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Nachtrag
Da erscheint ein Video eines 26-jährigen Bloggers mit viel Wahrheiten und vereinzelten Halbwahrheiten und schon herrscht in der mächtigsten Partei Deutschlands Panik und das nicht zu Unrecht.
Eine ganze Wählergeneration droht abhanden zu kommen. Die Eskalation begann mit dem EU-Urheberrechtsstreit (Pflicht für Uploadfilter) , bei Fridays for Future setzte sich die Empörung dann fort.
Und nun dieses Video, welches inzwischen über sieben Millionen mal aufgerufen wurde. Bei dem aktuellen Video des offiziellen CDU-Youtube- Accounts waren es nur 700 Aufrufer, da schneidet sogar der Account (ohne Video) des Forums Langenargen weit besser ab.

Forum Langenargen    25.05.2019

So manches kommt uns bekannt vor
In diesen Tagen kritisierte der 26-jährige Youtuber Rezo int einem fast einstündigen Video die CDU. Das gut recherchierte Video mit Quellenangaben wurde inzwischen 5 Millionen Mal angeklickt. Die Partei reagierte leider zunächst genauso, wie es viele junge Menschen befürchtet und erwartet hatten, und zwar herablassend, zynisch und hilflos. Anfangs war das ein Kommunikationsdesaster und der bisherige Höhepunkt einer Entfremdung der Partei mit den jungen Menschen.
Das kompromisslose Video ist geprägt von einer ehrlichen Empörung über die Politik der Partei. Die ersten Reaktionen aus den Reihen der CDU strotzten von Herablassung. Es fielen Worte wie Fake News, Vermischung von Pseudofakten und Meinungsdiktatur. Frau Karrenbauer blamierte sich, indem sie von 7 statt 10 biblischen Plagen sprach.
Ein Abgeordneter schrieb: "Die Währung von Youtubern sind Klickraten, die Währung der CDU ist Vertrauen". Es wurde hektisch ein Gegenvideo produziert, welches aber peinlicherweise wieder zurückgezogen wurde. Schließlich besann man sich doch, schrieb zur Schadensbegrenzung eine öffentliche Gegendarstellung und lud Herrn Rezo zu einem Gespräch in die Parteizentrale ein

Forum Langenargen 24.05.2019


Intolerables Versagen des Kultusministeriums
Noch müssen wir uns an die 8,5 Milliarden Euro bei Stuttgart 21 gewöhnen (Ende offen), da kommt die nächste Horrormeldung für Baden-Württemberg.
Seit 2008 sollten alle Schulen digitalisiert werden. Es wurden für die Schulsoftware 4 Millionen Euro eingeplant. Bis heute wurden erst 10 % der Schulen damit versorgt und die Kosten sind inzwischen auf 47 Millionen Euro explodiert. Möglicherweise ist die Software der zuerst versorgten Schulen bereits wieder veraltet.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wieder-aerger-mit-computerprogrammen-an-schulen-schulsoftware-elfmal-so-teuer-wie-geplant.a9c7b771-7969-421d-8357-e41c5d6632ff.html

Forum Langenargen  25.05.2019


Inklusion an der FAMS  (SZ v. 09.05.2019)
Endlich ist sie auch bei uns angekommen, das  ist sehr begrüßenswert, sollte aber nicht als Wahlpropaganda missbraucht werden.
Nach der neuesten Gesetzgebung können Eltern eines behinderten Kindes einen Antrag stellen, dass das Kind in der örtlichen Schule unterrichtet werden muss.
Dazu muss die Schule bestimmte Voraussetzungen garantieren, z.B. stundenweise eine spezielle Zusatzlehrkraft stellen (die restlichen Stundenbetreuungen müssen die anderen Lehrer übernehmen). Zudem müssen barrierefreie Zugänge gewährleistet werden. Das Ganze wird vom Land finanziell gefördert. Damit die Zusatzlehrkraft aber ganztägig angestellt werden kann, sind zwei zusätzliche behinderte Kinder erforderlich. Also holt man sich diese von Friedrichshafen, obgleich es dort eine dafür spezialisierte Schule gibt. Amtsleiter Bitzer erwähnte zusätzlich, dass dank der drei Inklusionskinder nun eventuell doch noch drei erste Klassen gebildet werden können und dass wesentlich mehr Landeszuschüsse erwartet werden könnten! Ist das nun christliche Nächstenliebe oder Kalkül? Die Euphorie des Bürgermeisters bezüglich der Möglichkeit, daraufhin viel mehr geförderte barrierefreie Zonen einzurichten zu können, wurde von Gemeinderat Zodel gebremst, da das nach derzeitigem Stand überhaupt noch nicht notwendig sei, weil das Langenargener Kind nämlich kein Rollstuhlfahrer sei.

B. M., Kressbronn  24.05.2019



Erneute Fehlentscheidung bei den Autoladesäulen
Nachdem bekanntlich die erste Generation der Ladesäulen bereits ein Fehlkauf war, - letztlich mussten diese dann aus dem Verkehr gezogen werden -, weil eine mit dem Eichrecht konforme Abrechnung nicht möglich war, kam es erneut zu einer unverständlichen Entscheidung: Während Immenstaad, Sipplingen, Meersburg und Hagnau (geplant Lindau und Friedrichshafen) sich für eine der neuen Schnellladestationen entschieden haben, in diesem Fall für ein Modell der EnBW, hat Langenargen mit seiner Neuanschaffung das Nachsehen. Die genannten Schnellladestationen ermöglichen eine Aufladung für durchschnittlich 100 km Reichweite in nur 15 Minuten also in einer kurzen Teepause. Für die gleiche Reichweite benötigt das Langenargener Modell ca. eine Stunde!
Hinzu kommt bei der Ladesäule am Rathaus, dass sie in der Hauptverkehrszeit sehr oft durch normale PKWs blockiert wird, da kein entsprechendes Verbotsschild angebracht ist.

Forum Langenargen   24.05.2019


Wessen Marionetten sind sie?
Erhöhung der Schulbetreuungsgebühren

Liebe politische Verwaltung,
Nicht nur Ihr Amtsverständnis ist beschämend, die Ausführung ist noch beschämender. In Stammtischmanier sagt der Gemeinderat zur 400 % Erhöhung der Schulbetreuung: "passt schon". Das passt überhaupt nicht. Hat sich das Angebot in der Qualität verbessert? Eine Stunde zusätzlich (ca.15 %) rechtfertigt keinesfalls diesen exorbitanten Wucher.
Dieses Denken ist schlicht asozial und spiegelt das fehlende Gefühl für die Eltern und Alleinerziehenden, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen und auf die Betreuung angewiesen sind. Durch diese erneute Fehlentscheidung werden vor allem Familien betroffen, die an der Armutsgrenze leben.

Zu "Firlefanz":

Auch hier greift das EU Gleichstellungsrecht. Denn wenn das Gleiche für die Feriengäste gratis angeboten wird, dann ist das Diskriminirung der in der Gemeinde lebenden Familien. Deren zuverlässige Steuerzahlungen verdienen entsprechende Wertschätzung des Rathauses ! In Summe sind es mehrere Millionen jährlich, die auch Familien in Langenargen in den solidarischen Geldtopf einbringen. Statt Betreuung finanziell gratis oder moderat für alle anzubieten, werden die Gäste von den Einwohnern des Dorfes subventioniert. Einfach verrückt und paradox !
Wir hören wieder vor den Wahlen, wie alle wieder postulieren, wie wichtig doch Familie für den Staat sei. Statt zu unterstützen wird abkassiert, das geht bis zu den häufigen Knöllchen bei den Müttern, die kurz ihre Kinder am Kindergarten abholen wollen.
Den Verantwortlichen in der Administration fehlt es sehr oft an Kompetenz und Gewissen (siehe auch die Beschwerden über die ausufernden Feuerwerke)!
Man war sich auch nicht zu schade, einer Green Peace Aktivistin bei den ersten Einsätzen Geld für den Kauf der Müllsäcke abzuverlangen!
Erst nach Bürgerprotesten musste man klein beigeben und man versuchte dann, die Situation mit Hilfe der Presse zu verdrehen.
Üblicherweise bieten Hotels ihren Gästen ein entsprechendes Betreuungsangebot an. Diese Dienstleistung wird in LA ausgelagert und die Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt. Einfach peinlich dieses Handeln. Wir haben inzwischen den Eindruck, dass die dörfliche Verwaltungsorganisation eine solch große Menge von Kompetenzlücken aufweist, dass es einem schwindelig wird.
Den öffentlichen Auftrag kann und darf die regionale Presse nicht erfüllen. Wenn wir an einen Andy H. denken, dann ist das sicher auch besser so. Denn diesem trauen wir solche anspruchsvollen Themen nicht zu oder es würde ihn massiv überfordern.  Andere könnten, wenn sie dürften, doch die Pressefreiheit wird missbraucht und vergewaltigt.

E.W. 21.05.2019


Zur Erinnerung
Die Täuschungsmanöver des Bürgermeisters, des Herrn Jost und des Herrn Benz.
Nachdem sie erkennen mussten, dass seit 2017 ein deutlicher Einbruch bei den Gästebuchungen vorlag, verstiegen sie sich zu der Behauptung, die Ursache wäre hauptsächlich darin zu sehen, dass ein Hotel (28 Betten) geschlossen hätte, einige Privatvermieter aufgehört hätten und einige Hotels später geöffnet hätten als in früheren Jahren. Dabei wurde verschwiegen, dass so etwas nur bei voller Auslastung möglich wäre. Langenargen war jedoch noch nie ausgelastet!
Die durchschnittliche Auslastung betrug 2018 nur 55%. Die Spitzenauslastung lag in zwei Sommermonaten lediglich bei 86 %.
Demnach wurde hier wieder einmal versucht, die Bevölkerung bewusst zu täuschen.

Forum Langenargen   21.05.2019

Die GWÖ erstmals Thema in deutschen Rathäusern

Eine kleine Sensation ist es schon, dass inzwischen sogar ganze Städte sich mit dem Thema Gemeinwohl-Ökonomie befassen.
So titelte die Stuttgarter Zeitung vor kurzem „Profit schlägt Nachhaltigkeit – vorerst“, denn nur knapp scheitert in

Vaihingen an der Enz ein Antrag, der die Stadt zum Pionier in Sachen Nachhaltigkeit gemacht hätte. Auch Stuttgart und
Mannheim befassen sich inzwischen mit dem Konzept der GWÖ.
Und auch in
Erlangen wurde im Rathaus über eine möglich Einführung der Gemeinwohl-Ökonomie abgestimmt. Eingebracht
wurde der Antrag von Gunther Moll, Co-Autor des Buches „Die Vorstufe zum Paradies für uns alle – Warum wir sie erreichen
können und wie sie finanzierbar wäre“ und leidenschaftlicher Verfechter der GWÖ. Im Anschluss an diesen Artikel publizieren
wir seine engagierte Rede vor dem Erlanger Stadtrat.

Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Angesichts der Probleme wie soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung und Konzerngier, mit denen wir uns in unserer
Gesellschaft heute konfrontiert sehen, gibt es also überhaupt keinen Grund, die Gemeinwohl-Ökonomie
nicht als alternatives
und nachhaltiges Wirtschaftsmodell
in Betracht zu ziehen. Wenn bereits Banken, Krankenkassen, Unternehmen und
Kommunen die Idee aufgreifen und erfolgreich umsetzen
, so sollten wir uns alle – allen voran die Politik – eingehend damit
beschäftigen. Und wir sollten die Jugend bei ihren Streiks für Klima unterstützen, denn um die Klimaziele zu erreichen,
müssen wir nicht nur Druck aufbauen, sondern auch
enkeltaugliche Lösungen fördern.
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist mit Sicherheit eine davon.

 – „Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist“ (Victor Hugo).

Forum Langenargen   20.05.2019


               Die neueste Idylle am See, unser Luxus-WC !              

Forum Langenargen   20.05.2019

Entente florale
Wir kommen nochmals auf das Schild "Entente florale" zurück:
Wir fanden es an zwei Stellen, erstens in der Nähe der neuen Luxustoilette am Kinderspielplatz und zweitens frisch geputzt am Arbonplatz. Auf dem Schild steht keine Jahreszahl, die darauf hinweist, wann diese Medaille vergeben wurde. Wir haben recherchiert und festgestellt, dass dieses Ereignis vor 16 Jahren stattgefunden hatte und seitdem nie mehr. Den Fremden wird vorgegaukelt, als wäre das gerade erst geschehen.
Für unsere Neuleser möchten wir daran erinnern, dass am Hafen mehrere Bänke standen, die ein Geschenk der Stadt Arbon und dementsprechend mit einer Widmungsmedaille versehen waren. Diese Medaillen wurden Stück für Stück entsorgt. Am Eingang der Touristinformation standen zwei große, wertvolle Palmen, die ebenfalls von der Stadt Arbon gestiftet worden waren. Sie erlitten das gleiche Schicksal und letzten Winter ließ man sie sogar völlig ungeschützt draußen erfrieren. Inzwischen wurden ähnliche Exemplare nachbestellt.
Auch daran sieht man wieder einmal, wie stillos und ohne jegliche Wertschätzung gegenüber der Partnergemeinde Arbon die Gemeindeverwaltung agiert.

Forum Langenargen   19.05.2019


 

The show must go on
In der MoBiZ (Montfortbildzeitung) geht die Bilder-Selbstbeweihräucherung munter weiter.
Jetzt ist die Beseitigung von Barrieren das Bild-Thema. Dieses Projekt gibt es schon seit 2013. Normalerweise ist das eine Selbstverständlichkeit, bei unserem Bürgermeister wird das aber als eine ganz besondere Leistung hervorgehoben. Es fehlt nur noch, dass er persönlich mit dem Rollstuhl über die Schwellen fährt. Da die Fotos der erledigten Arbeiten nicht ausreichen, werden noch Fotos unerledigter Projekte hinzugefügt.
Vor drei Jahren beschwerte sich eine ältere Rollstuhlfahrerin im Rahmen einer Friedhofbegehung beim Bürgermeister, dass es ihr wegen der Kieswege nicht möglich sei, ihren verstorbenen Mann zu besuchen. Sie bekam Zustimmung von zwei weiteren Rollstuhlfahrern. Alle drei beklagten auch, dass auf der Friedhoftoilette keine Einrichtung für Behinderte vorhanden sei.
Am Uhlandplatz HUI, auf dem Friedhof PFUI !

Forum Langenargen    17.05.2019

 

Liebes Forum,

Man muss sich schon fragen, ob es sinnvoll ist, auf 900 Metern eine WC-Meile mit 6 Bedürfnisanstalten einzurichten, zumal in diesem Bereich sich auch die meisten Gastronomiebetriebe befinden und die haben, soviel bekannt ist, noch niemandem den Zugang zum “Stillen Örtchen“ verwehrt. Was haben der BM und die Gemeinderäte sich dabei bloß gedacht? Möglicherweise wollten sie Langenargen auf diese Art ins “Buch der Rekorde“ bringen. Das Plätschern des Wassers vom nahen See weckt sicherlich eher Begehrlichkeiten, zu müssen, jedoch hätte hier Vorhandenes völlig ausgereicht, während es flächendeckend in LA an WCs mangelt. Zwischen TG-Platz und DLRG-Heim, am Parkplatz beim Brunnenwässerle, im Bereich der Amtshausstraße/Lindauer Straße wären beispielsweise sinnvolle Aufstellungsorte gewesen. Oder besteht in diesen Bereichen bei Menschen kein Verrichtungsbedürfnis. In den angeführten Gegenden befinden sich geeignete gemeindeeigene Grundstücke. Man darf gespannt sein, vielleicht kommts noch. Muss ja nicht mehr so kostspielig sein! Wie lautet nun mal noch eine alte Lebensweisheit: Das Leben ist schön, aber teuer. Man kann's auch etwas billiger haben, aber dann nicht mehr so schön...

geggo   13.05.2019

 

Bericht eines Betroffenen im Zusammenhang mit der Toilette am Hotel Seeterasse
Die Anlieferung der Luxustoilette erfolgte bereits 6:15 Uhr. Seither Baulärm, bereits immer schon kurz nach 7:00. schaufeln, baggern, steineklopfen, sägen etc. Es kam zu heftigen Beschwerden einiger Gäste. Den Bürgermeister und seinen Erfüllungsgehilfen, den Bauamtsleiter Stark, haben wir bei dieser Gelegenheit in Verhandlungen zur Genüge kennengelernt und festgestellt, daß es den Herren zumindest aus meiner Sicht an Empathie mangelt und sie deswegen auch nicht auf Sympathie hoffen können. Der wortbrüchige Bürgermeister hat es geschafft, die Langenargener Bürgerschaft mit seinem autoritär-diktatorischen Führungsstil zu spalten; jedoch wird das Häuflein der “Getreuen“, die er um sich schart, immer kleiner und seine Felle schwimmen dahin, da vielen, die ihn dazumal gewählt haben, mittlerweile die Augen aufgegangen sind; nicht zuletzt durch das Forum! Für diese Informationsplattform Ihnen und dem Team der Mitstreiter und Beteiligten bei dieser Gelegenheit herzlichen Dank! Nächstes Jahr sind die acht Jahre Amtszeit um und es wird hoffentlich einen Wechsel geben! Die “Sonnenstube am Bodensee“ hätte fürwahr etwas Besseres verdient - kompetent und bürgernah, mit einem offenen Ohr für die Belange der Bevölkerung, denn es gibt keinen schlimmeren Tauben als den, der n i c h t hören will.

 

E. S. 16.05.2019

                           
                                Grüße aus Indien

                           
Liebes Forum Langenargen,
als Eure weitest enfernten Leser sahen wir gerade die Meldung, dass das Forum seinen 4. Geburtstag feiert. Als wir vor 3 Jahren zuletzt in Langenargen waren, haben wir die vielen lustigen Schilder gesehen (0,0 km zur Kirche). Inzwischen hat sich viel geändert. Wenn wir bald wieder kommen, freuen wir uns auf die Supertoilets.
Wir wissen das besonders zu schätzen, denn ihr kennt ja die indischen toilets.
Wir gratulieren Euch und freuen uns auf die nächsten news.

Gopal und Vandna Singh
Agra

15.05.2019

 

Liebe Frau Häußermann, liebe Uhldinger,
herzlichen Dank für Eure Glückwünsche!
Wir laden Euch ein zu Kaffee und Kuchen im
Café Krematory und lassen dafür einen Platz direkt an der schönen Brandschutzmauer reservieren. Wir könnten das dann mit dem von uns am 11.05.2019 unter "Wahlen" beschriebenen Spaziergang entlang der "Route terrible" verbinden. Der Höhepunkt dürfte dann ein Probesitzen auf den Luxuslatrinen sein. Aber bitte nicht vergessen: Nach 15 Minuten öffnet sich automatisch die Tür und Ihr würdet im Extremfall zu Exhibitionisten. Der zufällig vorbeikommende Herr A. H. von der SZ („ein zuverlässiger Partner der Gemeinde“) könnte dann ungewollt das Foto seines Lebens schießen.

Forum Langenargen    15.05.2019



Liebes FORUM LANGENARGEN,
nun ist es bereits 4 Jahre her, seit das FORUM LANGENARGEN in beständiger aktueller Berichterstattung meinen Alltag bereichert.
Vielen Dank dafür und HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum Geburtstag an das gesamte Team.
Macht weiter so! Ich freue mich auf die weiteren Tage, Monate und Jahre mit Euch.

ALLES GUTE

Anne Häußermann aus Uhldingen – Mühlhofen

Diesen Wünschen schließt sich der Verein Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen (GUM) ebenfalls an mit dem Wunsch einer weiterhin fruchtbaren Zusammenarbeit.
Gemeinsam der Vorstand des GUM e.V.

Herbert Maerz
Manfred Maier
Christoph Birkenmayer

 

Händel, messiah - hallelujah - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=1NNy289k6Oc

Forum Langenargen   15.05.2019


Zwei langjährige Ravensburger Leser des Forum Langenargen, das Ehepaar Angela und Dr. med. Jacobi, welche mit einer
privaten Stiftung
seit vielen Jahren Hilfsprojekte in Indien und Burma organisieren, haben uns gebeten, auf diese hochkarätige
Veranstaltung hinzuweisen:

Digitalisierung braucht Ethik – Vortrag von Abt Dr. Notker Wolf
Autonom fahrende Autos, unzählige Facebook-Freunde, Roboter im Altenheim, „Alexa“ als ständige Begleiterin und vieles mehr.
Die Digitalisierung hält überall Einzug; in der Schule, in der Industrie, in der Medizin, selbst im Privatleben. Das kann für den Menschen eine große Entlastung bedeuten, vieles geht besser, einfacher und schneller. Aber wird der Mensch überflüssig, wenn Algorithmen selbstständig Entscheidungen treffen? Kann der Mensch die Verantwortung einfach abgeben und sich selbst der Konsequenzen entziehen?
Abt Dr. Notker Wolf ist der ehemalige oberste Repräsentant der über 20.000 Benediktiner weltweit und ein bekannter Buchautor. In zahlreichen Bestsellern hat er seine Stimme erhoben, um die Menschen an die allgemein gültigen ethischen Werte des Zusammenlebens zu erinnern und auch versucht, ihnen die Angst zu nehmen vor manchmal bedrohlich erscheinenden Entwicklungen. Abt Dr. Notker Wolf spricht über Annehmlichkeiten und Gefahren der Digitalisierung und über die Notwendigkeit, ethische Werte in dieser stürmischen Entwicklung intensiv zu diskutieren und einzufordern.
Alle sind eingeladen, gemeinsam über Werte- und Moralvorstellungen in Zeiten der Digitalisierung nachzudenken.

Forum Langenargen   12.05.2019


 Panem et circenses (Brot und Spiele) 

Mit dieser Satire bezeichnete der römische Dichter und Satiriker Juvenal (um 60 bis um130 n. Chr.) die Politik der römischen Kaiser gegenüber ihren Untertanen.
Inwischen hat dieser Spruch natürlich eine abgeschwächte Bedeutung, denn "Tempora mutantur et nos mutamur in illis",  frei nach Ovid (43 v.C. bis 17 n.C.), die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen.
Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, fallen einem sofort gewisse Parallelen auf. Entertainment, komfortable Latrinen! und jetzt Geschenke wie z.B. die Insektenhotels und kostenlose Bäume. "Gemeinde gibt eine Runde Bäume aus", SZ vom 11.05.2019.
Der Bürgerprotest wegen unsinniger Rodungen hat offensichtlich Wirkung gezeigt. Frau Poimer sprach in diesem Zusammenhang erneut beschönigend von "etlichen" Bäumen, wohlwissend dass es über 200 waren. Obgleich inzwischen durch Google Earth, Google Street View, sowie die Aussagen unzählige Bürger bewiesen wurde, dass weder ein Schädlingsbefall noch nennenswerte Verkehrsbehinderungen vorlagen, versucht Frau Poimer wider besseren Wissens erneut im Sinne des Bürgermeisters den Lesern dieses verlogene Märchen aufzutischen.
Erst kam dann die demonstrative Neuanpflanzung an der Unteren Seestraße, die nach Aussage des Bürgermeisters binnen zwei Jahren den alten Zustand wiederherstellen sollte (er hat wohl eine Null vergessen!), dann kam die ebenfalls demonstrative Präsentation phantasieloser Insektenhotels entlang der Straße dazu und nun als krönender Abschluss das von anderen Kommunen abgekupferte "1000 Bäumeprogramm", das die Bürger einbinden soll.
Nach den Erfahrungen anderer Kommunen ist das Projekt genau genommen eine populistische Luftnummer, weil die genannte Gesamtsumme höchstwahrscheinlich nie erreicht wird. Eine Blitzumfrage hat das bereits bestätigt. Es wird hervorgehoben, dass dieses Projekt über Jahre gesehen 150.000 Euro kosten würde. Das ist aber ein Bruchteil der Folgekosten für die Luxustoiletten und das sind nur 15 % der Kosten für den unnötigen Radweg beim Mückle.
Der BM kann sich jetzt zufrieden zurücklehnen, weil er bei den bald anstehenden Wahlen verkünden kann, was er alles für den Kulturschatz Natur geleistet hat.
Nach wie vor steht aber der Plan im Raum, den illegal abgelagerten, teils kontaminierten Schutt, von der "Höhe" und dem Eingang zum Sportzentrum neben den Bauhof zu verlegen, obgleich es sich dabei eindeutig um ein Wasserschutz- und ein Naturschutzgebiet handelt und dort eine geschützte, seltene Schlange unterwegs ist.

Forum Langenargen   12.05.2019


Hunderte Bäume für Schwertransport radikal beschnitten
10.05.2019, 16:09 Uhr | dpa

Einer unserer regelmäßigen Forum-Leser aus Norddeutschland schickt uns einen Link zu einem Artikel über illegalen Baumschnitt, der heute in etlichen Zeitungen veröffentlicht worden ist, weil ihm Parallelen zu LA aufgefallen sind.
Erst mit Hilfe der Polizei und des Verwaltungsgerichts konnten dort weitere Arbeiten verhindert werden.

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article193294163/Hunderte-Baeume-fuer-Schwertransport-radikal-beschnitten.html

Forum Langenargen   10.05.2019


Das Strandbad Langenargen öffnet am 01. Juni 2019 und schließt bereits Mitte bis Ende August 2019.
Für die Gäste von LA bedeutet das, dass das Bad höchstens drei Monate in Betrieb ist. Die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs muss trotzdem in der Hauptsaison vom 1. März bis zum 31. Oktober voll bezahlt werden.

https://strandbad-langenargen.de/oeffnungszeiten-preise

Forum Langenargen   10.05.2019

Der erste Toilettenbesuch
Nachdem die Vorbesucherin nach 6 Minuten (eigentliche Benutzung incl. Kosmetik) die Toilette endlich verlassen hatte, wurde man noch weiter auf die Folter gestellt, weil man warten musste, bis wegen der Selbstreinigung das rote Lämpchen auf Grün umschaltete (wie bei der Formel 1). Es dauerte etwa 2,5 Minuten, dann öffnete sich endlich das Heiligtum und man wurde sofort von einem nassen, rutschigen, grauen Steinteppichfußboden begrüßt.
Man kann nur hoffen, dass die Gemeinde wegen der Sturzgefahr für die Benutzer eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Im Winter ist mit einer schnellen Vereisung des Fußbodens zu rechnen, außer man heizt die Räumlichkeiten, was sicherlich kostspielig ist. Die Einrichtung für die Behinderten wirkte relativ dürftig. Neben der Toilette lagen verstreute Papierfetzen, gottseidank aber sauber. An der Wand befand sich ein Notfallknopf. Es wäre interessant zu wissen, was passiert, wenn dieser an einem Sonntag gegen 4 Uhr in der Früh ausgelöst wird. Vielleicht opfert sich dann mal einer der Verfechter aus dem Gemeinderat? Das Waschbecken zeigte bereits nach wenigen Stunden Nutzung unansehnliche Kalkflecken (siehe Foto).An der Wand war ein Hinweis angebracht, dass für die Benutzung nur 15 Minuten eingeplant sind, danach öffnet sich automatisch die Tür oder es beginnt die Reinigung!
In bestimmten Fällen sei angeraten, lieber die 150 m entfernte Rathaustoilette zu benutzen, um sich diese Peinlichkeit zu ersparen.

Forum Langenargen   09.05.2019


Hinweis von einer Besucherin der Gemeinderatssitzung am 06.05.2019
Zur fortgeschrittenen Stunde meldete sich die Gemeinderätin Silke Falch und sprach nochmals das Thema "Anbau Hotel Seevital" an.
Die Besucherin beklagte, es wäre befremdlich gewesen, dass niemand vom Gemeinderat, außer ihrem Fraktionskollegen, Frau Falch beigestanden habe.
Es ist nun offensichtlich so, dass mit Rückendeckung des Baurechtsamtes etwas völlig anderes gebaut wurde, als das, worüber der Gemeinderat am 13.06.2016 abgestimmt hatte. Eine erneute Abstimmung wegen der erheblich geänderten Planung wurde nach ihrer Meinung durch die Einverständniserklärung des Bürgermeisters ausgehebelt.

Dazu unser Kommentar:
Nachdem der Bürgermeister wusste, dass sich die jetzige Planung vollständig von dem 2016 genehmigten Entwurf unterscheidet, hätte er im Sinne des Ortes und der Fürsorgepflicht für die Bürger die Moral besitzen müssen, die Angelegenheit unabhängig von der Auffassung der Baubehörde in einer erneuten Gemeinderatssitzung zu diskutieren. Vielleicht hätte man den Bauherrn davon überzeugen können, Rücksicht auf die eingesessenen Bürger zu nehmen. Juristisch mag der Bürgermeister mit seiner Einverständniserklärung im Recht sein, moralisch ist es aber unverzeihlich.

An diesem Beispiel zeigt sich wieder einmal die Notwendigkeit eines Gestaltungsbeirates. Die Bevölkerung muss mal wieder hilflos zusehen, wie der Ort weiter seelenlos verschandelt wird. Den Verantwortlichen fehlt es offensichtlich an der notwendigen Sensibilität. Es geht doch nicht alleine darum, dass die Maße stimmen, sondern auch darum, ob sich ein Baukörper in die Umgebung einfügt und nicht, wie in diesem Fall, die kostbare Seesicht einschränkt.
Frau Poimer hat in der SZ vom 08.05.2019 das Thema aufgegriffen, wobei aber die entscheidende Gemeinderatssitzung vom 13.06.2016 bewusst (?) unerwähnt blieb. Damals wurde den Gemeinderäten eine beeindruckende Computeranimation präsentiert, die eine helle offene Terrasse mit hellen Sonnenschirmen zeigte. Auf Grund dessen hatten die Räte damals ihr Einverständnis gegeben. Das Gleiche galt für die zuständige Baurechtsbehörde. Nunmehr im Jahre 2019 wurde das Bauvorhaben optisch völlig verändert, sodass viele Bürger regelrecht geschockt waren.
Es wird aber nach wie vor auf die damalige Zustimmung des Gemeinderats hingewiesen. Natürlich sprechen jetzt viele von einer hinterlistigen Täuschung, denn das was 2016 zur Abstimmung präsentiert worden war, entspricht auch nicht im weitesten Sinne dem, was der Bevölkerung jetzt zugemutet wird.
Dazu kommen, wenn man den zuletzt eingereichten Bauplan mit dem gültigen Bebauungsplan vergleicht, erhebliche Bedenken. So heißt es: „Nicht überbaute Flächen sind zu begrünen. Freiflächen an Hotels und Gaststätten sind als Garten oder Gartenterrasse auszuführen“.
Nach Punkt 4 ergeben sich folgende Anforderungen: "Bauliche Maßnahmen aller Art, wie auch Reparaturen und Renovierungen haben bezüglich Werkstoffwahl, Farbgebung, Konstruktion und Gestaltung der Erhaltung und Weiterentwicklung des Ortsbildes zu dienen und die Gestaltung hat im Einvernehmen mit dem Denkmalamt zu erfolgen."
Unseres Erachtens liegen hier mehrere Verstöße gegen die Bauordnung vor, sodass die daraus resultierende Einverständniserklärung als ungültig anzusehen ist.
Wir haben bald Gemeinderatswahlen. Die Bürger sollten bei den Parteiveranstaltungen vor allem die wieder aufgestellten „alten“ Gemeinderäte fragen, warum sie nach Bekanntwerden dieses Skandals (mit zwei Ausnahmen) geschwiegen  haben.

Vom Gemeinderat 2016 genehmigt

Vom Bürgermeister mit einer Einverständniserklärung endgültig genehmigt, nachdem  die Baurechtsbehörde zugestimmt hatte.

Forum Langenargen   08.05.2019

 


Teure Insektenhotels

Die Idee mit den Insektenhotels ist erfreulicherweise nun auch in Langenargen angekommen. Einige Bürger vermuten einen Zusammenhang mit der kürzlich stattgehabten sinnlosen Fällung von 200 gesunden Bäumen und mehreren Hecken entlang der Höhe. Damals wurde unzähligen Insekten die Lebensgrundlage entzogen.
Die übermäßige Nachpflanzung und die demonstrative Aufstellung mehrerer gut sichtbarer Insektenhotels parallel zur Straße lassen ein schlechtes Gewissen bei der Gemeindeverwaltung erahnen.
Natürlich werden die Insekten von Emissionen des nahen Autoverkehrs nicht so begeistert sein. Die Höhe ist ein riesiges Gebiet. Zurzeit erkennt man die Hotels jedoch unübersehbar lediglich entlang der Fahrstraße.
Es gibt natürlich viele Hotelalternativen, wie man z. B. auf der Mainau sehen kann.


 

Den folgenden Link vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. sollten Sie sich unbedingt anschauen. Hier finden Sie sehr gelungene Beispiele für selbstgebaute Insektenhotels und erhalten auch wichtige Tips, wie man dabei Fehler vermeidet.

Insektenhotel selber bauen:
Das Hotel zur Wilden Biene - Wie Sie ein Insektenhotel bauen
https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/insektenhotel-selbst-bauen/

Erstaunlich ist der Gesamtpreis für die von der Gemeinde angebotenen Hotels: 120 Euro netto für ein Insektenhotel lässt ein Luxushotel vermuten. Die 180 Euro Aufstellgebühr mit Material durch den Bauhof sind nicht ganz erklärlich, denn es wird lediglich eine seitliche Verbindung mit zwei im Boden verankerten Rundhölzern hergestellt (Kosten bei OBI ca. 20 Euro). Ein einziges Hotel käme also auf weit über 300 Euro.
Vorschlag: Einen Teil der Insektenhotels könnten Schüler mit entsprechenden Bausätzen selber bauen. Auch Senioren würden sich gerne beteiligen und sogar Kurse anbieten. Auch die Kinder vom Waldkindergarten könnte man für die eine oder andere naturnahe Variante begeistern. Die Aufstellung könnte durch den NABU und einige Vereine übernommen werden. Dafür sollten die Aufsteller für ihre Vereinskasse die jeweiligen 180 Euro erhalten, die die Gemeinde ansonsten selbst einnehmen würde.

                                                                                                          

Das ist ungefähr das einfallsloseste Insektenhotel, das man je zu Gesicht bekommen hat,
zu einem unschlagbar teuren Preis! Hier handelt es sich nicht um ein Hotel, allenfalls um eine drittklassige Absteige!
Da wird es sogar den Insekten zu langweilig.

Forum Langenargen  08.05.2019

 
Satire
Wenn die Pläne für die Insektenhotels Wirklichkeit werden, kommt es sicherlich zu einer Spechtinvasion, sodass die Verweilzeit und Auslastung sehr großen Schwankungen unterliegen werden.

Forum Langenargen  08.05.2019


Wir wiederholen uns ungern, in diesem Falle aber immer wieder!

Zweitwohnungen, seit langem ein Problem nicht nur in Wasserburg,
Kreuth,Tegernsee und Bad Wiessee – auch in LANGENARGEN

Im Gegensatz zu den im folgenden Artikel gemachten Äußerungen zur Problematik der Zweitwohnungen, ist unser
Bürgermeister mit dem hiesigen Zustand voll zufrieden. Bereits im vergangenen Jahr wurde jedoch auch aus unserer
unmittelbaren bayerischen Nachbarschaft Kritik an der wachsenden Zahl von Zweitwohnungen geäußert. O-Ton Krafft:
„Mit der Erhöhung der Zweitwohnungssteuer schreckt man niemanden ab“. Dass aber zahlreiche „Zweitwohnungen“
auf betrügerische Weise als Hauptwohnsitz angemeldet sind, um genau diese Steuer zu umgehen, ist hier ebenfalls
kein Problem. Solange man jedoch weggeworfene Lebensmittel, die aus Containern eingesammelt werden,
als gestohlen ansieht und dies dann entsprechend bestraft, kann anscheinend ruhig über diesen Betrug, bei dem es
jedes Jahr um Tausende Euro geht, leicht hinweggesehen werden!
Kontrolle wäre ja leicht machbar, wenn man nur wollte! Man bräuchte nur die Wasseruhren kontrollieren!
Das würde sogar vom Schreibtisch des Bürgermeisters aus funktionieren.Vielleicht könnte man dann dadurch potentielle
Nachahmer abschrecken, - und damit die Suche nach Wohnungen für Einheimische ein wenig entspannen!
Dass sich durch dieses absichtliche Übersehen krimineller Handlungen die Infrastruktur der Gemeinde unnötig „aufbläst“
(Wasserversorgung, Abwasser, Telefon, Strom, Straßen, Gehsteige, Beleuchtung usw.), was erneut den
Gemeindehaushalt belastet, wird von der Verwaltung als „vernachlässigbar gering“ angesehen.
Es wäre endlich an der Zeit, dass sich der neu zu konstituierende Gemeinderat der Sache annimmt, nachdem der
Bürgermeister seit Jahren dieses ihm längst bekannte Problem negiert. Aus dem Gemeinderat hörte man dazu bisher
immer nur „Das ist ein Problem“ und man denke darüber nach - seit Jahren schon! Unser BM spricht zwar ständig über
Wohnungsnot und fehlendes Bauland: Die konsequente Verfolgung betrügerischer Machenschaften würde jedoch
sicher auch zu einem Teil dazu beitragen, diese Not ein wenig zu lindern.

https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/bad-wiessee-ort95312/in-kreuth-und-bad-wiessee-wird-
zweitwohnungssteuer-deutlich-erhoeht-11791972.html

So überlegen andere betroffene Gemeinden das Problem der Zweitwohnungen anzugehen: Genehmigungspflicht.
Ob unsere „Bürgervertreter“ sich das wohl trauen?
- Nach unserer bisherigen Erfahrung eher nicht!

https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/tegernsee-bayern-zweitwohnsitz-krieg-gemeinde-will-
neuartige-kampfsatzung-zr-12234517.html

https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/kreuth-ort65894/kreuth-fuehrt-anti-zweitwohnungs-satzung-nach-
berchtesgadener-vorbild-ein-12247433.html

 Rolf Motz  24.02.2019; 03.05.2019


Eine Zuschrift von Herrn Hopfenzitz:

Auch wenn es für manchen ein Tabubruch sein mag, erlaube ich mir doch nach längerer Überlegung zu Ihrem Artikel
(Forum Langenargen vom 10.04.2019 - Zum Leserbrief von Herrn Hopfenzitz in der SZ vom 10.04.2019:
„Grenzen des Tourismus in LA“) Stellung zu nehmen, unter der Voraussetzung der vollständigen Veröffentlichung.
Lassen Sie uns doch alle die Sichtweisen durch Brillen zur Seite legen und uns an Fakten orientieren:
Die Einwohnerzahl in Langenargen pendelt die letzten 10 Jahre zwischen ca. 7800 und ca. 7900, die Anzahl der
Wohnungen um ca. 4.400. Eine Erhöhung der Wohnungen und damit Bevölkerungsentwicklung ist in LA nur sehr
eingeschränkt möglich. Die offizielle Anzahl der Zweitwohnungen beträgt ca. 276 (6,2%), die Anzahl der
Ferienwohnungen beträgt ca. 243 (5,4%). Die Anzahl der Übernachtungen hat von 2013 bis 2018 um 39% zugenommen.

Im Schlusssatz meines Leserbriefes steht:
Ohne Innehalten, Nachdenken und Ziele / Grenzen für zukünftigen Tourismus zu setzen, wird es nicht gehen.
Hat die/der Verfasser/in den Sinn meines Leserbriefs erfasst? Was sollen mir Ihre zentralen Sätze sagen:
Dazu gab es einen Rückgang der Verweildauer auf durchschnittlich 4 Tage. Es ist auch nur eine Auslastung von
jährlich durchschnittlich 50 % dokumentiert. LA war noch nie ausgebucht! Das Maximum liegt regelmäßig
im Juli und August bei 80 %.
Wir möchten Herrn H. dringend nahelegen, dass er Zahlen von der TI immer kritisch
unter die Lupe nehmen soll.

Langenargen hat nicht das Potential für preisgünstigen Massentourismus. Wenn Vermieter von Ferienwohnungen über eine
geringe Auslastung klagen, dann werden noch mehr Ferienwohnungen nur den Wettbewerb zu Lasten der Wirtschaftlichkeit
erhöhen und die Möglichkeit der Einwohner in LA zu wohnen verringern. Da helfen nur eine Wohnraumförderung unter
Begrenzung zusätzlicher Zweit- und Ferienwohnungen, sowie die Unterstützung eines guten Marketings für die ganzjährige
Auslastung der vorhandenen Vermieter, wobei vielleicht auch die Qualität gesteigert werden könnte.
Auch die Erwartungen und Gewohnheiten der Gäste haben sich in den vergangenen Jahren verändert und werden sich weiter
verändern. Ist das bei allen Vermietern schon angekommen und wird das Angebot diesen veränderten Erwartungen gerecht?
Damit wir uns nicht falsch verstehen, jeder muss selber entscheiden, auf welcher Plattform incl. Airbnb er seine Leistung
anbietet und mit welchem Onlineauftritt / Homepage er Gäste animiert. Die Gefahren von Airbnb durch die expansive
Entwicklung gerade in der Vermietung von „privaten Betten“, inzwischen auch in kleinen Städten und Gemeinden sind
wohl jedem bekannt und damit auch der zusätzlich entstehende Wettbewerb für Vermieter von Ferienwohnungen.
Ist das gut für eine gesunde Entwicklung für LA?
Was wir in LA brauchen ist die Entwicklung von gemeinsamen Zielen aller in LA relevanten Gruppen und Fraktionen,
sowie Visionen für die Zukunft von LA, mit einer ausgewogenen Balance zwischen den Interessen der Einwohner in LA
und wirtschaftlichen Interessen. Deswegen erfordert Wohnraumförderung, auch die Begrenzung zusätzlicher
Zweitwohnungen und Ferienwohnungen.
Natürlich haben Sie auch Recht, wenn Sie Unschönes im Städtle und an den Stränden bemängeln
(Verschandelung des Ortes, Zerstörung von Idyllen, verwahrloste Strände mit Funden von Spritzen, Kondomen, Glassplittern,
Plastikabfall, überquellende Müllbehälter
). Da helfen aber auch keine Verbote und Verbotsschilder, wenn die Verbote nicht
durchgesetzt werden!

Für den Gemeinderat zu kandidieren bedeutet nicht das Einverständnis für ein „Weiter so“!

Nur mit Mut für neue Denkansätze, für einen neuen Stil in der Kommunikation durch mehr Miteinander statt Gegeneinander,
für ein Verständnis der Politik als proaktive Gestaltung wird zukunftsorientierte Entwicklung möglich. Die gewählten
Gemeinderäte tragen die Verantwortung und sind nicht das Vollzugsorgan der Verwaltung.

Wolfgang Hopfenzitz
CDU-Kandidat mit 30 Jahren Managementerfahrung

Mit freundlichen Grüssen
Wolfgang Hopfenzitz    01.05.2019



Zum Beitrag und zur Stellungnahme von W. Hopfenzitz zum „Thema Tourismus und Wohnraum“
Gerd Kupper, Langenargen, 03. Mai 2019

Sehr geehrter Herr Hopfenzitz!

Anlass für Ihren Leserbrief war der SZ-Bericht „Da legst Dich nieder: Zahl der Übernachtungen steigt“ vom 03.04.2019.
Hieraus leiten Sie Ihre Überlegungen zu den Themen Tourismus und Wohnraum ab. Die Orientierung solle anhand von
Fakten erfolgen, schreiben Sie völlig zu Recht und stellen einleitend fest, dass die Übernachtungen von 2013 bis 2018
um 39,1 Prozent angestiegen seien.
Seite 36 des Jahresrückblick 2018 zeigt einen Graph „Übernachtungszahlen Langenargen 1998 -2018“. Hinreichend
genau liest man für das Jahr 2013 knapp 240.000 Übernachtungen ab. Diese Zahl beinhaltet die Summe aller
Übernachtungen für Gewerbliche und Private Vermieter.  In Ihrer letzten Stellungnahme listen Sie 178.789 Übernachtungen
(Nächte) auf. Dies ist exakt die Anzahl der Übernachtungen, die das Statistische Landesamt BW für ausschließlich
Gewerbliche Vermieter in 2013 ausweist. Die Übernachtungen bei Privaten Vermietern sind darin nicht enthalten.
Für die Jahre 2014 – 2018 verwenden Sie die Zahlen für Gewerbliche und Private Vermieter. Setzt man richtigerweise
240.000 Übernachtungen (2013) mit 248.705 (2018) ins Verhältnis, führt dies zu einer Steigerung von lediglich 3,6 Prozent
in sechs Jahren und leider nicht zu 39,1 Prozent.

Zu einer Beurteilung über die Entwicklung des Langenargener Tourismus ist das Datenmaterial des Statistischen
Landesamtes BW, das plausibel und konsistent erscheint, hilfreich; Gewerbliche Vermieter beherrschen den Langenargener
Übernachtungsmarkt seit langen Jahren mit gut 70 Prozent. Die Daten für Gewerbliche Vermieter in Langenargen führen
zu folgender Erkenntnis:
Die Übernachtungen bei Gewerblichen Vermietern sind zwischen 2014 und 2018 um 7 Prozent gesunken.

  • Im gleichen Zeitraum sank die Anzahl der Schlafgelegenheiten um 39, entsprechend 2 Prozent.
  • Die Auslastung lag zwischen 55 und 52,9 Prozent.
  • Im Monat August 2018 betrug die Auslastung 82 Prozent.
  • Zum Vergleich: Im Bodenseekreis stieg im gleichen Zeitraum die Anzahl der Übernachtungen um 10 Prozent und die
    Anzahl der Schlafgelegenheiten um weniger als 2 Prozent.

Auch unter Berücksichtigung des knapp 30 prozentigen Marktanteils der Privaten Vermieter ist Langenargen selbst im Monat
August deutlich von Kapazitätsgrenzen entfernt. Langenargen hat im Wettbewerbsvergleich mit dem Bodenseekreis und
anderen Gemeinden nicht standhalten können. Sie fragen richtigerweise, ob die Nutzenerwartungen der Gäste durch die
aktuellen Angebote noch erfüllt werden. Wenn Sie dann noch die Aufenthaltsqualität in der Gemeinde hinzufügen, wird
deutlich, dass Handlungsbedarf vorliegt. Dabei geht es nicht um das Etablieren eines standardisierten kostenorientierten
Massentourismus. Ob Langenargen bereits oder wieder auf dem Weg zu einem qualitäts-, nicht mengenorientierten Tourismus
ist, ist nicht eindeutig erkennbar. Es ist Ihnen deshalb zuzustimmen, dass ein Nachdenken über die qualitativen und
quantitativen Ziele eines zukünftigen Tourismus erforderlich ist. In der zweiten Lesung des Haushalts 2019 hat die Fraktion
der Grünen klar formuliert, dass Langenargen für den Fremdenverkehrsbetrieb (und aber auch für die Gemeinde) ein Leitbild
(aus dem strategische Ziele entwickelt und operative Maßnahmen  abgeleitet werden) dringend benötigt. Ein anspruchsvolles
Thema und eine gute Gelegenheit, um mit der Fraktion der Grünen in einem neuen Miteinander nach der Kommunalwahl zu
kooperieren.
Wohnraum und AirbnB: Wenn die Übernachtungen bei Privaten Vermietern in 2018 (71.400) nach einem Rückgang in 2017
das Niveau in 2016 (71.500) erreicht haben, dann kann AirbnB hierbei keine (nennenswerte) Rolle gespielt haben.
Und: Egal ob die Vermietung über die Buchungsplattform X oder über AirbnB erfolgt, die Vermieter haben in beiden Fällen
die Einkünfte zu versteuern. Vermieten Hausbesitzer das leerstehende Kinderzimmer im Souterrain oder den Dachboden
über AirbnB, dann ist dies eher ein Angebot für eine andere, neue Klientel, die ohnehin kein Hotelzimmer buchen könnte
oder würde. Werden die Einkünfte versteuert, schadet dies nicht der Allgemeinheit.
Dass, wie in einigen Großstädten, ganze Mietshäuser über die Inanspruchnahme von AirbnB gewerblich vermietet, dem
allgemeinen Wohnungsmarkt entzogen werden, mag vorstellbar sein, ist jedoch unwahrscheinlich.
Zweitwohnungen: Langenargen erhebt eine Zweitwohnungssteuer in nennenswerten Maß (Größenordnung 400 – 500 TEUR).
Es sind nicht nur Vermögende, die die Steuer ohne mit der Wimper zu zucken, entrichten. Es gibt auch weniger Vermögende,
die ihren Lebensabend zeitweise in einer Eigentumswohnung verbringen wollten und für die die Zweitwohnungsteuer heute
eine erhebliche Belastung darstellt. AirbnB und Zweitwohnungen sind vielschichtige Themen so wie bezahlbarer Wohnraum
ein schwieriges Thema ist, nicht nur in Langenargen. Die Diskussion ist notwendig. Sie sollte jedoch nicht mit einem
Zeitungsbericht verknüpft werden, der zumindest stellenweise ein nicht zutreffendes oder unvollständiges Bild zeichnet.

03.05.2019


Annette Pfleiderer

Sehr geehrter Herr Hopfenzitz,

Herr Dr. Walter hat mir freundlicherweise Ihre Mail weitergeleitet.

Als engagierte Privatvermieterin, der auf der einen Seite das Wohl der Gäste als auch das der Gemeinde am Herzen liegt,
möchte ich gerne Stellung zu Ihrer Mail nehmen.
Nur vorab, ich bin ganz auf Ihrer Linie und kann jeden Ihrer Sätze und Gedanken unterschreiben.
Schon letztes Jahr habe ich bei den Herren Jost und Krafft zu eben diesen gemeinsamen Gesprächen angeregt.
Entwicklung gemeinsamer Ziele aller in LA relevanten Gruppen. Auch mir fehlen Visionen, Ideen und Ziele.
Welche Zielgruppe will denn Langenargen bedienen? Was macht Langenargen aus, was macht es authentisch,
was sucht der Gast bei uns? Bei der letzten Vermieterversammlung waren lediglich zwei Vermieter anwesend.
Das Tourismusamt bezog uns und unsere Erfahrungen und Ideen gar nicht mehr mit ein. Inzwischen haben wir Vermieter
keinen Ansprechpartner mehr. Jeder wurschtelt verloren im Haifischbecken der großen Portale und hofft, über die Runden
zu kommen. Da fragt man sich ja schon, wie wichtig sind der Gemeinde ihre Privatvermieter? Stattdessen wurden letztes
Jahr einzelne Vermieter einbestellt, um Ihnen irgendwelche Machenschaften zu unterstellen. (Auch ich musste zu meiner
Statistik Stellung nehmen).
Hört man doch immer mal wieder, dass man nur mit einem neuen Hotel neue Gäste locken könne. Auch hier bin ich
Ihrer Meinung: Langenargen hat nicht das Potential zum preisgünstigen Massentourismus. Es wäre höchste Zeit, ein
Konzept zu entwickeln, das man gezielt bewerben könnte. Wenn wir gemeinsam Visionen und Ideen entwickeln wollen,
dürfen wir aber ein paar Fakten nicht außer Acht lassen.
Die Privatvermieter und Zweitwohnungsbesitzer kann man nicht in einen Topf werfen. Viele der Privatvermieter verdienen
ihren Lebensunterhalt mit der Vermietung. Sie haben Ihre Häuser extra mit einer Ferienwohnung in den 60er und 70er
Jahren gebaut. Gerade diese Privatvermieter machen den Charme der Gemeinde aus...sie betreuen den Gast, haben
Zeit für ihn, geben ihm das Gefühl, zu Hause zu sein. Sie sorgen dafür, dass der Gast sich wohl fühlt, wiederkommt und
den Ort weiterempfiehlt. Deshalb ist es gefährlich, uns Privatvermieter in den Bereich des Illegalen zu drängen. So spricht
Herr Krafft davon, dass der Vermieter, der das Portal Airbnb nutzt, die Allgemeinheit schädigt. Dabei wurden falsche Zahlen
in den Raum gestellt. Statt 300 Vermieter sind es eben nur ca. 30 Vermieter, die Ihre Wohnungen in Airbnb anbieten.
Darunter auch ehrenwerte Namen wie Gästehaus Bernhard, Löwen, Wilma, Braunwarth etc. Herr Thierer selbst wirbt in
diesem Portal und findet die Seite sehr gut. Wenn es in den Städten zu Auswüchsen mit Airbnb kommt, ist dies ein politisches
Problem.
Ich war vor 2 Wochen bei einer Vermieterversammlung in Kressbronn. Dort stellte die TI -Chefin in den Raum, die
Zimmervermittlung aufzugeben, da über die TI kaum noch Anfragen kämen, da jeder nur über Portale buche. Auch hier
denke ich, haben die Bodenseegemeinden versäumt, ein eigenes Portal aufzubauen. Sie hatten seit 2013 Zeit mit der
Einführung der DBT. Doch nun ist der Zug abgefahren, so die einhellige Meinung.
Das Portal "
www.bodensee.de" wurde für 1,2 Mio. von der Schwäbischen Media Group gekauft. Die lachen sich ins
Fäustchen, weil sie an jeder Buchung 15 % verdienen. Sie bewerben die Unterkünfte übrigens auch wieder auf den großen
Portalen wie z.B. Booking.com. Auch eine Vermietung über das noch vorhandene Portal der TI Langenargen kostet den
Gastgeber 15%. Jeder will hier am großen Kuchen mitverdienen und der Vermieter, bzw. der Gast ist der Gelackmeierte.
Ich versuche meine Unterkunft selbst zu vermarkten, was fast nicht möglich ist. Flyer vor meinem Haus, Mund -zu - Mund-
Propaganda. Aber wie soll meine Unterkunft heute im Dschungel der Portale überhaupt noch gefunden werden?
Der Gast schaut halt nur noch in die großen Portale. Das heißt für die Hotels: Airbnb, HRS und Booking.com, für die
FEWos: Airbnb und vielleicht noch Bodensee.de.
Bei Airbnb zahlt der Gast 15% und nicht der Vermieter. Gerade um dem Massentourismus entgegen zu wirken, finde ich es
wichtig, die kleinen Privatvermieter zu stärken. Gerade auf Airbnb sucht der Gast die individuellen, ortstypischen Unterkünfte,
die sich von der Masse abheben. Zu mir kommen die jungen Eltern mit ihren kleinen Kindern.
www.villa-bodensee.de.
Selbst im Sommer habe ich noch freie Kapazitäten, weil ich die Kontingente erst kurzfristig in Airbnb freigebe, denn ich
versuche bis zur letzten Minute direkt zu vermieten.
Noch ein paar Worte zur Wohnraumbegrenzung der Ferienwohnungen. Der Anteil der Privatvermieter ist in den letzten Jahren
weniger geworden. Und ich denke auch, dass wir genügend Vermieter haben, aber wir sind eben nicht ausgelastet.
Anstatt noch mehr anzubieten, wäre es doch besser, die vorhandenen auszulasten und zu bewerben.Die Zweitwohnungen
sind für mich ein komplett anderes Thema und das sollte nicht mit den Privatvermietern vermischt werden. Auch hier bin ich
aber ganz auf Ihrer Linie. Werden doch immer mehr Mehrfamilienwohnungen im Luxussegment gebaut, die sich letztendlich
die Klientel kauft, die es sich leisten kann. Wer sollte dem einen Riegel vorschieben. Sehr geehrter Herr Hopfenzitz, die
Gemeinde und ein Teil der Gemeinderäte hat mit mir ein Problem. So reichte ich 2017 stellvertretend für eine Vielzahl von
Privatvermietern eine Normenkontrollklage beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim gegen die Gemeinde ein, die wir gewannen.
So stellt man vielleicht auch Vermutungen an, wieso in einer "nichtöffentlichen" Sitzung beschlossen wurde, dass mein
Bauwagen vom Bauamt kontrolliert werden soll. (Anmerkung: Der Bauwagen gehört meinen Kindern und sie übernachten
öfters darin. Wir stellen ihn auch Gästekindern umsonst zur Verfügung. Die Gemeinde warb bis letztes Jahr noch mit meinem
Haus und Bauwagen, weil sie dazu beitrugen, dass die Gemeinde das Prädikat "familienfreundlich " tragen durfte).
Der Kontrolleur betrat ohne Genehmigung mein Grundstück, öffnete den Bauwagen und machte unerlaubterweise Fotos von
dem "Schlafzimmer" meiner Kinder mit Kuscheltieren. (s. Foto) Und Herr Krafft schreibt mir dann noch, dass ich froh sein soll,
dass man bei mir nichts gefunden hat und keine weiteren Schritte gegen mich eingeleitet werden.
Wie soll man so auf einen Konsens kommen, wie miteinander arbeiten?

Mit freundlichem Gruß
Annette Pfleiderer

03.05.2019


Die Gemeinde Lindau will jetzt gegen Freizeit-Feuerwerker vorgehen
(SZ Lindau vom 30.04.2019)

Nachdem vor einigen Tagen wieder ein nicht genehmigtes Feuerwerk mit lauten Böllern abgebrannt worden war,
prüft die Stadt Lindau, rechtliche Schritte einzuleiten. Es wird unter anderem auch darauf hingewiesen, dass in dieser
Jahreszeit brütende Vögel erheblich gestört werden. Bei der Diskussion im Stadtrat wurde explicit eine Langenargener
Pyrotechnikfirma genannt. Bei uns macht man sich beim Ordnungsamt trotz vieler Proteste keine Gedanken.

Forum Langenargen 02.05.2019


Betrachtungen und Gedanken
Wer sehen will, wie der Außenbereich des Hotels Seevital früher aussah, muss lediglich das Eingangs-Foto der Homepage
von Langenargen aufrufen. Man sieht dort die mit Wein umrankte Holzpergola und erkennt sofort den großen Baum am Rande
zur Promenade, der in einer Nacht- und Nebelaktion verschwunden ist. Weiterhin erkennt man eine große Zypresse an der
Grenze zum Nachbarhotel, die ebenfalls nicht mehr da. In Lindau pflanzt man in diesen Tagen über 200 neue Bäume,
in Langenargen holzt man die gleiche Anzahl ab! Wenn man den Ortsplan der Gemeinde aufruft
(
https://www.langenargen.de/site/Langenargen-Gemeinde/node/3662951/index.html), sieht man eindeutig, dass ein
nicht unerheblicher Abschnitt des Abholzungsgebietes in einem Naturschutzgebiet liegt. Das hätte der Bürgermeister,
der ganz in der Nähe wohnt, wissen müssen. Der Sonderdruck der Schwäbischen Zeitung zur großen Gewerbeschau
unter der Schirmherrschaft des Handelsvereins zeigt 15 Mal ein Foto wie man es von gemeindeeigenen Fahrzeugen,
aus Prospekten oder sonstigen Veröffentlichungen kennt. Das Bild eines romantischen Hafenfestes mit warmem
rötlichgelben Licht und einem fast italienischen Flair. Warum ist man so unehrlich und macht Marketing mit Bildern, 
die es gar nicht mehr gibt, da dort inzwischen hellweiße LED Lampen installiert sind?
Übrigens. Es gibt unter Tourismus ein Foto, auf dem Herr Jost mit 8 Angestellten auf einer Luxusyacht posiert, zum Jahresfest
des Handel- und Gewerbevereins wurde er regelmäßig in einem Luxussportcabrio abgelichtet. Zwei Jahre später waren es
dann nur noch sechs Angestellte, jetzt sind es nur noch vier und das ohne ihn, der ja behauptete, er habe sich mit seinem
plötzlichen Wechsel nach Sigmaringen verbessert. Dramatischer lässt sich der Zusammenbruch in der TI mit einem Defizit
von ca. einer Millionen Euro nicht darstellen. Da seine Stelle bisher nicht wiederbesetzt wurde, hat die Gemeinde die
Möglichkeit, das finanzielle Defizit deutlich zu reduzieren.
Die Homepage der Gemeinde beinhaltet übrigens sehr viele Ungereimtheiten, sodass wir nach den Wahlen nochmals darauf
zurückkommen werden.
Forum Langenargen   02.05.2019

 

Das war einmal der idyllische  Garten der Villa Wahl

Kein Maischerz, sondern das Geburtstagsgeschenk des Bürgermeisters

Forum Langenargen   01.05.2019


Maischerz
Schilderstreiche

ETI    01.05.2019

 

GLOSSE

„Vorfreude“ -  Bald ist es soweit!

Dann kann man den Gästen und den Einheimischen einen einzigartigen Toilettenrundgang anbieten, selbstverständlich mit
Sitzprobe: Angefangen bei der
Malerecke, weiter zur Luxustoilette am Spielplatz, zum Kiosk, vom Uhlandplatz zum
Haus am Landungssteg, dann zum Rathaus, zur Toilette im Park hinter der Kirche und zur Tiefgarage, weiter zur DLRG
und schließlich als krönenden Abschluss zurück zum
Friedhof.
So richtig zur Geltung käme ein solcher Rundgang allerdings nur, wenn er durch den BM persönlich geleitet würde:
Schließlich kann er ja am besten erklären, wieso die Reinigungskosten (3 mal pro Woche) alleine für die zuletzt gekauften
Edel-WC´s
monatlich 4046 € verschlingen, - und das 20 Jahre lang, Monat für Monat!

Die DBT bietet im Rahmen ihrer Marketingstrategie verbilligtes Toilettenpapier mit Mengenrabatt an, wenn es mit EBC Werbung
bedruckt werden darf. Für Wartende stehen entsprechende Liegestühle mit blauen Sitzkissen und einem Logo zur Verfügung.
Vorsicht: Am Friedhof empfiehlt sich für die Herrentoilette die Mitnahme von schwarzen Pilzsporenschutzmasken (Corporate Identity),
- werden von der Gemeinde leihweise zur Verfügung gestellt.

Forum Langenargen  30.04.2019

 

 

Aus gegebenen Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass sich informative Artikel auch (z.B. unter Wahlen)

auf Ihr Interesse freuen. Heute: Ist das schon Wahlkampf ?

 

 

Betreff: Reform der Gemeindeordnung

auf der Suche nach mehr Rechte für die Bürger der Kommunen bin ich in Google auf diese Überschrift gestoßen.

Reform der Gemeindeordnung - Beteiligungsportal Baden-Württemberg

https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/...ich.../neue-gemeindeordnung/

Hier werden die neuen Spielregeln für Baden-Württemberg bekannt gegeben.

Die Langenargener ohne Ratsinformationssystem können unter dem Abschnitt "Mehr Information/Rechte für Räte und

Bürgerschaft" nur neidisch auf die Kommunen blicken, die über dieses System verfügen. Gerne erinnern wir auf den

Eingangsbeitrag von Anne Häußermann in der AWG Homepage unter dem Titel: was versteht die AWG unter

Transparenz und offener Kommunikation. Hier hat Sie den Nagel voll auf den Kopf getroffen, wie nachfolgender

Kommentar bestätigt.

Die Arbeit der Kommunen (Gemeinden und Landkreise) soll transparenter werden. Insbesondere wird geregelt, dass

Beratungsunterlagen in der Regel mindestens sieben Tage vor der Sitzung an die Räte übermittelt werden müssen,

damit die Gemeinde- oder Kreisräte ausreichend Gelegenheit haben, sich vorzubereiten.

Ab 30. Oktober 2016 besteht für diese Unterlagen und auch die Beschlüsse eine Pflicht zur Veröffentlichung auf der

Internetseite der Kommune, wenn diese über ein elektronisches Ratsinformationssystem verfügt.

Zudem dürfen Gemeinderäte zukünftig die Inhalte von Beratungsunterlagen für öffentliche Sitzungen mit Ausnahme von

personenbezogenen Daten oder Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen zur Wahrnehmung ihres Amtes bekannt geben.

Somit ist gewährleistet, dass Gemeinde- oder Kreisräte zum Beispiel in ihren Wählervereinigungen/Parteien oder

öffentlich über die Inhalte diskutieren und sich eine Meinung bilden können. Vorberatungen in beschließenden

Ausschüssen waren bislang nicht-öffentlich. Die Vorberatungen können nunmehr auch öffentlich sein.

Näheres hat die Gemeinde zu bestimmen. Amtliche Bekanntmachungen können zukünftig auch im Internet erfolgen.

H. März - 29.04.2019

 

Glosse
Das ist echter Service!
Die 34.000 Euro teure Fahrradwillkommensstation am Bauhof, bei der an einer Bank die Holzsitzfläche schon ersetzt werden
musste, hat bisher selten einen Radtouristen gesehen. Wer stellt auch sein kostbares Rad in dieser staubigen Gegend ab
und genießt die Geräuschkulisse der Bauhoffahrzeuge und zwei bis drei Mal pro Woche die Zu- und Abfahrt der privaten
Autos zum Recyclinghof - Abgase inhalieren eingeschlossen? Wer läuft schon von hier aus den weiten Weg in das Ortszentrum?
Um die Attraktivität zu erhöhen, hat man jetzt direkt daneben mehrere großen Müllcontainer aufgestellt.
Das ist genial: So kann der Tourist vor Ort seine Vesperreste wie Flaschen und Dosen entsorgen.
Vorteil für die Bürger: Der Weg zu den Containern ist kürzer geworden.

Forum Langenargen  28.04.2019


Genau wie bei uns!
Kommt Ihnen das nicht bekannt vor?

"Wieso eine 100 Meter lange Hecke einen ganzen Ort durcheinander brachte", SZ vom 19.04.2019.
Kahlschlag nennt es die Bürgerinitiative, Pflegemaßnahme nennt es die Stadt Haisterkirch bei Bad Waldsee.
Von der Vorsitzenden der Bürgerinitiative wird bemängelt, dass der Artenschwund dadurch noch mehr beschleunigt wird.
Heckenbrüter, Käfer, Spinnen und Schmetterlinge verlieren ihre Heimat.
Dies Stadt argumentiert mit Rück- und Pflegeschnitt. Angeblich sei die Hecke bereits zu weit in den Verkehrsraum eines
Feldweges hereingewachsen. Die Stadt gab aber zu, dass die Übermittlung an das beauftragte Unternehmen nicht korrekt
dargestellt worden sei.
Inzwischen wurden zur Beruhigung der Gemüter auf der Kahlschlagfläche 8 Stieleichen und zwei Edelkastanien gepflanzt.

Forum Langenargen  29.04.2019


Erste Vorboten für die nächste Bürgermeisterwahl
 
Neulich wurde wieder gemeldet, wie dick das Finanzpolster der Gemeinde sei. Es wurden auch großartige Pläne
für Investiitionen veröffentlicht. Inzwischen sind vier Monate vergangen, doch ein Großteil des Geldes wurde immer
noch nicht abgerufen. Nach dem Gießkannenprinzip wurden viele kleine  medienwirksame Aktivitäten  gestartet.
Am Jahresende bleibt dann wegen des Investitionsstaus wieder eine beträchtliche Summe über, die bis zur nächsten
Bürgermeisterwahl kumuliert. Das Spielchen kennen wir inzwischen seit Jahren.
 
Die Sanierung der Tiefgarage wurde schon vor vier Jahren als  sehr dringlich bezeichnet. Inwischen ist sie in weite
Ferne gerückt. Das Gleiche gilt für die Schloss- und Hafenmauer. Selbst das Strandbad wird nur zögerlich in Angriff
genommen. Der zum Teil kontaminerte Schutt wird, vermutlich nicht gesetzeskonform, bei den Sportstätten abgelagert.
 
Der Montfortbote bemüht sich mit bunten Bildern die Aktivitäten zu dokumentieren. Selbst der frische Anstrich des
Kiosk an der Tiefgarage wird als Baustelle verkauft. Die Sicherheitsgitter am Bootshafen täuschen falsche Sicherheit vor.
Ein Dutzend der Türen könnte von Kindern leicht geöffnet werden. Der Begriff Sicherheit ist eine Farce. Dazu kommt,
dass der steile Abstieg an der Bootsvermietung völlig ungesichert ist. Ein Stromkasten steht weit auf  bei einem anderen
ist die Tür nur angelehnt, weil ein Vorhängeschloss fehlt.
Das Thema "Luxustoiletten" und der zerstörte Garten der Villa Wahl werden schamhaft verschwiegen.
Medienwirksam allerdings waren der Beitritt zum VDK und das 25-jährige Dienstjubiläum  inszeniert.
Forum Langenargen, 27.04.2019
 

SatireSenf

Karin Burgers Recherche und Senf zu X

TS35/19: Bund der Steuerzahler kritisiert EBC erneut als Fass ohne Boden

http://satiresenf.de/ts3519-bund-der-steuerzahler-kritisiert-ebc-erneut-als-fass-ohne-boden/

26.04.2019

 

Uns wurde aktuell das Wahlkampfprogramm der SPD bekannt.
Auf den ersten Blick macht es einen sehr positiven Eindruck. Bei genauerer Sicht gibt es leider einige Ungereimtheiten.
Der Kreistagsabgeordnete Norbert Zeller hatte vor über einem Jahr versprochen, dass er sich darum kümmern wolle,
dass der Skandal eines fehlenden Rettungshubschraubers mit Nachtflugerlaubnis für ganz Baden-Württemberg
endlich ein Ende findet. Es gibt zwar seit Oktober 2018 eine Notlösung in Villingen-Schwenningen, denn nunmehr
darf ein einziger Heli, der für ganz Baden-Württemberg zuständig ist, nur einmal in der Nacht aufsteigen!
Folglich sterben Nacht für Nacht Menschen, weil ihnen keine rechtzeitige Hilfe zukommt. Dazu gibt es in BW keine einzige
lebensrettende Seilwinde für Helikopter. Die SPD schreibt in ihrem Programm von einer Verbesserung der Seerettung,
meint aber offensichtlich nur die Stärkung der DRLG. Der lebensrettende Nachthubschrauber und die dringend notwendige
Seilwinde kommen in dem Programm überhaupt nicht vor.
Es ist weiterhin völlig unfassbar, dass eine Empfehlung für die EBC gegeben wird, obwohl der Bund der Steuerzahler
zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres eine Warnung veröffentlicht hat, da die finanzielle Situation äußerst kritisch ist.
Der Vater der DBT und EBC, Enrico Hess, hat sich unter Hinterlassung immenser Schulden langst aus dem Staub gemacht.
Der Antrag der SPD im Kreistag, die Gesellschafteranteile der DBT deutlich zu reduzieren, hätte möglicherweise das
endgültige Aus bedeutet.
Es wäre ehrlich gewesen, die Empfehlung auch für die weit besseren Alternativkarten auszusprechen.
So erscheint die Parteiführung unglaubwürdig. Trotz schlechtester Erfahrung in unserer Region wird BODO hochstilisiert,
dabei ist noch nicht einmal sicher, ob  RAB, DB Regio und BOB, die Partner und Ernährer von BODO bei der künftigen
europaweiten Ausschreibung überhaupt den Zuschlag bekommen werden.

Forum Langenargen  25.04.2019

 

 Weil es für die Gemeinde sehr wichtig ist, wiederholen wir uns gerne 

EBC-KÜNDIGUNG, KOOPERATIONS-VERTRAG
Dringender Appell an den Bürgermeister und alle Gemeinderäte:
Wir erbitten unbedingt die fristgerechte Kündigung des Kooperationsvertrages
mit der DBT zum 30.06.2019
.

Sollte diese Kündigungsfrist nicht eingehalten werden, kann die DBT ab 01.01.2020 den Solidarbeitrag
einseitig von zurzeit einem Euro unbegrenzt erhöhen.
Da die DBT finanziell erheblich angeschlagen ist und dringend einer Finanzspritze bedarf,

ist fest damit zu rechnen, dass sie diese Möglichkeit nutzen wird.

Gründe dafür wären z.B. eine Kostensteigerung bei Bodo sowie erhöhte Personalkosten.
Sollte der Solidarbeitrag nur um 40 Cent erhöht werden, befände sich Langenargen mit der Kurtaxe auf dem
Spitzenplatz
in Deutschland noch vor Baden-Baden und Sylt, obgleich es noch nicht einmal die
Kriterien für einen Kurort aufweist.

Wir sind überzeugt, dass das zu einem deutlichen Rückgang der Buchungen führen wird,
was auch die hiesigen
Geschäftsleute empfindlich treffen wird.

Laut Vertrag verzichtete die Gemeinde seinerzeit übrigens freiwillig auf das gesamte Marketing des Ortes im Zusammenhang
mit der EBC. Damit wurden freiwillig ohne zwingende Notwendigkeit Arbeitsplätze bei der Tourist-Information geopfert.
Bitte handeln sie jetzt pflichtgemäß.

 

Forum Langenargen 01.04.2019 - TOURISMUS

Forum Langenargen 23.04.2019


Herr Metzler und sein Problem mit den Roten Punkten
Metzlers Schweigen
Wir möchten Ihnen den weiteren frustrierenden Mailverkehr ersparen und nur über das Ende berichten. Herr Metzler leugnete
nach wie vor unseren Hinweis, der durch mehrere Zeugen bestätigt wurde, dass die Roten Punkte am Krayerareal nicht
rechtzeitig, nicht lesbar und nicht vorschriftsmäßig angebracht worden waren.
Inzwischen wurde uns aber ein Bauplan in die Hände gespielt, auf dem der Standort der Punkte unlesbar etwa 5 m vom
Bauzaun entfernt im nicht betretbaren Baugebiet handschriftlich eingezeichnet war. Damit konfrontiert, kam das große
Schweigen.
Das Ganze erinnert uns sehr an die Diskussion wegen des Werbeplakats der DBT am Rathaus, wo Herr Metzler,
als er sich festlegen sollte, einfach nicht mehr antwortete.

Forum Langenargen   22.04.2019


Die Angst geht um
Von mehreren Parteien in der Bachstrasse erfuhren wir, dass die Kreisbaugenossenschaft Bodenseekreis, die Eigentümerin
ihrer Mietwohnungen, sie Mitte Dezember mündlich und am 28.12 .2018 schriftlich informiert hat, dass geplant sei, ihre Häuser
mittelfristig abzureissen und durch Neubauten zu ersetzen. Sie wurden aufgefordert, sich aktiv auf Wohnungssuche zu
begeben. Mündlich wurde ergänzt, dass die Mieten in den Neubauten entsprechend höher ausfallen würden und somit kaum
Chancen bestünden, dort später noch wohnen zu können.
Die Angestellten der Baugenossenschaft kamen damals unangemeldet.
Vor einigen Tagen erhielten die meisten die schriftliche Aufforderung, auf Grund einer Satzungsänderung vom 23.10. 2018
bis zum Monatsende ihre Geschäftsanteile zu erhöhen (ggf. mit Ratenzahlung). Beispielsweise soll eine nicht betuchte
Rentnerin 1000 Euro nachzahlen. Es gab Gerüchte, dass es vor einem Vierteljahrhundert Bestandsschutzpläne gegeben habe.
Nachdem wir jetzt die Personen erreicht haben, die über die notwendige Kenntnis verfügen, ergab sich kein Anhalt für diese
Gerüchte. Wir werden das Schicksal der betroffenen Menschen weiter verfolgen.

Forum Langenargen  21.04.2019


GLOSSE

Frohe Ostern
wünschen Ihnen Ihr bürgernaher Bürgermeister Krafft, der Neubürger Boris Bosch, Architekt Martin Bruhns und
Christoph Metzler, der Leiter des Baurechtsamtes. Wir schenken Ihnen, liebe Bürger, dieses edle Osterei und hoffen,
dass Sie mit diesem zukünftigen Wahrzeichen Langenargens viel Freude haben werden.
Wir haben nun in Langenargen eine zusätzliche Aussegnungshalle, anders kann man die Katastrophe nicht bezeichnen.
Gibt es hier vielleicht bald Seebestattungen?

 Ausssegnungshalle - Carport - Black Box - Kaaba - Sarg - Café Crematory  -  Schwarzes Loch  -  Wie soll man das nennen?

Forum Langenargen   14.04.2019


Inzwischen fiel uns mehrfach auf, dass die beiden neu eingerichteten Parkplätze neben dem Rathaus, die eigentlich zum Laden
von E-Autos vorgesehen sind, häufig anderweitig belegt werden.
Forum Langenargen 19.04.2019


Friedrichshafen: Wird das Dornier-Museum jetzt zum Gruselkabinett ?

Forum Langenargen - Peter Groß (PeG) 17. April 2019

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Frfiedrichshafen-18-04-2019.docx


Beobachtung am Donnerstag, den 11.4.2019, gegen10 Uhr vormittags in den Argenauen.
Man sah zum ersten Mal seit über 10 Jahren für 20 Minuten einen einzelnen Storch auf Futtersuche, ganz in der Nähe
auch 4 Rehe. Dann tauchte eine Hundebesitzerin auf, die ihren Hund trotz Verbots frei herumlaufen ließ.
Leider wurde diese Idylle dadurch schnell beendet.

Forum Langenargen 17.04.2019

Guten Tag,
zu der Beobachtung vom 11.04.2019 in den Argenauen bei der eine Hundebesitzerin ihren Hund frei laufen ließ,
noch eine Anmerkung von uns. Auch wir haben diese Beobachtung schon des Öfteren gemacht und haben die Dame
auf die Leinenpflicht für ihren Hund aufmerksam gemacht, vor allem, da 7 Rehe in den Argenauen standen.
Offensichtlich hat es sie nicht interessiert, daher bekam sie von uns die Vorschriften über die Leinenpflicht an der Argen
schriftlich in den Briefkasten gesteckt.

Diese Dame kandidiert bei den kommenden Gemeinderatswahlen und wird sich bei der Kandidatenvorstellung eine
Befragung zur Hundehaltung an der Argen gefallen lassen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Trauter

17.04.2019


Pflasterfestival statt Bodenseefestival
Jahrelang war Langenargen als einer der Veranstaltungsorte beim hochkarätigen vierwöchigen Bodenseefestival vertreten.
Das Publikum war international, vor allen kamen viele Gäste aus der Schweiz.
Nun sucht man unseren Ort im umfangreichen Programmheft vergebens.
Ohne den rührigen Peter Vogel sähe es noch trauriger aus. Mit Beach-Parties kann man keine Gäste gewinnen!
Forum Langenargen   17.04.2019


Festliche Trauerbemalung bei der Tiefgarage und am Kiosk
Entscheiden Sie selbst: Neue Bemalung  -  Alte Bemalung

Noch vor einem Jahr erschien Herr Jost bei dem Kioskpächter vor der Tiefgarage und erklärte ihm, dass ab sofort der Kiosk
und das Gebäude mit der Toilette im Sinne der Corporate Identity im entsprechenden Blau gestrichen werden müsse,
was dann auch geschah. Kaum hat sich Herr Jost davon gemacht, gelten neue Regeln.
Zum großen Erstaunen vieler Bürger erfolgt zurzeit eine Umgestaltung in ein ziemlich gewöhnungsbedürftiges Schwarz.
Schwarz ist die Farbe der Leere, in der westlichen Welt der Trauer und des Nichts also normalerweise mit negativen
Assoziationen besetzt. Schwarz ist genau genommen unbunt und der Inbegriff der Abwesenheit aller Farbe. Es kann aber
auch mal elegant bedeuten. Bei den zwei Gebäuden hat aber bei dem stumpfen "Schwarz" fast jeder eine Negativassoziation.
Wer hat das angeordnet und was hat er sich dabei gedacht? Ist das eine neue Variante der Corporate Identity?

Forum Langenargen    18.04.2019


Sehr geehrtes Forum,

die Osterferien haben begonnen, und so heißen wir wieder zahlreiche Feriengäste in LA willkommen. Zu meiner großen Freude
nutzten die Gäste bereits den ersten schönen Abend, um ihren Urlaub mit einer Party an unserer idyllischen Malerecke
einzuläuten. Auf den beigefügten Fotos sehen Sie die Zustände am frühen Samstagmorgen: eine rauchende Feuerstelle mit
schwelendem Plastik (welches Holz wurde verwendet??), das "geliehene" Boot der Anwohner, und das Schlimmste:
Überall zerbrochene Glasflaschen. Das Glas war in weitem Umkreis bis ins Wasser verteilt, die Flaschen wurden also mit voller
Absicht zerschmettert. Auf dem Foto sehen Sie nur einen Teil der Scherben.
Jetzt verstehe ich auch endlich den Sinn des Hundeverbots an diesem Strand: Das ist eine Schutzmaßnahme für Hunde!
Nun brauchen wir nur noch ein Schild, das auch die Wasservögel auf die Verletzungsgefahr hinweist.

... noch eine Anmerkung dazu:
Es gibt leider viele asoziale Menschen. Ich bin sehr regelmäßig in der Malerecke, und es wird überall Müll hingeworfen,
oft in unmittelbarer Nähe der Mülleimer. Die Gemeinde könnte noch so viele Mülleimer aufstellen, noch so häufig leeren -
es würde nichts nützen, denn die Menschen lassen ihren Müll einfach liegen. Irgendjemand wird schon hinter ihnen aufräumen.
Es ist sehr frustrierend. Vielleicht kann die Forum-LA-Seite etwas zur öffentlichen Bewusstwerdung dieses Problems beitragen.
Mit freundlichen Grüßen

Daphne Mengwein  15.04.2019


Hier zeigen wir noch einige weitere Fotos von der "gelungenen Aussegnungshalle" beim Hotel SeeVital,
die uns Leser zugeschickt haben.


Forum Langenargen   17.04.2019

Leserbrief 
Was braucht Ihr noch einen Gemeinderat, wenn Eurer Bürgermeister nach Gutdünken bei wichtigen Entscheidungen
mit einer eigenen Einverständniserklärung dessen Meinung aushebelt und sie gewissermaßen entmündigt
 
A. M.  14.4.2019


Sehr geehrter Herr Heinrich,
mit Interesse habe ich Ihren Bericht in der heutigen SZ gelesen. Sie schreiben, dass "gewisse" Leute fehlen.
Dies sehe ich übrigens genauso und ich kann mich dieser Aussage nur anschließen.
Auch ich vermisse auf meinen vielen Müllsammelaktionen gewisse Leute.
Vielleicht fragen Sie mal beim Bauamt nach, wie viele zusätzliche Müllsäcke sie von Müllsammlern/innen abtransportieren.
Wann werden Menschen wie Frau Visser öffentlich gewürdigt? Dies wäre höchste Zeit.
Ich schrieb Herrn Vieweger, ob die Gemeinde nicht in Erwägung ziehen könnte, ein paar Spenderboxen mit Müllsäcken
und Einweghandschuhen (ähnlich den Hundetüten) aufzustellen. Ich bin mir sicher, dass dann mehrere Menschen spontan
bei ihrem Seeaufenthalt Müll sammeln würden. (vielleicht sogar gewisse Personen?).
Aufschrift: Natur gehört uns allen - auch der Müll. Müllsammeln for future ...oder so ähnlich.
Bei Airbnb kann man eine "Entdeckung" buchen: Müllfischen in den Grachten von Amsterdam.
Der Müllfischer muss dafür sogar noch 40 Euro zahlen. Das Müllthema gibt bestimmt noch genug Stoff für einen weiteren
Artikel her.
Gruß Annette Pfleiderer   13.04.2019


"120 Kinder packen bei Wald- und Seeputzete an", SZ v. 13.04.2019, A. Heinrich


Unsere Stellungnahme:
Diejenigen, die im Artikel über die Seeputzete als abwesend angedeutet werden, waren vor 30 Jahren schon aktiv dabei
und sind zum Teil sogar immer noch in der Landschaftspflege tätig. Später wurden sie durch ihre Kinder und Enkel abgelöst.
(Einer der Enkel ist übrigens auf dem Foto zu sehen). Ein A. Heinrich, der sich auf seiner Homepage als "zuverlässiger
Partner der Gemeinde" bezeichnete, oder Kollegen von ihm wurden immer nur mit Fotoapparat und Bleistift gesehen und
haben damit sogar noch Geld verdient. Hat je einer Herrn Krafft, Mitarbeiter aus dem Rathaus oder Mitglieder des
Gemeinderats im Einsatz gesehen? In Langenargen gibt es unzählig Vereine. Warum werden diese nicht kritisiert?
Nur die Jäger glänzten durch Anwesenheit, ließen sie sich doch durch Kinderarbeit einen Teil ihrer Flächen säubern.
Es wurde festgestellt, dass es weniger Müll gab als früher. Das verdanken wir auch Frau Visser, Frau Pfleiderer und einigen
anderen stillen Sammlern und Sammlerinnen.
Die Gemeinde verdankt das aber auch uns. Wir haben viele Stunden geopfert, um zu verhindern, dass der Ort zu einer
Müllkippe wird. Es gibt unzählige Bilder von überquellenden Abfallbehältern, verwahrlosten Strandabschnitten und nicht
erlaubter Lagerung von kontaminiertem Schutt durch die Gemeinde. Das soll nur "vermeintlicher Unrat" gewesen sein?
Letztes Jahr fiel uns auf, dass dank unserer Bemühungen erste Schritte von Seiten des Rathauses feststellbar waren.
Da es nicht alle Bürger mitbekommen haben und sowohl die Verantwortlichen vom Rathaus als auch die SZ schweigen,
und auch Herr Maier von der Jägerinnung offensichtlich nichts davon weiß, haben wir nochmals dargestellt, wofür wir
viele Stunden unserer Zeit geopfert haben.
Siehe: Es geht unter die Haut mit entsprechenden Fotos, damit es nicht wieder "vermeintlich" heißt!
Das Ganze ist ein handfester Skandal. Wir wollen dieser bewussten amoralischen Vertuschungstaktik ein Ende bereiten,
da uns die Gesundheit und Unversehrtheit unserer Kinder und Enkel mehr am Herzen liegt, als die Angst um den Ruf der
Gemeinde. Auf die Dauer lässt sich das sowieso nicht verschweigen.

Forum Langenargen   13.04.2019

Brief vom Gesundheitsamt:

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben in dieser Angelegenheit bereits mit Frau Pfleiderer telefoniert und Sie darüber
informiert, dass wir die Gemeinde schon Mitte März aufgrund einer Presseanfrage im Zusammenhang mit den Spritzenfunden
darauf hingewiesen haben, dass man davon ausgehen muss, dass gebrauchte Spritzen und Nadeln potentiell immer als
infektiös zu betrachten sind, und dass deshalb die Gemeinde dafür Sorge zu tragen hat, dass die Spritzen von entsprechend
geschultem Personal eingesammelt und entsorgt werden. Außerdem haben wir sie darüber unterrichtet, dass der bei der
Gemeinde für die am Wochenende geplante Seeputzete zuständige Herr Hinkel uns mitgeteilt hat, dass zusätzlich folgende
Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden:
   1.  Die Lehrer der Schulklassen, die sich an der Seeputzete beteiligen, wurden gebeten, die Kinder darauf hinzuweisen,
        Spritzen liegen zu lassen.
   2.  Der Strandabschnitt zwischen Strandbad und DLRG-Haus wurde vorsorglich komplett aus dem „Seeputzete-Bereich“
        herausgenommen.

Wenn Sie – wie Sie schreiben - den Eindruck haben, dass die Angelegenheit vom Ordnungsamt der Gemeinde nicht ernst
genug genommen wird, müssten Sie sich gegebenenfalls direkt an den Bürgermeister wenden.

Mit freundlichen Grüßen

NN.


Auf  die  Akzentuierung  kommt es  an: natürlich ist es  löblich, dass die  Seeputzete seit  Jahren mit derTeilnahme von
Schulen und  Kindergärten am Ort durchgeführt wird, aber  dass Herr Hubert  Maier  mit seinem  Zitat : „ Es  ist  immer  dasselbe.
Schimpfen statt  handeln. Gewisse Leute im Ort beschweren sich über  alles, so  auch  über  vermeintlichen Müll in  und  um unseren Ort.
Wenn es aber darum geht, bei Säuberungsaktionen mitzuwirken, glänzen genau diese Leute durch Abwesenheit“, optisch zentriert in die
 Mitte des Beitrages der SZ gesetzt wird. Man  will wieder  einmal „gewisse Leute“ an den  Pranger stellen. Dafür wird  eine  an sich positive
 Aktion benutzt.Es ist  ja gerade  im Zusammenhang  mit den Spritzenfunden offensichtlich, dass  die  ständigen  Müllsammler/Innen am Ort
 ohne  großes Presseecho täglich  unterwegs sind. Man  hätte  sich  eigentlich  eine  offensivere Berichterstattung  zum  Umgang  mit  
diesen Funden gewünscht. Trotz Informationen an die Schwäbische über die gefährlichen Spritzenfunde konnte  man zu  dieser  Thematik  
keinen  Beitrag lesen.  Eine  Stimme  „gewisser Leute“ in diesem  Beitrag  hätte redaktionelle Ausgewogenheit  signalisiert. Zumal  die SZ
 ausdrücklich von den  „Stillen SammlerInnen“ seit langem  informiert  war. Es wurde  tot  geschwiegen. Wären  nicht so viele im Verborgenen
tätige SammlerInnen unterwegs, hätten die Kinder noch weitaus mehr zu tun gehabt und sich vielleicht noch  an den  Spritzen verletzt!

Elke Krieg  13.04.2019


Aus gegebenem Anlass bringen wir hier nochmals unseren Text vom 09.04., bzw. vom 11.04.2019
(siehe dort die abschreckenden Bilder von den gefundenen Spritzen)

Das geht unter die Haut

Mitte März stand im Montfortboten die Meldung, dass die inzwischen bekannte sogenannte "Strandfee", Frau Visser,
am Ufer zwischen Strandbad und Schwedi erneut Spritzen gefunden habe. Frau Visser sammelt seit 2016 ehrenamtlich
regelmäßig Müll ein (wir hatten im Forum Langenargen mehrfach darüber berichtet).
Seit über einem Jahr wurden im Abschnitt Strandbad - Schwedi immer häufiger Plastikspritzen gefunden, die früher als
Insulinspritzen benutzt wurden. Heute nutzen sie häufig Drogenabhängige, weil sie nur sehr kleine Einstiche erzeugen.
In diesem Zusammenhang muss auch mit einer Kontamination mit HIV und Hepatitis Viren gerechnet werden.
Eine Verletzung bedeutet ggf. Lebensgefahr.
Die Bürgerin A. Pfleiderer hatte sich diesbezüglich bereits im Januar 2018 ! erstmals an Herrn Vieweger vom Ordnungsamt
gewendet (siehe Forum). Damals waren zusätzlich auch Kondome gefunden worden. Ende Februar 2019 konfrontierte
Frau Visser besorgt Herrn Vieweger erneut mit gehäuften Spritzenfunden. Ihr wurde damals erklärt, sie sei die Einzige,
die sich beschwert habe; es seien laut Sicherheitsdienst seit anderthalb Jahren keine Spritzenfunde gemeldet worden.
Es wurde zwar versprochen, Kontrollgänge durch eine Security Firma durchführen zu lassen, doch fand Frau Visser,
genau wie Frau Pfleiderer, weiterhin derartige Spritzen. Frau Pfleiderer meldete sich deswegen erneut bei der Gemeinde.
Insgesamt entdeckten beide Frauen in weniger als einem Vierteljahr etwa 100 Spritzen. Auch nach der angeblich stärkeren
Überwachung wurden in der ersten Aprilwoche weitere Spritzen gefunden.
Frau Visser richtete sich an die Redaktion des Montfortboten, die Mitte März das Thema im redaktionellen Teil aufgriff.
Daraufhin kam es zu einem Ortstermin am DRLG-Heim. Anwesend waren Frau Visser, Herr Vieweger, zwei Polizisten und
ein Angestellter der Security Firma. Die Polizei erklärte, „sie habe keine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz
feststellen können, Drogen seien vermutlich mit diesen Spritzen nicht konsumiert worden. Es handle sich um Insulin-
Einwegspritzen (steht sichtbar drauf), deren Beschaffenheit und Zustand nicht auf einen Drogenkonsum, sondern auf eine
illegale Müllentsorgung hindeuten, dazu sei der fragliche Strandabschnitt als unauffällig in Bezug auf Drogenkonsum
einzustufen. Die Polizei sollte jedoch auch inzwischen wissen, dass Insulin-Fertigspritzen praktisch nicht mehr zur
Insulininjektion benutzt werden seit es Patronen und Pens gibt. Patronen wurden übrigens nie gefunden.
(Anmerkung des Forums: Man hätte die Spritzen jederzeit in einem Speziallabor auf Drogenrückstände untersuchen lassen
können und gleichzeitig eine DNA-Bestimmung für evtl. Rückschlüsse auf den Verursacher veranlassen können).
Das Ordnungsamt ist eigentlich verpflichtet, zum Schutze der Bevölkerung die Einwegspritzen in diesem Fall einzuschicken
und auf Aidserreger und Hepatitis Viren überprüfen zu lassen!
Es wurde versprochen, den Uferabschnitt vom Strandbad bis zum Schwedi regelmäßig fußläufig durch die Sicherheitsfirma
überwachen zu lassen.
Frau Pfleiderer telefonierte besorgt mit dem Amt für Seuchenerkrankungen, welches die Angelegenheit sehr ernst nahm und
einige Ratschläge über das Verhalten beim Umgang mit gefundenen Spritzen gab. Auf Nachfrage beim Leiter des
Gesundheitsamtes, Dr. med. Kiss, erfuhr Herr Dr. med. Walter, dass bereits Mitte März ein entsprechendes Schreiben an die
Gemeinde gegangen war. Leider hat es die Gemeinde bisher versäumt, die Bevölkerung zu warnen. Man hätte eine Warnung
im Amtlichen Teil des Montfortboten erwarten können! Die Gemeinde war damals schon dazu aufgefordert worden,
die Kontrollen zu verstärken, da man davon ausgehen mußte, dass gebrauchte Spritzen potentiell immer als infektiös zu
betrachten wären und dass deshalb die Gemeinde dafür Sorge zu tragen habe, dass die Spritzen von geschultem Personal
eingesammelt und entsorgt würden.
Trotz aller Versprechungen von Seiten der Verantwortlichen wurden nach wie vor Spritzen gefunden,
zuletzt gestern gleich 4 davon im Strandbad. Möglicherweise gibt es da Zusammenhänge mit anderen
Vorkommnissen: Vielleicht sollte man endlich mal DNA-Proben vom Einbruchsort und an den Spritzen machen.


Forum Langenargen   12.04.2019
Noch am 29.03.2019 wurde der Termin für die Seeputzete im Amtlichen Teil das Montfortboten ohne jeglichen Hinweis
auf Vorsichtsmaßnahmen veröffentlicht, obwohl laut Gesundheitsamt die Gemeinde bereits Mitte März auf die Gefahren und
die diesbezüglich zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen worden war.
Verständlicherweise empfindet keine Gemeinde derartige Funde als gelungene PR - Kampagne, aber ein professionelles
Informationsmanagement im Rahmen der Fürsorgepflicht für die Einwohner sieht anders aus!
Als es nicht mehr anders, ging musste am Vortag vor der geplanten Seeputzete eine kleine Notiz in der SZ herhalten,
dass wegen des angeblich schlechten Wetters die Aktion abgesagt werden müsse.
Das geht nicht nur unter die Haut, sondern birgt auch Risiken und Nebenwirkungen in puncto Vertrauen.

Nachtrag:
Letzten Freitag wurde die Seeputzete wegen angeblich schlechtem Wetters verschoben.

An diesem Freitag wurde sie bei fast identischem Wetter nachgeholt. Dabei sah man eine Gruppe Kindergartenkinder,
die im Bereich des DLRG eingesetzt wurden, obgleich Herr Hinkel vom Ordnungsamt dem Gesundheitsamt ausdrücklich
versprochen hatte, diesen Strandabschnitt auszuklammern.
Es stellte sich inwischen heraus, dass  trotz der Anordnung des Gesundheitamtes, bestimmte Strandabschnitte zu
vermeiden, was auch von der Gemeinde versprochen wurde, dieses Verbot nicht befolgt wurde und Schüler z.B. im
Bereich vom Strandbad bis zum DRLG Haus eingesetzt wurden, wo sie  Kindergartenkinder ablösten.

Was uns sehr bedenklich macht, ist die Tatsache, dass nach wie vor weder von der Gemeinde, noch von der
Schwäbischen Zeitung auf die Gefährdung durch Spritzen in bestimmten Strandabschnitten hingewiesen wurde.

Hier wird grob fahrlässig in Kauf genommen, dass Bürger und vor allem Kinder Schaden an ihrer Gesundheit nehmen.
War da die Polizei in ihrer  Einschätzung nicht ein wenig voreilig  und leichtfertig ?

Übrigens: In der heutigen SZ auf Seite 9 sieht man einen Drogenabhängigen, der genau diesen Spritzentyp
für eine intravenöse Injektion benützt.

Forum Langenargen 11.04.2019
Forum Langenargen 09.04.2019


Wo ist die berühmte Bank mit Strassenblick geblieben ?
Forum Langenargen   12.04.2019


Amtliche Mitteilung im Montfortboten  Nr.15:    "Kartierungen von Tieren und Pflanzen"
Es wird erwähnt, dass den Beauftragten der LUBW grundsätzlich erlaubt sei, Grundstücke ohne vorherige Anmeldung
zu betreten, §52 NatschG.
Das hätte der BM gerne!  Im Text steht aber: Die Beauftragten dürfen Grundstücke während üblicher Zeiten betreten,
 die Eigentümer  der betroffenen Grundstücke sollen aber zuvor in geeigneter Weise benachrichtigt werden.
Forum Langenargen   12.04.2019


 

Eine freundliche Bitte aus unseren Leserkreisen
Sehr geehrte Damen und Herren des Forum Langenargen,
Bei Ihrem Beitrag "Die weiße Flotte" zeigen Sie ein Lichtbild, welches eine schöne historische (oder historisierende) Straßenlaterne zeigt.
Wir suchen für unsere Heimatgemeinde eine solche romantische Straßenbeleuchtung. Könnten Sie uns den Hersteller mitteilen?
Herzlichen Dank im Voraus und
recht freundliche Grüße

Ihre NN.

Wir sollten Bürgermeister Krafft fragen! Es ist ja gar nicht so unwahrscheinlich, dass diese Leuchte auch noch durch LED-Licht mit
Kanalrohr-Mast ersetzt wird. Dann könnte man diesen netten Leuten mit einer Schenkung einen Gefallen tun,
wenn sie bereit sind, die Leuchte selber abzuholen.

Forum Langenargen   12.04.2019


Und noch eine GLOSSE

Langenargen setzt Meilenstein in Vertikalbegrünung
Was vor 20 Jahren in Paris, Milano und New York begonnen hatte, konnte nach jahrelanger Arbeit und Geduld nun erstmals
der Öffentlichkeit in Langenargen vorgestellt werden. Frisches Grün an der Hafenmauer. Der Botanische Lebensraum
entstand in den historischen Nischen und Adern am "LA-Fisherquai". Die liebevolle Erhaltung der bodenseenahen Flora
wird jedoch, wie in urbanen Abbruchhäusern, nur solange das pittoreske Bild bereichern, bis neu gebaut wird.

Forum Langenargen   11.04.2019


GLOSSE
Die Weiße Flotte im Anmarsch
Einige Gäste möchten aussteigen, scheitern jedoch am gesperrten, zerwühlten Arbonplatz.
Aus der Ferne winken die umzäunte Luxustoilette und das nagelneue schwarze  
Café Crematory 
Die maroden Schloss- und Hafenmauern lassen ebenfalls freundlich grüßen.

Arbonplatz
Der Wettlauf mit der Zeit: In letzter Minute wurde ein schmaler Asphaltpfad von der Mole zum Arbon-Bauplatz erstellt.
Die Gelegenheit ist günstig: Man könnte jetzt den Schiffstouristen eine Kran- und Baggerbesichtigung anbieten.

Forum Langenargen    11.04.3019


Verdunklungsgefahr auf der Promenade
Wir blicken zurück: 

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-hotelbetreiber-wollen-sich-neu-ausrichten-_arid,10154641.html

Aus der Schwäbischen Zeitung vom 12.01.2015:

„In der Bürgerschaft sehr positiv dagegen wird die Absicht der Familie Bosch gesehen, den Außenbereich gegenüber dem Zollhaus aufzuwerten. Wie Boris Bosch versicherte, werde man die gesamte eigene Fläche zu einem gastronomischen Gesamtkonzept hinführen, welches noch nie da war. „Sie werden überrascht sein und das Eck nicht mehr wiedererkennen, versprochen“, so wird der Hotelier des Seevital zitiert am 12.1.2015 in der Schwäbischen Zeitung. Der Mann sollte recht behalten!
Im Protokoll (lang) der Gemeinderatssitzung vom Juni 2016 werden die Worte von BM Krafft wie folgt wiedergegeben: „Der Vorsitzende erklärt, das Ziel sei die Aufwertung des Hotels mit einer Top Qualität. Mit Sicherheit würden sich in näherer Umgebung ähnliche Planungen in Zukunft ergeben.“ Das wollen wir nun doch nicht hoffen! Tag für Tag entwickelt sich die Baustelle am Seevital weiter zu einem dunklen Monstrum, das jegliches Gespür für ein harmonisches Ortsbild vermissen lässt. In der damaligen Sitzung haben sich lediglich die folgenden  GemeinderätInnen gegen das Umbauvorhaben ausgesprochen: GR Kleiser, GR Christ, GRätin Reiß ( nach einem vehementen Statement) , GRMaier und  GR Tomasi .  Billigend in Kauf genommen  wurde, dass aller  „Voraussicht nach der Baum gefährdet und entfernt werden muss.“ (Kurzprotokoll TOP 12/13.6.2016)

Im September 2016 wurde dann eine Einvernehmungsentscheidung durch den BM im Kurzprotokoll der Gemeinderatssitzung  veröffentlicht: 

https://www.langenargen.de/site/Langenargen-Gemeinde/get/documents_E-1000246557/langenargen/Mediathek_Gemeinde/Politik-und-Verwaltung/Gemeinderat/Kurzprotokolle/2016/Kurzprotokoll_Juni_2016.pdf

Es lohnt sich bisweilen den sonntäglichen Spaziergängern auf der Promenade zuzuhören, die sich laut fragen: „Wer hat das genehmigt ?“
Dass jetzt auch noch der Blick auf den See völlig durch die Verdunklung verhindert wird und damit ein geschlossener  Raum entsteht( s.Fotos) macht den Betrachter fassungslos. Was hätte wohl Anette v.Droste-Hülshoff dazu gesagt? „Wenn Du mit Deinen Zöglingen übers Jahr an den Bodensee kommst, versäume ja Langenargen nicht,“ schwärmte die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff in einem Brief 1842. Heute würde sie entsetzt kehrt machen und schnellstens nach einem fest zu  installierenden Gestaltungsbeirat rufen, um noch Schlimmeres zu verhindern.

Forum Langenargen, 10.04.2019

Ergänzung : 

Am  29.1.2018 hat es eine Einvernehemensentscheidung durch  BM Krafft zum  Thema  "Verschattung"  gegeben.

 


Das geht unter die Haut

Mitte März stand im Montfortboten die Meldung, dass die inzwischen bekannte sogenannte "Strandfee", Frau Visser,
am Ufer zwischen Strandbad und Schwedi erneut Spritzen gefunden habe. Frau Visser sammelt seit 2016 ehrenamtlich
regelmäßig Müll ein (wir hatten im Forum Langenargen mehrfach darüber berichtet).
Seit über einem Jahr wurden im Abschnitt Strandbad - Schwedi immer häufiger Plastikspritzen gefunden, die früher als
Insulinspritzen benutzt wurden. Heute nutzen sie häufig Drogenabhängige, weil sie nur sehr kleine Einstiche erzeugen.
In diesem Zusammenhang muss auch mit einer Kontamination mit HIV und Hepatitis Viren gerechnet werden.
Eine Verletzung bedeutet ggf. Lebensgefahr.
Die Bürgerin A. Pfleiderer hatte sich diesbezüglich bereits im Januar 2018 ! erstmals an Herrn Vieweger vom Ordnungsamt
gewendet (siehe Forum). Damals waren zusätzlich auch Kondome gefunden worden. Ende Februar 2019 konfrontierte
Frau Visser besorgt Herrn Vieweger erneut mit gehäuften Spritzenfunden. Ihr wurde damals erklärt, sie sei die Einzige,
die sich beschwert habe; es seien laut Sicherheitsdienst seit anderthalb Jahren keine Spritzenfunde gemeldet worden.
Es wurde zwar versprochen, Kontrollgänge durch eine Security Firma durchführen zu lassen, doch fand Frau Visser,
genau wie Frau Pfleiderer, weiterhin derartige Spritzen. Frau Pfleiderer meldete sich deswegen erneut bei der Gemeinde.
Insgesamt entdeckten beide Frauen in weniger als einem Vierteljahr etwa 100 Spritzen. Auch nach der angeblich stärkeren
Überwachung wurden in der ersten Aprilwoche weitere Spritzen gefunden.
Frau Visser richtete sich an die Redaktion des Montfortboten, die Mitte März das Thema im redaktionellen Teil aufgriff.
Daraufhin kam es zu einem Ortstermin am DRLG-Heim. Anwesend waren Frau Visser, Herr Vieweger, zwei Polizisten und
ein Angestellter der Security Firma. Die Polizei erklärte, „sie habe keine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz
feststellen können, Drogen seien vermutlich mit diesen Spritzen nicht konsumiert worden. Es handle sich um Insulin-
Einwegspritzen (steht sichtbar drauf), deren Beschaffenheit und Zustand nicht auf einen Drogenkonsum, sondern auf eine
illegale Müllentsorgung hindeuten, dazu sei der fragliche Strandabschnitt als unauffällig in Bezug auf Drogenkonsum
einzustufen. Die Polizei sollte jedoch auch inzwischen wissen, dass Insulin-Fertigspritzen praktisch nicht mehr zur
Insulininjektion benutzt werden seit es Patronen und Pens gibt. Patronen wurden übrigens nie gefunden.
(Anmerkung des Forums: Man hätte die Spritzen jederzeit in einem Speziallabor auf Drogenrückstände untersuchen lassen
können und gleichzeitig eine DNA-Bestimmung für evtl. Rückschlüsse auf den Verursacher veranlassen können).
Das Ordnungsamt ist eigentlich verpflichtet, zum Schutze der Bevölkerung die Einwegspritzen in diesem Fall einzuschicken
und auf Aidserreger und Hepatitis Viren überprüfen zu lassen!
Es wurde versprochen, den Uferabschnitt vom Strandbad bis zum Schwedi regelmäßig fußläufig durch die Sicherheitsfirma
überwachen zu lassen.
Frau Pfleiderer telefonierte besorgt mit dem Amt für Seuchenerkrankungen, welches die Angelegenheit sehr ernst nahm und
einige Ratschläge über das Verhalten beim Umgang mit gefundenen Spritzen gab. Auf Nachfrage beim Leiter des
Gesundheitsamtes, Dr. med. Kiss, erfuhr Herr Dr. med. Walter, dass bereits Mitte März ein entsprechendes Schreiben an die
Gemeinde gegangen war. Leider hat es die Gemeinde bisher versäumt, die Bevölkerung zu warnen. Man hätte eine Warnung
im Amtlichen Teil des Montfortboten erwarten können! Die Gemeinde war damals schon dazu aufgefordert worden,
die Kontrollen zu verstärken, da man davon ausgehen mußte, dass gebrauchte Spritzen potentiell immer als infektiös zu
betrachten wären und dass deshalb die Gemeinde dafür Sorge zu tragen habe, dass die Spritzen von geschultem Personal
eingesammelt und entsorgt würden.
Noch am 29.03.2019 wurde der Termin für die Seeputzete im Amtlichen Teil das Montfortboten ohne jeglichen Hinweis
auf Vorsichtsmaßnahmen veröffentlicht, obwohl laut Gesundheitsamt die Gemeinde bereits Mitte März auf die Gefahren und
die diesbezüglich zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen worden war.
Verständlicherweise empfindet keine Gemeinde derartige Funde als gelungene PR - Kampagne, aber ein professionelles
Informationsmanagement im Rahmen der Fürsorgepflicht für die Einwohner sieht anders aus!
Als es nicht mehr anders, ging musste am Vortag vor der geplanten Seeputzete eine kleine Notiz in der SZ herhalten,
dass wegen des angeblich schlechten Wetters die Aktion abgesagt werden müsse.
Das geht nicht nur unter die Haut, sondern birgt auch Risiken und Nebenwirkungen in puncto Vertrauen.

Ergänzung aus dem Privatarchiv:
Es gibt sie noch: die privaten Sammler der kompletten MOBO-Ausgaben, die ja seit einigen Monaten nicht mehr mit dem
redaktionellen Teil archiviert werden. So stellte sich nun heraus, dass in der Ausgabe des MOBO vom 15.03.2019 recht
ausführlich im redaktionellen Teil des MOBO über den Spritzenfund berichtet worden war. Angeblich hat es Begehungen
gegeben, die jedoch keine weiteren Funde zu Tage beförderten. Wurden denn die am 15.03. vom Ordnungsamt
angekündigten Kontrollgänge durch geschultes Personal wieder eingestellt? Warum wurden denn die Müllsammlerinnen
danach wieder fündig?
Eigentlich gehören diese Informationen an die Bevölkerung in den Amtlichen Teil des MOBO. Dort findet sie jeder,
sogar im Schaukasten des Rathauses und im Archiv. Dass die private Sammlung des redaktionellen Teiles des MOBO
wertvoll bei einer Recherche sein könnte, wusste sicher auch der BM. Er ließ die Archivierung des redaktionellen Teiles
auf der Homepage der Gemeinde nicht mehr zu.
Warum wohl?

Forum Langenargen 09.04.2019


Forum Langenargen 06.04.2019

Nachtrag:
Letzten Freitag wurde die Seeputzete wegen angeblich schlechtem Wetters verschoben.

An diesem Freitag wird sie bei fast identischem Wetter nachgeholt.
Was uns sehr bedenklich macht, ist die Tatsache, dass nach wie vor weder von der Gemeinde, noch von der
Schwäbischen Zeitung auf die Gefährdung durch Spritzen in bestimmten Strandabschnitten hingewiesen wird.

Hier wird grob fahrlässig in Kauf genommen, dass Bürger und vor allem Kinder Schaden an ihrer Gesundheit nehmen.
War da die Polizei in ihrer  Einschätzung nicht ein wenig voreilig  und leichtfertig ?

Übrigens: In der heutigen SZ auf Seite 9 sieht man einen Drogenabhängigen, der genau diesen Spritzentyp
für eine intravenöse Injektion benützt.

Forum Langenargen 11.04.2019

 

So sehen Einladungen zu  Gemeinderatssitzungen unserer  Nachbarn in Kressbronn
mit  Ratsinformationssystem (RIS) von dieser  Woche  aus 

Wichtig dabei ist für die interessierte  Bürgerschaft die Tatsache, dass man  die  Sitzungsvorlagen nur anklicken muss,
um sie vor der Sitzung lesen zu können. Wir sehen bei uns trotz des Versprechens des  BM  das Thema immer noch
nicht auf der Tagesordnung, um das  RIS wenigstens für die nächste Sitzungsperiode im September  im neuen  Gemeinderat
sofort anwenden zu  können.

https://service.kressbronn.de/buergerinfo/to0040.php?__ksinr=129
Forum Langenargen 09.04.2019

Leitbild

Herr Dr. Ziebart traf den Nagel auf den Kopf, als er in der vorletzten Gemeinderatssitzung ein Leitbild für den Ort forderte.
Wir fordern die Grünen dazu auf, ein entsprechendes Leitbild zu entwickeln.
Was sicher nicht mehr sein darf, sind wie bisher verwahrloste Strände mit Spritzen, Kondomen, zersplitterten Glasflaschen,
überquellenden Müllbehältern, dutzende Dieselbusse, ungepflegte Reklamewände, noch mehr Industrielampen,
noch mehr unschönen Bänken, ein nicht zu überblickender Schilderwald und eine ausufernde Bautätigkeit.
Was dringend erforderlich ist, ist die Anschaffung des immer wieder verzögerten Bürgerinformationssystems und die
Einhaltung der Datenschutzrichtlinien und des Informationsfreiheitsgesetzes.
Wir fordern mehr Transparenz und Ehrlichkeit, sowie entschieden mehr Bürgernähe.
Das EBC-Experiment ist kläglich gescheitert. Die zwingende Konsequenz ist die sofortige Kündigung des
Kooperationsvertrages mit der DBT und eine Neuausrichtung z B. auf die IBT Konstanz, deren Ziel eine Generalkarte
für alle vier Länder ist.

Forum Langenargen   05.04.2019

 

Südfinder, 03.04.2019

Rasanter Ritt durch den Irrsinn
Urban Priol am 13. April in Ravensburg

Auszug aus einem Interview mit Stefanie Rebhan:
Wie sind Sie überhaupt gerade zum politischen Kabarett gekommen?
„Politik ist leider die Obrigkeit, die wir meiner Meinung nach zu viel achten und respektieren. Das sind unsere Angestellten
und so behandle ich sie auch. Die haben für uns da zu sein und nicht umgekehrt. Das möchte ich unter anderem verdeutlichen…“

A.K.A.W.    04.04.2019


Bitte beachten Sie die Veröffentlichungen heute in der Rubrik Tourismus 


Es geht das Gerücht…..
Es hat etwas mit mangelhafter Dialogkultur seitens des Rathauses zu tun, wenn immer wieder Gerüchte zu einzelnen Themenbereichen in unserer Gemeinde kursieren. Eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit sieht anders aus.
Zum Thema Schwimmbad wurde in der letzten Gemeinderatssitzung en passant verkündet, dass der Eröffnungstermin für das Bad erst im Juni möglich sei. Jetzt geht das Gerücht, man lasse das Hallenbad länger geöffnet, um dann die Außenanlage zum Sonnen zu nutzen. Man kann nur hoffen, dass dies wirklich ein Irrläufer ist, aber die Einwohnerschaft ist verunsichert, weil nicht offen gesprochen wird. Die Menschen haben Fragen, was die gute Beteiligung in der letzten Gemeinderatssitzung bei der Einwohnerfragestunde gezeigt hat.
Warum bekommt man erst dort zögerliche Antworten, die eher unwillig beantwortet werden. Warum wird man als EinwohnerIn bei Anfragen zu ganz gängigen Verwaltungsakten im Alltag mit allen Mitteln abgewiesen, um dann doch am Ende der monatelangen Prozedur eine unvollständige Akte vorgelegt zu  bekommen?
Warum wird der Informationspflicht gegenüber der fragenden Einwohnerschaft nicht nachgekommen, so dass Vertreter der Behörde, die für die Einhaltung des Landesinformationsfreiheitsgesetzes (LIFG) zuständig ist, sich einen Tag im Februar in LA Zeit nahmen, um der Verwaltung Nachhilfe in der Anwendung dieses Gesetzes zu erteilen ? Warum wurden dort Datenschutzvergehen, die gegenüber Einwohnern stattfanden, beanstandet? Warum wird seitens der Verwaltung die Aufklärung zu diesen Fällen verschleppt?
Warum wird immer noch nicht das Thema Ratsinformationssystem angegangen? Es steht das Versprechen des BM im Raum, die Abstimmung über das RIS noch in diesem Frühjahr auf die Tagesordnung zu setzen. Wir dürfen also noch hoffen….Schön, dass wir als Wähler/innen nun bis Mai Fragen wenigstens an die Politiker stellen können! Die müssen dann wenigstens Farbe bekennen und darlegen, wie sie ihre Kontrollfunktion der Verwaltung gegenüber wahrnehmen wollen. Wir wollen in die neu gemischten Karten schauen!

Elke Krieg 03.04.2019

Bitte lesen Sie auch unter "Tourismus":

Langenargens geschönte Zahlen,  02.04.2019  und
EBC-KÜNDIGUNG KOOPERATIONS-VERTRAG, 01.04.2019

Corporate Identity ?

Noch vor einem Jahr erschien Herr Jost bei dem Kioskpächter vor der Tiefgarage und erklärte ihm, dass ab sofort der Kiosk
und das Gebäude mit der Toilette im Sinne der Corporate Identity im entsprechenden Blau gestrichen werden müsse,
was dann auch geschah. Kaum hat sich Herr Jost davon gemacht, gelten neue Regeln.
Zum großen Erstaunen vieler Bürger erfolgt zurzeit eine Umgestaltung in ein sehr gewöhnungsbedürftiges Schwarz.
Schwarz ist die Farbe der Leere, in der westlichen Welt der Trauer und des Nichts, also normalerweise mit negativen
Assoziationen besetzt.
Schwarz ist genau genommen unbunt und der Inbegriff der Abwesenheit aller Farbe. Es kann aber auch mal elegant bedeuten.
Bei den zwei Gebäuden hat aber bei dem stumpfen "Schwarz" fast jeder eine Negativassoziation.
Wer hat das angeordnet und was hat er sich dabei gedacht?
Ist das eine neue Variante der Corporate Identity?
Forum Langenargen   01.04.2019


"ÖPNV soll deutlich verbessert werden", SZ vom 30.03.2019

Diesen Spruch hören wir schon seit Jahren, und es wurde eher schlechter.
Statt die Organisationsprobleme rechtzeitig anzugehen, wurden z.B. nutzlose E-Karten angeschafft.
Erst als sich die Klagen vieler Nutzer immer mehr häuften, kam man langsam zur Besinnung. Jetzt wurde als Ziel für eine
deutliche Verbesserung der Situation der Fahrplanwechsel im Dezember 2019 angegeben!
Zitat Bürgermeister Krafft:

"Nun sind wir auf einem sehr guten Weg, der komplex und mit rund zwei Jahren
intensiver Arbeit steinig war. Die Nutzer werden vom neuen Konzept spürbar und deutlich profitieren,
man darf von einem Meilenstein im ÖPNV sprechen."

Was andere Kommunen in wenigen Wochen zustande bringen, wird hier überschwänglich als Meilenstein tituliert.
Man ist darauf stolz, dass dann das Streckenangebot um 10 000 km erweitert wird, was leider eher ein Nachteil sein wird,
solange es sich um Dieselbusse handelt. Jetzt nach zwei Jahren kam man endlich auf die Idee,
barrierefreie Haltstellen für die Busse einzurichten.
Es wird "spannend" werden, ob die Bahn die gleichen Ziele verfolgen wird.
Forum Langenargen   01.04.2019


Man muss wohl noch ganz schnell Fragen stellen
Peter Groß (29. März 2019) – kommt gerade von der Demo: Friday´s for Future

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Man muss wohl noch ganz schnell Fragen stellen.docx


Hatte der Bürgermeister nicht immer betont, dass es auf dem Markt keine Alternative zu den inzwischen gekauften
beiden Luxustoiletten gibt?
Die Gemeinderäte haben das größtenteils geglaubt und nie überprüft. Das Gleiche gilt für die örtliche Presse.
Verzichtete man auf die sog. Selbstreinigung, die umstritten ist und die selbst Fünfsternehotels üblicherweise nicht vorweisen,
so trifft man im Internet auch viele Alternativbeispiele, die nur einen Bruchteil dessen kosten, was man hier bezahlt hat.

Für die zwei leider schon gekauften Toiletten hätte man
 
30 !
der abgebildeten Toiletten erwerben können.


Hier ein Beispiel!

go for a pee
Wenn wir zusammenlegen, dann könnten wir die der Gemeinde spenden! Am Spielplatz beim ehemaligen Seenforschungsinstitut und bei der
DLRG fehlen nämlich noch welche. Auf dem Dach des pee-Containers ließe sich leicht ein kleines Geländer anbringen, dann könnte man dort
noch einige Tropenholz-Bänke aufstellen aus dem reichhaltigen, nie versiegenden Fundus unseres BM. Phänomenale Aussicht garantiert!


Forum Langenargen    29.03.2019


Schwabenstreich in Oberdorf

Ausgerechnet wo in diesem Jahr die seit Jahren geplante 1250 Jahrfeier Argental gefeiert wird, werden die beteiligten Orte
für Monate durch den unnötigen Bau der Radwegverbindung vom  Mückle nach Giessen komplett getrennt.
Hätte man da nicht etwas mehr Sensibilität erwarten können? Lockte da vielleicht wieder ein auslaufender Zuschuss?
Bei einer der ersten Feiern anlässlich der Heimattage im Dorfgemeinschaftshaus in Oberdorf mussten nunmehr die Gäste
aus Apflau, Laimnau und Oberlangnau weite Umwege auf sich nehmen.
Es war ziemlich peinlich wie der Bürgermeister sich neuerdings bei den Oberdorfern anbiedert, nachdem ihm die
Langenargener Wähler in Scharen davonlaufen.
Rückblick: Montfortbote 2018, Nr 13 Seite 8: Anlässlich einer Feier im Dorfgemeinschaftshaus:

"Hier kann sehr viel gebaut werden, wo man an anderer Stelle darüber diskutiert. Hier gibt es viele Baustellen, die man
gemeinsam angehen kann und die erfolgreich weiterentwickelt werden. Mit Sicherheit wird es einmal mehr möglich sein,
hier sehr viel umzusetzen im gemeinsamen Miteinander. Wenn man tatsächlich an einem Strang zieht und dann noch
in einer Richtung, dann kommt am Ende einiges mehr dabei heraus, als wenn man es anders macht."
Bei diesem aktuellen Festakt überbot sich der Bürgermeister mit Lobeshymnen auf die Oberdorfer:
"Sie sind selbstbewusst, fleißig, geradlinig und zuverlässig.“ Sie seien auch wahre Goldstücke

Forum Langenargen   28.03.2019

 


Krafft schafft Umwegsrentabilität

Hat der Baumeister das Verkehrsleitsystem voll im Griff?
Dass dort für vereinzelte Radfahrer ein eigener Renn-Radler-Highway gebaut wird, erscheint nicht ganz verständlich.
Die aktuelle Situation: Als Autofahrer von Langenargen nach Tettnang stehen Sie in Oberdorf unvermittelt vor einem
Hinweisschild, dass die Durchfahrt nach Tettnang gesperrt ist. Auch Giessen, Apflau, Laimnau sind monatelang
abgeschnitten. Und dies alles wegen eines wenige hundert Meter langen, völlig überflüssigen Radweges!
Wäre dieses Schild viele Kilometer zuvor platziert, so könnten Umwege gespart werden und die Wege und Abfahrten
rechtzeitig genutzt werden. So bleiben Umwege und die Rentabilität bei den Tankstellen hängen.
Eine strategische und praktische Verkehrsführung kann man übrigens lernen!
E.S. 27.03.2019

Forum Langenargen    27.03.2019

Eine Bürgerin, die früher das Annette von Droste-Hülshoff Gymnasium besuchte,
bemerkte, dass in Langenargen beide Erinnerungstafeln an die große Dichterin
die gleichen Fehler aufweisen: Es fehlt der Adelstitel.
Annette von Droste-Hülshoff, geboren am 10. (12.) Januar 1797 auf Burg Hülshoff bei Münster als
Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hülshoff,
gestorben am 24. Mai 1848 auf der Burg Meersburg in Meersburg, war eine bedeutende
deutsche Dichterin und Komponistin zur Zeit des Biedermeier.

Forum Langenargen    26.03.2019


Bei meinem heutigen Spaziergang an der „Toilettenpromenade" ist mir folgendes Schild mal wieder aufgefallen.
Vor einigen Jahren war doch da mal was??
Was ist daraus geworden? 👎.