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Bürgermeinungen 2020 II

Die Zuschriften sind so aufgelistet, dass sich die neuesten Meinungen meist oben befinden
(Sortierung neu nach alt).

 

 
Liebe Leser/innen,
wegen der Fülle der  Veröffentlichungen mussten wir eine neue Seite  Bürgermeinungen II aufmachen.
Sie beginnt ab Mitte August. Das bearbeitete  Foto (kein Video) vom tosenden See soll auf den
stürmischen Herbst mit der Bürgermeisterwahl hinweisen.

 

Ein wilder Herbst steht vor der Tür!


Zwei Wochen nach dem Schulstart in Baden-Württemberg mußten bereits 172 Klassen zu Hause bleiben.
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Die PARKSCHULE KRESSBRONN mußte vorübergehend 10 Lehrer und 50 Schüler nach Hause schicken.

Forum Langenargen 25.09.2020


Christian Drosten im Interview : „Wir alle sind die Welle“ - Wissen - Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wissen/christian-drosten-im-interview-wir-alle-sind-die-welle/26205276.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Forum Langenargen 23.09.2020


 

Corona Baden-Württemberg: Hunderte Personen nach Party in Quarantäne
https://www.heidelberg24.de/region/corona-baden-wuerttemberg-zahlen-news-aktuell-sport-stadion-zuschauer-maske-ansteckung-verordnung-stuttgart-kretschmann-covid-party-feier-9003595

Forum Langenargen 22.09.2020 

 

Ischgl-Urlauber wollen hundertfach klagen
Erste Verfahren zeichnen sich ab - FOCUS Online

https://www.focus.de/reisen/oesterreich/klagewelle-wegen-corona-desaster-ischgl-urlauber-wollen-hundertfach-klagen-klagewelle-wegen-corona-desaster-steht-bevor_id_12363066.html
Forum Langenargen 22.09.2020 

 

Tragik
Coronavirus: US-amerikanisches Ehepaar stirbt Hand in Hand

https://web.de/magazine/news/coronavirus/coronavirus-us-amerikanisches-ehepaar-stirbt-hand-hand-35103688
Forum Langenargen 22.09.2020


 

QAnon – das ist ein kruder Mix aus rechter Hetze, Elitenhass und Irrsinn
Wie konnte die Bewegung so populär werden, und wer steckt dahinter? — DER SPIEGEL 2020/39
https://magazin.spiegel.de/SP/2020/39/173100094/index.html
Forum Langenargen 22.09.2020


Facebook übersieht 99 von 100 Fake News
https://www.pressetext.com/news/facebook-uebersieht-99-von-100-fake-news.html
Forum Langenargen 24.09.2020


 

China: Tausende Menschen mit aus Labor entwichenem Brucella-Bakterium infiziert - DER SPIEGEL
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/china-tausende-menschen-mit-aus-labor-entwichenem-brucella-bakterium-infiziert-a-ee0b0cc9-50e0-41ee-8ebe-ae7bcd3b8608

Und da zweifelt jemand immer noch an der Gefahr durch Aerosole. Mit Viren wäre das noch viel dramatischer verlaufen.

China: Bakterium entweicht aus Labor – Tausende Menschen infiziert

https://web.de/magazine/news/coronavirus/china-bakterium-entweicht-labor-tausende-menschen-infiziert-35100716

Forum Langenargen 20.09.2020


 

Ungereimtheiten

Es war ja sicher anzunehmen, dass die zweite Corona-Welle kommt. Die ersten Vorzeichen sind schon in den Kindergärten und Schulen auszumachen.
Bereits nach einer Woche gab es fünf Fälle in vier Schulklassen und zwei Infizierte in Kindergärten. In Friedrichshafen gibt es zurzeit 30 Neuinfizierte, wobei bekannt ist, dass die Dunkelziffer mehr als fünfmal so hoch ist. Sicherlich spielen die Urlaubsheimkehrer eine Rolle. Welche Bedeutung jedoch der Kontakt  im ÖPNV spielt, ist nicht bekannt.
Sehr fragwürdig ist die Regelung, um jeden Schüler einen imaginären Kreis von zwei Metern zu ziehen. Alle Schüler innerhalb dieses Kreises gelten als Kontaktpersonen ersten Grades, müssen in Quarantäne und zum Test. Die übrige Klasse muss zum Test und kann bei einem Negativergebnis sofort wieder am Unterricht teilnehmen.
Es gibt zwei Denkfehler: Erstens ist der Test erst einige Tage nach der Infektion positiv und zweitens ist die Annahme eines Kreises ziemlich naiv.
Sie mag für eine Tröpfcheninfektion Geltung haben, aber ganz sicherlich nicht für Aerosole. Es ist auch nicht begreiflich, dass die Schüler außerhalb ihres Sitzplatzes Masken tragen müssen, aber ausgerechnet nicht an ihrem Sitzplatz.
Dies ist eine rabenschwarze Fehlkalkulation vom Schreibtisch des Landratsamtes und der Landrat schweigt dazu.
Empfohlene Klassenzimmergröße 66 m2 für 30 Schüler. Diese Fläche reicht in diesem Fall nicht annähernd für eine ganze Klasse aus.
Wo ist dann die zusätzlich benötige Fläche von mindestens weiteren 50 - 60 m2 ? Wo sind die dafür benötigten Lehrkräfte?
Das ist noch nicht alles: Oft sind die Fenster nicht zu öffnen oder lediglich die Oberlichter, oft geht auch der Durchzug in die falsche Richtung.
Häufig mangelt es auch an genügend Waschbecken oder am Zugang zu WLAN.
16 Kulturminister haben 16 unterschiedliche Hygienekonzepte
Forum Langenargen  20.09.2020
Wenn man nun die Vorstellungen des Landratsamtes für Schulen auf die weitaus mehr gefährdeten Erwachsenen überträgt, dann müsste das auch bei allen Veranstaltungen der Gemeinde gelten, vor allem gilt das für die nächste geplante Gemeinderatssitzung im Rathaussaal. Auch dort müsste ein imaginärer Schutzkreis mit einem Radius von zwei Metern um jede Person gezogen werden. Es müssten in regelmäßig kurzen Abständen die Fenster gelüftet werden, die Hygienestandards und die Mundtuchregeln eingehalten werden. All diese Maßnahmen sind nach dem Wissen über Aerosole das absolute Minimum. Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte tolerieren die Sitzung im viel zu kleinen Rathaussaal offensichtlich widerspruchslos. Das zeigt uns, wie wenig sie sich mit dieser Problematik auseinandergesetzt haben.
Da ein Großteil der potentiellen Zuhörer aus Vorsichtsgründen wegbleiben muss und gehindert wird, hat diese Versammlung mit demokratischem Verständnis nichts mehr gemein.
In vielen Gemeinden, so auch jetzt bei den Bürgermeisterwahlen in Salem und Konstanz, werden Live-Videostreams im Internet angeboten.
Wie von uns vorhergesagt, kam das Ratsinformationssystem nicht, wie mehrmals in der Vergangenheit versprochen.

Wir betonen ausdrücklich:
Es geht hier nicht darum, was  gesetzlich erlaubt ist, sondern, was zum Schutz der Bürger sinnvoll ist und und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht.

Forum Langenargen 22.09.2020
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Leserbrief
Liebes Forum,
ich bin Ihnen dankbar, dass Sie immer wieder den Finger in die Wunde legen.
Ich stelle mir vor, dass die Besucher der nächsten Gemeinderatssitzung aus bekannten Gründen an diesem Abend bei prognostizierten 6 - 7 Grad Celsius vor den geöffneten Fenstern frösteln. Gerade wurden 33 Personen einer Arbeiterunterkunft von Stuttgart 21, sowie 15 Personen nach einer Party, infiziert und überall liest man von der Gefahr der Aerosole.
Das kümmert den Bürgermeister ganz offensichtlich nicht. Grob fahrlässig und verantwortungslos nötigt er die Mitglieder der Gemeinde und die Gemeinderäte/innen zur Anwesenheit, dabei gäbe es, wie bei Ihnen erwähnt, genügend Alternativen.
Ihre M. M.   22.09.2020

Korrektur am 24.09.2020: Wie zu erfahren war, wurde die Gemeinderatssitzung nun doch in den Münzhof verlegt.
Wenn man die Meldungen der letzten Tage hört, besteht trotz allem eine nicht wegzudiskutierende Gefährdung.

Forum Langenargen 24.09.2020


 

Leserbrief
Rhine-Cleanup-Tag
Müllmenge nimmt ab, aber Kippen bereiten Sorgen

SZ v. 14.09.2020, A. Heinrich
Ich bin kein Mitglied des Forum Langenargen, schreibe aber gelegentliche Beiträge, weil es für mich eine hervorragende Hilfe ist, das regionale Pressemonopol mit seinen Halbwahrheiten zu durchbrechen.
Nun lese ich den Artikel über die lobenswerte Müllsammelaktion am Bodenseeufer und bin erstaunt, dass dabei das Forum Langenargen kritisiert wird, weil es nicht auch dabei war, obwohl es doch ständig den Müll kritisiert hat. Die Hauptbetreiber des Forums sind fast 80 Jahre alt. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren derartige Altersgruppen als Müllsammler auf den Fotos erkannt zu haben. Auch die von uns geschätzte Frau Visser wird in diesem Alter sicherlich nicht mehr dabei sein. Das wäre jetzt so, als würden die ältesten Damen des Bridegeclubs antreten. Gibt es bei 7800 Einwohnern nur so wenige Helfer (21 Personen; 0,27%), dass das letzte Aufgebot die Krücken wegwerfen muss? Übrigens wurde vom Forum außer den Zigarettenkippen nie der Kleinmüll bemängelt, der jetzt gesammelt wurde, sondern immer nur die überquellenden Mülleimer, die Holzablagerungen und der Algenschlamm. Das sind alles Dinge, für die eindeutig der Bauhof zuständig ist. Wenn die Mitglieder des Forums nicht immer wieder darauf aufmerksam gemacht hätten, wäre nichts passiert, denn dem Großteil der Bevölkerung ist das offensichtlich völlig egal, wie ihr Ort aussieht. Sind hier nicht auch die Jugendlichen gefragt? Wäre es nicht sehr viel sinnvoller, statt Graffitilehrstunden einmal jährlich Müll zu sammeln und so bei den Heranwachsenden allmählich ein Gefühl der Verantwortung für die Gemeinde zu schaffen? Wäre es für den sog. Kulturverein nicht auch besser, sich zu beteiligen, statt Partys zu organisieren? Die Gemeinderäte und die Angestellten des Rathauses sind ebenso herzlich eingeladen, genau wie alle Vereine. Auch der Hofberichterstatter A. Heinrich sollte sich nicht zu schade sein!
Es dürfte aber auf keinen Fall nochmals passieren, dass Kinder, insbesondere, Kindergartenkinder, bei der Seeputzete in ein Gebiet mit verstreuten Spritzen losgeschickt werden.
Warum wird der Bauhof nicht stärker eingebunden? Mit dem Einsammeln und Abtransportieren der Säcke ist es beileibe nicht getan!
Was das Forum in den letzten Jahren mit großem Zeitaufwand und Einsatz von Privatvermögen erreicht hat, kann jeder unter dem Punkt "Bilanz" ersehen.
Der Gründer hat berufsbedingt viele Menschenleben gerettet und sich 35 Jahre lang manche Nacht um die Ohren geschlagen. Er hat sich in den letzten Jahren unzählige Male bei Politikern für einen zusätzlichen Nachtrettungshubschrauber für Baden-Württemberg eingesetzt. Wie ich erfuhr, kam vor vier Wochen dann die Zusage.
Er hat einen thailändischen Mediziner ausgebildet und die medizinische Voraussetzung geschaffen, dass er jetzt der Leibarzt der Königin Sirikit ist.
Der zweite Mann an Bord des Forums hat Generationen von Jugendlichen auf ihr späteres Leben vorbereitet, indem er ihnen soziale Verhaltensweisen vermittelte und ihr persönliches Entwicklungs-, Allgemein- und Fachwissen förderte. Er hat jahrelang beim NABU mit Hand angelegt und ist mittlerweile voll mit der Betreuung seiner kranken Frau ausgelastet, die er nicht für mehrere Stunden alleine lassen kann.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Hauptbetreiber des Forums weit mehr für die Gemeinde geleistet haben, als mancher nur die Marotten des Bürgermeisters abnickende Gemeinderat.
Ich war ganz sicher, dass diesmal der Bürgermeister erscheint. Es sind ja bald Wahlen und er braucht dringend einen Bericht für seinen Facebook Account.
Wenn er es ehrlich meinen würde, könnte er doch mal solo ohne Publikum und ohne Presse direkt vor seiner Wohnung am DRLG-Strand entlanglaufen und Müll aufsammeln. Da gäbe es wahrlich genug zu tun! Wo war er denn, als dort monatelang Spritzen herumlagen?
Sollte man den Hauptbetreibern des Forums zumuten, bei dieser Aktion, abgesehen von ihrem fortgeschrittenen Alter, mitzumachen, weil sie dann Hand in Hand mit einer Person hätten zusammenarbeiten müssen, die nie Fragen beantwortet, Leserbriefe im Montfortboten verhindert (ausgenommen seine eigenen, falschen Richtigstellungen. Beispiel: Seine Reaktion auf den Leserbrief von Charlie Maier), sie mit Abmahnungen überzogen hat, um sie mundtot zu machen, und auch vor einer anonymen Anzeige nicht zurückgeschreckt ist?
Übrigens: Dass der Bürgermeister neuerdings „mit echter Überzeugung hinter dieser Aktion steht, ist ganz eindeutig seiner erhofften Wiederwahl geschuldet. Man erinnert sich noch, dass das in vergangenen Jahren, bis auf letztes Jahr,  keineswegs der Fall war: Da musste man um Müllsäcke betteln, teilweise auch bezahlen und dann selber abtransportieren.

Wie ändert doch die verzweifelte Hoffnung auf eine Wiederwahl ganz plötzlich die Sichtweise!

R. L. 15.09.2020

Und noch ein paar Bemerkungen:
Auf dem von der Facebook-Gruppe „Langenargen – Die Gruppe“ gezeigten Hinweisplakat war der Termin für diese Aktion für den 12.09.20120 festgesetzt, also in  18 100 Jahren!
2019 schrieb Frau Visser in der SZ, der BM sei bereits mehrfach eingeladen worden, habe aber nie geantwortet.

Erstaunliches ist vom Bericht über die Müllsammlung von A. Heinrich in der digitalen Ausgabe der SZ zu melden:

Eine neue Dimension der digitalen Berichterstattung: Was  gestern galt, gilt heute  nicht mehr.

Anscheinend war der Bürgermeister gar nicht begeistert, dass er auf dem Foto kaum zu erkennen war. Am nächsten Tag war plötzlich zusätzlich ein kurzes Video eingeblendet, das ihn im Vollbild in Aktion zeigt.
Jetzt ist er hoffentlich restlos zufrieden!

Forum Langenargen, 15.09.2020


Der hinterlistige Trick zur Verdummung der Bürger
Der Bürgermeister hatte natürlich einen ganz bestimmten Grund, zur Clean-Up-Aktion zu kommen. Nachfolgend ergab sich aber für ihn ein ernstes Problem. Man konnte ihn nämlich auf dem Foto nicht sicher identifizieren. Es geschah etwas in der hiesigen Presse noch nie Dagewesenes: Es wurde am folgenden Tag zur digitalen Ausgabe der SZ ein Video nachgereicht, das ihn in Großaufnahme in Aktion zeigte. Wir hoffen, er hat den Hinweis eines Teilnehmers verstanden, der da sagte:
"Über Probleme reden ist eines, selbst aktiv werden, ist etwas anderes". Wir denken da unwillkürlich an die Tiefgarage und an die Schlossmauer.
Aber nochmals zurück zu seiner neuerdings angeblich entdeckten Liebe zur Natur: Es ist unerträglich, die demonstrativ vorgeführten Jungbaumanpflanzungen erleben zu müssen, wobei verschwiegen wird, dass, um dafür Platz zu schaffen, alte, gesunde Bäume gefällt wurden (siehe z.B. Heckenweg und Biotop am Argenweg). In den letzten Jahren wurden trotz Klimabündnis in Langenargen mehr als 250 durchschnittlich 50 Jahre alte Bäume gefällt. Das entspricht einem ökologischen Schaden von 250 000 Jungbäumen !!
Man rühmt sich, man habe dabei am Argenweg auch Springkraut und Goldruten entfernt, hat aber vergessen, dass wenige Meter daneben unzählige Büsche von Springkraut am Rand zur Wiese über zwei Meter in den Himmel schießen. Wenn man sie nicht ausreißt, bevor die Samen reifen, treiben sie erneut mit voller Kraft im nächsten Jahr. Jetzt war es allerdings zu spät! und deshalb war diese Mäh-Aktion sinnlos. Das 1000-Bäume-Programm ist da, wenn überhaupt erfolgreich, nur ein Tropfen auf den heißen Stein, man könnte auch sagen, das Ganze ist eine Verdummungsaktion, wenn man zahllose, alte, gesunde Baume gegen teilweise sinnlos ausgesuchte Jungbäumchen austauscht (Beispiel: Birken unter Mammutbäumen). Die Strandbadaktion des Bürgermeisters wirkt in diesem Zusammenhang wie ein schlechter Witz.
Ist das vielleicht Liebe zur Natur, wenn Hunderte Tropenholzbänke und komplette LED-Lampen mit neuem Mast angeschafft werden und wenn Grünflächen zugepflastert werden?
Forum Langenargen, 18.09.2020

 

Beatle-Mania,  Corona- und Rhine-up-Mania
Peter Groß Dienstag, 15. September 2020 Forum Langenargen
Eine der größten Manieerscheinungen nach dem 1. Weltkrieg war wohl das 1000jährige III. Reich. Manie trat in späteren Geschichtsperioden allenfalls als Randerscheinung auf. Mit Ausnahme der Beatle-Mania, die unter diesem Namen in die Geschichtsbücher einging. Begeisterte, Testosteron gesteuerte coole Kerls, dazu Mädchen im tränenreichen Delirium. Eine muntere Jugend rebellierte gegen sauertöpfische Moral, man vermutete „Manie“. Deutsch etwa Raserei, Wut, Wahnsinn.

Wikipedia schreibt u.a. dazu: „Während einer Manie reduziert sich der Schlaf. Es besteht intensive, aber unbegründete gehobene und heitere Stimmung, teilweise auch Gereiztheit bzw. missmutige Umtriebigkeit. Die ProtagonistInnen verschiedener Bewegungen jagten ihre Gefolgschaft durch die gesamte Republik und überall soll oder muss man, scheint es, ruhelos dabei gewesen sein.

Es gab auch eine Medien-Manie, von der die Provinzpresse aus dem Hause Schwäbisch Media nicht verschont blieb, rief sie doch mit ihren Blechtrommelschlägen zum, von ihr vorbestimmten, „guten“ Rhine-up-Massenauflauf. Muss ich aus diesem Grund den Aufstellern, Fähnchen und Großplakaten von Rhine up, am besten in ein Publik-Relation-Outfit dieser Bewegung gehüllt, zum nächsten Sammelpunkt folgen, obwohl mich als Weltbürger das Schicksal der australischen Urbevölkerung, den Aborigines, in diesen Tagen deutlich mehr beschäftigte, weil diese zu denen gehören, die Flüsse, Wälder (andere Völker sogar Reis) zu juristischen Personen machen wollen.

Der Rio-Tinto-Konzern hatte im Mai zwei Kultstätten gesprengt. Aborigines, das sind jene Menschen nach deren Vorlagen im Kunstunterricht deutscher Schulen manches geheimnisvolle Meisterwerk entsteht und deren Zehntausend Jahre alten heiligen Orte ausgelöscht wurden. Ein unersetzlicher Verlust wie der UNESCO-Vorsitzende für Kulturgüterschutz, Peter Stone, erklärte, der die Sprengung als "Tragödie" und eine der schlimmsten Kulturgüterzerstörungen der jüngeren Geschichte bezeichnete. Stone verglich sie mit der Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan durch die Taliban und der syrischen Oasenstadt Palmyra durch den "Islamischen Staat“.

In den letzten Wochen hatten die selbsternannten einflussreichsten Initiativen, Verbände und Vereine unter Beteiligung zahlloser Tourbusse und LKW´s, von oder aus denen Technomusik dröhnte, zur „Alarmstufe Rot“ nach Berlin gerufen.  Ein bunter Haufen mit Basecaps, in roten Einheits-T-Shirts zeigte zeitgleich Plakate. Auch gegen Hartz-IV-Sanktionen, gegen rechts und Aufrufe, das Flüchtlingslager Moria zu befreien, was die territoriale Selbstbestimmung Griechenlands durch deutsche PolitikerInnen, besonders Grüne und SPD aufhebt. Die Griechen kennen das noch aus der Hitlerzeit. Kein Wort war allerdings zu vernehmen, ehemals Geflüchtete aus Spanien, Italien oder Frankreich (Calais) aus der Sklaverei zu befreien.

Am 03. Oktober erlebt Konstanz vermutlich 14 Demonstrationen. Als einer der zahlreichen Anmelder hofft der Weltenbummler Gerhard „Gerry“ Mayr auf 20.000 UnterstützerInnen für eine Menschenkette rund um den Bodensee, zu denen offenbar der ehemals Überlinger Barde Jens Eloas Lachenmayr gehört. Für Unterhaltung, scheint es, ist gesorgt. Ein rechtsradikaler Fackelmarsch mit Pauken und Trompeten allerdings ist wohl kaum zu erwarten. Das ist auch ganz gut so.

Der Heinrich mit seinem spöttischen Geschmier hat das Privileg einer Augenspülung versäumt, scheint es, die früher bekanntermaßen mit Sichtung einer Bleilaus endete. Veranstaltungskritikern sei gesagt, dass AluhutträgerInnen, Hippies und SpiritistInnen durchaus große TouristInnenscharen anziehen, das haben sie mit Elfen und Trollen gemein. Ob Menschen fortgeschrittenen Alters nun aber jeder Media-Manie nachlaufen müssen, sei dahingestellt, oft sind die Füße müde und der Geist hellwach, das bedarf eigentlich keiner weiteren Erläuterung. Gegen Vermüllung einer Gemeinde helfen in der Regel mehr Abfallkörbe und regelmäßige Entleerung. Auch dazu dient die Kurtaxe. Gegen die fortschreitende Vermüllung in den Köpfen allerdings hilft vorrangig ein informatives Internetforum, das hier und heute beispielsweise Forum Langenargen heißt.


 

Ein gefällter 100-jähriger Baum braucht als Kompensation 2.000 Jungbäume !
https://www.bmlrt.gv.at/umwelt/natur-artenschutz/vielfaltleben/aktiv/vor_den_vorhang.html
Eine Hochrechnung
Wenn man das mal ganz überschlägig berechnet und von insges. 250 gefällten Bäumen (U.-See-Str., Strandbad, Heckenweg, Argenweg) mit einem Durchschnittsalter von nur 50 Jahren ausgeht, dann bräuchte man zur Kompensation dieses ökologischen Schadens 250.000 Jungbäume, - ganz abgesehen davon, dass es dafür keinen Platz gäbe und dass etliche davon gar nicht anwachsen würden - und damit wäre vielleicht gerade mal der Urzustand wieder erreicht.
Damit hat sich der Show Effekt durch das "1000-Bäume-Programm" ad absurdum geführt!

Was aber bleibt, ist ein sehr großer Nutzen für den Baumgutachter, der rechtswidrig gleichzeitig der Baumfäller war
- und natürlich auch für den Verkäufer der Jungbäume !

Forum Langenargen 14.09.2020

 

Alter Hut und kaum Interesse – Bäumle, die keiner haben will - geht so Wahlkampf für Populisten?
Die "große Kettensägenaktion am See" gastiert mit Hofberichterstattung und ollen Kamellen. "1000 neue Bäume für Langenargen"
. Zuvor wurde die große Buche am Hotel Schiff gerodet. Dazu wurden die prächtigen Pappeln im Strandbad gerodet, weiterhin wurden ca. 200 Bäume am "Waldkindergarten" gerodet, sowie 9 Bäume am Heckenweg und etliche Bäume am Argenweg-Biotop. Nun also marktschreierisch mit neuen Bäumle auftreten:
„Die Bevölkerung zeigt bereits im Vorfeld ein erfreuliches Interesse. Aus Sicht der Verwaltung ist das Programm langfristig angelegt, um nachhaltig zu wirken. Es ist unser Ziel, durch diese weitere gemeindliche Maßnahme den „Umbau“ zu klimaresistenteren Arten [Birken] zu unterstützen. Im Rahmen anderer Aktivitäten  haben wir bereits an unzähligen anderen Stellen Bäume und Hecken gepflanzt“, betont Krafft. Zudem wolle man die Bürgerschaft dazu animieren, weitere Pflanzungen auf privaten Grundstücken außerhalb besagter Aktion umzusetzen.
Dass mehrere hundert ältere, gesunde Bäume und Heckenpflanzen dafür
"an unzähligen anderen Stellen" gerodet wurden, verschweigt er!
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-1000-neue-baeume-fuer-langenargen-_arid,11266913.html

A.M.

PS.: Wir lesen von "klimaresistenten Arten". Hat das die Gemeinde formuliert? Hat die Zeitung diese Formulierung übernommen? Und dann nicht selbst fachlich recherchiert? Wir haben mal kurz nachgeschaut und Erschreckendes gefunden: Das Birkensterben
Sterben unsere Birken aus? Diese Frage stellen sich Naturschützer aktuell in unterschiedlichen Städten Deutschlands. Die Bäume mit ihrer auffälligen weißen Rinde sind aus vielen Städten nicht wegzudenken. Doch seit einigen Jahren scheint der Baum von einer Krankheit befallen zu sein. Worum es sich dabei handelt, ist bisher unklar, doch der Klimawandel scheint eine tragende Rolle dabei zu spielen.
Auch das noch! Schlecht eingekauft:  Die Gemeinde beziffert den Wert der Jungbäumchen mit jeweils 150 Euro. Etwas kleiner würde man für diese Summe 30 Exemplare bekommen.
P.S.:
Seit wann sind Birken klimaresistent? Kranke Birken wurden bereits auch in Langenargen gesichtet. Hier herrscht wohl dringender Aufklärungsbedarf, bevor man wieder, - wie vor dem Schloss, w
eitere Birken z. B. unter Mammutbäumen pflanzt!
Birkensterben
https://www.baumpflegeportal.de/baumkrankheiten-schaedlinge/klimawandel-im-blick-das-birkensterben/

Andere Laubbäume kaufen:
https://www.die-forstpflanze.de/auswahl-der-vorraetigen-laubbaum-arten/

Forum Langenargen 09.09.2020


 

Bäumchen wechsle dich oder das schlechte Gewissen
Rechtzeitig zur Bürgermeisterwahl wird das Tausend-Bäume-Programm wieder aus der Versenkung geholt. Dieses Programm gibt es deutschlandweit schon seit über 10 Jahren und war wenig erfolgreich, sodass einige Gemeinden wieder davon Abstand genommen haben.
Bisher fand es offensichtlich auch hier keinen großen Anklang. Erstmals wurde es Anfang 2019 vorgestellt. Im Oktober und November 2019 erkundigten sich drei Einwohner danach und wurden auf die folgende Gemeinderatssitzung vertröstet. Im Januar 2020 war das Procedere aber immer noch nicht geklärt. Kann es sein, dass es aus wahlkampftechnischen Gründen hinausgezögert wurde?
Inzwischen sind wieder einige Monate verstrichen.
Die Hautabnehmer sind nicht die Bürger, sondern die Gemeinde selbst. Ganz offensichtlich wurde zu großzügig eingekauft. Wie ist es sonst zu erklären, dass auf Teufel komm raus jede Möglichkeit genutzt wird, wahllos Jungbäume zu pflanzen?
Es begann an der Stelle der Fällung der 200 Bäume und ging dann weiter zum Strandbad. Ein trauriger Höhepunkt war dann die Anpflanzung von Birken unter den Mammutbäumen im Schlosspark.  Birken gibt es auch am Bauhof und an der Malerecke. Wir sind neulich auf einen Landschaftsfrevel gestoßen. Neben dem Argenweg befindet sich ein Biotop im Landschaftsschutz. Dort wurden in den letzten Wochen verbotenerweise größere Areale gerodet, um Platz für Jungbäume zu schaffen. Herr Stark verweigerte dazu, trotz mehrfacher Anfragen, jegliche Aussage, sodass wir uns an eine übergeordnete Stelle wandten.
Das Pflanzchaos ging sogar so weit, dass die Jungbäume gegen jegliche Vernunft  mitten in der  Dürrezeit gepflanzt wurden. Da sie dann zu vertrocknen drohten, mussten sie notfallmäßig mit wassergefüllten Plastiksäcken versorgt werden, die täglich nachgefüllt werden müssen. Da werden die Bürger ständig ermahnt, Plastik zu vermeiden und die Gemeinde macht genau das Gegenteil.
Forum Langenargen 09.09.2020


News des Tages

Extrem hohe Dunkelziffer bei Corona-Infektionen
https://www.news64.info/news/extrem-hohe-dunkelziffer-bei-corona-infektionen/131287/
Forum Langenargen 11.09.2020


 

Wie war das doch wohl noch bei Beginn der CORONA-PANDEMIE?
Ausgangspunkt war wahrscheinlich der Markt im chinesischen Wuhan und die nachfolgende Einschleppung durch einen WEBASTO –Mitarbeiter aus Gauting/Bayern.
Die Kenntnis über den Virus, dessen Verbreitung, Auswirkungen und Gefährlichkeit, sowie dessen Folgen waren weitgehend noch sehr dürftig. Erste detaillierte Kenntnisse aus China ließen aber sehr schnell erkennen, dass mit einer weltweiten PANDEMIE gerechnet werden muss!
Diese Tatsache war das Alarmsignal für eine bei uns sofort mit Hochdruck und Nachhaltigkeit betriebenen Forschung von Chemie, Medizin, Politik etc. über die Gesundheit- Gesellschaft - wirtschaftlichen Folgen und deren Beherrschung.
Für alle Bürger musste doch die Folgerung daraus klar sein. Nur eine strikte Einhaltung der von Ärzten, Medizinern, Laboranten, Virologen usw. empfohlenen Maßnahmen kann das Allerschlimmste verhindern.
Die Schilderung von Symptomen, Krankheitsverlauf, Todesfälle und der „Genesenen“ mit allen Nachwirkungen, von Covid19 war in den Medien mehrmals deutlich zu lesen! Die Prämisse war also klar: Der Schutz jedes Einzelnen mit Mund/Nasen-Maske, 2 m Abstand ist zwingend notwendig nicht nur für sich selbst, sondern auch zum Schutze aller Mitmenschen!
Zusätzlich waren in der Pandemie-Hochzeit selbstverständlich auch noch Besucher, Kontaktsperren und die Schließung von Betrieben erforderlich. Alle diese Maßnahmen, die vorausschauend von Forschung, Medizin der Politik und Wirtschaft mit großer Verantwortung befolgt wurden, verdienen Respekt und Anerkennung! Sie wurde durch einen relativ geringeren Verlauf von Infizierten, schwer Kranken und Toten weltweit gewürdigt.
In Deutschland gab es im Vergleich zu anderen Ländern kein Ausgangs-Verbot! Die bürgerlichen Grundrechte waren auf ein Mindestmaß beschränkt. Dass diese volkswirtschaftliche Leistung jetzt im Nachhinein laufend von den so genannten QUERDENKERN mit ihren total unwürdigen Demos besserwisserisch in Frage gestellt wird, ist der Ausdruck von grenzenloser NAIVITÄT, UNDANKBARKEIT, UNZUFRIEDENHEIT, sowie der MISSACHTUNG unserer demokratischen GRUNDORDNUNG!
Wie in der SZ zu lesen war, soll am 3.10.2020 in Konstanz eine Groß-Demo verschiedener Quer-Denker Gruppen mit bis zu 20.000 Personen und sogar eine Menschenkette von Vaduz bis nach Konstanz geplant sein.
Der heute in der SZ zu lesende FAKTENCHECK in Sachen CORONA-Pandemie mit Postwurfsendung eines Flyers ist wohl der Gipfel der Verständnislosigkeit und Unverschämtheit!
Wer noch immer die Untersuchungsergebnisse aller einschlägigen Institute anzweifelt und in Frage stellt, der sollte Deutschland sofort verlassen und sein Glück in Frankreich, Spanien, USA, Russland, Brasilien und Indien versuchen. Dort können die Ignoranten dann Partys feiern, Spaß haben und alle Freiheiten beanspruchen. Bei uns haben diese Bürger m.E. jeden Anspruch verwirkt. Vielleicht kommen sie dort dann wieder mit einer Gerade-Denker-Demo auf den Boden der Tatsachen zurück!!

R.L.   11.09.2020

 

"QUERDENKER" sollten endlich nachdenken!
Ein Bekannter aus Gerbertshaus erzählte mir heute, sein früherer Hausarzt aus Meckenbeuren sei neulich an Corona gestorben. Man habe ihn nach Freiburg gebracht, wo man ihn aber auch nicht mehr retten konnte. Sein Sohn sei ebenfalls Arzt. Angesteckt habe sich die ganze Familie bei einem Ausflug in Ischgl.
Ein weiterer Hausarzt am Untersee ist ebenfalls an den Folgen von Corana verstorben. Auch ein Arzt aus Vogt musste deswegen um sein Leben kämpfen.

Soll mir jetzt noch einer sagen, die zahlreichen Toten von Bergamo seien wegen der großen Hitze im Frühjahr gestorben!
Dem empfehle ich dann einen Kurzurlaub in Peru, Chile, in Brasilien oder in Indien mit anschließendem Besuch der Massengräber!
Allein nur wegen des sehr guten Gesundheitssystems sind die Fallzahlen bei uns noch relativ niedrig! Das könnte sich aber im Herbst schnell ändern! Man hat inzwischen nachgewiesen, dass dieses Virus unter Tiefkühlbedingungen etliche Wochen, ja sogar Monate oder Jahre länger aktiv bleibt.

Oder ist dies doch auch wieder Panikmache und eine staatlich verordnete Lüge?
Lüften in Schulen im Winter: Wo denn, wie denn? Viele Fenster lassen sich nicht öffnen oder auch nur einzelne Oberlichter kippen. Da müsste man dann schon heizen, was die Maschine hergibt und außerdem allen Schülern nicht nur Mund- und Nasen-Schutz, sondern auch dicke Daunen-Jacken und -Hosen spendieren. Dann könnten sie mit klammen Fingern auf ihrem nicht vorhandenen Tablet herumkratzen.
Diese
"Querdenker" sollten alle schleunigst auswandern, z. B. nach China! Dort könnten sie vielleicht endlich mal "nachdenken". Dem müssten sich Rechtsradikale und Reichsbürger gleich anschliessen. Wer Fremdenhass und antijüdische Gesinnung verbreitet, den brauchen wir hier nicht, - schon gar nicht bei einer neuen Demo in Konstanz!
Wer es nicht ertragen kann, temporär eine Maske zu tragen, die andere schützt, den müssen auch wir nicht ertragen!
Amnesty: Weltweit 7000 Mitarbeiter im Gesundheitswesen an Covid-19 gestorben
https://de.yahoo.com/nachrichten/amnesty-weltweit-7000-mitarbeiter-gesundheitswesen-051823762.html

Mehr als 20 Schulen wegen Corona-Fällen in Frankreich geschlossen
https://de.yahoo.com/nachrichten/mehr-20-schulen-wegen-corona-101857903.html

Die wirre Welt der Querdenker
https://www.youtube.com/watch?v=QZnrdveNgC0

Querdenken: Bitterer Streit ausgebrochen, mit Chef Ballweg mittendrin

https://www.focus.de/politik/deutschland/satanisten-idioten-wie-bei-afd-bei-querdenken-ist-bitterer-streit-ausgebrochen-mit-chef-ballweg-mittendrin_id_12408499.html

Rolf Motz, 04.09.2020

Eine hässliche Bemerkung zur geplanten Menschenkette der „QUERDENKER“ von Bregenz nach Konstanz:
Die kürzeste Entfernung geht mitten durch den See! Mit Neopren-Anzug und Flossen könnte man sich händchenhaltend und schwimmend über Wasser halten.
Das hätte auch noch den Vorteil, dass keinerlei Reichs- und andere Fahnen geschwenkt werden könnten. Schließlich will man sich ja angeblich von Rechtsradikalen und Reichsbürgern distanzieren!

Rolf Motz,12.09.2020

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Intransparenz - Die fragwürdigen Spenden-Tricks der Anti-Corona-Bewegung
https://netzpolitik.org/2020/intransparenz-die-fragwuerdigen-spenden-tricks-der-anti-corona-bewegung/#vorschaltbanner
Forum Langenargen n18.09.2020, 21.09.2020

 

Wir haben Ollis jetzigen Aufenthaltsort gefunden

Ein Ehepaar aus Laimnau, welches seit Jahren die "Rollenden Samariter" betreut, gab den entscheidenden Hinweis. Dieses Ehepaar hatte ca. 5 Jahre lang die Suppenküche am Bahnübergang organisiert und sich um Obdachlose gekümmert. Am Schluss kamen täglich ca. 50 Personen, um ein warmes Essen zu bekommen. Dabei war auch Olli, der seit längerer Zeit unter Brücken nächtigte.
Das Ehepaar bemühte sich vergeblich um eine Unterkunft für ihn und stellte schließlich notdürftig ein kleines Gartenhäuschen zur Verfügung. Auf Grund von Anzeigen aus der Nachbarschaft musste der Obdachlose die Notunterkunft wieder räumen und einige Zeit in einem Zelt bei Minustemperaturen verbringen.
Es begann eine Odyssee von Radolfzell bis Oberschwaben, die schließlich vorläufig im Dornahof Altshausen endete.
Eines Tages erschien der Altshauser Bürgermeister persönlich und geleitete ihn zu einem Wohncontainer mit Heizung, Strom, Wasser und Sanitärbereich.

Irgendwann erschien auch der Redakteuer eines Regionalblattes bei den Eheleuten. Er war  von der Suppenküchen-Einrichtung ganz begeistert und versprach eine ausführliche Veröffentlichung zu erstellen. Als wochenlang nichts  erschien, erkundigte  sich das Ehepaar nach den Hintergründen. Der Redakteur erzählte kleinlaut, dass ihm die Redaktion die Veröffentlichung nicht gestattet habe, weil sie  dem Ruf der Gemeinde geschadet hätte. Geschadet hat eigentlich viel mehr, dass der Bürgermeister fünf Jahre lang es nicht für nötig erachtet hat, bei dieser vorbildlichen Einrichtung vorbeizuschauen. Von der Gemeinde gab es angeblich zu keiner Zeit eine finanzielle Unterstützung. Lediglich die private Krayer-Stiftung unterstützte einmalig.
Das Ehepaar konnte auch nicht länger in Langenargen bleiben, weil die Kosten der Suppenküche nicht mehr tragbar waren, denn Spenden oder Zuschüsse hielten sich in Grenzen.

Die Suppenküche in Langenargen ist Geschichte

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-die-suppenkueche-in-langenargen-ist-geschichte-_arid,10317820.html

Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass der Bürgermeister, der mindestens ein Dutzend zum Teil gut bezahlte Posten bekleidet, es in fast 8 Jahren nicht für notwendig erachtete, die Ärmsten der Armen aufzusuchen.

Forum Langenargen 06.09.2020

 

Der rote Faden bei der Obdachlosen-Problematik in der Amtszeit von Bürgermeister Krafft
Bei Facebook, das damals und vermutlich heute immer noch seine Verantwortlichen im Touristikbüro sitzen hat, wurde am 18.11.2014 von B. H. gefragt:

„Hallo Langenargen: Gibt es schon eine Lösung für OLLI, den Obdachlosen, der in einem Fahrradschuppen bei 4 Grad Celsius hausen muss?“
Wir bitten um entsprechende Hinweise. Wo steht oder stand dieser Schuppen? Was ist aus Olli geworden?
Übrigens:
Beim jetzigen Umzug einer Obdachlosenfamilie erklärte der Integrationsbeauftragte, ein Übernahmeprotokoll wäre nicht notwendig und nicht üblich.
Ganz offensichtlich kennt er die Richtlinien der Gemeinde nicht:
Im Gemeinderatsbeschluss vom 09.05.2016 wird im § 7 die Anlage eines Übernahmeprotokolls vorgeschrieben.
Forum Langenargen 02.09.2020

 

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-christoph-45-bodensee-region-will-fuer-verbleib-des-rettungshubschraubers-in-friedrichshafen-kaempf-_arid,11264251.html

Christoph 45:
Bodensee-Region will für Verbleib des Rettungshubschraubers in Friedrichshafen kämpfen
(AM BESTEN MIT NACHTFLUGFÄHIGKEIT AUFWERTEN, dann sind weitere helfende Einsätze der Luftrettung möglich!)

(Es gibt nämlich in Zukunft in ganz Baden - Württemberg nur zwei nachtflugtaugliche Rettungshubschrauber.)

Die Pläne, den Rettungshubschrauber Christoph 45 von Friedrichshafen abzuziehen, stoßen im Bodenseekreis auf breiter Basis auf Ablehnung. Ein vom Innenministerium Baden-Württemberg in Auftrag gegebenes Gutachten hatte einen Standort im Bereich der Ravensburger Ortschaft Bavendorf empfohlen. (Wer konkret macht solche Überlegungen und gibt dieses honorarpflichtige(?) Gutachten in Auftrag? Und weshalb? Gibt es stichhaltige fachliche Gründe? Aktionismus? Begehrlichkeiten?) Auch Mengen im Landkreis Sigmaringen ist als neuer Standort im Gespräch. MCB-Geschäftsführerin Margita Geiger und Landrat Lothar Wöfle weisen im Gespräch mit der SZ auf Schwachpunkte im Gutachten hin. Zusammen mit der Stadt will man um den Standort am Klinikum kämpfen. (Zu jedem Gutachten gibt es mindestens zwei Gegengutachten.)

„Wir sind dagegen, dass der Hubschrauber vom Klinikum abgezogen wird“, sagt Margita Geiger klipp und klar. Der Standort Bavendorf würde niemandem einen Vorteil bringen, meint die Geschäftsführerin des Medizin-Campus-Bodensee. Markdorf oder Heiligenberg hält sie eventuell für denkbar, wenn es darum gehe, einen größeren Radius in Richtung Alb zu haben und dennoch mit der Luftrettung am Bodensee präsent zu sein. In besagtem Gutachten war kritisiert worden, dass sich die Hälfte des Einzugsgebietes des Hubschraubers auf den Bodensee erstreckt. (Die Bodensee Metropolregion ist wesentlich höher und dichter besiedelt als die Alb. Die Handvoll Minuten Flugzeit von Friedrichshafen nach Ravensburg können kaum ein Argument für die dünn besiedelte Alb sein. Dort wo viele Menschen leben, an zahlreichen großen Industriestandorten und dort wo ein sehr hohes tägliches Verkehrsaufkommen bekannt ist.... genau dort muss im Rettungsfall die Luftrettung nahbei stationiert sein. Alles andere ist ungesund.)

(Eine sofortige Aufwertung würde deshalb die Anschaffung einer Rettungsseilwinde bringen. Es wäre übrigens die Erste in ganz Baden Württemberg.)

Eine Rolle spiele das Wetter, genauer gesagt der Nebel, sagt Geiger. Eine Aussage im Gutachten sei, dass am Bodensee oft nicht geflogen werden könne, weil es zu neblig sei. (Wie bitte, wer kennt nicht den Nebel in RV oder der Alb? Was sagt das Militär hierzu? Dort wird bei Nacht und Nebel geflogen.) Es müsse aber auch geklärt werden, wie das an anderen Standorten, etwa Bavendorf, aussehe. Oder, ob der Nebel einen Start oder eine Landung verhindere. Auch der Zustand der B31 im Sommer, genauer gesagt in wie fern die wichtige Straße dann ausgebaut ist, soll für die Überlegungen eine Rolle spielen.

Stadt, Kreis und Klinikum wollen gemeinsam Stellung nehmen

In das Gutachten sollte laut Geiger außerdem noch das Thema Seerettung einfließen. Wie hoch der Bedarf sei, den Hubschrauber aus Liechtenstein oder St. Gallen auf der deutschen Seeseite einzusetzen, weil der eigene Hubschrauber gerade weiter im Norden im Einsatz sei – auch diese Frage müsse geklärt werden. „Das passiert jetzt schon häufig und wird dann noch häufiger passieren“, sagt Geiger und sei mit zusätzlichen Kosten verbunden. (Es besteht keine Not für solche Planspiele.)

Überhaupt sei eine Verlegung mit hohen Ausgaben verbunden. Vom Lärmschutzgutachten bis zu einem neuen Hangar inklusive Tankanlage, der gebaut werden müsste. „Es ist die Frage, ob die Kostenträger bereit sind, das Geld in die Hand zu nehmen“, sagt Geiger. Nur wenn der Standort im Bodenseekreis bleiben würde, würde das Klinikum das Rettungspersonal weiter zur Verfügung stellen, ein Standort außerhalb des Kreises kommt für Geiger nicht infrage. (Es ist für Unfallopfer höchst sinnvoll die Luftrettung mit dem FN Klinikum zu koppeln!) „Diese Themen müssen noch bearbeitet werden, ehe eine definitive Entscheidung fällt“, sagt Geiger. Bodenseekreis, Stadt Friedrichshafen und der MCB würden in einer konzertierten Aktion nochmal Stellung beziehen beim Land, das am Ende über den Standort entscheiden müsse.

Auch Landrat Lothar Wölfle sieht in dem besagten Gutachten Schwächen. Dass etwa versucht werden soll durch die Verlegung des Hubschraubers die Rettungsfristen der bodengebundenen Rettungskräfte im westlichen Landkreis Ravensburg und im Landkreis Sigmaringen zu verbessern, macht für ihn keinen Sinn. „Ein Rettungshubschrauber ersetzt nicht die bodengebundenen Hilfskräfte“, sagt Wölfle. Bei der Mehrzahl der Rettungsflüge handle es sich um Sekundäreinsätze, das heißt verletzte Personen werden etwa vom Unfallort zu einer Klinik transportiert, nachdem der Ersteinsatz bereits stattgefunden hat. Der Rettungshubschrauber werde auch bei einer Verlegung die Einhaltung der Fristen andernorts nicht wesentlich verbessern, das zeige die Praxis. Für wenige Fälle würde man also den Hubschrauber mit viel Aufwand verlegen. Klar ist laut Wölfle, dass Christoph 45 landesweit die wenigsten Einsätze aller Hubschrauber habe. (Weil auch die Schweizer Hubschrauber-Rettung REGA oder Heli aus München oder Nürnberg angefordert wird.) Dafür habe man mit der hiesigen Verkehrsdichte, dem Tourismus, der starken industriellen Prägung und schließlich den speziellen Einsatzlagen am See auch ein besonderes Gefahrenpotenzial. (Hinzukommen ganzjährig Staus auf der Bundesstraße sowie beschrankte Bahnübergänge. Ärzte warnen: "Bei Herzinfarkt oder Schlaganfall zählt jede Minute!") (Die in Klammer stehenden Bemerkungen sind Kommentar, nicht die des SZ Autors).

  

Forum Langenargen 02.09.2020

 

Satire
In wenigen Tagen findet im Hof der Villa Wahl die feierliche Übergabe des
                              
„Goldenen Pflastersteins" 
an unseren Bürgermeister statt, gespendet vom Königlichen Hoflieferanten. Es besteht strikte Maskenvorschrift und Abstandspflicht. Ein Bläserensemble spielt dazu den Trauermarsch von Chopin. Der Preis ist verbunden mit einem Essen im Café Crematory.
Bei der gleichen Veranstaltung wird der langjährige, treue Mitarbeiter, Herr Stark, mit einem silbernen Mundklebeband für seine unermüdliche Beredsamkeit geehrt
Wir gratulieren heute schon den Geehrten und wünschen weiterhin gutes und erfolgreiches Pflastern!

https://www.youtube.com/watch?v=Bd4zutzUIco

Forum Langenargen 31.08.2020


 

European Energy Awards
Die Auszeichnung in Silber erhielt Langenargen 2018. Seither ist es ruhig geworden.
Das hat auch seinen Hintergrund. Wenn man  LED-Lampen komplett mit Masten neu anschafft, obwohl man es am Eingang zum Noliplatz anders behauptete, statt wie normalerweise üblich, nur den Leuchtkopf austauscht, erreicht man nur eine Amortisationszeit von 40 Jahren bei einer Lebensdauer von 20 Jahren. Wer den Ort mit Pflaster versiegelt und herzlos mit Bäumen umgeht,  steigert die  CO2-Emissionen  und Feinstaubwerte. Wer 66 Dieselbushalte in der Rosenstraße toleriert, spielt mit der Gesundheit der Anrainer. Wer ununterbrochen Tropenholzbänke  bestellt, zerstört den Regenwald Kenias. Jetzt wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses installiert.  Leider  wurde kein Speicher für notwendig erachtet. Der Bürgermeister stand im Schatten?
Forum Langenargen 31.08.2020

 

Forum Langenargen 29.08.2020

 

Bürgernähe
In den letzten Tagen erschien in der Schwäbischen Zeitung eine Veröffentlichung über die Möglichkeiten, im Bodenseekreis sein E-Bike aufzuladen.
In Langenargen haben es der Bürgermeister und die Gemeinde nicht geschafft, innerhalb von fünf Jahren die acht Boxen der vorhandenen Akkuladestationen auszutauschen, da sie für fast alle gängigen Akkus viel zu klein und damit unbrauchbar sind. Sie wurden deshalb ersatzweise dazu genutzt, das Handy aufzuladen oder das Babyfläschchen aufzuwärmen!
Ebenfalls seit fünf Jahren erfüllt der Schadensmelder nicht seinen Sinn. Man hätte ersatzweise das System "Frag mich" aus Friedrichshafen geschenkt haben können, doch der Hochmut und das Eingeständnis einer Fehlinvestition erlaubten es nicht, so werden wir weitere fünf Jahre warten müssen.
Der Bürgermeister hat es dazu inzwischen, wie vorausgesagt, geschafft, das Ratsinformationssystem hinter die Wahlen zu verschieben.

Forum Langenargen 28.08.2020

 

Zu dem Artikel „Jugendliche gestalten Skateranlage mit Graffitis“ In der SZ v. 26.08.2020, A. Heinrich
Zum Motto des Jugendwettbewerbs „Demokratie leben!“: Grundsätzlich ist es ja begrüßenswert, wenn bereits junge Menschen mit Demokratie vertraut gemacht werden.
Hier wird aber etwas geübt, wofür nach Fertigstellung kein weiterer Platz mehr vorhanden sein wird. Also, - wir können das ja überall in der Gemeinde beobachten -, man wird das Geübte an allen denkbaren, anderen Stellen, Hausfassaden, Bänken, Strom-, Telefonverteilern, Unterführungen, am Bahnhof, unter Brücken, an Bushaltestellen usw. fortführen wollen. Schließlich ist man ja nicht umsonst bei „Profis“ in die Lehre gegangen.
Übrigens: Von großer, künstlerischer Qualität zeugen die bisherigen Graffitis in unserer Gemeinde nicht gerade. Es sind eher ungelenke Sprühversuche blutiger Anfänger.
Die Entfernung solcher Schmierereien kostet dann sehr viel Zeit und vor allem auch unser Steuergeld, für dessen Verwendung es weitaus wichtigere Verwendungszwecke gäbe. Gab es dazu jemals einen Hinweis von Herrn Krafft?
Ist das vielleicht auch „gelebte Demokratie“ (O-Ton Krafft), wenn z. B. im Montfortboten keine Leserbriefe zugelassen werden, wenn Richtigstellungen verweigert werden, - ausgenommen ungeprüfte Einlassungen durch den Bürgermeister selbst -, wenn er Anfragen von Bürgern grundsätzlich nicht beantwortet? Er ist „stolz auf den Mut…unserer Jugend im Ort“, („Mut“ wozu?). Dass wir Bürger stolz auf ihn sein können, kann man leider nicht sagen, entgegen all seiner vollmundigen Versprechungen vor seiner Wahl vor acht Jahren zum Bürgermeister!

Forum Langenargen 26. 08.2020

Kommentar:
Auch gelebte Demokratie hat ihre Grenzen, Herr Bürgermeister! Was würden Sie dazu sagen, wenn Ihr regelwidrig geparkter PKW mit Graffiti besprayt würde oder das Rathaus entsprechend verschönert würde?
Es geht nicht an, dass eine kleine Minderheit sich nicht an die Abmachungen und Grenzen der Verantwortlichen hält und Vandalismus betreibt. Wenn die ursprünglich vorgegebene Fläche voll ist, sucht man sich natürlich Ersatzflächen. Man zählte in den letzten drei Jahren stetig zunehmend, inzwischen ca. 70 im Ort verteilte Graffiti, obwohl einige kostspielig versucht wurden zu entfernen, z.B. auch am Kunstwerk von Herrn Domes am Bahnhof. Die Erfahrung zeigt seit Jahren, dass es leider nicht bei der legalen Gestaltung einer vorgegebenen Fläche bleibt.
In Freiburg fing das alles vor 15 Jahren ebenfalls mit geförderten Bemalungen der Unterführungen an. Inzwischen ist dort die Situation restlos aus dem Ruder gelaufen.
Wenn man aus dem Stadttunnel herauskommt, sind beiderseits fast bis an das Zentrum alle Häuser verschmiert. Die dortigen Hausbesitzer haben inzwischen resigniert.
Wofür haben wir eigentlich laut BM mehrere Securities? Wären die 3000 Euro Fördergeld nicht viel sinnvoller eingesetzt, wenn Jugendliche mit dieser Unterstützung den Ort verschönern würden, indem sie die Schmierereien entfernten?
GK. Langenargen 26.08.2020

 

Requiem de Mozart - Lacrimosa - Karl Böhm - Sinfónica de Viena - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=G-kJVmEWWV8&list=RDG-kJVmEWWV8&start_radio=1&t=32&t=32
Das schreckliche Ereignis auf dem See hat uns tief erschüttert. Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen.
Forum Langenargen 23.08.2020

 

Bäume als Wahlwerbung
Wenn der Bürgermeister ab jetzt für jeden Baum aus dem 1000-Bäume-Programm Pate steht, werden wir bis zur Wahl noch einen Wald erleben und 1000 Bürgermeisterfotos bestaunen können.
Im Strandbad wurden zusammen mit der Fällung der 200 Bäume am Schwedi drei gesunde alte Bäume gerodet.  Die Bäume waren zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, wie unzählige Badegäste versicherten. Es gibt nicht einen einzigen Fall, dass Badegäste von brüchigen herabstürzenden Ästen verletzt worden wären. Es gibt aber zumindest zwei Fälle, wo Frauen durch einen Sturz auf einer vereisten, von der Gemeinde zu spät gestreuten Pfütze in Sichtweite des Rathauses schwere Verletzungen davongetragen haben.
Eine Lindauer Baumbegutachterfirma erklärte kurzerhand alle genannten Bäume für fällungswürdig.
Der Nabu wurde unwahrheitsgemäß nicht involviert und die untere Naturschutzbehörde gab auf Grund der Angaben aus Lindau ihr Einverständnis, obwohl sie nie vor Ort war. Nach einem Urteil des Landgerichtes Freiburg, AZ.3964/12, darf der Begutachter nicht der Ausführende sein, demnach war die Anordnung der Gemeinde zur Fällung durch die Lindauer Baumbegutachterfirma nicht rechtskonform.
Nun sollen es als Alibi 10 Jungbäume sein. Die Birken unter den Mammutbäumen im Schlosspark lassen grüßen. (Übrigens ist das vielleicht weltweit die einzige Stelle, an der Birken unter Mammutbäumen gepflanzt wurden). Es wird behauptet, die ausgesuchten Sorten würden besonders resistent gegen Erkrankungen sein. Alle entwickeln jedoch gerne Mehltau und Pilze. Es ist auch sehr fragwürdig zu behaupten, Platanen könnten keine Allergien erzeugen.
Die Ahornblättrige Platane ist giftig und verursacht häufig Allergien.  Die Pollen können allergische Reaktionen wie Heuschnupfen  und Astma auslösen. Die stachelige harte, nussgroße Frucht muss spätestens im Frühjahr von der Liegewiese aufgesammelt werden, um Verletzungen zu vermeiden.

https://www.sat1.de/ratgeber/gesundheit/allergie/platane-maessiger-pollen-schreck

Husten & Ausschlag: Warum Baumpfleger Platanen meiden
https://www.baumpflegeportal.de/baumklettern/baumpfleger-platane-klettern-pflanzenstaub/

Forum Langenargen 25.08.2020

Kommentar:
Das wird der Bürgermeister nicht mehr erleben, dass die neuen Bäume annähernd so viel Schatten spenden wie die gefällten.
Erst fällen, dann kaufen! Das nennt man dann Ankurbelung mittelständischer Betriebe, - und davon profitieren dann gleich mehrere. Für die nächsten Jahrzehnte braucht man jetzt unbedingt noch zusätzliche Sonnenschirme und Sonnensegel. Vielleicht gibt es die auch bei dieser Baumgutachterfirma: Alles aus einer Hand!
Ich wünsche allen Beteiligten gute Geschäfte, incl. „Ökologische Baubegleitung“ !

Rolf Motz 25.08.2020


 

Geopfert auf dem Altar der Bürokratie?

"Bäume sind in Langenargen ein ganz besonderes Thema. [ Nicht nur in Langenargen! ] Als sich die Nachricht verbreitete, dass im heimischen Strandbad mehrere Gewächse der Motorsäge weichen müssen, war die Empörung bei einigen Bürgern groß. [Die Empörung war groß, nachdem im Morgengrauen des Februar die großen Bäume gefällt wurden.] Der Gemeindeverwaltung wurde Willkür und Frevel an der Natur vorgeworfen. Fakt ist, dass nach Aussage von Fachleuten und der Gemeindeverwaltung besagte Bäume nicht mehr standsicher oder so geschädigt waren, dass Badegäste von brüchigen, herabstürzenden Ästen hätten verletzt werden können."["Wären Äste gefallen, hätten dort liegende Badegäste schnell moniert.
So macht es den Eindruck, die "Sicherungsbedenken könnten vielleicht nur vorgeschoben sein. Das erleichtert dem Pächter die Rasenpflege", so ein alteingesessener Strandbadbesucher.]

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-zehn-jungbaeume-im-strandbad-gepflanzt-_arid,11261472.html

"Gewächse" wird es beschrieben. Es waren keine Pflänzle für die Fensterbank. Genauer besagt, standen die Bäume (Pappeln) seit Jahrzehnten im Strandbad. Die zeitnah erstellten Fotos dokumentieren gesunde Baumstümpfe und gesunde Stämme. Regelmäßige Astpflege zählt zum kleinen 1x1, auch im öffentlichen Raum. Ihr ausgewogener Wuchs hatte bisher herrlich kühlen Schatten an heißen Strandbadtagen gespendet. So auch in der Sommersaison vor der plötzlichen Rodungsaktion. Zahlreiche Familien waren täglich im Schatten dieser wunderbaren Bäume gelegen und nicht ein Mal wären mehr als Blätter heruntergekommen. Zudem gehöre es zur Pflege- und Sicherungspflicht solche Bäume an diesen besonderen Standorten regelmäßig und sachkundig zu pflegen. Hierbei können mögliche Äste schnell identifiziert und ggf. beseitigt werden.  Mit einem Fahrzeug mit Teleskopkorb (ähnlich der Feuerwehr) ist eine Beschau schnell durchgeführt.  Eine Regelung, die in 100.000den Bäder, Parks und Alleen seit langen und zuverlässig durch andere Gemeinden praktiziert wird. In Langenargen bevorzugt man evtl. die grobe Hau-Ruck Variante und möchte Tatsachen schaffen? Wie tieftraurig: Erst werden souveräne Baumriesen gefällt und gerodet, dann kleine Bäumle nachgepflanzt. Es dauert ca. 40 Jahre bis sie die Größe der Vorgänger erreicht haben. Cleverle?
Forum Langenargen

 

Öffentliche Ausschreibung
Die Frist bei Ausschreibungen eines Ortbauamtes beträgt normalerweise 35 Tage, elektronisch nur 30 Tage.
Langenargen hat aber seine eigenen Gesetze und verlangt eine Frist von nur 18 Tagen, wobei Wochenenden inbegriffen sind.
Heute, am 22.08. erschien eine öffentliche Ausschreibung für das "Bauvorhaben Friedhof Langenargen-Befestigung Hauptwege und Sanierung Grabfeld A, landschaftsgärtnerische Arbeiten".
Das Angebot soll spätestens bis zum 11.09. um 11 Uhr eingereicht sein. Unseres Erachtens ist eine derartige Ausschreibung ungültig.
Nun fragt man sich, wie ein Bieter alle notwendigen Unterlagen in diesem kurzen Zeitraum beschaffen soll.
Erst einmal muss er die Pläne einsehen, dann benötigt er einen Eignungsnachweis, eine Bescheinigung des Finanzamtes und einen Auszug aus dem Bundesregister. Dazu muss er sich bei der Kommunalverwaltung registrieren lassen.
Weiterhin muss er das Gewerbe anmelden und eine Krankenkassenbescheinigung besorgen. Außerdem bedarf es einer Unbedenklichkeitsbescheinigung bei der Berufsgenossenschaft und eines Nachweises der Kammerzugehörigkeit und eines Auszugs aus dem Handelsregister beim Amtsgericht.
Wenn man weiß, wie schleppend viele Ämter arbeiten, hat der Bewerber keine Chance, denn das Ganze ist eine Farce und es ist keine Kunst vorauszusehen, wer den Zuschlag für diese Arbeiten erhalten wird.

Forum Langenargen 22.08.2020

 
Coronavirus im Europa-Park in Rust: 15.000 Besucher müssen wegen Corona-Fall informiert werden.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.coronavirus-im-europa-park-in-rust-15000-besucher-muessen-wegen-corona-fall-informiert-werden.3e5c87d0-3c1c-4168-b60a-9f045fa687b0.html
Forum Langenargen 21.08.2020

 

Erste repräsentative Coronastudie in Baden-Württemberg: Vier Mal mehr Infizierte als bekannt - Stuttgarter Zeitung
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.erste-repraesentative-coronastudie-in-baden-wuerttemberg-vier-mal-mehr-infizierte-als-bekannt.6c52309e-7310-412e-b4ac-9fecb6d0da91.htm

Forum Langenargen 21.08.2020


 

Inzwischen wurden die aktuellen Daten des Landratsamtes veröffentlicht.
Demnach entfielen auf Langenargen 9 auf, Eriskirch 12, auf Kressbronn 20, auf FN 143, auf Tettnang 37 und auf Meckenbeuren 30 Fälle.

Forum Langenargen 21.08.2020


 

Auf Grund einer aktuellen Studie für BW gibt es jedoch viermal mehr Personen, die eine Infektion durchgemacht haben (Antikörpernachweis).
Es muss also angenommen werden, das es in Langenargen bisher ca. 35-40 Personen waren, ab jetzt mit einer steigenden Tendenz (zweite Welle).
Andere Studien sprechen sogar von zehnmal mehr Infektionen. Demnach wären es in Langenargen in Wirklichleit ca.100 mit Corona infizierte Personen.

Forum Langenargen 21.08.2020

 

Einbahnstraße Montfort Bote
"Was der Bürgermeister sagt, ist immer richtig und muss nicht kontrolliert werden", Aussage einer Redakteurin der SZ.
Im redaktionellen Teil des Montfortboten vom 21. August kommt es nach einem Vorspann zu einem Interview der Redakteurin mit dem Bürgermeister über die Unterbringung einer Flüchtlingsfamilie. Dem Bürgermeister wird hier die Möglichleit einer Stellungnahme eingeräumt, was dem Normalbürger nicht gewährt wird. Die Veröffentlichung im Montfortboten ist im Netz nicht verfügbar.
Ausgangspunkt war bekanntlicherweise ein offener Brief von Altgemeinderat Charlie Maier an den Bürgermeister. Es wird an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass der offene Brief von Charlie Maier nur in der Schwäbischen Zeitung und auf ausdrückliche Rückfrage der Bloggerin E. Krieg von Herrn Maier erlaubt wurde, diesen Brief auch bei ihr zu veröffentlichen. Es wurde aber offensichtlich übersehen, dass wir uns bereits am 15.08. nicht mit einer Kopie auf nachträgliche Anfrage bei dem Verfasser begnügten, sondern den Inhalt ausführlich erläutert haben.
Nun ergibt sich das Problem, dass im Montfortboten jegliche Richtigstellungen grundsätzlich verweigert werden. Der Bürgermeister kann also Unwahres von sich geben und der Betroffene muss hilflos zusehen, wie der Leser fehlinformiert wird. Zynisch wirkt dann der Schlusssatz: "Natürlich ist unser geschätzter Altgemeinderat Karl Maier gerne zu einem persönlichen Austausch eingeladen. Wir bevorzugen offene Türen und offene Gespräche vor offenen Briefen.“
Der Unterschied ist nur, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen ist. Wir selbst haben wiederholt die Erfahrung gemacht, dass es dazu erst gar nicht kommt, weil der Bürgermeister auf Anfragen nicht antwortet.

Forum Langenargen  21.08.2020


 

Der überaus große und wichtige Bericht in der SZ vom 15.08.2020
„Illegale Rodungen schaden uns allen“
und die eindringliche Schilderung auf die Auswirkungen des Weltklimas muss zugleich Warnung an uns alle sein.
Dieser Bericht macht sehr deutlich, wie es um das Weltklima bestellt ist. Wenn auch nur „wenige schwarze Schafe“ (?) für die Kahlschläge in Brasilien verantwortlich sein sollen, so richten sie doch enorme Schäden an, die katastrophale Auswirkungen auf das Weltklima haben. Ist es da noch verwunderlich, wenn Tornados, Wirbelstürme, Erdbeben und Überschwemmungen zunehmend ganze Länder überziehen, irreparable Schäden anrichten und das Klima verändern?
Können wir alle es eigentlich überhaupt noch zulassen, dass aus rein ökonomischen Gründen Menschen, die Natur und Tierwelt oft unwiederbringlich ausgelöscht werden?
Gehört die SCHÖPFUNG nur einigen wenigen oder nicht der ganzen Menschheit?
Haben die Verursacher noch immer nicht begriffen, dass nur die Natur den CO2-Ausstoß nachhaltig begrenzt?
So absorbieren Bäume jedes Jahr viel mehr Kohlendioxid aus der Luft als Sojafelder es tun (Verwendung oft als Tierfutter)!
Kann die EU weiterhin Emissionen von 58 Millionen Tonnen, die zwischen 2009 und 2017 durch Rodungen im Amazonas u. Cerrado zu Gunsten von Soja-Anbau freigesetzt wurden, verantworten? Diese Menge entspricht immerhin knapp acht Prozent des in Deutschland im Jahr 2018 ausgestoßenen Treibhausgases!
Müssen täglich zusätzlich 16-mal Dieselbusse mit entsprechendem Co2-Ausstoß durch den Ortskern fahren, obgleich sie häufig leer sind?
Ist die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik und Chemikalien noch länger zu verantworten?
Sind die menschlichen und klimatischen Auswirkungen der vielen Kriege weltweit noch hinnehmbar?
Können wir es uns leisten, mit den uns allen anvertrauten Ressourcen der Welt weiterhin so verantwortungslos umzugehen?
Wäre es nicht schon längst an der Zeit, auf teure Rohprodukte wie etwa Tropenholz etc. zu verzichten und nicht für die unnötige Herstellung von Bänken, wie in der Gemeinde Langenargen, zu verwenden?
Aber leider zeigt sich auch hier der Umgang mit der Natur durch sinnlose, willkürliche Rodungen zum Schaden von uns allen!
Ist es nicht an der Zeit, dass wir uns jetzt selbst hinterfragen und jeder an seiner Stelle erkennt, dass alle Güter der Erde nicht unendlich sind?
So erfreulich das Engagement von „fridays for future“ auch sein mag, ist hier nicht die Weltgemeinschaft zum Handeln aufgerufen?
Können wir überhaupt noch guten Gewissens mit der Natur und Umwelt so verantwortungslos umgehen? Ich meine Nein!
Der weltweite Beitrag kann nur sein, dass sowohl die EU als auch die Bürger schnellstens allem Einhalt gebieten, was zum Schaden der Menschheit ist.

R.L.    18.08.2020

Nachtrag:

Wenn hier auch nur von wenigen „schwarzen Schafen“ die Rede ist, so darf keinesfalls unerwähnt bleiben, dass der diktatorische Präsident von Brasilien Jair Bolsonaro in unannehmbarer Weise ein „WELT-NATURERBE total egoistisch für sich in Anspruch nimmt und damit die ganze Weltgemeinschaft nachhaltig schädigt.
Seine egoistischen und dirigistischen Maßnahmen sind für die ganze Welt eine unermessliche Gefahr, weil die Regen- und Tropenwälder Brasiliens einschließlich Ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt ein entscheidender Indikator für das Weltklima sind!
Frage: Kann sich die gesamte Menschheit einen so derartigen und unermesslichen Raubbau auf unserem Globus weiterhin gefallen lassen?
Oder wäre nicht spätestens jetzt ein Zeitpunkt geboten, diesem äußerst makabren Verhalten ein sofortiges Ende zu gebieten
Hier ist die Völkergemeinschaft aufgerufen, diese unfassbare Zerstörung der für uns alle lebenswichtigen Naturreservate, mit wirksamen Sanktionen sofort zu beenden.
Die Uhren stehen fünf vor zwölf, ein Weiterso darf es keinesfalls mehr geben.

R.L.   19.08.2020


 

Jedes Jahr das gleiche Spiel
Dem Bürgermeister werden ausgesuchte Fragen gestellt, die er auch scheinbar zufriedenstellend beantwortet.
Nur die Kenner entdecken schnell etliche Unstimmigkeiten. Die SZ druckt kritiklos das Gesagte ohne Nachprüfung ab.
Richtigstellungen werden verweigert. Somit bekommt der Leser ein völlig einseitiges, oft auch falsches Bild, außer er liest z.B. das Forum Langenargen.

Das Sommerinterview, SZ v. 17.08.2020
Eine kurze Frage nach dem Virus ganz nebenbei, eine fast noch kürzere Antwort auch nebenbei.
Jetzt nach Monaten wissen wir, dass auch unser Ort nicht von dem Virus verschont geblieben ist und das sogar mehrfach. Die Bevölkerung wurde also ganz gezielt im Unklaren gelassen. Galt das auch für die Gemeinderäte?
Der Bürgermeister maßte sich also an, über unseren Kopf hinweg über unser Schicksal zu entscheiden. Weil gezielt keinerlei Aufklärung erfolgte, hatte das natürlich ganz bedrohliche Konsequenzen. Die Bürger wurden zunehmend unvorsichtiger. Wir hatten mehrfach auf die Gefahr und Bedeutung der Aerosole hingewiesen, denn sie tragen die Viren bis zu 10 Meter weit. So versteht man auch die hohen Infektionszahlen auf Schlachthöfen und in Kirchen.

Ansteckungsrisiko im Innenraum — Welche Maßnahmen dagegen wirken

https://www.schwaebische.de/ueberregional/panorama_artikel,-infektionsrisiko-steigt-in-geschlossenen-raeumen-was-am-besten-schuetzt-_arid,11259098.htm
Dauert nur Minuten, bis Corona-Aerosole im Büro verteilt sind
https://www.wiwo.de/technologie/forschung/coronavirus-es-dauert-nur-minuten-bis-corona-aerosole-ueberall-im-buero-verteilt-sind/26082728.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Die Versammlungen in der Turnhalle und im Münzhof hätten nicht stattfinden dürfen, genauso wenig auch die kulturellen Münzhofveranstaltungen.
Das Gleiche gilt eigentlich auch für den Marktverkauf. Die langen Warteschlangen mit ungenügendem Abstand und oft ohne Mundnasenmasken vor den Bäckereien zeigten das Unwissen und die Sorglosigkeit der Bürger. Die Luxustoiletten hätten wegen ganz erheblicher Hygienemängel geschlossen werden müssen. Auch das Strandbad bedeutet eine gewisse Gefahr. Die gesetzlichen Vorgaben hinken oft weit hinterher. Zur eigenen Sicherheit sind die Erkenntnisse der Wissenschaftler, z. B. auc über Aerosole, maßgeblich. Das Verhalten des Bürgermeisters war nach Ansicht vieler Bürger grob fahrlässig und zeugte von seinem Unwissen, gepaart mit Egoismus und Verantwortungslosigkeit.  Fürsorgepflicht war ein Fremdwort.
Auf die wirtschaftliche Lage der Gemeinde angesprochen, sagte er: „Wirtschaftlich geht es uns sehr gut, wir haben die Verschuldung konsequent ab- und die Rücklagen ausgebaut“. Der Bürger muss aber wissen, dass die erwähnten Rücklagen nichts anderes sind, als die Gelder, die schon seit Jahren für die Instandsetzung der Tiefgarage, der Schloss- und Ufermauer vorgesehen und hinterlegt worden sind. Es handelt sich dabei um eine Summe von ca. 6 Millionen Euro, brutto.
Nun eine Richtigstellung zu seinen Ausführungen über das Seegras und die Algen: Es ist unwahr, dass nur an den Hafenein- und Ausfahrten gemäht werden darf.
Am 22.07.2018 erschien im Südkurier eine ausführliche Veröffentlichung des hiesigen Seeforschungsinstituts mit dem Titel: „Problem Seegras“.
Danach ist es auch in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit den Landratsämtern erlaubt, außerhalb von Häfen und Strandbädern zu mähen und zu säubern.
Befragt zur Lage beim Tourismus, kam die lapidare Antwort, dass die Auslastung momentan zufriedenstellend sei.
Vor vier Tagen sind die Halbjahreszahlen 2020 der gewerblichen Vermieter veröffentlicht worden (Siehe unter Tourismus). Sie reichen bis Ende Juni.

Im Juni betrug die Auslastung 51 %! Viel erschreckender sind jedoch die Zahlen der Ankünfte (Minus 42,9%) und der Übernachtungen (minus 50,7 %). Bei den Übernachtungen ist das Minus sogar mehr als doppelt so hoch als das Minus im gesamten Bodenseekreis (minus 23,6 %)!!!
Das beweist, dass es nicht nur am Coronavirus lag, denn durch Covid-19 waren alle Seegemeinden gleichermaßen betroffen.
Wir haben uns dazu bereits unter „Tourismus“ ausführlich geäußert.
Warum unterschlägt der Bürgermeister diese Zahlen? Es sind, so weit bekannt, die schlimmsten Zahlen der Nachkriegszeit (natürlich waren Ferienwohnungen relativ mehr gesucht, aber auch auf Kosten der Hotelbetten).
Wir stellen fest, dass seit Einführung der EBC die Gästezahlen auch ohne Covit-19 ständig nach unten gingen.
Wir sind überzeugt, dass das unter anderem an der höchsten Fremdenverkehrsabgabe Deutschlands liegt.

Es gibt auch Positives zu berichten:
Auf Grund unseres Hinweises, dass wir im Gräbenen VI im Falle, dass Hochhäuser gebaut würden, ein Bürgerbegehren initiieren würden, ruderte der Bürgermeister auf vier Stockwerke zurück. Außerdem deutete sich jetzt statt einer Verdichtung eine Verdünnung an.
Forum Langenargen   17.08.2020

Bitte beachten Sie auch unseren Beitrag: Schockierende Tourismuszahlen
unter "Tourismus"

Forum Langenargen 16.08.2020


 

Offener Brief an Bürgermeister Krafft
Sehr geehrter Herr Bürgemeister,
wenn beim Sommerinterview die Redakteurin der Schwäbischen Zeitung nicht gezielt nach dem Vorkommen von Coronaviren in Langenargen gefragt hätte, wüssten wir es immer noch nicht. Ich war über Ihre Antwort ziemlich geschockt. Monatelang hatte ich immer wieder die Homepage der Gemeinde studiert, dazu auch den amtlichen Teil des Montfortboten, gelegentlich auch den Aushang am Rathaus. Ich habe auch Leute befragt, die es hätten wissen müssen. Offensichtlich wurden wir Bürger aber für unmündig angesehen. Auf der Homepage wurde versprochen, dass wir auf dem Laufenden gehalten würden. Ich fühle mich getäuscht und bin ehrlich enttäuscht. Wo bleibt hier die vielbeschworene Transparenz und Bürgernähe?
Ihre Argumentation ist sicher die, dass die Bürger panisch würden. Das Problem des Datenschutzes kann es nicht sein, da keine Namen genannt werden. Durch das Verschweigen wurde und wird den Bürgern die Möglichkeit genommen, sich zu entscheiden, ob sie ein bestimmtes Risiko, zum Beispiel die Teilnahme an einer geschlossenen Veranstaltung oder Baden an der Malerecke und im Strandbad eingehen, und wie sie mit der Schutzmaske und den Abständen umgehen. Wenn man die Langenargen betreffenden Zeitungsfotos der letzten Wochen ansieht, kommt einem das Grausen, das betrifft sowohl die Abstandshaltung als auch die Masken. Natürlich hat sich schleichend eine Sorglosigkeit eingeschlichen und genau das ist so gefährlich.
Herr Bürgermeister, Sie haben uns keinen Gefallen getan, ganz im Gegenteil!
Die Verfasserin ist uns bekannt.

Forum Langenargen   18.08.2020

 

  Satire 

Vorschlag für preiswertes Wohnen im ehemaligen Atombunker
Wohnen extrem mit Alleinstellungsmerkmal, doppelstöckig, Abenteuerfeeling, kostensparend, ohne aufwändige Abrisskosten, gut geeignet auch als Zweitwohnung (steuerfrei). Weil sich der Bauträger hier die schwierige Entsorgung der Fruchtsaftbehälter sparen könnte, käme er potentiellen Interessenten sicher auch mit einer günstigen Miete entgegen!
Man müsste nur noch die Stirnseite der Behälter öffnen und stattdessen eine Einstiegstür (evtl. auch einen Vorhang) und ein kleines Fenster einbauen. Zugang über eine kleine Leiter. Alles ist äußerst pflegeleicht, da der Innenraum emailliert ist. Wenn demnächst die übrigen Räume als Tiefgarage Verwendung finden, ist es nur ein sehr kurzer Weg zum eigenen Auto oder zur Bushaltestelle, - und im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung ist man hier im Atombunker absolut sicher untergebracht.
Unser Bürgermeister könnte hier mal mit seinen Kindern und einer befreundeten Familie doppelstöckig probewohnen, - solange er noch im Amt ist.
Platz gibt es hier für insgesamt 48 Familien mit fließendem Kalt-, Warmwasser und Stromanschluss. Sogar eine eigene Quelle ist vorhanden! Möglicherweise ist das sogar eine Heilquelle, - man müßte nur das Wasser untersuchen. Im oberen Stockwerk des Gebäudes haust ein religiöser Fernsehsender, der könnte auch evtl. schnell eine heilige, Wunder erzeugende Heilquelle zaubern. Im Nu wäre Langenargen dann ein Wallfahrtsort, zumindest endlich ein Kurort!
Als Alternative bietet sich diese extravagante Behausung auch an zur Belebung des brachliegenden Tourismus.
Dank aufwändiger Luftfilterung ist auch die Ansteckungsgefahr mit Coronaviren auf ein vernachlässigbares Minimum beschränkt!

Forum Langenargen 16.08.2020

 

Algenteppiche

Wir hatten vor 2 Jahren ausgiebig und Ende Juli nochmals kurz über die Algenteppiche am DRLG berichtet. Aus aktuellem Anlass möchten wir nochmals darauf zurückkommen.
Wir trafen vor zwei Wochen eine langjährige Mitarbeiterin des Seeforschungsinstituts und unterhielten uns über die Problematik. Sie bestätigte die Aussagen des Herrn Rennebart bezüglich der Ungefährlichkeit , solange sich keine Blaualgen daruntermischen.
Sie sah aber zurzeit ein ganz anderes Problem. Unter den Algen befinden sich massive Felder von Seegras, die einen Schwimmer durchaus in Bedrängnis bringen können. Sie wies uns auch auf den kurzen Film im Südwestfernsehen hin. In diesem Film wurde das Seegras überhaupt nicht erwähnt. Leider kam das Filmteam etwas spät, da die Grünflächen schon deutlich reduziert waren. Mit der Nixe, (die wir gut kennen), die für die Kamera demonstrativ in die grüne Suppe stieg, möchte keiner tauschen. Es gibt in Langenargen erheblich sauberere Badestellen.
Vor zwei Jahren hatten wir eine Kollegin des Gesundheitsamtes gefragt, ob sie bei diesen Algenteppichen gesundheitliche Bedenken habe. Sie antwortete: Nicht wegen der Grünalgen selbst, sie könne aber nicht ausschließen, dass sich in dem gärenden Schlamm krankmachende Bakterien entwickeln könnten. Aus diesem Grund würden zum Schutz der Allgemeinheit an bestimmten Punkten regelmäßig Proben entnommen. Man solle deshalb die Aussage, das Baden im Algenschlamm sei harmlos, relativieren.
Die Allgenbriketts sind eine nette Idee. Sie erinnern an die getrockneten Kuhfladen in Afrika und Indien.

Was alles mit Algen inzwischen möglich ist zeigt folgender Link:

Algen: Der Rohstoff des 21. Jahrhunderts
https://www.welt.de/wirtschaft/article144702768/Algen-der-Superstoff-des-21-Jahrhunderts.html

Nachtrag:
Im Sommer 2014 gab es gewaltige Algenprobleme und zwar handelte es sich dabei um die  gefährlichen Blaualgen  

Vorsicht: Algenteppich treibt vor Langenargen
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-vorsicht-algenteppich-treibt-vor-langenargen-_arid,10082712.html

Forum Langenargen   19.08.2020