Bürgermeinungen 2019 Bürgermeinungen 2018 Bürgermeinungen 2017 Bürgermeinungen 2016 Wahlen 2019/2020 Bänke Ärgerlich Fotos Anregungen Lobenswert Tourismus Schloss und Mauern Sonstiges Impressum Datenschutz

Die Zuschriften sind so aufgelistet, dass sich die neuesten Meinungen meist oben befinden
(Sortierung neu nach alt)

 

Frau Stegmanns merkwürdiger Umgang mit der Wahrheit
Frau Stegmann nannte anlässlich Ihres Besuches am Vorabend der Entscheidung des hiesigen Gemeinderates über die
Verlängerung des Kooperationsvertrages erstaunliche neue Einkommensergebnisse der DBT und versprach ab sofort mehr
Transparenz bezüglich der finanziellen Situation der DBT. Unser Gemeinderat hat all ihre Angaben einschließlich des
Kooperationsabkommens nicht geprüft und muss nun mit den Konsequenzen leben. Wir sind fest davon überzeugt, dass die
Buchungen weiter zurückgehen werden. Frau Stegmann wurde darauf hingewiesen, dass im Beteiligungsbericht vom
Dezember 2018 ein Minus von 353.000 Euro genannt wurde.
Wenige Monate später veröffentlichte sie einen Anstieg der Einnahmen um 447.000 Euro, sodass nunmehr erstaunlicherweise
ein Plus von 93.000 Euro zu Buche stand. Sie wurde gefragt, wie die die wundersame Geldvermehrung in wenigen Monaten
zu erklären sei und ob die DBT möglicherweise zusätzliche Sonderzahlungen der Gesellschafter erhalten hätte.
Am 24.06.19 betonte sie schriftlich, dass es keine (das Wort "keine" war unterstrichen) Sonderzahlungen durch die
Gesellschafter der DBT gegeben habe. Es kam dann zu mehreren Briefwechseln, weil sie immer neuere Ausflüchte fand,
warum sie die erklärenden Zahlen nicht nennen konnte.
Heute am 19.09.2019 erschien dann eine Veröffentlichung in der SZ, die eindeutig bewies, dass Frau Stegmann nicht die
Wahrheit gesagt hat.
Alleine der Gesellschafter Bodenseekreis hatte 2018 statt wie bisher 408.000 Euro über 520.000 Euro zugeschossen.
Die Zuschüsse der anderen Gesellschafter blieben unerwähnt. Ihre Aussage, Sie hoffe, die DBT könne mit der Abzahlung
des Darlehens von 1.2 Millionen 2021 beginnen, betrachten wir mit allergrößter Skepsis:
Wer einmal die Unwahrheit sagt, dem glaubt man nicht!
Wer neulich erfahren hat, wie die Hagnauer Gastgeber von ihr hereingelegt wurden, merkt, dass sie aus der Schule
Enrico Hess stammt, der sich unter Hinterlassung von Millionen Schulden aus dem Staub gemacht hat und froh war,
dass er eine ihm würdige Nachfolgerin gefunden hat.

Wir verweisen auch auf die Artikel unter "Tourismus" vom 08.08.19 und vom 09.08.2019 :
Frau Stegmann balanciert auf einem sehr schmalen Steg

Forum Langenargen 19.09.2019

 

Auf Umwegen ist uns der folgende Leserbrief einer 92-jährigen Dame zugeleitet worden.
Sie hat uns ausdrücklich erlaubt, diese Zeilen zu veröffentlichen.

 Es ist Zeit, aufzuwachen

Der Schöpfung Auftrag lautet: Bebaut die Erde und macht sie euch untertan.
Wie wird jedoch mit unserer Mutter Erde umgegangen?
Der Mensch von heute strebt nach immer höheren Erträgen, sodass die Rede vom Raubbau nicht unberechtigt ist
(ohne jemandem zu nahe zu treten). Unsere so schützenswerte Natur wird geschädigt durch das Ausbringen giftiger
Chemikalien und Abgase, die unsere Luft-, Tier- und Pflanzenwelt belasten und schädigen. Waldbäume sterben –
die Bienen (und Imker) haben es schwer – und man könnte noch fortfahren. Wen wundert es da noch, wenn Menschen
oft mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Wie weit der Mensch wohl noch in die Ordnung der Natur eingreift?
Es ist an der Zeit, vom Schlafe aufzuwachen und zu handeln. Kann das der Wille des Schöpfers sein? Niemand weiß,
wie unsere so wunderschöne Natur vielleicht noch reagieren wird. In der Natur – und nur dort – können wir die Allmacht
und Größe unseres Schöpfers erahnen.
Auch die Erforschung unseres Planeten Erde – egal in welche Richtung – sollte zum Segen ihrer Bewohner sein.
Ein Spruch von Albert Schweitzer lautet:

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur,
bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“

Ob er wohl recht hat?

Paula Brugger, Berkheim-Eichenberg, 18.09.2019

Die 92-jährige Briefschreiberin  aus Bergheim-Eichenberg hat uns persönlich versprochen, gelegenlich wieder einen Beitrag zu schreiben.
Damit ist sie im Forum die bei weitem  älteste Leserbriefschreiberin.
Forum Langenargen,  19.09.2019       

 

 

Sträfliche Baumfällungen landauf landab, 17.09.2019

Empfehlung eines Lesers: Umstrittene Baumfällung in der Südstadt verhindert - 25 Prozent der Krone fehlen

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/ravensburg_artikel,-umstrittene-baumf%C3%A4llung-in-der-s%C3%BCdstadt-verhindert-25-prozent-der-krone-fehlen-schon-_arid,11113000.html

Baumfällungen am Stuttgarter Killesberg: Wer muss für illegale Abholzaktion geradestehen? - Stuttgart - Stuttgarter Zeitung

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.baumfaellungen-am-stuttgarter-killesberg-wer-muss-fuer-illegale-abholzaktion-geradestehen.d048dff9-5529-4d71-b03c-bc4fd8f4a1c7.htm

Zum Glück gibt es da bei uns keine Schwierigkeiten!

Wenn anderswo gerade mal 7 Bäume gefällt werden, oder 1/4 der Krone einer Buche gekappt wird, fällen wir gleich über
200 Stück davon! Begründung: Völlig aus der Luft gegriffen! Tabula rasa! Und keiner sagt etwas, geschweige macht etwas!
Wo waren da eigentlich die "Offenen Grünen"? - Offen für sehr vieles, was unser Krafftmeier veranlasst!
Man pflanzt ja wieder ein paar neue Bäume für die nächsten 50 Jahre und stellt dann einige einfallslose, langweilige
"Insekten-Baracken" daneben! Warum den frei gewordenen Platz nicht gleich pflastern, mit den bewährten Steinen des
Hoflieferanten von der Alb? Wäre doch entschieden pflegeleichter!

So geht das immer in Langenargen: Gesetzeskonform, bürgernah, unkonventionell, ruckzuck!
- Alles ganz brav geduldet von der schweigenden Mehrheit!

Forum Langenargen,  17.09.2019           

 

Wir können alles!

Empfehlung eines Lesers: Drei Monate lang kein Zug zwischen Lindau und Friedrichshafen. Wie gut, dass die Presse "bereits" am Wochenende vor der "Ab Montag-Sperrung" darüber informiert. Solche massiven Beeinträchtigungen für eine Dauer von 3-4 Monaten bis in die Winterzeit sind in dieser Region wie ein Trapezakt ohne Netz. Die Grenze zwischen Sparsamkeit und Geiz wird leider oft verletzt, so ist es erforderlich ausreichend Busse bereitzustellen. Der Nah- und Regionalverkehr ist "Öffentlicher Auftrag"!  Nachdem die Kommunikation zum x-ten Mal schiefgelaufen ist, bleibt zu hoffen, dass das "Operative Geschäft" im sogn. "Schienenersatzverkehr" ohne Störung durchgeführt wird. "Hätten wir das bereits eine Woche zuvor gelesen, dann hätten wir uns darauf einrichten können". Den Artikel können Sie sich unter folgendem Link ansehen:

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-lindau/lindau_artikel,-drei-monate-lang-kein-zug-zwischen-lindau-und-friedrichshafen-_arid,11112381.html

" ...Ebenfalls ab Montag, 16. September, ist die Strecke zwischen Friedrichshafen und Lindau gesperrt. Die Sperrung dauert bis Freitag, 20. Dezember.  Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Reisende sollten beachten, dass die Ersatzbusse nicht immer die Haltestellen direkt am Bahnhof anfahren...."  Vorsicht: Geänderte Abfahrtszeiten. Wir werden nach einer Woche über die ersten Erfahrungen berichten.

PS: Der Einsatz von Hybrid- oder Wasserstoffloks wäre ebenso möglich gewesen. Die Elektrifizierung und deren Umbauarbeiten wären somit weggefallen und die ganze Sache würde rund laufen. Entsprechende Technologie kommt auch aus Friedrichshafen. So hätte das "Musterländle" eine Referenzstrecke vor der Haustür. Vergeigt. Für den Regionalverkehr hat Norddeutschland eine Alltagsreferenzstrecke mit Wasserstoffloks positiv im Einsatz. Also ohne Diesel, ohne Umbauarbeiten. Aber ... wir können alles!

Forum Langenargen 15.09.2019

 

Heute ist der 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt (1769 -1859),
Deutschlands größtem Universalgenie

Seinen Namen tragen Berge, Flüsse, Städte, Nationalparks und eine der renommiertesten Universitäten.
Zu seiner Lebzeit galt er als berühmtester Wissenschaftler seiner Zeit.
Artenvielfalt, Ressourcenschutz und Klimawandel, vernetztes sowie globales Denken sind mit seinem Namen verbunden.
Er war ein glühender Umweltaktivist und erkannte als Erster das Unheil des menschengemachten Klimawandels.
Schon Anfang des neunzehnten Jahrhunderts warnte er vor der Rodung des Regenwaldes.

Eines seiner Zitate lautet:
"Habe Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, Euren Vorfahren war er heilig.
Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit und von niedriger Gesinnung".

Forum Langenargen 14.09.2019


Glosse
Erinnerungen
Viele Bürger werden sich noch erinnern, dass sich zu früheren Zeiten ein Teil der Ortspolitik in einer Sauna in der
Blumenstraße abgespielt hat. Da wir jetzt im Strandbad Saunawägen zur Verfügung haben, sollte man diesen Brauch
in wechselnder Besetzung wieder aufleben lassen. Der Bürgermeister hätte nur eine kurze Wegstrecke zu laufen,
der Chef der Grünen könnte ihn dabei begleiten.

Forum Langenargen   11.09.2019


Das sinnlose, geldvernichtende EBC-Bus-Fiasko ist mit dem Schulbeginn zu Ende
Die letzte Stichprobe war am16.08.

Ergebnis:
09:45   1 Person,
10:45   4 Personen,
11:45   Leerfahrt
12:45   Leerfahrt (eine Person be  der Rückankunft).
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass immer wieder Personen ohne EBC einstiegen, weil sie offensichtlich glaubten,
es handle sich um einen Linienbus, denn wenige Minuten später kommt auch dieser Bus zum Bahnhof Friedrichshafen.
Dazu passt die Beobachtung, dass auffallend viele Migranten und deren Familien den Bus benutzten und teilweise bei
Kaufland wieder ausstiegen. Möglicherweise fahren diese deutlich vergünstigt.
In Immenstaad gibt es einen großen Ferienwohnpark, der etwas abseits des Ortes liegt. Frau Stegmann, der Vorsitzenden
der DBT gelang es, den Verantwortlichen auf ihre Seite zu ziehen, indem sie dafür sorgte, dass die Ferienwohnanlage
eine eigene Bushaltestelle bekam. Die Haltestelle wird nun natürlich wie ein Linienbus von vielen Gästen benutzt,
um schnell in das Ortszentrum zu gelangen.
In Uhldingen war der Bus dann wieder deutlich leerer.

Forum Langenargen   11.09.2019

Bemerkung:
Die Anwohner der v. Kiene- und der Rosenstraße können endlich aufatmen!


"Alle fürs Klima" am 20.09.2019 - Wenige gegen Krieg ?  Peter Groß, 10. 09. 2019

https://www.forum-langenargen.de/uploads/Alle Fürs Klima-Peter-Groß-10-09-2019.docx


Der Sommer bringt Licht in den Seegras- Dschungel, SZ vom 07.09.19
Wir hatten bereits zweimal ausführlich über dieses Thema, vor allem über die begleitende Algenproblematik berichtet,
zuletzt eindrucksvoll bebildert unter "Ärgerlich" am 23.07. dieses Jahres mit der Überschrift:

"Same procedure as every year".
Im August mussten die Hafeneinfahrt und die Gegend um das Strandbad erneut durch ein aus Hard rechtzeitig
ausgeliehenes Mähboot (Seekuh) entgrast werden. Die Kosten betragen täglich 2500 Euro.
Leider wurde 2002 die Seekuh des Landes verkauft, nicht ahnend, dass sie später dringender denn je benötigt würde
(mangelnde Voraussicht). Man muss übrigens zwei Dinge auseinanderhalten: Auf der einen Seite ist das Seegras, auch
Laichkraut genannt, auf der anderen Seite sind die Grünalgen, die sich vor allem in den Flachwasserzonen ausbreiten.
Diese Algen sind zwar im Gegensatz zu Blaualgen nicht giftig, der stinkende Algenbrei ist jedoch sicherlich ein Nest für
allerlei bakterielle Keime.
Eines ist unklar: Auf der einen Seite ist das zu mähende Gebiet Ländersache, auf der anderen Seite, muss die Gemeinde
beim Einsatz des Mähbootes täglich 2500 Euro bezahlen. Die Antwort eines Fachmannes steht noch aus.
Was wir am 23.07. 2019 unter "Ärgerlich" vorgeschlagen haben, sollten Sie unbedingt lesen und an Ihre Gemeinderäte/innen
weitergeben.

Forum Langenargen   07.09.2019

 

Vierjähriges, beschämendes Jubiläum
Sämtliche Fahrradakkuladestationen konnten bis auf ganz vereinzelte exotische Ausnahmen seit ihrer Installation nie benutzt
werden, weil die Boxen für die Akkus samt Ladegeräten deutlich zu klein sind. Wir haben mehrfach darauf hingewiesen.
Es kümmert die Verantwortlichen überhaupt nicht, dass E- Radler, die z.B. aus Konstanz oder Arbon kommen, ihre
"Rund um den See Tour" abbrechen oder unterbrechen müssen, weil sie die Akkus, wie in zahlreichen Hinweisen,
z.B. auch vom ADFC, vermerkt, nicht nachladen können.
Der BM bezeichnet Langenargen als ein Paradies, dem werden die Radler jedoch kaum zustimmen.
Für sie ist dieser Zustand das Fegefeuer.

Das gleiche Problem besteht mit dem Schadensmelder, seit Jahren ohne jegliche Transparenz. Hinzu kommt nach Angabe der
Schadensörtlichkeit eine
völlig falsche Lokalisation.

Nach vierjähriger Erinnerung wurde zwar letztes Jahr zwar versucht, die Promenadenpfützen zu beseitigen, es blieben aber
aus unerklärlichen Gründen zwei riesige Pfützen zwischen Rathaus, Hotel See Vital und Zollhaus, die beim Streuen im Winter
oft vergessen wurden.

Forum Langenargen   05.09.2019

 

Der Spagat des Landrat Wölfle
Wir hatten schon vor Monaten die Frage aufgeworfen, was passieren würde, wenn die Arbeitgeber von BODO, bekannt unter dem Namen BOB, bei der europäischen Neuausschreibung im Rahmen der geplanten Streckenelektrifizierung nicht mehr berücksichtig werden. Wer den Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 28.06.2017 aufmerksam gelesen hat, erkennt sofort, dass wir mit unserer Skepsis völlig richtig lagen.
Überschrift: "Auf der Schiene ist weiterhin Geduld gefragt"

Wie vom BOB-Geschäftsführer Norbert Schültke im Nahverkehrsausschuss des Kreistags zu erfahren war, wurde in letzter Zeit eine hohe Leidensfähigkeit der Fahrgäste festgestellt. Wir haben darüber bereits mehrfach berichtet.

Nach Aussage von Landrat Wölfle, dem Vorsitzenden des BODO Aufsichtsrates, „besteht für die Fortführung der jetzigen BOB Verkehre lediglich Planungssicherheit bis zur Elektrifizierung der Südbahn. Danach ändern sich die Rahmenbedingungen für den Schienenverkehr grundlegend, denn das Land kann dann das Verkehrsangebot europaweit ausschreiben. Es werden deshalb dringend strategische Partner für den Weiterbetrieb gesucht. Es ist nicht ausgemacht, dass BOB erneut zum Zug kommt, es gilt aufzupassen“.

Inzwischen sind in im süddeutschen Raum bereits eine englische und eine niederländische Betreibergesellschaft voll etabliert.
Der Raum um Stuttgart wird von Go Ahead beherrscht. Die Strecke von Lindau nach München ist zukünftig ebenfalls in deren Hand.
Es ist kaum anzunehmen, dass sich eine neue Gesellschaft darauf einlässt, Touristen für 70 Cent durch die Gegend zu karren.
All das hat Frau Stegmann natürlich bewusst den Entscheidungsträgern verschwiegen.

Spätestens jetzt sollten die Protagonisten der EBC hochschrecken und die potentiellen Mitmachgemeinden sich sehr genau überlegen, ob sie wirklich bei der EBC noch mitmachen oder ihre Verträge verlängern sollen. Städte wie Friedrichshafen, Lindau, Tettnang und Ravensburg haben das natürlich längst begriffen. Die unbelehrbaren Bürgermeister der vier sog. Pilotgemeinden und Nachfolgegemeinden wollen jedoch das Prestigeobjekt ohne Rücksicht auf Verluste durchziehen und scheuen teilweise bisher auch keine Konflikte mit der gültigen Gesetzgebung.

Sollten die finanz- und innovationsschwachen BODO Unterstützer keinen Zuschlag bekommen, würde das mit der EBC gekoppelte Versprechen "Freie Fahrt mit Bahn und Bus" ad absurdum geführt. Die entscheidende Werbeaussage wäre pulverisiert. Ist die in Langenargen um 60 % erhöhte Kurtaxe dann noch gerechtfertigt? Werden die Gemeinden dann die Konsequenz ziehen und die Kurtaxe wieder entsprechend reduzieren?

Wie können Landrat Wölfle und die Nachfolgerin von Herrn Hess, der sich aus dem Staub gemacht hat, weiterhin energisch für die EBC werben, obgleich sie genau wissen, dass ihre Zukunft sehr unsicher ist?

Forum Langenargen   05.09.2019


Alle Sommer wieder
 Das berühmt, berüchtigte Sommerinterview mit dem Bürgermeister 

SZ v. 31.08.2019, T. Poimer

Das hat noch nicht einmal der Landrat Wölfle geschafft!
Die Schwäbische Zeitung stellt der Hofberichterstatterin Frau Poimer quasi als Wahlhilfe für das nächsten Jahr für das Interview mit Herrn Krafft eine komplette Seite zu Verfügung.

Man muss Frau Poimer zugestehen, dass sie sich bemüht hat, die wichtigsten Themen anzusprechen, doch sie hat an den entscheidenden Stellen nie nachgehakt. So blieb vieles leider offen und oberflächlich.
Die Kosten für den Neubau des Feuerwehrhauses liegen nunmehr bei 6 Millionen Euro brutto, die wohl erst endgültig bezahlt werden müssen, wenn die Bürgermeisterwahl gelaufen ist. Erinnern Sie sich noch, wie behauptet wurde, jeden Tag würden mehrere tausend Radfahrer durch Langenargen fahren? Das war genauso maßlos übertrieben wie die jetzige Aussage von mehreren tausend Lastwagen. Wer den Mangel an Bauplätzen auf politische Entscheidungen vor 25 Jahren schiebt, macht es sich sehr einfach. Bei den Diskussionen wegen der Höhe wurden zwei Grundstücksbesitzer bekannt, die große Flächen an die Gemeinde verkaufen wollten, jedoch mit lächerlichen Angeboten konfrontiert wurden.
Frau Poimer fragte den Bürgermeister allen ernstes, was das 50.000 Euro teure Verkehrsgutachten mache, das die Gemeinde 2016! (Fake!) in Auftrag gegeben habe. Das Gutachten kam aus der Gegend seines früheren Wohnortes. Es wurde schon am 12.10. 2015 ! bei der Bürgerversammlung diskutiert und schon 2014 oder noch eher in Auftrag gegeben. (Darin wurde z. B. auch vorgeschlagen, 5 der insges. 7 Bahnübergänge in Langenargen zu schließen. Diesbezüglich gab es nie Gespräche zwischen der Bundesbahn und der Gemeinde). Herr Krafft spricht jetzt von Erkenntnissen. Diese sind jedoch bei der Bevölkerung nie angekommen. Genaugenommen war das Gutachten sinnlos verbranntes Geld. Es kam z.B. die Erkenntnis, dass die Beleuchtung an der Tiefgarage verbessert werden müsse, was jeder Parkende schon längst wusste. Es wurde aber nicht bemerkt, dass die gesamte Tiefgarage längst ein Sanierungsfall war. Bezüglich der Thematik der Tiefgarage haben wir eine nachfolgende Veröffentlichung geschrieben. Während der Bürgermeister schon 2014!! Alarm schlug und eine Sanierung für dringend erforderlich hielt, äußert er jetzt plötzlich, "die Sanierung ist eine Aufgabe für die kommenden Jahre und die Arbeiten müssen gut vorbereitet sein". Was soll man denn noch vorbereiten? Seine Beispiele anderer Garagen in der Umgebung beweisen genau das Gegenteil seiner Vorstellungen. Das Einzige, was dieses Jahr geplant ist, sei die Verbesserung der Beleuchtung für den Parkplatz auf der Tiefgarage. Zur Schlossmauer haben wir ebenfalls einen Sonderbericht geschrieben. Dem Bürgermeister und Frau Poimer ist die Mauer nur vier Zeilen wert, obgleich diese bald zusammenbricht! Der Friedhof führt schon lange ein Schattendasein. Frau Poimer war vor drei Jahren dabei, als der Bürgermeister gebeten wurde, die Toiletten zu besichtigen. Sie sind immer noch in dem unansehlichen Zustand, wie damals. Warum es beim Friedhof keine Fortschritte gab, erklärt Herr Krafft damit, dass das Überlinger Planungsbüro wegen der 2020 geplanten Landesgartenschau anderweitig beschäftigt war. Warum beauftragte man dann ausgerechnet eine Firma aus Überlingen, oder war das Absicht, um Zeit zu gewinnen und die Kosten zu verschieben?
Über die Gebührenerhöhung für die Kinderbetreuung wurde schon viel geschrieben. Es geht hier nicht um Recht, sondern um Moral. Hätte man auf die Luxustoiletten mitsamt ihren Folgekosten verzichtet und die Möglichkeit der sog. Netten Toilette genutzt, wäre dank einer Stiftung über eine ganze Generation keine Beitragserhöhung mehr notwendig geworden.
Nach wie vor steht in der Luft, wo das Fördergeld für das zu erbauende Planschbecken für Kinder geblieben ist und wann das Planschbecken endlich gebaut wird.
Die Pumpenstory im Schwimmbad ist sehr dubios. Wir möchten uns an den Gerüchten nicht beteiligen.

Auf die Übernachtungszahlen angesprochen, weicht der BM aus. Wir können da gerne nachhelfen.

Die Zahlen der Vermieter über 10 Betten im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zu 2018 (Stat. Landesamt):

Ankünfte:                minus 4,56 %,

Übernachtungen:    minus 3,93 %,

Auslastung:            zwischen 12 % und 67 %,

Verweildauer:         1,7 bis 4,1 Tage.

Ist das vielleicht ordentlich ??
Baden-Württemberg hatte im gleichen Zeitraum 3,8 % mehr Übernachtungen und 2,8 % mehr Ankünfte. Vom ersten Halbjahr 2016 bis zum ersten Halbjahr 2019 betrug die Differenz bei den gewerblichen Vermietern von Baden-Württemberg zu Langenargen insgesamt 22 % bzw.25 %! Das ist erschreckend und läuft parallel zu der massiven Erhöhung der Kurtaxe. Die Verantwortlichen wollen es einfach nicht wahrhaben. Man hätte jetzt die Möglichkeit gehabt, probeweise aus dem Kooperationsvertrag mit der DBT auszusteigen, um eindeutig festzustellen, ob es daran liegt. Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass nur 5 % der Gäste die freie Fahrt mit Bus und Bahn nutzen und dafür 95 % der Gäste eine um 60 % erhöhte Kurtaxe bezahlen müssen. Mit Schönfärberei kommt die Gemeinde nicht weiter. Saubere Strände ohne Plastikspritzen und eine bessere Müllentsorgung sind bei weitem wichtiger als Luxustoiletten, die sowieso nachts geschlossen sind und noch nicht einmal Behältnisse für die Entsorgung von Hygieneartikeln, z.B. Windeln aufweisen.

Zum Noli-Platz befragt, spricht er plötzlich nicht mehr von einer "Kneipe am schönsten Aussichtspunkt von Langenargen", sondern von einem Café. Viele wollen das angeblich. Wurde dazu eine Bürgerbefragung durchgeführt oder ist das vielleicht nur die vorherrschende Meinung im Noli-Verein? Ein Gestaltungswettbewerb würde übrigens 100.000 Euro kosten!

Nach dem Kassenstand Ende des Jahres befragt, gab Herr Krafft an, dass nicht die ganzen13,8 Millionen Euro ausgegeben würden, das Schöne sei, dass das Geld dann in das nächste Jahr transferiert werden könne. Das ist sicherlich eine noble Geste für die evtl. Nachfolgerin oder den Nachfolger. Rechnet man aber die ursprünglich versprochenen und geplanten Projekte zusammen (Tiefgarage, Feuerwehrhaus, Bauhof, Schloss- und Hafenmauer, Friedhof und Radweg Mückle) und berücksichtigt die Bruttopreise, - es wird ja meist nur von Nettopreisen geredet -, dann reichen die 13,8 Millionen Euro Rücklagen längst nicht mehr und wir sind in Wirklichkeit verschuldet!

Die beiden älteren Veröffentlichungen, auf die wir oben hingewiesen haben, finden Sie unter "Wahlen":

"Investitionsstau ohne Ende", 10.08.2019 und

"Wie sich der Bürgermeister mit einer satten Rückstellung für seine Wiederwahl retten will", 09.08.2019

Forum Langenargen 03.09.2019


Zu einem Beitrag der Spießgesellen in der SZ vom 31.08.2019

 Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen 

Das Forum hatte in zwei Jahren über 1,1 Millionen Besuche.
Gelegentlich tauchte der Vorwurf auf, wir würden Fakes verbreiten. Immer, wenn wir dann darauf bestanden, dass Ross und Reiter genannt werden sollten und nur ein einziger Fake genannt werden sollte, verstummten die entsprechenden Kritiker.
Wir können ihnen stattdessen unzählige Fakes aus der SZ und dem Montfortboten nennen, die wir dokumentiert haben, unter anderem angefangen mit Personen- und Bildverwechslungen, bis zu einer ausführlich signierten Berichterstattung über eine fünfstündige Gemeinderatsitzung, bei der nachweislich überhaupt kein Redakteur der SZ anwesend gewesen war.
Viele Fakes entstanden dadurch, dass z.B. Frau Poimer bei Interviews mit dem Bürgermeister dessen unwahre Aussagen kritiklos übernahm und veröffentlichte nach dem mittelalterlichen Leitspruch: "Alles, was vom Bürgermeister oder der Gemeinde kommt, ist grundsächlich richtig und muss nicht überprüft werden".
Da wird es natürlich für die Redakteurin der SZ peinlich, wenn der BM nach einer offensichtlich verlorenen Normenkontrollklage beim VGH Mannheim wieder zu Hause großmundig verkündet, die Kurtaxensatzung sei vom Gericht nicht beanstandet worden, dabei war diese mit das Hauptthema gewesen, was sich dann auch im schriftlichen Urteil wiederspiegelte.
Die sog. "Hofberichterstatterin" fiel wiederholt auf die häufig verkündeten Unwahrheiten des Bürgermeisters herein. Ausgerechnet Sie, verehrte Spießgesellen, kritisieren, dass bei uns einige Beiträge anonym erscheinen. Wo ist denn Ihr Name? Versteckt sich im aktuellen Fall Frau Poimer dahinter oder haben Sie auch Angst, Ihren Job zu verlieren? (siehe unten). In diesem Fall können wir Sie beruhigen, der BM unterstützt Sie, denn er liebt solche unqualifizierten Rundumschläge, wenn er sie nicht immer selber machen muss!
Es ist ein "Fake" Ihrerseits zu schreiben, viele unserer Veröffentlichungen seien anonym. Wir stehen als Verantwortliche für jeden gut lesbar im Impressum. Sie sollten diese ausführliche Seite unbedingt lesen! Dort steht auch der folgende Hinweis: "Gelegentlich wird darüber geklagt, dass unter den Veröffentlichungen der Name des jeweiligen Autors nicht genannt wird und nur mit einem Kürzel oder mit Forum Langenargen unterschrieben ist. Das hat einen triftigen Grund: Viele Bürger wagen es nicht, sich aus berechtigter Angst vor Repressalien zu outen“.
Es gibt Beispiele, wo z.B. Bürgerinnen ihren jahrzentelang ausgeübten, ehrenamtlichen Job von heute auf morgen verloren haben, sogar im Sinne einer Sippenhaft. Vereine wurden finanziell unter Druck gesetzt. Alle unsere Artikel sind sorgfältig recherchiert. Dabei unterstützten uns Fachleute, mehrere staatliche Ämter, vier Rechtsanwälte. Eine Steuerberaterin ein ehemaliger Bankdirektor, ein ständiger Redakteur im Ruhestand sowie zwei Gastredakteure. Es wurde versucht, uns durch zwei Abmahnungen mundtot zu machen. Wir konnten jedoch beweisen, dass unsere Behauptungen stimmten. Ihr Begriff: "anonyme Anfeindungen im Internet" ist für uns absolut nicht nachvollziehbar und eine Rufschädigung. Ihre Veröffentlichung, die selbst ein Fake ist, ist insofern besonders feige, weil sich die Betroffenen nicht öffentlich wehren können, oder erlauben Sie neuerdings eine Richtigstellung? Es ist wieder einer der unqualifizierten, populistischen Rundumschläge und eine Verdrehung der Tatsachen. Machen Sie sich bitte die Mühe und durchforsten Sie diesbezüglich das Forum. Sie werden nur unleugbare Fakten finden.

Mit Ihren wieder einmal ungeprüften, falschen Aussagen ist Ihnen jedoch das allergnädigste Wohlwollen des Hofes gewiss!
Damit Sie sehen, was bezüglich von Anfeindungen die Wahrheit wirklich ist, haben wir hier Ausschnitte aus einer früheren Veröffentlichung angefügt:

Zur Berichterstattung der SZ über die "anonyme Mitteilung, der Bürgermeister trete zurück":
Was erstaunt, ist die Feststellung, dass diese bedauerliche, nicht zu entschuldigende Tat außergewöhnlich hochgespielt wird, wo doch der Bürgermeister selbst bereits seit Jahren durch Diffamierungen und Beleidigungen rechtschaffener Bürger unangenehm auffällt. So wurde ein Forumsmitglied öffentlich als Dr. Trump tituliert. Diese unglaubliche Beleidigung führte zu einer erheblichen Empörung in der Bevölkerung. Beschwerdebriefe an den BM wurden nicht beantwortet.
Der BM war vor einem Jahr auch Derjenige, der die entwürdigende Toiletten-Pissoir-Installation einiger seiner Anhänger offensichtlich für sich in Anspruch nahm und deshalb ein Forumsmitglied anzeigte, nachdem es bei aufkommendem Sturm die große Toilette umgelegt hatte, damit spielende Kinder nicht in Gefahr geraten sollten.
Mehrere Aufforderungen erzürnter Bürger an den Bürgermeister, das beleidigende Objekt entfernen zu lassen, ließen ihn kalt.
Wie kommt nun Frau Poimer dazu, bei dem Ereignis am Pfingstwochenende von einer Mehrzahl von Tätern zu sprechen?
Die Vermutung für einen Einzeltäter gibt es offensichtlich nur bei der Polizei. Obgleich Frau P. sofort auf diese vorschnelle Verurteilung hingewiesen worden war, wiederholte sie diese erneut im Montfortboten. Sie tolerierte sogar, dass ein Anhänger des Bürgermeisters namens Ewald G. bei der SZ Online im Zusammenhang mit ihrer diesbezüglichen Veröffentlichung das Forum als "Kloakenforum" bezeichnete. Damit verstieß sie eindeutig gegen das Pressegesetz und die Moralkriterien für Leserbriefe und Kommentare der SZ. Erst nach Androhung von juristischen Konsequenzen, wurde dieser Kommentar gelöscht. An diesem Beispiel und an der zunehmenden Flut an nichtssagenden, großformatigen Fotos zeigt sich, wie sehr das Niveau der Zeitung gesunken ist. All das hat aber immer noch nicht gereicht, denn es sprang ihr noch zusätzlich ein Kollege des Südfinders (einem Ableger der SZ) zu Hilfe und wärmte die Geschichte nochmals auf.
Die Aussage des BM, seit 1972 sei in LA nichts mehr geschehen, ist eine massive Beleidigung der vorangegangenen Bürgermeister, des Gemeinderates und sonstigen Verantwortlichen. Diese erstaunliche Aussage wurde von Frau Poimer nicht hinterfragt und wieder einmal kritiklos übernommen.

Forum Langenargen 02.09.2019

Ergänzung:
Die Spießgesellen der SZ verstecken sich hinter ihrer Anonymität und weigern sich beharrlich, Verantwortung für das Geschriebene zu übernehmen. Wenn wir jedoch die Anonymität einiger Verfasser unserer Beiträge freigeben, müssen diese mit schwerwiegenden Repressalien rechnen. Das ist bei den Spießgesellen sicherlich nicht der Fall. Sie können also völlig unbedenklich Unwahrheiten verbreiten, gegen die sich Betroffene nicht wehren können. Das Gleiche gilt übrigens auch für den amtlichen Teil des Montfortboten, für den der Bürgermeister verantwortlich zeichnet. Auch dieser erlaubt keine Richtigstellungen.
Wir werden diesbezüglich den Deutschen Presserat kontaktieren.

Forum Langenargen  09.09.2019


Stilbruch vor einem der schönsten denkmalgeschützten Gebäude Langenargens, dem alten Zollhaus
Jeder private Händler, der die Promenade auf diese Weise mit Schildern und Liegestühlen blockieren würde, erhielte eine
Abmahnung und einen Bußgeldbescheid. Bemerkenswert sind die vier Tropenholzbänke, für die die Fahrradständer weichen
mussten (diese befinden sich seither auf der Rückseite des Gebäudes direkt vor der Polizeistation). Es gibt dazu noch nicht
einmal einen Hinweis. Da der Gast nicht weiß, wo er die Räder abstellen soll, benutzt er einfach die Hauswand.
Zwei Müllentsorgungsbehälter (Fehlplanung!) stehen direkt unter der Granittafel mit einem Langenargen betreffenden
Ausspruch von Annette von Droste -Hülshoff.
Ob die beiden neuen Palmen diesmal den Winter überleben werden? Die kümmerlichen Reste der Vorgänger sind noch am Bauhof zu besichtigen.

           

            "...mit den schönsten Ansichten wie bei Genua und Neapel"                   Fahrradabstellplatz mit einer der letzten beiden Promenadenpfützen

Forum Langenargen   28.08.2019  

 

Unverpackt wäre es vielleicht keine Bio-Lüge!

Forum Langenargen   02.09.2019

 

In eigener Sache
Wir werden häufig gefragt, warum wir als Forum Langenargen immer wieder Berichte aus aller Welt bringen.
Es ist vielleicht ein eigenartiger Vergleich, doch die Frankfurter Zeitung bringt auch nicht nur Frankfurter Themen.
Unsere Leserschaft ist schon lange überregional zum Teil sogar schon international. Wir haben zunehmend die Erfahrung
machen müssen, dass Langenargen nur ein kleines Rädchen im Weltgetriebe ist. Unser Plastikkonsum landet zum Teil
im See (Plastiknest der Blässhühner) und landet schlussendlich im Atlantik. Das Gleiche gilt für die unzähligen
Zigarettenkippen. Der Plastikanteil landet im Meer und das ausgewaschene Nikotin und andere Cancerogene richten
bereits im Bodensee ihr Unheil an.
Wir haben ein Video von Singapore vorgestellt, welches die eindrucksvolle Begrünung mancher Häuser zeigt und daran
erinnert, dass dort eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe streng bestraft wird. Es ist auch der wunderschöne saubere
Strand auf der der Millionenstadt vorgelagerten Insel Sentosa zu sehen, von dem wir in Langenargen nur träumen können.
Pflasterversiegelte Flächen sind dort fast unbekannt.
Die Brandrodungen in der grünen Lunge Amazoniens (Produktion von einem Fünftel des weltweiten Sauerstoffs) erinnern
schmerzhaft an die Holzfällaktionen und Rodungen in Langenargen, die uns Sauerstoff wegnahmen und zusätzliches CO2
brachten.

https://www.helles-koepfchen.de/tropischer-regenwald.html

Doch auch wir Langenargener können etwas tun, indem wir z. B. das geplante europ. Wirtschaftsabkommen mit dem
Präsidenten durch eine Petition aushebeln und damit Soja- sowie Rindfleischimporte boykottieren. Ereignisse am anderen
Ende der Welt können bei uns zu Klimakatastrophen wie Hochwasser und Orkanen führen. Der Kiesabbau findet zwar im
Hinterland statt, hat aber wegen der Gefahr der Trink- (Grund-) Wasserverseuchung für uns eine große Bedeutung.
Viele Bürger, vor allem Jugendliche besitzen Alexa und ähnliche Sprachassistenten, die Spione in sich beherbergen.
Selbst Staubsauger und Puppen haben gelegentlich Abhöreinrichtungen. Wir halten das für unsere Pflicht, darauf hinzuweisen.
Cyberkriminelle könnten in ganz Deutschland die Stromversorgung zum Erliegen bringen und einen Gau bei einem der
letzten Atomkraftwerke provozieren.
Fridays for future wurde innerhalb weniger Monate weltumspannend. Das zeigt, dass auch Wenige etwas bewegen können.
Der Mikrokosmos Langenargens ist vernetzt mit dem Makrokosmos des Planeten Erde. Eine Pandemie, wie z. B. die Spanische
Grippe kennt keine Grenzen und würde innerhalb kürzester Zeit den ganzen Erdball überziehen.

Forum Langenargen   29.08.2019


Bonus für Bolsonaro und die Erben des Deutschen Kaiserreichs
https://www.forum-langenargen.de/uploads/Bonus für Bolsonaro und die Erben des Deutschen Kaiserreichs-27-08-2019.docx
Peter Groß - 26.08.2019


Der Nero des Amazonas
Der Amazonas Regenwald ist die grüne Lunge unseres Planeten und produziert ein Fünftel des gesamten Sauerstoffs auf der
Erde. Kein anderes Waldgebiet der Erde beherbergt so viele Tiere und Pflanzenarten, nimmt so viel Kohlendioxid aus der Luft
und speichert es im Boden und der Vegetation.
Seit dem Jahre 2000 sind im Schnitt jährlich 20.000 Quadratkilometer Regenwald, entsprechend einer halben Milliarde Bäume,
durch Brandrodung verloren gegangen.
Auch klimapolitisch sind die Waldverluste eine Katastrophe, denn der Urwald produziert die Hälfte des Regens in vielen
Regionen, Südamerika droht deshalb großflächig auszutrocknen.
Kein anderes Gebiet ist so stark von indigenen Einwohnern bevölkert, die eine zentrale Rolle als Wächter der Wälder ausüben.
Die Indigenen haben meist keine Landrechte und leben in sog. Schutzgebieten. Satellitenaufnahmen der seit Januar mehr
als 72.000 bekannten Brandherde zeigen das ganze Ausmaß und die Gefährdung der Schutzgebiete. Nahezu gleichzeitig
sind am 10. August, am „Tag des Feuers“, Zehntausende Brände ausgebrochen. An manchen Stellen sieht man auch,
dass die Flächenränder der Brandrodungen wie mit dem Lineal gezogen sind. So schafft man neues Farm- und Ackerland
für den unersättlichen europäischen Hunger nach Fleisch!

https://www.nzz.ch/panorama/

Hierbei handelt sich also nicht nur um eine ökologische, sondern auch eine humanitäre Katastrophe.
Es ist kein Geheimnis, dass der jetzige Präsident Brasiliens hofft, größere Flächen für Sojaanbau und Rinderzucht
freizubekommen. (Daneben gibt es auch zahllose Rodungen durch Goldgräber und Holzfäller).
So schickt er jetzt nur halbherzig und viel zu spät unter dem Druck der Weltgemeinschaft Löschtruppen in die betroffenen
Gebiete, nachdem er zuvor Umweltschützer als Brandstifter verdächtigt hatte. Es ist mehr als fraglich, ob die jetzt endlich
eingeleiteten Löschmaßnahmen noch irgendeinen Erfolg haben werden, vermutlich ist das jetzt nur noch eine Show:
Ganze Landstriche sind unwiederbringlich „von Bäumen befreit“.
Es bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass die Weltgemeinschaft genügend Druck auf Bolsonaro ausübt, indem sie z. B.
ernsthaft droht, das Handelsabkommen mit Brasilien und einigen anderen südamerikanischen Staaten platzen zu lassen.
(Das kann sich heute noch in Biarritz entscheiden!)

https://www.tagesschau.de/ausland/amazonas-waldbraende-103.html

Forum Langenargen   25.08.3019


Die großformatige Meldung in Text und Bild über den plötzlichen Wechsel von Herrn Jost
von Sigmaringen nach Oberstdorf bedarf eines Kommentars.

Noch im Mai war in Sigmaringen folgendes Interview zu lesen:
Das big!mag Interview mit Frank Jost
Wir sprechen heute mit Frank Jost, dem seit Februar 2019 neuen Tourismus- und Stadtmarketingbeauftragten der Stadt Sigmaringen.
b!m: Herr Jost, Sie sind seit Februar 2019 „im Amt“. Ursprünglich kommen Sie aus Lindau, was hat Sie an Sigmaringen gereizt?
Frank Jost: „Sigmaringen hat mit dem Hohenzollernschloss, der unmittelbar ans Schloss angrenzenden Altstadt, der Donau und weiteren Attraktionen viel touristisches Potenzial, das ich zusammen mit den Tourismuspartnern vor Ort und in der Region noch besser nutzen möchte.“

b!m: Was sind Ihre kurzfristigen Ambitionen?
Frank Jost: „Ich konnte mir in den vergangenen 3 Monaten einen guten Überblick verschaffen und hatte mit vielen Gastgebern, Einzelhändlern, Firmenvertretern und Einzelpersonen Kontakt. Die ersten Projekte sind auf den Weg gebracht bzw. laufende Projekte wie-der „auf’s Gleis“ gesetzt. So entwickeln wir beispielsweise zusammen mit dem SV Sigmaringen ein neues Konzept für den Weihnachtsmarkt. Ein ebenso spannendes Thema ist die Kulturkonzeption 2030, die wir derzeit mit Unterstützung einer externen Agentur und im Dialog mit den Kulturakteuren in unserer Stadt erarbeiten. So gibt es zahlreiche Projekte, die einen kurz- oder mittelfristigen Umsetzungshorizont haben.“

b!m: Wohin soll der Weg längerfristig gehen?
Frank Jost: „Sigmaringen wird zukünftig noch mehr seine Stärken hervorheben müssen. Schloss, Altstadt, Naturpark Obere Donau sowie die attraktiven Rad und Wanderwege (Premiumwandern) sind die Grundlagen für eine langfristig positive Entwicklung im Tourismus. Für die Zukunft von entscheidender Bedeutung ist die Frage, wie noch mehr Wertschöpfung in der Stadt generiert werden kann. Das fängt bei den Übernachtungen an, wo ein Großteil der touristischen Wertschöpfung hängen bleibt. Jedes Bett, was hier zusätzlich zur Verfügung steht, generiert ein Vielfaches an Umsätzen und Wertschöpfung, von denen wiederum viele andere Akteure in der Stadt profitieren.“

b!m: Thema Innenstadt und Einkaufserlebnis in Sigmaringen – wie ist die Stadt aktuell aufgestellt?
Frank Jost: „Das Hohenzollernschloss bringt uns die Gäste in die Innenstadt, jeder Gast, der das Schloss besucht, muss zwangsläufig hier vorbei. Unser Ziel ist es, dieses Potenzial noch stärker zu nutzen. Die Aufenthaltsdauer der Tagesgäste muss sich verlängern, damit neben dem Schlossbesuch noch ausreichend Zeit bleibt für einen Stadtbummel. Das gelingt aber nur, wenn alle Händler an einem Strang ziehen und die Innenstadt noch attraktiver wird. Die Stadt muss immer wieder neu erlebbar werden, mit gemeinsamen Aktionen wie verkaufsoffenen Sonntagen, Erlebnisnachmittagen, Abendmärkten oder sonstige Veranstaltungen können Frequenz und Nachfrage erhöht werden.“

b!m: Die Sigmaringer wissen wie man feiert – oder?
Frank Jost: „Höhepunkt ist natürlich das Stadtfest Ende Juni. Fast jeder Sigmaringer geht hin. Und das ist gut so, denn gemeinsame Feste fördern die Identität und die Verbundenheit mit der Heimatstadt. Daneben gibt es viele weitere Feste und Veranstaltungen, die einen Besuch in Sigmaringen lohnen. Die Stadt bietet enorm viel. Einen Gesamtüberblick über das Veranstaltungsangebot in Sigmaringen findet sich ab sofort im übersichtlichen, monatlich erscheinenden Veranstaltungskalender (erhältlich in der Tourist-Information, im Bürgerservice und in vielen Gaststätten).“

b!m: Tourismus ist ein großes Thema in Sigmaringen, was hat die Stadt hier zu bieten?
Frank Jost: „Wie oben bereits angedeutet gibt es viel Potenzial, die naturräumlichen Voraussetzungen sind gut, die touristische Infrastruktur ist vielfach auch in einem guten Zustand. Was fehlt ist ein Hotel, wo auch mal eine Busgruppe, d.h. ca. 50 – 60 Personen, untergebracht werden kann. Idealerweise plant der Investor oder Betreiber gleich einen Wellnessbereich mit ein, das wäre die Grundvoraus-setzung für einen ganzjährigen Betrieb.“

b!m: Was ist eigentlich der Mountainbike-Flowpark?
Frank Jost: „Wieder einer dieser englischen Begriffe aus der Bike-Szene! Kurz erklärt: Es handelt sich um einen Park, in dem verschiedene Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Spezialattraktionen, wie z.B. Rampen, Wippen, Wellen und S-Kurven für sportliche „Bergradfahrer“ zur Verfügung stehen. Unweit vom Bootshaus, wo auch der Start ist, befindet sich der neue Flowpark Sigmaringens. Eröffnung ist im September 2019.“

b!m: Was wünschen Sie sich für die kommende Zeit?
Frank Jost: „Ich wünsche mir weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit meinem Team in der Tourist-Information und den Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung und den Fachabteilungen. In wenigen Monaten werden wir in unsere neuen Räumlichkeiten am Rathausplatz umziehen. Dann sind wir noch näher dran am Geschehen und können unsere Gäste noch besser beraten.“

b!m: Besten Dank für das ausführliche Interview und viel Erfolg für die kommenden Monate.

Stadtverwaltung Sigmaringen
Fürst-Wilhelm-Str. 15 / 72488 Sigmaringen
Tel. +49 7571 106-0 / post@sigmaringen.de

www.sigmaringen.de

https://big-mag.de/sigmaringen-erleben
 

Wusste Herr Jost damals noch nichts von seinem Standortswechsel nach nur 6 Monaten?
Es ist bis heute immer noch nicht eindeutig klar, was ihn dazu bewog, im Februar plötzlich den Hut zu nehmen.
Frau Poimer mutmaßt, "dass er sich immer wieder die zum Teil sehr unsachliche Kritik an seiner Arbeit anhören musste, dabei ging es vor allem um seinen Einsatz für die EBC". Da sind sie wieder diese typischen schwammigen Bemerkungen ohne Ross und Reiter zu nennen! Der Einzige, der unsachlich war, war Herr Jost.
Er stellte eigene nicht gesetzeskonforme Regeln auf und verband sie bei Nichteinhaltung mit Drohungen.

Frau Poimer soll uns bitte die sog. unsachlichen Kritikpunkte nennen. Immerhin halfen unsere Kritikpunkte der Gastgeberin Frau Annette Pfleiderer in Vertretung anderer Gastgeberinnen zu einem Erfolg gegen den Bürgermeister beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim und beschäftigen seit über einem Jahr drei Mitarbeiter/innen der obersten Datenschutzbehörde, samt der Abteilung für Einhaltung des Informationsfreiheitsgesetzes. Es wurde von der Gemeinde und Presse verschwiegen, dass sogar ein wichtiger Mitarbeiter der Behörde es für notwendig hielt, am 2. Februar aus Stuttgart anreisen zu müssen, um eine Visitation durchzuführen. Dieses einmalige Ereignis wäre sicherlich wichtiger für eine Berichterstattung gewesen als der völlig überflüssige Bericht über Herrn Jost, der ja seit Monaten nicht mehr in Langenargen weilt. Warum geschieht das Gleiche nicht mit einer Sozialstationsschwester, die nach 15 Jahren aufhört oder einem Heimleiter, der nach 17 Jahren seine Tätigkeit beendet, oder einer Fachkraft, die zwanzig Jahre kulturhistorische Dorfführungen durchführte? Genießen diese Personen bei der Presse weniger Wertschätzung? Frau Poimer hebt ohne jeglichen Sinn von einer Person, die längst Langenargen den Rücken zugekehrt hat, den Werdegang hervor, Was fehlt, ist ein Seminar, bei dem man lernt, wie man zwischenmenschlich mit Gastgebern umgeht.

Forum Langenargen 24.08.2019


Ein Schwabenstreich mit unabsehbaren Folgen
Wir berichteten bereits am 18.08.19 über den eingleisigen Austausch der Argenbrücke, der wegen der Elektrifizierung notwendig geworden war.
Inzwischen war etwas mehr zu erfahren:
Die gesamten Maßnahmen führen zu einer viermonatigen Sperrung der Strecke Friedrichshafen - Lindau.
Es wurde mehrfach diskutiert einen zweigleisigen Ausbau für eine S-Bahn zu realisieren.
Das genaue Gegenteil passiert in diesen Tagen auf der anderen Seeseite:
Es kam die Meldung, dass ab 2021 eine S-Bahnverbindung im Zweistundentakt von Weinfelden über Romanshorn
nach Lindau geplant sei. Die Verhandlungen seien fast abgeschlossen.
Mancher Bürger erinnert sich noch an die erste Bürgerversammlung:
Im Rahmen des 50.000 Euro Gutachtens wurde damals vorgeschlagen, fünf der insgesamt sieben
Bahnübergänge in Langenargen zu schließen. Davon hat man nie mehr etwas gehört! Dieser Teil des Gutachtens
von der Alb war also kostspieliger Schall und Rauch, zumal mit der Deutschen Bahn nie darüber verhandelt worden war.

                                                              Im Hintergrund sieht man bereits Teile der neuen Brücke.

Forum Langenargen  22.08.2019


Ohne Kommentar  
 https://www.nzz.ch/international/flammen-fressen-sich-durch-den-amazonas-urwald-ld.1503216?mktcid=smsh&mktcval=E-mail

Forum Langenargen  22.08.2019

Flammenhölle Amazonas: Das steckt hinter dem Bild, das der Welt Angst macht:

https://www.focus.de/wissen/natur/braende-im-amazonas-das-steckt-wirklich-hinter-dem-bild-das-der-welt-angst-macht_id_11061334.html

Forum Langenargen  24.08.2019


Hinweis
Vor einigen Tagen wurde eine Gastgeberin von einem Buchungsportal mit dem Namen "Bodensee.de" mit einem
handgeschriebenen Brief angeschrieben. Man wollte sie zu einer Mitgliedschaft überreden.
Die Gastgeberin erfuhr ganz nebenbei, dass dieses Buchungsportal zur Gruppe "Schwäbisch media" gehört,
genauso wie die SZ und der Montfortbote.
Einige Tage später kam ein Anruf mit der Bitte, einen persönlichen Termin einzurichten.
Diese aggressive Werbung passte der Gastgeberin nicht und sie beendete das Gespräch.
Inzwischen hörten wir das Gleiche von einer anderen Vermieterin.
Unser Kommentar:
Diese Art von Telefonwerbung ist verboten und kann belangt werden.

Forum Langenargen  22.08.2019

Brief einer Vemieterin:
Auch wir hatten in unserem Briefkasten in Langenargen so ein Schreiben.
Interessant ist vor allem, wo ein Vermieter dann außer bodensee.de noch eingetragen ist!

Außerdem fällt pro Buchung bei diesem Unternehmen noch eine Provision von 15 % zuzügl. MWSt an.
Ich habe es mal anhand einer Buchung von z.B. 870 € ausgerechnet.
Bodensee.de streicht dann eine Provision von insgesamt 155,30 € ein!
Ein stolzer Betrag, da müssen wir drei Tage für uns umsonst vermieten.

Freundliche Grüße
N. N.

Ergänzung:
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass uns auch eine Zuschrift erreichte, die voller Lob über dieses Buchungsportal war.

Forum Langenargen 24.08.2019

 

Endlich kommt eine Querungsinsel am Radweg Mückle

Dank unseres Hinweises unter Bürgermeinungen vom 25.06. und erneut am 07.08., sowie eines Leserbriefes
in der SZ wurde inzwischen das erlaubte Tempolimit von 100 km/h auf 70 km/h reduziert.
Zusätzlich wurde eine Querungsinsel bestellt. Die Betonteile sollen bis Ende des Monats geliefert werden.

Forum Langenargen 21.08.2019


 Eilmeldung 

Herr Jost wird ab 01.10.2019 Leiter der TI in Oberstdorf.
Wir hatten noch wenige Minuten vorher Herrn Feucht von der Oberen Datenschutzbehörde wegen noch nicht
erledigter Ungereimtheiten aus der Langenargener Zeit von Herrn Jost kontaktiert, als diese überraschende
Meldung eintraf. Deswegen auch überraschend, weil Herr Jost damals behauptet hatte, er hätte sich mit der
Wahl nach Sigmaringen verbessert, ungeachtet dessen, dass die Kinder bekanntlich in Lindau zur Schule gehen.
Er ist nun erst seit einem halben Jahr im Amt! Über die Gründe des plötzlichen Weggangs war nichts zu erfahren.
Nun hat er Gelegenheit, die Walser Karte alternativ zur EBC kennenzulernen. Sie bietet so viele Vorteile,
dass die EBC dagegen erblasst; unter anderem auch freie Fahrt mit Bus und den Bergbahnen! Entscheidend ist,
dass der Gast selbst entscheiden kann, ob er dieses Angebot zusätzlich wünscht. Bei der EBC zahlen dagegen
95 % den sog. Solidarbeitrag in Höhe einer 60 % höheren Kurtaxe für 5% der Gäste, die die freie Fahrt von Bus
und Bahn wirklich nutzen.
Forum Langenargen 20.08.2019


Die Spießgesellen der SZ haben mitbekommen, dass die Eisenbahnbrücke hinter der Kabelhängebrücke
im Rahmen der Elektrifizierung in Teile zerlegt und durch eine neue Brücke ersetzt wird.
Sie fragten daraufhin an, ob auch daran gedacht worden sei, dass in Zukunft eventuell ein zweites Gleis verlegt
würde. Die Antwort steht noch aus.
Das ist eine sehr gute Frage, die sich die Verantwortlichen bisher wohl nicht gestellt haben.
Notfalls baut man dann eben wieder eine neue Brücke!

Forum Langenargen  18.08.2019

 

 
Kennen Sie den Dunning -Kruger-Effekt ?
Wenn nicht, dann sollten Sie ihn unbedingt kennen lernen.
Sie werden in diesem Zusammenhang auch auf den Begriff Narzissmus stoßen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

Forum Langenargen   17.08.2019

 

Die Abwärtsspirale dreht sich weiter

Da wir nicht wieder Monate warten wollten, bis sich die zuständigen Mitarbeiter des Rathauses bequemen, uns die Ergebnisse der Ankünfte und Übernachtungen für das erste Halbjahr 2019 herausrücken, haben wir dank unseres Netzwerks selbst gehandelt und können Ihnen heute bereits die Halbjahreszahlen der Vermieter über 10 Betten präsentieren (Siehe Tabelle)

Bei den Ankünften gab es ein Minus von  4,5 %, bei den Übernachtungen ein Minus von  3,931 % .

Die Auslastung lag zwischen 12 % und 67 % und die Verweildauer zwischen 1,7 Tagen und 4,1 Tagen.

Wir hatten einen weiteren Abstieg schon erwartet und vorausgesagt. Für uns liegt das eindeutig auch an der EBC. Die Gemeinderäte haben durch die Verlängerung des Kooperationsvertrags eine große Chance verpasst, mal probeweise ein Jahr auszusetzen, um zu schauen, was dann passiert. So müssen die Langenargener Gastgeber hilflos zuschauen, wie im süddeutschen Raum vor allem Städte bis zu zweistellige Wachstumsraten erzielen und das ohne EBC, aber mit deutlich niedrigeren Kurtaxen.

Auch wenn es die Tourismusverantwortlichen nicht wahrhaben wollen, die Situation ist bereits sehr ernst. Langenargen hat einen solchen Abschwung noch nie erlebt ! Hier stehen eindeutige Zahlen (Quelle: Statistisches Landesamt in Stuttgart) gegen Schönfärberei.

Andere Bodenseeorte vor allem am westlichen Bodensee hatten in diesem Zeitraum ein zweistelliges Plus. Es ist sicherlich kein Zufall, dass es dort eine viel günstigere Alter-nativkarte gibt, die der EBC bezüglich der Leistungen weit überlegen ist und die auch zu einer deutlich geringeren Erhöhung der Tourismussteuer führte. Wir haben unzählige Male darauf hingewiesen, rannten aber gegen eine Front von Unvernunft und Unkenntnis der meisten Hoteliers und aller Gemeinderäte. Die übrigen Gastgeber wurden erneut entmündigt, als es um die Verlängerung des Kooperationsvertrags ging, den fast niemand der Gemeinderäte/innen gelesen hat.  Die Umstände waren äußerst fragwürdig. Die Betroffenen sind natürlich nicht nur die Gastgeber, sondern auch ein Teil des Handels und Gewerbes.

1. Halbjahr
Ankünfte 2018 Ankünfte 2019 Bemerkungen
19462 18574  
888 Differenz
4,562737643 % (2018 weniger)
Übernachtungen 2018 Übernachtungen 2019  
66775 64150  
2625 Differenz
3,931111943 % (2018 weniger)

Anbei die Zahlen der Vermieter mit mehr als 10 Betten während des Zeitraums
vom Ende des ersten Halbjahres 2016 bis zum Ende des ersten Halbjahres 2019:

Summe aller Ankünfte:

2016: 21.411

2019: 18.574

MINUS -15,27 %

Summe aller Nächte (Übernachtungen):

2016: 73.171

2019: 64.150

MINUS -14,06 %

In Baden Württemberg  gab es von 2016 bis Ende 2018 bei den Ankünften einen Anstieg um 6,91% und bei den Übernachtungen  von 11,33% (Differenz zu Langenargen  22 % bzw. 25% ! ). Im ersten Halbjahr 2019 gab es 3,8% mehr Übernachtungen ( deutsche Bürger 4,4%) und 2,8 % mehr Ankünfte, als zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wohlgemerkt Baden Württemberg ohne die  sog. Vorteile der EBC! Wäre es hier nicht allerhöchste Zeit, dass sich die gewerblichen und privaten Gastgeber/innen mal zusammensetzen und beratschlagen , was zu tun ist?
 
Bei diesen katastrophalen Zahlen mutet es fast peinlich an und ist schlicht unglaubwürdig,
wenn eine Langenargener Hotelierfrau bei einer Lindauer EBC Veranstaltung Frau Stegmann
unter die Arme greift und versucht, alles schön zu reden.

Forum Langenargen 14.08.2019

Gerade wird gemeldet, dass wir uns  auf dem direkten Weg in eine Rezension befinden.
Das bedeutet  für nächstes Jahr noch weniger Buchungen.

Forum Langenargen 19.08.2019


Warum der Bürgermeister mit allen Mitteln versucht, die Sanierung der Tiefgaragen
und der Schloss- und Hafenmauer zu verschieben - Das erfahren Sie heute unter "Wahlen"

Forum Langenargen 10.08.2019

 

 

So etwas nennt sich Mitglied  beim Klimabündnis?
Wir sind 1x jährlich auch in Langenargen. Bis letztes Jahr war der Besuch im Strandbad entspannend. Im Schatten unter dem Baum sitzend, trinkend und essend, plaudernd die Zeit genießen; bisher hatten wir das sehr genossen. Dieses Jahr war das Strandbad jedoch von Bäumen befreit. Die Terrasse wurde vergrößert und deshalb wurde der herrliche große schattenspendende Baum gefällt !! Die aufgestellten Sonnenschirme bieten dagegen nur sehr wenig Schutz. Das gleiche Fiasko auf der Liegewiese. Dort fehlen mindestens zwei große Bäume, die den Aufenthalt erträglich machen würden. Vielleicht sind Gegenbeispiele hilfreich? Könnten Sie Ihrer Gemeinde bitte vermitteln, wie wertvoll und hilfreich Bäume besonders in einem Schwimmbad sind, denn wir erfuhren, dass inzwischen bereits eine Abwanderung in umliegende Strandbäder stattfindet.

Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen

G.E.

PS:  Ja, eine Terrasse kann um einen Baum gebaut werden.

https://www.kern-gartenbau.de/terrassen-wege/holz/

https://rokett-berlin.de/parkett/terrasse-mit-thermo-wpc/

 

Vor einem Monat, am 07.07.2019, diskutierten wir unter der Rubrik "ärgerlich" das weltweite Kippenproblem.
Heute wurde das Thema ausführlich im ZDF heute journal besprochen, weil in mehreren Stäten Sammelaktionen durchgeführt
wurden. Bei einem wissenschaftlich begleiteten Versuch mit einer einzigen Kippe in einem Liter Wasser starben sämtliche Fische
innerhalb von 24 Stunden.

https://www.google.de/search?biw=1432&bih=736&tbm=isch&sa=1&ei=CkJOXZLAOdP6gAa2yJagCw&q=Fotos+Kippenproblem&oq=Fotos+Kippenproblem&gs_l=img.12...0.0..13618...0.0..0.0.0.......0......gws-wiz-img.dUa2Lp20w4w&ved=0ahUKEwiS7e35tffjAhVTPcAKHTakBbQQ4dUDCAY

Forum Langenargen  09.08.2019

 

Alle sprechen vom Klimawandel, nur unser Bürgermeister nicht

In den letzten Tagen wurden erschreckende Zahlen und Bilder über die Zerstörung der Tropenwälder veröffentlicht. Seit Jahren werden dringende Appelle für den Erhalt der Regenwälder z.B. auch in Kenia immer lauter. Aber das kümmert Herrn Krafft überhaupt nicht. Unverdrossen bestellt er weiter Tropenholzbänke aus Kenia.
In unserer Gemeinde gibt es bald keinen Winkel mehr, der von dieser Manie verschont wird. Dabei beruft er sich auf ein Zertifikat, obgleich schon lange bekannt ist, dass Zertifikate aus Kenia weniger wert sind, als das Papier, auf dem sie gedruckt wurden. Wohlwollend nimmt er in Kauf, dass jede weitere Bank die dramatischen Waldschäden verschlimmert. Dazu kommen noch die Transportemissionen. Die Mitgliedschaft im Klimaschutzbündnis ist inzwischen eine Heuchelei und Irreführung der Bevölkerung.
Ohne jegliche Gefühlsregung werden in wenigen Stunden, fast vor seiner Haustür, 200 gesunde Bäume gefällt und dabei dem Waldkindergarten sein zu Hause genommen.
Im Ortskern mussten ebenfalls etliche Bäume verschwinden. Der Blumengarten der Villa Wahl wurde für Parkplätze vernichtet und verpflastert.

Die kritik- und geschmacklose Ortsversiegelung mit dem sog. Langenargener Pflaster ist wohl nicht mehr aufzuhalten.
Aus dem Schilderwahn hat man überhaupt nichts gelernt.

Forum Langenargen 09.08.2019

 

 

Tödliche Falle

Wir hatten bereits am 25.06.2019 auf  vier Gefahrenpunkte am neuen Mückle Radweg hingewiesen. Nunmehr meldete sich in der SZ erstmals schriftlich ein betroffener Bürger, nachdem wir mündlich bereits mehrfach auf die gefährliche Situation aufmerksam gemacht wurden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die tödliche Falle zuschnappt.
Wer trägt dann die Verantwortung?

Forum Langenargen 07.08.2019

 

Stau
Der Deutsche Bundeskanzler und der amerikanische Präsident werden für die Dauer von 4 Jahren gewählt!
Ein Dorfbürgermeister in Baden-Württemberg wird für die Dauer von 8 Jahren gewählt!  4 Jahre sind sicherlich ausreichend. Bei guter Arbeit besteht er die Wiederwahl. Durch Misstrauensanträge können Bundeskanzler/innen von Ihrem Amt abgewählt werden. Die Abwahl des BM ist in Baden-Württemberg im Gegensatz zu anderen Bundesländern fast unmöglich. Baden-Württemberg hat also nicht nur beim ÖPNV einen gewaltigen Reformstau! Das Dorf Langenargen hat zusätzlich einen Investitionsstau, z.B. bei der Tiefgarage, der Hafenmauer und der Schlossmauer. Mit jedem verschleppten Monat wird der Schaden größer und die Kosten steigen überproportional.

Forum Langenargen 06.08.2019

 

Klimaschutz statt Feuerwerk
Feuerwerk, Schaumparty
das Feuerwerk am Samstag den 03.08.2019 wurde im Montfortboten nicht angekündigt. In der Ausgabe vom 2. August wurde nichts erwähnt!. Wieder ein illegales Feuerwerk? Das Feuerwerk entsprach nach der Lärm nicht der genehmigten Feuerwerksklasse 2. Außerdem ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen und Altersheimen verboten! Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV)  § 23

(1) Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten.

(2) Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 dürfen in der Zeit vom 2. Januar bis 30. Dezember nur durch Inhaber einer Erlaubnis nach § 7 oder § 27, eines Befähigungsscheines nach § 20 des Gesetzes oder einer Ausnahmebewilligung nach § 24 Absatz 1 verwendet
(abgebrannt) werden. Am 31. Dezember und 1. Januar dürfen sie auch von Personen abgebrannt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
(3) Der Erlaubnis- oder Befähigungsscheininhaber hat das beabsichtigte Feuerwerk zum Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie 2 in der Zeit vom 2. Januar bis zum 30. Dezember, der Kategorien 3, 4, P1, P2, T1 oder T2 ganzjährig der zuständigen Behörde zwei Wochen, ein Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Eisenbahn-anlagen, Flughäfen oder Bundeswasserstraßen, die Seeschifffahrtsstraßen sind, vier Wochen vorher schriftlich oder elektronisch anzuzeigen. Satz 1 findet keine Anwendung auf die Vorführung von Effekten mit pyrotechnischen Gegenständen und deren Sätzen in Theatern und vergleichbaren Einrichtungen. Die zuständige Behörde kann im Einzelfall auf die Einhaltung der Frist nach Satz 1 verzichten, wenn dies aus besonderen Gründen gerechtfertigt erscheint. Von der Schaumparty wurde durch einen ohrenbetäubenden Lärm, der bis ca. ein Uhr nachts anhielt, die Bevölkerung terrorisiert!

Immer weniger Kommunen im Südwesten wollen es  Silvester krachen lassen. Die Deutsche Umwelthilfe DHU hat sogar ein Silvesterböllerverbot für 31 Kommunen beantragt. Konstanz lässt wegen des Seenachtfestes für die Zukunft sogar die Bevölkerung abstimmen. Davon kann die Langenargener Bevölkerung nur träumen.

Forum Langenargen 05.08.2019

 

Das  reiche und doch arme Land 

360.000  Schüler in Berlin können seit dem 01. August kostenlos mit Bus und Bahn fahren. Familien in Baden- Württemberg können davon nur träumen. Nach Aussage der Landesregierung stehen mehr die Qualität und der des  Ausbau des ÖPNV im Vordergrund.  Die EBC Gemeinden unterstützen Bodo mit einem Solidarbeitrag von 75 Cent pro Gast pro Nacht. Es hat sich an der Qualität dadurch nichts geändert. Statt Zuschüsse des Landes für einen besseren Ausbau zu nutzen, wurde die nutzlose E Card mit entsprechenden Terminals angeschafft. Dieses  kostspielige System gibt es bisher nur  dreimal in Deutschland.! "Man könnte sich eher mit  dem 365 Euro Jahres- Ticket anfreunden ,welches erfolgreich in Hessen praktiziert wird, denn für die kostenlose Schülerbeförderung fielen etwa eine halbe Milliarden Euro Kosten an". Stuttgart 21 kostet inzwischen 8,2 Milliarden Euro. !!!!

https://www.bvg.de/schuelerticket

Forum Langenargen 05.08.2019

 

Kilroy is watching you


Es ist  schon länger bekannt, dass Amazon mit Alexa Gespräche abhört und auswertet, angeblich aber nur in
geschützten eigenen Büroräumen.
Jetzt hat sich herausgestellt, dass diese Behauptung unwahr ist und
Sprachbefehle von Zeitarbeitern in Polen und das sogar in Heimarbeit in deren Wohnungen und auch unterwegs
ausgewertet werden.

Ähnliches gilt auch für andere sogenannte virtuelle Assistenten wie Googles Assistant, Apples Siri, Microsofts
Cortana oder Samsungs Bixby. Wer sich solche kostenpflichtigen Spione ins Haus holt, ist selber schuld!

Forum Langenargen 05.08.2019

 

Eine kleine Notiz im Montfortboten lässt aufhorchen.
Einem relativ großem Objekt mitten in den Feldern, nahe der Friedrichshafener Strasse wurde im Gemeinderat
kein Einvernehmen erteilt, da es bei der Antragsstellung bereits ohne Genehmigung erstellt worden war.
Ist dieser erstellte Baukörper als illegal zu bewerten? Wenn, wie wird die Gemeinde damit umgehen?
Forum Langenargen 04.08.2019

 

Da im Montfort-Boten Richtigstellungen verweigert werden, möchten wir auf diesem Wege feststellen, dass die Friedhofbegehung nicht 2017, sondern schon in der ersten Juliwoche 2016 stattfand. Es war auch kein Workshop.  Es sind also 3 Jahre vergangen und es ist immer noch keine endgültige Entscheidung gefallen. (siehe MoBo Nr.31/32)

Forum Langenargen 02.08.2019

 

Ein sogenannter Kulturverein erzeugt Blasen                                                            

Kultur kann im Verständnis und in der Umsetzung viele Facetten haben. Schaumpartys waren in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts en Vogue. Seit kurzer Zeit hatten diese Blasengebilde als Retro-Event nun auch Langenargen erreicht. Begeisterte und Initiatoren dieser gasförmigen Bläschen wohnen auch in Oberdorf, doch sie veranstalten das laute Spektakel weit von ihren Schlafstätten. Deshalb wird der Auffangparkplatz für Schaumpartykultur zweckentfremdet. Obwohl in Oberdorf ebenso Platz bestünde, sowie die Feuerwehr für Notfälle gleich nebenbei wäre.

Oder die große Wiese am DLRG-Strand (direkt vor den Haustüren des kulturbegeisterten Bürgermeisters und  seines  Stellvertreters) oder besser, der große Sportplatz Bierkeller! Somit wäre auch der akuten Verkehrsgefährdung durch haltende oder parkende Kraftfahrzeuge am Straßenrand ohne Parkflächen  vorgebeugt. Eine Situation, welche der Verkehrsüberwachung durch ihre Erfahrungen in 2018 gut bekannt ist.

Schaumparty: Vergleichbar mit Schaumwein. Für alle, denen Champagner zu fern ist. Mitmenschen, jung und alt, für Event und Party bis weit nach Mitternacht mit lauter Musik zu beschallen zeigt hohe Kulturdefizite und ist frei von Respekt und Wertschätzung für Einwohner und Gäste der naheliegenden Ferienwohnungen.

So viel Unverstand gibt es noch nicht einmal im partyaktiven Berlin oder Köln. Dort schützen Verwaltung und Polizei Schlaf und Leben der Anwohner. Langenargen setzt hierbei vielleicht auch seine in den Medien beschriebenen Sicherheitsdienste ein? Aber doch hoffentlich auch Alkoholkontrollen durch die Polizei bis drei Uhr früh! Denn bei Kamillentee wird es bei den meisten Besuchern/ Autofahrern nicht bleiben.

Langenargen zeigt dort nicht seine neuen Toiletten, sondern sein ganz eigenes Kulturverständnis. Das wäre soweit ja akzeptabel, wenn das nicht auf Kosten Unbeteiligter geschehen würde. ....Im familienfreundlichen Erholungsort bis in die frühen Morgenstunden.

Forum Langenargen 01.08.2019

 

Ironische Randbemerkungen zum Umweltschutz
Unser letztes Lied auf der Titanic

Zwar bescheinigt uns in großer Einigkeit die Wissenschaft, dass es fünf Minuten vor zwölf ist, was den Klimawandel angeht, aber eben immer noch vor zwölf!
Dann lasst uns doch die letzten Minuten noch in vollen Zügen genießen!
Kommunale und private Feuerwerke etliche Male im Jahr. (Mittlere Feinstaubemissionen 320 µg/m3, gerade noch erträglich wären 50 µg/m3).
So schön sie alle sind, sie sind einfach nicht mehr zeitgemäß, wo es um die Gesundheit von uns allen geht!
Zitat aus einer Veröffentlichung des österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik  (ÖVK):

„… dass es widersprüchlich ist, einerseits die Partikelemissionen der Fahrzeugmotoren durch Errichtung von Umweltzonen und Verschärfung der Abgaslimits zu bekämpfen, aber dieselbe Menge Partikel mit noch toxischeren Inhaltsstoffen in die Atmosphäre freizulassen…In Deutschland sind die Partikelemissionen aus Feuerwerken derzeit so hoch wie die gesamten Feinstaub-PM10-Abgasemissionen aller Fahrzeuge.“
(Wir berichteten bereits mehrfach darüber).
Einige hundert Bäume fällen, Wiesenflächen in Langenargen zupflastern, und dann noch etliche Schottergärten anlegen, das macht den Ort pflegeleicht und ist äußerst umweltfreundlich!

Die versiegelte  Fläche in Deutschland ist von 1992 bis 2017 um 23 % gestiegen:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/boden/bodenversiegelung#textpart-1
Was kümmert uns das Abschmelzen der Polkappen, das Auftauen des Permafrosts mit dem Freisetzen vom Methangas, - (84 Mal schädlicher als CO2)?
Apropos Methan: Aus demselben Grund wie für den Kiesabbau in Oberschwaben zieht es auch ausländische Viehzüchter (Dänen, Holländer) mit ihren gigantischen Höfen z. B. nach Niedersachsen, weil in Deutschland die Umweltbestimmungen wesentlich „freundlicher“ sind als in ihren Heimatländern. Die EU macht sich Sorgen um die Nitratbelastung unseres Grundwassers,

- aber fünf Minuten lang können wir das noch ruhig trinken!
https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/bund-trinkwasserstudie-zeigt-nitratbelastung-im-grundwasser-zu-hoch/

Seit Jahrzehnten hat man das Schienennetz der Deutschen Bahn abgebaut, jetzt droht ein Investitionsstau und Hunderte Milliarden Sanierungskosten.
Der öffentliche Nahverkehr, ein Stiefkind der Kommunen, war immer schon ein unrentabler Zuschussbetrieb. Allmählich kommt zwar ein Umdenken.
Was aber seit langem falsch gelaufen ist, lässt sich nicht von heute auf morgen korrigieren.
Und mal ehrlich: Die Bemühungen unserer Entscheidungsträger klingen nicht gerade überzeugend.
Kohleausstieg 2038? Viel zu spät!
Kerosinsteuer? CO2-Steuer? Das führt doch nur zu einer unverantwortlichen Verteuerung von Urlaubsflügen! Gerade jetzt, wo Urlaubsflüge und Kreuzfahrten boomen!
Bericht im Spiegel: Politiker + Umweltschutz = An- und Rückreise der 709 Bundestabgeordneten für wenige Minuten Vereidigung von AKK – völlig unvermeidbar!
Längst überfällige Zusammenlegung sämtlicher Ministerien in Berlin: Durch ständiges Hin- und Herreisen wird sehr viel Positives für den Umweltschutz geleistet!
Durch Inlands-Kurzstreckenflüge subventioniert man schließlich marode Fluggesellschaften und Flughäfen. Letztes Jahr gab es 229.116 Inlandsflüge von Mitarbeitern der Bundesministerien, davon 13.437 von Mitarbeitern des  Verteidigungsresorts.
„Wir sind ein Autoland und wollen es auch bleiben!“ - "Ich will einen Zweitwagen!" Dass es dafür kein Wechselkennzeichen gibt, ist bedauerlich, jedoch aus Versicherungssicht verständlich.

E-Autos? Ja, da gibt es schließlich Prämie vom Staat! Unsere älteren Diesel-Karossen sind jetzt Verkaufsschlager in Polen, Rumänien…
ZDF: „Deutschland exportiert Abgasproblem“:
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/alte-dieselautos-fuer-polen-100.html

Umweltschutz?

Seltene Erden für die Batterieproduktion, abgebaut im Kongo, in Südamerika, in China, großenteils unter unmenschlichen Bedingungen, auch mit Kinderarbeit,
- sollen wir uns darüber auch noch Gedanken machen?
Artensterben, Insektensterben, Vogelsterben? Regenwälder werden abgeholzt, damit z. B. ein Ort, wie Langenargen sich eine Überzahl an Tropenholzbänken leisten  und der Nachbarort seine Energieprobleme mit Palmöl bewältigen kann.

In den uns noch verbleibenden fünf Minuten halten wir das noch aus!
Vielleicht wird das alles doch ein wenig übertrieben! Danach trifft es uns sowieso nicht mehr!
 Unsere Kinder, unsere Enkel werden sich da etwas einfallen lassen müssen - 
  aber bitte nicht jetzt ! 

„Fridays für Future“, - demonstrieren während der Schulzeit, das geht überhaupt nicht! O-Ton unserer Kultusministerin:
„Wer Rechte in Anspruch nimmt, muss auch Pflichten übernehmen“. Gemeint ist die Schulpflicht der demonstrierenden Schülerinnen und Schüler.
Und noch etwas: In allen unseren kommunalen und staatlichen Gremien sitzen gestandene Fachleute mit sehr viel Weitblick und Erfahrung,
denen man ruhigen Gewissens die Entscheidungen über unsere Zukunft überlassen sollte.
Pflichtvergessene Schülerinnen und Schüler haben dafür keinerlei Kompetenz!

Volle Kraft voraus...
Near, far, wherever you are
'I believe that the heart does go on…

https://www.youtube.com/watch?v=VL2mlQwUVb8
Rolf Motz 28.07.2019

 

 

Frau Porstner von den FW und Herr Dr. Ziebart von der Offenen Grünen Liste:

Herzlichen Glückwunsch zum Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin bzw. des stellvertretenden Bürgermeisters.



Monatelanger Fluterstau, siehe unter  >Ärgerlich<

 

Eilmeldung
Erneut ein miserabler Start des EBC Busses.
Sowohl der erste Ankunftsbus als auch der erste Abfahrtsbus waren Leerfahrten.
Der zweite Ankunftsbus war ebenfalls gähnend leer, dagegen wies der zweite abfahrende Bus ein einzelnes Ehepaar aus.
Nebenbemerkung: In den Zug nach Lindau stiegen 4 Personen ein, nach Friedrichshafen wollten 7 Personen.

Eine erneute  Stichprobe beim Mittagbus ergab einen Totalausfall in beiden Richtungen. Ein Gast musste eine Stunde warten.
Forum Langenargen   29.07.2019

Begleitfahrt  am 31.07 um 13:45 Uhr nach Eriskirch
(In den Zug nach Lindau stiegen zur gleichen Zeit drei Personen ein) Im Bus saßen zwei Frauen , die bei Kaufland  wieder ausstiegen.
Danach Leerfahrt nach FN.
Forum Langenargen 01.08.2019
 

Fortsetzung des EBC Bus

Donnerstag 01.08,  13:45 eine Person,  Zustieg: 2 Personen am Friedhof, bei Kaufland verlassen 2 Personen den Bus und 2 Personen steigen ein.

Freitag 02.08, eine Person stiegt aus dem Gegenbus aus, drei Personen steigen ein. Bis Eriskirch ändert sich nichts.

Wir haben unsere Kritiker gebeten, vor Ort zu erscheinen, um sich selbst ein Bild von der Inanspruchnahme von Bus und Bahn zu machen. Bisher ist niemand gekommen.    Ist es die Angst vor der Wahrheit?

Forum Langenargen 02.08.2019

Weitere  Erkenntnisse beim EBC Bus 03.08: 9.45: 5 Gäste bis Kaufland (also von den  Pilotgemeinden Langenargen und Eriskirch). Die nächste Gemeinde mit der EBC ist Immenstaad 10.45 : Ein Ausstieg, zwei Einstiege bis Kaufland 7 Zugreisende nach Lindau, (zwei Ausstiege.)
11:45 zwei Austiege , zwei Personen bis zum Kaufland. Auffällig war, am ganzen Vormittag kein einziger Zustieg an den Haltestellen Rosenstr. Gräbenen und Mooser Weg zu verzeichnen war. ( Wo sind  Frau Göppinger und einige Gemeinderäte zwecks Beweises Ihrer haltlosen Behauptungen?)

EBC Bus

14:45 Leerfahrt ab Bahnhof                         

Rückbus ebenfalls leer

Ein Zustieg am Friedhof

Das  wars  bis nach FN

Forum Langenargen 03.08.2019

____________________________

Sonntag,  den 04.08, 10:45 Uhr Gegenbus leer

Ein Ehepaar fuhr bis FN, 11:45 Uhr Ankunftbus leer

Einstieg: ein Ehepaar. Es wurde in Uhldingen um 12 :20 Uhr neben einem weiteren Paar wiedererkannt.

 

Es fiel auf, dass regelmäßig morgens im Wechsel ein älterer sowie ein jüngerer Herr die ersten zwei Abfahrten beobachtete.
Diese sind meistens am besten frequentiert. Den Ausstieg bei den ankommenden Bussen hatte er nicht im Blickfeld. Die öfters leeren Busse in der Mittagszeit bekam er nie mit. Da er sitzen blieb und die Weiterfahrt der Busse nicht verfolgen konnte entgingen ihm wichtige Einzelheiten. So stiegen einmal 11 Personen ein ( zwei Paare mit 4 bzw. 3 Kindern) Alles Einheimische. Die Familie mit 4 Kindern hatte Badzeug dabei und stiegen in den Gräbenenen aus , um zum Schwimmbad zu laufen. Die andere Familie verließ den Bus beimKaufland, um einkaufen zu gehen sodass er leer weiterfuhr. Beide Familien hatten , da sie keine Gäste waren, keine EBC. und nutzten den Bus demnach lediglich als Linienbus. Eigentlich ist das nicht der Sinn des EBC Busses und kam deshalb nicht in die Statistik.

09.08 19

9:45  sieben Personen

10:45 Uhr drei Personen

11:45 Uhr  drei Personen

13:45Uhr   Leerfahrt

14:45: Uhr eine Person

11 08.19

 9:45 Uhr zwei Personen

10.:45 Uhr  eine Person

11:45 Uhr: Leerfahrt

12:45 Uhr zwei Personen

Alle Ankünfte waren Leerfahrten !

Die Busse fahren entlang der Bahnhofstr., biegen dann in die v. Kienstraße, und fahren dann am Friedhof vorbei in die Rosenstraße und weiter durch den Mooser Weg über die Bahnschranke Richtung Biekeller. Beim Rückweg fahren die 16 Busse die gleiche Strecke und fahren dann via Bahnhof- Lindauer Straße-Amthausstraße- Kirchstraße- und Bahnhofstraße und hinterlassen auch dort ihre Schadstoffe. Insgesamt gesehen ist die Schadstoffbelastung durch die Busse erheblich höher als die Einsparung durch eine Handvoll stehengelassener Gäste PKW.

Forum Langenargen 11.08.2019


EBC-BUS
Langenargen hat mit 3,15 Euro nach Baden-Baden die zweithöchste "Kurtaxe" Baden-Württembergs

Als Vorteil mit dieser Karte bietet die DBT u.a. in den Sommerferien 9 mal täglich kostenlose Fahrten mit dem sog. EBC Bus von Langenargen nach Bodman und zurück an.
Beim EBC-Bus fiel in den letzten beiden Jahren die sehr geringe Akzeptanz auf. Wir beobachteten sogar mehrere Leerfahrten. Wenn nur ganz wenige Gäste mitfuhren, stand auf dem Zielortsschild oft "Betriebsfahrt". Die offiziellen Fahrpläne reichten nur bis Überlingen! Es wurde tunlichst verschwiegen, dass es bis Bodman insgesamt 71 Haltestellen sind.
Auf den Plänen, die die die Gäste von ihren Gastgebern erhalten , sind nur 24 Haltestellen als Auszug von 71 Haltestellen erwähnt.
Wenn man die wenigen Gäste anschließend fragte, wie es war, kam fast immer die Antwort: "Nie wieder!". Deshalb kamen auch einige mit dem Zug zurück.
Der Durchschnittsgast bleibt 4,0 Tage. Ihm ist die Zeit zu kostbar, um mit Bus und Bahn durch die Gegend zu fahren. Das Schiff wird natürlich viel lieber genutzt.
Wir haben eine Überschlagsrechnung erstellt, die keinen Anspruch auf völlige Richtigkeit garantieren kann, aber doch zu denken gibt:
Wenn man annimmt, dass diese Buslinie von den 75 Cent, die Bodo von der Kurtaxe für Bus und Bahn erhält, ein Viertel bekommt, was eher unwahrscheinlich ist, so erwirtschaftet sie in den 6 Wochen, einschließlich der vereinzelten Barzahler, die keine EBC haben, höchstens 1.400 Euro. Die Kosten belaufen sich aber je nach Berechnung auf durchschnittlich 150.000 Euro, eine wahrhaft sensationelle Rendite! Jeder mittelmäßige Kaufmann hätte dieses irrsinnige Verlustgeschäft längst storniert, nicht jedoch unsere Kommunalpolitiker, - schließlich wird das ja nicht von ihnen selbst bezahlt! Nun wissen wir, dass ein Teil der Kurtaxe, die die Gäste bezahlen müssen, regelrecht pulverisiert wird. Würde dieses unglaubliche Verlustgeschäft abgesagt, könnte die Kurtaxe unter 3 Euro liegen!

EBC 100 Bus Fakten
Für die Strecke Langenargen - Bodman und zurück:(18 (9 x 2) Fahrten á 70 km ergeben sich für die vier Busse täglich 1.260 km.
Die vier Busse verbrauchen also 28.350 Liter Diesel in den 6 Wochen.

Einen Bus in dieser Größe zu mieten, kostet durchschnittlich 2 € pro km, das ergibt für alle 4 Busse zusammen in 6 Wochen ca. 113.400 Euro.
Eine Alternativ-Berechnung ist noch erschreckender: Eine übliche Busmiete in dieser Größenordnung kostet, einschl. Fahrer und Treibstoff, 150 € pro Stunde, also täglich 1200 €; bei vier Bussen sind das 4.800 € täglich. Das ergibt für den gesamten Zeitraum und alle 4 Busse 216.000 €.
Hinzu kommen noch die Kosten für das aufwendige Marketing.
Das Ganze für ein verschwindend kleines Häufchen Gäste (5 % der EBC Inhaber). Dafür bezahlen 95 % der übrigen Gäste eine um 60 % höhere Kurtaxe.
Ganz zu schweigen von den zusätzlichen Emissionen. In den Sommerferien fahren zusätzlich 18 Dieselbusse durch Wohngebiete, die weit mehr Schadstoffe erzeugen als das vielleicht ein Dutzend stehengelassener Autos tun würden.
Diese Aktion geht voll auf Kosten der einheimischen Bürger (Luftverschmutzung und Lärm) und ist eine kostspielige, unverhältnismäßige Anbiederung an die Touristen.
Die ohnehin schon marode Verkehrssituation im Bodenseekreis wird durch diesen sinnlosen Busverkehr, ohne annähernd vernünftige Auslastung, nur noch weiter verschlechtert! Weil es ja nur den Steuerzahler etwas kostet, kann man ja immer wieder gegen jede Vernunft solche Experimente machen, - ohne dass man nach der eindeutig negativen Erfahrung der letzten beiden Jahre jemals daraus lernen würde!
Während sich andere Kommunen längst ernsthaft bemühen, den Diesel aus den Zentren zu verbannen, macht unsere Gemeinde genau das Gegenteil.

"Kurgäste first – wenn das auch nur 5 % betrifft!“
Forum Langenargen 25.07.2019

 

Heute ist der Earth Overshot Day oder der Welterschöpfungstag, der früheste in der Geschichte der Menschheit

Es ist der Tag, an dem die Menschheit von der Natur zur Verfügung gestelltes Jahresbudget aufgebraucht hat. Die Menschheit lebt also ab heute auf Pump. Das zu mindestens sagt die Umweltorganisation Global Footprint Network, die den ökologischen Fußabdruck berechnet. Ab jetzt haben wir einen Dispokredit gegenüber der Natur. Vor 20 Jahren lag der Erdüberlassungstag noch im September, 2018 lag dieser Tag bereits am 01.August. Wenn wir so weiter leben wie bisher, braucht die Menschheit 1,75 Welten. um den Bedarf zu decken. Die Bewohner der BRD haben ihre natürlichen Ressourcen für 2019 bereits am 03. Mai aufgebraucht!

Forum Langenargen, 29.07.2019


Eröffnung der Salzburger Festspiele 2019

Festredner war der weltbekannte Regisseur Prof. Peters Sellars. Der Schwerpunkt seiner Rede war die Klimakatastrophe und ein Appell an das öffentliche Bewusstsein. Inzwischen wissen viele Bürger ( nur das Rathaus weiß es nicht), dass die Erweiterung der Grünflächen, die Bepflanzung von Fassaden und die Dachbegrünung sich positiv auf das Klima auswirken und zum Artenschutz beitragen. Die Grünbepflanzung bindet Wasser und CO2 und kühlt die Umgebung.

Während sich viele Kommunen bemühen, ihren Ort im Sinne des Klimabündnisses mehr zu begrünen, macht die Gemeinde Langenargen genau das Gegenteil und tauscht Grün gegen Bepflasterung. Ergebnis der letzten 12 Monate:

-Fällung von 200 gesunden Bäumen und Rodung mehrerer Hecken an der Unteren Seestr.

-Fällung dreier gesunder Bäume  im Strandbad.

-Fällung eines Baumes beim Hotel See vital

-Fällung eines Baumes zwischen Hotel Engel und Hotel See vital

-Großflächige Rodung an der Kabelhängebrücke

-Abholzung zweier Bäume an der kleinen Turnhalle

-Rodung im Bereich der Villa Wahl

Es gibt zwar bei einigen Kommunen eine Baumschutzverordnung, diese wird in den letzten Jahren aber immer großzügiger ausgelegt und ausgehöhlt, um Auseinandersetzungen mit Privateigentümern aus dem Wege zu gehen. Man erfährt nun aber endlich von Bestrebungen, diese Satzungen für alle Kommunen bindend zu gestalten.

Forum Langenargen 27.07.2019


Fast hätten wir unser Jubiläum verpasst!
Seit unserem Dokumentationsstartpunkt vor zwei Jahren hatten wir inzwischen mehr als eine Million
Seitenaufrufe. Die zwei Jahre davor wurden nicht erfasst, dürften sich jedoch in einem ähnlichen Bereich bewegen.
All unseren geneigten Lesern von Agra (Indien) bis zur Nord- und Ostsee danken wir für ihr Vertrauen
und vielen für ihre Mitarbeit!

Der tägliche Durchschnitt lag zuletzt bei 1350 Besuchen. Am 26.06.19 waren es innerhalb von 24 Stunden 
2803 Besucher.
Der Monatsdurchschnitt lag zuletzt knapp über 40.000 Besuchen. Im Juni ergab sich
jedoch ein plötzlicher erstaunlicher Sprung auf 45.115 Besuche.

Genaue Zahlen zu den Seitenaufrufen unserer Homepage finden Sie hier:

https://www.forum-langenargen.de/uploads/Seitenaufrufe Mai-Juni 2019.xlsx

Forum Langenargen 22.07.2019


SATIRE
Naturraub bei Villa Wahl. Aus einer blühenden Idylle wurde in wenigen Wochen ein Ort des Grauens.
Zur Zeit ist das gepflasterte Karree zum Großteil mit dicht hintereinander aufgestellten Sitzbänken
und Tischen belegt. Die Anordnung wirkt wie zusammengepferchte Sardinen.
Ganz nebenbei: Es soll eine Wüstenspringmaus gesichtet worden sein.

Forum Langenargen 20.07.2019

 

Haben die Mitglieder der SBS das wirklich so gewollt ? Eine alte Bank bleibt als stummer Zeuge!  Wie lange wird sie die Anfechtungen des BM überstehen?

Forum Langenargen 20.07.2019

 

Satire
Einladung zum Pflasterfest mit Parkplatzeröffnung bei der  Villa in der grauen Steinwüste ,
dem Hort der Geldverbrennung am 22.07.2019.

Foto: PIXABAY

Blumen und Sonnenschirme bitte mitbringen!

In den letzten Stunden wurden noch schnell ein paar Alibi-Gewächse gepflanzt, damit sich die SBS nicht allzu sehr vor den Freunden des Thurgauer Senioren- und Rentnerverbandes schämen muss. Hoffentlich merken die Gäste nicht, dass die Gemeinde die kostbaren Palmen mit Widmung vor der TI hat erfrieren lassen und deshalb zwei neue Exemplare kaufen musste. Am Arbonplatz werden Sie bei ihrer Ankunft den kommunalen Asphalt-Flickenteppich des Weges bestaunen. Mit grobem "Langenargener Pflaster" ist die Bodenkunst umrahmt.

Forum Langenargen 18.07.2019

Ergänzung: 

Wir erleben fassungslos das traurige Beispiel einer eingeschüchterten, kritiklosen und wehrlosen Gruppe der Bürgerschaft und ein Beispiel, wie eine Person, die jeglichen Bezug zur Historie des Ortes vermissen lässt, ihr Amt nützt, um rücksichtslos mit ein paar Gefolgsleuten ihre Vorstellungen durchzudrücken, nach dem Motto : Lieber Heilix Blechle, statt duftende und blühende Blumengärten.

Unser Gastgeschenk ist das Largo aus Xerxes "Ombra mai fu" von G. F. Händel

https://www.youtube.com/watch?v=N7XH-58eB8c

"Nur wer die Schatten einer Pflanze lieblicher und angenehmer ......."

Forum Langenargen 19.07.2019

 

Schon wieder ein Licht am Ende des Tunnels     

Da gab es doch tatsächlich einen standhaften Gemeinderat, der es ablehnte, Protokolle bezüglich der vorangegangenen Gemeinderatssitzung vom 05.06. noch direkt vor der gestrigen Sitzung schnell mal zu unterschreiben, nachdem man sie ihm erst wenige Stunden vorher vorgelegt hatte und er keine Zeit mehr hatte, sie zu prüfen. Diesmal ist der Plan des Bürgermeisters nicht aufgegangen.                

Forum Langenargen 16.07.2019

 

Heute in der SZ, K. Neef:
Kiesabbau: „Das Ganze noch mal von vorne“

Mein Kommentar

„Weniger Kies, Sand und Moor abbauen, Kiesexport einschränken…“
Vorausgegangen waren bereits etliche Demonstrationen besorgter Bürger im Kreis Ravensburg. Da gibt es auch ein Gutachten eines Geologen, beauftragt vom Wasserzweckverband Baienfurt - Baindt, - nicht wie bei uns von der Baggergesellschaft selber -, das zu dem Schluss kommt, auf den Abbau in einer Grube wegen möglicher Trinkwassergefährdung zu verzichten.
Eine ganz ähnliche Situation beim Kiesabbau und zur Trinkwassergefährdung ergibt sich auch hier in Langenargen.
Anfang nächsten Jahres sollen die Pläne des Teilregionalplanes „Rohstoffe“ nochmals offenbelegt und im der Regionalkonferenz neu diskutiert werden.
Übrigens: Das alles wurde ja bereits vor Monaten im Rundfunk und in der Presse diskutiert. Damals wurde auch ein Fachmann aus Österreich danach gefragt, wieso man Kies aus Oberschwaben importiere, wo man doch selber sehr viel davon habe.
Die Antwort war ganz kurz:

„Das liegt an den sehr viel geringeren Umweltauflagen für den Kiesabbau in Deutschland. Die restriktiven Bestimmungen in Österreich und in der Schweiz machen den dortigen Abbau viel teurer!“
Vor mehr als zwei Jahren bereits hatte ich erstmals auf unseren Kies-Ausverkauf bei einer Versammlung hingewiesen, erhielt damals aber die simple Antwort: „Das stimmt doch überhaupt nicht!“
Jetzt fordert endlich erstmals die Regionalversammlung von der Landesregierung Verhandlungen mit der Schweiz und Österreich und gleichzeitig eine Änderung der gesetzlichen Grundlage für eine Reduzierung des Kiesexports. Inzwischen hat es sich wohl herumgesprochen, dass die hiesige Versorgung mit Rohstoffen so nicht längerfristig sichergestellt werden kann, wenn weiterhin jährlich mindestens 1 Million Tonnen Kies exportiert wird.
Statt BAIENFURT und BAINDT kann man getrost auch LANGENARGEN sagen, - nur dass die Verantwortlichen anderswo längst wissen, worum es z. B. bei der Trinkwasserversorgung und der damit verbundenen permanenten Gefahr einer Verunreinigung des Grundwassers durch Öleintrag geht!
Und da frägt mich doch noch vor wenigen Monaten, nachdem diese Problematik tagelang in der Presse und im Rundfunk veröffentlicht worden war, ein Gemeinderat, dem ich u. a. zwei Links aus Zeitungen zu diesem Thema geschickt hatte:
„Woher wissen Sie das?“

Träumt einfach weiter, Ihr Kommunalvertreter, von der schönen, heilen Welt in der Sonnenstube!

Rolf Motz 16.07.2019

 

Hinweis:  "Die Villa in der Pflasterwüste" am 16.7. 2019

Siehe Kommentar   "Schutz für Grundschüler"   vom 14.07.2019

 

Ehrlichkeit  währt am  längsten

Im Februar 2018 wurde  die Gemeinde mit dem European Energy Award für Ihr "energetisches Leitbild" in Silber ausgezeichnet. Der Text dazu lautetete: "Langenargen verpflichtet sich hierin, energetisch vorbildlich zu agieren und die Öffentlichkeit durch Kommunikation und Einbindung bei Planungen ebenfalls zu energiebewusstem Handeln zu mobilisieren. Dieses Leitbild stellt die Säule der zukünftigen Energiepolitik der Gemeinde dar. Es unterliegt einer ständigen Selbstkontrolle und wird bei Bedarf ergänzt."

Die  Gemeinde wirbt auch seit Jahren damit, dass sie Mitglied im Klimabündnis ist.

Inzwischen wissen viele Bürger dass das an Heuchelei grenzt. Es gibt rund um den See keinen Ort, der so viele Tropenholzbänke aufweist. Obwohl wir schon vor drei Jahren darauf hingewiesen haben, kommen rücksichtslos fast jeden Monat  Bänke dazu. Jede neue Bank ist ein frevelhafter Eingriff in wertvollen  Tropenwald, vermehrt die Klimaschäden und zerstört weitere Tierwelt. Den Bürgermeister lässt das völlig kalt und er bestellt munter weiter. Ihm fehlt jegliche Empathie für die Natur. Anders kann man sich das nicht erklären, wenn er zum Beispiel sinnlos in einer Nacht- und Nebel-Aktion direkt vor seiner Haustür 200 gesunde Bäume fällen lässt und damit seelenlos das Gelände des Waldkindergartens zerstört. Als Alibi lässt er demonstrativ kleine Bäumchen nachpflanzen und zu einem Wucherpreis langweilige, einfallslose Kästen als Insektenhotels aufstellen. Viel besser wäre es gewesen, eine edukative Schularbeit zu haben, um gemeinsam Insektenhotels zu bauen und so auch das Naturbewusstsein zu erleben und fördern.

Die Welt unseres André Ficus gibt es nicht mehr.

Forum Langenargen 15.07.2019

 

Überlebenskampf der EBC

Heute erschien in der SZ der reißerisch aufgemachte, mit Großfoto versehene Artikel, mit der Überschrift : Echt Bodensee Card: "Lindaus Gäste sollen ab 2021 kostenlos Bus und Bahn fahren". Ganz klein steht darunter:  "Die Verantwortlichen der LTK (Lindau Tourismus  und Kongress GmbH) wollen die EBC zum Jahresbeginn 2021 in Lindau einführen". Diese Gesellschaft, die übrigens auch ein Buchungssystem betreibt, hat überhaupt keine Machtbefugnis und kann nur Empfehlungen abgeben. Entscheiden werden ggf. nächstes Jahr die Stadträte/innen und die waren, wie viele Gastgeber und Hotels, bisher äußerst skeptisch. In diesem Fall müsste nämlich die Kurtaxe um über 50 % erhöht werden, denn die "Freie Fahrt mit Bus und Bahn" ist natürlich keineswegs kostenlos.

Hier soll wieder über eine Hintertür versucht werden, eine Entscheidung über die Köpfe aller ! Gastgeber hinweg durchzudrücken. Bei allen vier Pilotgemeinden wurden die Gastgeber entmündigt.  Kressbronn ließ die Vermieter selbst entscheiden und diese lehnten das Projekt mit großer Mehrheit ab. Es wurde behauptet, dass die Pilotgemeinden die Erfahrung gemacht hätten, dass die Gäste ihr Auto stehen ließen und z.B. mit dem Zug führen.

Wir konnten das für Langenargen und Eriskirch überhaupt nicht bestätigen. Wir führten mit zwei getrennten Gruppen zwei Studien mit jeweils 100 Gästen durch und kamen bei beiden Gruppen zu einem identischem Ergebnis. Nur ca. 5 % nutzten Bus und Bahn! Und davon ließen die allerwenigsten das Auto stehen. Dafür erkaufte sich der Ort aber in den Sommerferien 16 sogenannte EBC Dieselbusse, die mitten durch ein Wohngebiet dieseln. Die Klimabilanz wurde also eher verschlechtert. Es gibt Gemeinderäte, die das immer noch nicht begriffen haben.

Bei einer Informationsveranstaltung für Vermieter in Lindau trat ausgerechnet die EBC Protagonistin, Frau Sylvia Göppinger vom Hotel Schwedi aus Langenargen auf und bestätigte, dass ihre Gäste wegen der kostenlosen Fahrt  mit Bus und Bahn ihr Auto am Hotel stehen ließen. Sie wollte den Anwesenden also weißmachen, dass ihre Gäste die 2,5 km (nach Falk Routenfinder) bei jeder Witterung hin und zurück auf sich nehmen, um zum Bahnhof zu gelangen. Es würde sicherlich auch kein Gast aus Wasserburg, der ihr hervorragendes Fischrestaurant besuchen will, den Wagen in Wasserburg stehenlassen. Die Gäste im Ortsteil Oberdorf müssten einige km zu Fuß gehen oder den wochentags stündlichen, am Wochenende zweistündlichen Bus nehmen.

Frau Göppinger wurde vor einigen Monaten gefragt, was sie eigentlich an der EBC besser fände,  als z.B. an den seit Jahren eingeführten Alternativkarten wie z.B. die VHB Karte oder der Konuskarte.

Diese Frage hat sie bis heute nicht beantwortet! Zur Erinnerung: Die Konuskarte ist praktisch kostenlos (die Kurtaxe muss also nicht um einen Euro erhöht werden !) und sie ermöglicht kostenlose Fahrten in einem Gebiet, das um 800 % !! größer, als das von BODO ist.  Außerdem verfügt sie über 200 Destinationen mit Vergünstigungen! Bei einem Doppelzimmer für 180 Euro für zwei Personen fällt die Kurtaxe mit  6,30 Euro kaum ins Gewicht. Ganz anders bei einem Privatvermieter, der ein Doppelzimmer mit zwei Betten für 30 Euro vermietet und möglicherweise auch noch eine 15%ige Gebühr bei einem Buchungsportal bezahlen muss. Wo bleibt hier die Solidarität ? Möglicherweise wurde Frau Göppinger, wie viele Hoteliers und Gemeinderäte Opfer der völlig wertlosen von Prof. Dobbelstein im Auftrag der DBT und von der DBT bezahlten Studie zur EBC. So wurden Gäste kurioserweise direkt an den Haltestellen befragt, ob sie dank ihrer EBC mit Bus und Bahn führen. Wenn man dann10 Mal eine bejahende Antwort an den Haltestellen bekommt, sind das 100%. Die Befragungen in Eriskirch in der Hauptsaison umfassten nur 27 Personen. Er veröffentlichte eine absurde Zahl, die die DBT als Hauptwerbeargument vermarktete. Er behauptete nämlich, dass über 30 % der Gäste die EBC für die Beanspruchung von Bus und Bahn benützten und zusätzlich 30 %  das noch vorhätten, und das bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 3,8 Tagen! Wir hatten, wie schon geschrieben, ein Ergebnis von nur 5 % ! In der absoluten Hochsaison kommen täglich über 350 Gäste. Würde die Zahl von 30 % stimmen, dann müssten täglich an den Haltestellen unübersehbare  Menschentrauben stehen. In Lindau würde der gesamte Stadtverkehr in einem Chaos zusammenbrechen, denn  Lindau hat sogar 4 Mal so viele Ankünfte. Jeder, auch Frau Göppinger, ist eingeladen, in den Ferien, wenn die Schüler fehlen, an den Bahnhof zu kommen und sich  persönlich zu überzeugen, was sich dort tatsächlich abspielt. Immer wieder sieht man sogar Leerfahrten der EBC Busse - vor allem bei der Rückankunft.

Die unausgegorene Vorstellung der LTK eines  Beitritts  zum Jahresbeginn 2021 ist wohl kaum machbar, da zu diesem Zeitpunkt die Umbaumaßnahmen und die Elektrifizierung in Lindau in vollem Gange sind und sogar möglicherweise am Jahresende 2021 immer noch nicht abgeschlossen sind. Es ist sogar nicht auszuschließen, dass die Auftraggeber von BODO bei der dann erfolgenden europaweiten Ausschreibung z.B. für die Strecke Friedrichshafen nach Lindau leer ausgehen, was für BODO wahrscheinlich das Ende bedeuten würde und die DBT mal wieder in große Schwierigkeiten bringen könnte. Man sollte nicht vergessen, dass, wie die Redakteurin C.K. des  Südkuriers errechnete, die EBC inzwischen einschließlich des Geios-Insolvenz-Dramas 4,2 Millionen Steuergelder! verbrannt hat. Annette Pfleiderer hat mit unserer Unterstützung durch einen Erfolg gegen die Gemeinde beim VGH Mannheim, die nicht gesetzeskonforme  EBC Plastikchipkarte zu Fall gebracht, um noch Schlimmeres zu verhindern. Der Initiator der DBT/EBC Enrico Hess hat sich unter Hinterlassung riesiger Schulden aus dem Staub gemacht. Übrigens, wurde die DBT/EBC innerhalb eines Jahres 2 Mal vom Bund der Steuerzahler erheblich kritisiert. Ergänzung: Parallel mit der Einführung der EBC und der damit verbundenen Erhöhung der Kurtaxe  um 60 %  entwickelte sich bereits im Jahre 2017 ein Rückgang der Buchungen bei den gewerblichen Vermietern um  9,4 %! Im Jahrhundertsommer 2018 verlangsamte sich natürlich der Verlust, blieb aber deutlich hinter dem Zuwachs von Lindau ( plus 7 %) und anderen Seegemeinden zurück. Die Verantwortlichen wollen diesen Zusammenhang einfach nicht wahrhaben, irgendwann  kommt das große Erwachen. Frau Stegmann ist einigen Gastgebern von Langenargen bis Uhldingen in schlechtester Erinnerung. Bei einer großen EBC Veranstaltung in Immenstaad wurden ein paar Andersdenkende, die auch über Alternativen diskutieren wollten, einfach hinaus komplementiert. Als es jetzt in Langenargen um eine Vertragsverlängerung ging, hantierte sie mit unkontrollierbaren Zahlen und köderte die Verantwortlichen mit Versprechungen. In letzter Minute zog sie einen neuen Vertrag aus der Tasche bei dem noch nicht einmal die Regeln bezüglich der Haftung und des Datenschutzes vermerkt sind. Dieser Vertag wurde den Gemeinderäten als fast identisch zum Vorvertrag dargestellt, so dass er praktisch auch wegen des Zeitmangels ungeprüft zu Abstimmung kam. Die Gemeinderäte sind regelrecht hereingelegt worden.

Nun hat die Gemeinde mit sehr fragwürdigen Methoden eine Verlängerung erzwungen,  - auch diesmal wieder mit einer Entmündigung der Vermieter. (siehe der offene Brief an Herrn Baur / siehe unten vom 09.07.2019). Sollten wir nochmals genügend Spendengelder zusammen bekommen, werden wir nicht zögern, erneut vor Gericht zu ziehen. Es  stellt sich immer wieder die Frage, was die EBC in den zwei Jahren gebracht hat? Die Antwort ist niederschmetternd!

Kommentar: 

Der Chef  der Lindau - Tourismus- Kongress - GmbH Carsten Holz verkündete großspurig : "Lindau und die EBC brauchen einander"  (Win- Win - Situation). Für die EBC ist das natürlich überlebenswichtig, für Lindau jedoch ein hohes finanzielles Risiko und für die Vermieter ein Wettbewerbsnachteil durch eine daraus resultierende 50 % Erhöhung der Kurtaxe. Herr H. behauptet sogar, die Lindauer Gäste würden dann wahrscheinlich zum Einkaufen wegen der kostenlosen Fahrt eher nach Ravensburg und Oberstaufen fahren, als zu Städten, die nicht im Bodoeinzugsgebiet  liegen, wie Konstanz und Bregenz. Unser Erachtens böte sich viel eher das gerechte "Ein Euro Tagesticket" für Einheimische und Gäste an, wie es immer häufiger bundesweit propagiert wird.

Forum Langenargen 14.07.2019

Toilettenhausen                                              

Das heutige Dorfgespräch ist die große zusätzliche mobile Toilette am Uhlandplatz, obgleich nur 50 bzw. 100 Mtr. weiter die Rathaustoiletten und die Luxustoiletten sind. Eine dritte Toilette bietet sich am Gondelhafen an. Vier öffentliche Toiletten in einem Radius von 100 Mtr. müssen in das Guiness Buch der Rekorde. Der Vorteil der mobilen Toilette ist außer Frage der Rosenduft und dass man mit dem Auto ggf. direkt vorfahren kann und dank der Brötchentaste kostenlos 30 Minuten parken kann.

Nachtrag: Wir glauben , eine schlüssige Erklärung gefunden zu haben. Am Abend sollte das Hafenfest stattfinden. Für die Luxustoilette am Uhlandplatz wurde bekanntlich ein Betreuungsvertrag abgeschlossen, der die Gemeinde monatlich etwa 2000 Euro kostet. Er beinhaltet zum Beispiel die nur dreimalige Reinigung  pro Woche. Er beinhaltet aber auch die Regelung, dass die Toilette nur von 8 Uhr am Morgen bis 20 Uhr am Abend zugänglich ist! Das Gleiche gilt natürlich auch für die Toilette am Spielplatz. Das bedeutet, dass die beiden Toiletten , die den Bürger 650.000,00 Euro brutto gekostet haben, nur zu 50%  des 24 Stunden Tages  genutzt werden dürfen. War diese ungewöhnliche und unbegreifliche Regelung den Gemeinderäten vor der  Kaufentscheidung bekannt ? Im Sommer ist es von 6 Uhr bis 22 Uhr hell und es sind vor allem abends viele Personen unterwegs. Ausgerechnet diese Toiletten sind im Gegensatz zu allen anderen Langenargern öffentlichen Toiletten zu diesen Zeiten geschlossen. Deshalb muss zB. die  Gemeinde paradoxerweise bei den Hafenfesten und anderen Festlichkeiten noch mobile Zusatztoiletten aufstellen. Ganz nebenbei: Der Kämmerer  könnte mal ausrechnen , was in Langenargen im Promenadenbereich während der nächste 20 Jahre die Gemeinde einmal pinkeln kostet.

Forum Langenargen 11.07.2019

 

Schärfere Regeln für Kurorte, Heilbäder und staatlich anerkannte Erholungsorte

Vor einer Woche wurde im Landtag ein entsprechendes  Gesetz verabschiedet. Für Erhohlungsorte gab es bisher keine Kontrollen. Für Langenargen könnte es nun sehr eng werden. Falls ein Ort die Kontrolle nicht besteht, verliert er das Prädikat. Ein Hauptkriterium für die Erlangung des Prädikats ist z.B. eine durchschnittliche Mindestverweildauer von 5 Tagen. Langenargen liegt 25 %!  darunter! Ein weiteres Kriterium ist die  Luftqualität  ( die vielen Feuerwerke lassen grüssen ).

Sollte es in diesem Jahr erneut zu eine massiven Algenvermehrung kommen und die Gemeinde erneut versuchen, dies auf Kosten der Gäste auszusitzen, wird das nicht verborgen bleiben.  Ganz kritisch wird es dann, wenn die Prüfer die verwahrlosten Strände  (ggf. mit Plastikspritzen), die überquellenden Abfallbehälter, die Pflaster-, Bank- und Schilderorgien, sowie die ungepflegten Toiletten sehen. Man wird erstaunt vor dem Cafe "Crematory" stehen und erfahren, dass auch dort, wie an vielen anderen Stellen sinnlos unzählige  Bäume geopfert wurden. Es zählt nämlich auch der Ortscharakter. Erstaunt wird man zur Kenntnis nehmen, dass das Strandbad noch nicht einmal ein Kleinkinderbecken besitzt; (Das familienfreundliche Langenargen bietet ein Kinderbecken, aber kein KLEINkindbecken). Die Fahrradakkuladestationen sind für die überwiegende Mehrheit der Radler unbenutzbar. Man wird auch bemängeln, dass die Gemeinde von "Kurtaxe" und "Kurtaxenordnung" spricht, wo sie doch gar kein Kurort ist.

Wichtig  ist das Vorweisen von Sporteinrichtungen. Bei der entsprechenden Besichtigung werden die Prüfer inmitten der Anlagen vor Bergen von zum Teil kontaminiertem Schutt stehen und sich verwundert die Augen reiben. Der Präsident des Heibäderverbandes erklärte: "Das ist im Interesse unserer Orte und unserer Gäste.  Diese Kontrollen sichern deren Qualität und damit die Attraktivität".

Erholungsort / Voraussetzungen

  • für die Artbezeichnung "Erholungsort"
    • eine landschaftlich bevorzugte und klimatisch günstige Lage
    • für die Ferienerholung geeignete Einrichtungen und einen entsprechender Ortscharakter
    • eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste von mindestens fünf Tagen

Zuständige Anerkennungsbehörden
Für die Anerkennung der Prädikate "Luftkurort" und "Erholungsort" sind die örtlichen Regierungspräsidien zuständig. Die Zuständigkeit für die Anerkennung der höheren Prädikate liegt beim Ministerium der Justiz und für Europa.

§ 12
Anerkennung von Erholungsorten

Auf Antrag wird für eine Gemeinde, die eine Anerkennung nach § 11 nicht besitzt, die Artbezeichnung »Erholungsort« anerkannt, wenn sie die Voraussetzungen für die Artbezeichnung (§ 10) unter Berücksichtigung der im Fremdenverkehr allgemein anerkannten Grundsätze erfüllt, insbesondere gilt dies für die allgemeinen gesundheitlichen Voraussetzungen.
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/;jsessionid=8CE2AFA0239F1792793B3B2F0D017808.jp91?quelle=jlink&query=KurortG+BW&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true#jlr-KurortGBWpP12

§ 21
Ordnungswidrigkeiten

1) Ordnungswidrig handelt, wer

a) entgegen § 13 Abs. 1 eine nicht anerkannte Artbezeichnung verwendet;

b)entgegen § 13 Abs. 2 die allgemeine Bezeichnung Kurort verwendet, ohne dass eine Artbezeichnung nach § 3 anerkannt ist;

c)entgegen § 13 Abs. 4 eine andere Bezeichnung verwendet, die geeignet ist, eine Qualifikation nach Art der §§ 3 bis 10 vorzutäuschen.

d)entgegen § 13 Abs. 5 Hauptheil- und Gegenanzeigen angibt, ohne dass diese nach § 14 festgelegt sind.

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Deutsche Mark geahndet werden.

(3) Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist das Justizministerium.

https://www.service-bw.de/leistung/-/sbw/Kurort+oder+Erholungsort+in+BadenWuerttemberg++Anerkennung+beantragen-674-leistung-0
https://www.deutscher-heilbaederverband.de/qualitaet/begriffsbestimmungen/

http://www.landesrecht-bw.de/jportal/;jsessionid=8CE2AFA0239F1792793B3B2F0D017808.jp91?quelle=jlink&query=KurortG+BW&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true#jlr-KurortGBWpP12

https://www.statistik-bw.de/Service/Veroeff/Monatshefte/PDF/Beitrag09_10_09.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Staatlich_anerkannter_Erholungsort_in_Baden-W%C3%BCrttemberg

Kategorie „Staatlich anerkannter Erholungsort in Baden-Württemberg“ (Langenargen ist in dieser Liste nicht erwähnt)

Forum Langenargen 11.07.2019

 

Ein Licht am Ende des Tunnels   

Nachdem wir es unzählige Male angemahnt hatten und die  Bevölkerung zunehmend unzufriedener wurde, war jetzt zu erfahren,  dass  die  Erkenntnisse  die  das  Planungsbüro " 365 Grad" für den Friedhof seit jetzt drei!  Jahren gesammelt hatte, endlich bei der nächsten Gemeinderatssitzung vorgestellt  werden. Wir hoffen, dass dabei auch die Toiletten mit einbezogen werden und für die Kieswege eine rollstuhlgerechte Lösung gefunden wird.

Forum Langenargen 11.07.2019

                                       Übersteht dieser Baum die Langenargener Pflastereien und Baumrodungsaktionen?

Der äußere Anschein vermittelt Halte- oder Parkflächen.   Jedoch die Straßenverkehrsordnung sagt etwas anderes!    Weshalb hat die Gemeinde an dieser Stelle pflastern lassen ???   Einige Kraftfahrzeugführer empfinden diese Situation als Falle, da eben solche Bodenflächen im "richtigen Leben stets als Parkflächen ausgewiesen" wären.

§12, Das Halten und Parken, (1) Das Halten ist unzulässig: an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen,

(3) Das Parken ist unzulässig : vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5,00 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten,

"Wo an einer Kreuzung oder Einmündung die 5 m-Zone ausreichende Sicht in die andere Straße nicht schafft oder das Abbiegen erschwert, ist die Parkverbotsstrecke z. B. durch die Grenzmarkierung (Zeichen 299) angemessen zu verlängern. Da und dort wird auch die bloße Markierung der 5-Meter-Zone zur Unterstreichung des Verbots ratsam sein".

Zusätzlich wird der Schulweg der Grundschüler durch abgestellte Kraftfahrzeuge gefährdet.

Forum Langenargen  10.07.2014 / 15.07.2019

 

Kommentar: Schutz für Grundschüler

Die Klosterstrasse ist wichtigste Ost-West Verbindung als Bring- und Schulweg für Kindergarten und Grundschule in Langenargen. Der Kreuzungsbereich an der SBS/ Villa Wahl (Klosterstraße/ Oberdorferstraße) führt in zwei von vier Straßen in sogn. verkehrsberuhigte Zonen. Hier ist Schrittgeschwindigkeit / 7km/h geboten. Mag ein jeder selbst sehen, ob er einen Fahrzeuglenker sichtet, der sich daran hält. Das Bauamt kennt sicher die Situation vor Ort. Eben dieses Bauamt hat die neue Plasterung vor der SBS, direkt vor dem Kreuzungsbereich genehmigt. Das sehen wir besonders prekär und für die Schüler auf ihrem Schulweg äußerst gefährlich. Auf dieser Pflasterung (Stellfläche?) parkten nun regelmäßig Kraftfahrzeuge. Die Grundschüler werden durch diese Fahrzeuge nicht mehr sichtbar. Der Kreuzungsbereich war zuvor an dieser Stelle mit einer niedrigen Hecke bepflanzt. Nun stehen dort immer wieder Fahrzeuge. Der Kreuzungsbereich sollte an dieser Stelle frei bleiben. Aus Sicht der Unfallprävention und zum Schutz der Grundschüler, empfehlen wir auf dieser Pflasterfläche umgehend das Parken wirkungsvoll und durchgehend zu verhindern. Lasset Kübel und Blumen sprechen.

Freundliches Grün und Blühpflanzen, statt Flächenversiegelung im traurigen Mausgrau.

Forum Langenargen 14.07.2019

 

Kennen sie schon das neue "Parkhaus" auch genannt  "Villa in der Pflasterwüste"  oder  "Hort der Geldverbrennung"? Es ist die Villa Wahl.

Naturraub bei Villa Wahl. Aus einer blühenden Idylle wurde in wenigen Wochen ein Ort des Grauens.

Nicht nur der Kern wurde zerstört, sondern sogar die grüne Umrandung an beiden Straßenseiten mussten dem geschmacklosen Pflasterwahn weichen. Immer wieder fragen sich Bürger, wie es sein konnte, dass die Mitglieder der SBS  so devot und entmündigt zuschauten. Zu mindestens nach außen war nicht die Spur eines Protestes zu vernehmen. Hier wurde das  Klimabündnis erneut ad absurdum geführt. Das Desaster wurde zynischer weise auch noch als Geburtstagsgeschenk verkauft. Um jeder Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, werden auf  der kläglichen "Rest Erd Insel"  als Alibi ein paar Sträucher gepflanzt, möglicherweise auch noch ein Insektenhotel. Als Fels in der Brandung bleibt nur noch der große Baum Ecke Klosterstr. - Oberdorferstr. Ist dieser auch schon verplant ? Eines ist sicher: Bei dieser Anhäufung von Parkplätzen hat sich der BM den Platz für die geplanten Tropenholzbänke selbst verbaut.

 

https://www.youtube.com/watch?v=foW9SB0eY-w

          Rainer Maria Rilke (1875-1926)

          Rosa Hortensie

          Wer nahm das Rosa an? Wer wusste auch,
          dass es sich sammelte in diesen Dolden?
          Wie Dinge unter Gold, die sich entgolden,
          entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch.

          Dass sie für solches Rosa nichts verlangen.
          Bleibt es für sie und lächelt aus der Luft?
          Sind Engel da, es zärtlich zu empfangen,
          wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft?

          Oder vielleicht auch geben sie es preis,
          damit es nie erführe vom Verblühn.
          Doch unter diesem Rosa hat ein Grün
          gehorcht, das jetzt verwelkt und alles weiß.

 

                                                                                                                                                                             

Forum Langenargen 10.07.2019

 

Guten Tag zusammen,

ich fahre täglich mit dem Rad von Langenargen nach Kressbronn und benutze natürlich den vorgeschriebenen Radweg (in Kooperation mit den Fußgängern), also ursprünglich Gehweg entlang der Lindauer Straße. Leider ist er manchmal für zwei Personen sehr eng geschnitten. Des weiteren muss ich mir auch Beschimpfungen von Fußgängern anhören, weil das ein Gehweg sei. Ganz spannend wird es, wenn man Straßen, die vom See her in die Lindauerstr. münden, kreuzen muss. Autos nehmen keine Rücksicht, denn es fehlt komplett die Markierung auf der Straße. Dies wäre doch bestimmt ein guter Anlass,  dass sich die Gemeinde diesbezüglich Gedanken macht. Vor allem kurz vor der Hängebrücke weist ein neu markiertes Bodenschild auf das Radwegenetz hin.  Mit freundlichem Gruß  Bettina Weger 10.07.2019

Kommentar:                                                                                                                              

Wir haben schon vor 3 Jahren auf Grund des Leserbriefes eines älteren Herrn auf diesen unhaltbaren Zustand hingewiesen. Da er als Radfahrer ständig Auseinandersetzungen mit gleichberechtigten Fußgängern hatte, wich er mit ungutem Gefühl auf die Straße aus. Er stürzte jedoch zweimal, weil unerwartet meistens vor Gullis Vertiefungen im Asphalt auftraten.  Er wurde mit der Zeit auch sehr ängstlich, weil die Autos oft  sehr dicht an ihm vorbeifuhren. Das Minimum ,was man erwarten könnte , wäre eine eindeutige Markierung und zwar vor allem an den Einmündungen der vom See herkommenden Straßen. (Ganz Nebenbei: die Fußgängerbürgersteig von der  Metzgerei  bis zur Lindauer Str. ist abgesehen von der viel zu geringen Breite in einem desolaten Zustand). Statt am Mückle für einen kaum befahrenen Radweg fast eine Millionen Euro auszugeben, wäre das Geld besser für die Sanierung der Radwege  Innerorts aufgehoben.  Forum Langenargen   10.07.2019

 

Was für ein Zufall!

wir wussten schon lange dass die Pumpen im Schwimmbad Probleme machten. Heute erschien eine Meldung in der SZ  über einen Einbruch im Strandbad. Dabei sei ein Absperrhahn geöffnet worden und das Wasser habe ausgerechnet den Pumpenraum geflutet ! Dabei seien alle Pumpen geschädigt worden!  Die Polizei war vor Ort. Wir hoffen , dass eine DNA Probe am  Absperrhahn  durchgeführt wurde. Von Beschädigungen im Rahmen eines gewaltsamen Zutritts wurde nichts gemeldet. Von Jemandem , der es wissen muss, war zu erfahren, dass es gar nicht so einfach ist, den Absperrhahn bzw. das Ventil zu öffnen. Man brauche sogar dazu einen Spezialschlüssel ! Nun sind die Dauerkarteninhaber und EBC Besitzer wieder die Leidtragenden. Wir rechnen nicht damit , dass  die Becken innerhalb dieser Woche wieder benutzbar werden. Nun sollte man denken, dass das letzte Juwel, die Malerecke einen gewissen Ersatz bietet. Leider gefehlt. Sie wirkt an vielen Stellen wie verwüstet. Nach den Erfahrungen mit der Promenadenbucht anlässlich des Match Race ließe sich die Malerecke innerhalb von 4-5 Tagen restlos räumen.

Forum Langenargen 09.07.2019

Hierzu passt der aktuelle Leserbrief einer Langenargener Bürgerin

Liebes Forum,

gestern am Montag bin ich am frühen Nachmittag zum Schwimmen gegangen. Ich war die einzige Schwimmerin im Becken. Es war Polizei anwesend, 2 Beamte mit Kamera. Heute ca. 12.00 Uhr wollte ich einige Runden schwimmen, was allerdings nicht möglich war. Ich fragte den Schwimmmeister warum? Er sagte, er dürfte nicht darüber sprechen. Meine nächste Frage war, ob das Becken am Mittwoch wieder geöffnet sei.  Das konnte er mir nicht sagen.

I.K. Langenargen 09.07.2019

 

IN EIGENER SACHE                                  

Am 09.07. erhielt ich auf Grund mehrerer Beschwerden, die ich von einigen Bürgern gebündelt hatte, eine Stellungnahme der Landesbeauftragten für Datenschutz aus Stuttgart. Die Angelegenheit wird schon seit Mitte Februar dieses Jahres gezielt verschleppt.

Es ging um Anfragen an Herr Jost, Herrn Benz und Herrn Bitzer. Es wurde z.B. nach der Zahl der Buchungen bei den Privatvermietern im Jahre 2018 gefragt. Weiter wurde nach der Zahl der Museumsbesucher mit der EBC im Jahre 2017 gefragt, nachdem Herr Terwart sen. sich diesbezüglich hartnäckig geweigert hatte. Weiter warteten wir seit Monaten auf eine Kopie eines Schreibens der Gemeindeaufsicht, bei der die Gemeinde angeblich ermahnt worden wäre, bei best. Messebesuchern eine Kurtaxe zu erheben. Andere Gemeinden wussten davon nichts.

Herr Bitzer wurde nunmehr wegen der erheblichen Zeitverzögerungen angemahnt und aufgefordert, die immer noch offenen Fragen mit einer Frist von 10 Tagen zu beantworten. So etwas hat es noch nie gegeben!

Das Entscheidende an dem Brief war jedoch die eindeutige Feststellung, dass die Bürger im Gegensatz zu der bisher gehandhabten gesetzeswidrigen Regelung Protokolle und Verträge wie den Kooperationsvertrag, nicht nur einsehen sondern auch ablichten und kopieren dürfen.

Das wurde uns bisher strengstens untersagt und wir wurden wie Kleinkriminelle überwacht.

Dr. H. Walter

 

Offener Brief an Herrn Baur von der kommunalen Aufsicht des Landratsamtes  Friedrichshafen

Sehr geehrter Herr Baur,

hiermit legen wir Widerspruch gegen Ihre Stellungnahme vom 04.07 2019 zur Gemeinderatssitzung  am 05.06.2019 ein.

Es ist immer das Gleiche: Bürger beschweren sich bei der Gemeindeaufsicht über Vorkommnisse in der Gemeinde und bitten um eine Stellungnahme. Die kommunale Aufsicht erkundigt sich bei der Gemeinde und übernimmt oft einseitig deren Ansichten. Die Stellungnahme der Gemeinde ist also grundsätzlich die Grundlage für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit.  Hätten Sie den Kooperationsvertrag von 2016 eingesehen, so hätte sie gleich erkennen müssen, dass die Aussage der Gemeinde, es habe sich beim Folgevertrag inhaltlich praktisch nichts geändert, nicht der Wahrheit entspricht.  Die Verträge unterscheiden sich deutlich in mehreren Punkten, auf die wir später noch eingehen werde. Sollten Sie aber den Altvertrag jedoch doch zur Verfügung gehabt haben, dann haben Sie uns die Unterschiede verschwiegen.

Es ging bei der jetzigen Abstimmung zwar nur um die Weiterführung des Kooperationsvertrages von 2016, für die Entscheidung war aber unbedingt die Kenntnis des neuen Vertrages notwendig!  Wie kann man über die Verlängerung des Vertrags von 2016 abstimmen, wenn er gar nicht mehr existiert und durch einen neuen abweichenden Vertrag ersetzt wurde? ( siehe weiter unten)

Einige der Gemeinderäte waren im Vorfeld der Sitzung sehr erbost, dass sie die neuen Vertragsunterlagen erst wenige  Stunden zuvor erhalten hatten, sie ließen sich aber beruhigen, weil ihnen erklärt wurde, dass es bei der Abstimmung lediglich um eine Vertragsverlängerung ginge und nach Aussage der DBT die wesentlichen Inhalte identisch seien. Als Grund für die Eile wurde eine ablaufende Frist  angegeben. Das Forum Langenargen hatte monatelang, mehrfach vergeblich auf diese Frist hingewiesen Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wäre Frau Stegmann von der DBT natürlich bereit gewesen, die Frist zu verlängern, denn die DBT ist existenziell auf die Teilnahme Langenargens angewiesen.

Auf Seite 2 der Sitzungsvorlage (05.06.2019) steht, dass „Von Seiten der DBT bestätigt wird, dass die wesentlichen Inhalte des Kooperationsvertrages für das kommende Jahr identisch zu denen der Vorjahre bleiben“. Das sehen wir anders, denn der alte und neue Vertrag unterscheiden sich, wie schon erwähnt, deutlich voneinander.

Ihre Ausführungen im 4. Absatz kann man so auch nicht gelten lassen: Es gibt keine Solidargemeinschaft Echt Bodensee Card!  Es gibt ein Vertragsverhältnis (Werk- bzw. Dienstleistungsvertrag) zwischen der DBT und der Gemeinde Langenargen. Die Bedingungen des Vertrages sind frei verhandelbar (Vertragsfreiheit). Frau Stegmann, GF in der DBT, erklärte in der GR-Sitzung, dass die DBT der Gemeinde entgegenkommen könne und die Laufzeit des Vertrages auf ein (1) Jahr anpassen könne. (Leider wurde hiervon kein Gebrauch gemacht). Alleine dies dokumentiert schon, dass die der Rechts- und Kommunalaufsicht dargelegte Sichtweise der Gemeinde nicht korrekt ist oder unrichtig geschildert wurde.

 Sie schrieben einer Bürgerin: " die Kooperationsvereinbarung selbst enthält für alle an der EBC teilnehmende Gemeinden einheitliche und gleichlautende Teilnahmebedingungen. Für die Gemeinde besteht im Rahmen der Solidargemeinschaft EBC nicht die Möglichkeit, individuelle Teilnahmebedingungen für sich zu vereinbaren. Sie können letztendlich nur entscheiden, ob sie zu den gegebenen Konditionen weiter teilnehmen oder nicht. Für die Beratung und Beschlussfassung dieses Tagesordnungspunktes war daher aus Sicht der Gemeinde die vorgelegte Sitzungsvorlage ausreichend.“

Dass diese Behauptung nicht  stimmt und aus der Luft gegriffen, zeigt, dass wenige Stunden vor der Abstimmung hinter dem Rücken der Gemeinderäte erhebliche Veränderungen an der Kooperationsvereinbarung von 2016 vorgenommen wurden, sodass man genaugenommen sogar von einer neuen Vereinbarung sprechen muss.

 In Kenntnis des alten und neuen Vertrages kann festgestellt werden, dass, anders als in der Sitzungsvorlage dargestellt, wesentliche Vertragsinhalte des alten und neuen Vertrages nicht identisch sind.  Die Gemeinderäte sind diesbezüglich nicht richtig und vollständig informiert worden. Die Sitzungsvorlage war deshalb keinesfalls ausreichend.

Alter Vertrag, Präambel, letzter Absatz: „… ist im Wesentlichen beabsichtigt, Klimaqualität zu verbessern, …, und damit auch die Erträge aus dem Tourismus zu erhöhen.“ Diese Absicht, diese Zielsetzung fehlt im neuen Vertrag vollständig. Dennoch hat der die Ratssitzung leitende stellvertretende BM Zodel das Fehlen dieses bedeutenden Absatzes in dem neuen Vertragswerk nicht erwähnt.

 Alter Vertrag, Punkt 4. Freistellung durch den Leistungspartner fehlt in dem neuen Vertrag. Zumindest hätte in der Ratssitzung erläutert werden müssen, weshalb eine derartige Formulierung nicht notwendig ist.

 Vertragserfüllung: Der Preis (Solidarbeitrag) in Höhe von 25 Cent für die DBT beinhaltete die Bereitstellung sogenannter Schreib-Lesegeräte ohne weitere Kostenberechnung. Nachdem die elektronische Karte nicht eingeführt werden konnte und Schreib-Lesegeräte nicht eingesetzt werden konnten, veränderte sich die Kalkulationsgrundlage des DBT-Anteils in Höhe von 25 Cent, möglicherweise ein Grund zur Prüfung, ob Vertragserfüllung seitens der DBT geleistet wurde und ob ein Rückvergütungsanspruch der Gemeinde Langenargen bestünde.

 

Es gab noch weitere Auffälligkeiten:

 Mit § 1 (3) gibt die Gemeinde ihre Zuständigkeit für und Einflussnahme auf Werbe- oder Marketingmaßnahmen vollständig auf. Nach den textlichen Ausführungen liegen diese Aktivitäten nunmehr komplett bei der DBT und in deren alleinigem Ermessen. Im Vergleich zum alten Kooperationsvertrag fehlt nämlich nun der Zusatz "Soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist". Auch bei diesem Beispiel zeigt sich durchaus die von Ihnen bestrittene Flexibilität.

Das stellt einen komplett neuen Vertragsbestandteil dar! Es ergibt sich kein Hinweis, ob und wie diese neuen Leistungen der DBT bezahlt werden sollen. Sind sie ebenfalls abgegolten mit dem Solidarbeitrag in Höhe von € 1,00? Oder stellt die Gemeinde damit einen Blankoscheck aus? Welche Einsparungen können danach in der TI der Gemeinde umgesetzt werden?

  • Mit § 6 (1) wird eine Kündigungsregelung getroffen, die rechtlich zumindest bedenklich erscheint.

Die Vereinbarung gilt ab 05.06.2019 (also dem Tag der Abstimmung hierüber auf der Gemeinderatsitzung) und hat eine Laufzeit bis 31.12.2019. Sie verlängert sich (automatisch) um jeweils 2 Jahre (also zunächst bis 31.12.2021), sofern nicht mit einer Frist von 6 Monaten gekündigt wird. Erstmalig soll die Kündigung bis 30.06.2019 zum 31.12.2019 möglich sein.

Was soll diese unsinnige, nach Augenwischerei klingende Konstruktion? Wie hätte denn eine Beschlussfassung zur Kündigung zwischen dem 06. und 30.06.2019 realistisch erfolgen sollen? Es stellt sich die Frage, ob eine solche Konstruktion nicht schon, wie ein Fachmann glaubt, im Bereich der Sittenwidrigkeit läge.

 Ganz Wichtig:

·         Regelungen bezüglich Datenschutz und Haftungen sind im Gegensatz zum alten Vertrag nicht enthalten!

Angesichts dieser gravierenden Neuerungen sind wesentlichen Inhalte des aktuellen Kooperationsvertrages keinesfalls identisch zu dem Vorgängervertrag – wie es in der Beschlussvorlage der Verwaltung behauptet wird. Wir sind der Meinung, dass es sich um einen modifizierten neuen Vertrag handelt, dessen Inhalt von den Gemeinderäten/innen für eine fundierte Entscheidungsfindung rechtzeitig vorher zur Verfügung hätte gestellt werden müssen und der bei den Sitzungsvorlagen hätte vorliegen müssen.

 Wir werden dies, falls notwendig, juristisch abklären lassen.

 Forum Langenargen  09.07.2019

Kommentar
Es bleibt festzustellen, dass die seinerzeit handelnden GMR einen Versäumnisfehler begangen haben. Waren sie desinteressiert? Überfordert? Gleichgültig? Lustlos, sich mit dem BM anzulegen? Hatten sie etwa höhere Erkenntnisse? Oder was? Man wird sie leider nicht zur Rechenschaft ziehen können. Sie sind die Gewählten! Wer hat denn jetzt noch ein erfolgversprechendes Interesse, das Thema kritisch fortzuführen? Ein Widerruf der Entscheidung - wenn überhaupt machbar - könnte nur von charakterstarken, in der Sache überzeugten GMR, angestrebt werden. Die sehen wir nicht. Der Einwand, dass die in der Sache entscheidenden GMR die Unterlagen nicht oder nicht zeitig genug für ein fundiertes Votum erhalten haben, ist insofern hinfällig, als sie diesen Umstand ohne Widerspruch hingenommen haben und damit ein diesbezüglicher Mangel geheilt ist.

Hoffentlich haben wir künftig "besser" agierende Gemeinderäte!

 Forum Langenargen 25.07.2019


Menschen verrohen und das Internet fördert ganz offensichtlich den Trend

Hilfskräfte und Polizisten werden angegriffen, Gaffer stoppen an Unfallstellen und machen Handyfotos von sterbenden Menschen.
Massenschlägereien mit Kontrollverlust auf Sportplätzen, Massenvergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Es hat sich eine Kultur des
Niedermachens entwickelt. Im Internet wird verbal zugeschlagen: "Du bist der letzte Dreck, verrecke du alte Sau!".
Dort hat sich eine Verrohung der Sprache entwickelt. Man blamiert den anderen,
er wird bloßgestellt, gemobbt und aufs Übelste diffamiert. Auch finden sich immer öfter Sexismus, Rassismus und Altersdiskriminierung.
Unsere Welt ist insgesamt emotional erkaltet und gefühlsverarmt, denn es wimmelt von Narzissten und Egomanen. Wir erleben einen Wegfall
von Gefühl und Mitgefühl, immer öfter fehlt eine Kultur der Wertschätzung.
Der häufig völlig enthemmte Tonfall ist erschreckend. Sogar historische Kunstwerke werden mit Graffiti übersprayt, denn Vandalismus ist
angesagt. Rücksichtslos wird Plastikmüll zu Land und zu Wasser verstreut. Küken werden geschreddert, sowie Hühner und Schweine nicht
artgerecht gehalten.
Der Psychiater Hall behauptet aber, viele dieser Menschen blieben innerlich empfindliche, liebes- und lobesbedürftige Wesen,
wenn sie es auch nicht nach außen demonstrierten.
Doch da gibt es glücklicherweise auch immer noch die selbstlosen Helferinnen und Helfer als Helden im Alltag, die sich still, meist anonym,
für den Klima- und Umweltschutz und auch für geflüchtete Menschen einsetzen. Meist findet man sie im sozialen Bereich.

Aktuelle Meldung von heute: Frau in Mühlheim von 5 Teenagern vergewaltigt. Die Täter waren12 bis 14 Jahre alt!!
                                                 Und: Mann schlägt Rettungssanitäter mit Hammer auf den Schädel.

Forum Langenargen 07.07.2019

 

Was man alles während einer knappen halben Stunde erlebt

Ich musste zweimal hinschauen. Die Toilettentüren der Toilette hinter der kath. Kirche wurden mit einem blauen  Querstreifen versehen. Darauf  stand in weißen Lettern "Langenargen." Als wenn der Nutzer nicht wüsste, dass er sich in Langenargen befindet und keinesfalls eine Eriskirchener oder Kressbronner Toilette benutzt. Nicht weit davon markierte ein Hund mit erhobenem Hinterbein an der Wange einer Tropenholzbank sein Revier.

Dann eine große Überraschung: Im Hafenbecken gegenüber dem Hotel Engel entdecke ich eine Qualle mit einem Durchmesser von ca. 10 cm. Bisher waren nur Süßwasserquallen mit einem Durchmesser von 2-3 cm bekannt. Klimafolge ? Auf der Terrasse des Hotels Engel saßen auffallend viele Frühstücksgäste. Im Gegensatz dazu gab es nur ganz vereinzelte Gäste im dunklen Cafe Crematory. Man lief kurz an der Mole entlang und stellte fest, dass die neuen Schutzgitter abrupt an dem Gästebegrüßungsschild enden.  Die restlichen 100 m bis zur Schiffanlegestelle sind also weiterhin völlig ungeschützt. Nachdem ich durch die mitten auf den  Gehweg vor der TI verteilten Reklameständer und Liegestühle Slalom gelaufen war, musste ich erstaunt feststellen, dass nur eine Mitarbeiterin und ein Lehrlingskraft vor Ort waren.

Nachmittags musste eine Bekannte in die TI. Es war nur ein Mitarbeiter im Dienst. Entsprechend baute sich eine Warteschlange auf. Die TI hat sechs Angestellte und einen Lehrling. Wo bleiben die alle? Das Sprechstundenangebot ist bei anderen Seegemeinden deutlich umfangreicher. ZB Kressbronn: Beginn in der Woche schon um 8 Uhr, keine Mittagspause!

So vertreibt man Gäste!

H. Walter  06.07.2019

 

Klimawandel 

Am 04.07.019 war in der ARD 1. und 3.Programm jeweils ein m.E. unglaublicher Beitrag zum derzeitigen Klimawandel zu hören und auch zu sehen. Als wäre die höchst dramatische Situation nicht schon allgemein längst bekannt, weisen nun wissenschaftliche Studien nach, wie es um die Erderwärmung bestellt ist. Schlimmer noch, das beschriebene Szenario ist Fakt und verträgt keinen Aufschub mehr. Wir sehen es beim Abschmelzen der Eismassen an den Polen und vor allem im Himalaya. Das heißt: das ganze Thema CO2 auch mit Besteuerung kann sofort relativ  ad absurdum geführt und damit als fast untauglich vergessen werden!

Der Bericht in der SZ. V. 05.07.019 beschreibt den momentanen Zustand und die erforderlichen Maßnahmen, nämlich das eine Reduzierung der Erderwärmung auf 1,5 Grad erreichbar wäre, wenn die klimaschädlichen  Treibhausgasemissionen begrenzt würden. Viel wichtiger wäre aber die Aufforstung/ Neubepflanzung von 1Milliarde Hektar neues Land und nicht die natürlich  total unverantwortliche Abholzung der Regenwälder. Ist diese Erkenntnis der Forscher wirklich neu wenn man weiß, das Bäume und Pflanzen seit eh und je der die größten Sauer-Stoffspender sind? Ist das auch in Langenargen ausreichend bekannt?

Wenn die Erde derzeit noch von 2.8 Milliarden Hektar Wald bedeckt ist, könnte durch die Neubepflanzung von 900 Millionen Hektar der Klima-Wandel und CO2 Haushalt positiv geregelt werden. Alle gegenteiligen von uns, zumindest in Deutschland praktizierten  Anwendungen wie; unnötige Baum- und Pflanzenrodungen, Flächenversiegelungen durch Pflaster, Steine, und Bitumen und auch Plastik-Rollrasen müssten ab sofort unterlassen/untersagt werden.

Die neuestens wissenschaftlichen Untersuchungen weisen nach, das künstlicher Rollrasen (im Gegensatz zu biologisch-natürlichen Rollrasen) in starkem Maße MICROPLASTIK Moleküle freisetzt, die durch die Atemluft vom menschlichen Körper aufgenommen und so zu Gesundheits-Schäden führen.

Auch an das Artensterben muss noch erinnert werden, das ebenfalls ein ganz wichtiger Indikator im globalen Naturkreislauf ist. Fazit: nur wenn wir alle sofort die Gesetze der Natur achten und damit einem Beitrag zum natürlichen Klimawandel leisten, kann es uns noch gelingen das sonst leider unabwendbare Chaos abzuwenden.

Bei der allgemeinen Beachtung der genannten Kriterien würde sich die jetzt angedachte CO2 Steuer erübrigen und für uns alle einen entscheidenden Mehrwehrt bringen. Bitte machen Sie jeder an seiner Stelle mit, die NATUR u. UMWELT zu retten!  Ich empfehle nochmals den Bericht;

„BÄUME GEGEN DEN KLIMAWANDEL“ SZ. 05.07.2019, Seite 9   

Mfg ROLÖLA 06.07.2019

In Ergänzung

Aus dem Netz gefischt:

Die effizienteste Maßnahme zur Klimarettung bietet nach einer Studie aber die Natur. Darin kommen Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich zu dem Schluss, dass Bäume pflanzen das Potenzial  hat, zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen. Und was machen Herr Krafft und Verantwortliche?

https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/studie-der-eth-zuerich-das-ist-die-wirksamste-waffe-gegen-den-klimawandel/24527970.html

Forum Langenargen 11.07.2019


Das nicht endende Informationsdefizit im Rathaus

Bei der letzten Gemeinderatssitzung fehlten wichtige Sitzungsunterlagen für die Bürger. Einige Bürger vermuten, dass das
Absicht war. Die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung werden die Bürger erst 3 Tage vorher erfahren.
Im Gegensatz zu anderen Gemeinden werden wir für das amtliche Blatt zur Kasse gebeten, und dafür mit bunten Bildchen
abgespeist. Richtigstellungen und Leserbriefe werden verweigert.
Sowohl an Herrn Benz als auch an die Leiterin der TI wurde vor einer Woche die Frage gestellt, wieviel Gäste 2018 bei den
Privatvermietern gebucht haben. Es kam keine Antwort. Nachdem die Nachfolgerin von Herrn Jost nochmals erinnert wurde,
gab sie an, dass sie das Anliegen an die Finanzverwaltung weitergereicht habe! Die Antwort wäre nur eine einzige Zahl
gewesen! Ein kurzes Telefonat hätte gereicht, doch sind die Mitarbeiter der Verwaltung hier ganz offensichtlich überfordert.

Forum Langenargen   05.07.2019, ergänzt am 07.07.2019


Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.
E. Kästner

Die Spannung steigt. Sicherlich gibt es im Rathaus und beim Landratsamt FN in diesen Tagen hektisches Treiben.
Dank zweier, nach Meinung von Fachleuten, nicht rechtskonformer Abstimmungen, ist die Entscheidung zur Verlängerung des
Kooperationsvertrages mit der DBT möglicherweise ungültig. Es wurde laut Vertrag ohne Not und Diskussion weiterhin der DBT
zugestanden, dass sie sämtliche Rechte des Marketings und der Werbung für den Ort erhält und die Kommune keine
vertraglichen Ansprüche mehr hat (§1 Absatz 3)
.
Forum Langenargen 04.07.2019

 

Am seidenen Faden

Das rotierende Personalkarussell im Strandbad verhindert dem Personal evtl. Kenntnisse vor Ort, die nur durch ständige Präsenz vor Ort entstehen. Erfahrungswissen und  genaue Ortskenntnis. (Besonderheiten, Gefahrenpotential). Das bis Ende 2018 jahrzehntelang gut bewährte Personal im Strandbad wird sehr vermisst. Im dörflichen Strandbad kannte man sich; die dadurch vertraute Beziehung ist nun ebenso "gerodet". Auch an der Kasse war ein sehr freundlicher und aufmerksamer Herr, er kannte seine Kunden. Hatte jemand mal seine Dauerkarte vergessen, kein Problem, denn er war auch mit Dauerkarte dem stets gleichen Kassenpersonal bekannt. Leider ist eben dieser hervorragende Mitarbeiter nun auch nicht mehr im Strandbad beschäftigt. Die schwindende Bereitschaft für Haftung und Verantwortung durch den BM spiegelt sich auch im Betreiberwechsel des Strandbads. Es scheint nicht so auszusehen, dass Achim Krafft weiter die "Fäden in der Hand" hält. Oder nur fadenscheinig? Den Mitgliedern des DLRG ein Lob! Die Aufsicht am Badesteg war aufmerksam, umsichtig und freundlich. Danke und weiter so! 

E.H. 03.07.2019

 

Vorschlag für die Vorladung des Gemeinderates beim Stockacher Narrengericht  (siehe unter Tourismus)

Forum Langenargen 03.07.2019

 

In memoriam George Orwell
Eine Umfrage des renommierten Instituts für Demoskopie in Allensbach hat ergeben, dass eine Mehrheit der Deutschen der Auffassung ist, sich nicht frei in der Öffentlichkeit äußern zu können. Es wurden 1300 Menschen befragt. Fast zwei Drittel der Befragten äußerten das Gefühl, man müsse im öffentlichen Raum sehr aufpassen, was man sagt.   Die große Mehrheit duckt sich einfach weg.
Nur 58 % glauben, sie könnten sich unter Freunden frei äußern! Ist das nicht erschreckend?
Wir wünschen uns eine entsprechende Studie der Allensbacher Demoskopen in unserer Gemeinde.
Viele Bürger meinen, dass das Ergebnis bei uns noch dramatischer ausfallen würde.

Forum Langenargen 02.07.2019

 

Sehr geehrtes Forum,

ich bin Neubürgerin und konnte es fast nicht glauben, was sie vor allem über die sündhaft teuren Toiletten schrieben. Ich startete heute einen Rundgang. Als erstes fiel mir links am Eingang zum Noliplatz ein großer Stromkasten mit geöffneter Tür auf. Auf ihm und neben ihm fanden sich mehrere Bierflaschen. Als ich die Damentoilette betrat fand sich überall nasses schmieriges Toilettenpapier verstreut denn es war keine Entsorgungsmöglichkeit vorhanden. Für Hunde kann man fast an jeder Ecke Hundbeutel beziehen und sie anschließend entsorgen. Alle anderen Toiletten boten ein ähnliches Bild. Zusätzlich fanden sich auf der Männertoilette am Kinderspielplatz drei große benutzte ekelerregende Kaugummis.
Ich wünschte mir, der Bürgermeister würde mit den Gemeinderäten auch mal eine Toilettenrunde drehen.

H. M., 01.07.2019

 

Kritischer Leserbrief
DIE SEEVITAL-CHEFS WOLLEN MIT GESCHMACK ÜBERZEUGEN
– SZ vom 29.06.2019
Da sage ich: SIE ÜBERZEUGEN NUR MIT GESCHMACKSVERIRRUNG !

Den Herren Bosch und Ritter ist es bestens gelungen, das Haus ins Gespräch zu bringen, aber nur im negativen Sinne! Aus dem ganzen Beitrag geht doch eindeutig hervor, dass nur das reine Profitstreben und die Gewinnmaximierung zählt und sonst rein gar nichts.

Der Vorwurf der Kritiker ist mehr als berechtigt, zumal die Aussage des Herrn Bosch „Die Anlage würde nur mit schwarzen Markisen funktionieren“ nicht den Tatsachen entspricht. Als jahrzehntelanger Berater von Bauämtern, Planern, Architekten und Bauherren in Sachen außen – und innenliegenden Sonnenschutzanlagen, schwer entflammbar, im gewerblichen Alt- und Neubau kann ich Ihnen entgegnen: Es ist sehr wohl möglich bei der Vielfalt der heutigen technischen Gestaltungsmöglichkeiten - Licht, Helligkeit sowie die klimatischen Verhältnisse und Brandschutzbestimmungen in Einklang zu bringen.

Herr Bosch, Ihnen sollten nicht nur die Gäste, sondern auch die Bürger und das Erscheinungsbild von LA mit Uferpromenade (ganz besonders für Ihr Haus) am Herzen liegen. Dass bei schlechtem Wetter, bei dem die Beschattung geschlossen ist auch Schiffe mit vielen Gästen in LA ankommen, lässt Herr Bosch vollkommen außer Acht. Diese Gäste müssen als Erstes einen denkbar schlechten Eindruck bekommen, wenn für sie diese makabre Promenadenverschandlung in LA sichtbar wird.
Wenn der Eigentümer bedauert, dass viele Langenargener Berührungsängste in Bezug auf Neuerungen hätten, muss man Ihm hier klar widersprechen und entgegenhalten, dass sich die Bürger von LA inzwischen über die leider stark zunehmenden ORTVERSCHANDLUNGEN und damit das Erscheinungsbild von LA. wehren müssen. (Toilettenhäuschen). Mit der Zeit gehen heißt aber immer:
Alte gewachsene Strukturen mit Neuen so in Einklang zu bringen, dass sich ein Gesamtbild wiederspiegelt indem der Ortscharakter vorrangig erhalten bleibt, was auch für eine erfolgreiche Tourismus-Branche unabdingbar ist.
Gerade Herr Ritter, der aus dem schönen Österreich kommt und gerne nach den Sternen greift, müsste doch auch die schöne Bodenseelandschaft im Blick haben. Ein 5-Sterne Restaurant in einem verschandelten Umfeld lässt sich nur äußerst schwer verwirklichen!
Auch Herr Bosch wird es schwerfallen, unter den gegebenen Umständen die Bürger von LA für sich zu gewinnen. Egoismus und Gewinnsucht sind keine guten Startbedingungen!
Abschließend ist aber darauf hinzuweisen, dass allen Beteiligten die Bebauungsgenehmigung nur nach dem Gemeinderatsbeschluss vom Juni 2016, der eine offene Terrasse mit Bestuhlung auswies, bekannt war.
Alle gegenteiligen Ausreden und Beschuldigungen von BM Krafft und Herrn Metzler sind total unglaubwürdig und wieder einmal der beste Beweis dafür, wie es um die Ortsverwaltung in LA bestellt ist.
gez. Rlla, LA  01.07.2019

 

In Langenargen sind 2 Gästeumfragen zur Akzeptanz der EBC-Karte im Umlauf
Eine von der DBT, eine von den Vermietern selbst.
Eine Gästebefragung bringt endlich Zahlen und Gewissheiten.
So wird jedoch jedoch der Gast bei DBT-Umfrage gebeten, den Zettel persönlich bei der TI abzugeben oder per Post an die DBT zu versenden. Wer wird dies schon machen? Am Ende seines Urlaubs wird doch keiner mehr bei der TI vorbeischauen, bzw Porto verschwenden, um sich positiv über die Karte zu äußern. Wahrscheinlich macht man sich nur die Mühe, wenn man unzufrieden ist.
Manche fragen sich, ob es sich vielleicht nur um eine Alibiumfrage handelt. Vielleicht ist das Ergebnis so, dass nur 1% der Gäste sich geäußert haben, ergo müssen 99% zufrieden gewesen sein.
So hört man von Seiten der Vermieter, dass sie mal wieder nicht gefragt wurden, wie das Procedere sein könnte. Sie wurden auch nicht gefragt, ob sie den Kooperationsvertrag verlängern würden.
Letztendlich müssen sie aber die ganze Erfassung der Gäste übernehmen, die Kurtaxe einsammeln, Gewerbesteuern, Bettengeld und die DBT finanzieren, während diese munter und großzügig ALLE anderen NICHT- Pilotgemeinden bewirbt. Auf der Echt Bodensee Seite der DBT werden ausschließlich Hotels und Gästehäuser, die HRS-Kunden sind, beworben, auch wenn diese gar keine Karten ausgeben, weil sie keinen Vertrag mit der DBT haben. Vermieter, die die DBT zwangsfinanzieren, aber nicht bei HRS sind, werden nirgends dargestellt oder beworben. Diese Vermieter, die nie gefragt wurden, sollen nun auch noch zwangsbeschäftigt werden. Sie sollen jetzt Gästeumfragen ausdrucken und ausfüllen lassen (dazu noch Erklärungen abgeben) und werden jetzt noch für die Marktforschung der DBT eingespannt?
Kein Vermieter steht bei der Gemeinde und schon gar nicht bei der DBT in einem Angestelltenverhältnis!! Es besteht weder für die Erstellung, noch für die Ausgabe oder sonstiges eine Rechtsgrundlage
.
H. S. Vermieter, Langenargen, 30.06.2019

 

Die "Apokalypse" des Herrn Bosch (nicht Hironymus)
Das Interview in der SZ zur Rechtfertigung von Herrn Bosch, dem Besitzer des Hotels Seevital, war völlig unnötig, denn es war schon alles gesagt. Typischerweise wurde erneut von der SZ ein Foto veröffentlicht, welches die verschattete Terrasse von der freundlichsten Seite zeigt.
Anbei die bittere Wahrheit: Das helle Bild zeigt den Entwurf, wie er 2016 den Gemeinderäten zur Abstimmung vorgelegt worden war (Computeranimation). Das Bild zeigt übrigens noch beide Bäume, die in einer Nacht- und Nebelaktion gefällt wurden.
Zweifellos war der Entwurf ansprechend und wurde deshalb einstimmig abgesegnet. Die Räte wurden aber hereingelegt, wie das schwarze Bild von 2019 deutlich zeigt.
Es gibt nicht die Spur einer Ähnlichkeit. Die häufigste Bezeichnung dafür ist "Café Crematory"
.
Die Bauordnung fordert auch eine Anpassung an die nähere Umgebung, z.B. an das alte Zollhaus. Hier wurde gröblichst dagegen verstoßen. Der Bürgermeister wäscht seine Hände in Unschuld, dabei hätte er durch eine Veränderungssperre dem Treiben ein schnelles Ende bereiten können. Wir wollen nochmals daran erinnern, dass ursprünglich direkt an der Promenade sogar ein Schwimmbad gebaut werden sollte. Jemand der absolut kein Gefühl für das historische Panorama des Orts hat, soll sich nicht wundern, wenn die Langenargener seine Gastronomie zukünftig meiden werden. Seinen erstrebten Stern kann er leichter haben, wenn er bei völlig geschlossener Terrasse einen Sternenhimmel auf die Decke und die Seitenwände projiziert.

Forum Langenargen   30.06.2019

 Von einem  Langenargener Bürger wurde dieser architektonischer Missgriff für den Negativpreis  "Saure Zitrone" angemeldet.
 Dieser Preis würde in einer  Feierstunde medienwirksam Herrn Bosch und dem Leiter des Bauordnungsamtes Herr Metzler übereicht.
Forum Langenargen   02.07.2019


Wichtig     25.06.2019

Die Anfrage des Forummitglieds Rolf Motz bei Herrn Baur von der kommunalen Aufsicht am Landratsamt wurde mit vielen Ungereimtheiten und sehr unbefriedigend beantwortet. Es wurde deshalb das Regierungspräsidium Tübingen eingeschaltet. Dabei ergab sich noch ein weiterer, ganz neuer Aspekt: Die Abstimmung war, wie vor zwei Jahren, ungültig, weil zwei Gemeinderäte/innen befangen waren und trotzdem abgestimmt haben.

Anbei der Mailverkehr
Offene Fragen zur Beurteilung der Gemeinderatssitzung in Langenargen am 05.06.2019; Wir bitten Sie um Ihre Stellungnahme

Meine ursprünglich an Herrn Baur vom Landratsamt Bodenseekreis am 06.06.2019 gestellte Fragen:

Betreff: Gemeinderatssitzung in Langenargen gestern am 05.06.2019

Sehr geehrter Herr Baur,

nach der gestrigen Gemeinderatssitzung in Langenargen interessiert mich, wie die Rechtslage in der Übergangszeit zwischen neuem und altem Gemeinderat aussieht.
In LA sind gestern weit in die Zukunft reichende Beschlüsse gefasst worden, obwohl § 30,2 GEMO eben das so nicht hergibt. Ich weiß, dass FN z.B. die Beschlussrunden des alten GR noch vor der Kommunalwahl im Mai abgeschlossen hatte. Dies wurde bereits im April festgelegt. Die Gemeinderäte wurden dort durch OB Brand über die neuen Sitzungstermine informiert, um eben die durch § 30,3 geänderte Rechtslage zu berücksichtigen. Die Meinung des Regierungspräsidiums Tübingen wurde dort entsprechend zitiert:
„Beschlüsse können getroffen werden, wenn ein Zuwarten zu wirtschaftlichen und finanziellen Nachteilen führen kann".
In Langenargen wurde zu den Themen, wie die Weiterführung der EBC, die Verkehrsführung und die Kindergartengebühren, mit Nachdruck durch den alten Gemeinderat mit inzwischen auch abgewählten Gemeinderäten abgestimmt. Ein Vorschlag der Gemeinderäte, die für die Zukunft mit hoher Stimmenzahl gewählt wurden, die Abstimmung in der Sitzung an den neuen Gemeinderat zu übergeben, wurde vom BM vehement abgelehnt.
Es kommt hinzu, dass bei dem Thema EBC den Gemeinderäten erst am Spätnachmittag des Vortages ein geänderter Kooperationsvertrag der DBT mit der Gemeinde. Die Unterlagen konnten in der Kürze der Zeit überhaupt nicht mehr gelesen werden. Der Text der Vorlage widersprach in Teilen den Inhalten des Kooperationsvertrages. Nach § 12 Abs. 2, GemO LA,  der Geschäftsordnung müssen die Unterlagen etwa 7 Tage vor der Sitzung zugestellt worden sein.
Unseres Erachtens hätte nicht abgestimmt werden dürfen, weil ein Verstoß gegen die Geschäftsordnung vorlag.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Motz

Die Antwort von Herrn Baur und meine Erwiderung:

Ihre gestrige Antwort auf meine Anfrage vom 06.06.2019
Sehr geehrter Herr Baur,
zunächst vielen Dank für Ihre Antwort. Dazu habe ich aber noch einige entscheidende Fragen. Ich zitiere Ihre Antwort:

„Wie ich Ihnen per E-Mail vom 07.06.2019 mitgeteilt habe, habe ich mich hinsichtlich Ihrer Anfrage mit der Gemeinde Langenargen in Verbindung gesetzt und von dort eine Stellungnahme erbeten. Diese liegt mir zwischenzeitlich vor, so dass ich Ihnen nun die gewünschte Rückmeldung geben kann. Nach § 30 Abs. 2 letzter Satz GemO bleiben wesentliche Entscheidungen, die bis zum Zusammentreten des neu gebildeten Gemeinderates aufgeschoben werden können, dem neu gebildeten Gemeinderat vorbehalten. Als wesentlich ist eine Entscheidung zu verstehen, die für die Gemeinde finanziell oder sachlich von größerer Bedeutung ist. Zudem muss es ohne Nachteile für die Gemeinde möglich sein, diese wesentliche Entscheidung so lange aufzuschieben, bis sich der neue Gemeinderat konstituiert hat.“

Das passt exakt zu der Entscheidung bezüglich der Erhöhung der Kindergartengebühren! Diese Sitzung hätte eindeutig verschoben werden können.

„In Ihrem Schreiben per E-Mail vom 06.06.2019 haben Sie verschiedene Themen benannt, die in der Gemeinderatssitzung vom 05.06.2019 behandelt wurden. U.a. die Entscheidung über die Weiterführung der EBC, Verkehrsangelegenheiten sowie die Kindergartengebühren. Wie seitens der Gemeindeverwaltung Langenargen hierzu berichtet wurde, besteht der Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde und der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) bereits seit dem Jahre 2016. Sofern der Vertrag nicht hätte weitergeführt werden sollen, hätte er bis zum 30.06.2019 gekündigt werden müssen. Ein Aufschieben dieser Entscheidung bis zum Zusammentreten des neu gebildeten Gemeinderates war aus Sicht der Gemeindeverwaltung daher gerade nicht möglich, da die konstituierende Sitzung des neu gebildeten Gemeinderates erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird.“

Die Frist läuft am 30.06 19 ab, es waren also noch mehr als 3 Wochen Zeit! (Davon abgesehen war der Gemeinde der Termin schon seit Monaten bekannt).
Folgende Sätze fehlen eigenartigerweise in Ihrer Antwort:

„Zum Zeitpunkt der Gemeinderatssitzung, waren den Gemeinderäten von der Gemeindeverwaltung Langenargen die bezüglich des Kooperationsvertrages erforderlichen Sitzungsunterlagen ordnungsgemäß und rechtzeitig zugesandt worden. Lediglich als zusätzliche Informationen wurde allen Gemeinderäten eine aktualisierte Version der Kooperationsvereinbarung am späten Nachmittag des Vortags der Sitzung übersandt. Die Gemeinde erhielt von der DBT diese Version allerdings auch erst am 03.06, so dass angeblich eine frühere Übersendung nicht möglich war. Gegenstand der Entscheidung war jedoch nicht die besagte Kooperationsvereinbarung, sondern die Frage, ob die Gemeinde die Zusammenarbeit mit der DBT zum 30.06. 2019 aufkündigt oder nicht. Der Weiterführung der Kooperation wurde vom Gemeinderat nach Information der Gemeindeverwaltung dann einstimmig zugestimmt.“

Explizit welche Sitzungsunterlagen, bezüglich des Kooperationsvertrags mit der DBT, wurden schon vorher "ordnungsgemäß und rechtzeitig" zu genau welchem Datum an die Gemeinderäte verschickt?  Meines Wissens kannten die Gemeinderäte (außer Herrn Zodel als stellvertretender Bürgermeister) bis zu diesem Zeitpunkt den Inhalt des Kooperationsvertrages überhaupt nicht. Verweisen Sie uns mit dieser Frage bitte nicht an die Gemeinde. Anfragen werden dort nämlich oft erst nach Wochen beantwortet. Die erst am Vorabend bei den Gemeinderäten eingetroffenen entscheidenden, mehrseitigen Unterlagen waren mit ihren Aussagen maßgebend für die Entscheidung, ob der Vertrag verlängert werden soll. So wurde z.B. festgelegt, dass die Gemeinde auf alle Werbe- und Marketingmassnahmen zugunsten der DBT verzichtet. Es war für die Entscheidungsträger völlig unmöglich, das komplizierte Vertragswerk in den wenigen verbleibenden Stunden zu studieren. Hier liegt eindeutig ein Verstoß gegen den § 32 GmO vor. Sie schrieben, dass die Fortführung des Kooperationsvertrages der Gemeinde mit der DBT einstimmig beschlossen wurde. Sicherlich erinnern Sie sich noch, dass vor über zwei Jahren der Beschluss zur Annahme des Kooperationsvertrages und zur Teilnahme an der EBC ebenfalls einstimmig fiel. Es stellte sich danach heraus, dass der BM und zwei Gemeinderäte befangen waren und die Abstimmung somit ungültig war. Diesmal hielt sich der BM zwar zurück, die beiden befangenen Gemeinderäte nahmen jedoch rechtswidrig an der Abstimmung teil! Damit war die Abstimmung erneut rechtwidrig.
Wir fordern Sie unverzüglich dazu auf, die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten, ansonsten werden mehrere Bürger eine Klage einreichen.

„Ein Verstoß gegen die Vorschriften des § 30 Abs. 2 letzter Satz bzw. § 34 Abs. 1 GemO ist insofern nicht erkennbar. Auf der Tagesordnung standen unter TOP 5 und TOP 6 ein verkehrliches und ein bauplanerisches Thema. In beiden Fällen ging es darum, Planungs- und Entscheidungsgrundlagen für das neue Gremium auf den Weg zu bringen. Die tatsächlichen Entscheidungen darüber wird zu einem späteren Zeitpunkt der neu gebildete Gemeinderat treffen.
Zur Erhöhung der Kindergartengebühren um 3 % teilt die Gemeindeverwaltung mit, dass der Gemeinderat bereits 2017 eine jährliche Erhöhung der Kindergartengebühren um 3 % beschlossen hat und diese Entscheidung insofern – wie im Übrigen auch die Fortschreibung des Kindergartenbedarfsplanes – keine wesentliche Entscheidung im Sinne des § 30 Abs. 2 letzter Satz GemO darstellt. Dieser Meinung kann unsererseits beigepflichtet werden.
Zusammenfassend betrachtet ergibt sich für uns kein Anlass für ein aufsichtsrechtliches Einschreiten gegenüber der Gemeinde Langenargen.“

Der Verstoß gegen § 12 Abs. 2,GemO. LA, sowie die rechtswidrige Abstimmung trotz Befangenheit §8 Abs.1, GemO. LA, waren eindeutig nicht rechtskonform. Hinzu kommt, dass man die Erhöhung der Kindergartengebühren ohne weiteres auch dem neuen Gemeinderat hätte überlassen können.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Motz    25.06.2019

 Kommentar:
Entgegen den Vorschriften erhielten die Gemeindräte die für die Abstimmung maßgeblichen Unterlagen erst am Vorabend der Abstimmung  (Verstoß gegen § 12 Abs.2, GemO. LA). Die nachgereichten Unterlagen fehlten aber bei den ausgelegten Sitzungsunterlagen für die Bürger. So war es bei der Bürgersprechstunde den Bürgern verwehrt, dazu kritsche  Fragen zu stellen. Sicherlich waren darunter auch Bürger, die über den Kooperationsvertrag entschieden besser informiert sind, als die Gemeinderäte.

Forum Langenargen  28.06.2019

Offensichtlich glauben die Gemeinderäte, sie seien schlauer als der Bund der Steuerzahler, der zum Thema ausführlich Stellung genommen hat (siehe unter "Tourismus").


Satire

Familienfreundlich - Kinderfreundlich - Wasser marsch!

Der Abenteuerspielplatz ist immer gut besucht. Ob skaten, Volleyball, Tischtennis oder Fußball

und bietet genügend Möglichkeiten ins Schwitzen zu kommen.
Das kommt bei den jetzigen Temperaturen (30°C) besonders häufig vor. Zum Glück gibt
es am Abenteuerspielplatz einen
Trinkwasserbrunnen. Doch halt -  dieser funktioniert nicht !!!
Den Stopfen gegen einen Wasserhahn auszutauschen müsste auch ohne Gutachten möglich sein.
....Dehydrierungsgefahr auch für Kinder ! ...
Die Frostperiode ist vorüber....wurde bestimmt nur vergessen.

Kommentar : Das erinnert uns an die Situation vor einigen Jahren , als nur noch der Rathausbrunnen funktionierte.

PS.: Hunde, auch nicht-Gast-Hunde, ohne EBC, dürfen sogar den Wassernapf am Hotel Löwen nutzen!

Forum Langenargen 25.06.2019

 

Bilder zwischen DRLG und Schwedi
Die Gemeinde hat immer noch nicht begriffen, dass es für die Einheimischen und Gäste wichtiger ist,
saubere Strände zu haben, als unansehnliche Bänke.

Forum Langenargen 25.06.2019


Ach, was haben sie gemacht aus dem schönen, alten, urig-wilden Garten um die Villa Wahl !!!
Fast alles zugepflastert!! Musste das sein? Wie schön wäre es gewesen, wären mehr Büsche und Grün geblieben!
Ich finde die neue Anlage einfach nur scheußlich! Ich werde mich wohl nicht in diesen sterilen „Rest-Garten“ setzen.
Meines Erachtens hätte der barrierefreie Zugang auch freundlicher und billiger gestaltet werden können.
Das dadurch eingesparte Geld hätte für ein weiteres Toilettenhäusle in den Uferanlagen verwendet werden können!!!
Nichts für ungut, aber das musste einfach raus.

Gerda Schröder 25.06.2019

Wann endlich wird der  "König der Pflasterer" mit einer Stein-Büste geehrt?

Forum Langenargen  25.06.2019

60% der Kinder können NICHT sicher schwimmen! (DLRG / Forsa Umfrage)
FRANKFURT/MAIN : FREIER EINTRITT FÜR ALLE KINDER BIS EINSCHL. 14 JAHRE !
Das Angebot schliesst 14 Bäder ein. DIe Stadt Frankfurt betreibt die Bäder verantwortlich in Eigenregie.
Freier Eintritt fördert sichere Schwimmfähigkeit der Kinder.
(Nicht nur Kinder von Touristen sondern auch von Einheimischen!)

https://www.frankfurter-baeder.de/blog/freier-eintritt-fuer-kinder-bis-einschliesslich-14-jahre/
https://www.dlrg.de/presse/pm-forsa-umfrage-2017.html
https://www.dlrg.de/fileadmin/user_upload/DLRG.de/Ak-Layout2013/Presse/forsa-Umfrage2017.pdf
Forum Langenargen, 23.06.2019

 

 
Hinweis:
Bei der Luxustoilette am Kinderspielplatz war die Damen-, Kinder- und Behindertentoilette von Anfang an nicht benutzbar.
Seit über einer Woche ist nun auch die Herrentoilette gesperrt. 
Jeder Tag kostet Geld ohne Gegenleistung.
Das wäre bei der "Netten Toilette" nicht passiert.
Forum Langenargen, 23.06.2019

Meldung: Beide Toiletten sind seit 26.Juni 2019 wieder zugäglich.

 
Stellenangebot
 
Am diesem Wochenende läuft die Luxusstellenausschreibung für den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Hern Jost ab.
Böse Zungen sagen, sie sei deshalb so hochkarätig formuliert worden, damit sich keine Bewerber finden.
Bei einem Defizit von fast einer Millonen Euro gäbe das eine gute Einsparmöglichkeit .

Forum Langenargen, 22.06.2019


Wichtige Meldung: Wiederholte EBC-Kritik beim Bund der Steuerzahler (siehe Tourismus)
Die Eigentümer von Zweitwohnungen verdanken es maßgeblich auch dem Bund der Steuerzahler, dass sie laut Urteil des Bundesverfassungsgerichtes seit Juli 2018 von den Rundfunkgebühren befreit wurden. Der Bund der Steuerzahler hatte schon mehrfach spektakuläre juristische Erfolge zu verzeichnen und ist mit seinem Schwarzbuch vor allem für die Aufdeckung von erheblichen Steuerverschwendungen bekannt geworden. Er hat auch ohne unser Zutun innerhalb eines Jahres bereits zweimal die DBT / EBC erheblich kritisiert und in Frage gestellt (Fass ohne Boden!).
Unsere Gemeinderäte haben das offensichtlich verdrängt, oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen, sonst hätten sie nicht in einer rechtswidrigen Blitzaktion der Vertragsverlängerung zugestimmt. Wie wir von Insidern unseres Netzwerkes erfuhren, wurde die Gemeinde kürzlich auch wegen der Luxustoiletten angeschrieben. Es ist gut möglich, dass in Kürze ganz Deutschland erfährt, was die Gemeinde mit unseren Steuergeldern anstellt.
Da der Herausgeber auch kostenlose steuerlich Beratungen anbietet, lohnt es sich, Mitglied zu werden (Monatliche Kosten etwas über 8 Euro).
Das aktuelle Schwarzbuch können Sie kostenlos anfordern.

Forum Langenargen  20.06.2019


Bodensee-Ticket: Grenzenlose Fortbewegung

Da kann die EBC nicht ansatzweise mithalten !!

Einmal gekauft erspart es alle Tarifsorgen: Denn das Bodensee Ticket gilt über Grenzen hinweg, egal ob in der Schweiz, Österreich oder Deutschland. Es kann für einen oder drei Tage gelöst werden und ermöglicht ein echtes Interrail-Feeling. Urlaubsgäste können spontan aussteigen und frei entscheiden, wo es ihnen gefällt. Ausflugsziele lassen sich lässig kombinieren, ideal zum Entdecken der Dreiländerregion.
Auch Einheimische fahren damit günstig, wer mag, in der Kleingruppe. Radelfreunde können wiederum ein Fahrrad-Kombi-Ticket kaufen, um sportliche Touren mit bequemer Weiter- oder Rückreise zu verbinden.
Der Clou des Bodensee Tickets: Es gilt nicht nur für Bahn und Bus, vor allem auch für zwei Fährverbindungen quer über den See.
https://www.bodensee-ticket.com/preise/
https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/regionale-tickets/bawue/euregiokarte_bodensee.shtml
Forum Langenargen 20.06.2019


Ein Kommentar von Ruby Tuesday
Wenn der Landrat selber schreibt. Wer braucht da noch Journalisten?
https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/429/ich-muss-keine-abbitte-leisten-5999.html#comment23077

19.06.2019


Das Correctiv -Problem
Wir wurden gefragt, warum wir nicht Mitglied beim "Correctiv" seien.
Wir sind uns selbstverständlich der Verdienste und der Bedeutung von Correctiv bewusst, stießen aber gelegentlich auf Ungereimtheiten (siehe die Rubrik Kritik in Wikipedia). Zusätzlich stören uns auch die absolute Monopolstellung und die enge Zusammenarbeit mit Facebook, welches in letzter Zeit wegen erheblicher Datenschutzprobleme in negative Schlagzeilen geraten ist.
Der Hauptgrund ist aber der, dass es sich bei uns um lokale und regionale Probleme handelt, die wir dank guter Vernetzungen viel effektiver recherchieren können. Wir sind also für Correctiv einige Nummern zu klein. (die Büros befinden sich übrigens bisher nur in Essen und in Berlin).
Wir wissen, dass es diesbezüglich Andersdenkende gibt, erwarten aber einen toleranten Umgang mit unserer Entscheidung.

Forum Langenargen 18.06.2019


Stilles Örtchen verstellt Aussicht - Hammer der Woche vom 15.06.2019 | ZDF
https://www.youtube.com/watch?v=K880IB1Y7jY

Forum Langenargen  17.06.2019


Luxustoilettenführer
Öffnungszeiten von 8 - 20 Uhr.
Am Kinderspielplatz müssen zurzeit Frauen und Kinder auf die Männertoilette (Behinderte haben das Nachsehen).
Bitte immer Toilettenpapier und Entsorgungsbeutel mitbringen (zur Not einen Hundeentsorgungsbeutel).
Am Uhlandplatz müssen Männer zurzeit in die Frauen-, Behinderten-, Kindertoilette! Auch hier sollten Toilettenpapier und Entsorgungsbeutel mitgebracht werden.
Sie sollten auch für den Notfall unbedingt Ihr Handy mitnehmen (Notruf 112) oder eine Trillerpfeife, da die versuchsweise Auslösung des Notfallknopfes am Uhlandplatz keinerlei Reaktion erbrachte.
Bitte beachten: Das Öffnen der Tür von innen gelingt erst nach zweimaligem Drücken des roten Knopfes.

Forum Langenargen  17.06.2019

Zusatz: Inzwischen ist auch am Kinderspielplatz die Männertoilette außer Betrieb, sodaß jetzt Frauen, Männer, Behinderte und Kinder nur noch  die Möglicheit haben, auf die Kiosk-Toilette zu gehen (wie früher).

Forum Langenargen  23.06.2019


So vertreibt man Gäste
Rundgang an der Promenade. Es fällt auf, dass bei der Luxustoilette am Uhlandplatz die Herrentoilette seit gestern außer Funktion ist. Die Damen- / Behindertentoilette zeigt eine stinkende Windel auf dem Fußboden und leere Toilettenpapierspender auf beiden Seiten!

 

Die Toilette am Kinderspielplatz zeigt unverändert die Sperrung an der Frauen- / Behindertentoilette und einen nicht mehr tolerierbaren Zustand auf der Herrentoilette mit einem ekeligen Papier-Urinbrei auf dem Boden und einer gebrauchten Windel auf der Toilettenbrille. Auch in dieser Toilette gibt es kein Toilettenpapier! Aus völlig unerfindlichen Gründen ist man weder im Strandbad noch in diesen beiden Toiletten in der Lage oder auch nicht willens, ganz einfache Abfallbehälter aufzustellen, wie z. B. einer in der Rathaustoilette steht. Bei beiden Behindertentoiletten sind die vorgeschriebenen Höhenverstellungsmöglichkeiten der Toiletten und der Waschtische nicht vorhanden.
Wegen der unhaltbaren Zustände in den Luxustoiletten einschließlich im Strandbad und erneuter Spritzenfunde werden wir nach einer Latenzzeit von zwei Wochen den Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Kiss informieren.

Nicht vergessen: Für die Reinigung der beiden neuen Toiletten bezahlt die Gemeinde monatlich ca. 4050 €, 20 Jahre lang - ein echtes Schnäppchen!

Verlässt man angewidert die Toilette, blickt man am Strand auf ein Gewirr von Treibholz und Plastik. Für das Match Race war der Strand innerhalb eines Tages in einem umschriebenen, bewirtschafteten Bezirk geräumt worden, aber keinen Meter weiter. Selbst der Uhlandplatz ist nicht verschont.

Vorschlag für ein neues Event der Touristinfo: Schwemmholz sammeln, direkt an der Uferpromenade
mit anschließender Besichtigung des Plastik-Blessimessi-Nestes (für EBC Inhaber natürlich kostenlos).

Forum Langenargen  16.06.2019


Eine nette Episode

Heute (Samstag) Nachmittag sind drei Damen zur neuen Toilette am Brunnen gegangen, wollten diese offensichtlich benutzen. Leider waren beide Anzeigen auf Rot. Geduldig warten sie, was sich tut. Ohne dass jemand aus der Damentoilette kommt, schaltet diese Toilette auf grün. Erstaunt geht eine der Damen zur Tür, öffnet und stellt fest, dass die Kabine leer ist. Sie sagt ihrer Freundin, dass die Toilette frei ist und begeht einen folgenschweren Fehler: Sie lässt die Türe los, so dass sie wieder ins Schloss fällt, verriegelt und die Anzeige auf Rot schaltet. Nach einigen Minuten verlassen sie den Platz, wobei eine Frau lautstark sagt: "Da ist keiner drin, ich hab es doch gesehen, ich bin doch nicht doof!“ Warum ist sie dann Rot, lautet die Gegenfrage.

Forum Langenargen   15.06.2019


Unter "Ärgerlich" finden Sie die neuesten Strandbad "NEWS"


  Spaziergang am Freitag  
Gegenüber dem Café Crematory schaut man seit Monaten auf die hässliche Seitenwand des Gondelhafenhäuschens, verziert mit einem riesigen Stromkasten.
Der Gemeindehafen ist in einer Ecke weiterhin mit Schwemmholz und Abfall verunreinigt. Nicht weit davon leben die Blässhühner im Plastikmüll. Ein Kurgast, der das mit Entsetzen sah, fragte, ob man nicht die Gemeindeaufsicht oder den Nabu bitten solle, die Tiere von dem Plastikunrat zu befreien.
Um Unrat geht es auch in der Nähe der Wasserspiele. Erst gab es einen zu kleinen silbernen Abfalleimer mit Bepflasterung und Untertunnelung, jetzt haben sich zwei große, schwarze Abfallbehälter und ein Hundebeutelspender dazugesellt.
Kurios das Hinweisschild an der E-Tankstelle hinter dem Rathaus. Das Laden dauert erfahrungsgemäß drei Stunden, geparkt darf jedoch nur eine Stunde werden.

                                                                                               Und die Fahrräder, - brauchen die jetzt auch eine Parkscheibe?

"Barocke Welten" - Verwundert steht man vor diesem Schild an der Promenade in Höhe der Kirche!

Forum Langenargen 14.06.2019


Die wundersame Schildervermehrung in Langenargen
Es werden momentan wieder zahlreiche weitere weiße Schilder mit grüner Schrift installiert (Amtshof, Friedrichshafener Straße, Bahnhof/Edeka, Amthausstraße). Dazu wurde beim Amtshof RadNETZ auf den Boden geschrieben. Oft steht genau das drauf, was sowieso schon auf anderen Schildern steht, z.B. Ortsmitte. Teilweise zeigen gleiche Angaben in unterschiedliche Richtungen.
Was steckt dahinter?
Wer kennt sich aus ?
Forum Langenargen 12.06.2019


Behindertengerecht ?
Sind die barrierefreien bzw. behindertengerechten Luxustoiletten überhaupt als solche tauglich und zugelassen? Eines ist sicher: für Erblindete sind sie nicht benutzbar. Es fehlt eine Funksprechanlage. Die Notknöpfe sind für Erblindete natürlich nicht erkennbar. Es gibt ersatzweise keine vorgeschriebenen Notrufschnurzüge (wichtig auch für Rollstuhlfahrer). Es ist keine hygienische Abfallentsorgung möglich. Auf je einer Herren- und Damentoilette fanden sich auf dem Fußboden benutzte Windeln und Toilettenpapier. Das Waschbecken und deren Bedienungsknöpfe sind grenzwertig hoch angebracht. Es gibt dort keine Ablagefläche. An den beiderseits neben der Toilette angebrachten Stützklappengriffen finden sich dicht nebeneinander zwei Druckknöpfe, einer für die Spülung, der andere als Notknopf. Nach Betätigung des Notknopfes kam es lediglich zu einem summenden Ton, darüber hinaus passierte jedoch nichts. Weitere Notknöpfe befinden sich links an der Wand neben dem Toilettenhalter und rechts unten neben der Tür, 25 cm über dem Erdboden! Die Toilette ist nicht höhenverstellbar und sie hat keine Rückenstütze. Es gibt auch keine Pflegeliege. In den nächsten Tagen wird eine ältere, behinderte Rollstuhlfahrerin die entsprechende Toilette testen.

Forum Langenargen 12.06.2019


Der Irrtum des Jahres

Ein wichtiger Grund für die Verlängerung des Kooperationsvertrags, war die Annahme, dass durch die EBC ein Beitrag für den Klimaschutz geleistet würde. Es hat sich jedoch durch Befragungen von Vermietern in den Sommerferien 2018 gezeigt, dass nur 5 % von ca. 200 Gästen Bus und Bahn benutzten und die wenigsten davon ihr Auto beim Gastgeber stehengelassen hatten. Großzügig geschätzt blieben in den Sommerferien wegen der Nutzung des ÖPNV incl. EBC Bus täglich 25 PKW bei den Vermietern stehen. Dem standen jedoch 16 zusätzliche Dieselbusse gegenüber. Genau das Gegenteil der Behauptung im Gemeinderat war also der Fall !!
Da unsere Erkenntnisse von einigen Gemeinderäten angezweifelt wurden, hatten wir sie gebeten, diese Umfrage mit einer Rundmail bei den Gastgebern zu überprüfen. Wir bekamen jedoch leider keine Antwort. Es ist doch bezeichnend, dass die Gastgeber, die direkt betroffen sind, zum zweiten Mal außen vor gelassen wurden. Man hat bei den EBC-Befürwortern einfach Angst vor der Wahrheit (siehe die Erfahrungen von Kressbronn). Eine wirklich seriöse Studie macht eigentlich nur Sinn, wenn sie nach Abschluss eines Aufenthaltes durchgeführt wird.
Bei mehrwöchigen Stichproben zeigte sich, dass die Schwerpunkte am Bahnhof für Bus und Bahn weniger Reisende aufwiesen, als sonst (fehlende Schüler).
Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von vier Tagen ist kaum zu erwarten, dass Gäste ihre kostbare Zeit auf verstopften Straßen und im Schienenersatzverkehr verbringen.
Die DBT hatte übrigens für Werbezwecke eine sehr gewöhnungsbedürftige Studie in Auftrag gegeben und finanziert. Es war ganz nebenbei zu erfahren, dass beim Thema Bus und Bahn, die meisten Befragungen der Einfachheit halber direkt an den Haltestellen durchgeführt worden waren. Das ist so ähnlich, als wenn ein Kunde in der Schlange vor der Bäckerei gefragt würde, ob er die Brötchen lieber beim Bäcker oder im Supermarkt kaufen würde.

Forum Langenargen 11.06.2019


Inserat in der SZ am 08.06.2019

Wurde der Gemeinde die Beratungsfirma aus Villach mit Verbindungen zur heimatlichen Alb des BM  doch zu  kostspielig ?
Die Bewerbungsfrist bis zum  23.06.2019,  also nur noch  12 Tage, lässt auf Grund eines Hinweises eines Bürgers aber auch vermuten, dass es sich um eine  Scheinanzeige  handelt, um einer Europ.  Ausschreibung Genüge zu tun.
Forum Langenargen 10.06.2019


   Plastikmüll  
Wir haben bereits mehrfach über die Problematik des Plastikmülls berichtet, zuletzt am 06.4., sowie am 12.04., 13.04., am 26.04. und am 12.06. 2019.
In diesen Tagen liest man vom Plastikatlas der Schande. Wir sind Europas Müllspitzenreiter! Die Deutschen erzeugen 36 kg Müll pro Kopf bei einem EU Durchschnitt von 24 kg. Nur 16 % davon werden wiederverwendet, der Rest landet im Verbrennungsofen oder wird ins Ausland verschifft.
Seit 1950 wurden weltweit 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert, das entspricht einer Tonne pro jetzt lebenden Menschen.
Alleine Coca Cola verbraucht 88 Milliarden Tonnen Einwegflaschen pro Jahr, die aneinandergereiht 31mal die Stecke zum Mond hin und zurück ergeben. Geht die weltweite Produktion im jetzigen Maße so weiter, werden bis zum Jahre 2050 ca. 52,5 Gigatonnen CO2 produziert werden. Deutschland ist nach den USA und Japan weltweit der drittgrößte Plastikproduzent. Da China und Malaysia sich zunehmend weigern, den Abfall abzunehmen, wurde vor kurzem ein Strategiepapier entwickelt. Es sieht zum Bespiel vor, dass Trinkhalme und Kunststoffbestecke verboten werden und alle Kunststoffverpackungen recyclebar sein sollen. Zwei Drittel der Obst- und Gemüse-Produktion werden in Plastikverpackungen angeboten (Möhren z.B.98 % und Äpfel 76 %). Unverpackt bedeutet meistens deutlich teurer, z.B. Äpfel 152 % und Möhren 51 %!
Zurzeit gibt es mehrere Petitionen. Egal an welcher Sie sich beteiligen, am Schluss werden alle zusammengelegt.
In Kürze berichten wir dann auch über das wichtige Thema Mikroplastik.

https://www.boell.de/de/plastikatlas
https://www.careelite.de/plastik-muell-fakte
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/muellkippemeer.html

Die 27 Jahre lange Reise von 29.000 Quietscheentchen - SPIEGEL ONLINE
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/plastikmuell-im-ozean-die-27-jahre-lange-reise-von-29-000-quietscheentchen-a-1263285.html#ref=recom-outbrain

Forum Langenargen    10.06.2019


BODO droht demnächst Ungemach!
Bitte lesen Sie auch unseren Beitrag: "Denn sie wissen offensichtlich nicht, was sie tun"
unter Tourismus
Forum Langenargen   10.06.2019


Wir wünschen einen erholsamen Urlaub!
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass, wenn man eine Anfrage an eine Behörde schickt, fast in der Hälfte der Fälle eine Urlaubsmeldung von 2-3 Wochen angesagt wird? Natürlich hat auch das Forum Langenargen aufgrund einiger Unregelmäßigkeiten Beschwerde bei der kommunalen Aufsicht eingelegt. Es ging darum, dass einige Entscheidungen an den nächsten Gemeinderat hätten verschoben werden können, da sie keine Eile gehabt hätten, wie z.B. die Abstimmung über die Erhöhung der Kindergartengebühren. Ein wichtiger Grund war auch die unseres Erachtens gesetzeswidrige Abstimmung über den Verbleib bei der EBC.
Nach
§ 34 Abs. 1 der Gemeindeordnung (GmO) müssen die entsprechenden maßgeblichen Unterlagen 7 Tage vor der Gemeinderatsitzung bei den Gemeinderäten vorliegen. In diesem Fall kamen sie erst 24 Stunden vorher oder überhaupt nicht. Sie fehlten auch komplett bei den Sitzungsvorlagen für die Bürger. Die erste Stellungnahme von Herrn Baur von der kommunalen Aufsicht des Landratsamtes wirkte im oberen Abschnitt etwas schwammig. Wir werden deshalb die kommunale Aufsichtsbehörde in Tübingen informieren und uns beraten lassen.

Sehr geehrter Herr ...,
gerne gebe ich Ihnen Auskunft auf Ihre Anfrage zur „Interimszeit“ eines Gemeinderates. Nach § 30 Abs. 2 GemO führt der bisherige Gemeinderat die Geschäfte bis zum Zusammentreten des neu gebildeten Gemeinderates (dies geschieht in der konstituierenden Sitzung) weiter. Wesentliche Entscheidungen, die bis zum Zusammentreten des neu gebildeten Gemeinderates aufgeschoben werden können, bleiben dem neu gebildeten Gemeinderat vorbehalten. Aus der Formulierung, dass der bisherige Gemeinde „die Geschäfte“ weiterführt und nicht das „Amt“ muss laut Kommentierung Kunze/Bronner/Katz (Randnummer 6 zu § 30 GemO) geschlossen werden, dass darunter eine beschränkte Legitimation zu verstehen ist. Es muss daher angenommen werden, dass das bisherige Gremium nur die notwendigen Entschließungen treffen soll. Aus dieser Beschränkung ergibt sich jedoch keine Ungültigkeit von Beschlüssen, die auch einen Aufschub ertragen hätten, sondern lediglich eine interne Verpflichtung, nicht dringende wichtige Angelegenheiten zurückzustellen.

Anders verhält es sich bei Verstößen gegen die Vorschriften des § 34 Abs. 1 GemO (Einberufung der Sitzungen, Einberufungsfrist, Sitzungsunterlagen etc.). Eine Verletzung der wesentlichen Verfahrensvorschriften hat die Rechtswidrigkeit des Beschlusses zur Folge.

Ich habe mich in der Sache bereits an die Gemeinde Langenargen gewandt und um Stellungnahme gebeten und werde Ihnen zu gegebener Zeit nochmals Rückmeldung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Baur
Amtsleiter
Kommunal- und Prüfungsamt
Landratsamt Bodenseekreis

Nach unserer erneuten Rückfrage erhielten wir eine Urlaubsmeldung!
Forum Langenargen   09.06.2019


Eindringlicher Warnhinweis
Leider hat sich bei dem seit über einem Jahr bestehenden Spritzenskandal trotz den Vorschriften des Gesundheitsamtes nichts geändert. Bei der Seeputzete wurde beobachtet, wie eine Kindergartengruppe im Gebiet zwischen DRLG-Gelände und Hotel Schwedi eingesetzt wurde, obwohl dort ebenfalls mehrmals Spritzen gefunden worden waren. Von der Gemeinde veranlasste Kontrollgänge wurden in der Folgezeit nicht beobachtet. Zwei freiwillige Helferinnen fanden in den letzten Wochen erneut unzählige Spritzen am Ufer. Eine der Bürgerinnen präsentierte vor ca. einer Woche ihren Spritzenfund direkt beim Bürgermeister und bekam zur Antwort, damit habe er nichts zu tun. Das Gesundheitsamt wurde aufgefordert, einige Exemplare auf HIV, Hepatis, DNA und Drogenrückstände untersuchen zu lassen.
Es ist unglaublich, wie leichtfertig, verantwortungslos und grob fahrlässig der Bürgermeister und die Verantwortlichen mit der Gesundheit ihrer Bürger umgehen.
Im Fall einer schweren Schädigung, ggf. mit Todesfolge, wird man die Verantwortlichen dafür haftbar machen.

Bitte klären Sie Ihre Kinder und die Gäste darüber auf!
 
  Forum Langenargen   09.06.2019


Kurzmeldungen
Konstanz ruft den Klimanotstand aus und beabsichtigt sogar, das traditionelle Feuerwerk beim Seenachtsfest auf Dauer abzuschaffen. Langenargen dagegen hat das Wort Klimabündnis nur auf dem Papier und hat bereits wieder, trotz vieler Proteste aus der Bevölkerung, mehrere private Feuerwerke genehmigt.

Luxustoiletten
Wissen die Gemeinderäte eigentlich, dass die beiden neuen Toiletten nur die Hälfte des Tages und zwar von 8 Uhr bis 20 Uhr zugänglich sind? Das lässt die Kosten noch höher erscheinen. Ist es bekannt, dass die Damen- und Behindertentoilette am Spielplatz, die ja der eigentliche Grund für die Anschaffung war, von Anfang an geschlossen ist?
Das war wohl auch der Grund, warum auf der Männertoilette zwei Tage lang eine Damenbinde auf ihre Entsorgung wartete. Versuchen Sie doch mal wegen Problemen mit der Toilette den Schadensmelder der Gemeinde zu betätigen!
Wir freuen uns auf weitere Meldungen.
P.S.: Wir erhielten den netten Vorschlag, an den Toiletten eine schöne Erinnerungstafel anzubringen mit den Namen des Bürgermeisters und der verantwortlichen Gemeinderäte als Dank der Bevölkerung für diese beiden „Luxus“-Toiletten mit über 4000 € Folgekosten je Monat für die nächsten 20 Jahre. Dafür würden wir gerne eine Sammelaktion organisieren.
Forum Langenargen   09.06.2019


Erlebnisbericht und Kommentar eines Zuschauers bei der letzten Gemeinderatssitzung (05.06.2019)
Es war ziemlich deprimierend!
Offensichtlich gab es keine Klimaanlage, die Akustik war miserabel. Den fragenden Bürgern wurde kein Mikrofon zugestanden.
Sobald es wichtig wurde, sprach der BM immer schneller und leiser. Die Unterlagen für die Bürger waren unvollständig.
Zu Beginn strömten zu einer stillen Demonstration unzählige junge Mütter und einige Väter mit ihren Kleinkindern herein. Teils standen Sie, teils saßen sie auf dem Boden. Der Grund war ein Protest gegen die geplante Gebührenerhöhung für die Betreuung im Zwergenhaus. Dieser Punkt sollte gezielt (?) erst relativ spät am Abend behandelt werden. Als die Einwohnerfragestunde begann, meldete sich der Elternbeiratsvorsitzende zu Wort. Er wurde sofort unterbrochen und darauf hingewiesen, dass evtl. Fragen beim entsprechenden Tagesordnungspunkt abgehandelt würden. Es wäre eine Angelegenheit des Anstandes und der Empathie gewesen, wenn der BM, der selbst vier Kinder hat, spontan diesen Tagesordnungspunkt vorgezogen hätte. Die Situation war beklemmend und beschämend. Zwischen den Gemeinderäten bestand wegen der Frage einer Gebührenerhöhung von 3 % eine deutliche Uneinigkeit.
Letztes Jahr hat das Land die Zuschüsse deutlich angehoben. Wo ist das Geld geblieben?
Die Erhöhung von 3 % würde der Gemeinde 6150 Euro Mehreinnahmen bringen. Die monatlichen Putzfolgekosten für die beiden Luxustoiletten betragen über 4000 Euro!
Muss bei diesem Missverhältnis überhaupt noch diskutiert werden?
Eine junge alleinerziehende Frau sagte enttäuscht: offensichtlich haben einige Gemeinderäte, an der Spitze der Bürgermeister, finanziell mehr Wertschätzung für Toiletten, als für junge Paare mit Kindern. Ein berufstätiges junges Ehepaar muss in einem Monat unter der Berücksichtigung der Steuerklasse mehr als 1000 Euro für die Unterbringung aufbringen. Wie war das mit den 13,6 Millionen, die man erwirtschaftet haben will?
Wo ist die Kinder- und Familienfreundlichkeit?
Wieso gibt es in Deutschland unzählige beitragsfreie Kommunen?
Die Antworten auf Fragen wegen der EBC waren, soweit sie überhaupt zu verstehen waren, eine Zumutung.
Eine ganz besondere Lachnummer an diesem tristen Abend lieferte Noch-Gemeinderat Zodel. Er stellte fest, dass man die EBC schon aus Klimaschutzgründen nicht kündigen dürfe, weil die Gäste ihre Autos angeblich zu Hause lassen. Fakt ist jedoch, dass nur 5 % der Gäste die freie Fahrt mit Bus und Bahn nutzen und die wenigsten ihr Auto beim Gastgeber stehen lassen. Dafür erkaufen wir im Hochsommer 16 zusätzliche Dieselbusse je Tag, sechs Wochen lang. Weiter erwähnte er, dass er an Haltestellen und in Zügen Gäste angesprochen habe und sie fragte, ob sie die EBC für Freie Fahrt mit Bus und Bahn nutzen würden. Die Antwort kann sich jeder selbst ausrechnen. Hätte er dagegen im Eriskircher Ried, an der Malerecke, an der Promenade oder im Schwimmbad gefragt, wäre das Ergebnis ein ganz anderes gewesen.
Ein älterer Herr wurde wegen der Formulierung seiner Fragen, - unterstützt von Zurufen aus dem Gemeinderat, barsch zurechtgewiesen.
Im Laufe der nächsten Stunde zogen sich die Eltern bis auf vier erschöpft und enttäuscht zurück. Diese vier Eltern harrten 2,5 Stunden stehend aus, bis aus dem Publikum (nicht von einem noch amtierenden Gemeinderat) der dringende Appell kam, nun doch diesen Tagesordnungspunkt vorzuverlegen.
Die Diskussion wegen dem Schützenweg und dem Mooser Weg verlief unter erheblichem Druck des Bürgermeisters.
Am Schluss gab es dann noch eine nicht angemeldete Nicht Öffentliche Sitzung.
Das hat in letzter Zeit derart überhandgenommen, dass man annehmen muss, dass vieles am Volk vorbei entschieden wird.
F. B. 08.06.23019


Täuschungsmanöver

Zitat des BM aus dem Montfortboten:

"Das tolle Ergebnis ist für mich Bestätigung Motivation und Rückenwind für meine weitere Arbeit als Kreisrat".
In Wirklichkeit bedankt er sich bei genauerem Hinsehen für eine deftige Niederlage, denn er hatte nach 5 Jahren einen Stimmenverlust von 25 %!
Es ist kein Geheimnis, dass die BM bei Kreisratswahlen deutlich besser abschneiden, als in der eigenen Gemeinde.
Es gibt mehrere Beispielen dafür, dass BM, die beim Kreistag noch fest im Sattel saßen, später in der Gemeinde abgewählt wurden.
Sicherlich hat er bei seinem beschämenden Auftritt in der letzten Gemeinderatssitzung erneut ca. 30 Stimmen verloren.
Es ist inzwischen längst bekannt, dass er Irrtümer und Niederlagen nicht eingestehen kann.
Man erinnere sich an seine peinlichen und unwahren Stellungnahmen nach dem verlorenen Verfahren beim VGH Mannheim.

Forum Langenargen   08.06.2019


Armes Langenargen

Da kommen einem die Tränen!
Noch vor Monaten verkündete der Bürgermeister stolz, wie finanziell gut die Gemeinde dank solider Haushaltsführung
dastünde. Viele Gemeinderäte nickten begeistert, denn es wurde ein Überschuss von 13,6 Millionen Euro präsentiert.
Unsere Fachleute machten sofort darauf aufmerksam, dass dieser Betrag eine Luftnummer sei, weil seit Jahren
dringend anstehende Projekte, wie z.B. die Tiefgarage, sowie die Schloss- und Hafenmauer gezielt verschoben wurden,
sodass inzwischen ein gewaltiger Investitionsstau entstanden ist.
Nun erfährt der Bürger zu seinem Erstaunen, dass Langenargen, wie schon früher, 100.000 Euro aus dem Ausgleichstopf
der Landesregierung für finanzschwache Gemeinden erhält.
Da seit Jahren zunehmend hervorragende Haushaltszahlen gemeldet wurden, fragt man sich, wie man die Landesregierung
überzeugen konnte, dass man eine finanzschwache Gemeinde ist, obwohl man sich z.B. für 650 000 Euro einschl.
Mehrwertsteuer zwei Toiletten leisten konnte. Der Bund der Steuerzahler ist bereits aktiv geworden.
Forum Langenargen 07.06.2019



Offener Brief an BM Krafft:
Gemeinderatssitzung vom 05.06.2019 BÜRGERFRAGESTUNDE
Sehr geehrter Herr BM Krafft,
Ihre sehr unbefriedigenden Antworten auf meine gestellten Fragen haben mich veranlasst, nochmals genauestens darauf einzugehen.

TOP 1
Bezahlbares BAUEN u. WOHNEN für Einheimische in LA

Meine klar formulierte Frage an Sie war:
Kann die Gemeinde durch die Ermäßigung Kommunaler Steuern u. Abgaben, hier speziell z. B. die GRUNDSTEUER einen Beitrag zur dringend erforderlichen Begünstigung von Wohnbebauung-Infrastruktur leisten?
Ihre Antwort an mich war: "Können Sie nun Ihre Frage an mich stellen?"
Nach meiner nochmaligen gleich formulierten Frage erhielt ich von Ihnen die Antwort: "Wir können an den gesetzlichen Vorgaben nichts ändern!"

Siehe hierzu GRUNDSTEUERGESETZ ,Wikipedia im Netz
Meine erneuten Überprüfungen dazu beweisen: ZITAT
Das „GRUNDSTEUERGESETZ“ ermächtigt in Deutschland die Gemeinden auf die in ihrem Gebiet liegenden bebauten und unbebauten Grundstücken eine Grundsteuer zu erheben. (Hebesatz §25GrStG niedrige Hebesätze können die Ansiedlung von Gewerbeflächen und die Wohnbebauung/Infrastruktur begünstigen).
Eine Gemeinde wie LA, die sich Luxus-Toiletten für ca. € 650.000 + € 4.053 monatliche Wartung leisten kann, müsste doch auch vorrangig in der Lage sein, ihre LA-Bürger sozial begünstigt und vorrangig zu behandeln.

TOP 2
KUBUS BOSCH SEVITAL

Für dieses Bauvorhaben „Offene Terrasse mit Sonnenschirmen und Bestuhlung“ lag gemäß des Gemeinderatsbeschlusses vom Mai 2016 eine Genehmigung vor.
Weitere gemeinsame Entscheidungen sind nicht bekannt!
Meine eindeutige Frage an Sie war:
Als studierter langjähriger VERWALTUNGSFACHMANN war Ihnen doch sicher die Maßnahme einer „VERÄNDERUNGSSPERRE“ nicht unbekannt?
Sie hätten diese SCHANDMAL dadurch verhindern können!
Zur jetzigen Situation auch bezüglich der konstruktiv sehr fraglichen Beschattung und der ominösen Aussage vom Leiter des Baurechtsamtes, Herrn Metzler: SZ.08.05, 2019 ZITAT: „Wenn die Beschattung anders als genehmigt genutzt wird und ständig geschlossen ist, würden wir dagegen vorgehen“. Kann sich der Leser bei dieser Aussage nicht etwas verschaukelt vorkommen?
Ihre Antwort an mich war:
"Dazu kann ich Ihnen keine Angaben machen, da Herr Metzler derzeit nicht anwesend ist".
Fazit: Die Entscheidung der neuen Gemeinderäte kann nur lauten: Sofortiger RÜCKBAU.

Sehr geehrter Herr Krafft,
bitte verübeln Sie mir nicht, wenn ich die Problematik so wie sie einem Langenargener Bürger, der um den Erhalt des Ortsbildes bemüht ist, geschildert habe. In der Hoffnung, dass das dringend erforderliche Ratsinformationssystem wieder zu einem besseren Verständnis beiträgt, verbleibe ich

Mfg Rolf Löwenbrück  07.06.2019


NETZFUND:
Georg Körner, 04.06.2019
Ich bin Jahrgang 65 und muss mir heute anhören, wir ruinieren der Jugend das Leben.
Ich muss Euch enttäuschen, denn in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt.
Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. An Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert. Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer zu Fuß laufen, transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz.
Wenn Kleidung nicht mehr brauchbar war, wurden alle noch verwertbaren Dinge wie Knöpfe oder Reißverschlüsse abgetrennt und der Rest für Flicken oder als Putzlappen genutzt. Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet um es wieder zu verwenden.
Wir sammelten Altpapier und Flaschen mit der Schule und halfen bei der Kartoffelernte.
Ich könnte noch mehr dieser Art der Nachhaltigkeit aufzählen,
stattdessen muss man sich von Rotzlöffeln die sich mit dem SUV zu Schule kutschieren lassen, alleine wahrscheinlich einen 20 mal höheren Stromverbrauch haben als wir in unserer gesamten Jugend, sagen lassen, wir ruinieren Ihr Leben. Wir hatten keine elektronischen Spiele, unser WhatsApp waren Zettel unter der Bank in der Schule verteilt, wir verabredeten uns mündlich, Telefon gab es keins - das war für Notfälle gedacht.
Diese dämlichen Gören wollen mir etwas über Umweltschutz erzählen, werfen ihre Kleidung nach zweimal tragen weg, produzieren Müll ohne Ende, verbrauchen seltene Erden und müssen immer die neuesten Geräte besitzen.
Auf euren Demos lasst Ihr EUREN Müll von Euren erwachsenen Sklaven wegräumen und am Wochenende geht es zum nächsten Open Air Konzert zum Koma-Saufen, auch euer Koma-Saufen gab es früher nicht. So und wenn ihr dann einmal so nachhaltig lebt wie meine Generation gelebt hat, dann dürft IHR gerne streiken.

 

Rolf Motz
Meine spontane, unvollständige Antwort:

Das ist nach m. A. ein völlig ungerechtfertigter Rundumschlag: Genauso, wie ich nicht alle Erwachsenen über einen Kamm schere, möchte ich das auch nicht bei den Jugendlichen tun! Tatsache ist, dass durch den anhaltenden Protest der jungen Generation endlich etwas in Gang gekommen ist, was die etablierten Parteien viel zu lange vernachlässigt haben. Siehe Wahlergebnisse der vergangenen Tage: Dieser massive Einbruch der Stimmen für die beiden großen Parteien kam nicht durch die Jugendlichen zustande, die ja großenteils gar nicht wählen durften, weil sie noch nicht 16 Jahre alt sind!
Der Lindner-Vorschlag, man solle die Klimarettung den "Profis" in der Politik überlassen, zeigt seine beschämende Arroganz. Schließlich haben gerade diese "Profis" nach einhelliger Meinung Tausender renommierter Wissenschaftler die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Der vom Verfasser kritisierte Konsumrausch geht großenteils auf das Konto der Erwachsenen. Die sollten sich dann auch mal genauer überlegen, ob z. B. der gegenwärtige Hype für E-Autos (seltene Erden zur Batterie-Produktion
*) wirklich der Umwelt nützt, - und zwar weltweit! Der ADAC hat berechnet, dass E-Autos frühestens nach einer Laufleistung von 50.000 bis 100.000 km umweltneutral sein werden. Für mein moderat benutztes D-Auto bedeutet das eine minimale Laufzeit von 5 bis 10 Jahren. Bis dahin ist es für die Klimarettung (max.+ 1,50 C) zu spät!
Übrigens: Prognostizierter Kohleausstieg 2038: In 20 Jahren müssen wir uns darüber keine Gedanken mehr machen!

* NACHSCHLAG - Problem Batterie
Gerade weil sich Autofahrer immer größere Reichweiten für Ihre E-Autos wünschen und weil damit die Batterien immer größer und stärker werden, schlägt sich dies natürlich negativ auf die Öko-Bilanz nieder. Bereits bei der Herstellung einer Batterie für ein Mittelklasseauto entweichen durchschnittlich 17 Tonnen CO2. Mein Auto mit einem durchschnittlichen Verbrauch von deutlich unter 6 Litern Treibstoff emittiert diese Menge Kohlendioxid erst nach weit über 120.000 km Fahrstrecke.
Die Probleme mit den Umweltschäden in den Ländern, in denen Lithium und Kobalt für E-Auto-Batterien mit steigender Intensität abgebaut werden, nehmen rasant zu.
In Chile gibt es bereits vereinzelt örtlichen Widerstand gegen den Abbau.
Exporteure für Lithium und Kobalt sind Bolivien, Chile, Argentinien, China, Südkorea.
Kobalt wird auch im Kongo, teilweise durch Kinderarbeit abgebaut.

https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/lithium-abbau-und-gewinnung-umweltgefahren-der-lithiumfoerderung/23140064.html

https://www.golem.de/news/rohstoffe-woher-kommt-das-kobalt-fuer-die-e-auto-akkus-1901-138809.html

https://www.deutschlandfunk.de/kobaltabbau-im-kongo-saubere-autos-dreckige-batterien.766.de.html?dram:article_id=436683

https://www.automobil-produktion.de/hersteller/neue-modelle/wettlauf-um-rohstoffe-fuer-e-mobility-rohstoff-imperalismus-371.html

Sarah Lincoln, eine Sprecherin für Brot für die Welt, sagt:
„Für eine Tonne Lithium vertrocknen zwei Millionen Liter Wasser- in einer extrem trockenen Region“.

Damit wir in Deutschland emissionsfrei unterwegs sein können, treibt man andernorts extremen Raubbau an der Natur.

Das wird unser Welt-Klima nicht retten!

Buchtip: Harald Lesch: "Wenn nicht jetzt, wann dann?" Handeln für eine Welt, in der wir leben wollen
Penguin Verlag

Rolf Motz  05.06.2019

 

 

Match Race

Könnte auch an einigen Stellen Matsch Race heißen. Es ist alles vorbereitet. Überall flattern Fahnen.
Die den Hafen begrenzenden Gitter verschwinden restlos hinter aufdringlicher Werbung. Die weißen Zelte geben dem Ganzen
einen Edeltouch. Blickt man aber bei all der Noblesse auf den Strand, so erschrickt man über den Unrat auf der ganzen Länge.
Das Schwemmholz ist immer noch nicht weggeräumt. Wenn man dann noch den Plastikmüll und die weggeworfenen
Glasflaschen bemerkt, fällt einem das Glas Sekt aus der Hand, und das sogar direkt vor der Hauptzuschauerbühne, TV ?
Das ist der Eindruck, den ein Gast von Langenargen mitnimmt.

Forum Langenargen   04.06.2019
Eilmeldung:
Offensichlich haben die Veranwortlichen das Forum gelesen.
Seit heute Morgen begannen nämlich Mitarbeiter des Bauhofes vor der Haupttribüne den Strand zu säubern.
Soweit noch Zeit bleibt, soll die Räumungsaktion auf weitere Uferabschnitte ausgedehnt werden.
Neben der Luxustoilette am Uhlandplatz sind zwei ebenso große, nicht barrierefreie Toilettenwagen abgestellt worden.
Die Luxustoiletten sind übrigens immer nur von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet!  Die Behindertentoilette am Kinderspielplatz,
die auch für Kinder gedacht ist und einen Wickeltisch beinhaltet, darf seit einigen Tagen überhaupt  nicht benutzt werden!

Beim Abendspaziergang waren beide Luxustoiletten bereits wieder ab 20 Uhr gesperrt!
Das Ufer war innerhalb von ca. 10 Stunden von allem Unrat gesäubert. Das beweist, dass alle Strände bis zum Schwedi
innerhalb einer Woche ansehnlich hergerichtet werden können.
Das wäre ein echter Service für die Gäste bei der zweithöchsten Kurtaxe Baden-Württembergs.

Forum Langenargen   05.06.2019


"Wolf schadet dem Tourismus" (Überschrift in der SZ am 04.06 2019, Seite 1, Folgeartikel auf Seite 2)

Gemeint ist in diesem Fall nicht der Minister in Allianz mit Landrat Wölfle, die beide sich in Sachen Tourismus auch nicht
gerade mit Ruhm ausgezeichnet haben, - nein, es geht um den einzigen bisher bekannten Wolf im Südwesten, der
im Nordschwarzwald gesichtet wurde.
Es wird befürchtet, dass durch einen dadurch zurückgehenden Tourismus erhebliche Verluste entstehen könnten und
es wird diskutiert, ob man weitläufig Zäune und Schutzgitter errichten und den Bauern finanzielle Unterstützung
anbieten soll. Letztendlich bliebe nur der Abschuss. Die einfachste Lösung wäre jedoch, statt das Wesen zu erschießen,
das Einfangen des Tieres und der Transport in einen schönen Tierpark. Dort hätte er dann sein gesichertes Futter und
fände auch Gesellschaft. Die Bruno-Story macht heute noch vielen ein schlechtes Gewissen.
Forum Langenargen 04.06.2019


So geht hier echte Bürgerinformation!

1. Endlich wurde am Montagnachmittag dem 03.06., zwei Tage vor der Gemeinderatssitzung, auf der Homepage von
    Langenargen die Tagesordnung veröffentlicht.

2. Ganz nebenbei werden auf der Frontseite des aktuellen Montfortboten die kommenden Schlosskonzerte erstmals seit Jahren
    für jeweils donnerstags angekündigt. Im amtlichen Teil hat man sich wieder auf den Freitag besonnen.

Forum Langenargen 03.06.2019


Blumenwiesen
Vorbild Schweiz, Zumikon/Zollikerberg
Ziele:
Aufwertung und Vernetzung von Blumenwiesen.
Hier werden, im Gegensatz zu Langenargen, Wiesen nicht radikal abgemäht, sondern es wird eine Blumenwiese ausgesät
und bei jeden Schnitt ein Streifen ungemäht belassen als Rückzugsmöglichkeit für Tagfalter, Heuschrecken und Insekten.
Dies wäre auch für die Gemeinde, Landwirte und Gartenbesitzer machbar, um dem Insektensterben entgegenzuwirken.



R.G.   03.06.2019


Da ist selbst der Haubentaucher fassungslos
Etwa12 Blesshuhnküken, zwei sind gerade ausgeschlüpft, erblicken als Ersteindruck ihrer kleinen Heimat statt Pflanzen, Halmen, Moos und Reisig eine Plastikmüllkippe.
Das wird nun ihre Kinderstube sein. Sie werden von diesem Ersteindruck geprägt werden und sich zu kleinen Blessi-Messies entwickeln, die ihren Nachkommen ebenfalls Plastikfoliennester anbieten werden.

Bei wikipedia können Sie sehen, wie ein normales Blesshuhnnest aussieht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%A4sshuhn#/media/File:Eurasian_Coot_nest_and_eggs.JPG

Forum Langenargen  02.06.2019


Geheime Gemeinderatsbeschlüsse
Ungefähr jeder vierte oder sogar jeder dritte Beschluss (je nach Berechnungsweise) im Friedrichshafener Gemeinderat wird
nicht öffentlich gefasst. Viele Diskussionen, wie z.B. zum neuen Stadtlogo, hätten offen diskutiert werden können oder müssen.
Nicht öffentliche Sitzungen dürfen nur verhandelt werden, wenn es das öffentliche Wohl oder berechtigte Interessen Einzelner
erfordern. In den letzten 5 Jahren hat der Gemeinderat 55 Mal öffentlich getagt. Dabei ergaben sich rund 480 Beschlüsse.
Im gleichen Zeitraum gab es 68 nicht öffentliche Sitzungen mit 151 nicht öffentlichen Beschlüssen!
Demnach wurde jeder vierte (dritte) Beschluss hinter verschlossen Türen gefasst! Die Bürger empfinden das als Heimlichtuerei.
In Langenargen dürfte es ganz ähnlich sein (zunehmende Tendenz). Wir werden das trotz vieler Widerstände recherchieren,
wobei uns das Informationsfreiheitsgesetz zu Hilfe kommen wird.
Unseres Erachtens werden hier die Bürgerbeteiligung und Transparenz zunehmend ausgehebelt.
Quelle: Katy Cuko, Südkurier, 30.05.2019

Forum Langenargen 02.06.2019


Fairventures Worldwide ( FVW)
In der SZ vom 01.06. findet sich ein Artikel über die Aufforstung von Regenwäldern in Borneo mit Sengon-Baumplantagen mit dem Titel: "Die Dschungel-Retter“.
Jährlich werden auf Borneo 1,3 Millionen Hektar Wald für die Holz- und Palmölindustrie abgeholzt. (Die Fläche ist fünfmal so groß wie das Saarland).
Auf Grund einer Privatinitiative aus Baindt wurde 2014 die FVM gegründet und das sog. "One Million Trees Programm" gestartet. Bereits 2018 wurde das Ziel von einer Million gepflanzter Bäume erreicht. Diese Bäume wachsen so schnell, dass die ersten bereits 2021 gefällt werden können. Inzwischen wurde eine Investmentgesellschaft gegründet, deren Plan vorsieht, weitere 100 Millionen Bäume zu pflanzen und zu vermarkten.
Langenargen wirbt mit dem Prädikat: "Klimafreundliche Gemeinde". Mit der Anschaffung der LED-Lampen tat sie genau das Gegenteil.
Noch schwerwiegender ist jedoch die nicht endende Anschaffung von Tropenholzbänken. Das Holz dafür stammt aus Regenwäldern aus Kenia. Dabei handelt es sich um eine miserable Qualität handelt, denn inzwischen mussten schon einige Teile ausgetauscht werden. Wir hatten schon mehrfach darauf hingewiesen, dass das zugehörige Zertifikat praktisch wertlos ist, trotzdem wurden unermüdlich weitere Bänke bestellt. Viele Bürger fragen sich inzwischen, was wohl dahintersteckt.
Herr Mauthe, einer der renommiertesten Kenner von Regenwäldern, erklärte bei einem Treffen, anlässlich der Mundologia 2018 in Freiburg, entsetzt "Zertifikate aus Kenia sind weniger wert, als das Papier, auf dem sie gedruckt wurden". Warum wurde der hier vielen bekannte Fachmann nicht hinzugezogen?

Nachtrag:
Was das Problem noch weiter verschärft, ist die illegale Abholzung von Tropenhölzern zur Herstellung von Holzkohle. Für das Grillen im Garten wird wertvolles Tropenholz gerodet und ganz legal nach Deutschland importiert. Gesetzeslücken und Preisdruck führen zu dubiosen Praktiken in der Branche:

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/grillkohle-achtung-tropenholz/

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/holzkohle-importe-raubbau-im-regenwald-100.html

In Kressbronn hat der Biologe Heiko Kling vor kurzem eine Initiative mit dem Thema "Rettet die Regenwälder" gegründet.
Es wurde bekannt, dass die Gemeinde 45 % Ihres Energieverbrauchs aus Palmöl bezieht.
Daher wurde an die Gemeinde appelliert, diesen Zustand unverzüglich zu ändern. Inzwischen wurde die erstaunliche Zahl von 45.000 Unterschriften erreicht.
Der Bürgermeister tut so, als gäbe es das Thema nicht. Dabei ist uns bekannt, dass die ersten kritischen Stimmen zum Einsatz von Palmöl in Kressbronn bereits vor 15 Jahren laut geworden waren!

Forum Langenargen 01.06.2019

Hinweis eines Bürgers
Das Forum hat bereits mehrfach über den als Verschattungsanlage bezeichneten Anbau des Hotel SeeVital berichtet. Aus der Gemeindeverwaltung verlautete, dass zur Errichtung dieser Verschattungsanlage, dessen Verwendungszweck ausschließlich darin besteht, Terrassenbesucher vor Sonneneinstrahlung zu schützen, eine Einvernehmensentscheidung durch den Bürgermeister erteilt werden musste.
Am 28.05.2019, einem nahezu durchgängig verregneten, grauen Tag wurde das unten stehende Bild um 17:00 Uhr aufgenommen. Obwohl kein Sonnenschein am Himmel, waren die Dachlamellen vollständig verschlossen, das Innere des Anbaus mit Leuchtbändern ausgeleuchtet. Das ist sicherlich keine, einer Verschattungsanlage entsprechende Nutzung; die Verschattungsanlage wurde schlicht und einfach artfremd genutzt.
In der Schwäbischen Zeitung vom 08. Mai 2019 wird der Leiter des Baurechtsamtes, Christoph Metzler, zitiert: „Wenn die Verschattung anders genutzt wird als genehmigt und ständig geschlossen ist, würden wir dagegen vorgehen.“ Wann und wie prüft das Baurechtsamt?

Stellen Bürger einen Bauwagen in den Garten, ordnet Herr Metzler doch entsprechende Prüfungen an, lässt Grundstücke betreten und ordnet geeignete Beweissicherung, z.B. durch Fotografien, an? Was macht das Baurechtsamt in dem Fall Hotel SeeVital ? Wie wir aus früheren Kontakten mit Herrn Metzler erlebten, nimmt er es mit der Wahrheit nicht so genau (siehe die Problematik mit den roten Punkten). Der rote Punkt für das Hotel war in diesem Fall 25 m vom Geschehen entfernt angebracht.

In dem Bericht in der SZ vom 08. Mai 2019 fand sich ein Artikel von T. Poimer mit der Überschrift "Hotel-Terrasse sorgt für Diskussionen".  Auf dem ensprechenden Foto sieht man eine der Wirklichkeit nicht entsprechende Abbildung einer hellen Terrasse mit einer blau-grauen Stahlkonstruktion. Üblicherweise sieht der Betrachter jedoch einen schwarze Stahlkonstruktion und das Innere in aller Regel dunkel und keineswegs so freundlich wie auf dem Zeitungsfoto.
Der Bürger und Leser kann sich zurecht durch die Äußerung des Leiters des Baurechtsamtes wie auch des Fotos unter der Überschrift verschaukelt fühlen.
Verschaukelt fühlen sich auch einige Gemeinderäte, denen man ursprünglich ein völlig anderes Objekt zur Abstimmung vorgelegt hatte.

Das ist der alltägliche Anblick.

Forum Langenargen  31.05.2019


Ein wichtiger Hinweis:
Prozent und Prozentpunkte - worauf man achten sollte!
Da die regionale Presse bei Zahlen der Gemeinde und des Bürgermeisters fast immer nur
Prozentpunkte angibt,
hört sich das weit weniger schlimm an, als unsere Ergebnisse, die in
Prozent angegeben werden.
Zur Verdeutlichung zeigen wir hier eine Beispielrechnung:

https://de.serlo.org/mathe/zahlen-groessen/prozent-zinsrechnung/prozent-prozentpunkte
Weiterhin gehört es auch zur Langenargener Intransparenzpolitik, dass Anschaffungskosten fast immer ohne Mehrwertsteuer angegeben werden.

Forum Langenargen  31.05.2019


Am Mittwoch, dem 05.6. findet eine Gemeinderatssitzung mit Einwohnersprech"minuten" statt.
Endlich kommt eine Reaktion auf unseren mehrfachen Hinweis, den Kooperationsvertrag mit der DBT zu kündigen.
Endlich wird auch das immer wieder angemahnte Ratsinformationssystem ausgeschrieben.
Warum ist das nicht schon viel eher geschehen?
Heute, 5 Tage vor diesem Termin, steht immer noch keine Tagesordnung auf der Homepage der Gemeinde!
Die Intransparenz hat sich verselbstständigt!

Forum Langenargen   30.05.2019


Da weiß die linke Hand nicht, was die rechte macht: So steht es im MB vom 31.05.2019, Seite 12:
BÄDER      Samstag, 1. Juni 2019 Strandbad, Untere Seestraße 107, 9-20 Uhr.
Und das ist falsch!  - siehe unten.

Liebes Forum,
ich habe soeben von der Tourist-Info die Mitteilung bekommen, dass unser Strandbad erst am 8. Juni öffnet.
Ich bin sprachlos, auch und - insbesondere im Hinblick auf meine Gäste.
Begründung: Aufgrund des Regenwetters konnten die Arbeiten nicht fristgerecht erledigt werden.
Darüber hinaus wurde so viel Treibholz angeschwemmt. Dieses muss auch erst noch entfernt werden.

Ich finde….es ist ein Stück aus dem Tollhaus!

Herzlichst
I. K.   30.05.2019


Unklarheiten bei den Strandbadterminen
Auf der Strandbad-Homepage und der Gemeinde-Homepage stand bisher „geöffnet vom Juni bis August“.
Das ist natürlich eine sehr ungenaue Angabe (ab wann im Juni?, Mitte August?, Ende August?).
Seit gestern wissen wir etwas mehr: Die TI meldete in einem Rundschreiben an die Vermieter und an die Hotels,
dass wegen verzögerter Bauarbeiten die Eröffnung erst am 08.06 2019 stattfinde.
Die Homepage von Langenargen wurde entsprechend angepasst, im Gegensatz zur Homepage des Strandbadbetreibers.

Forum Langenargen  30.05.2019

Inzwischen wurde bekannt, dass die Strandbad-Öffnung auf den Vorabend vorgezogen wurde.

Forum Langenargen  04.06.2019


Bitte lesen Sie auch unseren Beitrag:
Erhebliche Verluste von Achim Krafft bei der Kreistagswahl 2019 im Vergleich zu 2014
Wahlen 2019/2020


Genug ist genug
Ich hatte gehört, dass die Gutachten für die Strandbadplanung 120.000 Euro gekostet haben.
M.E.
war diese Ausgabe nicht notwendig.

Zum Vergleich:
Das jährliche, hervorragende Mini-LA am Schlosspark kostet je Kind 70 Euro. ca. 200 Kinder nehmen teil.
Alle Eintrittsgelder der steuerzahlenden Familien an die Gemeinde betragen insgesamt 14.000 Euro.
Wenn wir den Preis des Gutachtens von 120.000 Euro mit 14.000 Euro,
den Einnahmen von Mini-LA dividieren, ergibt das den Faktor 8.
Also 8 Jahre kostenfreie Mini LA Veranstaltungen für die Kinder der Gemeinde.
Wäre doch sehr familienfreundlich!
PS: Die Strandbad-Schließzeiten sind nicht verbindlich terminiert!
Die Uhrzeiten müssen klar dem verbindlichen Datum zugeordnet werden.
Sonst wird oft, wie im Jahr 2018, bereits um 20:00 Uhr geschlossen.
Trotz kürzerer Jahresöffnungszeiten kosten die Jahreskarten den gleichen Betrag.
Das kann den EBC-Touristen egal sein, denn sie zahlen ja keinen Eintritt.
Hier müsste die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH zu Kompensationszahlungen
herangezogen werden, ebenso wie beim Verkehrsverbund bodo.

ETI  28.05.2019


KÜNDIGUNG KOOPERATIONS-VERTRAG mit der DBT, betreffend die EBC 
Wiederholter dringender Appell an den Bürgermeister und alle Gemeinderäte.
Wir erbitten unbedingt die fristgerechte Kündigung des Kooperationsvertrages mit der DBT zum 30.06.2019.
Sollte die Frist nicht eingehalten werden, kann die DBT ab 01.01.2020 einseitig den Solidarbeitrag von zurzeit
einem Euro unbegrenzt erhöhen.
Da die DBT finanziell erheblich angeschlagen ist und dringend einer Finanzspritze bedarf, ist fest damit zu rechnen,
dass sie diese Möglichkeit nutzen wird.
(Nach neuesten Erkenntnissen wurde das inzwischen auch von der Chefin der DBT, Frau Stegmann bestätigt).
Gründe dafür wären z.B. eine Kostensteigerung bei Bodo sowie erhöhte Personalkosten.

Sollte der Solidarbeitrag wie erwartet erhöht werden, würde sich die zweithöchste Kurtaxe in Baden-Württemberg
und
die sechsthöchste in Deutschland weiter manifestieren.
Wir sind überzeugt, dass das dann zu einem deutlichen Rückgang der Buchungen führen und auch die hiesigen
Geschäftsleute empfindlich treffen wird.

Laut Vertrag verzichtete die Gemeinde seinerzeit übrigens freiwillig auf das gesamte Marketing des Ortes im Zusammenhang mit der EBC.
Damit wurden freiwillig ohne zwingende Notwendigkeit Arbeitsplätze bei der Tourist-Information geopfert.

Bitte handeln sie jetzt pflichtgemäß.
Forum Langenargen 01.04.2019
Korrigiert am 28.05.2019


Erneuter Fauxpas einer Personenverwechselung in der SZ vom 27.05.2019
Wir erinnern uns noch an die kuriose Situation, als der altbekannte Eriskircher Gemeinderat Vesenmayer auf einem Foto mit dem Bischof verwechselt wurde. Diesmal gab es beim Abschied des Langenargener Pfarrers auf Grund der Anwesenheit mehrerer Geistlicher eine Verwechselung des kath. Pfarrers Rist mit dem evang. Pfarrer Matthias Eidt.
Die Pfarrerin von Eriskirch wurde einmal mit Renhild Neveling ein anderes Mal mit Renhilde Neveling bezeichnet. Richtigerweise heißt sie jedoch Reinhild Neveling.

Kaum waren o.g. Zeilen geschrieben, da stolperten wir erneut über erhebliche Ungenauigkeiten. In der SZ vom 28.05.2019 auf Seite 21 herrscht ziemliche Verwirrung:
Da nicht alle Fotos und die Namen der Gewählten in die gleiche Zeile passten, hat man sie einfach vor die darunterliegende Zeile gesetzt, sodass sie irrtümlicherweise einer anderen Partei zugeordnet wurden.
Gemeinderat Brugger heißt auch nicht Andreas, sondern Christoph. Herr Kraus ist nicht bei den Freien Wählern, sondern bei der Offenen Grünen Liste. Herr Bücheler ist bei der CDU und nicht bei den SPD.

Forum Langenargen 28.05.2019

 

Die DBT, zornige Gastgeber und eine neue Hoffnung

auf Berücksichtigung von Bürgerinteressen durch neue Gemeinderäte

 

Frisch gewählt steht der Offene Grüne Liste (OGL) schon die erste Prüfung zu Bürgernähe, Transparenz, wie auch dem

sparsamen Umgang mit Abgaben und Steuern ins Haus. Die kommende Wahlperiode kann zu einem Erfolgserlebnis oder

Zug durchs Jammertal der Unfähigkeit werden.

Daran können sie, die OGLaner, bereits heute mitwirken. Ich spreche erneut von dem finanziellen Aufwand für die Deutsche

Bodensee Tourismus GmbH (DBT) und für die Tourist-Information (TI). Tatsache ist nämlich, dass die Einheimischen von Abgaben

deutlich entlastet werden können, wenn für den Unternehmensbereich Tourismus eine Kontrolle und sparsame Mittelverwendung eingeführt wird.

Heute ist es wohl so, dass etwa 7778 Einheimische den Urlaub touristischer Gäste, Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer,

dazu die TI und DBT subventionieren. In einer Höhe, die mit etwa 128,57 Euro pro Kopf und Jahr (vom Säugling bis Großmutter),

ausgehend von einer Million Euro, die gerade für die TI und DBT reicht.

Das ist für die Mehrzahl der Einheimischen unnötig und unverständlich. Wegen mangelnder Transparenz der Gemeindeverwaltung

nicht vollständig zu belegen, insofern jedoch eine dringende Handlungsempfehlung an den Bürgermeister und die Gemeinderäte

endlich Licht ins Dunkel zu bringen.

Wem etwa sollte es schaden, wenn Bürgermeister Krafft und Gemeinderäte das Versprechen der Transparenz in die Tat umsetzen

und mit der Forderung nach Kündigung der Kooperationsvereinbarung mit der DBT einen ersten Schritt wagen, und somit einem

Wunsch vieler Gäste und Gastgeber wie auch Einheimischen entgegenkommen und etwas neues, viel besseres fordern, in dem sie

dem Leitgedanken z.B. der SPD oder auch der Partei DIE LINKE folgen, nach einem sozial verträglichen ÖPNV–Tarif und besserem

Nahverkehrsangebot für alle. Gemeint sind die Bemühungen für einen 365-Euro-Jahrestarif für Berufspendler und Preisreduktionen

für Auszubildende, Schüler, Studenten.

Der Kooperationsvertrag mit der DBT müsste sofort gekündigt werden, um dieses intransparente Machwerk auf Fallen und Rechtsverstöße

untersuchen zu können. Verstanden haben es, so ist zu vermuten der Bürgermeister und bisherige Gemeinderäte, im erforderlichen

Umfang, ohnehin nicht. Ein gravierender Verstoß gegen geltendes Datenschutzrecht könnte der Druck sein, die Zustimmung zur

Datennutzung für Werbe- und Marketingzwecke zu erzwingen. Ohne Zustimmung wird wohl bisher die bereits mit einem Euro

bezahlte EBC nicht ausgehändigt.

Mit Blick auf eine harmonische Beziehung zwischen allen Beteiligten sollte diese Kündigung schnellstens, bis Juni, diesen Jahres erfolgen,

um Mängel und Irrtümer für die Zukunft auszuschließen. Nachteilig wäre das Procedere nicht, man könnte bequem zur neuen Saison 2020

die Kooperation erneut beschließen, sofern sie sich als Mängelfrei und Vorteil für die Gemeinde erweisen sollte. Dass sie irgend einen Vorteil

gebracht hätte, daran zweifeln bis heute die Mehrzahl der Städte und Gemeinden – nicht nur des Bodenseekreises.

 

Peter Groß - 27.05.2019


Die Geschichte von Wasser und Wein
Die CDU hat erneut Ärger wegen unerlaubter Raubkopien: Sie musste mehrere Youtube Clips löschen, die aus Talkshows öffentlich, rechtlicher Sender mitgeschnitten worden waren. Die Angelegenheit ist besonders peinlich, weil sie selbst eine Verschärfung der entsprechenden Gesetzgebung im Urheberrechtsstreit angestrebt hatte.

Forum Langenargen 27.05.2019

 

Bitte lesen Sie auch "Großes Stühlerücken in Langenargen" unter "Wahlen"

 


Nachtrag
Da erscheint ein Video eines 26-jährigen Bloggers mit viel Wahrheiten und vereinzelten Halbwahrheiten und schon herrscht in der mächtigsten Partei Deutschlands Panik und das nicht zu Unrecht.
Eine ganze Wählergeneration droht abhanden zu kommen. Die Eskalation begann mit dem EU-Urheberrechtsstreit (Pflicht für Uploadfilter) , bei Fridays for Future setzte sich die Empörung dann fort.
Und nun dieses Video, welches inzwischen über sieben Millionen mal aufgerufen wurde. Bei dem aktuellen Video des offiziellen CDU-Youtube- Accounts waren es nur 700 Aufrufer, da schneidet sogar der Account (ohne Video) des Forums Langenargen weit besser ab.

Forum Langenargen    25.05.2019

So manches kommt uns bekannt vor
In diesen Tagen kritisierte der 26-jährige Youtuber Rezo int einem fast einstündigen Video die CDU. Das gut recherchierte Video mit Quellenangaben wurde inzwischen 5 Millionen Mal angeklickt. Die Partei reagierte leider zunächst genauso, wie es viele junge Menschen befürchtet und erwartet hatten, und zwar herablassend, zynisch und hilflos. Anfangs war das ein Kommunikationsdesaster und der bisherige Höhepunkt einer Entfremdung der Partei mit den jungen Menschen.
Das kompromisslose Video ist geprägt von einer ehrlichen Empörung über die Politik der Partei. Die ersten Reaktionen aus den Reihen der CDU strotzten von Herablassung. Es fielen Worte wie Fake News, Vermischung von Pseudofakten und Meinungsdiktatur. Frau Karrenbauer blamierte sich, indem sie von 7 statt 10 biblischen Plagen sprach.
Ein Abgeordneter schrieb: "Die Währung von Youtubern sind Klickraten, die Währung der CDU ist Vertrauen". Es wurde hektisch ein Gegenvideo produziert, welches aber peinlicherweise wieder zurückgezogen wurde. Schließlich besann man sich doch, schrieb zur Schadensbegrenzung eine öffentliche Gegendarstellung und lud Herrn Rezo zu einem Gespräch in die Parteizentrale ein

Forum Langenargen 24.05.2019


Intolerables Versagen des Kultusministeriums
Noch müssen wir uns an die 8,5 Milliarden Euro bei Stuttgart 21 gewöhnen (Ende offen), da kommt die nächste Horrormeldung für Baden-Württemberg.
Seit 2008 sollten alle Schulen digitalisiert werden. Es wurden für die Schulsoftware 4 Millionen Euro eingeplant. Bis heute wurden erst 10 % der Schulen damit versorgt und die Kosten sind inzwischen auf 47 Millionen Euro explodiert. Möglicherweise ist die Software der zuerst versorgten Schulen bereits wieder veraltet.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wieder-aerger-mit-computerprogrammen-an-schulen-schulsoftware-elfmal-so-teuer-wie-geplant.a9c7b771-7969-421d-8357-e41c5d6632ff.html

Forum Langenargen  25.05.2019


Inklusion an der FAMS  (SZ v. 09.05.2019)
Endlich ist sie auch bei uns angekommen, das  ist sehr begrüßenswert, sollte aber nicht als Wahlpropaganda missbraucht werden.
Nach der neuesten Gesetzgebung können Eltern eines behinderten Kindes einen Antrag stellen, dass das Kind in der örtlichen Schule unterrichtet werden muss.
Dazu muss die Schule bestimmte Voraussetzungen garantieren, z.B. stundenweise eine spezielle Zusatzlehrkraft stellen (die restlichen Stundenbetreuungen müssen die anderen Lehrer übernehmen). Zudem müssen barrierefreie Zugänge gewährleistet werden. Das Ganze wird vom Land finanziell gefördert. Damit die Zusatzlehrkraft aber ganztägig angestellt werden kann, sind zwei zusätzliche behinderte Kinder erforderlich. Also holt man sich diese von Friedrichshafen, obgleich es dort eine dafür spezialisierte Schule gibt. Amtsleiter Bitzer erwähnte zusätzlich, dass dank der drei Inklusionskinder nun eventuell doch noch drei erste Klassen gebildet werden können und dass wesentlich mehr Landeszuschüsse erwartet werden könnten! Ist das nun christliche Nächstenliebe oder Kalkül? Die Euphorie des Bürgermeisters bezüglich der Möglichkeit, daraufhin viel mehr geförderte barrierefreie Zonen einzurichten zu können, wurde von Gemeinderat Zodel gebremst, da das nach derzeitigem Stand überhaupt noch nicht notwendig sei, weil das Langenargener Kind nämlich kein Rollstuhlfahrer sei.

B. M., Kressbronn  24.05.2019



Erneute Fehlentscheidung bei den Autoladesäulen
Nachdem bekanntlich die erste Generation der Ladesäulen bereits ein Fehlkauf war, - letztlich mussten diese dann aus dem Verkehr gezogen werden -, weil eine mit dem Eichrecht konforme Abrechnung nicht möglich war, kam es erneut zu einer unverständlichen Entscheidung: Während Immenstaad, Sipplingen, Meersburg und Hagnau (geplant Lindau und Friedrichshafen) sich für eine der neuen Schnellladestationen entschieden haben, in diesem Fall für ein Modell der EnBW, hat Langenargen mit seiner Neuanschaffung das Nachsehen. Die genannten Schnellladestationen ermöglichen eine Aufladung für durchschnittlich 100 km Reichweite in nur 15 Minuten also in einer kurzen Teepause. Für die gleiche Reichweite benötigt das Langenargener Modell ca. eine Stunde!
Hinzu kommt bei der Ladesäule am Rathaus, dass sie in der Hauptverkehrszeit sehr oft durch normale PKWs blockiert wird, da kein entsprechendes Verbotsschild angebracht ist.

Forum Langenargen   24.05.2019

Wessen Marionetten sind sie?
Erhöhung der Schulbetreuungsgebühren

Liebe politische Verwaltung,
Nicht nur Ihr Amtsverständnis ist beschämend, die Ausführung ist noch beschämender. In Stammtischmanier sagt der Gemeinderat zur 400 % Erhöhung der Schulbetreuung: "passt schon". Das passt überhaupt nicht. Hat sich das Angebot in der Qualität verbessert? Eine Stunde zusätzlich (ca.15 %) rechtfertigt keinesfalls diesen exorbitanten Wucher.
Dieses Denken ist schlicht asozial und spiegelt das fehlende Gefühl für die Eltern und Alleinerziehenden, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen und auf die Betreuung angewiesen sind. Durch diese erneute Fehlentscheidung werden vor allem Familien betroffen, die an der Armutsgrenze leben.

Zu "Firlefanz":

Auch hier greift das EU Gleichstellungsrecht. Denn wenn das Gleiche für die Feriengäste gratis angeboten wird, dann ist das Diskriminirung der in der Gemeinde lebenden Familien. Deren zuverlässige Steuerzahlungen verdienen entsprechende Wertschätzung des Rathauses ! In Summe sind es mehrere Millionen jährlich, die auch Familien in Langenargen in den solidarischen Geldtopf einbringen. Statt Betreuung finanziell gratis oder moderat für alle anzubieten, werden die Gäste von den Einwohnern des Dorfes subventioniert. Einfach verrückt und paradox !
Wir hören wieder vor den Wahlen, wie alle wieder postulieren, wie wichtig doch Familie für den Staat sei. Statt zu unterstützen wird abkassiert, das geht bis zu den häufigen Knöllchen bei den Müttern, die kurz ihre Kinder am Kindergarten abholen wollen.
Den Verantwortlichen in der Administration fehlt es sehr oft an Kompetenz und Gewissen (siehe auch die Beschwerden über die ausufernden Feuerwerke)!
Man war sich auch nicht zu schade, einer Green Peace Aktivistin bei den ersten Einsätzen Geld für den Kauf der Müllsäcke abzuverlangen!
Erst nach Bürgerprotesten musste man klein beigeben und man versuchte dann, die Situation mit Hilfe der Presse zu verdrehen.
Üblicherweise bieten Hotels ihren Gästen ein entsprechendes Betreuungsangebot an. Diese Dienstleistung wird in LA ausgelagert und die Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt. Einfach peinlich dieses Handeln. Wir haben inzwischen den Eindruck, dass die dörfliche Verwaltungsorganisation eine solch große Menge von Kompetenzlücken aufweist, dass es einem schwindelig wird.
Den öffentlichen Auftrag kann und darf die regionale Presse nicht erfüllen. Wenn wir an einen Andy H. denken, dann ist das sicher auch besser so. Denn diesem trauen wir solche anspruchsvollen Themen nicht zu oder es würde ihn massiv überfordern.  Andere könnten, wenn sie dürften, doch die Pressefreiheit wird missbraucht und vergewaltigt.

E.W. 21.05.2019


Zur Erinnerung
Die Täuschungsmanöver des Bürgermeisters, des Herrn Jost und des Herrn Benz.
Nachdem sie erkennen mussten, dass seit 2017 ein deutlicher Einbruch bei den Gästebuchungen vorlag, verstiegen sie sich zu der Behauptung, die Ursache wäre hauptsächlich darin zu sehen, dass ein Hotel (28 Betten) geschlossen hätte, einige Privatvermieter aufgehört hätten und einige Hotels später geöffnet hätten als in früheren Jahren. Dabei wurde verschwiegen, dass so etwas nur bei voller Auslastung möglich wäre. Langenargen war jedoch noch nie ausgelastet!
Die durchschnittliche Auslastung betrug 2018 nur 55%. Die Spitzenauslastung lag in zwei Sommermonaten lediglich bei 86 %.
Demnach wurde hier wieder einmal versucht, die Bevölkerung bewusst zu täuschen.

Forum Langenargen   21.05.2019

Die GWÖ erstmals Thema in deutschen Rathäusern

Eine kleine Sensation ist es schon, dass inzwischen sogar ganze Städte sich mit dem Thema Gemeinwohl-Ökonomie befassen.
So titelte die Stuttgarter Zeitung vor kurzem „Profit schlägt Nachhaltigkeit – vorerst“, denn nur knapp scheitert in

Vaihingen an der Enz ein Antrag, der die Stadt zum Pionier in Sachen Nachhaltigkeit gemacht hätte. Auch Stuttgart und
Mannheim befassen sich inzwischen mit dem Konzept der GWÖ.
Und auch in
Erlangen wurde im Rathaus über eine möglich Einführung der Gemeinwohl-Ökonomie abgestimmt. Eingebracht
wurde der Antrag von Gunther Moll, Co-Autor des Buches „Die Vorstufe zum Paradies für uns alle – Warum wir sie erreichen
können und wie sie finanzierbar wäre“ und leidenschaftlicher Verfechter der GWÖ. Im Anschluss an diesen Artikel publizieren
wir seine engagierte Rede vor dem Erlanger Stadtrat.

Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Angesichts der Probleme wie soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung und Konzerngier, mit denen wir uns in unserer
Gesellschaft heute konfrontiert sehen, gibt es also überhaupt keinen Grund, die Gemeinwohl-Ökonomie
nicht als alternatives
und nachhaltiges Wirtschaftsmodell
in Betracht zu ziehen. Wenn bereits Banken, Krankenkassen, Unternehmen und
Kommunen die Idee aufgreifen und erfolgreich umsetzen
, so sollten wir uns alle – allen voran die Politik – eingehend damit
beschäftigen. Und wir sollten die Jugend bei ihren Streiks für Klima unterstützen, denn um die Klimaziele zu erreichen,
müssen wir nicht nur Druck aufbauen, sondern auch
enkeltaugliche Lösungen fördern.
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist mit Sicherheit eine davon.

 – „Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist“ (Victor Hugo).

Forum Langenargen   20.05.2019


               Die neueste Idylle am See, unser Luxus-WC !              

Forum Langenargen   20.05.2019

Entente florale
Wir kommen nochmals auf das Schild "Entente florale" zurück:
Wir fanden es an zwei Stellen, erstens in der Nähe der neuen Luxustoilette am Kinderspielplatz und zweitens frisch geputzt am Arbonplatz. Auf dem Schild steht keine Jahreszahl, die darauf hinweist, wann diese Medaille vergeben wurde. Wir haben recherchiert und festgestellt, dass dieses Ereignis vor 16 Jahren stattgefunden hatte und seitdem nie mehr. Den Fremden wird vorgegaukelt, als wäre das gerade erst geschehen.
Für unsere Neuleser möchten wir daran erinnern, dass am Hafen mehrere Bänke standen, die ein Geschenk der Stadt Arbon und dementsprechend mit einer Widmungsmedaille versehen waren. Diese Medaillen wurden Stück für Stück entsorgt. Am Eingang der Touristinformation standen zwei große, wertvolle Palmen, die ebenfalls von der Stadt Arbon gestiftet worden waren. Sie erlitten das gleiche Schicksal und letzten Winter ließ man sie sogar völlig ungeschützt draußen erfrieren. Inzwischen wurden ähnliche Exemplare nachbestellt.
Auch daran sieht man wieder einmal, wie stillos und ohne jegliche Wertschätzung gegenüber der Partnergemeinde Arbon die Gemeindeverwaltung agiert.

Forum Langenargen   19.05.2019


 

The show must go on
In der MoBiZ (Montfortbildzeitung) geht die Bilder-Selbstbeweihräucherung munter weiter.
Jetzt ist die Beseitigung von Barrieren das Bild-Thema. Dieses Projekt gibt es schon seit 2013. Normalerweise ist das eine Selbstverständlichkeit, bei unserem Bürgermeister wird das aber als eine ganz besondere Leistung hervorgehoben. Es fehlt nur noch, dass er persönlich mit dem Rollstuhl über die Schwellen fährt. Da die Fotos der erledigten Arbeiten nicht ausreichen, werden noch Fotos unerledigter Projekte hinzugefügt.
Vor drei Jahren beschwerte sich eine ältere Rollstuhlfahrerin im Rahmen einer Friedhofbegehung beim Bürgermeister, dass es ihr wegen der Kieswege nicht möglich sei, ihren verstorbenen Mann zu besuchen. Sie bekam Zustimmung von zwei weiteren Rollstuhlfahrern. Alle drei beklagten auch, dass auf der Friedhoftoilette keine Einrichtung für Behinderte vorhanden sei.
Am Uhlandplatz HUI, auf dem Friedhof PFUI !

Forum Langenargen    17.05.2019

 

Liebes Forum,

Man muss sich schon fragen, ob es sinnvoll ist, auf 900 Metern eine WC-Meile mit 6 Bedürfnisanstalten einzurichten, zumal in diesem Bereich sich auch die meisten Gastronomiebetriebe befinden und die haben, soviel bekannt ist, noch niemandem den Zugang zum “Stillen Örtchen“ verwehrt. Was haben der BM und die Gemeinderäte sich dabei bloß gedacht? Möglicherweise wollten sie Langenargen auf diese Art ins “Buch der Rekorde“ bringen. Das Plätschern des Wassers vom nahen See weckt sicherlich eher Begehrlichkeiten, zu müssen, jedoch hätte hier Vorhandenes völlig ausgereicht, während es flächendeckend in LA an WCs mangelt. Zwischen TG-Platz und DLRG-Heim, am Parkplatz beim Brunnenwässerle, im Bereich der Amtshausstraße/Lindauer Straße wären beispielsweise sinnvolle Aufstellungsorte gewesen. Oder besteht in diesen Bereichen bei Menschen kein Verrichtungsbedürfnis. In den angeführten Gegenden befinden sich geeignete gemeindeeigene Grundstücke. Man darf gespannt sein, vielleicht kommts noch. Muss ja nicht mehr so kostspielig sein! Wie lautet nun mal noch eine alte Lebensweisheit: Das Leben ist schön, aber teuer. Man kann's auch etwas billiger haben, aber dann nicht mehr so schön...

geggo   13.05.2019

 

Bericht eines Betroffenen im Zusammenhang mit der Toilette am Hotel Seeterasse
Die Anlieferung der Luxustoilette erfolgte bereits 6:15 Uhr. Seither Baulärm, bereits immer schon kurz nach 7:00. schaufeln, baggern, steineklopfen, sägen etc. Es kam zu heftigen Beschwerden einiger Gäste. Den Bürgermeister und seinen Erfüllungsgehilfen, den Bauamtsleiter Stark, haben wir bei dieser Gelegenheit in Verhandlungen zur Genüge kennengelernt und festgestellt, daß es den Herren zumindest aus meiner Sicht an Empathie mangelt und sie deswegen auch nicht auf Sympathie hoffen können. Der wortbrüchige Bürgermeister hat es geschafft, die Langenargener Bürgerschaft mit seinem autoritär-diktatorischen Führungsstil zu spalten; jedoch wird das Häuflein der “Getreuen“, die er um sich schart, immer kleiner und seine Felle schwimmen dahin, da vielen, die ihn dazumal gewählt haben, mittlerweile die Augen aufgegangen sind; nicht zuletzt durch das Forum! Für diese Informationsplattform Ihnen und dem Team der Mitstreiter und Beteiligten bei dieser Gelegenheit herzlichen Dank! Nächstes Jahr sind die acht Jahre Amtszeit um und es wird hoffentlich einen Wechsel geben! Die “Sonnenstube am Bodensee“ hätte fürwahr etwas Besseres verdient - kompetent und bürgernah, mit einem offenen Ohr für die Belange der Bevölkerung, denn es gibt keinen schlimmeren Tauben als den, der n i c h t hören will.

 

E. S. 16.05.2019

                           
                                Grüße aus Indien

                           
Liebes Forum Langenargen,
als Eure weitest enfernten Leser sahen wir gerade die Meldung, dass das Forum seinen 4. Geburtstag feiert. Als wir vor 3 Jahren zuletzt in Langenargen waren, haben wir die vielen lustigen Schilder gesehen (0,0 km zur Kirche). Inzwischen hat sich viel geändert. Wenn wir bald wieder kommen, freuen wir uns auf die Supertoilets.
Wir wissen das besonders zu schätzen, denn ihr kennt ja die indischen toilets.
Wir gratulieren Euch und freuen uns auf die nächsten news.

Gopal und Vandna Singh
Agra

15.05.2019

 

Liebe Frau Häußermann, liebe Uhldinger,
herzlichen Dank für Eure Glückwünsche!
Wir laden Euch ein zu Kaffee und Kuchen im
Café Krematory und lassen dafür einen Platz direkt an der schönen Brandschutzmauer reservieren. Wir könnten das dann mit dem von uns am 11.05.2019 unter "Wahlen" beschriebenen Spaziergang entlang der "Route terrible" verbinden. Der Höhepunkt dürfte dann ein Probesitzen auf den Luxuslatrinen sein. Aber bitte nicht vergessen: Nach 15 Minuten öffnet sich automatisch die Tür und Ihr würdet im Extremfall zu Exhibitionisten. Der zufällig vorbeikommende Herr A. H. von der SZ („ein zuverlässiger Partner der Gemeinde“) könnte dann ungewollt das Foto seines Lebens schießen.

Forum Langenargen    15.05.2019



Liebes FORUM LANGENARGEN,
nun ist es bereits 4 Jahre her, seit das FORUM LANGENARGEN in beständiger aktueller Berichterstattung meinen Alltag bereichert.
Vielen Dank dafür und HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum Geburtstag an das gesamte Team.
Macht weiter so! Ich freue mich auf die weiteren Tage, Monate und Jahre mit Euch.

ALLES GUTE

Anne Häußermann aus Uhldingen – Mühlhofen

Diesen Wünschen schließt sich der Verein Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen (GUM) ebenfalls an mit dem Wunsch einer weiterhin fruchtbaren Zusammenarbeit.
Gemeinsam der Vorstand des GUM e.V.

Herbert Maerz
Manfred Maier
Christoph Birkenmayer

 

Händel, messiah - hallelujah - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=1NNy289k6Oc

Forum Langenargen   15.05.2019


Zwei langjährige Ravensburger Leser des Forum Langenargen, das Ehepaar Angela und Dr. med. Jacobi, welche mit einer
privaten Stiftung
seit vielen Jahren Hilfsprojekte in Indien und Burma organisieren, haben uns gebeten, auf diese hochkarätige
Veranstaltung hinzuweisen:

Digitalisierung braucht Ethik – Vortrag von Abt Dr. Notker Wolf
Autonom fahrende Autos, unzählige Facebook-Freunde, Roboter im Altenheim, „Alexa“ als ständige Begleiterin und vieles mehr.
Die Digitalisierung hält überall Einzug; in der Schule, in der Industrie, in der Medizin, selbst im Privatleben. Das kann für den Menschen eine große Entlastung bedeuten, vieles geht besser, einfacher und schneller. Aber wird der Mensch überflüssig, wenn Algorithmen selbstständig Entscheidungen treffen? Kann der Mensch die Verantwortung einfach abgeben und sich selbst der Konsequenzen entziehen?
Abt Dr. Notker Wolf ist der ehemalige oberste Repräsentant der über 20.000 Benediktiner weltweit und ein bekannter Buchautor. In zahlreichen Bestsellern hat er seine Stimme erhoben, um die Menschen an die allgemein gültigen ethischen Werte des Zusammenlebens zu erinnern und auch versucht, ihnen die Angst zu nehmen vor manchmal bedrohlich erscheinenden Entwicklungen. Abt Dr. Notker Wolf spricht über Annehmlichkeiten und Gefahren der Digitalisierung und über die Notwendigkeit, ethische Werte in dieser stürmischen Entwicklung intensiv zu diskutieren und einzufordern.
Alle sind eingeladen, gemeinsam über Werte- und Moralvorstellungen in Zeiten der Digitalisierung nachzudenken.

Forum Langenargen   12.05.2019


 Panem et circenses (Brot und Spiele) 

Mit dieser Satire bezeichnete der römische Dichter und Satiriker Juvenal (um 60 bis um130 n. Chr.) die Politik der römischen Kaiser gegenüber ihren Untertanen.
Inwischen hat dieser Spruch natürlich eine abgeschwächte Bedeutung, denn "Tempora mutantur et nos mutamur in illis",  frei nach Ovid (43 v.C. bis 17 n.C.), die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen.
Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, fallen einem sofort gewisse Parallelen auf. Entertainment, komfortable Latrinen! und jetzt Geschenke wie z.B. die Insektenhotels und kostenlose Bäume. "Gemeinde gibt eine Runde Bäume aus", SZ vom 11.05.2019.
Der Bürgerprotest wegen unsinniger Rodungen hat offensichtlich Wirkung gezeigt. Frau Poimer sprach in diesem Zusammenhang erneut beschönigend von "etlichen" Bäumen, wohlwissend dass es über 200 waren. Obgleich inzwischen durch Google Earth, Google Street View, sowie die Aussagen unzählige Bürger bewiesen wurde, dass weder ein Schädlingsbefall noch nennenswerte Verkehrsbehinderungen vorlagen, versucht Frau Poimer wider besseren Wissens erneut im Sinne des Bürgermeisters den Lesern dieses verlogene Märchen aufzutischen.
Erst kam dann die demonstrative Neuanpflanzung an der Unteren Seestraße, die nach Aussage des Bürgermeisters binnen zwei Jahren den alten Zustand wiederherstellen sollte (er hat wohl eine Null vergessen!), dann kam die ebenfalls demonstrative Präsentation phantasieloser Insektenhotels entlang der Straße dazu und nun als krönender Abschluss das von anderen Kommunen abgekupferte "1000 Bäumeprogramm", das die Bürger einbinden soll.
Nach den Erfahrungen anderer Kommunen ist das Projekt genau genommen eine populistische Luftnummer, weil die genannte Gesamtsumme höchstwahrscheinlich nie erreicht wird. Eine Blitzumfrage hat das bereits bestätigt. Es wird hervorgehoben, dass dieses Projekt über Jahre gesehen 150.000 Euro kosten würde. Das ist aber ein Bruchteil der Folgekosten für die Luxustoiletten und das sind nur 15 % der Kosten für den unnötigen Radweg beim Mückle.
Der BM kann sich jetzt zufrieden zurücklehnen, weil er bei den bald anstehenden Wahlen verkünden kann, was er alles für den Kulturschatz Natur geleistet hat.
Nach wie vor steht aber der Plan im Raum, den illegal abgelagerten, teils kontaminierten Schutt, von der "Höhe" und dem Eingang zum Sportzentrum neben den Bauhof zu verlegen, obgleich es sich dabei eindeutig um ein Wasserschutz- und ein Naturschutzgebiet handelt und dort eine geschützte, seltene Schlange unterwegs ist.

Forum Langenargen   12.05.2019


Hunderte Bäume für Schwertransport radikal beschnitten
10.05.2019, 16:09 Uhr | dpa

Einer unserer regelmäßigen Forum-Leser aus Norddeutschland schickt uns einen Link zu einem Artikel über illegalen Baumschnitt, der heute in etlichen Zeitungen veröffentlicht worden ist, weil ihm Parallelen zu LA aufgefallen sind.
Erst mit Hilfe der Polizei und des Verwaltungsgerichts konnten dort weitere Arbeiten verhindert werden.

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article193294163/Hunderte-Baeume-fuer-Schwertransport-radikal-beschnitten.html

Forum Langenargen   10.05.2019


Das Strandbad Langenargen öffnet am 01. Juni 2019 und schließt bereits Mitte bis Ende August 2019.
Für die Gäste von LA bedeutet das, dass das Bad höchstens drei Monate in Betrieb ist. Die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs muss trotzdem in der Hauptsaison vom 1. März bis zum 31. Oktober voll bezahlt werden.

https://strandbad-langenargen.de/oeffnungszeiten-preise

Forum Langenargen   10.05.2019

Der erste Toilettenbesuch
Nachdem die Vorbesucherin nach 6 Minuten (eigentliche Benutzung incl. Kosmetik) die Toilette endlich verlassen hatte, wurde man noch weiter auf die Folter gestellt, weil man warten musste, bis wegen der Selbstreinigung das rote Lämpchen auf Grün umschaltete (wie bei der Formel 1). Es dauerte etwa 2,5 Minuten, dann öffnete sich endlich das Heiligtum und man wurde sofort von einem nassen, rutschigen, grauen Steinteppichfußboden begrüßt.
Man kann nur hoffen, dass die Gemeinde wegen der Sturzgefahr für die Benutzer eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Im Winter ist mit einer schnellen Vereisung des Fußbodens zu rechnen, außer man heizt die Räumlichkeiten, was sicherlich kostspielig ist. Die Einrichtung für die Behinderten wirkte relativ dürftig. Neben der Toilette lagen verstreute Papierfetzen, gottseidank aber sauber. An der Wand befand sich ein Notfallknopf. Es wäre interessant zu wissen, was passiert, wenn dieser an einem Sonntag gegen 4 Uhr in der Früh ausgelöst wird. Vielleicht opfert sich dann mal einer der Verfechter aus dem Gemeinderat? Das Waschbecken zeigte bereits nach wenigen Stunden Nutzung unansehnliche Kalkflecken (siehe Foto).An der Wand war ein Hinweis angebracht, dass für die Benutzung nur 15 Minuten eingeplant sind, danach öffnet sich automatisch die Tür oder es beginnt die Reinigung!
In bestimmten Fällen sei angeraten, lieber die 150 m entfernte Rathaustoilette zu benutzen, um sich diese Peinlichkeit zu ersparen.

Forum Langenargen   09.05.2019


Hinweis von einer Besucherin der Gemeinderatssitzung am 06.05.2019
Zur fortgeschrittenen Stunde meldete sich die Gemeinderätin Silke Falch und sprach nochmals das Thema "Anbau Hotel Seevital" an.
Die Besucherin beklagte, es wäre befremdlich gewesen, dass niemand vom Gemeinderat, außer ihrem Fraktionskollegen, Frau Falch beigestanden habe.
Es ist nun offensichtlich so, dass mit Rückendeckung des Baurechtsamtes etwas völlig anderes gebaut wurde, als das, worüber der Gemeinderat am 13.06.2016 abgestimmt hatte. Eine erneute Abstimmung wegen der erheblich geänderten Planung wurde nach ihrer Meinung durch die Einverständniserklärung des Bürgermeisters ausgehebelt.

Dazu unser Kommentar:
Nachdem der Bürgermeister wusste, dass sich die jetzige Planung vollständig von dem 2016 genehmigten Entwurf unterscheidet, hätte er im Sinne des Ortes und der Fürsorgepflicht für die Bürger die Moral besitzen müssen, die Angelegenheit unabhängig von der Auffassung der Baubehörde in einer erneuten Gemeinderatssitzung zu diskutieren. Vielleicht hätte man den Bauherrn davon überzeugen können, Rücksicht auf die eingesessenen Bürger zu nehmen. Juristisch mag der Bürgermeister mit seiner Einverständniserklärung im Recht sein, moralisch ist es aber unverzeihlich.

An diesem Beispiel zeigt sich wieder einmal die Notwendigkeit eines Gestaltungsbeirates. Die Bevölkerung muss mal wieder hilflos zusehen, wie der Ort weiter seelenlos verschandelt wird. Den Verantwortlichen fehlt es offensichtlich an der notwendigen Sensibilität. Es geht doch nicht alleine darum, dass die Maße stimmen, sondern auch darum, ob sich ein Baukörper in die Umgebung einfügt und nicht, wie in diesem Fall, die kostbare Seesicht einschränkt.
Frau Poimer hat in der SZ vom 08.05.2019 das Thema aufgegriffen, wobei aber die entscheidende Gemeinderatssitzung vom 13.06.2016 bewusst (?) unerwähnt blieb. Damals wurde den Gemeinderäten eine beeindruckende Computeranimation präsentiert, die eine helle offene Terrasse mit hellen Sonnenschirmen zeigte. Auf Grund dessen hatten die Räte damals ihr Einverständnis gegeben. Das Gleiche galt für die zuständige Baurechtsbehörde. Nunmehr im Jahre 2019 wurde das Bauvorhaben optisch völlig verändert, sodass viele Bürger regelrecht geschockt waren.
Es wird aber nach wie vor auf die damalige Zustimmung des Gemeinderats hingewiesen. Natürlich sprechen jetzt viele von einer hinterlistigen Täuschung, denn das was 2016 zur Abstimmung präsentiert worden war, entspricht auch nicht im weitesten Sinne dem, was der Bevölkerung jetzt zugemutet wird.
Dazu kommen, wenn man den zuletzt eingereichten Bauplan mit dem gültigen Bebauungsplan vergleicht, erhebliche Bedenken. So heißt es: „Nicht überbaute Flächen sind zu begrünen. Freiflächen an Hotels und Gaststätten sind als Garten oder Gartenterrasse auszuführen“.
Nach Punkt 4 ergeben sich folgende Anforderungen: "Bauliche Maßnahmen aller Art, wie auch Reparaturen und Renovierungen haben bezüglich Werkstoffwahl, Farbgebung, Konstruktion und Gestaltung der Erhaltung und Weiterentwicklung des Ortsbildes zu dienen und die Gestaltung hat im Einvernehmen mit dem Denkmalamt zu erfolgen."
Unseres Erachtens liegen hier mehrere Verstöße gegen die Bauordnung vor, sodass die daraus resultierende Einverständniserklärung als ungültig anzusehen ist.
Wir haben bald Gemeinderatswahlen. Die Bürger sollten bei den Parteiveranstaltungen vor allem die wieder aufgestellten „alten“ Gemeinderäte fragen, warum sie nach Bekanntwerden dieses Skandals (mit zwei Ausnahmen) geschwiegen  haben.

Vom Gemeinderat 2016 genehmigt

Vom Bürgermeister mit einer Einverständniserklärung endgültig genehmigt, nachdem  die Baurechtsbehörde zugestimmt hatte.

Forum Langenargen   08.05.2019

 


Teure Insektenhotels

Die Idee mit den Insektenhotels ist erfreulicherweise nun auch in Langenargen angekommen. Einige Bürger vermuten einen Zusammenhang mit der kürzlich stattgehabten sinnlosen Fällung von 200 gesunden Bäumen und mehreren Hecken entlang der Höhe. Damals wurde unzähligen Insekten die Lebensgrundlage entzogen.
Die übermäßige Nachpflanzung und die demonstrative Aufstellung mehrerer gut sichtbarer Insektenhotels parallel zur Straße lassen ein schlechtes Gewissen bei der Gemeindeverwaltung erahnen.
Natürlich werden die Insekten von Emissionen des nahen Autoverkehrs nicht so begeistert sein. Die Höhe ist ein riesiges Gebiet. Zurzeit erkennt man die Hotels jedoch unübersehbar lediglich entlang der Fahrstraße.
Es gibt natürlich viele Hotelalternativen, wie man z. B. auf der Mainau sehen kann.


 

Den folgenden Link vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. sollten Sie sich unbedingt anschauen. Hier finden Sie sehr gelungene Beispiele für selbstgebaute Insektenhotels und erhalten auch wichtige Tips, wie man dabei Fehler vermeidet.

Insektenhotel selber bauen:
Das Hotel zur Wilden Biene - Wie Sie ein Insektenhotel bauen
https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/insektenhotel-selbst-bauen/

Erstaunlich ist der Gesamtpreis für die von der Gemeinde angebotenen Hotels: 120 Euro netto für ein Insektenhotel lässt ein Luxushotel vermuten. Die 180 Euro Aufstellgebühr mit Material durch den Bauhof sind nicht ganz erklärlich, denn es wird lediglich eine seitliche Verbindung mit zwei im Boden verankerten Rundhölzern hergestellt (Kosten bei OBI ca. 20 Euro). Ein einziges Hotel käme also auf weit über 300 Euro.
Vorschlag: Einen Teil der Insektenhotels könnten Schüler mit entsprechenden Bausätzen selber bauen. Auch Senioren würden sich gerne beteiligen und sogar Kurse anbieten. Auch die Kinder vom Waldkindergarten könnte man für die eine oder andere naturnahe Variante begeistern. Die Aufstellung könnte durch den NABU und einige Vereine übernommen werden. Dafür sollten die Aufsteller für ihre Vereinskasse die jeweiligen 180 Euro erhalten, die die Gemeinde ansonsten selbst einnehmen würde.

                                                                                                          

Das ist ungefähr das einfallsloseste Insektenhotel, das man je zu Gesicht bekommen hat,
zu einem unschlagbar teuren Preis! Hier handelt es sich nicht um ein Hotel, allenfalls um eine drittklassige Absteige!
Da wird es sogar den Insekten zu langweilig.

Forum Langenargen  08.05.2019

 
Satire
Wenn die Pläne für die Insektenhotels Wirklichkeit werden, kommt es sicherlich zu einer Spechtinvasion, sodass die Verweilzeit und Auslastung sehr großen Schwankungen unterliegen werden.

Forum Langenargen  08.05.2019


Wir wiederholen uns ungern, in diesem Falle aber immer wieder!

Zweitwohnungen, seit langem ein Problem nicht nur in Wasserburg,
Kreuth,Tegernsee und Bad Wiessee – auch in LANGENARGEN

Im Gegensatz zu den im folgenden Artikel gemachten Äußerungen zur Problematik der Zweitwohnungen, ist unser
Bürgermeister mit dem hiesigen Zustand voll zufrieden. Bereits im vergangenen Jahr wurde jedoch auch aus unserer
unmittelbaren bayerischen Nachbarschaft Kritik an der wachsenden Zahl von Zweitwohnungen geäußert. O-Ton Krafft:
„Mit der Erhöhung der Zweitwohnungssteuer schreckt man niemanden ab“. Dass aber zahlreiche „Zweitwohnungen“
auf betrügerische Weise als Hauptwohnsitz angemeldet sind, um genau diese Steuer zu umgehen, ist hier ebenfalls
kein Problem. Solange man jedoch weggeworfene Lebensmittel, die aus Containern eingesammelt werden,
als gestohlen ansieht und dies dann entsprechend bestraft, kann anscheinend ruhig über diesen Betrug, bei dem es
jedes Jahr um Tausende Euro geht, leicht hinweggesehen werden!
Kontrolle wäre ja leicht machbar, wenn man nur wollte! Man bräuchte nur die Wasseruhren kontrollieren!
Das würde sogar vom Schreibtisch des Bürgermeisters aus funktionieren.Vielleicht könnte man dann dadurch potentielle
Nachahmer abschrecken, - und damit die Suche nach Wohnungen für Einheimische ein wenig entspannen!
Dass sich durch dieses absichtliche Übersehen krimineller Handlungen die Infrastruktur der Gemeinde unnötig „aufbläst“
(Wasserversorgung, Abwasser, Telefon, Strom, Straßen, Gehsteige, Beleuchtung usw.), was erneut den
Gemeindehaushalt belastet, wird von der Verwaltung als „vernachlässigbar gering“ angesehen.
Es wäre endlich an der Zeit, dass sich der neu zu konstituierende Gemeinderat der Sache annimmt, nachdem der
Bürgermeister seit Jahren dieses ihm längst bekannte Problem negiert. Aus dem Gemeinderat hörte man dazu bisher
immer nur „Das ist ein Problem“ und man denke darüber nach - seit Jahren schon! Unser BM spricht zwar ständig über
Wohnungsnot und fehlendes Bauland: Die konsequente Verfolgung betrügerischer Machenschaften würde jedoch
sicher auch zu einem Teil dazu beitragen, diese Not ein wenig zu lindern.

https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/bad-wiessee-ort95312/in-kreuth-und-bad-wiessee-wird-
zweitwohnungssteuer-deutlich-erhoeht-11791972.html

So überlegen andere betroffene Gemeinden das Problem der Zweitwohnungen anzugehen: Genehmigungspflicht.
Ob unsere „Bürgervertreter“ sich das wohl trauen?
- Nach unserer bisherigen Erfahrung eher nicht!

https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/tegernsee-bayern-zweitwohnsitz-krieg-gemeinde-will-
neuartige-kampfsatzung-zr-12234517.html

https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/kreuth-ort65894/kreuth-fuehrt-anti-zweitwohnungs-satzung-nach-
berchtesgadener-vorbild-ein-12247433.html

 Rolf Motz  24.02.2019; 03.05.2019


Eine Zuschrift von Herrn Hopfenzitz:

Auch wenn es für manchen ein Tabubruch sein mag, erlaube ich mir doch nach längerer Überlegung zu Ihrem Artikel
(Forum Langenargen vom 10.04.2019 - Zum Leserbrief von Herrn Hopfenzitz in der SZ vom 10.04.2019:
„Grenzen des Tourismus in LA“) Stellung zu nehmen, unter der Voraussetzung der vollständigen Veröffentlichung.
Lassen Sie uns doch alle die Sichtweisen durch Brillen zur Seite legen und uns an Fakten orientieren:
Die Einwohnerzahl in Langenargen pendelt die letzten 10 Jahre zwischen ca. 7800 und ca. 7900, die Anzahl der
Wohnungen um ca. 4.400. Eine Erhöhung der Wohnungen und damit Bevölkerungsentwicklung ist in LA nur sehr
eingeschränkt möglich. Die offizielle Anzahl der Zweitwohnungen beträgt ca. 276 (6,2%), die Anzahl der
Ferienwohnungen beträgt ca. 243 (5,4%). Die Anzahl der Übernachtungen hat von 2013 bis 2018 um 39% zugenommen.

Im Schlusssatz meines Leserbriefes steht:
Ohne Innehalten, Nachdenken und Ziele / Grenzen für zukünftigen Tourismus zu setzen, wird es nicht gehen.
Hat die/der Verfasser/in den Sinn meines Leserbriefs erfasst? Was sollen mir Ihre zentralen Sätze sagen:
Dazu gab es einen Rückgang der Verweildauer auf durchschnittlich 4 Tage. Es ist auch nur eine Auslastung von
jährlich durchschnittlich 50 % dokumentiert. LA war noch nie ausgebucht! Das Maximum liegt regelmäßig
im Juli und August bei 80 %.
Wir möchten Herrn H. dringend nahelegen, dass er Zahlen von der TI immer kritisch
unter die Lupe nehmen soll.

Langenargen hat nicht das Potential für preisgünstigen Massentourismus. Wenn Vermieter von Ferienwohnungen über eine
geringe Auslastung klagen, dann werden noch mehr Ferienwohnungen nur den Wettbewerb zu Lasten der Wirtschaftlichkeit
erhöhen und die Möglichkeit der Einwohner in LA zu wohnen verringern. Da helfen nur eine Wohnraumförderung unter
Begrenzung zusätzlicher Zweit- und Ferienwohnungen, sowie die Unterstützung eines guten Marketings für die ganzjährige
Auslastung der vorhandenen Vermieter, wobei vielleicht auch die Qualität gesteigert werden könnte.
Auch die Erwartungen und Gewohnheiten der Gäste haben sich in den vergangenen Jahren verändert und werden sich weiter
verändern. Ist das bei allen Vermietern schon angekommen und wird das Angebot diesen veränderten Erwartungen gerecht?
Damit wir uns nicht falsch verstehen, jeder muss selber entscheiden, auf welcher Plattform incl. Airbnb er seine Leistung
anbietet und mit welchem Onlineauftritt / Homepage er Gäste animiert. Die Gefahren von Airbnb durch die expansive
Entwicklung gerade in der Vermietung von „privaten Betten“, inzwischen auch in kleinen Städten und Gemeinden sind
wohl jedem bekannt und damit auch der zusätzlich entstehende Wettbewerb für Vermieter von Ferienwohnungen.
Ist das gut für eine gesunde Entwicklung für LA?
Was wir in LA brauchen ist die Entwicklung von gemeinsamen Zielen aller in LA relevanten Gruppen und Fraktionen,
sowie Visionen für die Zukunft von LA, mit einer ausgewogenen Balance zwischen den Interessen der Einwohner in LA
und wirtschaftlichen Interessen. Deswegen erfordert Wohnraumförderung, auch die Begrenzung zusätzlicher
Zweitwohnungen und Ferienwohnungen.
Natürlich haben Sie auch Recht, wenn Sie Unschönes im Städtle und an den Stränden bemängeln
(Verschandelung des Ortes, Zerstörung von Idyllen, verwahrloste Strände mit Funden von Spritzen, Kondomen, Glassplittern,
Plastikabfall, überquellende Müllbehälter
). Da helfen aber auch keine Verbote und Verbotsschilder, wenn die Verbote nicht
durchgesetzt werden!

Für den Gemeinderat zu kandidieren bedeutet nicht das Einverständnis für ein „Weiter so“!

Nur mit Mut für neue Denkansätze, für einen neuen Stil in der Kommunikation durch mehr Miteinander statt Gegeneinander,
für ein Verständnis der Politik als proaktive Gestaltung wird zukunftsorientierte Entwicklung möglich. Die gewählten
Gemeinderäte tragen die Verantwortung und sind nicht das Vollzugsorgan der Verwaltung.

Wolfgang Hopfenzitz
CDU-Kandidat mit 30 Jahren Managementerfahrung

Mit freundlichen Grüssen
Wolfgang Hopfenzitz    01.05.2019



Zum Beitrag und zur Stellungnahme von W. Hopfenzitz zum „Thema Tourismus und Wohnraum“
Gerd Kupper, Langenargen, 03. Mai 2019

Sehr geehrter Herr Hopfenzitz!

Anlass für Ihren Leserbrief war der SZ-Bericht „Da legst Dich nieder: Zahl der Übernachtungen steigt“ vom 03.04.2019.
Hieraus leiten Sie Ihre Überlegungen zu den Themen Tourismus und Wohnraum ab. Die Orientierung solle anhand von
Fakten erfolgen, schreiben Sie völlig zu Recht und stellen einleitend fest, dass die Übernachtungen von 2013 bis 2018
um 39,1 Prozent angestiegen seien.
Seite 36 des Jahresrückblick 2018 zeigt einen Graph „Übernachtungszahlen Langenargen 1998 -2018“. Hinreichend
genau liest man für das Jahr 2013 knapp 240.000 Übernachtungen ab. Diese Zahl beinhaltet die Summe aller
Übernachtungen für Gewerbliche und Private Vermieter.  In Ihrer letzten Stellungnahme listen Sie 178.789 Übernachtungen
(Nächte) auf. Dies ist exakt die Anzahl der Übernachtungen, die das Statistische Landesamt BW für ausschließlich
Gewerbliche Vermieter in 2013 ausweist. Die Übernachtungen bei Privaten Vermietern sind darin nicht enthalten.
Für die Jahre 2014 – 2018 verwenden Sie die Zahlen für Gewerbliche und Private Vermieter. Setzt man richtigerweise
240.000 Übernachtungen (2013) mit 248.705 (2018) ins Verhältnis, führt dies zu einer Steigerung von lediglich 3,6 Prozent
in sechs Jahren und leider nicht zu 39,1 Prozent.

Zu einer Beurteilung über die Entwicklung des Langenargener Tourismus ist das Datenmaterial des Statistischen
Landesamtes BW, das plausibel und konsistent erscheint, hilfreich; Gewerbliche Vermieter beherrschen den Langenargener
Übernachtungsmarkt seit langen Jahren mit gut 70 Prozent. Die Daten für Gewerbliche Vermieter in Langenargen führen
zu folgender Erkenntnis:
Die Übernachtungen bei Gewerblichen Vermietern sind zwischen 2014 und 2018 um 7 Prozent gesunken.

  • Im gleichen Zeitraum sank die Anzahl der Schlafgelegenheiten um 39, entsprechend 2 Prozent.
  • Die Auslastung lag zwischen 55 und 52,9 Prozent.
  • Im Monat August 2018 betrug die Auslastung 82 Prozent.
  • Zum Vergleich: Im Bodenseekreis stieg im gleichen Zeitraum die Anzahl der Übernachtungen um 10 Prozent und die
    Anzahl der Schlafgelegenheiten um weniger als 2 Prozent.

Auch unter Berücksichtigung des knapp 30 prozentigen Marktanteils der Privaten Vermieter ist Langenargen selbst im Monat
August deutlich von Kapazitätsgrenzen entfernt. Langenargen hat im Wettbewerbsvergleich mit dem Bodenseekreis und
anderen Gemeinden nicht standhalten können. Sie fragen richtigerweise, ob die Nutzenerwartungen der Gäste durch die
aktuellen Angebote noch erfüllt werden. Wenn Sie dann noch die Aufenthaltsqualität in der Gemeinde hinzufügen, wird
deutlich, dass Handlungsbedarf vorliegt. Dabei geht es nicht um das Etablieren eines standardisierten kostenorientierten
Massentourismus. Ob Langenargen bereits oder wieder auf dem Weg zu einem qualitäts-, nicht mengenorientierten Tourismus
ist, ist nicht eindeutig erkennbar. Es ist Ihnen deshalb zuzustimmen, dass ein Nachdenken über die qualitativen und
quantitativen Ziele eines zukünftigen Tourismus erforderlich ist. In der zweiten Lesung des Haushalts 2019 hat die Fraktion
der Grünen klar formuliert, dass Langenargen für den Fremdenverkehrsbetrieb (und aber auch für die Gemeinde) ein Leitbild
(aus dem strategische Ziele entwickelt und operative Maßnahmen  abgeleitet werden) dringend benötigt. Ein anspruchsvolles
Thema und eine gute Gelegenheit, um mit der Fraktion der Grünen in einem neuen Miteinander nach der Kommunalwahl zu
kooperieren.
Wohnraum und AirbnB: Wenn die Übernachtungen bei Privaten Vermietern in 2018 (71.400) nach einem Rückgang in 2017
das Niveau in 2016 (71.500) erreicht haben, dann kann AirbnB hierbei keine (nennenswerte) Rolle gespielt haben.
Und: Egal ob die Vermietung über die Buchungsplattform X oder über AirbnB erfolgt, die Vermieter haben in beiden Fällen
die Einkünfte zu versteuern. Vermieten Hausbesitzer das leerstehende Kinderzimmer im Souterrain oder den Dachboden
über AirbnB, dann ist dies eher ein Angebot für eine andere, neue Klientel, die ohnehin kein Hotelzimmer buchen könnte
oder würde. Werden die Einkünfte versteuert, schadet dies nicht der Allgemeinheit.
Dass, wie in einigen Großstädten, ganze Mietshäuser über die Inanspruchnahme von AirbnB gewerblich vermietet, dem
allgemeinen Wohnungsmarkt entzogen werden, mag vorstellbar sein, ist jedoch unwahrscheinlich.
Zweitwohnungen: Langenargen erhebt eine Zweitwohnungssteuer in nennenswerten Maß (Größenordnung 400 – 500 TEUR).
Es sind nicht nur Vermögende, die die Steuer ohne mit der Wimper zu zucken, entrichten. Es gibt auch weniger Vermögende,
die ihren Lebensabend zeitweise in einer Eigentumswohnung verbringen wollten und für die die Zweitwohnungsteuer heute
eine erhebliche Belastung darstellt. AirbnB und Zweitwohnungen sind vielschichtige Themen so wie bezahlbarer Wohnraum
ein schwieriges Thema ist, nicht nur in Langenargen. Die Diskussion ist notwendig. Sie sollte jedoch nicht mit einem
Zeitungsbericht verknüpft werden, der zumindest stellenweise ein nicht zutreffendes oder unvollständiges Bild zeichnet.

03.05.2019


Annette Pfleiderer

Sehr geehrter Herr Hopfenzitz,

Herr Dr. Walter hat mir freundlicherweise Ihre Mail weitergeleitet.

Als engagierte Privatvermieterin, der auf der einen Seite das Wohl der Gäste als auch das der Gemeinde am Herzen liegt,
möchte ich gerne Stellung zu Ihrer Mail nehmen.
Nur vorab, ich bin ganz auf Ihrer Linie und kann jeden Ihrer Sätze und Gedanken unterschreiben.
Schon letztes Jahr habe ich bei den Herren Jost und Krafft zu eben diesen gemeinsamen Gesprächen angeregt.
Entwicklung gemeinsamer Ziele aller in LA relevanten Gruppen. Auch mir fehlen Visionen, Ideen und Ziele.
Welche Zielgruppe will denn Langenargen bedienen? Was macht Langenargen aus, was macht es authentisch,
was sucht der Gast bei uns? Bei der letzten Vermieterversammlung waren lediglich zwei Vermieter anwesend.
Das Tourismusamt bezog uns und unsere Erfahrungen und Ideen gar nicht mehr mit ein. Inzwischen haben wir Vermieter
keinen Ansprechpartner mehr. Jeder wurschtelt verloren im Haifischbecken der großen Portale und hofft, über die Runden
zu kommen. Da fragt man sich ja schon, wie wichtig sind der Gemeinde ihre Privatvermieter? Stattdessen wurden letztes
Jahr einzelne Vermieter einbestellt, um Ihnen irgendwelche Machenschaften zu unterstellen. (Auch ich musste zu meiner
Statistik Stellung nehmen).
Hört man doch immer mal wieder, dass man nur mit einem neuen Hotel neue Gäste locken könne. Auch hier bin ich
Ihrer Meinung: Langenargen hat nicht das Potential zum preisgünstigen Massentourismus. Es wäre höchste Zeit, ein
Konzept zu entwickeln, das man gezielt bewerben könnte. Wenn wir gemeinsam Visionen und Ideen entwickeln wollen,
dürfen wir aber ein paar Fakten nicht außer Acht lassen.
Die Privatvermieter und Zweitwohnungsbesitzer kann man nicht in einen Topf werfen. Viele der Privatvermieter verdienen
ihren Lebensunterhalt mit der Vermietung. Sie haben Ihre Häuser extra mit einer Ferienwohnung in den 60er und 70er
Jahren gebaut. Gerade diese Privatvermieter machen den Charme der Gemeinde aus...sie betreuen den Gast, haben
Zeit für ihn, geben ihm das Gefühl, zu Hause zu sein. Sie sorgen dafür, dass der Gast sich wohl fühlt, wiederkommt und
den Ort weiterempfiehlt. Deshalb ist es gefährlich, uns Privatvermieter in den Bereich des Illegalen zu drängen. So spricht
Herr Krafft davon, dass der Vermieter, der das Portal Airbnb nutzt, die Allgemeinheit schädigt. Dabei wurden falsche Zahlen
in den Raum gestellt. Statt 300 Vermieter sind es eben nur ca. 30 Vermieter, die Ihre Wohnungen in Airbnb anbieten.
Darunter auch ehrenwerte Namen wie Gästehaus Bernhard, Löwen, Wilma, Braunwarth etc. Herr Thierer selbst wirbt in
diesem Portal und findet die Seite sehr gut. Wenn es in den Städten zu Auswüchsen mit Airbnb kommt, ist dies ein politisches
Problem.
Ich war vor 2 Wochen bei einer Vermieterversammlung in Kressbronn. Dort stellte die TI -Chefin in den Raum, die
Zimmervermittlung aufzugeben, da über die TI kaum noch Anfragen kämen, da jeder nur über Portale buche. Auch hier
denke ich, haben die Bodenseegemeinden versäumt, ein eigenes Portal aufzubauen. Sie hatten seit 2013 Zeit mit der
Einführung der DBT. Doch nun ist der Zug abgefahren, so die einhellige Meinung.
Das Portal "
www.bodensee.de" wurde für 1,2 Mio. von der Schwäbischen Media Group gekauft. Die lachen sich ins
Fäustchen, weil sie an jeder Buchung 15 % verdienen. Sie bewerben die Unterkünfte übrigens auch wieder auf den großen
Portalen wie z.B. Booking.com. Auch eine Vermietung über das noch vorhandene Portal der TI Langenargen kostet den
Gastgeber 15%. Jeder will hier am großen Kuchen mitverdienen und der Vermieter, bzw. der Gast ist der Gelackmeierte.
Ich versuche meine Unterkunft selbst zu vermarkten, was fast nicht möglich ist. Flyer vor meinem Haus, Mund -zu - Mund-
Propaganda. Aber wie soll meine Unterkunft heute im Dschungel der Portale überhaupt noch gefunden werden?
Der Gast schaut halt nur noch in die großen Portale. Das heißt für die Hotels: Airbnb, HRS und Booking.com, für die
FEWos: Airbnb und vielleicht noch Bodensee.de.
Bei Airbnb zahlt der Gast 15% und nicht der Vermieter. Gerade um dem Massentourismus entgegen zu wirken, finde ich es
wichtig, die kleinen Privatvermieter zu stärken. Gerade auf Airbnb sucht der Gast die individuellen, ortstypischen Unterkünfte,
die sich von der Masse abheben. Zu mir kommen die jungen Eltern mit ihren kleinen Kindern.
www.villa-bodensee.de.
Selbst im Sommer habe ich noch freie Kapazitäten, weil ich die Kontingente erst kurzfristig in Airbnb freigebe, denn ich
versuche bis zur letzten Minute direkt zu vermieten.
Noch ein paar Worte zur Wohnraumbegrenzung der Ferienwohnungen. Der Anteil der Privatvermieter ist in den letzten Jahren
weniger geworden. Und ich denke auch, dass wir genügend Vermieter haben, aber wir sind eben nicht ausgelastet.
Anstatt noch mehr anzubieten, wäre es doch besser, die vorhandenen auszulasten und zu bewerben.Die Zweitwohnungen
sind für mich ein komplett anderes Thema und das sollte nicht mit den Privatvermietern vermischt werden. Auch hier bin ich
aber ganz auf Ihrer Linie. Werden doch immer mehr Mehrfamilienwohnungen im Luxussegment gebaut, die sich letztendlich
die Klientel kauft, die es sich leisten kann. Wer sollte dem einen Riegel vorschieben. Sehr geehrter Herr Hopfenzitz, die
Gemeinde und ein Teil der Gemeinderäte hat mit mir ein Problem. So reichte ich 2017 stellvertretend für eine Vielzahl von
Privatvermietern eine Normenkontrollklage beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim gegen die Gemeinde ein, die wir gewannen.
So stellt man vielleicht auch Vermutungen an, wieso in einer "nichtöffentlichen" Sitzung beschlossen wurde, dass mein
Bauwagen vom Bauamt kontrolliert werden soll. (Anmerkung: Der Bauwagen gehört meinen Kindern und sie übernachten
öfters darin. Wir stellen ihn auch Gästekindern umsonst zur Verfügung. Die Gemeinde warb bis letztes Jahr noch mit meinem
Haus und Bauwagen, weil sie dazu beitrugen, dass die Gemeinde das Prädikat "familienfreundlich " tragen durfte).
Der Kontrolleur betrat ohne Genehmigung mein Grundstück, öffnete den Bauwagen und machte unerlaubterweise Fotos von
dem "Schlafzimmer" meiner Kinder mit Kuscheltieren. (s. Foto) Und Herr Krafft schreibt mir dann noch, dass ich froh sein soll,
dass man bei mir nichts gefunden hat und keine weiteren Schritte gegen mich eingeleitet werden.
Wie soll man so auf einen Konsens kommen, wie miteinander arbeiten?

Mit freundlichem Gruß
Annette Pfleiderer

03.05.2019


Die Gemeinde Lindau will jetzt gegen Freizeit-Feuerwerker vorgehen
(SZ Lindau vom 30.04.2019)

Nachdem vor einigen Tagen wieder ein nicht genehmigtes Feuerwerk mit lauten Böllern abgebrannt worden war,
prüft die Stadt Lindau, rechtliche Schritte einzuleiten. Es wird unter anderem auch darauf hingewiesen, dass in dieser
Jahreszeit brütende Vögel erheblich gestört werden. Bei der Diskussion im Stadtrat wurde explicit eine Langenargener
Pyrotechnikfirma genannt. Bei uns macht man sich beim Ordnungsamt trotz vieler Proteste keine Gedanken.

Forum Langenargen 02.05.2019


Betrachtungen und Gedanken
Wer sehen will, wie der Außenbereich des Hotels Seevital früher aussah, muss lediglich das Eingangs-Foto der Homepage
von Langenargen aufrufen. Man sieht dort die mit Wein umrankte Holzpergola und erkennt sofort den großen Baum am Rande
zur Promenade, der in einer Nacht- und Nebelaktion verschwunden ist. Weiterhin erkennt man eine große Zypresse an der
Grenze zum Nachbarhotel, die ebenfalls nicht mehr da. In Lindau pflanzt man in diesen Tagen über 200 neue Bäume,
in Langenargen holzt man die gleiche Anzahl ab! Wenn man den Ortsplan der Gemeinde aufruft
(
https://www.langenargen.de/site/Langenargen-Gemeinde/node/3662951/index.html), sieht man eindeutig, dass ein
nicht unerheblicher Abschnitt des Abholzungsgebietes in einem Naturschutzgebiet liegt. Das hätte der Bürgermeister,
der ganz in der Nähe wohnt, wissen müssen. Der Sonderdruck der Schwäbischen Zeitung zur großen Gewerbeschau
unter der Schirmherrschaft des Handelsvereins zeigt 15 Mal ein Foto wie man es von gemeindeeigenen Fahrzeugen,
aus Prospekten oder sonstigen Veröffentlichungen kennt. Das Bild eines romantischen Hafenfestes mit warmem
rötlichgelben Licht und einem fast italienischen Flair. Warum ist man so unehrlich und macht Marketing mit Bildern, 
die es gar nicht mehr gibt, da dort inzwischen hellweiße LED Lampen installiert sind?
Übrigens. Es gibt unter Tourismus ein Foto, auf dem Herr Jost mit 8 Angestellten auf einer Luxusyacht posiert, zum Jahresfest
des Handel- und Gewerbevereins wurde er regelmäßig in einem Luxussportcabrio abgelichtet. Zwei Jahre später waren es
dann nur noch sechs Angestellte, jetzt sind es nur noch vier und das ohne ihn, der ja behauptete, er habe sich mit seinem
plötzlichen Wechsel nach Sigmaringen verbessert. Dramatischer lässt sich der Zusammenbruch in der TI mit einem Defizit
von ca. einer Millionen Euro nicht darstellen. Da seine Stelle bisher nicht wiederbesetzt wurde, hat die Gemeinde die
Möglichkeit, das finanzielle Defizit deutlich zu reduzieren.
Die Homepage der Gemeinde beinhaltet übrigens sehr viele Ungereimtheiten, sodass wir nach den Wahlen nochmals darauf
zurückkommen werden.
Forum Langenargen   02.05.2019

 

Das war einmal der idyllische  Garten der Villa Wahl

Kein Maischerz, sondern das Geburtstagsgeschenk des Bürgermeisters

Forum Langenargen   01.05.2019


Maischerz
Schilderstreiche

ETI    01.05.2019

 

GLOSSE

„Vorfreude“ -  Bald ist es soweit!

Dann kann man den Gästen und den Einheimischen einen einzigartigen Toilettenrundgang anbieten, selbstverständlich mit
Sitzprobe: Angefangen bei der
Malerecke, weiter zur Luxustoilette am Spielplatz, zum Kiosk, vom Uhlandplatz zum
Haus am Landungssteg, dann zum Rathaus, zur Toilette im Park hinter der Kirche und zur Tiefgarage, weiter zur DLRG
und schließlich als krönenden Abschluss zurück zum
Friedhof.
So richtig zur Geltung käme ein solcher Rundgang allerdings nur, wenn er durch den BM persönlich geleitet würde:
Schließlich kann er ja am besten erklären, wieso die Reinigungskosten (3 mal pro Woche) alleine für die zuletzt gekauften
Edel-WC´s
monatlich 4046 € verschlingen, - und das 20 Jahre lang, Monat für Monat!

Die DBT bietet im Rahmen ihrer Marketingstrategie verbilligtes Toilettenpapier mit Mengenrabatt an, wenn es mit EBC Werbung
bedruckt werden darf. Für Wartende stehen entsprechende Liegestühle mit blauen Sitzkissen und einem Logo zur Verfügung.
Vorsicht: Am Friedhof empfiehlt sich für die Herrentoilette die Mitnahme von schwarzen Pilzsporenschutzmasken (Corporate Identity),
- werden von der Gemeinde leihweise zur Verfügung gestellt.

Forum Langenargen  30.04.2019

 

 

Aus gegebenen Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass sich informative Artikel auch (z.B. unter Wahlen)

auf Ihr Interesse freuen. Heute: Ist das schon Wahlkampf ?

 

 

Betreff: Reform der Gemeindeordnung

auf der Suche nach mehr Rechte für die Bürger der Kommunen bin ich in Google auf diese Überschrift gestoßen.

Reform der Gemeindeordnung - Beteiligungsportal Baden-Württemberg

https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/...ich.../neue-gemeindeordnung/

Hier werden die neuen Spielregeln für Baden-Württemberg bekannt gegeben.

Die Langenargener ohne Ratsinformationssystem können unter dem Abschnitt "Mehr Information/Rechte für Räte und

Bürgerschaft" nur neidisch auf die Kommunen blicken, die über dieses System verfügen. Gerne erinnern wir auf den

Eingangsbeitrag von Anne Häußermann in der AWG Homepage unter dem Titel: was versteht die AWG unter

Transparenz und offener Kommunikation. Hier hat Sie den Nagel voll auf den Kopf getroffen, wie nachfolgender

Kommentar bestätigt.

Die Arbeit der Kommunen (Gemeinden und Landkreise) soll transparenter werden. Insbesondere wird geregelt, dass

Beratungsunterlagen in der Regel mindestens sieben Tage vor der Sitzung an die Räte übermittelt werden müssen,

damit die Gemeinde- oder Kreisräte ausreichend Gelegenheit haben, sich vorzubereiten.

Ab 30. Oktober 2016 besteht für diese Unterlagen und auch die Beschlüsse eine Pflicht zur Veröffentlichung auf der

Internetseite der Kommune, wenn diese über ein elektronisches Ratsinformationssystem verfügt.

Zudem dürfen Gemeinderäte zukünftig die Inhalte von Beratungsunterlagen für öffentliche Sitzungen mit Ausnahme von

personenbezogenen Daten oder Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen zur Wahrnehmung ihres Amtes bekannt geben.

Somit ist gewährleistet, dass Gemeinde- oder Kreisräte zum Beispiel in ihren Wählervereinigungen/Parteien oder

öffentlich über die Inhalte diskutieren und sich eine Meinung bilden können. Vorberatungen in beschließenden

Ausschüssen waren bislang nicht-öffentlich. Die Vorberatungen können nunmehr auch öffentlich sein.

Näheres hat die Gemeinde zu bestimmen. Amtliche Bekanntmachungen können zukünftig auch im Internet erfolgen.

H. März - 29.04.2019

 

Glosse
Das ist echter Service!
Die 34.000 Euro teure Fahrradwillkommensstation am Bauhof, bei der an einer Bank die Holzsitzfläche schon ersetzt werden
musste, hat bisher selten einen Radtouristen gesehen. Wer stellt auch sein kostbares Rad in dieser staubigen Gegend ab
und genießt die Geräuschkulisse der Bauhoffahrzeuge und zwei bis drei Mal pro Woche die Zu- und Abfahrt der privaten
Autos zum Recyclinghof - Abgase inhalieren eingeschlossen? Wer läuft schon von hier aus den weiten Weg in das Ortszentrum?
Um die Attraktivität zu erhöhen, hat man jetzt direkt daneben mehrere großen Müllcontainer aufgestellt.
Das ist genial: So kann der Tourist vor Ort seine Vesperreste wie Flaschen und Dosen entsorgen.
Vorteil für die Bürger: Der Weg zu den Containern ist kürzer geworden.

Forum Langenargen  28.04.2019


Genau wie bei uns!
Kommt Ihnen das nicht bekannt vor?

"Wieso eine 100 Meter lange Hecke einen ganzen Ort durcheinander brachte", SZ vom 19.04.2019.
Kahlschlag nennt es die Bürgerinitiative, Pflegemaßnahme nennt es die Stadt Haisterkirch bei Bad Waldsee.
Von der Vorsitzenden der Bürgerinitiative wird bemängelt, dass der Artenschwund dadurch noch mehr beschleunigt wird.
Heckenbrüter, Käfer, Spinnen und Schmetterlinge verlieren ihre Heimat.
Dies Stadt argumentiert mit Rück- und Pflegeschnitt. Angeblich sei die Hecke bereits zu weit in den Verkehrsraum eines
Feldweges hereingewachsen. Die Stadt gab aber zu, dass die Übermittlung an das beauftragte Unternehmen nicht korrekt
dargestellt worden sei.
Inzwischen wurden zur Beruhigung der Gemüter auf der Kahlschlagfläche 8 Stieleichen und zwei Edelkastanien gepflanzt.

Forum Langenargen  29.04.2019


Erste Vorboten für die nächste Bürgermeisterwahl
 
Neulich wurde wieder gemeldet, wie dick das Finanzpolster der Gemeinde sei. Es wurden auch großartige Pläne
für Investiitionen veröffentlicht. Inzwischen sind vier Monate vergangen, doch ein Großteil des Geldes wurde immer
noch nicht abgerufen. Nach dem Gießkannenprinzip wurden viele kleine  medienwirksame Aktivitäten  gestartet.
Am Jahresende bleibt dann wegen des Investitionsstaus wieder eine beträchtliche Summe über, die bis zur nächsten
Bürgermeisterwahl kumuliert. Das Spielchen kennen wir inzwischen seit Jahren.
 
Die Sanierung der Tiefgarage wurde schon vor vier Jahren als  sehr dringlich bezeichnet. Inwischen ist sie in weite
Ferne gerückt. Das Gleiche gilt für die Schloss- und Hafenmauer. Selbst das Strandbad wird nur zögerlich in Angriff
genommen. Der zum Teil kontaminerte Schutt wird, vermutlich nicht gesetzeskonform, bei den Sportstätten abgelagert.
 
Der Montfortbote bemüht sich mit bunten Bildern die Aktivitäten zu dokumentieren. Selbst der frische Anstrich des
Kiosk an der Tiefgarage wird als Baustelle verkauft. Die Sicherheitsgitter am Bootshafen täuschen falsche Sicherheit vor.
Ein Dutzend der Türen könnte von Kindern leicht geöffnet werden. Der Begriff Sicherheit ist eine Farce. Dazu kommt,
dass der steile Abstieg an der Bootsvermietung völlig ungesichert ist. Ein Stromkasten steht weit auf  bei einem anderen
ist die Tür nur angelehnt, weil ein Vorhängeschloss fehlt.
Das Thema "Luxustoiletten" und der zerstörte Garten der Villa Wahl werden schamhaft verschwiegen.
Medienwirksam allerdings waren der Beitritt zum VDK und das 25-jährige Dienstjubiläum  inszeniert.
Forum Langenargen, 27.04.2019
 

SatireSenf

Karin Burgers Recherche und Senf zu X

TS35/19: Bund der Steuerzahler kritisiert EBC erneut als Fass ohne Boden

http://satiresenf.de/ts3519-bund-der-steuerzahler-kritisiert-ebc-erneut-als-fass-ohne-boden/

26.04.2019

 

Uns wurde aktuell das Wahlkampfprogramm der SPD bekannt.
Auf den ersten Blick macht es einen sehr positiven Eindruck. Bei genauerer Sicht gibt es leider einige Ungereimtheiten.
Der Kreistagsabgeordnete Norbert Zeller hatte vor über einem Jahr versprochen, dass er sich darum kümmern wolle,
dass der Skandal eines fehlenden Rettungshubschraubers mit Nachtflugerlaubnis für ganz Baden-Württemberg
endlich ein Ende findet. Es gibt zwar seit Oktober 2018 eine Notlösung in Villingen-Schwenningen, denn nunmehr
darf ein einziger Heli, der für ganz Baden-Württemberg zuständig ist, nur einmal in der Nacht aufsteigen!
Folglich sterben Nacht für Nacht Menschen, weil ihnen keine rechtzeitige Hilfe zukommt. Dazu gibt es in BW keine einzige
lebensrettende Seilwinde für Helikopter. Die SPD schreibt in ihrem Programm von einer Verbesserung der Seerettung,
meint aber offensichtlich nur die Stärkung der DRLG. Der lebensrettende Nachthubschrauber und die dringend notwendige
Seilwinde kommen in dem Programm überhaupt nicht vor.
Es ist weiterhin völlig unfassbar, dass eine Empfehlung für die EBC gegeben wird, obwohl der Bund der Steuerzahler
zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres eine Warnung veröffentlicht hat, da die finanzielle Situation äußerst kritisch ist.
Der Vater der DBT und EBC, Enrico Hess, hat sich unter Hinterlassung immenser Schulden langst aus dem Staub gemacht.
Der Antrag der SPD im Kreistag, die Gesellschafteranteile der DBT deutlich zu reduzieren, hätte möglicherweise das
endgültige Aus bedeutet.
Es wäre ehrlich gewesen, die Empfehlung auch für die weit besseren Alternativkarten auszusprechen.
So erscheint die Parteiführung unglaubwürdig. Trotz schlechtester Erfahrung in unserer Region wird BODO hochstilisiert,
dabei ist noch nicht einmal sicher, ob  RAB, DB Regio und BOB, die Partner und Ernährer von BODO bei der künftigen
europaweiten Ausschreibung überhaupt den Zuschlag bekommen werden.

Forum Langenargen  25.04.2019

 

 Weil es für die Gemeinde sehr wichtig ist, wiederholen wir uns gerne 

EBC-KÜNDIGUNG, KOOPERATIONS-VERTRAG
Dringender Appell an den Bürgermeister und alle Gemeinderäte:
Wir erbitten unbedingt die fristgerechte Kündigung des Kooperationsvertrages
mit der DBT zum 30.06.2019
.

Sollte diese Kündigungsfrist nicht eingehalten werden, kann die DBT ab 01.01.2020 den Solidarbeitrag
einseitig von zurzeit einem Euro unbegrenzt erhöhen.
Da die DBT finanziell erheblich angeschlagen ist und dringend einer Finanzspritze bedarf,

ist fest damit zu rechnen, dass sie diese Möglichkeit nutzen wird.

Gründe dafür wären z.B. eine Kostensteigerung bei Bodo sowie erhöhte Personalkosten.
Sollte der Solidarbeitrag nur um 40 Cent erhöht werden, befände sich Langenargen mit der Kurtaxe auf dem
Spitzenplatz
in Deutschland noch vor Baden-Baden und Sylt, obgleich es noch nicht einmal die
Kriterien für einen Kurort aufweist.

Wir sind überzeugt, dass das zu einem deutlichen Rückgang der Buchungen führen wird,
was auch die hiesigen
Geschäftsleute empfindlich treffen wird.

Laut Vertrag verzichtete die Gemeinde seinerzeit übrigens freiwillig auf das gesamte Marketing des Ortes im Zusammenhang
mit der EBC. Damit wurden freiwillig ohne zwingende Notwendigkeit Arbeitsplätze bei der Tourist-Information geopfert.
Bitte handeln sie jetzt pflichtgemäß.

 

Forum Langenargen 01.04.2019 - TOURISMUS

Forum Langenargen 23.04.2019


Herr Metzler und sein Problem mit den Roten Punkten
Metzlers Schweigen
Wir möchten Ihnen den weiteren frustrierenden Mailverkehr ersparen und nur über das Ende berichten. Herr Metzler leugnete
nach wie vor unseren Hinweis, der durch mehrere Zeugen bestätigt wurde, dass die Roten Punkte am Krayerareal nicht
rechtzeitig, nicht lesbar und nicht vorschriftsmäßig angebracht worden waren.
Inzwischen wurde uns aber ein Bauplan in die Hände gespielt, auf dem der Standort der Punkte unlesbar etwa 5 m vom
Bauzaun entfernt im nicht betretbaren Baugebiet handschriftlich eingezeichnet war. Damit konfrontiert, kam das große
Schweigen.
Das Ganze erinnert uns sehr an die Diskussion wegen des Werbeplakats der DBT am Rathaus, wo Herr Metzler,
als er sich festlegen sollte, einfach nicht mehr antwortete.

Forum Langenargen   22.04.2019


Die Angst geht um
Von mehreren Parteien in der Bachstrasse erfuhren wir, dass die Kreisbaugenossenschaft Bodenseekreis, die Eigentümerin
ihrer Mietwohnungen, sie Mitte Dezember mündlich und am 28.12 .2018 schriftlich informiert hat, dass geplant sei, ihre Häuser
mittelfristig abzureissen und durch Neubauten zu ersetzen. Sie wurden aufgefordert, sich aktiv auf Wohnungssuche zu
begeben. Mündlich wurde ergänzt, dass die Mieten in den Neubauten entsprechend höher ausfallen würden und somit kaum
Chancen bestünden, dort später noch wohnen zu können.
Die Angestellten der Baugenossenschaft kamen damals unangemeldet.
Vor einigen Tagen erhielten die meisten die schriftliche Aufforderung, auf Grund einer Satzungsänderung vom 23.10. 2018
bis zum Monatsende ihre Geschäftsanteile zu erhöhen (ggf. mit Ratenzahlung). Beispielsweise soll eine nicht betuchte
Rentnerin 1000 Euro nachzahlen. Es gab Gerüchte, dass es vor einem Vierteljahrhundert Bestandsschutzpläne gegeben habe.
Nachdem wir jetzt die Personen erreicht haben, die über die notwendige Kenntnis verfügen, ergab sich kein Anhalt für diese
Gerüchte. Wir werden das Schicksal der betroffenen Menschen weiter verfolgen.

Forum Langenargen  21.04.2019


GLOSSE

Frohe Ostern
wünschen Ihnen Ihr bürgernaher Bürgermeister Krafft, der Neubürger Boris Bosch, Architekt Martin Bruhns und
Christoph Metzler, der Leiter des Baurechtsamtes. Wir schenken Ihnen, liebe Bürger, dieses edle Osterei und hoffen,
dass Sie mit diesem zukünftigen Wahrzeichen Langenargens viel Freude haben werden.
Wir haben nun in Langenargen eine zusätzliche Aussegnungshalle, anders kann man die Katastrophe nicht bezeichnen.
Gibt es hier vielleicht bald Seebestattungen?

 Ausssegnungshalle - Carport - Black Box - Kaaba - Sarg - Café Crematory  -  Schwarzes Loch  -  Wie soll man das nennen?

Forum Langenargen   14.04.2019


Inzwischen fiel uns mehrfach auf, dass die beiden neu eingerichteten Parkplätze neben dem Rathaus, die eigentlich zum Laden
von E-Autos vorgesehen sind, häufig anderweitig belegt werden.
Forum Langenargen 19.04.2019


Friedrichshafen: Wird das Dornier-Museum jetzt zum Gruselkabinett ?

Forum Langenargen - Peter Groß (PeG) 17. April 2019

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Frfiedrichshafen-18-04-2019.docx


Beobachtung am Donnerstag, den 11.4.2019, gegen10 Uhr vormittags in den Argenauen.
Man sah zum ersten Mal seit über 10 Jahren für 20 Minuten einen einzelnen Storch auf Futtersuche, ganz in der Nähe
auch 4 Rehe. Dann tauchte eine Hundebesitzerin auf, die ihren Hund trotz Verbots frei herumlaufen ließ.
Leider wurde diese Idylle dadurch schnell beendet.

Forum Langenargen 17.04.2019

Guten Tag,
zu der Beobachtung vom 11.04.2019 in den Argenauen bei der eine Hundebesitzerin ihren Hund frei laufen ließ,
noch eine Anmerkung von uns. Auch wir haben diese Beobachtung schon des Öfteren gemacht und haben die Dame
auf die Leinenpflicht für ihren Hund aufmerksam gemacht, vor allem, da 7 Rehe in den Argenauen standen.
Offensichtlich hat es sie nicht interessiert, daher bekam sie von uns die Vorschriften über die Leinenpflicht an der Argen
schriftlich in den Briefkasten gesteckt.

Diese Dame kandidiert bei den kommenden Gemeinderatswahlen und wird sich bei der Kandidatenvorstellung eine
Befragung zur Hundehaltung an der Argen gefallen lassen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Trauter

17.04.2019


Pflasterfestival statt Bodenseefestival
Jahrelang war Langenargen als einer der Veranstaltungsorte beim hochkarätigen vierwöchigen Bodenseefestival vertreten.
Das Publikum war international, vor allen kamen viele Gäste aus der Schweiz.
Nun sucht man unseren Ort im umfangreichen Programmheft vergebens.
Ohne den rührigen Peter Vogel sähe es noch trauriger aus. Mit Beach-Parties kann man keine Gäste gewinnen!
Forum Langenargen   17.04.2019


Festliche Trauerbemalung bei der Tiefgarage und am Kiosk
Entscheiden Sie selbst: Neue Bemalung  -  Alte Bemalung

Noch vor einem Jahr erschien Herr Jost bei dem Kioskpächter vor der Tiefgarage und erklärte ihm, dass ab sofort der Kiosk
und das Gebäude mit der Toilette im Sinne der Corporate Identity im entsprechenden Blau gestrichen werden müsse,
was dann auch geschah. Kaum hat sich Herr Jost davon gemacht, gelten neue Regeln.
Zum großen Erstaunen vieler Bürger erfolgt zurzeit eine Umgestaltung in ein ziemlich gewöhnungsbedürftiges Schwarz.
Schwarz ist die Farbe der Leere, in der westlichen Welt der Trauer und des Nichts also normalerweise mit negativen
Assoziationen besetzt. Schwarz ist genau genommen unbunt und der Inbegriff der Abwesenheit aller Farbe. Es kann aber
auch mal elegant bedeuten. Bei den zwei Gebäuden hat aber bei dem stumpfen "Schwarz" fast jeder eine Negativassoziation.
Wer hat das angeordnet und was hat er sich dabei gedacht? Ist das eine neue Variante der Corporate Identity?

Forum Langenargen    18.04.2019


Sehr geehrtes Forum,

die Osterferien haben begonnen, und so heißen wir wieder zahlreiche Feriengäste in LA willkommen. Zu meiner großen Freude
nutzten die Gäste bereits den ersten schönen Abend, um ihren Urlaub mit einer Party an unserer idyllischen Malerecke
einzuläuten. Auf den beigefügten Fotos sehen Sie die Zustände am frühen Samstagmorgen: eine rauchende Feuerstelle mit
schwelendem Plastik (welches Holz wurde verwendet??), das "geliehene" Boot der Anwohner, und das Schlimmste:
Überall zerbrochene Glasflaschen. Das Glas war in weitem Umkreis bis ins Wasser verteilt, die Flaschen wurden also mit voller
Absicht zerschmettert. Auf dem Foto sehen Sie nur einen Teil der Scherben.
Jetzt verstehe ich auch endlich den Sinn des Hundeverbots an diesem Strand: Das ist eine Schutzmaßnahme für Hunde!
Nun brauchen wir nur noch ein Schild, das auch die Wasservögel auf die Verletzungsgefahr hinweist.

... noch eine Anmerkung dazu:
Es gibt leider viele asoziale Menschen. Ich bin sehr regelmäßig in der Malerecke, und es wird überall Müll hingeworfen,
oft in unmittelbarer Nähe der Mülleimer. Die Gemeinde könnte noch so viele Mülleimer aufstellen, noch so häufig leeren -
es würde nichts nützen, denn die Menschen lassen ihren Müll einfach liegen. Irgendjemand wird schon hinter ihnen aufräumen.
Es ist sehr frustrierend. Vielleicht kann die Forum-LA-Seite etwas zur öffentlichen Bewusstwerdung dieses Problems beitragen.
Mit freundlichen Grüßen

Daphne Mengwein  15.04.2019


Hier zeigen wir noch einige weitere Fotos von der "gelungenen Aussegnungshalle" beim Hotel SeeVital,
die uns Leser zugeschickt haben.


Forum Langenargen   17.04.2019


Leserbrief 
Was braucht Ihr noch einen Gemeinderat, wenn Eurer Bürgermeister nach Gutdünken bei wichtigen Entscheidungen
mit einer eigenen Einverständniserklärung dessen Meinung aushebelt und sie gewissermaßen entmündigt
 
A. M.  14.4.2019


Sehr geehrter Herr Heinrich,
mit Interesse habe ich Ihren Bericht in der heutigen SZ gelesen. Sie schreiben, dass "gewisse" Leute fehlen.
Dies sehe ich übrigens genauso und ich kann mich dieser Aussage nur anschließen.
Auch ich vermisse auf meinen vielen Müllsammelaktionen gewisse Leute.
Vielleicht fragen Sie mal beim Bauamt nach, wie viele zusätzliche Müllsäcke sie von Müllsammlern/innen abtransportieren.
Wann werden Menschen wie Frau Visser öffentlich gewürdigt? Dies wäre höchste Zeit.
Ich schrieb Herrn Vieweger, ob die Gemeinde nicht in Erwägung ziehen könnte, ein paar Spenderboxen mit Müllsäcken
und Einweghandschuhen (ähnlich den Hundetüten) aufzustellen. Ich bin mir sicher, dass dann mehrere Menschen spontan
bei ihrem Seeaufenthalt Müll sammeln würden. (vielleicht sogar gewisse Personen?).
Aufschrift: Natur gehört uns allen - auch der Müll. Müllsammeln for future ...oder so ähnlich.
Bei Airbnb kann man eine "Entdeckung" buchen: Müllfischen in den Grachten von Amsterdam.
Der Müllfischer muss dafür sogar noch 40 Euro zahlen. Das Müllthema gibt bestimmt noch genug Stoff für einen weiteren
Artikel her.
Gruß Annette Pfleiderer   13.04.2019


"120 Kinder packen bei Wald- und Seeputzete an", SZ v. 13.04.2019, A. Heinrich


Unsere Stellungnahme:
Diejenigen, die im Artikel über die Seeputzete als abwesend angedeutet werden, waren vor 30 Jahren schon aktiv dabei
und sind zum Teil sogar immer noch in der Landschaftspflege tätig. Später wurden sie durch ihre Kinder und Enkel abgelöst.
(Einer der Enkel ist übrigens auf dem Foto zu sehen). Ein A. Heinrich, der sich auf seiner Homepage als "zuverlässiger
Partner der Gemeinde" bezeichnete, oder Kollegen von ihm wurden immer nur mit Fotoapparat und Bleistift gesehen und
haben damit sogar noch Geld verdient. Hat je einer Herrn Krafft, Mitarbeiter aus dem Rathaus oder Mitglieder des
Gemeinderats im Einsatz gesehen? In Langenargen gibt es unzählig Vereine. Warum werden diese nicht kritisiert?
Nur die Jäger glänzten durch Anwesenheit, ließen sie sich doch durch Kinderarbeit einen Teil ihrer Flächen säubern.
Es wurde festgestellt, dass es weniger Müll gab als früher. Das verdanken wir auch Frau Visser, Frau Pfleiderer und einigen
anderen stillen Sammlern und Sammlerinnen.
Die Gemeinde verdankt das aber auch uns. Wir haben viele Stunden geopfert, um zu verhindern, dass der Ort zu einer
Müllkippe wird. Es gibt unzählige Bilder von überquellenden Abfallbehältern, verwahrlosten Strandabschnitten und nicht
erlaubter Lagerung von kontaminiertem Schutt durch die Gemeinde. Das soll nur "vermeintlicher Unrat" gewesen sein?
Letztes Jahr fiel uns auf, dass dank unserer Bemühungen erste Schritte von Seiten des Rathauses feststellbar waren.
Da es nicht alle Bürger mitbekommen haben und sowohl die Verantwortlichen vom Rathaus als auch die SZ schweigen,
und auch Herr Maier von der Jägerinnung offensichtlich nichts davon weiß, haben wir nochmals dargestellt, wofür wir
viele Stunden unserer Zeit geopfert haben.
Siehe: Es geht unter die Haut mit entsprechenden Fotos, damit es nicht wieder "vermeintlich" heißt!
Das Ganze ist ein handfester Skandal. Wir wollen dieser bewussten amoralischen Vertuschungstaktik ein Ende bereiten,
da uns die Gesundheit und Unversehrtheit unserer Kinder und Enkel mehr am Herzen liegt, als die Angst um den Ruf der
Gemeinde. Auf die Dauer lässt sich das sowieso nicht verschweigen.

Forum Langenargen   13.04.2019

Brief vom Gesundheitsamt:

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben in dieser Angelegenheit bereits mit Frau Pfleiderer telefoniert und Sie darüber
informiert, dass wir die Gemeinde schon Mitte März aufgrund einer Presseanfrage im Zusammenhang mit den Spritzenfunden
darauf hingewiesen haben, dass man davon ausgehen muss, dass gebrauchte Spritzen und Nadeln potentiell immer als
infektiös zu betrachten sind, und dass deshalb die Gemeinde dafür Sorge zu tragen hat, dass die Spritzen von entsprechend
geschultem Personal eingesammelt und entsorgt werden. Außerdem haben wir sie darüber unterrichtet, dass der bei der
Gemeinde für die am Wochenende geplante Seeputzete zuständige Herr Hinkel uns mitgeteilt hat, dass zusätzlich folgende
Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden:
   1.  Die Lehrer der Schulklassen, die sich an der Seeputzete beteiligen, wurden gebeten, die Kinder darauf hinzuweisen,
        Spritzen liegen zu lassen.
   2.  Der Strandabschnitt zwischen Strandbad und DLRG-Haus wurde vorsorglich komplett aus dem „Seeputzete-Bereich“
        herausgenommen.

Wenn Sie – wie Sie schreiben - den Eindruck haben, dass die Angelegenheit vom Ordnungsamt der Gemeinde nicht ernst
genug genommen wird, müssten Sie sich gegebenenfalls direkt an den Bürgermeister wenden.

Mit freundlichen Grüßen

NN.


Auf  die  Akzentuierung  kommt es  an: natürlich ist es  löblich, dass die  Seeputzete seit  Jahren mit derTeilnahme von
Schulen und  Kindergärten am Ort durchgeführt wird, aber  dass Herr Hubert  Maier  mit seinem  Zitat : „ Es  ist  immer  dasselbe.
Schimpfen statt  handeln. Gewisse Leute im Ort beschweren sich über  alles, so  auch  über  vermeintlichen Müll in  und  um unseren Ort.
Wenn es aber darum geht, bei Säuberungsaktionen mitzuwirken, glänzen genau diese Leute durch Abwesenheit“, optisch zentriert in die
 Mitte des Beitrages der SZ gesetzt wird. Man  will wieder  einmal „gewisse Leute“ an den  Pranger stellen. Dafür wird  eine  an sich positive
 Aktion benutzt.Es ist  ja gerade  im Zusammenhang  mit den Spritzenfunden offensichtlich, dass  die  ständigen  Müllsammler/Innen am Ort
 ohne  großes Presseecho täglich  unterwegs sind. Man  hätte  sich  eigentlich  eine  offensivere Berichterstattung  zum  Umgang  mit  
diesen Funden gewünscht. Trotz Informationen an die Schwäbische über die gefährlichen Spritzenfunde konnte  man zu  dieser  Thematik  
keinen  Beitrag lesen.  Eine  Stimme  „gewisser Leute“ in diesem  Beitrag  hätte redaktionelle Ausgewogenheit  signalisiert. Zumal  die SZ
 ausdrücklich von den  „Stillen SammlerInnen“ seit langem  informiert  war. Es wurde  tot  geschwiegen. Wären  nicht so viele im Verborgenen
tätige SammlerInnen unterwegs, hätten die Kinder noch weitaus mehr zu tun gehabt und sich vielleicht noch  an den  Spritzen verletzt!

Elke Krieg  13.04.2019


Aus gegebenem Anlass bringen wir hier nochmals unseren Text vom 09.04., bzw. vom 11.04.2019
(siehe dort die abschreckenden Bilder von den gefundenen Spritzen)

Das geht unter die Haut

Mitte März stand im Montfortboten die Meldung, dass die inzwischen bekannte sogenannte "Strandfee", Frau Visser,
am Ufer zwischen Strandbad und Schwedi erneut Spritzen gefunden habe. Frau Visser sammelt seit 2016 ehrenamtlich
regelmäßig Müll ein (wir hatten im Forum Langenargen mehrfach darüber berichtet).
Seit über einem Jahr wurden im Abschnitt Strandbad - Schwedi immer häufiger Plastikspritzen gefunden, die früher als
Insulinspritzen benutzt wurden. Heute nutzen sie häufig Drogenabhängige, weil sie nur sehr kleine Einstiche erzeugen.
In diesem Zusammenhang muss auch mit einer Kontamination mit HIV und Hepatitis Viren gerechnet werden.
Eine Verletzung bedeutet ggf. Lebensgefahr.
Die Bürgerin A. Pfleiderer hatte sich diesbezüglich bereits im Januar 2018 ! erstmals an Herrn Vieweger vom Ordnungsamt
gewendet (siehe Forum). Damals waren zusätzlich auch Kondome gefunden worden. Ende Februar 2019 konfrontierte
Frau Visser besorgt Herrn Vieweger erneut mit gehäuften Spritzenfunden. Ihr wurde damals erklärt, sie sei die Einzige,
die sich beschwert habe; es seien laut Sicherheitsdienst seit anderthalb Jahren keine Spritzenfunde gemeldet worden.
Es wurde zwar versprochen, Kontrollgänge durch eine Security Firma durchführen zu lassen, doch fand Frau Visser,
genau wie Frau Pfleiderer, weiterhin derartige Spritzen. Frau Pfleiderer meldete sich deswegen erneut bei der Gemeinde.
Insgesamt entdeckten beide Frauen in weniger als einem Vierteljahr etwa 100 Spritzen. Auch nach der angeblich stärkeren
Überwachung wurden in der ersten Aprilwoche weitere Spritzen gefunden.
Frau Visser richtete sich an die Redaktion des Montfortboten, die Mitte März das Thema im redaktionellen Teil aufgriff.
Daraufhin kam es zu einem Ortstermin am DRLG-Heim. Anwesend waren Frau Visser, Herr Vieweger, zwei Polizisten und
ein Angestellter der Security Firma. Die Polizei erklärte, „sie habe keine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz
feststellen können, Drogen seien vermutlich mit diesen Spritzen nicht konsumiert worden. Es handle sich um Insulin-
Einwegspritzen (steht sichtbar drauf), deren Beschaffenheit und Zustand nicht auf einen Drogenkonsum, sondern auf eine
illegale Müllentsorgung hindeuten, dazu sei der fragliche Strandabschnitt als unauffällig in Bezug auf Drogenkonsum
einzustufen. Die Polizei sollte jedoch auch inzwischen wissen, dass Insulin-Fertigspritzen praktisch nicht mehr zur
Insulininjektion benutzt werden seit es Patronen und Pens gibt. Patronen wurden übrigens nie gefunden.
(Anmerkung des Forums: Man hätte die Spritzen jederzeit in einem Speziallabor auf Drogenrückstände untersuchen lassen
können und gleichzeitig eine DNA-Bestimmung für evtl. Rückschlüsse auf den Verursacher veranlassen können).
Das Ordnungsamt ist eigentlich verpflichtet, zum Schutze der Bevölkerung die Einwegspritzen in diesem Fall einzuschicken
und auf Aidserreger und Hepatitis Viren überprüfen zu lassen!
Es wurde versprochen, den Uferabschnitt vom Strandbad bis zum Schwedi regelmäßig fußläufig durch die Sicherheitsfirma
überwachen zu lassen.
Frau Pfleiderer telefonierte besorgt mit dem Amt für Seuchenerkrankungen, welches die Angelegenheit sehr ernst nahm und
einige Ratschläge über das Verhalten beim Umgang mit gefundenen Spritzen gab. Auf Nachfrage beim Leiter des
Gesundheitsamtes, Dr. med. Kiss, erfuhr Herr Dr. med. Walter, dass bereits Mitte März ein entsprechendes Schreiben an die
Gemeinde gegangen war. Leider hat es die Gemeinde bisher versäumt, die Bevölkerung zu warnen. Man hätte eine Warnung
im Amtlichen Teil des Montfortboten erwarten können! Die Gemeinde war damals schon dazu aufgefordert worden,
die Kontrollen zu verstärken, da man davon ausgehen mußte, dass gebrauchte Spritzen potentiell immer als infektiös zu
betrachten wären und dass deshalb die Gemeinde dafür Sorge zu tragen habe, dass die Spritzen von geschultem Personal
eingesammelt und entsorgt würden.
Trotz aller Versprechungen von Seiten der Verantwortlichen wurden nach wie vor Spritzen gefunden,
zuletzt gestern gleich 4 davon im Strandbad. Möglicherweise gibt es da Zusammenhänge mit anderen
Vorkommnissen: Vielleicht sollte man endlich mal DNA-Proben vom Einbruchsort und an den Spritzen machen.


Forum Langenargen   12.04.2019
Noch am 29.03.2019 wurde der Termin für die Seeputzete im Amtlichen Teil das Montfortboten ohne jeglichen Hinweis
auf Vorsichtsmaßnahmen veröffentlicht, obwohl laut Gesundheitsamt die Gemeinde bereits Mitte März auf die Gefahren und
die diesbezüglich zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen worden war.
Verständlicherweise empfindet keine Gemeinde derartige Funde als gelungene PR - Kampagne, aber ein professionelles
Informationsmanagement im Rahmen der Fürsorgepflicht für die Einwohner sieht anders aus!
Als es nicht mehr anders, ging musste am Vortag vor der geplanten Seeputzete eine kleine Notiz in der SZ herhalten,
dass wegen des angeblich schlechten Wetters die Aktion abgesagt werden müsse.
Das geht nicht nur unter die Haut, sondern birgt auch Risiken und Nebenwirkungen in puncto Vertrauen.

Nachtrag:
Letzten Freitag wurde die Seeputzete wegen angeblich schlechtem Wetters verschoben.

An diesem Freitag wurde sie bei fast identischem Wetter nachgeholt. Dabei sah man eine Gruppe Kindergartenkinder,
die im Bereich des DLRG eingesetzt wurden, obgleich Herr Hinkel vom Ordnungsamt dem Gesundheitsamt ausdrücklich
versprochen hatte, diesen Strandabschnitt auszuklammern.
Es stellte sich inwischen heraus, dass  trotz der Anordnung des Gesundheitamtes, bestimmte Strandabschnitte zu
vermeiden, was auch von der Gemeinde versprochen wurde, dieses Verbot nicht befolgt wurde und Schüler z.B. im
Bereich vom Strandbad bis zum DRLG Haus eingesetzt wurden, wo sie  Kindergartenkinder ablösten.

Was uns sehr bedenklich macht, ist die Tatsache, dass nach wie vor weder von der Gemeinde, noch von der
Schwäbischen Zeitung auf die Gefährdung durch Spritzen in bestimmten Strandabschnitten hingewiesen wurde.

Hier wird grob fahrlässig in Kauf genommen, dass Bürger und vor allem Kinder Schaden an ihrer Gesundheit nehmen.
War da die Polizei in ihrer  Einschätzung nicht ein wenig voreilig  und leichtfertig ?

Übrigens: In der heutigen SZ auf Seite 9 sieht man einen Drogenabhängigen, der genau diesen Spritzentyp
für eine intravenöse Injektion benützt.

Forum Langenargen 11.04.2019
Forum Langenargen 09.04.2019


Wo ist die berühmte Bank mit Strassenblick geblieben ?
Forum Langenargen   12.04.2019


Amtliche Mitteilung im Montfortboten  Nr.15:    "Kartierungen von Tieren und Pflanzen"
Es wird erwähnt, dass den Beauftragten der LUBW grundsätzlich erlaubt sei, Grundstücke ohne vorherige Anmeldung
zu betreten, §52 NatschG.
Das hätte der BM gerne!  Im Text steht aber: Die Beauftragten dürfen Grundstücke während üblicher Zeiten betreten,
 die Eigentümer  der betroffenen Grundstücke sollen aber zuvor in geeigneter Weise benachrichtigt werden.
Forum Langenargen   12.04.2019


 

Eine freundliche Bitte aus unseren Leserkreisen
Sehr geehrte Damen und Herren des Forum Langenargen,
Bei Ihrem Beitrag "Die weiße Flotte" zeigen Sie ein Lichtbild, welches eine schöne historische (oder historisierende) Straßenlaterne zeigt.
Wir suchen für unsere Heimatgemeinde eine solche romantische Straßenbeleuchtung. Könnten Sie uns den Hersteller mitteilen?
Herzlichen Dank im Voraus und
recht freundliche Grüße

Ihre NN.

Wir sollten Bürgermeister Krafft fragen! Es ist ja gar nicht so unwahrscheinlich, dass diese Leuchte auch noch durch LED-Licht mit
Kanalrohr-Mast ersetzt wird. Dann könnte man diesen netten Leuten mit einer Schenkung einen Gefallen tun,
wenn sie bereit sind, die Leuchte selber abzuholen.

Forum Langenargen   12.04.2019


Und noch eine GLOSSE

Langenargen setzt Meilenstein in Vertikalbegrünung
Was vor 20 Jahren in Paris, Milano und New York begonnen hatte, konnte nach jahrelanger Arbeit und Geduld nun erstmals
der Öffentlichkeit in Langenargen vorgestellt werden. Frisches Grün an der Hafenmauer. Der Botanische Lebensraum
entstand in den historischen Nischen und Adern am "LA-Fisherquai". Die liebevolle Erhaltung der bodenseenahen Flora
wird jedoch, wie in urbanen Abbruchhäusern, nur solange das pittoreske Bild bereichern, bis neu gebaut wird.

Forum Langenargen   11.04.2019


GLOSSE
Die Weiße Flotte im Anmarsch
Einige Gäste möchten aussteigen, scheitern jedoch am gesperrten, zerwühlten Arbonplatz.
Aus der Ferne winken die umzäunte Luxustoilette und das nagelneue schwarze  
Café Crematory 
Die maroden Schloss- und Hafenmauern lassen ebenfalls freundlich grüßen.

Arbonplatz
Der Wettlauf mit der Zeit: In letzter Minute wurde ein schmaler Asphaltpfad von der Mole zum Arbon-Bauplatz erstellt.
Die Gelegenheit ist günstig: Man könnte jetzt den Schiffstouristen eine Kran- und Baggerbesichtigung anbieten.

Forum Langenargen    11.04.3019


Verdunklungsgefahr auf der Promenade
Wir blicken zurück: 

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-hotelbetreiber-wollen-sich-neu-ausrichten-_arid,10154641.html

Aus der Schwäbischen Zeitung vom 12.01.2015:

„In der Bürgerschaft sehr positiv dagegen wird die Absicht der Familie Bosch gesehen, den Außenbereich gegenüber dem Zollhaus aufzuwerten. Wie Boris Bosch versicherte, werde man die gesamte eigene Fläche zu einem gastronomischen Gesamtkonzept hinführen, welches noch nie da war. „Sie werden überrascht sein und das Eck nicht mehr wiedererkennen, versprochen“, so wird der Hotelier des Seevital zitiert am 12.1.2015 in der Schwäbischen Zeitung. Der Mann sollte recht behalten!
Im Protokoll (lang) der Gemeinderatssitzung vom Juni 2016 werden die Worte von BM Krafft wie folgt wiedergegeben: „Der Vorsitzende erklärt, das Ziel sei die Aufwertung des Hotels mit einer Top Qualität. Mit Sicherheit würden sich in näherer Umgebung ähnliche Planungen in Zukunft ergeben.“ Das wollen wir nun doch nicht hoffen! Tag für Tag entwickelt sich die Baustelle am Seevital weiter zu einem dunklen Monstrum, das jegliches Gespür für ein harmonisches Ortsbild vermissen lässt. In der damaligen Sitzung haben sich lediglich die folgenden  GemeinderätInnen gegen das Umbauvorhaben ausgesprochen: GR Kleiser, GR Christ, GRätin Reiß ( nach einem vehementen Statement) , GRMaier und  GR Tomasi .  Billigend in Kauf genommen  wurde, dass aller  „Voraussicht nach der Baum gefährdet und entfernt werden muss.“ (Kurzprotokoll TOP 12/13.6.2016)

Im September 2016 wurde dann eine Einvernehmungsentscheidung durch den BM im Kurzprotokoll der Gemeinderatssitzung  veröffentlicht: 

https://www.langenargen.de/site/Langenargen-Gemeinde/get/documents_E-1000246557/langenargen/Mediathek_Gemeinde/Politik-und-Verwaltung/Gemeinderat/Kurzprotokolle/2016/Kurzprotokoll_Juni_2016.pdf

Es lohnt sich bisweilen den sonntäglichen Spaziergängern auf der Promenade zuzuhören, die sich laut fragen: „Wer hat das genehmigt ?“
Dass jetzt auch noch der Blick auf den See völlig durch die Verdunklung verhindert wird und damit ein geschlossener  Raum entsteht( s.Fotos) macht den Betrachter fassungslos. Was hätte wohl Anette v.Droste-Hülshoff dazu gesagt? „Wenn Du mit Deinen Zöglingen übers Jahr an den Bodensee kommst, versäume ja Langenargen nicht,“ schwärmte die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff in einem Brief 1842. Heute würde sie entsetzt kehrt machen und schnellstens nach einem fest zu  installierenden Gestaltungsbeirat rufen, um noch Schlimmeres zu verhindern.

Forum Langenargen, 10.04.2019

Ergänzung : 

Am  29.1.2018 hat es eine Einvernehmensentscheidung durch  BM Krafft zum  Thema  "Verschattung"  gegeben.

 


Das geht unter die Haut

Mitte März stand im Montfortboten die Meldung, dass die inzwischen bekannte sogenannte "Strandfee", Frau Visser,
am Ufer zwischen Strandbad und Schwedi erneut Spritzen gefunden habe. Frau Visser sammelt seit 2016 ehrenamtlich
regelmäßig Müll ein (wir hatten im Forum Langenargen mehrfach darüber berichtet).
Seit über einem Jahr wurden im Abschnitt Strandbad - Schwedi immer häufiger Plastikspritzen gefunden, die früher als
Insulinspritzen benutzt wurden. Heute nutzen sie häufig Drogenabhängige, weil sie nur sehr kleine Einstiche erzeugen.
In diesem Zusammenhang muss auch mit einer Kontamination mit HIV und Hepatitis Viren gerechnet werden.
Eine Verletzung bedeutet ggf. Lebensgefahr.
Die Bürgerin A. Pfleiderer hatte sich diesbezüglich bereits im Januar 2018 ! erstmals an Herrn Vieweger vom Ordnungsamt
gewendet (siehe Forum). Damals waren zusätzlich auch Kondome gefunden worden. Ende Februar 2019 konfrontierte
Frau Visser besorgt Herrn Vieweger erneut mit gehäuften Spritzenfunden. Ihr wurde damals erklärt, sie sei die Einzige,
die sich beschwert habe; es seien laut Sicherheitsdienst seit anderthalb Jahren keine Spritzenfunde gemeldet worden.
Es wurde zwar versprochen, Kontrollgänge durch eine Security Firma durchführen zu lassen, doch fand Frau Visser,
genau wie Frau Pfleiderer, weiterhin derartige Spritzen. Frau Pfleiderer meldete sich deswegen erneut bei der Gemeinde.
Insgesamt entdeckten beide Frauen in weniger als einem Vierteljahr etwa 100 Spritzen. Auch nach der angeblich stärkeren
Überwachung wurden in der ersten Aprilwoche weitere Spritzen gefunden.
Frau Visser richtete sich an die Redaktion des Montfortboten, die Mitte März das Thema im redaktionellen Teil aufgriff.
Daraufhin kam es zu einem Ortstermin am DRLG-Heim. Anwesend waren Frau Visser, Herr Vieweger, zwei Polizisten und
ein Angestellter der Security Firma. Die Polizei erklärte, „sie habe keine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz
feststellen können, Drogen seien vermutlich mit diesen Spritzen nicht konsumiert worden. Es handle sich um Insulin-
Einwegspritzen (steht sichtbar drauf), deren Beschaffenheit und Zustand nicht auf einen Drogenkonsum, sondern auf eine
illegale Müllentsorgung hindeuten, dazu sei der fragliche Strandabschnitt als unauffällig in Bezug auf Drogenkonsum
einzustufen. Die Polizei sollte jedoch auch inzwischen wissen, dass Insulin-Fertigspritzen praktisch nicht mehr zur
Insulininjektion benutzt werden seit es Patronen und Pens gibt. Patronen wurden übrigens nie gefunden.
(Anmerkung des Forums: Man hätte die Spritzen jederzeit in einem Speziallabor auf Drogenrückstände untersuchen lassen
können und gleichzeitig eine DNA-Bestimmung für evtl. Rückschlüsse auf den Verursacher veranlassen können).
Das Ordnungsamt ist eigentlich verpflichtet, zum Schutze der Bevölkerung die Einwegspritzen in diesem Fall einzuschicken
und auf Aidserreger und Hepatitis Viren überprüfen zu lassen!
Es wurde versprochen, den Uferabschnitt vom Strandbad bis zum Schwedi regelmäßig fußläufig durch die Sicherheitsfirma
überwachen zu lassen.
Frau Pfleiderer telefonierte besorgt mit dem Amt für Seuchenerkrankungen, welches die Angelegenheit sehr ernst nahm und
einige Ratschläge über das Verhalten beim Umgang mit gefundenen Spritzen gab. Auf Nachfrage beim Leiter des
Gesundheitsamtes, Dr. med. Kiss, erfuhr Herr Dr. med. Walter, dass bereits Mitte März ein entsprechendes Schreiben an die
Gemeinde gegangen war. Leider hat es die Gemeinde bisher versäumt, die Bevölkerung zu warnen. Man hätte eine Warnung
im Amtlichen Teil des Montfortboten erwarten können! Die Gemeinde war damals schon dazu aufgefordert worden,
die Kontrollen zu verstärken, da man davon ausgehen mußte, dass gebrauchte Spritzen potentiell immer als infektiös zu
betrachten wären und dass deshalb die Gemeinde dafür Sorge zu tragen habe, dass die Spritzen von geschultem Personal
eingesammelt und entsorgt würden.
Noch am 29.03.2019 wurde der Termin für die Seeputzete im Amtlichen Teil das Montfortboten ohne jeglichen Hinweis
auf Vorsichtsmaßnahmen veröffentlicht, obwohl laut Gesundheitsamt die Gemeinde bereits Mitte März auf die Gefahren und
die diesbezüglich zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen worden war.
Verständlicherweise empfindet keine Gemeinde derartige Funde als gelungene PR - Kampagne, aber ein professionelles
Informationsmanagement im Rahmen der Fürsorgepflicht für die Einwohner sieht anders aus!
Als es nicht mehr anders, ging musste am Vortag vor der geplanten Seeputzete eine kleine Notiz in der SZ herhalten,
dass wegen des angeblich schlechten Wetters die Aktion abgesagt werden müsse.
Das geht nicht nur unter die Haut, sondern birgt auch Risiken und Nebenwirkungen in puncto Vertrauen.

Ergänzung aus dem Privatarchiv:
Es gibt sie noch: die privaten Sammler der kompletten MOBO-Ausgaben, die ja seit einigen Monaten nicht mehr mit dem
redaktionellen Teil archiviert werden. So stellte sich nun heraus, dass in der Ausgabe des MOBO vom 15.03.2019 recht
ausführlich im redaktionellen Teil des MOBO über den Spritzenfund berichtet worden war. Angeblich hat es Begehungen
gegeben, die jedoch keine weiteren Funde zu Tage beförderten. Wurden denn die am 15.03. vom Ordnungsamt
angekündigten Kontrollgänge durch geschultes Personal wieder eingestellt? Warum wurden denn die Müllsammlerinnen
danach wieder fündig?
Eigentlich gehören diese Informationen an die Bevölkerung in den Amtlichen Teil des MOBO. Dort findet sie jeder,
sogar im Schaukasten des Rathauses und im Archiv. Dass die private Sammlung des redaktionellen Teiles des MOBO
wertvoll bei einer Recherche sein könnte, wusste sicher auch der BM. Er ließ die Archivierung des redaktionellen Teiles
auf der Homepage der Gemeinde nicht mehr zu.
Warum wohl?

Forum Langenargen 09.04.2019


Forum Langenargen 06.04.2019

Nachtrag:
Letzten Freitag wurde die Seeputzete wegen angeblich schlechtem Wetters verschoben.

An diesem Freitag wird sie bei fast identischem Wetter nachgeholt.
Was uns sehr bedenklich macht, ist die Tatsache, dass nach wie vor weder von der Gemeinde, noch von der
Schwäbischen Zeitung auf die Gefährdung durch Spritzen in bestimmten Strandabschnitten hingewiesen wird.

Hier wird grob fahrlässig in Kauf genommen, dass Bürger und vor allem Kinder Schaden an ihrer Gesundheit nehmen.
War da die Polizei in ihrer  Einschätzung nicht ein wenig voreilig  und leichtfertig ?

Übrigens: In der heutigen SZ auf Seite 9 sieht man einen Drogenabhängigen, der genau diesen Spritzentyp
für eine intravenöse Injektion benützt.

Forum Langenargen 11.04.2019

 

So sehen Einladungen zu  Gemeinderatssitzungen unserer  Nachbarn in Kressbronn
mit  Ratsinformationssystem (RIS) von dieser  Woche  aus 

Wichtig dabei ist für die interessierte  Bürgerschaft die Tatsache, dass man  die  Sitzungsvorlagen nur anklicken muss,
um sie vor der Sitzung lesen zu können. Wir sehen bei uns trotz des Versprechens des  BM  das Thema immer noch
nicht auf der Tagesordnung, um das  RIS wenigstens für die nächste Sitzungsperiode im September  im neuen  Gemeinderat
sofort anwenden zu  können.

https://service.kressbronn.de/buergerinfo/to0040.php?__ksinr=129
Forum Langenargen 09.04.2019

Leitbild

Herr Dr. Ziebart traf den Nagel auf den Kopf, als er in der vorletzten Gemeinderatssitzung ein Leitbild für den Ort forderte.
Wir fordern die Grünen dazu auf, ein entsprechendes Leitbild zu entwickeln.
Was sicher nicht mehr sein darf, sind wie bisher verwahrloste Strände mit Spritzen, Kondomen, zersplitterten Glasflaschen,
überquellenden Müllbehältern, dutzende Dieselbusse, ungepflegte Reklamewände, noch mehr Industrielampen,
noch mehr unschönen Bänken, ein nicht zu überblickender Schilderwald und eine ausufernde Bautätigkeit.
Was dringend erforderlich ist, ist die Anschaffung des immer wieder verzögerten Bürgerinformationssystems und die
Einhaltung der Datenschutzrichtlinien und des Informationsfreiheitsgesetzes.
Wir fordern mehr Transparenz und Ehrlichkeit, sowie entschieden mehr Bürgernähe.
Das EBC-Experiment ist kläglich gescheitert. Die zwingende Konsequenz ist die sofortige Kündigung des
Kooperationsvertrages mit der DBT und eine Neuausrichtung z B. auf die IBT Konstanz, deren Ziel eine Generalkarte
für alle vier Länder ist.

Forum Langenargen   05.04.2019

 

Südfinder, 03.04.2019

Rasanter Ritt durch den Irrsinn
Urban Priol am 13. April in Ravensburg

Auszug aus einem Interview mit Stefanie Rebhan:
Wie sind Sie überhaupt gerade zum politischen Kabarett gekommen?
„Politik ist leider die Obrigkeit, die wir meiner Meinung nach zu viel achten und respektieren. Das sind unsere Angestellten
und so behandle ich sie auch. Die haben für uns da zu sein und nicht umgekehrt. Das möchte ich unter anderem verdeutlichen…“

A.K.A.W.    04.04.2019


Bitte beachten Sie die Veröffentlichungen heute in der Rubrik Tourismus 


Es geht das Gerücht…..
Es hat etwas mit mangelhafter Dialogkultur seitens des Rathauses zu tun, wenn immer wieder Gerüchte zu einzelnen Themenbereichen in unserer Gemeinde kursieren. Eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit sieht anders aus.
Zum Thema Schwimmbad wurde in der letzten Gemeinderatssitzung en passant verkündet, dass der Eröffnungstermin für das Bad erst im Juni möglich sei. Jetzt geht das Gerücht, man lasse das Hallenbad länger geöffnet, um dann die Außenanlage zum Sonnen zu nutzen. Man kann nur hoffen, dass dies wirklich ein Irrläufer ist, aber die Einwohnerschaft ist verunsichert, weil nicht offen gesprochen wird. Die Menschen haben Fragen, was die gute Beteiligung in der letzten Gemeinderatssitzung bei der Einwohnerfragestunde gezeigt hat.
Warum bekommt man erst dort zögerliche Antworten, die eher unwillig beantwortet werden. Warum wird man als EinwohnerIn bei Anfragen zu ganz gängigen Verwaltungsakten im Alltag mit allen Mitteln abgewiesen, um dann doch am Ende der monatelangen Prozedur eine unvollständige Akte vorgelegt zu  bekommen?
Warum wird der Informationspflicht gegenüber der fragenden Einwohnerschaft nicht nachgekommen, so dass Vertreter der Behörde, die für die Einhaltung des Landesinformationsfreiheitsgesetzes (LIFG) zuständig ist, sich einen Tag im Februar in LA Zeit nahmen, um der Verwaltung Nachhilfe in der Anwendung dieses Gesetzes zu erteilen ? Warum wurden dort Datenschutzvergehen, die gegenüber Einwohnern stattfanden, beanstandet? Warum wird seitens der Verwaltung die Aufklärung zu diesen Fällen verschleppt?
Warum wird immer noch nicht das Thema Ratsinformationssystem angegangen? Es steht das Versprechen des BM im Raum, die Abstimmung über das RIS noch in diesem Frühjahr auf die Tagesordnung zu setzen. Wir dürfen also noch hoffen….Schön, dass wir als Wähler/innen nun bis Mai Fragen wenigstens an die Politiker stellen können! Die müssen dann wenigstens Farbe bekennen und darlegen, wie sie ihre Kontrollfunktion der Verwaltung gegenüber wahrnehmen wollen. Wir wollen in die neu gemischten Karten schauen!

Elke Krieg 03.04.2019

Bitte lesen Sie auch unter "Tourismus":

Langenargens geschönte Zahlen,  02.04.2019  und
EBC-KÜNDIGUNG KOOPERATIONS-VERTRAG, 01.04.2019

Corporate Identity ?

Noch vor einem Jahr erschien Herr Jost bei dem Kioskpächter vor der Tiefgarage und erklärte ihm, dass ab sofort der Kiosk
und das Gebäude mit der Toilette im Sinne der Corporate Identity im entsprechenden Blau gestrichen werden müsse,
was dann auch geschah. Kaum hat sich Herr Jost davon gemacht, gelten neue Regeln.
Zum großen Erstaunen vieler Bürger erfolgt zurzeit eine Umgestaltung in ein sehr gewöhnungsbedürftiges Schwarz.
Schwarz ist die Farbe der Leere, in der westlichen Welt der Trauer und des Nichts, also normalerweise mit negativen
Assoziationen besetzt.
Schwarz ist genau genommen unbunt und der Inbegriff der Abwesenheit aller Farbe. Es kann aber auch mal elegant bedeuten.
Bei den zwei Gebäuden hat aber bei dem stumpfen "Schwarz" fast jeder eine Negativassoziation.
Wer hat das angeordnet und was hat er sich dabei gedacht?
Ist das eine neue Variante der Corporate Identity?
Forum Langenargen   01.04.2019


"ÖPNV soll deutlich verbessert werden", SZ vom 30.03.2019

Diesen Spruch hören wir schon seit Jahren, und es wurde eher schlechter.
Statt die Organisationsprobleme rechtzeitig anzugehen, wurden z.B. nutzlose E-Karten angeschafft.
Erst als sich die Klagen vieler Nutzer immer mehr häuften, kam man langsam zur Besinnung. Jetzt wurde als Ziel für eine
deutliche Verbesserung der Situation der Fahrplanwechsel im Dezember 2019 angegeben!
Zitat Bürgermeister Krafft:

"Nun sind wir auf einem sehr guten Weg, der komplex und mit rund zwei Jahren
intensiver Arbeit steinig war. Die Nutzer werden vom neuen Konzept spürbar und deutlich profitieren,
man darf von einem Meilenstein im ÖPNV sprechen."

Was andere Kommunen in wenigen Wochen zustande bringen, wird hier überschwänglich als Meilenstein tituliert.
Man ist darauf stolz, dass dann das Streckenangebot um 10 000 km erweitert wird, was leider eher ein Nachteil sein wird,
solange es sich um Dieselbusse handelt. Jetzt nach zwei Jahren kam man endlich auf die Idee,
barrierefreie Haltstellen für die Busse einzurichten.
Es wird "spannend" werden, ob die Bahn die gleichen Ziele verfolgen wird.
Forum Langenargen   01.04.2019


Man muss wohl noch ganz schnell Fragen stellen
Peter Groß (29. März 2019) – kommt gerade von der Demo: Friday´s for Future

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Man muss wohl noch ganz schnell Fragen stellen.docx


Hatte der Bürgermeister nicht immer betont, dass es auf dem Markt keine Alternative zu den inzwischen gekauften
beiden Luxustoiletten gibt?
Die Gemeinderäte haben das größtenteils geglaubt und nie überprüft. Das Gleiche gilt für die örtliche Presse.
Verzichtete man auf die sog. Selbstreinigung, die umstritten ist und die selbst Fünfsternehotels üblicherweise nicht vorweisen,
so trifft man im Internet auch viele Alternativbeispiele, die nur einen Bruchteil dessen kosten, was man hier bezahlt hat.

Für die zwei leider schon gekauften Toiletten hätte man
 
30 !
der abgebildeten Toiletten erwerben können.


Hier ein Beispiel!

go for a pee
Wenn wir zusammenlegen, dann könnten wir die der Gemeinde spenden! Am Spielplatz beim ehemaligen Seenforschungsinstitut und bei der
DLRG fehlen nämlich noch welche. Auf dem Dach des pee-Containers ließe sich leicht ein kleines Geländer anbringen, dann könnte man dort
noch einige Tropenholz-Bänke aufstellen aus dem reichhaltigen, nie versiegenden Fundus unseres BM. Phänomenale Aussicht garantiert!


Forum Langenargen    29.03.2019


Schwabenstreich in Oberdorf

Ausgerechnet wo in diesem Jahr die seit Jahren geplante 1250 Jahrfeier Argental gefeiert wird, werden die beteiligten Orte
für Monate durch den unnötigen Bau der Radwegverbindung vom  Mückle nach Giessen komplett getrennt.
Hätte man da nicht etwas mehr Sensibilität erwarten können? Lockte da vielleicht wieder ein auslaufender Zuschuss?
Bei einer der ersten Feiern anlässlich der Heimattage im Dorfgemeinschaftshaus in Oberdorf mussten nunmehr die Gäste
aus Apflau, Laimnau und Oberlangnau weite Umwege auf sich nehmen.
Es war ziemlich peinlich wie der Bürgermeister sich neuerdings bei den Oberdorfern anbiedert, nachdem ihm die
Langenargener Wähler in Scharen davonlaufen.
Rückblick: Montfortbote 2018, Nr 13 Seite 8: Anlässlich einer Feier im Dorfgemeinschaftshaus:

"Hier kann sehr viel gebaut werden, wo man an anderer Stelle darüber diskutiert. Hier gibt es viele Baustellen, die man
gemeinsam angehen kann und die erfolgreich weiterentwickelt werden. Mit Sicherheit wird es einmal mehr möglich sein,
hier sehr viel umzusetzen im gemeinsamen Miteinander. Wenn man tatsächlich an einem Strang zieht und dann noch
in einer Richtung, dann kommt am Ende einiges mehr dabei heraus, als wenn man es anders macht."
Bei diesem aktuellen Festakt überbot sich der Bürgermeister mit Lobeshymnen auf die Oberdorfer:
"Sie sind selbstbewusst, fleißig, geradlinig und zuverlässig.“ Sie seien auch wahre Goldstücke

Forum Langenargen   28.03.2019

 


Krafft schafft Umwegsrentabilität

Hat der Baumeister das Verkehrsleitsystem voll im Griff?
Dass dort für vereinzelte Radfahrer ein eigener Renn-Radler-Highway gebaut wird, erscheint nicht ganz verständlich.
Die aktuelle Situation: Als Autofahrer von Langenargen nach Tettnang stehen Sie in Oberdorf unvermittelt vor einem
Hinweisschild, dass die Durchfahrt nach Tettnang gesperrt ist. Auch Giessen, Apflau, Laimnau sind monatelang
abgeschnitten. Und dies alles wegen eines wenige hundert Meter langen, völlig überflüssigen Radweges!
Wäre dieses Schild viele Kilometer zuvor platziert, so könnten Umwege gespart werden und die Wege und Abfahrten
rechtzeitig genutzt werden. So bleiben Umwege und die Rentabilität bei den Tankstellen hängen.
Eine strategische und praktische Verkehrsführung kann man übrigens lernen!
E.S. 27.03.2019

Forum Langenargen    27.03.2019