tourismusforum wird gut angenommen / Auswärtige Gastgeber werden ausgeschlossen / Sorgen wegen Datensicherheit.). Daran wird erkenntlich, dass an einer kreisweiten sachlichen Auseinandersetzung mit wichtigen Entscheidern kein Interesse besteht und die Wissenschaft nur als belehrend und inkompetent wahrgenommen werden kann. Vom Forum Langenargen, wie auch dem Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. werden im Interesse aller Gäste und Einheimischen die wesentlichen Fragen gestellt und Problemlösungen vorgeschlagen. Die überwiegende Mehrzahl der Vermieter liegt im Bodenseekreis unter der 10-Betten-Regelung und wird in der Statistik gar nicht wahrgenommen. Wie auch die große Zahl von Ferien- und Zweitwohnungen oder Airbnb. Die größten Probleme liegen in der Errichtung von architektonisch fragwürdigen Plattenbauten als Ferien- oder Zweitwohnung, die mit vorgelagerten Garagen, Betonparkzonen sowie hohen Sichtschutzeinrichtungen jede Sehnsucht nach einem ländlich geprägten Flair enttäuschen. Die Zukunft der Region liegt nicht bei wiederholten akademischen Seminaren, da sind alle Fragen längst beantwortet. Die Zukunft liegt in der landschaftlichen Gestaltung, dem Erhalt historischer Bauten, wie etwa den alten Schul-, Gast- und Rathäusern oder auch Bahnhofsgebäuden, die in Jahrhunderten gewachsen und Ortsbild prägend sind. Die Zukunft liegt ebenso im Abbau aller TI – Überkapazitäten, das sind mehr als 75%, zugunsten von Ortsbildgestaltung und Ausbau des ÖPNV als wichtigste Zukunftsaufgaben. Die TI´s verbrauchen zum Nachteil der Gemeinden die gesamten Einnahmen aus Kurtaxe und Fremdenverkehrsabgabe ohne belegbare Gegenleistung. Besonders erkennbar wurde die Unfähigkeit der TI´s angesichts der großen Nachfrage zur Fahrrad-Messe Eurobike. Es gelang nicht nachfrageorientiert einzugreifen, für einen wirksamen Nahverkehr zu sorgen oder auch über entsprechende Aktivitäten befriedigende Kapazitäten bereit zu stellen. Etwa durch Kapazitätsanfragen bei Gastgebern auch im Hinterland, verbunden mit einem entsprechenden Shuttle-Angebot.

Seemoz, Online Magazin am Bodensee
Sind die Grenzen des Bodenseetourismus erreicht?
Dienstag, 10. Juli 2018
Ein interessantes Projekt, länderübergreifend
Immer mehr oder lieber weniger: Welchen Tourismus wollen wir eigentlich am Bodensee? Das ist eines der Themen, mit denen sich der grenzüberschreitende Think Tank „DenkRaumBodensee“ in den kommenden Monaten beschäftigen wird.

https://www.seemoz.de/lokal_regional/sind-die-grenzen-des-bodenseetourismus-erreicht/

Forum Langenargen   11.07.2018

 Dr. Faustus lässt grüßen 

Die Vermieter werden immer wieder gebeten, im Tourismusbereich Verbesserungsvorschläge zu machen. Umgekehrt fordern z. B. Gastgeber diesbezüglich Veranstaltungen der Touristiker. Nun wird den EBC-Protagonisten aber langsam klar, dass sie in der DBT-Falle sitzen. Bisher wussten der BM und einige Gemeinderäte offensichtlich nicht, dass im Kooperationsvertrag der Passus stand, dass die Gemeinde alle Rechte des Touristikmarketings für die EBC der DBT überlässt.
Was das bedeutet, sieht man z.B. wenn man über die Homepage der Gemeinde eine Unterkunft sucht. Dabei landet man automatisch bei der mit der DBT liierten HRS. Es werden erstaunlicherweise lediglich eine Handvoll Unterkünfte angeboten, danach wird der Gast unvermittelt mit Konkurrenzangeboten der anderen Seegemeinden konfrontiert. Die Langenargener Homepage wirbt also für Konkurrenzgemeinden. Man fasst es nicht! Wenn der Gast dabei auch noch den Vergleich der Kurtaxen sieht, überlegt sich manch einer, ob er nicht lieber in eine der Nachbargemeinden geht.
Für die DBT ist es primäres Ziel, eine Vertriebsplattform aufzubauen, mit der Homepage  „
www.echt-bodensee.de". Dazu werden auch Fremdanbieter aufgekauft und somit ein Monopol etabliert. Es resultieren dann Vermittlungsprovisionen von bis zu 19%!
Da wundern sich die naiven Protagonisten über sinkende Buchungszahlen!
Wenn die DBT verlangt, dass Liegestühle und Handtücher vermarktet werden sollen und der Ort mit rechtswidrigen Werbebannern verschandelt werden soll, entpuppt sich Langenargen als hörige Pilotgemeinde.
Dass nunmehr durch die hohe Kurtaxe bedingt Existenzen der Kleinvermieter bedroht sind, stört die Protagonisten offensichtlich überhaupt nicht.
Nachdem wir den gesamten Knebelvertrag trotz Widerständen der Gemeinde zu Gesicht bekommen hatten, schrillten bei uns die Alarmglocken.
Wir hatten die Gemeinderäte und Hoteliers zu einem Informationsgespräch eingeladen und wurden nur mit Hohn und Spott bedacht.
Jetzt ist die Gemeinde vertragsgemäß, was das Toristikmarketing angeht, bis Mitte nächsten Jahres an die DBT gebunden.

Auszug aus dem Kooperationsvertrag der  DBT mit der Gemeinde:

§ 2.2. „Art, Umfang und Frequenz sämtlicher Werbe- und Marketingmaßnahmen liegen im Ermessen der DBT.Die Kommune hat keinen vertraglichen Anspruch auf allgemeine und konkrete Werbe- oder Marketingmaßnahmen, insbesondere, wenn im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist, auch nicht auf entsprechende Maßnahmen, die speziell auf die einzelne Kommunen, also dem Vertragspartner dieses Vertrages bezogen sind."

Kommentar: Wer diesen Kooperationsvertrag unterschrieben hat, kann ihn nicht gelesen haben und sollte sein Amt augenblicklich niederlegen.
Es waren selbst für Laien schwerwiegende Gesetzesverstöße zu erkennen. Dies wurde ja auch von dem VGH Mannheim bestätigt.
Nach wie vor besteht jedoch eine Missachtung des verbotenen Kopplungsvertrages.
Der Bürgermeister trägt hierfür die volle Verantwortung.
Hier wurde zum Schaden der Gemeinde grob fahrlässig gehandelt. Der angerichtete Schaden ist noch nicht volkl absehbar.
Der Vertrag mit der DBT läuft noch bis Mitte 2019. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Monate. Noch ist Zeit für eine Kündigung.

Forum Langenargen    06.05.2018

 Grenzwertige Erfahrungen mit dem Bürgermeister als Beamter 

Es soll daran erinnert werden, dass der Bürgermeister noch während der ersten Abstimmung über die Teilnahme der Gemeinde an der EBC Fachbeirat bei der  DBT war und bewusst mit abgestimmt hat, obwohl er wusste, dass er befangen war. Die DBT sponserte ihm dann auch zur internationalen Touristikmesse ein schönes Wochenende in Berlin. Durfte er das als Beamter überhaupt annehmen?

Forum Langenargen 06.07. 2018

  Ziemlich unglaubwürdige Ausflüchte ! 

"Einige Langenargener, die sich mit ihrer Unterschrift gegen die neue Toilette aussprachen, hätten nicht gewusst, wo genau diese aufgestellt werden soll. Die Vorstellungen reichten von einem Locus mitten im Blickfeld bis zu einem Häuschen im See".
Das waren die Worte des Bürgermeisters bei der Gemeinderatssitzung am 20.06.2018.
Hier zeigt sich wieder einmal seine Überheblichkeit mit einem beleidigenden Unterton.
Auf die Frage von Frau P. Jocham, ob es nicht bessere Alternativen gegeben hätte, wie die "Nette Toilette", erwähnte er unter anderem eine negative Rückmeldung der Gastwirte. Er verschwieg jedoch, dass die zwei nächstliegenden Wirte und zwar das Hotel Seeterasse  und das Restaurant Bach spontan zugesagt hatten. Dazu kam auch noch die Zusage des Kioskbetreibers, der schon lange eine Renovierung anstrebte. Damit wäre der Raum um den Spielplatz bestens versorgt gewesen. Die übrigen Wirte hätte man überhaupt nicht benötigt, denn der Rest des Ortes ist gut versorgt. Bisher hieß es immer, der Weg vom Spielplatz bis zum Kiosk sei zu weit. Da das nun niemand mehr glaubte, wurden jetzt baurechtliche Gründe ins Spiel gebracht. Da kommen doch einige Zweifel auf.
Mehrere Jahrzehnte konnten die Hoteliers und Gastwirte den Andrang in der Hauptsaison gut bewerkstelligen und jetzt soll das bei deutlich rückgehenden Buchungen nicht mehr möglich sein?

Forum Langenargen 21.06.2018

Wir haben eine Umfrage gestartet,
was die Gastgeber glauben, warum die Buchungen deutlich rückläufig sind.

Ganz vorne steht die Kurtaxe:
Am westlichen Bodensee beträgt die Kurtaxe durchschnittlich 2 Euro, inklusive der VHB-Karte. Dort sind die Buchungen im ersten Quartal um 6 % gestiegen!
Im März war bei uns noch alles geschlossen und es gab bei Bus und Bahn große Probleme.
Die Kurtaxe war eine Luftnummer. Die Märzbesucher kommen so schnell nicht wieder.
Schon lange beklagen die Gastgeber auch, dass die Homepage der Gemeinde die Zimmersuchenden im Stich lässt. Bei Buchung wird man an HRS weitergeleitet und erhält nur ein paar Hoteladressen in LA. Dann wird der Gast zu anderen Bodenseeorten mit entsprechenden Unterkünften vermittelt. Statt mehr LA-Adressen vorzuschlagen, wird der Gast zur Konkurrenz verwiesen.
Es war ein unverzeihlicher Fehler, dass die Gemeinde im Rahmen der EBC die Vermarktung der DBT überlassen hat.
Kommen Gäste außerhalb der Öffnungszeiten und wollen spontan eine Unterkunft buchen, finden sie lediglich an der Tiefgarage einen Schaukasten mit Hoteladressen.
Es gibt in ganz Langenargen unglaublicher Weise kein Verzeichnis der Privatvermieter. Es folgt eine Odyssee von Haus zu Haus. Andere fahren gleich weiter nach Kressbronn.
Kommt ein Gast mit leerem Akku mit dem Elektromobil an, erlebt er sein blaues Wunder. In LA gibt es seit Jahren keine Ladekarte.
Die E-Biker, die eigentlich über Nacht dableiben wollten, können ihren Akku nicht aufladen, da die Boxen dafür zu klein sind. Da fährt man einfach weiter.
Die Messebesucher (Aussteller) wurden erstmals seit Jahren mit einer Kurtaxe überrascht.
Beklagt wurden auch immer wieder die schmutzigen Strände und die überquellenden Abfallbehälter. Man hörte auch immer wieder, der Ort hätte sein südländisches Flair verloren. Schuld wären vor allem die unzähligen hellen LED-Lampen, die unbequemen Bänke und die aufdringliche, sinnlose Beschilderung. Einige Kleinvermieter, die ihren Gästen einen Kurtaxenaufpreis von 15-20 % auf den Zimmerpreis nicht vermitteln konnten und  das komplizierte EBC Meldesystem nicht mittragen wollten, haben entnervt aufgegeben.
Es wurde übrigens lobend erwähnt, dass das Forum noch Schlimmeres verhindert hätte, indem es z.B. immer wieder auf die Promenadenpfützen hingewiesen hat 
und sich für die Säuberung der Strände und häufigere Entleerung der Abfalleimer eingesetzt hat.

Forum Langenargen 21.06.2018

Es gab eine Zeit, da funktionierte außer dem Rathausbrunnen kein einziger Brunnen in ganz Langenargen.
Erst nach mehrfachen Hinweisen wurden die Brunnen reaktiviert.
Was immer häufiger ins Gewicht fällt, ist eine sehr schlechte Informationspolitik, akut z.B. bei den geänderten Öffnungszeiten des Strandbades,
vor kurzen bei der Vollsperrung der Bahnstecke nach Lindau oder der Teilsperrung der B31 nach Friedrichshafen.

Schreiben an die Gemeinde Langenargen wegen der DSGVO

Gemeinde Langenargen
Obere Seestr. 1
88085 Langenargen
DSGVO

Sehr geehrte Damen und Herren,

da durch die Einführung der DSGVO für uns als Vermieter eine äußerst unsichere Rechtslage im Verhältnis zur Gemeinde Langenargen, Empfängerin der von uns als Ersterfasser übermittelten Kundendaten bei Erstellung des Meldescheins, entstanden ist, fordern wir Sie hiermit auf, ebendiese von uns an Sie übermittelten personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO zu verar-beiten. Keinesfalls dürfen die Daten unerlaubterweise an Dritte weitergegeben werden. Ebenso untersagen wir Ihnen, in Verbindung mit der EBC, den Miss-brauch der von uns weitergeleiteten Daten für eventuelle Kopplungsverträge. Sollten wir derartigen Missbrauch feststellen, behalten wir uns anwaltliche Schritte vor.

Mit freundlichen Grüßen
J.T.   19.06.2018

Betr.: Meldung
Dass auf Wunsch des Heilbäderverbandes die Ortschilder mit dem Hinweis auf staatlichen Kurort und staatliches Heilbad versehen werden sollen, das wird Langenargen als "nur Erholungsort" sicherlich nicht schmecken.
Selbst der Begriff "Erholungsort" ist inzwischen ziemlich verblasst.
56 stinkende Dieselbusse in der Hauptsaison, schmutzige Buchten und ungepflegte Strände, überquellende Mülleimer, ein Dutzend Feuerwerke mit entsprechender Lärm- und Schmutzbelästigung, unzählige Schilderbäume, spartanische Bänke und hell strahlende LED Industrielampen. Es wird immer noch mit Bildern vergangener Zeit Reklame gemacht.

Georg Schäfer   18.06.2018

Eilmeldung

Der Heilbäderverband Baden-Württemberg fordert auf den Ortschildern die Zusatzbezeichnungen "staatlich anerkanntes Heilbad" oder "staatlich anerkannter Kurort".
Begründung unter anderem: "Wirksame Marketingstrategie"…Jeder der in den Ort kommt, weiß dann sofort, dass er sich in einem Kurort mit besonderer prädikatisierter Infrastruktur befindet".
Langenargen ist lediglich ein staatlich anerkannter Erholungsort und dürfte deshalb nicht in den Genuss dieser geplanten Regelung kommen. Die Bezeichnung „Kurtaxe“ ist geschmeichelt, denn es gibt keine Kuranwendungen. Umso schlimmer ist es, dass diese Erholungstaxe die zweithöchste in Baden-Württemberg ist und dass dafür kaum etwas Entsprechendes wie z. B. Baden-Baden und Bad Bellingen bietet.
Die Kurtaxe in Donaueschingen beträgt nur 1,50 Euro, obwohl sie die Konuskarte beinhaltet, die weit mehr bietet als die EBC.
Die Gästefeindlichkeit bezüglich der
"Touristenabgabe" ist die unmittelbare Folge der Ignoranz des Bürgermeisters.

Forum Langenargen  18.06.2018

Offener Brief an Frau Gombert vom Grünen Kreisverband Bodenseekreis

Sehr geehrte Frau Gombert,

die Entscheidung, sich ausgerechnet der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) und der EBC zuzuwenden, finde ich äußerst problematisch. Mag sein, dass von Ihnen die Zeitungsberichte im Südkurier, der Schwäbischen Zeitung, sowie die Aktivitäten der Gastgeber- und Bürgervereinigungen von Langenargen bis Sipplingen nicht bemerkt.wurden.
Die Kritik des Steuerzahlerbundes zur Finanzierung der DBT war vernichtend.
Ich würde wirklich begrüßen, Sie würden vor solch einer Aussage die Finanzen der DBT prüfen.
Seit März 2013 bemüht sich die DBT um die Einführung der Karte und ist heute nicht nur durch die Insolvenz des Hauptpartners GEIOS geschwächt. Für den Steuerzahler bedeutet das allein den Verlust von 700.000 Euro. Das Gesamtdefizit liegt bei etwa 3 Millionen und steigt jährlich. Welche Auswüchse mit der Karte verbunden sind, vermittelt
www.forum-langenargen.de mit täglich neuen Meldungen über Gesetzesverstöße der Gemeindeverwaltung zugunsten der DBT. Die Problematik des Datenschutzes, also der Weitergabe persönlicher Daten zu Werbe- und Marketingzwecken ist, nicht zuletzt durch das Engagement von Frau Pfleiderer (Langenargen) vor dem Oberverwaltungsgericht Mannheim gescheitert.
Bei
www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de gibt es zahllose Beiträge von Bürgern,  die sich in einer kreisweiten Gastgebervereinigung zusammengetan haben, und die ein Kartenmodell unter Einbeziehung von Konstanz vorstellen. Zur allgemeinen Problematik des ÖPNV im Bodenseekreis füge ich eine Zusammenfassung bei, die unter dem Eindruck der damaligen Verhältnisse vielleicht etwas "heftig" ausgefallen ist. Am ÖPNV hat sich nichts geändert, auch wenn die DB zwei neue Bahnen einsetzt: ULM/RADOLFZELL haben die statt vier Wagen nur zwei.
Der Anschluss an die DBT schwächt sicher den Stadtverkehr (der Stadtwerke FN ?), denn wer erhält die Einnahmen in Höhe von 75 Cent? Und gäbe es dann einen Sozialtarif für Häfler ?
Ich freue mich auf eine schriftliche Stellungnahme.
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Groß    15.06.2018

Pünktlich, schnell – und preiswerter als in Deutschland:
Warum Italien ein Paradies für Bahnfahrer ist - SPIEGEL Plus Für Tourismus

Ganz ähnlich ist es auch bei der ÖBB!

http://www.spiegel.de/plus/warum-italien-ein-paradies-fuer-bahnfahrer-ist-a-c7eb9813-3b89-4dd4-aad7-b96186b48497

Forum Langenargen  15.06.23018

Herr Bitzer betont im Zusammenhang mit der EBC, der Gast könne sich selbstverständlich bei ihm erkundigen, wohin seine Daten gehen.
Warum wird das nicht für alle von vorne herein veröffentlicht?
Ein Gast wollte es genau wissen. Die Antwort von Herrn Bitzer war erbauend:
"Die Daten gehen an alle unsere Vertragspartner"

Das nennen böse Zungen "V------g".

Forum Langenargen 15.06.2018

Der meist stumme Advokat

Nach Auffassung vieler Bürger hat Herr Seubert als Rechtsanwalt eine besondere Verantwortung für Gemeindeangelegenheiten. Er ist deshalb mitverantwortlich für das EBC-Fiasko mit einem erheblichen finanziellen Schaden.Hätte er den Kooperationsvertrag der Gemeinde mit der DBT sorgfältig gelesen, hätte ihm, wie unzähligen Bürgern ohne große Rechtskenntnisse auffallen müssen, dass der Vertrag schwerwiegende juristische Fehler enthielt.
Wir konnten sehen, dass der Vertragstext absolut identisch mit dem bereits zuvor in Sipplingen einsehbaren Vertragstext war. Das bedeutet, dass er in Langenargen kritiklos übernommen wurde. Obwohl wir mehrfach und sogar eine Redakteurin des Südkuriers auf den verbotenen Kopplungsparagraphen bei der neuen Datenschutzverordnung hingewiesen haben, hat Herr Seubert die letzte erneute Änderung der Kurtaxensatzung gutgeheißen und somit diesen Datenschutzverstoß gebilligt.
Er hat auch die Mondpreise für die Kosten des Unterhalts der örtlichen Infrastruktur unterstützt, um die hohe Kurtaxe zu rechtfertigen.
Somit hat der Erholungsort Langenargen die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs, was sich bereits mit einem Rückgang der Buchungen deutlich bemerkbar macht. Bei Kleinvermietern macht diese unangemessene Kurtaxe bis zu 20 % der Zimmerkosten aus !
Er sollte jetzt nach Meinung vieler Bürger in der Meldeschein- und EBC-Affäre die Gemeinde dringend beraten, sonst ist weiterer Schaden nicht mehr abzuwenden.
Das nächste Problem mit seiner Mithilfe ist nach Meinung von Kennern schon programmiert. Alle Bürger werden trotz gegenteiliger Versprechen zu den Zahlungen an die DBT zur Kasse gebeten. Wo ist der Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn nur die Gäste davon mit freier Fahrt profitieren?
Diese Frage wurde neulich auch dem Bürgermeister gestellt. Dieser zog es vor, nicht zu antworten.
Wir hätten gerne vom Juristen im Gemeinderat eine kompetente Antwort.

Forum Langenargen  14.06.23018

Ergänzung:
Die Fehler in diesem Vertrag führten letztendlich zu dem vernichtenden Urteil beim VGH Mannheim und schliesslich zum Ende der Plastikkarte mit entsprechenden finanziellen Fehlinvestitionen.

Forum Langenargen   17.06.2018

Neues Bürgerrecht gewährt Einblick in Verwaltungsdaten
SZ v. 08.06.2018, Vortrag des Landesdatenschutzbeauftragten Dr. Stefan Brink in Friedrichshafen

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Neues Bürgerrecht-12-06-2018.docx

Forum Langenargen   10.06.2018

Anwesend bei dem Vortrag von Herrn Dr. Brink  waren u. a. Frau Pfleiderer, Frau Krieg, Herr Kupper und als Vertreter
des Forums Langenargen Dr. H. Walter, dazu Redakteure des Südkuriers und der SZ.
Bei der hochkarätigen Veranstaltung fehlten der Bürgermeister, der gesamte Gemeinderat, sowie die wichtigsten Rathausmitarbeiter.
Fazit war, dass die Verantwortlichen der Gemeinde in absehbarer Zeit Post von der obersten Datenschutzbehörde bekommen werden.

Forum Langenargen   14.06.2018

Das Amtsgeheimnis hat sich erledigt
Bericht in der SZ zum Vortrag des Landesdatenschutzbeauftragten Dr. Stefan Brink, 14.06.2018
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-das-amtsgeheimnis-hat-sich-erledigt-_arid,10885655.html

Forum Langenargen   15.06.2018

Unwissenheit, Unkorrektheit, Absicht oder was???
– Auf jeden Fall eine rechtswidrige Aufforderung vom Leiter der TI zum Verstoß gegen die neue Datenschutzverordnung!

Nach der neuen Datenschutzverordnung darf der Meldeschein nur noch die vollständigen Daten des Hauptanmelders enthalten. Jede weitere, hierüber hinausgehende Angabe verstößt gegen diese neue Datenschutzverordnung und kann mit einem erheblichen Bußgeld geahndet werden. Haftbar ist dabei derjenige, der die Angaben als erster aufgenommen und weitergegeben hat – also beim Meldeschein die Vermieter! Wie in der Presse zu lesen war, sind bundesweit die ersten Abmahnanwälte bereits aktiv.
Um in den Besitz der EBC zu kommen, müssen allerdings zwingend die Angaben aller Reisenden angegeben werden. Wir wurden nun darüber informiert, dass Herr Jost trotz der eindeutigen juristischen Lage zur Ausstellung der EBC verlangt, dass diese Angaben aller Reisenden vom Vermieter handschriftlich auf dem Meldeschein ergänzt werden. Vermieter, die dies tun, verstoßen u. E. gegen das Datenschutzgesetz und sind haftbar!
Hier wird der Datenschutz mit einer Zwangsverordnung durch die Hintertür ausgehebelt! 
Der Meldeschein ist
ausschliesslich für die Berechnung der Kurtaxe gedacht und darf keinesfalls für die Erstellung der EBC mißbraucht werden.
Wir raten deshalb allen Vermietern, sich von Herrn Jost schriftlich eine Haftungsfreistellung geben zu lassen – für den Fall, dass hieraus ein juristisches Nachspiel erwächst. Noch besser wäre aber u. E., die für die EBC benötigten Informationen auf einem separaten Formular mit separater Unterschrift einzuholen, denn wir können nicht überblicken, ob eine Haftungsfreistellung überhaupt zieht. Grund hierfür ist, dass allein die Tatsache, dass man sich eine solche Haftungsfreistellung geben lässt, bereits dokumentiert, dass man sich über das juristische Fehlverhalten selbst im Klaren ist. Ob man sich juristisch dann überhaupt noch als „unschuldig“ hinsichtlich des Tatbestandes der Verletzung der Datenschutzverordnung bezeichnen kann, können wir nicht beurteilen, halten es aber für fragwürdig.
Lt. Kurtaxensatzung gibt es die EBC auch nur mit der Einwilligung, dass die persönlichen Daten für Marketingzwecke genutzt werden dürfen. Vor diesem Hintergrund verstehen wir zwar den Wunsch von Herrn Jost, Gäste hierauf durch ein separates Formular nicht auch noch explizit hinzuweisen, denn es stellt eine weitere Hürde dar, über die nicht jeder Gast „springen“ wird. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die nun geforderte Vorgehensweise von der neuen Datenschutzverordnung nicht gedeckt ist, ja hiergegen offenkundig verstößt. Außerdem gilt daneben nach wie vor das Koppelungsverbot, wonach die Gemeinde die Ausgabe der EBC nicht an die Einwilligung des Gastes und seiner Angehörigen koppeln darf, dass diese bereit sind, ihre Daten zu Marketingzwecken preiszugeben.
Wir sind keine Juristen und das ist keine Rechtsberatung – wir geben hier ausschließlich das Ergebnis unserer umfangreichen Recherchen und der Hinweise von Fachleuten weiter. Wir hätten allerdings gedacht, dass Juristen im Dunstkreis von Verwaltung und Gemeinderat auf solche Vorkommnisse ebenfalls ein wachsames Auge haben.
Wegen der Brisanz dieser Angelegenheit hatten wir bezüglich am 13.06.2018 ein ausführliches persönliches Gesapräch mit dem obersten Landesdatenschutzbeauftragten
Dr. Brink. Er wird baldigst in Aktion treten.

Forum Langenargen   14.06.2018

Achtung

Herr Jost schrieb die Gastgeber / innen bezüglich des Meldescheins an und wies ausdrücklich darauf hin, dass
das Schreiben nicht weitergeleitet oder veröffentlicht werden darf. Wir erleben diese gesetzeswidrige Geheimnistuerei inzwischen
immer häufiger. Diese gewöhnungsbedürftige Kommunikation mahnt zu besonderer Vorsicht.
Er behauptet rechtswidrig, es dürften nur die Vordrucke der Gemeinde benutzt werden. Andere würden nicht akzeptiert
und als Nichtmeldung betrachtet. Siehe dazu, was die DEHOGA an die Hoteliers schreibt. (Wir nehmen in diesem
Zusammenhang in den nächsten Tagen auch in Bezug auf die Verstöße gegen das Kopplungsverbot erneut Kontakt
mit unserem erfolgreichen Anwalt Dr. Seith in Freiburg auf, und es ist nicht ausgeschlossen, dass wir Herrn Jost und
den Bürgermeister bald wieder beim Verwaltungsgerichthof in Mannheim begrüßen dürfen).
Die Behauptung ist also unwahr und durch keine Rechtsverordnung gedeckt. Wenn der Gastgeber mit dem
gemeindeeigenen Meldeschein am Schloss erscheint, um die EBC-Karte zu beantragen, wird ihm ein Schreiben gezeigt,
auf Grund dessen Herr Jost eine Ausstellung untersagt, wenn der Meldeschein nicht mit nicht erlaubten Zusatzdaten
ergänzt wird. Der Gastgeber wird also gezwungen, gegen den Datenschutz zu verstoßen.  Herr Jost scheint für sich
eine eigene Gesetzgebung gestrickt zu haben. Die Justiz wird ihn auf den Boden der Realität zurückholen.

Melden Sie uns bitte, wenn Sie diesbezüglich Probleme bekommen. Unterschreiben Sie nur unter Vorbehalt!

Nochmals: Der Meldeschein muss von dem Antrag für die EBC getrennt werden, denn durch diese Hintertür erschleichen
sich Jost und Co. wegen der notwendigen Unterschrift auf dem Meldeschein klammheimlich auch die Zustimmung zur
Vermarktung der Daten.
Unabhängig davon wird das Kopplungsverbot verletzt.

Hartmut Walter    08.06.2018

 

Auszug aus einem Schreiben der DEHOGA zur Meldepflicht:

Vereinfachung bei der Hotelmeldepflicht

Am 1. November dieses Jahres tritt das neue Bundesmeldegesetz in Kraft. Dann gibt es erstmals ein bundesweit
einheitliches Meldewesen. Die neue Regelung bringt eine Vereinfachung für die Hotels.

Gäste müssen am Tag der Ankunft einen Meldeschein künftig nur noch unterschreiben. Das Ausfüllen können die
Hotelmitarbeiter übernehmen und über die EDV erledigen.

Die wichtigste Änderung:
Einen einheitlichen amtlichen Vordruck für den Meldeschein gibt es nicht mehr. Die Betriebe können den Meldeschein also
selbst gestalten und mit ihrem FrontOffice-System erstellen. Damit wurde dem lange gehegten Wunsch der
Beherbergungsbetriebe nach Bürokratieabbau Rechnung getragen.

Folgende Angaben müssen enthalten sein:

  • Datum der Ankunft und voraussichtliche Abreise
  • Familienname
  • Vornamen
  • Geburtsdatum
  • Staatsangehörigkeit
  • Anschrift
  • Seriennummern des Passes oder des Passersatzpapiers (nur bei ausländischen Gästen)

Bei mitreisenden Angehörigen (z.B. Ehegatten, Kinder) muss kein eigener Meldeschein ausgefüllt werden.
Es genügt die Angabe der Zahl der Mitreisenden und ihre Staatsangehörigkeit.

Bei Reisegesellschaften von mehr als zehn Personen muss nur der Reiseleiter den Meldeschein ausfüllen und
ansonsten die Zahl der Mitreisenden und ihre Staatsangehörigkeit angeben.
Ausländische Gäste, die einen Meldeschein auszufüllen haben, müssen sich bei der Anmeldung gegenüber
dem Hotelier mit Pass oder Passersatz ausweisen. Der Hotelier ist zur Überprüfung der im Meldeschein gemachten
Angaben verpflichtet. Ergeben sich Abweichungen oder liegt kein Pass vor, ist dies auf dem Meldeschein zu vermerken.

Forum Langenargen 08.06.2018

Dies gilt natürlich ausnahmslos für alle Gastgeber und Gastgeberinnen!

An alle Gastgeber/innen, die von uns keine Rundmail erhalten haben:

Sehr geehrte Gastgeber/innen,

ganz offensichtlich hat es die TI versäumt, Sie darüber zu informieren, dass der alte Meldeschein infolge der DSGVO seit dem 25.05 2018 nicht mehr gültig ist, denn die neue Europ. Verordnung ersetzt die Deutsche Verordnung.

Auf dem neuen Meldeschein, der augenscheinlich immer noch nicht von der TI zur Verfügung gestellt wird, fallen die Geburtstage, der Wohnort und die Namen der Familienmitglieder weg. Die Ausrede der Verantwortlichen, das Programm von Intobis gäbe das nicht her, ist an den Haaren herbeigezogen, die Firma hatte für eine Korrektur Monate Zeit. Wir werfen der TI vor, dass Sie als Gastgeber bezüglich der neuen Gesetzgebung im Stich gelassen wurden. Als vorübergehende Hilfe schicken wir Ihnen einen Entwurf, der den Erfordernissen gem. der DSGVO entspricht und darüber hinaus alle für die Abrechnung der Kurtaxe notwendigen Daten erfasst.Sie sollten sich zusätzlich schriftlich von der TI bestätigen lassen, dass Ihre Gästedatenangaben, sowohl in der alten Version auch in der neuen Version, keinesfalls an Dritte weitergegeben werden. (Verpflichtungserklärung).
Damit befinden Sie sich haftungsrechtlich auf der sicheren Seite. Sollten die Verantwortlichen der Gemeinde Ihnen diesbezüglich Probleme bereiten, werden wir diese sammeln und an die Datenschutzbehörde weiterleiten.
Dies ist keine Rechtsberatung.
Wir weisen nochmals daraufhin, dass Sie uns bitte unbedingt melden sollten, wenn Sie von uns keine Mitteilungen mehr wünschen.

Forum Langenargen 04.06.2018

Wir haben zum besseren Verständnis, die Grafik noch mehr verdeutlicht.

Die Bundesdatenschutzverordnung ist so kompliziert und zum Teil auch widersprüchlich, dass es noch reichlich Diskussionen geben wird.
Es gibt einen eindeutigen Satz, der da heißt: "Die Daten, die über die Meldepflicht erhoben werden, dürfen nicht für Marketing-
zwecke genutzt werden". Genau das macht jedoch die Gemeinde und gibt das sogar im Gegensatz zu früher auch noch zu.
Der Meldeschein wird eindeutig für andere Zwecke wie z.B. die EBC Erstellung und zu Marketingmaßnahmen missbraucht.

Nochmals: Die Daten, die für die Erstellung der EBC angeblich erforderlich sind, haben auf dem Meldeschein absolut nichts
zu suchen.!! Die Gemeinde schreibt dazu: Wenn es den Gast interessiert, wo seine Daten landen, kann er das erfragen.
Warum wird das nicht von vorne herein für alle Gäste per Informationsblatt veröffentlicht?
Es wird sogar angeboten, der Gast könne sich an den Landesdatenschutzbeauftragten wenden. Vor 6-7 Monaten ist unserer
Erfahrung nach von dort keine Antwort zu bekommen.
Bei der Erstellung der EBC resultiert ein verbotenes Kopplungsgeschäft, denn
nur, wenn man mehr Daten als bei der
Meldekarte erforderlich sind, preisgibt und dazu eine Unterschrift leistet, erhält man die EBC.

Forum Langenargen     05.06.2018

Offener Brief an Herrn Jost und Herrn Bitzer

Offensichtlich wissen Sie noch nicht, dass der alte Gästemeldeschein infolge der neuen DSGVO seit dem 25.05.2018
ungültig ist, denn Europ. Datenschutzrecht hebelt das Deutsche Datenschutzrecht aus.
Auf dem neuen Meldeschein fallen die Namen der einzelnen Familienmitglieder, deren Geburtsdaten und deren Wohnort weg.
Die Gastgeber sind völlig verunsichert. Was aber noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass in der letzten Kurtaxensatzung
nach wie vor ein verbotener Kopplungsvertrag enthalten ist, der Ihnen bald sehr viel Ärger bescheren wird.

Forum Langenargen   02.06.2018

Und es geht doch

Im Spiegel online war zu erfahren, dass die Deutsche Bundesbahn ab 1.August plant, bei Fernzügen ab 100 km ein
sog. Cityticket zu integrieren, welches eine kostenlose An- und Abreise mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht.

Forum Langenargen     28-05-2018

Ignoranz

Kaum wurde die neue Datenschutzverordnung am 25.05.2018 in Kraft gesetzt, da entdeckt man in den aktuellen
Kurtaxenordnungen der Gemeinden Eriskirch und Langenargen einen schwerwiegenden Verstoß gegen die
Datenschutzverordnung. Unter dem Paragraphen 5 findet sich ein typischer Kopplungsvertrag, der strengstens
verboten ist.
Ein schon vor Monaten erfolgter Hinweis wurde von beiden Gemeinden ignoriert.
Forum Langenargen     26-05-2018

Ärger vorprogrammiert

Eigentlich schon zu spät erhielten die Gastgeber am Stichtag, dem 25. Mai, einen Leitfaden des Deutschen
Tourismusverbandes wegen der neuen DSGVO. Die meisten dürften große Verständigungsprobleme gehabt
haben, vor allem bei Begriffen wie "Privacy by Design" und "Privacy by Default".
Ganz entscheidend waren an gleich drei Stellen ( Seite 4, 5 und 6) die Hinweise auf nicht erlaubte Kopplungsverträge.
Genau solch ein verbotener Vertrag steht in der bereits mehrfach geänderten Kurtaxensatzung.
Obgleich wir mehrfach darauf hingewiesen hatten, hielt es die Gemeinde nicht für nötig, sich an die Gesetzgebung zu halten.
Man muss kein Wahrsager sein, um zu vermuten, dass es sehr bald Ärger mit der Datenschutzbehörde geben wird.

Forum Langenargen     26.05.2018

„Fürchtet euch nicht!“

Forum Langenargen und Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. helfen nicht nur bei digitaler Selbstverteidigung.

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Fürchtet euch nicht-24-05-2018.docx

Peter Groß (PeG)   24.05.2018

Dummheit siegt
Obgleich wir die Verantwortlichen seit Monaten mehrfach gewarnt haben, haben sie die Kurtaxensatzung den Erfordernissen
der DSGVO dank ihrer Inkompetenz und Arroganz noch immer nicht angepasst.
Somit ist die Kurtaxensatzung genau genommen ungültig. Die Konsequenzen werden nicht lange auf sich warten lassen.

Forum  Langenargen  24.05.2018

"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" (Zitat BM Krafft bei der ersten Bürgerversammlung 2015)

"Kurzfristige Mitteilung aus der TI vom 22.Mai 2018 Den Gastgebern werden 48 Stunden Zeit gelassen!
Einige davon sind im Urlaub. Liebe Hoteliers, liebe Gastgeberinnen und Gastgeber, um Ihnen auch in
Zukunft verschiedenste Informationen per E-Mail zukommen lassen zu dürfen, bedarf es aufgrund der
neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO/ gültig ab dem 25. Mai). "

Seit mindestens einem Jahr ist die DSGVO in Krafft getreten! Sie kommt ab 25.Mai jedoch in Anwendung.
Seit ca. sieben 7 Monaten hat das Forum wiederholt auf die inhaltliche Brisanz der DSGVO sowie das "magische"
Datum, den 25 Mai 2018 schriftlich und öffentlich hingewiesen. Jetzt kommt das verschlafene Langenargener
"Amt für Tourismus" ultra kurzfristig und versucht eine Daten-Bestätigung von ihren Vermietern einzufordern.
Die TI LA hat sogar die Lächerlichkeit aufgeboten und eine knappe Frist formuliert. Das ist juristisch jedoch hinfällig,
weil im Kontext zum Sachverhalt die Frist unverhältnismäßig kurz ist und daher rechtlich nicht haltbar ist.
Ein bischen juristisches Grundwissen wäre ganz hilfreich. Selbstgeschnitztes Recht ist nichts wert.
Tante Erna würde einen chronischen Fall von Schnachnaseritis diagnostizieren.
Was ist Strategie? Was ist Organisation? Herr Jost soll Echt-Berater der EBC sein?
Servicegedanke und Dienstleistungshaltung der TI LA sind wiederholt treffsicher - unterirdisch auf einem Boden
so karg wie auf der Alb.
Fakt ist, dass quer durch die Presselandschaft das Thema DSGVO öffentlichkeitswirksam publiziert wurde.
Die Tourismusfachpresse, die Ministerien und selbst die Landratsämter haben das DSGVO-Thema voll auf dem Radar.
Nur der Tourist Information Langenargen fehlt es wieder mal an Peilung.
Weihnachten kommt auch jedes Jahr ganz überraschend....schlaft weiter!

N. Bleicher   23.05.2018

Ganz offensichtlich gibt es bei der TI weiterhin verschiedene Probleme

Das Feedback der Gastgeber lässt zu wünschen übrig, Obgleich es für das erste Quartal für viele Gemeinden
in Baden-Württemberg endgültige Ergebnisse für die Buchungen gibt (durchschnittlich 6,2% plus!),
hüllt sich Langenargen beharrlich in Schweigen.
Erste Umfragen lassen nichts Gutes ahnen!

Datenschutzgrundverordnung/ E-Mail-Verteiler, Incomingsoft, Belegungsmeldung

Liebe Hoteliers,
liebe Vermieterinnen und Vermieter,
nach der Rückmeldung von einigen Vermieterinnen und Vermietern haben wir natürlich Verständnis dafür,
dass einige von Ihnen aufgrund eines Pfingsturlaubs oder anderen Gründen die sehr knappe Frist zur Neuanmeldung
bezüglich der Aufnahme in den E-Mail Verteiler nicht einhalten können.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Anmeldung in den nächsten Wochen nachzureichen. Jedoch sind wir ab dem
Inkrafttreten der EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am Freitag, 25. Mai 2018 per Gesetz dazu angehalten,
keine Mails an Vermieterinnen und Vermieter zu senden, von denen wir noch nicht die Erlaubnis bekommen haben.
Sobald Sie die Anmeldung bei uns eingereicht haben, nehmen wir Sie wieder in den Verteiler auf.
Ich bitte Sie hierfür um Ihr Verständnis.
Außerdem haben Nutzer eines Computers von Apple mit dem Internetbrowser Safari zur Zeit Schwierigkeiten,
sich bei Incomingsoft anzumelden. Wir haben Intobis auf diesen Umstand hingewiesen und werden Sie informieren,
sobald der Fehler behoben ist. Falls Sie davon betroffen sind, können Sie vorübergehend den Internetbrowser
Mozilla Firefox installieren. Mit diesem Browser sollte die Anmeldung problemlos funktionieren. Außerdem möchte
ich nochmals darauf hinweisen, regelmäßig die Belegungsmeldungen einzupflegen bzw. an uns zu melden.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Es grüßt Sie
Ihr
Valentin Müller
Amt für Tourismus, Kultur und Marketing

23.05.2018

Kurzfristige Mitteilung aus der TI:
Den Gastgebern werden 48 Stunden Zeit gelassen! Einige davon sind im Urlaub.

Liebe Hoteliers,
liebe Gastgeberinnen und Gastgeber,
um Ihnen auch in Zukunft verschiedenste Informationen per E-Mail zukommen lassen zu dürfen, bedarf es aufgrund
der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO/ gültig ab dem 25. Mai) eine eindeutige Einwilligung Ihrerseits.
Mit Ihrer Zustimmung ermöglichen Sie uns, die gewohnte E-Mail-Kommunikation aufrecht zu erhalten und Sie über
die wichtigsten Neuigkeiten zu informieren. Wenn Sie auch in Zukunft E-Mails von uns erhalten möchten, senden
Sie uns das angehängte Formular mit Ihrer Einwilligung bitte bis spätestens Donnerstag, 24. Mai ausgefüllt und
unterschrieben zurück. Gerne können Sie dieses auch in den Briefkasten werfen oder persönlich bei uns vorbeikommen.
Sollten wir kein ausgefülltes Formular Ihrerseits bis Donnerstag erhalten, werden Sie automatisch aus unserem
E-Mail-Verteiler gelöscht und Sie erhalten keine Nachrichten mehr von uns.

Es grüßt Sie

Friederike Geissler      22.05.2018

  Aufruf ! 

Wir suchen dringend Personen, die immer noch glauben und plausibel begründen können,
dass die Plastik-EBC besser ist, als z.B. die papierene Konuskarte.
Anfragen bei einigen Protagonisten wurden bis heute nicht beantwortet.

Forum Langenargen 07.05.2018

Mehrere Privatvermieter beklagten sich, dass am Parkplatz vor der Tiefgarage in einem Schaukasten lediglich Werbung
der Hotels erscheint. Wenn Gäste, die noch nicht gebucht haben, z.B. Radfahrer zu Zeiten, an denen die TI geschlossen hat,
anreisen, erhalten sie keinerlei Information über Privatvermieter.
Vorschlag: Die TI sollte eine Liste mit den Daten der Privatvermieter an drei bis vier Schwerpunkten anbringen.
Damit wäre allen geholfen.

Forum Langenargen   22.05.2018

EBC-Gegner: In Immenstaad noch rausgeworfen, in Salem hieß es: Herzlich Willkommen !

Peter Groß (PeG) für Forum Langenargen und Gastgeber Uhldingen – Mühlhofen e.V. 18. Mai 2018

„Schaffen Sie mit Ihren Händen und ihrem Herzen, dann gelingen die schönsten Dinge für Haus, Garten und Seele“, so lautet ein Wahlspruch der Familie Schwehr, deren Ferienhof Herbert Maerz für das jüngste Gastgebergespräch im Mai 2018 für einen Meinungsaustausch ausgesucht hatte. Dem Gastgeber Uhldingen Mühlhofen e.V. ging es um Achtsamkeit, Fortschritt und den Ausbau nachbarschaftlicher Beziehungen. Wie schon zuvor im Sipplinger Hotel Krone oder der Seefelder Besenwirtschaft „jamma nich“. Ein Abend, der dem Fortschritt, der Kreativität, der demokratischen Teilhabe, wie auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Region gewidmet war. Für viele Gastgeber sind die Grenzen finanzieller Belastung durch Tourist – Informationen (TI), Internetportale, selbst ernannte Dachorganisationen, wie Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) und einer schikanösen Verwaltungsbürokratie längst überschritten. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, aus welchem Grund die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen einen Gemeindezuschuss von 640.000 Euro nur für die TI benötigt. Oder Langenargen fast 250.000 Euro allein für die DBT und den Verkehrsverbund Bodo aufwenden muss.

Der Abend in Salem – Weildorf begann nicht einmal mit großen Überraschungen. Die Echt Bodensee Card (EBC) der DBT gehörte in der Region nie zu den wirklich wichtigen Dingen, die man unbedingt haben wollte. Auch wenn manche Bürgermeister oder Mitarbeiterinnen der TI´s bis heute nicht verstanden haben, dass sie allein durch die selbsternannte Dachorganisation DBT den Bestand des eigenen Arbeitsplatzes gefährden.

Man braucht eben Faltblätter, Broschüren und Internetseiten nicht in doppelter Ausführung, einmal von der DBT unter der Marke echt Bodensee und dann noch einmal als Ortsausgabe der TI. Ja, es gibt noch TI – Leiterinnen im Hofstaat der DBT, die sich der Erkenntnis verschließen, dass hier ein Esel mit Goldstücken gefüttert wird, der dann etwas fallen lässt, das man nicht am Schuh kleben haben möchte. Der Verlust der DBT summiert sich auch 2017, nach Bekenntnis des Geschäftsführers der DBT, auf 567.000 Euro. 

Der Aufwand für den neuen e-Fahrschein beim Verkehrsverbund Bodo verschlingt einen Betrag zwischen 8 und 10 Mio. Euro. Bisher nur, damit etwa 7.000 Gelegenheitsfahrgäste bei jedem Ein- und Ausstieg wiederholt ein- und auschecken und dafür mit einem Fiepton belohnt werden, während von ihrem Girokonto, möglicherweise unkontrolliert, Abbuchungen vorgenommen werden. Dazu kommt, dass die sogenannten Trassenpreise der Deutschen Bahn etwa doppelt so hoch sind wie in anderen Regionen und Fahrgäste für ausgefallene Züge oder Busse im Bodenseekreis nicht entschädigt werden. Das macht den Fahrpreis für Einheimische viel zu teuer und gibt einem Gedanken neuen Aufwind, durch den Zusammenschluss verschiedener Verkehrsverbünde einen leistungsfähigen Verbund „rund um den See“ oder einen Europäischer Länderverbund, nach dem Vorbild des Verkehrsverbundes Vorarlberg endlich durchsetzen zu können.

So konnten sich Herbert Maerz und Manfred Maier im Zusammenhang mit der EBC kurzfassen, das Erfolgsmodell einer einfachen Gästekarte nach dem Vorbild der VHB – Card vorstellen und sich dem nächsten Thema zuwenden, dem neuen Datenschutzrecht. Dazu gibt der Leitfaden des Hotelverband Deutschland (IHA), recht viele Informationen, ebenso die Webseiten www.forum-langenargen.de oder www.Gastgeber-Uhldingen-Muehlhofen-e.V.de. Allgemein herrscht die Auffassung zu dem Themenkomplex vor, die elektronische Meldung zu verweigern oder eine Bestätigung der Meldebehörde zu verlangen, um eine rechtliche Verantwortung als sogenannte Ersterfassungsstelle auszuschließen. So lange bis Bundeskanzlerin Angela Merkel die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstanden hat und verständlich für alle Menschen erklären kann oder endlich eine rechtsgültige Anordnung der Gemeinde vorliegt.

Um Kosteneinsparungen zu erreichen und die Attraktivität der Region für Gäste zu erhöhen, bemüht sich der Gastgeberverein künftig um Initiativen der Gasthäuser, die einen Touristen – Stammtisch einrichten und damit eine Begegnung von Einheimischen und Gästen ermöglichen. Der Gedanke ist zwar nicht neu, war bereits in den Zeiten vor dem Internet höchst erfolgreich und brachte Stammgäste, die der Region seit Jahrzehnten treu verbunden sind. Man verspricht sich davon nicht nur bessere Öffnungszeiten für Rat suchende Touristen, sondern auch einen abwechslungsreichen Meinungsaustausch zwischen interessierten Einwohnern und touristischen Gästen sowie drastische Einsparungen bei den Kosten der TI´s. Diese könnten durchaus mit der Hälfte des Personals auskommen. In der Regel dienen sie nur als Agentur für die Weiterleitung von teuren Dienstleistungen, wie man im Impressum der Drucksachen oder aus dem Impressum der Internetportale nachlesen kann.

Die Leiterin des Eigenbetriebs Tourist-Information Uhldingen-Mühlhofen verkündete stolz verantwortlich zu sein für Gestaltung und Pflege der Homepage www.seeferien.com sowie soziale Netzwerke. Wenige Klicks später erfährt man, dass die Technische Umsetzung, Grafik und Design in Händen der www.land-in-sicht.de  in 79295 Sulzburg liegen, sowie die Homepage der TI von der www.hitcom.de , 78655 Dunningen betreut wird. Langenargen beschäftigt www.rz-kiru.de Reutlingen-Ulm, Salem www.neusta-ds.de in 80802 München und Sipplingen die www.seedata.de in 88662 Überlingen. Wären die TI´s Werbeagenturen, stünde ihnen nur eine Vermittlungsgebühr von 15% zzgl. Umsatzsteuer zu. Wie es auch bei touristischen Vermittlungsportalen üblich ist. Da ließen sich immense Personalkosten sparen, würde das TI Personal nicht wiederholt als Begleitchor für die DBT benötigt und eingesetzt werden. Auf Kosten der Steuerzahler übrigens.

Am Schluss der Veranstaltung gab es noch eine ermutigende Nachricht, nach der sich Mitbürger*innen mit dem Gedanken tragen, einem Bündnis von Parteilosen für die nächste Kreisrats- und Gemeinderatswahl als Kandidat*in zur Verfügung zu stellen. Nach wirklich schäbigen Vorkommnissen, wie in jüngster Zeit in Langenargen und anderen Gemeinden geht man davon aus, dass sich unabhängig von der Parteiräson, die besten Ergebnisse für die Region durch freie, von der Parteivormundschaft unabhängige Kandidaten erreichen lassen, die nur ihrem besten Wissen und Gewissen verantwortlich sind. Der Gastgeberverein und das Forum Langenargen hoffen, dass künftig junge und ältere Mitbürger*innen an einer sozialen und demokratischen Zukunftsgestaltung mitwirken.

Brief einer Gastgeberin
Sehr geehrter Herr Jost,
ich habe Frau Abler  neulich einen Brief an die Kurverwaltung übergeben .Sie versicherte mir, daß Sie diesen Brief bekommen
und mir antworten. Bisher ist nichts geschehen. Gleichzeitig bin ich immer noch enttäuscht, daß an der Infotafel bei der
Sparkasse nur
Hotels eingetragen sind. Im Jahr 2017 haben -Radfahrer Unterkünfte gesucht und nichts bekomen in LA,
denn die Kurverwaltung
ist ja nur begrenzt besetzt. Nach Feierabend läuft nichts mehr. Auch Gäste haben nach Feierabend
noch Wohnungen gesucht.
Seitdem bekomme auch ich nichts mehr. Wahrscheinlich sind nur noch Hotels wichtig für LA.
Normale Bürger, die hier kurz
eine Übernachtung suchen, bleiben auf der Strecke.
Freundliche Grüße von Frau B.

18.05.2018

Wichtig für die Vermieter

Liebe Frau Abler,
ich wurde von mehreren Vermietern-innen angeschrieben, die sich nicht sicher sind, wie man die Freistellung für
Messeaussteller beantragt. Können Sie uns hierfür bitte ein Formular zur Verfügung stellen oder kann dies ganz
zwanglos vom Gastgeber geschrieben werden.
Messeaussteller, die morgens früh das Haus verlassen und abends spät heimkehren, kommen im nächsten Jahr
bestimmt nicht wieder, wenn man ihnen am Ende eine hohe Zusatzrechnung präsentiert.
Wir Gastgeber-innen bestätigen unseren Messegästen teilweise ein Jahr im Voraus. Die Preise sind dann fest,
wir haben einen Vertrag mit ihnen abgeschlossen.
Wenn die Gemeinde dann Anfang des Jahres auf einmal Kurtaxekosten für Geschäftsreisende aus dem Hut zaubert,
sind wir Vermieter-innen die Dummen, die auf den Kosten sitzen bleiben. Gibt es hier eine Kulanzregelung für diejenigen
Vermieter-innen, die nicht wussten, dass es einen Freistellungsantrag bedarf und die nun fette Rechnungen erhalten haben?

Mit freundlichem Gruß
Annette Pfleiderer

 

Hallo Frau Pfleiderer,

die Beantragung der Freistellung kann formlos! vom Gastgeber an Herrn Jost geschrieben werden.
Wenn Sie uns die Bestätigungen vom letzten Jahr demnächst zukommen lassen, werden wir die Kurtaxe aus Kulanz
nicht erheben. Dabei sollte allerdings das Datum der Bestätigung ersichtlich sein.

Es grüßt Sie
Ihre Vera Abler
Finanzverwaltung

17.05.2018

Wann wachen die hiesigen Touristiker endlich auf?
Wo bleibt die Vernunft?

Wann begreift man endlich, dass die völlig inadäquate Kurtaxe von 3,15 Euro ein Sargnagel für den örtlichen Tourismus ist?
Am westlichen Bodensee hatte man 2017 dank Papierkarte bei einer durchschnittlichen Kurtaxe von 2 Euro eine Steigerung
der Gästeankünfte um 5,2 bis 11 %. LA hatte einen dramatischen Rückgang von 7 %! Auch jetzt ist der Start sehr! verhalten!
Gäste, die jetzt wegbleiben, werden vermutlich nicht mehr wiederkommen. In Bayern waren es letztes Jahr 4 % Steigerung.
Jetzt las man in der SZ die folgende Überschrift:
"Die ganze Welt will in Bayern Urlaub machen" Alleine im ersten Quartal ergab sich jetzt schon eine
Steigerung von 7,2 % !!!!

Man erwartet in diesem Jahr erneut eine weitere deutliche Steigerung!

Betreff: (8)Tourismus - Topziel Bavaria - Bayern - Süddeutsche.de

http://www.sueddeutsche.de/bayern/tourismus-die-ganze-welt-will-in-bayern-urlaub-machen-1.3970391

Heute las man in der SZ, dass Baden-Württemberg im 1. Quartal eine Steigerung von 6,2 % aufweisen kann.
Die aktuellen Quartalsdaten von Langenargen werden schamhaft verschwiegen.

Die hiesigen Gastgeber können diese Abwärtsspirale nur aufhalten, wenn sie sich solidarisieren und geschlossen eine
Rücknahme der Kurtaxenerhöhung fordern. Der unselige Vertrag mit der DBT läuft noch bis nächstes Jahr.
Bis dahin muss die Gemeinde erneut über 200.000 Euro an die DBT überweisen, man fragt sich nur wofür?
Fordern Sie die sofortige Kündigung, sonst droht garantiert die nächste Steuererhöhung. und ein Verlust weiterer Gäste!
Kein Ort am See, außer Überlingen (Landesgartenschau) hatte in einem Jahr eine Erhöhung der kurrelevanten Kosten
von 60 %! Es ging lediglich um weniger als 5 %.
Böse Zungen sprechen von einer kindischen Trotz- und Strafaktion des Bürgermeisters, weil ein Großteil der Gastgeber
ihn beim VGH Mannheim restlos blamiert hat. Diese grotesken Mondpreise glaubt natürlich keiner. Herr Benz spielt
ergeben mit. Donaueschingen hat bei weitem mehr Parks, Blumenarrangements und sonstige Aufwandskosten und
bietet wesentlich mehr Events. Der fast mondäne Kurort hat seit Jahren die Konuspapierkarte, die freie Fahrt mit Bus
und Bahn auf einer Fläche anbietet, die 16 mal größer ist als die der EBC.
Die Kurtaxe beträgt dort trotzdem nur 1,50 Euro!!
Wieso erdreistet sich der kleine Erholungsort LA mit minimalen Angeboten dazu, eine doppelt so hohe Kurtaxe wie der
mondäne Kurort Donaueschingen zu verlangen und damit nach Baden-Baden die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs
zu verlangen?

Da die Finanzierung der DBT mit 25 Cent/Übernachtung aus Mitteln der Kurtaxe vom VGH für rechtswidrig erklärt wurde,
können die Pilotgemeinden Langenargen, Eriskirch, Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen diese nicht mehr aus der Kurtaxe
und damit für die Gemeinde kostenneutral bestreiten. Da die Gemeinden sich aber gegenüber der DBT vertraglich verpflichtet
haben, können diese nur aus Mitteln des Gemeindehaushalts und damit nicht mehr kostenneutral finanziert werden.
Da helfen auch keine Tricks wie Erhöhung der Kurtaxe bzw. Erhöhung der Fremdenverkehrsabgabe, denn alle Abgaben,
welche die Gemeinden einnehmen, sind entweder direkte oder indirekte Steuern. Viele Bürger der Gemeinden werden damit
zur Finanzierung von Bodo/DBT mit herangezogen, obwohl die kostenlose Nutzung des Personen-Nahverkehrs nur für einen
ausgewählten Personenkreis (des Gastes) über die DBT bevorteilt werden. Die DBT durch eine allgemeine Steuer zu
finanzieren, ist mit dem Recht des Gleichbehandlungsgrundsatzes deshalb nicht zu vereinbaren und wird ggf. ein erneutes
Verfahren beim VGH Mannheim nach sich ziehen.

Forum Langenargen   11.05.2018

Elektronische Gesundheitskarte

Die elektronische mit Chip besetzte Gesundheitskarte lag schon lange in den letzten Zügen (wir berichteten bereits darüber).
Wegen ihr wurde in mehr als 10 Jahren Entwicklungschaos über 1 Milliarde Euro in den Sand gesetzt (bei der EBC sind es
inzwischen 2,8 Millionen Euro).
Die Gemeinderäte Zodel, Kleiser und andere, sowie einige Hoteliers glauben immer noch an den Segen der Plastikchipkarten
und wollen einfach nicht akzeptieren, dass sie da rückständig sind und einen kostspieligen Irrweg erzwungen haben.
Hätte man gleich die von uns vorgeschlagene Papierkarte genommen, wäre das nicht passiert.
Die Meinung der meisten Bürger hat sie überhaupt nicht interessiert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich offen für das Aus der elektronischen Gesundheitskarte gezeigt:

https://de.nachrichten.yahoo.com/merkel-offen-f%C3%BCr-elektronischen-gesundheitskarte-122834833.html

Forum Langenargen   10.05.2018

 

 Wichtig 

Datenschutzfachleute weisen nochmals eindrücklich daraufhin, dass die Person, die die Gästedaten auf den Meldescheinen
als Erster ausfüllt, für spätere Datenschutzvergehen haftet.
Deshalb hat die elektronische Meldung durch den Gastgeber für ihn ein gewisses Risiko. Man sollte deshalb den Meldeschein
mit Hand durch den Gast ausfüllen lassen. Dazu sollte sich der Gast von der Gemeinde schriftlich bestätigen lassen,
dass sie die Haftung übernimmt und dass sie sich verpflichtet, die Daten nicht an Dritte weiterzugeben.
Die zum Meldeschein gehörende Unterschrift gilt einzig und alleine für diesen Schein und nicht als Vollmacht für die EBC!

Dies ist keine Rechtsberatung!

Das Dokument für die Unterschrift der Gemeinde sollte ungefähr so lauten:
Hiermit bestätigt die Gemeinde Langenargen, dass die Unterschrift auf dem Meldeschein einzig und allein für diese Meldung
an die Gemeinde wegen der Kurtaxenberechnung genutzt werden darf. Die Daten dürfen nicht an Dritte für Marketingzwecke
weitergereicht werden. Die Gemeinde übernimmt diesbezüglich die volle Haftung.

Unterschrift:  ...................................................................

Forum Langenargen 10.05.2018

Vorteil der Plastikkarte ?

Meine Antwort zu Tourismus "Vorteil" der EBC lautet:

Sie ist knitter- und bügelfrei wie Nylonhemden und sie ist ein hervorragender Keimträger, den man zwar auch mal desinfizieren
kann, wobei dann der Aufdruck beschädigt werden könnte. Eine weitere Krankheitsursache ist aber Angst vor Ausforschung
und später eine Angelegenheit für die Psychologen, weil die Frage bleibt:

"Was weiß die Krake jetzt alles über mich?"

Peter Groß   10.05.2018

Waren Sie auch schon ein Hackeropfer?

Erst wurde Facebook gehackt, dann Twitter und WhatsApp und jetzt auch noch die die privaten Telefon- und Internet-Router.
Inzwischen können auch die Hotelplastikschließkarten gehackt werden (Einbruch ohne Spuren).
Nach dem gleichen Prinzip arbeitet die EBC Plastikkarte (NFC). Genau diese wollte Herr Hess von der DBT
den Gastgebern unterjubeln, unterstützt von Landrat Wölfle, dem Bürgermeister, Herrn Jost, einigen Gemeinderäten,
vor allem Herrn Zodel und einigen Hoteliers, insbesondere Herrn Wocher und Herrn Wittmann jun.
Sie verdanken es Frau Pfleiderer, die einige Verstrickungen und Datenverstöße aufgedeckt hat und mit Hilfe des
Forums Langenargen und der GUM Uhldingen und finanzieller Unterstützung vieler Gastgeber aus den Seegemeinden
sich erfolgreich an den Verwaltungsgerichtshof in Mannheim gewandt hat, dass Ihnen dieser Kelch erspart blieb.
Mit der erstrittenen Papierkarte gibt es kein Check-out und Check-in. Ein Ehepaar mit zwei Jugendlichen hätte
bei einer Fahrt mit der E-Card von der Reichenau nach Stein am Rhein 48 Mal diesen Vorgang durchführen müssen.
Dieses Beispiel zeigt die Absurdität dieser Plastikchipkarten.
Dazu kommt auch noch der Umstand mit den Pfandkarten.

  Forum Langenargen 08.05.2018

Geheimtip

Freie Fahrt mit allen Bergbahnen und Bussen in Klosters und Davos ab einer Übernachtung von mindestens 47,50 Franken!
Mehr Leistung für wenig Geld geht nicht! Da kann die EBC nicht mithalten.
https://www.davos.ch/davos-klosters/information-anreise/gaestekarte/
Forum Langenargen 08.05.2018

 

 

Peter Groß. Leserbrief zu: EBC-Gegner werden in Immenstaad rausgeworfen.

Schwäbische Zeitung vom 04. Mai 2018

Nicht nur in Langenargen ist er seit Jahrzehnten bekannt und geachtet. Bis heute sieht man Dr. med. Hartmut Walter als einen Muntermacher in Sachen Tourismus, engagiertem Natur- und Datenschutz. Es gehört schon viel Kopflosigkeit dazu, solch einen aktiven Demokraten hinaus zu komplementieren. Herbert Maerz ist als Vermieter nicht weniger engagiert. Allein seit Beginn dieses Jahres haben sie in vier Vortragsveranstaltungen nahezu 400 Gastgeber begeistert und mit Kritikern geduldig diskutiert. Es geht auch um die Frage, brauchen wir die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT), die nach Angaben des Geschäftsführers Enrico Heß, in Immenstaad auf Anfrage bekannt gab, im vergangenen Jahr, neu 576.000 Euro an Gesellschaftereinlagen und damit Steuermittel verbraucht zu haben und dass sowohl Frickingen als auch Heiligenberg in diesem Jahr der DBT nicht beitreten. Heß erklärte, dass die EBC-Abgabe von 75 Cent an den Verkehrsverbund nicht steigt, obwohl das Fahrtentgelt bei Bodo seit 2016 um ca. 5% erhöht wurde. Ein Zulieferer GEIOS ist insolvent. Viele warten auf die Gesamtverluste der DBT. Jeder durfte eine Frage stellen und als das zunehmend unangenehm wurde, zog sich die Diskussionsleiterin mit dem Mikrofon zurück und erklärte plötzlich, ortsfremde Nachbarn seien unerwünscht, man wolle sich mit den Immenstaadern zurückziehen, die sich gar nicht verunsichert fühlten und deren empörte Reaktion dazu führte, dass Stegmann und Brittner-Widmann betonten, es sei nicht die Absicht gewesen, jemanden auszuladen – nur die Betroffenen waren da schon auf dem Weg zu den Fahrzeugen. Gerade zum Thema Datensicherheit hätte auch Frau Pfleiderer vieles sagen können, bevor Gastgeber wegen eines Abmahn-Vereins oder findigen Rechtsanwalts Haus und Hof verlieren. Das kann nach dem neuen Datenschutzrecht sehr schnell gehen. Aber über dieses Thema wird die Schwäbische bald berichten. Nun möchte ich abschließend anmerken, dass der junge Bürgermeister Johannes Henne den Demokratie-Test eindeutig nicht bestanden hat. Da gibt es Gemeinsamkeiten mit seinem CDU-Amtskollegen Achim Krafft aus Langenargen.

 

Heute kam zum zweiten Mal in einer Woche eine Störmeldung aus der TI.
Vor einigen Tagen wurden die Kurtaxenrechnungen fehlerhaft erstellt.
Heute kam die Meldung,  dass zur Zeit keine Meldescheine ausgedruckt werden können!

Aus dem Touristikbüro wird beklagt, dass fast die Hälfte der Gastgeber/innen  immer noch nicht aktuell im
System von Vontobis gemeldet ist!!!

Es  wäre für die Bürger hilfreich, wenn die  Homepage  der Gemeinde immer auf einem aktuellen Stand wäre.
Es  darf nicht sein, dass die  Internetadressen  der  Gemeinderäte nicht mehr stimmen.
Es darf auch nicht sein, dass Leistungen für die EBC als kostenlos bezeichnet werden,
die auch ohne EBC für jeden Bürger kostenlos sind.

Forum Langenargen 07.05.2018

Betreff: Freibad
Heute fuhr ich mit dem Rad nach Lindau. Interessant, dass alle ! Strandbäder auf der Strecke geöffnet waren.
Nachdem Langenargens Hauptsaison am 1. März beginnt, finde ich es unnormal, dass wir erst am10 Mai als
Letzter die Freibadsaison eröffnen.
Eigentlich viel zu früh, denn fürs Wochenende ist schlechteres Wetter angesagt.
Unsere Gäste sind leider nicht entzückt, da sie während ihres Aufenthalts vom 28.4. - 11.5. keine Chance
hatten / haben werden, ins Langenargener Freibad zu gehen.
Zum Glück können wir ihnen schöne Strandbäder in Bayern empfehlen.
Vielleicht machen sie das nächste Mal dann gleich in Bayern Urlaub?
E.W.

Wie vorhergesagt!
Nachdem schon in Wasserburg Ausfälle der BODO Terminals am Bahnhof gemeldet wurden, ist nunmehr Langenargen
an der Reihe. Wenn der Reisende beim Check-In nicht sehr schnell durch die Unterführung hin und zurück den Bahnsteig
wechselt, könnte sich das am Monatsende auf seinem Konto bemerkbar machen.
Rollstuhlfahrer sind da im Nachteil !!

Forum Langenargen 07.05.2018

Chamäleon mit der Hornbrille

Bei den letzten Touristikveranstaltungen in Sipplingen und Immenstaad war eine erstaunliche Wandlung bei
Herrn Hess von der DBT festzustellen. Er lobte die Papierkarte. die er über Jahre mit allen Mitteln bekämpft hatte.
So verkündete er jetzt, es gäbe keine Datenschutzprobleme, das Procedere wäre jetzt viel einfacher, der Check in,
Check out entfiele, und das Pfand hätte sich auch erledigt. Er tat gerade so, als wäre das auf seinem Mist gewachsen,
dabei saßen ihm die Geburtshelfer der Papierkarte gegenüber. Kein Wort davon, dass er für sein gescheitertes
Projekt 2,8 Millionen Euro verbrannt hat. Im Gegenteil, er schob den Gastgebern die Schuld zu, weil sie sie zu wenig
Akzeptanz gezeigt hätten.
Die DBT wurde 2013/2014 einzig und alleine wegen der Entwicklung der EBC gegründet. Jetzt erzählt Herr Hess
den erstaunten Bürgern, die EBC sei nur ein kleiner Mosaikstein in der DBT-Geschäftstätigkeit. Doch ganz am Rande
war zu vernehmen, dass er immer noch an die Zukunft einer neu entwickelten Plastikchipkarte glaubt.
Als Vision brachte er sogar ins Gespräch, die Hoteliers könnten sie auch als Türöffner bzw. Türschließer benutzen
Er hatte noch nicht mitbekommen, dass vor einigen Wochen in den Medien verkündet wurde, dass eine Firma in
Israel eine Software entwickelt hat, mit der man praktisch alle Hoteltürkarten innerhalb einer Minute hacken kann
und unbemerkt die Hotelzimmer betreten kann. Dazu wäre diese Karte hervorragend für seinen Traum der Erstellung von
Bewegungsprofilen geeignet! Mit seiner Kehrtwende fällt der Guru seine Jüngern, wie dem Bürgermeister, Herrn Zodel,
Herrn Kleiser und anderen Gemeinderatsmitgliedern in den Rücken, denn diese hatten die Plastikkarte so
überschwänglich beworben. Dazu gehören auch die Hoteliers Wittmann und Wocher, die sogar als Kronzeugen bei
DBT-Veranstaltungen in anderen Seegemeinden auftraten. Warum dieses außergewöhnliche Engagement?
Es kursieren einige Erklärungen, die noch recherchiert werden müssen. Allen Genannten verdanken die Gastgeber
eine um 60 % erhöhte Kurtaxe, die natürlich nicht ohne Folgen bleiben wird. Für einen Hotelier ist bei einem
entsprechenden Zimmerpreis von über 150 Euro die Kurtaxe nur eine Belastung von 4-5 Prozent. Bei einem Kleinvermieter
sind es ggf. 15 %. Einige Kleinvermieter haben deshalb in den letzten Monaten bereits aufgegeben.
Hier besteht eine eindeutige Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Kleinvermieter.
Die Wendehalspolitik des Herrn Hess brachte nunmehr Herrn Jost und Herrn Benz von der Gemeinde in Bedrängnis.
Die Kurtaxenordnung muss in Kürze zum vierten Mal korrigiert werden. In der Touristinformation häufen sich die Beschwerden.
Die Aussagen beider Herren sind widersprüchlich und zum Teil sogar unwahr.
Es wird sich zeigen, ob die Verantwortlichen gut genug auf die am 25.05. in Kraft tretende Europ. Datenschutzverordnung
vorbereitet sind.

Forum Langenargen 06.05.2018

Offener Brief an Frau Dr. Brittner-Widmann
Sehr verehrte Gastrednerin beim Touristikforum in Immenstaad,

als zugeordnetes Lehrpersonal betreuen Sie für die Duale Hochschule BaWü die Bereiche BWL-Tourismus, Hotellerie
und Gastronomie / Destinations- und Kurort Management. Mit diesem Hintergrund erscheint uns Ihr jüngster öffentlicher
Auftritt nicht nur oberflächlich, sondern auch mit wenig Kompetenz und Sachkenntnis vorgetragen, dafür mit jeder Menge
Anglizismen. Warum muss ich jetzt bloß nur an die Studenten denken?
Vermutlich tragen Sie eine Juniorprofessur, die Sie nach Verlassen der DHBW wieder ablegen müssen. Verlässlich
bleiben uns sicher unsere Erfahrungen des Reisens und die als Gastgeber. The Lake of Constance in Germany erfreut
sich zahlreicher Gäste aus Zentralschwaben und dem gesamten Bundesgebiet. Die Erwartungshaltung und Erfahrungen
dieses Gästekreises zu kennen, bedarf es keiner Strandtaschen mit EBC- LOGO als Umfragegeschenk für knapp
20.000 Euro Steuergeld. Es braucht nur engen Kontakt und Austausch mit den Gastgebern der Region! Wenn man das
nicht versteht, dann hilft auch keine Universität!  Es braucht Diversität ! interdisziplinär arbeiten und Basisevaluation!
OK? Destinationsmanagement - hört sich super an. So wie der Bauer auf dem Obsthof im "Applemanagement" tätig ist.
Uns ist nicht bekannt, ob zu viel Hygge die Sinne eintrüben kann, jedoch stehen Inhalte der Einrichtung im persönlichen
Bereich der Vermieter. Mit Sicherheit war es nett gemeint, aber leider "Thema verfehlt".
Ebenso total daneben ist der Bezug zum Tourismus der Chinesen am See. Mit Sicherheit gibt es hier und da einige
'entsprechende Besucher. Wenn man jedoch Kenntnis vom Tourismus-Markt am Bodensee besitzt, weiß man, dass bisher
weder Russen, Araber noch Chinesen eine relevant große Zielgruppe darstellen. Bei allem Patriotismus, wir benötigen
eine realistische Selbsteinschätzung! Solange jedoch mit akademischen Titeln geblendet werden sollte, statt mit Kompetenz
und Persönlichkeit überzeugt, solange bleibt die EBC ein 3 Millionengrab. Davon hätte die von Ihnen vertretene EBC
den Gastgebern ca. 10.000 gemütliche Hygge Sofa's ausliefern können.
Zum Wohl, Frau Dr. Frau Brittner-Widmann!

E. Frey   06.05.2018
Nicht dass Sie jetzt mit dem Begriff "Hospitality" auf Tournee gehen, aber wer hat´s erfunden?

https://www.bilanz.ch/luxus/wo-die-kuenftige-elite-der-hotellerie-ihr-fachwerk-lernt-792104
Professionalität seit 1893...

Eine Hand wäscht die andere
Vor einiger Zeit bewarb sich die DBT mit der Entwicklung der EBC für einen Innovationspreis im Touristikwesen.
Da sie offensichtlich scheiterte, drehte sie den Spieß jetzt herum und schrieb, damit sie im Gespräch bleibt,
einen Wettbewerb für die beste Touristinformation im Bodenseegebiet aus.
Da die hiesige TI unter der Leitung des Herrn Jost als Pilotgemeinde mit Herr Hess ein fast freundschaftliches Verhältnis hat,
so wechselte die ehemalige Mitarbeiterin Frau von Drateln vor einigen Monaten in das kleine Team der DBT.
Man könnte daher davon ausgehen, dass die TI Langenargen als Sieger hervorgeht.

Forum Langenargen 06.05.2018

P. Groß. Leserbrief an den Südkurier zum Artikel Immenstaad: Premiere für Immenstaader Touristikforum mit Gastgebern, Gastronomen und Einzelhändlern vom 04. Mai 2018

Wer so simple Fragen stellt wie: „Ist der Gast der Zukunft digital – oder will er auch gerne mal wieder analog sein?“ bezieht seine touristischen Weisheiten offensichtlich aus der Regenbogenpresse. Unser Gast von heute ist für die nächsten zehn Jahre analog, trägt Namen wie Helga oder Herbert und ist uns Gastgebern, weil Treu wie Gold, ans Herz gewachsen. Er leidet mit uns unter dem Lärm der Bundesstraßen, weil er nachts kein Fenster öffnen kann und wir sind bemüht, ihn mit einem herzhaften Frühstück ein Lächeln auf den Mund zu zaubern. Er ist schon aus dem Grund nicht digital, weil er sein nächstes Urlaubsziel nicht aus dem Lautsprecher von Alexa hören will. Er ruft an und das Gespräch ist für ihn bereits ein Labsal aus Vertraulichkeit und Gespräch mit dem Nachbarn oder Arbeitskollegen. „Der Tourismus wird nicht mehr analog“, verkündet Frau Prof. Dr. Bittner- Widman und widerspricht ihrer These im nächsten Satz. Redet von Sehnsucht nach Ruhe in einer reizüberfluteten Welt und zum Trend passend „hyggeligem“ Urlaubsquartier. Für Hygge ist inzwischen eine Dänische Möbelkette zuständig und der junge Trend, mit vielen Kissen und Kerzen, sorgt dann dafür, dass auch die letzte Zimmerfrau in einen modernen Hotelbau ausweicht. Wie den namens MAXX-e-Motion, einer Hotel- und Tagungsstätte der Superlative, umgeben von drei weiteren neuen Hotels der Vier-Sterne-Kategorie. Klar, auf Langeoog zahlen die Gäste problemlos 3 Euro Kurtaxe für einen sauber gehaltenen Sandstrand, der für einen Tagesmarsch geeignet ist. Frühstück, Strandwanderung bis mittags, Mittagessen und weiter oder Ruhezeit bis abends und dann mit saubersten Bussen, ohne, mit Werbung verklebten Scheiben, zurück ins Hotel. Frau Prof. Dr. Bittner-Widman kennt das Urlaubsgeschehen aus den aktuellen Szeneblättern und man könnte meinen mit ein paar beherzten Scherenschnitten oder einem leistungsfähigen Bildbearbeitungsprogramm hat sie ihre aktuelle   Multimediashow zusammengebastelt. Von reisenden Chinesen bis Müsli nach Mac-Donalds-Art und eine Markenidylle wie der von der Deutschen Bodensee Tourismus skizzierten. Dann durfte eine Frage gestellt werden, bevor der touristische Platzhirsch Enrico Heß zum einhundert fünften Mal seine Präsentation zur Echt Bodensee Card herunterleierte. Es kam wie immer, die die Diskussion leitende Professorin versuchte wichtigen Fragen zu entgehen und absolvierte ihr Fitness-Programm, bis sie sich entschied den nervenden Fragen sachkundiger Gastgeber aus Nachbargemeinden dadurch zu entgehen, dass sie gegen den Willen vieler Immenstaader erklärte: Wir Immenstaader möchten jetzt unter uns sein, und damit die fremden Besucher spontan vor die Tür setzte. Da half auch kein Protest, weil man bis Schluss der Veranstaltung gern zugehört hätte. Ich vermute das Ende der Veranstaltung ähnelte wie so oft schon einer Kaffeefahrt mit Häppchen, bei der Enrico Heß auf eine spontane Zustimmung zu seiner EBC hoffte. Nur auch das geht wohl aus wie immer und endet wie jüngst in Heiligenberg mit einem Echt-Bodensee-Card-Nein-Danke, jedenfalls bis 2019 - wieder einmal.

Brief an den Bürgermeister von Immenstaad

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Henne,
gestern Abend wurde ich Zeuge, wie Demokratieverständnis mit Füssen getreten wird.
Ich war schon auf vielen EBC-Veranstaltungen, bin aber noch nie mit anderen Gästen vor Abschluss der Veranstaltung
des Raumes verwiesen worden.
Im Einladungsprogramm stand als Schlusspunkt: Eindruck, Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer. Dass dieser Punkt
nur für Bürger von Immenstaad reserviert war, war aus dem Einladungsschreiben nicht ersichtlich und ist sehr ungewöhnlich.
Für mich und andere war genau dieser Teil sehr wichtig. Das Geschwätz mit den Halbwahrheiten von Herrn Hess habe ich
oft genug in verschiedenen Varianten gehört. Schauen Sie sich doch mal seine Vita bei Google an und entscheiden Sie dann,
ob Sie ihm wirklich Vertrauen schenken sollten. Immerhin hat er mit der DBT schon 2,8 Millionen Euro in den Sand gesetzt.
Hätte er von Anfang an auf die von uns propagierte Papierkarte (Konus oder VHB) gesetzt, wäre dieser Verlust nicht
entstanden. Er verschweigt bewusst, dass die Konuskarte für den halben Preis weit bessere Leistungen bietet, als die EBC,
wie z.B. eine um das 16-Fache größere Fläche für freie Fahrt mit Bus und Bahn, und statt 125 Anbietern für Ermäßigungen
fast die doppelte Anzahl.
Fassungslos war die auch anwesende Frau Annette Pfleiderer aus Langenargen, die mit finanzieller Unterstützung auch
einiger Immenstaader Gastgeber das Verfahren gegen die Gemeinde Langenargen und indirekt gegen die DBT beim
VGH Mannheim gewonnen hat. Sie war es auch, die später noch erhebliche Verstöße gegen das Datenschutzgesetz
aufdeckte und dokumentierte. Es steht deshalb noch ein Verfahren bei der obersten Datenschutzbehörde an.
Außerdem liegt noch eine Beschwerde  der GUM bei der EU wegen des Betrauungsaktes des Kreisrates.
Wir werden den gestrigen beleidigenden Affront bei der Staatsrätin Frau Erler in Stuttgart zur Sprache bringen.
Von Anfang an war an Ihrer Gestik und Mimik zu erkennen, auf welcher Seite Sie standen. Sie betonten, es sei eine reine
EBC-Veranstaltung gewesen.
Wann findet zeitnah eine Veranstaltung für Kritiker und Alternativlösungen statt?
Wann bieten Sie eine Podiumsdiskussion an, wo beide Seiten ihre Argumente austauschen können?
Die 25 Cent für die DBT dürfen ja nach dem Urteil des VGH Mannheim nicht durch die Kurtaxe beglichen werden.
Wie wollen Sie diese finanzieren? Die Bürger, die mit dem Tourismus nichts zu tun haben, dürften Sie wohl kaum unter dem
Deckmantel der Solidarität damit belasten!
Übrigens nach unserer Statistik mit 220 EBC Inhabern haben 2017 nur 5 % die Möglichkeit von Bus und Bahn genutzt.
95 % der EBC Inhaber mussten also eine 60 % höhere Kurtaxe in Kauf nehmen, um mit den 5 % solidarisch zu sein.
Übrigens wurde der Gemeinde Immenstaad versprochen, dass im Falle eines Beiritts zur EBC der stündlich fahrende
EBC-Bus auch durch Kippenhausen fahre. Was aber nicht gesagt wurde ist, dass dies nur in den 6 Wochen
während der Sommerferien
der Fall sein wird.

Dr. med. Hartmut Walter

Langenargen     04.05.2018

Offener Brief an den Bürgermeister von Immenstaad und an den Gemeinderat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Henne,
sehr geehrte Damen und Herren des Immenstaader Gemeinderates,

die Problematik rund um die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH belastet nicht nur mich seit vielen Jahren,
so war ich denn auch auf zahlreichen Veranstaltungen, bin aber noch nie in Begleitung anderer Gäste vor Abschluss
der Veranstaltung des Saales verwiesen worden. Dass ausgerechnet der Schlusspunkt Eindruck, Erfahrungen und Fragen
der Teilnehmer nur für Immenstaader reserviert sein sollte, ist wenig glaubwürdig, war doch die Basis des Vortrags von
Frau Prof. Dr. Brittner-Widmann einer Reise durch die Internationale Tourismuswelt ähnlich. Übrigens sind wir mit zahlreichen
Immenstaader Bürgern bestens vernetzt.
Im Bodenseekreis haben wir eine grundlegend andere Lebenswirklichkeit zwischen den Belastungen der Bundesstraßen,
den Resten von Naturräumen und wenigen zugänglichen Uferzonen. In diesem Kontext zu einem besten Ergebnis zu kommen,
ist einer unserer Antriebsmotoren, um auch der Jugend eine Zukunft nicht nur im Gastgewerbe zu ermöglichen.
Die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH versucht seit März 2013 das Projekt EBC in Gang zu bringen. Es ist Teil der
Geschichte, dass es seitens der DBT versäumt wurde, die Erfahrung der Gastgeber zu nutzen. Es wurde von
zahlreichen Bürgermeistern, Gemeinderäten und Gastgebern der erfolgreiche Weg beschritten, das Projekt
argumentativ und wirklichkeitsnah zu stoppen, in bisher 20 Städten und Gemeinden ( Konstanz einbezogen).
Nun treten Sie einmal vor Ihre Gemeinde und fragen, ob angesichts der finanziellen Situation und anderer Mängel
der DBT, das Projekt weiter verfolgt werden sollte. Vielleicht wäre es auch für Herrn Heß eine Erleichterung, zu den
Wurzeln seiner touristischen Laufbahn, als Veranstalter von Nacktflügen zurückzukehren, und er könnte bei der
Airport Friedrichshafen innovativ nach Usedum abheben, bevor er endgültig mit der EBC Schiffbruch erleidet.
Zunehmend verstummten die anfänglichen Begeisterungsrufe aus Amtsstuben und Tourist Informationen.
Es traten rechtliche Probleme zu Tage, die wir mit zahllosen Gastgebern zum Erfolg führen konnten.
Eigentlich wäre es nur notwendig, die wirtschaftlichen Daten und Unterlagen der DBT objektiv und neutral zu prüfen.
Man sollte auch die Leistungen der TI auf Nebenkosten und Doppelleistungen überprüfen.
Abschließend einige Anregungen für den Fortgang Ihrer Bemühungen, die für eine bessere Aufstellung der Region
bedeutend wären:
Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs Bahn und Bus. Errichtung einer  vorbildlichen Netzstruktur, nach dem Vorbild
der Bodensee-S-Bahn unter Einbeziehung und Ausbau des Busverkehrs, besonders der Seelinie. Die Verwirklichung
eines sozial verträglichen Tarifwerks nach dem Vorbild des Vorarlberger Verkehrsverbundes mit dem Ziel eines länderüber-
greifenden Verkehrsangebotes, das dem europäischen Gedanken (Vierländerregion) entspricht und für die Menschen
der Region alle denkbar guten Vorteile entwickelt und umsetzt. Wenn Sie es wünschen, lassen Sie es einfach zu,
den Weg gemeinsam zu beschreiten.

Nachlese:

Die Hauptvortragende, Frau Professor Dr. Anja Brittner-Widmann, -war die Hauptbetreiberin der Hinauskomplementierung.
Uns wurde nunmehr ein Video zugespielt, was uns Einiges erklärt.
Man sieht sie darin in illustrer Gesellschaft der Hauptmacher der DBT, der inzwischen insolventen Firma Geios,
wie z.B. Herrn Feustel. Die Hauptvortragende Frau Professor war somit eindeutig befangen, was die Gastgeber und
Gemeinderäte natürlich nicht wussten.
Anja Brittner-Widmann will
"kritische Diskussionen unter Studenten forcieren". In Immenstaad hat sie das genaue
Gegenteil forciert:
Sie hat eine kritische Diskussion durch Hinauswurf wichtiger Kritiker abgewürgt!

https://www.youtube.com/watch?v=vdoBcrP1V58 

Wenn man sich duzt, kommt man sich gleich viel näher!

Rolf Motz   04.05.2018

Rechtschaffene Bürger werden des Saales verwiesen

Mehr als eine Wortmeldung ist verboten.
Den EBC-Protagonisten saust wohl schon gehörig der Frack.
Die EBC ist eine teure Kopfgeburt.
Weshalb gehen diese absurden Veranstaltungen weiter?
Die Herren Wölfle, Krafft und Hess füttern die EBC-Kuh mit Schokolade und wundern sich, dass die Kuh keinen Kakao produziert.
Selbst der Gemeindevorstand von Heiligenberg ist besonnener geworden.
Immenstaad könnte sich auch noch retten.
Sehr geehrter Herr Wölfle, Sie sind mit der EBC gescheitert! Gestehen sie sich es endlich ein.
So schlimm wird´s doch nicht sein, des bissle Eitelkeit zu überwinden.
Wenn wir das Beispiel der EBC nehmen und diese als Schulungsbeispiel in Tourismusschulen, sowie zu gestandenen
Tourismusunternehmern zur Beurteilung bringen würden, was gäbe es dann für Bewertungen?
Könnte ein frei finanziertes Tourismusunternehmen so ausdauernd im selbstgebauten EBC-Strudel des Versagens kreisen?

Macht dem Verwaltungsspuk endlich ein Ende!
Wer nicht mit den Vermietern, an der Basis, arbeitet, der arbeitet gegen sie.

N. N. 04.05.2018

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die ab 25. Mai anzuwenden ist, sieht ein straffes Prozedere samt
Melde- und Benachrichtigungspflichten vor. Dies stellt eine deutliche Verschärfung der bisherigen Rechtslage dar.
Diese Aufgaben unterliegen ab dem Zeitpunkt Herrn Bitzer. Ein Wochenend-Crash-Kurs reicht dafür sicherlich nicht aus.
Wir sind sehr skeptisch, da er es innerhalb von drei Jahren immer noch nicht fertig gebracht hat ,den Schadensmelder
funktionsfähig zu machen.

N. N. 02.05.2018

Viele Gastgeber klagen über einen unfreundlichen Ton in der TI.
Andere stoßen sich mit Recht daran, dass sie beim Ausdrucken der Papier-EBC  automatisch Werbung für die Gemeinde und
die DBT ausdrucken müssen. Zweitwohnungsbesitzer beklagen neben den hohen Gebühren darüber, dass sie eine riesige
unhandliche  EBC Karte erhalten, auf der sie die jeweils in Anspruch genommenen Leistungen eintragen müssen.

 

 

Forum Langenargen 30.04.2018

Wussten Sie das ?

Wenn man auf der Seite der deutschen Bodenseetourismus direkt buchen will, wird man sofort auf HOlidayInsider umgeleitet.
Dort tummeln sich 834 Anbieter.
Allerdings nur 13 % der Anbieter sind von den EBC Pilotgemeinden. Die anderen werden aber kräftig mitbeworben.
Langenargen ist mit 31 Angeboten (21 Vermietern, davon 5 Hotels) vertreten:

http://bodensee.holidayinsider.com/search/people/2/filter/mf_locations/%22Langenargen%22
Sucht man sich was in Langenargen, bekommt man sogleich eine Alternative in einem anderen Ort angeboten.
Eriskirch 3
Bodman 34
Sipplingen 40  

Forum Langenargen 30.04.2018

Der Stein der Weisen ruht in den Händen der Gastgeber

Peter Groß (PeG) für Forum Langenargen 30. April 2018

Die Treffen, veranstaltet von dem Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. oder dem Forum Langenargen, gehören zu den erfolgreichsten Veranstaltungen zum Thema Tourismus im Kreis. Fakt ist, sie lassen das gesamte Dienstleistungsgewerbe des Tourist-Marketing ratlos zurück und garantierten volle Gaststuben rund um den Bodensee. Eine Pflichtveranstaltung für Bürgermeister, Politiker und Gemeinderäte sollte man meinen. Die erste Weisheit lautet denn auch:  Sobald ein „studiertes“ Volk aus den Niederungen der Hochschulen auftaucht um Honig zu saugen, signalisiert das den Beginn einer Kabarettveranstaltung und der Begriff „egg man“ für Eierkopf könnte sogar mit einem Bild verbunden werden, das an die Herren Heß und Wölfle, rein visuell, erinnert. Nach mehr als bestimmt 150 Treffen und Werbeveranstaltungen der DBT spürt man die Ratlosigkeit der hohen Herrschaften, die sich die Haare raufen, um den fünf Jahre alten Ladenhüter der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH namens EBC doch noch auf den Markt zu bringen. Wie es aussieht hat sich der agile Prof. Dr. Dobbelstein aus Frickingen bei der Erstellung von touristischen Umfragen völlig überanstrengt, wurde doch die letzte Befragung nur noch mit 600 statt ehemals über 1.904 Menschen durchgeführt. Mit der Zielsetzung, dass möglichst viele Menschen erklären, die EBC zu kennen, sie zu nutzen und dafür auch eine um einen Euro höhere Kurtaxe zu bezahlen. Zum Schluss wurde die Interviewtätigkeit wegen mangelnder Überzeugungsleistung ersetzt. In der Folge darf Frau Prof. Dr. Anja Brittner-Widmann (Duale Hochschule Ravensburg) auf einer wissenschaftlich gefärbten Werbeveranstaltung für die DBT zum Thema: „Global, regional, analog und digital – Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen im Tourismus“, reden. Vorsorglich wurde seitens des Veranstalters auf einen Beitrag der Gastgeber verzichtet.

Erneut setzt man nun auf eine pseudowissenschaftliche Veranstaltung in Immenstaad. Dabei besitzen viele Menschen im Kreis neben einer guten praktischen Ausbildung im Gastgewerbe bis zum Hochschulabschluss alles, was Tourismus erfolgreich macht. Sie sind damit auch fähig zwischen wirksamen Investitionen in die Zukunft und einer Kaffeefahrt des Landrates, zum alleinigen Zweck eines öffentlichen Raubzuges, zu unterscheiden. Wie jenem, der von der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH veranstaltet wird und seit Jahren erfolglos durch die Gemeinden und Städte führt. Den sogenannten weichen Faktoren kommt in den Gemeinden eine zunehmend hohe Bedeutung zu. Bezahlbarer Wohnraum, ein funktionierender, preiswerter öffentlicher Nahverkehr, urbane Oasen, lauschige, schattige Plätzchen mit hoher Aufenthaltsqualität prägen das Flair eines Ortes und somit auch dessen Attraktivität für Besucher. Das Verkehrsaufkommen mindert sich, wo immer eine Gemeinde ihre sympathischen Seiten zeigt. Sei es durch mehr Grün oder auch eine „Nette Toilette“. Wo Entscheidungen gefordert sind zwischen kostenintensiven Tourist Info´s (bis zu einer Million jährlich pro TI), der EBC (die unsere Region bisher mit Kosten von 3 Millionen Euro belastet), dem e-Meldeschein (der nur für die Gemeinden eine Personalkostenersparnis bedeutet, die Vermieter aber mit deutlichen Mehrkosten belastet). Sinnvoll wäre in Maßnahmen für Klimaanpassung zu investieren. Schon heute belasten Hitzeinseln großflächig versiegelter Flächen oder Bundesstraßen im Sommer, bei zunehmender Sonneneinstrahlung und warmem Bodensee, innerorts das Klima. Auch auf den ungeschützten Uferstreifen. Die Zunahme von Extremwetterereignissen, Hitze- und Trockenperioden oder Starkniederschläge stellen Politik und Verwaltung vor enorme Herausforderungen. Dies umso mehr, als eine demografisch tendenziell alternde Gesellschaft zunehmend anfälliger auf veränderte klimatische Bedingungen reagiert. Viele Aktivitäten im Tourismus finden im Freien statt. Sie sind sensibel für Änderungen der klimatischen Rahmenbedingungen, wie auch für zunehmende Lärmbelastung. Das Angebot von mehr Mobilität durch den Öffentlichen Nahverkehr, der für eine zusätzliche Nachfrage nicht ausreicht, ist bereits zum Scheitern verurteilt. Wer den ÖPNV nur gelegentlich nutzt, kennt das andauernde Versagen der Klimaanlagen in überfüllten Bahnen und Bussen. Ein Mangel, der voraussichtlich bis ins Jahr 2025 möglicherweise 2030 andauert. Profitieren könnte das Gastgewerbe hingegen durch attraktive Außenangebote, vor allem dann, wenn für Verschattung gesorgt wird und die Umgebung die Attraktivität einer Oase bietet. Auf Sportanlagen und Radwegen wäre neben schattigen Ruheplätzen eine freie Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Wenn Radfahren im Bodenseekreis so beliebt ist, warum werden die Bedingungen für Radler entlang der Bundesstraßen nicht verbessert? Klimatisch kommen hier mehrere Faktoren belastend zusammen. Die Lärm- und Abgasbelastung tausender Autos und Lastwagen. Die Hitze- und Staubbelastung aus mehreren Quellen: Sonne, versiegelte Flächen und Blechkolonnen – man könnte auf dem Motorraum mancher Autos tatsächlich auch Konservendosen erhitzen. Es ist verständlich, dass unter diesen Umständen nur sehr wenig Urlaubsstimmung aufkommen kann, besonders wenn Kinder in dieser Feinstaub- und Hitzehölle leiden. Gerade weil die ehemals Schatten spendenden Hochstämme ausnahmslos durch Hecken ähnliche Agrarindustrieanlagen ersetzt wurden. Es gibt einen dringenden Handlungsbedarf. Die EBC wird schon am Personalmangel der Bahn- und Busunternehmen scheitern. Bereits heute rekrutiert sich das Personal vorwiegend aus Ruheständlern, die ihre magere Rente, auch wegen zu hoher Mieten, im Rahmen geringfügiger Beschäftigung aufbessern müssen. Der Bedarf für, wegen Streckenausbau benötigter, zusätzlicher Buskapazitäten kann nicht gedeckt werden. Ersatzbusse werden, wie vergangene Woche zu Lasten der  Seelinie aus dem Fahrplan genommen. Und der damals groß angekündigte Echt Bodenseebus fährt in diesem Jahr auch wieder nur in den großen Ferien.

Ein kurzer Briefwechsel mit der TI

Sehr geehrte Frau Kylar,

die Infrastruktur für die Anmeldung unserer Gäste ist von uns bereitgestellt. Sollten unsere Gäste Rückfragen zu diesem Vorgang haben, kann das unserer Meinung nach nur daran liegen, dass dieses System nicht kundenfreundlich und selbsterklärend ist im Gegensatz zum Vorgängersystem. Im Vergleich hierzu benötigen wir für den Ausdruck des Meldescheins überproportional mehr Druckertinte, da wir als Vermieter, die ja bekanntlich nicht Beschäftigte der Gemeinde Langenargen sind, dazu missbraucht werden, die Werbung für Langenargen mit auszudrucken. Die gesetzlichen Vorgaben sehen nicht vor, dass wir als Gewerbetreibende das Werbematerial für Langenargen in diesem Umfang über die Meldescheinerstellung herstellen und verbreiten müssen. Wir bitten um Überarbeitung und Reduzierung auf das vorgesehene gesetzliche Maß, ansonsten ziehen wir in Betracht, zulässige Meldescheine aus dem Internet zur Anwendung zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen und einen sonnigen Sonntag wünschen Ihnen,
Andrea Bux-Tehsmann und Jürgen Tehsmann

29.04.2018

Ein Vermieter aus Langenargen hatte im Juli 2017 seine Sicht der Dinge wiedergegeben.

Mit zeitlichen Abstand und klarer sachlicher Sicht auf die Dinge offenbaren sich Situationen
und Ergebnisse selbsterklärend.

An das Gute glauben, heißt nicht wissen. Es nur gut gemeint zu haben, ist eben nicht, es besser machen zu wollen.
Fernab von allen Dogmen, laden wir Sie ein, gemeinsam einen Rückblick zu wagen. Für manchen eine Reise in ein
Lehrbuch der Geschichte. Auf jeden Fall wird es aufzeigen, dass grundsätzlich Haltung und Umgang mit Menschen
und Situationen das Ergebnis entscheidet. Der folgende Text stammt von der veröffentlichen Website eines Vermieters.

Die in "Blau" dargestellten Texte sind Zitate. Die roten Texte Kommentar.

"Gratulation zu diesen Aussagen, die ihre eigenen Widersprüchlichkeiten aufdecken: Ihre vorgeschlagene Vorgehensweise.
"Bürger in stetige Dialoge, Evaluierungen und Entscheidungen einzubinden" macht punktuell schon einmal Sinn.
Das ist aber kompliziert und zeitraubend und eben nicht einfach
.
Genau das macht jedoch Demokratie und Gemeinschaft aus!
Wenn man einfach strukturiert, wird es ebenso einfach in Anwendung und Durchführung
.
Ich will als Bürger nicht ständig
mit dem Tagesgeschäft von Verwaltungen zu tun haben, dafür sind diese da und setzen das um, was von den gewählten
Repräsentanten sprich Gemeinderäten und Gemeinderätinnen entschieden wird.

Mangelhafte Kurtaxenregelungen, Verschleudern von Steuergeld, Containerklos, Unbequembänke, Schilderinflation, marode
Tiefgarage, teure Kinderbetreuung, uvm. sind markante Wegepunkte einer vom Bürger losgelösten Verwaltung
. Mündige
Bürger haben hier durch das GG Grundgesetz die Voraussetzung und Pflicht den "Wildwuchs" der Verwaltung wieder zu
kultivieren! In der Verwaltung bietet das Remonstrationsrecht die gesetzliche Basis für deren Mitarbeitern sich gegen
unredliche Anweisungen zu erwehren.
Beanspruchen Sie eigentlich nur für sich, mit gesundem Menschenverstand zu
arbeiten und die anderen tun es nicht?
Wir würden es sehr begrüßen, wenn der "gesunde Menschenverstand" auch in der
Verwaltungsarbeit verankert würde
. Sie sollten sich auch mal fragen, ob ihre Vorgehensweisen gegenüber der Verwaltung
dieser nicht die Zeit stiehlt, die für ihre eigentliche Arbeit dann fehlt.
Nun, wenn deren "eigentliche Arbeit" mit der Gemeinde
abträgliche Arbeiten angefüllt ist, dann ist es höchste Zeit nicht nur über Umfang, besser über Qualität zu sprechen!
 
Von der möglichen Demotivierung der dort arbeitenden Menschen mal ganz abgesehen. Ich würde das als Mobbing
empfinden, wenn ich dort arbeiten würde und es würde mich nicht wundern, dass das dort auch so empfunden wird.

Wir wissen über die massiv negativen selbstgenerierten Einwirkungen der Verwaltung auf deren Mitarbeiter.
Harscher Umgang und "den Willen brechen" sind nur ein Ausschnitt aus dem Repertoire der dortigen Mitarbeiterführung.
Ein Umgang der zudem auch an die Gastgeberseite angewandt worden ist.
Die Beeinträchtigung der Arbeit der Verwaltung
durch das Forum halte ich nicht nur für bedenklich. Es geht dabei auch um mein Steuergeld, das hierdurch drauf geht.

Das ist lieb gedacht. Die Realität zeigt, dass die vom Rathaus begonnene Verschwendung von Steuergeld bei einer unsäglichen
Gemeinde-Logo-Präsentation begann, mit Bänke, Stationen, Schildern fortgesetzt worden ist und durch das Aufschieben von
Arbeiten an Tiefgarage und Schloss noch höhere Kosten in die Verschuldung der Gemeinde schiebt. Die wahren Kosten- und
Schuldentreiber entstammen den Entscheidungen des Rates. Sachlich ist festzustellen, dass das die Menschen im Forum
gegen Steuergeldverschwendung aussprechen und verwehren. Aktuell auch gegen die Klokontainer für 450.000 Euro
PLUS 5.000,00 Euro monatlicher Kosten. Rathaus vergallopiert sich gewaltig. Allein schon solche Planungen haben viel
Steuergeld gekostet. Von wem kommt´s?

Auch ich selbst muss beruflich oft schnell Entscheidungen fällen, die auf unzureichender Datenbasis erfolgen.
Ja, und da hilft in der Tat der gesunde Menschenverstand. Und Mut:
Mut zu entscheiden und Mut zur Lücke. Dass dabei auch
Fehlentscheidungen getroffen werden und manche Dinge später scheitern, liegt in der Natur der Sache
.
Ja, das kann passieren.
Es ist jedoch entscheidend, ob ich den Anspruch des Mittelmaßes habe oder uns bereits in der Planung bestmöglich miteinander
informieren.
Dann muss man eben, und soweit das geht, nachbessern. Aber in einem starken Wettbewerbsumfeld - dazu gehört
auch der Tourismus mit Entscheidungen so lange zu warten, bis man alles weiß, bedeutet Stillstand. Aber der Markt wartet nicht."

Vieles fragt nach differenzierter und situativer Betrachtung. Es lässt sich nicht alles auf sog. Datenbasis begründen und manches
muss angepasst oder als Innovation seinen Platz finden. Vieles muss aber auch seinen Platz behalten und weiter bestehen!
Dies mit Herz, Gefühl und Verstand zu sehen und im ehrlichen, wertschätzenden miteinander zu besprechen ist vielleicht die Kunst.
Die Zeit für Lagerkämpfe ist doch längst vorbei!!! Wir können Teamarbeit viel besser. Wir können miteinander voneinander lernen
und haben als gemeinsames Ziel unsere Gemeinde! Haben auch Sie Vertrauen in den gemeinsamen Geist so vieler Potentiale
und Persönlichkeiten.

N. N.  29.04.2018

Auch unsere Säulen kommen aus dem Emmaprogramm und sind total veraltet.
Eine wurde noch nie benutzt!

Südkurier   26.04.2018

Rat verschiebt Entscheidung zu Stromladesäule

Daisendorf (lko) Die Entscheidung über einen Ersatz für die bestehende Emma-Stromladesäule wurde vom Gemeinderat
vertagt.Monika Bernhard und Michael Hucht (beide FWV) enthielten sich. Oliver Hoch, Referent der Geschäftsführung der
Stadtwerke am See, empfahl in seinem Vortrag den Austausch der Emma-Ladesäule gegen eine Smart-Ladesäule.
Emma war vor fünf Jahren als Teil eines Forschungsprojekts und Modellkonzepts für Elektromobilität gestartet. Die Ladesäule
sei inzwischen veraltet, weise zunehmend Störungen auf und die Ersatzteilbeschaffung dauere teilweise monatelang, deshalb
werde sie nur noch bis Ende des Jahres betrieben, wies Hoch auf die Probleme hin. Weiterhin sei bei Emma keine
Kostenweitergabe möglich, da eine mit dem Eichrecht konforme Abrechnung nicht möglich sei.
Bei der neuen Ladesäule hingegen sei dies möglich, die Kosten können an die Kunden weitergeben werden, diese bezahlen
beim Tanken mit gängigen Karten oder über Online-Bezahldienste. Die neue Technologie sei weniger störanfällig, so sei in
der Säule eine relativ einfache Technik verbaut. Die Kosten für die neue Säule liegen beim Kauf bei 5500 Euro oder bei
Ratenzahlung über sieben Jahre bei monatlich 89 Euro. Die monatliche Servicepauschale beläuft sich bei Anschaffung einer
neuen Säule auf 91 Euro. Bürgermeisterin Jaqueline Alberti merkte an, dass die Säule in Daisendorf erst zwei Jahre alt sei
und verlas eine Stellungnahme der Energiekonzeptgruppe. In dem Schreiben empfiehlt die Bürgergruppe, auf Erfahrungs-
berichte aus anderen Gemeinden mit der neuen Säule zu warten und erst in zwei bis drei Monaten eine Entscheidung zu
treffen. Das Stadtwerk am See hat seit 2013 ein dichtes Ladenetz in der Region aufgebaut. Rund 70 Ladestationen für
Elektroautos betreibt das Stadtwerk bereits in der Region zwischen Friedrichshafen und Überlingen. Dabei soll es nicht
bleiben: Das Stadtwerk will nicht nur den Strom, sondern künftig auch E-Autos verkaufen. „Wir sind in Vertragsverhandlungen
mit einem neuen Hersteller“, bestätigt Unternehmenssprecher Sebastian Dix. Dabei wolle das Stadtwerk keinen etablierten
Anbietern oder gar Autohäusern in der Region Konkurrenz machen, sondern in eine Nische gehen. Geplant ist der Verkauf
von E-Kleinstfahrzeugen auf vier und auch zwei Rädern.

26.04.2018

Elektronischer Meldeschein ist vertagt

Meersburg (flo) Wenn es nach Tourismuschefin Iris Müller und ihrem Team ginge, wäre die verpflichtende Einführung des
elektronischen Meldescheins längst beschlossene Sache. Doch der Gemeinderat vertagte den Punkt nach ausgiebiger
Diskussion auf Antrag von Peter Schmidt (CDU). Vor einem Beschluss sollen die Touristiker nochmals die Vermieter
informieren. Denn aktuell nehmen nur 45 Beherbergungsbetriebe, das sind 14 Prozent aller Vermieter, am elektronischen
Meldeschein teil, der 2013 auf freiwilliger Basis eingeführt worden war.
Angesichts dieser geringen Zahl äußerte Schmidt die „Angst, dass die Vermieter glauben, dass sie von uns was übergestülpt
bekommen“. Und Philipp Wurster (FW) hinterfragte: „Warum machen 86 Prozent nicht mit? Müssen wir sie dazu zwingen?“
Diese mulmigen Gefühle teilen offenbar die meisten Räte. Unter ihnen sitzen ebenfalls etliche Vermieter, die den elektronischen
Meldeschein zum Teil vehement ablehnen – so Bären-Wirt Michael Gilowsky (Umbo). Er beharrte, der Schein sei „zu aufwendig
für Kleinbetriebe“ und versuchte, das Iris Müller mit einem Rollenspiel am Ratstisch zu beweisen. Müller argumentierte
hingegen, dass ihre Mitarbeiterinnen siebeneinhalb Wochen im Jahr nur damit beschäftigt seien, handschriftliche Meldescheine
einzugeben und man diese Zeit lieber für „sinnvollere Aufgaben“ nutzen würde.
Rechtlich stehe der obligatorischen Einführung nichts entgegen, andere Gemeinden wie Stockach und Sipplingen hätten sie
bereits vollzogen, verdeutlichte Müller. Eine Ausnahme für Härtefälle sei vorgesehen. Georg Dreher (CDU) hält dagegen:
„Die Arbeit wird vom Tourismusbüro zum Vermieter verlagert.“ Dann wolle er aber auch Einsparungen bei der Stadt sehen.
Gilowsky meinte gar: „Dann soll auch ein Teil der Kurtaxe an mich gehen. Von mir aus kann man die Kurtaxe auch ganz sein
lassen.“ Christine Ludwig (Grüne) ist gespalten: „Als Vermieterin bin ich nicht glücklich. Aber es muss gemacht werden.“
Wie es mit dem Datenschutz aussehe? „Das Meldegesetz geht damit konform“, so Müller. Monika Biemann (Umweltgruppe)
erklärte: „Ich sehe es generell skeptisch, zwangsläufig Daten online irgendwo hin zu stellen.“
Markus Waibel (FW) glaubt, der elektronische Meldeschein sei „negativ in den Köpfen durch die EBC besetzt“, die heftig
umstrittene und gefloppte regionale Gästekarte Echt-Bodensee-Card. Deren Einführung ist damit verknüpft. Waibel:
„Ich habe Angst, dass Herr Wölfle (der Landrat, Anm. d. Red.) uns hintenrum die EBC in den Allerwertesten schiebt.“
Schmidt äußerte Sorge, dass die Bürger den Meldeschein automatisch mit der EBC vermischten. Müller hingegen versteht
diese Bedenken nicht: „Wir haben die Vermieter doch schon so oft informiert und angeschrieben.“
Zusätzliche Veranstaltungen hält sie für Zeitvergeudung.

26.04.2018

Der Wahnsinn hat Methode

Selbst Staaten wie Griechenland werden von privaten Konsortien ausgenommen.
Wenn jetzt, mit dem Konzern HRS im Hintergrund, die EBC Karte vehement durch die politischen Diener verfolgt wird,
fallen auch hier kranke Parallelen auf.
Überall sollen erst mal die vielen kleinen Betriebe, die vielen privaten Vermieter vom Spielbrett gefegt werden,
so dass der Markt dann von den "Großen" besetzt wird. Fernab vom Wahrheitsgehalt und den richtigen Zahlen wird
mit Argumenten im Bereich Tourismus jongliert. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man die EBC-Vorbeter als
Clown sehen. Wir sind Menschen, und haben so unsere gesellschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen aufgebaut.
Diese getragene und gewachsene Vielfalt lassen wir uns nicht durch protzige Größe kaputtmachen.
Lieblose Architekturklötze sind unerwünscht. Wir brauchen kein neues Hotel, wir brauchen endlich wieder Hirne mit
gesundem Menschenverstand, die bestehende Strukturen erkennen, pflegen und ausbauen.
Wer im Rathaus in seiner alten Matrix weiterschlafen möchte, ist fehl am Platz.
Für die egoistische Großmannssucht Einzelner haben wir kein Verständnis.

N.N.   26.04.2018

Der Bürgermeister verkündete bei der Gemeinderatssitzung am 23.04.2018, 
dass die Bettenauslastung seit 2015 vor allem in den Monaten Juli und August ihr Limit erreicht hätte
und dass keine weiteren Gäste mehr akquiriert werden könnten, außer es würde mehr gebaut,
z. B. auch ein Hotel.
Wenn er das ernst gemeint hat, dann wurden Gastgeber jahrelang getäuscht.
Gerade um noch mehr Gäste zu akquirieren, hat man den unheilvollen Kooperationsvertrag mit der DBT
ja abgeschlossen. Es kam in der Folge zu unzähligen Veranstaltungen und kostspieligen Anschaffungen.
Es folgte ein beispielloserWerbefeldzug für die EBC. Sogar der Ortskern und die Hafenmole wurden mit
einem ungesetzlichen Werbebanner verunstaltet. Ja, es kam sogar zu Feindschaften in der Bevölkerung
und es mussten zwei Verfahren beim VGH Mannheim angestrengt werden.Eben diese EBC sollte noch
mehr Gäste anlocken. Nur zu diesem Zweck war sie ja eingeführt worden.
Das Einzige was einen Strich durch die Rechnung machte, war der Fehler einer Kurtaxenerhöhung um 60%!

Wenn wir uns tatsächlich an einem Limit bewegen würden, was brauchen wir dann noch eine EBC,
eine DBT und kostspielige Werbeveranstaltungen auf Tourismusmessen?

Forum Langenargen 25.04.2018

Wir - zahlreiche Privatvermieter von Langenargen - möchten uns hier Gehör verschaffen:
Nichts für teuer und Lehrgeld umsonst!
Schon mal nachgedacht über die schwach besuchten Vermietertreffen?
Es drängt sich zunehmend der Verdacht auf, dass diese zweifelhaften Verkaufsveranstaltungen eher dazu dienen,
andere nutznießende Firmen zum lukrativen Geschäftsabschluss zu bringen. Dies scheint immer mehr das Mittel zu sein,
um von Ideenlosigkeit und Stagnation der hilflosen Vermarktungsbemühungen Langenargens abzulenken.
Kooperationen wie „Schwäbischer Bodensee“ und die kostspielige DBT sollen wenigstens noch etwas fremd aktivierte
Bewegung ins touristische Trauerspiel von Langenargen bringen.
Die DBT – es reicht ein Blick auf deren Seite – betreibt vorwiegend Werbung für andere Gemeinden,
wie für – Meersburg, Hagnau, FN und Immenstaad, welche gar keinen EBC Vertrag abgeschlossen haben.
Unseren, noch verbliebenen Gästen, werden die Vorzüge der Nachbargemeinden, nebst der Hotellerie dort schmackhaft
gemacht, (beworben und vermittelt werden übrigens ausschließlich HRS-Kunden)!!!
Hier wird den Bürgern, Vermietern und Gewerbetreibenden der 4 Gemeinden zugemutet, ungefragt die
Kosten für diese unnötige DBT GmbH zu tragen.
Selbst trägt sich die Gesellschaft leider seit Jahren nicht.
Hierzu der dringende Hinweis: Die Gelegenheit zur Beendigung des DBT Vertrages – zum Ende des
gescheiterten Pilotprojektes (Jan. 2019) – sollte fristgerecht erfolgen.

Wir müssen jegliche Zahlungsverpflichtung, Abhängigkeit und den Gästedaten-Ausverkauf beenden.
Lindau hat sich nach juristischer Prüfung für den Bodo-Beitritt, aber gegen die EBC entschieden und darf
somit seine Gäste und sein Geld behalten.

Wer übernimmt die Verantwortung für alljährliche Minuszahlen bei der TI und dem Gästerückgang, der bodenseeweit
nur in Langenargen zu verzeichnen ist, während die ganze Nation steigende Übernachtungszahlen meldet?
Hier muss endlich die Reißleine gezogen werden!
Inzwischen ist das Einsparpotential auf der einen Seite – die Bezahlung der DBT nebst Finanzierung von Rechtsstreitigkeiten
und unnötigen TI-Projekten, immens. Auf der anderen Seite, bestünde die Möglichkeit zu enormen Einnahmezuwächsen,
die nicht genutzt wird – Steigerung der Gästezahlen, indem eigene Gästedaten nicht Fremdfirmen zur Bewerbung anderer
Urlaubs-Destinationen zur Verfügung gestellt werden, Umsatzsteigerung durch attraktive Gästebehandlung und
Kundenbindung im Ort, Stärkung der ortseigenen Betriebe und dadurch resultierende, steigende Gewebeeinnahmen.
Und noch ganz aktuell aus der letzten Woche: Die Saison hat noch nicht mal begonnen und die TI ist scheinbar wieder / immer
noch überfordert mit den einfachsten Aufgaben - als Dienstleister, bezahlt von uns allen – allerdings mit alljährlicher
(steigender) Verlustrechnung.
Es stellt sich immer mehr die Frage über die Sinnhaftigkeit und den Mehrwert, den sie leistet, scheitert sie doch an
Routineaufgaben, wie zum Beispiel, die Einladung, zum überaus beliebten Touristikertag (immer sehr aufwändig betrieben
vom Ravensburger Spieleland) an die hiesigen Gastgeber weiter zu leiten. Ein Tastenklick, der in weniger als 5 Sekunden
zu bewerkstelligen gewesen wäre.
Die Folge ist, dass das Engagement der Marketingbemühungen eines touristischen Partners & Hauptziels der Region
abgestraft wird, und den Gastgebern verwehrt wurde, sich neueste Infos und Erfahrungen aus erster Hand zu holen,
um sie an die Gästefamilien weiter zu geben. (So viel zu familienfreundlich).
Bleibt noch anzufügen, dass uns vom Spieleland mitgeteilt wurde, dass sehr wohl eine Person von Langenargen am
Vermietertag anwesend war: Ein(e) Mitarbeiter(in) der TI hatte das Angebot zu einem (Arbeits-)Tag bei eitlem Sonnenschein
und Kaffee wahrgenommen.
Während Sipplingen und Überlingen es fertig bringen, Gastgebereinladungen auf der Webseite zu publizieren –
geschieht das, bei der so pilotgebeutelten TI von Langenargen noch per Mail-Verteiler – wenn es denn passiert...

Weitergeleitete Nachricht von A. P.  23.04.2018

Wie viele Millionen wurden seit 2003 zu viel an die DB bezahlt? 

Peter Groß (PeG) an Forum Langenargen. Bodenseekreis. 24. April 2018

Die Erfolgsbilanz des Verkehrsministers Winfried Hermann (Bündnis 90 / Grüne) kann sich durchaus sehen lassen.
Trotzdem bleibt es fraglich, aus welchen Gründen die ÖPNV Nutzer im Bodo –Verkehrsverbund finanziell dauerhaft
um ein Vielfaches höher belastet werden als in anderen Städten und Kreisen - bei anhaltend unterdurchschnittlicher
Leistung. Bahn und Bus fahren immer mehr Menschen, auch im Bodenseekreis. Das neueste Versprechen lautet:
„Die Elektrifizierung der Bodensee-Bahn bis 2030 rückt näher“. Trotz allem erklärt Martin Hahn, MdL für
Bündnis90 / Die Grünen im Landtag, dass er von einer Finanzierung durch den Bund noch nichts gehört hat.
Das bedeutet, dass sich Einheimische und Gäste weiter mit ungenügenden Bedingungen in Bahn und Bus
abfinden müssen.
Der Große Verkehrsvertrag zwischen der Deutschen Bahn und dem Land wurde 2003 mit einer Laufzeit von 13 Jahren
geschlossen. Es ist gleichzeitig das Jahr, in dem die Bodensee-Oberschwaben-Verkehrsverbundgesellschaft mbH
(bodo) gegründet wurde, dem wir heute, wie wohl auch zukünftig, einen Großteil des Elends verdanken, das sich
Öffentlicher Nahverkehr im Bodenseekreis nennt und dem wir die höchsten ÖPNV – Preise, bei denkbar schlechtester
Leistung schulden. Der Bodenseekreis gehört zu den Regionen, die laut Verkehrsvertrag etwa 11 Euro pro Zugkilometer
für die Bereitstellung von Schienen und Material als Zugmaschinen und Wagen bezahlen. Sehr bald wurde durch
Gutachten der Berliner Kanzlei KCW sowie der Märkischen Revision aus Essen errechnet, dass hier eine Überzahlung
von 3,37 bis 6,16 Euro vorliegt. Das machte für 2012 und 2013 zwischen 100 und 140 Millionen im Jahr aus und
bescherte der Deutschen Bahn eine Umsatzrendite von 43,6 %, abzüglich der Energie- und Infrastrukturkosten 25,7 %,
was bedeutet, dass die Deutsche Bahn allein 2013 mindestens 430 Millionen Euro zu viel kassiert hat. Man vermutete,
dass die damalige CDU-geführte Landesregierung den Tiefbahnhof Stuttgart 21 am Leben halten wollte, kamen doch
so über die Laufzeit eine Milliarde Euro zusammen.
Aus welchem Grund der Landrat Lothar Wölfle, die im Kreisrat vertretenen Parteien CDU, SPD, Bündnis 90 / Grüne,
Freie Wähler und FDP, der Fortschreibung dieses Skandals ihre Zustimmung gaben, darauf erwarten wir immer noch
eine Antwort und Korrektur. Aus welchem Grund sich Bodo nicht längst um eine Revision bemüht hat, liegt
möglicherweise  an der inkompetenten Unternehmensleitung, wie auch am Desinteresse der Gesellschafter und
politischen Beiräte. Hier wüsste ich gern, ob Aufträge frei, ohne Ausschreibung, an Bahn- und Busunternehmen
vergeben werden und damit alle Preiswünsche unkontrolliert erfüllt werden. Es muss ja irgendwo eine Ursache
haben, dass der halbwegs vergleichbare Tarif im Regio Verkehrsverbund Freiburg (rvf) als Monatskarte
57,50 Euro oder als Jahresabo 50,30 Euro kostet (
https://rvf.de ). Bei einem Zonen-Liniennetz von 3.000 km
sind das Jahresbeträge von 603,60 Euro oder 575,00 Euro. Im benachbarten VHB Verkehrsverbund
Hegau-Bodensee kostet das Monatsticket 91,00 Euro, als Monatsticket im Jahresabonnement 75,80 Euro
(
https://vhb-info.de)  Wir haben übrigens immer wieder den Vorarlberger Verkehrsverbund als attraktivstes
Unternehmen bezüglich Preis und Leistung erwähnt, bei dem das Jahresticket 365 Euro kostet (
http://vmobil.at)
das unserem Wunsch zwischen Nulltarif und gerechtfertigtem ÖPNV – Tarif am Besten entspricht.
Die Höhe der über die Jahre unnötig zu viel gezahlten Beträge mag sich jeder selbst errechnen.
Der aktuelle Bodo-Tarif für die Monatskarte kostet 151,50 Euro (1.818,00 Euro) oder als Jahresabonnement
110,42 (1.325,04 Euro) bei monatlichem Einzug. Im Vergleich mit dem rvf ist eine Ersparnis von 1.214,40 Euro
pro Person und Jahr möglich. Der Zorn über diese Form öffentlicher Geldgier im Bodenseekreis ist jedoch nicht
das alleinige Motiv für das neu erwachte bürgerliche Engagement im Umfeld des Forum Langenargen.
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt und wer seine Gemeinde liebt, hat Mut, engagiert sich im Netzwerk vor Ort.
Wenn Bahnchef Lutz sich vor dem Bundestags-Verkehrsausschuss zu Wort meldet, dass man mit dem Wissen
von heute das Projekt Stuttgart 21 nicht mehr beginnen würde, stellt sich die Frage nach der sachlichen
Kompetenz unserer Staatslenker*innen. Der Preis steigt auf 8,2 Milliarden, der Fertigstellungstermin verschiebt
sich wohl auf 2025. Ohne eine Atempause verkündet der Bahnvorstand künftig längere ICE - Züge einzusetzen,
um die Anzahl der Zwangsräumungen bei Zügen durch die Bundespolizei, die auf besonders frequentierten
Strecken im Durchschnitt sechs Mal pro Woche vorkommen, zu mindern. Solche Androhung von
Zwangsräumungen gab es auch im Bodenseekreis, wenn es nicht gelang, die Fahrgäste (besonders Schüler)
am Zustieg zu hindern. Zukünftig entstehen besondere Anforderungen bei Neben- und Zubringerstrecken,
auch im Bodenseekreis, wenn sich die Fahrgastkapazität bis 2030 verdoppelt. Die Milchmädchenrechnung
unserer Gemeinderäte und Politiker*innen lautet nun nicht etwas so, dass mehr Fahrgäste auch mehr Einnahmen
bedeuten. Sie meinen ihrem Wahlvolk vermitteln zu können, dass mehr Fahrgäste zu befördern zu höheren Preisen
führt. Wie bei Bodo kürzlich begeistert vorgeführt wurde. Es gab eine Preiserhöhung von 2,9 % trotz höherer
Einnahmen und mehr Fahrgästen im vergangenen Jahr. Angesichts zukünftig steigender Fahrgastzahlen
wäre es nur vernünftig, das Millionen Euro verschlingende Projekt Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT)
umgehend einzustellen. Eine Prüfung der DBT durch die Kreis- und Gemeinderäte ist längst überfällig. Dabei wird
die Forderung lauter, den DBT – Vertrag zum nächst möglichen Termin vorsorglich zu kündigen. Die Kooperation
des Forum Langenargen, dem Verein Gastgeber Uhldingen - Mühlhofen e.V. und mehrerer hundert unterstützender
einheimischer Eltern, Berufspendler sowie Gastgeber mahnen seit Beginn des DBT - Projektes einen solchen
Schritt zugunsten eines besseren ÖPNV an. Im Zusammenhang mit dem Aufwand der Deutschen Bahn für die
vorgenannten Projekte Stuttgart 21 und längere ICE´s ist zu befürchten, dass es für den Nahverkehr am Bodensee
trotz steigender Preise, zugunsten des Fernverkehrs, immer öfter „ Zurückbleiben“ heißt. Auch die Auflösung von
zu teuren, ineffektiven Verkehrsverbünden sollte geprüft werden.         

Sehr dubiose Ausschreibung für die EBC
Emotional habe ich den ersten Eindruck einer größtmöglichen Verdummung.
Nach erstem schnellen Querlesen fällt mir auf, dass Formulierungen, Datumsangaben und Stückzahlen völlig an der
Lebenswirklichkeit und Akzeptanz der EBC vorbeigehen.
Allein die kaufmännische Sorgfaltspflicht würde solches Handeln völlig in Frage stellen!
Mein sittlich-moralisches Empfinden zu dieser Handlungsweise ist gestört.
Auch rechtlich ist zu fragen, ob die  f o r m a le n  Kriterien dieser Ausschreibung berücksichtigt worden sind?
Weiter ist fraglich, ob die Fortführung mit GEIOS AG inhaltlich und formal rechtlichen Beurteilungen standhalten könnte,
womit wir bei des Pudels Kern sind:
Nach allen Erfahrungen können Zahlen nicht lügen.
die EBC erhält nur geringsten Zuspruch und dieser ist sicher nur politisch motiviert.
Wirtschaftlichen Nutzen hat die EBC der Region nicht gebracht, im Gegenteil, es wurden knapp drei Millionen Steuergelder vergeigt.
Die Geldverschwender machen ihr Ding, gegen jeglichen Sachverstand und gegen die beteiligten Menschen.
Sie werden nur durch einstweilige Verfügungen, Zurückweisungen, Widersprüche und Einsprüche aufzuhalten sein,
denn alles andere wird von diesen ignoriert.
Unabhängige Verwaltungsfachleute müssten den Vorgang akribisch durchleuchten,um mögliche Fehler und Ungereimtheiten
aufzudecken und dann juristisch vorzugehen!
Unglaublich diese Taschenfüllerei durch eine, wie auch immer, organisierte Gruppe.

UNGLAUBLICH !!!!!!!!

N.N.   20.04.2018

Artikel im Montfortboten über die EBC vom 13.04.2018, Nr. 15

Es fällt schon lange auf, dass Veröffentlichungen aus der Schwäbischen Zeitung, wenige Tage später im Montfortboten
nochmals erscheinen. Weiterhin fällt auf, dass im Montfortboten keine Leserbriefe mehr erscheinen dürfen
(Befehl von oben). In der SZ werden grundsätzlich keine Richtigstellungen veröffentlicht und somit dem demokratischen
Verständnis der Boden entzogen.
Wie unterschiedlich ein ehemaliger Redakteur einer großen Berliner Tageszeitung und ein Forumsmitglied die
Veranstaltung am 10. April im Landratsamt im Vergleich zum Redakteur der SZ bzw. des Montfortboten den Verlauf
der Veranstaltung schilderten, zeigt wieder einmal deutlich, wie tendenziös berichtet wird.
Vergleicht man den Artikel im Montfortboten mit dem Bericht im Forum unter der Rubrik "Tourismus" vom 12. April
und vom gleichen Tag im unteren Abschnitt von P. Groß aus Uhldingen, dann muss man fast glauben, man hätte eine
andere Veranstaltung besucht, als der genannte Redakteur der SZ und des Montfortboten.

Forum Langenargen    20.04.2018

Bei der Gastgeberversammlung der TI am 17. April verloren sich etwa 10 Interessenten  im Münzhof.
Diese fast peinliche Anzahl wurde auch schon bei früheren Veranstaltungen dieser Art registriert.
Es kam erneut die gästevertreibende Regelung für Geschäftsleute zu Sprache.
Ein  Gastgeber meldete empört, dass bei ihm jahrelang  eine Gruppe von 9 Gästen gebucht hätten,
die bei einer Messe in FN für den Aufbau zuständig gewesen wären.
Sie wären immer von der Kurtaxe befreit gewesen. Als sie jetzt von dieser Zwangsabgabe erfahren hatten,
haben sie spontan storniert.
Genau das haben wir vorausgesagt,  andere Gemeinden sind da klüger!

Forum Langenargen    19.04.2018


  • Hat die Gemeinde Langenargen  möglicherweise die Frist für die wichtige Bewerbung für die 
    Auszeichnung "Familienferien" versäumt ?
    Das würde bedeuten, dass diese werbewirksame Bezeichnung nächstes Jahr nicht
    mehr geführt werden dürfte!!

    Forum Langenargen    19.04.2018

Informationen zu Chips in Gästekarten

Da wir feststellen mussten, dass Chip-Anhänger (EBC) wie Landrat Wölfle, viele Gemeinderäte und Kreisräte
sowie Bürgermeister offensichtlich über die Gefahren des RFID-Chips überhaupt nicht informiert sind,
möchten wir Ihnen eine Hilfestellung leisten.
Die Links sind hochinteressant und brisant zugleich. Die Zukunftspläne des Herrn Hess werden durch das im Mai
gültig werdende, erheblich verschärfte Datenschutzgesetz einen kräftigen Dämpfer erhalten.

https://www.dacuro.de/neuigkeiten/beitrag/rfid-chips-fluch-und-segen-zugleich

http://www.rfid-basis.de/bedenken_und_kritik.html

http://www.sueddeutsche.de/digital/rfid-aufkleber-als-schnueffelchips-warum-funketiketten-eine-gefahr
-fuer-verbraucher-sind-1.1260505

https://www.rfid-journal.de/rfid-datenschutz.php

https://www.rfid-journal.de/rfid-risiken.php

Forum Langenargen    14.04.2018

Mangelnde Wertschätzung im Umgang mit Langenargener Bürgern                 13.04.2018

Sehr geehrter Herr Stark,

gestern war ich wieder in Langenargen wegen der Gastgeberversammlung im Münzhof und habe mir ein aktuelles Bild
machen können. An der Haustür war ein Aushang der Fa. Strabag, die für diese Woche unser Grundstück Haus 19/1
als unbefahrbar ankündigen. Wenn ich nicht vor Ort gewesen wäre, hätte ich davon gar nicht erfahren. Unsere Gäste,
die am Sonntag anreisten, sind mit ihrem Auto auf unserem Grundstück "gefangen". Wenn wir im Vorfeld darüber
informiert worden wären, hätten wir unsere Gäste darauf vorbereiten und Maßnahmen ergreifen können.
Unsere nächste Gästeanreise findet am Samstag und Sonntag statt. Wie sieht es bis dahin aus?
Ich bitte um unverzügliche Rückmeldung Ihrerseits,

Andrea Bux-Tehsmann

**************************************

Sehr geehrter Herr Stark,

ich hoffe, Sie haben Verständnis, dass ich kein Verständnis habe für Ihre nichtssagende und flach gehaltene Antwort.
Schade, dass es heutzutage Usus ist, sich auf öffentliche Bekanntgaben zurückzuziehen. Allerdings kann ich mich noch
sehr gut an die Infoveranstaltung mit Ihrem Bürgermeister erinnern, welcher bei der Veranstaltung verkündete,
dass diese Baumaßnahme nach der Saison 2017 begonnen und vor Beginn Saison 2018 beendet sein wird.
Über eine Terminänderung wurden wir leider Ihrerseits nie informiert trotz mehrfachen Nachfragens unsererseits.
In Langenargen gibt es sicher noch mehrere Wohnungen, deren Eigentümer nicht ständig vor Ort sind und diese sicher
auch dankbar für direkte und informelle Kontaktaufnahme bezüglich z.B. einer solch einschneidenden Baumaßnahme wären.
Es gibt zudem Hausverwaltungen, die man kontaktieren hätte können. Aber bei mir vertieft sich der Eindruck,
dass diese Baumaßnahme nicht nur schlecht koordiniert, sondern auch viel zu spät initiiert wurde.
Am meisten macht es mich rückblickend doch wütend, dass wir uns damals entschieden haben, unsere Kapitalanlage
in Langenargen zu tätigen und dort zu investieren. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre bin ich es schon gewohnt,
dass die jeweiligen Amtsleiter in Langenargen keine vernetzten Strukturen pflegen und jeder immer auf den anderen
verweist und wir mit unseren Anliegen mittendrin auf der Strecke bleiben, weil es keinen wirklich interessiert.
Übrigens glaube ich, dass die Mitarbeiter der Gemeinde Langenargen Schulungsbedarf bezüglich Wahrnehmung
ihrer Kunden haben, meinen Namen haben Sie falschgeschrieben und Sie sind nicht der einzige, Hr. Jost hatte
ebenfalls mehrfach Probleme damit, einmal hat er mich sogar als "Herr" Tehsmann angeschrieben. Dies zeigt unter
anderem Ihre mangelnde Wertschätzung.
Dann soll also das Fazit unseres Schriftverkehrs jetzt sein, dass ich mich mit der Fa. Strabag auseinandersetzen muss?!
Haben Sie schon einmal von Kunden-/Lieferantenbeziehungen gehört?
Gäste von uns wollen morgen anreisen und am Sonntag abreisen. Ist ihnen das unter diesen Umständen überhaupt möglich?

Ich habe das Gefühl, dass ich mir Unterstützung holen muss, deshalb geht eine Abschrift unseres Schriftverkehrs an den
neuen Tourismusbeauftragten der Bundesregierung Thomas Bareiß und selbstverständlich auch an das Forum.

Mit freundlichen Grüßen,
Andrea Bux-Tehsmann

**************************************

Sehr geehrte Frau Bux-Thesmann,
über die Baumaßnahme Lindauer Straße wurde öffentlich informiert. Die Baufirma informiert betroffene Anlieger direkt,
anders ist die Baustelle nicht abzuwickeln. Die Einschränkung ist zeitlich begrenzt. Wenn Sie selbst nicht vor Ort sind,
können Sie  der Fa. Strabag einen Ansprechpartner benennen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Es grüßt Sie
Ihr
Markus Stark
Ortsbaumeister

Was heißt hier öffentlich informiert? An vereinzelten Türen klebten Zettel,
die nur Wohnungsbesitzer lesen konnten, die anwesend waren.
Warum hat man die Wohnungsbesitzer nicht per eMail bzw. per Brief informiert?

Forum Langenargen   13.04.2018

Die Kaffeefahrten des Herrn Jost und der Tourist Information

Peter Groß (PeG),  13. April 2018

Wenn es nach den Worten des Leiters der Tourist-Information Langenargen, Frank Jost, geht, war das Ziel der
Veranstaltung im Münzhof, mit Beteiligung der Gemeinden Eriskirch Kressbronn und Neukirch eine
Gastgeberversammlung zur aktuellen Information über touristische Angebote, der neuen EU-Datenschutzverordnung
und eine Präsentation über zeitgemäße 360-Grad-Bilddarstellung im Internet. Wie sich die Werbeveranstaltung von
360 - Grad - Business einfügt, ob die Veranstalterin Martina Engel gar als Sponsorin die Kosten für die Miete und
Nebenkosten des Münzhof getragen hat, es bleibt uns verborgen. Man könnte im Rahmen eines solchen Sponsoring
die Kinder - Ferienfreizeiten für Einheimische, das Honorar für den Datenschutzprofessor sowie die Personalkosten der
Tourist-Info Mitarbeiterinnen finanzieren. Schließlich hatte Frau Engel einen Exklusiv - Auftritt unter Ausschluss von
möglichen Konkurrenten, sowie zusätzliche Vergünstigungen durch Presseveröffentlichungen in der Schwäbischen Zeitung,
die es im übrigen versäumt hat, den Artikel von Andy Heimlich, als Public Relation also Werbung zu deklarieren.
Wer sich erinnert,  weiß natürlich von den Werbeveranstaltungen der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH zu berichten,
die auf diesem Weg ebenso aus dem Gemeindevermögen „Honig saugt“. Nun entzieht es sich meiner Kenntnis, ob
Frau Engel während oder im Anschluss der Veranstaltung mit einem Bestellblock an die etwa 60 Anbieter von
Ferienunterkünften herangetreten ist, das würde die Veranstaltung dann wirklich als Kaffeefahrt entlarven, oder ob dezent
Werbematerial verteilt wurde, es entzieht sich wie gesagt meiner Kenntnis und das will ich wider besseren Wissens auch
nicht behaupten. Nur eben für zukünftige Aktionen der Privatwirtschaft anregen, den Aufwand für werbliche
Veranstaltungen zugunsten der Gemeindekasse in Rechnung zu stellen. Nun hörte ich von den Jungen Wilden des Chaos-
Computer Club, dass sie nie eine Unterkunft mit der Möglichkeit von 360 Grad Aufnahmen buchen würden. Ihnen wäre das
Risiko einer Live – Übertragung im Internet viel zu groß, das hätte der Datenschutz – Professor auch einmal ruhig
erläutern können. Übrigens auch die Möglichkeit, der Videoaufzeichnung in den privaten Gästezimmern bedarf eines
eindeutigen Hinweises, aber das erklärt ihnen besser die Verbraucherschutzzentrale oder die zuständige Datenschutzbehörde.

Nachtrag:
Wie  wir von einer Gastgeberin erfuhren, wurde die Verkaufsveranstaltung durch ein "Google- zertifizierte" Fotografin gestaltet.
Der Redakteur der SZ war bereits vor dem Vortrag über den Datenschutz schon wieder verschwunden.
Den Lesern wird vorgegaukelt, dass er live dabei war.

Herr Landrat Wölfle spottete über die jetzt eingeführte Papierkarte als Rückentwicklung in die Steinzeit.
Lesen Sie bitte, was einige Schwarzwaldgemeinden dazu denken.
Er wird wohl kaum behaupten können, dass die Flug- und Eisenbahngesellschaften, sowie Flixbus rückständig wären.
Auf Anfrage, was denn mit der Chipkarte besser wäre, war die Antwort, man könne damit Routen planen, Ausflüge buchen und, und…
Das kann man sicherlich besser mit seinem PC!!

An alle SchwarzwaldCard Partner                                         Schwarzwald Tourismus GmbH
Akzeptanzstellen / Bonus Partner und                                  Hauptgeschäftsstelle Freiburg
Verkaufsstellen                                                                               Freiburg, 16. Nov. 2015

SchwarzwaldCard 2016/2017-  Systemumstellung 

Sehr geehrte Damen und Herren,
in der letzten SchwarzwaldCard Vollversammlung am 06.10.2015 wurde besprochen,
das veraltete Chipkarten System durch ein modernes Barcode System zu ersetzen. Nach der Ausschreibung eines neuen
Technologie Lieferanten, haben wir uns zwischenzeitlich zur Zusammenarbeit mit der Firma AVS GmbH entschieden. Das System der
Firma AVS GmbH erlaubt die Einführung einer sehr einfach zu handhabenden Erfassungstechnologie. Dafür benötigen Sie teilweise ein
neues Terminal. Die Umstellung ist für Sie kostenneutral und wir werden uns um alle notwenigen Schritte kümmern.  Die Technikumstellung
soll zum 01.04.2016 mit Saisonstart 2016/2017 erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt läuft das bestehende System weiter. Die Endabrechnung
der Saison 2015/2016 erfolgt über das bisherige System. Der Kartenverkauf und auch die kommende Saison sollen dann wie gewohnt
am 01. April mit dem neuen System starten. Hierfür statten wir die Verkaufsstellen mit Karten und Werbemitteln aus.  Damit wir Sie mit der
neuen Technik der Firma AVS GmbH ausstatten können, möchten wir Sie daher bitten, den beigefügten Technikfragebogen bitte bis zum
30. November 2015 ausgefüllt an uns zurückzusenden.
Für Fragen stehen Ihnen in unserem Hause Herr Nieselt Tel.: 0761-89646 82 bzw. Frau Hannemann Tel.: 0761-8967675 gerne zur Verfügung. 

Mit freundlichen Grüßen 

SCHWARZWALD TOURISMUS GmbH

Forum Langenargen  13.04.2018

Kommentar zum Montfortboten Nr. 15 vom 13. April 2018

Auf Seite 2 findet sich ein Foto mit dem seit Wochen verhülltem Zollhaus.
Der Text lautet: "Markant, auch wenn das Schild über der Tür verborgen ist: Die Touristinformation Langenargen in der
Oberen Seestr.2/1". Davor sieht man eine Radfahrerin, obgleich das Radfahren in diesem Bereich verboten ist!
Hat das Frau Volk wohl bemerkt?

Auf Seite 3 erscheint die reißerische Überschrift: "eCard ist der Renner". Vor einigen Tagen erschien ein Artikel in der
SZ Lindau, wo der Hauptverantwortliche, Herr Löffler, eingestehen musste, dass es noch sehr viele Probleme gäbe.
Wenn ein Ehepaar mit zwei Jugendlichen von der Reichenau nach Stein am Rhein fahren möchte, muss man für hin
und zurück
48 Mal! das Check in und Check out praktizieren.
Ob man dabei Fehler gemacht hat, erfährt man dann Wochen später bei der Strafzahlung auf der Kontoabrechnung.
Eine Papierkarte hätte diese Probleme nicht.

Auf Seite 4 wird über das Schicksal von GEIOS berichtet. Es wird erwähnt, dass die DBT davon träumt, dass sie irgendwann
in der Zukunft wieder mit einer Chipkarte auf den Markt kommt. In einer Anlage sieht man, was im Schwarzwald darüber
gedacht wird. Weiter wird erwähnt, dass man mit dem Chip Bewegungsprofile der Gäste erstellen könnte. Genau das ist
verboten und führte bereits dazu, dass bei den Berliner und Stuttgarter Verkehrsbetrieben die Terminals wieder entfernt
werden mussten. Herr Hess ist nicht lernfähig.
Der Traum von Herrn Hess wäre noch, dass man diese Chipkarte auch als Zimmerschlüssel verwenden könnte.
Das wäre eine perfekte Lösung für die Überwachung der Gäste. George Orwell lässt grüßen. Dann schreibt Herr Hess:
"Eigentlich geht es einzig und allein um die Frage, ob wir wollen, dass unsere Gäste kostenlos Bus und Bahn fahren dürfen“.
Er verschweigt dabei, wie immer, dass es dieses Angebot schon seit vielen Jahren bei den Papierkarten VHB und Konus gibt,
und das bei einem weit größeren Einzugsgebiet.

Forum Langenargen  13.04.2018

„Hart aber fair“ würde den Faktencheck empfehlen, Herr Wölfle

Unser Heimatblättchen, die Schwäbische Zeitung,  hat sich wohl erneut vor einigen Fragen gefürchtet.
Der Monolog des Landrats Lothar Wölfle auf der jüngsten Werbeveranstaltung zugunsten der Deutschen Bodensee
Tourismus GmbH (DBT), initiiert sowie veranstaltet vom Landratsamt und wohl bezahlt von den Steuerzahlern des
Bodenseekreises,  führte ausschließlich zu der Erkenntnis des Landrats: „es gibt kein EBC – Desaster sondern ein
Diskussionsproblem.“     Ich muss in dem Zusammenhang an den Schlager von Gus Backus „Bohnen in den Ohren“
denken?  Es ist natürlich schon alleine ein finanzielles Desaster ! Warum muss denn die Gemeinde Langenargen
in Kürze zum vierten Mal!  in einem Jahr die Kurtaxensatzung ändern?
Faktencheck gefällig? Seit 2013 bemühen sich der Land- und Kreisrat, wie auch der Verkehrsverbund Bodo um das Projekt.
Von den 23 Städten und Gemeinden des Bodenseekreises plus Konstanz haben vier das Projekt wohl immer noch nicht
verstanden. Man erkennt es daran, dass die Herren Juristen und Verwaltungsfachangestellten, wie z.B. der Bürgermeister
Achim Krafft aus Langenargen, die Urteile deutscher Gerichte möglicherweise nicht verstehen oder wirksam umsetzen
können. Wie es scheint, haben sie auch die allergrößten Probleme mit den Grundrechenarten und nennen Verluste negative
Einkünfte.  Eine Besonderheit aus dem Handbuch für Führungskräfte: „Fachchinesisch für Verwaltungsbeamte“?
So verlangen Landrat und Kreispolitiker, obwohl  mehrfach angemahnt, immer noch nicht nach einer Zwischenabrechnung
oder Darstellung der bisherigen Millionenverluste. Und unser Heimatblättchen tut sich schwer mit dem aktiven Nachfragen.
Das Einfachste wäre nun, dass man auf den inkompetenten Geschäftsführer Enrico Heß, samt seiner  teuren DBT,
verzichtet und die Konstanzer Profis der Internationale Bodensee Tourismus GmbH sowie den erfolgreichen Verkehrsverbund
Hegau-Bodensee (VHB) ins Boot holt. Hat sich doch der Westliche Bodensee gerade erneut als Touristenmagnet bewährt
(Steigerung der Ankünfte 2017 um mehr als 5,2 % und 11 %) .Die kreisübergreifende ÖPNV-Gästekarte würde beide Landkreise
Konstanz und Bodenseekreis ohne den Logos VHB bzw. EBC  eine neutrale Karte  bilden. Die Gemeinden des
Bodenseekreises überweisen ihren Anteil der Übernachtungspauschale an Bodo so wie es die Gemeinden aus dem
Landkreis Konstanz mit ihrem Anteil an den VHB erledigen. Auf das Bakschisch für die DBT als Bindeglied zu Bodo kann aus
Ersparnisgründen getrost verzichtet werden. Die freie Fahrt „rund um den See“, wäre für die Gäste endlich in trockenen Tüchern.
Bezahlt werden müsste der erhöhte Kurbeitrag indes wirklich von allen Touristen. Die Finanzierung von 25 Cent/Übernachtung
aus Steuern der Gemeinde an die DBT ist mit dem Solidarprinzip ohnehin rechtlich nicht zu vereinbaren.
Betrachtet man die Zahl der Gäste, die sich auf das Abenteuer ÖPNV im Bodenseekreis eingelassen haben, reicht es offenbar
aus, nur einen Bus mit fast 70 Plätzen stündlich auf Tour zu schicken. Ausschließlich in den Baden-Württembergischen
Sommerferien und nicht einmal ganztägig über die gesamte Wegstrecke von Langenargen bis Bodman – Ludwigshafen.  
Teilweise fuhr er nur bis zum Bahnhof Überlingen, und wer weiter musste, geriet in Gefahr, ab Sipplingen eine mögliche
Straftat (Schwarzfahrt) zu begehen, weil der Bodo – Tarif in Sipplingen endet und die Kontrolleure der DB – Regio oder Seehas
wenig Verständnis zeigen. Übrigens bei Kindern eben so wenig, wie auch bei Gelegenheitsfahrern, die manche Falle in den
Besonderheiten der Tarifbestimmungen schlichtweg übersehen. Ganz nebenbei war der Bus in beiden Richtungen mit nur
wenigen Personen besetzt. Nicht ohne Grund gehört der Verkehrsverbund Bodo, aus meiner Sicht, zu den teuersten und
qualitativ anspruchslosesten Unternehmungen im Land, dem es mit einer bald acht bis zehn Millionen teuren Investition,
nach eigenen Angaben, gelungen ist ca. 7.600 e-Card an Gelegenheitsfahrer abzugeben. Man erkennt diese Fahrgäste
inzwischen immer öfter durch das Verursachen unangenehmer Piep – Geräusche beim Check-in/Check out.
Übrigens: wenn eine Familie mit zwei jugendlichen Kindern von der Reichenau nach Stein am Rhein fahren will,
muss sie
für hin und zurück 48 Mal das Check- in / check out durchführen! Diesen Irrsinn kernnt die VHB-Karte nicht!
Im Zusammenhang mit der in Insolvenz gegangenen  DBT - Partnerin GEIOS wäre wohl die Frage zulässig, ob die GEIOS
unter Mitnahme einer Zuwendung von der DBT, nachdem sie unter die Decke der Hochschwarzwald Tourismus geschlüpft ist,
das „Handgeld“ an die DBT zurück erstatten konnte. Aus einer Veröffentlichung von Econo wurde nur bekannt, dass der
Gläubigerausschuss dem Deal zwischen GEIOS und der Hochschwarzwald Tourismus anscheinend zugestimmt hat.
Wie hoch war eigentlich der finanzielle Ausgleich für Aufwendungen die dem Bodenseekreis aus der Zusammenarbeit mit
GEIOS entstanden sind? Wir wollen nicht vergessen, dass sich die DBT seit 2013 überwiegend aus öffentlichen Kassen,
meist in Form von Gesellschafterdarlehen, über Wasser hält. Bei veröffentlichten Kosten von 576.000 Euro jährlich werden
die Gesellschafter wohl weiterhin tief in ihre Gemeindekasse greifen müssen um Verluste auszugleichen.
Wenn Lothar Wölfle an die Solidarität innerhalb der Tourismusbranche appelliert, dann macht es Sinn daran zu erinnern,
dass die Gegner der DBT zum großen Kreis der Gastgeber gehören, die für ihre Brötchen jeden Tag hart arbeiten müssen
und das Projekt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprüft haben. Dabei sind diese zu dem Ergebnis gekommen,
dass es sich bei der DBT um einen Verlustverursacher ersten Ranges handelt. Aus diesem Grund gehören hunderte
Gastgeber, wie auch zahlreiche Gemeinderäte und Bürgermeister aus allen Gemeinden zu den Verweigerern, auch aus
den teilnehmenden Gemeinden.  Der Redakteur der SZ. spricht mal wieder von nur „manchen“ Gastgebern.
Der Langenargener Dehoga - Vorsitzende Roman Wocher mag seine eigene Sicht der Dinge äußern, er gehört aber wohl
nicht zu den Menschen, die ihr Wissen aus dem direkten Kontakt mit den direkt Betroffenen beziehen. Jenen Gastgebern
also, denen aus dem Grund der Mehrkosten für die Gästeabgabe, früher Kurtaxe, die Gäste ausbleiben. Auffallend war,
dass der Redakteur der SZ sich vor und nach der Veranstaltung fast ausschliesslich mit Herrn Wocher und einem anderen
Hotelier aus Langenargen unterhalten hat. Mir wurde vermittelt, dass beide auf vielen Werbeveranstaltungen im Bodensee-
kreis auftreten, um die Werbetrommel für die EBC zu rühren. Herr Wocher missachtete die Regel, nur Fragen zu stellen,
sondern ergoss sich mit Lobeshymnen auf die EBC. Unter Protestrufen musste der Moderator den Redefluss unterbrechen.

Anbei ein paar interessante Hinweise des Dehoga-Vorsitzenden aus Langenargen:
"Wer kein Personal bekommt, soll halt seinen Laden schließen".
Er fand es auch gar nicht so schlimm, wenn eine kinderreiche Familie mal auf den ÖPNV warten muss.
"Dann hätte man mal mehr Zeit, um mit seinen Kindern zu reden."

Der Beifall kam hauptsächlich von den vielen jungen Damen der TIs der wichtigsten Bodenseeorte. Diese Situation wurde
in der Presse verschwiegen. Was auch verschwiegen wurde, war ist die Tatsache, dass den Fragestellern, die zu einem
überwiegendem Teil aus Kritikern bestanden, kein Mikrofon zugestanden wurde. Da die Zuhörer vieles akustisch nicht
verstanden, musste es von den Angesprochenen wiederholt werden, wobei natürlich Einiges auf der Strecke blieb.
Abschließend ist anzumerken, dass das Ergebnis der sogenannten Umfrage eines leibhaftigen Professors und Institutsleiters,
der in Langenargen in der Nebensaison 101 und in der Hauptsaison 125 Gäste befragt hatte, ob sie die EBC kennen, 
(Langenargen hatte unter anderem, das Ortsbild nachhaltig störende Transparente aufgehängt) alles andere 
als seriös ist.
Schliesslich wurden die Gäste beim jeweiligen Gasgeber und in der TI mit Werbematerialien ständig konfrontiert.
Im Forum Langenargen wurde diese Studie kritisch untersucht. Bei einer Übersicht über 220 Gäste kam heraus, dass
durchschnittlich nur 5 % mit der EBC Bus und Bahn benutzten.  Die Gastgeber wissen, dass die Region zunächst einmal
einen guten ÖPNV braucht, dafür wurde als Termin 2025 (Oberleitung für Bodensee-Bahn) genannt. Das Problem ist,
Martin Hahn (MdL) Bündnis 90 / Grüne hat von einer Finanzierung durch den Bund nichts gehört. Auch der Chef des
Regionalverbandes Bodensee – Oberschwaben, Wilfried Franke, kann sich an Zusagen oder selbst Andeutungen nicht
erinnern. Vielleicht erhält unsere Presse eine Antwort, als Ergebnis konkreter Nachfragen und Hintergrundrecherchen
– dafür dürfen sie sonst auch das Forum Langenargen nutzen, falls der Landrat mal wieder schmallippig oder zornig reagiert. 

PeG Uhldingen 12.04.2018

Rückblick auf die EBC Werbeveranstaltung im Landratsamt am 10.04.2018

Angesprochen waren eigentlich die Gastgeber/innen.
Von Langenargen waren aber lediglich ca.10 % der  Gastgeber/innen vertreten . Einen großen Teil der Teilnehmer
machten die die Mitarbeiterinnen der TI verschiedener Gemeinden aus.
Die  Kurzvorträge von Herrn Landrat Wölfle und Herrn Hess strotzen vor Schönfärberei und Durchhalteparolen.
Die Praesentation der EBC Studie  des Prof. Dr.-Dobbelstein  war farblos und fragwürdig.
Bis  auf zwei Ausnahmen kamen alle  Fragen von Kritikern.Als Herr  Maerz von der GUM Uhldingen-Mühlhofen
die ersten Fragen stellen wollte, wurde ihm das mobile Mikrofon vom Pressesprecher Herrn Schwarz verweigert.
Die Begründung  lautete, er brauche das Mikrofon als Moderator selbst.  Die  Referenten hatten ein Mikrofon
mit schlechter  Akkustik am Standpult zur Verfügung. Die  Folge dieser ungewöhnlichen unfairen Situation war die,
dass man die Fragesteller kaum verstehen konnte und die Fragen von den Angesprochenen oder dem Moderator
wiederholt  werden mussten, was  oft nur unvollständig gelang.
Böse Zungen behaupten, das  wäre ein beabsichtigtes Unterfangen gewesen, denn im Landratsamt hätte es sicherlich
ein zweites Mikrofon gegeben.
Erstaunlich war die Aussage von Herrn Hess, dass mit einer Wiedergeburt der  Plastikkarte mit Chip erst in mehreren
Jahren gerechnet werden kann. Auf die Frage von Annette Pfleiderer, ob die EBC vielleicht über die Hintertür der
Hochschwarzwald / Geios-Connection vielleicht vorzeitig wieder auftauchen würde, kam die  Anwort: zur Zeit eher nicht,
man könne das für die  Zukunft aber nicht sicher auschließen. Auffällig am Rande der Veranstaltung war, dass der
Redakteur der SZ sich davor und danach ausschliesslich sehr intensiv mit den Hauptprotagonisten der Langenargener
Hotelies unterhielt. Dabei hätte er die ideale Möglichkeit gehabt, sich auch mal mit den Hauptgegnern der EBC zu
unterhalten, denn es fiel bei seinen letzten Artikeln auf, dass bei ihm doch erhebliche Informationsdefizite vorliegen.
So  erwähnte er damals z.B. nur zwei Städte, die sich nicht bei der EBC beteiligen. In Wirklichkeit sind es sämtliche
Bodenseestädte.
Zusammengefasst gesehen war der Abend reine Zeitverschwendung.

Dr. Hartmut Walter 12.04.2018

 

 

EBC verso VHB-Papierkarte

Die Organisation Regio meldet für den westlichen Bodensee für 2017 eine Steigerung von 5,2 %  Ankünften,
am deutschen Untersee sogar um 11,3 % ( Differenz zu Langenargen 18%!)
Der westliche Bodensee nutzt seit Jahren erfolgreich die VHB Karte mit freier Fahrt für Bus und Bahn und vielen
Vergünstigungen (Ausnahme  Bodman-Ludwigshafen. Diese Gemeinde ließ ihren Gästen die Wahl, ob sie die EBC
oder die VHB Karte wünschten. Trotz diesem Luxus betrug die Kurtaxe nur 2,50 Euro, die Zahl der Ankünfte betrug plus 1,9 %)
Die Kurtaxe bei den restlichen Gemeinden betrug im Durchschnitt ca. 2 Euro.
Wie man an den hervorragenden Ergebnissen im Ausbreitungsgebiet der VHB Karte bei durchschnittlich 2 Euro Kurtaxe sieht,
ist die EBC ein totaler  Flop und  eine  Geld-Vernichtungsmaschine. Ihr verdanken die Langenargener die zweithöchste
Kurtaxe des Landes, eine zusätzliche Steuerbelastung der Bürger, erhebliche Datenschutzprobleme und  viel Ärger.

Forum Langenargen  12.04.2018

Unter den Talaren – eine Verschwendungssucht wie vor 1000 Jahren

Forum Langenargen, Bodenseekreis. 10. April 2018 (PeG)

„Die deutsche Staatsverschuldung verharrt trotz Rekordsteuereinnahmen und niedriger Zinsausgaben
auf einem sehr hohen Niveau. Bund, Länder und Gemeinden sowie ihre Extrahaushalte waren
Ende 2016 mit 2.006 Milliarden Euro verschuldet.
Zur Veranschaulichung dieser Zahl dient folgendes Gedankenspiel: Ab sofort werden keine Schulden
mehr aufgenommen und die öffentliche Hand gesetzlich verpflichtet, neben allen anderen Ausgaben
jeden Monat eine Milliarde Euro an Schulden zu tilgen. Mit dieser Verpflichtung würde es bis ins
Jahr 2184 dauern, um den Schuldenberg der Bundesrepublik Deutschland vollständig abzutragen.“

Diese Mitteilung des Bund deutscher Steuerzahler lässt die Frage im Kopf entstehen, warum in den Gemeinden der
Schlendrian ewig weitergeht. Die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) verursacht durch meine vermutete
Unfähigkeit möglicherweise Millionenverluste in den Gemeindekassen. Eigentlich wäre es die Aufgabe der DBT,
ein fehlerfreies Produkt auf den Markt zu bringen. Dazu ist sie seit 2013 nicht in der Lage.
Verantwortungsvolle Politiker und besonders Gemeinderäte sollten nachfragen, in welcher Höhe, neben
Darlehensbeträgen, auch Personalkosten aus Kreis- und Gemeindekassen in das Projekt fließen. Vergebliche
Gerichtsverhandlungen. Missachtete Verbraucher- oder Datenschutzbestimmungen, auch der Ausflug von
Bürgermeister und Mitarbeitern der Tourist Information zu Ausstellungen und Messen belasten den Gemeindehaushalt.
Die Durchführung von Informationsveranstaltungen bedeutet, wie die, inzwischen vierte, Änderung einer
Kurtaxe-Satzung innerhalb eines Jahres eine hohe Arbeitsbelastung und damit hohe Verwaltungskosten.

Es fällt schwer zu akzeptieren, dass der Kreis und die Gemeinden diese gewaltige Kostenlast seit 2013 tragen
und einige seit dem vorigen Jahr auch noch die Gäste mit Gebühren belasten, für die es keine adäquate
Gegenleistung gibt. Für mich ist es wünschenswert, dass die Gemeinden den Zeitpunkt für die Kündigung des
Vertrages mit der DBT, ich meine Juni 2018 zum Ende 2019, nicht fahrlässig verstreichen lassen.
Die Weltsicht gestaltet sich etwas anders, als es uns Meinungsumfragen oder andere Scharlatanerien der DBT
glaubhaft machen wollen. Etwa zwei Drittel der Deutschen fühlen sich durch fehlenden Datenschutz unsicher.
Warum also will die DBT die Freigabe persönlichster Daten erzwingen? Das verursacht nur ein Unwohlsein bei
den Gästen, die sich einem Geschäftsmodell ausgeliefert sehen, das der DBT und ihren Partnern ein tiefes,
unerwünschtes Eindringen in persönlichste Interessen und Bedürfnisse ermöglicht. Man kennt ein ähnliches
Gefühl aus Berichten von Menschen, die Opfer eines Einbruchs in ihr Haus oder ihre Wohnung wurden.
Das unangenehme Gefühl, dass fremde Hände in Betten oder der Unterwäsche gewühlt haben.

Das Ende der DBT könnte voraussichtlich seine Ursache in der Datenüberlassung von den Gemeinden an
interessierte Unternehmen finden, die für die Datennutzung bezahlen. Der Städte- und Gemeindebund hat dieser
Tage den Kommunen empfohlen, ihre Datenbestände zu verkaufen und schlägt ein Konzessionsmodell vor,
wonach private Unternehmen mit den Daten der Kommunen arbeiten dürfen und dafür bezahlen müssen.
Das würde bedeuten, dass die DBT künftig, nach einer öffentlichen Ausschreibung, für die Daten der Gemeinden
bezahlen muss und die Datenüberlassung der Gäste nicht mehr nur dadurch erzwingen kann, indem sie
andernfalls die freie Fahrt mit Bahnen und Bussen, trotz Zahlung der vollständigen Kurtaxe, verweigert.
Die an der DBT beteiligten Gemeinden sollten alle Sorgfaltspflicht walten lassen und die Verträge mit der DBT
umgehend prüfen. Die Möglichkeit einer Kündigung im Interesse der Gemeinde zum nächsten möglichen Termin,
also vermutlich bis Juni 2018 mit Wirkung zum Jahresende 2019 müsste in diese Überlegungen einfließen.
Auch scheint es, dass das Vorhaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes bei einigen Gemeinden
bekannt und eine mögliche Erklärung für die Ablehnung zum Beitritt zur DBT war. Hier könnte man den
Bürgermeister von Heiligenberg befragen, der nach langanhaltender Euphorie, das Thema EBC wohl zunächst
bis Juli 2018 vertagt hat, nachdem der Frickinger Rathauschef die Einführung bereits zurückgestellt hatte.
Inzwischen sprechen Heiligenberger Gastgeber bereits von einer Terminverschiebung bis Dezember, was,
wie schon so oft das Ende des Beitritts zur DBT bedeuten könnte. Der Handel mit Bürgerdaten scheint auch
für eine Gemeinde wie Sipplingen geeignet zu sein, den kommenden drastischen Schuldenanstieg „in den Griff“
zu bekommen. Dort wird die Pro-Kopf-Verschuldung zum Jahresende auf 722 Euro steigen. Sicher gibt es zum
Thema Datenhandel viel Diskussionsbedarf in den Gemeinden. Man muss unter Berücksichtigung der
überlangen Kündigungsfristen bei der DBT aber deutlich vorausschauender handeln, als bei einem Zeitungsabonnement.

Vertrauen ??

Es ist schon erschreckend, mit welch einer fehlgeleiteten Energie einige Mitarbeiter des Rathauses ihre Ziele
durchsetzen wollen. Zum einem setzen sie Unwahrheiten in die Welt, zum anderen wurden uns Drohungen,
Einschüchterungen und Repressalien bekannt.
Die Kurtaxensatzung muss nun, wie schon lange vorhergesagt, zum vierten Mal innerhalb eines Jahres geändert werden.
Diesbezüglich sind wir wahrscheinlich Pilotgemeinde in Baden-Württemberg und machen uns zunehmend lächerlich,
so wie damals mit den 65 Rechtschreibfehlern, 15 Richtungsfehlern und "mathematisch korrekten" Entfernungs-
angaben mit 0,0 km bei den Schildern.
Es zeigt sich, dass die Verantwortlichen unfähig sind, mit der EBC-Problematik umzugehen, denn sie sind den
Anforderungen offensichtlich keineswegs gewachsen.
Der Bürgermeister und sein engerer Umkreis schauen hilflos zu, denn anders ist das Chaos nicht mehr zu verstehen.
Eine couragierte Frau aus dem Kreis der Gastgeberinnen hält die Verantwortlichen in Atem und ist den Pseudofachleuten
in vielen Belangen weit überlegen. Es geht nicht nur um fundiertes datenschutzrechtliches Wissen, sondern um den
gesunden Menschenverstand und um den Sinn für Gerechtigkeit.
Dieses letzte Beispiel aus dem Rathaus zeigt wieder, dass es keinerlei Vertrauen mehr geben kann.

Forum Langenargen  07.04.2018

Hochmut kommt vor dem Fall!

Auf die Anfrage von Gastgebern an Herrn Jost und Herrn Benz, wieso im Gegensatz zu früher Geschäftsleute
plötzlich auch Kurtaxe bezahlen müssten, erwiderten beide, dass die Gemeindeprüfungsanstalt die frühere Regelung
der Kurtaxenbefreiung gerügt hätte. In diesem Zusammenhang wiesen sie auf die gleiche Regelung in Kressbronn hin.
Der Unterschied ist nur der, dass es in Kressbronn weniger als die Hälfte kostet.
Ansonsten ergaben Stichproben ein ganz anderes Bild: Allensbach, Überlingen, Frickingen, Hagnau, Sipplingen,
Nonnenhorn usw. erheben keine Kurtaxe. In Eriskirch wird auf Antrag ebenfalls befreit. Immenstaad befreit für
die ersten fünf Tage.
Wir baten Herrn Benz um eine Übersendung der diesbezüglichen Mitteilung der Gemeindeprüfungsanstalt.
Er hüllt sich bisher in Schweigen!
Auf der Suche nach der Wahrheit werden wir in den nächsten Tagen bei der Gemeindeprüfungsanstalt vorstellig werden.
Wir bekommen bereits die ersten Meldungen von deutlichen Buchungseinbußen bei Geschäftsleuten.
Es ist absolut unverständlich, warum die Gemeinde die potentiellen Gäste in andere Seegemeinden vertreibt.
Sie arbeitet sowohl gegen ihre eigenen Gastgeber als auch gegen die Gäste und natürlich auch gegen Gewerbetreibenden,
die von den Gästen profitieren.

Forum Langenargen    05.04.2018

Eilmeldung: Nachdem Herrn Benz und Herrn Jost wohl zu Ohren gekommen war, dass wir Kontakt zur Gemeindeprüfungsanstalt
aufnehmen würden, kam von beiden plötzlich die Meldung, dass sich wohl inzwischen eine Änderung in dem kommunalen
Abgabegesetz § 43 ergeben habe. Danach müssen Geschäftsreisende nun doch keine Kurtaxe bezahlen.
Hätten wir und Frau Pfleiderer nicht nachgehakt, hätten Geschäftsleute in Zukunft weiter die Kurtaxe bezahlen müssen.
Die Gastgeber sollten die bisher falsch erhobene Kurtaxe der Geschäftsleute zurückfordern.
Das Gleiche gilt übrigens auch für Besucher von Fortbildungsveranstaltungen.

Forum Langenargen    06.04.2018

Gezielt verordnete Intransparenz?

Im aktuellen Monfortboten findet sich ein Bericht der DBT über den Tourismusboom am Bodensee.
Die Übernachtungen stiegen 2017 durchschnittlich um 2% gegenüber dem Vorjahr.
Bei den Ausländern lagen die Zahlen deutlich höher. Was verschwiegen wurde, war die Tatsache, dass 2017
die Zahl der Übernachtungen in ganz Baden-Württemberg sogar um 3,3 % und in Bayern um 3,5 % (also 50%)
gestiegen waren (unattraktive Gegenden eingeschlossen).
Der unkundige Leser glaubt natürlich, Langenargen habe relativ ähnlich gute Ergebnisse.
Dem ist aber nicht so: Es wurde tunlichst verschwiegen, dass Langenargen (- 7 %) und Kressbronn (- 9 %)
am untersten Ende der Skala rangieren. Warum wurde das nicht erwähnt?
Wie sich nun zeigte, wurde uns mal wieder eine Halbwahrheit vermittelt!

Forum Langenargen    06.04.2018

Eine fast ernst gemeinte Äußerung eines Lesers:

Ironische Ergänzung zur Kurtaxe

Liebes Forum,
Wenn man dann zur Kurtaxe noch eine örtliche Straßenbenutzungsgebühr hinzurechnen würde,
dann könnte man die Taxe glatt auf 4 € erhöhen! Das wäre dann bundesweit ein großartiges Alleinstellungsmerkmal
(Pilotgemeinde), - möglicherweise sogar weltweit!
Gäste kämen zwar keine mehr, man könnte dann aber die TI auf einen Ein-Mann(Frau)-Betrieb schrumpfen,
was wiederum erhebliche Kosten ersparen würde.

S. M.    06.04.2018

Und jetzt ganz im Ernst:

Kleine Privatvermieter, die sich bisher mühsam ein Zubrot erarbeitet haben, bleiben jetzt schon auf der Strecke.
Ganz nebenbei trifft es natürlich auch den örtlichen Handel.
Das kümmert aber unseren BM ganz offensichtlich nicht!
Er scheint geradezu besessen von seiner verqueren EBC-Ideologie!

S. M.    07.04.2018

Flickenteppich Kurtaxe:
So unterschiedlich gestaltet sich die Abgabe in der Region
Südkurier 13.07.2017, Nils Köhler -  Sehr informativ ! 

Anbei ein Bericht und eine Übersichtskarte mit der Aufzählung der unterschiedlichen Kurtaxen vom Schwarzwald
bis zum Bodensee.
Wie erwartet ist Langenargen, obwohl gar kein Kurort sondern Erholungsort, einsame Spitze,
was natürlich Unterkunftsuchenden nicht verborgen bleibt.
https://www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/Flickenteppich-Kurtaxe-So-unterschiedlich-gestaltet
-sich-die-Abgabe-in-der-Region;art417930,9329493
Langenargen hat nach Baden-Baden die  zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs.
Zwischen dem Leistungsangebot des Kurortes Baden-Baden und  dem Erholungsort Langenargen liegen jedoch Welten.
Eine  Kurtaxe sollte dem adäquat sein, was  sie den Gästen bietet.
Ein Bürger fragte bei der Touristinformation, was  Langenargen eigentlich  kurortspezifisches biete.
Anwort der leitenden Mitarbeiterin: "Spezielle Kureinrichtungen, wie sie in Begriffsbestimmungen für die Prädikatisierung
von Kurorten niedergeschrieben sind, gibt es in Langenargen nicht, allerdings gibt es  Veranstaltungen und verschiedene
Angebote, wie Besteigung des  Schlossturms und Promeadekonzerte".
Diese  Mitarbeiterin ist inwischen im Team von Enrico Hess bei der DBT angestellt!
Forum Langenargen    05.04.2018

Überschrift in der SZ vom 05.04.2018:

"Gesetzeslücke könnte teuer werden"

Dieser Artikel könnte direkt für unsere Gemeinde geschrieben sein.
Es besteht noch großer Nachholbedarf. Wir hatten schon vor Monaten gewarnt.
Die nunmehr 4. Kurtaxenverordnung lässt sich nicht mehr vermeiden, für uns ein Zeichen für völlige Inkompetenz der
Verantwortlichen. Im Gemeinderat sitzt doch ein Jurist! Der Landesdatenschützer Stefan Brink steht mit Frau Pfleiderer
seit einigen Wochen bereits in intensivem Kontakt (auch wegen Datenschutzverletzungen in der Vergangenheit).
Sollte die Ignoranz des Bürgermeisters und der anderen Verantwortlichen nicht endlich der Vernunft weichen,
ist mit einer Klagewelle von Bürgern zu rechnen.
Das aber kümmert unseren BM gar nicht, - eventuelle Strafzahlungen werden dann ja von unseren Steuergeldern bezahlt!

Übrigens: Hat jemand schon irgendeinmal erlebt, dass der Bürgermeister sich für etwas entschuldigt hätte?
 

Forum Langenargen    05.04.2018

Meldung einer Gastgeberin aus Bodman

Bei ihr verbrachten ein Ehepaar und zwei 16- bzw 17-jährige Kinder ein verlängertes Wochenende,
entsprechend der durchschnittlichen Verweildauer in Bodman von 2,8 Tagen.
Die Anreise war nachmittags, die Abreise vormittags. Es blieb ein knapper Tag zur Nutzung der Vorteile
der EBC und das für eine Kurtaxe von zusammen 30 Euro.
In LA wären es sogar 37 Euro gewesen!

Wo sind da die Vorteile der EBC?

Forum Langenargen    04.04.2018

Die neueste Idee von Herrn Hess bei der EBC ist der Einsatz der Plastikchipkarte als Türöffner in Hotels.
Das wäre für ihn der bequemste Weg für die Erstellung eines Bewegungsprofils.
Man könnte die Karte sogar als Spion, wie man das schon bei Kinderpuppen kennt, einsetzen.

George Orwell ante portas!

Forum Langenargen    04.04.2018

Das Märchen vom Bodensee: Seht nur, die Chipkarte kommt nicht

Forum Langenargen. Bodenseekreis. 03. April 2018 (PeG)

Landrat Lothar Wölfle (CDU) lädt ein zu einer Infoveranstaltung in das Landratsamt. Ein Jahr EBC:
Rückblick und Ausblick. Nun ist ein Jahr sicher stark untertrieben, bastelt man doch bereits seit
dem 07. März 2013 erfolglos an einer Kopie der Schwarzwälder KONUS – Karte, an der bereits der
erste Geschäftsführer scheiterte und an dem sich Land- und Kreisrat, aber auch der derzeitige
Geschäftsführer Enrico Heß, er verlegte extra seinen Lebensmittelpunkt von Gotha (Thüringen)
an den lukrativen Bodensee, seit September 2015 nach Kräften, aber relativ erfolglos abmühen.
Zu Beginn der Saison 2018 wird man also wieder kein Erfolgsversprechen abgeben können aber
weiter leeres Stroh dreschen.

Welche Erwartungshaltung haben jetzt Einheimische, hunderte Gastgeber, die objektive Lokalpresse aber auch der Bund
der Steuerzahler an dieser Veranstaltung? Die Meinung zur EBC richtet sich zunehmend gegen den Land- und Kreisrat
sowie die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH. Nach anfänglicher Euphorie bleibt nur der Wunsch, streicht der
Geldvernichtungsmaschine die öffentlichen Zuwendungen. Frühe Wunschkandidaten, der DBT, also die besucherstarken
Städte Konstanz, Überlingen, Meersburg, Friedrichshafen bis Lindau zeigen dem Projekt die kalte Schulter und haben
teilweise auch kein Interesse daran, den jeweiligen Stadtbusverkehr kostenlos an die EBC auszuliefern. Die Mehrheit der
Landkreise am Bodensee verweigert sich insofern aus vernünftigen Gründen.

Der Baden-Württembergische Bürgermeister, Frank Amann, Heiligenberg, hat den Anschluss für 2018 verkündet.
Bereits im Vorfeld gingen darauf dem Tourismusverein Bodensee Linzgau Tourismus (BLT), der den Beitritt unterstützte,
Mitglieder verloren. Wer dieser Tage das Internetportal der Gemeinde oder des BLT aufruft, findet trotz Saisonbeginn keinen
Hinweis auf die EBC. Auch die Gemeinde Nonnenhorn (Bayern) verkündet nur, dass es ab 01.03.18 die EBC gibt.
Von Geschäftsbedingungen und Einschränkungen kein Wort. So etwa, dass der EBC - Bus nur in den großen Sommerferien
tourt, dass man den Stadtbus Lindau, Friedrichshafen, Ravensburg oder den Schiffsverkehr wohl nicht ohne extra Ticketkauf
nutzen kann oder dass der Verkehrsverbund bodo in Sipplingen endet. Die Weiterfahrt könnte damit zu einer teuren
Schwarzfahrt, gerade auch im Seehas oder Stadtbus Konstanz, werden.

Wer sich nun immer noch zu einer Zustimmungserklärung der Verwendung seiner Daten zu Werbe- oder Marketingzwecke
durch die DBT zwingen lässt, sollte sogleich auf dem Meldeschein notieren, für welchen Zeitraum diese Zustimmung gilt.
Also z.B. vom 9. - 11. Mai, zeitgleich den Widerruf vermerken und eine Bestätigung verlangen. Ab Mitte Mai gelten ohnehin
neue Datenschutzrichtlinien, die auch die Ersterfassungsstelle zur Auskunft verpflichten. Es bleibt die Frage, was aus den
gesammelten Daten beim insolventen Start - up GEIOS wurde. Die dürfen wohl nicht weiterverkauft werden. Nach einer
Meldung bei Econo hat der GEIOS AG Gläubigerausschuss einem Deal zugestimmt, nach dem der Hochschwarzwald
Tourismus Systeme und Lizenzen übernimmt. Zu welchem Preis? Zwangsläufig sollten also der Großteil eines 1,2 Mio.
Darlehens, von dem die DBT 700.000 Euro abgerufen hatte und von dem wiederum ein Großteil vermutlich an die GEIOS AG
geflossen ist, in die Kasse der DBT zurückgelangt sein.  Stimmt das Herr Heß? Wir wüssten natürlich auch immer noch gern,
ob denn die vereinnahmten Fahrgeldeinnahmen pünktlich zum Jahresende 2017 auf dem Konto des Verkehrsverbundes
Bodo verbucht wurden, weil wir uns die Fahrtpreiserhöhung von 2,9 % für 2018 nicht erklären können. Bodo hatte noch im
Herbst 2017 von einer zufriedenstellenden Einnahmesituation berichtet.

Dass Rote Zahlen schwarz werden, wird zunehmend unwahrscheinlicher, denn um den Wirtschaftsplan 2017 zu einem
Erfolgsplan werden zu lassen, hätte man rund 800.000 Euro einnehmen müssen. Echte Einnahmen, also keine Darlehen
und öffentlichen Zuschüsse. Die teilweise Erhöhung der Gesellschafterzuschüsse begründete man am Jahresende 2016
mit höheren Raum- und Personalkosten. Bodman-Ludwigshafen holte ca. 18.000 Euro aus der Gemeindekasse, der
Bodenseekreis 408.000 Euro, der Landkreis Lindau knapp 122.000 Euro und der Kreis Sigmaringen knapp 229.000 Euro.
So kommen seit 2013 Beträge in Millionenhöhe zusammen, die irgendwann an die Gesellschafter zurückfließen müssten.
Diese Zahlen werden 2018 und in den kommenden Jahren nicht viel besser ausfallen und man sollte sich in der
Kreisverwaltung seiner Verantwortung bewusst werden, dass allein für das Verteilen einer Papierkarte der Preis einer
DBT viel zu hoch ist. Vordruckverteilung und Abrechnung könnte zwischen dem Verkehrsverbund Bodo und den beteiligten
Gemeinden kostengünstiger erfolgen. Dazu bedarf es keiner DBT wie das Geschäftsmodell des VHB Verkehrsverbund
Hegau - Bodensee deutlich macht. Wenn sich nach dem Vortrag des Landrates, „alle Vertreter der Gesellschafter
einstimmig für die Fortführung der Gästekarte ausgesprochen haben und die Geschäftsführung beauftragt wurde, für die
rechtlichen und technischen Fragen eine Lösung auszuarbeiten“, dann hört sich das für mich so an, dass man einige
Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu Lasten der Steuerzahler ausgestattet hat und dass sich
daran in den nächsten Jahren nichts ändern wird. Es ist nur schade, dass die im Kreistag vertretenen Parteien, mit
Ausnahme der Partei DIE LINKE, an dem Projekt und der damit verbundenen Steuerverschwendung festhalten,
hatte doch wenigstens die SPD kürzlich eine Erneuerung der Partei versprochen.

Betreff: Einladung zur Informationsveranstaltung ECHT BODENSEE CARD am 10.04.2018

Hallo Forum Langenargen,

Nachfolgende Mail ging von mir am 29.03.18 an Fr. Philipp vom Landratsamt.

Es wäre meiner Meinung nach Zeit, eine Klage wegen Geschäftsschädigung gegen die Verantwortlichen der Gemeinde
Langenargen einzureichen. Ein Amtsenthebungsverfahren des Bürgermeisters ist in Baden-Württemberg praktisch unmöglich.
Wir konnten unsere umfangreichen Renovierungsarbeiten wegen der Kurtaxe und EBC nicht in eine Preiserhöhung umsetzen.
Ebenso sind die chaotischen Vergaben der Sanierungsarbeiten in der Lindauer Str. noch anzumerken.
Bei der Infoveranstaltung zur Sanierung wurde uns vom Bürgermeister zugesichert, dass die Sanierungsarbeiten zu Ostern
so gut wie abgeschlossen sein werden. Im Moment sieht es in der Lindauer Str. aus wie in einem Neubaugebiet.
Ich frage mich nur, hat Langenargen so etwas verdient!
Hätten wir Urlauber auf Ostern bekommen, hätten wir Gummistiefel bereitstellen müssen.
Ich denke, es wäre an der Zeit eine Demo der Vermieter zu organisieren.

Sie haben unsere Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Ein genervtes Vermieterehepaar

Betreff: Einladung zur Informationsveranstaltung ECHT BODENSEE CARD am 10.04.2018

Hallo Fr. Philipp,
leider können wir den Termin der Infoveranstaltung nicht wahrnehmen.
Zur EBC Karte gibt es viel anzumerken.
Das Auffallendste ist, dass wir seit dem Einführungsversuch dieser Karte viele negative Rückmeldungen unserer Urlauber
wegen dieser Karte erhalten. Unsere Wohnungen werden regelmäßig renoviert und verschönt. Dies wir uns von den
Urlaubern regelmäßig als positiv bestätigt. Trotzdem ist ein auffallender Buchungsrückgang in den Randzeiten auffällig.
Auch sind uns Buchungen von Geschäftsreisenden auffällig eingebrochen. Der Grund ist die nicht erforderliche
Erhöhung der Kurtaxe für eine nicht gewollte EBC in dieser Form. Die Steuerverschwendung, welche hier bewusst
begangen wird, hat hoffentlich bald ein entsprechendes Nachspiel. Auch scheint Datenschutz ein Fremdwort zu sein.
Dies hat Facebook eingeholt, es wird noch andere einholen.
Es zeigt sich mir hier wieder einmal, wie die Politik den Bürger übergeht. Als Vermieter trägt man hier das Risiko für die
Taschenspielertricks der Kommunalpolitik. Auch die Gemeine Langenargen ist hier ein Negativbeispiel.
Man schaue nur mal, wann Straßenbaumaßnahmen durchgeführt werden.
Anstatt nach der Saison damit zu beginnen, damit man vor dem Saisonbeginn an Ostern fertig wird, beginnt die Maßnahme
erst im Winter und unsere Urlauber wohnen mitten in einer Baustelle. Es kam noch nie vor, dass wir KEINE Buchung an
Ostern hatten. Dies durch die super negativ Werbung EBC für "Die Sonnenstube am Bodensee" und unsere überforderte
Gemeinde Langenargen. Das ganze Geplänkel und die Negativwerbung der letzten Jahre mit der EBC und unserer lieben
Gemeinde kann eher in der ARD Serie WaPo Bodensee implementiert werden.
In der Hoffnung einer Kurskorrektur für unsere Feriengäste (aktuell -7% ) wünsche ich Ihnen ein Frohes Osterfest.

Mit freundlichen Grüßen

Der lang gefürchtete Supergau

Schlimmer geht´s nimmer

Einer der Weltmarktführer für Touristikwebseiten vor allem bei Hotel- und Zimmervermittlungen meldet aktuell,
dass die Kurtaxe in Langenargen deutlich erhöht worden ist.
Wir legen allergrößten Wert auf die Feststellung, dass das Forum mit dieser Meldung absolut nichts zu tun hat.
Es war oft genug in den Medien zu lesen und zu hören. Die Entscheidung des Bürgermeisters und des Gemeinderates,
trotz des verlorenen Verfahrens beim VGH Mannheim, die wegen der EBC um 60 % erhöhte Kurtaxe nicht wieder
zurückzunehmen, war neben der Entscheidung für die EBC, die größte touristische Fehlentscheidung der letzten Jahre.
Jeder Gast, der Langenargen aufruft, wird mit diesen Fakten konfrontiert, wenn er den Hinweis auf Foren anklickt.
Das Schadensausmaß für die Hotels und Privatvermieter ist noch gar nicht abschätzbar! Inzwischen weiß hoffentlich jeder,
wem wir das zu verdanken haben!
Die anderen Gemeinden profitieren natürlich davon. Sie profitieren zusätzlich davon, dass bei uns neuerdings Messeausteller
Kurtaxe bezahlen müssen und Gäste schon ab 1.März die volle Kurtaxe bezahlen müssen.
Der Bürgermeister und seine unbelehrbaren Mitläufer demontieren sich selbst, blamieren den Ort und haben nun ein
finanzielles Fiasko zu verantworten. Besonders hart trifft es leider die Kleinvermieter. Jetzt rächt sich, dass die Gastgeber
bei den Entscheidungen übergangen wurden, und dass die Warnungen vieler Fachleute negiert wurden und rechtschaffene
Bürger, die das immer vorausgesagt haben, sogar verhöhnt wurden.
All das nur, weil ein in der Touristik kompetenzloser Schultes seine Pilotidee rücksichtslos erzwingen wollte und sich nicht
davor scheute, eindeutige Unwahrheiten zu behaupten und gleichzeitig mehrfach gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Betreff:
Langenargen: Kurtaxe auch für Geschäftsreisende - Langenargen Forum, Fragen, Themen - TripAdvisor

https://www.tripadvisor.at/ShowTopic-g644155-i26758-k11101209-Kurtaxe_auch_fur_Geschaftsreisende-Langenargen
_Baden_Wurttemberg.html

Anmerkung: zuerst kommt die Meldung zu den Geschäftsreisenden. Wenn man dann herunterscrollt, kommt man zu der
Meldung über die drastische Kurtaxenerhöhung.

TripAdvisor hat monatlich 400 Millionen Besucher und 435 Millionen Bewertungen zu 6,8 Millionen Unterkünften!!!
Da wirkt es fast lächerlich, auf Touristikmessen Bodenseewasser und Äpfel zu verteilen, statt die Kurtaxe anzugleichen.

Forum Langenargen   03.04.2018

Rückblick auf den ersten Monat der "Erholungssaison 2018“

 

Freie Fahrt mit Bus und Bahn war eine unehrliche Worthülse.
- Fünf Wochen lang gab es zwischen Friedrichshafen und Lindau keinen Bahnverkehr).
- Das Museum öffnete erst in den letzten 5 Tagen.
- Das Strandbad war geschlossen.
- Die Turmbesteigung war wegen des schlechten Wetters nur an ganz wenigen Tagen möglich.
- Baustellen ohne Ende.
- Die Umgebung der Kabelhängebrücke war durch verheerende Rodungen verwüstet.
- Gewaltige Erdanhäufungen vor dem Bauhof.
- Die Radfahrer mussten vor allem in Gohren auf Radwege verzichten.
- Eine der Hauptstraßen (Lindauer Straße) ist seit Monaten unpassierbar.
*
- Die Bepflanzung der Promenade war wohl witterungsbedingt eher sparsam.
- Bei den Gastgebern gab es eine große Verunsicherung durch widersprüchliche Aussagen von Herrn Jost und
  Herrn Benz, im Gegensatz zur Kurtaxenordnung.

 

Fazit: Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 4,6 Tagen waren 31 Euro
           "Erholungstaxe" für ein Ehepaar untragbar.
          Eigentlich müsste fairerweise mindestens die Hälfte der "Erholungstaxe" wegen
          Nichterfüllung von Versprechen zurückerstattet werden.

*

  ... und das noch etliche Wochen lang!

Hartmut Walter 01.04.2018

Bemerkungen zum neuen Gästejournal

Zugegeben, die Aufmachung ist ansprechend.
Die "Erholungssteuer" von 3,15 Euro pro Person wird im gesamten Journal schamhaft verschwiegen.
Deswegen kann man dann auch behaupten, dass es die EBC umsonst gibt und die diesbezüglichen
Vorteilsleistungen kostenlos sind.
Der Gast wird aber verunsichert, wenn er dann auf einem Flyer liest, was angeblich kostenlos ist und registriert dann
im offiziellen Reiseführer, dass er lediglich kleine, nicht nennenswerte Ermäßigungen erhält.
Sein und Schein kann man für den Monat März unter der Rubrik "Rückblick" nachlesen.
Es wird wieder fälschlicherweise, wie schon im Vorjahr, behauptet, dass man die EBC sofort nach der Ankunft vom
Gastgeber erhält. Dabei ist bekannt, dass ein Großteil der Gastgeber die EBC von der TI ausstellen lässt.
Obgleich letztes Jahr der sogenannte EBC-Bus von Langenargen nach Bodman ein finanzielles Fiasko mit vielen
Leerfahrten war, soll er, wider bessere Vernunft, auch dieses Jahr erneut für sechs Wochen eingesetzt werden.
Die völlig berechtigten, jedoch nicht berücksichtigten Beschwerden und Klagen der betroffenen Bürger entlang der v. Kienstr.
und der Rosenstr. zeigten mal wieder, dass das Wort
"Bürgernähe" im Mund unseres Bürgermeisters eine leere Floskel ist.
Das
"Wir“ und das „Vertrauen" existieren schon lange nicht mehr!
Nun werden also wieder täglich 56 Dieselbusse durch die engen Straßen in einem Wohngebiet dieseln.
Die heimelige warme Beleuchtung früherer Jahre ist nur noch auf den Werbefolien der Bauhoffahrzuge zu finden.
Die unzähligen neuen hellen LED-Industrielampen und die Tropenholzbänke, sowie diese sinnlosen Schilderbäume
sind im gesamten Journal überhaupt nicht zu sehen, werden also gewissermaßen gezielt versteckt.
Es werden drei Radtouren vorgeschlagen, aber eigenartigerweise wird verschwiegen, dass es mehrere Akkuladestationen
gibt, - vielleicht deswegen, weil die nicht benutzbar sind.
Auch ein früherer Werbeträger, die Auto-Akku-Ladestation, wird aus bekannten Gründen nicht mehr erwähnt.

Forum Langenargen  01.04.2018

Nachdem wir neulich erfahren hatten,  dass wir sogar in der  Karibik gelesen werden,
kam heute eine entspechende Meldung aus  Israel.

Forum Langenargen   29.03.2018

"Die Geldvernichtungsmaschine wird erneut angeworfen.
Reicht es denn immer noch nicht?"

Alles geschieht nur zum Selbsterhalt und weiteren Aufbau von Bürokratie und Beamtenapparat.
So werden neue Posten geschaffen.
Oft hat man in der gesellschaftspolitischen Archäologie unterirdische Geldflüsse entdeckt.
EBC-Prinzip und Absicht wie TTIP und CETA: Geschmiedet und konstruiert zur Abschöpfung des Steuergeldes.
Allgemeingut wird privatisiert. Steuergelder werden via Kommunen oder Nationalstaaten umgeleitet in private Hände.
Begleitet von einem unglaublichen Wasserkopf der Administration. So schaffen sich TI, Bürgermeister und Landräte,
ihre Daseinsberechtigung und Fortbestand.
Bürgerrechte werden still demontiert und Firmenrecht wird stattdessen implantiert. Der Bürger wird nur als Konsument
und Steuer-Melkkuh benutzt. Noch hat dies nicht jeder verstanden. Viele haben es gefühlt, viele haben es bereits erkannt.
Doch die konditionierte Ohnmacht und vorauseilende Servilität zu überwinden und zu einem selbstbestimmten Bürger
mit Nutzung aller seiner noch gültigen Rechte zu wachsen, ist ein Prozess. Diesen hat das Forum Langenargen
wunderbar initiiert und stets begleitet. Wie ist das eigentlich rechtlich zu bewerten, dass die Einwohner steuerlich für die
EBC zahlen "müssen"? Ich hatte den Eindruck, Sippenhaft sei längst verboten? Oder sind das ganz legale
Quersubventionen zur Zahlung des EBC Geschäftsführergehaltes?
Es geht nur ums Geld. Den Rahm abschöpfen. Zu diesem Zweck wird alles konstruiert und legitimiert.
Würden sachliche Zwecke und Nutzen, sowie das Bürgerwohl im Fokus stehen, wäre vieles anders.
Da es also um Kohle geht, werden diese Männer weiterhin kräftig zulangen, im Steuergeld-Selbstbedienungsangebot.
Männer, Seilschaften, die sich dort viel zu geben und zu sagen haben.
Wer hat eigentlich das Kinderbecken im Strandbad verhindert????
Hat LA Geld fürs Strandbad erhalten!? Wieviel? Wo ist es jetzt? Wird es zweckgebunden verwendet?
Mit einer viertel Million Euro fördert das Land den Neubau eines Kleinkindbeckens im Strandbad Langenargen.
Minister Guido Wolf überbrachte mit den Landtagsabgeordneten Klaus Hoher und August Schuler den Bescheid
an Bürgermeister Achim Krafft …......
Will das Rathaus mit den 250.000 Minister-Euros statt des Kinderbeckens ein Klo an die Promenade bauen????
War die Kinderbeckenplanung nur Vorwand?

V. M. 28-03-2018

Kennen Sie das?
Interessant ist, wo das Forum überall bekannt ist:
 
https://www.openpetition.de/petition/blog/stoppt-die-ver-sch-wendung-von-oeffentlichen-mitteln-im-tourismus/3
Noch ein Hinweis:
https://www.openpetition.de/petition/blog/stoppt-die-ver-sch-wendung-von-oeffentlichen-mitteln-im-tourismus/2
HHH   27.03.2018
 

Die Geldvernichtungsmaschine wird erneut angeworfen

Reicht es denn immer noch nicht?
Herr Landrat Wölfle und Herr Hess haben inzwischen über 2,5 Millionen Euro in den Sand gesetzt und schämen sich nicht,
das Spiel weiterzutreiben. Haben Sie bisher ein einziges Wort des Bedauerns gehört?
Die Gemeinde Langenargen hat die Situation schamlos ausgenutzt und die Kurtaxe mit einer Erhöhung um 60 % festgezurrt
und auch dazu noch gesorgt, dass alle Bürger trotz gegenteiliger Versprechungen mit einbezogen werden. Gleichzeitig wurde
die Geltungsdauer der EBC um einen Monat auf 01.03. vorverlegt! Bürger, die mit dem Beherbergungsbetrieb überhaupt
nichts zu tun haben, müssen nunmehr statt der Kurgäste bis 2019 jährlich ca. 220.000 Euro vertragsgemäß für die DBT
aufwenden. Die Langenargener Gastgeber/innen haben nunmehr einen deutlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen
Seegemeinden. Während die meisten Seegemeinden von Lindau bis zum Deggenhausertal 2017 eine Steigerung der
Übernachtungszahlen von 7 - 8 % verzeichnen konnten, bildet Langenargen mit minus 7 % das Schlusslicht!
Beide Herren haben bezüglich der EBC leider mehrfach die Unwahrheit gesagt und mussten bekanntermaßen schon vom
VGH Mannheim und vom Datenschutz gestoppt werden. Beide wurden nicht müde, zu erzählen, die EBC Konstruktion
wäre datenschutzkonform. Als wir jedoch ein schriftliches Testat einsehen wollten, war keines vorhanden. Beide behaupteten,
die Dateneingabe lande direkt bei der Gemeinde. Das ist jedoch absolut falsch.
Möglicherweise wurde die insolvente GEIOS jetzt mit finanziellen Nothilfen wieder reaktiviert und wird erneut ins Spiel
gebracht werden. Achten sie bitte genau darauf, was  man Ihnen diesbezüglich erzählt. Bei einer Papierkarte brauchen
wir diesen finanziellen Wackelkandidaten nicht mehr.
Bei einer kürzlichen Versammlung mit Gastgebern und Gemeinderäten in Sipplingen war man sehr geteilter Meinung,
ob man angesichts dieser desolaten Zustände nach 2019 noch im Boot bleiben soll.
Herr Hess behauptete an diesem Abend, dass in diesem Jahr Frickingen und Heiligenberg beitreten würden.
Zwei Tage später erfuhr man aus der Presse, dass Frickingen ausgestiegen ist!
Der Kooperationsvertrag der Gemeinde Langenargen mit der DBT steckte voller Gesetzesverstöße. Auch die letzte
Kurtaxenverordnung ist nicht gesetzeskonform und muss mit Sicherheit ein viertes Mal korrigiert werden.

Herr Hess tourt mit einer äußerst fragwürdigen Studie durch die Gemeinden, die von der DBT, also von ihm selbst
bezahlt wurde. Der akademische Grad des Herausgebers dieser Studie soll Seriosität vorgaukeln.
Gäste, die zu einem ausführlichen EBC Interview bereit waren, wurden mit einer 38 Euro teuren Tasche belohnt!
Was von diesen bezahlten Studien zu halten ist, ersehen Sie an den vor kurzem veröffentlichten Berichten im Spiegel online.

Siehe unseren Anhang an diesen Artikel! (Spiegel-Veröffentlichungen)

Wenn man dieses Papier studiert, fällt auf dem Deckblatt sofort das Logo der Echt Bodensee Card auf. Dies ist für eine
seriöse wissenschaftliche Unte