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Achtung
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Amazon-Anbieter könnten für Kundenbewertungen haften - Wirtschaft - Süddeutsche.de
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/amazon-kundenbewertungen-bgh-1.46818
Forum Langenargen 15.11.2019 



Lobenswert
Im Montfortboten Nr. 46 wird auf eine neu geplante Rubrik mit dem Namen "Guat g´macht" hingewiesen.
Wir möchten daran erinnern, dass wir schon seit über 4 Jahren das Gleiche unter der Rubrik "Lobenswert" anbieten.
Forum Langenargen 15.11.2019 

 

Eilmeldung

Ab 1. April 2020  gibt es im Oberallgäu ein neues Nahverkehrs-Ticket für nur 100 Euro im Jahr ! Dieses Ticket gilt einheitlich für alle Bus- und Bahnlinien im Oberallgäu. (Ausnahme bisher noch Kempten). Diese Entscheidung  ist bayernweit einmalig. Das sind täglich 27,4 Cent für freie Fahrt mit Bus und Bahn. Der Zuschlag von 1 Euro bei der EBC ist also fast viermal so teuer. Somit wäre die EBC in dieser Gegend für die Touristen ein Verlustgeschäft. Es hat schon seinen Grund, warum Landrat Wölfle und die EBC Protagonisten die günstigen Nahverkehrstickets im Bodenseekreis auf Kosten der Gäste und Bürger mit allen Mittel verhindern wollen. Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen: https://sz.de/1.4675246

Aus den Erfahrungen von Wien werden durch das preisattraktive Jahresabo 39% aller Wege mit ÖPNV zurückgelegt. Luftverschmutzung geht entsprechend zurück. Auch Straßenschäden minimieren sich entsprechend. Also insgesamt wird viel Steuergeld gespart. Ein preiswertes Jahresticket ist also mehr als vernünftig!

Forum Langnargen 11.11.2019

 

AED ( Automatisierter Externer Defibrillator)

Nachdem wir Gelegenheit hatten, den Defibrillator für Laien in der seit Jahren sanierungsbedürftigen Männertoilette des Friedhofs kurz kennenzulernen, weisen wir gleich ausdrücklich darauf hin, dass beim Öffnen der Box ohne Warnhinweis ein schriller, ohrenbetäubender Ton auftritt, der bei einer nachträglichen Messung 92 Dezibel aufwies.

Er soll vermutlich Diebe abschrecken, erschreckt aber auch den überraschten Retter, der die Tür wieder zuschlägt. Da kein Hinweis vorhanden war, wissen wir nicht, wie lange der Ton anhält. Wir haben die Inspektion deshalb abgebrochen. Normalerweise finden erst entsprechende Schulungen statt, bevor derartige Geräte angeschafft werden. In Langenargen geht jedoch alles anders. Wir haben uns deshalb entschlossen, ein Lernvideo anzubieten: Erste Hilfe Kurs HLW - AED Schulung - Unterweisung - https://www.youtube.com/watch?v=eTTenU2Npr

Forum Langenargen , 10.11.2019



Rostropovich cello performance in front of the Berlin Wall - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=FiwXUJJjL6g

Kein Kommentar

Forum Langenargen 09.11.2019

 

Versprochen – gebrochen
Die Rollstuhlfahrer blieben bei der Villa Wahl bisher außen vor.
Was hatte man nicht alles versprochen? Es gibt inzwischen zwar eine lange, relative steile Rampe, doch diese endet vor einer Vertiefung und einer unbefestigten Steinplatte.
Der Wintergarten ist seit Monaten nicht erreichbar. Man kann nur hoffen, dass im Winter gestreut wird.

Forum Langenargen 07.11.12019

 

Satire
Stellen Sie sich einmal vor, wir würden für 30 oder mehr Bürger die kostenlose Erstellung eines Presseausweises organisieren (siehe „Ärgerlich“: Presse – Journalismus, Wie wird man eigentlich Journalist/in?) und alle Inhaber würden bei der Gemeinde beantragen, dass sie z.B. bei Gemeinderatssitzungen und Bürgerversammlungen persönlich begrüßt würden und sogar am Pressetisch sitzen dürften.

Forum Langenargen   07.11.2019


 
Wir wären ja verrückt, das zu finanzieren!

Peter Groß, 06. November 2019
Es ist wieder Märchenstunde in Deutschland. „Der unabhängige Journalismus steht unter Druck.“
So tönt es aus den Kanonenrohren der Medienzaren. Ein Meisterwerk der Manipulation ist diese Kampagne: „Die beste Zeit für guten Journalismus ist jetzt.“ Ob Glücksatlas oder die Rede von den kräftig sprudelnden Steuereinnahmen. Der Normalbürger versteht die (Medien)Welt nicht, wenn er auf die Lohnabrechnung blickt und später vom Netto ständig neue oder höhere Abgaben entrichten muss. Heute Kindergartengebühren, morgen die Preiserhöhung beim ÖPNV, Wasserentgelt.
Wie soll das gehen, wenn eine mittelständische Familie mit zwei Kindern Strom sparen muss oder in den Haushalten der Rentner die Heizung auf Null gestellt wird, wegen der steigenden Abgaben?
Es bleibt unverständlich, dass Lokalredaktionen öffentliche Zuschüsse fordern. Für jede Fotokopie, jeden Datenträger und für Lieder, die Kindergarten-, Schulkinder oder Vereinsmitglieder singen werden Abgaben fällig. Pauschalen finanzieren Verlage und Redakteure. Verwertungsgesellschaften wachen über Lizenzen für die Nutzung von Texten und Bildmaterial. Selbst Bildmontagen, sofern sie ins Netz gestellt werden, wären erlaubnis - und kostenpflichtig.
Aus welchem Grund für die Verteilung von Werbematerial in Verbindung mit der Verbreitung von Anzeigenblättern öffentliches Geld verlangt wird, durch Minderung der Sozialabgaben etwa, bleibt  schleierhaft, auch weil viele Menschen die Werbeflut nicht wollen. Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BDVA) dachte an 670 Millionen Entlastung durch die Bundesregierung. Eine weiter gehende Forderung privater Medienunternehmen zielt auf Teilhabe an Einnahmen der Fernseh- und Rundfunkgebühren. Ein Blick auf die werbenden Galasendungen des Ersten und ZDF sind doch schon Werbung genug oder etwa nicht.
Wird die Berichterstattung der Schwäbischen Zeitung ehrlicher, weil ein staatlicher Geldsegen auf Schwäbisch Media herabregnet? Diese Frage wird so beantwortet: „In einer funktionierenden Demokratie brauchen Medien und Politik einander.“ (Schwäbische Zeitung, 06.11.2019). Ich meine, dass hier wohl Medien und Politiker einander brauchen. Regionale Privatsender haben zu kämpfen ist zu hören, da will die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg sofort mit Geld helfen. Vermutlich, weil sie sich in eigens projektierten Werbeformaten gern „ins rechte Bild“ setzen lässt? Im Haushaltsentwurf sind drei Millionen vorgesehen, obwohl der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages zu dem Schluss kommt:

„Private Veranstalter können ihre Rundfunkprogramme durch Einnahmen aus Werbung und Teleshopping, durch sonstige Einnahmen, insbesondere durch Entgelte der Teilnehmer (Abonnements oder Einzelentgelte), sowie aus eigenen Mitteln finanzieren. Eine Finanzierung privater Veranstalter aus dem Rundfunkbeitrag ist unzulässig.“

Es gibt länger als 40 Jahre eine etablierte journalistische Parallelgesellschaft. Viele Projekte leben heute von der finanziellen Beteiligung ihrer Leserschaft, auch von werbenden Kunden, die bewusst ein Medium wie seemoz unterstützen. Schaue ich nur in die tageszeitung (taz), gibt es ein dort ein tägliches redaktionelles Angebot (national und international), das jeden Spendencent wert ist.
Schaue ich in ein anderes Blatt, muss ich feststellen, dass man dort nur der breiten Schleimspur eines Bürgermeisters oder Lokalpolitikers gefolgt ist. Die finanzielle Förderung des Staates sollte sich am Bedarf der öffentlichen Daseinsvorsorge orientieren, lieber einen preisgünstigen ÖPNV oder den Erhalt von Schwimmbädern ermöglichen, als das Eigenlob oder die Verbreitung von Sonntagsreden finanzieren. Die öffentlichen Kassen können nicht dazu dienen, die Gewinnmargen von Medienmultis zu steigern. Nur aus dem Grund, dass wer wiedergewählt werden will, das Wohlwollen der örtlichen Medien braucht. Wer unablässig Bedürftigkeitsprüfungen fordert, der sollte einmal einen sachkundigen, kritischen Blick in die Bilanzen der Verlagshäuser werfen und sich dann erklären lassen, warum die Konzernchefs nicht zum Klientel der Aufstocker bei der Bundesanstalt für Arbeit gehören. Altenpfleger, Busfahrer, Erzieher oder in Gastbetrieben arbeitende Menschen arbeiten nicht weniger, sie haben nur weniger verfügbares Einkommen und es ist ihnen aus dem Grund nicht möglich, sich für ein Zeitungsabonnement frei zu entscheiden.

 

Was der Journalist Herr Groß hier über Journalismus schreibt, ist nur die Spitze des Eisberges. Aber abgesehen davon, wer glaubt denn alles was in der Zeitung steht? (Woher stammt eigentlich aus dem Volksmund die Redewendung "lügt wie gedruckt"?) In manchen Regionen ist das Aus- oder Weglassen von Inhalten sehr beliebt. Das verfälscht leider die objektive Meinungsbildung. Zudem ist das weite Feld der Professionalität dieses Berufszweiges an die Kandare der PR, Advertorials, Promotions und Texten mit "Mehrwert" (Werbung) geknebelt worden. Die Massenauflagen (TKP, Tausendkontaktpreis) der Zeitungen und kostenlosen Anzeigenblättchen sind Mittel für einen Geschäftszweck, der wie eine wöchentliche warme Werbekollekte eingesammelt wird. Manche Blätter könnten mit ihrem redaktionellen Inhalt kaum Auflage oder Stammleser generieren oder halten. Also wird viel Polizeibericht und sehr prosaisch-lokales verlautbart. Landauf, landab sind Zeitungen zu mobilen Wandtafeln der Oberflächenbeschichtung und Konsumorgie verkommen. Doch ein Gutes haben wir an diesen Werbezeitungen: Ich lese so etwas nicht, die Beilagen erst recht nicht, aber als Boden in der  Biotonne ist es hervorragend nutzbar. Das nennt man dann Kreislaufwirtschaft. Viel wird gedruckt. Aber wird auch viel gelesen? Hauptsache die Verlage können von hoher Auflage in ihren Mediadaten sprechen. Unsere Erfahrungen mit Anzeigenschaltungen haben uns umdenken lassen. Deshalb geben wir die gesparten Werbeausgaben in unseren Läden lieber direkt an die Kundschaft weiter, und investieren erfolgreich in Service und attraktive Verkaufspreise.  

R.H. 06.November 2019

 

Journalisten machen auf sich aufmerksam
In ganz Baden-Württemberg erschienen heute, - wie abgesprochen,  in den Zeitungen Hinweise auf die Wichtigkeit des professionellen Journalismus.
Besonders auffällig wurde die Frontseite der Schwäbischen Zeitung mit Unterschriften von über 50 Verlagen gestaltet. Die Schwäbische Zeitung ist durch Dr. Hendrik Groth vertreten. Im Begleittext heißt es zum Beispiel: "Journalisten sind unabhängig". Das sollte so sein. Unserer Erfahrungen sprechen da eine ganz andere Sprache. Schon die Festanstellung eines Journalisten macht ihn abhängig. (siehe dazu mehrere Beiträge im Forum Langenargen. Dazu existieren Briefwechsel mit den Chefredakteuren M. Hennings und H. Groth). Deutschland steht nur auf Platz 12 in der Rangliste, was die Unabhängigkeit der Medien anbetrifft. Eine zunehmende Gefahr sind die Geschäftsmodelle wie "nutive advertising". Die Trennschärfe zur Werbung wird aufgeweicht.
Die Aussage über die Unabhängigkeit macht den Schreiber unglaubwürdig. Kein Journalist ist unabhängig. Es besteht vom ersten Tag an eine Vernetzung mit der Werbewirtschaft, sowie eine enge Verzahnung mit der örtlichen Politik.
Mehrfach hörten wir fassungslos (nicht aus dubioser Quelle): „Alles, was vom Bürgermeister oder von der Gemeinde kommt, ist richtig und muss nicht überprüft werden“.
Obgleich sich diese Aussage In Langenargen mehrfach als Irrtum erwiesen hat, wurde diese Regel weiter aufrechterhalten. Das nennt sich "guter Journalismus"?
Wir sind eines der im o. g. Artikel zitierten Sozialen Netzwerke, verbitten uns aber den Vorwurf, wissentlich Unwahrheiten zu vertreiben. Wir veröffentlichten seit unserer Gründung über 11.000 Dateien. Nicht ein einziges Mal kontaktierte uns die regionale Presse wegen einer Falschmeldung! Die Situation ist genau umgekehrt. Ursächlich für die Gründung des Forum Langenargen war die Tatsache, dass vor allem im Montfortboten aber auch in der Schwäbischen Zeitung Falschmeldungen standen und man sich weigerte, diese richtigzustellen (Richtigstellungen und Leserbriefe wurden häufig verweigert). Seither führen wir eine große, dokumentierte Sammlung mit Falschmeldungen und zeigen, wie die Schwäbisch Media damit umgegangen ist. Die letzten Falschmeldungen aus der Schwäbischen Zeitung sind erst zwei Wochen alt.
* Wieso werden häufig Leserbriefe unter fadenscheinigen Argumenten - "zu lang", "Thema zurzeit nicht aktuell", zu viele Briefe"- nicht veröffentlicht? Dabei werden täglich durchschnittlich nur zwei Briefe publiziert. Beispiel: Sachliche Leserzuschrift über eine längst fällige Straßenumbenennung:
Zuerst keine Reaktion, dann die Behauptung, der Brief sei an eine falsche Adresse geschickt worden, anschließend die Behauptung, er sei zu lang (ein anderer war deutlich länger!), schließlich die Behauptung er sei nicht aktuell. Könnte sich dadurch vielleicht ein Miteigentümer der Schwäbisch Media durch die Namensänderung gekränkt fühlen?
Schlimm und mit den journalistischen Grundsätzen überhaupt nicht vereinbar sind die immer wiederkehrenden kritischen Verallgemeinerungen über die sozialen Netzwerke. In unserem Netzwerk publizieren Fachleute, die mit ihrem Spezialwissen manchem Journalisten weit überlegen sind.
Beispielsweise erklärte eine Fachfrau einer Redakteurin der SZ ausgiebig den Datenfluss bei der ehemaligen EBC Chipkarte. Das Gleiche wurde auch im Forum veröffentlicht. Trotzdem wurde die bis dahin falsche Darstellung weiter beibehalten.
Unsere Identität ist gewahrt. Man braucht nur ins Impressum zu schauen. Was wir ansonsten zur Anonymität zu sagen haben, steht ausführlich im Forum vermerkt.
Umgekehrt dürfen die "Spießgesellen" rufschädigende Schreiben veröffentlichen, denen die Geschädigten wehrlos ausgesetzt sind. Hier gilt absolute Anonymität. Eine Richtigstellung ist nicht möglich.
Der Montfortbote erlaubt ebenfalls keine Richtigstellungen und keine Leserbriefe! Die Redakteurin kontaktierte sogar eine frei berufliche, ihr unbekannte Kollegin, die bei uns etwas veröffentlicht hatte, und zog unwahrheitsgemäß mit frei erfundenen Daten über uns her. "Journalisten machen das alles nicht, denn sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst". Ohne die Fehler der regionalen Zeitungen und in der Gemeinde gäbe es das Forum Langenargen sicherlich nicht.
Übrigens schreibt für uns wöchentlich als Gast ein freier Journalist mit 40-jähriger Berufserfahrung. Dieser Journalist achtet sehr darauf, dass alle wichtigen Regeln eingehalten werden.
Zunehmend fällt auch auf, dass die Leser oft einen Slalom zwischen den Fotos hinter sich bringen müssen, um den spärlichen Text zu finden. Man teilte uns hinter vorgehaltener Hand mit, dass Fotos besser bezahlt werden.
Der Montfortbote benutzt übrigens auf der Frontseite gerne kostenlose Archivfotos. Häufig trifft man auf überdimensionale sog. Stockfotos, oft ohne konkreten Bezug. Dazu gibt es noch den Begriff "Iconic turn", wo ein Bild immer mehr den Text überstrahlt. Viele Besucher einer Veranstaltung in geschlossen Räumen fühlen sich bildlich von den Fotografen regelrecht vergewaltigt, wenn diese alle Besucher des Saales in einem Panoramabild ablichten und später in der Zeitung auf Halbseitengröße veröffentlichen
.
"Der Leser kann sich darauf verlassen, dass Veröffentlichungen ohne verborgene Absichten erfolgen“. Leider ist dem nicht immer so! Wir können genug Beispiele nennen.
Wir sagen: Wer gut recherchierte Publikationen im Forum Langenargen vor Ort wertschätzt, der verteidigt dank seiner Unabhängigkeit die Meinungsfreiheit und damit die Demokratie!
In eigener Sache: Wir nehmen als eine völlig unabhängige Plattform eine wichtige Wächterrolle für die Demokratie im öffentlichen Interesse ein und glauben deshalb auch, Anrecht auf eine finanzielle Förderung in Anspruch nehmen zu können. Wir versprechen, davon keinen Glaspalast zu bauen, das alleine schon, wegen der Gefahr eines Erdbebenschadens.

* Bereits zwei Tage nach dem Appell der über 50 Redaktionen erschien in der SZ erneut eine Falschinformation:
Auf Seite zwei der Digitalausgabe und auch in der Printausgabe, in dem Artikel "Polizistin gesteht Mordversuch an ihrem Mann" wird das dabei benutzte Insulin als blutdrucksenkendes statt als blutzuckerersenkendes Medikament bezeichnet.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
Forum Langenargen 06.11.2019


Mein Kommentar zu dem Artikel:
„Gegen die Wohnungsnot: Nonnenhorn verbietet neue Zweitwohnungen“
Julia Baumann, SZ v. 04.11.2019

Vorab die typische Äußerung eines Zweitwohnungskäufers:
Vor nicht allzu langer Zeit erzählte mir ein Immobilien-Makler die folgende Geschichte:
Er habe einen potentiellen Kunden angerufen, um ihm mitzuteilen, dass er ein passendes Objekt für ihn in Langenargen habe und ihm einen Besichtigungstermin vorgeschlagen. Daraufhin antwortete der potentielle Käufer, er müsse es nicht besichtigen, er wolle es nur kaufen!
So sieht es also nicht nur in Nonnenhorn aus!
Wohneigentum ist heutzutage eine der wenigen verbliebenen sicheren Kapitalanlagen. Darin dauerhaft wohnen wollen diese Leute jedoch nicht, allenfalls ein, zwei Wochen im Jahr. Vermieten auch nicht, - es geht ihnen allein um den Werterhalt des Objektes. „Eine Wohnung am See wird immer etwas wert sein“, so Bürgermeister Krauß von Nonnenhorn. Wie man dabei auch noch die Zweitwohnungssteuer sparen kann, habe ich bereits in einem früheren Artikel im Forum erläutert.
Wenn unser Bürgermeister wiederholt beklagt, es gäbe kaum noch Wohnungen für hiesige Familien, dann hätte er längst, vereint mit dem Gemeinderat, gegensteuern können: Wie ich bereits mehrfach geschrieben und auch in mehreren Gesprächen mit dem Bürgermeister kritisiert habe, sollten auch endlich in Langenargen Maßnahmen ergriffen werden, die diese ungedämmte Kauflust unterbinden.
Es stört den Bürgermeister anscheinend auch gar nicht, dass die Gemeinde die gesamte Infrastruktur, Gehwege, Straßen, Strom, Wasser, Abwasser, Telefon, Internet usw. zur Verfügung stellen muss für einen marginalen Nutzungszeitraum von lediglich wenigen Tagen im Jahr: „Dafür gibt es ja Zuschuss vom Land“.
Es ist schon bemerkenswert, dass gerade die Bayern bereits vor einiger Zeit das Problem erkannt haben und endlich Maßnahmen ergreifen. Bei uns dagegen wird immer nur gejammert.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/tourismusorte-zweitwohnungen-in-bayern-werden-beschraenkt/24894256.html?ticket=ST-73259646-mwXE2TKKdYbQnVzu1LpY-ap1

P.S.: Lindau verbietet seit Februar 2019 Zweitwohnungen auf der Insel. Vorausgegangen waren Berchtesgaden, Schönau, Königssee, Ruhpolding und Kreuth.
Jetzt sind endlich einmal unsere Gemeinderäte gefragt!

Rolf Motz 04.11.2019


Schwäbisches Monopol
Vor  einiger Zeit wurden wir von einem Mitarbeiter des Norddeutschen Fernsehens, dem wir aufgefallen waren,
angesprochen und gefragt, ob wir bereit wären, bei einer Sendung mitzumachen, bei der über das Monopol der
Schwäbisch Media diskutiert würde.
Aus technischen Gründen musste die Planung jedoch bis auf Weiteres verschoben werden.
Kontext: Wochenzeitung, Ausg. 131, 02.10.2013

Saubermänner im Glashaus Anna Hunger
https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/131/saubermaenner-im-glashaus-1758.html

Forum Langenargen 04.11.2019
Ergänzung:

Da der Artikel aus Kontext schon einige Jahre alt ist, haben wir uns bemüht mit Hilfe von Wikipedia den aktuellen Stand (Auswahl) darzustellen:
Die Schwäbische Zeitung erscheint als Tageszeitung in einigen Lokalausgaben auch unter anderem Titel, da es sich bei ihnen um ursprünglich eigenständige Zeitungen handelte. Eine elektronische Ausgabe der Schwäbischen Zeitung (
e-paper) gibt es seit 2003.
Das Gratis-Anzeigenblatt „Südfinder“ erscheint als größtes Anzeigenblatt des Verlages wöchentlich. Weitere Anzeigenblätter des Verlags mit örtlicher Verbreitung sind der Konstanzer, der Laichinger Anzeiger, der Laupheimer Anzeiger, Leutkirch hat was! und der Rottum Bote. Zusammen haben die Anzeigenblätter des Medienhauses eine Auflage von über 600.000 Exemplaren.
Amtsblätter  Mit dem
Amtsblatt Riedlingen, dem „Kißlegger“, den Gemeinde-Nachrichten Tettnang, Isny aktuell, der Lindauer Bürgerzeitung, dem Montfort Bote, Pfullendorf aktuell und Prima Spaichingen hat das Medienhaus Schwäbischer Media auch Amtsblätter im Programm.
Magazine   Das Medienhaus Schwäbisch Media publiziert auch sogenannte
Special Interest-Magazine. Im „akzent“ Verlag in Konstanz, Tochter von Schwäbisch Media, erscheint monatlich das kostenlos verteilte Stadt- und Freizeitmagazin akzent für die Regionen Bodensee und Oberschwaben. Darüber hinaus veröffentlicht der Verlag den jährlichen Restaurantführer „seezunge“. Weitere Magazine sind der immosued Bauherrenratgeber, Gesundheit aktiv, das regionale Wirtschaftsmagazin business today, Radinsider (für Radfahrer) und das Jugendmagazin „YOU.WHO“ für Jugendliche und Schulabsolventen.[5]
Elektronische Medien/Internet, Fernsehen Radio
Seit 1998 ist das Medienhaus unter www.schwäbische.de im Internet mit einem regionalen Nachrichtenportal vertreten, das 2006 knapp 29 Millionen Seitenaufrufe verzeichnete.
Der Schwäbische Verlag beteiligt sich an den
Privatsendern Radio 7 und Radio Seefunk.
TV-Sender  Die Lokalsender „R.TV“ Stuttgart und Böblingen gehören seit 2005 zum Schwäbischen Verlag. Daneben gehört der Ulmer Sender
Regio TV Schwaben, der im September 2006 im Raum Donau-Iller und Ostwürttemberg an den Sendestart gegangen ist, dem Medienhaus an.
Im Juli 2006 wurde auch der Regionalsender „Euro 3 Bodenseefernsehen“ übernommen.
Seit Anfang 2007 traten die drei Sender unter den Namen „Regio TV Regional-Fernsehen“, „Regio TV Schwaben“ und „Regio TV Euro 3“ in Erscheinung. Anfang 2011 erfolgte die Umbenennung in
Regio TV Stuttgart, Regio TV Schwaben und Regio TV Bodensee.
Insgesamt erreicht das Medienhaus Schwäbischer Verlag mit den drei Fernsehsendern nach eigenen Angaben rund 2,9 Mio. Zuschauer.
Die Regio TV-Sender begannen im Januar 2008 das „Internetfernsehen für Baden-Württemberg“.
Online-Marketing-Agentur   Seit 2017 betreut die Bitzilla Agentur als Online-Marketing-Agentur Kunden sowohl des Schwäbischen Verlags als auch
KMU aus der DACH-Region. Die Agentur hat sich auf die Onlinemarketinginstrumente des Performance-Marketings wie z. B. Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung oder Social Media Marketing spezialisiert.
Media-Dienstleistungen   Der Schwäbische Verlag bietet auch Media-Dienstleistungen mit verschiedenen Firmen an:

  • ein Call-Center mit dem Namen „dialog-plus GmbH & Co. KG“
  • eine „Media-Service-Gesellschaft“ für EDV-Dienstleistungen
  • überwiegend lokale Gesellschaften, die Anzeigensatz und -gestaltung bieten.
  • Zustelldienste „Merkuria“ (1993 gegründet) und „Frey Plus“ (2000 gegründet).
  • Briefdienstleister südmail mit Sitz in Weingarten.
  • gemeinsam mit der Südwest Presse das Druckhaus Ulm-Oberschwaben mit Druckzentren in Weingarten und in Ulm.
    Besitzverhältnisse   Die vier persönlich haftenden Kommanditisten sind[7] Hildegard Diederich, Andreas Drexler, Andreas Gessler, Martin Walchner und Georg Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg[8]. Georg von Waldburg zu Zeil und Trauchburg hält etwa 9 % der Anteile an der Schwäbischen Zeitung. Über die anderen Anteilseigner ist in der Öffentlichkeit weniger bekannt, sie werden aber von der KEK publiziert.[9]

 

650.000,00 Euro gespart!   [ Super, Herr Bürgermeister Bruno Walter ]
Tettnang hat die "Nette Toilette" zur "ToileTTe "  weiter entwickelt. Eigentlich hat sich an dem Grundkonzept nichts geändert, es gilt jetzt nur ein eigenes Vermarktungskonzept. Die zurzeit 17 gekennzeichneten Toiletten können weiterhin ohne Konsumzwang kostenlos benutzt werden. Die Stadt zahlt 50 Euro pro Monat als Entschädigung. Das sind zusammen nur etwa ein Viertel der monatlichen Folgekosten von Langenargen. Tettnang hatte jedoch keine Anschaffungskosten von 650.000 Euro! Ein ähnliches Konzept hat auch Wangen.

Forum Langenargen 31.10.2019

 

Schwabenstreich 

Am 28.08.19 wiesen wir auf den Brückenschwabenstreich mit unabsehbaren Folgen hin. Wegen der Elektrifizierung wurde die Strecke Friedrichshafen -Lindau für  vier Monate gesperrt. Seit Jahren wurde rund um den See über eine S-Bahn diskutiert. Dafür wurde jedoch eine Zweigleisigkeit gefordert. Aktuell wurde bekannt, dass die Schweiz ab 2021 eine  S-Bahn-Strecke von Weinfelden  über Romanshorn nach Lindau realisiert. Überraschenderweise war heute in der Presse zu erfahren, dass auf Grund neuer Förderrichtlinien im Zuge des Klimaspakets der Bundesregierung, geplant wird, die Bodenseegürtelbahn im Halbstundentakt zu einer S - Bahn umzufunktionieren, ( leider erst in ca. 10! Jahren ... Warum ???) Es sei jedoch notwendig, teilweise zweite Gleisabschnitte einzurichten. Sollte die Strecke Friedrichshafen - Lindau später mit einbezogen werden, müsste die Brücke wegen der Eingleisigkeit erneut ausgetauscht werden.

Noch ein Schwabenstreich? Seit Monaten wird kostspielig von Ulm bis Lindau elektrifiziert, Südbahn genannt. In Langenargen musste sogar ein Brücke ausgetauscht werden. Vier Monate müssen die Bürger den Schienenersatzverkehr über sich ergehen lassen. Es müssen E-Loks angeschafft werden! Warum hat man nicht 2-3 Jahre gewartet ?  Zunehmend hört man von erfolgreichen Inbetriebnahmen von wasserstoffbetriebenen Loks. Es gäbe keine Klimabelastung!  Die gesamte Elektrifizierung wäre nicht notwendig gewesen. Der Brückentausch wäre erspart geblieben und man hätte den Bürgern den Schienenersatzverkehr ersparen können.

Forum Langenargen 31.10.2019

 

Die Wandlungen des A. Heinrich

Der digitale oberflächliche Bericht des A. Heinrich über die Bürgerversammlung enthielt zwei erfundene Behauptungen, die einen Tag später diskret verschwanden, nachdem wir sie als Fake entlarvt hatten. Eine Richtigstellung in der gedruckten Zeitung wurde nicht für nötig erachtet.   Am 28.10.19 erschien ein peinlicher Bericht aus dem Bahnhof Fischbach über einen Kabarettabend mit Oliver Gember. Die Überschrift lautete: "Kollektives Massen- Lachen". Es wurden mehrere obszöne, sexistische Zoten, geschmacklose "Witze" zitiert. Da blieb Einigen das persönliche Lachen im Hals stecken. In der wenige Stunden später erscheinenden Printausgabe der S Z war der Text nicht wiederzuerkennen. Alle "Witze" waren spurlos verschwunden. Hatte hier in letzter Minute der Chefredakteur eingegriffen ?

Forum Langenargen 29.10.2019

 

Satire

Wir meinen den ganzjährig hier lebenden und arbeitenden Menschen (ca. 10 Millionen Einkommenssteuer + Gewerbesteuer, ♥-Dank) ebenso einen echten Mehrwert anbieten zu dürfen. Leider gibt es die EBC-Touristen-Karte nicht für hier wohnende Menschen. Somit für sie auch keinen 1 Euro Öffentlichen Nahverkehr je Tag.

Echt-Bodensee Angebot des Forum Langenargen

O Jeden Montag Besichtigung eines vorbildlichen Friedhofes mit einer eindrucksvollen Männertoilette. (Eine Rollstuhlfahrerin demonstriert, wie sie durch die Kiesbarriere zum Grab ihres  Angehörigen kommt. Es werden regelmäßig Heckenschnittkurse angeboten.)

O Jeden Samstag Außenbesichtigung der Villa Wahl, einem Beispiel, wie ein blühender Garten Parkplätzen geopfert wurde und wie man Monate braucht, um Rollstuhlfahrern einen Zugang  zu schaffen.

O Jeden Sonntag Sonnenuntergangblick am Noli-Platz, bevor er Gruppeninteressen geopfert wird. Anschließend Strandsauberkeitskontrollen, vor allem in Bezug auf Plastikspritzen.

O Wanderung zu den schönsten 50 Graffitis der Gemeinde.

O Am  01. November Schlusszählung der geflügelten Gäste der Alibi-Insektenhotels an der Stelle, wo letztes Jahr noch 200 stattliche Bäume und 17 Hecken standen. Die Auslastung betrug bisher leider nicht einmal 5 %.

O Jeweils am ersten Tag im Monat: Suche nach versteckten neuen Tropenholzbänken.

O Täglich Geistersalzstollenfahrt durch die Tiefgarage und Besichtigung der Baumvernichtungsareale

O Am Ersten jeden Monats kostenlose  Abgabe von kontaminiertem Bauschutt am Sportzentrum

O Bedarfsweise Schilderwaldorientierungskunde und Intensivstudium der Lichtverschmutzung

Forum Langenargen 28.10.2019

 

NDR: Grüße aus Meppen

https://www.youtube.com/watch?v=GIfFnFDr_
Sowie : Die wunderbare Bänkevermehrung
Unser Vorschlag: Wie wäre es, wegen der Gemeinsamkeiten eine Städtefreundschaft zu begründen?
Natürlich mit eigenem entsprechendem bewirteten Platz in bester Aussicht ...

Forum Langenargen 27.10.2019

 

Offener Brief an Herrn Bürgermeister ACHIM KRAFFT

Sehr geehrter Herr Krafft,
die Diskussion und der Ablauf der Bürgerversammlung von 23.10.2019 im Münzhof veranlassen mich, nochmals dazu Stellung zu nehmen:
Ich hatte zum Thema BAUMFÄLLAKTION Untere Seestraße (Schwedi-Wald) meine Meinung und Enttäuschung zum Ausdruck gebracht und das Ganze als eine „NACHT- u. NEBELAKTION“ (heimlich und überraschend) bezeichnet, was ja auch den Tatsachen entsprochen hat und mir von vielen Mitbürgern so bestätigt wurde.
Ihren vehementen Widerspruch und die mir in den Mund gelegte Unterstellung einer („ILLEGALEN-HANDLUNG“= gesetzeswidrig) muss ich mit Nachdruck zurückweisen.
Der von Ihnen mehrfach erwähnte Gemeinderatsbeschluss ist unter Voraussetzungen zustande gekommen, die allseits bekannt sind und keiner besonderen Erläuterung mehr bedürfen!
Als Bürger der Gemeinde Langenargen bemühe ich mich in einer sachlichen und fairen Diskussion mit den Vertretern der Gemeinde Langenargen um einen entsprechenden Mehrwert und das Ansehen des Ortes, sowie auch des Gemeinwesens in der Region.
Mein ganz besonderes Anliegen ist hier auch der von allen Seiten so dringend angemahnte NATUR- u. UMWELTSCHUTZ, dem sich die Gemeinde einst einmal verschrieben hatte, durch die jüngsten Maßnahmen aber ad absurdum geführt hat. Bitte verübeln Sie mir deshalb nicht, wenn ich zu Ihrer Art der Auseinandersetzung über Sachthemen mit dem Bürger, meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen muss.
Ich wünsche mir bei künftigen Diskussionen mehr Sachlichkeit, Bürgernähe und eine angemessene Gesprächskultur!

Ich verbleibe in der Hoffnung, dass Sie dafür Verständnis haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Löwenbrück 26.10.2019

 

Es geht auch anders
Wer den Bericht vom 26.10.19 über die Diskussion wegen der ehemaligen Truppenunterkunft in der Schwäbischen Zeitung studiert, kann deutlich erkennen, dass sich in der Gemeindepolitik etwas geändert hat. Die in früheren Legislaturperioden verfestigten geschlossene Mehrheiten von CDU und Freien Wählern, die den Bürgermeister stützten,  zeigten erstmals bei den Freien Wählern Aufweichungserscheinungen und ermöglichten dadurch erstmals neue Konstellationen. Die CDU hat nichts dazu gelernt und verharrt weiterhin in einem gemeinsamen Fraktionsauftritt, der offensichtlich keine Toleranz für Einzelmeinungen erlaubt. Der Bürgermeister muss jetzt lernen, dass es Widerstand gibt.

 

KRISENMANAGEMENT UND KOMMUNIKATION bei evtl. Überforderung
Hier eine mögliche professionelle Reaktion für Führungskräfte (auch für alle Bürgermeister)
"Vielen Dank für Ihre ausführliche Kritik und die offenen Worte. Nur durch den gemeinsamen Austausch können wir uns als Gemeinde stetig weiterentwickeln. Die Kritikpunkte nehmen wir selbstverständlich auf und würden uns freuen, wenn Sie unserem Angebot, in den persönlichen Austausch zu gehen, nachkommen würden. Sie können mich telefonisch unter der [Vorwahl - xxxxxxx] oder per Email unter [buergermeister @ gemeinde.de] erreichen."

Forum Langenargen 26.10.19

 

"Nacht- und Nebel-Aktion"

Wir geben Herrn Löwenbrück bezüglich des Ausdruckes "Nacht- und Nebel-Aktion" völlig Recht. Im Gegensatz zur Kriegszeitdefinition bedeutet das heutzutage eine überraschende, in Heimlichkeit ohne Ankündigung durchgeführte Aktion.

Am 08.Februar 2019 wurden im Amtlichen Teil des Montfort-Boten für Ende Februar eine Rodungsaktion angekündigt. Doch bereits 3 Tage später, also 14 Tage früher als angesagt, startete die Aktion und zwar so überraschend, dass die Waldkindergartenkinder davon keine Kenntnis hatten und somit vor vollendeten Tatsachen standen, denn ihr Domizil war bereits verwüstet, als sie ankamen.
Bis zum Mittag war der ganze Spuk verschwunden. Selbst der ganz in der Nähe wohnende Gemeinderat war nicht informiert. Dazu war er wie auch andere Gemeinderäte/innen  von dem Ausmaß völlig überrascht. Ähnliches ereignete sich anschließend im Strandbad. Unabhängig davon scheinen es viele noch nicht begriffen haben, dass es bei dem Interessenkonflikt Gutachter / Ausführender eine eindeutige Rechtsprechung gibt, welches diese Konstellation rechtlich nicht erlaubt.

[Landgericht zu Freiburg, Urteil vom 20.06.2013,Aktenzeichen 3S64/12]

 

Der Meister für Fakes auf der Langenargener Seite in der Schwäbischen Zeitung hat dieser Bezeichnung wieder einmal alle Ehre gemacht!
In dem Bericht von Andy Heinrich mit dem Titel "In der Fragestunde geht es rund" (SZ v. 25.10.2019, S. 21) schreibt er Folgendes: Auffällig war, dass fast ausschließlich Vertreter einer Internetplattform kritische und nicht immer der Sache dienliche Fragen stellten. Fakt ist, dass der darin erwähnte Herr Löwenbrück kein Internetplattformvertreter ist. Von acht Personen, die Fragen stellten, waren nur zwei Mitglieder einer Internetplattform, also nur 25 %!
Woher nimmt sich Herr Heinrich das Recht zu behaupten, dass die Fragen nicht immer der Sache dienlich waren? Selbstverständlich verfügt Herr Andy H. über die intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten zur Beurteilung der Fragenrelevanz. Seine persönliche Auffassung hat aber bei einer Berichterstattung nichts zu suchen.
Von über 20 gestellten Fragen wurden von ihm nur drei erwähnt. Wichtige, für den Bürgermeister unangenehme Fragen, wie es z.B. bei der Tiefgarage weiter gehen soll, wurden nicht genannt. Verschwiegen wurde auch ein Eklat, weil der Bürgermeister nicht richtig zugehört hatte, und den Ausdruck "Nacht- und Nebel-Aktion" mit "illegal" durcheinanderbrachte. Übrigens bezeichnete sich Herr Heinrich bis vor kurzem auf seiner Homepage noch als „zuverlässiger Partner der Gemeinde“! Das hat er hier wieder erneut bestätigt.

Die Ruhestörer sollten sich mal die Worte unseres Bundespräsident Steinmeier zu Herzen nehmen:

Das offene Ohr, das beherzte Wort, die schonungslos ehrliche, aber auch respektvolle Auseinandersetzung seien Tugenden, die das Land heute dringend brauche, sagte Steinmeier.  "Andere zum Schweigen bringen zu wollen, nur weil sie das eigene Weltbild irritieren, ist nicht akzeptabel."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Forum Langenargen 25.10.2019

 

Offener Brief:  Gemeinderat und Bürgermeister Langenargen

Der Baumfrevel

Der Bürgermeister berief sich bei der Bürgerversammlung wegen der Baumfällmaßnahmen auf einen Gemeinderatsbeschluss vom 22. Oktober 2018. In diesem Beschluss war  jedoch nicht zu erkennen, dass ausnahmslos in einer langen Reihe sämtliche 200 Bäume gefällt werden sollten, zum Teil sogar bis zu einer Entfernung von 15 Meter vom Straßenrand entfernt.
Vielen Gemeinderäten war auch nicht bekannt, dass der Baumgutachter identisch mit der Baumfällerfirma ist. Nachdem, was am 11. Februar 2019 passiert ist, fühlen sich viele getäuscht und hätten, wenn sie das gewusst hätten, anders abgestimmt. Viele Einwohner waren auch darüber erbost, dass diesbezüglich im Monfort-Boten des 08.Februar 2019 der Termin für die Rodungen für Ende Februar 2019 amtlich angekündigt war. Tatsächlich aber wurde bereits am Montag, dem 11. Februar  2019 um 7:00 Uhr mit den Baumfällarbeiten begonnen. Sollten hier vollendete Tatsachen geschaffen werden? Inwiefern sind Amtliche Bekanntmachungen zuverlässig in Langenargen?

Montfort-Bote 09.11.2018
Aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom Montag, 22. Oktober 2018 ergibt sich folgendes: Bekanntgabe über die Umsetzung der Verkehrssicherungspflicht im Bereich Malerecke und Untere Seestraße. Verkehrssicherungspflicht im Bereich Malerecke.

"Verkehrssicherungspflicht im Bereich der Unteren Seestraße: In der Unteren Seestraße im Bereich „Höhe“ befinden sich am unmittelbaren Straßenrand untypische Nadelgehölze und hochgewachsene Buchenhecken (Stangen mit viel zu geringem Abstand). Der seit der Zeit der Kaserne vorhandene Zaun ist nach wie vor sichtbar und verdeutlicht, dass entlang des Zaunes nie ein Baumbestand, wie nun vorhanden, geplant war. Der Baumbestand schränkt das erforderliche Lichtraumprofil der Unteren Seestraße ein. Durch Wurzeln wird der Straßenunterbau geschädigt. Herabfallende Äste und umstürzende Bäume gefährden die sichere Befahrbarkeit. Der Baumbestand befindet sich nur zu einem Teil in einem Schutzgebiet (Tettnanger Wald), etwa westlich des Zufahrt „Höhe“. Der Bereich davor Richtung Ortsmitte unterliegt keinem weitergehenden Schutzanspruch. Für Maßnahmen im geschützten Bereich ist mit Unterstützung der Lindauer Baumpflege das Einvernehmen mit dem amtlichen Naturschutz herzustellen. Nach Umsetzung der Maßnahme soll der Zaun instandgesetzt oder ersetzt werden. Entlang der Straße kann eine niedrige Hecke gepflanzt und unterhalten werden. Rückwärtig sind Baumgruppen, z. B. Eichen angedacht. Das Gremium stimmte den geplanten Maßnahmen einstimmig zu und begrüßte die schon länger gewünschte Aufwertung im Bereich „Höhe“.

Wie kann es sein, dass Baumgutachter und Baumfäller dieselbe Person sind?

Unser Kommentar:  Es gibt ein Video, was erkennen lässt, dass das Lichtraumprofil nicht übermäßig eingeschränkt war und eine Verkehrsgefährdung vorgelegen hätte. Die Straße war und ist übrigens völlig intakt. Auf hierfür liegt eine Bilddokumentation vor. In den letzten 30 Jahren wurden keine Personen durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume gefährdet. Auch wenn der Bürgermeister dies anzweifelt, es waren 201 Bäume und 17 Hecken.

Zum Thema Baumgutacher
Hier fehlt Objektivität und es besteht ein Interessenkonflikt, da der Baumgutachter sich selbst Aufträge verschafft.

Ein vergleichbarer Fall:
Reparateur darf kein "Gutachter in eigener Sache sein"! (Personalunion und Interessenskonflikt).

Der Eigentümer eines Kfz. Betriebes ist nicht berechtigt ein Schadensgutachten zu erstellen, sofern das begutachtete Fahrzeug genau in diesem Betrieb repariert werden soll. Das hat das Landgericht (LG) Freiburg entschieden. (Urteil vom 20.06.2013, AZ: 3S64/12)

Forum Langenargen 24.10.2019

Es waren mehr als nur Hecken!    Das erste Foto zeigt dieselben Bäume 20 Stunden vor der Fällung:

       

             VORHER                                     NACHER                                   Ex Strandbad

Haben die Totalrodungen in Langenargen System?
Es wurde fast vergessen, dass ähnliche Rodungsorgien einige Monate vorher an der Kabelhängebrücke und an der Oberdorfer Brücke stattgefunden hatten. Das Muster war ganz ähnlich. Ob im Jahreshaushalt die Einkünfte durch den Holzverkauf auftauchen, ist eine spannende Frage.
Forum Langenargen 28.10.2019

 

Rettung der finanziellen Rückstellungen auf Kosten dringender Investitionen.
Inzwischen besteht Gefahr für Leib und Leben.

Der BM versucht bereits seit 2014 dringend notwendige Sanierungen der Tiefgaragen vor sich her zu schieben, da er offensichtlich bei der Bewerbung um seine Wiederwahl mit positiven Zahlen glänzen will. Die beiden Tiefgaragen und die Schloss- und Hafenmauern könnten ihm nämlich einen Strich durch die Rechnung machen. Der "Haushalt der Superlative" ist deswegen eine Farce, denn wir rechnen bei den bisher nicht berücksichtigten Kosten mit zusammen 5 - 6 Millionen Euro brutto.
Die zu Anfang der neunziger Jahre erbauten beiden Tiefgaragen zeigen fast ausnahmslos progrediente Erosionsschäden, die zum Teil sogar schon zu Totalschäden mit Deckenabbrüchen geführt haben.
Anfang Juni 2014 war vom Bürgermeister Folgendes zu hören:
"Der Zahn der Zeit nagt mit großen Schritten an der Tiefgarage. Man müsse in den nächsten Jahren mit hohen Unterhaltsaufwendungen rechnen, da auch die Fahrbahnoberflächen mit einem aufwändigen Verfahren behandelt werden müssten".
Gemeinderat Waldvogel präzisierte:
"Jahrelang hat man versäumt, die Tiefgarage einer grundlegenden Untersuchung zu unterziehen. Das Hauptproblem im Parkhaus ist das, was wir Bewehrungskorrosion durch Chlorideintrag nennen. Das Streusalz im Winter dringt gnadenlos in die Bewehrung ein. Dadurch löst sich die Stahlarmierung auf, was am Ende die Stabilität der Tiefgarage in Frage stellt."
Wie BM Krafft betonte, müsse man handeln, um noch größere Kosten zu vermeiden, denn sonst, so Krafft, werde es schmerzen und richtig teuer werden. Die Räte waren sich damals einig und sahen akuten Handlungsbedarf.
Es dauerte dann über 3 Jahre ! bis dann im Mai 2017 endlich ein Gutachten vorgelegt wurde. Der Kernsatz lautete:
"Streusalz, das die Autos im Winter eintragen, hat den Stahlelementen der 1991/92 erbauten Garage massiv zugesetzt. Die Sanierung dauert ein Jahr und kostet 2,12 Millionen Euro."
Dazu kommen noch Posten wie z. B. die Erneuerung der Haustechnik, die Instandsetzung der Treppenanlage und die Beleuchtung. Die Freifläche und die Tiefgeschosse müssten für ein Jahr komplett geschlossen werden, das würde den Wegfall von 155 Parkplätzen und einen Gebührenverlust von 90.000 Euro bedeuten. "Fakt ist, das Projekt wird technisch und wirtschaftlich sehr anspruchsvoll", betonte BM Krafft.
Was das Problem ist und wie es behoben werden sollte, stellte der Fachmann der Muhsau Ingenieurgesellschaft aus Biberach vor. Die gewonnenen Baukerne zeigten eindeutig eine chlorindizierte Korrosion mit Rissen im Beton und verrosteten Stahlelementen. Verschlimmert wurde das Ganze dadurch, dass keine schützenden Beschichtungen der Stahlbetonteile vorlagen. Das Resümee des Fachmanns war:

"Eine Schadenserweiterung der Bauteile würde eine Gefährdung der Standsicherung des gesamten Bauwerks bedeuten.“ Also Einsturzgefahr!
Um den Schaden zu minimieren, sollte der chloridhaltige Beton mit Hochdruckwasserstrahlen (2000 Bar) abgetragen werden und die Flächen abgedichtet werden.
Es wurde vorgeschlagen, weitere Fachplaner hinzuzuziehen, z. B. für Statik, Brandschutz, Lüftung und Elektro.
Vom Ernst der Lage beeindruckt, erteilten die Gemeinderäte ohne Diskussion der Verwaltung einstimmig die Genehmigung für eine zeitnahe Sanierung der Tiefgarage, obwohl im damaligen Haushaltsplan überhaupt keine diesbezüglichen Mittel eingeplant waren.
Kommentar von Frau Poimer:

"An der Sanierung der Tiefgarage führt kein Weg vorbei, außer sie bricht vorher zusammen, dann wird es allerdings noch teurer".
Das alles ist inzwischen wieder über zwei Jahre her, - geschehen ist seither aus den o.g. Gründen nichts!
Hier ist jetzt der neu gewählte Gemeinderat gefragt, nachdem bereits 2017 eine zeitnahe Sanierung beschlossen worden war und jetzt zunehmend die Gefahr besteht, dass durch den bewussten Investitionsstau des Bürgermeisters Menschen zu Schaden kommen.

Bei der Bürgerversammlung am 23. 10.19 beteuerte der Bürgermeister, er sei dran. Das klang sehr diffus und unglaubwürdig.

Forum Langenargen  24.10.2019

 

Eklat bei der dritten Bürgerversammlung in 7 Jahren
Der Saal im Münzhof war nicht vollständig besetzt. Der Bürgermeister machte einen sehr angespannten Eindruck.
Nachdem vom Forum auf die unangemessenen Baumfällungen am Schwedi hingewiesen worden war,
erhob sich Herr Löwenbrück und wies darauf hin, dass das Ganze in einer Nacht- und Nebelaktion vonstattengegangen war.
Der Bürgermeister meinte "illegal" gehört zu haben, und rastete deswegen völlig aus.
Auch Zwischenrufe zur Richtigstellung, konnten ihn nicht mehr stoppen. Herr Löwenbrück wollte das Missverständnis ebenfalls
korrigieren, was ihm aber nicht gelang, weil eine Gruppe um zwei ehemalige Gemeinderäte das lautstark verhinderten.
Frau Jocham, die das Verhalten dieser Personengruppe heftig kritisierte, wurde ebenfalls verbal angegriffen.
Hier wäre es eine Frage der Fairness und des ganz normalen demokratischen Verständnisses gewesen, jemanden ausreden zu lassen.
Als der Bürgermeister darauf hingewiesen wurde, dass es ein Unding wäre, dass der Baumgutachter gleichzeitig auch der
Ausführende wäre, wies der Bürgermeister auf das Architektenbüro für Denkmalschutz Weber hin, das auch die Begutachtung
und Ausführung vereinigte.
Unser Kommentar:
Das ist der Unterschied: Bei der Baumthematik wird ggf. etwas unwiderruflich zerstört,
beim Denkmalschutz wird etwas gezielt erhalten.

Forum Langenargen   24.10.2019

 

Der geplante Raub der Unschuld - Noliplatz

Wir verfolgen das Thema bereits seit 2016 der ersten Erwähnung des Bürgermeisters und haben diesbezüglich mit vielen Bürgern gesprochen. Selbstverständlich waren viele Nolipartnervereinsmitglieder dafür, ganz anders aber ein Großteil der Bevölkerung.

Hätte sich die Planung des Bürgermeisters durchgesetzt, eine 12 Meter breite stationäre Kneipe zu errichten, hätten wir ein Bürgerbegehren initiiert. So kam es aber nur zu einem Antrag der FWV Fraktion für eine mobile Bewirtung.

Der heutige Kommentar der Redakteurin der Schwaebischen Zeitung, Tanja Poimer, macht fassungslos. Sie schreibt : "Gefühlt wollen sich 99,7% der Langenargener endlich dort treffen und mit Blick auf  See und Hafeneinfahrt ein Getränk in der Hand halten." Woher hat sie diese Zahl? Das ist unprofessionell und täuscht Seriosität vor. Offensichtlich bedient sie sich eines persönlichen Gefühlssensors. Hat sie eine valide, repräsentative Befragung der Bevölkerung durchgeführt?  

So geht k. u. k. - Journalismus! (Krafft und Kumpane, made by Poimer)
So viel zur unabhängigen, überparteilichen Presse....

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserlich_