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Sonstiges

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Integration: Gemeinden suchen dringend Wohnraum
A. Heinrich, SZ v. 13.11.2019
Das Treffen des Gemeindeverwaltungsverbandes (GVV) am 11.11.2019 ergab neben den Lobhudeleien des Integrationsbeauftragten Mirco Meinel die Erkenntnis, dass Langenargen nächstes Jahr ca.15 zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen soll und dass deshalb dringend Wohnraum (dezentral ?) gesucht wird. Wenn man das ehemalige, nicht mehr bewohnbare Tennisheim abreißen würde, könnte man innerhalb eines Monats unter Einbeziehung der angrenzenden Umgebung ein günstiges, ansprechendes Fertighaus erstellen.

A. R. 13.11.2019


Wir brauchen die Bundeswehr nicht als Brandbeschleuniger
Von Peter Groß – 09. November 2019

https://www.forum-langenargen.de/uploads/Wir brauchen die Bundeswehr nicht als Brandbeschleuniger-10-11-2019.docx


Der Erfolg der Wasserstoffzüge ist nicht mehr aufzuhalten. Hat da die Elektrifizierung überhaupt noch einen Sinn?
https://www.handelsblatt.com/video/live/handelsblatt-live-alstom-der-erfolg-des-wasserstoffzuges-ist-nicht-aufzuhalten/25195044.html?ticket=ST-88008053-fT0dpVfv1NQBDjBb4RW9-ap5

Forum Langenargen 08.11.2019

 

Daimler will Elektrobusse mit Wasserstoff fahren lassen.
https://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/mercedes-ecitaro-daimler-will-elektrobusse-mit-wasserstoff-fahren-lassen/25185628.html

Forum Langenargen 08.11.2019

 

Wir fordern: Bürgermedien statt Medienmonopole fördern
Peter Groß 08. November 2019 Forum Langenargen
Während sich die meisten Regionalzeitungen zurückhaltend zeigten und auf der blau unterlegten ganzseitigen Werbeanzeige in eigener Sache mit der gemeinsamen Schlagzeile: „Die beste Zeit für guten Journalismus ist jetzt“, glaubhaft machen wollten, dass ihre Veröffentlichungen nach professionellen Standards und ohne verborgene Absichten erfolgten“, startet die Schwäbische Zeitung mit einer Hasstirade: „Lügen, Hass und Hetze haben vor allem im Internet Hochkonjunktur. Journalismus setzt dagegen ein Zeichen und sucht die Wahrheit hinter den Lügen.“ (SZ 6.11.2019). Ich meine, das unterscheidet sich nicht wesentlich von den Lügenpresserufen übellauniger Zeitgenossen.
Rund um den Bodensee geben sich immer weniger Menschen mit dem Angebot konservativer Medienunternehmen zufrieden. Bereits 2014 wurde von der KONTEXT Wochenzeitung kolportiert:
„Das Ansehen der Journalisten ist im Keller. Im Job-Ranking liegen sie auf Platz 29, kurz vor den Politikern. Das kommt nicht von ungefähr: Ihre Kundschaft glaubt ihnen nur noch eingeschränkt. Wenn überhaupt. “In jenen Tagen sprach KONTEXT auch von jenen: „Reich gewordenen Profiteure[n] von Zeitungslizenzen, die ihnen die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg geschenkt haben. Kleine und große Könige in deutschen Provinzen, die sie mit ihren Blättern [TV und Radio] mitregiert und für die Akkumulation ihrer Gewinne genutzt haben.“
Heute ist die Meinungsbildung von Billiglöhnern in Redaktionen geprägt, die nicht wahrnehmen, was um sie herum passiert. Die Berichterstattung über die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH und deren Echt Bodensee Card, mag hier als bekanntestes, regionales Beispiel gelten. Nicht Lokalredakteure haben den Skandal ans Licht gebracht. GastgeberInnen waren es, die eigens Internetforen ins Leben riefen wie
http://www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de/aktuelles.html oder das Forum- Langenargen.de und die später erfolgreich Gerechtigkeit vor Gericht erstritten.
Es war zu allen Zeiten selbstverständlich, dass RedakteurInnen die am Redaktions-Katzentisch politischer Honoratioren hockten, mancher Schmeichelei erlagen. Im Lokaljournalismus bestehen bisweilen verkrustete, erstarrte Strukturen und mit jeder persönlichen Begrüßung geht oft etwas journalistische Unabhängigkeit verloren. Besonders dann, wenn man als Dorfschreiber zugleich für Heimatbücher, touristische oder wirtschaftliche Themen fotografiert und schreibt.
Das Gesamtangebot journalistischer Leistungen wird nicht nur von Internetforen bestimmt. Im Zusammenhang mit der Einführung des privat-kommerziellen Rundfunks entstanden nach dem Vorbild der Public Access Channels in den USA auch in Deutschland (ab 1984) „Offene Kanäle“ für Radio und TV Angebote, als wichtiges Instrument einer bürgernahen, mitwirkenden Demokratie. Sie bieten BürgerInnen bis heute eine Möglichkeit qualifiziert Meinungen öffentlich zu verbreiten und bekannt zu machen. Tipp zum rein hören bei Radio dreyeckland:
https://rdl.de/
Geld bekommen fatalerweise in überdurchschnittlicher Höhe private Verlage, zu denen Radio Seefunk und Radio 7 (Schwäbisch Media ist beteiligt) ebenso gehören, wie Regio TV Stuttgart, Bodensee (Friedrichshafen) und Schwaben, die allesamt zum Medienhaus Schwäbischer Verlag gehören. Da ist natürlich die Nähe zu PolitikerInnen etablierter Parteien besonders groß.
Dass die grün-schwarze Koalition private TV – Sender aus dem Landeshaushalt unterstützen will, lässt Argwohn zu. Für die technische Infrastruktur der Privaten flossen 2,5 Millionen Euro. Auf dem Wunschzettel der privaten Sender standen 5,9 Millionen Euro für Programmgestaltung. Die CDU wollte mit 4,2 Millionen Euro die Erwartungen der Privatunternehmer erfüllen. Der Grüne Winfried Kretschmann meldete dann 4,2 Millionen für den Etat im Landeshaushalt an, den Finanzministerin Sitzmann (Grüne) kürzte, auf 3 Millionen Euro. Natürlich fahren selbstgerechte Medienmacher und Politiker kritischen BürgerInnen gern in die Parade wie es so schön heißt – nur sollte man immer an das damalige Job-Ranking denken, Platz 29 für etablierte Journalisten und für Politiker weniger.   


ÖPNV
Als erste Stadt Deutschlands bietet Augsburg seit dem 01.01 2019 eine Mobil-Flatrate. Zu einem Festpreis kann der Bürger Bus, Bahn, Räder oder  Car-Sharing nutzen. Der Preis liegt monatlich zwischen 79 Euro (ohne Car-Sharing) und 109 Euro (mit Car-Sharing). Inzwischen gibt es schon Gespräche mit umliegenden Gemeinden.
Forum Langenargen 07.11.2019

 

Ruby Tuesday – Kommentar bei Kontext Wochenzeitung 448: Nach vorn, Sozen
23.10. https://www.kontextwochenzeitung.de/kolumne/448/nach-vorn-sozen-6273.html

Die GroKo, man könnte darunter die Große Konfusion der Neuzeit verstehen, muss nachsitzen. Worum man sich streitet, ist der Entwurf einer Grundrente, der etwa so sozial wie der Ehrensold des Bundespräsidenten Christian Wulf gerecht ist.
Beim Thema Hartz IV - Sanktionen stand die SPD, wie heute deutlich wurde, nicht einmal im vollen Umfang auf dem Boden des Grundgesetzes. Da der Prozess bis 25-jährige Jugendliche und Kinder nicht berücksichtigt, bleibt die Frage nach einer verfassungsgemäßen Regelung offen. Ebenso ob es die SPD anstrebt oder schafft sich in Sachen Grundgesetz und Verfassung fortbilden zu lassen.
Rund 230.000 Kinder und Jugendliche kümmern sich bundesweit um chronische kranke oder pflegebedürftige Angehörige. Das ist beim Thema Grundrente und Hartz IV weiterhin unerhört geblieben. Immerhin für aktive Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren hat der Thüringer Landtag im Jahr 2009 einstimmig die Einführung einer zusätzlichen Altersversorgung beschlossen, die aus dem Landes- und Gemeindehaushalt in Höhe von jeweils sechs Euro gespeist wird.
Die BürgerInnen der Europäischen Union zahlen für milliardenschwere Agrarsubventionen im Schnitt pro Kopf 114 Euro jährlich, sollen für Zuwendungen an adlige Nutzholzplantagenbesitzer (ehemals Waldeigentümer) Verständnis zeigen und wer künftig ein 40.000 Euro e-Auto kauft bekommt eine Prämie von 6.000 Euro.
Das wird wieder einige SPD – Größen mehr zu Empfängern von Unternehmenswohltaten, im Rahmen einer hochbezahlten Beschäftigung in Verbänden oder zur bestbelohnten Honorarkraft bei Vortragsveranstaltungen, machen.
Ich fürchte, um die Sozialdemokratie noch einmal wählbar zu machen, braucht es eine Volkshochschule für den zweiten sozialdemokratischen Bildungsweg. Als Referenten wären ehemalige Kumpel der Kohleindustrie oder, die fälschlich als Kunden bezeichneten, Hartz-IV-Empfänger empfehlenswert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass von Sanktionen betroffener Menschen als PolitikberaterInnen echte Höchstleistungen erbringen können.


Tausende von Windrädern müssen in den nächsten Jahren entsorgt werden.
2021 laufen bereits die ersten staatlichen Förderungen aus. Das betrifft 5608 von 28.000 Anlagen.
Bis in 5 Jahren verliert die Hälfte des Bestandes Ihre staatliche Förderung.
Die Lebensdauer beträgt durchschnittlich 25 Jahre.
Dann erwartet man ein Riesenproblem mit der Entsorgung der bis 90 Meter langen Rotorblätter, die zum Großteil aus Kunststoff sind.
Bei ausreichender Zerkleinerung plant man, sie bei bestimmten Zementsorten unterzumischen.
Dazu kommen die 30 Meter in die Tiefe reichenden Stahlbetonfundamente.
Wer weiß, was dann noch für weitere Überraschungen kommen?
Forum Langenargen 07.11.2019


Wie schädlich ist die Windkraft?
Es ist bekannt, dass Vögel und Fledermäuse Opfer von Windrädern werden. Weitaus bedeutsamer ist aber ein anderes Problem und zwar die Emission des unverzichtbaren Schwefelhexafluorids, welches 23.500 Mal klimaschädlicher wie CO2 ist.
Schwefelhexafluorid, kurz SF6, spielt als Isoliergas in elektrischen Schaltgeräten der verschiedenen Spannungsebenen eine wichtige Rolle beim Unterbrechen und Umleiten von Stromflüssen. Die EU bläst so viel davon in die Luft wie 1,3 Millionen zusätzliche Autos auf der Straße. Das Gas bleibt 3.200 Jahre in der Atmosphäre.
Der Anteil der Windräderemission ist noch nicht exakt bekannt, denn ein Teil kommt auch von der Industrie.
Ein Umstieg auf einen Ersatz ist aus Kostengründen zurzeit nicht diskutabel.

https://www.windkraft-journal.de/tag/schwefelhexafluorid

http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/2019/09/16/schwefelhexafluorid-der-irre-klimakiller-der-elektrifizierung-die-achse-des-guten-achgut-com/

https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000110532359/schwefelhexafluorid-wie-sauber-istwindkraft-wirklich

Forum Langenargen 05.11.2019

 

Emissionsfreie Mobilität  

Die wissenschaftliche Abteilung der Hochschule Lausanne entwickelte einen Wasserstofftankstelle für den Hausgebrauch. Sie hat die Größe eines Kühlschrankes. Mit der neuen Technik kann der Hausbesitzer den benötigten Kraftstoff selber herstellen und vor allem auch speichern. Damit sich die Technologie durchsetzen kann, sind ca. 1.000 solcher Tankstellen notwendig.   Die Anlagen benötigen lediglich Strom und Wasser.   Den Strom für die Elektrolyse kann man durch eine Photovoltaikanlage erzeugen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/wasserstoff-schweizer-entwickeln-wasserstoff-tankstelle-fuer-zuhause-a-1292625.html

 

Forum Langenargen 04.11.2019
 

 

Land unter
Das Meer bedroht zunehmend die Menschen an der deutschen Nordseeküste.
Im Jahr 2100 (ein Teil der jetzt Geborenen wird das noch erleben) wird der Meeresspiegel an der norddeutschen Küste einen Meter höher stehen.
Schon 2050 sind bereits durch einen Anstieg von 50 cm 3 Millionen Menschen betroffen. Hamburg und London sind dann nur noch durch hohe Deichschutzanlagen zu retten.
Noch viel mehr werden aber Staaten wie China, Bangladesch, Indien, Vietnam, Indonesien und Thailand betroffen sein.
Zum Teil werden ganze Landstriche ständig überflutet sein. Die Stadt Djakarta ist bereits jetzt schon hochgradig gefährdet und man plant bereits den Umzug.
Man wird den Eindruck nicht los, dass die Bevölkerung das Szenario immer noch nicht begriffen hat oder es permanent verdrängt.

Forum Langenargen 03.10.2019

 

Ruby Tuesday – Kommentar bei Kontext Wochenzeitung 447: Rote auf Schrumpfkurs 23.10.2019

https://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/447/rote-auf-schrumpfkurs-6266.html


Licht in der Nacht - ist wie Lärm am Tag!
Bestäubung in Gefahr!
Das Engagement für "weniger Licht!" ist Lebensgrundlage für Milliarden tagaktive Insekten, die durch zu viel Licht nicht schlafen können.

https://www.paten-der-nacht.de/

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unkraut/index.html

https://www.br.de/mediathek/podcast/unkraut-ihr-umweltmagazin/lichtverschmutzung-ein-plaedoyer-fuer-die-dunkelheit-unkraut-21-10-2019/1759128

Wir hatten dieses Thema im Zusammenhang mit der Anschaffung viel zu vieler LED-Lampen bereits früher schon einmal angesprochen.

Forum Langenargen 22.10.2019

 

Zurück nach Oberschwaben und ein Apfel am Tag ...

Sieht aus wie eine in Deutschland verbotene Pflanze, riecht so, fühlt sich so an. Alles er-laubt, natürlich, mit dem Segen der Verwaltung. Auf dem Feld hinter dem Kloster Reute wächst Hanf; ohne den Wirkstoff THC. Weil diese Pflanzen (z.B. Öl, Tee, Kosmetik, Fasern, Bauwesen, Textilien) den THC-haltigen Pflanzen täuschend ähnlich sehen, hatte ein Polizeihauptkommissar seine Polizeikollegen zu einer Schulung vor Ort geführt. (2014)

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/bad-waldsee_artikel,-hanf-kehrt-zur%C3%BCck-nach-oberschwaben-_arid,10078692.html

Kleine Recherche:  Der Standort am Kloster wurde gut gewählt. Hildegard von Bingen hatte die 5.000 jährige Heilpflanze beschrieben: „Der Hanf ist warm, und wenn die Luft weder sehr warm noch sehr kalt ist, wächst er, und so ist auch seine Natur und sein Same enthält Heilkraft und er ist für gesunde Menschen heilsam zu essen und in ihrem Magen ist er leicht und nützlich, und er kann leicht verdaut werden. Er vermindert die üblen Säfte und macht die guten Säfte stark.“

https://hildegard-leben.de/2018/07/12/hanf/

Forum Langenargen 19.10.2019


Auch daran sollte man sich noch erinnern
Im April und Juni 2018 kontaktierte uns Frau Elke Krieg, schilderte uns ihren seit drei Jahren andauernden, zermürbenden
Behördenkampf um eine bessere Unterkunft für eine Asylantenfamilie und bat uns um unsere Hilfe.
Die Familie war damals in einer völlig desolaten Baracke untergebracht.
Wir entschlossen uns spontan zu helfen und suchten mit ihr die Familie auf. Wir erstellten eindrucksvolle Fotos und
überreichten der Frau eine großzügige finanzielle Hilfe. Frau Krieg schrieb einen entsprechenden Begleittext und am
17.07.2018 erschien die aufrüttelnde Veröffentlichung im Forum Langenargen. Es dauerte darauf keine Woche,
bis die Meldung vom Rathaus kam, dass eine Unterkunft gefunden sei.
Ohne diese Veröffentlichung im Forum hätte das Leid dieser Familie sicherlich noch länger gedauert.
Forum Langenargen 19.10.2019


Können Sie sich noch daran erinnern?

Vor vier Jahren wurde, um die Vielzahl der geplanten Fahrradwillkommensstationen zu rechtfertigen, im amtlichen Teil des Montfortboten behauptet, der Bodenseeradwanderweg wäre der Schönste und Beliebteste Europas. Recherchen ergaben damals, dass er noch nicht einmal unter den Top Ten war.
Liest man zu diesem Thema in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel vom 15.10., so hat sich daran bis heute nichts geändert.

Forum Langenargen 18.10.2019


Ruby Tuesday. Kommentar bei KONTEXT Wochenzeitung 445:

Der Widerspenstigen Zähmung, 12. Oktober 2019

https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/445/der-widerspenstigen-zaehmung-6235.html

 

Peter Groß - Kommentar für seemoz: „Biji Berxwedana Rojava!“ 13.10.2019

https://www.seemoz.de/lokal_regional/biji-berxwedana-rojava/

Es ist wieder so ein beschaulicher deutscher Goldener Oktobertag. Niemand in Langenargen, Konstanz, Uhldingen-Mühlhofen oder Friedrichshafen wird sich vorstellen können oder wollen, wie es ist, wenn man von Kriegsverbrechern angegriffen, und die beschauliche Heimat zerstört, wird.

Selbst eine Terrorübung am kommenden Wochenende hat man aus dem Grund der Rücksichtnahme von Konstanz nach Stetten am kalten Markt verlegt. Da liegt der Verdacht nahe, man wolle die Einheimischen, in einer der Hauptregionen der deutschen Waffenproduktion, nicht unnötig in Panik versetzen. Der Presse konnte man entnehmen, dass man sich einen Gehörschutz bereitlegen sollte.

Aus dem Fernseher kommen die Bilder zerstörter Straßen und Häuser zu uns, nicht etwa ein Bildbericht wie es vor wenigen Tagen in den kurdischen Gebieten noch aussah. Nämlich gar nicht so anders vermutlich, als in mancher Bodenseegemeinde, einschließlich Blumen auf der Fensterbank, einem kleinen Garten hinter dem Haus und Hühnern die nach Futter suchen.

Nun wird mancher Leser zu der Meinung neigen, ist inzwischen eh schon alles zerstört. Aber in den Gemeinden vor Ort leben kurdische Menschen immer noch. Ebenso wie Christen die Schutz fanden vor den Mordbanden des IS. Viele Menschen, jetzt auf der Flucht, tragen Bilder mit sich herum.

Von Orten in denen sie gern gelebt haben, Wohnungen mit einer Küche, Teppichen oder einer gut bürgerlichen Sitzecke, einem Fernseher oder Internet. Wie aus dem Otto-Katalog könnte man meinen. Tee trinkend auf der Straße mit Nachbarn. Gemeinden, wiedererstanden aus Ruinen, mit Schule, Kindergarten, einem Gefängniscamp für IS – Terroristen, das auch Schutz für unsere Städte und Gemeinden garantiert – noch. Der Putz, die Farbe oft noch nicht einmal getrocknet.

Havrîn Khalaf wurde getötet, wie auch Filiz Aydemir, Kubar Hacizade oder Nevin Güngörmüş. Man kann ihnen in die Augen sehen, auf dem Internetforum https://anfdeutsch.com/frauen/drei-guerillakaempferinnen-in-amed-gefallen-14548 , ihre Biografien, etwas über ihr Lebenswerk erfahren oder aber auch das Auto waschen vor dem Haus, also einer deutschen Lieblingsbeschäftigung nachgehen und sich abwenden vom Leid der Welt. Zu dem deutsche Politiker, zahllose Gemeinderäte, Bürgermeister oder auch auch Kirchengemeinden schweigen.

Aus dem Südkurier, der Schwäbischen Zeitung, heute oder der Tagesschau vor dem Tatort werden wir jedenfalls nichts erfahren über diese Frauen, von einer arroganten Machtelite Terroristinnen genannt. Sie könnten, wie auf dem seemoz – Bild, als Demonstrantinnen gegen den Völkermord, vor der Konstanzer Seeapotheke als Gäste oder Zeitzeuginnen stehen. Unbewaffnet versteht sich. Wird Heiko Maas (SPD), der eben stolz verkündete, jetzt weniger Waffen an die Türkei zu liefern den 100.000 kurdischen Flüchtlingen in nächster Zukunft einen „sicheren Hafen“ bieten?

Gerade in der Bodenseeregion haben nach Kriegsende 1945 Flüchtlinge aus den Ostgebieten eine neue Heimat gesucht und nach entbehrungsreichen Jahren gefunden. Sie wurden oftmals eben nicht mit offenen Armen empfangen, sondern mussten sich, vielmals unter Verrichtung niedrigster und schwerster Arbeit, integrieren. Es waren nicht alles Nazis und Großgrundbesitzer die in angewärmte Betten schlüpften konnten nach dem Krieg. Die übrigens, wie die heutige Prinzengarde der Hohenzollern, auch nicht nach der Rückgabe alter Schlösser (Cecilienhof in Potsdam) oder Entschädigungsleistungen durch den deutschen Steuerzahler verlangen. Ich erwähne das, weil viele vom Naziregime unbelastete in Gemeinschaft mit heutigen Asyl suchenden, wichtige Beiträge für ein menschliches Miteinander erbringen. Im sicheren Hafen Konstanz und anderswo am See.

 

 

Warum hat Langenargen als Mitglied im Klimabündnis im Gegensatz zu einigen Seegemeinden keine Baumschutzsatzung?
In Ravensburg wurde gerade eine entsprechende Baumschutzsatzung verabschiedet.
(Trotzdem steht unverändert Baurecht vor Baumschutz). Bei Verstößen ist mit Strafen von 5000 bis zu 50 000 Euro zu rechnen.

Forum Langenargen 12.10.2019


Neuerdings befinden sich vor dem  Eingang des  Schlossvorhofes in Achberg drei  Fahrradakkuladestationen.
Sie sind mehr als doppelt so groß, wie die "Untauglichen" von Langenargen.

Forum Langenargen 12.10.2019


Im Osten geht die Sonne auf
In Estland läuft fast die gesamte Verwaltung digital.
Jetzt können sogar Ausländer ihren virtuellen Wohnsitz in den baltischen Staat verlegen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article170098780/In-dieses-Land-koennen-Sie-jetzt-digital-auswandern.html

 

Ruby Tuesday. Kommentar bei KONTEXT Wochenzeitung 445
Kreuzzug gegen die Biene

09. Oktober 2019

https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/445/kreuzzug-gegen-die-biene-6229.html

Am schnellsten waren Touristen verunsichert. Sie vermuteten Pestizide unter den Wiesen, auf denen eine Vielzahl grüner Kreuze entlang der Radwege stand. Eltern mit Kindern zeigten sich besonders besorgt. Als dann zunehmend bekannt wurde, dass sich das Volksbegehren „Rettet die Biene“ hauptsächlich gegen Pestizideinsatz in Gewässer - und Naturschutzgebieten richtete, war es vorbei mit der guten Stimmung der Städter und dem Glauben, dass der Bodenseekreis von Lindau bis Radolfzell noch etwas mit Natur und Gesundheit zu tun haben könnte. Manche Bauern und Fischer fürchten inzwischen um die Vermietbarkeit ihrer Fremdenzimmer, auch weil die Aufenthaltsdauer der Gäste jährlich weiter zurückgeht und Unwohlsein aufkeimt, vor dem Schlaf im Heu Lager eines Erlebnisbauernhofes.
250.000 Tonnen Äpfel und Birnen verlangen zur Freude von Bayer und Monsanto nach großen Pestizidmengen. Auch die benötigte Wassermenge ist exorbitant hoch, in der inzwischen weitgehend „naturfreien Landschaft“ zwischen Bundesstraße und Seeufer. Es bliebe, gäbe es nicht ein Gläschen Hochprozentigen am Ende einer Fahrt mit dem Apfelbähnle während der Apfelwochen, oft ein flaues Gefühl im Bauch. Es ist gibt zu viel Monokultur wie auch stupide Agrarindustrieflächen in Seenähe, zunehmend auch im Hinterland.
Wo früher Schafe bunte Streuobstwiesen pflegten, mähen heute Traktoren um die Futterreserven für den Milchviehbestand sicherzustellen und die meisten Wanderwege ähneln engen Trampelpfaden entlang der Maisfelder, an deren Wegrändern keine Blühstreifen das Auge erfreuen. Dreiviertel der Schwalbennester bleiben leer und Störche, oft Vorzeigetiere der Region benötigen Zufütterung. Es geht folglich nicht nur um Bienen.
Im Oktober 2018 öffnete ein Stockacher Obstbauer seine Plantage für Selbstpflücker und 30 Tonnen Äpfel wanderten kostenlos in Körbe und Kofferräume. Seine Frau erklärte nebenher: „Der Preis von 8 Euro inklusive Umsatzsteuer, entspricht 1 Cent pro Apfel, das lohnt den Mindestlohn für den Einsatz von Erntehelfern nicht.“ Die Frage bleibt, wie der finanzielle Aufwand für Spritzmittel, bei so geringen Gewinnmargen begründet werden kann.
Schon 2013/2014 erhielt Deutschland EU-Fördermittel in Höhe von 12 Millionen Euro für ein Schulobstprogramm. Ein Lebensmittelkonzern verschenkte in 4.000 deutschen Filialen unter dem Motto „Frisch und Gesund“ eine Woche lang Äpfel. Ein kombiniertes EU-Programm garantierte in den Schuljahren 2018/19 Zuschüsse in Höhe 25,9 Millionen Euro (Schulobst), 10,3 Millionen Euro für ein Schulmilchprogramm, mit denen 6 – 10 Jährige SchülerInnen versorgt werden sollten. Man weiß seit Jahren nicht wohin mit der Überproduktion.
Die Landwirte werden in immer größerem Umfang von EU-Almosen abhängig. Es wäre Zeit daran zu denken, sie jenen ArbeitnehmerInnen gleichzustellen, die gemeinhin als Aufstocker bezeichnet werden oder gleich ein bedingungsloses Grundeinkommen für Alle einzuführen. Vielleicht gäbe das notwendige Anreize die bisherige Agrarwüste in eine reizvolle, touristisch attraktive Naturlandschaft zu überführen.

Kommentar:
Bayern und Baden-Württemberg waren bis Ende 1946 größte Nutz-Hanf-Anbaugebiete Deutschlands. Diese Pflanze re-vitalisiert ausgelaugte Äcker und braucht keine Spritzmittel. In Österreich und und der Schweiz wird die Pflanze hektarweise angebaut. In vielen anderen Staaten ebenso. Daraus werden z.B. Dämmstoffe(platten) für die Bauindustrie hergestellt. Biologisch also ohne Chemie. Auch wird deren Abfall am Ende des Lebenszyklus kein Sondermüll sein, wie Steinwolle oder Polystyroldämmplätten. Die Bauern haben bessere Böden und Fruchtfolge. Die Bauern müssen keine Geld für Spritzchemie ausgeben, wobei auch die vielen Tage für den entsprechenden Arbeitseinsatz entfallen. Der Ertrag beim Verkauf und auch die Marge ist signifikant höher. Auch die Pharmaindustrie steht in den Startlöchern.

 

Ruby Tuesday: Kommentar bei KONTEXT Wochenzeitung 444 – Roter Dauerlauf  06. Oktober 2019

https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/444/roter-dauerlauf-6212.html

Wenigstens mit der Deutschen Bahn könnten die Kandidatinnen der SPD zu den Veranstaltungen der Regionalkonferenzen fahren. Jene bisher selbsternannten GipfelstürmerInnen dieser parteiinternen Veranstaltungen, die wohl nur dazu dienen Partei interne Lobbygruppen zu beeindrucken. Vieles bleibt dabei auf der Strecke. Nicht nur meine Mailanfrage, nachstehend ein Auszug, an den Sehr geehrten Herrn [und von mir vermutetet Pharmalobbyisten] Prof. Dr. Lauterbach, vom 05.07.2019:
Können Sie mir bitte mitteilen ob und in welchem Umfang Beamte des Bundes, der Länder sowie deren Angehörige Beihilfe für homöopathische Arzneimittel beantragt und erhalten haben.
Beihilfe für verschreibungspflichtige als auch für nicht verschreibungspflichtige homöopathische als auch anthroposophische Arzneimittel wird gewährt, sofern sie in Deutschland zugelassen sind. Für die Normalbevölkerung sollte der anteilige Kostenersatz der Krankenkassen zugunsten der Pharmamonopolisten entfallen. Jens Spahn votierte für die Erstattung, Lauterbach schweigt seither beharrlich zum Thema.

Mit dem 365-Euro-Ticket kam man keinen Schritt voran, das lag übrigens weit hinter dem österreichischen Vorbild zurück. Im Gegenteil, die Fahrpreise steigen wieder. Beim Wohnungsbau oder Reparatur der Republik wurden Bundesmittel von 15 Milliarden Euro nicht abgerufen, weil die Kommunen den Eigenanteil nicht aufbringen oder es zu wenige Planer und Bauarbeiter gibt. Diese Fachkräfte könnte man in der EU vielleicht auch ausleihen. Den Kindern in verrotteten Schulen würde das entgegenkommen.
RentnerInnen sollen für 35 Jahre Arbeit mehr Geld bekommen. Wohl nur, wenn sie sozial abgabenpflichtig beschäftigt waren. Erzwungene 1-Euro-Jobs werden ebenso wenig berücksichtigt, wie weitere unbezahlte Arbeit, die von der taz mit 102 Milliarden Stunden (1992) und 89 Milliarden Stunden im Jahr 2013 angegeben wurde. Für das Thema sind die Grünen blind, taub und gefühllos, obwohl sie seinerzeit der Hartz IV - Schande lautstark zugestimmt haben.
Was folgt aber, wenn das Atemlos durch die Republik beendet ist? Die Diskussion raus aus der großen Koalition oder mit Merkel Kekse backen und den Weihnachtsbaum schmücken?
Hier im Südzipfel der Republik baut die A – Partei gerade ihr Angebot in den sozialen Medien kräftig aus, während die SPD seit den Kommunalwahlen medial im Tiefschlaf versunken ist. Das Thema Roter Dauerlauf könnte künftig bei der Sportberichterstattung ein Plätzchen finden, man müsste dazu nur die Zeit stoppen, die ein Kandidat benötigt um vom Saalende ans Mikrofon zu kommen.


La Cage aux Folles
Groteske Regeln bei der Mehrwertsteuer
Fast 200.000 Bürger haben die Petition "Periode ist kein Luxus" unterzeichnet. Da Tampons kein Luxus sind, stellt die hohe Besteuerung eines Menstruationsartikels mit 19 % (entspricht der Besteuerung von Schmuck) eine fiskalische Diskriminierung von Frauen dar. Deshalb soll der Steuersatz für Tampons, wie für andere Güter des täglichen Gebrauchs, auf 7 % gesenkt werden. Das Bundesfinanzministerium zeigt sich für eine Absenkung offen. Es soll auch die Besteuerung für E-Books und für Bahnfahrten sinken. Ermäßigte Sätze  gelten mit Ausnahmen für Lebensmittel,  lebende Tiere, Schnittblumen, Bücher, Zeitungen und Kunst. Mehrwertsteuerfrei sind Heilbehandlungen, Mieten und Finanztransaktionen.
Den Lobbyisten ist es jedoch gelungen, im Laufe der Jahre viele Ausnahmen zu erzielen z.B. Mövenpicksteuer.
Auszüge einer parlamentarischen  Anfrage der FDP:
Warum wird in Essig eingelegter Trüffel nur mit 7 % besteuert, nicht aber andere Trüffelzubereitungen?
Warum gibt es eine ermäßigte Steuer bei Fettlebern von Gänsen und Enten und für Mägen von Hausrindern und  Hausgeflügel?
Warum gibt es einen ermäßigten Satz für Fleisch und Erzeugnisse von Walen, Fröschen und Schildkröten?
Warum werden Adventskränze  bei trockenem Grün mit 7 %,  bei frischen Grün aber mit 19 % besteuert?
Ergänzungen:
Essen an der Imbissstube wird mit 7 % besteuert,  aber nur so lange, wie der Kunde steht.  Warum?
Warum wurden  2012 alle Pferde vom Lebensmittel zum Sportgerät  hochgestuft?
Ein Maulesel wird mit 7 % belastet, ein gewöhnlicher  Esel mit 19 %, Kaninchen mit 7%, Meerschweinchen mit 19 %.
Ein Schnitzel vom Schwein macht 7 % , ein Gemüseschnitzel, z.B. Soja macht 19 %, Bockwurst im Fußballstadion 7 %, im  Kino 19%.
Kinderbuch zum Bemalen: 7,5%, das Gleiche zum Ausschneiden 9,5 %. Schnittblumen, Taxifahrten, Hundefutter und Tierarznei werden mit 7 % belastet, dagegen Babywindeln, Medikamente für Menschen, Schuhe, Apfelsaft, Strom, Gas und  Öl mit 19 %. Zugfahren wird im Nahverkehr im Gegensatz zum Fernverkehr begünstigt.
Kaffeebohnen und Pulver erfordern 7,5 % Mehrwertsteuer, der aufgebrühte Kaffee  jedoch 19%. Bei der Babynahrung werden 19% MWSt verlangt, wenn sie weniger als 75% Milch enthält.
Forum Langenargen 05.10.2019

 

Südkurier September 2019

 

Bienen sterben auch aus anderen Gründen

Betreff: Lindau: Bienenseuche am Bodensee breitet sich weiter aus - Stuttgart

https://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/lindau-bienenseuche-am-bodensee-breitet-sich-weiter-aus-65059358.bild.ht

 

Bienentod schafft Bauern Not

Die Bildmontage einer Schülerin, ich nenne sie „a.s“ auf ihren Wunsch. Sie versteht das Bild als Weckruf. Sie ist mit der Biene Maja, deren Freunden und auch der Fernsehreihe „Löwenzahn“ groß geworden, denkt an Maja, Peppi, Fritz, Flip, den Grashüpfer oder Alois Siebenpunkt den Marienkäfer. Sie fragt sich hypothetisch, ob die auf diesen Friedhöfen unter den grünen Kreuzen oder unter dem Acker liegen.

Als Touristenkind auf einem Landausflug hat sie seit der „Fridays for Future“ Bewegung, auf deren Demonstrationen sie regelmäßig mitläuft, natürlich andere Vorstellungen vom Bio- Bildungsurlaub am Bodensee.

Sie will nicht:„Von betrunkenen Erwachsenen auf Weinfesten herumgestoßen werden. Keine fette Wurst von gequälten Tieren. Keine in Ketchup oder Mayo versenkten, matschigen Pommes schlucken. Keine über süße Waffel mit Apfelsaft hinunter spülen.“ Auch nicht zwischen Pflanzenreihen einer Apfelplantage umherirren, deren Boden aus nackter brauner Erde besteht, auf der keine Käfer krabbeln. Es geht ihr auf den Keks, über welken Rasen zu laufen, auf dem ein gelegentlich vorkommender Löwenzahn jämmerlich aussieht. Den sie am liebsten für den heimatlichen Balkon mitnehmen würde, wären da nicht Eltern mit dem Wissen über erbgutschädigende Pestizide.

Was hatte doch das Anzeigenblatt „seewoche“ heraus posaunt? „Genussvielfalt. Einfach zum Anbeißen! Die Bäume hängen prall voll mit den leuchtend roten Äpfeln: Es ist wieder Erntezeit am Bodensee.“

Nur es gibt selten Hochstämme. Im Ort finden sich statt Bäumen recht viele Baumstümpfe oder Vorgärten, auf deren versiegelten Flächen schwarze oder silberfarbene Autos statt Blumen „blühen.“ Sie nennt das „Autoarschparade im Urlaubsparadies.“ Auf Twitter, ihrer digitalen Schwalbe auf dem Smartphone. Das Bild bekomme ich „gemeinfrei“, kostenlos für alle, die es weiterschicken wollen, als Mahnung an die „touristischen Leistungsträger“, wie sie schnippisch mitteilt: „Mit den Bienen sterben bald auch die Touristenströme, die an Natur interessiert sind.“

Peter Groß, 01.10.2019 (CC – BY - NC – ND 4.0)


Grüne Kreuze: Gift für das Tourismusmarketing

Bodensee Redaktionsdienste Peter Groß – 30.09.2019 – CC-BY-NC-ND 4.0

Sonne, Wasser, Ruhe, Kultur, Natur und vieles mehr verspricht die Werbeschrift einer Tourist Information. Im Internetportal Urlaub auf dem Bauernhof heißt es nur noch: „ Der Bodensee und das Allgäu bieten Kultur, Erholung und Action“. Natur und Erholung sind in der Tat recht selten. Jetzt haben Bauern, auch Gastgeber, der Region den Katastrophenfall für das Tourismusmarketing verursacht. Grüne Kreuze auf Ackerflächen und Privatgrundstücken signalisieren: „Hier wird die Natur und das Grundwasser in Schutzgebieten vergiftet.“
Für den Touristen ist es obligatorisch sich von Marken und Symbolen leiten zu lassen. Dabei kommt dem christlichen Kreuzsymbol eine besondere Bedeutung zu, das von Konzernen der Agrochemie und industriegelenkten Initiativen, Stiftungen, Influencern bewusst falsch verwendet wird, damit die „kleinen Bauern und Landfrauen“ für die giftdominierte Landwirtschaft Partei ergreifen. Dabei sind Boykottmaßnahmen und z.B. das Mercosur - Freihandelsabkommen die größeren Feinde der Bauern.
„Brauchen Deine Enkel noch Schmetterlinge?“ lautet eine Frage, die in Verbindung Bezug mit dem Volksbegehren Artenschutz gestellt wird.
„Das sind Äpfel mit denen Schneewittchen vergiftet wurde“, eine böse Behauptung, die Gehör findet, während Weinbauern sich an die Folgen des Glyphosat - Skandals erinnern sollten. Wer auf das Reinheitsgebot deutschen Bieres Wert legt will kein Gift im Trinkwasser, wie auch Eltern, die ihren Säugling mitnehmen wollen in den Urlaub am Bodensee. Natürlich haben landwirtschaftliche Großbetriebe ein großes Interesse am Zukauf landwirtschaftlicher Flächen, aus dem Grund der Vermögenssicherung und weil sie dadurch mehr Profit aus dem Fördertopf der EU, 60 Milliarden jährlich, erhalten.
Die kleinbäuerlichen Familienbetriebe sollten indessen einmal nachrechnen, ob sie an immer höheren Ernteerträgen, die schon mal klimatisch bedingt ausfallen können, mehr verdienen, oder an den Einkünften aus touristischer Vermietung und den Verkauf eigener Produkte in Hofläden, deren Umsatz sehr eng mit einem Vertrauensvorschuss der Gäste und Kunden verbunden ist. Also persönlich mache ich einen großen Bogen um Hofläden, die mir durch ein grünes Kreuz signalisieren, hier wirtschaften Freunde der Pestizid und Giftlobby, die überhaupt kein Mitgefühl für Arten- und Gewässerschutz, Streuobstwiesen oder Landschaftsschutzgebiete haben. Welchen Sinn macht das Zigarettenkippen aufsammeln, wenn für Insekten tödliche Chemiecocktails auf den Feldern verteilt werden. „Vor allem am Bodensee und am Kaiserstuhl hat sich in den Köpfen von Obst- und Weinbauern extrem manifestiert, dass die Betriebe aufgeben müssten, wenn das Volksbegehren eine Mehrheit findet. Das ist nicht wahr, viele Ängste speisen sich aus Falschinformationen“, sagt Tanja Holzschuh von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), selbst Öko-Landwirtin. „Die Gegner haben es aber hervorragend geschafft, Ängste zu schüren. Da hilft nur beim BUND nachlesen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimaschutz-deutsche-bauern-mit-neuer-strategie-a-1187133.html

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Initiative-Rettet-die-Bienen-in-Baden-Wuerttemberg-Innenministerium-gibt-gruenes-Licht-fuer-Bienen-Volksbegehren,bienen-volksbegehren-zulaessig-100.html

https://www.bund-bawue.de/themen/natur-landwirtschaft/landwirtschaft/volksbegehren-artenschutz-rettet-die-bienen/

https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/volksbegehren-artenvielfalt.html


Betreff: Klimawandel in der Wirtschaft: Warum wir freitags bald ganz andere Demos sehen werden

https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-wirtschaftskrise-statt-klimawandel-warum-wir-freitags-bald-ganz-andere-demos-sehen_id_10906968.htm

 

Was kann, was muss die Politik tun, damit Mobilität zukunftsfähig wird?

Bodensee-S-Bahn für die Metropolregion Bodensee

Sieht man sich nur gelegentlich in der Hochschullandschaft um, in der Phantasien und technische Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität zahllos zu finden sind, kommt man zu dem Schluss, die Politik will nichts tun. Nicht einmal die politischen Enkel des Ministerpräsidenten Kretschmann wollen Veränderungen herbeiführen.
Ich möchte das als Werthers-Echte-Prinzip bezeichnen, man lutscht Sahnebonbons nach vererbten Rezepturen und ist nach entsprechenden Werbeeinflüsterungen der Autolobby so benommen, dass kein Fortschritt mehr denkbar ist. Arbeitsplätze im Bahnbereich wurden bei Bombardier jedenfalls stillschweigend und hundertfach vernichtet.

„Die See nahe B31 Ausbauvariante weckt Existenzängste und Touristiker hoffen auf Hinterlandstraße“, hört man es aus dem Bodenseekreis, seitdem die Dimensionen des Bundesstraßenausbaus deutlich werden und Stuttgarter Ferienhausbesitzer beginnen ihre Immobilien noch schnell loszuschlagen.
Die Furcht greift um sich, dass neben der alten, Ufer nahen, Bundesstraße weitere Nebenstraßen und auch Radwege benötigt werden und eine neue, bis zu acht Spuren umfassende Schneise der B31 von der sensibel und bedeutungsvoll genannten Bodenseeuferlandschaft nur Fragmente zurück lässt. Ausreichend für Blasmusik-Hotspots, überdimensionierte Wein- und Weizenfestreviere mit Ballermannfeeling.


In dem vom Landesjustizminister Guido Wolf veröffentlichten Tourismuskonzept wird zwar Tourismus als Leitökonomie für Baden-Württemberg, zentraler Wirtschaftsfaktor und Jobmotor herausgestellt – das umzusetzen gelang im Bodenseekreis vor Jahrzehnten, scheint es, nur Nazigrößen die den Bodenseekreis vom Kurpark zur Kraft-durch-Freude Idylle (einschließlich Pfahlbauten) aufwerteten.
Heute stirbt die Region an der Verkehrsbelastung und Monokultur landwirtschaftlich genutzter Flächen. Natürlich wäre ein durchgängiges Bahnkonzept, wie eine Bodensee-S-Bahn (Konzept der Deutschen Umwelthilfe), vorgeschlagen vor 27 Jahren sinnvoll. Innovationen für den Nahverkehr bietet man allenfalls für Touristen als KONUS oder Echt Bodensee Card. Das bedeutet für Einheimische mit überhöhten Fahrpreisen zurück bleiben. In der Folge zerstört sich die Urlaubsregion im Autoland selbst.

P: Gross 27.09.2019

 

Auch das noch

Das bringt Facebook in die Nähe der Scientologen und mahnt uns noch mehr zur Vorsicht

Betreff: Facebook will mit Armband Gedanken lesen

https://www.n-tv.de/21291798

Forum Langenargen 27.09.2019

 

Was haben der Blauwal und das Plankton mit dem Klimaschutz zu tun ?

Ein  Blauwal bindet im Schnitt in einem hundertjährigem Leben 33 Tonnen CO2.  Blauwale fressen täglich tonnenweise Krill und geben entsprechend tonnenweise Walkot ab. Das davon ernährte Plankton  liefert 50 % des  weltweiten Sauerstoffs, dazu werden jährlich 37 Milliarden CO2 absorbiert, das sind 40% der globalen Co2 Emissionen.  Das entspricht der Bindungskapazität von  1,7 Billionen Bäumen!, dem vierfachen des Amazonasregenwaldgebietes Die gesamte Planktonmasse erzeugt weltweit 80% des Sauerstoffes und bindet weltweit 400.000 Tonnen CO2.

https://www.youtube.com/watch?v=K_xOu7FPZm0

Kinder, Schule, Wale: http://www.wdcs.org/wdcskids/de/seite.php?select=1190

Forum Langenargen 26.09.2019


Das Bundesamt für Sicherheit (BSI) warnt erneut vor Emotet, der gefährlichsten Schadsoftware der Welt.
https://www.heise.de/ct/artikel/Trojaner-Befall-Emotet-bei-Heise-4437807.html#nav_was_ist_emotet__3
Forum Langenargen 25.09.2019


Kolumne
Ich, icher, am ichsten

Offensichtlich hetzt der BM von einer Fotosession zur nächsten. Wir entdeckten ihn zum dritten Mal im gleichen Montfortboten.
Erstmals seit 6 Jahren zeigte er sich beim "clean up", was in etwa der Seeputzete entspricht. Das war für ihn wohl die
letzte Chance vor der Wahl und ist natürlich sehr medienwirksam. Während die Initiatorin Frau Visser bis Ende November 2016
noch darauf angewiesen war, die Müllsäcke von ihrem Privatkonto bei der Gemeinde zu kaufen, besserte sich die Situation
insofern, als dass der Bauhof in den letzte 2 Jahren die gefüllten Säcke abholte. Der Bürgermeister überraschte nun mit einem
großzügigen Wahlgeschenk. In Zukunft würde die Gemeinde Snacks und Getränke bei dieser Aktion übernehmen
(Kosten100 - 150 Euro). Es wäre noch weitaus medienwirksamer gewesen, wenn er angeboten hätte, diese kleine
Aufmerksamkeit aus eigener Tasche zu bezahlen. Außerdem habe man beschlossen, ein paar Greifzangen anzuschaffen.
Das hat inzwischen Jahre gedauert und ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Herr Krafft war von seiner Genussreise rechtzeitig wieder in Langenargen, so dass er die Gelegenheit wahrnehmen konnte,
beim Städtelesfest erneut abgelichtet zu werden.
Zur Not hätte es auch ein Selfie getan.

Forum Langenargen  22.09.2019

 

Betreff: Ernährung (muss man anschauen)

https://www.youtube.com/watch?v=0vj47QaL8Y0

 

 

Offensichtlich ziehen es die noch verbliebenen Insekten vor, auf Nachwuchs zu verzichten, anstatt diesen in solch trostlosen
„Insekten-Baracken“ aufzuziehen.
Bis heute ist keine einzige Röhre belegt! Wer wohnt denn schon gerne an einer staubigen, abgasverseuchten Straße?
Aus Demonstrationszwecken hat man lediglich einige Baracken entlang der Straße als Alibi aufgebaut.
In dem eigentlich weitläufigen Landschaftsschutzgebiet sucht man sie jedoch vergebens.

Forum Langenargen
  22.09.2019


Ein kleiner feiner Tipp für Langenargen's Fauna-Kompetenz:

EINGANG in SÜDLICHER RICHTUNG POSITIONIEREN !!!!

Insektenhotel aufstellen: Wo?

Was ist der richtige Standort für ein Insektenhotel? Davon hängt vieles ab, denn ein falscher Standort kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass keine Nützlinge angelockt werden.

In welche Himmelsrichtung?

Insekten bevorzugen warme Sonnenstrahlen. Deshalb sollte das Insektenhotel in südlicher Ausrichtung aufgestellt werden. Im besten Fall mit durchgängig Sonne.

So ist es warm, meist nicht so zugig, nach einem Regenschauer wird das Hotel schneller wieder trocken und im Winter kühlt es nicht so schnell aus. Und auch die Bewohner werden nach einem Schauer schneller wieder trocken. Das hält sie gesund und macht sie gleichzeitig aktiver.

Ein zusätzlicher Grund für die südliche Ausrichtung ist die Larvenentwicklung. Diese brauchen Wärme und Sonne, damit sie im Frühling schlüpfen können.

Unser Tipp: Achten Sie beim Aufstellen darauf, dass die Sonne möglichst den ganzen Tag auf das Insektenhotel scheinen kann. So ist zum Beispiel der Platz unter dem Balkon nicht immer ideal, da der Schatten des Balkons das Insektenhotel überdecken kann.

Unbedingt vermeiden sollten Sie eine Aufstellung in Richtung Nord-West. Das ist die Wetterseite in Mitteleuropa, von der häufiger Wind und Regen kommen.

https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/insektenhotel-aufstellen


Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen zum Klimawandel
Warum sich das Klima verändert, was die Folgen sind und was die Menschheit tun kann.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/die-zehn-wichtigsten-antworten-zum-klimawandel-ueberblick-a-1287343.html
Zum Thema:
Klima-Risiko-Index: Deutschland stärker von Extremwetter betroffen

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/extremwetter-deutschland-immer-staerker-betroffen-a-1177213.html
Klimakrise: Risiko für Hitzewellen im Juni hat sich verfünffacht
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-risiko-fuer-hitzewellen-im-juni-hat-sich-verfuenffacht-a-1275356.html
Klimawandel: CO2-Gehalt der Atmosphäre erreicht neuen Höchststand
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/co2-gehalt-der-atmosphaere-erreicht-historischen-hoechststand-a-1267384.html

Forum Langenargen  22.09.2019

Seemoz: Peter Groß Donnerstag, 20. September 2019

https://www.seemoz.de/lokal_regional/klimademos-verdi-ruft-mitglieder-zur-teilnahme-auf/#comments

Heute am 20. September 2019 finden erneut weltweite Klimaproteste statt. Klimawandel, eine der dringlichsten Herausforderungen für die Zukunft der Menschheit tönt es dann aus Millionen Kehlen. Wo bleiben die Vorschläge?
Stoppt die Kohle und bezahlt Bahnpersonal und Busfahrer wie Kohlekumpel um den Personalmangel im ÖPNV zu beenden.
Verzichtet darauf, den Kohlebaronen eine Entschädigung für entgangene Gewinne zu spendieren.
Wer unbedingt „Unter Tage“ arbeiten will, könnte das auch in der U-Bahn tun.
Nie wieder Krieg lautete die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag am 1. September. Das Militär ist der größte Feind für ein gutes Klima. Panzer fahren ohne Abgasreinigungsanlagen und einemTreibstoff, der dem Schiffsdiesel entspricht. Kampfjets fliegen mit gleichem Sprit wie Ferienflieger. Nicht nur an der Nord- und Ostsee lagert Altmunition, man spricht von 1,6 Millionen Tonnen. Auch am Bodensee finden sich entsprechende Hinterlassenschaften. Tödliche Chemiewaffen bleiben Tabuthema.
Wie auch die Ursache des größten Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns bei dem trotz Dauereinsatz von 5.000 Helfern rund 1200 Hektar Fauna und Flora vernichtet wurden.
Zu welchem Zweck bedarf es Ladenöffnungszeiten bis 20 Uhr, verbunden mit einer damit verbundenen exorbitanten Energieverschwendung, die letztlich alle deutschen privaten Stromkunden mit finanzieren müssen? Als Großverbraucher bezahlen auch Ladenketten viel zu wenig. In der Schweiz oder Österreich genügen oft Ladenöffnung bis 19.00 Uhr, ohne dass jemand verhungert oder an Bekleidungsmangel leidet.
Bliebe noch ein Hinweis auf das Wort Tempolimit, das jeden deutschen Autojunkie verzweifeln lässt. Ein Tempolimit schützt die Umwelt, aber was den Amerikanern ihre Waffen, das ist des Deutschen letztes Freiheitsfeld – die Autobahn. Wer mit 300 PS unterwegs ist, der wird eben in einer Tempo-30-Zone schneller aggressiv und öffnet, vor Wut blind, auch mal die Autotür just in dem Moment, wenn sich ein Radfahrer nähert. Wer konstant auf einer Strecke von 50 Kilometern 150 km/h fährt, der braucht für die gleiche Strecke bei Tempo 130 drei Minuten länger. Gemessen am gesamten Straßennetz gibt es nur für ein Prozent der Straßen kein Tempolimit. Bei Tempo 120 reduzieren sich die
CO2 – Emissionen um neun Prozent, bei 130 km/h sprechen Abgeordnete von sechs Prozent.
Ein wichtiges Argument für alle Fridays for Future ihren Eltern nahezulegen, Papi´s Auto muss nicht leistungsstärker sein als Mamis Zweitwagen. Dann brauchten die Auto- und Motorenhersteller auch nicht mehr Lügen verbreiten über Kraftstoffverbrauch und Emissionen. Vom Gesparten ließe sich mancher Familienausflug mit der Bahn finanzieren.
Tempolimits gibt es übrigens in nahezu allen Ländern der Europäischen Union.
Das wären alles Themen, mit denen sich die Gewerkschaft ver.di oder auch Fridays for Future sofort solidarisieren kann.