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Ärgerlich

In dieser Rubrik bekommen wir von den Bürgern Bilder und Hinweise und hoffen auf Abhilfe. Nachdem die Gemeindeverwaltung und Teile
des Gemeinderates dem Forum aber vorgeworfen haben,  keine konstruktive Kritik zu betreiben, wollen wir  hier noch einmal  erklären,
wie wir uns diese Abhilfe vorgestellt haben

 

Fünfzig Millionen Patientendaten landen auf Google Servern

Die Betroffenen und Ärzte erfahren meistens nichts davon.
Betreff: "Project Nightingale": Google will Gesundheitsdaten - Digital - Süddeutsche.de

https://www.sueddeutsche.de/digital/google-project-nightingale-gesundheitsdaten-ascension-1.4681463
Projekt „Nightingale“
Gesundheits-Websites leiten Daten an Digitalkonzerne weiter
Internet-Riesen wie Google, Amazon und Facebook bekommen einem Bericht zufolge Daten von zahlreichen spezialisierten Gesundheits-Websites weitergeleitet.

Vor allem ein Google-Ableger profitiert von dem Datentransfer.
Hier finden Sie den vollständigen Beitrag:
https://www.faz.net/-ikh-9tavd?GEPC=s5

Forum Langenargen 14.11.2019

 

Seit 2015 hat sich eigentlich nicht viel geändert!
(siehe zwei damalige Leserbriefe)
Meinungsvielfalt, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit

Es ist toll, wenn über Themen jedweder Art, aus den verschiedensten Blickwinkeln, auch kontrovers, berichtet wird. Genau dazu sind Foren der ideale Ort, wenn man davon ausgehen kann, dass die Initiatoren gewährleisten, dass alle namentlich gekennzeichneten Artikel auch übernommen werden.  Dabei bleibt es dem Leser, der Leserin, überlassen, welche Richtung am meisten mit der eigenen Wahrnehmung identisch ist, oder welcher Schreiberling gut oder schlecht formuliert hat. Es ist aber nicht toll, wenn versucht wird, genau dieses hohe Gut der Meinungsfreiheit, in irgendeiner Form zu beeinflussen. Nach meiner Kenntnis hat die Privatmeinung von 17 Gemeinderäten im amtlichen Teil des MoBo (Ausgabe Nummer 26 vom 03.07.15) nichts verloren. Der Gemeinderat ist kein „Sprachrohr“ der Gemeinde, sondern deren „Innenorgan“ und kann deshalb auch nicht den Bereich der Amtlichen Bekanntmachungen zweckentfremden.
Es gibt kein Meinungsmonopol und angeblich verloren gegangenes Werteverständnis kann ich auch nicht erkennen. Wenn aber dann noch Journalisten „Gefälligkeitsartikel“ (wohlwollende, einseitige Berichtserstattung) verfassen, dann bleibt die gebotene Neutralität vollends auf der Strecke und die Einflussnahme auf die öffentliche Meinung ist offensichtlich. Leider wissen viele, viel zu wenig über die gesteuerte, tagtägliche Beeinflussung durch die Medien der wir zwangsläufig ausgesetzt sind und die uns absichtlich über vieles im unklaren lassen und gelegentlich wissentlich falsch informieren, damit bestimmte Interessen möglichst ungestört durchgesetzt werden können. Arme Meinungsfreiheit!
Die sogenannte Pressefreiheit gibt es nur auf dem Papier. Jedwede Berichterstattung in den Print- und digitalen Medien ist nicht frei von Abhängigkeiten. Seien es Grundhaltungen der maßgeblichen Anteilseigner, oder Abhängigkeiten von Inserenten und Werbepartnern und auch der Politik. Im Grunde genommen müsste man persönlich mindestens drei Medien unterschiedlichster Meinungsprägung im Abo haben um sich dann daraus eine eigene Meinung zu bilden. „MoBo“ und „Schwäbische“ zusammen blasen meistens ins gleiche Horn. Wen wunderts, Redaktionsverantwortung in beiden Medien ist die gleiche. Und übrigens gibt es auch keinen Anspruch auf Veröffentlichung von Leserbriefen. „Unangenehme“ Leserbriefe können auch mit erfundenen Begründungen unveröffentlicht bleiben. Der Verfasser des Leserbriefes kann den Grund einer Nichtveröffentlichung nicht nachkontrollieren.
Meine eigene Wahrnehmung aus über 30jähriger Tätigkeit in einem großen Medienhaus dieser Region erlaubt mir diesen „Durchblick“.
J.S., Okt. 2015, Langenargen

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Örtliche Presse, ein Leserbrief aus dem Jahr 2015
Über die Unabhängigkeit unserer örtlichen Presse
In der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg steht über die Sorgfaltspflicht der Amtsblatt-Presse (§ 6 LPr G BW):
"Die Amtsblatt- Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft zu prüfen..."
Im Falle der anonymen Stellungnahme der Gemeinde im Montfort-Boten zu den Willkommensinseln vom 01.05.2015, die mehrere eklatante Falschbehauptungen enthielt, wurde diese Vorschrift von Seiten der Redaktion der "Gemeinde" grob fahrlässig verletzt.
Bis heute war dazu vom Bürgermeister nicht zu erfahren, wer der Verfasser aus dem Rathaus war. Trotz anfänglicher Zusage der für den nicht amtlichen Teil zuständigen Redaktion des Montfort-Boten wurde eine Richtigstellung mit fadenscheinigen Begründungen verhindert.
Weil es viele Langenargener leid waren, ständig von dem Wohlwollen der örtlichen Presse abhängig zu sein (manche Leserbriefe erschienen überhaupt nicht oder wurden in wichtigen Passagen ohne Rücksprache gekürzt), wurde schließlich das Forum Langenargen gegründet.
Später wurden einzelne Mitglieder des Forums von dessen Gegnern mehrfach auf üble Art verunglimpft. Als sie sich öffentlich zur Wehr setzen wollten, wurde dem von der Redaktion des Montfort-Boten einfach ein Riegel vorgeschoben, indem die Veröffentlichung ihrer Beiträge verweigert wurde.
Insofern sind wir glücklich, das Online-Portal zu haben, in dem sich jeder ohne Einschränkung und ohne Zensur frei äußern konnte und weiterhin kann.
M.R. 13.10.2015, Langenargen

 

„220,5 Kilo Verpackungsmüll im Jahr pro Kopf: Deutschland ist europäischer Müll-Spitzenreiter
Neulich hat ein Leser den täglich in seinem Briefkasten liegenden Reklame-Müll gewogen: Bei einer einzigen Ladung waren das 760 g!
Wenn man das nur eine Woche lang macht, einschließlich all der Prospekte, die täglich in die Zeitung eingelegt sind, dann sind das bei ihm schätzungsweise weit über 400 kg Reklame-Müll im Jahr. (Der Verpackungsmüll ist dabei noch gar nicht eingerechnet). Übrigens zählt er dazu auch den Südfinder und das Wochenblatt, das neuerdings wieder, völlig überfrachtet mit Reklame, im Briefkasten steckt.
In welche Kategorie er den Montfortboten einordnen soll, überlegt er sich zurzeit noch.

Forum Langenargen 14.11.2019

 

Nächstenliebe jetzt!
Eine Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit den schwächsten Seelen umgeht.

Rund 16.000 Bedürftige haben das diesjährige Angebot der Evangelischen Diakonie in Mannheim mit einem warmen Essen und ärztlicher Hilfe genutzt - etwa so viele wie im Vorjahr. Die am 6. Januar 2018 begonnene Vesperkirche in der nordbadischen Stadt endete mit einem Gottesdienst.
„Den Bedürftigen eine Stimme geben, sie wahrnehmen und als Mensch behandeln - das ist unser Auftrag“, sagte Dekan Ralph Hartmann. In diesem Winter dienen wieder viele Kirchen im Südwesten dem barmherzigen Zweck, etwa auch in Karlsruhe und Stuttgart. Die Kosten werden mit Spenden gedeckt. Schirmherrin der württembergischen Vesperkirchen ist Gerlinde Kretschmann. (Der Gatte arbeitet als Ministerpräsident für das Land BaWü).

https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-vesperkirche-mannheim-etwa-16-000-g%C3%A4ste-in-vier-wochen-_arid,10813320.html
Auch die örtlichen Gemeinden haben sich beteiligt!
04.02.2018

Nun erreicht uns folgende beschämende Nachricht, die uns fassungslos macht:
"Armenspeisung droht wegen der kommenden Mehrwertsteuer das Aus".

https://www.schwaebische.de/landkreis/alb-donau-kreis/ulm_artikel,-wegen-der-mehrwertsteuer-armenspeisung-in-ulm-droht-das-aus-_arid,11140833.html
Die Landesregierung spendet in Langenargen großzügig für Luxustoiletten insgesamt 180.000 Euro und belastet auf der anderen Seite wohltätige Initiativen der Vesperkirche.
Forum Langenargen 12.11.2019

 

"Langenargen geht herzsicher voran", SZ v. 08.11.2019, T. Poimer

Das müßte eigentlich heissen: "herzsicher hinterher", wenn man das deutschlandweit betrachtet. Die Schiffe der Weißen Bodenseeflotte sind seit 4 Jahren mit Laiendefibrillatoren ausgerüstet.  Am 16.10.2019 erschien beispielsweise in der Schwäbischen Zeitung ein ausführlicher, bebildeter Bericht über einen frei zugänglichen Defibrillator für Laien am Wassersportzentrum Fischbach.
Als Einzige haben wir in den letzten Jahren immer wieder auf die Notwendigkeit der Anschaffung von Defibrillatoren hingewiesen, da die wenigen vorhandenen vor allem nachts nicht zugänglich waren. Endlich wurde unser Wunsch mit Hilfe der Björn Steiger Stiftung erfüllt.
Die Stiftung treibt seit 6 Jahren in ganz Deutschland das Projekt "Herzsicher" energisch und erfolgreich voran. Der See war bisher noch ein grauer Fleck.
Wir hatten am 23.09.2019 über die Notrufsäulen an der Malerecke und am DRLG Strand berichtet und bedauert, dass nicht, wie von der Björn Steiger Stiftung empfohlen, eine Koppelung mit einem Defi eingerichtet worden war.
Eine Zumutung für jeden Ersthelfer ist die Installation in der Männertoilette des Friedhofs. Seit mehreren Jahren machen wir immer wieder auf diese unappetitliche, dringend sanierungsbedürftige Örtlichkeit aufmerksam. Wenn der Retter den Schutzkasten öffnet, schriIlt ein ohrenbetäubender Alarmton, sodass man den Kasten erschreckt wieder schließt.
Ideal wäre übrigens der Vorraum zur Sparkasse gewesen.
Ausgerechnet die im Sommer stark frequentierte Malerecke wurde jetzt bei der Versorgung übergangen. Was hat man sich dabei eigentlich gedacht?
Wir appellieren dringend an die Verantwortlichen, dieses Versäumnis nachzuholen.

Für 75 Euro monatlich könnten durch eine Düsseldorfer Firma alle 15 Defibrillatoren  rund um die Uhr überwacht und gewartet werden.
Die Überwachung und Wartung der Luxustoiletten kostet monatlich 4000 Euro, das sind 5300 % mehr !
Hier steht Leben rund um die Uhr gegen ein Bedürfnis (nur halbtags).

Forum Langenargen 08.11.2019


Das Verwirrspiel mit dem Roten Punkt

Am 05.11. wurde Herr Metzler (Baurechtsamt) informiert, dass am Krayerareal seit längerem kein Roter Punkt mehr zu finden war.
Am gleichen Tag erhielten wir die Mitteilung, dass der Mitarbeiter Herr Schranz vor Ort war und festgestellt hatte, dass der Rote Punkt an der Baustelle hing.
Bei unserer Kontrolle am nächsten Tag fand sich der der Rote Punkt tatsächlich auf der Baustelle, jedoch in drei Meter Entfernung hinter dem Bauzaun, durch die Entfernung natürlich nicht lesbar.
Es erfolgte deshalb ein erneuter Hinweis an Herrn Metzler. Am nächsten Tag fand sich der Punkt in einem Meter Entfernung seitlich eines Containers.
Die einzelnen erforderlichen Angaben waren völlig unleserlich (3 Zeugen). Herr Metzler behauptete dann, er sei vor Ort gewesen und habe die Angaben von der Straße aus lesen können. (Es war von der Straße aus überhaupt nicht sichtbar!).
Da wir mit ihm schon einmal früher diesbezüglich widersprüchliche Aussagen erlebt hatten, haben wir Beweisfotos erstellt.
Wer erkennt die Benennung des Bauvorhabens und des Bauprojektes?
Wer erkennt die Namen und die Anschrift der Bauherren?
Wer erkennt den Planer und die ausführende Firma?
Wer erkennt das Bauunternehmen für die Rohbauarbeiten?

Wir erkennen gar nichts! Sie sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild vom Roten Punkt zu machen!
Forum Langenargen 07.11.2019

Sonntag, den 10.11.2019
Aus der Nachbarschaft des Krayerareals bekamen wir einen Anruf mit dem Hinweis, dass der Rote Punkt plötzlich hinter einer großflächigen Reklametafel verschwunden sei. Wir konnten das inzwischen bestätigen. Es handelt sich um eine Reklamewand von Züblin. Herr Metzler wurde gebeten, sich selbst ein Bild zu machen und entsprechend zu handeln.

Ergänzungen
Am 11.11. war die  Werbewand wieder entfernt.
Nun ist wieder der vorherige Zustand mit dem Roten Punkt und mit der nicht lesbaren Schrift ca. ein Meter hinter dem Bauzaun sichtbar.

Forum Langenargen 11.11.2019

Die Befolgung von Vorschriften ist am Krayerareal offensichtlich ein Fremdwort.
Wir wurden von Bürgern informiert, dass die gesamte Baustelle am Krayerareal entlang der Oberdorfer Strasse nachts völlig unbeleuchtet ist.
Wir konnten das heute Abend bestätigen. Die vorhandenen Baustellenlampen waren nicht eingeschaltet.
Wer trägt dafür die Verantwortung, wenn etwas passiert?

Forum Langenargen 13.11.2019


Endlich!!!
Nach 10 Wochen Schriftverkehr wurden endlich die Reklameschilder für die Spielhalle entfernt! - Hat recht lange gedauert!
Forum Langenargen 05.11.2019

 

Presse - Journalismus
Wie wird man eigentlich Journalist/in?
Vor wenigen Tagen, nämlich am 27. Oktober, schrieb in der digitalen Version der Schwäbischen Zeitung die Journalistin Silja Meyer-Zurwelle einen Bericht mit der Leitzeile:
"Wie wird man Journalist/in?".
Wichtig seien natürlich Berufung, Freude an der Sprache, Kontaktfreudigkeit und Neugier.
Voraussetzungen wären jedoch in der Regel ein abgeschlossener Studienabschluss und ein zwei- bis dreijähriges Volontariat oder alternativ der Besuch einer Journalistenschule.
Im Zusammenhang mit den Zeilen über den "Freien Journalisten A. Heinrich" gab es viel Resonanz und es kam die Frage auf, wann man eigentlich der Presse angehört oder sich als Journalist/in bezeichnen darf. Jeder kann sich als Journalist/in bezeichnen, ohne jegliche, spezielle Voraussetzungen oder einen bestimmten Ausbildungsweg, da die Berufsbezeichnung vom Gesetzgeber nicht geschützt ist.
Das Sahnehäubchen ist der Presseausweis. Jeder hat für dessen Erwerb mehrere Möglichkeiten:
Mit einer Aufnahmegebühr von 97 Euro, z.B. bei dem Verband DFJ, ist man berechtigt, für jährlich 48 Euro sich einen entsprechenden Ausweis ausstellen zu lassen. Man muss lediglich einen Antrag ausfüllen, ein Foto und die Kopie des Personalausweises beilegen. Dafür sind keinerlei Vorbedingungen erforderlich, bis auf das Interesse am Schreiben. Es gibt auch noch anderer Verbände, die deutlich preisgünstiger sind. Theoretisch kann man den Ausweis jedoch auch fast kostenlos selbst erstellen oder online kaufen. Genaugenommen sagt er nichts über die Qualität des Besitzers aus, ist aber sicherlich sehr gut zur Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls.
Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Begriff "Redaktion".
Wie kann man nun unterscheiden, wer tatsächlich ein professioneller Journalist ist? Die Variante eins fällt schon dadurch auf, dass bei jeder Gelegenheit auf den Pressestatus hingewiesen wird. Schaut man sich jedoch die Vita der betreffenden Person an, so findet man aber nichts über eine entsprechende journalistische Ausbildung.
Bei der zweiten Variante, so z.B. bei Frau Poimer, gibt es eine entsprechende berufliche Vorgeschichte mit Volontariat, Studium der Politikwissenschaft und der Geschichte.

Auszug aus: https://www.presseausweise.com/journalistenausweis.html

Sonderinformationen zum Thema Presseausweis
DEUTSCHER VERBAND DER PRESSEJOURNALISTEN

02. Gibt es amtliche oder bundeseinheitliche Presseausweise?

„Wer auch immer behauptet, es gäbe bundeseinheitliche oder amtliche Presseausweise: Diese Aussagen sind falsch! Die Bezeichnung amtlicher Presseausweis ist irreführend. Weder gibt es ein Amt noch eine Behörde, die im Auftrag des Staates Bundespresseausweise bzw. Presseausweise ausstellen. Amtliche Presseausweise sind nicht existent. Eine Koppelung der Ausweisvergabe und damit einhergehend eine Prüfung durch staatliche Stellen ist wegen der Pressefreiheit (Art. 5 GG) und der damit verbundenen freien Presseberichterstattung nicht gewollt. Presseausweise werden in Deutschland nicht exklusiv von einigen wenigen Verbänden ausgestellt. Seit Jahrzehnten ist es üblich, dass Berufs- und Branchenverbände Presseausweise ausstellen. Für die journalistische Vielfalt ist das sehr dienlich. Die Ausstellung von Presseausweisen erfolgt darum jeweils autark durch verschiedene Branchen- und Berufsverbände. Das bedeutet: Kein Verband ist berechtigt, exklusiv Journalistenausweise herauszugeben.“

So oder so ähnlich kann man das selber machen, - Scheckkartenformat, einschweissen.

Eine kleine Geschichte zum Abschluss: Ein junger Mann wollte zum Spiel seines Bundesligaclubs mit dem seinem Wagen möglichst nahe zum Stadion gelangen. Er befestigte an der Frontscheibe das Schild „Presse“. Die Aufsichtführenden merkten nicht, dass ganz klein darunter stand: "deine Nase nicht an die Scheibe".

Forum Langenargen,  31.10.2019


Ruby Tuesday – Kommentar bei Kontext Wochenzeitung 448: Rote Socken reloaded, 03.11.2019
https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/448/rote-socken-reloaded-6280.html

Parteien weben längst gemeinsam Deutschlands Leichentuch. Der Bodenseekreis gehört, sagt man, zu den finanziell besser gestellten Regionen der Republik. Trotzdem gestattet der in Parteien organisierte Obrigkeitsstaat die organisierte Grundwasservergiftung in Schutzgebieten. Die CDU, im Schulterschluss mit der AfD. Sie schlüpften kürzlich beim Bauernverband unter die Decke. Die bürgerlichen Parteien lassen Obdachlosenunterkünfte mit unzumutbaren sanitären Einrichtungen und verschimmelten Wänden ebenso zu wie den täglichen Totschlag auf Autobahnen und Bundesstraßen. Eingeschlossen ist der Lärmterror. Dabei ist keine Vernunft feststellbar, sondern allenfalls Angst vor EU-Recht oder vor zu lautstarken Protesten von Anwohnern. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am Dienstag, ob Hartz-IV-Sanktionen mit dem Grundgesetz zu vereinbaren sind. Obwohl es wohl kaum dazu kommen wird, ist die Hoffnung bei Sozialleistungsempfängern groß, dass jene Volksvertreter der SPD, CDU, Grüne oder FDP, die im Politikbetrieb nicht mehr vertreten sind, auch einmal diese bittere Erfahrung machen, die Betroffenen, gefühlt ewig lange, täglich zugemutet wurde und wird. Den Gürtel enger schnallen.

In den Kreisen Friedrichshafen, Ravensburg und Sigmaringen soll nahezu die 7-fache Fläche der Insel Reichenau der Natur entzogen werden. Statt Grünzug bedeutet das im Ergebnis vermehrt Zweitwohnungen, Gewerbe, Hotel- und Straßenbau. Anstelle von Vorrang- und Schutzflächen für Landwirtschaft, Grundwasserneubildung und Frischluftschneisen gibt es dann versiegelte Flächen mit erhöhter Verkehrsbelastung. Man wechselt von der Naherholung und Tourismusregion zum Veranstaltungs- und Tagestourismus. Die BürgerInnen wundern sich, weil immer noch keine wirksame Gegenrede von den etablierten Parteien kommt.

Betrachtet man das gar nicht mehr so kontroverse Erscheinungsbild der Parteienlandschaft auf den Flachbildschirmen der Republik, sind es kuriose Auftritte politischer Laiendarsteller, die da auch in gemütlicher Runde mit Glühwein und Filzpantoffeln stattfinden könnten. Ich vermute, die Statisten von Bares für Rares erreichen bei jeder der unentwegt wiederholten Folgen höhere Quoten als Will, Plasberg oder Illner gemeinsam. Gäbe es Feindbilder bei der Union, SPD, FDP, AfD oder der Linken, man würde sich als PolitikerIn nicht nach jeder Sendung selbstgefällig und grinsend ausblenden lassen. Würde man alle Nichtwähler unter dem Begriff Anarchisten vereinen, sie kämen auf respektable Zustimmungswerte. Zwischen einem Drittel und manchmal knapp die Hälfte der Wahlberechtigten.

Die Politik der Republik wird seit Jahrzehnten von Lobbyisten und Gerichten bestimmt. Wobei das Interesse der Lobbyisten immer schon darin bestand, dass ihre Einflüsterungen nahezu wortgleich in Gesetzestexte gleiten, bis im günstigsten Fall die Bundesgerichtsbarkeit ordnend eingreift. Sofern es aufgrund der Gesetzeslage dann noch möglich ist.

Das politische Belohnungssystem funktioniert unabhängig von der Parteizugehörigkeit. Dass die Partei die Linke sehr anpassungsfähig ist, das hat sich schon 1989 gezeigt, als basisdemokratisch organisierte (Musik)Gruppen die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen bringen wollten und die Lösung anstehender Probleme selbst in die Hand nahmen. Den Blockflötenparteien gelang es trotzdem ihre Schäfchen über Parteigrenzen hinweg ins Trockene zu bringen. Das vereint sie bis heute.

Es bleibt wohl dabei, die Parteien tun sich nicht weh, sie tun allenfalls so. Bis in den Talkshows der Ton abgeschaltet ist. Wenn es opportun erscheint, koalieren sie mit jedem, auch wenn es nur dem Machterhalt dient.

Zum Trost Silly: Traumpaar -
https://www.youtube.com/watch?v=08Z3KeLVph4


Die einst so hochgelobte "Gesundheitskarte" war nach 14-jährigem Herumdoktern und Kosten von 2 Milliarden Euro gescheitert.
Nun kommt die Meldung, dass auf dem Umweg über das Digitalisierungsversorgungsgesetz erneut versucht wird,
an die Daten der gesetzlich Versicherten zu gelangen.
Die gesammelten Daten von 79 Millionen Versicherten sollen angeblich ohne deren Einverständnis nur für Forschungszwecke verwendet werden.
Die Kassen sollen die persönlichen Daten, sowie sämtliche Behandlungsdaten aller Versicherten melden. Es besteht keine Möglichkeit zu widersprechen.

Die Pseudo-Anonymisierung lässt sich recht schnell durch Hacker demaskieren.
Forum Langenargen 03.11.2019


Eilmeldung

Fake in der SZ
In der Ausgabe vom 31.10.19 steht ein Hinweis auf erhebliche  Verkehrprobleme am Ulmer Hauptbahnhof
vom Sonntag, dem 24.11. bis zum Freitag, dem 15.12.2019.
Das Problem ist nur, dass der 15.12.2019 ein Sonntag ist.
Forum Langenargen 02.11.2019

 

Kommentar zum Kommentar von Frau Schneider, der Redakteurin des Montfortboten, (Nummer 44, 31.10.2019)
Man merkt sofort ihre Intention.
Sie lobt die Transparenz am Beispiel der Erklärungen zur Baumfällungsaktion, obgleich diese ein Beispiel totaler Intransparenz war.
Rückblick: Im Montfortboten stand am Freitag, dem 08.02.19, dass Ende des Monats pflegerische Maßnahmen am Schwedi geplant seien.Völlig überraschend rollte dann bereits am Montag, dem 11.02.19 in der Früh schweres Gerät heran, sodass die Kinder des Waldkindergartens mit ihren Betreuerinnen ohne jegliche Vorwarnung vor ihrer zerstörten Unterkunft standen. Soll das vielleicht "Transparenz" sein?
Es war auf Umwegen zu erfahren, dass 200 Baume wegen angeblicher Gefährdung der Verkehrssicherheit gefällt werden müssten. Davon war bei einer Gemeinderatssitzung im August 2018 keine Rede gewesen. Innerhalb von 3-4 Stunden waren alle Bäume abtransportiert. Die Arbeiter hatten Redeverbot! Sie fuhren anschließend ins Strandbad und fällten auch dort drei gesunde, große Bäume.
Eine Rückfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde ergab Folgendes: Der von der Gemeinde beauftragte Baumschutzgutachter hatte es für notwendig angesehen, alle Bäume zu fällen. Er schlug dies der entsprechenden Behörde am Landratsamt vor. Obgleich keine Bilddokumentation vorlag, gab es von dort keinerlei Einwände. Angeblich hatte man auch im Vorfeld den Nabu beigezogen, was jedoch nicht stimmte. Von der Behörde war zu keinem Zeitpunkt jemand vor Ort. Man hat sich also blind auf den Gutachter verlassen. Wir sind im Besitz von Fotos, die zwei Tage vorher angefertigt worden waren. Außerdem wurde uns ein Google Street Video zugespielt, was eindeutig zeigt, dass die angebliche Verkehrshinderungen und die Asphaltschäden an den Haaren herbeigezogen waren. Das bezeugten auch Personen, die dort öfters unterwegs sind. Die mangelnde Transparenz zeigte sich auch dadurch, dass viele Gemeinderäte vom Ausmaß der Aktion überrascht waren.
Der Baumgutachter hielt bei der Einwohnerversammlung zwar einen interessanten Vortrag, doch bestand ein deutlicher Widerspruch zwischen dem Gesagten und den Geschehnissen.
Der Begriff "Pflege" tauchte mehrfach auf. Was die massiven Baumfällungen mit Pflege zu tun hatten, bleibt völlig rätselhaft.
Das bezieht sich übrigens auch auf die grotesken Rodungen an der Hängebrücke und der Argenbrücke in Oberdorf.
Übrigens kamen die wiederholten lauten Zwischenrufe aus dem Publikum einzig und allein von Bürgermeisterprotagonisten. Dabei
handelte es sich hauptsächlich um ehemalige Gemeinderäte, die nicht wahrhaben wollten, dass sie bei der Gemeinderatssitzung im August 2018 über das Ausmaß der geplanten Rodungsarbeiten getäuscht worden waren. Ein Gemeinderat war jedoch so ehrlich, uns schriftlich mitzuteilen, dass er nicht zugestimmt hätte, wenn er das gewusst hätte.
Obgleich das Wort "illegal" nur vom Bürgermeister missverstanden wurde, gesagt wurde in Wirklichkeit der Begriff "bei Nacht und Nebel", hat Frau Schneider es erneut wiederholt. Sie hat mit keinem Wort erwähnt, dass die Verknüpfung Gutachter/ Ausführender nach einem Gerichtsbeschluss des Landgerichts Freiburg nicht erlaubt ist. Sie vertritt den Montfortboten, der keine Leserbriefe und Richtigstellungen zulässt. Wo gibt es für die Leser da noch einen Funken von Transparenz?
Transparent war lediglich dieser Kommentar zu ihrem Kommentar!

Forum Langenargen 01.11.2019


"Das 47. Schwarzbuch fasst Steuergeldverschwendung quer durch die Bundesrepublik zusammen. 100 beispielhafte Fälle auf kommunaler, Landes-, und Bundesebene haben wir recherchiert. Im Fokuskapitel „Wohnpolitik“ analysieren wir, wo Steuergeld fehlgeleitet wird und machen Vorschläge für eine wirksame Wohnkostenbremse – durch Senkung der staatlichen Abgaben und den Abbau von Vorschriften und Bürokratie".  Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.

Das Schwarzbuch 2019 ist erschienen. Die öffentliche Verschwendung 2019 / 20 .

Bereits zweimal wurde die DBT kritisiert. Die Luxustoiletten sind in einer Warteschleife.

www.schwarzbuch.de

 

Milchpulver für Babys von Nestlé und Novalac ist teilweise stark mit Mineralöl belastet. Die enthaltenen aromatischen Mineralöle stehen unter Verdacht, Krebs auszulösen – und haben gerade in Lebensmitteln für Neugeborene nichts zu suchen! Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass diese Produkte gesundheitlich absolut unbedenklich sind. Schreiben Sie jetzt an die Hersteller und fordern Sie, die betroffenen Produkte sofort aus den Regalen zu nehmen und in Zukunft dafür Sorge zu tragen, dass Mineralöl nicht in Babynahrung gelangt! +++ In Deutschland sind die Nestlé-Produkte „Beba Optipro Pre“ und „Beba Optipro 1“ betroffen sowie die in Apotheken erhältliche „Novalac Säuglingsmilchnahrung Pre“. +++ Foodwatch+++

Forum Langenargen 31.10.2019

 

Ist mit Graf Anton auch die Kultur bankrott gegangen?

Liebe Bürger,
natürlich lassen sich Feuerwerke verbieten! Das ist in zahlreichen Städten bereits üblich!
Denn nicht nur aus kulturellen Gründen, ist die Feuerwerksknallerei für viele Mitmenschen so lästig wie die Raser und Drängler auf der B31. Statt ewig denselben Krach zu veranstalten, haben sich in vielen Gemeinden anspruchsvolle Alternativen zum Jahreswechsel etabliert. Feuerwerk ist sowas von out!!
Besondere Fürsorgepflicht für die Einwohner in Langenargen besteht auch durch die massive Bedrängung und Nötigung der Anwohner durch die sich tüchtig vermehrenden Feuerwerke, die leider auch noch vor Mitternacht abgebrannt werden. Die Feuerwerke haben inzwischen auch die "kleinen Bürgerfeiern" erreicht. Mangels Kreativität und Anspruch imitiert man fleißig oft denselben Pulverdampf.
Was würden die Stuttgarter sagen, wenn sie wüssten, dass ihr Trinkwasserspeicher so übel verseucht wird?
Ist schon sonderbar, wenn jemand privat mit Sprengpulver kontaminiertes Plastik, Holz oder Papier in den Bodensee werfen würde, ja dann wäre das mindestens eine Ordnungswidrigkeit. Wenn das jedoch gewerblich und mit dem "falschen" Segen der Verwaltung geschieht, dann ist das Unrecht wie mit Zauberhand zu Recht mutiert. Hat die Gemeinde hierfür Zahlungen erhalten?
Wir glauben nun, dass es für alle Beteiligten Zeit sei, die Grundsätze für ein gutes Leben zu beherzigen. Denn die Anwohner, auch die des Altenheims, die Tiere und unsere schöne Natur brauchen Schutz! Sie brauchen unseren Schutz, deshalb darf sich diese Schwarzpulverorgie nicht im Städtle wiederholen. Dass weder Glocken noch krachende Böller die bösen Geister vertreiben können, ist nun wirklich seit langem bewiesen.
Sollte die Erleuchtung noch immer nicht eingezogen sein, dann können wir zahlreiche illuminierte Alternativen nennen. Mit Licht und Farbe, mit Ton und Musik.
Der Rest bleibt sauberes Trinkwasser!

Forum Langenargen 30.10.2019

 

RIS
Im Frühsommer dieses Jahres wurde nach wiederholter Nachfrage versprochen, dass das RIS ab dem Herbst dieses Jahres zur Verfügung stünde.
Die gestrige Gemeinderatssitzung mit entsprechenden Erläuterungen von Herrn Bitzer lässt erhebliche Zweifel aufkommen,
ob wir das System in diesem Jahr noch erleben werden.

Forum Langenargen  22.10.2019


Wieso hat man den Eindruck, dass an jedem sonnigen Tag Leute nach Langenargen kommen, um ihren Müll zu entsorgen?
Vor zehn Jahren gab es gar keine Mülleimer in Langenargen und der Ort war deutlich sauberer.

Forum Langenargen  20.10.2019


Die Freien Wähler haben für die nächste Gemeinderatssitzung am 21.09.2019 einen Antrag zur Noliplatzbewirtschaftung gestellt.
Damit erfüllt sich beim Bürgermeister der Traum,

an der schönsten Aussichtsstelle Langenargens eine Kneipe einzurichten.
Gleichzeitig wird damit auch ein Wahlgeschenk an den Noliverein offeriert.
Es wäre interessant zu erfahren, wie viele Gemeinderäte/innen der Freien Wähler Mitglied im Noliverein sind.
Bei einer Abstimmung wären diese dann doch sicherlich als befangen zu betrachten.
Sinnigerweise wurde dieser heikle, sehr wichtige Punkt fast an das Ende der Tagesordnung gesetzt.
Forum Langenargen 14.10.2019

 

Kurz vor 16 Uhr sah man hintereinander in Langenargen zwei Busse von FN kommend eintreffen. Einer fuhr nach Kressbronn der andere nach Lindau. In beiden Bussen mussten ca. 10 Personen stehen. Später stellte sich heraus, dass es wegen Tunnelarbeiten einen Riesenstau vom Landratsamt bis Eriskirch gegeben hatte. Betroffene berichteten von einer Fahrzeit von der Innenstadt bis Langenargen von ca. einer Stunde. Man muss also annehmen, dass viele Fahrgäste über eine Stunde stehen mussten. Das ist absolut unzumutbar. Vor Wochen wurde vom Landrat eine Verbesserung versprochen.

Forum Langenargen 10.10.2019


Bäume fällen, Kronen kürzen...
Vom Bürgermeister war zu hören, dass ersatzweise nachgepflanzt würde, dann wäre das Ganze nach drei Jahren schon vergessen...