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Bitte Desinfektionsmittel und Toilettenpapier mitnehmen
Peter Groß, Donnerstag 09. Juli 2020 – Forum Langenargen

Toiletten gehören wie Grünanlagen, Straßen, Strand und Wege oder kommunale Immobilien zur wesentlichen Infrastruktur einer Gemeinde oder Stadt. Das bedeutet, dass aus kommunalen Einnahmen auch Finanzmittel für die Instandhaltung zur Verfügung stehen sollten. Gegenwärtig erleben wir eine Welle der Verschwendung öffentlicher Mittel, die bereits die gegenwärtige Schulabgängergeneration schon bald ins finanzielle Elend stürzt. Berufsanfänger trifft es ab 2022, wenn die derzeitige Förderwelle sich in einen staatlich-kommunalen Raubzug verwandelt.

Das beginnt bei steigenden Sozialversicherungsbeiträgen. Der Corona-Test für alle wird millionenfach aus Mitteln der Krankenkasse finanziert, das Kurzarbeitergeld aus Beiträgen der Bundesanstalt für Arbeit. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) forderte bisher höhere Zuschüsse vom Bund. Die Kassen wären sonst gezwungen, den Anteil der von Versicherten allein zu tragenden Zusatzbeiträge massiv anzuheben oder mehr Leistungen zu kürzen, während der Bund den Verlagsunternehmen 200 Millionen Euro, Baden-Württemberg aus Landesmitteln allein 4,2 Millionen Euro,  zuschustern will - darunter auch Zuschüsse für Anzeigenblätter. Es folgen alle Unternehmen, die es versäumt haben ihr Angebot der Nachfrage entsprechend anzupassen. Gemeint ist hier die sogenannte Club-Scene oder neue Formen der Künstler- oder Unternehmensförderung. Der Strom, der für einen Gästeaufenthalt aus der Steckdose kommt, wird mangels staatlicher Zuschüsse, in der Folge für Gastgeber ebenso unbezahlbar wie der Wasserpreis. Die Politik fördert indessen alle Unternehmungen die gerade in Mode sind und in der aus Bundesmitteln co-finanzierten Presse besonders herausgestellt werden. Der Nachteil einer überzogenen Abgabenpolitik ist, dass das frei verfügbare Einkommen arbeitender Menschen immer geringer wird, dadurch weniger für den privaten Konsum bleibt und erneut Subventionen anfallen.

Ich fürchte, dass Gemeinden nicht einmal mehr mit dem Prädikat Erholungsort werben können, weil die „Urlaubswoche“ nicht mehr finanzierbar ist. Ersatzweise aber Tages- oder Kurzzeitgäste für ein Wochenende kommen, wie auch eine zunehmende Zahl von Auto- und Motorradfahrern, die die Lärmbelastung ebenso unerträglich steigern, wie der halb- oder stündlich, meist leer, fahrende Bus, der neben Lärm die Luft belastet. Die Zahl der Partynächte wird zunehmen, in denen Hunderte Tagesbesucher in die Gemeinden kommen, wo dann in der Nacht nicht nur gegen Abstandsregeln und Anstandsregeln verstoßen wird, sondern in aggressiver Stimmung auch mal Flaschen gegen Streifenwagen, Häuserwände oder gepflasterte Vorgärten  fliegen.

Wo Betreiber von Gaststätten frühzeitig schließen, bevor die Hemmungen naturgemäß fallen, quetschen sich Menschen in Spätkaufläden, belagern Kioske, Imbisswagen oder den öffentlichen Straßenraum vor Gaststätten. Tische und Stühle stehen dort in größerer Zahl auch nachts bereit.

Wer die neu asphaltierten Strandpromenaden näher betrachtet, erkennt, dass diese nicht für Dauergäste ausgelegt sind, sondern für Partytouristen die Kioskbesitzer reich machen. Der insgesamt bereits sehr verbreitete Konsum von Partydrogen ermöglicht es, auf Ruhezeiten im Hotel- oder in der Ferienwohnung zu verzichten. Das bedeutet bis drei Tage Dauerparty und dass Polizeikräfte aus den Landkreisen nicht mehr dauerhaft (beispielsweise nach Stuttgart) abgezogen werden, aber auch,  dass Polizei und Ordnungsämter keine Regeln mehr durchsetzen, also größere Menschenansammlungen mit Polizeieinsätzen auflösen können.

Da die Gemeinde Langenargen, sich scheinbar die regelmäßige und häufigere Reinigung der Toiletten nicht leisten kann, sollten Ausgabestellen für Hygienepacks in der Tourist Info, im Rathaus und an stark frequentierten Orten, wie auch ausreichend Abfallbehälter bereit gehalten werden, bevor Ungeschick und Misswirtschaft der Gemeindeverwaltung, besonders des Bürgermeisters Krafft, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Himmel stinken.

 

500 in Quarantäne und bisher 12 Infizierte in einer Kirchengemeinde
Coronavirus News am Dienstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19 -

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-b7f822ad-8928-42b1-bf94-ecf728c999dc
Forum Langenargen 07.07.2020

Appell an WHO: Mögliche Coronavirus-Übertragung über die Luft
https://www.handelsblatt.com/video/politik/offener-brief-wissenschaftler-appellieren-an-who-wegen-coronavirus-uebertragung-ueber-die-luft/25981058.html
Forum Langenargen 07.07.2020

 Größtes temporäres COVID-19-Krankenhaus der Welt eröffnet
https://web.de/magazine/panorama/groesstes-temporaeres-covid-19-krankenhaus-welt-eroeffnet-34855512

Forum Langenargen 07.07.2020

Wie die USA, Indien und Brasilien mit Sars-CoV-2 kämpfen - Spektrum der Wissenschaft
https://www.spektrum.de/news/wie-die-usa-indien-und-brasilien-mit-sars-cov-2-kaempfen/1748336?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Forum Langenargen 07.07.2020


Statt Asphaltfanatik besser Ästhetik und Naturschutz
Getestet wurde der helle Belag vor zwei Jahren bereits in Los Angeles. Die weißen Straßen der amerikanischen Großstadt sind nur ein Teil von umfassenden Maßnahmen, die die Klimatisierungskosten senken sollen. Bürgermeister Eric Garcetti setzt außerdem auf Baumpflanzung auf weißen Dächern, was ähnlich wie bei den Straßen für kühlere Umgebung sorgen soll. Was es sonst noch so gibt: Übrigens Asphalt kann auch in Grün, Beige und vielen anderen Farben genutzt werden!   Regional bestimmt besonders beliebt:    Asphalt als Pflasterstein geprägt,   auch farbig:

http://www.asphaltbau.info/farbiger-asphalt.html
https://www.creapave.com/kreisverkehrsplaetze--kvp.html
https://www.gerhard-herbers-gmbh.de/sortiment/farbiger-asphalt-schl%C3%A4mmen/
Forum Langenargen 04.07.2020

 

Zweimal Satire
Ein Ausschnitt aus einem belauschten Gespräch:
Der
Asphaltfanatiker und der Pflasterkönig unterhalten sich.
A: Hast Du schon gehört, dass Kretschi Schottergärten verbieten will?
P: Wenn wir uns beeilen, bekommen wir Bestandschutz und noch reichlich Fördergelder.
A: Die Pflaster aus deiner Heimat könnten dann aber ausgehen, hast Du Beziehungen?
P: Wir brauchen jedenfalls einen strategischen Plan! Zuerst machen wir den kleinen Barockgarten auf dem Marktplatz in einer Nacht- und Nebelaktion platt.
Bei der Villa Wahl hat es doch gut geklappt. Die Autofahrer waren alle begeistert.
Dann beginnen wir am Friedhof; der Kies dort hat uns schon lange gestört. Ich schlage, entsprechend der Würde des Ortes, Flüsterasphalt vor, dazu Steinblumen, wie die Rose von Jericho. Dann stürzen wir uns auf den Schlossgarten und die Promenadenanlagen. Für Rollstuhlfahrer und für Jugendliche zum Skaten und E-Rollerfahrer ideal!

A: Wir müssen gut arbeiten und dürfen den hervorragenden Kontakt zum Gemeinderat nicht verlieren und möglichst schnell eine Klausur organisieren.
Ansonsten geht es uns wie unseren Vorgängern und wir landen im Sportzentrum auf dem Schuttberg.

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Arbon-Schiff auf Pflaster und Asphalt gestrandet
Jetzt begreife ich erst!
Die unansehnliche Industrieleuchte auf dem gestrandeten Schiff soll ein Schiffsmast ohne Wanten, Wimpel und Verklicker sein. Positionslichter fehlen schon, ebenso eine Flagge am Heck. Hat das Schiff keinen Anker mehr, keinen Namen und keine Zulassungsnummer am Rumpf?
Und warum dann noch die große Platane im Schiff? Ist die seit der Strandung schon so groß geworden? Dann sollte man sie schleunigst fällen, damit alles ein wenig dem ähnlicher wird, wovon unser BM träumt.
Am benachbarten Hotel Seevital ist das ja bei einer Nacht- und Nebelaktion auch schon gelungen!

Forum Langenargen, 28.06.2020


Mehr als 80.000 Kirchenaustritte im Südwesten im vergangenen Jahr
Das Erzbistum Freiburg schrumpfte um rund 34.000 Mitglieder auf 1,79 Millionen. Hier stieg die Zahl der Austritte um mehr als 23 Prozent auf knapp 22.300. Außerdem verzeichnete die Erzdiözese einen deutlichen Rückgang bei den Taufen von 13.157 (2018) auf 12.179 Menschen (minus 7,4 Prozent). Der Mitgliederbestand in der Diözese Rottenburg ging von 1,82 auf 1,79 Millionen zurück. Auch hier wuchsen die Austrittszahlen um 25 Prozent an und erreichten mit 21.861 einen historischen Höchststand. Die Eintritte von 515 (Vorjahr: 665) konnten das bei weitem nicht wettmachen.

https://www.badische-zeitung.de/mehr-als-80-000-kirchenaustritte-im-suedwesten-im-vergangenen-jahr
Forum Langenargen 26.06.2020

.

 
"Bank bringt neuen Schwung"  am Arbonplatz, SZ vom 26.6.2020
Da musste der Fotograf aber sehr lange warten, damit er sagen konnte  "Die Bank wird gut angenommen".
Sollte man sich etwa daneben setzen? Heute um 13 Uhr sah man in der Web Camera, dass lediglich eine Möve
Gefallen an ihr fand. Jeder, der das Ensemble sieht, stört sich an der LED Laterne, die den Blick auf das Schloss versperrt.
Forum Langenargen 26.06.2020

 

Moderne Hexenjagd in Oberschwaben

https://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/481/hexenjagd-6813.html

https://www.forum-langenargen.de/uploads/KONTEXT 481 Hexenjagd + Kommentar von Ruby Tuesday.docx

24.06.2020


Was bringt der niedrigere Mehrwertsteuer uns Kunden ???
Ab Juli beträgt der reguläre Satz der Mehrwertsteuer nicht mehr 19 Prozent, sondern 16.
Niedrigere Mehrwertsteuer: Großer Aufwand, wenig Ertrag? Automobiles Konjunkturprogramm?
Der Aufwand für die Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung ist groß. Dennoch erhoffen sich vor allem Autohäuser davon einen höheren Umsatz.

https://www.main-spitze.de/wirtschaft/wirtschaft-regional/niedrigere-mehrwertsteuer-grosser-aufwand-wenig-ertrag_21817566

Preiserhöhungen unter falscher Fahne?
Vielleicht ist es ein getarntes Wirtschaftsförderungsprogramm?  Zahlreiche Firmen werden Preisangebote der Waren um die aktuelle Steuerdifferenz
im Preis erhöhen, so dass für Verbraucher der alte Endpreis bleiben wird. In 2021 wird der Warenpreis durch  Anpassung der Mehrwertsteuer um
genau diese Differenz teurer. Wie verkappte Preiserhöhungen. Aber Senkung der Mehrwertsteuer hört sich ja soooo gut an.  Wir jedenfalls werden
die Preisauszeichnungen fotografieren und Rechnungen sammeln und dann vergleichen. Wetten dass?!
Forum Langenargen 19.06.2020

Wo wir doch weltführend fünf Fahrrad-Willkommensstationen besitzen (Kosten 34.000 Euro) wäre es doch an der Zeit,
es der Weltstadt Hamburg nachzumachen und eine Zählstation einzurichten. Realer Irrsinn: Fahrradzählstation in Hamburg

https://www.youtube.com/watch?v=T3WFaB3hyd

Forum Langenargen 19.06.2020

 
Ein uns unbekannter Narrenverein schickte uns schon vor 4 Jahren ein satirisches Narrenblatt,
welches sich ausführlich mit der Ortspolitik beschäftigt.
https://www.forum-langenargen.de/uploads/Krafft-Ausdruck- Seite 1-17-06-2020.jpg

Es wäre schön, wenn die Verfasser die netten Geschichten fortsetzen könnten und  auf den neuesten Stand bringen könnten .

Forum Langenargen 17.06.2020


Seit Jahren erweitert sich unser Archiv der Fotos von Schloss und Hafenmauern, hier aktuelle Aufnahmen.
Die Fotos gehörten eigentlich, wegen den verfärbten Flechten und Moosen, in eine Ausstellung oder in einen Kunstband.

Inklusivangebot zur hohen Touristensteuer ("Kur"taxe):
- Zwischen den bereits versetzten Mauern durchschauen
- Lebhafte Mauervegetation geniessen
Wenn die Mauerteile fallen, war es dann wieder mutwillige Sachbeschädigung durch Fremdeinwirkung, oder hausgemacht?

Forum Langenargen 11.06.2020


Das wird nicht der Letzte sein
Corona-Live-Blog: Ein Dortmunder Klinikum meldet einen Corona-Ausbruch

https://web.de/magazine/news/coronavirus/corona-aktuell-live-ticker-dortmunder-klinikum-corona-ausbruch-34468484
Forum Langenargen 11.06.2020


Sehr geehrte Damen und Herren,
der erkenntnisreiche Artikel Ihres Herrn Groß stellt das Problem und zugleich die Lösung dar.
Versöhnung statt Spaltung. Die Grundwerte der Brüderlichkeit gilt es besser in Gesellschaft, aber auch in die Wirtschaft zu integrieren. Wachsende Teile der vielfältigen Gruppen von Wahlstimmen haben sich von so mancher Unart der Politik mit Resignation oder gar Abscheu abgewendet. Ein anderer Teil will den Leithammeln blind folgen und ernährt sich von prosaischen Absonderungen der Tautologien aus manchen Amtsstuben.
Fallweise könnte der Eindruck entstehen, dass manche Äußerungen geistig unbeschenkt sind.  Dort wird fortgesetzt in Denk- und Verhaltensmustern agiert, die sich mehrfach als erfolglos und schädlich erwiesen haben. Bei genauen hinsehen jedoch meist leider für die Masse der Bürger. Nicht jedoch für einen sehr  kleinen Kreis an Nutznießern. Wie jedoch können Wahlbürger erwachen und eine Politik zum eigenen Nutzen mitgestalten? Wie können sich Wahlbürger gegen möglichen Missbrauch schützen? Die Freiheit beginnt im eigenverantwortlichen Denken!
"Die Amtszeit einzelner Bürgermeister " könnte man "zunächst als Leistungsverweigerung einschätzen" und " es scheint, dass sich manche Gemeinderäte brav an der Leine führen lassen", resümierte eine bekannte Wirtschaftsgröße in der Region. "Da muss man sich doch sehr zurückhalten, um das nicht noch eingehender zu kommentieren. Alles einseitige führt zur Disharmonie. Das ist in der Musik ebenso wie in Wirtschaft und Sozialen" erklärt der traditionell konservative Herr weiter.
"Die Balance ist leider seit langer Zeit gestört. Das wird uns alle sehr bald einholen und beschädigen. Durch die aktuellen Verschiebungen kommt ein heftiges Erdbeben auf uns zu, dass sofortiges gemeinsames Schutzverhalten benötigt. Alle gemeinsam. Stoppt Klientel denken! "  Diese Worte klingen wie die letzte Warnung ans Paradies. "Wenn Gier und Größenwahn die Menschlichkeit platt walzen, dann ist auch die 1. Klasse auf der Titanic vom Untergang betroffen. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt es tausendfach".
"Eher könnt ihr Steine melken, als geistiges Wachstum von manchen Verantwortlichen zu erwarten", fügt er noch an. "Ihr müsst euch selbst beteiligen. Euer Leben selbst und aktiv in die Hand nehmen und einfach mitmachen. Und an wechselseitigen Ausgleich denken. Ebenso wie in der Familie, in der Firma, in der Gesellschaft. Das macht Freude und die neue Freiheit beschenkt euch mit Frieden und Zufriedenheit," und es ist so einfach, fügt er noch an.
T.G. 09.06.2020


Es wird Zeit, einige Bürgermeister zur Fortbildung  zu schicken
   

Peter Groß - Montag, 08. Juni 2020
Krass ausgedrückt folgt auf Umweltsünden Lebensgefahr .Im vergangenen Jahr schätzte das Statistische Landesamt die Zahl der Hitzetoten in Baden-Württemberg auf 2.000 Menschen, und zwar vorwiegend aus der Bevölkerungsgruppe, die im Corona - Zusammenhang als Hochrisikogruppe bezeichnet wird. In Konstanz verlangt jetzt der Architekt, Stadtplaner und OB-Kandidat Luigi Pantisano aus ökologischen Gründen nach einer Kurskorrektur und keine weiteren Zugeständnisse beim Bau des Luxushotels im Büdingerpark.
https://www.seemoz.de/lokal_regional/keine-weiteren-zugestaendnisse-beim-bau-des-luxushotels-im-buedigenpark/
Radio Berlin Brandenburg (rbb) mahnte bereits im vorangegangenen Jahr: „Die Zahl der besonders heißen Tage – mit Temperaturen über 35 Grad – dürfte sich erhöhen. Die Region könnte sogar Tage mit mehr als 40 Grad bekommen, was es bisher so nicht gab. Eine derartige Hitze belastet aber den menschlichen Organismus stark, der sich immer auf ungefähr 37 Grad halten muss. Es gibt Berechnungen, wonach in Deutschland pro ein Grad Temperaturanstieg die hitzebedingten Todesfälle bis zu sechs Prozent steigen könnten. „Dies entspräche über 5.000* zusätzlichen Sterbefällen pro Jahr durch Hitze bereits bis Mitte dieses Jahrhunderts“, heißt es beim Bundesumweltamt. Besonders schlimm wird es, wenn der Körper selbst in der Ruhephase die Temperatur nicht selber herunterregulieren kann , weil es nachts in Tropennächten nicht richtig abkühlt – Solche Nächte könnten vor allem in Berlin künftig deutlich häufiger vorkommen.“ CDU und FDP beschränken sich mehrheitlich darauf, dass der Einbau von Klimaanlagen (in Altenheimen und Krankenhäusern) ausreichend ist. Das sind Fakten, die im Süden der Republik vermutlich größere Probleme verursachen und besonders Kinder und alte Menschen betreffen. Die Problemstellungen in Berlin oder Seeanrainern, Konstanz, und weiteren Seegemeinden ähneln sich. Es ist höchste Zeit gegen ignorantes Verwaltungshandeln aufzubegehren und rücksichts- und gehörlose Bürgermeister in den unverdienten Ruhestand zu verabschieden. .

Beachtenswert ist, dass Bürger*innen- oder Stadtteilinitiativen in Kooperation mit engagierten Stadtplaner*innen trotz vielfach widriger Umstände auch auf Politiker*innen treffen, die wie Georg Kössler (Grüne) erkannt haben: „Die Stadt braucht mehr Abkühlung, mehr Entsieglung, mehr Bäume und mehr Gründächer.“ Den Konstanzern sollte demnächst die Wahl nicht besonders schwer fallen, wenn sie sich für eine ökologische Besserung des Stadtklimas zugunsten ihrer Gesundheit entschieden haben, und in Kooperation mit dem Verein Bürgerpark Büdingen für eine nachhaltige klimatische Aufwertung werben.
Die lokale Situation in Langenargen beschreibt der Beitrag im Forum Langenargen vom 04.06.2020 (Bürgermeinungen 2020) recht anschaulich und gründlich. Es wird nachdrücklich daran erinnert, dass es höchste Zeit ist eine Überlebensstrategie zu formulieren und zu entwickeln. Bevor sich auf „dem neuen Platz“ die Einwohner*innen neben vielen Festen und schönen Stunden auch zu Protest- und Trauermärschen sammeln. Abschließend möchte ich daran erinnern, dass auf eine neue sachkundige Amtsträger*in weiteres Engagement in Form von Fassaden- Vorgarten- und Hofbegrünung wartet, wie auch auf den sinnvollen Ausbau von Radwegen und eine enge Verzahnung von Bürger*innen Engagement und Verwaltung, die bisher unter dem Regime von Achim Krafft zum Nachteil der gesamten Gemeinde nicht erreicht werden konnte.

Mit „Chalex“ existiert in Frankreich, wie ich hörte, ein Register, in dem sich Betagte einschreiben können. «Damit werden sie täglich angerufen, besucht und mit Wasser versorgt.» In Städten und Dörfern sind öffentliche Gebäude klimatisiert, Parks und Gärten bleiben nachts offen. Nach den Obdachlosen wird geschaut, auch an sie wird Wasser verteilt.

 

Online - Forum Langenargen eine erfolgreiche Alternative zu Kommerzmedien
Peter Groß Freitag, 05. Juni 2020 (Forum Langenargen)
Zur Osterzeit 2020 hatte sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eine besondere Rolle zugedacht. Mit dem Video „Winfried Kretschmann liest den Grüffelo“ dachte er alle großen und kleinen Kinder von den Alltagssorgen ablenken zu können und das zugleich auf Hochdeutsch und Schwäbisch. Wenige Wochen später wird erkennbar, wie weit sich die Grünen von der vormals versprochenen Bürger*innenbeteiligung zu Gunsten von Märchenstunden entfernt haben.
Das Volksbegehren für gebührenfreie Kita´s wurde abgewürgt und statt eines neuen Umgangs mit der Bürger*innenschaft folgten allerlei Streiche und Täuschungen und die Erkenntnis über den Wert politischer Propaganda im kommerziellen Medienzirkus, dem Kretschmann im Rahmen privater Funk- und Fernsehstationen einen zunehmend höheren Stellenwert einräumt.
Wenn das Volk Kita-Ausgaben in Millionenhöhe auslöst, ist das von der Verfassung, auch von der geänderten, nicht gedeckt, so lautete die Parole der grün-schwarzen Ministerien. Mit einem Zuschuss von annähernd 4,2 Millionen Euro jährlich soll ein tägliches 20-Minuten-Programm im Privatfernsehen finanziert werden, wenn dafür Sendezeit über regionale Themen angeboten wird.
Wie so etwas aussieht, konnte man an Sendungen wie zur Deutschen Bodensee Tourismus GmbH erleben, deren damaliger Geschäftsführer Enrico Heß versuchte, die seit vielen Jahren Not leidende „Echt Bodensee Card“ schönzureden. Noch im Dezember 2019 hatte der Landesrechnungshof auf die wahrscheinliche Illegalität des Eingriffs in die Rundfunkfreiheit durch direkte Staatsförderung hingewiesen. Mit Zustimmung der FDP soll Kommerzfernsehen mit der „öffentlichen Aufgabe" regionaler Informationsbeiträge gesponsert werden. Eine Aufgabe, die ursprünglich im Bürger*innen Radio und TV der Offenen Kanäle vielfach besser und demokratischer gelöst wurde. Der Weg für täglich 20-Minuten Bürger*innen Fernsehen,  in eigener redaktioneller Verantwortung, verbunden mit einem angepassten Bildungsangebot, wäre ein demokratischer Fortschrittvorteilhaft.
„Als Graswurzelbewegung entstanden Offene Kanäle in den 1980er Jahren als Folge der Entdeckung“, dass Medienkompetenz nicht nur bedeutet, das Fernsehgerät bedienen zu können. Vielmehr sollten die Bürger selbst wissen, wie Rundfunkmedien funktionieren und mit eigenen Sendungen zur Meinungsvielfalt beitragen. Die Qualität der Programme und damit die gesellschaftliche Akzeptanz ist je nach Sender sehr verschieden. Daher wird derzeit in vielen deutschen Bundesländern die Struktur der Offenen Kanäle stärker an die Aufgabenbereiche lokaler Berichterstattung und Aus- und Fortbildung angepasst.“ (Wikipedia)
Lange bevor Grüne Realos, sozialdemokratische und rechte Medienmogule ihre Netzwerke häkelten, waren mündige Bürger*innen, mit „Fundiunterstützung“ aktiv geworden. Am 20. Mai 2020 mussten sie jetzt einen Beschluss zur Kenntnis nehmen, der Fördermittel für Bürgermedien eilends „umschichten“ sollte. Radio Dreyeckland spricht von Projektmitteln der Medienpädagogik, die wegen Corona-Präventivmaßnahmen nicht realisiert werden konnten, funkt im Internet weiter
https://www.radio.de/s/radiodreyeckland, und teilt mit: „... Ihre eigene parteiliche Wertschätzung drückt sich unverhohlen in Zahlen aus: 1 Million geht an 16 kommerzielle Hörfunkveranstalter. Um 100.000 € müssen sich 14 freie, nichtkommerziell arbeitende Rundfunkveranstalter (10 freie Radios, 4 Lernradios aus Hochschulen) balgen. 42: 10:1 so liest sich also das aktuelle Missverhältnis der grün-schwarz-gelben Allianz! Wie toll ist das denn!“ (kmm). Dazu findet man die Gesetzvorlage  https://rdl.de/sites/default/files/16_8010_D.pdf ."Natürlich sind es nicht nur Grüne, die mit Steuergeld und frommen Wünschen ihre "Lieblinge" ins rechte Licht rücken wollen. Am Beispiel von Schwäbisch Media, deren Medien den Noch-Bürgermeister Krafft (CDU) mit wohlfeiler Berichterstattung umsorgen, wird das jeden Tag neu deutlich und ich fürchte mich vor der Zeit, wenn Politiker beginnen, täglich neue Märchen aus dem Parteibuch vorzutragen – auch wenn die dann nur zwanzig Minuten lang sind. Glücklicherweise gibt es im Forum Langenargen und bestehenden Sendern noch hellwache Alternativen.
Also, Ohren auf und öfter mal "umschalten".

 

Bellum ante portas ?
Probealarm: Warntag soll jährlich stattfinden

Im September soll mit einem bundesweiten Alarm die Warntechnik für besondere Risiken getestet werden. Es soll den ersten bundesweiten Probealarm seit der Wiedervereinigung geben, das teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn am Dienstag mit. Mit dem Probealarm soll die Warntechnik für besondere Risiken wie Unwetter oder Chemieunfälle getestet werden. Ziel ist es an dem Tag auch, die Menschen in Deutschland über Warnungen in Notlagen zu informieren. Am 10. September sollen dazu in ganz Deutschland um 11 Uhr die Sirenen heulen. Auch über Warn-Apps, Radio und Fernsehen und über soziale Medien werde an diesem Tag der Probealarm stattfinden. Durch den sogenannten Warntag sollen auch die Warnanlässe bekannter gemacht werden, so das Bundesamt.  Das könnten zum Beispiel auch Brände oder das Auftreten von radioaktiver Strahlung sein, aber auch Stromausfälle oder Naturgefahren, wie Erdbeben oder Überschwemmungen.

https://www.abendblatt.de/politik/article229242056/Erster-bundesweiter-Probealarm-soll-im-September-stattfinden.html
Forum Langenargen 03.06.2020


Altbau gilt vielen als schöner, bei der Schönheit wird gespart
In ganz Deutschland versprechen Stadtplaner bei Neubauprojekten "attraktive Quartiere" und "innovative Konzepte" - und ebenso einförmig wie die Werbesprüche sind die Ergebnisse. Viele Neubaugebiete gleichen einander so sehr, dass Besucher nur an den Nummernschildern der geparkten Autos erkennen können, ob sie sich in Bayern befinden oder Schleswig-Holstein. Es dominiert der Quader mit Flachdach. Die Gründe der gebauten Ödnis sind vielfältig, wie Fachleute sagen. Wirtschaftliche Interessen der Bauträger spielen ebenso eine Rolle wie Behörden, Politiker und die dominierende Fraktion der Modernisten unter den Architekten.

https://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/warum-neubaugebiete-in-deutschland-ueberall-gleich-aussehen-9281804.html
Forum Langenargen 02.06.2020


Wölfles Albtraum
Bürgerbeteiligung zur Optimierung des ÖPNV (in Lindau)
Mit Blick auf den Klimaschutz soll sich Mobilität auch im Kreis Lindau ändern – weg vom Individualverkehr mit dem eigenen Auto hin zum öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn. Dafür überarbeitet der Kreis aktuell seinen Nahverkehrsplan. Schweizer und Münchner Verkehrsplaner hat die Verwaltung dafür ins Boot geholt. Doch nicht nur Fachleute sollen den Regionalverkehr verbessern. Landrat Elmar Stegmann möchte auch diejenigen zu Wort kommen lassen, die künftig verstärkt in den ÖPNV einsteigen sollen – die Bürger.

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-lindau/lindau_artikel,-kreis-lindau-startet-online-dialog-mit-b%C3%BCrgern-zum-nahverkehrsplan-_arid,11228355.html
Forum Langenargen 01.06.2020

 

Um uns herum tummeln sich viele  Narzisten.
Es ist Zeit, sich einmal mit diesem Problem zu beschäftigen

Nathalie Gaulhiac, Redaktion Karriere und Psychologie, Business Insider Deutschland:
Hattet ihr es im Berufsleben schon mal mit einem Narzissten zu tun? Empathielosigkeit, Selbstbezogenheit und die feste und unangenehme Überzeugung von der eigenen Wichtigkeit – mit einem Kollegen, einer Kollegin oder einer Führungskraft zu arbeiten, die diese Züge an den Tag legt, kann ganz schön ermüdend sein. Eure Chancen, den Charakter einer Person grundlegend zu verändern, stehen schlecht – laut Dr. Thomas Pablo Hagemeyer. Doch gibt es aber gewisse Strategien, die euch den Umgang mit narzisstischen Personen erleichtern können. Dazu gehören zum Beispiel gezielt eingesetztes Lob und kritisches Feedback, das in ein "Geschenkpapier" aus Lob und Anerkennung gewickelt ist. Eine der wichtigsten Regeln im Umgang mit narzisstischen Führungskräften ist laut Hagemeyer, als Team gut miteinander zu kommunizieren. „Wenn die Kommunikation im Team sehr gut ist, dann kann der Chef ein gutes Team nicht auseinanderbringen", sagte der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Interview. Kennt ihr weitere Strategien, die euch im Umgang mit narzisstischen Persönlichkeiten helfen?

Melanie W., Coach:
Ich bin keine Expertin daher meine Frage: Ist Narzissmus nicht ein anerkanntes Krankheitsbild? Liegt hier nicht eine massive Wahrnehmungsstörung zu Grunde? Wenn ich an das aktuell vorherrschende Paradebeispiel eines Narzisten denke, frage ich mich, wo hört unangenehm auf und fängt schädlich an? Meiner Erfahrung nach gibt es eine hohe Konzentration von narzistisch ausgeprägten Persönlichkeiten in Führungspositionen. Der Schaden der hier wirtschaftlich und menschlich entsteht wird meiner Ansicht nach massiv unterschätzt. Ich denke man sollte hier nicht seinen persönlichen Umgang mit dieser Persönlichkeitsstörung anpassen, sondern unsere Einstellung zu Ihrem Verhalten. In der Führung von Menschen inakzeptabel weil schädlich. Wie wollen wir - als soziale Wesen - mit einander umgehen und welche Werte legen wir diesem Umgang zu Grund. Darüber sollten wir sprechen und nicht darüber wie wir dieses Verhalten ertragen und parieren.

Holger R., Mittelstandsberatung:
Oh ja, gerade in großen Konzernen findet man Narzissten leider viel zu oft in den Führungsetagen. Leider sind es nicht immer Menschen, die durch Anpacken und Leidenschaft überzeugen. Die fördern dann meist auch nur Menschen, die sie bewundern und ihre Selbstherrlichkeit bestätigen. Wenn man selbst mit Leidenschaft und Empathie für seine Company kämpft, kann das schnell im Frust enden. Denn die Meinung des narzisstischen Alphatiers wiegt höher als Sachargumente und Leistung. Um Karriere zu machen, muss man sich dann oftmals im Ja-sagen üben. Alternativ der Sache, den Mitarbeitern und Kunden treu bleiben und Erfolg und Zufriedenheit im kleineren Mikrokosmos suchen. Dass solche Narzissten in Führungspositionen sich oftmals sogar über Führungsleitlinien hinwegsetzen ist traurig und das Problem vieler Konzerne. Es führt zu Fehlentscheidungen und dazu, dass nicht die besten Talente gefördert werden, sondern die JA-Sager und Blender, die im Wesentlichen die Stärke besitzen, sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Nach 30 Jahren in einer Deutschen Großbank, davon über 20 Jahre als Führungskraft im Vertrieb, gab es natürlich noch eine weitere Alternative, nämlich den Exit. Die beste Entscheidung meines Lebens

Selma K.:
Ganz ehrlich: Anstatt meine Zeit damit zu Vergeuden mir auszudenken, welche Strategien ich bei meinem narzisstischen Chef noch auffahren könnte, würde ich den Job/ oder das Unternehmen wechseln. Ich hoffe inständig, dass Narzissten in der Arbeitswelt 4.0 unter New Work keine Chance auf Führungsfunktionen haben. Leadership schließt Narzissmus aus. Und die Zukunft braucht echte Leader.

Martin Miller, Psychologe, Universität Zürich:
Ich habe auf YouTube einen Beitrag über Narzissmus gepostet. Narzissmus ist eine schwerwiegende psychische Persönlichkeitsstörung, die praktisch psychotherapeutisch nicht heilbar ist. Bis vor Kurzem war es populär, Narzissten als Chefs anzustellen, was sich als größter Fehler herausstellte. Narzissten sind sehr destruktiv und es ist eine komplette Illusion, dass man mit irgend einem Trick mit diesen Menschen umgehen könnte. Trennung ist die einzige Lösung. Sei es als Partner oder als Chef. Solche Chefs müsste man fristlos entlassen.
https://www.youtube.com/watch?v=VFxmCUoaxXI

Forum Langenargen 01.06.2020

 

Corona-Ausbruch in Göttingen: 310 Kontaktpersonen identifiziert – ein Mensch schwer erkrankt - Panorama - Stuttgarter Zeitung
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.corona-ausbruch-in-goettingen-310-kontaktpersonen-identifiziert-ein-mensch-schwer-erkrankt.4c4ad77d-c3de-432c-b3ac-0ef592185484.html

Die Reproduktionszahl liegt  schon seit Tagen knapp über 1 !
Forum Langenargen 01.06..2020


Wird das im Gesundheitswesen nach Corona ein anderes sein?
Das Sozialsystem Gesundheitswesen verkommt zu einer Gesundheitswirtschaft. Dividenden werden aus den Krankenkassenbeiträgen der Solidargemeinschaft generiert. Das muss aufhören. Sozialsysteme kann man nicht optimieren. Man verkauft ja auch nicht die Feuerwehr an Investoren und schaut dann zu, wie Stellen gestrichen werden, weil es länger nicht gebrannt hat. Die Gesundheit hatte noch nie Vorrang, schon gar nicht zu 100 Prozent! Sie hatte beim Nachtflugverbot keinen Vorrang, nicht bei den Hospital-Infektionen, nicht beim Glyphosat, nicht beim Tempolimit, nicht bei der Energiewende – und schon gar nicht bei der Wertschätzung und Bezahlung der Pflegekräfte.
https://www.fr.de/panorama/corona-arzt-bernd-hontschik-attackiert-jens-spahn-gesundheitsminister-unfassbar-covid19-zr-13781334.html

Forum Langenargen 31.05.2020

 

Ruby Tuesday empfiehlt zum Kommentar den KONTEXT – Artikel:    „Alle Würstchen im Glas.“ Ausgabe 478 vom 27. Mai 2020

https://www.forum-langenargen.de/uploads/KONTEXT+-+478+-+Alle+Würstchen+im+Glas+-+Kommentar+-+Ruby+Tuesday-30-05-2020.docx

 

Niedrige Corona-Zahlen und eine trügerische Frage: War der Lockdown übertrieben?
https://www.rnd.de/politik/niedrige-corona-zahlen-und-eine-trugerische-frage-war-der-lockdown-ubertrieben-3XLTYTYZ3RDYBARFHHWGNCL3W4.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-
Forum Langenargen 29.05.2020

 

Die Tagesschau lügt nicht, sie verschweigt nur viel
Peter Groß – Sonntag, 24. Mai 2020 (Forum Langenargen / Sonstiges)

Am Vorabend zum Vatertag, gläubigen Christen auch als Christi Himmelfahrt bekannt, tischte die Nachrichtensendung Tagesschau wieder einmal leichte Kost auf. Tenor: Schuld an den Zuständen in der Fleischindustrie sind die Verbraucher. Damit beim Bildungsbürgertum gar nicht erst Fragen aufkommen, werden in dem Zusammenhang Arme, Geringverdiener, und Sozialleistungsempfänger genannt! Unerwähnt bleiben das Untergrundprekariat der Soloselbstständigen, wie ebenso, verarmte Intellektuelle und KünstlerInnen, die ihre Armut kürzlich offenbarten und die jetzt Staatsalmosen erbettelnd politische Würdenträger belagern. An osteuropäische Lohnsklaven, Scheinselbstständige oder Tagelöhner in der Fleischindustrie, an 300.000 Helfer  in der Landwirtschaft, 800.000  meist polnische Altenpflegerinnen in privaten Haushalten, die bei 24-Stunden-Jobs selten aus dem Haus kommen oder ungezählte Mindestlohn–Teilzeit-Beschäftigte in Hotel- und Gastronomie betrieben möchte ich Grüne erinnern, die eine Umsatzsteuererhöhung auf 19 Prozent für Fleisch fordern.
Betroffen wären hauptsächlich Empfänger von Sozialleistungen (Hartz IV). Deren Zahl lag am Jahresende 2019 bei 6,38 Millionen, davon 1,92 Millionen von Sozialleistungen abhängige Kinder. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller erkannte eine schwindende gesellschaftliche Akzeptanz für die „Schreckenskammer der Gesellschaft“ (Kentner-Götte), weil zunehmend deutlicher wird, dass ein hoher Anteil der Leistungsbezieher arbeitet, Angehörige pflegt oder an Maßnahmen teilnimmt und das Einkommen trotzdem nicht zum Leben reicht. Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht fordert mehr Schutz für Bürger, den Umbau der Wirtschaft und das Ende der Renditelogik und sie sieht den Sozialstaat bereits zerstört. Sie denkt hoffentlich auch an Landarbeiter, die nach knapp dreimonatiger zehn bis 12-Stunden-Arbeit an 7 Wochentagen  gerade mal mit 1.850 Euro, auf eigene Kosten, nach Rumänien zurückkehren müssen oder jene, die jüngst nahe Bonn (nach Insolvenz des Bauern), erst durch Intervention von Mitgliedern der deutschen anarchosyndikalistischen Freien Arbeiter*innen Union (FAU) und dem rumänischen Konsulat Unterstützung erhielten. Für Saisonarbeiter gilt keine Insolvenzregelung und es bleibt unklar ob die Saisonarbeiter entlohnt werden oder Agenten, Strohmänner und Briefkastensubunternehmer vorher absahnen – die Arbeiter stehen dann mit leeren Händen und oft genug auch mit Mietrückständen da.
Die Tagesschau vergaß mitzuteilen, dass die Fleischindustrie immer noch recht gute Renditen erwirtschaftet und die Sendung Frontal 21 (10.04.2018) die Inhaltsstoffe einer Wurst so beschrieb: „Darin enthalten: 9% Fleisch, 27% Wasser und 46% Separatorenfleisch (das ist billiger, vom Knochen abgepresster Fleischbrei), der gekennzeichnet sein muss und laut Lebensmittelrecht nicht als Fleisch gilt.“ Der Fleischkonsum armer Menschen bedarf eines zweiten Blickes. Das genannte Schnitzel ist selten auf der Tafel von prekär Beschäftigten, deren Fleisch besteht hauptsächlich aus einem geringen Fleischanteil, viel Wasser und Panade (ca. 51%), kommt aus der Hühner- oder Geflügelzucht (Turbomast in 40 Tagen), meistens aus Brasilien, der Ukraine oder Thailand, weil dort noch billiger produziert wird als in Deutschland. Während unsere „Fleischreste“ in die ärmsten Länder der Welt verschickt werden und dort die lokalen Märkte kaputt machen. Es trägt Namen wie Chicken Nuggets und ist belastet mit Antibiotika oder immer öfter antibiotikaresistenten Keimen.
Wenn Robert Habeck (Grüne) verkündet: „Fleisch muss wieder Luxus sein“, kann man ihm nur einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe nahelegen und den Analysten der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina empfehlen, ihre Studie mit dem Wissen von Lebensmittelexperten oder Armutsforschern zu vertiefen. Eine mangelarme, fleischlose Ernährung ist mit den geltenden Sozialsätzen (ohne Tafelläden) allenfalls drei Tage im Monat möglich (NDR 2018, Gesunde Ernährung - auch mit wenig Geld möglich?). Pflanzliche Lebensmittel, besonders proteinreiche, wie Hülsenfrüchte und Nüsse, sind in den letzten Jahren teurer geworden, ein Kilo Protein aus Quark oder Fleisch ist dagegen billiger als die gleiche Menge Hülsenfrüchte. Da wäre es ehrlich, vom Fleisch für Arme zu sprechen und darüber nachzudenken, aus welchem Grund der enorme Ersatzstoff- oder Zutatenkatalog, zu dem sehr viel Wasser gehört, von einer Umsatzsteuererhöhung betroffen sein soll. Es kann nicht schaden, auch bei der Tagesschau gut hinzuhören.


Gestern zeigte sich ein eindrucksvoller Regenbogen. Erinnern Sie sich noch an Israel Kamakawiwo Ole? Er hat den Regenbogen in viele Herzen
vor allem der Jugend eingeprägt. Der Regenbogen ist nicht nur ein Naturschauspiel sondern auch Hoffnungsträger und Trostspender und versetzt
die Betrachter in ehrfurchtsvolles Erstaunen. Die aktuelle Botschaft lautet:" Bleibt zu Haus, es wird alles wieder gut".
Somewhere Over the Rainbow by Israel Kamakawiwo'Ole

https://www.youtube.com/watch?v=fahr069-fzE

OFFICIAL - Somewhere Over the Rainbow 2011 - Israel "IZ" Kamakawiwo'ole
https://www.youtube.com/watch?v=w_DKWlrA24k


Forum Langenargen 24.05.2020

 

Es sind nun genau fünf Jahre her, dass die bekannte Redakteurin Frau Natalie Castiglioni im Auftrag von RTL bei uns anrief und uns, nachdem sie bei Recherchen auf unser Forum aufmerksam geworden war, fragte, ob wir bereit wären, mit RTL eine Sendung zu gestalten. Es ging um die Hinweisschilder, bei denen wir über 60 Rechtschreibefehler und 15 Richtungsfehler entdeckt hatten. Wir haben uns lange beraten, schließlich jedoch abgesagt, weil wir fürchteten, dass das der Gemeinde zu sehr schaden würde. Ein halbes Jahr später kam ohne unser Wissen bei RTL zur besten Sendezeit ein Bericht von Mario Barth, den ca. 3,5 Millionen Bundesbürger gesehen haben. Das Ganze war uns äußerst peinlich.
Letztes Jahr kontaktierte uns das Norddeutsche Fernsehen für ein Interview über das von uns kritisierte Monopol der Schwäbisch Media Gruppe. Die Ausstrahlung erfolgt noch.
Forum Langenargen 23.05.2020

 

Experten betonen: Corona ist nicht die Grippe
https://www.schwaebische.de/ueberregional/politik_artikel,-experten-betonen-corona-ist-nicht-die-grippe-_arid,11225616.html
Forum Langenargen 23.05.2020


Bundesrat stimmt für Reduzierung von Motorradlärm
Motorräder müssen leiser werden und Motorräder müssen leiser gefahren werden. Rücksichtsloses Fahren muss deutlichere Folgen haben. Dafür müssen die rechtlichen Vorgaben erweitert werden. Hier sind insbesondere die Bundesebene und Europa gefragt“, wird er in einer Pressemeldung des Verkehrsministeriums zitiert.

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/messkirch-stetten-am-kalten-markt_artikel,-bundesrat-stimmt-f%C3%BCr-reduzierung-von-motorradl%C3%A4rm-_arid,11224955.html
Forum Langenargen 20.05.2020


Der nachstehende Kommentar wartet wieder einmal auf seine Entdeckung bei seemoz.
Es scheint mir eine gute Gelegenheit zu sein, ihn vorab über das unabhängige Forum Langenargen ins Netz zu stellen. Besonders weil Arme oder
prekär Beschäftigte immer noch viel zu wenig Berücksichtigung in den Medien finden.    
Einige Fakten: Studenten und Minijobber beschäftigt man in der Regel aus dem Grund, dass man für sie, sofern bestimmte Grenzen nicht überschritten
werden, keine Sozialabgaben entrichten werden muss. Also keine Arbeitgeber- und, zum Nachteil späterer Rentenzahlungen, keine Arbeitnehmerbeiträge.
Ursprünglich war das Kurzarbeitergeld dazu gedacht, dass für den wegfallenden Teil der Arbeitgeberbeiträge der Auszahlbetrag auf 90 Prozent vom
Arbeitgeber aufgestockt werden sollte. Darüber hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit der Systemgastronomie zum Schutz
vor betriebsbedingten Kündigungen, gilt nach der Kurzarbeit wohl fort bis zu zwei Monate nach dem Ende der Kurzarbeit, einen Tarifvertrag abgeschlossen.
Seither wird bei verschiedenen Betrieben das Kurzarbeitergeld durch den Arbeitgeber auf mindestens 90 % des Nettolohns aufgestockt. Es handelt sich
hierbei zb. um McDonald`s, Burger King, Starbucks und Co.
Es war  die (SPD),  die dafür sorgt, dass auch der letzte Rest an Kapitalrückstellungen in der Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung aufgebraucht
wird und demnächst der Beitrag (Corona sei Dank) der Krankenversicherung, diesmal nur zu Lasten der Versicherten, ab 2021 steigt.
Die Arbeitslosenversicherung verfügte bis Ende 2018 über eine Rücklage in Höhe von 24 Milliarden Euro, die Krankenversicherung verfügte im ersten Quartal
2019 über Finanzreserven in Höhe von rund 21 Milliarden, aus Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen und davon wir wohl bis Ende 2020 kein Rest übrig sein.
Ich finde es einfach schäbig wie mit Aufstockern, Minijobbern und Hartz IV Leistungsempfängern umgegangen wird, die keine höheren Leistungen bekamen,
denen die Notversorgung durch die Tafeln abhandenkam, denen man einen Zuschuss für Atemschutzmasken verweigert, obwohl Linke und Grüne einen
Corona bedingten Zuschlag in Höhe von lediglich 100 Euro monatlich durchsetzen wollten. Ich kenne die Gesamtzahl der Sozialleistungsempfänger heute nicht,
weiß aber, dass Millionen Kinder, die seit Einführung von Hass IV, noch nie eine Gaststätte (mit Ausnahme der Arche oder ähnlicher Einrichtungen) von innen
gesehen haben.  Gekürzter Beitrag aus Seemoz
Peter Groß Montag, 18. Mai 2020


https://www.seemoz.de/lokal_regional/retter-in-der-krise-nicht-nach-der-krise-vergessen/#comments

seemoz: „Retter in der Krise nicht nach der Krise vergessen“, Kommentar: Peter Groß Dienstag, 12. Mai 2020                                                                

Seit Jahrzehnten tricksen CDU und Grüne lohnabhängig Beschäftigte in Deutschland aus, wenn es um die Verbesserung sozialer Standards geht. Eine Forderung an den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann wird folglich wenig hilfreich sein, zumal schon sein Sozialminister Manfred Lucha sich aus seiner Verantwortung für Pflege- und Rettungsdienste stiehlt, indem er über Belastungsspitzen fabuliert und hofft finanzielle Ansprüche mit einer abschließenden, öffentlichen Ehrenerklärung abwenden zu können.

Bevor Joschka Fischer seine (ich vermute Adidas) Treter ins Museum stellte, unterzeichneten am 23. Mai 2003 etwa 400 Wissenschaftler den Aufruf: „Sozialstaat reformieren statt abbauen – Arbeitslosigkeit bekämpfen statt Arbeitslose bestrafen!“, dem ein weiterer folgte, der in der Agenda 2010 den Abbau von gesellschaftlicher Fairness und sozialem Ausgleich erkannte und „kurze Vollzeit für alle“ forderte. Würde sich nicht die SPD mit diesem und jenem Pöstchen ruhig stellen lassen (Andrea Nahles döst demnächst auf einem „Ruhekissen“ von jährlich 150.000 Euro und kümmert sich ab August um Beihilfen und Pensionsansprüche ehemaliger Postbeamter), der Wahlspruch „Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt“ eilte mit Donnerhall durch die Republik.

Der einzige Unterschied zur FDP besteht bei den Grünen nur noch darin, dass sie aus dem Grund der „Gnade der späten Geburt“ nicht zu einem Auffangbecken für Alt-Nazis wurden. Über einen Pool für Pädophile mag ich nicht spekulieren. Es geht heute um bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitssystem und die Erinnerung daran, dass man vor wenigen Wochen noch um eine Prämie für, die enorme Mehrbelastung als systemrelevant bezeichneter, Geringverdiener rangelte. Immerhin sprach der Berliner Finanzsenator über die Absicht, für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, die von der Coronakrise schon in der Anfangsphase betroffen waren, eine Prämie von bis zu 1.000 Euro auszuschütten. Für Landesbeschäftigte, Polizisten, Feuerwehrleute, Krankenhaus- und Kita-Beschäftigte oder Mitarbeiter des Senats-Krisenstab.

Der Pflegenotstand ist seit fünfzig Jahren bekannt. Es gab Berichte, später Talkshows zum Thema. Passiert ist nix. Es geht seit einigen Tagen wie mit den Waldbränden. Das Feuer glüht, die Flammen sind vergessen. An erster Stelle steht aus wirtschaftlichen Gründen die Fallpauschale und nicht die Versorgung der Patienten oder die Lebensqualität der Leistungsbringer. Politischen Beistand leisteten die Grünen seit 2004 durch Unterstützung des Fallpauschalensystems. Die medizinische Leistungsgesellschaft bringt seither unablässig „Depressive“, „Versager“ und nicht zuletzt im steigenden Umfang Rauschmittelabhängige hervor.

Im Chor der Freiheits- und Arbeitsrecht verhindernden Gebieter geben sich Christian Lindner und Wolfgang Kubicki bei den Talkshow – Prinzessinnen, hemdsärmlig und Menschen verachtend, „die Klinke in die Hand“. Nachdem Jens Spahn (CDU) übereifrig mit der verbindlichen Einführung von 12-Stunden-Schichten vorausschritt, so dass Freiheitsrechte seither nur für Touristen und Gaststättenbesucher gelten, nicht jedoch für Beschäftigte im systemrelevanten Gesundheitswesen. Grüne finden aus dem Grund wohl kein Gehör bei Will und Maischberger etc.

Krankenhäuser sind zu Fabriken mutiert, deren Belegschaften beginnen sich mit den klassischen Mitteln der Arbeiterschaft zu wehren, oder mit dem Griff nach Alkohol, Medikamenten und harten Drogen aus der Realität zu flüchten. Die Bundesärztekammer vermutete vor vielen Jahren, dass sechs Prozent der Ärzte suchtkrank sind – genaue Zahlen wurden und werden nicht ermittelt. Der Drogen- oder Medikamentenkonsum dient dabei größtenteils der Stressabschirmung, der Schmerzlinderung, dem nur weiter funktionieren.

Besonders für Frauen müssen schnell Wege gefunden werden Lohnlücken herauszufinden und zu schließen. Ein Drittel bekommt bei gleicher Qualifikation rund sieben Prozent weniger Gehalt. Das System lässt sich unter diesen Bedingungen nur aufrechterhalten, solange Patienten und Angehörige auf Kontrolle durch Krankenversorgung in der Nachbarschaft verzichten und lange Wege, wie auch hohe Kosten für Besuche aufwenden. Eine soziale Aufsicht der Altenheime und Krankenhäuser, wie auch der für die Gesundheit erforderliche menschliche Umgang entfällt dabei zu Lasten der Beschäftigten in den Einrichtungen. Es bleibt die Hoffnung, dass sich Gewerkschaften und wenigstens die in der sozial orientierten Sachpolitik engagierte Partei Die Linke durchsetzt.


Wie das Coronavirus im Körper wirkt und warum es tödlich sein kann
https://web.de/magazine/news/coronavirus/coronavirus-koerper-wirkt-toedlich-34696640#.wa.mail

Forum Langenargen 12.05.2020

 

Unsere Quellen
Das sind die wichtigsten Quellen der letzten Monate für unsere Recherchen.
Wir legen allergrößten Wert auf eine breite, vielseitige, mehrfach gesicherte Information. Werbung ist für uns unseriös und deshalb absolut verpönt, außer Werbung für soziale Zwecke, wie z. B. Spenden:
ZEIT, Welt, FAZ, Süddeutsche, Spiegel, Focus, Tagesspiegel, Handelsblatt, WirtschaftsWoche, Spektrum der Wissenschaften, Neue Züricher Zeitung, Times London und New York, Magazin Natur u. Wissenschaft, Standard, Managermagazin, Steingarts Morgen Briefing, Statistisches Landesamt, Seemoz, Südkurier und SZ.

Forum Langenargen 12.05.2020

 

Bürgermeister reinigt Bachläufe
Man musste sich die Augen reiben und war ziemlich erstaunt, als man heute Morgen in der SZ las, dass der Schultes von Kressbronn, Daniel Enzensperger, alleine mit dem Gemeindegärtner letzte Woche Bäche im Gemeindegebiet von Müll befreite.
Unwillkürlich dachte man dabei an seinen Kollegen in Langenargen und stellte sich vor, dieser würde als eindrucksvollen Medienauftritt in Hinsicht auf die Bürgermeisterwahl im Spätherbst, helfen, Dutzende benadelte Spritzen am Ufer einzusammeln, statt das wie früher, Kindern zu überlassen.
Sein ergebener Hoffotograf A. Heinrich könnte das Spektakel ja mit einer Drohne für einen Werbefilm medienwirksam vermarkten.

Forum Langenargen, 11.05.2020


Schluss mit lustig
Reisebranche fürchtet Kollaps und Massenarbeitslosigkeit
In der Umfrage zur aktuellen Situation der Unternehmen in der Corona-Krise rechnen laut IHK-Pressemitteilung 80 Prozent der Unternehmen mit Umsatzrückgängen für das Gesamtjahr 2020. Rund ein Fünftel der Unternehmen geht davon aus, dass mindestens die Hälfte des Jahresumsatzes wegfällt. Fast ein Viertel der Betriebe kalkuliert mit Umsatzeinbrüchen zwischen 25 und 50 Prozent. Immerhin zeigt die Erlaubnis zur Wiedereröffnung im Einzelhandel und in anderen Branchen eine erste Perspektive für die Wirtschaft auf. Dennoch steht jedes vierte Unternehmen still.
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/tettnang_artikel,-auch-die-regionale-wirtschaft-geht-auf-sinkflug-_arid,11221206.html

Forum Langenargen 10.05.2020



Durfte Karneval am 24. Februar 2020 stattfinden?
Rund 300 Unternehmen aus Baden-Württemberg haben in China Werke oder Niederlassungen. So treffen sie Sicherheitsvorkehrungen gegen das tödliche Coronavirus. Der Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg aus Künzelsau wird vorerst keine Mitarbeiter mehr nach China reisen lassen. Zudem will das High-Tech-Unternehmen mit weltweit 4.100 Beschäftigten im April nicht an einer Messe in China teilnehmen. Auch Bosch, Daimler, Würth und ZF Friedrichshafen betreiben dort Werke oder haben Niederlassungen. 26 Menschen sind in China bereits am Coronavirus gestorben. Mehrere Millionenstädte sind abgeriegelt worden, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. In Europa gibt es die ersten Verdachtsfälle.
Bisher wird angenommen, dass das Corona-Virus durch Tröpfcheninfektion etwa beim Husten übertragen wird. Die meisten Fälle betreffen nach wie vor die chinesische Metropole Wuhan. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO haben sich Menschen bislang nur bei engem Kontakt mit Infizierten angesteckt, also in der Familie oder in Arztpraxen. Allerdings gelten Coronaviren als sehr anpassungsfähig. Das heißt, Veränderungen im Erbgut könnten das neue Virus gefährlicher und ansteckender machen.
Autor: SWR, Stand:  24.JANUAR 2020, 11:54 Uhr  / Screenshot

https://www.swr.de/swraktuell/corona-virus-firmen-im-suedwesten-sicherheitsvorkehrungen-100.html

Es gab schon viele Vermutungen, woher das Coronavirus stammen würde
Unter anderem wurde vermutet, dass es aus einem Geheimlabor in Wuhan entwichen war.
Viel naheliegender sei die Möglichkeit, dass es von Wildtieren auf den Märkten der Stadt stammte. Als die ersten Fälle auftauchten, fanden dazu
gerade die  Armeesportweltspiele mir zehntausenden Athleten aus 110 Ländern und 23.000 Helfern in der 11 Millionen Stadt statt. Viele Athleten
erkrankten damals an Husten und Fieber, man wusste aber damals noch nichts von diesem heimtückischen Virus.

http://german.china.org.cn/txt/2017-03/01/content_40381476.htm

Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Webasto in China (September 2019)
Während ihrer Chinareise war Angela Merkel auch im deutschen Produktionswerk der Firma Webasto in Wuhan, China, zu Besuch.

https://www.cleanlaser.de/de/news/bundeskanzlerin-angela-merkel-besucht-webasto-in-china/

Schüler in risikoarmen Gegenden müssen keine Maske tragen
Chinas Nationale Gesundheitskommission und das Bildungsministerium haben eine neue Richtlinie verabschiedet,
nach der Schüler in risikoarmen Gebieten in der Schule keine Masken mehr tragen müssen.
Dies ist auch eine Reaktion auf den tragischen Tod eines Schülers in der Provinz Henan.

http://german.china.org.cn/node_7227461.htm

Uniklinik Freiburg legt erste Studie zu Covid-19-Patienten vor
Deutschlands Spitzenklinik bei der Coronabehandlung von Intensivfällen, trotzdem Mortalität von 25%!
https://www.badische-zeitung.de/uniklinik-freiburg-legt-erste-studie-zu-covid-19-patienten-vor--185393640.html

Forum Langenargen 10.05.2020


An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (1. Johannes 2,1-6)

Der Bischof zur Corona-Krise
„In der Krise zeigt sich, auf wen man sich verlassen kann“
Lass uns die Schwachen, Einsamen, Kranken,
die Verängstigen und Bedrückten aller Art nicht übersehen.
Hilf uns, dass wir diese Menschen nicht vergessen oder an ihnen vorbeigehen.
Gib uns die Kraft zu helfen und heilsame Begegnungen zu ermöglichen.
Lass sie durch unser Verhalten ihnen gegenüber deinen wirksamen Beistand erfahren.
Durch uns möge Deine Güte und Menschenfreundlichkeit lebendig werden und bleiben.

Das erbitten wir in dieser schweren Zeit von Dir, guter und treuer Gott.

https://www.drs.de/dateisammlung/der-bischof-zur-corona-krise.html
Forum Langenargen 10.05.2020

 

Virologe Kekulé warnt vor Lockerungen: "Viraler Orkan im Herbst"

https://web.de/magazine/news/coronavirus/virologe-kekule-warnt-grossen-lockerungen-viraler-orkan-herbst-34677786

Forum Langenargen 07.05.2020


Zahlenspiele
Gab es vor zwei Jahren eine wirtschaftliche Umverteilung durch Influenza mit 25.000 Toten?
Nun jodeln die Medienlautsprecher stündlich die Litanei der Zahlen herunter, die nur ein Bruchteil von 2017/2018 sind. Bemerkenswert oder?
Besonders viele Grippetote 2017/2018 , Stand: 30.09.2019
Eine Grippe kommt oft plötzlich - und ist manchmal gefährlich: Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts war die vorletzte Grippewelle in Deutschland die stärkste seit 30 Jahren. Sie kostete 25.000 Menschen das Leben, Corona 2020 bisher ca.7000 Fälle

https://www.tagesschau.de/inland/grippe-129.html

L. G. 05.05.2020

Unser Kommentar
'Die starke Grippewelle in der Saison 2017/2018 hat in Deutschland die höchste Zahl an Todesfällen der vergangenen 30 Jahre gefordert. Durch die Influenza starben damals schätzungsweise 25.100 Menschen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin mitteilte. So eine hohe Zahl an Todesfällen ist demnach sehr selten, in anderen Jahren gab es nur einige hundert Fälle  (2020 nur 491 Fälle).
Man muss das natürlich relativ sehen, denn das Jahr ist noch nicht zu Ende ( zweite Welle ) Eigentlich ist das der beste Beweis, dass bei der Corona-Pandemie die Verantwortlichen in Deutschland sehr früh und konsequent gehandelt hatten. Wäre dem nicht so gewesen, sähe das deutlich schlechter aus. Beispiel Italien: damals 25.000. Grippetote und bisher 30.000 Coronatote oder USA: damals 40.000 Grippetote jetzt schon 70.000 Coronatote.
Forum Langenargen 05.05.2020

 

Über so viel Naivität kann man nur staunen
Coronavirus und die Folgen: Hessen und Berlin erlauben Versammlungen mit bis zu 100 Personen

https://www.manager-magazin.de/politik/artikel/coronavirus-newsblog-aktuelle-entwicklung-am-donnerstag-a-1306799.html
Forum Langenargen 08.05.2020


Wasserstoffloks sparen Elektrifizierung und hunderte Millionen Euro
Keine Sperrungen, keine Masten, nur neue Loks und Wasserstoff-Tankstelle

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Wasserstoffzuege-Erfolgsmodell-aus-Niedersachsen,wasserstoffzug114.html

Ausbau und Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn kosten 350 Millionen Euro
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-ausbau-und-elektrifizierung-der-bodenseeg%C3%BCrtelbahn-kosten-350-millionen-euro-_arid,11220274.html

Forum Langenargen 07.05.2020


Corona-Wolke:
Wie sich Tröpfchen beim Sprechen verteilen - und bei welchen Worten ganz besonders

https://web.de/magazine/wissen/wissenschaft-technik/corona-wolke-verbreiten-troepfchen-sprechen-34677788#.wa.mail
Forum Langenargen 07.05.2020

 

Liebe Kinder dieser Welt, verschenkt nicht euer Taschengeld
Peter Groß (Forum Langenargen) 06. Mai 2020

Nicht nur weil dem Südkurier ein Artikel „Bei Hunden werde ich schon mal rührselig“ (02.05.2020) näher lag, als die kommende Zukunft unserer Kinder, möchte ich meinem folgenden Text ein beachtenswertes YouTube – Video voranstellen: „Sind so kleine Hände“ , in der fabelhaften Fassung von Viola Schnittger, mit Sergey Rotach am Klavier und zahllosen eindrucksvollen  Kinderbildern der Fotografin Tanja von Rohden:

https://www.youtube.com/watch?v=PIToWsQCST4

Es gab bestimmt viele Menschen, die auf eine sichere Zukunft und stabile, gerechte Politik hofften, bevor sie sich für Baden-Württemberg (Bodenseekreis) als Wohnort entschieden, und die nie daran dachten, das all das entstandene Ungemach die Folge einer engstirnigen, verantwortungslosen GroKo Subventionspolitik ist, die als Folge einer Lobby hörigen Grün/Schwarzen Landesregierung wie eine CDU - Pandemie auch über das Land Baden-Württemberg, Städte und Gemeinden kam.

Dass, mit wenigen Ausnahmen, die gesamte Wirtschaft ihren Offenbahrungseid leisten musste, dass international vernetzte Weltkonzerne praktisch über Nacht ihre Insolvenz in den Medien bekannt gaben, über Aktienrückkäufe und andere Tricksereien Bedürftigkeit vortäuschten, das kann schon für Unsicherheit sorgen. In der Rückschau wurde erkennbar, wie und mit welchen Folgen es immer wieder gelingt, einen maroden Staatshaushalt auf dem Rücken der BürgerInnen zu sanieren.

Die Bundes-, Landes- und Gemeinde eigenen Unternehmen verramschen das Volksvermögen gleich mehrfach, wie man am Beispiel der Deutschen Bahn, der Wohnungsbaugesellschaften und nicht zuletzt Ernergie- und Wasserversorgung erkennen kann. Bis es denn in einer wirklichen Katastrophe endet, wenn man den Blick nur nach Amerika, Griechenland oder Spanien richtet. Es ist nicht auszuschließen, dass viele HäusleeigentümerInnen infolge steigender (Grund)Steuern und Abgaben ihren Heim und Grundbesitz hergeben müssen und Obdachlos werden.

Noch mag man den Warnruf des Deutschen Städtetages überhören. „Die kommunalen Haushalte werden so hohe Einbußen erleiden, wie wir sie in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gesehen haben“, hört man vom Präsidenten des Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung. Die Städte Konstanz, Friedrichshafen und manche Gemeinde arbeiten bereits an Nothaushaltsplänen. Fünf Fraktionen (CDU, SPD, FW, FDP und ÖDP) in Friedrichshafen beginnen den städtischen Haushalt anzupassen. Die Grünen warten auf Weisheiten des Landesgroßvaters, der sich zuvor vermutlich noch mit Autobauern abstimmen will.

Nur der im Bodenseekreis auch durch fragwürdige Toilettensubventionen in Langenargen bekannt gewordene Touristenminister Guido Wolf (CDU) verkündete aus einer Kleingemeinde im Allgäu, dass er ein 300 Millionen schweres Paket auf dem Tisch hat. Wären DBT – Leiterin Ute Stegmann, und Iris Müller (Meersburger TI – Leiterin) zugegen gewesen, die illustre Gesellschaft hätte es möglicherweise geschafft, schon beim Aperitif oder dem Amuse-Gueule, also dem Gruß aus der Küche, großes Unheil über das Land zu bringen. Ein Teilnehmer wollte die Bewirtungsflächen der Außengastronomie sofort kostenfrei verdoppeln und ein Brauereibesitzer hatte, weil die Bierbrauer auch in größter Not sind, vermutlich sein Subventionstöpfchen bereits im Kofferraum. Farny gehört übrigens nicht zu meinen unverzichtbaren Getränken.

Ich hoffe, vielen Eltern ist es ein wichtiges Anliegen die Zukunft ihrer Kinder abzusichern und sehr laut gegen die Geldverschwendung aufzutreten. Gerade weil die Bundes- und Landespolitiker das Taschengeld der Kinder bereits verjubelt haben. Man sieht es besonders an den Schüler ÖPVN – Tarifen. Ich freue mich, wenn sie die Dauer des Videoclips 2:48 Minuten zum Nachdenken nutzen.

 

Alle Landräte sehen grenzüberschreitende Mobilität als zentralen Bestandteil der Lebenswirklichkeit !
Dann ganz schnell einen grenzüberschreitenden funktionierenden ÖPNV mit höherer Taktung und moderaten Preisen aufbauen!!
Landräte aus dem Grenzgebiet fordern Grenzöffnungen und zweifeln rechtliche Grundlagen an.

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-lindau/lindau_artikel,-landr%C3%A4te-aus-dem-grenzgebiet-fordern-grenz%C3%B6ffnungen-und-zweifeln-rechtliche-grundlage-an-_arid,11219570.html
Forum Langenargen 06.05.2020


Rund 1,5 Millionen Kinder sind arm in Deutschland und es sind deutliche Zuwachsraten feststellbar. Es besteht wohl kaum eine Chance, dass die neueste 300.000 Euro teure Werbekampagne des Ministers für den Ländlichen Raum, Peter Hauk (CDU), in Baden-Württemberg Tafelkunden, Normalverdiener und deren Kinder nachhaltig interessieren könnte. Peter Hauk?
https://www.kontextwochenzeitung.de/wirtschaft/474/nette-fotos-fuer-ein-tolles-image-6694.html?timestamp=1588519628&cHash=6f36a622a6297d435eab036be0455c51#comment25161
Ruby Tuesday 04.05.2020


Durch die Hintertür
Die aktuelle Vorbereitung zum Gesetzesbeschluss für einen erweiterten "Impfzwang" , inkl. der damit verbundenen vielfältigen Einschränkungen in eines jeden Persönlichkeitsrechte sehen zahlreiche Fachleute äußert kritisch!
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/impfpflicht-durch-die-hintertuer-li.82643

Angesichts der Einschränkung von Grundrechten im Kampf gegen das Corona-Virus schlägt die FDP für den Bundestag eine so genannte Freiheitskommission vor. Das geht aus einem Papier der Freien Demokraten hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin heißt es, als unabhängiges Gremium ausgestaltet, ähnlich der Monopolkommission, könne die Kommission die freiheitseinschränkenden Maßnahmen und deren Lockerungen überwachen und überprüfen. Das Gremium solle mit Fachleuten aus den Bereichen Justiz und Wissenschaft sowie der Zivilgesellschaft besetzt werden und regelmäßig Bericht erstatten.
https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-wegen-der-grundrechte-einschraenkungen-fordert-die.1939.de.html?drn:news_id=1124890

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/S/Entwurf_Zweites_Gesetz_zum_Schutz_der_Bevoelkerung_bei_einer_epidemischen_Lage_von_nationaler_Tragweite.pdf
https://netzpolitik.org/2020/spahn-schlaegt-immunitaetsausweis-vor/
https://www.news4teachers.de/2020/05/zukunftsmusik-eisenmann-fuer-verpflichtende-impfung-gegen-coronavirus/
Forum Langenargen 04.05.2020

 

Wenn man die mickrigen Stoffläppchen aus der Maskenparade des Südkuriers und die dünne Pseudomaske
von Ministerpräsident Kretschmann sieht, dann fühlt man sich wie im Zirkus oder wie beim Karneval.
Aber die Situation ist bitterernst und die Masken sollten dem eigentlich rechnung tragen.

Forum Langenargen 03.05.2020

 

Morgen ist der internationale Tag der Pressefreiheit
Wie definiert sich überhaupt der Begriff Presse?
Wir haben an anderer Stelle darüber bereits berichtet
Offener Brief der BKP zum Tag der Pressefreiheit

https://ruhrkultour.de/offener-brief-der-bkp-zum-tag-der-pressefreiheit/
Forum Langenargen 02.05.2020


Die Gemeinde und das Erdbeben:
Es werden schwere Zeiten auch auf die Gemeinde Langenargen zukommen.
Der Gewerbesteuerrückgang wird ein ökonomisches Erdbeben erzeugen!


Der Bund und die Regelwut:
"Der Regelungswust mag der Profilierung einzelner Verantwortlicher dienen.
Aber er verwirrt die Menschen. Wenn an jeder Ecke andere Regeln gelten, sind sie wertlos.
Schon für Moses und die gesamte Christenheit war es hilfreich, dass die Zehn Gebote überall galten.
Warum soll das bei lebenswichtigen Regeln für das Zusammenleben in Corona-Zeiten anders sein?
Der Bürger hat seinen Soll erfüllt, jetzt ist die Politik dran
Wenn diese Gemeinsamkeit, die zu Beginn der Krise so überzeugend war, indes nicht mehr herzustellen ist, wird es chaotisch.
Der Bürger wird den Glauben an die Politik verlieren und sich seine eigenen Regeln schaffen oder sich an gar nichts mehr halten. Das wäre ein schlimmer Rückschlag. Menschen würden unnötig sterben und auch viele Betriebe einen erneuten Lockdown nicht überleben."
...schreibt Jörg Quoos aus der Funke-Zentralredaktion am 27.04.2020


Wie entsorgt man Windparks?
https://www.golem.de/news/windparks-ausgedreht-2004-147881.html?utm_source=pocket-newtab
Forum Langenargen 26.04.2020

 


Corona-Krise: Überall Experten, überall Kritik
https://www.zeit.de/kultur/2020-04/wissenschaft-corona-krise-politik-leopoldina-christian-drosten?utm_source=pocket-new
Forum Langenargen 25.04.2020



Bodo singt falsch und meint: Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe                                
Peter Groß (Forum Langenargen) Freitag, 24. April 2020

Was man bei Bodo offenbar nie zur Kenntnis nahm ist, dass der ÖPNV zur Daseinsvorsorge eines Landes gehört. Von allen bezahlt und für alle bezahlbar zur Verfügung gestellt wird. Bedeutet, dass er von allen Menschen und Institutionen dieser Gesellschaft finanziell getragen wird, für die diese Dienstleistung vorgehalten wird. Arbeitgeber etwa, wollen sie doch, dass  Arbeiter und Angestellte morgens pünktlich im Betrieb sind, von Ausflüglern und Touristen, die zum Spaß übers Land fahren oder von Zweitwohnungsbesitzern, die sich absolut selten an den gesamten Kosten einer Gemeinde beteiligen, durch ehrenamtliche Tätigkeiten etwa, wie sie in und von Vereinen oder sozialen Einrichtungen geleistet werden.

Zuletzt, vor langen Jahren (2013), konnte man feststellen, dass immer mehr Fahrgäste Privilegien erhielten. Zu Lasten von Familien, die letztlich für Fahrtkosten besonders tief in die Tasche greifen mussten (müssen) und dafür auch noch die denkbar schlechtesten Leistungen bekamen. Die Beschwerden der Familien wurden von Bodo gesammelt und an den Verkehrsminister geschickt, erreichten keine Besserung und wurden „entsorgt“.

Für die Verteilung von Gratisfahrten an Touristen wurde  ein eigenes Unternehmen, die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH gegründet, die bekanntlich Millionen Euro „in den Sand“ setzte und setzt, um mit dem Segen von Landrat, Kreisräten und der Mehrheit von Gemeinderäten, in Gemeinden die die EBC ausgeben, ihr schändliches Treiben jährlich voranzutreiben. Peanuts mag mancher bei der gegenwärtigen Milliardenvernichtung der Bundesregierung denken, mindestens Coconuts für Einheimische möchte ich behaupten.

Dabei benötigen wir bei dem heutigen technischen Standard keine Vielzahl dieser, uns aufgezwungenen, Institutionen wie Verkehrsverbünde oder extra Stadt- und Ortstarife für Fähre, Stadt oder Kreis - mehr als mancher sich vorstellen kann. Es genügt ein Landestarif, damit Bürger das bekommen was für Autofahrer längst gilt: Freie Fahrt für freie Bürger, ohne andauernd Geld in die Automaten eines weiteren Verkehrsunternehmens zu stecken. In Österreich und mancher Grenzregion geht das wie tanken. An der nächsten Tankstelle volltanken und je nach Tankvolumen durch die halbe oder gesamte Republik fahren.

Es ist letztlich pure Dummheit, von dem Kakao durch den man gezogen wird, immer mehr zu trinken. Mindestens seit zu hören war, dass Hamburger SPD und Grüne verdächtigt werden die Cum Ex Verbrechen einer Bank (Schaden etwa 300 Millionen) nicht zu verfolgen oder die organisierten Steuerhinterziehungen einer Vielzahl von Gastbetrieben, in Höhe von zehn Milliarden Euro jährlich, auch noch mit Vergünstigungen zu belohnen. Übrigens zum Nachteil aller solide arbeitenden Unternehmen. Beifall dafür spenden CDU und FDP verzückt.

Alle Jahre wieder beklagt Bodo den Umsatzrückgang bei Schülerfahrten und nimmt das zum Anlass für unverschämte Preiserhöhungen. Eltern haben Kinder jedoch nicht auf die Welt gebracht um das Defizit eines erfolglosen Verkehrsunternehmens zu finanzieren, sondern um ihr Leben und das anderer, auch kinderloser, Pensionäre und Rentner zu sichern. Also lebe wohl Bodo, niemand mag dich erhören, nimm die Finger aus meinem Portefeuille und bemühe dich um eine erfolgreiche Umschulung. Allen, die bisher deinem monatlichen Griff in die familiäre Haushaltskasse hinnehmen mussten, sei geraten, den Betrag schriftlich zurückzufordern. Der Ausgleich von Verlusten lässt sich mit Schließung des Flughafens und der DBT bestens regulieren und würde dazu noch für günstige Tarife in der Zukunft sorgen.


"Wir verlangen jungen Menschen in der Corona-Krise viel ab"
Der Kinderpsychiater Paul Plener warnt vor den langfristigen Folgen der Corona-Krise für junge Menschen und fordert einen Plan für eine Rückkehr zur Normalität

 https://www.derstandard.at/story/2000116983404/psychiater-wir-verlangen-jungen-menschen-in-der-corona-krise-viel
Forum Langenargen 23.04.2020


Wirkung früher als vermutet
Die Resultate waren sehr überraschend: Denn die Autoren fanden, dass Reproduktionsrate bereits vor Beschluss des Lockdowns am 13.3.20 auf praktisch eins fiel. In der untenstehenden Abbildung zeigt sich (rot) die Reproduktionsrate in der Größenordnung von 2.5-3.0. Dargestellt die Werte ab dem 6. März und dann der deutliche Abfall ab dem 9. März.

https://infekt.ch/2020/04/sind-wir-tatsaechlich-im-blindflug
Forum Langenargen 23.04.2020


Mangelhafte Pseudonymisierung: Entgegen der Darstellungen werden die hochsensiblen Gesundheitsdaten der meisten Nutzer nicht schon auf dem Smartphone pseudonymisiert, sondern vollständig und teils mitsamt Klarnamen der Datenspender abgerufen. Eine Pseudonymisierung findet erst auf Seiten des RKI statt und kann durch die Nutzer nicht kontrolliert oder verifiziert werden.
https://www.ccc.de/de/updates/2020/abofalle-datenspende
Forum Langenargen 23.04.2020


Die Früchte der neuen Lernkultur
Ruby Tuesday: Kommentar in KONTEXT Wochenzeitung 472
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/472/die-fruechte-der-neuen-lernkultur-6655.html?timestamp=1587360748&cHash=2057792d2d7f5aea8845a66fd80e8e64#jumpto-comments


Ein Offener Brief von Ernst Wolff.
Sehr geehrte Ärztinnen und Ärzte!
Ihr Arbeitsbereich ist in den vergangenen drei Monaten auf Grund der Covid-19-Pandemie in nie dagewesener Weise in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Die Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie getroffen wurden, beeinflussen momentan unser aller Leben und werden langfristig nicht absehbare Auswirkungen haben.

www.youtube.com/watch?v=p_ajbsl8MVc
Forum Langenargen 20.04.2020



Jährliche Todesursachen durch falsche Ernährung, Alkohol, Nikotin, Herz-Kreislauf, Diabetes (Zucker),
schlechte Luft (Feinstaub), Unfall, Stress ... Suizid ? Mord? Krieg?
In Deutschland sterben
--200 Menschen pro Tag an den Folgen von Alkohol,
--300 Menschen pro Tag wegen Tabakkonsums

www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fwissen%2Fgesundheit%2F2015-05%2Fdrogenbericht-dhs-drogen-konsum-deutschland

894.000 Menschen starben in Deutschland im Jahr 2013,
----121.000 sind davon an den Folgen des Rauchens umgekommen.

www.stern.de/panorama/gesellschaft/121-000-menschen-in-deutschland-sterben-im-jahr-am-rauchen-6535738.html

Jeder fünfte stirbt an den Folgen von Diabetes
Für das Jahr 2010 geben die Forscher um PD Dr. Wolfgang Rathmann
--175.000 Diabetes-assoziierte Todesfälle an,
--davon 137.950 Todesfälle für den
Typ-2-Diabetes.
Jeder fünfte Todesfall in Deutschland wäre demnach auf Diabetes zurückzuführen.
www.gesundheitsstadt-berlin.de/diabetes-toetet-mehr-menschen-als-angenommen-11843/

--344.500 Tote durch Herz-Kreislauf-Krankheiten
www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/_inhalt.html

Im Jahr 2016 starben 3.214 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr.
www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/02/PD17_065_46241.html
Forum Langenargen 20.04.2020


Merkel, Spahn und Altmaier - machen sie die Kinder blau?
Peter Groß (Forum Langenargen) Freitag, 17. April 2020
Es gibt sie in vielfacher Ausführung, jene Lotionen, Sprühflaschen und Feuchttücher mit denen die ganze Republik desinfiziert wird. Sogar massenhaft Diebstähle in Krankenhäusern wurden bekannt. Wer ertappt wurde, den konnte der Anwalt vielleicht mit dem Hinweis auf eine Rauschtat (Viele Desinfektionsmittel enthalten hochprozentigen Alkohol, den man nicht konsumieren, allenfalls „schnüffeln“  kann) vor einer Vorstrafe bewahren. Gerade der hohe Alkoholgehalt ist für Kinder und Auto fahrende Eltern gefährlich. Es gibt Desinfektionsmittel mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und wir können wieder einmal ganz sicher sein, dass die Verbraucherschutzministerin diese Mittel ohne Warnhinweis in den Regalen lässt.

So also sieht die aktuelle Welle politischen Versagens aus: Die Republik wird durchnässt von Desinfektionsmitteln, spätestens seit dem Hinweis, der Leopoldina in ihrer dritten Ad-hoc-Stellungnahme: „ Alle Maßnahmen sind auf längere Zeit unter Einhaltung der Vorgaben zu Hygiene, Abstand, Mund-Nasen-Schutz, Testung und Konsequenz der Quarantäne umzusetzen.“ Toilettenpapier bleibt im Regal und alle greifbaren Desinfektionsmittel wandern in den Warenkorb, der von pflichtbewussten Mitarbeitern desinfiziert wurde. Überall finden sich Spender mit antibakteriellen Wischtüchern, Desinfektionsspray und gefühlt, in jedem zweiten Rucksack oder in den Schultaschen antibakterielles Gel oder Sanitizer, die schon mal zu 45 bis 95 Prozent aus Alkohol bestehen und Zutaten enthalten, die für die Gesundheit und die Umwelt gefährlich sein können. Sie bewirken etwa Allergien und Exeme, sind in großen Mengen unnötig. Wenn  sie unkontrolliert in die Umwelt gelangen,  können sie Wasserorganismen abtöten und die Funktion von Kläranlagen folgenschwer behindern.

Es ist die Werbung, die mit politischer Lobby-Unterstützung den Verbrauchern Mittel mit vermeintlich keimtötender Wirkung offeriert. Andererseits müsste die Aufklärung in den Schulen beginnen. Allen leichtfertigen Werbeversprechen zum Trotz, betreibt die Stadt Wien, die jährlich Waren- und Dienstleistungen im Wert von fünf Milliarden Euro beschafft, seit 1998 eine, vorrangig  für Fachpublikum ( Einkauf, Beschaffung) kostenlos zugängliche Datenbank (Wides). Die „ÖkoKauf Wien“-Arbeitsgruppe „Desinfektion“ wurde für einen sicheren und gewissenhaften Umgang mit Desinfektionsmitteln in Spitälern, Pflegeheimen, Kindergärten und Schulen gegründet und wird von der Wiener Umweltanwaltschaft geleitet.

Aktuell sind 16 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Heuschnupfen, Asthma und/oder Neurodermitis betroffen. Das betrifft 2,1 Millionen Heranwachsende in Deutschland, so berichtete das Journal oft Health Monitoring 3. Ausgabe 2018. Es besteht also durchaus großer Klärungsbedarf, auch weil die Desinfektionsprodukte im Vergleich mit Seife sehr teuer sind und, sofern sie ins Abwasser gelangen, in Kläranlagen das Zusammenspiel einer Vielzahl von Bakterienstämmen beeinträchtigen oder deren Reinigungswirkung zerstören.

Wie die Haut leiden die Atemwege bei Gebrauch von Sprühflaschen und Aerosolen unter dem zu viel an Chemikalien die in den Körper gelangen und reagieren mit Brennen im Hals, Husten und Rötungen. Für die Anwendung von Desinfektionsmitteln ist viel Sachkunde unerlässlich. Es ist unerlässlich dieses Wissen im Vorfeld der Schulöffnungen an die Eltern, Kinder und Jugendlichen zu bringen.

Ein ineffektives herum rudern, wie durch viele oft unsinnige Finanzprogramme können wir uns bezüglich Gesundheit, Umwelt und Zukunft nicht leisten. Diese Geldverschwendung müssen dereinst unsere Kinder schultern. Wenn jetzt Jörg Hoffmann von der IG – Metall nach neuen Kaufanreizen für den Autokauf ruft, wird klar, dass hier hauptsächlich ständigen Lobbyinteressen nachgegeben werden soll und es steht die Frage im Raum, ob nicht grundsätzlich ein bedingungsloses Einkommen zu besserem wirtschaftlichen Erfolg führt und damit viel mehr gegen Armut und deren gesundheitliche Folgen getan werden kann.

 

Die ersten Stadt- und Gemeindeverwaltungen verkünden Haushaltssperren
Peter Groß – (Forum Langenargen), Mittwoch, 15. April 2020
Bürgermeister Achim Krafft zeigt sich einfallslos bei der Finanzierung der Leistungen für die Daseinsvorsorge. Eine Liste seiner  Versäumnisse hat das Forum Langenargen bereits ins Netz gestellt. Wo man sich im Kanzleramt um lockere Begriffe bemüht, wie „Hammer und Tanzen“  versteht Krafft das Tanzen wohl so, dass alle nach seiner Pfeife tanzen. Wie er allein die immensen Kosten für die jetzt untätige Tourist Information (TI), Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) und den Verkehrsverbund regeln will, das fordert Antworten der Kreis- und Gemeindeverwaltung, wie der Kreis- und Gemeinderäte. Die Problemstellung unterscheidet sich nur unwesentlich von den Grundproblemen in Uhldingen-Mühlhofen.

Es ist jedenfalls für Gastgeber*innen kein Makel, jedwede Verträge mit der TI zu kündigen, nachdem alle Stundungs- und Kürzungsanträge für Vorauszahlungen gestellt wurden. Das kann Einsparungen vieler tausend Euro bedeuten, bei Umsatzsteuervorauszahlungen, Lohn-und Einkommensteuer, Gewerbesteuer oder auch Strom- und Wasserverbrauch. Zunächst geht es für Gastgeber*innen darum die eigene Liquidität zu sichern um den Betrieb später, bei gestiegenen Personalkosten, weiter führen zu können. Da bedarf es in den TI´s keiner kostspieligen Überarbeitungen von Internetforen alle zwei Jahre, keiner Prospektflut oder Gästemagazine, die meist ungelesen ins Altpapier wandern. Da reicht das umfangreiche Portal des Tourismusministeriums Baden-Württemberg, das der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH,  jenes von HRS oder eines anderen Vermittlers, das ohnehin teuer bezahlt werden muss. Da braucht es keine Extrakosten für die Gemeinde, die TI, DBT oder EBC. Der Bund der Steuerzahler (BdSt.) NRW hat zu den Antragstellungen ein informatives Schreiben ins Netz gestellt und bietet die Möglichkeit einen Musterbrief herunterzuladen: https://www.steuerzahler.de/aktuelles/detail/staedte-und-gemeinden-sollen-kommunale-abgaben-zinsfrei-stunden/  - 26.03.2020 – Newsticker NRW                                                                                                                  Wenn dieser Tage Ministerpräsident Kretschmann lauthals verkündet, dass demnächst alle Bürger*innen für Landesschulden zur Kasse gebeten werden, stehen die Kämmerer von Bundes-, Kreis und Gemeinden bereits in den Startlöchern, wie auch die von CDU und SPD ausgeraubten Krankenkassen, die Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung und wollen mehr Geld. Der BdSt verkündete bereits vor wenigen Tagen: „Die Schuldenuhr tickt jetzt im Corona-Krisenmodus“. Die gesamtdeutsche Schuldenuhr meldet 6.639 Euro pro Sekunde.  Da entgleiten dem Bürgermeister von Uhldingen-Mühlhofen, Edgar Lamm, sicher noch die Gesichtszüge, wenn ihm die Vorhaltungen der Einwohnerschaft, der Gastgeber*innen, Eltern und Zugezogenen ans Ohr dringen. Besonders, wenn jährlich steigende Gebühren für ÖPNV, Kindergarten, Fremdenverkehrsabgabe, Gewerbe- und Grundsteuer quälend werden.

Demnächst muss sich in Uhldingen-Mühlhofen ein neuer Bürgermeister den Problemen stellen, der möglicherweise bald im Regen steht und keinen Schutzschirm findet. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Einwohner*innen und Gewerbetreibenden in den Städten und Gemeinden vom Kreisrat und Gemeindevertreter*innen in den nächsten Jahren konstruktive Lösungen, besonders keine Erhöhung der Kreisumlage zugunsten eines verschuldeten Flughafens oder einer jährlich von Neuverschuldung geplagten DBT, wünschen. Dass die vermutlich falschen Versprechen und die Schönrederei von Achim Krafft, der DBT-Leiterin Stegmann und deren Schreibbüros im Hause Schwäbisch Media auf erfolgreiche Kritik stoßen und die bisher Geschädigten ihnen die Leviten lesen, wird täglich deutlicher. Noch in diesem Jahr hat man die Wahl in Langenargen:  Problemlöser*in oder Chaos-Cowboy. Zu der Entscheidung für eine Schuldenbremse haben sich neben Konstanz auch Heidelberg oder Rheinfelden durchgerungen, in weiteren Rathäusern wird sie längst in Betracht gezogen. 

 

R I S
Wussten Sie schon, dass in Rainau (3500 Einwohner), dem früheren Bürgermeistersitz von Herrn Krafft,
die letzte Gemeinderatssitzung als Telefonkonferenz durchgeführt wurde, wobei das Ratsinformationssystem (RIS) große Dienste erwies?

Forum Langenargen 14.04.2020


Michel schick die Kinder raus, sie können in die Corona - Schule   
Peter Groß (Forum Langenargen) Dienstag, 14. April 2020 -

Vor kurzem nannte man sie Hubschraubereltern, jene Menschen die sich heute mit größter Mühe im 12 Quadratmeter Home-Office, ehemals Kinderzimmer, durch den Joballtag quälen. Ob im 150 Quadratmeter Loft in Berlin – Prenzlberg oder Häusle, inzwischen ohne Garten dafür mit Parkplatz, im beschaulichen Ländle. Die neuen Sorgen mit der pubertierenden Plage, wie die Kinder oft liebevoll genannt werden, sind in Nord und Süd, in Ost und West ähnlich. Gedanklich plant man sie vor der Schule, am Bahnhof oder dem Bushaltepunkt auszusetzen. Später könnte man zu Rettungsflugeltern werden, weil der Weg in die nächste Großklinik enorm weit ist, das Kind zur größer werdenden Gruppe vorbelasteter, kranker oder schwer kranker Kinder gehört, denen Corona schwer zusetzten könnte. Für die der „Superminister“ keine Antworten hat. Schon 2017 wurden 417 Kinder von den Universitätskliniken (Hannover) abgewiesen, es starben viele Kinder, gingen „verloren“ wie ein Arzt anmerkte. Vom Präsidenten des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, war 2015 zu hören, dass 16.000 Kinder in Deutschland lebensbedrohlich erkranken, von denen 1.500 sterben. An Leukämie, Stoffwechselstörungen, Herzfehlern. Was macht der Gesundheitsminister Jens Spahn, er zahlt Prämien, 560 Euro täglich, für leerstehende Betten, wobei er verschweigt wie viele leere Betten in einem Raum stehen.
Kinder brauchen frische Luft, sauberes Wasser und rückstandsfreie Nahrungsmittel. Was in Kindergärten noch anzutreffen ist, eine hygienisch ordentliche Umgebung, ist für Schulleiter*innen und Lehrer*innen ein problematisches Spielfeld. Sinnvoll wäre, dass sich Elternvertreter*innen mit Schulleitung und Hygienekundigen ein Bild von der Situation machen und, bevor Kinder in die Schule gehen, entsprechende Konzepte umgesetzt werden. Der Umgang mit Handdesinfektion, Seife, Wasser Gummihandschuhen und Reinigungsmitteln gefährdet unter bestimmten Umständen die Gesundheit. Ohnehin wäre es wichtig, die 5-Minuten-Pinkelpause zu verlängern, der Hygiene wegen. Wenn jetzt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina eine schrittweise Wiederöffnung der Schulen, zunächst für junge Kinder, später für ältere Schüler empfiehlt, mag das dem Wunsch entsprechen, als Berater unbedingt dabei zu sein, unentbehrlich als Ratgeber für Bund, Länder und Kanzlerin Merkel. Die Folge ist, dass achtsame Eltern, die das Sorgerecht ernst nehmen, nicht gehört werden. Vor fünfzig Jahren mangelte es an der Kenntnis, dass Kinder Schmerz empfinden, heute fehlt es an Strategien für die Angstbewältigung und kindertaugliche Arznei ist immer noch Ausnahme anstelle von Standard. Finanziell nicht tragbar heißt es. Steht hier ein ungeeigneter Impfstoff-Massenversuch bevor? Das Risiko ist hoch. An ethischen Überlegungen scheint es zu mangeln. Es geht wohl darum, dass Eltern schnell an den Arbeitsplatz zurückkehren. Arbeitsrechtlich problematisch sind untragbar kurze Zeiten für die Kinderbetreuung im Krankheitsfall.
Der „Internationale Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.“ (IPPNW) hat es deutlich gemacht: Statt 7,5 Milliarden Euro für neue deutsche Atombomber auszugeben, könnten 100.000 Intensivbetten, 30.000 Beatmungsgeräte, 60.000 Pflegekräfte und 25.000 Ärzte bezahlt werden. Die Wunschvorstellung ein Drittel aller Krankenhäuser, besonders in Wohnortnähe, zu schließen ist wirklichkeitsfern. Es bedarf für Umweltereignisse (Hitze), Katastrophen, Pandemien umfangreicherer Krankenhauskapazitäten und vor allem mehr Personal. Krankenhäuser die für Angehörige erreichbar sind, entlasten auch Pflegekräfte. Unerreichbare Krankenhauszentren mögen technisch auf dem höchsten Stand sein, sie zerstören allerdings alle zwischenmenschlichen Beziehungen und verhindern elterliche Sorge. Auch dazu dürfen Frau Merkel und die Leopoldina Stellung nehmen.


Bemalte Eier gibt es schon seit 60.000 Jahren!
https://www.sueddeutsche.de/wissen/strausseneier-vulci-1.487251

Ganz nebenbei:
Die älteste bekannte Schriftstellerin der Welt lebte 2285 v. Ch.
Sie hieß En-hedu-anna und stammte aus Mesopotamien.
Sie war Hohepriesterin und älteste Tochter des ersten akkadischen Großkönigs von Mesopotamien.
Sie schrieb viele Hymnen und auch autobiographische Details und beschäftigte sich auch schon vor 4300 Jahren
mit Astronomie und gilt als die Erfinderin des Impressums.

Forum Langenargen 14.04.2020

 

Die Bereitschaft zur Denunziation ist beängstigend
Ein erfrischendes Statement: Schon die alten Römer wussten, dass Recht, das man auf die Spitze treibt, zugleich höchstes Unrecht bedeuten kann. Die Super-Rechtsverordnungsausleger aus der zivilen Umgebung täten häufig besser daran, beobachtete Regelverletzungen durch Zeitablauf heilen zu lassen. Sie belasten die Behörden, statt dem Gesundheitsschutz zu dienen.
Es bleibt dies ein seltenes Beispiel dafür, dass Gerichte Corona-Maßnahmen korrigieren. Sogar das Bundesverfassungsgericht ließ jetzt das fragwürdige Totalverbot von Gottesdiensten durchgehen. Offenkundig ist aber schon jetzt: Vieles war, vieles ist nicht hinreichend differenziert, nicht verhältnismäßig. Ein ausgreifendes „Meldeverhalten“ ist in solchen Zeiten allgemeiner Unsicherheit nur eines: noch beängstigender als sonst.

www.tagesspiegel.de/politik/corona-regelverstoesse-die-bereitschaft-zur-denunziation-ist-beaengstigend/25735712.html

Forum Langenargen 12.04.2020


Die Teufel scheißen, wie immer, auf die größten Haufen                                         
Ruby Tuesday´s verborgenes Wort am Sonntag, 12.04 2020, Auszug aus KONTEXT Wochenzeitung                           
Wenn einer viel und schnell denkt, sagt man in Europa, er sei ein großer Kopf. Statt mit diesen großen Köpfen Mitleid zu haben, werden sie besonders verehrt. Die Dörfer machen sie zu ihren Häuptlingen, und wohin ein großer Kopf kommt, da muss er öffentlich vor den Menschen denken, was vielen Freude bereitet und viel bewundert wird.“
Was meinen sie meine lieben Leser*innen wem die deutschen Häuptlinge gerade höchste W Freude bereiten, nur damit sie bewundert werden? Nicht etwa den privat finanzierten gemeinnützigen Einrichtungen wie „Nestwärme“ einem der 20.000 gemeinnützigen Vereine und sozialen Unternehmen, der sich mit 120 Mitarbeiter*innen um schwerstkranke Kinder kümmert. Auch nicht um "Rückenwind".
Start-ups sind es, die werden von Investor*innen in der Regel mit Wagniskapital gefüttert, weil Investoren sich ordentliche Profite erhoffen und enorm Steuern sparen. Die Bundesregierung wird sie wohl mit einem zusätzlichen Milliardenkapital ausstatten und so dafür sorgen, dass sich spätere Profite für Anleger*innen ordentlich ins Unermessliche steigern lassen. Infolge der Coronakrise will der Gesundheitsminister Zahnärzte und Therapeuten unterstützen, wie eben auch Krankenhäuser und Reha – Einrichtungen etwa für Eltern-Kind-Kuren, die künftig 60% des Tagessatzes erhalten, ein Betrag im Umfang von 970 Millionen Euro. Weil die Arztelite, angeführt von millionenschweren Zahnärzten, bereits nach wenigen Wochen am Hungertuch nagen oder an nassen Matratzen lutschen bedarf es einer vermutlich unbeschränkten finanziellen Förderung, bevor sie die Toscana-Villa möglicherweise mit einer Hypothek belasten müssen.
Der Gesundheitsminister scheut auch vor blankem Zynismus nicht zurück. Dankt er einerseits den hart arbeitenden Menschen im Gesundheitssystem, vergibt er andererseits ein mehrere Milliarden Euro schweres Hilfspaket zum Ausgleich verschobener Operationen, die eben später stattfinden und erst später finanziert werden müssen. Pauschal pro Tag 560 Euro für jedes freigehaltene Bett. Das nenne ich eine gewagte Variation des bedingungslosen Grundeinkommens. Für neue intensivmedizinische Behandlungseinheiten mit künstlicher Beatmung winken 50.000 Euro, egal, ob die dann originalverpackt im Depot stehen, weil Fachpersonal fehlt. Spahn glänzt mit Ausgaben bis zu zehn Milliarden. Man reiche Spahn die güldene Bettpfanne und hoffe auf höhere Förderung. Die Unternehmenssprecherin der DRK-Kliniken Nordhessen will 85.000 Euro.
Da müssen Obdachlose, Sozialleistungsempfänger*innen, Flüchtlinge nun wirklich warten, bis Familienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) die Gutachten fülle, jede Expertise Blatt für Blatt, gesichtet und beraten hat. Die Stadt Konstanz hat in vorauseilender Furcht vor den Folgen der Subventionskanonade eine Haushaltssperre verfügt, erste Gemeinden folgen. Unser aller Landesgroßvater orakelt von harten Debatten um die Trägerschaft für die Rettungspakete und lässt schon erkennen, dass die gesamte Bevölkerung dafür bezahlen muss, obwohl wieder einmal nur bestimmte Gruppen profitierten und das Land zehn Jahre lang 500 Millionen Euro jährlich im Haushalt einsparen muss. Das trifft nicht die Empfänger*innen von e-Autoprämien oder Dienstwagenlenkern, das trifft hauptsächlich Arme und Geringverdiener*innen.

*  frei nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us-Effekt
**https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Papalagi


Schwäbische Zeitung kauft sich gegen Honorar Qualitätsjournalismus
Das Anzeigengeschäft bricht den Verlagen ein! Vielleicht arbeitet die Verbandslobby an neuen Steuersubventionen
für prekäre Verlage? Oder die Einsicht wächst, das der Leser nicht so naiv ist wie angenommen. Das man den Leser
mit anspruchsvolleren Texten füttern muss, um nicht nur als Unterlage in der Biotonne genutzt zu werden.
Wenn ländliche Verlage diese Transformation schnell schaffen würden, dann wäre das ein Gewinn.

Aber um was gehts denn eigentlich?
Die Schwaebische Zeitung kauft sich gegen Honorar Qualitätsjournalismus
Geben es die eigenen Reihen nicht her? Verlage kaufen sich extern Qualität ein.
Immer öfter erscheinen in dieser ländlichen Postille Artikel, welche nur die Namensnennung
aufweisen. Hier könnte der Eindruck erweckt werden, dass es sich um Angestellte des Verlags handelt. 
Dem ist wieder einmal nicht so. Aber darauf wird nicht hingewiesen. 
"Freier Autor" - könnte dort stehen; mit Nennung der Email des Autors.
Es sind qualifizierte Autoren mit professioneller Schreibe und einem Inhalt, der auf tiefer Kompetenz
schürft, ein breites Wissensspektrum spiegelt sowie eine über Jahrzehnte gewachsene Dichte des Themenwissens.
Nur diese Freie Autorenschaft ordentlich und erkennbar für den Leser zu kennzeichnen ist evtl. zu "gschamig".
www.schwaebische.de/ueberregional/kultur_artikel,-essay-die-auferstehung-europas-_arid,11211002.html
www.filmportal.de/person/ruediger-suchsland_405b7ab772154fe7945d13dea884ed4f
Forum Langenargen 12.04.2020

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Warum ausgerechnet jene wenig verdienen, die unabkömmlich sind.
„Fehlt im Job die Anerkennung, empfinden das viele als Scheitern“
Oder weshalb "Nix gesagt ist genug gelobt" auch menschlich mies ist
Nicht nur die Arbeit scheint gerade in Gefahr, sondern alle Bereiche des Lebens, die Gesundheit, das soziale Miteinander. Ist das ganze Land bald depressiv? Es kann für die Psyche tatsächlich dann problematisch werden, wenn nicht nur ein Bereich, sondern mehrere Lebensbereiche brüchig sind. Etliche Therapeutinnen und Therapeuten gehen davon aus, dass durch die Pandemie Depressionen und andere psychische Erkrankungen deutlich zunehmen werden.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/coronavirus-pandemie-schuert-existenzaengste-fehlt-im-job-die-anerkennung-empfinden-das-viele-als-scheitern/25733062.html
Forum Langenargen 12.04.2020

www.kontextwochenzeitung.de/kolumne/471/dicke-kartoffeln-6634.html?timestamp=1586636380&cHash=6593a06bb3a18dac1403ca9f15c330d6#jumpto-comments
Ruby Tuesday: Kommentare in Kontext Wochenzeitung 471 – Dicke Kartoffeln
Der Rufname Ruby Tuesday ist mehr Menschen bekannt, als mein Geburtsname. Also nix mit verstecken. Wenn Sie mir eine grundsätzliche Agrarfeindlichkeit unterstellen, kann ich dem in Kürze nur entgegnen, dass ich sowohl Wasser- als auch Landschaftsschutzgebiete bisher als Schutzgebiete, frei von Öl und Gülle verstanden habe. Wenn ich beim Deutschen Gewerkschaftsbund erfahre, dass 9,35 Euro das Mindeste sind und Nothelfer*innen eigentlich auch einen besseren, anständigen Lohn verdient hätten, würden für mich dazu eigentlich auch Sozialversicherungsbeiträge gehören, auf die bisher verzichtet wird. Einige Leser*innen können mich vielleicht eher verstehen, vor allem weil ihnen unsere Volksvertreter*innen gerade die Sozialkassen plündern (Arbeitslosen-, Kranken-, Renten-, Pflegegeldkasse). Ein Aspekt ist , dass der Mindestlohn durch kreative Versuche von Landwirten wiederholt unterlaufen wurde – die zuständige Finanzkontrolle Schwarzarbeit hat bei 106 von 617 Arbeitgebern Ermittlungsverfahren eingeleitet – warum wohl? Dazu gibt es ein informatives Internetportal des Deutschen Gewerkschaftsbundes: https://www.fair-arbeiten.eu/de/article/9.in-der-landwirtschaft.html, soll ich jetzt noch was zu dem massiven Einsatz von Traktoren bei Demonstrationen sagen? Oder reicht es darauf hinzuweisen, dass verunsicherte Kinder in einer schönen Erholungslandschaft fragen, ob sie den Apfel auch essen dürfen, weil vor der Tür, auf dem Acker ein grünes Kreuz steht, das so verstanden wird, das dort massenhaft Bienen und Insekten sterben?
Neben den immer vorgeschobenen Kleinbauern mit bunter Agrarmischung gibt es immer mehr Anbau von Monokulturen, zu denen Äpfel ebenso gehören wie dauerhafter Spargel - und Erdbeeranbau, unter Folie mit „Wurzelheizung“. Beim Spargel liegen die Kilopreise zwischen 10 und 13 Euro pro Kilo und sind damit für viele Kurzarbeiter*innen unbezahlbar. Wenn jetzt Erntehelfer*innen der „Extraklasse“ eingeflogen werden, während Helfer*innen aus der weiteren regionalen Umgebung über hohes Fahrgeld und miese Verkehrsanbindung klagen, reicht es für heute, meine ich. Ich achte beim Nahrungsmittelkauf schon darauf wie produziert wird und beziehe manches von kleinen solidarischen Kooperativen, wie Olivenöl aus Griechenland oder anderes aus dem zertifizierten Bioanbau - und kürzlich Eier von glücklichen Hühnern, die ich sogar namentlich kenne - also Frohe Ostern.


10. April 2020, Ruby Tuesday: Kommentare in Kontext Wochenzeitung 471 – Dicke Kartoffeln
Wer wenig Geld hat, wird in Deutschland für faul und dumm gehalten. Es gehört scheinbar zum guten Ton in Deutschland als Arbeiter*innenkind diskriminiert zu werden. Wer in der Lage war, als Mittelstandkind, Wochen und Monate kostenlose Praktika für eine blumig formulierte Bescheinigung zu absolvieren, macht jetzt beim Casting auftrieb der Landwirte eine neue Erfahrung. Man traut wohlhabenden Abiturient*innen nicht zu, das Edelgemüse und Obst unter Folienlandschaften und mit Wurzelwärmung, ehrenamtlich in den Korb zu bringen und man fürchtet andererseits, dass die von „unten kommenden“ mit Forderungen nach Mindestlohn, Leistungszuschlag und Meldung bei der Sozialversicherung den Profit schmälern, sich den raren Lohn nicht kürzen lassen für Sonderleistungen wie Unterbringung in Mehrbettzimmern, Gemeinschaftsessen (nach rumänischer Rezeptur) oder unbezahlte Überstunden. Wer dazu Großeltern hat, denen „Sklavenhändler“ der Ton, Steine, Scherben Kombo https://www.youtube.com/watch?v=_nwqsqTEqjw noch in guter Erinnerung ist, könnte möglicherweise den Song anstimmen, der sich wie jeder Ohrwurm viral, bei den unterbezahlten Lohnarbeiter*Innen, zur Verbreitung anbietet. Auf dem Feld genauso, wie in den Straßenschluchten und Krankenanstalten der Daimler-Metropole. Hörtipp für gerade beschäftigungslose Künstler*innen. Und Bitte, das kulturelle Erbe am Leben zu halten.
So wie zugleich in italienischen Restaurants, in denen meist nicht Italiener*innen, sondern oftmals die gesamte Internationale der Flüchtlinge ohne Sozialversicherung assistiert, um die baden-württembergische Politik-Avantgarde mit „kalabrischen Abenden“ oder exquisiten Spargelessen mit Feinkost-Hauslieferung zu verwöhnen, wird die Mafia-Logistik am Geldsegen des Ministerpräsidenten teilhaben und jeder TV-Glotzer weiß, die Clans verstehen keinen Spaß wenn es um ausstehende Mieten geht. Seit KONTEXT-Ausgabe 355 (Das Böse in der Nachbarschaft) ist bekannt, dass der ehemals verhaftete Mario L. 145 Restaurants hatte, die jetzt auf den Geldsegen des Bundes und des Ministerpräsidenten hoffen. Warum auch nicht, ist doch wegen der erfolgreichen Arbeit der italienischen Staatsanwaltschaft immer noch mancher Einnahmeausfall stillschweigend auszugleichen.
Selbstredend benötigt die subventionsverwöhnte Land- und Forstwirtschaft neue Gründe für den staatlichen Geldsegen aus dem ministeriellen Portefeuille. Bis sich für den Verzicht auf Gülle und Pestizideinsatz in geschützten Gewässer und Landschaftsschutzgebieten neue Perspektiven eröffnen. Mittlerweile ist so ziemlich jede Förder-Weide abgegrast, da kommt es gerade rechtzeitig, nicht etwa Flughafen Berlin, Stuttgart 21 oder Auto-, Bahn- und ÖPNV – Verantwortliche als Dienst untauglich zu bezeichnen. Deutschland hat neue Dümmlinge und für den Ernteausfall ist ohnehin das Landwirtschaftsministerium zuständig. Da sind sich der sozialdemokratische Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und die Familienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) einig - bevor Sozialleistungsempfänger*innen nur einen Cent mehr bekommen, etwa fünfzig Euro monatlich könnten ganz knapp ausreichend sein, wird ewig ein Gutachten nach dem anderen geschrieben, gegen fürstliches Honorar. Es könnte ein falscher Eindruck entstehen, wenn arme Menschen etwas ohne gleichzeitigen Abzug hinzuverdienen oder mehr bekommen, als der GroKo Sozialstaat erlaubt. Mit einer Online-Plattform öffnet die Familienministerin ein neues Spielfeld für Freiwilligendienstler (O-Ton) die von abgebrochenen Auslandsprogrammen betroffen sind. Diese Freiwilligendienste können im Inland fortgesetzt werden, wobei von einer Rückzahlung jener mindestens 2.500 Euro für Unterkunft und Verpflegung keine Rede ist, die vor der Fahrt an die Veranstalter gezahlt wurden. Dazu Staatsministerin Michelle Müntefering (SPD) im Tagesspiegel: „Ihre Energie soll nicht verpuffen, daher werden wir die Programme ausnahmsweise im Inland fortführen.“ SPD eben, zugreifen solange das Taschengeld reicht, der Solidaritätsfaden nicht reißt und junge Menschen nicht damit beginnen an ihre Mindestrente zu denken.

08. April 2020

 

Das Verschwendungsprogramm von Krafft (CDU), Wölfle & Wolf (CDU) sowie auch Lamm (CDU) ist eine große überhebliche Verantwortungslosigkeit     Peter Groß (Forum Langenargen) Sonnabend, 11. April 2020

Zunächst einmal die guten Nachrichten. Das Pfahlbaumuseum ist die größte Attraktion in Uhldingen-Mühlhofen und durch erfolgreiche Medienarbeit national und international jene Institution, der es im Gegensatz zur Tourist Information (alle Jahre wieder) gelingt, weltweit die Medien und damit die Reisesehnsucht der Menschen, besonders der Kinder, zu wecken. Im Gegensatz zur TI, die jährlich über einen Millionenetat verfügt und es oft gerade einmal schafft, mit ihrer Affinität zur EBC der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) in lokalen Medien zu punkten. Applaus von der DBT erhaltend bleibt sie demotivierend für Gastgeber.
Mit Professor Dr. Gunter Schöbel verfügt die Gemeinde über einen absolut begeisterten, unermüdlichen Bessermacher, dem das UNESCO Weltkulturerbe eine Herzensangelegenheit ist und dessen Erfolgsbilanz der Blumeninsel Mainau recht nahekommt. Vorbildhaft ist der Internetblog der Pfahlbauten (mit der Rubrik Presse-Infos/Medienbeiträge) als Basisinfo für Gäste und Journalisten. Man spürt die Begeisterung aller beteiligten Mitarbeiter*innen.
Es ist nichts neues, dass Bürgermeister sich einer huldvollen Propagandamaschine, wie der TI bedienen, um ihr öffentliches Ansehen aufzuhübschen. Ob Achim Krafft (BM Langenargen), Johannes Henne (Junge Union BM Immenstaad), Henne begann den TI-Laden im Rathaus mit 900.000 Euro herauszuputzen, wie vormals Edgar Lamm, der den in Uhldingen-Mühlhofen  heute wegen Programmangel fast ausnahmslos leer stehenden „Welterbebau“, für mehrere Millionen Euro errichten ließ. Durchgewinkt von Guido Wolf (CDU), dem von Kaiserwetter verwöhnten Tourismusminister auf Jagd nach schönen Bildern. Der aber ineffektiv bleibt bei der Verbesserung der touristischen Infrastruktur. Natürlich bedurfte es zur Vollendung des diversen Unsinns der Unterstützung recht vieler in jeder Hinsicht unkundiger Gemeinderäte.
Die Vorschlagsliste ortskundiger Bürger*innen zu Verbesserungen der Infrastruktur und des Ortsbildes beginnt bei der Nahversorgung und einem attraktiven Ladenangebot. Ins Auge gefasst hatten die Unteruhldinger den Gebäudekomplex Alte Schule/Rathaus (Uu). Getan wurde bisher offenkundig nichts. Die Kosten für die Sicherung des Bauplatzes „Mühlhofener Loch“ trägt die Gemeinde vermutlich ebenso klaglos, wie den Zuschuss für die heuer leer kreisenden Erlebnisbusse (40.000 Euro), die Toilettenreinigung bei der TI (46.000 Euro) und die Gehälter der TI Mitarbeiter*innen, die gerade jetzt Überstunden abbauen oder Urlaub vorziehen könnten, wie viele in Übernachtungsbetrieben und in Gaststätten Beschäftigte. Schon weil die TI, bis auf Telefonkontakt und wenige Ausnahmen derzeit geschlossen ist.
Ich meine weg mit dem Bauzaun in Mühlhofen und zuschütten das Loch zur Abwehr einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Ich meine auch, dass manche Mühlhofener*innen begeistert zur Schaufel greifen um dieses Spottloch loszuwerden, während die Traktoren des Traktormuseums zum Verfüllen, den Sand aus Oberuhldingen herankarren (Baustelle am Fußballplatz). Dann könnte Gras über diesen Finanzskandal wachsen. Herr Männle, fügen sie ihrem Fachwissen etwas sympathische Unverfrorenheit hinzu und das Loch ist weg. Blumen pflanzen lassen können sie ja schon, wie ich hörte.
Vieles könnte für Langenargen beispielgebend sein. Der Gemeinde, die es verdient hätte sich von der DBT und ihren unverschämten Zahlungsansprüchen endlich zu befreien, anstatt womöglich unnütze Vorauszahlungen an die DBT oder Bodo zu leisten und in der jene unsinnigen Toiletten geschlossen werden könnten, die Gemeindegeld in die Kanalisation spülen. Langenargener*innen wählt euch eine neue Bürgermeister*in, die für saubere Luft sowie frisches Grün sorgt und den Augiasstall der Gemeindebürokraten endlich durchspült.


Save the Children Deutschland | Wir verbessern Kinderleben
https://www.savethechildren.de

Forum Langenargen 10.04.2020


Wie von uns vorausgesagt  (zuletzt im Zusammenhang mit der Noli-Platz-Bewirtung)
Abstandsregel soll noch viele Monate gelten
Verzicht auf Händeschütteln und Mindestabstand von 1,5 Metern –
nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn sollen diese Corona-Regeln noch einige Monate gelten.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.coronavirus-in-deutschland-abstandsregel-soll-noch-viele-monate-gelten.cdb42a76-f0d0-4092-8af1-e38ac9e6f386.html
Forum Langenargen 09.04.2020

 

Virus: Offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Sucharit Bhakdi
https://www.youtube.com/watch?v=LsExPrHCHbw

https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA-gXL4

https://de.wikipedia.org/wiki/Sucharit_Bhakdi
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/meinungen-am-rande-des-mainstreams/seite/2/
https://swprs.org/offener-brief-von-professor-sucharit-bhakdi-an-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel/
Forum Langenargen 09.04.2020

 

Die erschienenen Gäste spendeten minutenlang Applaus – wofür eigentlich?
Peter Groß (Forum Langenargen) Mittwoch, 08. April 2020   

Bürgermeister Edgar Lamm (Uhldingen-Mühlhofen) schloss seine im Südkurier publizierte Stellungnahme gegen Frau H. vom Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. (GUM) mit den Worten: „ Zu dieser Presseerklärung mit der Stimmungsmache gegen die Gemeinde und die TI (Tourist Information) muss ich Frau H. und der Vorstandsschaft des Vereins GUM schlichtweg mit dem Hinweis antworten, das ist einfach nur noch schäbig“.

Fakt ist jedoch, dass sich der Urlaubsort seit Mai 2016 verstärkt gegen den Millionen teuren Unsinn (die DBT) aus dem Rathaus und Landratsamt wehrt und sich mit anderen Städten und Gemeinden, dabei federführend Langenargen, zusammenschloss. Julia Christiane Hanauer sprach berechtigt von „ein(nem) wahren Orkan, der Bürgermeister Lamm bei der Übergabe der Unterschriften der Gegner der Echt Bodensee Card (EBC) am Mittwoch (25.05.) entgegengeschlagen hat.“ (Schwäb. Zeitung 27.05.2016: Urlaubsort wehrt sich gegen die Echt Bodensee Card). „120 Unterschriften gegen die Echt Bodensee Card“ lautete denn auch die Überschrift des Südkurier (27.05.2016). Seither gelang es dem Gastgeberverein nicht nur den hoch geschätzten Bund der Steuerzahler (BdSt) an Bord zu holen, der sah schon früh  „kein Erfolgsmodell“, er ermutigte sogar Katy Cuko vom Südkurier zu der Titelzeile: „EBC: Ein Kandidat fürs Schwarzbuch?“ (27.01.2019). Das Oberverwaltungsgericht Mannheim entsprach der Rechtsauffassung bürgerlicher Kräfte und der Gastgebervereinigung in vielen Punkten.  Hilfestellungen vorgesetzter Behörden und der Verwaltungsgerichtsbarkeit rückten, dem häufig ratlos erscheinenden Bürgermeister, wiederholt, das von ihm gestaltete Weltbild, zurecht. Frau S. als geachtete Fachfrau in wirtschafts- und verwaltungsrechtlichen  Belangen war und ist eine hoch geschätzte, langjährige Einwohnerin der Gemeinde, die den heurigen  Gemeinderäten und Bürgermeister unvoreingenommen Hilfestellung offeriert.

Es ist kein Geheimnis, dass zahlreiche Hinterlassenschaften des Bürgermeisters Edgar Lamm für Übelkeit und Katerstimmung in der Gemeinde sorgen. Das kann man von der Gemeinde Langenargen ganz sicher auch behaupten, deren Bürgermeister Achim Krafft vermutlich eben soviel Unrat angehäuft hat, wie unabhängige Medien immer wieder berichten. 

Nach, in einem, möglicherweise von ihm selbst gestalteten Beitrag im Gemeindeblatt zum diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde (es fehlt die Namensnennung des Autors und Bürgermeister Lamm ist alleinverantwortlich für den redaktionellen Teil) sonnte sich Lamm im Lob: „Nach seinem rund einstündigen Vortrag spendeten die zahlreich erschienenen Gäste minutenlang Applaus“. Den Welterbesaal empfinde ich,  seit Fertigstellung, als eine  Millionen Euro teure Fehlinvestition. Er bietet Raum für ca. dreihundert Besucher (von 8.200 Einwohnern) und war noch im Dezember 2018 Treffpunkt für eine Veranstaltung gegen den Verkauf der Alten Schule/Rathaus Unteruhldingen, die mit einer Kehrtwende, man könnte es auch als Niederlage des Bürgermeisters bezeichnen, in dem proppenvollen Welterbesaal endete. Seither herrscht das Schweigen am See und auch die von Einwohnern oft kritisierte Modernisierung der Strandpromenade kommt nicht voran. Hinterlassenschaften eben, wie das berüchtigte Mühlhofener Loch, die eine Frage aufkommen lassen: Wie gestaltet man die Ehrerbietung für hauptberuflich tätige Mandatsträger mit auskömmlicher Vergütung, deren Altlasten bleiben. In Form verheerender finanzieller, ökologischer, zwischenmenschlicher Saumseligkeiten, wie sie in Gemeinden wie Langenargen, Uhldingen-Mühlhofen oder auch in der Stadt Konstanz feststellbar sind? Ich vermute, es kommt zu einer höflichen Verabschiedungszeremonie mit stiller Beifallsbekundung und bietet die Chance für den neuen Bürgermeister, die Gemeinde aus der Depression in eine gute Zukunft zu führen.


Nicht die Großindustrie, die großen KMU-Firmen
In Singapur erhalten alle Bürger/Familien staatliche Hilfe! Während der BaWü Verkehrsminister die Familien für private Busunternehmen zahlen lassen will..(Unfaßbar). So wie in guten Zeiten das Wasser nach oben fließt, so auch in Notzeiten. Das am meisten missbrauchte Wort lautet "Solidarität". Es ist die Mehrheit an Menschen, die ihre Lebenszeit in Arbeit (Lohn-und Gewerbesteuer) geben und nun echte Solidarität erwarten. Alles andere ist nur ein gewaltiger Staubsauger nach oben.
P.E. Langenargen 10.04.2020

Aber es geht auch besser!
"Solidarity Budget 2020 : Additional cash payments to help families get through Circuit Breaker phase  Every Singaporean will receive additional $300, on top of the $300- to $900 announced earlier " Solidaritätshaushalt 2020 : Zusätzliche Barzahlungen, um Familien zu helfen, die Circuit Breaker-Phase zu überstehen. Jeder Singapurer erhält zusätzlich zu den bereits angekündigten 300 bis 900 Dollar weitere 300 Dollar.

Für Bürger: https://www.gov.sg/article/solidarity-budget-2020-additional-cash-payments-to-help-families-get-through-circuit-breaker-phase
Für Firmen:
https://www.gov.sg/article/solidarity-budget-2020-further-support-for-businesses-through-the-circuit-breaker-period

Eilmeldung:  Das Maskottchen von LA, das Blässhuhn brütet bereits.
Ein Teil des Nestes ist von einer roten Leine umrahmt.
Es ist nicht eindeutig zu erkennen, ob diese aus Plastik oder aus einem Naturmaterial besteht.

Forum Langenargen 07.04.2020

Foto. A.K.A.W.

Zwei Tage später: Der Osterhase war vorzeitig da.

Forum Langenargen 09.04.2020


Brisant:  Corona, Katzen und  Kinder – Diese Themen gehen immer
Peter Groß (Forum Langenargen) Montag, 06. April 2020

Oliver Welke würde es in der heute show vielleicht so ausdrücken: „Es ist höchste Zeit, dass diese Blagen endlich in ihre Schulen zurückkehren.“ Politiker*innen wie die gesamte Journaille der Republik haben kein Problem mit dem Thema „Kinder an die Viren-Front“. Corona, Katzen und Kinder bringen Traumquoten. Längst sind Teams der Sendeanstalten für die Rund um die Uhr Berichterstattung aus dem Studio in die Intensivstationen der Republik gezogen und Krankenhausleitungen, die nicht achtsam waren, haben anstelle dieselnder Übertragungswagen vor dem Krankenhaus,  Kohorten von umher flatternden TV-Teams in den Ruheräumen von Ärzten und Pflegepersonal, wie auch auf den, für so viel „öffentliches Interesse“, viel zu schmalen Gängen. Immer in Bereitschaft Beatmungsmaßnahmen direkt vom Krankenbett zu übertragen, die Zugänge zu Operationssälen oder Räume für intensiv medizinische Behandlung zu blockieren. Das, was für mit dem Handy filmende Gaffer verboten ist, das Filmen und Fotografieren von Menschen in lebensbedrohlichen Notlagen kommt jetzt aus öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und Bildredaktionen. Die Gesichter der Betroffenen sind zwar leidlich verpixelt oder unkenntlich gemacht, die Belastung oder der Anspruch auf  Privatsphäre für Betroffene scheint jedoch nicht zu interessieren. Es gibt keine Ruhezeiten für Patienten,Pfleger*innen, medizinisches Personal. Sie sind gefordert permanent zu kommentieren, auch während der Notfallversorgung oder in den wenigen Atempausen.

Ich will das von den Medien leichtfertig her ausgeplauderte Thema Kinder misshandelnder Eltern, Kindesmissbrauch durch gesellschaftliche Würdenträger oder Nachbarn einmal zurückstellen – für heute. Es geht mir um den Aspekt des täglichen Grauens, die Beobachtung des ganz normal Alltäglichen. Die Erinnerung an, für diese Gesellschaft scheinbar unlösbare Probleme. Den öffentlichen Nahverkehr. Die tägliche Qual der Kinder, die schon in den frühesten Morgenstunden lauert. Wo für Busfahrer*innen noch eine Viren freie Umgebung durch Absperrbänder vorgetäuscht wird, gehen auf die Bahn- oder Bus fahrenden Kinder ganze Keim stürme und virale Tröpfchen regen nieder. Berufspendler*innen kennen diese Bilder völlig überfüllter Bahnen und Busse, sehen es schon an staubigen, verdreckten Scheiben, dass es an Reinigungsintervallen fehlt, wie auch an regelmäßiger Desinfektion.

Wer nun Kinder schon wieder in die Kindergärten und Schulen schicken will, das sind scheint es die Politiker*innen aller Parteien, besonders aber Christliche Demokraten, Soziale Demokraten und Grüne, vergisst völlig, dass es allen Bildungspaketen an finanziellen Mitteln für die Instandsetzung der Schulgebäude, besonders der Sanitäreinrichtungen mangelt. Die Berichterstattung über katastrophale Bildungsstätten schreckt die Republik gelegentlich auf, seit den frühen 70er Jahren übrigens, und dokumentiert neben Instandhaltungsmängeln auch noch Asbest- oder weitere Emissionsprobleme. Trotzdem trat Vielfach keine Besserung ein.

Verantwortliche Eltern kennen die Probleme der Kinder, die schon morgens nichts trinken, damit sie in der Schule nicht auf die Toilette müssen. Lehrer*innen wissen um die Vorfälle, dass kleinere Kinder einnässen, weil sie den Gang auf die Toilette fürchten. Unverständlich ist, dass umfangreiche hygienische Problemlagen nicht zur Kenntnis genommen und Mängel nicht beseitigt werden, die mit der Instandsetzung oder dem Austausch von Toilettenbrillen, Seifenspendern, Armaturen und Waschbecken beginnen müssen. Es ist höchste Zeit, dass Hygieneinspektor*innen die Schulen auf Tauglichkeit prüfen, Mängelbeseitigungen durchsetzen, mit der Fortbildung und Unterstützung der Gebäudereinige*innen loslegen (Fachunternehmen machen das freiwillig, sind dafür etwas teurer) und schulische Hygienebeauftragte neben Vertrauenslehrer*innen und qualifizierten Hausmeister*innen mit diesen wichtigen Aufgaben betrauen.

 

Erinnern Sie sich noch?
Milgram-Experiment funktioniert heute noch

https://www.scinexx.de/news/geowissen/milgram-experiment-funktioniert-heute-noch/
Forum Langenargen 05.04.2020

 

Winfried Kretschmann: Mit Furor und notfalls Skype in die Fernsehstudios

Peter Groß (Forum Langenargen) 4. April 2020 – Für die Nachdenkzeit am Sonntag.

Von den Grünen führt nur noch der Ministerpräsident Kretschmann das große Wort in allen möglichen TV-Kanälen. Wem das nicht genügt, kann seine gelegentlichen ministeriellen Anordnungen an das Volk im Landessender SWR BW verfolgen. Dabei verbreitet er mit großem Furor seine obrigkeitsstaatliche Botschaft, dass etwa Eltern, deren Kinder auch mal zu dritt auf einer Wiese spielen, wenn sie nicht sofort einschreiten, mit hohen Bußgeldern belegt werden können. Von 250 Euro bis, bei schweren Verstößen, 250.000 Euro reicht die Spannbreite hier im reichen Süden der Republik. Alte Menschen trauen sich ohnehin nicht mehr auf die Straße, vielleicht gerade noch in die Apotheke, deren unerschöpflicher Vorrat an Psychopharmaka oder auch betäubenden Schmerzmitteln nicht zu versiegen scheint.     Im Gegensatz zu anderen, wichtigen Medikamenten werden im Übermaß und zu jeder Zeit Allgemeinverfügungen und Rechtsverordnungen verabreicht, statt einmal innezuhalten mit den Drohungen, dass die Polizei und Ordnungsdienste jetzt Bußgelder verhängen, wenn man nur einmal kurz um das Haus schleicht. Manch alte FreidemokratIn erkennt die Republik, die einst frei und demokratisch genannt wurde, nicht mehr. In manchen Gemeinden übersteigt die Anzahl der BewohnerInnen sogenannter Senioren-Residenzen die EinwohnerInnenzahl einer Straße. Wo täglich ein kleiner Grünzug ins Freie, an die Frische Luft lockte, beherrschen Absperrbänder oder Bauzäune den Zugang. Demontierte Bänke verhindern kurzes sitzen. Man ist isoliert. Der tägliche Begleiter auf Gängen und in der Wohnung ist seit Wochen ein betäubender Gestank nach alkoholischen Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln, der auch bei geöffnetem Fenster präsent ist und den Tagesablauf bestimmt. Wehe dem, der jemals von einem Alkohol- oder Drogenproblem geplagt wurde. Die Sehnsucht ruft Melissengeist.

Dazu kommt, dass die einzigen Muskeln, die täglich trainiert werden, jene sind, die zur Bedienung der Fernbedienung des Fernsehers vom Bett aus benötigt werden. Wer sich schon einmal mit einem Rollator durch eine 56 Quadratmeter, durchaus seniorengerechte Wohnung gequält hat, wird mich verstehen. Meist kommt es dann bald zu Muskelabbau und Druckgeschwüren, die kein Arzt oder medizinisches Personal versorgen kann oder will in diesen kontaktarmen Zeiten. All jene, denen ich öfter im Supermarkt, dem Marktplatz oder auf einsamen Spaziergängen begegnet bin, sie fehlen mir heute. Nur Frau W., eine resolute 85-jährige, zuckerkrank, hat sich in einen Gelben Sack gezwängt, eine Hundetüte als provisorischen Mundschutz. Sie grüßt jeden dem sie begegnet aus gebührendem Abstand mit den Worten: „Nu, hab ich ja viel erreicht im Leben, stecke in Schutzkleidung wie Sondermüll, bereit für die wöchentliche Abholung.“  

Die Mütter oder Väter locken in diesen Zeiten schnell mit dem Überraschungsei, Chipstüten, Colaflaschen und was es sonst noch an verbotenen Substanzen gab - vor wenigen Wochen. Selbst ein bekannter, widerlich schmeckender Koffein-Chemiecocktail darf, jetzt im Übermaß konsumiert, Flügel verleihen und für den übermäßigen Fernsehkonsum hat man extra einen Decoder fürs Privatfernsehen beschafft oder ist Mitglied bei diversen Serien- oder Spielfilmanbietern geworden. Denis darf dauerhaft an den PC, mit dem Smartphone hantieren oder auf seinem Drehstuhl hockend aus dem Fenster schauen. Erste Fettröllchen entwickeln sich bereits, seitdem die Fußballschuhe im Schrank stehen. Wie wir diese Haltungsschäden mal wieder in den Griff bekommen sollen, ich ahne es, die Ärzte dürfen bald wieder operieren. Wie die Wilden Fett absaugen, Mägen verkleinern Wirbelsäulen und Knie und Hüften richten. Woher ich das weiß, von einer Bekannten, die Kapitalbeteiligungen im Home-Office vertreibt. Medizinbeteiligungen erleben einen rechten Boom in diesen Wochen. Da freuen sich natürlich Wirtschafts- und Finanzminister.

 

Corona und die Wirtschaft: Was darf ein Leben kosten?
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-und-die-wirtschaft-was-darf-ein-leben-kosten-a-29353c88-18f7-4677-9b6a-210aed574386
Forum Langenargen 04.04.2020


Überlingen sperrt Zugang zum See
Tourismus: Die Kommunen wollen einen Ansturm von Ausflüglern verhindern.  Eberhard Wein, 04.04.2020
Überlingen. Wo sich sonst Einheimische und Touristen tummeln, Eis essen und die Frühlingssonne über dem Bodensee genießen, stehen Personenschutzgitter und flatteren Absperrbänder. Der Wetterdienst prognostiziert frühlingshafte Temperaturen, und der Überlinger OB Jan Zeitler (SPD) befürchtet das, worüber er sich in normalen Zeiten freuen würde: einen Besucheransturm. Am Donnerstagabend veröffentlichte der OB eine Allgemeinverfügung. Die Seepromenade zwischen Mantelhafen und Gondelhafen werde gesperrt. Das Betretungsverbot gelte an allen Wochenenden und Feiertagen bis zum Ende der Osterferien, heißt es in einer Mitteilung. Der Entschluss sei Folge der Beobachtungen des vergangenen Wochenendes. Die Situation sei „noch nicht kritisch“ gewesen, die Abstandsregeln seien eingehalten worden, sagte der Leiter des örtlichen Polizeireviers, Günter Hornstein. Man habe auch noch keine Bußgelder verhängen müssen. Es stehe aber zu befürchten, dass sich dies ohne Sperrung am kommenden Wochenende ändern könnte. An schönen Tagen bevölkern mehrere Tausend Menschen die Flaniermeile am Überlinger See. Viele Tourismushochburgen am Bodensee, im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb befürchten, von Wochenendausflüglern überrannt zu werden. Doch während auch Überlingens Nachbarort Sipplingen ankündigte, seinen Uferweg zu sperren, wollen die östlich angrenzenden Seeanrainer wie Uhldingen und Meersburg ihre Promenaden offen lassen. „Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, sich auch so an die Spielregeln zu halten“, sagte der Meersburger Bürgermeister Robert Scherer (Freie Wähler). Bisher hätten sich die Bevölkerung und die wenigen Gäste sehr diszipliniert verhalten. „Sollte es an diesem Wochenende anders sein, können wir innerhalb von zwei Stunden reagieren, sagte Scherer. In Friedrichshafen wurden vorsorglich die Bänke abmontiert, die Uferwege bleiben aber frei. Auch Konstanz will abwarten und beließ es zunächst bei einem Appell. „Wir befürchten bei einer Sperrung nur eine Verdrängung an andere Plätze“, sagte ein Sprecher der Stadt. An einem der meistbesuchten Tourismusorte des Landes, dem Bad Uracher Wasserfall (Kreis Reutlingen), wird die Zahl der Parkplätze verringert. Dadurch sollten die Besucherströme entzerrt werden. Am vergangenen Wochenende hatten Augenzeugen von wahren Bevölkerungsmärschen dort berichtet. Die Polizei werde auf den Wanderwegen kontrollieren, größere Wandergruppen auflösen und auch anzeigen, warnte Bürgermeister Elmar Rebmann. Eine komplette Sperrung des Wasserfalls sei die allerletzte Option, falls alle Aufrufe und Kontrollen keine Wirkung zeitigten. In Blaubeuren wurde der Weg um den Blautopf gesperrt. Dort sei es vielfach zu eng, um den vorgeschriebenen Abstand von 1,50 Meter einhalten zu können.Am Belchen, der einen der schönsten Blicke im Südschwarzwald bietet, sind die Wanderwege noch frei. „Wenn jetzt viele auf die Idee kommen, hier herumzuwandern, wäre das schlecht“, sagte Sigrid Böhler, Bürgermeisterin von Aitern (Kreis Lörrach), das am Fuß des Belchen liegt. Am Breitnauer See (Kreis Heilbronn) herrschte schon am vergangenen Wochenende Hochbetrieb. Bisher sind die Spazierwege frei, das Lagern auf der Wiese ist aber verboten. Auch an der Löwensteiner Platte, einem beliebten Biker-Treff, befürchtet die Polizei am Wochenende ein zu hohes Aufkommen. Anders als in Bayern seien in Baden-Württemberg Motorradausfahrten nicht grundsätzlich verboten. Wer eine Pause mache, müsse die Abstandsregeln einhalten, sagte ein Polizeisprecher. „Das werden wir kontrollieren.“ Der Münsinger Bürgermeister Mike Münzing (SPD) hat dazu eine klare Meinung. Es sei nicht die Zeit für Motorradtouren. „Jeder soll das Osterwetter genießen, aber vor der eigenen Haustür.“ Es sei widersinnig, sich jetzt auf den Weg zu den Hotspots auf der Schwäbischen Alb zu machen. Touristische Bewegungen seien verboten. Viele verstünden das immer noch nicht. „Wir mussten deshalb die Abstellplätze für Wohnmobilisten sperren.“


Bitte nicht füttern !

Forum Langenargen 02.04.2020


Ein „Lämmlein“ geht zur Weide, ein Männlein steht im Walde.
Peter Groß,  Donnerstag 02. April 2020

Bürgermeister Edgar Lamm hat durchaus angenehme Seiten, niemand will das bestreiten. Sein ekstatisches Tänzchen anlässlich der damaligen Wiederwahl (es trat kein Gegenkandidat an) ist bei manchen EinwohnerInnen noch in Erinnerung. Eine Herausforderung stellten für ihn nichtsdestoweniger Sachfragen oder berechtigte bürgerliche Anliegen dar. Da musste er, ich meine öfter,  behördliche oder gerichtliche  Weisungen annehmen.  Als beklagter Gemeindevertreter. Das  war immer überflüssig und  teuer für die Gemeindekasse.
Allerhand unnötige, vermeidbare Kosten hätten durch anhören oder in Gesprächen mit sach- und fachkundigen BürgerInnen  geklärt werden können. Deren Wortmeldungen schreckten manch schlummernde GemeinderätIn auf. Die Fragen von den Vox populi  aus der letzten Reihe bei öffentlichen Gemeinderatssitzungen besonders und sicher, als  einige  GemeinderätInnen möglicherweise dauerhaft auf einem Auge betriebsblind waren. Selten erreichte man objektives Nachdenken. Meist nur bis die Mehrheit der GemeinderätInnen nach trostreicher Fürsprache des Bürgermeisters in den Ruhemodus zurückkehrte. Beständig  Überlastung beklagend, sich in der Regel als obrigkeitshörig erweisend, in wesentlichen Punkten Unverständnis zeigend.

Etwas Besserung trat mit der Wahl des Gemeinderat  Markus Wesch ein, manche GemeinderätInnen wurden zugänglicher und ich wünschte viele entwickeln sich endlich zu beliebten, bürgernahen und weltoffenen MandatsträgerInnen.
Es wurde vor Jahr und Tag eine bürgerliche Vereinigung gegründet, deren Zielstellung es war und ist, die Gemeindekasse vor schweren  finanziellen Schäden zu bewahren, den Tourismus und  auch die wirtschaftliche  und soziale Zukunft der Gemeinde zu sichern und  voranzubringen. Von der Vereinigung Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. (GUM)  ist hier die Rede. Leider war bereits manches güldene Füllhorn vom Bürgermeister voreilig, restlos geleert. Es musste Grundstück um Grundstück verkauft und etliche Abgaben  erhöht werden.
Die Kurtaxe beispielsweise zur Einführung der so genannten EBC. Heute dient die  damalige Erhöhung, wie auch die gesamte Kurtaxe der Bedarfsdeckung für die Tourist Information (TI), also die Kurtaxe,  Tourismusabgabe etc.  Wobei die TI jedes Jahr zusätzliche Mittel im höheren sechsstelligen Bereich aus der Gemeindekasse saugt.  Dazu empfehle ich die Blogs Echt-Bodensee-Card-Nein-Danke, Forum Langenargen, GUM e.V. oder awg-uhldingen.
Das touristische „Schwesterunternehmen“ der TI, Tourist Uhldingen-Mühlhofen GmbH (TUM), bietet dem scheidenden Bürgermeister Edgar Lamm, als deren Geschäftsführer, weiterhin eine saftig grüne Weide und damit ein ordentliches Zubrot, soweit ich mich erinnern kann. Der gesamte Gebäudekomplex der Alten Schule in Unteruhldingen bringt weiterhin nicht einmal die Betriebskosten ein, fürchte ich. Der Welterbesaal, seit Beginn finanziell Not leidend und unter fehlendem Veranstalterinteresse kränkelnd, vergrößert die finanzielle Notlage der Gemeinde jährlich und nicht unerheblich. Das echte Kulturprogramm findet immer noch in der Alten Fabrik (Mühlhofen) statt. Es bleiben nicht begonnene Reparatur- und Bauvorhaben zurück, die Fahrbahndecke Auf der Höhe,  Marktplatz Oberuhldingen, Strandpromenade und nicht zu vergessen das Mühlhofener Loch.  Man darf wohl auf die Eröffnungsbilanz des neuen Bürgermeisters gespannt sein. Geht auch im Internet, Herr Männle. Seit einigen Jahren in der Gemeinde, fiel er am Wahlabend besonders durch das große Interesse am Geburtstag seiner Schwiegermutter auf. Das wird bei den gegenwärtigen Problemen nicht ausreichend sein. Vielleicht müssen die TI-MitarbeiterInnen im gesamten Bodenseekreis erstmals  in den KurzarbeiterInnen-Status wechseln um finanziell und intellektuell zu gesunden. Beispielgebend sollte die  Geschäftsführerin der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH voran schreiten.

 

In eigener Sache
Als wir vor vier Jahren mit dem Forum Langenargen starteten, berichteten wir anfangs fast nur über örtliche Vorkommnisse.
Irgendwann wurden wir es leid, über vergammelte Tropenholzbänke, Graffiti, zerstörte Idyllen, unbenutzte Fahrradwillkommensstationen,
Akkuladestationen, Pflasterwüsten, LED-Lampen ohne Spareffekt, Schilderwälder, verdreckte Strände und wahllos gefällte Bäume zu berichten.
Eines Tages wurden wir gefragt, ob wir nicht auch mal über den Tellerrand hinausblicken könnten. Das ergab sich dann recht schnell, denn
viele Vorkommnisse sind dynamische Prozesse und zeigen immer wieder neue Entwicklungen und Verläufe.
Eine unendliche Geschichte wurden die DBT und EBC und die Rollen, die der Landrat, die Bürgermeister und die Schwäbisch Media
dabei spielten. Wir lernten dadurch Touristikfachleute aus Uhldingen kennen, die mit uns mit Hilfe eines Freiburger Rechtsanwaltes eine
Normenkontrollklage beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim einreichten und gewannen. Dazu stieß damals ein erfahrener Redakteur
aus der gleichen Gegend, der uns regelmäßig mit fundierten Beiträgen versorgt.
Durch den Kontakt mit anderen sozialen Medien erkannten wir sehr schnell, dass man an den regionalen, gelegentlich später auch
überregionalen Ereignissen nicht vorbeikommt.
Der ÖPNV und die Elektrifizierung im gesamten Bodenseegebiet, die EBC und der Tourismus in Süddeutschland begegneten uns
fast täglich. Auch der Landschafts- und der Naturschutz erstreckten sich über Langenargens Grenzen hinweg.
Die Untere Naturschutzbehörde wurde häufig von uns konsultiert.
Die Thematik der nachttauglichen Rettungshubschrauber brachte uns Kontakte in den Landtag bis zum Innenministerium.
Wir verhandelten auch mit den leitenden Vertretern der Landesdatenschutzbehörde. Die überregionalen Zeitschriften Seemoz und
Context verlinkten uns gelegentlich. Die Klimathematik begegnete uns immer häufiger und wurde zunehmend zum Weltproblem.
Wir mussten dabei immer öfter feststellen, dass wir alle vernetzt und voneinander abhängig sind. Oft kontaktieren uns Personen
von auswärts wegen Veröffentlichungen.
Als wir feststellten, dass alle umliegenden Gemeinden ein Ratsinformationssystem haben, konnten wir auf die eigene Gemeinde
mehr Druck ausüben.
Das Coronavirus hat nicht nur in Langenargen das Leben auf den Kopf gestellt. Wie der Bundespräsident sagt:
"Das Coronavirus
kennt keine Grenzen. Und wir sollten das in dem Zusammenhang auch nicht".

Die Zahl von monatlich über 1000 Lesern gibt uns recht, hat aber auch inzwischen Neider auf den Plan gerufen,
die uns sogar denunzieren.

Forum Langenargen  26.03.2020


Das süffisante Lächeln der SPD-Sozialdemokraten bedeutet Schluss mit Lustig
Peter Groß Sonntag, 22. März 2020 (Forum Langenargen)

Immer wenn es um Informationen aus erster Hand geht, wende ich mich an Bundespolitiker. Der Bodenseekreis, als Medium das Forum Langenargen, gelangt so wiederholt in den Fokus einiger BundespolitikerInnen und lenkt den Blick auf Meinungen aus der fernen Provinz.
Manch kurze, wie auch die  faktenreichsten Antworten der letzten Tage kamen von Bodo Ramelow (Linke) heute Ministerpräsident von Thüringen, Katja Kipping (Linke), aus deren Büro mich folgende Nachricht erreichte: „Ich kann Ihnen versichern, dass Frau Kipping gerade die Situation von Menschen in prekären Situationen sehr bewusst ist. Deswegen hat sie sich schon vor Tagen stark gemacht, für ein Pandemie Überbrückungsgeld, das allen unbürokratisch gezahlt werden soll, deren Einkommen jetzt im Zuge der Krise nach unten gehen.“  Die erste und schnellste Antwort kam zuvor von Jessica Tatti (MdB) aus Reutlingen.

Viele arme oder armutsgefährdete Kinder geraten in diesen Tagen, wie auch zahllose Obdachlose, in größte Existenznot, gehören zu den „ weiteren“ Bevölkerungsgruppen, die von der Politik nicht erfasst sind. Die Kinder- und Jugendlichen der Arche, eine bundesweite Kinder- und Jugendeinrichtung der evangelischen Kirche betreibt in Berlin sechs Häuser, in denen 1.000 bedürftige Kinder und Jugendliche täglich ein warmes Mittags- Abendessen, Spielangebote und Hausaufgabenhilfe bekamen. Sie sind seit Mittwoch (18.03.) unversorgt.
Im Gegensatz zu KünstlerInnen, einer aktuell von den neoliberalen Grünen bevorzugten Zielgruppe, kann Leistungsempfängerinnen nicht mit Beihilfen geholfen werden. Sie müssen über Almosen Buch führen (auch für Flaschen sammeln). Geschenke angeben und diese auf das Sozialgeld anrechnen lassen. Der Bürokratie aufwand allein ist unverhältnismäßig hoch.
Die Ursache für die Finanznot der KünstlerInnen liegt, vereinfacht gesagt, oftmals in der früheren Anspruchshaltung etlicher PolitikerInnen, besonders jenen der Alternativkultur zugeneigten sozialdemokratischen und Grünen Amts- und MandatsträgerInnen, die es bisher verzückt vermieden haben Eintrittsgelder zu bezahlen, so dass über „Gästelisten“ viel zu oft mehr Publikum in eine Veranstaltung kam als über Kartenverkäufe. Eine Erkenntnis mancher Musikkantentour und vieler „kleiner“ Alternativ-Bühnen. Kartenkauf wurde und wird oftmals als persönlich kränkend empfunden, besonders in der Frühphase einer politischen Karriere. Man wollte und will zwar glänzen wie der Regenbogenfisch, aber nicht eine gülden Schuppe verlieren. Das Ergebnis ist klar, zu wenig Einkommen. So dass Grüne wie Katrin Göring-Eckardt, seit Wochen pauschale,  Direktzahlungen an KünstlerInnen aus Steuermittel fordern und MindestlohnbezieherInnen in Teilzeit  „auf der Strecke“ bleiben, obwohl sie als ArbeitnehmerInnen häufig die Kassen der Sozialversicherung gefüttert haben. Die Rücklagen der Arbeitslosenversicherung werden heute zur Freude der Unternehmen von der Bundesanstalt für Arbeit (BA) als Kurzarbeitergeld verjubelt. Zuletzt bunkerte diese BA in den zurückliegenden Jahren Milliarden Überschüsse. Eine letzte Schätzung bis Ende 2019 ging von 30 Milliarden aus, obwohl nur 23 Milliarden benötigt würden, um eine durchschnittliche Konjunkturkrise finanzieren zu können. Ein Kommandant Droge fragte auf einem Portal: „Verstehe ich es richtig? Da muss ich jedes Jahr mit einer weiteren Erhöhung der ohnehin schon hohen Krankenkassenbeiträge rechnen, und die sitzen auf den Milliarden ohne einen Plan dafür zu haben, wie es der Gemeinschaft zugute kommen könnte.“ Richtig Kommandeur, die Krankenkassen saßen Ende März 2019 auf Finanzreserven von 21 Milliarden Euro. Da kann Jens Spahn auch mal 3 Milliarden für das nicht operieren spendieren, dass übrigens nachgeholt werden kann und dann wieder für Beitragserhöhungen genutzt werden wird.

 

Ist Landrat Wölfle sprachlos ?
Er ist seit Wochen untergetaucht.
Alle Anfragen wegen des Coranavirus am Landratsamt wurden vom  Pressesprecher Herrn Schwarz beantwortet.
Jetzt erschíen der Landrat erstmals auf einem Foto neben dem ersten Landesbeamten Keckeisen.
Herr Keckeisen ist der Leiter des  Krisenstabs beim Landratsamt.
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Fast alle Seegemeinden führen zur Zeit keine Gemeinderatssitzungen mehr durch.
Es bleiben nur noch Uhldingen, Daisendorf, Stetten und Kressbronn
Der BM von Kressbronn begründet das mit der Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit der Gemeinde.
Ob das gesetzeskonform ist, bleibt zu klären.
Forum Langenargen 21.03.2020

 

 

Kriegshelden, Fußballhelden, Kieferhelden, Quarantäne Helden. Tote Helden?

Peter Groß (Forum Langenargen) Freitag, 20. März 2020

In  ihrer Ode an das Heldentum, ausgestrahlt von Heute+ am 18.03.2020 intonierte die Kanzlerin das häufig zitierte Hohe Lied von Gemeinsamkeit und Opferbereitschaft: „Seit der Deutschen Einheit, nein seit dem 2. Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames, solidarisches Handeln ankommt.“ Der II. Weltkrieg war sicher die bedeutende deutsche Herausforderung bei der 12-jährige Kinder mit der Bazooka das Kriegsende aufhalten wollten. Wer erinnert sich noch an die aufopferungsvollen Helden der Tschernobyl-Katastrophe. Den „Liquidatoren“, die eigentlich Heldenstatus genießen müssten, weil sie verhinderten, dass noch mehr radioaktiver Staub in die Atmosphäre gelang. Heute bekommen sie nur geringe Almosen, die sie Grabgeld nennen, auch weil ihnen eine ausreichende Gesundheitsversorgung verwehrt wird.
Für die jüngere Generation begannen Heldenmythen wohl mit der Buchreihe Fußballhelden. Heldinnen wollen im Rahmen einer medialen Hysterie natürlich alle werden und so rennen ungeschützte „Quarantäne Helden“ zu Menschen, die nach Unterstützung rufen. Ohne Mundschutz, Kenntnis der sozialen Realität oder Basiswissen um Hygienevorschriften. Medien wie der SWR bringen die Hysterie auf den Höhepunkt. Mit Radiosendungen wie: „Tank you – Merching – Grazie. Wir sagen „Danke“ an alle Corona-Helden.“ Nur handelt es sich dieses Mal um eine Pandemie und nicht um Hochwasser. Die Folgen einer Infektion beschreibt der Professor Dr. Karl Lauterbach (SPD) auch für jüngere Menschen, als mögliche „folgenschwere, langanhaltende Infektion der Lunge. Die Zusammenhänge müssen Fachleute erklären. Jedoch sollte die Erinnerung an das chinesische Krisenmanagement hilfreich sein: Helfer in Vollschutz verteilen Essensrationen in Hygieneverpackung. Eine wichtige Hilfe ist der Hygiene-Schnellkurs:
https://www.easy-lms.com/de/hygiene-und-desinfektionsschulung/course-45046 von www.teamsachsen.de (team sachsen).
Meine heutige Frage wäre eher, wie hilft man Menschen im Sozialhilfebezug und deren Kindern. Was tun, wenn da plötzlich auf dem „Wunschzettel“ ein Eis, Joghurt, eine Zitrone oder Orangen genannt werden. Schaut euch mal um beim „Wir lieben Lebensmittel“ – Laden. Eine Liebe, die jedes Hartz IV Einkommen schnellstens und vorzeitig aufbraucht. Besonders wenn preisgünstige Angebote wie „Gut und günstig“ längst an Besserverdienende zu Hamsterzwecken ausverkauft wurden und es die dringend benötigten Produkte wie Nudeln nur noch als sogenannte „Markenware“ zu deutlich höheren Preisen gibt. Wie kann man unter solchen Bedingungen mehreren Millionen Menschen helfen?
Milliarden wollen das Land Baden-Württemberg oder auch der Berliner Senat an sogenannte Solo selbstständige ausschütten. Hilfen bis 15.000 Euro einmalig pro Person.
Wo bleiben gleichwertig angepasste Finanzhilfen für Leistungsempfänger, die erbettelte Almosen über 50 Euro dem Amt melden und sich anrechnen lassen müssen, wie eben auch das gesamte Kindergeld. Wieder einmal wird zu meinem Bedauern erkennbar, dass nur wenige Politikerinnen wie Katja Kipping (Die Linke) das soziale Elend der Republik im Blick haben. Den jungen HelferInnen kann ich nur dringend ans Herz legen sich professionelle Schutzkleidung zu besorgen. Diese Einsätze sind körperlich und mental anstrengend. Besonders wenn man hoffnungsfrohen Kindern begegnet, die von einem Verpflegungssatz in Höhe von 2,92 Euro täglich leben müssen und nicht bekannt ist, ob die Strombelieferung vielleicht abgestellt ist. Für sie kann man nur sehr wenig einkaufen und muss dabei besonders auf die Preise achten. Umso wichtiger ist es mit Notlagen anderer Menschen umgehen zu können, auch weil betroffene Kinder häufig von sozialer Ausgrenzung betroffen sind und es wahrscheinlich nicht reicht, den Einkauf nur kurz vor die Tür zu stellen.

 

Corona: Gemeinderat Biberach tagt bis nach Ostern nicht mehr.
Die Stühle im Biberacher Ratssaal bleiben für längere Zeit verwaist.

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/biberach_artikel,-corona-gemeinderat-biberach-tagt-bis-nach-ostern-nicht-mehr-_arid,11202391.html
Forum Langenargen 20.03.2020



Ob Kressbronner Tagungen und Beschlüsse trotz Versammlungsverbotes gültig sind?
Organ hin oder her. "Dringlichkeit" ist eine Schutzbehauptung und würde richterlich sicher nicht verstanden oder gar nachvollzogen werden.
Corona: Gemeinderat Biberach tagt bis nach Ostern nicht mehr
Die Stühle im Biberacher Ratssaal bleiben für längere Zeit verwaist. 
Noch am Mittwochabend hatte man sich bei der Biberacher Stadtverwaltung zuversichtlich gezeigt, dass sich der Gemeinderat wie geplant am kommenden Montag zur nächsten öffentlichen Sitzung treffen könnte. Dazu war bereits das Szenario entwickelt worden. Die Sitzung hätte in der Gigelberghalle stattfinden sollen, wo es möglich gewesen wäre, einen ausreichenden Abstand zwischen den einzelnen Personen einzuhalten. Am Donnerstag nun hieß es: Kommando zurück! „Das Thema Corona und die damit verbundene Dynamik zwingt uns, die Sitzung komplett abzusagen“, teilte die städtische Pressesprecherin
Andrea Appel mit. Dies betreffe auch die für den 30. März geplante Bauausschusssitzung. Man wolle versuchen, dass der Sitzungsbetrieb nach den Osterferien wieder zum Laufen komme, so Appel. Auf welche Art und Weise der Gemeinderat in den kommenden Wochen Beschlüsse fassen könne, sofern dies erforderlich sei, werde derzeit noch mit den zuständigen Behörden geprüft. Über kommunalpolitische Entscheidungen, die während dieser Zeit gefasst werden, wird die Stadt in Pressemitteilungen informieren, die dann auch in der „Schwäbischen Zeitung“ erscheinen werden.
https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/biberach_artikel,-corona-gemeinderat-biberach-tagt-bis-nach-ostern-nicht-mehr-_arid,11202391.html

Forum Langenargen 19.03.2020

 

Tröpfchen werden via Husten oder Niesen auf den Weg gebracht, denn über Speichel und Nasensekret können unzählige Krankheitserreger versprüht und durch eine Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden. Wie wahrscheinlich wäre eine Ansteckung, wenn zwei Nichthuster und Nichtnieser ohne Kontakt für einige Minuten an der Kasse zusammenstehen?

 

Entwicklung der bestätigten Fälle weltweit
[Bitte beachten Sie das jeweilige Verhältnis zur jeweiligen Höhe der Gesamtbevölkerung.
China's Bevölkerung zählt ca. 1,4 MILLIARDEN Menschen)

Land

Fälle !

NICHT Tote

ggü. Vortag

Ø tägl. Veränderung
(7 Tage)

China

81.102

+0 %

0 %

0 %

Italien

35.713

+13 %

17 %

17 %

Iran

17.361

+7 %

10 %

10 %

Spanien

13.910

+18 %

34 %

34 %

Deutschland

12.327

+33 %

32 %

32 %

Frankreich

9.105

+18 %

24 %

24 %

Südkorea

8.413

+1 %

1 %

1 %

USA

7.783

+21 %

30 %

30 %

Schweiz

3.028

+12 %

27 %

27 %

Österreich

1.646

+24 %

32 %

32 %

Quelle: Johns Hopkins CSSE (Stand 18.03.2020, 23.59 Uhr)
Forum Langenargen 19.03.2020

 


Wie gut kennen Parteien die deutsche Rechtsprechung?
Peter Groß (Forum Langenargen) 19. März 2020
Vorausschicken möchte ich den Hinweis, dass einige der folgenden Tipps die rechtliche Beratung durch befugte Dienstleister wie Rechtsanwältinnen, Verbände, Vereine oder Gewerkschaften nicht ersetzen können und das nicht beabsichtigt ist.

Vor knapp 14 Tagen wandte ich mich an verschiedene Mitglieder des Bundestags, um anzufragen, wie sich die Situation für die armen Menschen der Republik darstellt. Nachdem allen Lobbygruppen unbeschränkte Hilfeleistungen zugesagt wurden oder sich Medienzaren wie auch Kulturmogule die Vergütung für  bereits erteilte Aufträge, an freie Mitarbeiterinnen und Künstlerinnen, sparen wollten. Den Vorrang bekamen bei den Auftraggebern die Rufe nach staatlichen Hilfen, um die sich Betroffene selbst kümmern sollen. Es entfiel augenscheinlich die Berücksichtigung derzeit geltender Rechtsprechung, die einen Zahlungsanspruch aus Honorarvereinbarungen bewirkt. Das Prinzip des Hire and Fire hat sich deutschlandweit hoffentlich nicht auf allen Ebenen durchgesetzt und es kommt ganz langsam die Zeit, dass man sich an der Lockerung von Hartz-IV-Regeln versucht, weil sich in den ärmeren Quartieren mancher Metropole die Gerüchte verdichten, dass man vom Einkaufen zum solidarischen „Plündern“ wechseln müsste um das Überleben zu sichern.

Es ist denkbar, dass in Zeiten wo eine Vielzahl von Mittagstischangeboten, Tafeln oder Arbeitsagenturen, wie auch Kirchen geschlossen sind, neue Instinkte erwachen. Besonders weil es versäumt wurde sich in der deutschen Rechtsprechung einmal umzusehen, die auch für Aufstockerinnen, MinijobberInnen, Dienstleistende der Kunst- und Medienbranche Geltung haben sollte. Es betrifft beispielsweise die Kündigung von 450-Euro-Jobs, Freiberuflerinnen oder Kleinunternehmen.

In der nächsten Zeit wird vermutlich der § 1104 ABGB zu Fällen und Bedingungen einer Erlassung des ( Miet) Zinses, häufiger in Anwendung kommen, der lautet:

Wenn die in Bestand genommene Sache wegen außerordentlicher Zufälle, Feuer, Krieg, oder Seuche, große Überschwemmungen, Wetterschläge oder wegen gänzlichen Misswachses gar nicht gebraucht  oder genutzt werden kann, so ist der Bestandsgeber zur Wiederherstellung nicht verpflichtet, doch ist auch kein Miet- oder Pachtzins zu entrichten. Also kurz, wenn das Land die Ladenschließung verfügt und der Vermieter keine Öffnung erreicht entfällt der Anspruch auf Mietzahlung oder wenn keine Umsätze gemacht werden können (Misswachs) gibt es keine Miete. Dazu bitte gegebenenfalls rechtlichen Rat einholen!

In Österreich sieht der Gesetzgeber nach § 1096 ABGB vor, dass Mieter für die Dauer und im Ausmaß der Unbrauchbarkeit des Mietgegenstandes von der Pflicht zur Mietzahlung samt Betriebskosten befreit sind.

Von einem wesentlichen Problem sind Wohnungsmieterinnen betroffen, die, wenn sie wegen Lohnausfall nicht zahlen können und sich um Mietkostenübernahme bemühen, von zu langen Bearbeitungszeiten betroffen sind.

Niemand darf in diesen schweren Zeiten von einer Zwangsräumung betroffen sein. Wer zu Hause bleiben soll, muss erst mal ein Dach über dem Kopf haben. Wer unvorbereitet durch Kurzarbeitsgeld zwischen 40% (bei Kindern auf der Steuerkarte 33 % des Nettoeinkommen) sowie dazu einen Zweit- oder Drittjob verliert ist sicher nicht zahlungsunwillig, sondern vom Schicksal schwer geprüft. Gleichwohl ist auch die Energielieferung betroffen. Wenn im Home-Office gearbeitet werden muss, ist,  mindesten auch von vorüber gehenden, Strom- und Heizungssperren abzusehen.


Der Handelsverband rechnet angesichts der bevorstehenden Schließung vieler Geschäfte mit "katastrophalen Auswirkungen" auf den Einzelhandel in Baden-Württemberg. Ohne sofortige umfassende Staatshilfe, die den ausbleibenden Umsatz kompensiert, könnten vor allem kleine und mittelständische Händler einen solchen Zustand nicht lange durchhalten, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes, Sabine Hagmann, am Montag. Bund und Länder hatten zuvor beschlossen, dass eine Vielzahl von Geschäften ab sofort geschlossen bleiben soll, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.
Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung dienen, sind davon ausgenommen.  Bei den betroffenen Händlern falle der Umsatz komplett weg, die Kosten, vor allem Gehälter und Mieten, liefen aber weiter, sagte Hagmann. "Diese Fixkosten müssen bezahlt werden. Ohne Umsatz wird das schwierig", sagte Hagmann. Es sei zwar gut, dass die Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld nun schon rückwirkend ab dem 1. März gelten sollten. Auch das decke aber nicht alle Kosten. Auch Steuerstundungen oder Krediterleichterungen könnten nicht akut gegen den Totalausfall des Umsatzes helfen. "Wir brauchen jetzt echte Staatshilfe im Einzelhandel. Der Staat muss da Unterstützung leisten", sagte Hagmann. "Sonst sehe ich schwarz."

https://www.morgenweb.de/newsticker_ticker,-stuttgart-verband-ohne-staatshilfen-haelt-handel-nicht-lange-durch-_tickerid,121663.html


 

Die nächste Pandemie könnte auch in ihrem Vorgarten beginnen

Peter Groß (Forum Langenargen) Dienstag, 18. März 2020

In vielen Bodenseegemeinden ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, dass die Vorgärten neuer Nachbarn oder Ferienhausvermieter den Charme einer Küchenarbeitsplatte haben. Sie dienen nur noch als Parkraum oder Lavendel-im-Tontopf Abstellfläche. Da stört dann jedes Fleckchen Moos das Reinlichkeitsempfinden, eines vorher in Stuttgart sozialisierten Hausmanns mit Kehrwocheerfahrung. Es werden Kärcher und giftige Spritzmittel beschafft. So ähnlich ist es üblich in der deutschen Landwirtschaft oder im brasilianischen Regenwald. Bolsonaro hat 40 verbotene Pestizide neu zugelassen und deutsche Landwirte kennzeichnen von Spritzmitteln belastete Landschafts- und Wasserschutzgebiete mit grünen Kreuzen. Alle handeln aus rein wirtschaftlichem Interesse, nach den Regeln der Profitmaximierung.

Erinnern wir uns daran, wie von Forschern und Konquistadoren eingeschleppte Viren ganze indigene Volksstämme ausgerottet haben. Da waren neben Geschlechtskrankheiten auch Grippeviren die Ursache. Heute wird durch Landräuber die ganze funktionelle Vielfalt und Komplexität riesiger Land- und Waldflächen gestört und es gelingt, zuvor regional eingeschlossenen Krankheitserregern auf lokale Tierzucht und menschliche Gemeinschaften überzuspringen. Gelbfieber, Ebola, Zika, Coronaviren, mannigfache Vogelgrippen, wie auch die afrikanische Schweinepest sind ein Teil der Krankheitserreger, die aus den entlegensten Winkeln der Erde in Stadtrandgebiete und Metropolen gelangen. Bis sie zufällig, anlässlich eines Kurzurlaubs, einen Echt Deutsche Bodensee-Tourismus-Hotspot erreichen.

Durch Züchtung genetisch veränderter Monokulturen bei Pflanzen und dem veränderten Erbgut bei Nutztieren gehen effektive Immunschranken verloren und beengte Lebensräume in der Tierhaltung fördern hohe Übertragungsraten. Heute bleiben Virenstämme von der Agrarindustrie unbeachtet, die möglicherweise Milliarden Menschen töten können. Diese Kostenlast wird, wie man es aktuell hört (in diesem Fall von der Bundesregierung), allen anderen Menschen auferlegt und beginnt in Deutschland bei einer halben Billion Euro, die von Verbraucherinnen und Verbrauchern, Sozial- und Krankenkassen, also wieder einmal Beitrags- und Steuerzahlerinnen, aufgebracht werden müssen.

Schuld an Covid 19 mag man China vermuten, darf dabei aber nicht vergessen, dass die USA und Europa wiederholt als sogenannte „Nullpunkte“ neuer Vireninfektionen gedient haben. H5N2, H5Nx haben die Entstehung von Ebola (in Westafrika) und Zika in Brasilien ausgelöst. Ich möchte nicht dazu schweigen, dass mehrere Länder, darunter Italien, die medizinische Hilfe aus Kuba in Anspruch nehmen und in Havanna die Produktion von 22 Medikamenten zur Behandlung von Covid-19-Patienten, trotz der Wirtschaftsblockade durch die USA, vorankommt. China hat im Rahmen eines kubanisch-chinesischen Joint Venture mit dem Einsatz des kubanischen Medikaments „Heberón Alfa R“ bereits gute Ergebnisse erzielt, hört man.

Da meine Seite, ehemals weißen Papiers nun annähernd vollgeschrieben ist, möchte ich all jenen, die vorerst bis zum 16. Juni 2020 von der Schul- oder Erwerbsarbeit freigestellt sind, empfehlen, einige Pflastersteine aus dem Vorgarten zu entfernen und Platz zu schaffen für eine sogenannte Fress- oder Nahrungskette. Heute nennt man das wohl auch Blühstreifen. Sollte die Hauskatze später nach erfolgreicher Mäusejagd, wie das Sams blaue Punkte bekommen, dann stimmt irgendetwas mit dem heimischen Biosphärenreservat im Vorgarten nicht und es wird höchste Zeit den heimischen Vorrat an Zellen und Gen beeinflussenden Unkrautvernichtern,  Moos oder Pilzgiftmitteln zu untersuchen. Es wäre dann sinnvoll, bei den Zeitzeugen längst vergangener Zeiten im örtlichen Naturschutzverein vorbeizuschauen.


Grüne :  Kein Herz, keine Seele und auch keine Ahnung ?
Peter Groß (Forum Langenargen) Montag 16.03.2020

Die Grünen binden derzeit, wegen des Coronageschehens, einen voluminösen Strauß an Entlastungen. Besonders für Unternehmen, die eigentlich von der Großen Koalition schon auf den Weg gebracht wurden. Dort, wo sie eine „temporäre“, also zeitlich begrenzte Gehaltszulage für Gesundheitsberufe ins Gespräch bringen, da zeigt sich schnell ihre Ahnungslosigkeit in gewerkschaftlichen Belangen. Lohnfortzahlung und Erschwerniszulagen waren schon immer Bestandteil von Tarifverträgen. Allerdings haben Arbeitssklaven etwa in Reinigungsunternehmen schrecklich oft weder einen Tarifvertrag noch ein Einkommen in Mindestlohnhöhe. Sie werden in den frühen Morgenstunden von einem Krankenhaus in das nächste gefahren und bei Krankheit fristlos entlassen, kommen aus Nachbarländern oder wohnen in, die Gesundheit gefährdenden Unterkünften, auf engstem Raum. Das wird sich noch als besonderes Problem erweisen, wie bei MRSA bereits erkennbar wurde.

So Arglos und Rücksichtslos wie sie trotz heftiger Kritik im Kabinett Schröder II die Agenda 2010 durchgepeitscht haben, bleibt bei mir der Eindruck, dass es nie das Anliegen der Grünen Führungsriege war, ein wissensbasiertes Sozialsystem umzusetzen. Eine erste missbilligende, kritische Reaktion auf die Agenda 2010, in der 400 WissenschaftlerInnen einen Aufruf veröffentlichten, lautete: „Sozialstaat reformieren statt abbauen – Arbeitslosigkeit bekämpfen statt Arbeitslose bestrafen.“

Heute erleben wir die Grüne Triage, die Arme ausschließt von zusätzlichen Hilfsleistungen, die KurzarbeiterInnen trennt von Aushilfen, 450-Euro-Kräften und LeistungsbezieherInnen. Wo etwa Volkshochschulen schließen ist eine Entgeltfortzahlung der Referentinnen nicht vorgesehen. Am Mittwoch werden nach einer Information der Redaktion  „gegen-hartz.de“ alle Jobcenter und Arbeitsagenturen geschlossen. Anträge und Widersprüche sollen in die Briefkästen der Jobcenter geworfen werden. Antwort oder Bearbeitung sind ungewiss.

Gestern forderte der Sozialverband ein Konjunkturprogramm: Corona-Zuschläge für Hartz IV Beziehende. In Supermärkten sind  günstige Marken häufig vergriffen und nur überteuerte Markenprodukte erhältlich.  Auch sollte den Grünen Wirtschaftsliberalen seit Jahren vertraut sein, dass die Grundsicherung, die nach einem unzureichenden Eckregelsatz kalkuliert wurde, der sich an den untersten Einkommensgruppen orientiert, nicht ausreicht.

Gegen eine Kündigung der Wohnung, Stromsperren, oder das Versagen der Wärmelieferung, wie auch die Aufrechterhaltung der Kommunikation sind keine Maßnahmen vorgesehen. Am Ende zahlen die Schwächsten unserer Gesellschaft die Rechnung – und das bedeutet vielfach mit ihrem Leben. Es ist nicht aus der Luft gegriffen, dass LeistungsempfängerInnen auffallend oft den Freitod wählen oder von Krankheit wie auch Depression betroffen sind.

Abschließend möchte ich die „Kleinvermieter“ nicht vergessen, für die PolitikerInnen großherzig Kredite versprechen. Sie haben wegen der meist geringen Arbeitsstellenzahl keinen Anspruch auf die Zuschüsse für Kurzarbeitergeld. Da die Umsätze stark zurück gehen, werden sie wohl auch nahezu keine Steuern und Abgaben entrichten müssen. Für den Fall, dass sie ein Darlehen für die Aufrechterhaltung des Betriebs benötigen, heißt der Schrecken dann schnell Bonitätsprüfung. Wer da nicht entsprechend große Sicherheiten bietet, landet wohl schnell bei einem Zinssatz von 7%. Die Banken haben da völlig freie Hand. Wie so oft muss ich hier an die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH und deren kommende Verluste denken. Wie auch an eine alte Forderung zahlreicher GastgeberInnen, den DBT-Betrieb endlich einzustellen, statt erneut kommunale Finanzmittel zu opfern.


„Wir halten nicht mehr lange durch“
Norditaliens Kliniken stehen vor dem Kollaps
Die Sterblichkeitsrate, also das Verhältnis zwischen Ansteckungen und Todeszahlen, bleibt mit aktuell 7,3 Prozent sehr hoch.

https://www.tagesspiegel.de/politik/fast-400-corona-tote-an-einem-tag-wir-halten-nicht-mehr-lange-durch-norditaliens-kliniken-stehen-vor-dem-kollaps/25647964.htm

Forum Langenargen 16.03.2020

 

"Die Regierung hat verschlafen"
https://www.abendblatt.de/kultur-live/tv-und-medien/article228701871/Mikrobiologe-bei-Anne-Will-Die-Regierung-hat-verschlafen.html
"Hat die Politik zu spät auf die Coronavirus-Pandemie reagiert?
Prof. Dr. Alexander Kekulé nutzte den Moment, um mit der Politik und mit Teilen seiner Zunft abzurechnen. Dazu muss man wissen, dass der Mikrobiologe von der Universität Halle-Wittenberg im Unterschied etwa zu Prof. Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité früh Schulschließungen und strenge Kontrollen gefordert hat – und dafür kritisiert wurde. „Wir haben wahnsinnig viel Zeit verschlafen“, sagte Kekulé.
Obwohl schon seit Mitte Januar klar gewesen sein, worum es gehe, habe die Politik in Europa lange nicht reagiert. Bis zum vergangenen Donnerstag hätten die Experten, die die Politik beraten, sich gegen Schulschließungen ausgesprochen, führte der CDU- Ministerpräsident von NRW aus." Hier eine öffentliche Publikation aus Grossbritannien, die auf die
WHO-Pandemie-Warnung von Ende Januar hinweist.
Es war viel Zeit für strategische Vorbereitungen. Guts Nächtle!

  

Forum Langenargen 16.03.2020



Hat jemand Landdrat Wölfle gesehen?  Ist er abgetaucht?
Bei der DBT war er doch immer präsent.

Beim Coronavirus fühlten sich die Bürger im Stich gelassen, denn er hat lediglich seinen Presssprecher, Herrn Schwarz, an die Front geschickt. In der SZ. beklagt sich mit Recht ein Hausarzt, dass er sich  von der Politik und von den Behörden alleingelassen fühlt. Er weist auch darauf hin. dass wir zwar ein lobenswertes Gesundheitssystem haben , aber gfs damit rechnen müssen, dass es wegen Personalmangels zusammenbricht. Er ist sich sicher, dass es im Bodenseegebiet weit mehr Infizierte gibt, als offiziell mitgeteilt, da zb. erhebliche Verzögerungen bei den Testen vorliegen. Er weiß nicht, wo er in den nächsten Tagen Desinfektionsmaterial. Handschuhe und Schutzmasken herbekommen soll. DIe Behörden weisen darauf hin, dass die materiellen Reserven, sich zu Ende neigen ( Unser Kommentar: Man bekommt immer noch Alles im Internet, nur inzwischen deutlich teurer. Der Gesetzgeber sollte deshalb dem Wucher endlich einen Riegel vorschieben ) Die Verantwortlichkeit wird zwischen dem Landratsamt und dem Gesundheitsamt hin und her geschoben  Vor allem das Gesundheitsamt würde viele seiner Aufgaben an die Hausärzte abwälzen. An den Finanzen kann es keineswegs liegen, wo doch der Landrat dafür verantwortlich ist , dass mehrere Millionen Euro für die DBT/ EBC verbrannt wurden.
Forum langenargen 16.03.2020

 

Aus aktuellem Anlass
Eine Langenargener Bloggerin betont im Internet, dass sie zwei neue Freunde habe. Wenn man den diesbezüglichen Text liest, könnte man anfangs glauben, dass sie die beiden hochkarätigen Professoren Dr. Wieler vom Robert Koch Institut und Professor Dr. Drosten von der Charité, die fast täglich in den Medien erscheinen, persönlich kennt und mit ihnen befreundet ist. Dem ist natürlich nicht so. Es ist natürlich eine sog. Internetfreundschaft. Auch diese ist gekennzeichnet durch „ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander, das sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet" (Wikipedia). Es ist ein auf gegenseitiger Wertschätzung beruhendes und von wechselseitigem Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Gleichgestellten. All diese Kriterien fehlen.
Dann taucht aber der vermeintlich rettende Begriff "Einseitige Freundschaft" auf.
Dieser Begriff passt jedoch auch nicht. Auch da gehören mindestens zwei Personen dazu, die sich gut kennen. Man nennt diese Beziehung auch "Firedooring". Ein Partner gibt sich Mühe, investiert und pflegt die Beziehung, bekommt aber nichts zurück. Warum nicht einfach einen üblichen, adäquaten Begriff nehmen, z.B. „Bewunderin“?
Uns erscheint dies als Anmaßung, zumal die neu gewonnenen „Freunde“ vermutlich keine Ahnung von ihrem „Glück“ haben!

Wenn man schon krampfhaft auf der Suche nach mehr Anerkennung ist, sollte man sich nicht eines Gossenjargons bedienen
und dann auch noch den Namen seines "Freundes" falsch schreiben!

Zitat:
„Sind uns, die wir in diesen Tagen
„informationsgeil“ auf der Suche nach seriösen Informationen sind, inzwischen ans Herz gewachsen. Prof. Dosten klingt uns zusätzlich auch in den Ohren“.

Die gleiche Bloggerin möchte unter dem Vorwand, dass es den Kindern in der Quarantäne langweilig wird, was bei dem Angebot der Internetmöglichkeiten kaum denkbar ist, die Situation nutzen, sie aufzufordern, ihr Berichte und Kommentare zu schreiben. "Das ist jetzt die Chance".
Forum Langenargen 15.03.2020

 

Erschütternd

https://www.welt.de/vermischtes/article206551433/Coronavirus-in-Italien-Aerzte-berichten-aus-den-Krankenhaeusern.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

Forum Langenargen 15.03.2020

 

Rekord-Umfragetief für Südwest-CDU
Die sogenannten "Christlichen" und sogenannten "Demokratischen" haben es mit ihrer Union absolut verspielt.

Als Wirtschaftslobbyisten agieren sie "brutal möglichst" (Roland Koch) und halten die gesellschaftliche Balance krank in Ungleichgewicht. Die Vereinbarkeit von Wirtschaft und Soziales scheint in diesem kirchlich-reaktionären Club kaum bekannt. Die für Menschen brennenden Themen wie z.B. Wohnen, Gesundheit, Bildung und Natur werden fleißig ignoriert und durch fast schon verweigernden Trotz zum Schlechteren weitergeführt. Frauen sind offensichtlich unerwünscht.

Sollten die Worte der Bundeshäuptlinge wie Balsam fließen können ... was hilft es, wenn begrenzte Provinzakteure ihren eingeschränkten Horizont über viel besser informierte Menschen vor Ort ausschütten? Das manche Parteien und Kirchen in ihrer Reputation immer weiter ins dritte Kellertiefgeschoss absteigen, ist nur eine Reaktion auf deren langes falsches Handeln.
Fehlende Transparenz, fortlaufende "Fehlinformationen" oder "Fehlentscheidungen" empfinden viele Mitmenschen als unerträglich. Der massiv fehlende Respekt gegenüber dem Finanzier (Bürger) und die "Veruntreuung" des Wählerauftrages hat den letzten Funken Wohlmeinen gelöscht. Die ewig Egoistischen, die ewig Gestrigen, die ewig Verbockten und Arroganten, sie haben den Kontakt zur Wirklichkeit und zu den Menschen vollkommen verloren!
Wirtschaftlich erfolgreiches Handeln ist sehr wohl mit Berücksichtigung gesellschaftlich-sozialer Bedürfnisse in Balance und Harmonie möglich!
Das zeigen Bürgervereinigungen außerhalb der Parteien sehr erfolgreich !

https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-analyse-rekord-umfragetief-f%C3%BCr-s%C3%BCdwest-cdu-was-sind-die-lehren-_arid,11199215.html
Forum Langenargen 15.03.2020


Nicht einmal der Mehrbedarf für Seife wird ihnen bisher zugestanden
Peter Groß (Forum Langenargen) 13. März 2020

Die Rangelei um Subventionen aus dem Steuertopf hat mit den ersten Meldungen über den Coronavirus sofort begonnen. Da geht es Politikern oft nicht um Vernunft, sondern nur um Sendezeit, Überschriften und das Verkünden von Wohltaten für Industrie, Gastbetriebe und mögliche Verluste aus Spekulationsgeschäften, wenn eine Rendite aus Dax-Aktien um 10% vorübergehend gefährdet scheint. Es werden Mittel für Kurzarbeitergeld, übrigens aus dem Beitragsaufkommen der Arbeitslosenversicherung zugesagt und der Arbeitgeberanteil für die Sozialversicherung (Betroffen sind  Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung), soll  Arbeitgebern erlassen werden. Eine Prüfung, ob zunächst ein Abbau von Überstunden erfolgen müsste, von 2,1 Milliarden Überstunden blieb 2017 die Hälfte unbezahlt (Antwort auf eine Anfrage von Jessica Tatti, Linke DRS 19/051774) wird zu Gunsten der Erstattung von Kurzarbeitergeld an Unternehmen gar nicht erst in Erwähnung gezogen.

Auch eine Berücksichtigung der Milliardengewinne etwa in der Autoindustrie bleibt erneut unberücksichtigt, wie es scheint.

Nur eben die Interessen jener Menschen die sich als Aufstocker mit Zweit- und Drittjobs so eben „über Wasser“ hielten werden nicht berücksichtigt. Kurzarbeitergeld ist für die große Zahl für MinijobberInnen oder „450-Euro-Aushilfen“ nicht vorgesehen. Übrigens gibt es für die ArbeitnehmerInnen in prekärer Beschäftigung keinen durchsetzbaren Kündigungsschutz. Der Hürdenlauf durch die Stationen der Arbeitsagenturen wird sich als unüberwindlich erweisen und bleibt wegen der Vielzahl zu beschaffender Unterlagen ganz sicher erfolglos.

Für viele Saisonkräfte und besonders Frauen im Gastgewerbe wurden kurzfristig Schichten gestrichen oder sie wurden ganz  „freigesetzt“, wie es im Unternehmerdeutsch heißt. Meist fristlos und ohne Entgeltfortzahlung. Das Schlimmste, erklären Medien in diesen Tagen ist, dass Fußballspiele vor leeren Rängen stattfinden, Konzertveranstaltungen und touristische Belustigungen ausfallen. Jedoch nichts darüber, dass eine große Zahl TagelöhnerInnen und Aushilfen auf jegliches Einkommen verzichten müssen oder sie dadurch unter Umständen wohnungslos werden und bei Lieferengpässen in den Tafeln unter Mangelernährung leiden.

Die politische Kommunikation konzentriert sich auf den noch wählenden Mittelstand, zeigt für die Armen der Gesellschaft, wie immer, deutliches Desinteresse. Nur die Linke fällt durch gelegentlich hörbare Einsprüche auf. Die Medien untermauern politisches Unvermögen mit der Begründung „Bildungsferne“ hätten sich mit Grauen von der Politik ohnehin abgewandt. Hartz IV Empfänger werden wahrgenommen als eine Minderheit, der man zusätzliche Mittel für Nahrung, Medikamente und Hygieneartikel durchaus verweigern kann.

Da durch die Erhöhung der Lebenshaltungskosten (besonders  Stromkosten) und auch  Hamsterkäufe, die Verfügbarkeit preisgünstiger Lebensmittel für arme Menschen nicht mehr gewährleistet ist, muss durch politisch verantwortliches Handeln gegengesteuert werden.

Jegliche Form der Kürzung von Hartz IV Leistungen ist ab sofort zu unterlassen und die Voraussetzungen für unbürokratische, finanzielle Sonderhilfen müssen geschaffen werden. Bis Sozialleistungen an die aktuelle Preisentwicklung verantwortlich angepasst sind.

Einer lebenswerten Existenz den Weg zu ebnen gehört zu den wesentlichen staatlichen kommunalen und nachbarschaftlichen Aufgaben. Über dringenden Mehrbedarf sollten Politiker  nicht ausschweifend debattieren, sondern finanzielle Mittel bereitstellen, um auch aber nicht nur einen Mehrbedarf für Seife und das häufigere Hände waschen zu finanzieren



Wie in Deutschland mit Kindern und Jugendlichen Kasse gemacht wird
Peter Groß (Forum Langenargen) 11. März 2020

Mit dem Stand 01. Oktober 2018 galten rund 3.500 unbegleitete Flüchtlinge in Deutschland als vermisst, darunter 902 Kinder unter 13 Jahren. So lautet ein Internet-Eintrag. Nach Angaben des Bundeskriminalamt (BKA) Wiesbaden ist deren tatsächliche Zahl nicht feststellbar. Die Aufnahme unbegleiteter Flüchtlingskinder kostete,  nach Recherchen der „Welt am Sonntag“  54.000 Euro pro Kind und Jahr in Sachsen und Niedersachsen. In (Thüringen 49.000 Euro, in Brandenburg 40.000 Euro). Für die Unterbringung und Rund-um-Betreuung eines unbegleiteten minderjährigen ohne elterliche Begleitung hat das Land Hessen im Jahr 2018 durchschnittlich 101.515 Euro in einem Jahr aufgewendet. So lautete eine Antwort des Landtags von Wiesbaden auf eine Kleine Anfrage (20.03.2019).

Heinz Buschkowski (CDU), einstiger Bürgermeister von Berlin-Neukölln, sprach mehrmalig von einer „Industrie der Kinderbetreuung“ und Milliarden Euro, die der Staat ohne konkrete Kontrolle aufwendet. Im September2019 fragte Panorama 3 „Was geschah mit Jugendlichen (aus Deutschland) in rumänischem Heim“, und informierte  über Vernehmungsprotokolle einer rumänischen Sonderstaatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität und Terrorismus (DIICOT), die gegen einen Deutschen und vier Rumänen ermittelt.

Eine Recherche von Sabine Müller (ARD-Hauptstadtstudio) berichtet von mehr als  81.000 Kinder- und Jugendlichen die in Pflegefamilien betreut werden und dass der Großteil der Kinder aus finanziell schwachen Verhältnissen, mehr als die Hälfte aus Alleinerziehenden-Haushalten, kommt. Es fehlt, scheint es, in Deutschland ein Zentralregister, das mindestens über den Aufenthaltsort von unbegleiteten Kindern  Auskunft erteilen kann.

Der Abgeordnete Norbert Müller (Linke) warf der Bundesregierung vor, „ärmere Menschen und Alleinerziehende  systematisch auszugrenzen und zu benachteiligen“. Er erzählte vom Fall einer jungen Mutter, die das dritte Kind von einem dritten Freund bekam und der das Jugendamt das Baby sofort wegnahm und in eine Pflegefamilie gab – mit der Begründung, sie habe offenbar ihr Leben nicht im Griff. Neben den 81.000 Kinder- und Jugendlichen in Pflegefamilien sind  etwa 100.000 in Heimen. Ob Geld, das für Inobhubnahme ausgereicht wird, zum Wohl der Kinder und Jugendlichen verwendet wird, kann von den Jugendämtern augenscheinlich nicht kontrolliert werden. Ihnen fehlt die Zeit. Erschwerend hinzu kommt, Müttern oder Vätern wird ein Kontakt häufig nicht zugestanden.

Wenn von unbegleiteten minderjährigen,  in der Altersgruppe 0 bis 13 Jahre, etwas mehr als 1.000 Kinder als vermisst gelten (von 2017 bis Mai 2019), muss wohl die Frage gestellt werden, ob Deutschland wirklich und auch für welchen Zeitraum, ein sicherer Hafen ist.

Die Unterbringung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen ist annähernd komplett privatisiert, liegt in den Händen einer unüberschaubaren Zahl von Privatunternehmen, Vereinen oder Verbänden und wird zum großen Geschäft, das eine Unterbringung  in ausländischen Dependancen einschließt und wohl ausschließlich am Gewinn orientiert ist.

Im Land Brandenburg sind mit der Aufsicht von 400 Einrichtungen nur drei MitarbeiterInnen befasst. Die Gefahr ist groß, dass Kinder, die sich dem System entziehen, in die Hände von Menschenhändlern geraten. Von Sklavenhaltung oder Zwangsarbeit betroffen sind.

Bevor PolitikerInnen über humanitäre Hilfen für Flüchtlingskinder fabulieren, wäre es an der Zeit  Widersprüche zu beseitigen und  zuverlässige Kontrollmechanismen zu etablieren.

 

Ein Langenargener Bürger macht sich Gedanken
Seit November 2017 besteht vor dem Krayerareal eine einseitige Straßensperrung der Oberdorfer Straße, welche nur Fahrten in Richtung Villa Wahl zulässt.
Obwohl seit fünf Monaten die Arbeitsräume verfüllt sind, stehen immer noch zwei Container auf der Straße.
Vermutlich werden keine Straßenbenutzungsgebühren verlangt. Die Nutzung von 100 qm müssten monatlich ca. 250 Euro kosten, also für 28 Monate 7000 Euro.
Was sagt die Bauaufsichtsbehörde dazu?

J. M. 10.03.2020

 

Satire: Frei wachsende Bäume
Hilfe, diese andere Gemeinde benötigt dringend Unterstützung durch Herrn Krafft! Das beiliegende Foto zeigt einen Baum, der durch seinen Wuchs seit 20 Jahren eine ernste Verkehrsgefährdung darstellt. Er wächst im Luftraum über den Fußweg hinaus. Unmittelbar daneben befindet sich ein Kinderspielplatz, auch ist es ein Schulweg. Es fahren zahlreiche Autos auf dieser Straße. Seit 20 Jahren ist auch bei orkanartigen Stürmen nichts passiert. Das "Langenargener Natur-Modell" sollte Grund genug und Vorbild sein, diese kriminell gefährlichen Bäume umgehend zu fällen. Danke für Ihre Mithilfe. PS.: Der gezeigte Boden soll kein Bauerwartungsland werden.
Forum Langenargen 10.03.2020