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SatireSenf

Karin Burgers Recherche und Senf zu X

SatBur19: Gemeinderäte in Langenargen, Heiligenberg und Uhldingen-Mühlhofen geschockt:
„Das haben wir nicht gewusst!“

http://satiresenf.de/satbur19-gemeinderaete-in-langenargen-heiligenberg-und-uhldingen-muehlhofen-geschockt-das-haben-wir-nicht-gewusst/

11.03.2019

Die  Lobby: Kandidatenliste der CDU

Unter Lobbyismus versteht man  die Einflussnahme auf Politik durch  Externe in der Vorhalle des Parlamentes, der Lobby eben. Die Vorstellung der Kandidatenliste der CDU in dieser Woche macht klar, dass die Partei keine Lobby braucht. Sie platziert den Lobbyisten bei seiner möglichen Wahl direkt in den Gemeinderat. Markus Krug, der überall  in LA mit seinen Fahrzeugen an den unübersehbaren Baustellen anzutreffen ist, sitzt möglicherweise direkt an der Quelle für neue Aufträge. Seinem Firmenmotto: „….wir  bohren uns  durch!“ muss  er dafür noch nicht einmal folgen, die Partei liefert grabenlos. Oder will er bei den entsprechenden Themen andauernd  wegen Befangenheit den Saal verlassen?

Elke Krieg 9.3.2019


Die große Gereiztheit

MOBO 15.2.2019

Nach dem Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU in der letzten Woche kommt nun der FWV zu Wort. Wenigstens spricht hier nicht nur der Fraktionsvorsitzende alleine.  Alle noch verbliebenen Ratsmitglieder des FWV berichten über ihre Mühe, Kandidaten zu finden. „Wir wollen häufiger mit den Bürgen ins Gespräch kommen“, heißt es in der Überschrift.

Genau dieser Mangel an Gesprächsbereitschaft aber ist die Ursache für die Sorge des Fraktionsvorsitzenden Moser um die „große Gereiztheit in Teilen unserer Bevölkerung“, und die „teilweise unbändige Lust mancher Mitmenschen, ständig Attacken zu fahren“. Das erinnert in Duktus und Wortwahl wieder an den CDU-Kollegen Seubert. Auch er sprach ja in der letzten Woche von „Beschuss“ aus der Bürgerschaft, der dann angeblich Probleme bei der Kandidatensuche verursache. Attacken, Beschuss: übertriebene Gereiztheit bei den Politikern, die die konträre Meinungsäußerung aus der mündigen Bürgerschaft gleich als Bedrohung empfinden. Ja, die Bürgerschaft muss sich wehren gegen Strukturen aus Obrigkeitsdenken und der Top-down-Regentschaft der Verwaltungsspitze. Das reizt tatsächlich und wird durch Stillschweigen und Geheimsitzungen nicht reizloser! So lange Öffentlichkeit reizbar bleibt, lebt sie. Wer sich nicht mehr reizen lässt, ist tot. Öffentliche Debatte ist der Stachel im Fleisch der Demokratie! Gerade in diesen Tagen zeigt sich diese Gereiztheit in der Empörung der Bevölkerung über die brutale Abholzung im Strandbad und im Schwediwald! Da wäre man schon gespannt auf ein klares Wort des ehemals grün angehauchten Konvertiten Herrn Moser! Immerhin gab es offensichtlich einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss zu diesem Vorgehen! Das reizt nicht nur, das macht sogar richtig wütend!

Keine reizenden Aussichten!

Elke Krieg 16.02.2019

Imaginärer Brief an einen Glücksritter

Lieber Herr Krafft, ein bisschen mehr Branchenkenntnis könnte auch nicht schaden!
Sie müssen sich für Menschen interessieren und die Lebensvorstellungen der Menschen verstehen. Erschrecken Sie nur, wenn Sie mal kritisiert werden, oder verteilen Sie gleich Anzeigen und Abmahnungen?

Es schadet auch nicht, wenn man mal selbst richtige Arbeit mit der Hand gemacht hat. Und damit ist nicht ein großes Bierfass gemeint. Wenn Sie einen Betrieb mit 300 Leuten führen müssten, wie lange würde der wohl ohne Fördergelder und Steuergelder existieren? Das ist ein ganz anderer Fall, als automatisch sprudelnde Steuergelder zu verteilen!
Hier liegt ein wesentlicher Unterschied in der Verantwortung.

Diese Zeilen sind mit viel Empathie geschrieben, wobei wir glauben, dass Sie hierin enorme Defizite haben. Wie sonst sei die jahrelange Bürgerferne und Ihr beständiger Unfriede sonst zu erklären? Wie sollten Sie wissen wie die Bürger denken, oder haben Sie offene regelmäßige Bürgersprechstunden wie zahlreiche Ihrer Kollegen?

Die regelmäßigen Schübe von Bauwut mögen ja mit viel Verständnis toleriert werden, doch wenn Strandbad und Hallenbad aus der gemeindlichen Verantwortung fallen sollen, dann bleibt nur die Frage: Weshalb? Bekanntlich wird damit für den Bürger alles teurer.
Erst das touristische Marketing, jetzt die Bäder....was werden Sie als nächstes aus der Hand geben? Vielleicht Ihre, na ja sagen wir sehr bemühte, Verantwortung für den Job des Bürgermeisters?
Wir hätten nichts dagegen!

ETI 11.02.2019

Kommentar zum Interview mit Herrn Seubert im Montfortboten,
Thema:"Beschuss"

Sollen die Bürger schweigen, wenn von den Steuergeldern der Ort durch unsinnige Anschaffungen verfremdet wird, wenn dank einer unwahren Aussage des Bürgermeisters neue Strassennamenssschilder angeschafft werden, wenn Idyllen zerstört werden, wenn bei der LED-Umrüstung herauskommt, dass die Amortisationszeit bei einer Lampenlebenszeit von 20 Jahren das Doppelte beträgt, und wenn die Bürger und Touristen jahrelang durch Promenadenpfützen waten mussten?
Sollen die Bürger schweigen, wenn die Gemeinde mit Unterstützung von einigen Gemeinderäten ständig gegen Datenschutzrichtlinien und das Informationsfreiheitgesetz verstößt und wenn die Gemeinderäte/innen die Abwicklung eines millionenschweren Kooperationsvertrags mit der DBT auf Treu und Glauben dem BM und Herrn Zodel überlassen, ohne dass diese ihn je gelesen haben?
Sollen die Bürger schweigen, wenn selbst der Bund der Steuerzahler, der in ganz Deutschland erscheint, sich für die Langenargener Luxustoiletten mit immensen Folgekosten interessiert?
Sollen die Bürger dazu schweigen, dass die Schlossmauer, die Hafenmauer und die Tiefgarage in einem desolaten Zustand sind?
Sollen die Bürger schweigen, wenn sie erleben mussten, dass der Jurist Herr Seubert die gesamte juristische Problematik der EBC nicht erkannt hat, sodass die Mehrzahl der Gastgeber/innen unter Führung von Frau Pfleiderer einen Teil Ihres Privatgeldes opfern mussten, um mit einer Normenkontrollklage beim VGH Mannheim Recht zu bekommen? Es wurden neben dem BM, Gemeinderäte aller Fraktionen gefragt, was sie an der EBC besser fänden, als an den lang bekannten, viel preisgünstigeren Alternativkarten.
Wir bekamen bis heute keine Antwort. Soll man dazu schweigen?
Sollen es die Bürger in Kauf nehmen, dass wir im Umkreis die einzige Gemeinde sind, die kein Bürgerinformationssystem besitzt?
Sollen die Bürger dazu schweigen, wenn der BM versucht, missliebige Kritiker durch unsinnige Abmahnungen zum Schweigen zu bringen oder wenn Bürger zu einem verhörähnlichen Gespräch einbestellt werden?

Forum Langenargen 10.02.2019

DAS SCHREIBE ICH MAL DEM FORUM, WEIL ES IM MONTFORTBOTEN NICHT MEHR MÖGLICH IST!

MONTFORTBOTE, 08.02.2019, S.7
Zum Interview mit Herrn Seubert:
„Wir sind  angenehm  überrascht  über so viel Bereitschaft, sich  zur Verfügung zu stellen“: so lautet die  Überschrift zu dem  Interview mit dem  Fraktionsvorsitzenden der CDU Langenargen im letzten Montfortboten. Trotzdem räumt Herr Seubert ein, dass es diesmal besonders schwierig sei, „weil sich ein Kandidat  überwinden muss, wenn er mitverfolgt, wie die  Verwaltung und der Gemeinderat aus manchen  Teilen der Bevölkerung unter  Beschuss  genommen werden.“ (MOBO,S.7, 8.2.2019 ) 
Was hier der Fraktionsvorsitzende beklagt, ist das übliche  Vorgehen einer  mündigen Bürgerschaft, die sich  aus  den  Fesseln  jahrelang gut eingespielter Symbiose von Verwaltung  und bestimmten Gruppierungen im Gemeinderat befreit.
 Es ist den Menschen nämlich  trotz üblicher Ränkespiel gerade im Zusammenhang mit den perfiden Bemühungen der Verwaltung  und Teilen des Gemeinderates, doch noch  den Mooser Weg zu bebauen, wie Schuppen  von den Augen gefallen: diese  Gemeinderäte treten die demokratisch herbeigeführte Entscheidungen mit Füßen. Ja, und  die  Menschen  in Langenargen lassen  sich  nicht länger an der  Nase herumführen, sie durchschauen diese Spiele, trotz Monopolisierung  der  lokalen Presse, trotz des Verbotes von Leserbriefen im MOBO, trotz Verweigerung von Richtigstellungen seitens der  Verwaltung, trotz eingeschränkten Informationszuganges ohne Bürgerinformationssystem, trotz willkürlicher  Überprüfung unliebsamer  BürgerInnen...
Das, was  Herr Seubert in dem  Interview als  „Beschuss“ bezeichnet, nennt man Meinungsäußerung. Das ist  die Freiheit, nicht  „Mainstream“ zu  sein, wenn Teile des Gemeinderates ihre Kontrollfunktion der Verwaltung gegenüber nicht wahrnehmen können oder wollen. Wird das als „Beschuss“ empfunden, dann darf man gespannt sein auf das Halali nach dem  Kommunalwahlkampf
.
Elke Krieg 10.02.2019

 

Mehr als  Frauentratsch! 
 
Die  Frauen der Gemeinderatsfraktionen hatten in den Hirscher gebeten und sie kamen in Scharen: über  dreißig Frauen aus Langenargen wollten über  Politik in LA sprechen, sie wollten zuhören, gehört werden und Anregungen geben. Hier hat Kommunikation endlich einmal tatsächlich stattgefunden. Ob es  auch  Kandidatinnen  geben wird? Wer weiß?
Tja, und die Themen? Das hätten die  Männer nun gerne gewusst! Das wird nicht verraten! Nur so viel: es wird eine Wiederholung geben! Vielen Dank für  diesen interessanten Abend!
 
Eine Frau, 24.1.2019