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Bürgermeinungen 2020

Die Zuschriften sind so aufgelistet, dass sich die neuesten Meinungen meist oben befinden
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Sehr wichtig:

Lesen Sie bitte Sie unter der Rubrik  "Ärgerlich":
Peinliche Fehlinformation der Gemeinde

Zusammenfassung Tourismus
Forum Langenargen 03.04.2020

 

Ein unvollständiger Jahresrückblick 2019 !
Wie böse Zungen sagen, sei er durch merkwürdige Zensur sehr getrübt
Vieles, was die angeblich glänzende Jahresbilanz unseres Bürgermeisters hätte trüben können,
bleibt einfach unerwähnt oder wird mit wenigen dürftigen Worten an den Rand des Bilderteppichs verschoben.
Im vorliegenden Jahresrückblick wurden einige sehr wichtige Ereignisse einfach unterschlagen, obgleich die Erstellung
des Heftes zwei Monate länger beanspruchte als sonst.
Die Hintergründe des verschwiegenen Tourismusniedergangs diskutieren wir an anderer Stelle.
Will man die Bürger für dumm verkaufen?
Die Bürger haben keinesfalls vergessen, dass der Bürgermeister in einer Nacht- und Nebelaktion 200 Bäume fällen ließ
und dabei den Waldkindergarten zerstörte.

Auch das Strandbad blieb nicht verschont. Dort kam es zu dubiosen Wasseraustritten mit Zerstörung von Pumpen.
Es war das erste Mal, dass Bürger in einer Demonstration vor das Rathaus zogen.

Großen Unmut zog das Café Crematory auf sich.

Zusammenfassung und Richtigstellung der Kosten für die beiden neuen Toiletten:

Toilette I:  220.000 Netto, das sind 262.000 Euro brutto, plus jährlich
                 30.000 Euro Folgekosten.
Toilette II: Ursprünglich 190.000 Euro netto,
                      plötzlich 265.000 Euro netto, das sind 315.350 Euro brutto
                      plus Folgekosten von jährlich 30.000 Euro.
                      (Die nächste, bereits vorhandene behindertengerechte Toilette ist nur 50 m entfernt!)
Die Kostenerhöhung resultiert daraus, dass plötzlich erkannt wurde, dass die Anschlusskosten an das öffentliche Kanalnetz
übersehen worden waren. Als die Gemeinderäte unter dem Druck einer zu erhoffenden Förderung von 60.000 Euro
für die erste Toilette abstimmten, waren ihnen die Folgekosten überhaupt noch nicht bekannt.
Um das Gesicht wahren zu können, erschien dann überraschend der Justiz- und Touristikminister Wolf und spendete
für die zweite Toilette einen Anteil von 120.000 Euro.

Monatelang fand man am ungepflegten Strand unzählige, mit Nadeln versehene Spritzen.

Die Villa Wahl und der Arbonplatz wurden eine Steinwüste.

Kontaminierter Schutt wurde hin und her bewegt.

Graffitischweinereien nahmen überhand.

Die Elektrifizierung der Bahn führt zu monatelangen Sperrungen und unpünktlichem Schienenersatzverkehr.

Der Gemeindehaushalt ist für einen Laien nicht durchschaubar. Wegen des gezielten Investitionsstaus sollte
man 6 Millionen Euro für die Tiefgarage und die Schlossmauer abziehen.

Forum Langenargen   02.04.2020

Ergänzungen zum Jahresrückblick 2019:
o - Viele Bürger erinnern sich noch an vollgelaufene Keller mit erheblichen Schäden.
     Liest man den Jahresrückblick, ist nie etwas passiert.

o - Der Bericht über die Abwasserbeseitigung nimmt mehr Platz in Anspruch als der gesamte Tourismusbericht.

o - Für das Defizit von 965.000 Euro im Fremdenverkehr reicht eine einzige Zeile.

o - Von den 100 angekündigten Insektenhotels sind nur vier erkennbar.

o - Das Tausend-Bäume-Programm liegt im Winterschlaf.

o - Die Gitter am Hafen wurden zwar erweitert, enden dann aber an der größten Wassertiefe Richtung Bootsanlegestelle.
     Die dazwischen gesetzten Gittertüren lassen sich kinderleicht öffnen.

o - Die Sitzbäume mit Borkenkäferbesatz entlang der gefällten Bäume an der Unteren Seestraße werden ebenfalls
     unterschlagen.

o - Von der monatelangen Elektrifizierung, mit dem damit verbundenen schlecht funktionierenden Schienenersatzverkehr,
     findet man lediglich einen kleinen Hinweis bei den Bahndammrodungen.

o - Die Beteiligung an dem eine Millionen Euro teuren Fahrradweg "Mückle"  wurde ebenfalls einfach vergessen ...

Forum Langenargen 03.04.2020


Hinweis:
Ein bewegendes Lied bei „Lobenswert“ und bei "Anregungen",
02.04.2020

 Corona Virus Hallelujah 

Forum Langenargen 02.04.2020

 

  Kein Aprilscherz
   Das  Karussell oder die Reise nach Jerusalem
Die Sitzung des Tourismusbeirats Kressbronn mit einer Informationsveranstaltung der DBT am 19.03.20 war zu dem damaligen Zeitpunkt nicht rechtskonform, weil die entscheidenden Kriterien zur Genehmigung fehlten. Sie war nicht dringlich, war gut aufschiebbar, diente nicht dazu, öffentlich rechtliche Aufgaben wahrzunehmen und diente nicht zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Daseinsfürsorge und Sicherheit . Weil der Bürgermeister Vorwürfe vehement abstritt, wollte es ein Bürger genau wissen und wandte sich an die Rechtsaufsicht im Landratsamt.

Dort war trotz mehrfachem Nachfragen nichts Genaues zu eruieren. Man redete um den heißen Brei herum. Schließendlich war zu erfahren , dass in Kürz eine überarbeite Version der Richtlinien der Landesregierung erscheinen sollte, die aber als  Verschlusssache behandelt würde . Der Bürger konnte das nicht glauben und wandte ich an das Innenministerium  Dort war zu erfahren, dass am 29.03.eine neue Variante  vorgestellt wurde,  die die alte Verordnung deutlich abschwächte. Statt der Bürgermeister "muss" hieß es jetzt  der Bürgermeister "kann". Der Bürger wollte gezielt bestätigt haben, dass jedoch die Sitzung vom 19.03 noch rechtswidrig war .Erst nach zweimaliger Nachfrage kam erstaunlicherweise folgende Antwort: 

 "Als Innenministerium geben wir gerne Hilfestellung und Antwort auf Fragen, was nach der Coronaverordnung erlaubt ist und was nicht. Die Feststellung, ob im Nachhinein ein Handeln rechtskonform war, ist Aufgabe der Ortspolizeibehörde. Deshalb ist unser Rat, dass sie den Sachverhalt der Ortspolizeibehörde zur Kenntnis geben".  Raten Sie mal, um wen es sich in Langenargen handeln würde? Es wäre Herr Vieweger, die "rechte Hand" des Bürgermeisters. So schließt sich der Kreis.  Der Bürger fühlt sich vera---! In Kressbronn wäre es natürlich ebenfalls ein Rathausangestellter im gleichen Haus.

alterum minuit concisaque construit oculum corvi non, oder: cornix cornici numquam oculos effodit.

Forum Langenargen 01.04.2020


Bitte lesen Sie auch:
Schade, Offensichtlich drohen am Arbonplatz eine neue Asphalt- und Pflasterwüste
„Ärgerlich“, 29.03.2020

 

Gelegentlich wagt sich der Bürgermeister aus der Versenkung.
Was er dann von sich gibt, ist äußerst gewöhnungsbedürftig. So teilt er mit, dass das Uferfest fest eingeplant sei.
Offensichtlich kennt er noch nicht die Aussagen der bekanntesten Virologen, die mit einer Coronadauer von einem Jahr rechnen.
Ähnlich ist es auch mit den Planungen für die Bewirtschaftung des Noliplatzes (Betriebszeiten ab Saisoneröffnung bis Oktober).
Die Entscheidung für den Bewerber fällt bei der Gemeinderatssitzung am 27. April. Es wäre ein Wunder, wenn Corona das erlauben würde.
Uns wurde versprochen, dass das gesamte Mobiliar, einschließlich Toilette, im Winterhalbjahr verschwinden würde.
Forum Langenargen 27.03.2020



Corona in Deutschland: Vertrauliche Regierungsstudie von 2012 beschreibt verschiedene Szenarien - DER SPIEGEL
www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-in-deutschland-vertrauliche-regierungsstudie-beschreibt-verschiedene-szenarien-a-1cafaac1-3932-434d-b4de-2f63bce0315

Hier der Weblink zur Risikoanalyse / ab Seite 55
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

Forum Langenargen 27.03.2020

 

OB Baumann sagt Ehinger Gemeinderatssitzung ab
https://www.schwaebische.de/landkreis/alb-donau-kreis/ehingen_artikel,-ob-baumann-sagt-ehinger-gemeinderatssitzung-ab-_arid,11201712.html

Forum Langenargen 26.03.2020



Coronavirus in Stuttgart:  Rathaus sagt alle Gremiensitzungen bis Anfang April ab!
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.coronavirus-in-stuttgart-rathaus-sagt-nun-doch-alle-gremiensitzungen-bis-anfang-april-ab.e5a714a5-1091-401a-906e-ad3439481521.htm

Forum Langenargen 26.03.2020

 

Sitzung des Gemeinderates in Kressbron am 25.03.2020
Antrag zur Geschäftsordnung von Frau Knappert-Hiese, M.A., ausdrücklich zur Veröffentlichung autorisiert
Gemeinderätin GUBB, Kressbronn

Sehr geehrter Herr Enzensperger, liebe Kolleginnen und Kollegen!
In der heutigen Ausgabe der SchwäZ lesen wir ein Interview mit dem Jenaer Soziologen Hartmut Rosa, der von der Chance einer Neubesinnung spricht. Entschleunigung ist das Gebot der Stunde! Deshalb weist die Corona-Verordnung der Landesregierung vom 17.03. und 20.03. auch nur Behörden das Recht auf Ansammlungen zu,
um öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrzunehmen, wenn sie der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen. Die Tagesordnung der heutigen Sitzung lässt aus Sicht der GUBB nichts dergleichen erkennen. Sie Herr Enzensperger teilen in Ihrer gestrigen Mail an uns Räte sogar mit, dass Sie Verständnis dafür haben, wenn jemand der Sitzung fernbleibt. Über das gesundheitliche Risiko sind Sie sich also bewusst, dass ein verantwortungsvoller Gemeinderat dann sein Stimmrecht jedoch nicht ausüben kann, scheint Sie weniger zu interessieren.
Wir alle sollten zur Kenntnis nehmen, dass die Corona-Verordnung deshalb erlassen wurde, weil das IfSG zur Bewältigung der jetzigen Pandemie nicht ausreicht. Niemand weiß mit Sicherheit, welche Auswirkungen die Krise in Deutschland tatsächlich haben wird. Sicher ist zum jetzigen Zeitpunkt aber schon, dass die Engpässe in der medizinischen Versorgung exakt der Risikoanalyse entsprechen, die dem Deutschen Bundestag 2012 präsentiert wurde – nachzulesen in der Bundestagsdrucksache 17/12051. Der Höhepunkt der Infektionskurve ist in Deutschland bisher noch nicht erreicht, da sind sich alle Fachleute einig. Normalität wird es in absehbarer Zeit nicht geben: Nirgends!
Deshalb ist es auch als unzutreffend zu bezeichnen, dass wir mit dieser anberaumten Sitzung unsere Handlungsfähigkeit unter Beweis stellten. Es kann bestenfalls bewiesen werden, dass Kressbronn es mit den demokratischen Grundprinzipien nicht so genau nimmt. Denn im Vorfeld dieser Sitzung wurde bereits versucht, den Öffentlichkeitsgrundsatz über Bord zu werfen. Ich vermute, dass hier heute eine Art Präzedenzfall geschaffen werden könnte. Der Gemeinderat tagt zwar öffentlich, aber der Bürgerschaft ist es aufgrund des Versammlungsverbots nicht möglich, an der Sitzung teilzunehmen. Es stellt sich also die Frage, ob die heute gefassten Beschlüsse überhaupt rechtskräftig wären.
Der Gemeinderat als Hauptorgan der Kommune kontrolliert den Bürgermeister bei der Umsetzung seiner Beschlüsse. Bisher fehlt jedoch die Diskussion, ob und wie wir in Kressbronn mit der Krise prinzipiell umgehen wollen. Auch dabei ist natürlich der Gemeinderat gefragt. Ein übliches „Weiter so!“ darf es wg. der nicht zu verleugnenden Gefahren jedenfalls nicht geben! Ich appelliere daher an unser aller Verantwortungsbewusstsein, die Sitzung zu beenden und nach Hause zu gehen.


Trotz Wissen tatenlos und unvorbereitet! 
Schon in der Zeitung gelesen?  Informationen und Hintergründe unter  -Ärgerlich-  vom 26.03.2020

"Corona und dessen Risikoanalyse von 2012."

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Enzensperger,
ist Ihnen bekannt, dass Coronaviren auf Flächen bis zu 9 Tage überleben und infektiös bleiben?
Bekannt sind auch gelegentliche Stuhlausscheidungen und Urinausscheidungen als Infektionsquellen in Toiletten.
Kann garantiert werden, dass rechtzeitig zur Gemeinderatssitzung alle Stühle, Türgriffe, Mikrofone und Toiletten
ausgiebig desinfiziert wurden und genug Möglichkeiten zur wiederholten Händedesinfektion gegeben sind?
Forum Langenargen   25.03.2020

 

Nun ist es also amtlich:  Bericht in der SZ vom 24.03:
"Trotz Corona, Kressbronner BM will tagen"
Der Gemeinderat ist praktisch entmündigt. Warum wurde nicht telefonisch abgestimmt? In der Gemeindeordnung steht unter § 24, Abs. 1 Satz1: "Der Gemeinderat kontrolliert den BM". Es geht nicht nur um die weit auseinander gestellten Stühle, sondern auch um Türklinken und Toiletten. Wenn jemand stark hustet, kann ein weitreichendes Aerosol entstehen. Ob das Risiko zumutbar ist, das ist die gesundheitliche und moralische Seite.
Dann gibt es aber auch noch die juristische Seite.
Der BM wird von der SZ folgendermaßen zitiert: „Außerdem haben die Bundekanzlerin und die Landesregierung ausdrücklich klargestellt, dass Gremiensitzungen weiterhin zulässig sind". Er verschweigt bewusst die danach erfolgte erhebliche Einschränkung, die am 17.03. und 20.03. durch die Landesregierung erfolgte. Siehe dort § 3, (4).

Dort steht als eindeutige Einschränkung -nur "wenn die Sitzungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder Daseinsfürsorge oder Daseinsvorsorge bestimmt sind".
Da diese Kriterien nicht zutreffen, ist die Sitzung als nicht rechtskonform anzusehen (außer, es gäbe einen Geheimerlass).
Alle Seegemeinden hielten sich daran. Selbst der Landrat sagte auf Grund der neuen Bestimmungen die nächste Kreistagssitzung ab.
Doch Herr Enzensperger betrachtet sich als der Intelligentere.
Die SZ verschweigt die entscheidende Bestimmung ebenfalls. Der Leser wird mal wieder falsch informiert.
Blogger, die nicht sorgfältig recherchieren, fallen ebefalls darauf rein und tragen die Falschinformation wie einen Virus weiter.
Der Leitsatz:
"Alles was der Bürgermeister sagt, ist richtig und muss nicht überprüft werden", ist mal wieder ad absurdum geführt und das schon wiederholt.

Wie lange Coronaviren auf Flächen überleben:
https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/wie-lang-coronaviren-auf-flaechen-ueberleben/

Forum Langenargen 25.03.2020

 

Unvernunft siegt !
Da setzt ein Bürgermeister die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel, weil er zu stolz ist, einen Irrtum zuzugeben.
Er will bisher auf jeden Fall die Gemeinderatssitzung am Mittwoch durchführen, obwohl sich fast alle einig sind, dass nichts Wichtiges ansteht.
Vor einigen Tagen mussten sich in Wain bei Biberach nach einer Gemeinderatssitzung 100 Anwesende anschließend in Quarantäne begeben. Sollte das nicht eine Warnung sein?
Er steht mit seiner Entscheidung unter den Seegemeinden inzwischen völlig alleine da. Er beruft sich auf die Verlautbarung der Landesregierung, wonach Gremien noch tagen dürften, unterschlägt aber bewusst den entscheidenden einschränkenden Zusatz --
"wenn die Sitzungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder Daseinsfürsorge und Daseinsvorsorge bestimmt sind". Diese Kriterien sind auf der Tagesordnung nicht zu finden. Demnach ist die geplante Gremiumssitzung nicht rechtskonform.
Noch mehr galt das für die Sitzung des Tourismusbeirats im Rathaussaal, die größtenteils eine Werbeveranstaltung für die EBC war. Darauf wurde Herr Enzensperger von uns im Vorfeld ausdrücklich hingewiesen.Er hat aber offensichtlich seine eigenen Gesetze. Das Schlüsselwort ist für ihn der Beweis einer Handlungsfähigkeit der Gremien. Er unterstellt damit indirekt den anderen Seegemeinden, dass sie ggf. nicht handlungsfähig sind. Sollte sich herausstellen, dass am Mittwoch in der öffentlichen Sitzung ein einziger Infizierter anwesend war, müssen auch alle anderen in Quarantäne. Der Gemeinderat wäre dann vorübergehend tatsächlich nicht handlungsfähig!
Es ist sehr lobenswert, dass die Gemeinderätinnen, Frau Prof. Dr. Queri und Frau Knappert-Hiese, die Situation sofort erkannt haben und auf die Unverhältnismäßigkeit und die Gefahr hingewiesen haben. Wir behaupten sogar, dass der Plan des BM nicht gesetzeskonform ist. Selbst die Redakteurin der sonst so BM-treuen Schwäbischen Zeitung setzt hier ein Fragezeichen.
In der Langenargener Gemeindeordnung steht unter § 24, Abs.1, Satz 1 unter anderem:

"Der Gemeinderat kontrolliert den Bürgermeister". Ist das in Kressbronn nicht so?

Forum Langenargen 24.03.2020

 

Vergessen Sie endlich das Kirchturmdenken!
Gestern erreichte uns eine Ergänzung der am 17.03. veröffentlichten Verordnung der Landesregierung.
Die Paragraphen haben sich ein wenig verändert, doch der für uns entscheidende Text im § 3 ist eindeutig geblieben.
Einem Forumsmitglied wurde vom Vertreter der Rechtsaufsicht des Landratsamtes schon im Vorfeld fälschlicherweise
mitgeteilt, dass das Land BW die Ausführungen unter Verschluss halten würde. Wir haben das natürlich nicht geglaubt
und fühlen uns nun bestätigt, dass sowohl der Bürgermeister als auch der Vertreter der Rechtsaufsicht einem Irrtum
unterlegen sind.
Eine Haftpflichtversicherung zahlt übrigens nicht bei fahrlässigem Handeln!
Wenn man den Text des § 3 genau analysiert, dann heißt es dort:

"Ausgenommen (Absatz 1 und 2) vom Versammlungsverbot sind Veranstaltungen, Ansammlungen und
Zusammenkünfte, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder Daseinsfürsorge und
Daseinsvorsorge zu dienen bestimmt sind.
Dies sind insbesondere solche der Gerichte, der Staatsanwaltschaften
und Notare, sowie andere Behörden, Stellen oder Einrichtungen, die öffentlich -rechtliche Aufgaben wahrnehmen,
die Letztgenannten, wenn sie der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und  Ordnung oder die Daseinsfürsorge
und Vorsorge dienen".

Nun fragen wir die Leser, was hat eine Veranstaltung für die EBC mit diesen Kriterien zu tun?
Setzt man dafür die Gesundheit der Teilnehmer und weiterer, möglicherweise Infizierter aufs Spiel?
Diese Sitzung war nach Meinung vieler Bürger eindeutig gesetzeswidrig.
Dann dieses Gefasel von Gremien und Organen. Fakt sind die Verlautbarungen des Landes BW !
Nach Durchsicht der Tagesordnungspunkte der nächsten Gemeinderatssitzung in Kressbronn bleibt festzustellen,
dass kein einziger Punkt dabei ist, der zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder deren
Daseinsfürsorge und Vorsorge dient. Folglich ist auch diese geplante Sitzung des Gremiums in der gegenwärtigen gefährlichen
Situation nicht rechtskonform. So denken auch fast alle Bürgermeister am See. Gestern morgen waren es noch
vier Andersdenkende, jetzt sind es außer Herrn Enzensperger nur noch zwei Unbelehrbare.
Herr Enzensperger, vergessen Sie endlich ihr unangebrachtes Kirchturmdenken! Langenargener und Kressbronner
sitzen alle im gleichen Boot! Wir möchten Zustände wie in Italien und Spanien nicht auch noch erleben. Das gelingt
nur dann, wenn wir uns an die eindringlichen Appelle der Virologen, des Robert-Koch-Instituts und an die mahnenden
Worte von Frau Merkel und Herrn Söder halten, - und wenn wir keinesfalls alle Bemühungen egoistisch konterkarieren.
Der bekannte Virologe, Professor Alexander Kekulé, rechnete vor, dass ein infizierter Schüler nach 8 Wochen
3000 Menschen infiziert hat, von denen statistisch gesehen 15 sterben können! Das gilt natürlich auch für
kontaktfreudige Senioren.

Wie lang Coronaviren auf Flächen überleben:
https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/wie-lang-coronaviren-auf-flaechen-ueberleben/

Forum langenargen   22.03.2020


Bitte lesen Sie auch: 
"Gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise: Bedingungsloses Grundeinkommen, jetzt!"  (unter -Anregungen)

 

Das Foto der drei Bürgermeister von Eriskirch, Langenargen und Kressbronn, zusammen mit zwei Organisatoren, in der SZ
vom 20.03. 2020 für die Präsentation einer geplanten Hilfsorganisation des Gemeindeverbandes zeigt seit 24 Stunden eine strafbare Handlung.
Es dürfen nur drei Personen in der Öffentlichkeit gemeinsam auftreten, und das in einem gewissen Abstand zueinander,
der auf diesem Foto nicht gegeben ist. So schnell wird man kriminalisiert!

Forum Langenargen 21.03.2020

 

Da waren es nur noch drei...
Gerade war zu erfahren, dass  unter dem Druck der Öffentlichkeit Bürgermeister Lamm von Uhldingen sämtliche Gemeindratssitzungen abgesagt hat.
Was macht nun Bürgermeister Enzensperger ? ? ?

Forum Langenargen 21.03.2020

 

HEUTE
Applaus für die unzähligen Helden der Corona-Krise am Samstagabend um 19 Uhr

https://www.hasepost.de/applaus-fuer-helden-corona-krise-samstagabend-19-uhr-1802
Forum Langenargen 21.03.2020

 

Das selbstherrliche Machtspielchen einiger Bürgermeister

Die Landesregierung verbietet ab sofort Menschenansammlungen von mehr als drei Personen auf öffentlichen Plätzen.
Warum dürfen dann aufschiebbare Sitzungen mit deutlich mehr Personen in geschlossen Raumen dank der Selbstherrlichkeit der Bürgermeister der Gemeinden Kressbronn und Uhldingen stattfinden?
Ist das Virus inzwischen derart mutiert, dass  es ausschließlich in der Öffentlichkeit infektiös ist?

Forum Langenargen 21.03.2020

 

Aufrechterhaltung "Öffentlicher Ordnung" ?

Bei den in den letzten Tagen stattgefundenen Versammlungen und der am 25.03 geplanten Gemeinderatssitzung erschließt es uns nicht, dass diese z.B. zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung notwendigerweise einberufen mussten bzw. soll. Die nächste Gemeinderatssitzung ist nicht dringlich und deshalb aufschiebbar.
Die angekündigten Tagesordnungspunkte fielen oder fallen nicht unter den Begriff: "Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung" und geben demnach keine Veranlassung für die geplante Sitzung. Der Bürgermeister setzt hier ohne Grund die Gesundheit der Gemeinderatsmitglieder und deren Kontaktpersonen aufs Spiel.
Forum Langenargen 21.03.2020


Die Arroganz der Ignoranz
Vor einer Woche am 12.03. wurde ein Besucher der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Wain bei Biberach getestet und erfuhr erst abends am 17.03. ein positives Ergebnis.
Alle 100 Personen, die bei der Ratssitzung dabei waren, mussten in Quarantäne.
Muss sich dieser Irrsinn in Kressbronn wiederholen, weil dem BM anders interpretierte Paragraphen wichtiger sind, als Menschen und Familienschicksale?
Das Virus kennt keine Grenzen zwischen Rathaus und Umgebung und springt auch innerhalb des Hauses von "Organ zu Organ". Die Ignoranz des BM zwang uns zur Nachfrage bei zwei Ministerien. Insbesondere wollten wir wissen, ob die Sitzung des Tourismusbeirats mit der Werbeveranstaltung für die EBC und der Vorstellung des Tourismusgeschäftsjahres 2019 im Sitzungsaal des Rathauses gesetzeskonform war.

Offener Brief:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Enzensperger,
seit 2 Tagen gilt eine Eilverordnung der Landesregierung, in der unter § 3, Abs.3 ausdrücklich jegliche Art von Veranstaltungen (auch Gremiensitzungen) unter Strafandrohung verboten sind, außer es besteht eine absolut nicht aufschiebbare Dringlichkeit.
Heute Abend ist zum Beispiel ein Treffen des Tourismusbeirats im Sitzungssaal des Rathauses angesagt. Es geht um die erneute Vorstellung der Echt Bodensee Card und um den Tourismusgeschäftsbericht 2019. Beide Themen beinhalten keine Dringlichkeit. Sie werden hiermit aufgefordert, im Rahmen der Fürsorge und Rücksicht für alle Teilnehmer und Ihre Rathausmitarbeiter, dieses Treffen abzusagen, denn Ihre angekündigten Vorkehrungen sind medizinisch und auch juristisch sehr fragwürdig.

Forum Langenargen 19.03.2020

Hier die Antwort des Bürgermeisters:

Sehr geehrter Herr Walter,
Ihre Einschätzung der Rechtslage ist falsch. Das Verbot gilt nur für Versammlungen und Veranstaltungen. Gremien sind hingegen Organe bzw. Organteile einer juristischen Person, hier der Gemeinde Kressbronn a. B. Es handelt sich hierbei um die Exekutive, also die Verwaltung.
Im Übrigen finde ich es sehr unseriös, eine Mail mit „Forum Langenargen“ zu unterschreiben, statt mit Ihrem Namen. Daneben bitte ich darum, dass sich das Forum Langenargen nicht in Angelegenheiten der Gemeinde Kressbronn a. B. einmischt.

Herzlichen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Enzensperger, Bürgermeister
19.03.2020

Diese Antwort hat uns sehr erstaunt. Wir haben sie an das zuständige Ministerium weitergereicht, denn wir wussten bisher nicht, dass das Coronavirus zwischen Exekutive und nicht Exekutive unterscheiden kann. Bei Herrn Enzensperger geht es offensichtlich lediglich um Paragraphen und nicht um Schicksale von Menschen, deren Gesundheit er leichtsinnig aufs Spiel setzt.

Forum Langenargen  19.03.2020

 

 

In Bayern gelten ab Samstag strenge Ausgangsbeschränkungen für alle Bürger. 

Baden-Württemberg kündigt nun ebenfalls striktere Auflagen an. Was das jetzt für die Bürger bedeutet.

Was ist in Baden-Württemberg erlaubt, was ist verboten?

  • Alle Gaststätten müssen ab Samstag schließen. Sie dürfen aber weiter Essen zum Mitnehmen verkaufen und ausliefern.
  • In der Öffentlichkeit sind Ansammlungen von mehr als drei Personen verboten, es sei denn, es handelt sich um Familien mit Kindern.
  • Das Land hat zahlreiche Grenzübergänge zu den Nachbarstaaten bereits geschlossen, die Kontrollen dort werden noch einmal intensiviert.
  • Berufspendler, die unbedingt zu ihren Arbeitsplätzen in Deutschland müssen, dürfen mit einem Passierschein einreise. Sie dürfen aber nicht hier einkaufen.
  • Besuche in Alten-, Pflege- und Behindertenheimen sind verboten, es sei denn „die Einrichtungen können den Zutritt zu Besuchszwecken erlauben, wenn geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden können“. Angehörige dürfen aber Sterbende besuchen.
  • Besuche in Krankenhäusern sind grundsätzlich verboten. Ausnahmen auch hier: Besuche bei Sterbenden, außerdem dürfen Eltern ihre kranken Kinder besuchen und werdende Väter Gebärende begleiten. Weitere Ausnahmen können die Kliniken im Einzelfall zulassen.
  • Die Maßnahmen gelten als letzter Versuch, Ausgangseinschränkungen wie in Bayern zu verhindern. Derzeit halten sich zu viele Menschen nicht an die Empfehlungen, sich nicht in Gruppen zu treffen.
  • Bislang bleibt es damit anders als in Bayern grundsätzlich erlaubt, Haus oder Wohnung zu verlassen.
  • Noch bleiben offenbar anders als im Freistaat Friseure, Bau- und Gartenmärkte geöffnet.
  • Details sollen später in einer Rechtsverordnung bekannt gegeben werden.
  • Schwäbische Zeitung 20.03.2020

 

 

Die Corona Epidemie hat sich weiter zu einer Corona Pandemie
mit zunehmend bedrohlichen Fallzahlen ausgebreitet

Als Konsequenz dieser sehr ernsten Situation wurde die Verordnung der Landesregierung vom 17.März 2020 erlassen. Da wurde in § 3 Verbot von Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen, sowie § 7 Absatz 2 Betretungsverbote ausgesprochen. Wir verweisen auf die beigefügte Verordnung, die als pdf –Datei auf der Homepage des Sozialministeriums Baden – Württemberg abrufbar ist.
Wer gestern Abend die bewegende Rede von Frau Merkel an die Nation erlebt hat, ist entsetzt über die Ignoranz, Gleichgültigkeit und Rücksichtslosigkeit des Kressbronner Bürgermeisters, der kurzfristig mehrere Sitzungen in geschlossenen Räumen angesagt hat, darunter heute die erneute Vorstellung der EBC, diesmal unter Ausschluss der Gastgeber. Er setzt die Gesundheit der Gemeinderäte und ggf. der Bevölkerung aufs Spiel.
Nach § 3 Abs.4 ist es ab sofort verboten, Versammlungen jeglicher Art einzuberufen!
Nach dem Leitspruch der Schwäbisch Media: "Alles, was vom Bürgermeister und der Gemeinde kommt, ist richtig und muss nicht kontrolliert werden", hüllt sich die Presse in Schweigen.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/

Forum Langenargen 19.03.2020

 

Das Toilettenthema ist wieder in
Es nützt nichts, wenn man dazu nur die Aufsichtsbehörde der Gemeinde befragt.
Deren Antworten sind oft sehr gewöhnungsbedürftig. Was heißt das, dass die Toiletten jetzt häufiger gereinigt werden?
Täglich? zweimal täglich?
Gibt es jetzt endlich Entsorgungsmöglichkeiten?
Was bringt ein Foto von außen?
Wir haben uns nie gescheut, die Toiletten zu betreten, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Forum Langenargen 18.03.2020

 

In Langenargen herrscht bereits seit 14 Tagen Hochsaison
Das bedeutet, dass die Gäste, die schon vorgebucht hatten, für jede Übernachtung eine Taxe von 3,15 Euro bezahlen müssen.
Üblicherweise zählte man im März in früheren Jahren bei den gewerblichen Vermietern ca. 2000 Ankünfte und
5500 Übernachtungen. Ab sofort werden es über Monate hinweg deutlich weniger sein.
Zurzeit wird wohl davon keiner freiwillig mit Bus oder Bahn fahren wollen. Alle für die Gäste relevanten Einrichtungen sind
einschließlich des Touristikbüros geschlossen. Bis auf ein paar Blumen an der Promenade wird dem Gast absolut nichts
geboten.Dementsprechend ist es fast unverschämt, von den vereinzelten Gästen für eine Nullleistung Geld zu verlangen.
Es wäre in diesem Fall ein Zeichen des Anstandes, die Kurtaxe sofort bis auf Weiteres auszusetzen.
Dadurch würden sowohl die Vermieter als auch die Gäste entlastet.
Forum Langenargen  16.03.2020


Da fehlen einem die Worte
Am Wochenende fand in Tettnang eine Großparty vieler Schüler des Montfortgymnasiums statt. Dabei soll es zu Kontakten mit Coronainfizierten gekommen sein.
Das Montfort-Gymnasium ist am Montag geschlossen.

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/tettnang_artikel,-nach-gro%C3%9Fer-sch%C3%BClerparty-am-wochenende-montfort-gymnasium-schlie%C3%9Ft-schon-am-montag-_arid,11200325.html

Der bekannte Virologe A.Kekulé  rechnete vor, dass ein  infizierter Schüler nach 8 Wochen 3000  Menschen infiziert hat, von denen statistische gesehen 15 sterben können.
Forum Langenargen,16.03.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
diese Zeilen dürfen Sie gerne veröffentlichen. Sie schreiben und fragen, ob der Bürgermeister amtsmüde ist. Die Frage ist verständlich, aber eher stellt sich uns die Frage, ob er nicht schon längst überfordert ist! Die vergangenen leidlichen Jahre seiner Amtsausübung spiegeln eine persönliche Farce. In zahllosen Situationen erinnern wir uns an Abwesenheit von Sachverstand, Beratungswillen, Transparenz, Respekt und Kommunikationsfähigkeit. Die Corona-Situation ist außergewöhnlich. Dass hier ein Dorfschultes kein klares Statement abgibt und nicht mit den Sorgen und Nöten seiner Einwohner mitfühlt, ist gleich mehrfach ein Armutszeugnis und pures Führungsversagen! Eine sehr gute Empfehlung zur NICHT-Wahl. Wir sind richtig gespannt auf die kommende BM Kandidatin !!!
Mit freundlichen Grüßen
14.03.2020, K.E.+ E.S. aus dem Gemeindeverband

 

"Schwarzer "unverantwortlicher" Montag
In Baden-Württemberg besuchen derzeit rund 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende oder berufliche Schulen. Rund 444.000 Kinder wurden 2019 in Kindertageseinrichtungen betreut.  In der Adressdatenbank des Kultusministeriums sind etwa 5.000 öffentliche und private Schulen und Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg erfasst.
  https://km-bw.de/Schuladressdatenbank
"Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte sich bislang gegen pauschale Schulschließungen ausgesprochen und die Forderung des Philologenverbands nach einer präventiven Schließung aller Schulen als "unverantwortlich" bezeichnet."
https://www.baden.fm/nachrichten/alle-schulen-und-kindergaerten-in-baden-wuerttemberg-sind-ab-dienstag-geschlossen-618051/

Forum Langenargen, 14.03.2020

 

Virtuelles Klassenzimmer

Man muss die "Vakanz" ja vorbereiten und kann deshalb die Schulen nicht sofort schließen! Als ob man das nicht hätte längst erledigen können! Inzwischen werden etliche Hundert weiter infiziert.
Jetzt rächt sich auch, - worüber bisher niemand zu schreiben wagt, dass es nach jahrelangen, stümperhaften Versuchen und 7-stelligen Kosten (Regress -Forderungen) in B.-W. nicht gelungen ist, ein funktionierendes Lehrer-Schüler-Kommunikationssystem, z. B. nach dem Vorbild Bayerns aufzubauen.
Beispiel FN: Man protzte vor wenigen Wochen damit, man habe an der Graf-Soden-RS je Klassenraum 7.500 € für EDV-Maßnahmen investiert, wobei hauptsächlich lediglich die Kreidetafeln und ein Notebook für den Lehrer ersetzt worden sind. Kein einziger Laptop für den Gebrauch durch Schüler!
Seit der Anschaffung der ersten PCs vor 38 Jahren ist dort nur sehr wenig passiert: Man wundere sich nicht, gibt es doch im "Hochtechnologie-Land B.-W.“  keine wirklich gute Lehrerfortbildung, geschweige denn einen angemessenen EDV-Unterricht! Und genau das wird sich jetzt bitter rächen.
Da hätte sich auch längst ein Blick in unser westliches Nachbarland Frankreich rentiert, wo es bereits seit 1939 ein Nationales Zentrum für Fernunterricht gibt. Dort ist der Lernstoff für alle Klassen komplett im Internet abrufbar. So sollen jetzt bis zu 15 Millionen Schüler von zu Hause aus gleichzeitig lernen können. Die Lerninhalte sind dabei auf jeden Schüler persönlich zugeschnitten. Auch für die wenigen, die keinen Computer besitzen, will man einen von der Schule aus zur Verfügung stellen.
Träumt also fleißig weiter in Baden-Württemberg!

G. R. 14.03.2020


DER KANZLERIN WORT GILT !
NEIN, WIR SCHICKEN UNSERE KINDER NICHT IN DIE SCHULE !

DIE KANZLERIN EMPFIEHLT, SOZIALE KONTAKTE EINZUSCHRÄNKEN!
DIE PROVINZMINISTERIN EISENMANN ZWINGT JEDOCH ZU WEITEREN SOZIALEN KONTAKTEN
DAS IST VORSÄTZLICHE KÖRPERVERLETZUNG.

JETZT WERDEN NOCHMALS MILLIONEN SCHÜLER ALS ÜBERTRÄGER DURCHS LAND GESCHICKT
MILLIONEN SCHÜLER SOLLEN AM MONTAG
NOCHMAL IN DEN ÖPNV UND IN DIE SCHULEN, UM SICH DEN SEGEN DER KULTUSDAME EISENMANN ABZUHOLEN.
DIESES ZEREMONIELL WÄRE SELBST DEN PREUSSEN ALBERN VORGEKOMMEN!

ALLE VERSAMMLUNGEN AB 50, 100 MENSCHEN WERDEN VERBOTEN
ABER IN TAUSENDEN SCHULEN AKKUMULIEREN SICH JEWEILS TAUSENDE !

BITTE SCHAUEN SIE NACH ÖSTERREICH. AUCH HIER: VON DEN BESSEREN LERNEN
ACH HALT, HABS VERGESSEN:  MIR KÖNNET ALLES !
T.E. LANGENARGEN

 

War es das?

Nachdem sich seit vier Wochen das Coronavirusproblem immer dramatischer entwickelte und das Hauptthema in den Medien wurde, meldete sich die Gemeinde, vertreten durch den Bürgermeister, erstmalig im Montfortboten vom 13. März mit einer amtlichen Verlautbarung, die sich vor allem auf die Absage von geplanten Veranstaltungen bezog. Es war die notwendige Konsequenz aus einer Empfehlung des Innenministeriums, der alle Gemeinden mehr oder weniger folgten, und es ist somit ein Verwaltungsakt. Kein Hinweis auf ein Besuchsverbot im Altenheim und auf die Regelungen in der Schule, in der Kita und in den Kindergärten!
Was viele Bürger ebenfalls vermissten, waren Zeichen einer Fürsorgepflicht und vielleicht einige mitfühlende persönliche Worte.
Es gab auch keine Hinweise auf Hilfsangebote z. B. der Versorgung hilfloser, alter, alleingelassener und kranker Menschen.
Die Triage findet möglicherweise zukünftig schon in der Gemeinde statt.
Werfen Sie einen Blick auf die Seepost Kressbronn, damit Sie verstehen, was wir meinen. Ist der BM vielleicht amtsmüde, oder fehlt es ihm nur an Empathie?

Vorbildlicher ausführlicher Hinweis der Kressbronner Ortspolizeibehörde:
https://www.kressbronn.de/index.php?id=78&no_cache=1&publish

Forum Langenargen 14.03.2020

 

Corona: Virus überlebt drei Tage auf Oberflächen
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-covid-19-symptome-forschung-1.4788734?utm_source=pocket-newtab

Forum Langenargen 14.03.2020

 


Wo letale Kräfte sinnlos walten
Eben traf ich meinen Nachbar beim Einkaufen. Ganz aktuell berichtete er
über die Schulschließungen in Baden-Württemberg. So weit, so vernünftig.

Scheinbar lagen heftige interne Ministerkämpfe und Krämpfe hinter dieser aus
gesundheitspolitischer Sicht begrüßenswerten Entscheidung. Dass die Mehrheit
der Schulen in BaWü in digitaler Ausstattung aktuell im Steinzeitalter weilt,
mag der Schludrigkeit des Ministeriums geschuldet sein. Eine im
Technikländle adäquate Schulausstattung wäre einem Milliardengrab in
Stuttgarts Innenstadt vorzuziehen. Schliesslich könnten sich aus Bildungs-
investitionen später global beachtete Spezialisten entwickeln. 

Aber in Zeiten der kalten Gier, des Mietenwahnsinns und der Grundstücksspekulationen,
können wir von den Wirtschaftslobbyisten in den Ministerien nichts erwarten!
Vielleicht ist die Kultusministerin deshalb so resistent und will um XXX Willen die
Schüler nochmal am Montag antanzen lassen. Die Lehrer an der Front hatten
die Lage längst gepeilt und den Kindern empfohlen, heute am Freitag, alle
unterrichtsrelevanten Materialien von der Schule mit nach Hause zu nehmen!

Mein Nachbar schreibt inzwischen sicher seine beabsichtigte E mail an die
Kultusministerin.  [
https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/impressum ]  
Sie solle heute noch über die sozialen Medien und den Rundfunk für den kommenden Montag
alle Schüler und Lehrer freistellen! Geordnet ist längst alles.
B.K. Langenargen 13.03.2020

 

Na endlich
Wir hatten vor zwei Wochen bereits von einer Pandemie gesprochen und gefordert, dass alle Schulen und Kindergärten geschlossen werden sollten.

Dazu wurde gefordert, alle Veranstaltungen abzusagen, natürlich auch bei unter 100 Personen.  Wir konnten es nicht fassen, dass bis vor wenigen Tagen noch in vollen Fußballstadien  gespielt werden durfte und keine Besuchsverbote in den Altersheimen ausgesprochen wurde. Nachdem nun in mehreren Bundesländern und mehreren Ländern die Schulen und Kindergärten geschlossen worden waren, blieb Bayern und Baden-Württemberg nichts anderes übrig, als nachzuziehen. Wobei sich Baden-Württemberg sehr schwer tat und unverständlicherweise den Termin auf erst nächsten Dienstag für einen "geordneten  Abgang" verlegte.
Forum Langenargen 13.03.2020

PS:  Die WHO, Weltgesundheitsorganisation, hatte bereits Anfang Februar die offizielle Warnung einer weltweiten Pandemie ausgerufen.

 

Frau Eisenmann: Wann kommt Info zu BaWü ???

08.02 Uhr - Bayern schließt alle Schulen bis zu den Osterferien

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen. Bis zum Beginn der Osterferien am 6. April werden alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen.

 


 

Die Triage (franz. trier) ist die Priorisierung (Wikipedia) einer medizinischen Hilfeleistung bei unerwarteten hohen
Patientenaufkommen, wobei die Dringlichkeit und Schwere der Erkrankung die Erfolgschancen und das Alter
der Patienten berücksichtigt und abgewogen werden.

Forum Langenargen 13.03.2020

 

Coronavirus: Italiens Ärzte und das Pflegepersonal arbeiten am Limit und sind am meisten gefährdet.

https://web.de/magazine/panorama/coronavirus-italien-arzte-krankenhauser-am-limit-34510730

Coronavirus SARS CoV 2 - Infektionsschutz.de

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Forum Langenargen 13.03.2020

 

Coronavirus lässt in Italien Ärzte verzweifeln – Entscheidungen wie in Kriegszeiten (Triage)

Die intensivmedizinische Versorgung in Norditalien steht vor dem Kollaps. Alte können nicht mehr behandelt werden. Ärzte schildern schreckliche Zustände.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/drohen-in-deutschland-italienische-verhaeltnisse-coronavirus-laesst-in-italien-aerzte-verzweifeln-entscheidungen-wie-in-kriegszeiten/25632790.html

Forum Langenargen 13.03.2020

 

 

Ummendorf: AZ 3K 3574/19
Bauplatz-Kriterien sind rechtswidrig (SZ Digital vom 12.03.2020)
Das VG Sigmaringen hat festgestellt, dass die Ummendorfer Vergabekriterien für einige Bauplätze vom September 2018 rechtswidrig waren.
(Allerdings lautete der Urteilstenor weiter: "Im Übrigen wird die Klage abgewiesen").
Beanstandet wurden schon früher im Eilverfahren nicht öffentliche Beratungen, sowie die Mitwirkung eines befangenen Ratsmitglieds was in der jetzigen Hauptverhandlung nochmals bestätigt wurde. (Der Gemeinderat hob daraufhin bereits im November 2019 die alten Richtlinien auf).
Kritisch beleuchtet wurden auch die Inhalte des Ummendorfer Punktesystems. So wurde gefordert, dass die Einkommens- und Vermögensverhältnisse nach Europarecht ebenfalls berücksichtigt werden müssten. Die Gewichtung der Wohndauer im Ort sei sehr problematisch, da die dafür berechneten Punkte gegenüber der Punkteberechnung für Familien mit minderjährigen Kindern unverhältnismäßig hoch angesetzt seien.
Das Gericht kritisierte auch das Verhalten der Gemeinde, die die Ermittlungen durch mangelnde Transparenz erheblich erschwert hätte.
Man sprach in diesem Zusammenhang von einem klassischen Organisationsversagen.
Das Ganze erinnert uns sehr an die Geschehnisse auf der "Höh".
Forum Langenargen 12.03.2020


In eigener Sache
Man hat uns wegen des von uns benutzten Wortes
„Asylanten“ kritisiert.
Da fragt man sich, wieso im öffentlichen Leben nach wie vor die Begriffe

„Asylantrag, Asylgesetz, Asylbewerber, Asylverfahren, Asylheim, Freundeskreis Asyl,
Pro Asyl, Arbeitskreis Asyl und Asylzentrum“
üblich sind.
Da gibt es offensichtlich kaum eine Institution, die an dieser Spitzfindigkeit Anstoß nimmt!
Andere stören sich wiederum an dem Begriff
"Obdachloser" oder an dem Begriff "Flüchtling".

Vorschlag: Die Sprachwissenschaftlerin  könnte sich literarísch verewigen, indem sie all die genannten
Begriffe, die das Wort Asyl beinhalten, nicht diskriminierend  unbenennt.

Forum Langenargen  11.03.2020

 

Am Oberdorfer Sportplatz wurde eine neue LED-Flutlichtanlage installiert. Grundsätzlich ist das sehr zu begrüßen.
Beim Bürgermeister hat es eine erstaunliche Wandlung gegeben: Bisher ließ er verlauten:
“Jede neue Lampe braucht auch einen neuen Masten“. Der alleinige Austausch der Leuchtkörper war ein Fremdwort.
Aus diesem Grund lag die Amortisationszeit bei 40 Jahren. Nunmehr werden der Mast und die noch vorhandenen
Verkabelungen wieder genutzt, was natürlich die Amortisationszeit deutlich verkürzt. Bürgermeister Krafft zeigte sich
begeistert und will dies an anderer Stelle auch anwenden. Diese Einsicht kommt reichlich spät. Wir hatten schon vor
Jahren darauf hingewiesen.
Im Februar 2018 wurde die Gemeinde mit dem European Energy Award für Ihr" energetisches Leitbild" in Silber ausgezeichnet.

 

  Der Text dazu lautete:
  "Langenargen verpflichtet sich hierin, energetisch vorbildlich zu agieren und die Öffentlichkeit durch
  Kommunikation und Miteinbindung bei Planungen ebenfalls zu   energiebewusstem Handeln zu
  mobilisieren. Dieses Leitbild stellt die Säule der zukünftigen Energiepolitik der Gemeinde dar.
  Es unterliegt einer ständigen Selbstkontrolle und wird bei Bedarf ergänzt".
  Die Gemeinde wirbt seit Jahren damit, dass sie Mitglied im Klimabündnis ist.
  Inzwischen wissen viele Bürger, dass das an Heuchelei grenzt. Es gibt rund um den See keinen Ort,
  der so viele  Tropenholzbänke aufweist. Obwohl wir schon vor drei Jahren darauf hingewiesen haben,
  kommen rücksichtslos fast jeden Monat neue Bänke dazu. Jede neue Bank ist ein frevelhafter
  Eingriff in wertvollen Tropenwald, vermehrt die Klimaschäden und zerstört weitere Tierwelt.
 Den Bürgermeister lässt das völlig kalt und er bestellt munter weiter. Ihm fehlt jegliche Empathie für die Natur.


Anders kann man sich das nicht erklären, wenn er zum Beispiel sinnlos in einer Nacht- und Nebel Aktion direkt vor seiner
Haustüre 200 gesunde Bäume fällen lässt und damit auch seelenlos das Gelände des Waldkindergartens zerstört.
Am gleichen Tag lässt er im Strandbad zusätzlich drei gesunde Bäume entfernen. Als Alibi lässt er demonstrativ
kleine Bäumchen nachpflanzen und vier geschmacklose Insektenhotels aufstellen. Er lässt Grünflächen zerstören
und ersetzt sie durch Pflasterwüsten.

Auch lässt er jahrelang kontaminierten Schutt in einem Landschaftsschutzgebiet ablagern und plant sogar eine Verlegung
in ein anderes Wasser- und Landschaftsschutzgebiet.
Wir verweisen auch auf die ehemalige Tennisbaracke hinter dem Sportplatz, gegenüber dem Strandbad, die seit Jahren
der Aufnahme von Obdachlosen in Langenargen diente. Fast vier Jahre lang, mit einer kurzen Unterbrechung, wohnte
dort eine Familie mit drei Kindern. Dieses Gebäude war nie ausreichend isoliert. Die Dusch- und Umkleideanlagen
wurden notdürftig mit Gipswänden zu Zimmern umgebaut und die Heizungsanlage war durch die mangelhafte Technik
für eine Dauerbewohnung völlig ungeeignet! Im Winter musste die Flüchtlingshelferin um zusätzliche Radiatoren betteln,
damit die Bewohner einigermaßen menschenwürdig leben konnten. Zwischenzeitlich hat die Gemeinde die Miete wegen
der Heizkosten drastisch erhöht, da die Stromkosten durch die schlechte Isolierung aus dem Ruder liefen. Eine Bitte um
energetische Verbesserung wurde vom Ortsbauamt ignoriert! „Für Obdachlose, die nach Polizeirecht untergebracht sind,
würden andere Standards gelten“.

Dass die Betreibung der Unterkunft nicht den Standards des European Energy Award entspricht, ist schon alleine ein
Skandal! Hier geht es um Energie, die buchstäblich zum Fenster hinaus geheizt wird.
Es würde zu weit führen, die Mängel alle aufzuführen. Das Gesundheitsamt war involviert. Es hat auch mehrere
Begehungen mit dem Ortsbaumeister gegeben, es gab Gespräche mit dem BM und mit Vertretern des Flüchtlingsrates
aus Stuttgart im letzten Jahr, - nichts hat sich wirklich verbessert.
Kein Gemeinderatsmitglied hat je einen Schritt über die Schwelle der Baracke getan, aber es wurde ohne mit der
Wimper zu zucken über zwei Luxustoiletten mit hohen Folgekosten abgestimmt.. Nach der Veröffentlichung im Forum,
fand sich sehr schnell eine Lösung. Inzwischen sollen aber bereits andere Obdachlose untergebracht worden sein, ohne
dass dort saniert worden wäre.
Wir hatten vor einem Jahr schon einmal darauf hingewiesen, dass das Hinweisschild zum Klimabündnis rechts am
Eingang zum Noliplatz eine Täuschung der Einheimischen und der Gäste beinhaltet. Es wird darauf hingewiesen,
dass das "Leuchtsystem" im Bereich der Promenade auf LED-Leuchten ausgetauscht wurde. Jeder würde nun
annehmen, dass lediglich die Leuchtkörper ausgetauscht wurden. In Wirklichkeit wurden sämtliche Lampen,
einschließlich der Masten entsorgt und völlig neue Lampen mit doppelt so dicken Masten aus Aluminium angeschafft.
Die Bilanz sieht jetzt so aus, dass die Amortisationszeit etwa 40 Jahre beträgt bei einer Lebenserwartung von
nur 15 Jahren. Genau das Gleiche geschah mit hunderten Ortslaternen. Von Resourcenschonung keine Spur!
Das Gegenteil war der Fall. Die Lampen werden ihre Amortisationszeit auf dem Schrottplatz erleben.
Unzählige Kommunen, wie z. B. auch Berlin, tauschten lediglich die Leuchtkörper aus.


Viele Bürger haben den Eindruck, dass die Anstellung eines Energieberaters eine gewisse Alibifunktion hat.
Wir können nicht feststellen, dass wir z.B. in den letzten zwei Jahren mehr Solardächer bekommen hätten.
Zum Energy Award gehört auch eine gute Instanthaltung des Abwassernetzes. Hier sind sehr große Zweifel
angesagt.

Forum Langenargen   10.03.2020

 

Eilmeldung
In Oberteuringen wurde ein Corona Testzentrum errichtet.
Bei Verdacht rufen Betroffene zunächst ihren Hausarzt, der wendet sich an das Gesundheitsamt und das erteilt
dann einen Termin für das Erscheinen mit dem PKW beim Testzentrum, wo dann ein Abstrich gemacht wird.
Die Nachricht über das Testergebnis erfolgt später über den Hausarzt.

Forum Langenargen 09.03.2020

 

Der gestrige Weltfrauentag ist offensichtlich für die regionalen Redakteurinnen nicht erwähnenswert gewesen.
Es findet sich lediglich auf Seite 5 der SZ eine kleine, von der dpa/epd übernommene Randbemerkung,
über die Ungleichbehandlung der Geschlechter.
Forum Langenargen 09.03.220


Zwei Corona-Fälle in Biberach
Diese 20 Schulen sind jetzt geschlossen:

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/biberach_artikel,-erster-corona-fall-100-menschen-m%C3%BCssen-zum-test-diese-20-schulen-sind-jetzt-geschlossen-_arid,11196441.htm  

 

Forum Langenargen 06.03.2020

 

Inzwischen wurden bis zum 06.03. 2020 abends von den Gesundheitsämtern Friedrichshafen und Lindau jeweils vier Personen positiv getestet,
also insgesamt acht Personen am Deutschen Ufer des Bodensees! (in Lindau dauerte es erstaunlich lange, bis das  Ergebnis zweier Personen vorlag).

Forum Langenargen 06.03.2020 

 

Transparenz
Die Meldung von den drei mit dem Coronavirus infizierten Personen im Bodenseekreis ist irreführend. Warum schaut man nicht über den Tellerrand und spricht von den Seegemeinden am Baden-Württembergischen Ufer und am Bayrischen Ufer, also am deutschen Ufer.

Forum Langenargen 06.03.2020

 

Bitte lesen Sie auch unter TOURISMUS: "Uhldinger Gastgeber*innen gehen wegen der EBC vor Gericht"

Forum Langenargen 06.03.2020

 

Coronavirus-Verdacht: Wie sich das Leben in Quarantäne anfühlt
https://jetzt.de/gesundheit/coronavirus-verdacht-wie-sich-das-leben-in-quarantaene-anfuehlt
Forum Langenargen 06.03.2020


 

"Keine Panik": Gut gemeinte Floskel in Zeiten von Corona hat gegenteiligen Effekt

https://web.de/magazine/wissen/psychologie/panik-gut-gemeinte-floskel-gegenteiligen-effekt-34490084#.wa.mail

 Forum Langenargen 06.03.2020

 

Carpe diem, quam minimum credula postero (Horaz 65-8 v.Chr.)

Man wundert sich schon, wie schleppend mit dem Umgang bezüglich des Corona Virus hierzulande umgegangen wird!
Anfangs waren da immer die Beschönigungen der Politiker, die den Begriff „Drohende Pandemie“ nicht in den Mund nehmen wollten, dann die zögerliche Beschaffung von Schutzkleidung und Sterilisationsmitteln und Diagnostika und einheitliche Richtlinien.
Dazu mangelndes Wissen: So äußerte ein führender Politiker auf die Frage, wie es um Blutteste stehe, die hätten keinen Sinn, da die Infektion nicht über das Blut geschehe!
Dabei werden täglich weltweit Antikörpertests aus dem Blut durchgeführt. Vor kurzem wurde in Japan ein entsprechender Test entwickelt, der bereits nach wenigen Minuten ein Ergebnis bringt. Somit kann man innerhalb einer Stunde die notwendigen Maßnahmen wie die Quarantäne der betroffenen Person und am gleichen Tag die Überprüfung der Kontaktpersonen in die Wege leiten. Somit werden dadurch schnell weitere Ansteckungen verhindert. Genial ist die Idee der Städte Groß-Gerau und Idstein. Das Ganze nennt sich "Corona Drive In". Es erfolgt ein Abstrich am Autofenster an einem Schalter auf einem Parkplatz hinter dem Krankenhaus. Die Betroffenen sitzen in ihrem Auto quasi in Quarantäne. Das Ergebnis kommt noch am gleichen Tag per Telefon.
Bei einer Wartezeit bis zu drei Tagen kommt es jedoch unweigerlich zu Neuinfektionen und der Teufelskreis wiederholt sich. Wenn wenigstens ein Shuttle Transportdienst für die Abstriche von den Entnahmestellen (Gesundheitsamt) zum Labor eingerichtet würde, um sich nicht auf den Postweg verlassen zu müssen!
Übrigens hüllt sich Landrat Wölfle, im Gegensatz zu Landrat Stegmann in Lindau, in Schweigen und überlässt alles dem Pressesprecher, Herrn Schwarz.
Wie naiv zum Teil vorgegangen wird, zeigt ein Beispiel aus Lindau: Beim Vater einer Schülerin bestand ein erheblicher Verdacht. Daraufhin schickte man die Schülerin und ihre  eigentliche Klasse sowie das diesbezügliche Lehrpersonal für 14 Tage nach Hause. Die Schülerin hatte jedoch auch mit anderen Schülern und Lehrkräften Kontakt gehabt.
Später erwies sich der Test beim Vater als positiv. Es ist unbegreiflich, warum hier nicht auch mit den anderen Kontaktpersonen genauso verfahren wurde.
Übrigens war bis heute Mittag  immer noch kein Testergebnis der Tochter bekannt!
Noch ein Beispiel für den hier herrschend en Dilettantismus: Es gibt die Empfehlung, dass Personen erst dann isoliert werden sollen, wenn sie mindestens 15 Minuten direkten Kontakt mit einer infizierten Person hatten! Diese Salamischeibchenpolitik kennen die Italiener nicht und haben alle Schulen, Universitäten und Kitas für mindestens drei Wochen geschlossen. Eine abgespeckte Art des Home Office wäre durchaus denkbar!
Ergänzung: Erfreulicherweise bestehen neuerdings Bestrebungen, dass Angestellte der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB), außerhalb der Sprechzeiten des Gesundheitsamtes, die Wohnungen aufsuchen und vor Ort die Abstriche vornehmen.
Forum Langenargen 05.03.2020


Wo bleiben die Daten?
Es kamen gehäuft Nachfragen nach den immer noch nicht veröffentlichten Tourismusdaten.
Die Daten der Vermieter über 10 Betten lagen bereits Mitte Februar dem statistischen Landesamt vor und waren seither der Presse bekannt.
Nachmeldungen sind vom Gesetz her normalerweise nicht möglich und fallen kaum ins Gewicht. Wenn ein Bundesligaspiel stattfindet, wird noch während des Spiels die genaue Zuschauerzahl bekannt gegeben!
Wer an genauen Zahlen interessiert ist, sollte diese lieber beim statistischen Landesamt einsehen, da bei der Gemeinde mehrfach Fehler und Ungenauigkeiten vorkamen (siehe am 02.03).
Wenn man das Archiv der Jahresberichte anschaut sieht man, dass über 10 Jahre lang der Bericht bis 2014 exakt am 28.Januar und ab 2015 zwischen dem 26 Januar und zuletzt am 02. Februar erschien. Offensichtlich sind die Verantwortlichen von den desolaten Zahlen so geschockt, dass sie noch keine entsprechenden Erklärungen formulieren konnten.
Das ist vor den Wahlen übrigens die allerletzte Möglichkeit für den Bürgermeister, seine Errungenschaften ins rechte Licht zu rücken und seine Aufschieberitis zu begründen.
Langenargen - Archiv der Jahresberichte:

https://www.langenargen.de/Home/Gemeinde+Langenargen/Archiv+der+Jahresberichte.ht

Forum Langenargen 04.03.2020

 

Bodensee - Tourismusmarketing
Kein Erfolg mit Echt Bodensee Card, Plastikbadeschlappen und Quietscheentchen Lakey

Peter Groß (Forum Langenargen) 02. März 2020
Was für ein Urlaubstyp sind Sie? Jemand der begeistert aufschreit, wenn ihnen an der Insel-Mainau-Kasse ein Samentütchen zugesteckt wird, weil sie vorher mit großer Geste die EBC vorgezeigt haben? Die Liste solcher Peinlichkeiten ist inzwischen unendlich lang geworden. Ganz besonders seit es Luxemburg geschafft hat, weltweit Aufmerksamkeit zu erregen. Mit kostenlosem Nahverkehr für Alle. Wobei man nicht vergaß, die modernsten Straßenbahnen und Busse ins rechte Licht zu rücken, die allein wegen ihres futuristischen Aussehens Lust auf den, inzwischen kostenlosen, öffentlichen Nahverkehr machen.
Eine Ursache allen Elends, der am Bodensee rückläufigen Gästezahlen liegt, seit Beginn vor sechs Jahren, beim Landratsamt, der DBT, angeschlossenen Tourist Informationen, dem Verkehrsverbund Bodo, sowie Gemeinden denen es an Einfallsreichtum, Originalität und Marketingkenntnissen fehlt. Langjährig fest angestellte VerwaltungsmitarbeiterInnen sind vielleicht eine Garantie für solides Verwaltungshandeln, aber eben selten Verkaufstalente. Schon bald hatte man den Eindruck, Frau Stegmann benötigt an ihrer Seite, Energie verstärkend, eine Beratungsunternehmerin wie Ruth Beilharz (Lindau), die sonst, wenn keine Namensgleichheit zutrifft, „durch Coaching, Training und Beratung zu mehr Erfolg in der Apotheke“ verhilft (Beilharz-Blog-Eintrag). Seit Dienstantritt von Frau Stegmann erhält sie augenscheinlich ein Zubrot aus der DBT-Kasse, für die Moderation von Podiumsdiskussionen.
Frau Stegmann beanspruchte kürzlich für eine ihrer Promotionsveranstaltungen erneut die Unterstützung der TI Uhldingen-Mühlhofen, die ein unerschöpflicher Geldstrom aus der Gemeindekasse am Leben hält und die vermutlich den Welterbesaal, wie auch Überstunden des TI-Personals, Technik und Dekoration finanzierte. Hinzu kamen drei wenig sachkundige Souffleusen aus der Bodensee-Hotellerie die den touristischen Girlsday komplettierten. Vergebens, denn die achtsamen GastgeberInnen blieben standhaft beim EBC-Nein-Danke.
Fähige MarketingexpertInnen wird man auch zu Sonderkonditionen nicht finden, wenn das Produkt nicht attraktiv ist, wenn man das Übel nicht an der Wurzel packt. Notwendig sind die Verbesserung des Ortsbildes, die Schaffung attraktiver Einkaufmöglichkeiten, eine anziehende kulturelle Infrastruktur, ein ökologisch wertvolles Umfeld, das von Gästen honoriert wird und ein leistungsfähiger ÖPNV. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei drei Tagen, teilweise darunter. Eine wirtschaftliche und ökologische Katastrophe für die Region und alle Vermieter, allein schon wegen der anfallenden Grundkosten, bei häufigem Gästewechsel. Besonders jedoch für „kleine“ Vermieter mit wenigen (unter 10) Zimmern.
Jene Beförderung, der ehemaligen Leiterin der örtlichen Tourist Information Immenstaad zur Geschäftsführerin der DBT, Frau Stegmann, brachte zwar eine unbedingte Jasagerin, die EBC betreffend, ins Amt. Eine 21-jährige Tätigkeit als Leitung einer kleinen, örtlichen TI ist nur bedingt Erfolg versprechend, wenn es um die Vermarktung des Bodenseekreises geht. Er wird in überregionalen Medien wenig genannt und die Seitenaufrufe des Internetportals der DBT sollten durch harte Fakten belegt werden. Die Buchungen erfolgen inzwischen über ein gesondertes Internetportal, das hohe Extrakosten verursacht. Darüber hinaus ist die Vielzahl der Internet-Portale eher belastend. Für einen Selbstversuch füttert man das Internet am besten mit drei Worten: Urlaub am Bodensee. Die Angebots- und Werbeflut ist Atem beraubend, wenig wahrhaftig oder wirksam. Es bedarf keines DBT-Blogs, auch nicht zu vieler Drucksachen, Plastikbadeschlappen oder ein Kaufangebot knallgelber Quietscheentchen.


Langenargen wache auf!
Seit zwei Wochen liegen die offiziellen Daten des statistischen Landesamtes für Tourismus vor und haben offensichtlich den gemeindefreundlichen Printmedien der Schwäbisch Media (Schwäbische Zeitung, Montfortbote, Südfinder und Wochenblatt) die Sprache verschlagen und lassen sie die Ergebnisse regelrecht verleugnen.
Wären die Daten nur einen Hauch positiv gewesen, wären sicherlich großformatige, überschwängliche Artikel mit dem EBC Logo erschienen.
Die nunmehr historischen Negativwerte fallen noch mehr ins Gewicht, weil der Landesdurchschnitt deutlich positiv ausfällt und die Ergebnisse vieler Kommunen regelrecht explodiert sind. Die hiesigen Daten sind das Ergebnis einer desolaten Fremdenverkehrspolitik, die ihren Höhepunkt im Beitritt zur EBC erreichte, denn daraus resultierte die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs, direkt nach Baden-Baden.
Ab Januar nächsten Jahres werden wir dann durch ein Zugeständnis an die DBT einen um 13,3% höheren Solidarzuschlag bezahlen müssen. Damit hieven wir dann die Kurtaxe an die fünfthöchste Stelle ganz Deutschlands. Unabhängig davon zahlen alle Langenargener Steuerzahler jetzt schon, ohne jegliche Gegenleistung, etwa 60.000 Euro an die DBT. Was hat das gebracht? Absolut nichts! Im Gegenteil!

Kurze Zusammenfassung der Daten von 2019 (Quelle: statistisches Landesamt):

Übernachtungen: Minus 4,1% (Baden- Württemberg: Plus 4,2 %) Differenz :8,3 %.

Ankünfte: Minus 5,6 % (Baden-Württemberg: Plus 3,9 %) Differenz: 9,5 %.

Verglichen mit 45 Kommunen des Landes liegen wir an viertletzter Stelle!
Die Übernachtungszahlen von Ausländern fielen in den letzten drei Jahren um 17,27%!
Das hat es zuvor in Langenargen noch nie gegeben!

Lesen Sie bitte unseren ausführlichen Kommentar unter Bürgermeinungen am 08.02.2020.

Forum Langenargen 02.03.2020


Bald hat er sein Ziel erreicht
Wir berichten schon seit zwei Jahren, dass der Bürgermeister mit allen Mitteln versucht, kurz vor der Wahl mit glänzenden Zahlen dazustehen.
Das geht nur durch einen gewaltigen Investitionsstau. Seit Jahren verschiebt er deshalb die dringende Sanierung der Hafen- , der Schlossmauer und der Tiefgarage. Die Kosten für beide Mauern werden inzwischen auf 3 Millionen Euro brutto geschätzt. Die Tiefgarage erscheint zwar erstmals mit einer Anzahlung von 500.000 von insgesamt 2,5 Millionen Euro im Jahreshaushalt 2020. Diese Schätzung bestand schon seit über drei Jahren. Inzwischen dürften es drei Millionen Euro brutto sein.
Das Geld ist hinterlegt, wird aber gezielt nicht abgerufen. Wir möchten wetten, dass davon vor den Bürgermeisterwahlen kein Pfennig angerührt wird, um die Bilanz eines vorgetäuschten Erfolges zu betonen. Das beginnt bereits jetzt mit dem Jahresrückblick, der inzwischen zwei Monate überfällig ist.
Lediglich Gemeinderätin, Frau Porstner, hat das Thema kurz angeschnitten. Es bleibt zu befürchten, dass die regionale Presse kritiklos alles übernimmt, nach dem Motto "Alles, was vom Bürgermeister und der Gemeinde kommt, ist richtig und muss nicht überprüft werden".
Sie sollten bei den zu erwartenden Erfolgsmeldungen, bei denen sich auch die meisten Gemeinderäte/innen haben täuschen lassen, grundsätzlich sechs Millionen Euro abziehen
Forum Langenargen 01.03.2020


Liebes Forum!
Ich war kürzlich am Rathaus, weil ich dringend gelbe Säcke brauchte. Da die Behälter leer waren, fragte ich eine Rathausangestellte, wann denn wieder Säcke zu bekommen wären. Die Antwort war: Ende März !  Weiterhin fragte ich nach dem Jahresbericht, der normalerweise im Januar erschien. Ich erhielt nur ein Schulterzucken. Beim Einkauf traf ich eine frühere Bekannte aus Wasserburg. Sie erzählte mir, dass es kein Geheimnis wäre, dass Bewohner anderer Gemeinden sich im Rathaus Langenargen neue Säcke holten und parallel dazu volle Säcke im Ort zurückließen.
M. S. 26.02.2020


Wanted
Wir berichteten am 08.02.2020 über die  hässlichen "Stammbänke" am Schwediwald und deren Rindenreste
mit Borkenkäferbefall.Einzelne Mitglieder der CDU-Fraktion und vor allem Herr Bitzer bestritten, dass noch
Rinde  an den Stammbänken hafte.
Wortlaut Herr Bitzer: "Die Stammbänke sind, wie man deutlich sieht, ohne Rinde  und somit gibt es auch
keine Borkenkäfer".
Wir haben daraufhin anhand von Fotos bewiesen, dass die Unwahrheit gesagt wurde.
Nun ist plözlich entfernt, was angeblich nie da war und das fast unter den Augen des Bürgermeisters.
Wer hat in den letzten Tagen Personen beobachtet, die in einer Nacht und Nebelaktion am Schwedi heimlich
die Stammbänkevon der restlichen Rinde befreit haben? Es ging das Gerücht, hier wollte noch jemand
schnell äußerst  peinliche Beweise verschwinden lassen.
Wir haben uns es nicht nehmen lassen, diesen unglaublichen Vorgang zu dokumentieren, damit man
ersehen kann, wie versucht wird, die Bevölkerung zu täuschen.
Abgesehen von den jetzt nunmehr vollständig von Rinde befreiten Stämmen sieht man noch frische Spuren
und Borkenreste am Boden.Da wegen der schlampigen Arbeit gelegentlich die Unterseiten der Stämme
vergessen  wurden, haben wir noch Beweisfotos, wie es vorher ausgesehen hat.
                                           vorher                                                                             nachher
 
Fressgänge von Borkenkäfern und unzählige Maden (rechts oben)
 
Weiss jemand, wo dieser stattliche Baum gefällt worden ist?
Forum Langenargen 23.02.2020
 
  Eilmeldung  
Eine erschreckende Zahl!
Die Übernachtungszahlen ausländischer Gäste in Langenargen sind von 2016 bis 2019 um
17,27 % gesunken !!!

Forum Langenargen 24.02.2020


"Urlaubswunder in Baden-Württemberg", so stand es vor einigen Tagen in der Presse.
"Der Tourismus in Baden-Württemberg boomt" (Guido Wolf)

https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-tourismus-in-baden-w%C3%BCrttemberg-boomt-_arid,11188892.html

Dass aber für Langenargen genau das Gegenteil gilt, wird verschwiegen, denn das passt so überhaupt nicht in das EBC-Konzept und bringt die Verantwortlichen in Erklärungsnot.
Wenn das Forum nicht wäre, würden die Langenargener Bürger und vor allem die Vermieter, einschließlich der Hoteliers, nichts davon erfahren.
Es gibt keinen besseren Beweis dafür, dass die EBC im Vergleich zu mehreren Alternativkarten eine Geldvernichtungsmaschine darstellt.
Man hätte erwarten können, dass die Verantwortlichen nach zwei kritischen Beurteilungen des Bundes der Steuerzahler über die DBT, die in ganz Deutschland gelesen wurden, die Reißleine gezogen hätten. Man hat leider in Kauf genommen, dass am ersten Januar 2021 der Solidarbeitrag um 13% erhöht werden wird und somit auch die Kurtaxe weiter nach oben angepasst werden muss.

In einer Woche ist bereits März und keine Spur vom üblichen Jahresrückblick zu sehen. Ein Hinweis im Amtsblatt fehlte bisher.

Ergänzung:

Tuttlingen feiert weiteren Meilenstein bei Übernachtungen
https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-tuttlingen/tuttlingen_artikel,-tuttlingen-knackt-rekordwert-bei-%C3%BCbernachtungsg%C3%A4sten-_arid,11190084.html

Hier gilt natürlich die Konuskarte.

Forum Langenargen   24.02.2020


 Jetzt reicht es! 

Der Abwärtstrend in Langenargen hat sich, wie von uns vorhergesagt, im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden weiter beschleunigt.
Während der Tourismus in Baden-Württemberg 2019 (ohne EBC) neue Höchststände erreichte, geht es in Langenargen, dank EBC und der damit verbundenen viel zu hohen Kurtaxe, weiter abwärts. Dazu kommt ab 1. Januar nächsten Jahres eine Erhöhung des Solidarbeitrags um 13,3 %, die sich natürlich in einer weiteren Erhöhung der Kurtaxe niederschlagen wird.

Ergebnisse 2019:
Die Übernachtungen ergaben in ganz Baden-Württemberg eine Steigerung um 4,2 % und bei den Ankünften eine Steigerung um 3,9 %.
Langenargen hatte bei den Ankünften ein Minus von 5,66 % und bei den Übernachtungen ein Minus von 4,1 % (Sie lesen richtig) und liegt bei den 45 Stadt- und Landkreisen an viertletzter Stelle.
Die Übernachtungszahlen von Ausländern in Langenargen fielen in der Zeit von 2016 bis 2019 sogar um 17,27 %.

Das Minus von 5,66 % in Langenargen und dagegen ein Plus von 3,81 % bei den Ankünften in Friedrichshafen entsprechen einer Differenz von 9,47 %!
In drei Jahren sind es in Langenargen inzwischen bei den Übernachtungen ein Minus von mehr als 7 % geworden. Letztes Jahr entwickelte sich im Vergleich zum Landesdurchschnitt eine Negativabweichung von 9,5 % bei den Ankünften und von 8,36 % bei den Übernachtungen.
Während das Einzugsgebiet des Center Parcs Allgäu der Stadt Leutkirch (Kreis Ravensburg) eine Steigerung bei den Übernachtungen von 59 % bescherte, lag das Bodenseegebiet bei durchschnittlich Minus 1,1 %. Spricht man übrigens nur vom Bodenseegebiet, so sind es dort leichte Verluste. Spricht man aber vom Bodensee-Oberschwaben, dann wir die enorme Steigerung des Einzugsgebietes des Center Parcs mit einbezogen und täuscht ganz allgemein sehr gute Zahlen vor. Es gab jedoch auch einzelne erfreuliche Ausnahmen, wie z. B. Friedrichshafen (ohne EBC).
Frau Stegmann, die sich von einer Unehrlichkeit zu nächsten rettet und täglich unglaubwürdiger wird, führt das enttäuschende Abschneiden am See auf das ungewöhnlich heiße Wetter zurück, vergisst aber, dass in ganz Baden-Württemberg das gleiche Wetter herrschte. Am Wetter konnte es also nicht liegen. Lag es vielleicht doch eher daran, dass am See zehn EBC Gemeinden liegen? Es ist immerhin auffällig, dass die sog. EBC-Gemeinden unter der Führung Langenargens besonders schlecht abschnitten.
Dagegen war eine deutliche Steigerung der Übernachtungen im Einzugsgebiet der VHB-Karte und der Konuskarte festzustellen, z. B. Konstanz: plus 3,2 %, Hegau: plus 7%, mittlerer Schwarzwald: plus 7%, Freiburg 6,7% und der Ortenaukreis mit 5,1%, - und das, trotz des ungewöhnlichen Wetters!
Heilbronn hatte 23 %, Mannheim 14 %, sowie Ulm 7,5 % mehr Übernachtungen trotz des warmen Wetters.
Die Alternativkarten sind inzwischen konkurrenzlos und wahre Selbstläufer. Sie kennen keine Mätzchen, wie einen Bleistift und ein kleines Tütchen Blumensamen, sondern echte Vorteile für die Gäste!
Wie lange lassen sich die Langenargener Bürger das noch bieten, dass sie mit jährlich 60.000 Euro die DBT am Leben erhalten?
Zweimal während eines Jahres warnte der Bund der Steuerzahler ausdrücklich und sprach bei der DBT von einem Fass ohne Boden. Ganz Deutschland hat es gelesen und schüttelte den Kopf wegen mangelnder Einsicht und unbegreiflicher Unbelehrbarkeit einer Gemeinde.
Selbst eine verlorene Normenkontrollklage beim VGH Mannheim brachte den Bürgermeister und den größten Teil der Gemeinderäte/innen nicht zur Vernunft.
Es ist schon erstaunlich, wie die heimische Presse anlässlich des Desasters der EBC verstummt ist und wie sie verschweigt, in welche blamable Situation die Gemeinde Langenargen hereingeraten ist. Bei den selten positiven Nachrichten erscheint bei der SZ schon auf der Frontseite ein Foto von der EBC und später nochmal am Ufer des "Echten Bodensees" die Karte im Großformat. Wenn dieses Logo nicht erscheint, wird man sofort hellhörig. Für die regionale Presse ist der Fasching von deutlich größerer Bedeutung.
Der Aschermittwoch kommt jedoch bestimmt. Es kommt das Aschekreuz der Buße und es werden schluchzend die leeren Geldbeutel im Fischerbrunnen gewaschen.
Das nützt aber alles nichts, denn Langenargen steht trotzdem unter den 44 Baden-Württemberger Stadt- und Landkreisen bei den Buchungen und Übernachtungen an viertletzter Stelle.
Noch deprimierender sind die Zahlen bei den ausländischen Gästen: Ankünfte: minus 7,43%, Übernachtungen: Minus 7,91%.

In ganz Baden-Würtemberg stiegen die Übernachtungen von Ausländern um 3,3 %. Die  Differenz zu Langenargen liegt  also bei 11,21 %.
Das bedeutet, dass Langenargen im Landesdurchschnitt ebenfalls am unteren Ende bei den Kommunen in Baden-Württemberg steht.
Ein verlorenes Vertrauen kommt so schnell nicht wieder zurück. Hinzu kommt jetzt noch die drohende Rezession. Eine erste aktuelle Umfrage bei einigen Privatvermietern ergab einen weiter beschleunigten Abwärtstrend.
Ein Aussitzen bringt jetzt überhaupt nichts. Das Schlimme ist dazu noch, dass auch die Bürger, die mit dem Fremdenverkehr absolut nicht zu tun haben, ebenfalls zur Kasse gebeten werden und für die eklatanten Fehlleistungen des Bürgermeisters und der Gemeinde mithaften. Berücksichtigt man noch dazu das Defizit im Fremdenverkehrshaushalt von fast einer Millionen Euro, bleibt festzustellen, dass die Fremdenverkehrspolitik unter der Verantwortung des Bürgermeisters restlos gescheitert ist.
Fakt ist, dass die EBC-Gemeinden keinen Vorteil durch die EBC hatten, ganz im Gegenteil. Wahrscheinlich ist das Minus von 1,1 % bei den Übernachtungen im Bodenseegebiet, im Gegensatz zu dem Plus 4,2% in Baden-Württemberg, sogar dadurch bedingt. Den Hauptanteil hat dabei die Pilotgemeinde Langenargen. Eriskirch hat als einzige Gemeinde erst gar nicht gemeldet.
Warum schaut man sich nicht bei den Gemeinden am westlichen Bodensee um, die sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen Steigerungen von mehreren Prozent aufweisen? Warum bespricht man nicht die Leistungen aller Alternativkarten und nimmt vor allem die Gastgeber/innen mit ins Boot?
So werden die Protagonisten, wenn es wärmer wird, wieder die EBC-Liegestühle vor der TI aufbauen und in der ehemaligen Sonnenstube am Bodensee von besseren Zahlen träumen.

Forum Langenargen 20.02.2020


Hätten die Gemeinderäte den millionenschweren Kooperationsvertrag nicht fahrlässigerweise einfach auf
"Treu und Glauben" (Aussage des Bürgermeisters) dem Bürgermeister überlassen, wäre die der DBT
garantierte einseitige Erhöhung eventuell abgewendet worden und damit eine weitere Erhöhung
der Kurtaxe mit daraus resultierendem Buchungsrückgang vermieden worden.
Bemerkung: Dieser "Treu und Glauben" erweist sich immer mehr als verhänglnisvoller, folgenschwerer Aberglauben und teurer Fehler!
Forum Langenargen 20.02.2020


   Eilmeldung   
Frau Stegmann gab bekannt, dass der Solidarbeitrag ab 01.01.2021 von 75 Cent auf 85 Cent erhöht werden müsste.
Wir hatten nur mit 4 % gerechnet, jetzt sind es 13,33 %! Unserer Gemeinde war ein vorzeitiges Kündigungsrecht bei einer deutlichen Erhöhung des Solidarbeitrags eingeräumt worden. Nun ergibt sich eine einmalige Chance, dieses Geldgrab zu verlassen, ansonsten muss die sowieso zweitteuerste Kurtaxe Baden-Württembergs weiter erhöht werden. Ein weiterer Buchungsrückgang wäre die sichere Folge. Die Alternativkarten sind der EBC in allen Belangen weit überlegen und zum Teil auch noch kostenlos.
Frau Stegmann erklärte, 2021 bis 2023 bliebe der Beitrag dann aber aus rein praktischen Gründen stabil. Wir haben da große Zweifel, da sie es mit der Wahrheit sowieso nicht so genau nimmt.
Es folgten wieder die üblichen Falschbehauptungen, bezüglich Überlingen und Lindau. Frau Stegmann gibt jetzt wenigstens zu, dass die DBT erneut auf zusätzliche Gelder der Gesellschafter angewiesen war. Das hatte sie noch kürzlich vehement verneint (wir wurden belogen). Eine völlig lachhafte Behauptung von ihr war, dass letztes Jahr die Parkplätze vieler Hotels überfüllt gewesen seien, weil so viele Gäste mit Bus und Bahn gefahren seien. In Wirklichkeit waren es waren nur etwa 5 %! Dafür fuhren jedoch 16 zusätzliche Dieselbusse durch den Ort. Sie behauptete, - auch das war lachhaft, dass 70 % der Gäste mit Bus und Bahn gefahren seien. Ihr Vorgänger Enric Hess, der sich mit einem Millionenschaden aus dem Staub gemacht  hat, hatte wenige Wochen zuvor noch von 30 % gesprochen. Wir hatten in zwei getrennte Studien 5 % errechnet, was auch zu den 3,5 Tagen durchschnittlicher Aufenthaltsdauer passen würde.
Eine Neuerung wäre in diesem Zusammenhang, dass der von den Gästen schlecht angenommene, stündlich fahrende, sog. EBC-BUS, "Bus 100" genannt wird und dann stündlich ganzjährig! auch für Nichturlauber unterwegs ist. Das bedeutet dann eine erhebliche, völlig unnötige und rücksichtslose Emissionsmehrbelastung der Wohngebiete Von-Kiene-Straße und Rosenstraße in der sog. Klimaschutzgemeinde.
Das Versprechen, 2021 würde das 1,2 Millionen Darlehen zurückgezahlt, ist natürlich reines Wunschdenken.
Eine angekündigte App mit einem sog. Reiseführer kann auch von Urlaubern ohne EBC benutzt werden.
Man sollte sie aber mit Vorsicht nutzen, da nicht sicher ausgeschlossen werden kann, dass hierbei versucht wird, die Nutzer durch entsprechende Werbung zu beeinflussen.
Langenargen wird also ab 01.01.2021 im Ranking der höchsten Kurtaxen Deutschlands als einziger Nichtkurort an fünfter Stelle noch vor Sylt stehen.
Wenn man sich entschließen könnte, probeweise für zwei Jahre auszusteigen, um Erfahrungen zu sammeln, wäre man ggf. hinterher, wenn es die EBC dann noch gibt, wieder herzlichst willkommen.

Unter diesen Umständen mit offensichtlicher Existenzgefährdung, ganz besonders für die Privatvermieter/innen,  sollten diese im Gegensatz zu früher die Möglichhkeit bekommen, daüber abzustimmen, ob sie im Januar 2021 eine Vertragsverlängerung oder eine Kündigung des Vertrags wünschen. Die Kündigung müsste ein halbes Jahr vorher erfolgen.

Forum Langenargen  18.02.2020

 

Es ziehen bereits dunkle Wolken am Tourismushimmel auf

Während Langenargen bei der Höhe der Kurtaxe zum Spitzenduo in Baden-Württemberg gehört, war die Gemeinde in den letzten beiden Jahren seit Einführung der EBC insgesamt bei der Entwicklung der Gästezahlen fast am unteren Ende angelangt (siehe Landesamt für Statistik).
Die EBC hat also nur Nachteile gebracht! Es ist unbegreiflich, wieso die Protagonisten immer noch nicht die Notleine ziehen.
Zum 01.01.2021 wird vertragsgemäß der sog. Solidarbeitrag erhöht, das bedeutet, dass die Kurtaxe noch weiter erhöht werden wird.
Wir stehen an der Schwelle zu einer lebensbedrohlichen Viruspandemie. Das bedeutet, dass in den nächsten Monaten die Reisetätigkeit erheblich rückläufig sein wird. Die Gäste aus den asiatischen Ländern werden fast völlig ausbleiben.
Mit einer weiteren „Kopf-in-den-Sand“ Politik rutschen wir immer tiefer.

Forum Langenargen 17.02.2020


Offener Brief an  Frau Stegmann,  Frau Göppinger und
Frau König von der Touristinformation Uhldingen–Mühhofen.

Wenn man die Anzahl der Übernachtungen bei den wichtigsten drei EBC Pilotgemeinden seit der Einführung der EBC  2017 betrachtet und diese mit drei willkürlich ausgesuchten Gemeinden ohne EBC  vergleicht, kommt man zu folgendem Ergebnis:
Orte mit der EBC:
Langenargen :
minus 4,85 %,   Sipplingen: (minus 9,85 % Ankünfte) und plus 0,2 % Übernachtungen, sowie Bodmann-Ludwigshafen: minus 1,2 %.
Orte ohne EBC: Kressbronn: plus 09 %,  Friedrichshafen: plus 4,99 % und Uhldingen-Mühlhofen: minus 1,04 %.

         

Die Differenz der Übernachtungen zum Nachbarort Kressbronn, der die EBC ablehnte, betrug 11,5 % oder 27.306 Übernachtungen weniger!

Friedrichshafen ohne Kurtaxe und EBC verzeichnet seit 2016 eine stetige Steigerung.


Ein Vergleich zeigt deutlich, dass Orte mit EBC einen Rückgang der Übernachtungszahlen haben.

Forum Langenargen 07.03.2020

 

Sehr geehrte Damen,
das ist die Wahrheit, nämlich genau das Gegenteil von dem, was Sie ständig behaupten:
Wer wie Langenargen die EBC einführte, bekam Wettbewerbsnachteile und dazu noch finanzielle Belastungen.
Und so sieht der Vergleich mit einer Alternative aus:
Der Landkreis Konstanz bietet die alternative VHB Karte an.
Dort zeigte sich in den letzten drei Jahren, im Gegensatz zu Langenargen, ein deutliches Plus an Gäste-Ankünften und Übernachtungen.
2016 waren es 865.128 Ankünfte und 2.442.288 Übernachtungen,
2017 waren es 914.000 Ankünfte und 2.542.790 Übernachtungen,
2018 waren es 949.238 Ankünfte und 2.649.744 Übernachtungen.
Wer, wie Langenargen nach Baden-Baden die zweithöchste "Kur"taxe Baden-Württembergs verlangt, muss auch Entsprechendes bieten, denn die Gäste haben eine gewisse Erwartungshaltung. In den letzten 2 Jahren erlebten die Gäste eine Bahnsperrung nach der anderen und einen zum Teil chaotischen Schienen-Ersatzverkehr.
Da hätte man erwarten können, dass die Gemeinde die "Kur“taxe entsprechend reduziert. Das gilt auch für die monatelange Algenschlammbelästigung, die verwahrlosten Strände, zum Teil mit Spritzen und überquellenden Mülltonnen, Pflasterwüsten und sinnlosen Rodungen.
Wie kann es sein, dass die Gäste in der Toscana, nahe bei Florenz, nur einen Euro Kurtaxe bezahlen müssen?
Im Hochschwarzwald (Konuskarte) können Touristen kostenlos ganztätig ein Elektroauto mieten! Der ÖPNV hat bei der Konus-Karte ein Einzugsgebiet von 11.000 Quadratkilometern. Während die EBC nur ein Einzugsgebiet von 664 Quadratkilometern bietet. Das ist weniger als ein sechzehntel der kostenfreien Konus-Karte.


Ab 01. April gerät die EBC weiter ins Hintertreffen: Die Schwäbische Alb Gästekarte (AlbCard) ist kostenlos. Somit erhöht sich dort nicht die Kurtaxe! Viele Angebote sind umsonst und nicht nur ermäßigt. Die "Freie Fahrt" im ÖPNV hat dort ein weit größeres Streckennetz!

Betreff: Schwäbische Alb: Im April kommt die Gästekarte : „Diese Karte schlägt voll ein“ , Südwest Presse Online.

https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/ermstal/schwaebische-alb_-im-april-kommt-die-gaestekarte-_diese-karte-schlaegt-voll-ein_-39264087.html

 Ergänzung:

Die Gäste der Gemeinden, die 2017 und 2018 keine EBC Karten aufgezwungen bekamen, hatten dadurch mehr Urlaubsgeld zur Verfügung.
Insgesamt waren das für Uhldingen 218.082 Euro, für Friedrichshafen 1.537.687 Euro und für Kressbronn 560.946 Euro.
Wegen der kurzen Verweilzeit kamen diese Summen sicherlich hauptsächlich dem Konsum in den entsprechenden Gemeinden zu Gute.
Vermutlich dank der EBC hatten die Langenargener Gäste in diesen zwei Jahren 350.568 Euro weniger zur Verfügung. Es wurde also auch weniger konsumiert. Die nächste Rezession kommt bestimmt.
Wenn man die gängigsten Karten miteinander vergleicht, so ist die EBC eindeutig die unattraktivste und teuerste.
Die Gastgeber, die von ihr angetan sind, haben die Alternativen nie kennengelernt.

Merken denn die Verantwortlichen noch immer nicht, dass die EBC nicht konkurrenzfähig ist und ein Teil der Gelder in der DBT verschwindet?
Was muss denn noch alles passieren?

 Forum Langenargen 16.02.2020

 

Zahlenchaos

Seit Jahren gibt es Probleme mit den Tourismuszahlen
Der statistische Bericht der Kommune 2019 zeigt für 2018 folgendes Bild:
-Ankünfte für 2018 insgesamt  45.985
-Übernachtungen für 2018 insgesamt 174.600
Im Jahresrückblick 2018/19 finden sich 2018 für die Ankünfte 51.900 und für die Übernachtungen 248.705. Es fehlen zwar die Dezemberzahlen, die fallen aber kaum ins Gewicht. Die einzige Erklärung wäre, dass ggf.. im statistischen Bericht der Kommune nur die Gewerblichen berücksichtigt wurden. Es fehlt jedoch eine entsprechende Anmerkung. Bei der flüchtigen Durchsicht der Haushaltunterlagen fällt auf, dass sich offensichtlich die Kosten für die Schuttablagefläche mit 800.000 Euro verdoppelt haben.
Für Natur und Landschaftschutz wird nur ein Zehntel davon ausgegeben. Manche vermuten, es sähe ganz danach aus, als ob der Bürgermeister das durch den erreichten Investitionsstau gebunkerte Geld zum Frisieren seiner Statistiken missbrauchen könnte und z.B. die Prokopfschuld der Bürger herunter rechnen könnte.   
Forum Langenargenn 14.02.2020

 

Die un(bekannte) Marke Bodensee
Auszug aus dem Südkurier vom 13.02.2020
Warum die Region Bodensee auf internationalen Märkten untergeht, denn Südtirol und der Schwarzwald sind Weltmarken.
Die Geschäftsführerin der DBT, Frau Stegmann, und der Geschäftsführer der IBT (Internationale Bodensee GmbH), Herr Amann, wissen das und glauben beide, dass viel zu viele in der Vermarktung ihre eigene Suppe kochen. Zuständig ist eigentlich die IBT, die Internationale Tourismusorganisation der Vierländerregion.
2020 wurde ein Zehnpunkte Programm verabschiedet. Das wichtigste Ziel ist die Vernetzung über Staats- und Interessengebiete nach dem Slogan. "Viel gemeinsam und wenig alleine, anstelle viel alleine und wenig gemeinsam". Jede Stadt kocht ihr eigenes Süppchen.
Die Stadt Lindau hatte auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart einen eigenen Stand. Direkt daneben warb die DBT mit einem Gruppenstand mit verschiedenen Ausflugszielen rund um den See. Orte waren dabei nur im Hintergrund. Danach gefragt, warum Lindau einen eigenen Stand habe, sagte der Pressesprecher J.Widmer: "Uns war der See zu untersee-lastig".
Frau Stegmann behauptete, dass die Gäste immer mehr nach Urlaubsthemen fragten und nicht mehr so sehr nach Orten, dadurch wäre das Kirchturmdenken ziemlich in den Hintergrund gerückt. Die Situation, dass die Region aus drei Ländern und dem Fürstentum Liechtenstein besteht, mache einen großen Reiz aus, den Aufbau einer einheitlichen Marke Bodensee aber nicht ganz einfach. Sie verweist auf die IBT, die dafür zuständig sei. Die IBT konkurriert gegenüber der EBC neben anderen Bodenseekarten mit einer neuen Karte mit dem Namen "Bodenseecard plus". Die Kosten im Vergleich zur EBC sind deutlich geringer. Beide bringen es nicht fertig, sich auf der Mitte zu einigen.
Wie schon erwähnt, gibt es rund um den See verschiedenste Vorteilskarten. Die EBC dürfte aber die Einzige sein, die zwangsweise eingeführt wurde. Alleine das ist für die anderen Anbieter ein Hindernis, denn sie wollen mit den Vermietern gemeinsam handeln.
Sehr gewöhnungsbedürftig ist auch das Doppelspiel unseres Bürgermeisters. Auf der einen Seite war er schon im Vorstand der DBT und musste aus bekannten Gründen den Posten räumen, auf der anderen Seite ist er inzwischen Vorsitzender des Aufsichtsrates des momentan noch Konkurrenzunternehmens IBT in Konstanz!
Jahrelang plante man eine S-Bahn rund um den See, jetzt scheitert das Ganze, weil man die eingleisigen Orte bei der Elektrifizierung so belassen hat, statt die Chance zu nutzen.
Auch kleine Dinge bringen Ärger. So bekommen z. B. Langenargener Gäste freien Eintritt im Strandbad und auf dem Schlossturm, während EBC-Inhaber anderer Pilotgemeinden nur eine leichte Ermäßigung erhalten.

Kommentar:
Dann ist da noch ein ganz wichtiger Aspekt: Man kann sich ja noch nicht einmal wegen eines gemeinsamen
Namens einigen. Die übrigen Regionen, wie z.B. auch Thurgau und Vorarlberg lehnen den Namen
Echt -Bodensee-Card vehement ab.
Ist der Rest des Sees etwa unecht? Dieses Alleinstellungsmerkmal ist eine Diskriminierung der anderen Anbieter.

Forum Langenargen 13.02.2020

Informationsveranstaltung der TI Uhldingen – Mühlhofen zur EBC-Karte vom 10.02.2020 im Welterbesaal

Am Montagabend wurde auf Einladung der örtlichen Tourist-Informationschefin, Frau Julia König, im Welterbesaal Uhldingen – Mühlhofen eine Informationsveranstaltung zur EBC-Karte abgehalten.
Neben Frau König, Leiterin der Touristinfo Uhldingen – Mühlhofen, und Ute Stegmann, Geschäftsführerin der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT), waren noch Herr Hasenfratz (Bodo) sowie ein Mitarbeiter der DBT im Podium. Ebenso standen mit Erfahrungsberichten 3 Gastgeberinnen aus EBC-Gemeinden eingeladen (Frau Jäger-Gönner aus Bodman/Ludwigshafen, Frau Mohr aus Immenstaad, Frau Göppinger vom Haus Schwedi in Langenargen) auf dem Programm. Moderiert wurde der Abend von der Lindauer Beraterin Ruth Beilharz, die zweifelsfrei pro-EBC moderierte.

Zunächst kam es zu Verwunderung auf beiden Seiten. Es hatten sich offensichtlich nur 29 Personen angemeldet, jedoch war der Saal gut gefüllt, und das nicht nur, weil Bürgermeister und Gemeinderäte sowie Bürgermeisterkandidaten ebenfalls zur Veranstaltung gekommen waren.  Auf der Seite der eingeladenen örtlichen Gastgeber blieb das Erstaunen nicht unbemerkt, dass diese Informationsveranstaltung gleich mit enormem Bewerben der EBC-Karte startete. Besser hätte sicherlich der Begriff „Werbeveranstaltung“ auf der Einladung stehen sollen, was auch einige Teilnehmer offen kundgetan haben. Redebeiträge von Teilnehmern waren auf 1 Minute terminiert und Mehrfachmeldungen wurden oftmals nicht berücksichtigt.

Mit Nonchalance verkündete gleich zu Beginn der Veranstaltung die Moderatorin, dass Lindau bald auch die EBC – Karte einführe und damit der Kreis der teilnehmenden Gemeinden/Städte weiter ansteigen werde. Es würde in Lindau gerade die elektronische Meldung eingeführt und dann käme die Karte. Da sagt uns allerdings die Homepage der Stadt Lindau etwas anderes. Dort steht definitiv, dass zwar auch dort im Juli 2019 die DBT zusammen mit der Lindau Tourismus GmbH eine Informationsveranstaltung durchführte, jedoch heißt es dort „die Meinung bei den Hoteliers und Vermietern bleibt die Meinung zur EBC trotz der vorgebrachten Informationen vorerst geteilt. Allerdings will der Geschäftsführer der Lindauer Tourismus GmbH, Herr Carsten Holz, weiter daran arbeiten, dass die EBC ggf. im Jahr 2021 kommen soll. Da ist noch nichts entschieden; müsste eigentlich die Moderatorin, die selbst in Lindau ansässig ist, wissen, zumal sie dort im Juli 2019 eine vergleichbare EBC-Infoveranstaltung unter Regie von Frau Stegmann und Herrn Holz moderierte.

Bei der Veranstaltung am vergangenen Montag in Uhldingen – Mühlhofen wurden eine online-Befragung via Smartphone sowie Workshops angekündigt. Aufgrund von Problemen bei einer angedachten online-Befragung via Smartphone, die am WLAN des Saals scheiterte, wurde im Laufe der Veranstaltung die angedachten Workshops, an denen die Gäste mitwirken sollten, gegen später der regen Diskussion geopfert.

In den Erfahrungsberichten der seitens der DBT mitgebrachten Gastgeberinnen wurde die EBC-Karte als nur positiv geschildert. Die Gäste seien begeistert, wie es hieß und diese würden gerne auf das Auto verzichten und den ÖPNV nutzen. Auch die Erhöhung der Kurtaxe würde von den Gästen kaum moniert. Spätestens, wenn diese von den Vorteilen hörten, wäre das kein Thema mehr. Auch der damit verbundene Verwaltungsaufwand sei durch gut durchdachte Arbeitsabläufe sehr gut zu bewältigen.

Allerdings kam etwas Unruhe auf, als die Gastgeberin aus Bodman – Ludwigshafen, deren Gäste derzeit 2,50 €/Tag Kurtaxe zu entrichten haben, neben der EBC-Karte auch die Bodensee-WEST-Karte (Nachfolge der VHB –Karte) erhalten und somit bequem bis nach Konstanz kommen können.

Durch den Diskussionsverlauf mit den örtlichen Gastgebern kamen sehr viele Themenbereiche auf, die es zu klären galt. Sehr interessant war zum Beispiel, dass keinerlei Aussage getroffen werden konnte, in welcher Höhe die Kurtaxe in Uhldingen – Mühlhofen im Falle EBC erhoben werden soll. Da müsse man erst noch kalkulieren, meinte die Gemeindekämmerin Bentele, auf Rückfrage der Moderatorin. Dann müsse der Gemeinderat entscheiden, was es koste.

Von Gastgeberseite wurde angeführt, dass man konkret bei günstigen Unterkünften den Gästen eine deutliche Kurtaxenmehrbelastung zumute. Anhand einer Beispielrechnung einer Familie mit 2 Kindern über 16 Jahre wurde vorgerechnet, welch empfindliche Preiserhöhung da dann im Raum steht, die der Gastgeber dem Gast „verkaufen“ soll. Besonders private Kleinvermieter trifft dies besonders und gerade diese sind oft auf dieses Zusatzeinkommen aus der Gästevermietung angewiesen.

Ebenfalls richteten einige Gastgeber mit Blick auf Langenargen ihr Augenmerk auf den dortigen Buchungsrückgang, der seit der Einführung der EBC – Karte zu verzeichnen ist. Obwohl diese Zahlen öffentlich auf der Homepage des statistischen Landesamtes BW zugänglich sind, meinten Frau Stegmann und ihre positiv gestimmten Gastgeber, dass sie davon nichts wüssten.

Auf den Datenschutz angesprochen, meinte Frau Stegmann (DBT), dass dies Sache der Gemeinde sei. Damit habe die DBT nichts zu tun. Sie gehe davon aus, dass aufgrund der erforderlichen elektronischen Kurtaxemeldungen diese Dinge bereits geklärt seien und daher unproblematisch.

Auch Frau König, die zu dieser Veranstaltung geladen hat, legte in einem langen Monolog ihre Auffassung dar, dass die Einführung dieser Karte notwendig sei. Es gäbe nichts anderes, so König, man habe keine Wahl. Nichteinführung der EBC führe zu einem Wettbewerbsnachteil. Uhldingen – Mühlhofen hätte die EBC schon so lange im Gespräch und hätte die Karte immer noch nicht. Entweder diese Karte, oder es gäbe überhaupt keine Karte, so die Auffassung Königs.  

Ein Vorstand des Vereins Gastgeber Uhldingen – Mühlhofen e.V. präzisierte hier jedoch die Aussage, in dem er darauf hinwies, dass es der Verein war, der es mit seinen Bedenken und Widerständen und letztlich mit dem Gerichtsverfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim soweit gebracht hatte, dass das anfängliche EBC - Chipkartensystem abgeschafft wurde und die vielen rechtlichen Fehler korrigiert werden mussten.

Die teilnehmenden Gastgeber haben ebenfalls mit mehreren Redebeiträgen darauf hingewiesen, dass die Erwartung der Gäste und der Gastgeber dahingehend geht, dass man nur eine Gästekarte in Erwägung ziehen könne, wenn diese seeumfahrend einsetzbar sei. Dies aber wurde von Herrn Hasenfratz(Bodo) als nicht möglich abgetan. Begründet wurde dies mit Tarifstrukturen etc. Auch wurde von Herrn Hasenfratz zugegeben, dass bereits eine, wie der sagte, moderate Preiserhöhung des EBC-Solidarbeitrags kommen werde.

Die Veranstaltung, die um 19 Uhr startete, konnte nur unter Einwirkung der Moderatorin gegen 22 Uhr beendet werden; viele Gastgeber, die noch Fragen gehabt hätten, mussten ihren Heimweg antreten.

Annerose Häußermann Uhldingen-Mühlhofen, 12.02.2020

Kurzkommentar: Wie wir erfahren haben, war die überwiegende Mehrheit der Anwesenden gegen die Einführung der EBC.

Nachdem schon die Gastgeber in Hagnau mit einem suggestiven Stimmungsfragebogen hereingelegt worden waren, versuchte man diese Masche in Uhldingen erneut. Die Uhldinger waren jedoch vorgewarnt und fielen nicht darauf herein. Daraufhin griff man noch tiefer in die Trickkiste und schlug ein nein / ja Spielchen mit dem Smartphone vor, um schnell ein jederzeit manipulierbares Ergebnis zu bekommen. Das scheiterte dann am fehlenden WLAN in der Halle. Hier hätte übrigens ein Datenschutzverstoß vorgelegen.
Die Begrenzung auf eine Minute Redezeit zeigt eindeutig, wo es lang gehen soll.

Es wurde erneut versucht mit der Behauptung man müsse konkurrenzfähig bleiben, zum Abschluss zu kommen.
Keine der Gemeinden, die der EBC beigetreten sind, hat bisher davon wirklich profitiert. Viele Gemeinden ohne die EBC hatten 2016 bis 2019 einen deutlichen Anstieg bei den Ankünften und Übernachtungen mit steigender Tendenz.( zb Kressbronn und Uhldingen). Langenargen hatte  von 2016 bis 2019 sowohl bei denAnkünften als auch bei den Übernachtungen ein deutliches Minus.  Das Gerede von der Konkurrenzfähigkeit bei Beitrittskandidaten ist also reine Panikmache.

Forum Langenargen 12.02.2020


Überlebenskampf der EBC

Die Hotelierfrau, Frau Sylvia Göppinger, tingelt in letzter Zeit im Schlepptau der Leiterin der DBT, Frau Stegmann, als letztes Aufgebot für die EBC von einer Werbeveranstaltung zur nächsten, gestern sogar während des Orkans „Sabine“ nach Uhldingen. Startpunkt war vor einigen Monaten Lindau. Aus Uhldingen war zu erfahren, dass sie mit ihren angeblichen Erfahrungen keine gute Figur gemacht hat und mit ihren Aussagen sehr unglaubwürdig und unsicher wirkte. Sie war kein Gewinn für die EBC.

Neulich erschien in der SZ der reißerisch aufgemachte, mit Großfoto versehene Artikel, mit der Überschrift: „Echt Bodensee Card: Lindaus Gäste sollen ab 2021 kostenlos Bus und Bahn fahren". Ganz klein stand darunter: "Die Verantwortlichen der LTK (Lindau Tourismus und Kongress GmbH) wollen die EBC zum Jahresbeginn 2021 in Lindau einführen". Diese Gesellschaft, die übrigens auch ein Buchungssystem betreibt, hat überhaupt keine Machtbefugnis und kann nur Empfehlungen abgeben. Entscheiden werden ggf. nächstes Jahr die Stadträte/innen und die waren, wie viele Gastgeber und Hotels, bisher äußerst skeptisch. In diesem Fall müsste nämlich die Kurtaxe um über 50 % erhöht werden, denn die "Freie Fahrt mit Bus und Bahn" ist natürlich keineswegs kostenlos.

Hier soll wieder über eine Hintertür versucht werden, eine Entscheidung über die Köpfe aller Gastgeber hinweg durchzudrücken. Bei allen vier Pilotgemeinden wurden die Gastgeber entmündigt. Frau Göppinger war das offensichtlich egal. Kressbronn ließ die Vermieter selbst entscheiden und diese lehnten das Projekt mit großer Mehrheit ab. Es wurde behauptet, dass die Pilotgemeinden die Erfahrung gemacht hätten, dass die Gäste ihr Auto stehen ließen und z.B. mit dem Zug fuhren.

Wir konnten das für Langenargen und Eriskirch überhaupt nicht bestätigen. Wir führten mit zwei getrennten Gruppen zwei Studien mit jeweils 100 Gästen durch und kamen bei beiden Gruppen zu einem identischen Ergebnis: Nur ca. 5 % nutzten Bus und Bahn! Und davon ließen die allerwenigsten das Auto stehen. Dafür erkaufte sich der Ort aber in den Sommerferien 16 sogenannte EBC Dieselbusse, die mitten durch ein Wohngebiet dieseln. Die Klimabilanz wurde also eher verschlechtert. Es gibt Gemeinderäte und Frau Göppinger die das immer noch nicht begriffen haben.

Bei der Informationsveranstaltung für Vermieter in Lindau trat die EBC Protagonistin, Frau Göppinger vom Hotel Schwedi aus Langenargen auf und behauptete, dass ihre Gäste wegen der kostenlosen Fahrt mit Bus und Bahn ihr Auto am Hotel stehen ließen. Sie wollte den Anwesenden also weismachen, dass ihre Gäste die 2,5 km (nach Falk Routenfinder) bei jeder Witterung hin und zurück auf sich nehmen, um zum Bahnhof zu gelangen. Den gleichen Unsinn erzählte sie gestern in Uhldingen. Es würde sicherlich auch kein Gast aus Kressbronn, der ihr hervorragendes Fischrestaurant besuchen will, den Wagen dort stehenlassen. Die Gäste im Ortsteil Oberdorf müssten einige km zu Fuß gehen oder den wochentags stündlichen, am Wochenende zweistündlichen Bus nehmen.

Frau Göppinger wurde vor einigen Monaten gefragt, was sie eigentlich an der EBC besser fände, als z.B. an den seit Jahren eingeführten Alternativkarten wie z.B. der VHB-Karte oder der Konuskarte? Diese Frage hat sie bis heute nicht beantwortet.

Zur Erinnerung: Die Konuskarte ist praktisch kostenlos (die Kurtaxe muss also nicht um einen Euro erhöht werden!) und sie ermöglicht kostenlose Fahrten in einem Einzugsgebiet, das 16 mal größer, als das von BODO ist. Außerdem verfügt sie über 200 Destinationen mit Vergünstigungen!
Bei einem Doppelzimmer für 180 Euro für zwei Personen fällt die Kurtaxe mit 6,30 Euro kaum ins Gewicht. Ganz anders bei einem Privatvermieter, der ein Doppelzimmer mit zwei Betten für 30 Euro vermietet und möglicherweise auch noch eine 15%ige Gebühr bei einem Buchungsportal bezahlen muss. Wo bleibt hier die Solidarität? Möglicherweise wurde Frau Göppinger, wie viele Hoteliers und Gemeinderäte Opfer der völlig wertlosen von Prof. Dobbelstein im Auftrag der DBT und von der DBT bezahlten Studie zur EBC. So wurden Gäste kurioserweise direkt an den Haltestellen befragt, ob sie dank ihrer EBC mit Bus und Bahn führen. Wenn man dann10 Mal eine bejahende Antwort an den Haltestellen bekommt, sind das 100%. Die Befragungen in Eriskirch in der Hauptsaison umfassten nur 27 Personen. Er veröffentlichte eine absurde Zahl, die die DBT als Hauptwerbeargument vermarktete. Er behauptete nämlich, dass über 30 % der Gäste die EBC für die Beanspruchung von Bus und Bahn benützten und zusätzlich 30 % das noch vorhätten, und das bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 3,8 Tagen! Wir  hatten, wie schon geschrieben, ein Ergebnis von nur 5 % ! In der absoluten Hochsaison kommen täglich über 350 Gäste. Würde die Zahl von 30 % stimmen, dann müssten täglich an den Haltestellen unübersehbare Menschentrauben stehen. In Lindau würde der gesamte Stadtverkehr in einem Chaos zusammenbrechen, denn Lindau hat sogar 4-mal so viele Ankünfte. Jetzt behauptet groteskerweise Frau Stegmann sogar, dass 70 % der EBC-Inhaber Bus und Bahn nutzen. Jeder, auch Frau Göppinger, ist eingeladen, in den Ferien, wenn die Schüler fehlen, an den Bahnhof zu kommen und sich persönlich zu überzeugen, was sich dort tatsächlich abspielt. Immer wieder sieht man sogar Leerfahrten der EBC Busse - vor allem bei der Rückankunft. Es könnte sehr gut möglich sein, dass die Auftraggeber von BODO bei der dann erfolgenden europaweiten Ausschreibung z.B. für die Strecke Friedrichshafen nach Lindau leer ausgehen, was für BODO wahrscheinlich das Ende bedeuten würde und die DBT mal wieder in große Schwierigkeiten bringen könnte. Man sollte nicht vergessen, dass, wie die Redakteurin C.K. des Südkuriers errechnete, die EBC inzwischen einschließlich des Geios-Insolvenz-Dramas 4,2 Millionen Steuergelder! verbrannt hat. Annette Pfleiderer hat mit unserer Unterstützung durch einen Erfolg gegen die Gemeinde beim VGH Mannheim, die nicht gesetzeskonforme EBC Plastikchipkarte zu Fall gebracht, um noch Schlimmeres zu verhindern. Der Initiator der DBT/EBC Enrico Hess hat sich unter Hinterlassung riesiger Schulden aus dem Staub gemacht. Übrigens, wurde die DBT/EBC innerhalb eines Jahres 2 mal vom Bund der Steuerzahler erheblich kritisiert.
Ergänzung: Parallel mit der Einführung der EBC und der damit verbundenen Erhöhung der Kurtaxe um 60 % entwickelte sich bereits im Jahre 2017 ein Rückgang der Buchungen bei den gewerblichen Vermietern um 9,4 % im Vergleich zu 2016 ! Im Jahrhundertsommer 2018 verlangsamte sich natürlich der Verlust, blieb aber deutlich hinter dem Zuwachs von Lindau (plus 7 %) und anderen Seegemeinden zurück. Die Verantwortlichen und Frau Göppinger wollen diesen Zusammenhang einfach nicht wahrhaben, aber irgendwann kommt das große Erwachen.

Frau Stegmann ist einigen Gastgebern von Langenargen bis Uhldingen in sehr schlechter Erinnerung. Bei einer großen EBC-Veranstaltung in Immenstaad wurden ein paar Andersdenkende, die auch über Alternativen diskutieren wollten, einfach hinaus komplementiert. Als es jetzt in Langenargen um eine Vertragsverlängerung ging, hantierte sie mit unkontrollierbaren Zahlen und köderte die Verantwortlichen mit Versprechungen. In letzter Minute zog sie einen neuen Vertrag aus der Tasche bei dem noch nicht einmal die Regeln bezüglich der Haftung und des Datenschutzes vermerkt sind. Dieser Vertrag wurde den Gemeinderäten als fast identisch zum Vorvertrag dargestellt, so dass es praktisch auch wegen des Zeitmangels ungeprüft zu Abstimmung kam. Die Gemeinderäte sind regelrecht hereingelegt worden.

Nun hat die Gemeinde mit sehr fragwürdigen Methoden eine Verlängerung erzwungen, - auch diesmal wieder mit einer Entmündigung der Vermieter. (siehe der offene Brief an Herrn Baur / siehe unten vom 09.07.2019).

Sollten wir nochmals genügend Spendengelder zusammen bekommen, werden wir nicht zögern, erneut vor Gericht zu ziehen. Es stellt sich immer wieder die Frage, was die EBC in den zwei Jahren gebracht hat?

Die Antwort ist niederschmetternd!

 

Kommentar:
Der Chef der Lindau - Tourismus- Kongress – GmbH, Carsten Holz, verkündete großspurig: "Lindau und die EBC brauchen einander" (Win-Win - Situation). Für die EBC ist das natürlich überlebenswichtig, für Lindau jedoch ein hohes finanzielles Risiko und für die Vermieter ein durch eine daraus resultierende 50 % Erhöhung der Kurtaxe ein Wettbewerbsnachteil.
Er braucht nur nach Langenargen zu schauen, dann weiß er, was Lindau erwarten würde.

Forum Langenargen 11.02.2020

Ergänzung:

Wir möchten noch darauf hinweisen, dass Frau Göppinger wie die meisten Hoteliers im Vorfeld der geplanten EBC Einführung
eine Veranstaltung für Gastgeber im kath. Gemeindhaus boykotierte und somit auch nicht mitbekam, dass von 86 Gastgebern / innen 82
gegen die EBC stimmten. Warum war sie damit einverstanden, dass die Gastgeber weder bei der Einführung noch bei der Frage der Verlängerung nicht gefragt wurden?
Was trieb Sie dazu, trotz des Orkans Sabine zur EBC Veranstaltung nach Uhldingen zu fahren und Aussagen zu machen, die längst wiederlegt sind?

Offensichtlich macht es ihr nichts aus, dass Frau Stegmann bezüglich der Einkünfte der DBT wissentlich die Unwahrheit gesagt hat.

Es ist zukünfig gut möglich, dass eine Gastfamilie in Erwartung einer Ermäßigung an der Kasse der Mainau erfahren muss, dass sie nur ein kleines Tütchen Blumensamen erhält (solange der Vorrat reicht) und anschließend an den Pfahlbauten bei vollem Preis einen Bleistift mitnehmen darf. Schlussendlich fährt man dann mit dem Schienenersatzverkehr im Stau und einstündig stehend nach Langenargen, steigt am Strandbad aus und muss feststellen, dass es wegen einer drohenden Wetterverschlechterung geschlossen ist. Es folgt ein kilometerlanger Marsch ohne Schirme zurück ins Hotel.
Es stört sie auch nicht, dass die EBC schon fast 4 Millionen Euro verbrannt hat. Hauptsache ihre Gäste sind zufrieden. Die sind auch deshalb zufrieden, weil sie keine Alternativen kennen. Sie sollte mal Ihre Hotelkollegen in Bodman kontaktieren, denn dort sind die Gäste noch viel zufriedener, weil sie für eine Kurtaxe von 2,50 Euro zwei Karten bekommen, nämlich die VHB-Karte und die EBC. Deutlich steigende Übernachtungszahlen sprechen dort für sich.
Sie stört es auch nicht, dass zunehmend Kleinvermieter aufhören müssen, da sich die Gäste wegen der hohen Kurtaxe woanders umsehen.
Frau Göppinger macht es auch nichts aus, dass alle Langenargener Bürger 65.000 Euro für die Gäste sponsern müssen, ohne einen Vorteil davon zu haben.
Sie findet es offensichtlich in Ordnung, wenn auf Flyern für ihre Gäste und auf der Homepage der Gemeinde den Gästen vorgegaukelt wird, dass Dank der EBC Promenadenkonzerte, Freilandschach, Boccia, Boule, Filmabende und Galeriebesuche kostenlos seien. Dabei sind diese seit Jahren auch ohne EBC kostenlos!
Ihre Aussagen entsprechen keineswegs der Situation anderer Gastgeber. Sie hat ein Hochpreispublikum, für das die Höhe der Kurtaxe bedeutungslos ist. Ihr Hotel liegt in direkter Seelage und es gehört ein sehr gutes Fischrestaurant dazu.
2018 lag im Ort die durchschnittliche Auslastung knapp über 50%. Das Maximum im September lag knapp über 80%.
Man fragt sich immer, was hat die EBC seit 2017 außer einem finanziellen Verlust für die Bürger und die Gäste gebracht?
Sicherlich viel Ärger, denn die sog. „Freie Fahrten“ waren ein Reinfall, ebenso die versprochenen Vergünstigungen, und das bei der zweithöchsten Kurtaxe in ganz Baden-Württemberg!

Forum Langenargen 12.02.2020


„Das Virus wird leichter übertragen als Sars“
DIE BUCHUNGSZAHLEN 2020 AM BODENSEE WERDEN WEGEN CORONA sinken.
Auf den Rest der Ankömmlinge wartet dann der EBC Virus.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/das-virus-wird-leichter-uebertragen-als-sars-so-schaetzt-der-berliner-sars-entdecker-das-coronavirus-ein/25497296.html


Lagarde und von der Leyen, Duo des Fleurs
Auswirkungen bis zum Bodenseestrand. So geht's weiter:
"Bereits bis März soll eine neue Industriestrategie vorliegen, ebenfalls bis März zudem ein neuer „Aktionsplan“ für die Kreislaufwirtschaft, also eine auf Rohstoffkreisläufe ausgerichtete Wirtschaft. Das Dilemma ist EU-hausgemacht, weil von der Leyen unter den gegebenen institutionellen Strukturen auf die finanzielle Mithilfe der Mitgliedstaaten angewiesen ist. Diese tun sich aber schon in den Verhandlungen über den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt 2021 bis 2027 schwer damit, die von Juncker vorgeschlagene Aufstockung des Klimaschutzbudgets mitzutragen. Das hat zwei Gründe: Zum einen geht die Aufstockung auf Kosten der traditionellen Mittel für Landwirte und die Regionalförderung. Das wäre ein geldpolitischer Paradigmenwechsel. Und der steht durchaus im Einklang mit Studien des IWF (noch unter Lagarde), der OECD und der Weltbank, die eine „bessere Koordination von Geld- und Fiskalpolitik“ fordern. Lagardes Idee ist, dass die EZB im Rahmen ihrer ohnehin laufenden Aufkaufprogramme in grüne Aktien und Anleihen investiert. „Klimawandel und Umweltschutz sollten für jede Institution im Mittelpunkt stehen“, sagte sie vor dem EU-Parlament. Mit Geld aus der Notenpresse, das den Würgegriff des ESM und Maastricht-Vertrags umgehen und in die europäische Wirtschaft fließen würde.
" (makroskopeu)
https://www.youtube.com/watch?v=C1ZL5AxmK_A


Unser Geldsystem verstehen
Es sollte eigentlich unumstritten sein, dass die Zentralbanken als fiskalische Agenten des Staates dessen Rechnungen bezahlen, in dem sie Geld auf den Konten der Banken schöpfen. Sie erhöhen dabei einfach den Kontostand. Dies gilt prinzipiell auch für die Eurozone. Deutschland beispielsweise führt ein Zentralkonto des Bundes bei der Deutschen Bundesbank, die im Auftrag des Finanzministeriums die Zahlungen durchführt. Damit "finanziert" natürlich die Bundesbank den Staat nicht, sondern gibt einfach das Geld aus, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Genauso war es auch beim quantitative easing (QE). Die Zentralbank kauft Finanzanlagen von den Banken und schreibt diesen dafür Geld auf dem entsprechenden Konto bei der Zentralbank gut. Dieses Geld kommt nicht aus Steuern oder Emission von Staatsanleihen, sondern ist geschöpftes Geld der Zentralbank.
https://www.youtube.com/watch?v=q6vi528gseA
https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=_fF3pNTtmfc&feature=emb_title
Forum Langenargen 12.02.2020


Die Täuschung der Verbraucher
Immer häüfiger haben Stromanbieter Ökostrom (Grünen Strom) im Programm. 2017 gab es 1157 Angebote.
Genau genommen bekommt jedoch jeder Verbraucher aus der Steckdose einen Mix aus Ökostrom, Atomstrom und Kohlestrom.
Wie die Industrie und Politik die Verbraucher diesbezüglich hinters Licht führen, lesen Sie unter folgendem Link:

Warum Ökostrom nicht immer "grün" ist
https://web.de/magazine/ratgeber/finanzen-verbraucher/oekostrom-gruen-34418572

Forum Langenargen 11.02.2020


Bodenseekreis: Eine Bahnstrecke von Meersburg nach Ravensburg über Tettnang und Kressbronn nach Lindau?
So stellt sich die Initiative Bodensee-S-Bahn die Verkehrswende in der Region vor

Langenargen kaltgestellt
Wir hatten es schon lange geahnt. Die vor kurzem deutlich erhöhten Fördergelder des Bundes und Landes für die Bodenseegürtelbahn gingen komplett an Langenargen vorbei.
Man träumt in vielen Seegemeinden immer noch von einer Bodensee S-Bahn mit Viertel-Stunden-Taktung. Dank der eingleisigen neuen Brücke ist Langenargen dafür nicht geeignet. Eine aktuelle Grafik zeigt Langenargen als abseits liegenden toten Fleck. Die geplante Verbindung geht von FN über Tettnang nach Kressbronn und weiter nach Lindau.
Kommentar eines bekannten CDU Mitgliedes: Gott sei Dank, Damit wird verhindert, dass wir noch mehr Eisenbahnverkehr bekommen.

Forum Langenargen 10.02.2020

 


Die drei dümmsten Antworten, warum die hölzernen Autosperren errichtet wurden
1. Weil man dann einen freien Blick auf die Höhe hat!

         Es wäre besser, man könnte die Verwüstungen nicht sehen!
2. Es könnten dort jetzt keine Autos mehr parken
         Dann müssten die Sperren beiderseits bis zum Abgang der Schussenstrasse
         errichtet werden. Nach dieser Argumentation gäbe es dann in Langenargen
         noch mehr entsprechende Stellen. Halteverbotsschilder hätten es auch getan.

3. Nur durch diese Art von Sperre hätten Kleinstlebewesen die Möglichkeit,
    auf die andere Strassenseite zu wechseln.

         Es gibt unzählige Holz-Gartenzäune, die einen gewissen Bodenabstand aufweisen.

Forum Langenargen 09.02.2020

Ein Zaun an der Unteren Seestraße beim Kinderspielplatz, wie man ihn auch an Stelle der gefällten Bäume hätte errichten können.

Forum Langenargen 09.02.2020


Sturmholz ist „gefundenes Fressen“ und ideale Brutstätte für Borkenkäfer
Die Borkenkäfersaison beginnt mit zunehmenden Temperaturen im Frühjahr
Ab April fliegen die Käfer aus den Bäumen aus, wo sie unter der Rinde überwintert haben. Sie befallen dann zur Brutablage bevorzugt geschädigte Bäume oder im Wald liegengebliebenes Sturmholz.
Deshalb rät das Kreisforstamt dringend, bevor die Käfer ausfliegen, also bis Anfang April, sämtliches im Wald liegende Holz aufzuarbeiten und aus dem Wald zu bringen oder als Brutstätte untauglich zu machen. Dazu gehören auch die Bäume in denen die Käferpopulation aus dem Vorjahr überwintert. Diese Bäume seien leicht daran zu erkennen, dass sie jetzt eine zunehmend braun und dürr werdende Krone bekommen und teilweise bereits die Rinde abfällt.
https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/riedlingen_artikel,-weshalb-der-borkenk%C3%A4fer-vom-orkanartigen-sturm-sabine-profitiert-_arid,11188580.html

Forum Langenargen 19.02.2020

 

Rinde satt