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Bürgermeinungen 2020

Die Zuschriften sind so aufgelistet, dass sich die neuesten Meinungen meist oben befinden
(Sortierung neu nach alt).

 

 


Wichtiger Hinweis: Bitte lesen Sie auch unseren Kommentar zur Fällung von 9 Bäumen am Heckenweg
unter „Ärgerlich 2020“

Forum Langenargen 08.08.2020

 

Wir hatten Besuch  von  Außerirdischen

Sie haben im grünen Flächenausgleich ein neues Langenargen ohne Asphalt  und ohne Pflaster entworfen
.
Endziel ist  die  Verbindung zur Grünen Achse. Das ist die ultimative Lösung!

R. L.

Forum Langenargen 04.08.2020

 

In Lindau wurde eine Seekuh gesehen!
Vor zwei Jahren hatten wir ausführlich das Seegras- und Algenfiasko beschrieben.
Wir berichteten damals auch, dass einige Gäste aus der Unteren Seestraße wegen der stinkenden Brühe abgereist sind. Auch das Gesundheitsamt war involviert. Wir schlugen den Kauf einer gebrauchten Seekuh vor, die sich innerhalb von 10 Tagen amortisiert hätte. Es nutzte alles nichts! Man wollte das Problem einfach aussitzen und musste dann hilflos zusehen, wie sich die Lage immer mehr verschlechterte.
Die treuen Gäste, die jetzt trotz Corona kamen und die höchste Touristikabgabe Deutschlands bezahlten, bekamen kein einziges der vielen Versprechungen eingelöst.
Zug und Bus war ihnen verständlicherweise zu riskant. Es blieb nur das Strandbad. Nun mussten sie feststellen, dass die grüne Masse täglich immer näher rückt und der Gestank immer penetranter wird. Wahrscheinlich ist die "Seekuh" längst ausgebucht und die Anrainer müssen jetzt, soweit möglich, selbst Hand anlegen. Die meisten "Seekühe" vermögen auch Schwemmholz zu räumen, sodass sie auch natürlich außerhalb der Algenzeit eingesetzt werden können.
Der Bürgermeister ist offensichtlich völlig überfordert. Er fürchtet natürlich um seine angeblichen Ersparnisse, die er zur Wahl präsentieren will.

Forum Langenargen 03.08.2020

R.L. 01.08.2020


Gemeinsam waren wir stark
Frau Stegmann, die Geschäftsführerin der DBT, gab neulich zu, dass der nicht freiwillige Wechsel von der Chipkarte zur Papierkarte bei der EBC die Kosten von 180.00 Euro auf 30.000 Euro, also um das Sechsfache gesenkt hat. Das war nicht ihr Verdienst, sondern einzig und allein das Verdienst der couragierten Bürgerin Annette Pfleiderer mit erheblicher Unterstützung des Forums Langenargen und der GUM Uhldingen-Mühlhofen
Forum Langenargen 06.08.2020


Der feine Unterschied
Was unterscheidet die Bürgermeister-Stellenausschreibung von Langenargen von den Üblichen im Land?
In Langenargen steht die Mitteilung, dass der Amtsinhaber erneut antritt, ganz oben, üblicherweise ist das sonst der letzte Satz (siehe z.B. Salem).
Forum Langenargen 06.08.2020

 

Bürgernähe
Im Montfortboten 32/33 sieht man anlässlich der Neueröffnung des Strandbad-Cafés ein Foto mit Bürgermeister Krafft.
Vom Parkplatz vor dem Strandbad bis zur Baracke, in der die Obdachlosenfamilie lebt, sind es keine 100 Meter. Wäre das nicht eine spontane Gelegenheit gewesen, diese Familie aufzusuchen und zu überprüfen, ob sie wirklich menschenunwürdig untergebracht ist?
Scheut er die Wahrheit?
Forum Langenargen  07.08.2020


 

"Zoff um Zustand der Notunterkunft", SZ vom 04.08. 2020
Es ist lobenswert, dass die Redakteurin, Frau Poimer, sich endlich der Thematik angenommen hat, leider jedoch aber nur als nüchterne Beschreibung eines Eklats in einer Gemeinderatssitzung ohne jegliche Empathie für die Betroffenen.
Ihr Außenfoto der Baracke ist eher eine Schönfärberei und zeigt absolut nichts von dem eigentlichen Problem hinter den Wänden. Auf der Rückseite der Baracke hätte sie z. B. den wochenlang nicht abgeholten, überquellenden Müll demonstrieren können oder auch die undichte, stinkende Toilette im Inneren.
Warum hat sie die acht Personen nicht aufgesucht und mit ihnen deren Nöte besprochen?
Warum hat sie nicht die katastrophalen Wohnverhältnisse zum Beweis bildlich dokumentiert?
Nur so hätten die Leser beurteilen können, ob die Unterbringung tatsächlich „menschenunwürdig" ist, denn die nüchterne Außenbetrachtung gibt den Lesern ein nichtssagendes, völlig falsches Bild. Ein Besuch bei der Familie mit einer Dokumentation der Wohnverhältnisse wäre noch jederzeit möglich.
Man wird den Eindruck nicht los, dass es Frau Poimer mehr um die Diskussionen bei der Gemeinderatssitzung, als um die betroffenen Menschen selbst ging.
Wie kann der Bürgermeister sich an dieser Bezeichnung stören, wenn er nie selbst vor Ort war und sich nie mit eigenen Augen überzeugt hat?
Inzwischen war übrigens das Gesundheitsamt da und hat sich selbst ein Bild von der Situation gemacht. Dabei wurde auch eine Fotodokumentation erstellt.
Wie die Verhältnisse praktisch unverändert seit dem Auszug der Vorgängerfamilie sind, können Sie unter „Ärgerlich“ vom 17.07.2018 mit Bild und Text ersehen.
Eigentlich hätte man erwartet, dass die Verantwortlichen nach all den Jahren eine Generalsanierung in Angriff genommen hätten, da die im letzten und in diesem Jahr geplanten Investitionen bei weitem nicht ausgeschöpft wurden und somit genug Geld vorhanden sein müsste. Wo ist das „C“ bei der CDU geblieben?
Eines muss man Frau Poimer jedoch wenigstens zugutehalten, dass sie den Bürgermeister zum Schluss mit den folgenden Worten vom 12.11.2014 zitierte:
"Die Baracke ist weder qualitativ, noch quantitativ geeignet, Menschen angemessen unterzubringen".

Forum Langenargen 04.08.2020

 

Aeorosole als Corona-Überträger? Ein Experte klärt über den aktuellen Wissensstand auf | WEB.DE

https://web.de/magazine/news/coronavirus/aeorosole-corona-uebertraeger-experte-klaert-aktuellen-wissensstand-34952584
Forum Langenargen   06.08.2020

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Corona-Pandemie: Alle 15 Sekunden stirbt ein Infizierter - NRW plant Masken-Bußgeld

https://www.focus.de/gesundheit/news/corona-pandemie-corona-pandemie-alle-15-sekunden-stirbt-infizierter-nrw-plant-bussgeld_id_11991715.htm
Forum Langenargen   06.08.2020
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Das ist auch unsere Meinung!
Forum Langenargen   02.08.2020

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Der kleine Unterschied
Wo liegt die angebliche Freiheitsbeschränkung durch das Tragen einer Maske, die nachgewiesenermaßen hauptsächlich Andere schützt?
Genauso gut könnten die Vorschriften zum Tragen eines Motorradhelms, eines Fahrradhelms oder eines Sicherheitsgurts als Freiheitsbeschränkung betrachtet werden.
Dagegen gab es jedoch noch nie eine Protestveranstaltung in Berlin, Stuttgart und anderswo. Der Unterschied ist, dass letztere Maßnahmen die Träger selbst schützen!
Ich darf z. B. auch nicht splitternackt durch die Stadt laufen. Wenn ich das mache, werde ich bestraft. Wenn man so will, ist auch das eine Einschränkung meiner persönlichen Freiheit. Meines Wissens hat dagegen aber noch nie jemand geklagt.

Forum Langenargen 06.08.2020


Ungereimtheiten
Es wurde schon mehrfach bemängelt, dass bei Abstimmungen im Gemeinderat nicht darauf geachtet wurde, ob vielleicht der eine oder andere befangen war.
So z. B. zweimal geschehen bei der Abstimmung zur Verlängerung des Kooperationsvertrags mit der DBT, so wieder neulich geschehen bei der Thematik Gräbenen VI und aktuell bei der Diskussion über die Bepflasterung oder Asphaltierung auf dem Friedhof.
Die diesbezügliche Regelung ist in der Landes-Gemeindeordnung (GemO) §18 genauestens definiert.
Warum haben wir eine Gemeindeordnung, wenn sie regelmäßig missachtet wird? Warum wird von Herrn Bitzer und dem Bürgermeister nicht peinlichst auf deren Einhaltung geachtet? Warum reagieren noch nicht einmal die benachteiligten politischen Gruppen? Vor einigen Tagen meldete sich ein Bürger und machte uns darauf aufmerksam, dass die genannten Abstimmungen allesamt rechtswidrig waren, man aber ein Jahr Zeit habe, Widerspruch einzulegen.
Unverändert zu früheren Jahren erkennt man bei der CDU einen deutlichen Fraktionszwang. Die Bürger erkennen keine individuellen Meinungen. Arme Demokratie!
Ein weiteres Ärgernis sind die deutlich zunehmenden, nicht öffentlichen Gemeinderatssitzungen. Sie weisen auf fehlende Transparenz und Verschleierung hin. Die Öffentlichkeit ist ausgegrenzt. Auszug aus dem Paragraph 35 der Gemeindeordnung:

"Nicht öffentlich darf nur verhandelt werden, wenn es das öffentliche Wohl oder berechtigtes Interesse Einzelner erfordern. Die in nicht öffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse sind in der nächsten öffentlichen Sitzung im Wortlaut bekanntzugeben, soweit nicht das öffentliche Wohl oder berechtigte Interessen Einzelner entgegenstehen."
Wir können uns an kein solches Ereignis erinnern.
Es ist auch kein Geheimnis, dass diese Sitzungen oft missbräuchlich genutzt werden, um Unstimmigkeiten zu beseitigen, um anschließend in der Öffentlichkeit geschlossen auftreten zu können.

Dringende Empfehlung an die Gemeinderäte*innen, an Herrn BM Krafft und an Herrn Bitzer:
Studieren Sie endlich einmal die Gemeindeordnung, insbes. § 18, damit es nicht immer wieder zu solch unzulässigen Abstimmungen infolge Befangenheit kommt!

Dies ist auch Unterrichtsstoff im 1. Semester an der Verwaltungsakademie!

Forum Langenargen   02.08.2020


 

Offener Brief an Bürgermeister Achim Krafft
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
was wird aus dem Schlossareal? (eine herabgestürzte Steinplatte lässt sich mit entsprechendem Gerät innerhalb weniger Stunden heben).
Was wird aus der Schlossmauer? Seit 2012 wird dringend eine Sanierung angemahnt.
Was wird aus der Tiefgarage? Wir warten seit 7 Jahren!
All dies kostet inzwischen ca. 6 - 7 Millionen Euro. Wo ist diese Summe hinterlegt?
Man spricht stattdessen von einem gegenwärtige Kassenstand von 3,9 Millionen Euro. „Außerdem wäre noch Geld auf der Seite“.
Wenn das nicht eine Mogelpackung ist:
Mit aller Gewalt werden seit Jahren dringende Sanierungen in Millionenhöhe verschoben, um vor der erhofften Wiederwahl ja nicht ins Minus zu geraten. Dabei müsste es Ihnen längst klar sein, dass sich gerade diese Verschiebungen durch weitere teure Kostenanstiege bitter rächen werden.
Aber Sie hoffen ja, wiedergewählt zu werden, was inzwischen sehr fraglich ist. Dann könnten Sie weitere 8 Jahre ungehindert an allen Ecken und Enden pflastern und Ihre unausgereiften Pläne schmieden (siehe Feuerwehrhaus).
Doch irgendwann müssten Sie bei der Tiefgarage und der Schlossmauer Farbe bekennen.
Sollten Sie aber, wie erwartet, verabschiedet werden, wäre es unlauter und ziemlich verantwortungslos, der Nachfolgerin bzw. dem Nachfolger einen finanziellen Scherbenhaufen zu hinterlassen.
Forum Langenargen 02.08.2020


Mit Zahlen jonglieren oder mit Hütchen spielen
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-trotz-corona-haushaltssperre-nicht-notwendig-_arid,11252386.html
Es ist journalistische Sorgfaltspflicht, die Zahlen der Haben-Seite mit denen der Soll-Seite gegenüberzustellen. Wie schon im Vorjahr wurden bisher weniger als ein Drittel der geplanten Investitionen eingesetzt! Inzwischen schlägt der Investitionstau  bei der Tiefgarage und der Schlossmauer mit 6 -7 Millionen Euro zu Buche.
Die anderen großen Investitionen wie das Bauhofhauptgebäude, die Ausweichhalle für das  Feuerwehrgebäude, die Hallensanierung im Bauhof die Manipulationsfläche, der Friedhof und der vorgesehene Grunderwerb sind auch noch nicht bezahlt. Das weiter zu erwartende große Defizit bei der Gewerbesteuer wird sich  in der zweiten Jahreshälfte deutlicher bemerkbar machen. So hat der Artikel keinen soliden Informationswert.
... wie staubwischen im Kohlebergwerk.
Forum Langenargen 01.08.2020

 

Corona-Test: Erster Passagier am Flughafen Friedrichshafen positiv getestet

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Rund 50 Gäste nach Fest im Kreis Kleve positiv auf Corona getestet

https://web.de/magazine/news/coronavirus/50-gaeste-fest-kreis-kleve-positiv-corona-getestet-34941430

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WHO: Rekord bei Neuinfektionen - 292.000 Fälle binnen 24 Stunden | WEB.DE

https://web.de/magazine/news/coronavirus/who-rekord-neuinfektionen-292000-faelle-binnen-24-stunden-34942652

Forum Langenargen 01.08..2020


Schwimmende grüne Ausgleichsflächen in Langenalgen
Nachdem die Gemeindeflächen weiter fleissig mit Asphalt und Pflastersteinen versiegelt werden ( jetzt auch der Friedhof)
hatten findige Köpfe die geniale Idee für grüne Ausgleichsflächen auf dem Wasser?

Zum Glück übertragen die Fotos den Kloakengestank nicht.

  

Forum Langenargen 31.07.2020

 

Teure Blauäugigkeit
Die Problematik mit der Tiefgarage am Feuerwehrhaus und die groteske Planung für den Schuttabladeplatz neben dem Bauhof zeigen die Blauäugigkeit der Verantwortlichen.
Bei der Planung für das Feuerwehrhaus hätte man sich zu allererst mit den Tiefgarageneignern auseinandersetzen müssen. Jetzt wird das Pferd von hinten aufgezäumt und führt wahrscheinlich zu langwierigen und kostspieligen juristischen Auseinandersetzungen.
Bekanntlich lag langjährig zum Teil kontaminierter Schutt auf einem Lagerplatz im Landschaftsschutzgebiet auf der Höhe. Eines Tages wurde die Gemeinde aufgefordert, diese illegale Situation zu beenden. Groteskerweise entschloss man sich völlig blauäugig, die Manipulationsfläche in unmittelbare Nähe des Bauhofes zu verlegen und zwar genau in ein Landschaftsschutz- und Wasserschutzgebiet. Man war sich der Sache so sicher, dass man sogar dafür 400.000 € im Haushalt einplante. Seit 2 Jahren wird nunmehr kontaminierter Bauschutt am Sportzentrum zwischengelagert. Man hatte aber wohl nicht mit der ablehnenden Beurteilung durch das Landratsamt gerechnet. Möglicherweise entsteht die Manipulationsfläche nunmehr im Bauhofgelände.

Forum Langenargen 31.07.2020

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Diese Blauäugikeit gab es schon bei seiner früheren Gemeinde in Rainau und hat dort sehr viel Ärger hinterlassen:
Man hätte uns warnen sollen !
2011 und 2012 warb Bürgermeister Krafft bei seinen Rainauer Bürgern für den Abschluss von Verpachtungsverträgen mit einer Windenergiefirma für mehrere Windräder im sog. Aspenfeld. 2013 verließ er dann den Ort in Richtung Langenargen. 2015 wurden die dortigen Bürger von einem Gutachten überrascht, aus dem hervorging, dass das Gebiet nicht für Windräder genutzt werden dürfe, da es Horste von windkraftgefährdeten Roten und Schwarzen Milanen beherberge. Sein Nachfolger musste das Projekt aufgeben und das Geld des Betreibers war weg. Auch hier wurde schon gehandelt, ohne sich vorher zu erkundigen, ob alles geprüft und abgeklärt ist.
In Rainau Windkrafträder in Langenargen Hochhäuser!. Hat Herr Krafft überhaupt ein Heimatgefühl?

Forum Langenargen 05.08.2020

 

Menschenunwürdig
Bei der letzten Gemeinderatssitzung kam es zu einem kleinen Eklat, als Gemeinderat Pfänder von der grünen Liste im Zusammenhang mit der Unterbringung der Obdachlosen in der Baracke am früheren Tennisplatz von der Empfindung einer menschenunwürdiger Unterbringung sprach.
Der Bürgermeister verbat sich, sichtlich erbost diesen Begriff, mit einem drohenden Unterton und bezeichnete ihn als sehr gewagt. Niemand seiner Parteifreunde wagte, ihm zu widersprechen.
Er hat, soweit bekannt ist, bis zum heutigen Tag die Obdachlosen nicht aufgesucht und sich selbst ein Bild von den Zuständen gemacht.
Ist es nicht menschenunwürdig, wenn 8 Personen in zwei Räumen hausen müssen, das Bad abgesperrt ist und für diese 8 Personen nur eine Dusche und ein Handwaschbecken zur Verfügung stehen?
Ist es nicht menschenunwürdig, wenn man die zwei Räume mit Unmengen von Schaben teilen muss und mehrere Wochen warten muss, bis der Abfall abgeholt wird?
Ist es nicht geradezu zynisch, die seit vielen Jahren völlig heruntergekommene "Notunterkunft" damit rechtfertigen zu wollen, dass durch das Bürgerbegehren über die "Höhe"  die Schaffung neuen Wohnraums verhindert wurde?
Wenn nicht schnellstens etwas geschieht, werden wir das Gesundheitsamt informieren!
Forum Langenargen  31.07.2020


 

MANTRAS GEGEN MERKEL, QUERDENKER-DEMO IN RAVENSBURG
Der Artikel in der SZ Vom 28.07.2020, betreff wie oben, darf so keinesfalls unwidersprochen bleiben.

Die QUERDENKER-DEMO von Weingarten nach Ravensburg mit Demonstranten ohne Abstand und Maskenpflicht spricht bereits für sich. Wenn dann auf großflächigen Transparenten noch zu lesen ist:
DENKPFLICHT STATT MASKENPLICHT muss doch dem einigermaßen normal denkenden Bürger der Atem stocken. Ist es überhaupt noch erklärbar was in den Köpfen von Menschen vor sich geht, die sehenden Auges in Ihr eigenes Verderben rennen? Aber nicht nur das, sie nehmen durch ihren grenzlosen Egoismus und die eigene Dummheit auch die Gefährdung und das Leben aller Mitmenschen in Kauf!
Kann der normal denkende Bürger eine derartige Verhaltensweise überhaupt noch tolerieren?
Hat CORONA ihr Urteilungsvermögen schon so beeinträchtigt, dass ihnen jegliches Maß an Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt abgeht?
Machen sich solche Leute auch keine Gedanken über die wirtschaftlichen und globalen Folgen dieser Pandemie, auch für sich selbst?
Sind nicht sie diejenigen, die am schnellsten zur Linderung der fatalen Folgen einer neuen Corona-Ausbreitung die Hilfe des Staates (aller Bürger) einfordern?
Kann die eindeutige Antwort da nicht nur lauten: Wer sich sein Grab selbst schaufelt, fällt wohl hinein? Jede Hilfe von außen ist hier dann fehl am Platze!
Total unglaublich ist aber die Aussage des evangelischen Pastors Christian Stockmann (Christen im Widerstand), der dafür wirbt, in Gottesdiensten laut zu singen, weil es ungefährlich sei und Masken abzulehnen, weil diese die Gesundheit der Menschen gefährdeten!!
In YouTube-Videos sagt Stockmann, niemand könne nachweisen, dass überhaupt ein Virus im Gange ist „oder dass überhaupt jemand in diesem Land erkrankt ist“?
Seine Aufforderung, nur Gott zu gehorchen, und der habe nichts von Abstands-Geboten gesagt.
Stockmann rief mit Verweis auf die Geschichte von David und Goliath auch dazu auf, dem Feind furchtlos entgegen zu treten; weiter sagte er, die Mehrheit hat nicht immer recht. Er zog wie bereits an anderer Stelle den Vergleich der Corona-Maßnahmen zum Nazi-Deutschland von 1933! Dazu erübrigt sich m. E. jeder weitere Kommentar. Diese Aussage ist mehr als beschämend und zeigt sehr deutlich die Gesinnung dieses Mannes. Dass die übrigen Querdenker seine Thesen in Bezug auf die Corona-Beschränkungen unterstützten und zum aktiven Widerstand gegen die Auflagen aufriefen, auch mit der Bereitschaft, etwaige Bußgelder gerne zu bezahlen, zeigt auch deren Gesinnung.
Hier muss sich die geistig noch normal denkende Bevölkerung fragen, wo leben wir eigentlich, wenn solche Chaoten versuchen, eine weltweite Pandemie zu leugnen. Leute wie Pastor Stockmann vergiften das momentan sowieso äußerst sensible Corona-Klima in einer unfassbaren und keinesfalls mehr hinnehmbaren Weise.
Sie beleidigen jeden evangelisch gläubigen Christen und damit die ganze Religion!
Ein Fazit kann hier nur lauten: Der sofortige Ausschluss aus der evangelischen Kirche und Bestrafung wegen Volksverhetzung!
Abschließend werden Sie beim Lesen dieses Berichtes auch feststellen, dass sich die Teilnehmer der QUERDENKR-DEMO über das Wissen und die Erkenntnisse des RKI und anderer bedeutenden Virologen besserwisserisch hinweg setzen und die katastrophalen Folgen einer herannahenden 2. Welle ignorieren.
Dem muss mit aller Macht und Widerstand, sowie gesundem Menschenverstand schnellstens Einhalt geboten werden.
Niemals darf unser Land von einer derartig schwachsinnigen Querdenker-Demo vergiftet werden. Auch ihr müssen die Grenzen einer Demokratie eindeutig vor Augen geführt werden. Wer damit nicht einverstanden ist, sollte m.E. die deutsche Staatsbürgerschaft abgeben und das Land verlassen.

RoLö 30.07.2030

Unser Kommentar
Vorschlag:  Der verantwortungslose Dummschwätzer, Pfarrer  Stockmann, sollte jeweils  einen Monat in den USA und einen Monat in Brasiliens  Armenviertel verbringen und in beiden Ländern mit christlicher Nächstenliebe auf  einer Intensivstation für Coronakranke arbeiten. Wenn er dann immer  noch nicht in sich geht, können wir ihn noch nach Kalkutta vermitteln.
Forum Langenargen 01.08.2020

 
Da steht jemand seit Jahren über dem Gesetz, - und keiner schreitet ein, alle decken den gutsherrschaftlichen Stil unseres Schultes!                                                            
                                                                              
Alle für den Einen !
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz dürfen vom 01. März bis zum  30. September keine Baumfällungen durchgeführt werden.
Die Gemeinde Langenargen strickt sich eigene Gesetze und verweigert diesbezüglich  jegliche Auskünfte.
Forum Langenargen 29.07.2020

 

Achtsamer Umgang auch mit Bäumen
Damit hätten wir manchen Baum retten können !
Fällen und roden war gestern!  Heute können auch große Bäume umziehen !
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.nagold-stadtentwicklung-baeume-ziehen-um.dd4bddb9-9013-43d6-b038-8d8a02be1c3e.html
Forum Langenargen 28.07.2020


Wer hat Probleme über Jahre wachsen lassen?
Wer zwecks Parkraumbeschaffung an der kleinen Turnhalle Bäume opfert, bei der Villa Wahl einen idyllischen Garten vernichtet und am Heckenweg Apfelbäume und einen Grünstreifen verschwinden lässt, fährt in der Tat rückwärts. Unter den vielen Worthülsen und Schaumblasen des Bürgermeisters fällt ein lapidarer Satz besonders auf: "Wir müssen die Sanierung der Schlossgarage ins Auge fassen" (Ins Auge fassen kann man vieles! Manches geht dabei auch ins Auge. Daher kommt vielleicht das Sprichwort: "Da redet ein Blinder von der Farbe"). Nicht ins Auge fassen, sondern machen. Seit sechs Jahren besteht Handlungsbedarf. Tatkräftige Macher hätten so etwas für die Gemeinde schon längst professionell erledigt! Vor genau sechs Jahren hörte sich das viel dramatischer an und führte sogar zu einem dringlichen Gemeinderatsbeschluss.
Weshalb hatte der damalige Gemeinderat seine Pflicht und Verantwortung nicht wahrgenommen? So wurde das über viele Jahre verschleppt und nun kostet die Sanierung plus Ausfälle von Parkgebühren wesentlich mehr. Parken die ca. 100 Autos täglich während der Sanierung dann in der Tiefgarage unterm Schloss? Da gibt es keine und zudem ist die Bausubstanz der Schlossmauern ebenso aus jahrelangem "vor- sich-herschieben" marode. Hier könnten ebenso  schnell drei Millionen Euro Steuergeld in die Sanierung fließen. Millionenschäden als Bilanz eines Bürgermeisters, der den Mut hat, sich für die Wiederwahl zu bewerben. In Summe hat er für Langenargen nur mangelhafte Referenzen hinterlassen. Bürgermeister Krafft warnte mit den Worten: "Der Zahn der Zeit nagt mit großen Schritten an der Tiefgarage. So darf man in den nächsten Jahren mit hohen Unterhaltungsaufwendungen rechnen, da die Fahrbahnauflage voraussichtlich mit einem aufwendigen Verfahren behandelt werden muß". (Wieder nur leere Worte, gemacht wurde in dieser Sache nichts!) Gemeinderat Jörg Waldvogel präzisierte "jahrelang hat man versäumt, die Tiefgarage einer grundlegenden Untersuchung zu unterziehen. Das Hauptproblem sei das, was wir Bewehrungskorrosion durch Chlorideintragung nennen. (Hier würden baulich Verantwortliche "Gefahr im Verzug" sagen und umgehend sichern und sanieren.) Im Winter wird Streusalz durch die Autos eingetragen, welches gnadenlos in die Bewehrung eindringt. Dadurch löst sich der Stahl bzw. die Armierung, was schließlich die Stabilität der Tiefgarage in Frage stellt. Bürgermeister Krafft betonte, man müsse schnellstens handeln, um eine weitere Kostensteigerung zu vermeiden. Die Räte waren sich einig, dass Handlungsbedarf bestehe und ein Gutachten erstellt werden müsse. Es gingen wieder drei Jahre ins Land und die Schäden und Kosten wuchsen überproportional. Im Mai 2017 erschien dann ein Artikel in der SZ mit der Überschrift "Millionenkosten Tiefgarage muss saniert werden". Die Sanierungskosten wurden auf 2,2 Millionen Euro netto geschätzt, inzwischen dürften die Kosten bei drei Millionen Euro brutto liegen. Die Sanierung würde einen einjährigen Wegfall von 155 Parkplätzen, entsprechend 90 000 Euro Verlust an Parkgebühren bedeuten. Erneut wurde vom Gemeinderat erhöhte Dringlichkeit erkannt. Passiert ist jedoch weitere drei Jahre nichts. Jetzt ereignete sich das Wunder von Langenargen. Die Dringlichkeit ist nach Jahren verblasst ("ins Auge fassen"). Oder ist es gar kein Wunder, sondern berechnetes Kalkül? Da die Verwirklichung dieses Projekts in Konflikt mit dem geplanten Investitionsstau gerät, müßten die Haushaltszahlen um drei Millionen Euro nach unten korrigiert werden. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Sanierung der Schlossmauer.

Liebe Leute, schaut wie mit euren Bedürfnissen und wie mit eurem Geld umgegangen wird! Fragen Sie sich etwa nicht, weshalb Steuern, Abgaben und Gebühren stetig steigen? Wem haben all die anderen Baumaßnahmen in der Gemeinde bisher genutzt? Mit dem amateurhaften Zaubertrick, künstlich über Jahre Probleme zu schaffen und sich dann als "Lösung" anzubieten, da frage sich jeder bitte, ob er denn für dumm verkauft werden solle.

Forum Langenargen 27.07.2020

 

Die Unvernunft einiger Bürger zollt ihren Tribut

Coronavirus: Zweite Welle? Lauterbach: "Es sieht tatsächlich so aus"

https://web.de/magazine/news/coronavirus/michael-kretschmer-lauterbach-zweite-corona-welle-deutschland-34921060

Forum Langenargen 26.07.2020

 

Wir möchten ausdrücklich darauf aufmerksam machen, dass die Gesetzgebung mit ihren Verordnungen hinterherhinkt.
Wenn von nur 1,5 Meter Abstand die Rede ist, sind die wichtigen Erkenntnisse über Aerosole noch nicht annähernd berücksichtigt.
Das gilt ganz besonders auch für die nächste Gemeinderatssitzung am 27.07.2020.
Forum Langenargen 26.07.2020

 

Wiederwahl ?
Wenn, wie gerade geschehen, Frauen, die sich noch aus früheren Zeiten kennen, inzwischen aber seit Jahren über Kontinente verstreut, wie in Australien, Asien und USA leben, spontan, praktisch kostenlos und ohne großen Aufwand eine Videokonferenz ins Leben riefen, dann fragt man sich, wieso der Bürgermeister für seine Sitzungen dazu nicht in der Lage ist und es in seiner anscheinend erbärmlichen Hilflosigkeit vorzieht, die Teilnehmer und deren Kontaktpersonen einer erheblichen Gefahr für die Gesundheit auszusetzen.
In einer Art Torschlusspanik peitscht er in der nächsten Gemeinderatssitzung am 29.7. (ohne Bürgerfragestunde!) 26 Tagesordnungspunkte durch. So etwas hat es in den Seegemeinden wohl noch nie gegeben. Dazu gehören aber leider nicht die Tiefgarage und die Sanierung der Schlosss- und Hafenmauer.
Viele Bürger meinen, das sei gezieltes Handeln, um schnell unter Vorwand des Zeitdrucks und ohne Widerspruch, alle seine Pläne durchziehen zu können.

Forum Langenargen 26.07.2020

 

Nächtliche Hubschrauberrettung
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Hans-Ulrich Rülke, dem Fraktions-Vorsitzenden und
Spitzenkandidaten der FDP im Landtag. Wir durften ihn vor mehr als zwei Jahren persönlich kennenlernen.
Wir hatten ihn gebeten, dafür einzutreten, dass die skandalöse Situation bei der nächtlichen Hubschrauberrettung
in Baden-Württemberg geändert würde. Anfang 2018 gab es in BW keinen einzigen Rettungshubschrauber mit
einer Nachtflugerlaubnis.
Herr Dr. Rülke intervenierte bei Innenminister Strobel und bekam mit Verzögerung die Antwort, man müsse dazu
erst eine Strukturanalyse machen! Im Oktober 2018 kam dann die Meldung, man habe nun in Villingen-
Schwenningen einen derartigen Hubschrauber stationiert (für ganz Baden-Württemberg !!).
Es stellte sich aber heraus, dass dieser in einer Nacht nur 1,3 Mal starten durfte. Dr. Rülke ließ nicht locker
und erkundigte sich immer wieder nach dem Verbleib des Strukturanalysegutachtens. Nachdem dieses nach
fast zwei Jahren endlich fertig war, wurde die Veröffentlichung immer wieder hinausgezögert.
Jetzt, nachdem Herr Dr. Rülke nochmals energisch anmahnte, erklärte sich das Innenministerium bereit,
die Ergebnisse in den nächsten Tagen zu veröffentlichen.

Bis zum heutigen Tag gibt es in ganz Baden-Württemberg keinen einzigen Rettungshubschrauber mit einer Seilwinde.
Wir hatten der Gemeinde vorgeschlagen, eine Winde zu spenden. Mit minimalem Werbeaufwand wäre der Ort
so positiv in die Schlagzeilen gekommen und hätte dazu beigetragen, Menschenleben zu retten.
Ein paar Pflastersteine und sechs zusätzliche Tropenholzbänke waren jedoch viel wichtiger.
Auch hier hat Dr. Rülke Hilfe angeboten.

Anmerkung: Uns fiel schon früher auf, dass die Redakteure der SZ den Dr.-Titel meistens unterschlagen.
Wir bekamen schon die abenteuerlichsten Erklärungen dafür.
Interessant ist nur, dass bei Chefredakteuren andere Regeln gelten.

Forum Langenargen   25.07.2020


 

Sehr wichtig
Unbedingt lesen, damit Sie sich genauestens überlegen, ob Sie in der nächsten Zeit nochmals eine Veranstaltung besuchen
werden wie die Gestrige, und ob die Kinder und Enkel möglichst früh wieder in die Schule sollen.
Schutz vor Corona-Infektion: Zu viele Aerosole im Raum bemerken

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/schutz-vor-corona-infektion-zu-viele-aerosole-im-raum-bemerken-16871981.html

Forum Langenargen  23.07.2020

 

Hand aufs Herz
Hat je schon einer erlebt, dass er um den Friedhof herum keinen Parkplatz bekommen hat?
Zuletzt blieben immer noch die Plätze entlang der Bahn. Es wäre jedoch sicherlich von Vorteil, wenn dort ein Verbot für Caravans ausgesprochen würde.
Man wusste zwar, dass am Heckenweg zusätzliche Parkplätze geschaffen werden sollen, das wahre Ausmaß war aber nicht bekannt.
Im Gemeinderat war von Parkierungsarbeiten entlang des Heckenwegs die Rede und dabei entzündete sich eine heftige Diskussion über die entsprechende Versiegelung.
Als die Anwohner morgens aus dem Fenster schauten, glaubten sie ihren Augen nicht zu trauen. Der der bisher grüne Randstreifen zwischen Heckenweg und Friedhof war plattgemacht und neun Bäume, davon vier voll tragende Apfelbäume waren vom Erdboden verschwunden. Das Ganze erinnert an die Versiegelung rings um die Villa Wahl.
Die Erhaltung der Bäume mit Lücken für jeweils vier Autos wäre entschieden besser gewesen.  Den früheren Zustand kann man eindrucksvoll auf Google Earth sehen.
Warum hat man die Obstbäume nicht belassen? Dazu hätte man demnächst, statt die Apfelbäume zu vernichten, die kinderreichen Flüchtlingsfamilien vom Ende des Heckenwegs zur Ernte einladen können. Hier liegt wieder einmal ganz eindeutig ein Verstoß gegen das Landschaftsschutzgesetz vor, denn eine Baumfällung wäre erst im September erlaubt gewesen. Statt einer öden Pflasterwüste hätte man wie gesagt eine aufgelockerte Parksituation schaffen können. 
An einer Stelle endet die zu versiegelnde Fläche direkt an einem durchsichtigen Maschendrahtzaun. Direkt dahinter liegen die Gräber. Die Angehörigen haben deshalb keine Möglichkeit mehr zur Besinnung und Einkehr. Man kann nur hoffen, dass nachträglich noch eine schützende Hecke gepflanzt wird.
Das dafür aufgewendete Geld hätte man viel dringender für die Einsegnungshalle und die Toiletten verwenden sollen.

Heckenweg nach dem Kahlschlag

Heckenweg vor dem Kahlschlag

Ausschnitt aus Google Maps - Friedhof, Heckenweg: Wie es einmal war.

Forum Langenargen 23.07.2020

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Uns erreichte ein weiterer Hinweis einer Anwohnerin
Ich war heute Morgen kurz am Friedhof und habe dort mit dem zuständigen Arbeiter wegen der Bäume gesprochen. Nur so viel: Er antwortete auf meine Frage, warum die Apfelbäume denn wegmussten. Es kämen ja neue Bäume, aber Obstbäume müssten halt gepflegt werden, das sei nicht geschehen…..Meine Interpretation: es gibt jetzt pflegeleichte Plastikbäume.

Unser Kommentar:

Plastikbäume würden dann auch sehr gut zu dem verlogenen Mäntelchen „Klimabündnisgemeinde“ passen.
Übrigens, seit Jahren erntet der NABU auf verschiedenen Streuobstwiesen im Gemeindegebiet Boskop und andere alte Obstsorten unter reger Teilnahme von Frauen, Männern und Kindern. Man hat sogar öfters mal Apfelsaft gepresst, der dann auch u. a. an Gemeindeangestellte verteilt wurde. Sicherlich hätte man auch diese zwei Bäume gerne noch abgeerntet.
Vorschlag: Wenn es schon um den angeblichen Pflegeaufwand geht, dann sollte man auch überlegen, ob man nicht die gesamte Friedhofshecke aus Plastik macht
(Stichwort: Pflegeaufwand reduzieren, Kosten sparen)!

Forum Langenargen 23.07.2020

In der Zwischenzeit konnten wir im Montfortboten einen Plan einsehen, auf dem zwischen geparkten Autos auch Bäume zu erkennnen sind.
Es dürfte sich um ein paar kleine, junge Bäumchen aus dem 1000 Bäume-Programm handeln, die mindestens 10 jahre
brauchen, bis sie ein wenig Schatten werfen. Apfelbäume werden es aber wegen der angeblichen unzumutbaren Pflege nicht mehr sein.

Forum Langenargen 24.07.2020

 

Das Schild am Ortseingang mit der Bezeichnung „Klima-Bündnis-Gemeinde“ ist eine Farce.

Wenn man den ganzen Ort mit LED-Lampen verunstaltet, obwohl sie eine Amortisationszeit von 40 Jahren bei einer Lebenszeit von nur 15 bis 20 Jahren haben, dann ist das Ganze doch eine lächerliche Milchmädchenrechnung, um nicht Täuschung zu sagen.
Seit Jahren wird der Ort mit Tropenholzbänken zugestellt. Obgleich der Bürgermeister mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass mit jeder Bank ein Stückchen afrikanischer Urwald verloren geht, bestellt er rücksichtslos weiter. Die Zusammenhänge mit der Klimaverschlechterung und den schlechten Lebensbedingungen für Lebewesen interessieren ihn überhaupt nicht. Die geplante grüne Achse ist ihm deswegen sehr willkommen. Viele Bürger haben die Grüne Liste gewählt, weil sie voller Hoffnung waren, sie könnten mit deren Hilfe dem Einhalt gebieten. Sie sind inzwischen sehr enttäuscht worden, vor allem auch, wenn sie an die Versiegelung der Villa Wahl, des Arbonplatzes und des Heckenweges entlang des Friedhofs denken. Es wurde hingenommen, dass Birken unter Mammut- und Ginkgobäume gepflanzt wurden und heimlich Abschnitte eines Biotops gerodet wurden, um Platz für Jungbäume aus dem 1000 Bäumeprogramm zu schaffen.
Man hört immer wieder noch die Meinung, das Tropenholz sei doch zertifiziert gewesen. Der inzwischen weltbekannte Regenwaldfachmann Markus Mauthe sagte anlässlich eines Treffens bei der Mundologia in Freiburg:
"Die Zertifikate aus Kenia sind nicht viel mehr wert, als das Papier, auf dem sie gedruckt sind".
Jeder kann inzwischen erkennen, von welch miserabler Qualität die Holzanteile sind. Es war sogar bei einigen Bänken schon mehrfach ein Austausch erforderlich.
Immer wieder hört man, so hässliche und abstoßende Holzflächen hätte man am ganzen See entlang noch nicht gesehen.

Forum Langenargen 22.07.020

Ergänzung:
Am Zugang zum Noliplatz steht ein großes Schild, das darauf hinweist, dass die Gemeinde die dortigen Laternen im Sinne der modernen LED Technik umgerüstet hat.
Bei genaueren Recherchen kam heraus,  dass nicht nur die Leuchtkörper ausgetauscht wurden, sondern die gesamte Leuchte mit Mast. Der Betrachter wird also getäuscht.
Alte große Bäume gegen junge Bäumchen zu tauschen, ist ebenfalls ein Irrweg. Die großen Pflaster und Asphaltfächen beschleunigen die Erderwärmung.
Die 56 großen zusätzlichen Dieselbusse  im Sommer sind unerträglich und echte Klimakiller.

Forum Langenargen 23.07.020

 

Einwohnerversammlung am 21.07.2020
Gratulation!

Die ca. 75 teilnehmenden Bürger haben offensichtlich begriffen, dass bei der sog. Einwohnerversammlung
ein Missverhältnis zwischen der Wichtigkeit der Themen und der Gefahr für die eigene Gesundheit und von
Kontaktpersonen bestand. Sie wollten auch die Rücksichtslosigkeit des Bürgermeisters nicht noch unterstützen.
Wir hoffen sehr, er hat den Hinweis begriffen, und hoffen das auch für einige Gemeinderäte*innen.
Es zeigte sich auch, dass nicht alle einen Mundschutz trugen. Wir finden das unverantwortlich, der
Bürgermeister hätte eingreifen müssen.
Wäre, wie vorgeschlagen, die gesamte Präsentation live in die Haushalte übertragen worden, hätten sich
Tausende ohne jegliches Risiko informieren können.
Es wäre sogar ein Chat möglich gewesen. Der Redakteur der SZ spricht von 100 Anwesenden.
Offensichtlich ware es 75 Einwohner, der Rest Mitglieder des Gemeinderates bzw. Rathausmitarbeiter und
Betreuer der Technik.
Forum Langenargen 22.07.2020

 Auf dem Foto in der Digitalausgabe der SZ sieht man entsetzt, dass die meisten Teilnehmer keine Schutzmaske
tragen.
Offensichtlich gab es keine Aufsicht. Der Bürgermeister hätte darauf hinweisen müssen.
 Man sieht aber auch ein anderes Problem und zwar eine Lücke im Datenschutzgesetz. Normalerweise dürfte
in dieser Situation niemand einfach in die Menge fotografieren,ausser man ist Journalist. Diese nutzen die
Erlaubis gnadenlos aus, im aktuellen Fall werden  die Uneinsichtigen bloßgestellt.
Herr Heinrich von der SZ wurde beim Bürgerbegehren selbst einmal fotografiert und zwang anschließend
denjenigen mit Drohungen, die Aufnahmen zu vernichten. Seine Berichterstattung   ist mit großer Vorsicht
zu genießen, da er, wie wir erfahren haben, vor nicht allzulanger Zeit auf seiner Homepage unter Referenzen
den folgenden Satz veröffentlicht hatte: " Ein zuverlässiger Partner der Gemeindeverwaltung".
Weiterhin gehört er in letztet Zeit zu den häufigsten "Likern" auf dem Facebook-Acount von Bürgermeister Krafft.
Forum Langenargen 24.07.2020

 

Seit gestern findet sich die Präsentation zur  Einwohnerversammlung auf der Homepage der Gemeinde unter aktuellen Meldungen

Forum Langenargen 21.07.2020

 

Wir mussten von einer Bloggerin Erstaunliches erfahren
Im Zusammenhang mit der Frage nach Wohnraumbeschaffung für Obdachlose behauptete der Bürgermeister, der Versuch dafür zwölf gemeindeeigene  Mietwohnungen am Mooser Weg zu bauen, hätte aus bekannten Gründen leider nicht realisiert werden können. Damals hatte man jungen Familien mit Kindern Hoffnung gemacht. Es war keine Rede davon, dass die gemeindeeigenen 12 Wohnungen für Obdachlose vorgesehen waren. Der BM und die Verantwortlichen haben die jungen Familien anscheinend getäuscht, was in diesem Fall besonders verwerflich ist.
Forum Langenargen 20.07.2020

 
 
Wie ernst die Lage ist, zeigt der Bericht der FAZ, der unser Wohngebiet  betrifft
Trotz allem glaubt der Bürgermeister eine Einwohnerversammlung abhalten zu müssen.
Betreff: Corona in Friedrichshafen: Gefahr der Urlaubsheimkehrer

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-in-friedrichshafen-gefahr-der-urlaubsheimkehrer-16870874.html

Forum Langenargen 22.07.2020


Covid-19: Wie Sars-CoV-2 das Gehirn angreift - Spektrum der Wissenschaft

https://www.spektrum.de/news/wie-sars-cov-2-das-gehirn-angreift/1750808#Echobox=1594652916?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
Forum Langenargen 19.07.2020

 
Eilmeldung 9 Uhr
Schock an mehreren Schulen: In  FN wurden 6 neue Fälle gemeldet.
Insgesamt gibt es bisher 19  Infizierte, Ende offen. Etwa 200  Personen  mussten in Quarantäne.
Forum Langenargen 19.07.2020


Friedrichshafen: Bis zu 200 mögliche Corona-Fälle an Häfler Schulen:
Sechs Schülerinnen haben sich bei einer privaten Geburtstagparty infiziert | SÜDKURIER Online

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/friedrichshafen/haefler-gymnasium-meldet-einen-corona-fall-in-der-kursstufe;art372474,10565028?wt_mc=newsletter.skwww.nlchef.nllink

Es muss in den nächsten Tagen erfahrungsgemäß mit weiteren Fällen zu rechnen sein.
Dazu kommen noch vier Infizierte in Lindau wobei die Auskünfte sehr zurückhaltend sind.
Sowohl das  Landratsamt Friedrichshafen als  auch das von Lindau üben sich in Geheimniskrämerei.
Forum Langenargen 17.07.2020


"Wenn es die Entwicklung erfordert, kann die Veranstaltung  kurzfristig abgesagt werden"
(Bürgermeister am 06.06. 20 in der SZ)
Nach § 20a der Gemeindeordnung müsste  diesbezüglich eigentlich der Gemeinderat tätig werden.
Dieser Fall ist nun eingetreten. Mal schauen, ob der Bürgemeister sein Versprechen hält!

Forum Langenargen 18.07.2020


Leserbrief einer besorgten Bürgerin
Ich las im Montfortboten, dass im Münzhof das"Flaggschiff" wieder in Fahrt kommt.

Das ist ja ungeheuerlich. 150 Personen am selben Abend !!!
Der Mund-Nasenschutz darf nach dem Platznehmen ABGENOMMEN werden !!
Welcher Schwachsinn !!
Haben die noch nichts von AEROSOLEN gehört???
Warum dürfen diese Menschen mit ihrer großen Inkompetenz solche Beschlüsse machen???
Selber sitzen sie mit Masken am Tisch und lassen sich fotografieren und dann sowas. Ich muss auf so vieles verzichten, damit ich meine Mutter und mich nicht gefährde, bin froh, dass ich jetzt nach Monaten mal wieder zum Arzt kann, weil momentan die Gefahr, angesteckt zu werden, nicht so hoch ist. Kann mir in Folge von Kurzarbeit keine Konzertkarten leisten. Aber ich kann wenigstens ohne Bedenken zum Einkaufen gehen, natürlich alles MIT MASKE...
Und jetzt sagt mir mein Hausarzt, er könne nicht dafür garantieren, dass in 3 Wochen wieder ein Lockdown stattfindet, weil die "Flaggschiffe wieder in Fahrt kommen" !!!
Ich kann da nur sagen: Dummheit pur und Rücksichtslosigkeit.
Man weiß doch, wieviel Masken bewirken können. In asiatischen Ländern wurde z.T. kein Lockdown gemacht, Maske getragen, außer beim Essen und Schlafen, die haben genau die gleich guten Werte, wie wir und keine Nachteile!!
Es gibt jetzt neueste Studien darüber!
Lassen sich die Veranstalter nicht von kompetenten Fachleuten beraten?
Warum sagt hier niemand was gegen so einen Bürgermeister ??
Ich habe schon ans Rathaus geschrieben, ich bekomme nicht mal eine Bestätigung, dass jemand meine Zeilen gelesen hat
Mfg

Carolin Moser, LA    17.07.2020


                                       
Die Einwohnerversammlung mit etlichen Risikopersonen am kommenden Dienstag ist
Russisches Roulette! 

Inzwischen gibt es mehrere neue Fälle von Infizierten an den Friedrichshafener Schulen.
Wer kann jetzt noch garantieren, dass es nicht auch Kontakte nach Langenargen gibt?
Sind die Zug- und Busverbindungen virenfrei?

Erneute Corona-Fälle an Friedrichshafener Schulen bestätigt:
https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-corona-faelle-an-mehreren-schulen-in-friedrichshafen-bestaetigt-_arid,11246788.html

Forum Langenargen 17.07.2020

Satirische Betrachtung: Ach wo! Es dürfte bekannt sein, das jedes Virus an der Gemeindegrenze halt macht. Also auch wenn Eltern, Lehrer und Schüler tagsüber in FN sind und in LA wohnen, so belassen sie selbstverständlich jedes Virus in seinem Heimatort. Natürlich wird es bei privaten Treffen von Kindern und Erwachsenen in LA nicht weitergegeben.
Forum Langenargen 17.07.2020


 

Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt  (Wag the dog - Roberto de Niro & Dustin Hofman)

Landesrecht BW § 20a GemO | Landesnorm Baden-Württemberg | - Einwohnerversammlung |
Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (Gemeindeordnung - GemO) in der Fassung vom 24. Juli 2000 | gültig ab: 01.12.2015

"(2)
Der Gemeinderat hat eine Einwohnerversammlung anzuberaumen, wenn dies von der Einwohnerschaft beantragt [?] wird.
Der Antrag muss schriftlich eingereicht werden und die zu erörternden Angelegenheiten angeben, ....
der Antrag darf nur Angelegenheiten angeben, die innerhalb der letzten sechs Monate nicht bereits Gegenstand einer Einwohnerversammlung waren."

http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=GemO+BW+%C2%A7+20a&psml=bsbawueprod.psml&max=tr
Forum Langenargen 17.07.2020

 

Nur noch fünf Tage bis zur sogenannten Einwohnerversammlung in der Turnhalle
und dann hat die Selbstgefälligkei eines Egoisten gesiegt! Der Hofstaat nickt dazu. Was wird die Hofberichterstattung tun?
Alle wissen offensichtlich nicht, dass es im Bodenseegebiet eine gewisse Dunkelziffer Infizierter gibt, weil nicht flächendeckend getestet wird.
Zugelassen sind von mehreren Tausend Einwohnern wegen der Coronavorgaben nur 150 Personen und auch diese nur unter Gefahr für Leib und Leben.
Haben die Verantwortlichen noch nie von Aerosolen gehört?
Die Viren in den viel wichtigeren Aerosolen kümmern sich nicht um 1,5 Meter Abstände und um den oft viel zu dünnen Mundschutz. Sie schweben für Stunden in der Luft und verteilen sich mehrere Meter weit.
Ist der Begriff Einwohnerversammlung nicht eine Farce für Uninformierte?
Es wurde auch versprochen, die Unterlagen für die jeweiligen Themen würden vorab im Internet stehen. An dieses Versprechen glauben wir schon lange nicht mehr.
"Es soll geprüft werden, ob eine Aufzeichnung und spätere Ausstrahlung der Versammlung in Frage kommt". Vier Tage vorher sollte man das inzwischen entschieden haben! Offensichtlich befürchtet man, dass dann deutlich weniger Besucher kommen werden.
Die Planung für die Grünachse ergäbe für den Bürgermeister eine hochwillkommene Gelegenheit, endlich weitere Tropenholzbänke, LED-Leuchten und Bäume aus dem 1000 Bäume Programm unterzubringen. Vielleicht denkt er auch noch an gepflasterte Wege!

"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt". - Immanuel Kant.

Corona-News: Mehr als 200.000 Infektionen in Deutschland - "Ballermann" auf Mallorca wieder dicht - Berliner Morgenpost
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article229241572/Corona-News-Mallorca-Ballermann-Schliessung-Banksy-Impfstoff.html?utm_source=browser&utm_medium=push-notification&utm_campaign=cleverpush

Corona: Aerosole bei Virus-Übertragung unterschätzt? Wissenschaftler warnen
https://www.rnd.de/gesundheit/corona-aerosole-bei-virus-ubertragung-unterschatzt-wissenschaftler-warnen-IO3BQZKA6JH2TAOEIOQWWJAMAU.html

Forum Langenargen 16.07.2020

 

Vorgeschmack auf den Schul-Herbst
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.corona-verdacht-an-schulen-vorgeschmack-auf-den-schul-herbst.34d10990-0815-478c-9b4a-771a071b7a9e.html

Forum Langenargen 14.07.2020


Das ist mit normalem Menschenverstand nicht begreifbar!
Die Gastgeber*innen überließen dem Bürgermeister "auf Treu und Glauben" die Vertragsverhandlungen für die EBC mit der DBT, obwohl dieser sich mit der Materie wohl kaum auskannte. Die Verantwortlichen bemerkten nicht, dass die EBC sich zur  teuersten und unattraktivsten Karte in der Region entwickelte. Sie verursachte  Deutschlands teuerste Touristikabgabe und das noch mit sehr mageren Leistungen. Inzwischen hat sich das deutlich an Hand des Rückgangs der Übernachtungen niedergeschlagen. Die Konuskarte und die umlagefinanzierte Albkarte sind für die Gäste kostenlos, somit mussten dort die Kurtaxen nicht erhöht werden.  Bei Beiden ist das Gebiet für die Freie Fahrt mit Bus und Bahn bei weitem umfangreicher als das der EBC (bei der Konuskarte z.B. 16 mal so groß). Die Bodenseewest Karte kostet nur 50 Cent. Im Gegensatz zu Gemeinden mit der EBC hatten praktisch alle Orte mit den Alternativkarten Zuwächse bei den Übernachtungen. Der Bürgermeister hatte mehrfach versprochen, dass die Kosten durch die Touristikabgabe  der Gäste voll abgedeckt seien.Spätestens nach der verlorenen  Normenkontrollklage beim VGH Mannheim wusste er, dass diese Behauptung nicht stimmt, 25 Cent pro Gast pro  Übernachtung zahlen jetzt alle Bürger.  Nächstes Jahr in der Hauptsaison kommen noch 10 Cent pro Gast pro Übernachtung dazu. Der Hintergrund ist der, dass die Vermieter die Gemeinde baten, die nächstjährige 10 Cent Erhöhung für die Hauptsaisonmonate aus Wettbewerbsgründen auszusetzen. Da die DBT sicherlich nicht auf ihre Einnahmen verzichten möchte, befürchten wir, dass die Gemeinde genauso verfährt wie mit den 25 Cent. Die Nichtvermieter werden also zwangsweise für die  Vermieter zur Kasse gebeten. Das hat sicherlich noch juristische Konsequenzen.
Forum Langenargen 13.07.2020

 

Leserbrief

Die Mitteilung in der SZ v.09.07.2020, trotz Preiserhöhung bleibt Langenargen der EBC treu“, muss für jeden Bürger wie ein Schlag ins Gesicht wirken!
Wenn GM-Rat Roman Wocher betont: „jetzt von der EBC wegzugehen, wäre unsinnig“, dann sind ihm die bisher entstandenen Verluste von zuletzt jährlich 60.000 Euro, zukünftig auch noch steigend, offensichtlich noch zu gering! Er gehört zu den Geburtshelfern für die höchste Touristikabgabe Deutschlands mit zunehmendem Niedergang der Übernachtungen. Richtig hätte es heißen müssen:
„Jetzt von der EBC wegzugehen, wäre sinnvoll“.
Was ist das für ein kaufmännisches Geschäftsgebaren, wenn man das Geld der Langenargener Bürger nach Gutsherrenart buchstäblich und wissentlich verbrennt?
Die von Ihm genannten vielen Vorteile und Vergünstigungen sind an einer Hand aufzählbar und sogar lächerlich. Ein Tütchen Blumensamen auf der Insel Mainau, ein Kugelschreiber im Pfahlbaumuseum etc., das ist alles, was die EBC anzubieten hat. TOLL!
Dass nur Silke Falch von den Grünen den Ernst der Lage und die damit verbundenen Folgekosten erkannt hat, ist für den Rest des nickenden Gremiums, mehr als beschämend! Alle haben der DBT-Geschäftsführerin Ute Stegmann vorbehaltlos ihre Überzeugung in Sachen EBC abgenommen, obwohl sie sich schon mehrfach selbst widersprach und auch wissentlich die Unwahrheit gesagt hat. Frage: Sind derartige Gemeinderäte samt BM für die Gemeinde LA noch länger tragbar? Die Enttäuschung über einen Teil des neu gewählten LA-Gremiums und dessen Entscheidungen sitzt jedenfalls nach den bisherigen Erfahrungen sehr tief. Wie lange sehen die Bürger von LA einer sinnlosen Verschwendung ihrer Steuergelder noch zu, ohne dem Einhalt zu gebieten?
Wann werden endlich die Verantwortlichen für Ihre mit nichts zu rechtfertigen Veruntreuungen des Bürgergeldes zur Rechenschaft gezogen und dieser unerträgliche Zustand geahndet?
Ist eine solche EBC-Entscheidung im Zeichen der vor uns liegenden Corona-Nachfolgezeiten nicht in höchstem Masse total unverantwortlich?
Der Rat an alle Bürger von LA kann nur lauten:

Glauben Sie nicht vorbehaltlos Leuten wie BM Kraft, GM-Rat Roman Wocher, etc. und schon gar nicht der DBT-Geschäftsführerin Ute Stegmann.  Dieses Jahr wird ja noch gewählt, - da ergibt sich dann die seltene Gelegenheit, das Ruder herumzureißen!
Sie ersparen sich damit viele große Enttäuschungen!

R.L. 11.07.2020

Unser Kommentar:
Warum sind die Konuskarte und die Albkarte für die Gäste kostenlos und bieten trotzdem Freie Fahrt mit Bus und Bahn auf einer mehrfach größeren Fläche als bei der EBC?
Warum versprach der Bürgermeister wiederholt, dass die Kosten der EBC keinesfalls die Bürger belasten würden, sondern einzig und allein die Gäste?
Kaum hatte er die Normenkontrollklage beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim verloren, brach er sein Versprechen und bediente sich fortan am Steuersäckel.

Forum Langenargen   13.07.2020



Schneller Stopp ist notwendig!
Im Grundgesetz steht: "Eigentum verpflichtet".

Wer Eigentum sein Eigen nennt, muss auch für die Steuer aufkommen. Weshalb darf die Steuer an Mieter weitergegeben werden??? Wenn Sie ein Auto kaufen, ist es auch am Eigentümer entsprechende Steuern zu begleichen. Wenn ich Bootseigner bin, wem soll ich die Liegeplatzgebühren unterschieben? Auch wenn ich betroffen bin, so empfinde ich es als höchst unmoralisch Eigentum zu haben und meine damit verbundenen Kosten auf andere zu schieben. Das erinnert stark an "Schmarotzertum", sagt sein Bekannter. Für uns hat das nichts mit Wirtschaft oder Sozial zu tun, nein das finden wir höchst unsozial! Für uns ist das narzisstisch und auf anderer Kosten lebend. Unter dem Deckmäntelchen einer Pandemie setzen sich die "Raubzüge" fort. Wenn hier auf Corona Bezug genommen wird, muss man festhalten, dass das Abkochen der Wirtschaft und der Arbeitsplätze unverschuldet dutzende Millionen von Menschen hart getroffen hat, und der Abbau geht weiter! Menschen die von dieser Willkür getroffen wurden, sollen nun unverschuldet zusätzliche Steuerabgaben bezahlen. Und das ist weit mehr als der historische "Zehnte Teil". Durch unnötige kommunale Prestigeobjekte kann viel Liquidität ohne Steuererhöhung erhalten werden. Man denke nur an den Kellerbahnhof in Stuttgart. So viel und so schnell wie Politiker (z.B. BM Scheuer) die Steuergelder ausgeben, können die wirklich Arbeitenden die ächzende Steuerlast gar nicht schultern. Auch hier läuft die Gesellschaft vollkommen aus dem Ruder. Der Domino-Effekt hat bereits eingesetzt und wird durch solche unausgegorenen Geldbeschaffungsmaßnahmen beschleunigt. Gier und Größenwahn sind vermutlich bis in den unteren Mittelstand gesickert.
PS: Wenn mir etwas gehört, hatte ich beim Kauf bereits Steuer entrichtet. Weshalb muss ich für mein "Eigentum" dann weiter jährlich Steuer bezahlen?
Mehr noch: Das verdiente Geld ist bereits mit der Lohn- und Einkommensteuer belastet worden. Hinzu kommt dann die MWSt. und schließlich noch die jährliche Grundsteuer. Und genau davon bezahlen dann die Bürgermeister vom Schlage eines Thomas Middelhoff, Schlecker, Hoeneß die Anwalts- und Gerichtskosten für ihre Abmahnungen und Prozesse. Der entscheidende Unterschied zu diesen genannten Egozentrikern ist jedoch, dass sie ein desaströses Ende genommen haben, wohingegen diese kleinen Kommunalpolitiker vom Staat hochgehalten werden, egal wieviel fremdes Geld sie sinnlos verbrennen.

R.E. ,10.07.2020

 

Transparenz und Bürgernähe

Das letzte Kurzprotokoll nach einer Gemeinderatssitzung erschien in der Homepage der Gemeinde am 09. Dezember 2019, also vor 7 Monaten....

Forum Langenargen 09.07.2020

 

Zufallsbürger sollen große Bauprojekte begleiten“, SZ 08.07.2020, T. Poimer
„Planung auf möglichst breite Basis stellen“.
Offensichtlich sucht man hierfür keine Fachleute, sondern Zufallsbürger nach dem Einwohnerregister. „Uns liegt Bürgerbeteiligung sehr am Herzen“, sagt eine Gemeinderätin.
Was dabei herauskommt, wenn X-beliebige, Junge, Alte, Kluge oder Schimmerlose hier ihren Senf dazugeben dürfen, scheint uns ein willkommenes Mäntelchen zu sein für die bereits in der Vergangenheit schon zahlreichen bizarren Aktionen unseres Bürgermeisters. Ob diese Zufallsbürger dann wirklich zufällig ausgesucht werden, wagen viele ernsthaft zu bezweifeln.
Eigentlich spielt es auch gar keine große Rolle: Der „Herr des Verfahrens“, der Gemeinderat, ist mit einigen Ausnahmen nämlich auch nicht viel kompetenter, - und die, die es wären, halten sich immer schon bedeckt.


Die Scheinbeteiligung
Etwas Besseres als Beteiligung?

https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/stadt-und-gesellschaft/216888/partizipationskritik-in-der-stadtentwicklungspolitik

Es geht überhaupt nicht darum, ob es ob es dieses Verfahren anderswo gibt, sondern was es dem Zufallsbürger und  der Gemeinde bringt. Der Zufallsbürger fungiert lediglich als Marionette in einer Scheinbeteiligung ohne jegliche Möglichkeit der Einflussnahme. Die Gemeinde hat daduch ein Alibi für eine angebliche Bürgerbeteiligung, die jedoch nur auf dem Papier steht.

Etikettenschwindel

Öffentliche Bauvorhaben - Das Märchen von der Bürgerbeteiligung
https://www.deutschlandfunkkultur.de/oeffentliche-bauvorhaben-das-maerchen-von-der.1005.de.html?dram:article_id=458512

Warum ziehen der Bürgermeister und die Gemeinderäte das Projekt der Zufallsbürger gegenüber allen anderen Alternativen vor?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Bürger selektiert, die von der Materie keine Ahnung haben und nicht hereinreden können.
Es handelt sich also um eine Scheinbeteiligung von Pappkameraden bei Alibiveranstaltungen, da es keine Mitbestimmung gibt und die Entscheidung deshalb sowieso im Gemeinderat fällt.
Unser Vorschlag: Das Thema wird ausgeschrieben. Melden sich mehr als 10 Interessenten, wird gelost.
Somit hat man die Garantie,  dass wirkliche  Kennerinnen und Kenner der Materie beteiligt sind.
Forum Langenargen 08.07.2020

 

Dort hat die Vernunft gesiegt
Einwohnerversammlung wird auf den 22. Oktober 2020 verschoben

https://stadt.bad-liebenzell.de/2020/06/19/einwohnerversammlung-wird-auf-den-22-oktober-2020-verschoben/
Forum Langenargen 07.07.2020

 

So etwas wünschen sich die Langenargener auch,
Einwohnerversammlung im Rahmen der Bürgermeisterwahl
Bürgermeisterwahl 2020 Herrischried unter Coronabedingungen

https://www.youtube.com/watch?v=6lgrMfKjibk&feature=youtu.be
Forum Langenargen 06.07.2020

 

"Bleiben Sie gesund",
Es grüßt Sie Ihr Achim Krafft, Bürgermeister

Da gibt sich das Rathaus wie eine Festung, die Kommunikation erfolgt bisher teilweise über ein Fenster und die Gasthäuser und Geschäfte versorgen die Gäste mit Schutzmaßnahmen. Doch in unseren öffentlichen Toiletten sind die Benutzer dem Virus völlig schutzlos ausgeliefert.
Bei den Luxustoiletten beginnt das schon mit dem Druck auf den Öffnungsknopf und dem Öffnen am Türbügel.
Es gibt kein Angebot, die angeblich gut gereinigte Klobrille nochmals zu desinfizieren. Wie es mit der Selbstreinigung aussieht, wird mit den folgenden Fotos demonstriert. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass beim Spülvorgang infektiöse Aerosole entstehen. Die 650.000 Euro Luxustoiletten besitzen noch nicht einmal Toilettendeckel. Die Verbreitung von Aerosolen ließe sich zum größten Teil durch beim Spülvorgang geschlossene Toilettendeckel verhindern, die man anschließend natürlich ebenfalls desinfizieren müßte.  Hier wurde fatalerweise an falscher Stelle gespart. Gespart wurde auch an einer Entsorgungsmöglichkeit. Somit entsorgen die Gäste die Windeln und nasses Toilettenpapier auf dem Fußboden, dadurch ist der Boden gelegentlich matschig und rutschig. Häufig wird auch über fehlendes Toilettenpapier berichtet, sicherlich für die Betroffenen sehr unangenehm. Normalerweise gehören im Zusammenhang mit Covit-19 zu den Hygienemaßnahmen die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln und Einmalhandtüchern (genau genommen schon vor der Tür). Die Reinigung der Toilette müsste mindestens zweimal täglich erfolgen! Die Luxustoiletten werden jedoch nur dreimal pro Woche gereinigt und sind somit als potentielle Virus- und Bakterienschleudern zu betrachten. Dieser Zustand ist auch bereits ohne Covit-19 ekelerregend, verantwortungslos und völlig untragbar. Es könnten erhebliche Haftungsprobleme entstehen. Der Wartungsvertrag kostet jährlich für beide Toiletten zusammen 60.000 Euro (20 Jahre lang!). Würde mehr als dreimal pro Woche gereinigt, wäre es noch erheblich teurer.

Vorschlag: Fördermaßnahme für finanzschwache Gemeinden beantragen.

                                                                                                                                                      

Hier fehlt Toilettenpapier, aber man kann sich ja am Boden bedienen!

Bei einer  Stichprobe am 16.07. fiel auf, dass die wichtigsten alten Toiletten ausnahmslos eine Entsorgungsmöglickeit hatte .
Sie waren alle sauber und gut mit Toilettenpapier versorgt. Die Luxusherrentoilette war unsauber wie immer. Überall lag feuchtes Toilettenpapier herum.
Die  Fläche unter der Klobrille  war mit Kot verschmiert. Offensichtlich ist mit selbstreinigend der Einzug der Klobrille gemeint. Die eigentliche Toilette bleibt verschmutzt!
Zusammengefasst lässt sich feststellen,  dass die neuen Luxustoiletten dauernd verdreckt sind, da es keine Entsorungsmöglichkeiten gibt und sich die Selbstreingung nur auf die Klobrille  bezieht.

Toilettenhygiene - infektionsschutz.de
https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/toilettenhygiene.html

Öffentliche Toiletten als Corona-Virenschleudern
https://www.br.de/nachrichten/wissen/oeffentliche-toiletten-als-corona-virenschleudern,S2Av

Forum Langenargen 06.07.2020
Forum Langenargen 16.07.2020



Videoübertragung der Ratssitzungen
Noch im Mai können Gremiensitzungen des Gemeinderats in virtueller Form als Videokonferenz stattfinden.
Dazu hat der Landtag von Baden-Württemberg den Weg frei gemacht und Gemeindeordnung und Landkreisordnung geändert.
Künftig können Städte und Gemeinden, einfache Angelegenheiten in einer öffentlich übertragenen Videokonferenz zu regeln. Außerdem seien virtuelle Sitzungen in außergewöhnlichen Umständen wie bei Naturkatastrophen zulässig. Die Gesetzesbegründung zähle die aktuelle Situation der Corona-Pandemie ausdrücklich dazu..

https://www.seemoz.de/lokal_regional/spd-will-gemeinderatssitzung-als-videokonferenz/comment-page-1/

CDU setzt sich für Videoübertragung der Ratssitzungen ein
https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/cdu-setzt-sich-fuer-videouebertragung-der-ratssitzungen-ein

Ulmer Stadträte wünschen Videoaufzeichnung von Beratungen des Gemeinderats
https://www.ulm-news.de/weblog/ulm-news/view/dt/3/article/74870/.html

Video-Mitschnitte der Livestreams / Gemeinderat Stuttgart
Die Eingangsreden der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats zum Doppelhaushalt 2018/2019 wurden per Livestream ins Internet übertragen.
Die Video-Mitschnitte können Sie hier ansehen.

https://www.stuttgart.de/item/show/642116

Digitaler Gemeinderat ermöglicht lang beantragtes Streaming der Sitzung
Nach der ersten digitalen Gemeinderatssitzung am Mittwoch, zieht die Grüne Fraktion eine positive Bilanz und hofft, dass die Landesregierung schnelle
Rechtssicherheit für digitale Beschlüsse schafft. Insbesondere den Livestream, bei dem zeitweise bis zu 125 Menschen die Sitzung verfolgten, begrüßen die Grünen.

https://gruene-sindelfingen.de/2020/04/22/digitaler-gemeinderat-ermoeglicht-lang-beantragtes-streaming-der-sitzung/
Forum Langenargen 04.07.2020


Einwohnerversammlung
Immer wieder wird von Bürgern gefragt, ob sie bei der Einwohnerversammlung versichert seien, auch wenn die Veranstaltung in fahrlässiger Art unter nicht Einhaltung der Vorschriften durchgeführt würde. Weiter wird gefragt, ob am Eingang Temperaturmessungen und Erhebungen persönlicher Daten durchgeführt werden.
Kommentar: Es besteht der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Auf der einen Seite Rücksichtslosigkeit und Unwissen, gepaart mit Egoismus und Verantwortungslosigkeit, auf der anderen Seite die potentielle Gefahr einer medizinischen Katastrophe unter Einbeziehung von Angehörigen. Es darf am Eingang keine offene Liste zu Datenerfassung benutzt werden, die möglicherweise für jeden einsehbar ist. Es dürfen auch keine Befragungen durchgeführt werden.
Die Tagesordnungspunkte ließen sich hingegen alle problemlos über elektronische Medien vermitteln.
Was hindert ihn daran?
Er genießt ein ungleich größeres Potential für seine Selbstdarstellung, wenn er sich ans Rednerpult stellen darf!

Datenschutz in der Corona-Krise: Erfassung von Besucherdaten

https://eventfaq.de/datenschutz-in-der-corona-krise-erfassung-von-besucherdaten/

Forum Langenargen 13.07.2020


Versammlung wird nicht live gezeigt, SZ vom 03.07.20

Zitat Bürgermeister: Das Recht der handelnden Akteure lasse keine Live Übertragung zu. „Was ist, wenn Besucher oder Mitarbeiter der Verwaltung nicht gestreamt werden wollen?". Die sog. handelnden Akteure, dazu gehört vor allem er selbst, können, wie auch die Mitarbeiter, vorher gefragt werden, ob sie Einwände hätten, ggf. greift man auf einen Ersatzmann zurück. Geprüft werde, ob eine Aufzeichnung und spätere Ausstrahlung infrage komme.  Müsste man da nicht ebenfalls im Nachhinein alle teilnehmenden Personen  fragen, deren Namen und Adresse man vielleicht gar nicht kennt? Bezüglich der Besucher ist Folgendes zu sagen: Seit Jahren machte man sich keinerlei Gedanken, wenn größere Veranstaltungen wie der Neujahrsempfang oder eine Einwohnerversammlung stattfanden. Man musste stillschweigend wehrlos erdulden, wenn von der Presse Foto-Orgien geschossen wurden, mit fast halbseitigen Panoramabildern quer durch die Säle. Wenn sich jemand zu Wort meldete, konnte er nicht verhindern, dass seine Ansichten in die breite Öffentlichkeit getragen wurden. Übrigens: Es heißt diesbezüglich: "Wer eine derartige öffentliche Veranstaltung besucht, nimmt stillschweigend in Kauf, dass er abgelichtet wird".
Beim Streaming kann man diesbezüglich genaue Regeln aufstellen. Bei unzähligen Kommunen klappt es wunderbar, man muss es nur wollen, – und daran fehlt es hier ganz offensichtlich! Wie war das mit der Transparenz?
Hier stehen auf einer Seite das Streaming mit belanglosen Datenschutzpoblemen aber Erreichbakeit tausender Bürger und auf der anderen Seite eine Gefahr für Leib und  Leben einander gegenüber.
Forum Langenargen 03.02.2020


Information gibt es nur gegen Risiko und auch das nur für einen bestimmten Personenkreis
Die Coronaverordnungen erleben in BW in kürzesten Abständen eine Inflation und differieren auch noch von Bundesland zu Bundesland.
Letzter Stand bei Veranstaltungen in BW: Bis zum 31. Juli sind räumliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern verboten. Wenige Stunden später, ab 01.08. sind 250 Teilnehmer erlaubt, wenn ihnen ein Tisch zugwiesen wird und ein festgelegtes Programm vorliegt.
Hiermit ist für die Presse alles geregelt und abgehakt, denn dem Gesetz ist genüge getan. Ab jetzt differieren die Vorstellungen der Politiker und der Presse mit denen der Virologen. Letztere mahnen zur äußersten Vorsicht und erwarten in den nächsten Wochen weitere Wellen. Erschwerend kommt die Erkenntnis hinzu, dass bei den Infektionen zunehmend Aerosole eine sehr große Rolle spielen, weil sie 10 - 15 Meter überbrücken können. Da kann man nur lächeln, wenn z.B. mit dem Maßstab exakt 150 cm Abstand eingestellt wird.
Die Presse hat überhaupt nicht begriffen, was die neue Regelung für Konsequenzen hat: Die Wahrscheinlichkeit, dass 250 Teilnehmer einen Infektiösen unter sich haben, ist sehr viel größer als bei 100 Teilnehmern, und damit kann ein solcher auch weit mehr Personen anstecken. Die Gesetzeslockerung ist also ein Bumerang.
Es geht auch überhaupt nicht darum, eine kurzlebige Richtlinie zu befolgen, sondern den Entzündungsmechanismus zu erfassen und daraus die richtigen Folgerungen zu ziehen.
Das Virus kennt keine von Menschen entwickelte Grenzen. Die Durchführung einer derartigen Veranstaltung ist eine Angelegenheit der Rücksicht und Moral und nicht der Justiz.

Forum Langenargen  06.07.2020


Trauriger Geburtstag
Es sind nunmehr genau 6 Jahre her, dass wir von RTL angerufen und gefragt wurden, ob wir uns an einer Sendung über groteske Schilder in Langenargen beteiligen würden.
Wir hatten dies abgelehnt, um eine Rufschädigung der Gemeinde zu vermeiden. Ohne unser Wissen wurde aber trotzdem ein Beitrag gedreht, den kurze Zeit später 3,5 Millionen Bundesbürger erleben durften. Damals gab es 65 Fehler und 15 Richtungsfehler. Die Schilderaktion kostete 110.000 Euro netto. In einem späteren Sommerinterview sprach der BM von ganz wenigen Fehlern und stritt jegliche Richtungsfehler ab. Am kleinen Kreisel zählten wir damals ca. 120 Schilder, zum Teil in gegensätzlicher Richtung. Hatte der BM als Wahlversprechen nicht ausdrücklich gesagt, er wolle den Schilderwald ausdünnen? Nun warfen wir erneut einen Blick auf das Schilderchaos und mussten feststellen, dass sich absolut nichts geändert hat. Wenn man z.B. zum Schloss Gießen will, muss man weite Wege einplanen. Es wurde noch nie ein Gast gesichtet, der versucht hat, diesen Unsinn zu entwirren. Andere Gemeinden verzichteten auf den Schilderwald und setzen stattdessen auf Apps, die man von Museen und Stadtführungen kennt.
Anmerkung: Es gibt immer noch etliche gewöhnungsbedürftige Schilder!

Diese Kultsendung schaffte es, dass die Buchungen deutlich anstiegen und Tagesgäste den Ort überrannten:
https://www.forum-langenargen.de/uploads/Mario-barth-IMG_0129(1).mp
Forum Langenargen 03.07.2020


Das Wahlgeschenk
Die Planung für ein großes Wohnungsprojekt im Naturellagebiet durch die Firma Fränkel AG war schon mehr als ein Jahr lang im Gespräch. Anscheinend war sie die eigentliche Initiatorin. Die offizielle Bekanntmachung wurde so lange wie möglich zurückgehalten, weil die Erfolgsmeldung offensichtlich die beste Wahlwerbung ist.
Jetzt versteht man auch, warum die letzte Einwohnerversammlung am 21 Juli so immens wichtig ist, dass sogar eine gesundheitliche Gefährdung der Besucher in Kauf genommen wird. Plötzlich werden Prinzipien über den Haufen geworfen. Erstmals in seiner bisherigen Amtszeit spricht der Bürgermeister von Grünanlagen und Entsiegelungsplänen. Bisher kannten wir nur das Gegenteil. Die Bauherren, der Architekt und das Planungsbüro wollen das Gelände für die ca. 120 geplanten Wohnungen von zurzeit 90 % Versiegelung auf 40 % Versiegelung reduzieren. Es ergibt sich für den BM auch die ideale Gelegenheit, von den unverkauften Bäumen des 1000 Bäume Programms etwa hundert unterzubringen. Wo der BM schon mindestens ein Jahr von dieser Planung wusste, wieso hat er dann bei Gräbenen VI einen derartigen Druck gemacht und sogar die Notwendigkeit von Hochhäusern ins Gespräch gebracht?

Forum Langenargen   01.07.2020


Eilmeldung
Um Himmelswillen

Corona-Hotspot Schlachthof: Tiefgefroren überdauern die Viren bis zu zwei Jahre 
https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-hotspot-schlachthof-tiefgefroren-ueberdauern-die-viren-bis-zu-zwei-jahre-a-00000000-0002-0001-0000-000171773514
Forum Langenargen 27.06.2020

 

Reproduktionsfaktor: 2, 88 !!
Coronavirus-Hotspot NRW: Laschet verkündet Lockdown-Maßnahmen für Kreis Gütersloh

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/laschet-verkuendet-lockdown-massnahmen-fuer-ganzen-kreis-guetersloh-a-ebee31df-b50c-4558-bd77-2a36574533fd

Forum Langenargen 24.06.2020


Da kann man nur den Kopf schütteln
Noch vor wenigen Tagen betonte Ministerpräsident Kretschmann, dass er die Rückkehr zum Regelbetrieb in den Schulen für unrealistisch hält.
Jetzt kam die Information, dass die Regelung, nach der sich maximal 100 Personen in einem geschlossenen Raum mit Sitzgelegenheit aufhalten dürfen, leider nur noch wenige Tage gälte. Ab 01.Juli dürfen es unverständlicherweise 250 Personen sein. Einschränkungen, wie z.B. Alter und Risikoeigenschaften, gibt es offensichtlich nicht.
Die Warnungen der Virologen werden von Nichtfachleuten mit Unkenntnis der Zusammenhänge konterkariert. Diese haben immer noch nicht begriffen, dass Aerosole das gefährliche Hauptproblem darstellen (siehe die Hot Spots in NRW, die außer Kontrolle geraten sind). Mit einer solchen unbegreiflichen Maßnahme wird natürlich die sogenannte zweite Welle provoziert.
Die beste Lösung wäre bei unserem Beispiel der in knapp vier Wochen geplanten Einwohnerversammlung der Slogan:
"Der Schultes lädt ein, doch keiner, außer der Presse, geht hin".

Corona-Verordnung ab 1. Juli 2020: Baden-Württemberg

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/corona-verordnung-ab-1-juli-2020/

Forum Langenargen 24.06.2020

 

Coronavirus: Reproduktionszahl steigt auf 2,88 - was das bedeutet -

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-reproduktionszahl-steigt-auf-2-88-was-das-bedeutet-a-978ee0fd-dc4e-40ab-ad85-e760b81d98
Forum langenargen 24.06.2020

 

Ein Schreiben der Narrenzunft finden Sie unter "Sonstiges" mit Datum vom 17.06.2020

 

Wo leben wir eigentlich?
Es häufen sich die Beschwerden der Eltern deren Schulkinder täglich mit dem Zug nach Lindau müssen
Unabhängig von häufigen Verspätungen kam es in den letzten Tagen wieder dazu, dass trotz geplanter zwei Waggons nur ein einziger eingesetzt wurde. Das bedeutete, dass die Mitreisenden die Abstandsregel nicht mehr einhalten konnten und damit ein erhöhtes Risiko eingingen. Inzwischen bringen einige Eltern ihre Kinder mit dem PKW selbst in die Schule! (kostet Zeit und Geld).
Heute kam erneut nur ein einzelner Triebwagen, der natürlich wieder überfüllt war. Zu allem Unglück hielt er aus unbekannten Gründen nicht, wie vorgesehen, in Aeschach, sondern erst am Lindauer Hauptbahnhof. Da kein Bus in Richtung Schule fuhr, mussten sämtliche Schüler zu beiden Schulen bei strömendem Regen eine halbe Stunde zu Fuß gehen. Es ist eigentlich schwer zu verstehen, dass auf dieser Strecke nur einmal stündlich ein Zug eingesetzt wird.

Forum langenargen 19.06.2020

 

Bürgerservice Plus: Langenargens neue Visitenkarte
SZ v. 18.06.2020

Leserbrief einer alteingesessenen Langenargenerin
Die Erstellung des Bürgerservice plus ist architektonisch hervorragend gelungen. Was mir aber bei der Einweihung überhaupt nicht gefiel, ist die eklatante Missachtung der Coronaregeln. Alle acht sichtbaren Personen, einschließlich des Bürgermeisters trugen keine Schutzmasken (siehe verschiedene Fotos aus mehreren Quellen) und hielten teilweise nicht den notwendigen Abstand ein. Sollten all diese Personen nicht Vorbilder für die Bürger sein? Die Presse schweigt mal wieder dazu oder sie weiß es nicht.

I. G. Langenargen   18.06.2020

Sensationelle Anmerkung des BM im Hintergrund der anstehenden Wahlen. Bei der Einweihungsfeier des Bürger Service sagte Herr BM Krafft laut Aussage einer Langenargener Bürgerin: "Neue Durchblicke mit dem Anspruch auf Transparenz in der Verwaltung, ein Thema, dem wir  uns  stellen und das wir ernst nehmen, wir sind auf dem Weg , jedoch noch nicht am  Ziel". Dieser Kernsatz wurde, wie konnte es auch anders sein, von der Schw. Zeitung leider nicht wiedergegeben. Kommentar: es hat inzwischen 7,5 Jahre gedauert und der BM hat das Ziel "Transparenz" immer noch nicht erreicht. Er kann es auch nicht mehr rechtzeitig erreichen, da er nach Meinung vieler Bürger mit Hilfe einiger Gemeinderäte  das Ratsinformationssystem erfolgreich verzögerte, obgleich einige Nachbargemeinden seit Jahren erfolgreich damit arbeiten.
Forum Langenargen 18.06.2020

Anmerkung: Welcher Weg? War er die letzten Jahre verschüttet?  Wo kein Wille ist, da ist auch kein Weg.

 

Eilmeldung
Hunderte Neuinfizierte !!
Corona-Ausbruch: Am 18.06. waren es bereits 730  Neuinfizierte in Fleischfabrik (etwa 7000 müssen in Quarantäne)
.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-ausbruch-hunderte-neuinfizierte-in-fleischfabrik-a-ba3de0ab-0289-4b5c-9202-8842f2635bbe

Neuer Corona-Ausbruch in Fleischfabrik: Kreis Gütersloh schließt Schulen
https://web.de/magazine/politik/corona-ausbruch-fleischfabrik-kreis-guetersloh-schliesst-schulen-34800026

Forum Langenargen 18.06.2020

 

Denkmalgeschützte Langenargener Ansichten
Man sieht mit einem Blick, ob die silberne, mit großen Reklamelettern verunstaltete Blechbanane, den Belangen des Denkmalschutzes entspricht oder nicht, wenn man dazu die alten Krananlagen berücksichtigt. Es braucht lediglich ein klein wenig Gefühl für Ästhetik. I
n der Längsachse vom Bootsverleih zum eigentlichen Noliplatz ist die Seesicht in Richtung Konstanz durch den Imbissstand total blockert. Es handelt sich genau um die  Richtung zum Sonnenuntergang.

Wenn man das schon prüft, dann kommt man auch nicht an der Riesen-Motoryacht im Gondelhafen vorbei, welche völlig fehl am Platz ist und durch ihre alle anderen Schiffe weit überragende Größe den idyllischen Hafen platt macht. Wir hatten im Juli letzten Jahres das Thema im Forum bereits zur Sprache gebracht, scheiterten jedoch an der Auskunftsverweigerung von Herrn Jost.
Derartige monströse Schiffe werden ansonsten nur im großen Gohrener Hafen geduldet und sind dort in einer speziellen Ecke untergebracht.
Wenn Gäste mit den Fahrgastschiffen ankommen, bewegen sie sich auf einer Achse von Denkmalsünden und Grausamkeiten. Zuerst sehen sie den silbernen US-Caravan neben einer Palme, die von einer Trauerweide beschattet wird. Dann fällt der Blick auf das Heck einer riesigen Motoryacht. Gleich danach verlieren sie sich auf der trostlosen Pflasterfläche des Arbonplatzes und flüchten durch Promenadenpfützen am deprimierenden Café Crematory vorbei,
entlang  den abstoßenden, schmutzigfarbenen, an den Seitenwangen von Hunden bepinkelten, ungemütlichen Bänken und vorbei an der desolaten Hafen- und Schlossmauer in den Schlosspark, um dort erstaunt festzustellen, dass unter die großen Mammutbäume Birken gepflanzt wurden. Der Schlusspunkt ist dann ein riesiger grauer Stromkasten, der direkt vor dem denkmalgeschützten Münzhof positioniert wurde. Man muss fürchten, dass das Denkmalamt die Situation sehr gefällig durchwinkt.
Im Zusammenhang mit der äußerst gewöhnungsbedürftigen Motoryacht schrieben wir vor genau einem Jahr: "Motorboote mit bis zu 600 PS sind auf dem Bodensee schwimmende Bomben. Es gibt am See eine grenzenlose PS-Freiheit, obwohl die erlaubte Maximalgeschwindigkeit nur 40 Stundenkilometer beträgt“. An jedem Flughafen wird kontrolliert, wie viel Flüssigkeit die Passagiere bei sich haben dürfen (Terrorgefahr), auf dem Bodensee, dem größten Trinkwasserspeicher Deutschlands sind 4500 Liter hochexplosiver Treibstoff auf den Schiffen in Ordnung. Es haben sich am See schon mehrere Explosionen ereignet, zuletzt im vergangenen Jahr in Konstanz.

https://www.lokalkompass.de/luenen/c-ueberregionales/explosion-im-hafen-zerstoert-yachten_a289091

Forum Langenargen, 16.06.2020


Wir fanden in unserem Archiv einen Leserbrief vom 04.01.2018, der immer noch hochaktuell ist:

„Armes Langenargen:
Zur Diskussion über die "Kurtaxensatzung". Nun haben wir die dritte "Kurtaxensatzung" in einem Jahr. und sicher nicht die letzte.
Unser Kommentar: der Verfasser hatte recht, denn in einem halben Jahr wird die zur Zeit höchste "Kurtaxe" Baden-Württembergs als Erholungsort beim Anteil des Solidarbeitrags nochmals um 13 % erhöht  werden, was natürlich auch zum vierten Mal eine Erhöhung der "Kurtaxe" nach sich ziehen wird. Schon bei der ersten Erhebung hatten die Langenargener Vermieter und Hoteliers darum gebeten, dass die Grenze der "Kurtaxe" drei Euro pro Person und Tag nicht überschreiten sollte. Den Bürgermeister und die Gemeinderäte hat dies nicht interessiert.
Die zweite Satzung wurde durch die fehlerhafte erste Satzung erforderlich. Mit der dritten Satzung wurde wiederum die zweite Satzung korrigiert. Es wurden die Eine-Nachtgäste mit eingebunden. Dazu wurden auch noch Personen einbezogen, die lediglich zur Arbeit in Langenargen waren, beispielsweise die 120 Notärzte, die im Frühjahr und Herbst einen selbstfinanzierten Ausbildungslehrgang absolvierten. Sie hatten keine Minute Zeit, die Angebote der EBC zu nutzen. Übernachtungsgäste liegen nicht an der Promenade, müssen aber 80 % der angegebenen Kosten tragen. Die Tagesgäste hinterlassen an der Promenade jedoch ihren Müll und zahlen keinen Cent. Ab 1. März ist die volle Taxe fällig, obgleich die Saisoneröffnung erst am 1. April stattfindet. Eine gastfreundliche Regelung ist das nicht. Den Urhebern ist das rechte Augenmaß abhandengekommen. Wie lange werden die Gäste das noch mitmachen?“

Unser Kommentar: Es zeigte sich eindeutig, dass die Zahl der Ankünfte und Übernachtungen bei den EBC-Gemeinden im Vergleich zu EBC-freien Gemeinden seit der Einführung der EBC deutlich zurückgegangen ist, in Langenargen zum Teil sogar dramatisch. Langenargen liegt beim Kommunalranking von BW an viertletzter Stelle. Jetzt in der Coronakrise wird die Situation noch deutlich schlimmer, teilweise sogar existenzbedrohend, denn die Seegemeinden mit niedrigeren Kurtaxen haben einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil.

Link: Die wichtigsten ungeschönten Tourismusdaten. Bitte unbedingt lesen.

Ablenkungsmanöver
https://www.forum-langenargen.de/uploads/Ablenkungsmanöver bei den Tourismuszahlen in Langenargen-16-06-2020.docx

Forum Langenagen 16.06.2020


Gruß an die Verantwortlichen  und Zwangsverpflichteten  für die in 5 Wochen geplante Einwohnerversammlung: 
Aktuelle Nachrichten von heute zum Coronavirus

https://www.handelsblatt.com/politik/international/-coronavirus-who-warnt-vor-corona-comeback-in-clustern-fast-100-infizierte-auf-spargelhof-in-bayern/25471608.html
Forum Langenargen 13.06.2020


Reaktionen auf Offenen Brief an den BM und die Gemeinderäte*innen
Inzwischen haben Frau Porstner und Herr Dr. Ziebart auf unseren Offenen Brief an den BM und an die Gemeinderäte*innen
geantwortet und äußern im Grundsatz die gleiche Meinung wie wir. Es soll deshalb nochmals ein Gespräch mit dem
BM stattfinden. Der Rest des Gemeinderats hüllt sich jedoch bisher in Schweigen; der BM, wie schon seit Jahren üblich, ebenfalls.
Wie erinnern nochmals an den denkwürdigen Appell im Montfortboten vom 03.07.2015:

Ist das "wertschätzende Kommunikation" ?

Auch die regionale Schwäbische Zeitung, der Montfortbote und was sich sonst noch als Presse bezeichnet,
behandeln das Thema nur ganz am Rande, wohingegen eine auswärtig beheimatete Freie Journalistin
unsere Erkenntnisse dankbar übernahm und ihnen auch eine entsprechende Bedeutung zumaß.

Forum Langenargen 15.06.2020

 

Offener Brief an BM Krafft und an den Gemeinderat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Krafft,
Sehr geehrte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,
anbei eine von mehreren aktuellen Quellen, die eindeutig besagen, dass nur maximal 100 Personen an öffentlichen Veranstaltungen wie der geplanten Einwohnerversammlung am 21. Juli teilnehmen dürfen. Diese Besucher müssen nachprüfbar registriert werden. Jede zusätzliche Person ist nicht rechtskonform. Bei einem Interview mit der SZ sprachen Sie von 150 Personen, die Sie bei Einhaltung der Abstandsregel unterbringen könnten.
Ist Ihnen bekannt, dass Aerosole infizierter Personen (ggf. ohne Symptome) über eine Strecke von 10 Metern verbreitet werden können und stundenlang in der Luft bleiben? Die Abstandsregel ist also inzwischen längst überholt. Eine einzige infektiöse Person kann also Dutzende weitere anstecken (siehe die 200 Kirchgänger in Frankfurt). Masken und das Abstandhalten von nur 1,5 Meter reichen da sicherlich nicht aus und sind lediglich eine gefährliche, trügerische Hoffnung.
Ist das ein Zeichen von Demokratie, wenn von etlichen tausend Einwohnern nur 100 zugelassen sind? Ältere Bürger*innen und Bürger mit Risikofaktoren werden sich wohl scheuen, zu dieser Einwohnerversammlung zu gehen. Kann man da noch von einer Einwohnerversammlung sprechen, wenn die meisten Bürger ausgegrenzt sind?
Ist die Thematik dieser Veranstaltung so wichtig und unaufschiebbar, dass Sie dafür auch noch Ihre Fürsorgepflicht für die Gesundheit Ihrer Gemeinderäte/innen und Rathausmitarbeiter aufs Spiel setzen? Das Gleiche gilt natürlich auch für die anwesenden Bürger*innen. Ihr Vorhaben ist nach Meinung vieler Bürger rücksichtslos und verantwortungslos. Es geht hier nicht um Paragraphen, sondern um Vernunft und Einsicht, die evtl. Todesfälle und schwerwiegende Folgeschäden verhindern sollen.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.coronavirus-in-baden-wuerttemberg-beschraenkungen-fuer-grossveranstaltungen-werden-gelockert.b696d6fe-892d-43a0-8000-3279f725ef32.html

Mit freundlichen Grüßen
Forum Langenargen     12.06.2020

Zur Erinnerung:
Ein Besucher der Wainer Gemeinderatssitzung am 12. März ist positiv auf Coronavirus getestet worden

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/wain_artikel,-ein-besucher-der-wainer-gemeinderatssitzung-am-12-m%C3%A4rz-ist-positiv-auf-coronavirus-getestet-worden-_arid,11201475.html


"Herr Richter, das sehe  ich aber anders".
So postulierte einst ein Dorfbürgermeister vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim.
Antwort eines Richters: "Uns interessiert nicht , wie Sie das sehen, sondern ,wie das Gesetz das sieht."
Manche stricken sich ihre Coronaregeln evtl. in Heimarbeit selbst.
Forum Langenargen 13.06.2020


Siehe auch unseren Beitrag "Der Foodtruck ist endlich da !" unter ÄRGERLICH
10.06.2020

 

Fortsetzung der Thematik "Einwohnerversammlung" ab 06.06.2020

 

Aus einem Leserbrief eines Architekten und Stadtplaners aus Markdorf
anlässlich des Wettbewerbs zur Gestaltung des neuen Landratsamtes in FN, SZ v. 10.06.2020

"Hochhäuser sind blanker Unsinn"
Er glaubt wirklich zu wissen, wann und wo Hochhäuser sinnvoll sind und wo nicht.
Er meint, sie zerschlügen in FN den Maßstab der vorhandenen Bausubstanz und das sei blanker Unsinn. Die Stadt würde zur Spielwiese und Bereicherung von Kommerz gesteuerten Interessengruppen mit Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger. Diese Zustände, besonders in der Kommunalpolitik, erlaubten solchen Gruppen, ihre Spiele zu betreiben und ganze Städte zu verschandeln. Die Verantwortlichen der Stadt schädigten mit ihrer fachlich nicht gerechtfertigten Hochhausentscheidung die Stadtqualität und urbane Wertigkeit von FN in hohem Maße.

Gilt das nicht auch ganz besonders für Langenargen mit seinem bisher dörflichen Charakter?

Forum Langenargen 10.06.2020

 

Quo vadis Langenargen ?
Nachdem das Thema der Bebauung jahrelang nicht eilig war, soll es jetzt plötzlich im Gemeinderat durchgepeitscht werden, obgleich noch nicht einmal Gespräche mit den Grundstückbesitzern stattgefunden haben. Übrigens wurde bei dem Bürgerbegehren wegen der Höhe bekannt, dass mindestens drei Grundstücksbesitzer der Gemeinde Baugrundstücke angeboten hatten, diese  ihnen aber nur einen völlig indiskutablen, lächerlichen Preis angeboten hat.
Die aktuelle Diskussion war so verwirrend und undurchsichtig, dass sich Frau Poimer bemüßigt fühlte, direkt nach der Besprechung im amtlichen Teil des Montfortboten das Ganze erneut im redaktionellen Teil nochmals aufzugreifen. Ursprünglich war bei der Planung von dreizehn Meter hohen, viergeschossigen Häusern die Rede, kurze Zeit später sagte der Bürgermeister unwidersprochen:

"Wenn wir es ernst  meinen und  bezahlbaren Wohnraum schaffen wollen, brauchen wir Gebäude mit Geschossen und zwar mit mehr als den üblichen vier bis sechs Einheiten"!!!    Acht ? Zehn?
Wenn das geschieht, geht der Dorfcharakter endgültig verloren. Dann sind wir wieder
um ein  ein halbes Jahrhundert in die Nachkriegsmoderne zurückgeworfen und haben nichts dazu gelernt. Damals hatte der Vorvorgänger von Herrn Krafft mit Unterstützung des Gemeinderats beschlossen, nach dem  Vorbild von Kressbronn, Eriskich, Tettnang und Immenstaad, Hochhäuser zu
planen, weil es dem damaligen Zeitgeist entsprach. Wir verdanken es dem Widerstand engagierter Bürger mit Zivilcourage, allen voran  dem Direktor des Seeforschungsinstuts Dr. Zahner, dass wir davon bisher verschont geblieben sind. Dr. Zahner fertigte damals eine Collage. Mit diesem Anschaungsmaterial eilte er in letzter Minute in den Stuttgarter Landtag und machte einen zuständigen Abgeordneten darauf aufmerksam. Dieser konnte das Vorhaben in letzter Minute noch zu Fall bringen. Ganz abgesehen von der Optik, ist es  wohl kein Geheimnis, dass das Wohnen auf engstem Raum mit einer sehr bunten Klientel  über mehrer Etagen ein hohes Konfliktpotential mit sich bringt. In anderen Gemeinden werden diese Bausünden zum Teil bereut und wieder abgerissen. Langenargen erfährt hierrmit zur Zeit schwerste  irreversible Veränderungen seines Ortsbildes, weil der Verursacher keine Emotionaltät zu unserer Heimat  kennt und dem ihm fremdgebliebenen Ort möglicherweise unter Hinterlassung von Pflaster- und Ashpaltwüsten den Rücken kehren muss.

 R. Lenz                                
                                    

                                       Die rot umrandetete Markierung zeigt das geplante Bauvorhaben Gräbenen VI

Wir möchten hier ausdrücklich betonen, dass wir das Bauvorhaben Gräbenen VI nicht ablehnen, sondern lediglich den Plan des Bürgermeisters, in Langenargen Hochhäuser zu erstellen.
Forum Langenargen 09.06.2020

Liebes Forum,
ich wohne in Gräbenen. Ich kann Ihre Aussagen voll bestätigen. Mit der Ruhe und Beschaulichkeit wird es dann in dieser Region vorbei sein.
Nach den Erfahrungen in Ummendorf bei Biberach und in anderen Kommunen mit unerfreulichen Gerichtsverfahren kann man sich auf erhebliche Auseinandersetzungen bei der Verteilung der Wohneinheiten gefasst machen. Herr Gerd Kupper hat dankenswerterweise schon 2018 die Gemeinde darauf aufmerksam gemacht (siehe Forum im März 2018), dass nach EU-Recht ganz bestimmte Kriterien beim Verteilerschlüssel zu beachten sind und nicht einfach behauptet werden darf, dass die geplanten Wohnobjekte nur für Langenargener Familien gedacht sind.  Vermutlich wird für das erste Geschoss eine Lärmwand erforderlich sein. Die Bewohner in den Geschossen darüber sind mit Ausblick auf die Schienen und Elektrikleitungen nicht zu beneiden.

G. L.  09.06.2020

Hier helfen nur zwei Dinge:

Erstens ein Bürgerbegehren und zweitens eine Abwahl des Bürgermeisters!

Forum Langenargen 09.06.2020

Hier ein Blick auf die Rückseite der Hochhäuser
Dort fahren täglich 30 Züge von Lindau kommend und 23 Züge nach Lindau fahrend.
Hinzu kommt noch eine unbekannte Zahl an Güterzügen, vor allem nachts.
Ist das was für junge Familien mit Kleinkindern?

 

Corona-Krise: Was eine zweite Welle so gefährlich macht
https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-krise-was-eine-zweite-welle-so-gefaehrlich-macht-a-da8ad9f8-9b83-4577-bf45-c9a53424661d
Forum Langenargen 08.06.2020

 

Satire
Was macht ein Redakteur oder ein freier Mitarbeiter der SZ, wenn ihm mal der Text ausgeht und er kein aktuelles Personenfoto zu Hand hat?
Um die Lücke zu füllen, kramt er ganz einfach ein über ein Jahr altes Foto hervor (geschehen in der SZ am 06.06.2020)!
Fotos werden deutlich besser bezahlt als Texte.
Forum Langenargen 07.06.2020

 

 

Landeszentrale für politische Bildung: Aufgaben des Gemeinderats, laut dem kommunalen Verfassungsgesetz B.-W.
Hier  steht  eindeutig: der Gemeinderat kontrolliert den Bürgermeister.

Warum macht er es nicht?

... / ...   07.06.2020


Leserbrief
Liebes Forum,
danke für die wichtigen Hinweise!
Wenn man sich die Links anschaut, nutzt das Abstandhalten bei der Bestuhlung nur sehr wenig.
Wie kommt der Bürgermeister eigentlich dazu, über das Gesundheitsrisiko der Gemeinderäte und Gemeindemitarbeiter zu bestimmen, denn diese müssen zu der Veranstaltung erscheinen? Viele Bürger werden notgedrungen wegbleiben. Genau das könnte jedoch der Plan des BM sein, weil mit Sicherheit auch einige Kritiker es vorziehen werden, ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Der Presse ist es bekanntlich früher ja schon gelungen, ausführlich über eine fünfstündige Gemeinderatssitzung zu berichten, obwohl sie nicht anwesend war.
R. B.   07.06.2020

 

Bei 100 ist Schluss!
Nachdem wir die Entwicklung bei den Corona-Vorschriften des Landes noch eine Zeitlang abgewartet haben, ist jetzt eindeutig klar, dass die geplante Bürgerversammlung am 21.07.2020 anscheinend nicht rechtskonform ist, wenn mehr als 100 Personen teilnehmen wollen.
Im vergangenen Herbst 2018 waren es 160. Es ist in hohem Maße undemokratisch, wenn von etlichen tausend Einwohnern nur 100 die Gelegenheit bekommen, sich vor Ort zu informieren.

Und die regionale Presse schweigt dazu, denn "alles, was  der Schultes sagt, ist richtig und muss nicht überprüft werden"( Zitat  einer Redakteurin).

Coronavirus in B.-W.: Beschränkungen für Großveranstaltungen werden gelockert - Baden-Württemberg - Stuttgarter Nachrichten, 09.06.2020:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.coronavirus-in-baden-wuerttemberg-beschraenkungen-fuer-grossveranstaltungen-werden-gelockert.b696d6fe-892d-43a0-8000-3279f725ef32.html

Forum Langenargen 10.06.2020

 

Eindringliche Warnung
Mit Entsetzen erfuhren wir, dass der Bürgermeister es erreichen konnte, dass in 6 Wochen die letzte Bürgerversammlung vor der Bürgermeisterwahl stattfindet. Bei den bisher in 8 Jahren nur drei stattgehabten Bürgerversammlungen mussten eher die Bürger auf einen Termin drängen.
Für den BM ist das offensichtlich eine Wahl- und Informationsveranstaltung, die wie früher erlebt, kaum Zeit für eine generalisierte Diskussion zulässt.
Seine Themen werden das Baugebiet Gräbenen VI, sowie die geplante Grünachse sein. Letztere ermöglicht vermutlich nochmals einen großzügigen finalen Kauf von Tropenholzbänken, sowie die Unterbringung von Bäumen aus dem 1000-Bäume- Programm und die Anschaffung weiterer "Industrielampen".
Es ist kaum anzunehmen, dass in den kommenden 6 Wochen neue Erkenntnisse zu den beiden Vorhaben vorliegen werden, deshalb ist dieser Termin absolut verzichtbar.
Die Gemeinde könnte auch entsprechendes Informationsmaterial für 4 Wochen im Münzhof präsentieren. Fragen dazu könnten schriftlich gestellt werden.
Was spricht gegen ein Streaming, wie es andere Gemeinden handhaben?
Die Gründe für unsere Ablehnung sind natürlich die außergewöhnlichen, nicht ungefährlichen Umstände wegen Covid 19.
Das hat es nämlich in der Nachkriegszeit noch nie gegeben, dass der Besuch einer Bürgerversammlung ein Risiko für die Besucher bedeutete.
Offensichtlich ist von vorne herein geplant, dass nur eine gewisse Auswahl an Bürgern an der Versammlung teilnehmen kann. Es werden notgedrungen die Menschen mit Risikoerkrankungen, sowie Ältere fehlen müssen. Dazu ist die Teilnehmerzahl auch noch auf 160 Personen begrenzt. Diese gezielte Aussonderung erinnert im weiteren Sinne an eine Triage.
Offensichtlich sind sich der BM und die meisten Gemeinderäte gar nicht bewusst, auf was für ein Risiko sie sich unnötigerweise einlassen, denn es muss ggf. damit gerechnet werden, dass dadurch erneut plötzlich Infektionsherde aufflammen, und das möglicherweise durch eine einzige Person. Zuletzt erlebten wir das bei einem Kirchgang in Frankfurt mit 200 Infizierten, in einem Hochhaus in Göttingen mit 120 Infizierten nach dem sog. Zuckerfest, in einem Restaurant in Friesland mit 27 Infizierten, sowie in mehreren Fleischbetrieben mit über 100 Infizierten.
Akut wurden 43 Corona-Fälle in Duisburger Paketzentrum gemeldet. Theoretisch könnte es bei der Verteilung der Pakete zu einem weiteren Domino-Effekt kommen.
Es muss endlich begriffen werden, dass feinste Schwebeteile in der Luft (Aerosole) ursächlich fast wichtiger als die bekannte Tröpfcheninfektion sind. Sie können bis zu 16 Stunden in der Luft verharren und bis zu 10 m weit vernebelt werden. Das erklärt auch die Masseninfektionen bei Kirchenchören (nach einer Singprobe war die Hälfte der Teilnehmer angesteckt) und auf Flugzeugträgern. Das Abstandhalten von nur 1,5 m und die Schutzmasken haben deshalb in geschlossenen Räumen deshalb nur sehr eingeschränkten Nutzen.
Sollte nur eine einzige Person in der Festhalle infektiös sein, ist die Katastrophe perfekt und alle Besucher wären möglicherweise wegen einer notwendigen Quarantäne für zwei Wochen außer Gefecht.
Gleichzeitig sind folgende Veranstaltungen gestrichen: Langenargener Festspiele, Hafen-, Promenadenkonzerte, Kinderprogramme, Gästeabende, Museumsführungen, Turmbesteigungen, Mini LA, E-Bike-Touren, Stadt- und Kirchenführungen, Historische Spaziergänge und das Kirchenkonzert. Ganz offensichtlich zählen hier jedoch andere, strengere Maßstäbe. Da ist es absolut unbegreiflich, wieso dann die Besucher der Festhalle nicht schutzbedürftig sein sollen!
Die Besucher müssen genauestens dokumentiert werden, was eigentlich auf Grund des Datenschutzes nicht erlaubt ist.
Für die Gemeinde ergibt sich u.U. zusätzlich ein Haftpflichtproblem: Sollten Bürger zu Schaden kommen, könnten auf die Gemeinde erhebliche Schadenersatzforderungen zukommen, wenn ihr grobe Fahrlässigkeit und mangelnde Fürsorgepflicht nachgewiesen würde, und wenn die Rechtsaufsicht feststellt, dass die Veranstaltung verzichtbar und nicht dringlich war. Wir finden das Vorhaben auf Grund der Umstände absolut rücksichtslos, verständnislos, grob fahrlässig, unsolidarisch, ohne jegliche Empathie. Übrigens ist der Begriff "Genesen" mit sehr großer Vorsicht zu betrachten, denn man sieht immer häufiger gravierende Spätschäden.

Auch wenn zur Zeit bei den politisch Verantwortlichen die  Meinung vorherrscht, dass in 6 Wochen nur noch eine  geringe  Gefahr besteht warnen fast alle Fachleute vor einem jederzeit möglichen Wiederaufflammen, was ja inzwischen auch schon beobachtet wurde, wie zur Zeit in Polen und Singapore.
Dabei wird angenommen, das die zweite Welle viel verheerender ausfällt.
Diese durchgepeitschte Planung ist alleine dem Verlangen des Bürgermeisters geschuldet, der vor der anstehenden Wahl, noch einmal die Möglichkeit ergreifen will, sich als der große Modernisierer darzustellen.
Hier hätte man eigentlich erwarten können, dass eine deutliche Mehrheit im Gemeinderat dieses gedankenlose Vorhaben ausbremst.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-uebertragung-aerosole-1.4907751

https://www.focus.de/gesundheit/news/laenger-aktiv-als-erwartet-us-forscher-finden-heraus-dass-sars-cov-2-infektioes-bleibt_id_11912149.ht

https://www.n-tv.de/wissen/Ubertragung-durch-Aerosole-rueckt-in-Fokus-article21803000.html?utm_source=pocket-newtab-global-de

https://www.youtube.com/watch?v=koOKciju7Ns

Forum Langenargen 06.06.2020

 

Erinnern Sie sich noch an die Einweihungsfeier für das Oberdorfer Dorfgemeinschaftshaus?
Rückblick: Montfortbote 2018, Nr.13 Seite 8: Anlässlich einer Feier im Dorfgemeinschaftshaus:
Zitat aus einer Ansprache des Bürgemeisters: "Hier kann sehr viel gebaut werden, wo man an anderer Stelle darüber diskutiert. Hier gibt es viele Baustellen, die man gemeinsam angehen kann und die erfolgreich weiterentwickelt werden. Mit Sicherheit wird es einmal mehr möglich sein, hier sehr viel umzusetzen im gemeinsamen Miteinander. Wenn man tatsächlich an einem Strang zieht und dann noch in einer Richtung, dann kommt am Ende einiges mehr dabei heraus, als wenn man es anders macht."
Dies war eine deutliche Kritik an den Langenargenern und ein Anbiedern an die Oberdorfer, auf die er anscheinend fest bei den anstehenden Wahlen setzt.
Nun war die Feier zur offiziellen Eröffnung des renovierten Oberdorfer Spielplatzes. Oberdorf hat nur diesen einen Spielplatz, Langenargen jedoch sieben!
Auch diesmal durfte eine selbslobende Ansprache natürlich nicht fehlen. Auch das Wort "spannend" wurde nicht vergessen. Da bald Wahlen sind, kamen auch Kinder wieder mit ins Spiel. Sie durften als Erste das Tor öffnen und bekamen wie alle Kinder ein Eis spendiert. Das hat es noch nie gegeben und wird ganz sicher im Facebook Account Erwähnung finden. Eine billigere Werbung mit Unterstützung von Schwäbisch Media ist kaum vorstellbar!

Forum Langenargen 05.06.2020

 

Warum mögen der Bürgermeister und seine Mitverantwortlichen keine Bäume und Hecken und bevorzugen lieber Asphalt und Pflaster in verschiedenen Variationen?
Bilder von Google-Earth und der Gemeindewebcam vom Arbonplatz demonstrieren vergleichsweise das Ausmaß der Naturzerstörung.
Das ursprünglich im Zentrum des Platzes vorhandene Konvolut der Hecken ist spurlos verschwunden. Die sonnengeschützte Bank musste ebenfalls weichen.
Übrig geblieben ist nur noch eine Platane mit deutlich verkürzter Lebenserwartung, da ihr die komplette Verpflasterung keine Chance mehr gönnt für eine ausreichende Bewässerung. Innerhalb der geschlängelten Sitzbank soll noch ein Hochbeet eingerichtet werden. Dieses braucht ständige Pflege und Bewässerung. Die geschwungene Sitzgelegenheit erlaubt nur ein kurzes Verweilen, da man sich nicht anlehnen kann.
Der große Baum an der Ecke zum Hotel Seevital ist spurlos verschwunden. Ebenfalls verschwunden ist der immergrüne Bewuchs zwischen Hotel Seevital und Hotel Engel.Die Trostlosigkeit des grauen Platzes wird abends durch das kalte Licht einer LED- Lampe noch potenziert.

 

Kommentare der Verantwortlichen:
Herr Stark vom Bauamt: "Für die Bürger und Gäste ist die Sanierung mit einer deutlichen Erhöhung der Aufenthaltsqualität verbunden."
Bürgermeister: "Auf diesem neuen Platz wird es noch viele Feste und schöne Stunden geben."

                                                        So sah das einmal aus!                                           Arbon-Platz

     Und so sieht es heute aus! Pflasterung, Büsche weg, Platane eingekerkert, Industrieleuchte!

Nun steht da ein schwarzer Käfig, der vom Fotograf ein wenig geschönt wurde durch die Blaufärbung.

Kommentar:
In immer mehr Städten und Gemeinden macht man sich ernsthaft Gedanken, wie man die zunehmende Erwärmung durch dunkle Asphalt- und Pflasterflächen aufhalten kann, z. B. durch Auflockerung mit Grüninseln. In Langenargen macht man jedoch genau das Gegenteil! Man sorgt durch Kahlschläge und Pflasterung dafür, dass sich ursprünglich schattige Plätze weiter aufheizen!

Forum Langenargen 04.06.2020

 

 

 Die zwei Gesichter von Langenargen 

Ein Tag nach Pfingsten

In der SZ vom 03.06.2020 erschien ein Interview mit dem Bürgermeister, wobei es um die Müllentsorgung ging.
Unser Kommentar:
Die Unterflurbehälter sind eine teure Fehlinvestition. Zur Leerung ist man auf ein Spezialfahrzeug angewiesen.
Unzählige Male ist der Absaugschlauch verstopft und zwar meist durch Pizzakartons. In jedem Schweizer Ort,
vor allem in den Städten, sieht man die silbernen Entsorgungseimer, meist jedoch deutlich größer.
Sie haben keine Unterflurbehälter, sondern werden einfach aufgeklappt, um die Plastiktüten zu entsorgen.
An Wochenenden müsste zweimal täglich geleert werden. Firmen, die regelmäßig die Container überquellen lassen,
müssten ihren Standort verlieren.
Noch eine Frage des Forums: Warum wird zu dem Interview zweimal ein Foto des Bürgermeisters in Großformat präsentiert?
Das sieht nach Wahlkampf aus! Jeder kennt ihn doch längst!

Forum Langenargen 03.06.020

Ein Tag nach Pfingsten

 

Forum Langenargen 01.06.2020


Der Borkenkäfer schwärmt aus
„Befallene Stämme müssen rasch aufgearbeitet und dann entrindet oder mindestens 500 Meter aus dem Wald transportiert werden“, erklärt Marcus Fischer, Revierleiter am Forstrevier Lindenberg. Zudem sei es ratsam, die Baumkronen zu häckseln, denn die Käfer nutzen schon Äste ab drei Zentimetern Durchmesser als Brutstätte. Bisher nicht aufgearbeitetes Bruch- oder Windwurfholz aus vorausgegangenen Stürmen ist für die Käfer ideales Brutmaterial und sollte daher zügig entfernt werden. Diese sogenannte „saubere Waldwirtschaft“ ist laut Fischer die einzig wirksame und bewährte Methode, um eine Massenvermehrung zu verhindern, die auch größere Waldflächen zum Absterben bringen kann. Beratung und Unterstützung bei der Bekämpfung bieten neben den Förstern des AELF auch die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse.

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-lindau/lindau_artikel,-waldbesitzer-aufgepasst-der-borkenk%C3%A4fer-schw%C3%A4rmt-aus-_arid,11228593.html

Forum Langenargen 01.06.2020

 

Baumfrevel im Schlosspark
Ganz offensichtlich will man den Bürgern heimlich einen Teil aus dem von vornherein zum Scheitern verurteilten 1000-Bäume-Programm unterjubeln. Wir schrieben bereits, nachdem diese Aktion schon im Sommer im Montfortboten als etwas ganz Besonderes angekündigt worden war, aber zwei Interessentinnen bis auf Weiteres mit fadenscheinigen Gründen immer wieder vertröstet worden waren, Folgendes am 05.11.2019:

"Wer glaubt denn im Ernst, dass die Gemeinde Langenargen 1000 Bäume in Privatgärten unterbringen kann, denn das Programm gab es bundesweit schon seit 9 Jahren und musste bereits mehrfach wegen mangelnder Nachfrage abgebrochen werden."
Am 18.4.20 schrieben wir bei Bürgermeinungen zusätzlich eine diesbezügliche Satire. Auszug:
"Böse Zungen meldeten, man habe eine geniale Idee gehabt. Man fällte entlang der Höhe unter dem Vorwand der Verkehrsbehinderung 200 Bäume und drei Bäume im Strandbad, um Platz für Jungbäume zu schaffen, wobei der dafür notwendige Gutachter gleichzeitig rechtswidrig als Ausführender fungierte".
Die Jungbäume waren schnell gepflanzt, im Strandbad gleich zehn Exemplare. Bis die dann endlich Schatten geben, wird es noch sehr viele Jahre dauern.
Böse Zungen vermuten ebenfalls, dass die sinnlose Abholzung an der Argenhängebrücke auch damit zu tun hatte, denn das war nachweislich kein Biber. Der vorläufige Höhepunkt war dann der Plan, ein großes Gebiet auf der Höhe zu bewalden. Hier hatte der Bürgermeister aber nicht mit der Ablehnung durch den Gemeinderat gerechnet. Man merkte ihm offensichtlich ganz deutlich seinen Unmut an. Inzwischen sollen auch Jungbäume an der Malerecke gesichtet worden sein.
Nun stockte uns das Blut in den Adern: Seit kurzem sind im Schlosspark ca. 10 Jungbäume wie Pilze aus dem Boden geschossen. Der Tatort befindet sich Im schönsten Teil des großzügigen Parks zwischen Kirche und Schloss unter dem alten Baumbestand, vor allem der prächtigen Sequoiabäume und riesigen Ginkgobäume. Warum unter den Neuanpflanzungen auch zwei Birken sind, das bleibt ein wohlgehütetes Geheimnis.
Das muss man schon als gärtnerischen Vandalismus und Geschmacklosigkeit bezeichnen. Der Verantwortliche sollte vielleicht ein paar Lehrstunden auf der Mainau nehmen und gleich auch noch eine Kur mit Ginkgoextrakt machen. Wir hatten schon mehrere sehr trockene Frühjahre und Sommer mit kritischem Grundwasserspiegel. Nun müssen die uralten Bäume wegen des Wassers noch mit den Jungbäumen konkurrieren, ganz abgesehen von der gestörten Optik in einem weitläufigen Park. Wenn die Redakteure/innen der Presse das Schloss aufsuchen wollen, müssen sie jetzt bereits im Schlosspark die Augen verschließen und anschließend nochmals an der Schlossmauer. Dazu kommt auch noch der deprimierende Blick auf die gescheckten von Möwen und Hunden geliebten "Hyänebänke" und die trostlosen LED-Industrielaternen.

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde erneut von einer Bürgerin gefragt, ob die als angebliche Einfahrtssperre dienenden Baumstämme als Dauerlösung gedacht wären. Erneut bekam das staunende Volk zu hören, dass man gezielt diese Lösung gewählt habe, weil damit ein Durchschlupf für Kleinstlebewesen gewährleistet sei.
Ein Zaun, zehn cm erhöht angebracht, wie am Kinderspielplatz an der Unteren Seestraße hätte den Kleintierlebewesen die gleiche Möglichkeit geboten. Die Baumstämme hatten noch größere Rindenreste. Wir fanden Borkenkäfergänge, tote Borkenkäfer und lebende Borkenkäfermaden. Herr Bitzer stritt trotzdem alles ab.
Wir verdanken nun der Gemeinde, dass Sie uns auch noch mit Borkenkäfern den Schwediwald verseucht hat.
Die restlichen Bäume werden dann in den nächsten Jahren als potentielle Verkehrsbehinderung gefällt werden und die Flächen werden für die noch übrigen Jungbäume aus dem 1000-Bäume-Programm zur Verfügung stehen.

Nachmeldung:
Wir wurden inzwischen von Bürgern auf noch andere Fundorte für neu gepflanzte Bäume hingewiesen. So wurde berichtet, dass an der Malerecke und vor allem in dem kleinen Urwäldchen entlang des Argenwegs zur Malerecke etliche Jungbäume ohne Sinn und Verstand gepflanzt wurden. Dort wurden sogar extra kleinere Stellen gerodet, um für diese Bäume Platz zu schaffen!

Forum Langenargen 01.06.2020


Miserable Betonkosmetik siehe "Ärgerlich"


Auszug aus der Pfingstbotschaft von Bischof G. Fürst
Es handelte sich um eine Kritik an den Teilnehmern von Demonstrationen gegen die angebliche Freiheitsbeschränkung in der Coronakrise.
Die Demonstranten stellten ihr Bedürfnis nach Freiheit über den Schutz der besonders schwachen und verletzlichen Menschen.

"Das ist nicht nur unsolidarisch, sondern geradezu egozentrisch und im höchsten Maße verletzend".
Die Protestierer verstießen gegen das oberste Grundrecht der unantastbaren Menschenwürde, das zu allererst dem Schutz des Lebens diene.
Vielerorts sei aber auch ein neuer Geist spürbar.
Der bodenständige Bischof Fürst fiel uns bereits vor vielen Jahren bei einem Gespräch im Kloster Weingarten durch sein erstaunlich fundiertes Wissen über Genmanipulation und allgemeine Probleme der Humangenetik auf.

Regula Mühlemann: Exsultate Jubilate - W. A. Mozart - aus  der   Dresdener Frauenkirche

https://www.youtube.com/watch?v=o_fA-Ls4RXk&list=RDo_fA-Ls4RXk&index

 Samuel Mariño sings "Da tempeste", Giulio Cesare in Egitto

https://www.youtube.com/watch?v=QaPW5W_O18w

Forum Langenargen 30.05.2020

Der Viertel - Million - Platz

L. G. 27.05.2020

Satire
Im Vergleich zum sog. "Café Crematory" wollte sich die Gemeinde beim Arbonplatz nicht lumpen lassen und hat deswegen bisher 240.000 Euro brutto investiert. Die Summe floss in viel Asphalt, Pflaster, eine geschwungene Mauerbank (Nagaschlange) mit vermutlich einer Tropenholzauflage und einer hässlichen LED-Lampe mit Mast (Insektenfriedhof). Letztere wurde erst nach Erstellung der Fotos installiert. Geopfert wurden eine schützende große Hecke mit versteckter Bank und ein schattenspendender Baum an der Grundstücksgrenze zum genannten Café. Die noch verbliebene alte Platane ist mit Sicherheit künftig ziemlich wegen Wassermangel in Folge der kompletten Asphaltierung und Pflasterung gefährdet.
Der Blick über die desolate Hafenmauer nach Arbon ist jedoch kostenlos. An sich war ursprünglich eine große aufwändige Feier mit den Schweizern geplant. Diese fiel jedoch buchstäblich ins Wasser. Zum einen war das Ensemble noch nicht fertiggestellt, zum anderen machten die Coronaregeln einen Strich durch die Rechnung. Es war vielleicht auch gut so, denn es wäre ziemlich peinlich gewesen, wenn die Arboner hätten feststellen müssen, dass ihre großzügig gespendeten Palmen verschwunden sind. Somit kam es nur zu einem kleinen Fest in „zweiter Reihe". Der Bürgermeister war weit und breit nicht auszumachen. Die Polizei hätte aus ihren Diensträumen heraus erkennen müssen, dass die teilnehmenden Personen (zum Teil aus dem Rathaus) offensichtlich keinen Wert auf einen Mundschutz legten und noch nie etwas von einem. Sicherheitsabstand gehört hatten. War das vielleicht eine Protestveranstaltung?

Forum Langenargen  29.05.2020

Dieser kleine Platz war einmal eine schöne, grüne, gemütliche Oase. Ich habe oft beobachtet wie Menschen, besonders Mütter mit ihren Kindern, auf der selbst ungemütlichen Bank gesessen haben und diesen Blick zum Schloss genossen und dem Zwitschern der Vögel zugehorcht haben. Nun wurde aus einer Oase eine Beton- und Pflasterwüste.

Hört es denn mit der Verschandlung vom unserem einst so schönem Ort nie auf?
Und das auch noch für eine Viertelmillion Euro!

Siegfried Kleck, Langenargen 31.05.2020

Kommentar:

Da gibt es leider noch viel zu verschandeln, solange dieser BM noch im Amt ist und solange unsere Gemeinderäte bereitwillig mehrheitlich alles abnicken, - zu Lasten wirklich notwendiger Reparaturen, wie die Schlossmauer und die Tiefgarage!
Der Höhepunkt wird die geplante Hochhausbebauung in den Gräbenen werden. Der BM  hat nicht ausgeschlossen, dass es dort mehr als sechs Stockwerke werden könnten.

Forum Langenargen 31.05.2020

 

Mein Kommentar zur Noli-Gaststätte
Es wird nun leider doch so weit kommen, dass dieser schöne, ruhige Platz total verschandelt wird!
Es wird eine Lärminsel entstehen und der Blick auf den See wird verstellt. Inwieweit sich dann Müll und Zigarettenkippen in den Hecken finden werden, wird sich zeigen. Alle kleinen Feste müssen wegen Corona abgesagt werden, hier aber entsteht ein Gastrobetrieb, den niemand braucht, außer vielleicht der Betreiber. Diese ganze Geschichte und die Verpachtung, haben doch auf schwäbisch ausgedrückt "ein gewaltiges G´schmäckle".
Siegfried Kleck, Langenargen  01.06.2020

 

Bitte lesen Sie auch unseren Beitrag
Bauplanung Gräbenen unter der Rubrik Ärgerlich
Forum Langenargen    27.05.2020

 

Gastronomie am Noliplatz
In Kürze bekommen wir an der schönsten Aussichtsstelle Langenargens höchstwahrscheinlich ein Campingfeeling, damit wird dann leider erneut eine Idylle zerstört.
Noch gibt es einige Hürden zu überwinden, wie zum Beispiel der unberechenbare Virus. Wer trägt die Verantwortung, wenn es zu einer Infektion im Rahmen der zweiten Welle kommt?
Es sind zwei getrennte Publikumstoiletten erforderlich, da die Luxustoiletten am Uhlandplatz um 20 Uhr ferngesteuert geschlossen werden.
Es werden Kennnisse in Baurecht, Gaststättenrecht, Verkehrsrecht und Kommunalwirtschaftsrecht verlangt.
Dringend notwendig sind ein Gesundheitszeugnis und regelmäßige Hygienekontrollen. Wer kontrolliert die Sperrstunden?
Wie sieht es mit der Infrastruktur von Wasser, Abwasser, Gas und Strom aus? Gibt es einen Ersatz für nicht mehr erlaubtes Plastikgeschirr?
Gibt es eine Notfallbox und distanznah einen nachts zugänglichen Defibrillator?
Hoffentlich zieht das Ganze nicht noch eine Pflaster-, Bank- und Lampenorgie nach sich!
Es hält sich das Gerücht, dass ein großer Verein eine ähnliche Einrichtung an der Promenade plant. Prost Mahlzeit!

Hot dog Verkaufswagen gebraucht. Eine kleine Auswahl:
https://www.google.com/search?q=hot+dog+verkaufswagen+gebraucht&client=firefox-b-d&sxsrf=ALeKk02RqmKK7h3QxvM1XKUTz3QwRGYqRw:1590869337116&tbm=isch&source=iu&ictx=1&fir=F2LvBqpP16aEjM%253A%252CcDPY_t2z-QiNdM%252C_&vet=1&usg=AI4_-kSvfTtsA68vkRWPxqH0g9uhVqhZ_g&sa=X&ved=2ahUKEwjs8-ONstzpAhWCY8AKHWEJCXIQ9QEwBHoECAoQGQ#imgrc=JKsg4jAoQR10fM

Forum Langenargen    26.05.2020

 

Corona-Gefahr in Räumen: Übertragung durch Aerosole rückt in Fokus - n-tv.de
Das vermutete das Forum schon seit Wochen

https://www.n-tv.de/wissen/Ubertragung-durch-Aerosole-rueckt-in-Fokus-article21803000.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-D

Forum Langenargen 29.05.2020

 

Nach Restaurant-Feier: Immer mehr Corona-Fälle | NDR.de

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Nach-Restaurant-Feier-Immer-mehr-Corona-Faelle,corona3202.html

Forum Langenargen 27.05.2020

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Coronavirus in Frankfurt am Main: Inzwischen 107 Gläubige in Kirche infiziert  ( Aerosol).
Das bedeutet, dass etliche 100 Personen in Quarantäne müssen. Das beweist, dass in geschlossenen Räumen eine Aerosolbildung als Hauptursache anzusehen ist, vor allem, wenn gesungen wird. Die Erlaubnis von Versammlungen mit Gruppen bis 100 Personen in geschlossenen Räumen sollte sofort wieder rückgängig gemacht werden. Das Geschehene sollte eine Warnung an alle unaufgeklärten Demonstranten sein.

https://www.spiegel.de/panorama/coronavirus-in-frankfurt-am-main-dutzende-glaeubige-in-kirche-infiziert-a-a0f199c7-2f7b-484e-814b-f7aecf4bc59f

Forum Langenargen 24.05.2020

In der Zwischenzeit hat sich die Zahl der Infizierten auf über 200 erhöht. Das bedeutet auch eine entsprechende Erhöhung der Personen in Quarantäne.

Forum Langenargen 29.05.2020

 

Wir sind sehr traurig
Eine geliebte Institution Langenargens hat sich still verabschiedet.
Die Schlossgastronomie musste eingestellt werden. Viele Langenargener haben dort die Hochzeit ihrer Kinder und andere Familienfeste gefeiert. Es gab unvergessene festliche Empfänge und den beliebten sonntäglichen Brunch.
Es tut uns sehr leid und wir denken gerne an diese Zeit zurück.

Forum Langenargen 22.05.2020

 

Heute ist ein Jubeltag
Darauf haben wir jahrelang gewartet.
Zur Überbrückung der Wartezeit auf das Ratsinformationssystem kann man ab sofort vor der Gemeinderatssitzung die Sitzungsunterlagen und ggf. Protokolle aus der Homepage der Gemeinde herunterladen.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Ankündigung für künftige Sitzungen auch so umgesetzt wird, damit man die Unterlagen bereits eine Woche im Voraus lesen kann.

Forum Langenargen 25.05.2020

Leider war dieser Jubel nur von kurzer Dauer, denn wenige Stunden später wurde dieses Angebot annulliert!

Forum Langenargen 29.05.2020

 

Was dem normalen Bürger von der Gemeinde bis 5 Tage vor der Gemeinderatssitzung
vorenthalten wurde, siehe Rubrik
Anregungen

Forum Langenargen, 19.05.2020


Warum werden die nachfolgenden, wichtigen und lebensbedrohenden Forschungsergebnisse von der
gesamten regionalen Presse verschwiegen? 
  
(bis einschließlich 15.05.):

Studie bestätigt Sars-CoV-2-Übertragung vor ersten Symptomen

https://web.de/magazine/news/coronavirus/studie-bestaetigt-sars-cov-2-uebertragung-symptomen-347099

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Für alle, die rücksichtslos gegenüber den Mitmenschen die Regeln der Vorsorge verletzen
und leichtfertig eine angeblich erstrebenswerte Herdenimmunität fordern

Covid-19: Arzt in New York wird Patient auf der eigenen Intensivstation
https://www.spiegel.de/panorama/covid-19-arzt-in-new-york-wird-patient-auf-der-eigenen-intensivstation-a-1606c8d0-f7d7-47bf-bf12-3a542442b849

Forum Langenargen 18.05.2020

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So groß ist die Gefahr, sich über Aerosole mit Covid-19 anzustecken | Wissen | SWR2 | SWR

https://www.swr.de/swr2/wissen/so-gross-ist-die-gefahr-sich-ueber-aerosole-mit-covid-19-anzustecken-100.html

Forum Langenargen 22.05.2020

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New York: Virus-Drama! Ärzte schildern dramatische Zustände in Kliniken

Forum Langenargen 22.05.2020

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Das Rätsel um die Corona-Wolke: Wie verteilt sich das Virus? | WEB.DE
https://web.de/magazine/wissen/wissenschaft-technik/corona-wolke-verbreiten-troepfchen-sprechen-34677788

Forum Langenargen, 17.05.2020

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Uns erreichte ein Leserbrief aus Nonnenhorn mit der Überschrift:
Manche lernen´s nie!
Er bezieht sich auf den Artikel: Der Lärm der Lockdown-Gegner in der SZ vom 11.05.2020.

Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich die Bilder von den Demonstrationen in verschiedenen Städten am vergangenen Wochenende gegen den "Raub der Freiheit" sehe. Meist dicht gedrängt, häufig ohne Mundschutz, üben Menschen ihre Freiheitsrechte aus und bedenken dabei nicht, dass sie damit die Freiheitsrechte anderer einschränken. Sie nehmen bewusst in Kauf, dass das Coronavirus sich weiter ausbreiten kann und damit alle, besonders die Risikogruppen, gefährdet werden, die sich nicht dagegen wehren können.
Dabei sind die Risikogruppen gar nicht so klein, wie der Begriff suggeriert. Zählt man die über 60-Jährigen, dazu noch die durch Vorerkrankungen belasteten jüngeren Menschen zusammen, so kommt man auf über 30 % betroffene Personen. Deren Ansteckungsrisiko zu minimieren, ist doch wohl Pflicht eines jeden Bürgers und rechtfertigt die (vorübergehende) Einschränkung der persönlichen Freiheit. Ein Verhalten, das dem zuwiderläuft, ist undemokratisch, rücksichts- und verantwortungslos und grenzt an grob fahrlässige, vielleicht sogar vorsätzliche Körperverletzung.

Lothar Köberle   16.05.2020

(Mit ausdrücklicher Genehmigung zur Publikation im Forum Langenargen)

Unser Kommentar: Die Verantwortlichen fordern, einen Abstand von nur 1,5 m einzuhalten. Das ist eine Farce, da das nur prophylaktisch eine Tröpfcheninfektion verhindern kann, nicht aber ein häufiges Aerosol, welches über einige Meter infektiös ist.
Eines der Hauptargumente der Coronagegner war die behauptete Impfpflicht. Jetzt kam die verbindliche Nachricht vom Kanzleramt, dass es keine Impfpflicht geben wird.

Forum Langenargen, 16.05.2020

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Corona: Was die Proteste gegen den Virenschutz verraten
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/corona-was-die-proteste-gegen-den-virenschutz-verraten-16763103.html#void

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Die Coronakrise birgt gefährliches Spaltungspotenzial

https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-coronakrise-birgt-gefaehrliches-spaltungspotenzial-fuer-die-gesellschaft/25829178.h

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Schulbeginn

In den aktuellen Hygienerichtlinien des Landes Baden-Württemberg für Schulen vom 22.04.20 wird erneut erwähnt, dass ein Abstand von 1,5 m eingehalten werden soll.

Am 15. 02.20 wurde vom Robert-Koch-Institut bereits ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch eine Übertragung durch Aerosole möglich ist.
Da ist ein Abstand von 1,5 m eigentlich eine Farce. Ist der Schulbeginn nicht doch noch zu früh, auch wenn man dazu bedenkt, dass viele Kinder mit dem ÖPNV kommen müssen?
Inzwischen sind mehrfach entsprechende Veröffentlichungen erschienen (siehe auch Forum Langenargen: Rubrik Bürgermeinungen).

Forum Langenargen  16.05.2020

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Schule in Corona-Zeiten: Wer denkt an die Risiken der Kinder?

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/schule-in-corona-zeiten-wer-denkt-an-die-risiken-der-kinder-16772682.h

Forum Langenargen  20.05.2020

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Studie zu Aerosol-Viruswolken: Dicke Luft im Restaurant

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/covid-19-belastete-troepfchen-machen-geschlossene-raeume-zu-infektionsherden-a-7522885d-7553-4acc-ac5d-ac603552ed06

Forum Langenargen 16.05.2020

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Von wegen nur 1,5 Meter Abstand halten!

Virus-Experiment im Restaurant: Nach 30 Minuten wären alle am Tisch infiziert

https://www.focus.de/gesundheit/versuch-in-japan-virus-experiment-im-restaurant-nach-30-minuten-waren-alle-am-tisch-infiziert_id_11992231.html

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Sicherheitsabstand im Restaurant: Klimaanlage ist entscheidender Faktor

https://web.de/magazine/news/coronavirus/sicherheitsabstand-restaurant-klimaanlage-entscheidender-faktor-347

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Coronavirus: Übertragung durch Aerosole?

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-uebertragung-aerosole-1.49077

Forum Langenargen 15.05.2020
 

Querschnittslähmungen und Organversagen: Die "grässliche Folgen" von COVID-19 | WEB.DE

https://web.de/magazine/news/coronavirus/querschnittslaehmungen-organversagen-graessliche-folgen-covid-19-34717354

Forum Langenargen 20.05.2020

 

Folgen von Corona für den ÖPNV
Was wird aus BODO? Was meint der Bund der Steuerzahler?

https://www.spiegel.de/auto/corona-und-oepnv-perfekter-sturm-fuer-bus-und-bahn-a-c6e040cb-127b-4a82-ba92-e36cb7f50
Forum Langenargen 13.05.2020

 

Vor einigen Tagen wurde in der Presse an ein schreckliches Ereignis erinnert.
Ein Langenargener Bürger wurde vor 75 Jahren, nur zwei Tage vor dem Einmarsch der Franzosen, von der Gestapo am
Wasserturm zwischen Langenargen und Eriskirch hingerichtet. Es wurde vermerkt, dass an dieser Stelle eine
Gedenkinschrift angebracht ist.
Ein Langenargener Ehepaar wollte nach dieser Stelle schauen und hatte große Schwierigkeiten, sie aufzufinden.
Sie waren beide betroffen, wie respektlos, unwürdig und unangemessen die kleine Plastiktafel an der Hinterseite des
Turms versteckt war.
Da wir auch noch nie davon gehört hatten, sind wir ebenfalls an diese Stelle des Grauens gefahren und haben uns auf
die Suche gemacht.
Hinter einer Hecke direkt an der Steinwand auf der Hinterseite des Wasserturms wurden wir fündig. Wir konnten die
Empfindungen des Ehepaars sehr gut nachvollziehen.
Seitlich an der Turmwand befand sich noch eine fast identische Plastiktafel mit technischen Daten des Turmes und
im unteren Abschnitt dem Hinweis auf Diether F. Domes, der den Turm zu einem Kunstwerk gestaltet hatte.

Das sind zwei ziemlich unscheinbare, gut versteckte, völlig unangemessene Hinweistafeln.
Wenn schon mal einer der ganz wenigen den Mut zum Widerstand hatte und dafür in den allerletzten Kriegstagen
erschossen wurde, dann sollte man ihn auch entsprechend würdigen. Wie sagte doch der Bundespräsident:
„Wir dürfen nicht vergessen!“  - gerade heute!
Ganz ähnlich verhält es sich auch mit dem verschämten Hinweis auf den Künstler Domes. Auch er hätte eine
würdigere Erwähnung verdient.

Kriegsende in Schonach: SS-Mann erschießt Familienvater im Wald | SÜDKURIER Online
https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schonach/kriegsende-in-schonach-ss-mann-erschiesst-familienvater-im-wald;art372530,10510147

Forum Langenargen, 13.05.2020

Lesen Sie bitte auch:
Ausflüge gegen das Vergessen
https://www.seemoz.de/

Forum Langenargen, 20.05.2020


Wanted
genau vor einem Jahr wurde die Anschaffung von 100 Insektenhotels diskutiert. Dabei ist es wohl geblieben:
Anstatt der 200 gefällten Bäume an der Höhe sind dort demonstrativ 4 Hotels wie Perlenschnüre aufgereiht.
Drei Exemplare gibt es im Abstand von 10 Metern unübersehbar am Fuß der Argenbrücke.
Die restlichen 8 Hotel sind am Bildstock auf einer Fläche von gerade mal einem Fußballfeld verteilt.

Wo sind die restlichen 85 Hotels?


Hotels an der Hängebrücke mit Baustellenblick, Straßenstaub              Bank am Bauhof: Der neuste Schrei sind Zebrabänke, denn sie passen
und hohem Lärmpegel                                                                         sehr gut zu Tropenholz

Forum Langenargen, 13.05.2020


Wie befürchtet, stieg die Ansteckungsrate inzwischen unaufhaltsam auf 1,21 !

Corona: Was die Proteste gegen den Virenschutz verraten

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/corona-was-die-proteste-gegen-den-virenschutz-verraten-16763103.html

Forum Langenargen, 12.05.2020

 

In eigener Sache
Das Problem der dissoziativen Amnesie

Die Freiheit, für die jetzt bei den Demonstrationen gegen die Coronapolitik geworben wird, ist eine Freiheit ohne Maß und jegliche Verantwortung und völlig ohne Einschätzung möglicher Folgen.
Es ist eine rücksichtslose, zu Markt getragene Ignoranz. Die Verunsicherung einiger Menschen wird schamlos als Infodemie mit einer Flut von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien ausgenutzt. Die Angstmacherei schaltet den Verstand aus und lässt das Hinterfragen und das Differenzieren völlig vergessen.
Die vorgeschobene Freiheit kann sehr schnell in einer Unfreiheit am Beatmungsgerät, an Monitoren und einem Dutzend Infusionsleitungen und Kabeln enden.
Vielleicht bleibt dann noch Zeit, an die Frau und die Kinder zu denken, die man ggf. wegen der vermeintlichen, verantwortungslosen Freiheit alleine zurücklässt.
Wird die Infektion überlebt, zeigen sich später oft schwerwiegende gesundheitliche Folgeschäden, zum Teil mit Erwerbsunfähigkeit und finanziellen Konsequenzen für die gesamte Familie.
Forum Langenargen, 11.05.2020

 

Die  Ansteckungsrate ist  weiter auf 1,13 gestiegen.
Rücksichtslose Bürger ahnen nicht, dass durch ihr Verhalten  der Rückwärtsgang eingeschaltet worden ist
und weitere geplante Lockerungen wie das Öffnen der Gaststätten und Fremdenverkehrsbetriebe gefährdet sind.
Forum Langenargen, 11.05.2020

 

Die zweite Welle
In Südkorea ist der befürchtete Gau schon angekommen.
Es war das Vorzeigeland, weil es sofort und entschlossen eingegriffen hat und dadurch nur sehr wenige Tote zu
beklagen hatte.
Kürzlich kam es dann zu ersten Lockerungen. Parallel dazu breitete sich das Virus explosionsartig erneut aus.
Alle Erleichterungen mussten wieder rückgängig gemacht werden.
Das Land ist nun wieder in Stunde null.

Forum Langenargen, 10.05.2020


  Warnung ! 
Die Reproduktionszahl ist innerhalb von nur dreieinhalb Tagen von 0,65 auf kritische 1,1 gestiegen.
Wenn man sich überlegt, dass in zwei Wochen in manchen Bundesländern die Freibäder wieder geöffnet werden sollen und sich über tausend Menschen bewusst ohne Mundschutz und Mindestabstand auf Plätzen in den Großstädten treffen und ihr Leben aufs Spiel setzen, kann man über so viel Dummheit und Rücksichtlosigkeit nur den Kopf schütteln. Der mühsame bisherige Erfolg wird in kürzester Zeit zunichte gemacht und das Rad dreht sich vermutlich wieder von vorne.

Forum Langenargen, 10.05.2020


Ablenkungsmanöver bei den Tourismuszahlen in Langenargen
Inzwischen erhielten wir die wichtigsten Zahlen der Präsentation bei der letzten Gemeinderatssitzung vom 04.05.2020.
Es fällt sofort auf, dass im Gegensatz zu früher eine sinnlose Schönfärberei mit 10-Jahresvergleichen durchgeführt wird, anscheinend, um von den eigentlichen Zahlen während der EBC Zugehörigkeit abzulenken. Wenn man um weitere 10 Jahre zurückgeht, steigen die Zahlen natürlich automatisch. Blickt man weit genug zurück, dann zeigt sich sogar eine Steigerung bis heute um mehrere hundert Prozent. Wenn z. B. bei dem 10-Jahresvergleich 2010 und 2019 bei den Ankünften in Langenargen eine Steigerung von 11,84 % genannt wird, dann sind das durchschnittlich lediglich 1,2 % pro Jahr. Bei den Übernachtungen sieht es noch viel schlimmer aus: 5,4 % Zuwachs in 10 Jahren.
Vergleichsweise hatte Kressbronn in 10 Jahren 47,5 % mehr Ankünfte und 50,14 % mehr Übernachtungen, Friedrichshafen 66,9 % mehr Ankünfte und 44 % mehr Übernachtungen und Konstanz 75,5 % mehr Ankünfte und 63,9 % mehr Übernachtungen.
Die Zahlen der EBC-Zugehörigkeit 2018 und 2019 sind zwar auf dem oberen Abschnitt der Tabelle zu erkennen, wurden aber offensichtlich nicht entsprechend diskutiert.
Wie wir schon an anderer Stelle erwähnten, sind dies die schlechtesten Ergebnisse der letzten Jahre und haben die Kommune in der Reihenfolge der Kommunen von Baden -Württemberg an die viertletzte Stelle bugsiert. Unsere Zahlen unterscheiden sich marginal, da wir uns auf die Angaben des Statistischen Landesamtes BW mit den gewerblichen Vermietern beschränken mussten, weil uns die Zahlen der Privatvermieter von Herrn Jost immer vorenthalten wurden. Wie dramatisch die hiesigen Zahlen jedoch sind, zeigt der Vergleich mit Baden-Württemberg und anderen Seegemeinden. Für uns gibt es überhaupt keinen Zweifel, dass die EBC mit der zweithöchsten Kurtaxe Baden-Württembergs dafür ursächlich ist. Wenn am 01.01.2021 der Solidarbeitrag um 13,3 % erhöht wird, wird sich die Situation noch weiter verschlimmern.

Warum setzt man nicht einfach für ein Jahr aus?

Forum Langenargen, 08.05.2020

 

***** https://www.forum-langenargen.de/uploads/Zusammenfassung Tourismus-08-05-2020.docx

 

 

 

Kritische Betrachtung zur Rubrik Tourismus im Jahresbericht 2019
Das Heft kam im Vergleich zu früheren Jahren zwei Monate später.
Die Rubrik Tourismus fiel unter Berücksichtigung der Bedeutung für die Gemeinde sehr spärlich und fehlerhaft aus. Kleines Beispiel: Mit der Berechnung der Gesamtveränderung gab es 8902 weniger Übernachtungen, anstatt der genannten 8.861.
Wie kann es sein, dass die Tabellen im Jahresbericht 2019 und bei der Präsentation im Gemeinderat unterschiedliche Ergebnisse aufweisen?
Der Zweckverband Abwasserreinigung oder auch Firlefanz hatten z.B. mehr Platz zur Verfügung.
Es fehlte eine Differenzierung gewerblich – privat, während die prozentuale Differenz der Übernachtungen an ungewöhnlicher Stelle hinten zu finden war, fehlte die prozentuale Differenz der Ankünfte völlig. Der Schuldenstand von ca. 1 Million Euro wurde einfach unterschlagen.


***** https://www.forum-langenargen.de/uploads/Zusammenfassung Tourismus-08-05-2020.docx

Forum Langenargen,  08.05.2020



Unsere Beharrlichkeit war anscheinend erfolgreich
Seit 2016 wurden wir nicht müde, auf den desolaten Zustand der Schloss- und Hafenmauer hinzuweisen. Die Fotodokumentation erzielte auch überregional großes Aufsehen und Erstaunen.
Immer wieder sprachen wir den Bürgermeister und einige Gemeinderäte/innen darauf an. Zuletzt hatten wir auch Kontakt mit dem Landesdenkmalamt aufgenommen. Der Absturz eines Mauerstücks vor einigen Tagen war dann der letzte Auslöser. Nun kam endlich die gestrige, lang erhoffte Meldung, dass der Bund sich bereit erklärt, im Rahmen eines Denkmalsonderprogramms eine Sanierung der Schlossmauer mit 350.000 Euro zu unterstützen. Vor sieben Jahren hätte es dafür noch 500.000 Euro gegeben!
Vielen Bürgern ist es ein Rätsel, warum damals diese Summe nicht abgerufen wurde. Inzwischen dürften die Gesamtkosten für die Sanierung deutlich höher liegen. Ein Fachmann geht von 1,5 Millionen Euro brutto aus. Die gleiche Summe ist zusätzlich bei der Hafenmauer zu erwarten. Sie weist bekanntlich riesige Unterspülungen auf. Ginge man von der angeblich geschätzten Schadenssumme von bis zu 100.000 Euro durch den abgestürzten, einen Quadratmeter großen Steinblock aus, wäre eine Sanierung überhaupt nicht finanzierbar. Trotz ausgiebiger  Recherchen gelang es uns nicht, einen ausführlichen Bericht in der Schwäbischen Zeitung über die marode Schlossmauer mit zu erwartenden Sanierungskosten in Millionenhöhe ausfindig zu machen, denn das hätte anscheinend für die Verantwortlichen ziemlich nachteilig sein können. Immerhin gab es bereits im Juni 2008 ein erstes Gutachten, das den besorgniserregenden Zustand der Mauer dokumentierte. Vor einigen Tagen wurde in der Printausgabe der SZ lediglich ein ungewöhnlich kleiner Artikel über die herabgestürzte Steinplatte gebracht, jedoch kein Wort über den desolaten Zustand der restlichen Mauer. Mit der Zusage des Bundes ist, wie die Erfahrung zeigt, noch lange nicht garantiert, dass nun endlich gehandelt wird.
Das letzte der drei Gutachten vom September 2018 wurde der Allgemeinheit anscheinend vorenthalten. Wir haben es nach anfänglichen Schwierigkeiten einsehen dürfen und mussten entsetzt feststellen, dass die Schäden sehr viel größer sind, als bisher angenommen.