Bürgermeinungen 2018 Bürgermeinungen 2017 Bürgermeinungen 2016 Bürgermeinungen 2015 Fahrradinseln Beschilderung Bänke Ärgerlich Fotos Anregungen Lobenswert Tourismus Schloss

Tourismus

Die Zuschriften sind so aufgelistet,
dass sich die neuesten Meinungen meist oben befinden

(Sortierung neu nach alt).

Von Nasenbären und kargen Böden

"Kurzfristige Mitteilung aus der TI vom 22.Mai 2018 Den Gastgebern werden 48 Stunden Zeit gelassen!
Einige davon sind im Urlaub. Liebe Hoteliers, liebe Gastgeberinnen und Gastgeber, um Ihnen auch in
Zukunft verschiedenste Informationen per E-Mail zukommen lassen zu dürfen, bedarf es aufgrund der
neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO/ gültig ab dem 25. Mai). "

Seit mindestens einem Jahr ist die DSGVO in Krafft getreten! Sie kommt ab 25.Mai jedoch in Anwendung.
Seit ca. sieben 7 Monaten hat das Forum wiederholt auf die inhaltliche Brisanz der DSGVO sowie das "magische"
Datum, den 25 Mai 2018 schriftlich und öffentlich hingewiesen. Jetzt kommt das verschlafene Langenargener
"Amt für Tourismus" ultra kurzfristig und versucht eine Daten-Bestätigung von ihren Vermietern einzufordern.
Die TI LA hat sogar die Lächerlichkeit aufgeboten und eine knappe Frist formuliert. Das ist juristisch jedoch hinfällig,
weil im Kontext zum Sachverhalt die Frist unverhältnismäßig kurz ist und daher rechtlich nicht haltbar ist.
Ein bischen juristisches Grundwissen wäre ganz hilfreich. Selbstgeschnitztes Recht ist nichts wert.
Tante Erna würde einen chronischen Fall von Schnachnaseritis diagnostizieren.
Was ist Strategie? Was ist Organisation? Herr Jost soll Echt-Berater der EBC sein?
Servicegedanke und Dienstleistungshaltung der TI LA sind wiederholt treffsicher - unterirdisch auf einem Boden
so karg wie auf der Alb.
Fakt ist, dass quer durch die Presselandschaft das Thema DSGVO öffentlichkeitswirksam publiziert wurde.
Die Tourismusfachpresse, die Ministerien und selbst die Landratsämter haben das DSGVO-Thema voll auf dem Radar.
Nur der Tourist Information Langenargen fehlt es wieder mal an Peilung.
Weihnachten kommt auch jedes Jahr ganz überraschend....schlaft weiter!

N. Bleicher   23.05.2018

Ganz offensichtlich gibt es bei der TI weiterhin verschiedene Probleme

Das Feedback der Gastgeber lässt zu wünschen übrig, Obgleich es für das erste Quartal für viele Gemeinden
in Baden-Württemberg endgültige Ergebnisse für die Buchungen gibt (durchschnittlich 6,2% plus!),
hüllt sich Langenargen beharrlich in Schweigen.
Erste Umfragen lassen nichts Gutes ahnen!

Datenschutzgrundverordnung/ E-Mail-Verteiler, Incomingsoft, Belegungsmeldung

Liebe Hoteliers,
liebe Vermieterinnen und Vermieter,
nach der Rückmeldung von einigen Vermieterinnen und Vermietern haben wir natürlich Verständnis dafür,
dass einige von Ihnen aufgrund eines Pfingsturlaubs oder anderen Gründen die sehr knappe Frist zur Neuanmeldung
bezüglich der Aufnahme in den E-Mail Verteiler nicht einhalten können.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Anmeldung in den nächsten Wochen nachzureichen. Jedoch sind wir ab dem
Inkrafttreten der EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am Freitag, 25. Mai 2018 per Gesetz dazu angehalten,
keine Mails an Vermieterinnen und Vermieter zu senden, von denen wir noch nicht die Erlaubnis bekommen haben.
Sobald Sie die Anmeldung bei uns eingereicht haben, nehmen wir Sie wieder in den Verteiler auf.
Ich bitte Sie hierfür um Ihr Verständnis.
Außerdem haben Nutzer eines Computers von Apple mit dem Internetbrowser Safari zur Zeit Schwierigkeiten,
sich bei Incomingsoft anzumelden. Wir haben Intobis auf diesen Umstand hingewiesen und werden Sie informieren,
sobald der Fehler behoben ist. Falls Sie davon betroffen sind, können Sie vorübergehend den Internetbrowser
Mozilla Firefox installieren. Mit diesem Browser sollte die Anmeldung problemlos funktionieren. Außerdem möchte
ich nochmals darauf hinweisen, regelmäßig die Belegungsmeldungen einzupflegen bzw. an uns zu melden.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Es grüßt Sie
Ihr
Valentin Müller
Amt für Tourismus, Kultur und Marketing

23.05.2018

Kurzfristige Mitteilung aus der TI:
Den Gastgebern werden 48 Stunden Zeit gelassen! Einige davon sind im Urlaub.

Liebe Hoteliers,
liebe Gastgeberinnen und Gastgeber,
um Ihnen auch in Zukunft verschiedenste Informationen per E-Mail zukommen lassen zu dürfen, bedarf es aufgrund
der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO/ gültig ab dem 25. Mai) eine eindeutige Einwilligung Ihrerseits.
Mit Ihrer Zustimmung ermöglichen Sie uns, die gewohnte E-Mail-Kommunikation aufrecht zu erhalten und Sie über
die wichtigsten Neuigkeiten zu informieren. Wenn Sie auch in Zukunft E-Mails von uns erhalten möchten, senden
Sie uns das angehängte Formular mit Ihrer Einwilligung bitte bis spätestens Donnerstag, 24. Mai ausgefüllt und
unterschrieben zurück. Gerne können Sie dieses auch in den Briefkasten werfen oder persönlich bei uns vorbeikommen.
Sollten wir kein ausgefülltes Formular Ihrerseits bis Donnerstag erhalten, werden Sie automatisch aus unserem
E-Mail-Verteiler gelöscht und Sie erhalten keine Nachrichten mehr von uns.

Es grüßt Sie

Friederike Geissler      22.05.2018

  Aufruf ! 

Wir suchen dringend Personen, die immer noch glauben und plausibel begründen können,
dass die Plastik-EBC besser ist, als z.B. die papierene Konuskarte.
Anfragen bei einigen Protagonisten wurden bis heute nicht beantwortet.

Forum Langenargen 07.05.2018

Mehrere Privatvermieter beklagten sich, dass am Parkplatz vor der Tiefgarage in einem Schaukasten lediglich Werbung
der Hotels erscheint. Wenn Gäste, die noch nicht gebucht haben, z.B. Radfahrer zu Zeiten, an denen die TI geschlossen hat,
anreisen, erhalten sie keinerlei Information über Privatvermieter.
Vorschlag: Die TI sollte eine Liste mit den Daten der Privatvermieter an drei bis vier Schwerpunkten anbringen.
Damit wäre allen geholfen.

Forum Langenargen   22.05.2018

EBC-Gegner: In Immenstaad noch rausgeworfen, in Salem hieß es: Herzlich Willkommen !

Peter Groß (PeG) für Forum Langenargen und Gastgeber Uhldingen – Mühlhofen e.V. 18. Mai 2018

„Schaffen Sie mit Ihren Händen und ihrem Herzen, dann gelingen die schönsten Dinge für Haus, Garten und Seele“, so lautet ein Wahlspruch der Familie Schwehr, deren Ferienhof Herbert Maerz für das jüngste Gastgebergespräch im Mai 2018 für einen Meinungsaustausch ausgesucht hatte. Dem Gastgeber Uhldingen Mühlhofen e.V. ging es um Achtsamkeit, Fortschritt und den Ausbau nachbarschaftlicher Beziehungen. Wie schon zuvor im Sipplinger Hotel Krone oder der Seefelder Besenwirtschaft „jamma nich“. Ein Abend, der dem Fortschritt, der Kreativität, der demokratischen Teilhabe, wie auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Region gewidmet war. Für viele Gastgeber sind die Grenzen finanzieller Belastung durch Tourist – Informationen (TI), Internetportale, selbst ernannte Dachorganisationen, wie Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) und einer schikanösen Verwaltungsbürokratie längst überschritten. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, aus welchem Grund die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen einen Gemeindezuschuss von 640.000 Euro nur für die TI benötigt. Oder Langenargen fast 250.000 Euro allein für die DBT und den Verkehrsverbund Bodo aufwenden muss.

Der Abend in Salem – Weildorf begann nicht einmal mit großen Überraschungen. Die Echt Bodensee Card (EBC) der DBT gehörte in der Region nie zu den wirklich wichtigen Dingen, die man unbedingt haben wollte. Auch wenn manche Bürgermeister oder Mitarbeiterinnen der TI´s bis heute nicht verstanden haben, dass sie allein durch die selbsternannte Dachorganisation DBT den Bestand des eigenen Arbeitsplatzes gefährden.

Man braucht eben Faltblätter, Broschüren und Internetseiten nicht in doppelter Ausführung, einmal von der DBT unter der Marke echt Bodensee und dann noch einmal als Ortsausgabe der TI. Ja, es gibt noch TI – Leiterinnen im Hofstaat der DBT, die sich der Erkenntnis verschließen, dass hier ein Esel mit Goldstücken gefüttert wird, der dann etwas fallen lässt, das man nicht am Schuh kleben haben möchte. Der Verlust der DBT summiert sich auch 2017, nach Bekenntnis des Geschäftsführers der DBT, auf 567.000 Euro. 

Der Aufwand für den neuen e-Fahrschein beim Verkehrsverbund Bodo verschlingt einen Betrag zwischen 8 und 10 Mio. Euro. Bisher nur, damit etwa 7.000 Gelegenheitsfahrgäste bei jedem Ein- und Ausstieg wiederholt ein- und auschecken und dafür mit einem Fiepton belohnt werden, während von ihrem Girokonto, möglicherweise unkontrolliert, Abbuchungen vorgenommen werden. Dazu kommt, dass die sogenannten Trassenpreise der Deutschen Bahn etwa doppelt so hoch sind wie in anderen Regionen und Fahrgäste für ausgefallene Züge oder Busse im Bodenseekreis nicht entschädigt werden. Das macht den Fahrpreis für Einheimische viel zu teuer und gibt einem Gedanken neuen Aufwind, durch den Zusammenschluss verschiedener Verkehrsverbünde einen leistungsfähigen Verbund „rund um den See“ oder einen Europäischer Länderverbund, nach dem Vorbild des Verkehrsverbundes Vorarlberg endlich durchsetzen zu können.

So konnten sich Herbert Maerz und Manfred Maier im Zusammenhang mit der EBC kurzfassen, das Erfolgsmodell einer einfachen Gästekarte nach dem Vorbild der VHB – Card vorstellen und sich dem nächsten Thema zuwenden, dem neuen Datenschutzrecht. Dazu gibt der Leitfaden des Hotelverband Deutschland (IHA), recht viele Informationen, ebenso die Webseiten www.forum-langenargen.de oder www.Gastgeber-Uhldingen-Muehlhofen-e.V.de. Allgemein herrscht die Auffassung zu dem Themenkomplex vor, die elektronische Meldung zu verweigern oder eine Bestätigung der Meldebehörde zu verlangen, um eine rechtliche Verantwortung als sogenannte Ersterfassungsstelle auszuschließen. So lange bis Bundeskanzlerin Angela Merkel die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstanden hat und verständlich für alle Menschen erklären kann oder endlich eine rechtsgültige Anordnung der Gemeinde vorliegt.

Um Kosteneinsparungen zu erreichen und die Attraktivität der Region für Gäste zu erhöhen, bemüht sich der Gastgeberverein künftig um Initiativen der Gasthäuser, die einen Touristen – Stammtisch einrichten und damit eine Begegnung von Einheimischen und Gästen ermöglichen. Der Gedanke ist zwar nicht neu, war bereits in den Zeiten vor dem Internet höchst erfolgreich und brachte Stammgäste, die der Region seit Jahrzehnten treu verbunden sind. Man verspricht sich davon nicht nur bessere Öffnungszeiten für Rat suchende Touristen, sondern auch einen abwechslungsreichen Meinungsaustausch zwischen interessierten Einwohnern und touristischen Gästen sowie drastische Einsparungen bei den Kosten der TI´s. Diese könnten durchaus mit der Hälfte des Personals auskommen. In der Regel dienen sie nur als Agentur für die Weiterleitung von teuren Dienstleistungen, wie man im Impressum der Drucksachen oder aus dem Impressum der Internetportale nachlesen kann.

Die Leiterin des Eigenbetriebs Tourist-Information Uhldingen-Mühlhofen verkündete stolz verantwortlich zu sein für Gestaltung und Pflege der Homepage www.seeferien.com sowie soziale Netzwerke. Wenige Klicks später erfährt man, dass die Technische Umsetzung, Grafik und Design in Händen der www.land-in-sicht.de  in 79295 Sulzburg liegen, sowie die Homepage der TI von der www.hitcom.de , 78655 Dunningen betreut wird. Langenargen beschäftigt www.rz-kiru.de Reutlingen-Ulm, Salem www.neusta-ds.de in 80802 München und Sipplingen die www.seedata.de in 88662 Überlingen. Wären die TI´s Werbeagenturen, stünde ihnen nur eine Vermittlungsgebühr von 15% zzgl. Umsatzsteuer zu. Wie es auch bei touristischen Vermittlungsportalen üblich ist. Da ließen sich immense Personalkosten sparen, würde das TI Personal nicht wiederholt als Begleitchor für die DBT benötigt und eingesetzt werden. Auf Kosten der Steuerzahler übrigens.

Am Schluss der Veranstaltung gab es noch eine ermutigende Nachricht, nach der sich Mitbürger*innen mit dem Gedanken tragen, einem Bündnis von Parteilosen für die nächste Kreisrats- und Gemeinderatswahl als Kandidat*in zur Verfügung zu stellen. Nach wirklich schäbigen Vorkommnissen, wie in jüngster Zeit in Langenargen und anderen Gemeinden geht man davon aus, dass sich unabhängig von der Parteiräson, die besten Ergebnisse für die Region durch freie, von der Parteivormundschaft unabhängige Kandidaten erreichen lassen, die nur ihrem besten Wissen und Gewissen verantwortlich sind. Der Gastgeberverein und das Forum Langenargen hoffen, dass künftig junge und ältere Mitbürger*innen an einer sozialen und demokratischen Zukunftsgestaltung mitwirken.

Brief einer Gastgeberin
Sehr geehrter Herr Jost,
ich habe Frau Abler  neulich einen Brief an die Kurverwaltung übergeben .Sie versicherte mir, daß Sie diesen Brief bekommen
und mir antworten. Bisher ist nichts geschehen. Gleichzeitig bin ich immer noch enttäuscht, daß an der Infotafel bei der
Sparkasse nur
Hotels eingetragen sind. Im Jahr 2017 haben -Radfahrer Unterkünfte gesucht und nichts bekomen in LA,
denn die Kurverwaltung
ist ja nur begrenzt besetzt. Nach Feierabend läuft nichts mehr. Auch Gäste haben nach Feierabend
noch Wohnungen gesucht.
Seitdem bekomme auch ich nichts mehr. Wahrscheinlich sind nur noch Hotels wichtig für LA.
Normale Bürger, die hier kurz
eine Übernachtung suchen, bleiben auf der Strecke.
Freundliche Grüße von Frau B.

18.05.2018

Wichtig für die Vermieter

Liebe Frau Abler,
ich wurde von mehreren Vermietern-innen angeschrieben, die sich nicht sicher sind, wie man die Freistellung für
Messeaussteller beantragt. Können Sie uns hierfür bitte ein Formular zur Verfügung stellen oder kann dies ganz
zwanglos vom Gastgeber geschrieben werden.
Messeaussteller, die morgens früh das Haus verlassen und abends spät heimkehren, kommen im nächsten Jahr
bestimmt nicht wieder, wenn man ihnen am Ende eine hohe Zusatzrechnung präsentiert.
Wir Gastgeber-innen bestätigen unseren Messegästen teilweise ein Jahr im Voraus. Die Preise sind dann fest,
wir haben einen Vertrag mit ihnen abgeschlossen.
Wenn die Gemeinde dann Anfang des Jahres auf einmal Kurtaxekosten für Geschäftsreisende aus dem Hut zaubert,
sind wir Vermieter-innen die Dummen, die auf den Kosten sitzen bleiben. Gibt es hier eine Kulanzregelung für diejenigen
Vermieter-innen, die nicht wussten, dass es einen Freistellungsantrag bedarf und die nun fette Rechnungen erhalten haben?

Mit freundlichem Gruß
Annette Pfleiderer

 

Hallo Frau Pfleiderer,

die Beantragung der Freistellung kann formlos! vom Gastgeber an Herrn Jost geschrieben werden.
Wenn Sie uns die Bestätigungen vom letzten Jahr demnächst zukommen lassen, werden wir die Kurtaxe aus Kulanz
nicht erheben. Dabei sollte allerdings das Datum der Bestätigung ersichtlich sein.

Es grüßt Sie
Ihre Vera Abler
Finanzverwaltung

17.05.2018

Wann wachen die hiesigen Touristiker endlich auf?
Wo bleibt die Vernunft?

Wann begreift man endlich, dass die völlig inadäquate Kurtaxe von 3,15 Euro ein Sargnagel für den örtlichen Tourismus ist?
Am westlichen Bodensee hatte man 2017 dank Papierkarte bei einer durchschnittlichen Kurtaxe von 2 Euro eine Steigerung
der Gästeankünfte um 5,2 bis 11 %. LA hatte einen dramatischen Rückgang von 7 %! Auch jetzt ist der Start sehr! verhalten!
Gäste, die jetzt wegbleiben, werden vermutlich nicht mehr wiederkommen. In Bayern waren es letztes Jahr 4 % Steigerung.
Jetzt las man in der SZ die folgende Überschrift:
"Die ganze Welt will in Bayern Urlaub machen" Alleine im ersten Quartal ergab sich jetzt schon eine
Steigerung von 7,2 % !!!!

Man erwartet in diesem Jahr erneut eine weitere deutliche Steigerung!

Betreff: (8)Tourismus - Topziel Bavaria - Bayern - Süddeutsche.de

http://www.sueddeutsche.de/bayern/tourismus-die-ganze-welt-will-in-bayern-urlaub-machen-1.3970391

Heute las man in der SZ, dass Baden-Württemberg im 1. Quartal eine Steigerung von 6,2 % aufweisen kann.
Die aktuellen Quartalsdaten von Langenargen werden schamhaft verschwiegen.

Die hiesigen Gastgeber können diese Abwärtsspirale nur aufhalten, wenn sie sich solidarisieren und geschlossen eine
Rücknahme der Kurtaxenerhöhung fordern. Der unselige Vertrag mit der DBT läuft noch bis nächstes Jahr.
Bis dahin muss die Gemeinde erneut über 200.000 Euro an die DBT überweisen, man fragt sich nur wofür?
Fordern Sie die sofortige Kündigung, sonst droht garantiert die nächste Steuererhöhung. und ein Verlust weiterer Gäste!
Kein Ort am See, außer Überlingen (Landesgartenschau) hatte in einem Jahr eine Erhöhung der kurrelevanten Kosten
von 60 %! Es ging lediglich um weniger als 5 %.
Böse Zungen sprechen von einer kindischen Trotz- und Strafaktion des Bürgermeisters, weil ein Großteil der Gastgeber
ihn beim VGH Mannheim restlos blamiert hat. Diese grotesken Mondpreise glaubt natürlich keiner. Herr Benz spielt
ergeben mit. Donaueschingen hat bei weitem mehr Parks, Blumenarrangements und sonstige Aufwandskosten und
bietet wesentlich mehr Events. Der fast mondäne Kurort hat seit Jahren die Konuspapierkarte, die freie Fahrt mit Bus
und Bahn auf einer Fläche anbietet, die 16 mal größer ist als die der EBC.
Die Kurtaxe beträgt dort trotzdem nur 1,50 Euro!!
Wieso erdreistet sich der kleine Erholungsort LA mit minimalen Angeboten dazu, eine doppelt so hohe Kurtaxe wie der
mondäne Kurort Donaueschingen zu verlangen und damit nach Baden-Baden die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs
zu verlangen?

Da die Finanzierung der DBT mit 25 Cent/Übernachtung aus Mitteln der Kurtaxe vom VGH für rechtswidrig erklärt wurde,
können die Pilotgemeinden Langenargen, Eriskirch, Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen diese nicht mehr aus der Kurtaxe
und damit für die Gemeinde kostenneutral bestreiten. Da die Gemeinden sich aber gegenüber der DBT vertraglich verpflichtet
haben, können diese nur aus Mitteln des Gemeindehaushalts und damit nicht mehr kostenneutral finanziert werden.
Da helfen auch keine Tricks wie Erhöhung der Kurtaxe bzw. Erhöhung der Fremdenverkehrsabgabe, denn alle Abgaben,
welche die Gemeinden einnehmen, sind entweder direkte oder indirekte Steuern. Viele Bürger der Gemeinden werden damit
zur Finanzierung von Bodo/DBT mit herangezogen, obwohl die kostenlose Nutzung des Personen-Nahverkehrs nur für einen
ausgewählten Personenkreis (des Gastes) über die DBT bevorteilt werden. Die DBT durch eine allgemeine Steuer zu
finanzieren, ist mit dem Recht des Gleichbehandlungsgrundsatzes deshalb nicht zu vereinbaren und wird ggf. ein erneutes
Verfahren beim VGH Mannheim nach sich ziehen.

Forum Langenargen   11.05.2018

Elektronische Gesundheitskarte

Die elektronische mit Chip besetzte Gesundheitskarte lag schon lange in den letzten Zügen (wir berichteten bereits darüber).
Wegen ihr wurde in mehr als 10 Jahren Entwicklungschaos über 1 Milliarde Euro in den Sand gesetzt (bei der EBC sind es
inzwischen 2,8 Millionen Euro).
Die Gemeinderäte Zodel, Kleiser und andere, sowie einige Hoteliers glauben immer noch an den Segen der Plastikchipkarten
und wollen einfach nicht akzeptieren, dass sie da rückständig sind und einen kostspieligen Irrweg erzwungen haben.
Hätte man gleich die von uns vorgeschlagene Papierkarte genommen, wäre das nicht passiert.
Die Meinung der meisten Bürger hat sie überhaupt nicht interessiert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich offen für das Aus der elektronischen Gesundheitskarte gezeigt:

https://de.nachrichten.yahoo.com/merkel-offen-f%C3%BCr-elektronischen-gesundheitskarte-122834833.html

Forum Langenargen   10.05.2018

 

 Wichtig 

Datenschutzfachleute weisen nochmals eindrücklich daraufhin, dass die Person, die die Gästedaten auf den Meldescheinen
als Erster ausfüllt, für spätere Datenschutzvergehen haftet.
Deshalb hat die elektronische Meldung durch den Gastgeber für ihn ein gewisses Risiko. Man sollte deshalb den Meldeschein
mit Hand durch den Gast ausfüllen lassen. Dazu sollte sich der Gast von der Gemeinde schriftlich bestätigen lassen,
dass sie die Haftung übernimmt und dass sie sich verpflichtet, die Daten nicht an Dritte weiterzugeben.
Die zum Meldeschein gehörende Unterschrift gilt einzig und alleine für diesen Schein und nicht als Vollmacht für die EBC!

Dies ist keine Rechtsberatung!

Das Dokument für die Unterschrift der Gemeinde sollte ungefähr so lauten:
Hiermit bestätigt die Gemeinde Langenargen, dass die Unterschrift auf dem Meldeschein einzig und allein für diese Meldung
an die Gemeinde wegen der Kurtaxenberechnung genutzt werden darf. Die Daten dürfen nicht an Dritte für Marketingzwecke
weitergereicht werden. Die Gemeinde übernimmt diesbezüglich die volle Haftung.

Unterschrift:  ...................................................................

Forum Langenargen 10.05.2018

Vorteil der Plastikkarte ?

Meine Antwort zu Tourismus "Vorteil" der EBC lautet:

Sie ist knitter- und bügelfrei wie Nylonhemden und sie ist ein hervorragender Keimträger, den man zwar auch mal desinfizieren
kann, wobei dann der Aufdruck beschädigt werden könnte. Eine weitere Krankheitsursache ist aber Angst vor Ausforschung
und später eine Angelegenheit für die Psychologen, weil die Frage bleibt:

"Was weiß die Krake jetzt alles über mich?"

Peter Groß   10.05.2018

Waren Sie auch schon ein Hackeropfer?

Erst wurde Facebook gehackt, dann Twitter und WhatsApp und jetzt auch noch die die privaten Telefon- und Internet-Router.
Inzwischen können auch die Hotelplastikschließkarten gehackt werden (Einbruch ohne Spuren).
Nach dem gleichen Prinzip arbeitet die EBC Plastikkarte (NFC). Genau diese wollte Herr Hess von der DBT
den Gastgebern unterjubeln, unterstützt von Landrat Wölfle, dem Bürgermeister, Herrn Jost, einigen Gemeinderäten,
vor allem Herrn Zodel und einigen Hoteliers, insbesondere Herrn Wocher und Herrn Wittmann jun.
Sie verdanken es Frau Pfleiderer, die einige Verstrickungen und Datenverstöße aufgedeckt hat und mit Hilfe des
Forums Langenargen und der GUM Uhldingen und finanzieller Unterstützung vieler Gastgeber aus den Seegemeinden
sich erfolgreich an den Verwaltungsgerichtshof in Mannheim gewandt hat, dass Ihnen dieser Kelch erspart blieb.
Mit der erstrittenen Papierkarte gibt es kein Check-out und Check-in. Ein Ehepaar mit zwei Jugendlichen hätte
bei einer Fahrt mit der E-Card von der Reichenau nach Stein am Rhein 48 Mal diesen Vorgang durchführen müssen.
Dieses Beispiel zeigt die Absurdität dieser Plastikchipkarten.
Dazu kommt auch noch der Umstand mit den Pfandkarten.

  Forum Langenargen 08.05.2018

Geheimtip

Freie Fahrt mit allen Bergbahnen und Bussen in Klosters und Davos ab einer Übernachtung von mindestens 47,50 Franken!
Mehr Leistung für wenig Geld geht nicht! Da kann die EBC nicht mithalten.
https://www.davos.ch/davos-klosters/information-anreise/gaestekarte/
Forum Langenargen 08.05.2018

 

 

Peter Groß. Leserbrief zu: EBC-Gegner werden in Immenstaad rausgeworfen.

Schwäbische Zeitung vom 04. Mai 2018

Nicht nur in Langenargen ist er seit Jahrzehnten bekannt und geachtet. Bis heute sieht man Dr. med. Hartmut Walter als einen Muntermacher in Sachen Tourismus, engagiertem Natur- und Datenschutz. Es gehört schon viel Kopflosigkeit dazu, solch einen aktiven Demokraten hinaus zu komplementieren. Herbert Maerz ist als Vermieter nicht weniger engagiert. Allein seit Beginn dieses Jahres haben sie in vier Vortragsveranstaltungen nahezu 400 Gastgeber begeistert und mit Kritikern geduldig diskutiert. Es geht auch um die Frage, brauchen wir die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT), die nach Angaben des Geschäftsführers Enrico Heß, in Immenstaad auf Anfrage bekannt gab, im vergangenen Jahr, neu 576.000 Euro an Gesellschaftereinlagen und damit Steuermittel verbraucht zu haben und dass sowohl Frickingen als auch Heiligenberg in diesem Jahr der DBT nicht beitreten. Heß erklärte, dass die EBC-Abgabe von 75 Cent an den Verkehrsverbund nicht steigt, obwohl das Fahrtentgelt bei Bodo seit 2016 um ca. 5% erhöht wurde. Ein Zulieferer GEIOS ist insolvent. Viele warten auf die Gesamtverluste der DBT. Jeder durfte eine Frage stellen und als das zunehmend unangenehm wurde, zog sich die Diskussionsleiterin mit dem Mikrofon zurück und erklärte plötzlich, ortsfremde Nachbarn seien unerwünscht, man wolle sich mit den Immenstaadern zurückziehen, die sich gar nicht verunsichert fühlten und deren empörte Reaktion dazu führte, dass Stegmann und Brittner-Widmann betonten, es sei nicht die Absicht gewesen, jemanden auszuladen – nur die Betroffenen waren da schon auf dem Weg zu den Fahrzeugen. Gerade zum Thema Datensicherheit hätte auch Frau Pfleiderer vieles sagen können, bevor Gastgeber wegen eines Abmahn-Vereins oder findigen Rechtsanwalts Haus und Hof verlieren. Das kann nach dem neuen Datenschutzrecht sehr schnell gehen. Aber über dieses Thema wird die Schwäbische bald berichten. Nun möchte ich abschließend anmerken, dass der junge Bürgermeister Johannes Henne den Demokratie-Test eindeutig nicht bestanden hat. Da gibt es Gemeinsamkeiten mit seinem CDU-Amtskollegen Achim Krafft aus Langenargen.

 

Heute kam zum zweiten Mal in einer Woche eine Störmeldung aus der TI.
Vor einigen Tagen wurden die Kurtaxenrechnungen fehlerhaft erstellt.
Heute kam die Meldung,  dass zur Zeit keine Meldescheine ausgedruckt werden können!

Aus dem Touristikbüro wird beklagt, dass fast die Hälfte der Gastgeber/innen  immer noch nicht aktuell im
System von Vontobis gemeldet ist!!!

Es  wäre für die Bürger hilfreich, wenn die  Homepage  der Gemeinde immer auf einem aktuellen Stand wäre.
Es  darf nicht sein, dass die  Internetadressen  der  Gemeinderäte nicht mehr stimmen.
Es darf auch nicht sein, dass Leistungen für die EBC als kostenlos bezeichnet werden,
die auch ohne EBC für jeden Bürger kostenlos sind.

Forum Langenargen 07.05.2018

Betreff: Freibad
Heute fuhr ich mit dem Rad nach Lindau. Interessant, dass alle ! Strandbäder auf der Strecke geöffnet waren.
Nachdem Langenargens Hauptsaison am 1. März beginnt, finde ich es unnormal, dass wir erst am10 Mai als
Letzter die Freibadsaison eröffnen.
Eigentlich viel zu früh, denn fürs Wochenende ist schlechteres Wetter angesagt.
Unsere Gäste sind leider nicht entzückt, da sie während ihres Aufenthalts vom 28.4. - 11.5. keine Chance
hatten / haben werden, ins Langenargener Freibad zu gehen.
Zum Glück können wir ihnen schöne Strandbäder in Bayern empfehlen.
Vielleicht machen sie das nächste Mal dann gleich in Bayern Urlaub?
E.W.

Wie vorhergesagt!
Nachdem schon in Wasserburg Ausfälle der BODO Terminals am Bahnhof gemeldet wurden, ist nunmehr Langenargen
an der Reihe. Wenn der Reisende beim Check-In nicht sehr schnell durch die Unterführung hin und zurück den Bahnsteig
wechselt, könnte sich das am Monatsende auf seinem Konto bemerkbar machen.
Rollstuhlfahrer sind da im Nachteil !!

Forum Langenargen 07.05.2018

Chamäleon mit der Hornbrille

Bei den letzten Touristikveranstaltungen in Sipplingen und Immenstaad war eine erstaunliche Wandlung bei
Herrn Hess von der DBT festzustellen. Er lobte die Papierkarte. die er über Jahre mit allen Mitteln bekämpft hatte.
So verkündete er jetzt, es gäbe keine Datenschutzprobleme, das Procedere wäre jetzt viel einfacher, der Check in,
Check out entfiele, und das Pfand hätte sich auch erledigt. Er tat gerade so, als wäre das auf seinem Mist gewachsen,
dabei saßen ihm die Geburtshelfer der Papierkarte gegenüber. Kein Wort davon, dass er für sein gescheitertes
Projekt 2,8 Millionen Euro verbrannt hat. Im Gegenteil, er schob den Gastgebern die Schuld zu, weil sie sie zu wenig
Akzeptanz gezeigt hätten.
Die DBT wurde 2013/2014 einzig und alleine wegen der Entwicklung der EBC gegründet. Jetzt erzählt Herr Hess
den erstaunten Bürgern, die EBC sei nur ein kleiner Mosaikstein in der DBT-Geschäftstätigkeit. Doch ganz am Rande
war zu vernehmen, dass er immer noch an die Zukunft einer neu entwickelten Plastikchipkarte glaubt.
Als Vision brachte er sogar ins Gespräch, die Hoteliers könnten sie auch als Türöffner bzw. Türschließer benutzen
Er hatte noch nicht mitbekommen, dass vor einigen Wochen in den Medien verkündet wurde, dass eine Firma in
Israel eine Software entwickelt hat, mit der man praktisch alle Hoteltürkarten innerhalb einer Minute hacken kann
und unbemerkt die Hotelzimmer betreten kann. Dazu wäre diese Karte hervorragend für seinen Traum der Erstellung von
Bewegungsprofilen geeignet! Mit seiner Kehrtwende fällt der Guru seine Jüngern, wie dem Bürgermeister, Herrn Zodel,
Herrn Kleiser und anderen Gemeinderatsmitgliedern in den Rücken, denn diese hatten die Plastikkarte so
überschwänglich beworben. Dazu gehören auch die Hoteliers Wittmann und Wocher, die sogar als Kronzeugen bei
DBT-Veranstaltungen in anderen Seegemeinden auftraten. Warum dieses außergewöhnliche Engagement?
Es kursieren einige Erklärungen, die noch recherchiert werden müssen. Allen Genannten verdanken die Gastgeber
eine um 60 % erhöhte Kurtaxe, die natürlich nicht ohne Folgen bleiben wird. Für einen Hotelier ist bei einem
entsprechenden Zimmerpreis von über 150 Euro die Kurtaxe nur eine Belastung von 4-5 Prozent. Bei einem Kleinvermieter
sind es ggf. 15 %. Einige Kleinvermieter haben deshalb in den letzten Monaten bereits aufgegeben.
Hier besteht eine eindeutige Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Kleinvermieter.
Die Wendehalspolitik des Herrn Hess brachte nunmehr Herrn Jost und Herrn Benz von der Gemeinde in Bedrängnis.
Die Kurtaxenordnung muss in Kürze zum vierten Mal korrigiert werden. In der Touristinformation häufen sich die Beschwerden.
Die Aussagen beider Herren sind widersprüchlich und zum Teil sogar unwahr.
Es wird sich zeigen, ob die Verantwortlichen gut genug auf die am 25.05. in Kraft tretende Europ. Datenschutzverordnung
vorbereitet sind.

Forum Langenargen 06.05.2018

Offener Brief an Frau Dr. Brittner-Widmann
Sehr verehrte Gastrednerin beim Touristikforum in Immenstaad,

als zugeordnetes Lehrpersonal betreuen Sie für die Duale Hochschule BaWü die Bereiche BWL-Tourismus, Hotellerie
und Gastronomie / Destinations- und Kurort Management. Mit diesem Hintergrund erscheint uns Ihr jüngster öffentlicher
Auftritt nicht nur oberflächlich, sondern auch mit wenig Kompetenz und Sachkenntnis vorgetragen, dafür mit jeder Menge
Anglizismen. Warum muss ich jetzt bloß nur an die Studenten denken?
Vermutlich tragen Sie eine Juniorprofessur, die Sie nach Verlassen der DHBW wieder ablegen müssen. Verlässlich
bleiben uns sicher unsere Erfahrungen des Reisens und die als Gastgeber. The Lake of Constance in Germany erfreut
sich zahlreicher Gäste aus Zentralschwaben und dem gesamten Bundesgebiet. Die Erwartungshaltung und Erfahrungen
dieses Gästekreises zu kennen, bedarf es keiner Strandtaschen mit EBC- LOGO als Umfragegeschenk für knapp
20.000 Euro Steuergeld. Es braucht nur engen Kontakt und Austausch mit den Gastgebern der Region! Wenn man das
nicht versteht, dann hilft auch keine Universität!  Es braucht Diversität ! interdisziplinär arbeiten und Basisevaluation!
OK? Destinationsmanagement - hört sich super an. So wie der Bauer auf dem Obsthof im "Applemanagement" tätig ist.
Uns ist nicht bekannt, ob zu viel Hygge die Sinne eintrüben kann, jedoch stehen Inhalte der Einrichtung im persönlichen
Bereich der Vermieter. Mit Sicherheit war es nett gemeint, aber leider "Thema verfehlt".
Ebenso total daneben ist der Bezug zum Tourismus der Chinesen am See. Mit Sicherheit gibt es hier und da einige
'entsprechende Besucher. Wenn man jedoch Kenntnis vom Tourismus-Markt am Bodensee besitzt, weiß man, dass bisher
weder Russen, Araber noch Chinesen eine relevant große Zielgruppe darstellen. Bei allem Patriotismus, wir benötigen
eine realistische Selbsteinschätzung! Solange jedoch mit akademischen Titeln geblendet werden sollte, statt mit Kompetenz
und Persönlichkeit überzeugt, solange bleibt die EBC ein 3 Millionengrab. Davon hätte die von Ihnen vertretene EBC
den Gastgebern ca. 10.000 gemütliche Hygge Sofa's ausliefern können.
Zum Wohl, Frau Dr. Frau Brittner-Widmann!

E. Frey   06.05.2018
Nicht dass Sie jetzt mit dem Begriff "Hospitality" auf Tournee gehen, aber wer hat´s erfunden?

https://www.bilanz.ch/luxus/wo-die-kuenftige-elite-der-hotellerie-ihr-fachwerk-lernt-792104
Professionalität seit 1893...

Eine Hand wäscht die andere
Vor einiger Zeit bewarb sich die DBT mit der Entwicklung der EBC für einen Innovationspreis im Touristikwesen.
Da sie offensichtlich scheiterte, drehte sie den Spieß jetzt herum und schrieb, damit sie im Gespräch bleibt,
einen Wettbewerb für die beste Touristinformation im Bodenseegebiet aus.
Da die hiesige TI unter der Leitung des Herrn Jost als Pilotgemeinde mit Herr Hess ein fast freundschaftliches Verhältnis hat,
so wechselte die ehemalige Mitarbeiterin Frau von Drateln vor einigen Monaten in das kleine Team der DBT.
Man könnte daher davon ausgehen, dass die TI Langenargen als Sieger hervorgeht.

Forum Langenargen 06.05.2018

P. Groß. Leserbrief an den Südkurier zum Artikel Immenstaad: Premiere für Immenstaader Touristikforum mit Gastgebern, Gastronomen und Einzelhändlern vom 04. Mai 2018

Wer so simple Fragen stellt wie: „Ist der Gast der Zukunft digital – oder will er auch gerne mal wieder analog sein?“ bezieht seine touristischen Weisheiten offensichtlich aus der Regenbogenpresse. Unser Gast von heute ist für die nächsten zehn Jahre analog, trägt Namen wie Helga oder Herbert und ist uns Gastgebern, weil Treu wie Gold, ans Herz gewachsen. Er leidet mit uns unter dem Lärm der Bundesstraßen, weil er nachts kein Fenster öffnen kann und wir sind bemüht, ihn mit einem herzhaften Frühstück ein Lächeln auf den Mund zu zaubern. Er ist schon aus dem Grund nicht digital, weil er sein nächstes Urlaubsziel nicht aus dem Lautsprecher von Alexa hören will. Er ruft an und das Gespräch ist für ihn bereits ein Labsal aus Vertraulichkeit und Gespräch mit dem Nachbarn oder Arbeitskollegen. „Der Tourismus wird nicht mehr analog“, verkündet Frau Prof. Dr. Bittner- Widman und widerspricht ihrer These im nächsten Satz. Redet von Sehnsucht nach Ruhe in einer reizüberfluteten Welt und zum Trend passend „hyggeligem“ Urlaubsquartier. Für Hygge ist inzwischen eine Dänische Möbelkette zuständig und der junge Trend, mit vielen Kissen und Kerzen, sorgt dann dafür, dass auch die letzte Zimmerfrau in einen modernen Hotelbau ausweicht. Wie den namens MAXX-e-Motion, einer Hotel- und Tagungsstätte der Superlative, umgeben von drei weiteren neuen Hotels der Vier-Sterne-Kategorie. Klar, auf Langeoog zahlen die Gäste problemlos 3 Euro Kurtaxe für einen sauber gehaltenen Sandstrand, der für einen Tagesmarsch geeignet ist. Frühstück, Strandwanderung bis mittags, Mittagessen und weiter oder Ruhezeit bis abends und dann mit saubersten Bussen, ohne, mit Werbung verklebten Scheiben, zurück ins Hotel. Frau Prof. Dr. Bittner-Widman kennt das Urlaubsgeschehen aus den aktuellen Szeneblättern und man könnte meinen mit ein paar beherzten Scherenschnitten oder einem leistungsfähigen Bildbearbeitungsprogramm hat sie ihre aktuelle   Multimediashow zusammengebastelt. Von reisenden Chinesen bis Müsli nach Mac-Donalds-Art und eine Markenidylle wie der von der Deutschen Bodensee Tourismus skizzierten. Dann durfte eine Frage gestellt werden, bevor der touristische Platzhirsch Enrico Heß zum einhundert fünften Mal seine Präsentation zur Echt Bodensee Card herunterleierte. Es kam wie immer, die die Diskussion leitende Professorin versuchte wichtigen Fragen zu entgehen und absolvierte ihr Fitness-Programm, bis sie sich entschied den nervenden Fragen sachkundiger Gastgeber aus Nachbargemeinden dadurch zu entgehen, dass sie gegen den Willen vieler Immenstaader erklärte: Wir Immenstaader möchten jetzt unter uns sein, und damit die fremden Besucher spontan vor die Tür setzte. Da half auch kein Protest, weil man bis Schluss der Veranstaltung gern zugehört hätte. Ich vermute das Ende der Veranstaltung ähnelte wie so oft schon einer Kaffeefahrt mit Häppchen, bei der Enrico Heß auf eine spontane Zustimmung zu seiner EBC hoffte. Nur auch das geht wohl aus wie immer und endet wie jüngst in Heiligenberg mit einem Echt-Bodensee-Card-Nein-Danke, jedenfalls bis 2019 - wieder einmal.

Brief an den Bürgermeister von Immenstaad

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Henne,
gestern Abend wurde ich Zeuge, wie Demokratieverständnis mit Füssen getreten wird.
Ich war schon auf vielen EBC-Veranstaltungen, bin aber noch nie mit anderen Gästen vor Abschluss der Veranstaltung
des Raumes verwiesen worden.
Im Einladungsprogramm stand als Schlusspunkt: Eindruck, Erfahrungen und Fragen der Teilnehmer. Dass dieser Punkt
nur für Bürger von Immenstaad reserviert war, war aus dem Einladungsschreiben nicht ersichtlich und ist sehr ungewöhnlich.
Für mich und andere war genau dieser Teil sehr wichtig. Das Geschwätz mit den Halbwahrheiten von Herrn Hess habe ich
oft genug in verschiedenen Varianten gehört. Schauen Sie sich doch mal seine Vita bei Google an und entscheiden Sie dann,
ob Sie ihm wirklich Vertrauen schenken sollten. Immerhin hat er mit der DBT schon 2,8 Millionen Euro in den Sand gesetzt.
Hätte er von Anfang an auf die von uns propagierte Papierkarte (Konus oder VHB) gesetzt, wäre dieser Verlust nicht
entstanden. Er verschweigt bewusst, dass die Konuskarte für den halben Preis weit bessere Leistungen bietet, als die EBC,
wie z.B. eine um das 16-Fache größere Fläche für freie Fahrt mit Bus und Bahn, und statt 125 Anbietern für Ermäßigungen
fast die doppelte Anzahl.
Fassungslos war die auch anwesende Frau Annette Pfleiderer aus Langenargen, die mit finanzieller Unterstützung auch
einiger Immenstaader Gastgeber das Verfahren gegen die Gemeinde Langenargen und indirekt gegen die DBT beim
VGH Mannheim gewonnen hat. Sie war es auch, die später noch erhebliche Verstöße gegen das Datenschutzgesetz
aufdeckte und dokumentierte. Es steht deshalb noch ein Verfahren bei der obersten Datenschutzbehörde an.
Außerdem liegt noch eine Beschwerde  der GUM bei der EU wegen des Betrauungsaktes des Kreisrates.
Wir werden den gestrigen beleidigenden Affront bei der Staatsrätin Frau Erler in Stuttgart zur Sprache bringen.
Von Anfang an war an Ihrer Gestik und Mimik zu erkennen, auf welcher Seite Sie standen. Sie betonten, es sei eine reine
EBC-Veranstaltung gewesen.
Wann findet zeitnah eine Veranstaltung für Kritiker und Alternativlösungen statt?
Wann bieten Sie eine Podiumsdiskussion an, wo beide Seiten ihre Argumente austauschen können?
Die 25 Cent für die DBT dürfen ja nach dem Urteil des VGH Mannheim nicht durch die Kurtaxe beglichen werden.
Wie wollen Sie diese finanzieren? Die Bürger, die mit dem Tourismus nichts zu tun haben, dürften Sie wohl kaum unter dem
Deckmantel der Solidarität damit belasten!
Übrigens nach unserer Statistik mit 220 EBC Inhabern haben 2017 nur 5 % die Möglichkeit von Bus und Bahn genutzt.
95 % der EBC Inhaber mussten also eine 60 % höhere Kurtaxe in Kauf nehmen, um mit den 5 % solidarisch zu sein.
Übrigens wurde der Gemeinde Immenstaad versprochen, dass im Falle eines Beiritts zur EBC der stündlich fahrende
EBC-Bus auch durch Kippenhausen fahre. Was aber nicht gesagt wurde ist, dass dies nur in den 6 Wochen
während der Sommerferien
der Fall sein wird.

Dr. med. Hartmut Walter

Langenargen     04.05.2018

Offener Brief an den Bürgermeister von Immenstaad und an den Gemeinderat

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Henne,
sehr geehrte Damen und Herren des Immenstaader Gemeinderates,

die Problematik rund um die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH belastet nicht nur mich seit vielen Jahren,
so war ich denn auch auf zahlreichen Veranstaltungen, bin aber noch nie in Begleitung anderer Gäste vor Abschluss
der Veranstaltung des Saales verwiesen worden. Dass ausgerechnet der Schlusspunkt Eindruck, Erfahrungen und Fragen
der Teilnehmer nur für Immenstaader reserviert sein sollte, ist wenig glaubwürdig, war doch die Basis des Vortrags von
Frau Prof. Dr. Brittner-Widmann einer Reise durch die Internationale Tourismuswelt ähnlich. Übrigens sind wir mit zahlreichen
Immenstaader Bürgern bestens vernetzt.
Im Bodenseekreis haben wir eine grundlegend andere Lebenswirklichkeit zwischen den Belastungen der Bundesstraßen,
den Resten von Naturräumen und wenigen zugänglichen Uferzonen. In diesem Kontext zu einem besten Ergebnis zu kommen,
ist einer unserer Antriebsmotoren, um auch der Jugend eine Zukunft nicht nur im Gastgewerbe zu ermöglichen.
Die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH versucht seit März 2013 das Projekt EBC in Gang zu bringen. Es ist Teil der
Geschichte, dass es seitens der DBT versäumt wurde, die Erfahrung der Gastgeber zu nutzen. Es wurde von
zahlreichen Bürgermeistern, Gemeinderäten und Gastgebern der erfolgreiche Weg beschritten, das Projekt
argumentativ und wirklichkeitsnah zu stoppen, in bisher 20 Städten und Gemeinden ( Konstanz einbezogen).
Nun treten Sie einmal vor Ihre Gemeinde und fragen, ob angesichts der finanziellen Situation und anderer Mängel
der DBT, das Projekt weiter verfolgt werden sollte. Vielleicht wäre es auch für Herrn Heß eine Erleichterung, zu den
Wurzeln seiner touristischen Laufbahn, als Veranstalter von Nacktflügen zurückzukehren, und er könnte bei der
Airport Friedrichshafen innovativ nach Usedum abheben, bevor er endgültig mit der EBC Schiffbruch erleidet.
Zunehmend verstummten die anfänglichen Begeisterungsrufe aus Amtsstuben und Tourist Informationen.
Es traten rechtliche Probleme zu Tage, die wir mit zahllosen Gastgebern zum Erfolg führen konnten.
Eigentlich wäre es nur notwendig, die wirtschaftlichen Daten und Unterlagen der DBT objektiv und neutral zu prüfen.
Man sollte auch die Leistungen der TI auf Nebenkosten und Doppelleistungen überprüfen.
Abschließend einige Anregungen für den Fortgang Ihrer Bemühungen, die für eine bessere Aufstellung der Region
bedeutend wären:
Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs Bahn und Bus. Errichtung einer  vorbildlichen Netzstruktur, nach dem Vorbild
der Bodensee-S-Bahn unter Einbeziehung und Ausbau des Busverkehrs, besonders der Seelinie. Die Verwirklichung
eines sozial verträglichen Tarifwerks nach dem Vorbild des Vorarlberger Verkehrsverbundes mit dem Ziel eines länderüber-
greifenden Verkehrsangebotes, das dem europäischen Gedanken (Vierländerregion) entspricht und für die Menschen
der Region alle denkbar guten Vorteile entwickelt und umsetzt. Wenn Sie es wünschen, lassen Sie es einfach zu,
den Weg gemeinsam zu beschreiten.

Nachlese:

Die Hauptvortragende, Frau Professor Dr. Anja Brittner-Widmann, -war die Hauptbetreiberin der Hinauskomplementierung.
Uns wurde nunmehr ein Video zugespielt, was uns Einiges erklärt.
Man sieht sie darin in illustrer Gesellschaft der Hauptmacher der DBT, der inzwischen insolventen Firma Geios,
wie z.B. Herrn Feustel. Die Hauptvortragende Frau Professor war somit eindeutig befangen, was die Gastgeber und
Gemeinderäte natürlich nicht wussten.
Anja Brittner-Widmann will
"kritische Diskussionen unter Studenten forcieren". In Immenstaad hat sie das genaue
Gegenteil forciert:
Sie hat eine kritische Diskussion durch Hinauswurf wichtiger Kritiker abgewürgt!

https://www.youtube.com/watch?v=vdoBcrP1V58 

Wenn man sich duzt, kommt man sich gleich viel näher!

Rolf Motz   04.05.2018

Rechtschaffene Bürger werden des Saales verwiesen

Mehr als eine Wortmeldung ist verboten.
Den EBC-Protagonisten saust wohl schon gehörig der Frack.
Die EBC ist eine teure Kopfgeburt.
Weshalb gehen diese absurden Veranstaltungen weiter?
Die Herren Wölfle, Krafft und Hess füttern die EBC-Kuh mit Schokolade und wundern sich, dass die Kuh keinen Kakao produziert.
Selbst der Gemeindevorstand von Heiligenberg ist besonnener geworden.
Immenstaad könnte sich auch noch retten.
Sehr geehrter Herr Wölfle, Sie sind mit der EBC gescheitert! Gestehen sie sich es endlich ein.
So schlimm wird´s doch nicht sein, des bissle Eitelkeit zu überwinden.
Wenn wir das Beispiel der EBC nehmen und diese als Schulungsbeispiel in Tourismusschulen, sowie zu gestandenen
Tourismusunternehmern zur Beurteilung bringen würden, was gäbe es dann für Bewertungen?
Könnte ein frei finanziertes Tourismusunternehmen so ausdauernd im selbstgebauten EBC-Strudel des Versagens kreisen?

Macht dem Verwaltungsspuk endlich ein Ende!
Wer nicht mit den Vermietern, an der Basis, arbeitet, der arbeitet gegen sie.

N. N. 04.05.2018

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die ab 25. Mai anzuwenden ist, sieht ein straffes Prozedere samt
Melde- und Benachrichtigungspflichten vor. Dies stellt eine deutliche Verschärfung der bisherigen Rechtslage dar.
Diese Aufgaben unterliegen ab dem Zeitpunkt Herrn Bitzer. Ein Wochenend-Crash-Kurs reicht dafür sicherlich nicht aus.
Wir sind sehr skeptisch, da er es innerhalb von drei Jahren immer noch nicht fertig gebracht hat ,den Schadensmelder
funktionsfähig zu machen.

N. N. 02.05.2018

Viele Gastgeber klagen über einen unfreundlichen Ton in der TI.
Andere stoßen sich mit Recht daran, dass sie beim Ausdrucken der Papier-EBC  automatisch Werbung für die Gemeinde und
die DBT ausdrucken müssen. Zweitwohnungsbesitzer beklagen neben den hohen Gebühren darüber, dass sie eine riesige
unhandliche  EBC Karte erhalten, auf der sie die jeweils in Anspruch genommenen Leistungen eintragen müssen.

 

 

Forum Langenargen 30.04.2018

Wussten Sie das ?

Wenn man auf der Seite der deutschen Bodenseetourismus direkt buchen will, wird man sofort auf HOlidayInsider umgeleitet.
Dort tummeln sich 834 Anbieter.
Allerdings nur 13 % der Anbieter sind von den EBC Pilotgemeinden. Die anderen werden aber kräftig mitbeworben.
Langenargen ist mit 31 Angeboten (21 Vermietern, davon 5 Hotels) vertreten:

http://bodensee.holidayinsider.com/search/people/2/filter/mf_locations/%22Langenargen%22
Sucht man sich was in Langenargen, bekommt man sogleich eine Alternative in einem anderen Ort angeboten.
Eriskirch 3
Bodman 34
Sipplingen 40  

Forum Langenargen 30.04.2018

Der Stein der Weisen ruht in den Händen der Gastgeber

Peter Groß (PeG) für Forum Langenargen 30. April 2018

Die Treffen, veranstaltet von dem Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. oder dem Forum Langenargen, gehören zu den erfolgreichsten Veranstaltungen zum Thema Tourismus im Kreis. Fakt ist, sie lassen das gesamte Dienstleistungsgewerbe des Tourist-Marketing ratlos zurück und garantierten volle Gaststuben rund um den Bodensee. Eine Pflichtveranstaltung für Bürgermeister, Politiker und Gemeinderäte sollte man meinen. Die erste Weisheit lautet denn auch:  Sobald ein „studiertes“ Volk aus den Niederungen der Hochschulen auftaucht um Honig zu saugen, signalisiert das den Beginn einer Kabarettveranstaltung und der Begriff „egg man“ für Eierkopf könnte sogar mit einem Bild verbunden werden, das an die Herren Heß und Wölfle, rein visuell, erinnert. Nach mehr als bestimmt 150 Treffen und Werbeveranstaltungen der DBT spürt man die Ratlosigkeit der hohen Herrschaften, die sich die Haare raufen, um den fünf Jahre alten Ladenhüter der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH namens EBC doch noch auf den Markt zu bringen. Wie es aussieht hat sich der agile Prof. Dr. Dobbelstein aus Frickingen bei der Erstellung von touristischen Umfragen völlig überanstrengt, wurde doch die letzte Befragung nur noch mit 600 statt ehemals über 1.904 Menschen durchgeführt. Mit der Zielsetzung, dass möglichst viele Menschen erklären, die EBC zu kennen, sie zu nutzen und dafür auch eine um einen Euro höhere Kurtaxe zu bezahlen. Zum Schluss wurde die Interviewtätigkeit wegen mangelnder Überzeugungsleistung ersetzt. In der Folge darf Frau Prof. Dr. Anja Brittner-Widmann (Duale Hochschule Ravensburg) auf einer wissenschaftlich gefärbten Werbeveranstaltung für die DBT zum Thema: „Global, regional, analog und digital – Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen im Tourismus“, reden. Vorsorglich wurde seitens des Veranstalters auf einen Beitrag der Gastgeber verzichtet.

Erneut setzt man nun auf eine pseudowissenschaftliche Veranstaltung in Immenstaad. Dabei besitzen viele Menschen im Kreis neben einer guten praktischen Ausbildung im Gastgewerbe bis zum Hochschulabschluss alles, was Tourismus erfolgreich macht. Sie sind damit auch fähig zwischen wirksamen Investitionen in die Zukunft und einer Kaffeefahrt des Landrates, zum alleinigen Zweck eines öffentlichen Raubzuges, zu unterscheiden. Wie jenem, der von der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH veranstaltet wird und seit Jahren erfolglos durch die Gemeinden und Städte führt. Den sogenannten weichen Faktoren kommt in den Gemeinden eine zunehmend hohe Bedeutung zu. Bezahlbarer Wohnraum, ein funktionierender, preiswerter öffentlicher Nahverkehr, urbane Oasen, lauschige, schattige Plätzchen mit hoher Aufenthaltsqualität prägen das Flair eines Ortes und somit auch dessen Attraktivität für Besucher. Das Verkehrsaufkommen mindert sich, wo immer eine Gemeinde ihre sympathischen Seiten zeigt. Sei es durch mehr Grün oder auch eine „Nette Toilette“. Wo Entscheidungen gefordert sind zwischen kostenintensiven Tourist Info´s (bis zu einer Million jährlich pro TI), der EBC (die unsere Region bisher mit Kosten von 3 Millionen Euro belastet), dem e-Meldeschein (der nur für die Gemeinden eine Personalkostenersparnis bedeutet, die Vermieter aber mit deutlichen Mehrkosten belastet). Sinnvoll wäre in Maßnahmen für Klimaanpassung zu investieren. Schon heute belasten Hitzeinseln großflächig versiegelter Flächen oder Bundesstraßen im Sommer, bei zunehmender Sonneneinstrahlung und warmem Bodensee, innerorts das Klima. Auch auf den ungeschützten Uferstreifen. Die Zunahme von Extremwetterereignissen, Hitze- und Trockenperioden oder Starkniederschläge stellen Politik und Verwaltung vor enorme Herausforderungen. Dies umso mehr, als eine demografisch tendenziell alternde Gesellschaft zunehmend anfälliger auf veränderte klimatische Bedingungen reagiert. Viele Aktivitäten im Tourismus finden im Freien statt. Sie sind sensibel für Änderungen der klimatischen Rahmenbedingungen, wie auch für zunehmende Lärmbelastung. Das Angebot von mehr Mobilität durch den Öffentlichen Nahverkehr, der für eine zusätzliche Nachfrage nicht ausreicht, ist bereits zum Scheitern verurteilt. Wer den ÖPNV nur gelegentlich nutzt, kennt das andauernde Versagen der Klimaanlagen in überfüllten Bahnen und Bussen. Ein Mangel, der voraussichtlich bis ins Jahr 2025 möglicherweise 2030 andauert. Profitieren könnte das Gastgewerbe hingegen durch attraktive Außenangebote, vor allem dann, wenn für Verschattung gesorgt wird und die Umgebung die Attraktivität einer Oase bietet. Auf Sportanlagen und Radwegen wäre neben schattigen Ruheplätzen eine freie Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Wenn Radfahren im Bodenseekreis so beliebt ist, warum werden die Bedingungen für Radler entlang der Bundesstraßen nicht verbessert? Klimatisch kommen hier mehrere Faktoren belastend zusammen. Die Lärm- und Abgasbelastung tausender Autos und Lastwagen. Die Hitze- und Staubbelastung aus mehreren Quellen: Sonne, versiegelte Flächen und Blechkolonnen – man könnte auf dem Motorraum mancher Autos tatsächlich auch Konservendosen erhitzen. Es ist verständlich, dass unter diesen Umständen nur sehr wenig Urlaubsstimmung aufkommen kann, besonders wenn Kinder in dieser Feinstaub- und Hitzehölle leiden. Gerade weil die ehemals Schatten spendenden Hochstämme ausnahmslos durch Hecken ähnliche Agrarindustrieanlagen ersetzt wurden. Es gibt einen dringenden Handlungsbedarf. Die EBC wird schon am Personalmangel der Bahn- und Busunternehmen scheitern. Bereits heute rekrutiert sich das Personal vorwiegend aus Ruheständlern, die ihre magere Rente, auch wegen zu hoher Mieten, im Rahmen geringfügiger Beschäftigung aufbessern müssen. Der Bedarf für, wegen Streckenausbau benötigter, zusätzlicher Buskapazitäten kann nicht gedeckt werden. Ersatzbusse werden, wie vergangene Woche zu Lasten der  Seelinie aus dem Fahrplan genommen. Und der damals groß angekündigte Echt Bodenseebus fährt in diesem Jahr auch wieder nur in den großen Ferien.

Ein kurzer Briefwechsel mit der TI

Sehr geehrte Frau Kylar,

die Infrastruktur für die Anmeldung unserer Gäste ist von uns bereitgestellt. Sollten unsere Gäste Rückfragen zu diesem Vorgang haben, kann das unserer Meinung nach nur daran liegen, dass dieses System nicht kundenfreundlich und selbsterklärend ist im Gegensatz zum Vorgängersystem. Im Vergleich hierzu benötigen wir für den Ausdruck des Meldescheins überproportional mehr Druckertinte, da wir als Vermieter, die ja bekanntlich nicht Beschäftigte der Gemeinde Langenargen sind, dazu missbraucht werden, die Werbung für Langenargen mit auszudrucken. Die gesetzlichen Vorgaben sehen nicht vor, dass wir als Gewerbetreibende das Werbematerial für Langenargen in diesem Umfang über die Meldescheinerstellung herstellen und verbreiten müssen. Wir bitten um Überarbeitung und Reduzierung auf das vorgesehene gesetzliche Maß, ansonsten ziehen wir in Betracht, zulässige Meldescheine aus dem Internet zur Anwendung zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen und einen sonnigen Sonntag wünschen Ihnen,
Andrea Bux-Tehsmann und Jürgen Tehsmann

29.04.2018

Ein Vermieter aus Langenargen hatte im Juli 2017 seine Sicht der Dinge wiedergegeben.

Mit zeitlichen Abstand und klarer sachlicher Sicht auf die Dinge offenbaren sich Situationen
und Ergebnisse selbsterklärend.

An das Gute glauben, heißt nicht wissen. Es nur gut gemeint zu haben, ist eben nicht, es besser machen zu wollen.
Fernab von allen Dogmen, laden wir Sie ein, gemeinsam einen Rückblick zu wagen. Für manchen eine Reise in ein
Lehrbuch der Geschichte. Auf jeden Fall wird es aufzeigen, dass grundsätzlich Haltung und Umgang mit Menschen
und Situationen das Ergebnis entscheidet. Der folgende Text stammt von der veröffentlichen Website eines Vermieters.

Die in "Blau" dargestellten Texte sind Zitate. Die roten Texte Kommentar.

"Gratulation zu diesen Aussagen, die ihre eigenen Widersprüchlichkeiten aufdecken: Ihre vorgeschlagene Vorgehensweise.
"Bürger in stetige Dialoge, Evaluierungen und Entscheidungen einzubinden" macht punktuell schon einmal Sinn.
Das ist aber kompliziert und zeitraubend und eben nicht einfach
.
Genau das macht jedoch Demokratie und Gemeinschaft aus!
Wenn man einfach strukturiert, wird es ebenso einfach in Anwendung und Durchführung
.
Ich will als Bürger nicht ständig
mit dem Tagesgeschäft von Verwaltungen zu tun haben, dafür sind diese da und setzen das um, was von den gewählten
Repräsentanten sprich Gemeinderäten und Gemeinderätinnen entschieden wird.

Mangelhafte Kurtaxenregelungen, Verschleudern von Steuergeld, Containerklos, Unbequembänke, Schilderinflation, marode
Tiefgarage, teure Kinderbetreuung, uvm. sind markante Wegepunkte einer vom Bürger losgelösten Verwaltung
. Mündige
Bürger haben hier durch das GG Grundgesetz die Voraussetzung und Pflicht den "Wildwuchs" der Verwaltung wieder zu
kultivieren! In der Verwaltung bietet das Remonstrationsrecht die gesetzliche Basis für deren Mitarbeitern sich gegen
unredliche Anweisungen zu erwehren.
Beanspruchen Sie eigentlich nur für sich, mit gesundem Menschenverstand zu
arbeiten und die anderen tun es nicht?
Wir würden es sehr begrüßen, wenn der "gesunde Menschenverstand" auch in der
Verwaltungsarbeit verankert würde
. Sie sollten sich auch mal fragen, ob ihre Vorgehensweisen gegenüber der Verwaltung
dieser nicht die Zeit stiehlt, die für ihre eigentliche Arbeit dann fehlt.
Nun, wenn deren "eigentliche Arbeit" mit der Gemeinde
abträgliche Arbeiten angefüllt ist, dann ist es höchste Zeit nicht nur über Umfang, besser über Qualität zu sprechen!
 
Von der möglichen Demotivierung der dort arbeitenden Menschen mal ganz abgesehen. Ich würde das als Mobbing
empfinden, wenn ich dort arbeiten würde und es würde mich nicht wundern, dass das dort auch so empfunden wird.

Wir wissen über die massiv negativen selbstgenerierten Einwirkungen der Verwaltung auf deren Mitarbeiter.
Harscher Umgang und "den Willen brechen" sind nur ein Ausschnitt aus dem Repertoire der dortigen Mitarbeiterführung.
Ein Umgang der zudem auch an die Gastgeberseite angewandt worden ist.
Die Beeinträchtigung der Arbeit der Verwaltung
durch das Forum halte ich nicht nur für bedenklich. Es geht dabei auch um mein Steuergeld, das hierdurch drauf geht.

Das ist lieb gedacht. Die Realität zeigt, dass die vom Rathaus begonnene Verschwendung von Steuergeld bei einer unsäglichen
Gemeinde-Logo-Präsentation begann, mit Bänke, Stationen, Schildern fortgesetzt worden ist und durch das Aufschieben von
Arbeiten an Tiefgarage und Schloss noch höhere Kosten in die Verschuldung der Gemeinde schiebt. Die wahren Kosten- und
Schuldentreiber entstammen den Entscheidungen des Rates. Sachlich ist festzustellen, dass das die Menschen im Forum
gegen Steuergeldverschwendung aussprechen und verwehren. Aktuell auch gegen die Klokontainer für 450.000 Euro
PLUS 5.000,00 Euro monatlicher Kosten. Rathaus vergallopiert sich gewaltig. Allein schon solche Planungen haben viel
Steuergeld gekostet. Von wem kommt´s?

Auch ich selbst muss beruflich oft schnell Entscheidungen fällen, die auf unzureichender Datenbasis erfolgen.
Ja, und da hilft in der Tat der gesunde Menschenverstand. Und Mut:
Mut zu entscheiden und Mut zur Lücke. Dass dabei auch
Fehlentscheidungen getroffen werden und manche Dinge später scheitern, liegt in der Natur der Sache
.
Ja, das kann passieren.
Es ist jedoch entscheidend, ob ich den Anspruch des Mittelmaßes habe oder uns bereits in der Planung bestmöglich miteinander
informieren.
Dann muss man eben, und soweit das geht, nachbessern. Aber in einem starken Wettbewerbsumfeld - dazu gehört
auch der Tourismus mit Entscheidungen so lange zu warten, bis man alles weiß, bedeutet Stillstand. Aber der Markt wartet nicht."

Vieles fragt nach differenzierter und situativer Betrachtung. Es lässt sich nicht alles auf sog. Datenbasis begründen und manches
muss angepasst oder als Innovation seinen Platz finden. Vieles muss aber auch seinen Platz behalten und weiter bestehen!
Dies mit Herz, Gefühl und Verstand zu sehen und im ehrlichen, wertschätzenden miteinander zu besprechen ist vielleicht die Kunst.
Die Zeit für Lagerkämpfe ist doch längst vorbei!!! Wir können Teamarbeit viel besser. Wir können miteinander voneinander lernen
und haben als gemeinsames Ziel unsere Gemeinde! Haben auch Sie Vertrauen in den gemeinsamen Geist so vieler Potentiale
und Persönlichkeiten.

N. N.  29.04.2018

Auch unsere Säulen kommen aus dem Emmaprogramm und sind total veraltet.
Eine wurde noch nie benutzt!

Südkurier   26.04.2018

Rat verschiebt Entscheidung zu Stromladesäule

Daisendorf (lko) Die Entscheidung über einen Ersatz für die bestehende Emma-Stromladesäule wurde vom Gemeinderat
vertagt.Monika Bernhard und Michael Hucht (beide FWV) enthielten sich. Oliver Hoch, Referent der Geschäftsführung der
Stadtwerke am See, empfahl in seinem Vortrag den Austausch der Emma-Ladesäule gegen eine Smart-Ladesäule.
Emma war vor fünf Jahren als Teil eines Forschungsprojekts und Modellkonzepts für Elektromobilität gestartet. Die Ladesäule
sei inzwischen veraltet, weise zunehmend Störungen auf und die Ersatzteilbeschaffung dauere teilweise monatelang, deshalb
werde sie nur noch bis Ende des Jahres betrieben, wies Hoch auf die Probleme hin. Weiterhin sei bei Emma keine
Kostenweitergabe möglich, da eine mit dem Eichrecht konforme Abrechnung nicht möglich sei.
Bei der neuen Ladesäule hingegen sei dies möglich, die Kosten können an die Kunden weitergeben werden, diese bezahlen
beim Tanken mit gängigen Karten oder über Online-Bezahldienste. Die neue Technologie sei weniger störanfällig, so sei in
der Säule eine relativ einfache Technik verbaut. Die Kosten für die neue Säule liegen beim Kauf bei 5500 Euro oder bei
Ratenzahlung über sieben Jahre bei monatlich 89 Euro. Die monatliche Servicepauschale beläuft sich bei Anschaffung einer
neuen Säule auf 91 Euro. Bürgermeisterin Jaqueline Alberti merkte an, dass die Säule in Daisendorf erst zwei Jahre alt sei
und verlas eine Stellungnahme der Energiekonzeptgruppe. In dem Schreiben empfiehlt die Bürgergruppe, auf Erfahrungs-
berichte aus anderen Gemeinden mit der neuen Säule zu warten und erst in zwei bis drei Monaten eine Entscheidung zu
treffen. Das Stadtwerk am See hat seit 2013 ein dichtes Ladenetz in der Region aufgebaut. Rund 70 Ladestationen für
Elektroautos betreibt das Stadtwerk bereits in der Region zwischen Friedrichshafen und Überlingen. Dabei soll es nicht
bleiben: Das Stadtwerk will nicht nur den Strom, sondern künftig auch E-Autos verkaufen. „Wir sind in Vertragsverhandlungen
mit einem neuen Hersteller“, bestätigt Unternehmenssprecher Sebastian Dix. Dabei wolle das Stadtwerk keinen etablierten
Anbietern oder gar Autohäusern in der Region Konkurrenz machen, sondern in eine Nische gehen. Geplant ist der Verkauf
von E-Kleinstfahrzeugen auf vier und auch zwei Rädern.

26.04.2018

Elektronischer Meldeschein ist vertagt

Meersburg (flo) Wenn es nach Tourismuschefin Iris Müller und ihrem Team ginge, wäre die verpflichtende Einführung des
elektronischen Meldescheins längst beschlossene Sache. Doch der Gemeinderat vertagte den Punkt nach ausgiebiger
Diskussion auf Antrag von Peter Schmidt (CDU). Vor einem Beschluss sollen die Touristiker nochmals die Vermieter
informieren. Denn aktuell nehmen nur 45 Beherbergungsbetriebe, das sind 14 Prozent aller Vermieter, am elektronischen
Meldeschein teil, der 2013 auf freiwilliger Basis eingeführt worden war.
Angesichts dieser geringen Zahl äußerte Schmidt die „Angst, dass die Vermieter glauben, dass sie von uns was übergestülpt
bekommen“. Und Philipp Wurster (FW) hinterfragte: „Warum machen 86 Prozent nicht mit? Müssen wir sie dazu zwingen?“
Diese mulmigen Gefühle teilen offenbar die meisten Räte. Unter ihnen sitzen ebenfalls etliche Vermieter, die den elektronischen
Meldeschein zum Teil vehement ablehnen – so Bären-Wirt Michael Gilowsky (Umbo). Er beharrte, der Schein sei „zu aufwendig
für Kleinbetriebe“ und versuchte, das Iris Müller mit einem Rollenspiel am Ratstisch zu beweisen. Müller argumentierte
hingegen, dass ihre Mitarbeiterinnen siebeneinhalb Wochen im Jahr nur damit beschäftigt seien, handschriftliche Meldescheine
einzugeben und man diese Zeit lieber für „sinnvollere Aufgaben“ nutzen würde.
Rechtlich stehe der obligatorischen Einführung nichts entgegen, andere Gemeinden wie Stockach und Sipplingen hätten sie
bereits vollzogen, verdeutlichte Müller. Eine Ausnahme für Härtefälle sei vorgesehen. Georg Dreher (CDU) hält dagegen:
„Die Arbeit wird vom Tourismusbüro zum Vermieter verlagert.“ Dann wolle er aber auch Einsparungen bei der Stadt sehen.
Gilowsky meinte gar: „Dann soll auch ein Teil der Kurtaxe an mich gehen. Von mir aus kann man die Kurtaxe auch ganz sein
lassen.“ Christine Ludwig (Grüne) ist gespalten: „Als Vermieterin bin ich nicht glücklich. Aber es muss gemacht werden.“
Wie es mit dem Datenschutz aussehe? „Das Meldegesetz geht damit konform“, so Müller. Monika Biemann (Umweltgruppe)
erklärte: „Ich sehe es generell skeptisch, zwangsläufig Daten online irgendwo hin zu stellen.“
Markus Waibel (FW) glaubt, der elektronische Meldeschein sei „negativ in den Köpfen durch die EBC besetzt“, die heftig
umstrittene und gefloppte regionale Gästekarte Echt-Bodensee-Card. Deren Einführung ist damit verknüpft. Waibel:
„Ich habe Angst, dass Herr Wölfle (der Landrat, Anm. d. Red.) uns hintenrum die EBC in den Allerwertesten schiebt.“
Schmidt äußerte Sorge, dass die Bürger den Meldeschein automatisch mit der EBC vermischten. Müller hingegen versteht
diese Bedenken nicht: „Wir haben die Vermieter doch schon so oft informiert und angeschrieben.“
Zusätzliche Veranstaltungen hält sie für Zeitvergeudung.

26.04.2018

Der Wahnsinn hat Methode

Selbst Staaten wie Griechenland werden von privaten Konsortien ausgenommen.
Wenn jetzt, mit dem Konzern HRS im Hintergrund, die EBC Karte vehement durch die politischen Diener verfolgt wird,
fallen auch hier kranke Parallelen auf.
Überall sollen erst mal die vielen kleinen Betriebe, die vielen privaten Vermieter vom Spielbrett gefegt werden,
so dass der Markt dann von den "Großen" besetzt wird. Fernab vom Wahrheitsgehalt und den richtigen Zahlen wird
mit Argumenten im Bereich Tourismus jongliert. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man die EBC-Vorbeter als
Clown sehen. Wir sind Menschen, und haben so unsere gesellschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen aufgebaut.
Diese getragene und gewachsene Vielfalt lassen wir uns nicht durch protzige Größe kaputtmachen.
Lieblose Architekturklötze sind unerwünscht. Wir brauchen kein neues Hotel, wir brauchen endlich wieder Hirne mit
gesundem Menschenverstand, die bestehende Strukturen erkennen, pflegen und ausbauen.
Wer im Rathaus in seiner alten Matrix weiterschlafen möchte, ist fehl am Platz.
Für die egoistische Großmannssucht Einzelner haben wir kein Verständnis.

N.N.   26.04.2018

Der Bürgermeister verkündete bei der Gemeinderatssitzung am 23.04.2018, 
dass die Bettenauslastung seit 2015 vor allem in den Monaten Juli und August ihr Limit erreicht hätte
und dass keine weiteren Gäste mehr akquiriert werden könnten, außer es würde mehr gebaut,
z. B. auch ein Hotel.
Wenn er das ernst gemeint hat, dann wurden Gastgeber jahrelang getäuscht.
Gerade um noch mehr Gäste zu akquirieren, hat man den unheilvollen Kooperationsvertrag mit der DBT
ja abgeschlossen. Es kam in der Folge zu unzähligen Veranstaltungen und kostspieligen Anschaffungen.
Es folgte ein beispielloserWerbefeldzug für die EBC. Sogar der Ortskern und die Hafenmole wurden mit
einem ungesetzlichen Werbebanner verunstaltet. Ja, es kam sogar zu Feindschaften in der Bevölkerung
und es mussten zwei Verfahren beim VGH Mannheim angestrengt werden.Eben diese EBC sollte noch
mehr Gäste anlocken. Nur zu diesem Zweck war sie ja eingeführt worden.
Das Einzige was einen Strich durch die Rechnung machte, war der Fehler einer Kurtaxenerhöhung um 60%!

Wenn wir uns tatsächlich an einem Limit bewegen würden, was brauchen wir dann noch eine EBC,
eine DBT und kostspielige Werbeveranstaltungen auf Tourismusmessen?

Forum Langenargen 25.04.2018

Wir - zahlreiche Privatvermieter von Langenargen - möchten uns hier Gehör verschaffen:
Nichts für teuer und Lehrgeld umsonst!
Schon mal nachgedacht über die schwach besuchten Vermietertreffen?
Es drängt sich zunehmend der Verdacht auf, dass diese zweifelhaften Verkaufsveranstaltungen eher dazu dienen,
andere nutznießende Firmen zum lukrativen Geschäftsabschluss zu bringen. Dies scheint immer mehr das Mittel zu sein,
um von Ideenlosigkeit und Stagnation der hilflosen Vermarktungsbemühungen Langenargens abzulenken.
Kooperationen wie „Schwäbischer Bodensee“ und die kostspielige DBT sollen wenigstens noch etwas fremd aktivierte
Bewegung ins touristische Trauerspiel von Langenargen bringen.
Die DBT – es reicht ein Blick auf deren Seite – betreibt vorwiegend Werbung für andere Gemeinden,
wie für – Meersburg, Hagnau, FN und Immenstaad, welche gar keinen EBC Vertrag abgeschlossen haben.
Unseren, noch verbliebenen Gästen, werden die Vorzüge der Nachbargemeinden, nebst der Hotellerie dort schmackhaft
gemacht, (beworben und vermittelt werden übrigens ausschließlich HRS-Kunden)!!!
Hier wird den Bürgern, Vermietern und Gewerbetreibenden der 4 Gemeinden zugemutet, ungefragt die
Kosten für diese unnötige DBT GmbH zu tragen.
Selbst trägt sich die Gesellschaft leider seit Jahren nicht.
Hierzu der dringende Hinweis: Die Gelegenheit zur Beendigung des DBT Vertrages – zum Ende des
gescheiterten Pilotprojektes (Jan. 2019) – sollte fristgerecht erfolgen.

Wir müssen jegliche Zahlungsverpflichtung, Abhängigkeit und den Gästedaten-Ausverkauf beenden.
Lindau hat sich nach juristischer Prüfung für den Bodo-Beitritt, aber gegen die EBC entschieden und darf
somit seine Gäste und sein Geld behalten.

Wer übernimmt die Verantwortung für alljährliche Minuszahlen bei der TI und dem Gästerückgang, der bodenseeweit
nur in Langenargen zu verzeichnen ist, während die ganze Nation steigende Übernachtungszahlen meldet?
Hier muss endlich die Reißleine gezogen werden!
Inzwischen ist das Einsparpotential auf der einen Seite – die Bezahlung der DBT nebst Finanzierung von Rechtsstreitigkeiten
und unnötigen TI-Projekten, immens. Auf der anderen Seite, bestünde die Möglichkeit zu enormen Einnahmezuwächsen,
die nicht genutzt wird – Steigerung der Gästezahlen, indem eigene Gästedaten nicht Fremdfirmen zur Bewerbung anderer
Urlaubs-Destinationen zur Verfügung gestellt werden, Umsatzsteigerung durch attraktive Gästebehandlung und
Kundenbindung im Ort, Stärkung der ortseigenen Betriebe und dadurch resultierende, steigende Gewebeeinnahmen.
Und noch ganz aktuell aus der letzten Woche: Die Saison hat noch nicht mal begonnen und die TI ist scheinbar wieder / immer
noch überfordert mit den einfachsten Aufgaben - als Dienstleister, bezahlt von uns allen – allerdings mit alljährlicher
(steigender) Verlustrechnung.
Es stellt sich immer mehr die Frage über die Sinnhaftigkeit und den Mehrwert, den sie leistet, scheitert sie doch an
Routineaufgaben, wie zum Beispiel, die Einladung, zum überaus beliebten Touristikertag (immer sehr aufwändig betrieben
vom Ravensburger Spieleland) an die hiesigen Gastgeber weiter zu leiten. Ein Tastenklick, der in weniger als 5 Sekunden
zu bewerkstelligen gewesen wäre.
Die Folge ist, dass das Engagement der Marketingbemühungen eines touristischen Partners & Hauptziels der Region
abgestraft wird, und den Gastgebern verwehrt wurde, sich neueste Infos und Erfahrungen aus erster Hand zu holen,
um sie an die Gästefamilien weiter zu geben. (So viel zu familienfreundlich).
Bleibt noch anzufügen, dass uns vom Spieleland mitgeteilt wurde, dass sehr wohl eine Person von Langenargen am
Vermietertag anwesend war: Ein(e) Mitarbeiter(in) der TI hatte das Angebot zu einem (Arbeits-)Tag bei eitlem Sonnenschein
und Kaffee wahrgenommen.
Während Sipplingen und Überlingen es fertig bringen, Gastgebereinladungen auf der Webseite zu publizieren –
geschieht das, bei der so pilotgebeutelten TI von Langenargen noch per Mail-Verteiler – wenn es denn passiert...

Weitergeleitete Nachricht von A. P.  23.04.2018

Wie viele Millionen wurden seit 2003 zu viel an die DB bezahlt? 

Peter Groß (PeG) an Forum Langenargen. Bodenseekreis. 24. April 2018

Die Erfolgsbilanz des Verkehrsministers Winfried Hermann (Bündnis 90 / Grüne) kann sich durchaus sehen lassen.
Trotzdem bleibt es fraglich, aus welchen Gründen die ÖPNV Nutzer im Bodo –Verkehrsverbund finanziell dauerhaft
um ein Vielfaches höher belastet werden als in anderen Städten und Kreisen - bei anhaltend unterdurchschnittlicher
Leistung. Bahn und Bus fahren immer mehr Menschen, auch im Bodenseekreis. Das neueste Versprechen lautet:
„Die Elektrifizierung der Bodensee-Bahn bis 2030 rückt näher“. Trotz allem erklärt Martin Hahn, MdL für
Bündnis90 / Die Grünen im Landtag, dass er von einer Finanzierung durch den Bund noch nichts gehört hat.
Das bedeutet, dass sich Einheimische und Gäste weiter mit ungenügenden Bedingungen in Bahn und Bus
abfinden müssen.
Der Große Verkehrsvertrag zwischen der Deutschen Bahn und dem Land wurde 2003 mit einer Laufzeit von 13 Jahren
geschlossen. Es ist gleichzeitig das Jahr, in dem die Bodensee-Oberschwaben-Verkehrsverbundgesellschaft mbH
(bodo) gegründet wurde, dem wir heute, wie wohl auch zukünftig, einen Großteil des Elends verdanken, das sich
Öffentlicher Nahverkehr im Bodenseekreis nennt und dem wir die höchsten ÖPNV – Preise, bei denkbar schlechtester
Leistung schulden. Der Bodenseekreis gehört zu den Regionen, die laut Verkehrsvertrag etwa 11 Euro pro Zugkilometer
für die Bereitstellung von Schienen und Material als Zugmaschinen und Wagen bezahlen. Sehr bald wurde durch
Gutachten der Berliner Kanzlei KCW sowie der Märkischen Revision aus Essen errechnet, dass hier eine Überzahlung
von 3,37 bis 6,16 Euro vorliegt. Das machte für 2012 und 2013 zwischen 100 und 140 Millionen im Jahr aus und
bescherte der Deutschen Bahn eine Umsatzrendite von 43,6 %, abzüglich der Energie- und Infrastrukturkosten 25,7 %,
was bedeutet, dass die Deutsche Bahn allein 2013 mindestens 430 Millionen Euro zu viel kassiert hat. Man vermutete,
dass die damalige CDU-geführte Landesregierung den Tiefbahnhof Stuttgart 21 am Leben halten wollte, kamen doch
so über die Laufzeit eine Milliarde Euro zusammen.
Aus welchem Grund der Landrat Lothar Wölfle, die im Kreisrat vertretenen Parteien CDU, SPD, Bündnis 90 / Grüne,
Freie Wähler und FDP, der Fortschreibung dieses Skandals ihre Zustimmung gaben, darauf erwarten wir immer noch
eine Antwort und Korrektur. Aus welchem Grund sich Bodo nicht längst um eine Revision bemüht hat, liegt
möglicherweise  an der inkompetenten Unternehmensleitung, wie auch am Desinteresse der Gesellschafter und
politischen Beiräte. Hier wüsste ich gern, ob Aufträge frei, ohne Ausschreibung, an Bahn- und Busunternehmen
vergeben werden und damit alle Preiswünsche unkontrolliert erfüllt werden. Es muss ja irgendwo eine Ursache
haben, dass der halbwegs vergleichbare Tarif im Regio Verkehrsverbund Freiburg (rvf) als Monatskarte
57,50 Euro oder als Jahresabo 50,30 Euro kostet (
https://rvf.de ). Bei einem Zonen-Liniennetz von 3.000 km
sind das Jahresbeträge von 603,60 Euro oder 575,00 Euro. Im benachbarten VHB Verkehrsverbund
Hegau-Bodensee kostet das Monatsticket 91,00 Euro, als Monatsticket im Jahresabonnement 75,80 Euro
(
https://vhb-info.de)  Wir haben übrigens immer wieder den Vorarlberger Verkehrsverbund als attraktivstes
Unternehmen bezüglich Preis und Leistung erwähnt, bei dem das Jahresticket 365 Euro kostet (
http://vmobil.at)
das unserem Wunsch zwischen Nulltarif und gerechtfertigtem ÖPNV – Tarif am Besten entspricht.
Die Höhe der über die Jahre unnötig zu viel gezahlten Beträge mag sich jeder selbst errechnen.
Der aktuelle Bodo-Tarif für die Monatskarte kostet 151,50 Euro (1.818,00 Euro) oder als Jahresabonnement
110,42 (1.325,04 Euro) bei monatlichem Einzug. Im Vergleich mit dem rvf ist eine Ersparnis von 1.214,40 Euro
pro Person und Jahr möglich. Der Zorn über diese Form öffentlicher Geldgier im Bodenseekreis ist jedoch nicht
das alleinige Motiv für das neu erwachte bürgerliche Engagement im Umfeld des Forum Langenargen.
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt und wer seine Gemeinde liebt, hat Mut, engagiert sich im Netzwerk vor Ort.
Wenn Bahnchef Lutz sich vor dem Bundestags-Verkehrsausschuss zu Wort meldet, dass man mit dem Wissen
von heute das Projekt Stuttgart 21 nicht mehr beginnen würde, stellt sich die Frage nach der sachlichen
Kompetenz unserer Staatslenker*innen. Der Preis steigt auf 8,2 Milliarden, der Fertigstellungstermin verschiebt
sich wohl auf 2025. Ohne eine Atempause verkündet der Bahnvorstand künftig längere ICE - Züge einzusetzen,
um die Anzahl der Zwangsräumungen bei Zügen durch die Bundespolizei, die auf besonders frequentierten
Strecken im Durchschnitt sechs Mal pro Woche vorkommen, zu mindern. Solche Androhung von
Zwangsräumungen gab es auch im Bodenseekreis, wenn es nicht gelang, die Fahrgäste (besonders Schüler)
am Zustieg zu hindern. Zukünftig entstehen besondere Anforderungen bei Neben- und Zubringerstrecken,
auch im Bodenseekreis, wenn sich die Fahrgastkapazität bis 2030 verdoppelt. Die Milchmädchenrechnung
unserer Gemeinderäte und Politiker*innen lautet nun nicht etwas so, dass mehr Fahrgäste auch mehr Einnahmen
bedeuten. Sie meinen ihrem Wahlvolk vermitteln zu können, dass mehr Fahrgäste zu befördern zu höheren Preisen
führt. Wie bei Bodo kürzlich begeistert vorgeführt wurde. Es gab eine Preiserhöhung von 2,9 % trotz höherer
Einnahmen und mehr Fahrgästen im vergangenen Jahr. Angesichts zukünftig steigender Fahrgastzahlen
wäre es nur vernünftig, das Millionen Euro verschlingende Projekt Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT)
umgehend einzustellen. Eine Prüfung der DBT durch die Kreis- und Gemeinderäte ist längst überfällig. Dabei wird
die Forderung lauter, den DBT – Vertrag zum nächst möglichen Termin vorsorglich zu kündigen. Die Kooperation
des Forum Langenargen, dem Verein Gastgeber Uhldingen - Mühlhofen e.V. und mehrerer hundert unterstützender
einheimischer Eltern, Berufspendler sowie Gastgeber mahnen seit Beginn des DBT - Projektes einen solchen
Schritt zugunsten eines besseren ÖPNV an. Im Zusammenhang mit dem Aufwand der Deutschen Bahn für die
vorgenannten Projekte Stuttgart 21 und längere ICE´s ist zu befürchten, dass es für den Nahverkehr am Bodensee
trotz steigender Preise, zugunsten des Fernverkehrs, immer öfter „ Zurückbleiben“ heißt. Auch die Auflösung von
zu teuren, ineffektiven Verkehrsverbünden sollte geprüft werden.         

Sehr dubiose Ausschreibung für die EBC
Emotional habe ich den ersten Eindruck einer größtmöglichen Verdummung.
Nach erstem schnellen Querlesen fällt mir auf, dass Formulierungen, Datumsangaben und Stückzahlen völlig an der
Lebenswirklichkeit und Akzeptanz der EBC vorbeigehen.
Allein die kaufmännische Sorgfaltspflicht würde solches Handeln völlig in Frage stellen!
Mein sittlich-moralisches Empfinden zu dieser Handlungsweise ist gestört.
Auch rechtlich ist zu fragen, ob die  f o r m a le n  Kriterien dieser Ausschreibung berücksichtigt worden sind?
Weiter ist fraglich, ob die Fortführung mit GEIOS AG inhaltlich und formal rechtlichen Beurteilungen standhalten könnte,
womit wir bei des Pudels Kern sind:
Nach allen Erfahrungen können Zahlen nicht lügen.
die EBC erhält nur geringsten Zuspruch und dieser ist sicher nur politisch motiviert.
Wirtschaftlichen Nutzen hat die EBC der Region nicht gebracht, im Gegenteil, es wurden knapp drei Millionen Steuergelder vergeigt.
Die Geldverschwender machen ihr Ding, gegen jeglichen Sachverstand und gegen die beteiligten Menschen.
Sie werden nur durch einstweilige Verfügungen, Zurückweisungen, Widersprüche und Einsprüche aufzuhalten sein,
denn alles andere wird von diesen ignoriert.
Unabhängige Verwaltungsfachleute müssten den Vorgang akribisch durchleuchten,um mögliche Fehler und Ungereimtheiten
aufzudecken und dann juristisch vorzugehen!
Unglaublich diese Taschenfüllerei durch eine, wie auch immer, organisierte Gruppe.

UNGLAUBLICH !!!!!!!!

N.N.   20.04.2018

Artikel im Montfortboten über die EBC vom 13.04.2018, Nr. 15

Es fällt schon lange auf, dass Veröffentlichungen aus der Schwäbischen Zeitung, wenige Tage später im Montfortboten
nochmals erscheinen. Weiterhin fällt auf, dass im Montfortboten keine Leserbriefe mehr erscheinen dürfen
(Befehl von oben). In der SZ werden grundsätzlich keine Richtigstellungen veröffentlicht und somit dem demokratischen
Verständnis der Boden entzogen.
Wie unterschiedlich ein ehemaliger Redakteur einer großen Berliner Tageszeitung und ein Forumsmitglied die
Veranstaltung am 10. April im Landratsamt im Vergleich zum Redakteur der SZ bzw. des Montfortboten den Verlauf
der Veranstaltung schilderten, zeigt wieder einmal deutlich, wie tendenziös berichtet wird.
Vergleicht man den Artikel im Montfortboten mit dem Bericht im Forum unter der Rubrik "Tourismus" vom 12. April
und vom gleichen Tag im unteren Abschnitt von P. Groß aus Uhldingen, dann muss man fast glauben, man hätte eine
andere Veranstaltung besucht, als der genannte Redakteur der SZ und des Montfortboten.

Forum Langenargen    20.04.2018

Bei der Gastgeberversammlung der TI am 17. April verloren sich etwa 10 Interessenten  im Münzhof.
Diese fast peinliche Anzahl wurde auch schon bei früheren Veranstaltungen dieser Art registriert.
Es kam erneut die gästevertreibende Regelung für Geschäftsleute zu Sprache.
Ein  Gastgeber meldete empört, dass bei ihm jahrelang  eine Gruppe von 9 Gästen gebucht hätten,
die bei einer Messe in FN für den Aufbau zuständig gewesen wären.
Sie wären immer von der Kurtaxe befreit gewesen. Als sie jetzt von dieser Zwangsabgabe erfahren hatten,
haben sie spontan storniert.
Genau das haben wir vorausgesagt,  andere Gemeinden sind da klüger!

Forum Langenargen    19.04.2018


  • Hat die Gemeinde Langenargen  möglicherweise die Frist für die wichtige Bewerbung für die 
    Auszeichnung "Familienferien" versäumt ?
    Das würde bedeuten, dass diese werbewirksame Bezeichnung nächstes Jahr nicht
    mehr geführt werden dürfte!!

    Forum Langenargen    19.04.2018

Informationen zu Chips in Gästekarten

Da wir feststellen mussten, dass Chip-Anhänger (EBC) wie Landrat Wölfle, viele Gemeinderäte und Kreisräte
sowie Bürgermeister offensichtlich über die Gefahren des RFID-Chips überhaupt nicht informiert sind,
möchten wir Ihnen eine Hilfestellung leisten.
Die Links sind hochinteressant und brisant zugleich. Die Zukunftspläne des Herrn Hess werden durch das im Mai
gültig werdende, erheblich verschärfte Datenschutzgesetz einen kräftigen Dämpfer erhalten.

https://www.dacuro.de/neuigkeiten/beitrag/rfid-chips-fluch-und-segen-zugleich

http://www.rfid-basis.de/bedenken_und_kritik.html

http://www.sueddeutsche.de/digital/rfid-aufkleber-als-schnueffelchips-warum-funketiketten-eine-gefahr
-fuer-verbraucher-sind-1.1260505

https://www.rfid-journal.de/rfid-datenschutz.php

https://www.rfid-journal.de/rfid-risiken.php

Forum Langenargen    14.04.2018

Mangelnde Wertschätzung im Umgang mit Langenargener Bürgern                 13.04.2018

Sehr geehrter Herr Stark,

gestern war ich wieder in Langenargen wegen der Gastgeberversammlung im Münzhof und habe mir ein aktuelles Bild
machen können. An der Haustür war ein Aushang der Fa. Strabag, die für diese Woche unser Grundstück Haus 19/1
als unbefahrbar ankündigen. Wenn ich nicht vor Ort gewesen wäre, hätte ich davon gar nicht erfahren. Unsere Gäste,
die am Sonntag anreisten, sind mit ihrem Auto auf unserem Grundstück "gefangen". Wenn wir im Vorfeld darüber
informiert worden wären, hätten wir unsere Gäste darauf vorbereiten und Maßnahmen ergreifen können.
Unsere nächste Gästeanreise findet am Samstag und Sonntag statt. Wie sieht es bis dahin aus?
Ich bitte um unverzügliche Rückmeldung Ihrerseits,

Andrea Bux-Tehsmann

**************************************

Sehr geehrter Herr Stark,

ich hoffe, Sie haben Verständnis, dass ich kein Verständnis habe für Ihre nichtssagende und flach gehaltene Antwort.
Schade, dass es heutzutage Usus ist, sich auf öffentliche Bekanntgaben zurückzuziehen. Allerdings kann ich mich noch
sehr gut an die Infoveranstaltung mit Ihrem Bürgermeister erinnern, welcher bei der Veranstaltung verkündete,
dass diese Baumaßnahme nach der Saison 2017 begonnen und vor Beginn Saison 2018 beendet sein wird.
Über eine Terminänderung wurden wir leider Ihrerseits nie informiert trotz mehrfachen Nachfragens unsererseits.
In Langenargen gibt es sicher noch mehrere Wohnungen, deren Eigentümer nicht ständig vor Ort sind und diese sicher
auch dankbar für direkte und informelle Kontaktaufnahme bezüglich z.B. einer solch einschneidenden Baumaßnahme wären.
Es gibt zudem Hausverwaltungen, die man kontaktieren hätte können. Aber bei mir vertieft sich der Eindruck,
dass diese Baumaßnahme nicht nur schlecht koordiniert, sondern auch viel zu spät initiiert wurde.
Am meisten macht es mich rückblickend doch wütend, dass wir uns damals entschieden haben, unsere Kapitalanlage
in Langenargen zu tätigen und dort zu investieren. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre bin ich es schon gewohnt,
dass die jeweiligen Amtsleiter in Langenargen keine vernetzten Strukturen pflegen und jeder immer auf den anderen
verweist und wir mit unseren Anliegen mittendrin auf der Strecke bleiben, weil es keinen wirklich interessiert.
Übrigens glaube ich, dass die Mitarbeiter der Gemeinde Langenargen Schulungsbedarf bezüglich Wahrnehmung
ihrer Kunden haben, meinen Namen haben Sie falschgeschrieben und Sie sind nicht der einzige, Hr. Jost hatte
ebenfalls mehrfach Probleme damit, einmal hat er mich sogar als "Herr" Tehsmann angeschrieben. Dies zeigt unter
anderem Ihre mangelnde Wertschätzung.
Dann soll also das Fazit unseres Schriftverkehrs jetzt sein, dass ich mich mit der Fa. Strabag auseinandersetzen muss?!
Haben Sie schon einmal von Kunden-/Lieferantenbeziehungen gehört?
Gäste von uns wollen morgen anreisen und am Sonntag abreisen. Ist ihnen das unter diesen Umständen überhaupt möglich?

Ich habe das Gefühl, dass ich mir Unterstützung holen muss, deshalb geht eine Abschrift unseres Schriftverkehrs an den
neuen Tourismusbeauftragten der Bundesregierung Thomas Bareiß und selbstverständlich auch an das Forum.

Mit freundlichen Grüßen,
Andrea Bux-Tehsmann

**************************************

Sehr geehrte Frau Bux-Thesmann,
über die Baumaßnahme Lindauer Straße wurde öffentlich informiert. Die Baufirma informiert betroffene Anlieger direkt,
anders ist die Baustelle nicht abzuwickeln. Die Einschränkung ist zeitlich begrenzt. Wenn Sie selbst nicht vor Ort sind,
können Sie  der Fa. Strabag einen Ansprechpartner benennen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Es grüßt Sie
Ihr
Markus Stark
Ortsbaumeister

Was heißt hier öffentlich informiert? An vereinzelten Türen klebten Zettel,
die nur Wohnungsbesitzer lesen konnten, die anwesend waren.
Warum hat man die Wohnungsbesitzer nicht per eMail bzw. per Brief informiert?

Forum Langenargen   13.04.2018

Die Kaffeefahrten des Herrn Jost und der Tourist Information

Peter Groß (PeG),  13. April 2018

Wenn es nach den Worten des Leiters der Tourist-Information Langenargen, Frank Jost, geht, war das Ziel der
Veranstaltung im Münzhof, mit Beteiligung der Gemeinden Eriskirch Kressbronn und Neukirch eine
Gastgeberversammlung zur aktuellen Information über touristische Angebote, der neuen EU-Datenschutzverordnung
und eine Präsentation über zeitgemäße 360-Grad-Bilddarstellung im Internet. Wie sich die Werbeveranstaltung von
360 - Grad - Business einfügt, ob die Veranstalterin Martina Engel gar als Sponsorin die Kosten für die Miete und
Nebenkosten des Münzhof getragen hat, es bleibt uns verborgen. Man könnte im Rahmen eines solchen Sponsoring
die Kinder - Ferienfreizeiten für Einheimische, das Honorar für den Datenschutzprofessor sowie die Personalkosten der
Tourist-Info Mitarbeiterinnen finanzieren. Schließlich hatte Frau Engel einen Exklusiv - Auftritt unter Ausschluss von
möglichen Konkurrenten, sowie zusätzliche Vergünstigungen durch Presseveröffentlichungen in der Schwäbischen Zeitung,
die es im übrigen versäumt hat, den Artikel von Andy Heimlich, als Public Relation also Werbung zu deklarieren.
Wer sich erinnert,  weiß natürlich von den Werbeveranstaltungen der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH zu berichten,
die auf diesem Weg ebenso aus dem Gemeindevermögen „Honig saugt“. Nun entzieht es sich meiner Kenntnis, ob
Frau Engel während oder im Anschluss der Veranstaltung mit einem Bestellblock an die etwa 60 Anbieter von
Ferienunterkünften herangetreten ist, das würde die Veranstaltung dann wirklich als Kaffeefahrt entlarven, oder ob dezent
Werbematerial verteilt wurde, es entzieht sich wie gesagt meiner Kenntnis und das will ich wider besseren Wissens auch
nicht behaupten. Nur eben für zukünftige Aktionen der Privatwirtschaft anregen, den Aufwand für werbliche
Veranstaltungen zugunsten der Gemeindekasse in Rechnung zu stellen. Nun hörte ich von den Jungen Wilden des Chaos-
Computer Club, dass sie nie eine Unterkunft mit der Möglichkeit von 360 Grad Aufnahmen buchen würden. Ihnen wäre das
Risiko einer Live – Übertragung im Internet viel zu groß, das hätte der Datenschutz – Professor auch einmal ruhig
erläutern können. Übrigens auch die Möglichkeit, der Videoaufzeichnung in den privaten Gästezimmern bedarf eines
eindeutigen Hinweises, aber das erklärt ihnen besser die Verbraucherschutzzentrale oder die zuständige Datenschutzbehörde.

Nachtrag:
Wie  wir von einer Gastgeberin erfuhren, wurde die Verkaufsveranstaltung durch ein "Google- zertifizierte" Fotografin gestaltet.
Der Redakteur der SZ war bereits vor dem Vortrag über den Datenschutz schon wieder verschwunden.
Den Lesern wird vorgegaukelt, dass er live dabei war.

Herr Landrat Wölfle spottete über die jetzt eingeführte Papierkarte als Rückentwicklung in die Steinzeit.
Lesen Sie bitte, was einige Schwarzwaldgemeinden dazu denken.
Er wird wohl kaum behaupten können, dass die Flug- und Eisenbahngesellschaften, sowie Flixbus rückständig wären.
Auf Anfrage, was denn mit der Chipkarte besser wäre, war die Antwort, man könne damit Routen planen, Ausflüge buchen und, und…
Das kann man sicherlich besser mit seinem PC!!

An alle SchwarzwaldCard Partner                                         Schwarzwald Tourismus GmbH
Akzeptanzstellen / Bonus Partner und                                  Hauptgeschäftsstelle Freiburg
Verkaufsstellen                                                                               Freiburg, 16. Nov. 2015

SchwarzwaldCard 2016/2017-  Systemumstellung 

Sehr geehrte Damen und Herren,
in der letzten SchwarzwaldCard Vollversammlung am 06.10.2015 wurde besprochen,
das veraltete Chipkarten System durch ein modernes Barcode System zu ersetzen. Nach der Ausschreibung eines neuen
Technologie Lieferanten, haben wir uns zwischenzeitlich zur Zusammenarbeit mit der Firma AVS GmbH entschieden. Das System der
Firma AVS GmbH erlaubt die Einführung einer sehr einfach zu handhabenden Erfassungstechnologie. Dafür benötigen Sie teilweise ein
neues Terminal. Die Umstellung ist für Sie kostenneutral und wir werden uns um alle notwenigen Schritte kümmern.  Die Technikumstellung
soll zum 01.04.2016 mit Saisonstart 2016/2017 erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt läuft das bestehende System weiter. Die Endabrechnung
der Saison 2015/2016 erfolgt über das bisherige System. Der Kartenverkauf und auch die kommende Saison sollen dann wie gewohnt
am 01. April mit dem neuen System starten. Hierfür statten wir die Verkaufsstellen mit Karten und Werbemitteln aus.  Damit wir Sie mit der
neuen Technik der Firma AVS GmbH ausstatten können, möchten wir Sie daher bitten, den beigefügten Technikfragebogen bitte bis zum
30. November 2015 ausgefüllt an uns zurückzusenden.
Für Fragen stehen Ihnen in unserem Hause Herr Nieselt Tel.: 0761-89646 82 bzw. Frau Hannemann Tel.: 0761-8967675 gerne zur Verfügung. 

Mit freundlichen Grüßen 

SCHWARZWALD TOURISMUS GmbH

Forum Langenargen  13.04.2018

Kommentar zum Montfortboten Nr. 15 vom 13. April 2018

Auf Seite 2 findet sich ein Foto mit dem seit Wochen verhülltem Zollhaus.
Der Text lautet: "Markant, auch wenn das Schild über der Tür verborgen ist: Die Touristinformation Langenargen in der
Oberen Seestr.2/1". Davor sieht man eine Radfahrerin, obgleich das Radfahren in diesem Bereich verboten ist!
Hat das Frau Volk wohl bemerkt?

Auf Seite 3 erscheint die reißerische Überschrift: "eCard ist der Renner". Vor einigen Tagen erschien ein Artikel in der
SZ Lindau, wo der Hauptverantwortliche, Herr Löffler, eingestehen musste, dass es noch sehr viele Probleme gäbe.
Wenn ein Ehepaar mit zwei Jugendlichen von der Reichenau nach Stein am Rhein fahren möchte, muss man für hin
und zurück
48 Mal! das Check in und Check out praktizieren.
Ob man dabei Fehler gemacht hat, erfährt man dann Wochen später bei der Strafzahlung auf der Kontoabrechnung.
Eine Papierkarte hätte diese Probleme nicht.

Auf Seite 4 wird über das Schicksal von GEIOS berichtet. Es wird erwähnt, dass die DBT davon träumt, dass sie irgendwann
in der Zukunft wieder mit einer Chipkarte auf den Markt kommt. In einer Anlage sieht man, was im Schwarzwald darüber
gedacht wird. Weiter wird erwähnt, dass man mit dem Chip Bewegungsprofile der Gäste erstellen könnte. Genau das ist
verboten und führte bereits dazu, dass bei den Berliner und Stuttgarter Verkehrsbetrieben die Terminals wieder entfernt
werden mussten. Herr Hess ist nicht lernfähig.
Der Traum von Herrn Hess wäre noch, dass man diese Chipkarte auch als Zimmerschlüssel verwenden könnte.
Das wäre eine perfekte Lösung für die Überwachung der Gäste. George Orwell lässt grüßen. Dann schreibt Herr Hess:
"Eigentlich geht es einzig und allein um die Frage, ob wir wollen, dass unsere Gäste kostenlos Bus und Bahn fahren dürfen“.
Er verschweigt dabei, wie immer, dass es dieses Angebot schon seit vielen Jahren bei den Papierkarten VHB und Konus gibt,
und das bei einem weit größeren Einzugsgebiet.

Forum Langenargen  13.04.2018

„Hart aber fair“ würde den Faktencheck empfehlen, Herr Wölfle

Unser Heimatblättchen, die Schwäbische Zeitung,  hat sich wohl erneut vor einigen Fragen gefürchtet.
Der Monolog des Landrats Lothar Wölfle auf der jüngsten Werbeveranstaltung zugunsten der Deutschen Bodensee
Tourismus GmbH (DBT), initiiert sowie veranstaltet vom Landratsamt und wohl bezahlt von den Steuerzahlern des
Bodenseekreises,  führte ausschließlich zu der Erkenntnis des Landrats: „es gibt kein EBC – Desaster sondern ein
Diskussionsproblem.“     Ich muss in dem Zusammenhang an den Schlager von Gus Backus „Bohnen in den Ohren“
denken?  Es ist natürlich schon alleine ein finanzielles Desaster ! Warum muss denn die Gemeinde Langenargen
in Kürze zum vierten Mal!  in einem Jahr die Kurtaxensatzung ändern?
Faktencheck gefällig? Seit 2013 bemühen sich der Land- und Kreisrat, wie auch der Verkehrsverbund Bodo um das Projekt.
Von den 23 Städten und Gemeinden des Bodenseekreises plus Konstanz haben vier das Projekt wohl immer noch nicht
verstanden. Man erkennt es daran, dass die Herren Juristen und Verwaltungsfachangestellten, wie z.B. der Bürgermeister
Achim Krafft aus Langenargen, die Urteile deutscher Gerichte möglicherweise nicht verstehen oder wirksam umsetzen
können. Wie es scheint, haben sie auch die allergrößten Probleme mit den Grundrechenarten und nennen Verluste negative
Einkünfte.  Eine Besonderheit aus dem Handbuch für Führungskräfte: „Fachchinesisch für Verwaltungsbeamte“?
So verlangen Landrat und Kreispolitiker, obwohl  mehrfach angemahnt, immer noch nicht nach einer Zwischenabrechnung
oder Darstellung der bisherigen Millionenverluste. Und unser Heimatblättchen tut sich schwer mit dem aktiven Nachfragen.
Das Einfachste wäre nun, dass man auf den inkompetenten Geschäftsführer Enrico Heß, samt seiner  teuren DBT,
verzichtet und die Konstanzer Profis der Internationale Bodensee Tourismus GmbH sowie den erfolgreichen Verkehrsverbund
Hegau-Bodensee (VHB) ins Boot holt. Hat sich doch der Westliche Bodensee gerade erneut als Touristenmagnet bewährt
(Steigerung der Ankünfte 2017 um mehr als 5,2 % und 11 %) .Die kreisübergreifende ÖPNV-Gästekarte würde beide Landkreise
Konstanz und Bodenseekreis ohne den Logos VHB bzw. EBC  eine neutrale Karte  bilden. Die Gemeinden des
Bodenseekreises überweisen ihren Anteil der Übernachtungspauschale an Bodo so wie es die Gemeinden aus dem
Landkreis Konstanz mit ihrem Anteil an den VHB erledigen. Auf das Bakschisch für die DBT als Bindeglied zu Bodo kann aus
Ersparnisgründen getrost verzichtet werden. Die freie Fahrt „rund um den See“, wäre für die Gäste endlich in trockenen Tüchern.
Bezahlt werden müsste der erhöhte Kurbeitrag indes wirklich von allen Touristen. Die Finanzierung von 25 Cent/Übernachtung
aus Steuern der Gemeinde an die DBT ist mit dem Solidarprinzip ohnehin rechtlich nicht zu vereinbaren.
Betrachtet man die Zahl der Gäste, die sich auf das Abenteuer ÖPNV im Bodenseekreis eingelassen haben, reicht es offenbar
aus, nur einen Bus mit fast 70 Plätzen stündlich auf Tour zu schicken. Ausschließlich in den Baden-Württembergischen
Sommerferien und nicht einmal ganztägig über die gesamte Wegstrecke von Langenargen bis Bodman – Ludwigshafen.  
Teilweise fuhr er nur bis zum Bahnhof Überlingen, und wer weiter musste, geriet in Gefahr, ab Sipplingen eine mögliche
Straftat (Schwarzfahrt) zu begehen, weil der Bodo – Tarif in Sipplingen endet und die Kontrolleure der DB – Regio oder Seehas
wenig Verständnis zeigen. Übrigens bei Kindern eben so wenig, wie auch bei Gelegenheitsfahrern, die manche Falle in den
Besonderheiten der Tarifbestimmungen schlichtweg übersehen. Ganz nebenbei war der Bus in beiden Richtungen mit nur
wenigen Personen besetzt. Nicht ohne Grund gehört der Verkehrsverbund Bodo, aus meiner Sicht, zu den teuersten und
qualitativ anspruchslosesten Unternehmungen im Land, dem es mit einer bald acht bis zehn Millionen teuren Investition,
nach eigenen Angaben, gelungen ist ca. 7.600 e-Card an Gelegenheitsfahrer abzugeben. Man erkennt diese Fahrgäste
inzwischen immer öfter durch das Verursachen unangenehmer Piep – Geräusche beim Check-in/Check out.
Übrigens: wenn eine Familie mit zwei jugendlichen Kindern von der Reichenau nach Stein am Rhein fahren will,
muss sie
für hin und zurück 48 Mal das Check- in / check out durchführen! Diesen Irrsinn kernnt die VHB-Karte nicht!
Im Zusammenhang mit der in Insolvenz gegangenen  DBT - Partnerin GEIOS wäre wohl die Frage zulässig, ob die GEIOS
unter Mitnahme einer Zuwendung von der DBT, nachdem sie unter die Decke der Hochschwarzwald Tourismus geschlüpft ist,
das „Handgeld“ an die DBT zurück erstatten konnte. Aus einer Veröffentlichung von Econo wurde nur bekannt, dass der
Gläubigerausschuss dem Deal zwischen GEIOS und der Hochschwarzwald Tourismus anscheinend zugestimmt hat.
Wie hoch war eigentlich der finanzielle Ausgleich für Aufwendungen die dem Bodenseekreis aus der Zusammenarbeit mit
GEIOS entstanden sind? Wir wollen nicht vergessen, dass sich die DBT seit 2013 überwiegend aus öffentlichen Kassen,
meist in Form von Gesellschafterdarlehen, über Wasser hält. Bei veröffentlichten Kosten von 576.000 Euro jährlich werden
die Gesellschafter wohl weiterhin tief in ihre Gemeindekasse greifen müssen um Verluste auszugleichen.
Wenn Lothar Wölfle an die Solidarität innerhalb der Tourismusbranche appelliert, dann macht es Sinn daran zu erinnern,
dass die Gegner der DBT zum großen Kreis der Gastgeber gehören, die für ihre Brötchen jeden Tag hart arbeiten müssen
und das Projekt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprüft haben. Dabei sind diese zu dem Ergebnis gekommen,
dass es sich bei der DBT um einen Verlustverursacher ersten Ranges handelt. Aus diesem Grund gehören hunderte
Gastgeber, wie auch zahlreiche Gemeinderäte und Bürgermeister aus allen Gemeinden zu den Verweigerern, auch aus
den teilnehmenden Gemeinden.  Der Redakteur der SZ. spricht mal wieder von nur „manchen“ Gastgebern.
Der Langenargener Dehoga - Vorsitzende Roman Wocher mag seine eigene Sicht der Dinge äußern, er gehört aber wohl
nicht zu den Menschen, die ihr Wissen aus dem direkten Kontakt mit den direkt Betroffenen beziehen. Jenen Gastgebern
also, denen aus dem Grund der Mehrkosten für die Gästeabgabe, früher Kurtaxe, die Gäste ausbleiben. Auffallend war,
dass der Redakteur der SZ sich vor und nach der Veranstaltung fast ausschliesslich mit Herrn Wocher und einem anderen
Hotelier aus Langenargen unterhalten hat. Mir wurde vermittelt, dass beide auf vielen Werbeveranstaltungen im Bodensee-
kreis auftreten, um die Werbetrommel für die EBC zu rühren. Herr Wocher missachtete die Regel, nur Fragen zu stellen,
sondern ergoss sich mit Lobeshymnen auf die EBC. Unter Protestrufen musste der Moderator den Redefluss unterbrechen.

Anbei ein paar interessante Hinweise des Dehoga-Vorsitzenden aus Langenargen:
"Wer kein Personal bekommt, soll halt seinen Laden schließen".
Er fand es auch gar nicht so schlimm, wenn eine kinderreiche Familie mal auf den ÖPNV warten muss.
"Dann hätte man mal mehr Zeit, um mit seinen Kindern zu reden."

Der Beifall kam hauptsächlich von den vielen jungen Damen der TIs der wichtigsten Bodenseeorte. Diese Situation wurde
in der Presse verschwiegen. Was auch verschwiegen wurde, war ist die Tatsache, dass den Fragestellern, die zu einem
überwiegendem Teil aus Kritikern bestanden, kein Mikrofon zugestanden wurde. Da die Zuhörer vieles akustisch nicht
verstanden, musste es von den Angesprochenen wiederholt werden, wobei natürlich Einiges auf der Strecke blieb.
Abschließend ist anzumerken, dass das Ergebnis der sogenannten Umfrage eines leibhaftigen Professors und Institutsleiters,
der in Langenargen in der Nebensaison 101 und in der Hauptsaison 125 Gäste befragt hatte, ob sie die EBC kennen, 
(Langenargen hatte unter anderem, das Ortsbild nachhaltig störende Transparente aufgehängt) alles andere 
als seriös ist.
Schliesslich wurden die Gäste beim jeweiligen Gasgeber und in der TI mit Werbematerialien ständig konfrontiert.
Im Forum Langenargen wurde diese Studie kritisch untersucht. Bei einer Übersicht über 220 Gäste kam heraus, dass
durchschnittlich nur 5 % mit der EBC Bus und Bahn benutzten.  Die Gastgeber wissen, dass die Region zunächst einmal
einen guten ÖPNV braucht, dafür wurde als Termin 2025 (Oberleitung für Bodensee-Bahn) genannt. Das Problem ist,
Martin Hahn (MdL) Bündnis 90 / Grüne hat von einer Finanzierung durch den Bund nichts gehört. Auch der Chef des
Regionalverbandes Bodensee – Oberschwaben, Wilfried Franke, kann sich an Zusagen oder selbst Andeutungen nicht
erinnern. Vielleicht erhält unsere Presse eine Antwort, als Ergebnis konkreter Nachfragen und Hintergrundrecherchen
– dafür dürfen sie sonst auch das Forum Langenargen nutzen, falls der Landrat mal wieder schmallippig oder zornig reagiert. 

PeG Uhldingen 12.04.2018

Rückblick auf die EBC Werbeveranstaltung im Landratsamt am 10.04.2018

Angesprochen waren eigentlich die Gastgeber/innen.
Von Langenargen waren aber lediglich ca.10 % der  Gastgeber/innen vertreten . Einen großen Teil der Teilnehmer
machten die die Mitarbeiterinnen der TI verschiedener Gemeinden aus.
Die  Kurzvorträge von Herrn Landrat Wölfle und Herrn Hess strotzen vor Schönfärberei und Durchhalteparolen.
Die Praesentation der EBC Studie  des Prof. Dr.-Dobbelstein  war farblos und fragwürdig.
Bis  auf zwei Ausnahmen kamen alle  Fragen von Kritikern.Als Herr  Maerz von der GUM Uhldingen-Mühlhofen
die ersten Fragen stellen wollte, wurde ihm das mobile Mikrofon vom Pressesprecher Herrn Schwarz verweigert.
Die Begründung  lautete, er brauche das Mikrofon als Moderator selbst.  Die  Referenten hatten ein Mikrofon
mit schlechter  Akkustik am Standpult zur Verfügung. Die  Folge dieser ungewöhnlichen unfairen Situation war die,
dass man die Fragesteller kaum verstehen konnte und die Fragen von den Angesprochenen oder dem Moderator
wiederholt  werden mussten, was  oft nur unvollständig gelang.
Böse Zungen behaupten, das  wäre ein beabsichtigtes Unterfangen gewesen, denn im Landratsamt hätte es sicherlich
ein zweites Mikrofon gegeben.
Erstaunlich war die Aussage von Herrn Hess, dass mit einer Wiedergeburt der  Plastikkarte mit Chip erst in mehreren
Jahren gerechnet werden kann. Auf die Frage von Annette Pfleiderer, ob die EBC vielleicht über die Hintertür der
Hochschwarzwald / Geios-Connection vielleicht vorzeitig wieder auftauchen würde, kam die  Anwort: zur Zeit eher nicht,
man könne das für die  Zukunft aber nicht sicher auschließen. Auffällig am Rande der Veranstaltung war, dass der
Redakteur der SZ sich davor und danach ausschliesslich sehr intensiv mit den Hauptprotagonisten der Langenargener
Hotelies unterhielt. Dabei hätte er die ideale Möglichkeit gehabt, sich auch mal mit den Hauptgegnern der EBC zu
unterhalten, denn es fiel bei seinen letzten Artikeln auf, dass bei ihm doch erhebliche Informationsdefizite vorliegen.
So  erwähnte er damals z.B. nur zwei Städte, die sich nicht bei der EBC beteiligen. In Wirklichkeit sind es sämtliche
Bodenseestädte.
Zusammengefasst gesehen war der Abend reine Zeitverschwendung.

Dr. Hartmut Walter 12.04.2018

 

 

EBC verso VHB-Papierkarte

Die Organisation Regio meldet für den westlichen Bodensee für 2017 eine Steigerung von 5,2 %  Ankünften,
am deutschen Untersee sogar um 11,3 % ( Differenz zu Langenargen 18%!)
Der westliche Bodensee nutzt seit Jahren erfolgreich die VHB Karte mit freier Fahrt für Bus und Bahn und vielen
Vergünstigungen (Ausnahme  Bodman-Ludwigshafen. Diese Gemeinde ließ ihren Gästen die Wahl, ob sie die EBC
oder die VHB Karte wünschten. Trotz diesem Luxus betrug die Kurtaxe nur 2,50 Euro, die Zahl der Ankünfte betrug plus 1,9 %)
Die Kurtaxe bei den restlichen Gemeinden betrug im Durchschnitt ca. 2 Euro.
Wie man an den hervorragenden Ergebnissen im Ausbreitungsgebiet der VHB Karte bei durchschnittlich 2 Euro Kurtaxe sieht,
ist die EBC ein totaler  Flop und  eine  Geld-Vernichtungsmaschine. Ihr verdanken die Langenargener die zweithöchste
Kurtaxe des Landes, eine zusätzliche Steuerbelastung der Bürger, erhebliche Datenschutzprobleme und  viel Ärger.

Forum Langenargen  12.04.2018

Unter den Talaren – eine Verschwendungssucht wie vor 1000 Jahren

Forum Langenargen, Bodenseekreis. 10. April 2018 (PeG)

„Die deutsche Staatsverschuldung verharrt trotz Rekordsteuereinnahmen und niedriger Zinsausgaben
auf einem sehr hohen Niveau. Bund, Länder und Gemeinden sowie ihre Extrahaushalte waren
Ende 2016 mit 2.006 Milliarden Euro verschuldet.
Zur Veranschaulichung dieser Zahl dient folgendes Gedankenspiel: Ab sofort werden keine Schulden
mehr aufgenommen und die öffentliche Hand gesetzlich verpflichtet, neben allen anderen Ausgaben
jeden Monat eine Milliarde Euro an Schulden zu tilgen. Mit dieser Verpflichtung würde es bis ins
Jahr 2184 dauern, um den Schuldenberg der Bundesrepublik Deutschland vollständig abzutragen.“

Diese Mitteilung des Bund deutscher Steuerzahler lässt die Frage im Kopf entstehen, warum in den Gemeinden der
Schlendrian ewig weitergeht. Die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) verursacht durch meine vermutete
Unfähigkeit möglicherweise Millionenverluste in den Gemeindekassen. Eigentlich wäre es die Aufgabe der DBT,
ein fehlerfreies Produkt auf den Markt zu bringen. Dazu ist sie seit 2013 nicht in der Lage.
Verantwortungsvolle Politiker und besonders Gemeinderäte sollten nachfragen, in welcher Höhe, neben
Darlehensbeträgen, auch Personalkosten aus Kreis- und Gemeindekassen in das Projekt fließen. Vergebliche
Gerichtsverhandlungen. Missachtete Verbraucher- oder Datenschutzbestimmungen, auch der Ausflug von
Bürgermeister und Mitarbeitern der Tourist Information zu Ausstellungen und Messen belasten den Gemeindehaushalt.
Die Durchführung von Informationsveranstaltungen bedeutet, wie die, inzwischen vierte, Änderung einer
Kurtaxe-Satzung innerhalb eines Jahres eine hohe Arbeitsbelastung und damit hohe Verwaltungskosten.

Es fällt schwer zu akzeptieren, dass der Kreis und die Gemeinden diese gewaltige Kostenlast seit 2013 tragen
und einige seit dem vorigen Jahr auch noch die Gäste mit Gebühren belasten, für die es keine adäquate
Gegenleistung gibt. Für mich ist es wünschenswert, dass die Gemeinden den Zeitpunkt für die Kündigung des
Vertrages mit der DBT, ich meine Juni 2018 zum Ende 2019, nicht fahrlässig verstreichen lassen.
Die Weltsicht gestaltet sich etwas anders, als es uns Meinungsumfragen oder andere Scharlatanerien der DBT
glaubhaft machen wollen. Etwa zwei Drittel der Deutschen fühlen sich durch fehlenden Datenschutz unsicher.
Warum also will die DBT die Freigabe persönlichster Daten erzwingen? Das verursacht nur ein Unwohlsein bei
den Gästen, die sich einem Geschäftsmodell ausgeliefert sehen, das der DBT und ihren Partnern ein tiefes,
unerwünschtes Eindringen in persönlichste Interessen und Bedürfnisse ermöglicht. Man kennt ein ähnliches
Gefühl aus Berichten von Menschen, die Opfer eines Einbruchs in ihr Haus oder ihre Wohnung wurden.
Das unangenehme Gefühl, dass fremde Hände in Betten oder der Unterwäsche gewühlt haben.

Das Ende der DBT könnte voraussichtlich seine Ursache in der Datenüberlassung von den Gemeinden an
interessierte Unternehmen finden, die für die Datennutzung bezahlen. Der Städte- und Gemeindebund hat dieser
Tage den Kommunen empfohlen, ihre Datenbestände zu verkaufen und schlägt ein Konzessionsmodell vor,
wonach private Unternehmen mit den Daten der Kommunen arbeiten dürfen und dafür bezahlen müssen.
Das würde bedeuten, dass die DBT künftig, nach einer öffentlichen Ausschreibung, für die Daten der Gemeinden
bezahlen muss und die Datenüberlassung der Gäste nicht mehr nur dadurch erzwingen kann, indem sie
andernfalls die freie Fahrt mit Bahnen und Bussen, trotz Zahlung der vollständigen Kurtaxe, verweigert.
Die an der DBT beteiligten Gemeinden sollten alle Sorgfaltspflicht walten lassen und die Verträge mit der DBT
umgehend prüfen. Die Möglichkeit einer Kündigung im Interesse der Gemeinde zum nächsten möglichen Termin,
also vermutlich bis Juni 2018 mit Wirkung zum Jahresende 2019 müsste in diese Überlegungen einfließen.
Auch scheint es, dass das Vorhaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes bei einigen Gemeinden
bekannt und eine mögliche Erklärung für die Ablehnung zum Beitritt zur DBT war. Hier könnte man den
Bürgermeister von Heiligenberg befragen, der nach langanhaltender Euphorie, das Thema EBC wohl zunächst
bis Juli 2018 vertagt hat, nachdem der Frickinger Rathauschef die Einführung bereits zurückgestellt hatte.
Inzwischen sprechen Heiligenberger Gastgeber bereits von einer Terminverschiebung bis Dezember, was,
wie schon so oft das Ende des Beitritts zur DBT bedeuten könnte. Der Handel mit Bürgerdaten scheint auch
für eine Gemeinde wie Sipplingen geeignet zu sein, den kommenden drastischen Schuldenanstieg „in den Griff“
zu bekommen. Dort wird die Pro-Kopf-Verschuldung zum Jahresende auf 722 Euro steigen. Sicher gibt es zum
Thema Datenhandel viel Diskussionsbedarf in den Gemeinden. Man muss unter Berücksichtigung der
überlangen Kündigungsfristen bei der DBT aber deutlich vorausschauender handeln, als bei einem Zeitungsabonnement.

Vertrauen ??

Es ist schon erschreckend, mit welch einer geradezu kriminellen Energie einige Mitarbeiter des Rathauses ihre Ziele
durchsetzen wollen. Zum einem setzen sie Unwahrheiten in die Welt, zum anderen wurden uns Drohungen,
Einschüchterungen und Repressalien bekannt.
Die Kurtaxensatzung muss nun, wie schon lange vorhergesagt, zum vierten Mal innerhalb eines Jahres geändert werden.
Diesbezüglich sind wir wahrscheinlich Pilotgemeinde in Baden-Württemberg und machen uns zunehmend lächerlich,
so wie damals mit den 65 Rechtschreibfehlern, 15 Richtungsfehlern und "mathematisch korrekten" Entfernungs-
angaben mit 0,0 km bei den Schildern.
Es zeigt sich, dass die Verantwortlichen unfähig sind, mit der EBC-Problematik umzugehen, denn sie sind den
Anforderungen offensichtlich keineswegs gewachsen.
Der Bürgermeister und sein engerer Umkreis schauen hilflos zu, denn anders ist das Chaos nicht mehr zu verstehen.
Eine couragierte Frau aus dem Kreis der Gastgeberinnen hält die Verantwortlichen in Atem und ist den Pseudofachleuten
in vielen Belangen weit überlegen. Es geht nicht nur um fundiertes datenschutzrechtliches Wissen, sondern um den
gesunden Menschenverstand und um den Sinn für Gerechtigkeit.
Dieses letzte Beispiel aus dem Rathaus zeigt wieder, dass es keinerlei Vertrauen mehr geben kann.

Forum Langenargen  07.04.2018

Hochmut kommt vor dem Fall!

Auf die Anfrage von Gastgebern an Herrn Jost und Herrn Benz, wieso im Gegensatz zu früher Geschäftsleute
plötzlich auch Kurtaxe bezahlen müssten, erwiderten beide, dass die Gemeindeprüfungsanstalt die frühere Regelung
der Kurtaxenbefreiung gerügt hätte. In diesem Zusammenhang wiesen sie auf die gleiche Regelung in Kressbronn hin.
Der Unterschied ist nur der, dass es in Kressbronn weniger als die Hälfte kostet.
Ansonsten ergaben Stichproben ein ganz anderes Bild: Allensbach, Überlingen, Frickingen, Hagnau, Sipplingen,
Nonnenhorn usw. erheben keine Kurtaxe. In Eriskirch wird auf Antrag ebenfalls befreit. Immenstaad befreit für
die ersten fünf Tage.
Wir baten Herrn Benz um eine Übersendung der diesbezüglichen Mitteilung der Gemeindeprüfungsanstalt.
Er hüllt sich bisher in Schweigen!
Auf der Suche nach der Wahrheit werden wir in den nächsten Tagen bei der Gemeindeprüfungsanstalt vorstellig werden.
Wir bekommen bereits die ersten Meldungen von deutlichen Buchungseinbußen bei Geschäftsleuten.
Es ist absolut unverständlich, warum die Gemeinde die potentiellen Gäste in andere Seegemeinden vertreibt.
Sie arbeitet sowohl gegen ihre eigenen Gastgeber als auch gegen die Gäste und natürlich auch gegen Gewerbetreibenden,
die von den Gästen profitieren.

Forum Langenargen    05.04.2018

Eilmeldung: Nachdem Herrn Benz und Herrn Jost wohl zu Ohren gekommen war, dass wir Kontakt zur Gemeindeprüfungsanstalt
aufnehmen würden, kam von beiden plötzlich die Meldung, dass sich wohl inzwischen eine Änderung in dem kommunalen
Abgabegesetz § 43 ergeben habe. Danach müssen Geschäftsreisende nun doch keine Kurtaxe bezahlen.
Hätten wir und Frau Pfleiderer nicht nachgehakt, hätten Geschäftsleute in Zukunft weiter die Kurtaxe bezahlen müssen.
Die Gastgeber sollten die bisher falsch erhobene Kurtaxe der Geschäftsleute zurückfordern.
Das Gleiche gilt übrigens auch für Besucher von Fortbildungsveranstaltungen.

Forum Langenargen    06.04.2018

Gezielt verordnete Intransparenz?

Im aktuellen Monfortboten findet sich ein Bericht der DBT über den Tourismusboom am Bodensee.
Die Übernachtungen stiegen 2017 durchschnittlich um 2% gegenüber dem Vorjahr.
Bei den Ausländern lagen die Zahlen deutlich höher. Was verschwiegen wurde, war die Tatsache, dass 2017
die Zahl der Übernachtungen in ganz Baden-Württemberg sogar um 3,3 % und in Bayern um 3,5 % (also 50%)
gestiegen waren (unattraktive Gegenden eingeschlossen).
Der unkundige Leser glaubt natürlich, Langenargen habe relativ ähnlich gute Ergebnisse.
Dem ist aber nicht so: Es wurde tunlichst verschwiegen, dass Langenargen (- 7 %) und Kressbronn (- 9 %)
am untersten Ende der Skala rangieren. Warum wurde das nicht erwähnt?
Wie sich nun zeigte, wurde uns mal wieder eine Halbwahrheit vermittelt!

Forum Langenargen    06.04.2018

Eine fast ernst gemeinte Äußerung eines Lesers:

Ironische Ergänzung zur Kurtaxe

Liebes Forum,
Wenn man dann zur Kurtaxe noch eine örtliche Straßenbenutzungsgebühr hinzurechnen würde,
dann könnte man die Taxe glatt auf 4 € erhöhen! Das wäre dann bundesweit ein großartiges Alleinstellungsmerkmal
(Pilotgemeinde), - möglicherweise sogar weltweit!
Gäste kämen zwar keine mehr, man könnte dann aber die TI auf einen Ein-Mann(Frau)-Betrieb schrumpfen,
was wiederum erhebliche Kosten ersparen würde.

S. M.    06.04.2018

Und jetzt ganz im Ernst:

Kleine Privatvermieter, die sich bisher mühsam ein Zubrot erarbeitet haben, bleiben jetzt schon auf der Strecke.
Ganz nebenbei trifft es natürlich auch den örtlichen Handel.
Das kümmert aber unseren BM ganz offensichtlich nicht!
Er scheint geradezu besessen von seiner verqueren EBC-Ideologie!

S. M.    07.04.2018

Flickenteppich Kurtaxe:
So unterschiedlich gestaltet sich die Abgabe in der Region
Südkurier 13.07.2017, Nils Köhler -  Sehr informativ ! 

Anbei ein Bericht und eine Übersichtskarte mit der Aufzählung der unterschiedlichen Kurtaxen vom Schwarzwald
bis zum Bodensee.
Wie erwartet ist Langenargen, obwohl gar kein Kurort sondern Erholungsort, einsame Spitze,
was natürlich Unterkunftsuchenden nicht verborgen bleibt.
https://www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/Flickenteppich-Kurtaxe-So-unterschiedlich-gestaltet
-sich-die-Abgabe-in-der-Region;art417930,9329493
Langenargen hat nach Baden-Baden die  zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs.
Zwischen dem Leistungsangebot des Kurortes Baden-Baden und  dem Erholungsort Langenargen liegen jedoch Welten.
Eine  Kurtaxe sollte dem adäquat sein, was  sie den Gästen bietet.
Ein Bürger fragte bei der Touristinformation, was  Langenargen eigentlich  kurortspezifisches biete.
Anwort der leitenden Mitarbeiterin: "Spezielle Kureinrichtungen, wie sie in Begriffsbestimmungen für die Prädikatisierung
von Kurorten niedergeschrieben sind, gibt es in Langenargen nicht, allerdings gibt es  Veranstaltungen und verschiedene
Angebote, wie Besteigung des  Schlossturms und Promeadekonzerte".
Diese  Mitarbeiterin ist inwischen im Team von Enrico Hess bei der DBT angestellt!
Forum Langenargen    05.04.2018

Überschrift in der SZ vom 05.04.2018:

"Gesetzeslücke könnte teuer werden"

Dieser Artikel könnte direkt für unsere Gemeinde geschrieben sein.
Es besteht noch großer Nachholbedarf. Wir hatten schon vor Monaten gewarnt.
Die nunmehr 4. Kurtaxenverordnung lässt sich nicht mehr vermeiden, für uns ein Zeichen für völlige Inkompetenz der
Verantwortlichen. Im Gemeinderat sitzt doch ein Jurist! Der Landesdatenschützer Stefan Brink steht mit Frau Pfleiderer
seit einigen Wochen bereits in intensivem Kontakt (auch wegen Datenschutzverletzungen in der Vergangenheit).
Sollte die Ignoranz des Bürgermeisters und der anderen Verantwortlichen nicht endlich der Vernunft weichen,
ist mit einer Klagewelle von Bürgern zu rechnen.
Das aber kümmert unseren BM gar nicht, - eventuelle Strafzahlungen werden dann ja von unseren Steuergeldern bezahlt!

Übrigens: Hat jemand schon irgendeinmal erlebt, dass der Bürgermeister sich für etwas entschuldigt hätte?
 

Forum Langenargen    05.04.2018

Meldung einer Gastgeberin aus Bodman

Bei ihr verbrachten ein Ehepaar und zwei 16- bzw 17-jährige Kinder ein verlängertes Wochenende,
entsprechend der durchschnittlichen Verweildauer in Bodman von 2,8 Tagen.
Die Anreise war nachmittags, die Abreise vormittags. Es blieb ein knapper Tag zur Nutzung der Vorteile
der EBC und das für eine Kurtaxe von zusammen 30 Euro.
In LA wären es sogar 37 Euro gewesen!

Wo sind da die Vorteile der EBC?

Forum Langenargen    04.04.2018

Die neueste Idee von Herrn Hess bei der EBC ist der Einsatz der Plastikchipkarte als Türöffner in Hotels.
Das wäre für ihn der bequemste Weg für die Erstellung eines Bewegungsprofils.
Man könnte die Karte sogar als Spion, wie man das schon bei Kinderpuppen kennt, einsetzen.

George Orwell ante portas!

Forum Langenargen    04.04.2018

Das Märchen vom Bodensee: Seht nur, die Chipkarte kommt nicht

Forum Langenargen. Bodenseekreis. 03. April 2018 (PeG)

Landrat Lothar Wölfle (CDU) lädt ein zu einer Infoveranstaltung in das Landratsamt. Ein Jahr EBC:
Rückblick und Ausblick. Nun ist ein Jahr sicher stark untertrieben, bastelt man doch bereits seit
dem 07. März 2013 erfolglos an einer Kopie der Schwarzwälder KONUS – Karte, an der bereits der
erste Geschäftsführer scheiterte und an dem sich Land- und Kreisrat, aber auch der derzeitige
Geschäftsführer Enrico Heß, er verlegte extra seinen Lebensmittelpunkt von Gotha (Thüringen)
an den lukrativen Bodensee, seit September 2015 nach Kräften, aber relativ erfolglos abmühen.
Zu Beginn der Saison 2018 wird man also wieder kein Erfolgsversprechen abgeben können aber
weiter leeres Stroh dreschen.

Welche Erwartungshaltung haben jetzt Einheimische, hunderte Gastgeber, die objektive Lokalpresse aber auch der Bund
der Steuerzahler an dieser Veranstaltung? Die Meinung zur EBC richtet sich zunehmend gegen den Land- und Kreisrat
sowie die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH. Nach anfänglicher Euphorie bleibt nur der Wunsch, streicht der
Geldvernichtungsmaschine die öffentlichen Zuwendungen. Frühe Wunschkandidaten, der DBT, also die besucherstarken
Städte Konstanz, Überlingen, Meersburg, Friedrichshafen bis Lindau zeigen dem Projekt die kalte Schulter und haben
teilweise auch kein Interesse daran, den jeweiligen Stadtbusverkehr kostenlos an die EBC auszuliefern. Die Mehrheit der
Landkreise am Bodensee verweigert sich insofern aus vernünftigen Gründen.

Der Baden-Württembergische Bürgermeister, Frank Amann, Heiligenberg, hat den Anschluss für 2018 verkündet.
Bereits im Vorfeld gingen darauf dem Tourismusverein Bodensee Linzgau Tourismus (BLT), der den Beitritt unterstützte,
Mitglieder verloren. Wer dieser Tage das Internetportal der Gemeinde oder des BLT aufruft, findet trotz Saisonbeginn keinen
Hinweis auf die EBC. Auch die Gemeinde Nonnenhorn (Bayern) verkündet nur, dass es ab 01.03.18 die EBC gibt.
Von Geschäftsbedingungen und Einschränkungen kein Wort. So etwa, dass der EBC - Bus nur in den großen Sommerferien
tourt, dass man den Stadtbus Lindau, Friedrichshafen, Ravensburg oder den Schiffsverkehr wohl nicht ohne extra Ticketkauf
nutzen kann oder dass der Verkehrsverbund bodo in Sipplingen endet. Die Weiterfahrt könnte damit zu einer teuren
Schwarzfahrt, gerade auch im Seehas oder Stadtbus Konstanz, werden.

Wer sich nun immer noch zu einer Zustimmungserklärung der Verwendung seiner Daten zu Werbe- oder Marketingzwecke
durch die DBT zwingen lässt, sollte sogleich auf dem Meldeschein notieren, für welchen Zeitraum diese Zustimmung gilt.
Also z.B. vom 9. - 11. Mai, zeitgleich den Widerruf vermerken und eine Bestätigung verlangen. Ab Mitte Mai gelten ohnehin
neue Datenschutzrichtlinien, die auch die Ersterfassungsstelle zur Auskunft verpflichten. Es bleibt die Frage, was aus den
gesammelten Daten beim insolventen Start - up GEIOS wurde. Die dürfen wohl nicht weiterverkauft werden. Nach einer
Meldung bei Econo hat der GEIOS AG Gläubigerausschuss einem Deal zugestimmt, nach dem der Hochschwarzwald
Tourismus Systeme und Lizenzen übernimmt. Zu welchem Preis? Zwangsläufig sollten also der Großteil eines 1,2 Mio.
Darlehens, von dem die DBT 700.000 Euro abgerufen hatte und von dem wiederum ein Großteil vermutlich an die GEIOS AG
geflossen ist, in die Kasse der DBT zurückgelangt sein.  Stimmt das Herr Heß? Wir wüssten natürlich auch immer noch gern,
ob denn die vereinnahmten Fahrgeldeinnahmen pünktlich zum Jahresende 2017 auf dem Konto des Verkehrsverbundes
Bodo verbucht wurden, weil wir uns die Fahrtpreiserhöhung von 2,9 % für 2018 nicht erklären können. Bodo hatte noch im
Herbst 2017 von einer zufriedenstellenden Einnahmesituation berichtet.

Dass Rote Zahlen schwarz werden, wird zunehmend unwahrscheinlicher, denn um den Wirtschaftsplan 2017 zu einem
Erfolgsplan werden zu lassen, hätte man rund 800.000 Euro einnehmen müssen. Echte Einnahmen, also keine Darlehen
und öffentlichen Zuschüsse. Die teilweise Erhöhung der Gesellschafterzuschüsse begründete man am Jahresende 2016
mit höheren Raum- und Personalkosten. Bodman-Ludwigshafen holte ca. 18.000 Euro aus der Gemeindekasse, der
Bodenseekreis 408.000 Euro, der Landkreis Lindau knapp 122.000 Euro und der Kreis Sigmaringen knapp 229.000 Euro.
So kommen seit 2013 Beträge in Millionenhöhe zusammen, die irgendwann an die Gesellschafter zurückfließen müssten.
Diese Zahlen werden 2018 und in den kommenden Jahren nicht viel besser ausfallen und man sollte sich in der
Kreisverwaltung seiner Verantwortung bewusst werden, dass allein für das Verteilen einer Papierkarte der Preis einer
DBT viel zu hoch ist. Vordruckverteilung und Abrechnung könnte zwischen dem Verkehrsverbund Bodo und den beteiligten
Gemeinden kostengünstiger erfolgen. Dazu bedarf es keiner DBT wie das Geschäftsmodell des VHB Verkehrsverbund
Hegau - Bodensee deutlich macht. Wenn sich nach dem Vortrag des Landrates, „alle Vertreter der Gesellschafter
einstimmig für die Fortführung der Gästekarte ausgesprochen haben und die Geschäftsführung beauftragt wurde, für die
rechtlichen und technischen Fragen eine Lösung auszuarbeiten“, dann hört sich das für mich so an, dass man einige
Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu Lasten der Steuerzahler ausgestattet hat und dass sich
daran in den nächsten Jahren nichts ändern wird. Es ist nur schade, dass die im Kreistag vertretenen Parteien, mit
Ausnahme der Partei DIE LINKE, an dem Projekt und der damit verbundenen Steuerverschwendung festhalten,
hatte doch wenigstens die SPD kürzlich eine Erneuerung der Partei versprochen.

Betreff: Einladung zur Informationsveranstaltung ECHT BODENSEE CARD am 10.04.2018

Hallo Forum Langenargen,

Nachfolgende Mail ging von mir am 29.03.18 an Fr. Philipp vom Landratsamt.

Es wäre meiner Meinung nach Zeit, eine Klage wegen Geschäftsschädigung gegen die Verantwortlichen der Gemeinde
Langenargen einzureichen. Ein Amtsenthebungsverfahren des Bürgermeisters ist in Baden-Württemberg praktisch unmöglich.
Wir konnten unsere umfangreichen Renovierungsarbeiten wegen der Kurtaxe und EBC nicht in eine Preiserhöhung umsetzen.
Ebenso sind die chaotischen Vergaben der Sanierungsarbeiten in der Lindauer Str. noch anzumerken.
Bei der Infoveranstaltung zur Sanierung wurde uns vom Bürgermeister zugesichert, dass die Sanierungsarbeiten zu Ostern
so gut wie abgeschlossen sein werden. Im Moment sieht es in der Lindauer Str. aus wie in einem Neubaugebiet.
Ich frage mich nur, hat Langenargen so etwas verdient!
Hätten wir Urlauber auf Ostern bekommen, hätten wir Gummistiefel bereitstellen müssen.
Ich denke, es wäre an der Zeit eine Demo der Vermieter zu organisieren.

Sie haben unsere Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Ein genervtes Vermieterehepaar

Betreff: Einladung zur Informationsveranstaltung ECHT BODENSEE CARD am 10.04.2018

Hallo Fr. Philipp,
leider können wir den Termin der Infoveranstaltung nicht wahrnehmen.
Zur EBC Karte gibt es viel anzumerken.
Das Auffallendste ist, dass wir seit dem Einführungsversuch dieser Karte viele negative Rückmeldungen unserer Urlauber
wegen dieser Karte erhalten. Unsere Wohnungen werden regelmäßig renoviert und verschönt. Dies wir uns von den
Urlaubern regelmäßig als positiv bestätigt. Trotzdem ist ein auffallender Buchungsrückgang in den Randzeiten auffällig.
Auch sind uns Buchungen von Geschäftsreisenden auffällig eingebrochen. Der Grund ist die nicht erforderliche
Erhöhung der Kurtaxe für eine nicht gewollte EBC in dieser Form. Die Steuerverschwendung, welche hier bewusst
begangen wird, hat hoffentlich bald ein entsprechendes Nachspiel. Auch scheint Datenschutz ein Fremdwort zu sein.
Dies hat Facebook eingeholt, es wird noch andere einholen.
Es zeigt sich mir hier wieder einmal, wie die Politik den Bürger übergeht. Als Vermieter trägt man hier das Risiko für die
Taschenspielertricks der Kommunalpolitik. Auch die Gemeine Langenargen ist hier ein Negativbeispiel.
Man schaue nur mal, wann Straßenbaumaßnahmen durchgeführt werden.
Anstatt nach der Saison damit zu beginnen, damit man vor dem Saisonbeginn an Ostern fertig wird, beginnt die Maßnahme
erst im Winter und unsere Urlauber wohnen mitten in einer Baustelle. Es kam noch nie vor, dass wir KEINE Buchung an
Ostern hatten. Dies durch die super negativ Werbung EBC für "Die Sonnenstube am Bodensee" und unsere überforderte
Gemeinde Langenargen. Das ganze Geplänkel und die Negativwerbung der letzten Jahre mit der EBC und unserer lieben
Gemeinde kann eher in der ARD Serie WaPo Bodensee implementiert werden.
In der Hoffnung einer Kurskorrektur für unsere Feriengäste (aktuell -7% ) wünsche ich Ihnen ein Frohes Osterfest.

Mit freundlichen Grüßen

Der lang gefürchtete Supergau

Schlimmer geht´s nimmer

Einer der Weltmarktführer für Touristikwebseiten vor allem bei Hotel- und Zimmervermittlungen meldet aktuell,
dass die Kurtaxe in Langenargen deutlich erhöht worden ist.
Wir legen allergrößten Wert auf die Feststellung, dass das Forum mit dieser Meldung absolut nichts zu tun hat.
Es war oft genug in den Medien zu lesen und zu hören. Die Entscheidung des Bürgermeisters und des Gemeinderates,
trotz des verlorenen Verfahrens beim VGH Mannheim, die wegen der EBC um 60 % erhöhte Kurtaxe nicht wieder
zurückzunehmen, war neben der Entscheidung für die EBC, die größte touristische Fehlentscheidung der letzten Jahre.
Jeder Gast, der Langenargen aufruft, wird mit diesen Fakten konfrontiert, wenn er den Hinweis auf Foren anklickt.
Das Schadensausmaß für die Hotels und Privatvermieter ist noch gar nicht abschätzbar! Inzwischen weiß hoffentlich jeder,
wem wir das zu verdanken haben!
Die anderen Gemeinden profitieren natürlich davon. Sie profitieren zusätzlich davon, dass bei uns neuerdings Messeausteller
Kurtaxe bezahlen müssen und Gäste schon ab 1.März die volle Kurtaxe bezahlen müssen.
Der Bürgermeister und seine unbelehrbaren Mitläufer demontieren sich selbst, blamieren den Ort und haben nun ein
finanzielles Fiasko zu verantworten. Besonders hart trifft es leider die Kleinvermieter. Jetzt rächt sich, dass die Gastgeber
bei den Entscheidungen übergangen wurden, und dass die Warnungen vieler Fachleute negiert wurden und rechtschaffene
Bürger, die das immer vorausgesagt haben, sogar verhöhnt wurden.
All das nur, weil ein in der Touristik kompetenzloser Schultes seine Pilotidee rücksichtslos erzwingen wollte und sich nicht
davor scheute, eindeutige Unwahrheiten zu behaupten und gleichzeitig mehrfach gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Betreff:
Langenargen: Kurtaxe auch für Geschäftsreisende - Langenargen Forum, Fragen, Themen - TripAdvisor

https://www.tripadvisor.at/ShowTopic-g644155-i26758-k11101209-Kurtaxe_auch_fur_Geschaftsreisende-Langenargen
_Baden_Wurttemberg.html

Anmerkung: zuerst kommt die Meldung zu den Geschäftsreisenden. Wenn man dann herunterscrollt, kommt man zu der
Meldung über die drastische Kurtaxenerhöhung.

TripAdvisor hat monatlich 400 Millionen Besucher und 435 Millionen Bewertungen zu 6,8 Millionen Unterkünften!!!
Da wirkt es fast lächerlich, auf Touristikmessen Bodenseewasser und Äpfel zu verteilen, statt die Kurtaxe anzugleichen.

Forum Langenargen   03.04.2018

Rückblick auf den ersten Monat der "Erholungssaison 2018“

 

Freie Fahrt mit Bus und Bahn war eine unehrliche Worthülse.
- Fünf Wochen lang gab es zwischen Friedrichshafen und Lindau keinen Bahnverkehr).
- Das Museum öffnete erst in den letzten 5 Tagen.
- Das Strandbad war geschlossen.
- Die Turmbesteigung war wegen des schlechten Wetters nur an ganz wenigen Tagen möglich.
- Baustellen ohne Ende.
- Die Umgebung der Kabelhängebrücke war durch verheerende Rodungen verwüstet.
- Gewaltige Erdanhäufungen vor dem Bauhof.
- Die Radfahrer mussten vor allem in Gohren auf Radwege verzichten.
- Eine der Hauptstraßen (Lindauer Straße) ist seit Monaten unpassierbar.
*
- Die Bepflanzung der Promenade war wohl witterungsbedingt eher sparsam.
- Bei den Gastgebern gab es eine große Verunsicherung durch widersprüchliche Aussagen von Herrn Jost und
  Herrn Benz, im Gegensatz zur Kurtaxenordnung.

 

Fazit: Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 4,6 Tagen waren 31 Euro
           "Erholungstaxe" für ein Ehepaar untragbar.
          Eigentlich müsste fairerweise mindestens die Hälfte der "Erholungstaxe" wegen
          Nichterfüllung von Versprechen zurückerstattet werden.

*

  ... und das noch etliche Wochen lang!

Hartmut Walter 01.04.2018

Bemerkungen zum neuen Gästejournal

Zugegeben, die Aufmachung ist ansprechend.
Die "Erholungssteuer" von 3,15 Euro pro Person wird im gesamten Journal schamhaft verschwiegen.
Deswegen kann man dann auch behaupten, dass es die EBC umsonst gibt und die diesbezüglichen
Vorteilsleistungen kostenlos sind.
Der Gast wird aber verunsichert, wenn er dann auf einem Flyer liest, was angeblich kostenlos ist und registriert dann
im offiziellen Reiseführer, dass er lediglich kleine, nicht nennenswerte Ermäßigungen erhält.
Sein und Schein kann man für den Monat März unter der Rubrik "Rückblick" nachlesen.
Es wird wieder fälschlicherweise, wie schon im Vorjahr, behauptet, dass man die EBC sofort nach der Ankunft vom
Gastgeber erhält. Dabei ist bekannt, dass ein Großteil der Gastgeber die EBC von der TI ausstellen lässt.
Obgleich letztes Jahr der sogenannte EBC-Bus von Langenargen nach Bodman ein finanzielles Fiasko mit vielen
Leerfahrten war, soll er, wider bessere Vernunft, auch dieses Jahr erneut für sechs Wochen eingesetzt werden.
Die völlig berechtigten, jedoch nicht berücksichtigten Beschwerden und Klagen der betroffenen Bürger entlang der v. Kienstr.
und der Rosenstr. zeigten mal wieder, dass das Wort
"Bürgernähe" im Mund unseres Bürgermeisters eine leere Floskel ist.
Das
"Wir“ und das „Vertrauen" existieren schon lange nicht mehr!
Nun werden also wieder täglich 56 Dieselbusse durch die engen Straßen in einem Wohngebiet dieseln.
Die heimelige warme Beleuchtung früherer Jahre ist nur noch auf den Werbefolien der Bauhoffahrzuge zu finden.
Die unzähligen neuen hellen LED-Industrielampen und die Tropenholzbänke, sowie diese sinnlosen Schilderbäume
sind im gesamten Journal überhaupt nicht zu sehen, werden also gewissermaßen gezielt versteckt.
Es werden drei Radtouren vorgeschlagen, aber eigenartigerweise wird verschwiegen, dass es mehrere Akkuladestationen
gibt, - vielleicht deswegen, weil die nicht benutzbar sind.
Auch ein früherer Werbeträger, die Auto-Akku-Ladestation, wird aus bekannten Gründen nicht mehr erwähnt.

Forum Langenargen  01.04.2018

Nachdem wir neulich erfahren hatten,  dass wir sogar in der  Karibik gelesen werden,
kam heute eine entspechende Meldung aus  Israel.

Forum Langenargen   29.03.2018

"Die Geldvernichtungsmaschine wird erneut angeworfen.
Reicht es denn immer noch nicht?"

Alles geschieht nur zum Selbsterhalt und weiteren Aufbau von Bürokratie und Beamtenapparat.
So werden neue Posten geschaffen.
Oft hat man in der gesellschaftspolitischen Archäologie unterirdische Geldflüsse entdeckt.
EBC-Prinzip und Absicht wie TTIP und CETA: Geschmiedet und konstruiert zur Abschöpfung des Steuergeldes.
Allgemeingut wird privatisiert. Steuergelder werden via Kommunen oder Nationalstaaten umgeleitet in private Hände.
Begleitet von einem unglaublichen Wasserkopf der Administration. So schaffen sich TI, Bürgermeister und Landräte,
ihre Daseinsberechtigung und Fortbestand.
Bürgerrechte werden still demontiert und Firmenrecht wird stattdessen implantiert. Der Bürger wird nur als Konsument
und Steuer-Melkkuh benutzt. Noch hat dies nicht jeder verstanden. Viele haben es gefühlt, viele haben es bereits erkannt.
Doch die konditionierte Ohnmacht und vorauseilende Servilität zu überwinden und zu einem selbstbestimmten Bürger
mit Nutzung aller seiner noch gültigen Rechte zu wachsen, ist ein Prozess. Diesen hat das Forum Langenargen
wunderbar initiiert und stets begleitet. Wie ist das eigentlich rechtlich zu bewerten, dass die Einwohner steuerlich für die
EBC zahlen "müssen"? Ich hatte den Eindruck, Sippenhaft sei längst verboten? Oder sind das ganz legale
Quersubventionen zur Zahlung des EBC Geschäftsführergehaltes?
Es geht nur ums Geld. Den Rahm abschöpfen. Zu diesem Zweck wird alles konstruiert und legitimiert.
Würden sachliche Zwecke und Nutzen, sowie das Bürgerwohl im Fokus stehen, wäre vieles anders.
Da es also um Kohle geht, werden diese Männer weiterhin kräftig zulangen, im Steuergeld-Selbstbedienungsangebot.
Männer, Seilschaften, die sich dort viel zu geben und zu sagen haben.
Wer hat eigentlich das Kinderbecken im Strandbad verhindert????
Hat LA Geld fürs Strandbad erhalten!? Wieviel? Wo ist es jetzt? Wird es zweckgebunden verwendet?
Mit einer viertel Million Euro fördert das Land den Neubau eines Kleinkindbeckens im Strandbad Langenargen.
Minister Guido Wolf überbrachte mit den Landtagsabgeordneten Klaus Hoher und August Schuler den Bescheid
an Bürgermeister Achim Krafft …......
Will das Rathaus mit den 250.000 Minister-Euros statt des Kinderbeckens ein Klo an die Promenade bauen????
War die Kinderbeckenplanung nur Vorwand?

V. M. 28-03-2018

Kennen Sie das?
Interessant ist, wo das Forum überall bekannt ist:
 
https://www.openpetition.de/petition/blog/stoppt-die-ver-sch-wendung-von-oeffentlichen-mitteln-im-tourismus/3
Noch ein Hinweis:
https://www.openpetition.de/petition/blog/stoppt-die-ver-sch-wendung-von-oeffentlichen-mitteln-im-tourismus/2
HHH   27.03.2018
 

Die Geldvernichtungsmaschine wird erneut angeworfen

Reicht es denn immer noch nicht?
Herr Landrat Wölfle und Herr Hess haben inzwischen über 2,5 Millionen Euro in den Sand gesetzt und schämen sich nicht,
das Spiel weiterzutreiben. Haben Sie bisher ein einziges Wort des Bedauerns gehört?
Die Gemeinde Langenargen hat die Situation schamlos ausgenutzt und die Kurtaxe mit einer Erhöhung um 60 % festgezurrt
und auch dazu noch gesorgt, dass alle Bürger trotz gegenteiliger Versprechungen mit einbezogen werden. Gleichzeitig wurde
die Geltungsdauer der EBC um einen Monat auf 01.03. vorverlegt! Bürger, die mit dem Beherbergungsbetrieb überhaupt
nichts zu tun haben, müssen nunmehr statt der Kurgäste bis 2019 jährlich ca. 220.000 Euro vertragsgemäß für die DBT
aufwenden. Die Langenargener Gastgeber/innen haben nunmehr einen deutlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen
Seegemeinden. Während die meisten Seegemeinden von Lindau bis zum Deggenhausertal 2017 eine Steigerung der
Übernachtungszahlen von 7 - 8 % verzeichnen konnten, bildet Langenargen mit minus 7 % das Schlusslicht!
Beide Herren haben bezüglich der EBC leider mehrfach die Unwahrheit gesagt und mussten bekanntermaßen schon vom
VGH Mannheim und vom Datenschutz gestoppt werden. Beide wurden nicht müde, zu erzählen, die EBC Konstruktion
wäre datenschutzkonform. Als wir jedoch ein schriftliches Testat einsehen wollten, war keines vorhanden. Beide behaupteten,
die Dateneingabe lande direkt bei der Gemeinde. Das ist jedoch absolut falsch.
Möglicherweise wurde die insolvente GEIOS jetzt mit finanziellen Nothilfen wieder reaktiviert und wird erneut ins Spiel
gebracht werden. Achten sie bitte genau darauf, was  man Ihnen diesbezüglich erzählt. Bei einer Papierkarte brauchen
wir diesen finanziellen Wackelkandidaten nicht mehr.
Bei einer kürzlichen Versammlung mit Gastgebern und Gemeinderäten in Sipplingen war man sehr geteilter Meinung,
ob man angesichts dieser desolaten Zustände nach 2019 noch im Boot bleiben soll.
Herr Hess behauptete an diesem Abend, dass in diesem Jahr Frickingen und Heiligenberg beitreten würden.
Zwei Tage später erfuhr man aus der Presse, dass Frickingen ausgestiegen ist!
Der Kooperationsvertrag der Gemeinde Langenargen mit der DBT steckte voller Gesetzesverstöße. Auch die letzte
Kurtaxenverordnung ist nicht gesetzeskonform und muss mit Sicherheit ein viertes Mal korrigiert werden.

Herr Hess tourt mit einer äußerst fragwürdigen Studie durch die Gemeinden, die von der DBT, also von ihm selbst
bezahlt wurde. Der akademische Grad des Herausgebers dieser Studie soll Seriosität vorgaukeln.
Gäste, die zu einem ausführlichen EBC Interview bereit waren, wurden mit einer 38 Euro teuren Tasche belohnt!
Was von diesen bezahlten Studien zu halten ist, ersehen Sie an den vor kurzem veröffentlichten Berichten im Spiegel online.

Siehe unseren Anhang an diesen Artikel! (Spiegel-Veröffentlichungen)

Wenn man dieses Papier studiert, fällt auf dem Deckblatt sofort das Logo der Echt Bodensee Card auf. Dies ist für eine
seriöse wissenschaftliche Untersuchung sehr ungewöhnlich.
In der Hochsaison 2017 wurden 125 Gäste interviewt.
Es wurde hervorgehoben, dass 95 % der Befragten die EBC kannten. Das ist natürlich kein Wunder.

Es fing schon beim Schriftverkehr an und spätestens, wenn die Gäste den Ortskern betraten, sahen sie ein großes
Werbeplakat am Rathaus und an der Hafenmole. In der TI wimmelte es vor lauter EBC Logos. Es fiel auf und wurde
auch zugegeben, dass die Interviewer, viele Gäste der Einfachheit halber direkt an der Bus- oder Bahnhaltestelle
befragt hatten. Wenn 50 Gäste an der Bushaltestelle gefragt werden, ob sie mit dem Bus fahren, werden natürlich 100 %
mit Ja antworten. so schönt man Zahlen! Eine solche Vorgehensweise ist einfach lächerlich und hat mit einer seriösen
Umfrage gar nichts zu tun! Als wir die unglaublich hohen Zahlen der Bus- und Bahnnutzer lasen, entschlossen wir uns,
selbst retrospektiv zu recherchieren. Zwei unabhängige Gruppen befragten die Gastgeber. Wir überblickten am Schluss
fast die doppelte Anzahl an Gästen. Das Ergebnis war ernüchternd. Weniger als durchschnittlich 5 % nutzten mit der
EBC Bus und Bahn. Bei durchschnittlich 4,6 Tagen Aufenthaltsdauer war das auch nicht anders zu erwarten.
Ansonsten hätten ja auch riesige Gruppen von Gästen die Haltestellen belagert, was nicht der Fall gewesen war.
Der EBC-Bus war ein totaler Flop. Er wurde von mehreren Beobachtern über 14 Tage zum Teil bis Friedrichshafen
begleitet. Morgens im ersten Bus saßen durchschnittlich 5-6 Personen, bis Friedrichshafen waren es dann bis zu
8 Personen. Manche fuhren nur bis zum Kaufland in Eriskirch. Bis Sipplingen war praktisch kein Zustieg mehr zu
erwarten, da die Orte dazwischen keine EBC ausgegeben haben. Gegen Mittag und am Nachmittag waren die Busse
oft leer. Unsere Beobachtung wurde durch einen ehemaligen Zeitungsredakteur in Uhldingen bestätigt, vor dessen
Haus der Bus regelmäßig eine Stunde später hielt.Die Nutzung des Museums und des Schlossturmes lagen unter
5 %. Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass 95 % der Gäste eine um 60 % erhöhte Kurtaxe bezahlen müssen,
damit 5 % der Gäste die Vorteile der EBC nützen können. Hätte man sich, wie von uns vorgeschlagen, sofort für eine
Papierkarte entschieden, läge die Kurtaxe nur bei etwa 2,60 Euro.
Milchmädchenrechnung: Der Gast zahlt bei durchschnittlich 4,6 Tagen Aufenthalt 15,75 Euro Kurtaxe.
Eine Nutzung von Bus und Bahn ist zur Zeit ein recht zeitintensives Abenteuer, das mehr einem Ärgernis, als einem
Vorteil entspricht.
Wenn man den offiziellen Reiseführer 2018 zu Grunde legt, beträgt die Einsparung beim Museumsbesuch 80 Cent,
bei der Turmbesteigung einen Euro und im Strandbad 75 Cent. Selbst wenn all dies umsonst wäre, ist es für den Gast
immer noch ein erhebliches Minusgeschäft. Übrigens: Herr Terwart Senior verweigerte uns bis heute die Angabe,
wieviel Gäste mit der EBC 2017 das Museum besucht haben. Uns gelang es aber durch einen Insider an die
ungefähren, ziemlich ernüchternden Zahlen zu kommen.

Beispiel für eine EBC-Fahrt:

Wenn ein Elternpaar mit zwei Kindern von der Reichenau nach Stein am Rhein fahren möchte, muss es für die ganze
Familie hin und zurück insgesamt 48 Mal den Check in - Check out durchführen. Wenn das einmal vergessen wird,
wird ggf. als Strafe das Konto belastet, was man oft erst zu Hause bemerkt. Bei der Papierkarte gibt es das alles nicht!

Aktueller Bericht eine Gastgeberin: „Gestern am 25.03.2018 wollte ich die Gästekarte am Schloss abholen.
Ich erfuhr, dass ich bis jetzt die Einzige war, die eine Gästekarte wollte!Der Drucker funktionierte nicht.
Ich musste eine halbe Stunde warten, währenddessen besuchten etwa 10 Personen ohne Gästekarte den Schlossturm“.

Man wird Ihnen auch dieses Jahr wieder das Gelbe vom Ei versprechen. Fragen Sie sich doch einmal, ob Sie nach all
dem Geschehenen noch Vertrauen haben können!

Anbei Veröffentlichungen aus  dem Spiegel zum Thema  Glaubwürdigkeit von Umfragen.

Besonders eindrucksvoll ist die letzte Veröffentlichung über die Thüga -Gruppe
 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gefaelschte-umfragen-so-maechtig-sind-marktforscher
-a-1190705.html

Manipulation in der Marktforschung: Wie Umfragen gefälscht und Kunden betrogen werden
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/manipulation-in-der-marktforschung-wie-umfragen-gefaelscht
-werden-a-1190711.html


Gefälschte Umfragen: Die Macht der Marktforscher
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gefaelschte-umfragen-so-maechtig-sind-marktforscher
-a-1190705.html


Manipulationen in der Marktforschung: Fake Interviews
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/marktforschung-fragen-und-antworten-zur-manipulation
-a-1190808.html


Pfusch in der Marktforschung: "Alles gefummelt"
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pfusch-in-der-marktforschung-wie-martin-thoering-sich-umfragen
-ausdachte-a-1190741.html


Fake-Befragungen: Für wie glaubwürdig halten Sie Meinungsumfragen?
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/manipulierte-marktforschung-wie-geht-der-spiegel-mit-umfragen
-um-a-1190633.html


DER SPIEGEL (26/1994): Ohrfeige an der Haustür
http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/136867

SPIEGEL ONLINE, 02.02.2018
-----------------------------------------------------------------

Gefälschter Haarwuchsmittel-Test: "Der Kunde KOCHT !!!"
-----------------------------------------------------------------
Studien deutscher Marktforscher sind nach SPIEGEL-Informationen bisweilen gefälscht:
Tests, für die angeblich Menschen befragt wurden, sind zu großen Teilen ausgedacht.
Zum Beispiel bei einem Haarwuchsmittel.
Von Nicolai Kwasniewski
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/haarausfall-wie-eine-studie-gefaelscht-wurde-a-1190810.htm
 

Sind unsere Kunden loyal? Das wollte die Thüga-Gruppe, das größte
Netzwerk städtischer und kommunaler Gas- und Stromanbieter in
Deutschland, wissen.
Von 10.000 Befragungen waren wohl 8400 gefälscht.

Von Nicolai Kwasniewski

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/strom-und-gas-wie-eine-umfrage-ueber-kunden-gefaelscht
-wurde-a-1190801.html

 

Forum Langenargen    27.03.2018

Ergänzung:

Es wurden nur ca. 4% aller Langenargener Gäste von 2017 befragt. In Eriskirch waren es 16 Gäste in der Vorsaison
und 21 Gäste in der Hauptsaison. Ähnliche Zahlen kennen wir von Sipplingen. Insgesamt wurden 506 von
ca.120.000 Gästen der Pilotgemeinden befragt, das entspricht 2,4 %.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug zuletzt in Bodman-Ludwigshafen nur 2,8 Tage. Der Ankunftstag ist
nachmittags, der Abfahrtstag vormittags! Wie soll da die Hälfte der Gäste noch Zeit gehabt haben, Bus und Bahn zu nutzen?
In Langenargen war die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 4,6 Tage. Es blieben als nur 2,6 Tage für eingeschränkten
Bus und Bahnverkehr.
Wie in der Studie dargelegt, wurden in Bodman-Ludwigshafen 36 % der Interviews bei der Gästebegrüßungsfahrt der
Gemeinde durchgeführt, die nur für EBC Inhaber kostenlos war!!!!!
Es handelte sich also um ein ausgesuchtes Klientel, vor allem auch dann, wenn für die Teilnahme an dem Interview
wertvolle Taschen verschenkt wurden.
Warum eigentlich wurden Jugendliche unter 18 Jahren ausgeschlossen, obgleich sie auch Inhaber einer EBC waren?

Forum Langenargen    28.03.2018

Wiederholung:

26.01.2018  |  von Von Katy Cuko

EBC: Ein Kandidat fürs Schwarzbuch?

Bodenseekreis – „Der Steuerzahler“ heißt das Wirtschaftsmagazin des Bundes der Steuerzahler (BdSt) – jene Organisation,
die jährlich ein „Schwarzbuch“ herausgibt, in dem die krassesten Fälle von Verschwendung öffentlicher Gelder quasi an den
Pranger gestellt werden. Die Echt-Bodensee-Card (EBC) könnte Eingang in die nächste Ausgabe des „Schwarzbuches“
finden. Denn im aktuellen Heft des Magazins wird die EBC thematisiert. Unter dem Titel „Kein Erfolgsmodell“ wird die im
vergangenen Jahr neu eingeführte Gästekarte als „teuer für den Steuerzahler“ bewertet. Das Fazit in dem Beitrag fällt wenig
schmeichelhaft aus: „Aus Sicht des Bundes der Steuerzahler kann man das Projekt EBC wohl für gescheitert erklären.
Es sieht nach einem Fass ohne Boden aus, nachdem Jahr für Jahr die Steuerzahler für Zuschüsse geradestehen müssen
und zudem noch ein millionenschweres Darlehen gewährt wurde.“
Für den Landkreis ist der Beitrag „eine Sichtweise“. „Sie zu einem Urteil hochzustilisieren, wäre nicht legitim“, nimmt
Robert Schwarz, Sprecher des Landratsamts, Stellung. Außerdem stütze sich die im Artikel vertretene Wertung
„auf teilweise nicht korrekte, unvollständige und falsch in den Zusammenhang gebrachte Informationen“.
Fakt ist: Der Bodenseekreis als Hauptgesellschafter der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT), die die EBC betreibt,
hat viel in die elektronische Gästekarte investiert. Eine Fehlinvestition, denn mit Saisonbeginn wird es die EBC nur noch im
Papierformat geben. Die Kosten für die Chipkarte sind beziffert: 350000 Euro hat der Kreis zwischen 2013 und 2016 für die
touristische, technische und rechtliche Beratung sowie eine Marktforschungsstudie finanziert. Darüber hinaus wurden nach
Angaben des Landratsamtes eine halbe Million Euro in das elektronische Fahrgeldmanagement-System investiert.
Das ist Grundlage, damit Chipkarten in Bus und Bahn überhaupt als Fahrschein eingesetzt werden können. Das kommt
mittlerweile dem Verkehrsverbund Bodo zugute, der gerade die e-Card für Gelegenheitsfahrer eingeführt hat.
Dazu kommt das Darlehen von 1,2 Millionen Euro, das der Landkreis der DBT für die Einführung der EBC bewilligt hat.
Nach Aussage von Geschäftsführer Enrico Heß wurde dieser Betrag auch abgerufen und sei großteils an die Geios AG
geflossen. Die erst 2015 gegründete Firma hatte 2016 nach EU-weiter Ausschreibung den Auftrag als technischer
Dienstleister der EBC erhalten und ist schon wieder pleite – ein Grund, warum die Chipkarte das erste Betriebsjahr nicht
überstanden hat. Damit ist die teure EBC-Technik nutzlos und belastet die DBT. Ist die Gesellschaft finanziell überhaupt
in der Lage, das Darlehen an den Kreis zurückzuzahlen? „Für diese Bewertung ist es noch zu früh“, antwortet der
Kreissprecher. Ob aus der aktuellen Situation ein strukturelles Problem wird, hänge nicht zuletzt von der künftig
einsetzbaren Technik und der Teilnahme weiterer Gemeinden am EBC-Modell ab. „Im Augenblick gehen die
Gesellschafter davon aus, dass das gewährte Darlehen auch zurückgezahlt wird.“
In die Rechnung fließen aber auch die Gesellschafterzuschüsse ein, die der Bodenseekreis an die DBT leistet.
Jeweils 300000 Euro flossen 2014 und 2015, je 400 000 Euro in den zwei folgenden Jahren. Für 2018 zahlt der
Bodenseekreis sogar 520000 Euro als Gesellschafterzuschuss – macht in der Summe 1,9 Millionen Euro für die DBT
aus dem Kreishaushalt. Die hat 2016 trotzdem einen Jahresverlust von knapp 60000 Euro erwirtschaftet, auch wenn
die DBT durch den guten Abschluss im Vorjahr einen Bilanzgewinn von 40000 Euro ausweisen konnte.
Ein strukturelles Problem hat die DBT aber schon heute, und damit alle fünf kommunalen Gesellschafter, neben dem
Bodenseekreis die Landkreise Lindau und Sigmaringen sowie die Stadt Stockach und Bodman-Ludwigshafen.
Gemeinden und Landkreise dürfen sich an einem privaten Unternehmen nur beteiligen, wenn es mindestens 25 Prozent
seiner Aufwendungen aus eigenen Erlösen decken kann. Die DBT hat es nach Auskunft des Landratsamtes aber nur
in einem Jahr geschafft, ein Viertel der Ausgaben selbst zu erwirtschaften. Überprüft wird das vom Regierungspräsidium
Tübingen als Kommunalaufsicht allerdings nicht. Außerdem gibt es ein Hintertürchen: Der Landkreis könne eine
Ausnahmeregelung beantragen und nachvollziehbar begründen, warum die DBT dauerhaft nicht genug erwirtschaften
kann. „Vor diesem Hintergrund besteht derzeit nach hiesiger Einschätzung keine Verpflichtung, die Gesellschaft
aufzulösen“, schreibt die Tübinger Behörde auf Nachfrage.
Das würde allerdings bedeuten, dass die DBT auf Dauer am Tropf des Steuerzahlers hinge. „Der Bund der Steuerzahler
wird die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen“, schließt der Beitrag im Wirtschaftsmagazin.
„Im Augenblick gehen die Gesellschafter davon aus, dass das gewährte Darlehen auch zurückgezahlt wird.“
Robert Schwarz, Sprecher des Landratsamtes im Bodenseekreis.

EBC-Einnahmen

Auch im Format als Papierkarte verlangt die DBT von allen Gemeinden, die die EBC-Gästekarte künftig einsetzen wollen,
einen Beitrag von 1 Euro pro Gast und Übernachtung. Dieser „Solidarbeitrag“ wurde aufgrund einer Kalkulation für den
Betrieb einer Chipkarte festgesetzt, die nicht öffentlich ist. 75 Cent gehen an den Verkehrsverbund Bodo, der den
Touristen freie Fahrt mit Bus und Bahn im Nahverkehr dafür bietet. Je 25 Cent erhält die DBT als Kartenbetreiber.
Bei rund 500000 Übernachtungen in den vier EBC-Gemeinden Eriskirch, Langenargen, Sipplingen und
Bodman-Ludwigshafen kassierte die DBT im vergangenen Jahr also rund 125000 Euro für den EBC-Betrieb.
2017 wurden nach DBT-Angaben rund 68000 Chipkarten ausgegeben. (kck)

8. Finanzbeziehungen/Kapitalzuführungen und Kapitalentnahmen

Zahlung vom Bodenseekreis an die DBT:

> 300.791 € als Gesellschafterzuschuss

>     3.000 € als Zuschuss für CMT 2014

>     7.140 € für eine Anzeige im Merian Magazin

>   17.947 € für Give-Away Gästebefragung (Strandtaschen) Wert pro Tasche 35.80 Euro

>     6.112 € für SWR-Produktion "4 in einem Boot“

Die erschreckende Geschichte vom EBC-Brei und dessen Köchen

Kurtaxensatzung: §5 Abs.(2)
"Jede Person, die nach §5 Abs.1 einen Anspruch auf eine Gästekarte hat, kann kostenlos die Leistungen
der Echt-Bodensee-Card in Anspruch nehmen
,
wenn sie die hierfür erforderliche Zustimmung zur
datenschutzrechtlichen Erklärung abgibt“.


Die Verantwortlichen für den schwarzen Teil des Satzes haben scheinbar keine oder eine sehr mangelhafte Beratung.
Die ab 25. Mai gültige EU Verordnung (DSGVO) ist dann auch für Kommunen und deren Betriebe verbindlich.
Wenn die kommunale Gästekarte ab diesem Datum weiter mit der oben angeführten Kopplung besteht, kann JEDER
die Gemeinde verklagen. Die Bußgelder betragen 2% vom Firmenumsatz (Steuereinkommen).
Es ist selbstverständlich, dass evtl. Strafgelder nicht mit Steuergeld bezahlt werden dürfen. Jeder, der in einem solchen Fall
Verantwortung trägt, begeht Untreue im Amt. Mit allen Konsequenzen.
Dass die kommende Regelung mit dem zitierten Satz ignoriert wird, ist im Moment noch juristisch konform.
Jedoch acht Wochen vor Inkrafttreten und Gültigkeit empfinden wir den alten Status als unseriös und für unsere Urlaubsgäste
irreführend. Es fehlt der Hinweis auf die kommende gesetzliche Regelung zu Gunsten der Nutzer.
Auch als Wertschätzung an unsere sehr verehrten Gäste ist eine im Wirkungskreis bereits freiwillig und vorgezogene Gültigkeit
ohne Kopplung (Unterschrift zur Datenweitergabe) willkommen.


http://langenargen.de/,Lde/Home/Tourismus+Langenargen/Langenargen-de.html

Auf dieser Webseite wird der Leser mit keinem Wort über die sog. Kurtaxensatzung informiert. Keine Erklärung über die
Kopplung von Unterschrift zur Datenweitergabe und den davon abhängigen Benefits.
Jeder Richter wird das als Täuschung beurteilen können. Fahrlässig oder vorsätzlich? Schade, wir wünschen uns einen
ehrlichen und transparenten Umgang auch mit unseren lieben Gästen!

Forum Langenargen             26.03.2018

Leserbrief an Südkurier Konstanz
P. Groß, 20.03.2018

Kein Interesse an Echt-Bodensee-Card. 17. März 2018.

Nur wieder eine Gemeinde mehr. Bürgermeister Frank Amann, Heiligenberg, wird wohl bald feststellen, dass die Einwohner
und Touristen zugunsten der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) nicht geschröpft werden wollen. Ich will nicht
unterstellen, dass die Höhenluft zu einem besonders nachlässigen Umgang mit der Gemeindekasse verführt, indessen
sprechen doch viele Vernunftgründe gegen die DBT und deren EBC, wie z.B. die Verkehrsanbindung. Aber egal. Irgendwann
wird man auch in Heiligenberg feststellen, dass 576.000 Euro jährlich (das sind die bisherigen Kosten für die DBT) aus den
öffentlichen Kassen der Gesellschafter, nur für das Verteilen einer Papierkarte, an vielleicht dann fünf Gemeinden eine zu
große, unnötige finanzielle Belastung ist. Es geht nicht mehr, dass der Verkehrsverbund Bodo die Preise für seine Kunden
erhöht oder der Kreisrat das finanzielle Desaster um die Karte verschweigt. Das wissen alle Bürgermeister aus den verblei-
benden 19 betroffenen Gemeinden einschließlich Konstanz und Stockach, die sich der DBT verweigern. Jeder, der künftig die
Gemeindekasse plündert, damit Touristen mit dem ÖPNV gratis fahren können, hat sicher nicht verstanden, dass er seinen
Mitbürger*innen verpflichtet ist, die wenig Verständnis zeigen für diese, auch vom Bund der Steuerzahler, kritisierte Form der
Geldvernichtung. Die Gesamtheit der übergroßen Zahl von Gastgebern fordert seit Jahren die Einstellung des Projektes,
solange es nicht einmal leistungsfähige Bahn- und Busverbindungen gibt. Sie haben sich auch auf dem Rechtsweg jedes Mal
erfolgreich für Verbraucherrechte und gegen die beteiligten Gemeinden oder die DBT durchgesetzt. Wenn nun die SPD immer
wieder von Erneuerung spricht, sollte sie in diesem Zusammenhang einen Neubeginn wagen und im Sinne des sozialen
Fortschritts für den Bodenseekreis der Mittelverschwendung Einhalt gebieten. Vielleicht erweisen sich dann CDU,
Bündnis 90 / Grüne, FDP und Freie Wähler als lernfähig und für echte Bürgerinteressen aufgeschlossen.

 Die Zerstörung der Landschaft 

Betrachtet man die Aktivitäten von Bürgermeistern, Gemeinderäten, Architekten und Bauträgern im Bodenseekreis,
kann man zurückblickend feststellen, dass viel Unrecht geschehen ist, nachdem der Bodenseeraum seit Jahrhunderten
geprägt war von Obstgärten und Obstwiesen mit eindrucksvollen Hochstämmen von Äpfeln und Birnen.
Seit den 1950er Jahren gehen die ökologisch wertvollen, durch ihre Schönheit berührenden Obstwiesen verloren,
wobei die Gemeinde Langenargen besonders stark von Rodungen betroffen ist.
Das neuste Beispiel sind die fürchterlichen Rodungen an der Kabelhängebrücke.
Landschaftlich ansprechende Grünverbindungen zwischen Bodensee und Hinterland als Erholungsraum fehlen
zunehmend. Es mangelt auch an einem gepflegten Wohnumfeld, sowie an der touristischen Wettbewerbsfähigkeit.
Was möglicherweise bleibt, ist der Charme einer sterilen Vorstadtsiedlung mit Schlafstätten, deren Anwohner ihr Haus
in Richtung Lindau, Meersburg oder Friedrichshafen schnell, ganztägig und kostenlos verlassen. Das unvergleichliche
Naturerlebnis wird der Gast bald eher im Deggenhausertal finden.
Ein weiterer Nachteil ist, dass Einheimische immer höhere Beiträge für die Tourist-Information und deren Werbe- und
Marketingmaßnahmen aufwenden müssen, weil ein ausreichender Kostenausgleich durch Einnahmen aus der Kurtaxe
oder den Fremdenverkehrsgebühren von Dienstleistern, Handwerk, Gastbetrieben und Handel in der Gemeindekasse
fehlt. Auch weil die Kasse zusätzlich durch die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH belastet wird, müssen
einheimische Familien ordentlich Gebühren entrichten, um die Verluste der Gemeinde auszugleichen. Es reicht trotzdem
nicht. Der Bürgermeister beabsichtigt den Verkauf der Streuobstwiese mit Zustimmung des Gemeinderats, um eine
höhere Verschuldung zu vermeiden.
Die umstrittene Finanzierung der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT), der Bau eines neuen Toilettenhäuschens,
die Aufstellung von Laternen mit grellweißer Blendwirkung oder die phantasielose Straßenmöblierung. Man stößt immer
öfter auf Projekte, die scheinbar unter Ausschluss des europäischen Wettbewerbsrecht realisiert werden. Dazu gehört
auch das Geschäftsgebaren des regionalen Verkehrsverbundes Bodo, der der Deutschen Bahn (163 Zugausfälle im
Jahr 2017) und regionalen Busunternehmen zu respektablen Gewinnen verhilft, beim Fahrgast jedoch nur Ärger verursacht.
Die Lebenshaltungskosten sind vor Ort inzwischen oft höher als in der Landeshauptstadt, wenn man nur die Kosten für
den ÖPNV einrechnet.
Langenargen wird einen Weg finden müssen, die Gemeinde durch innovative Grüngestaltung aufzuwerten. Es hilft nicht,
mit einem sterilen, modernen Toilettenhäuschen zu werben. Viele andere Destinationen sind schon auf solche Kultbauten
wie den überteuerten Abort hereingefallen.
Unsere Gäste kommen aus den Städten und suchen ein Landleben, das sie aus Zeitschriften, Internet und Fernsehbeiträgen
kennen. Sie wohnen oft in Vorstädten, in deren Vorgärten Autos blühen und sie suchen eine ländliche Idylle, die ihnen in den
Prospekten der Tourist Informationen gezeigt wird. Dazu gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm, das für Gäste und
Einheimische eine wirkliche Wertsteigerung des Wohnortes oder ein einzigartiges Urlaubserlebnis bedeutet.
Ja sogar eine sympathische Nähe zwischen Gästen und Einheimischen möglich macht. Der größte Erfolg wird dann sein,
dass man auf die phantasielosen Werbeaktivitäten der Tourist Information verzichten kann, weil die Einheimischen und
ihre Kinder bei den Gästen als unerschöpflich sprudelnde Wissensquellen in Erinnerung bleiben, die von ihnen begeistert
weiter empfohlen und immer wieder einmal gern besucht werden.

Peter Groß   20.03.2018

Ich empfehle diesen SÜDKURIER-Artikel:

Wir wurden vor drei Tagen von Herrn Hess diesbezüglich angelogen.
Katy Cuko und Sandro Kippar, 16.03.2018

Zurückhaltung beim Thema Echt-Bodensee-Card: Nur eine Gemeinde im Kreis
führt Gästekarte neu ein
.

Zum Start in die Tourismussaison kommt die Echt-Bodensee-Card auf Papier. Nur Heiligenberg führt die elektronische
Gästekarte 2018 neu ein. Alle anderen Gemeinden im Bodenseekreis wollen noch abwarten, auch jene, die die
Einführung der Karte eigentlich schon beschlossen hatten.

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/bodenseekreis/Zurueckhaltung-beim-Thema-
Echt-Bodensee-Card-Nur-eine-Gemeide-im-Kreis-fuehrt-Gaestekarte-neu-ein;art410936,9659852

Hartmut Walter 16.03.2018

   Bilanz   

Was haben wir innerhalb eines Jahres erreicht?

Wir haben mit Hilfe von Frau Annette Pfleiderer und vielen Gastgebern entlang des Sees, vor allem aus Uhldingen,
zwei Verfahren beim Verwaltungsgerichthof Mannheim gewonnen. Die EBC als Chipkarte ist deshalb nicht mehr existent
und es mussten daher bisher mehrfach die Kurtaxenverordnungen geändert werden. Endlich hat sich gezeigt, dass es
aus Datenschutzgründen und praktischen Gründen nur mit einer Papierkarte weitergehen kann, auch wenn Einige,
wie Herr Zodel und Herr Jost dies als Rückschritt bezeichnen.

Kurtaxensatzung: §5 Abs.(2)
"Jede Person, die nach §5 Abs.1 einen Anspruch auf eine Gästekarte hat, kann kostenlos die Leistungen der
Echt-Bodensee-Card in Anspruch nehmen, wenn sie die hierfür erforderliche Zustimmung zur datenschutzrechtlichen
Erklärung abgibt“.

Entsprechend behauptete der Bürgermeister noch vor kurzem, es käme nun neben einer normalen Gästekarte zusätzlich
eine Premiumkarte. Beide Karteninhaber müssten die volle Kurtaxe bezahlen.
Nur die Gäste, die unterschreiben würden, dass Ihre Daten vermarktet werden dürften, sollten den Vorteil von
"Freier Fahrt mit Bus und Bahn" erhalten. Die beratenden Juristen der Gemeinde hatten diesbezüglich völlig versagt.
Jetzt erst, nachdem wir mehrfach darauf hingewiesen hatten, dass hier nach Europ. Recht ein verbotener Kopplungsvertrag
vorliegt, hat man in letzter Minute die Reißleine gezogen, und vorgestern wurde erstmals von Herrn Jost verkündet,
dass die ursprüngliche Behauptung des Bürgermeisters keine Gültigkeit mehr habe. (der Bürgermeister schweigt dazu).

Fakt ist jetzt: Es gibt nur eine Papierkarte und es sind keine Zustimmungserklärungen mehr notwendig.
Das ist eine von uns erreichte erhebliche Kehrtwende.
Und noch eine fast sensationelle Meldung: Angeblich ist ab sofort die elektronische Meldung freiwillig.!!

Eine kleine Schickane ist jedoch eingebaut: Die Papiermelder müssen diesbezüglich zum Personal des Schlossturms.
Dieser hat aber nur zweimal zwei Stunden täglich geöffnet -
nicht bei schlechtem Wetter, und das kann ja auch mal eine Woche dauern !

Anmerkung:  Für Sie, bzw. für Ihre Gäste gilt in diesem Zusammenhang nur das, was in der Kurtaxensatzung steht
und nicht das, was sich irgendein Touristikmanager einfallen lässt.
In  der Kurtaxensatzung ist von dieser  Regelung
nichts zu finden, darum zögern Sie bitte nicht, vom Ihrem Recht Gebrauch zu machen.

Keiner in der TI wird es  wagen, Sie wieder wegzuschicken.

Was uns jedoch überhaupt nicht gefällt, ist die Tatsache, dass jetzt alle, die keine Kurtaxe bezahlen müssen, also auch
Kinder unter 16 Jahren, keine Gästekarte bekommen.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie, entgegen den Werbeaussagen, von den Vorteilen der sog. EBC
ausgeschlossen sind, außer sie sind in Begleitung ihrer Eltern, die nachweisen können, dass es sich um
ihre Kinder handelt. Sind die Kinder jedoch alleine unterwegs, erhalten sie im Gegensatz zu ihren Eltern keine
"Freie Fahrt mit Bus und Bahn", keinen freien Eintritt im Strandbad und keine kostenlose Turmbesteigung.
Was für ein Widerspruch und Schwabenstreich!
Da wirbt die Gemeinde mit Kinderfreundlichkeit und dann stellt sich heraus, dass das nur sehr eingeschränkt
möglich ist. Vielleicht wird das ja in Zukunft noch geändert.

Da ist sicher Ärger mit den Gästen vorprogrammiert!
Ein anderes Ärgernis ist, dass Geschäftsreisende, die die Messe besuchen und den Ort oft nur im Dunkeln sehen,
ebenfalls Kurtaxe bezahlen müssen.
Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass die Kurtaxensatzung nunmehr zum vierten Mal in kurzer Zeit an
mehreren Stellen korrigiert werden muss.
Wir haben auch erreicht, dass nicht noch mehr Geld verpulvert wird, so im Kreis ca. 2,5 Millionen Euro.

Fazit:

               Karten und Lesegeräte weg,
              Pfand weg,
              Zustimmungserklärung weg,
              Check in Check out weg.

Nach dem maßgeblichen Urteil, das Frau Pfleiderer beim VGH in Mannheim erstritten hatte, haben die Protagonisten
verkündet, dass die EBC in Plastik in Kürze nach einigen Veränderungen eine Wiedergeburt erleben würde.
Seit vorgestern wissen wir nun, dass man jetzt mit mindestens 2 - 3 Jahren rechnet.

Was haben wir leider noch nicht geschafft?
Wir waren überzeugt, dass dank des Mannheimer Urteils, die um 60 % erhöhte Kurtaxe wieder deutlich reduziert würde.
Wir hatten nicht mit der schikanösen, deutschlandweit einmaligen Behauptung des Bürgermeisters gerechnet, dass die
Aufwendungen für die kurrelevante Infrastruktur in einem Jahr um genau diese 60 % gestiegen seien und dass die Kurtaxe
deshalb nicht wieder reduziert werden könne. Ein Großteil der Bevölkerung glaubt das natürlich nicht, die Überzahl des
Gemeinderats hat da offensichtlich keine moralischen Bedenken.
Was uns deprimierender Weise leider auch nicht gelungen ist, ist die Tatsache, dass der BM auf der Suche nach
der Wahrheit, uns erneut hintergangen hat. So betonte er seit einen Jahr immer wieder, dass die Bürger keinesfalls
im Rahmen der EBC belastet würden. Jetzt zeigte sich, dass es auch diesbezüglich keine Skrupel gibt und wir Bürger
die „Freie Fahrt mit Bus und Bahn“ für die Touristen, ohne jemals gefragt worden zu sein, voll subventionieren müssen.
Böse Zungen sagen, das sei Diebstahl an unserem Steuergeld und man solle untersuchen, ob hier nicht der § 226 (Untreue)
herangezogen werden kann.
Jetzt endlich haben wir die Papierkarte. Unser Vorschlag geht jedoch immer noch dahin, dass die Karte
länderübergreifend sein sollte. Am 14.03. wird es diesbezüglich eine Informations- und Diskussionsveranstaltung der
Pilotgemeinde Sipplingen geben, die evtl. richtungsweisend sein wird. Der Bürgermeister ist Vorsitzender des Aufsichtsrates
der Internationalen Tourismus GMBH. Bei der DBT ist er dagegen jetzt nicht mehr zu finden! Diese Gesellschaft hat den
Begriff "Vierländerregion" auf ihre Fahnen geschrieben. Da dürfte es Herrn Krafft wohl nicht schwerfallen, sich mit den
Sipplingern kurz zu schließen. Die Gemeinde am Ende des Sees hat wie auch alle anderen Seegemeinden die Kosten für die
kurrelevanten Aufwendungen nicht erhöht. Wie ist das zu erklären? Die 3,15 Euro sind nach wie vor einsame Spitze
(Salzburg z. B. nimmt mit seinen schönen Parks und dem großen kulturellen Angebot nur 1, 50 Euro).
Hier hat die Gemeinde Ihren Gastgebern und wichtigen Steuerzahlern ein Ei ins Nest gelegt, denn sicherlich werden einige
Gäste wegen dieser hohen Kurtaxe ohne adäquate Gegenleistung der Gemeinde den Rücken kehren.
Es besteht nun ein deutlicher Wettbewerbsnachteil gegenüber den Nachbargemeinden.

Touristenformel 2017
 
Lindau:           7 % mehr Übernachtungen (Kurtaxe zwei Euro)
Langenargen: 7 % weniger Übernachtungen (Kurtaxe 3,15 Euro)
Differenz:     14 % !
Die Schere wird sich 2018 noch weiter öffnen!

Forum Langenargen              08.03.2018

Was fällt auf der Langenargener Homepage auf ?

Man kann sich nur wundern!
Die  Homepage  der Gemeinde verdient es, unverzüglich eingestampft zu werden,
denn Sie steckt voller Fehler und Falschinformationen.

Beipiel für Fehler: "Schloss MontfortWahrzeichen Langenargens. Schloss Montfort".
Die Kurtaxenordnung ist überholt und deshalb nicht mehr gültig.
Die Fahrpläne für Bus und Bahn stammen alle aus dem letzten Jahr und gelten ebenfalls nicht mehr.
Der EBC Bus fährt schon seit Monaten nicht mehr.
Ausführliche Beschreibung der EBC, seitenweise, mit Erklärvideo, obwohl sie in dieser  Art gar nicht mehr existiert.
Klickt man auf "Eine aktuelle Pressemitteilung finden Sie hier", dann erscheint "404 Seite nicht gefunden".
Ebenso ergeht es einem bei diesem Link:

http://www.langenargen.de/site/Langenargen-Gemeinde/get/params_E1024065950/14818850/Pressemitteilung_EBC%20in%20Papierform_19.12.2017%20%282%29.pdf

Im Gegensatz zu früher muss schon ab 01. 03. die volle Kurtaxe bezahlt werden, obgleich die offizielle Saisoneröffnung
erst am 01.04. stattfindet.
Es wird weiterhin mit insgesamt acht E-Bike Ladestationen geworben, obwohl von Anfang an keine Möglichkeit zur Nutzung
bestand, weil die Boxen für die üblichen Akkus zu klein sind.
Die Ladestation für E-Autos wird überhaupt nicht angenommen, weil das Prozedere zu umständlich ist.
Die dazu benötigte Karte war bisher in Langenargen nicht zu bekommen. Außerdem dauern die Ladevorgänge viel zu lange.
Entgegen aller Beteuerungen, der Schadensmelder werde "repariert", funktioniert er seit drei Jahren immer noch nicht!
Versuchen Sie einmal im Schadensmelder die eigene Adresse einzugeben!
Die Auswertung beim Schadensmelder hat noch nie funktioniert, somit hatte der Bürger auch keinerlei Transparenz über
die Art des Schadens und dessen Bearbeitung.
Die letzte Gemeindestatistik bezieht sich auf das Jahr 2014 !

Trotz mehrfachem Hinweis, werden immer noch kostenlose Vorteile mit der EBC genannt, die sowieso für jeden Bürger frei
sind, wie der Kunstpark am See, die Promenadenkonzerte, Jazz Summer Jam sowie Kinovorstellungen.
Es wird immer wieder das Hallenbad genannt, das jedoch immer von April bis September geschlossen ist.
Besonders auffallend ist unter der Überschrift "Datenschutz" folgender Satz: "Ein Weitergeben der personengebundenen
Daten an nichtöffentliche Stellen erfolgt nicht."

Diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit! Siehe unsere Grafik bei "Tourismus" vom 29.11.2017:
"Verflechtungen der Gemeinde mit GEIOS  und der DBT"
(In dieser Grafik sehen Sie die Verflechtungen der Gemeinde mit Geios, der DBT und dem Subunternehmen Vontobis).
Wer ist eigentlich für diese Schlamperei zuständig?

Die Homepage ist  das wichtigste  Aushängeschild der Gemeinde, die potentielle Gäste als Erstes von Langenargen lesen.
So vertreibt man Gäste!

Fazit für die Langenargener Homepage: Schlimmer geht nimmer!

Wir vermissen einen einfachen, ehrlich erklärenden Satz:
"Leider sind wir nicht in der Lage (weshalb auch immer), ..."

Forum Langenargen    08.03.2018

 

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Wo-Bauland-fehlt-wird-Wohnen-teuer-07-03-2018.docx

V. T. 07.03.2018

So könnte das bei uns auch gehen:

ÖBB - Mit uns sind Pendler/innen gut unterwegs

Freie Fahrt für Schüler/innen und Lehrlinge

Ob in die Arbeit, zur Universität oder zur Familie: Viele unserer Fahrgäste befahren regelmäßig die gleiche Strecke
mit dem Zug oder Bus. Mit den Streckenkarten der ÖBB und der österreichischen Verkehrsverbünde sparen Sie als
Pendler/in täglich Geld.

Wer richtig spart, lernt fürs Leben.

SchülerInnen und Lehrlinge pendeln fast kostenfrei zwischen Wohn- und Schul- bzw. Ausbildungsort.
Notwendig dafür ist lediglich ein gültiger Schul- bzw. Schülerausweis oder ein Lehrlingsausweis und die Bezahlung
eines Eigenanteiles in der Höhe von derzeit 19,60 Euro je Schul- bzw. Lehrjahr. In den meisten Verkehrsverbünden
ist zudem mit Bestätigung der Eltern und der Schule bzw. Ausbildungsstätte die entsprechende Freifahrtkarte beim
Verkehrsverbund zu beantragen.
In allen Verkehrsverbünden besteht zusätzlich die Möglichkeit, bei Bezahlung einer Aufzahlungskarte zur Freifahrtkarte
oder entsprechender Beantragung und Bezahlung eines erhöhten Preises den Geltungsbereich dieser Fahrtmöglichkeit
auf den gesamten Bereich des jeweiligen Bundeslandes zu erweitern.
Die Schüler- und Lehrlings-Freifahrkarte wird als Verbundticket ausgegeben und gilt für alle benutzten Verkehrsunternehmen
auf der gewählten Strecke.

Forum Langenargen  07.03.2018

ÖPNV - Schüler -Ticket in Österreich

Ich habe mich in Österreich mal kundig gemacht und wie zu lesen war, werden Familien dort erheblich unterstützt:
Für Grundschüler kostet das Jahresticket in Wien zwölf Euro.
7 Tage in der Woche und 24 h im gesamten Streckennetz gültig, also einen Euro im Monat!
Für jährlich sechzig Euro kommen noch zwei weitere große Bundesländer hinzu: Niederösterreich und Burgenland.
Ebenso 24/7 in drei Bundesländern gültig. Für fünf Euro im Monat!

Wir in BaWü könnten das in 6 - 8 Wochen auch bei uns umsetzen!!!
Übersetzt könnte das heißen:
Ein Ticket für BaWü, Bayern und Hessen.
24/7 gültig, gesamtes Streckennetz der genannten Bundesländer, Jahrespreis 60 Euro.

V. M. 07.03.2018

So viel Bürgernähe hätten wir uns hier in  Langenargen auch gewünscht
Am 14.03. um 19 Uhr findet im Hotel Krone der EBC Pilotgemeinde Sipplingen eine öffentliche Veranstaltung
zum Thema EBC statt.
Alle Interessierten, so auch die GUM Uhldingen und auch das Forum Langenargen, werden teilnehmen.
Herr Mäerz von der GUM Uhldingen wird die  Gelegenheit nutzen,  um vor den Gemeinderäten und  Touristikern
unsere Vorschläge zu präsentieren.
Forum Langenargen   03.03.2018

Vielleicht ist einigen Gastgebern aufgefallen, dass  Herr Jost sie auffordert,  im Gegensatz zu früher die Papieranmeldung
nur bei den Mitarbeitern im den Schlossturm durchführen zu lassen.

Die  Öffnungszeiten sind ganzwöchig  nur von 10 -12 und von 14 bis 17 Uhr. Das Ganze ist reine Schikane.
Es gibt dazu keine entsprechende gesetzliche Regel.
Forum Langenargen    03.03.2018

 

Brief an die Langenargener Gastgeber*innen

Sehr geehrte Gastgeber/innen,
es war doch alles angeblich so perfekt und plötzlich gab es mit der EBC zahlreiche organisatorische, technische und
formelle Details, die zu lösen sind, was Jahre dauern kann.
Diese Erkenntnis hat bereits über 2, 5 Millionen Euro gekostet und Ihnen eine 60 % höhere Kurtaxe beschert.
Plötzlich ist eine Systemveränderung notwendig und wird das von uns seit Jahren propagierte Trägermedium,
die EBC in Papierform favorisiert. Nachdem die Kurtaxensatzung inzwischen mehrfach geändert werden musste
und die Gemeinde plötzlich behauptete, die Kosten für die Aufrechterhaltung der kurrelevanten Infrastruktur seien
in nur einem Jahr um unglaubliche 60 % gestiegen, (so etwas hat es in Deutschland noch nie gegeben! Pilotgemeinde!),
möchten wir Sie auf die mögliche weitere Vorgehensweise Ihrerseits aufmerksam machen.
Maßgeblich ist die letzte gültige Kurtaxensatzung und nicht die abenteuerliche Interpretation des Touristikmanagers.
Herr Jost empfahl als Übergangslösung, unverändert die Konstruktion der EBC zu benutzen, obwohl er inzwischen
wissen müsste, dass dabei die persönlichen Gästedaten unerlaubterweise nicht direkt an die Gemeinde, sondern
an einen Dritten gehen. Hier liegt ein eindeutiger Rechtsverstoß vor, für den Herr Jost aber ggf. leider auch Sie die
Verantwortung tragen.
In diesem Zusammenhang gibt es bereits eine Beschwerde eines Gastes beim obersten Datenschutzbeauftragten.
Der beste Weg wäre, nur die papierene Meldung direkt bei der TI durchführen zu lassen, und nur die Daten anzugeben,
die für den Meldeschein erforderlich sind. Machen Sie Ihre Gäste darauf aufmerksam, dass diese nicht unterschreiben
sollen, dass Ihre Daten vermarktet werden dürfen. Die Ausgabe der sog. Premiumkarte für freie Fahrt mit Bus und Bahn
darf auf keinen Fall von dieser Unterschrift abhängig gemacht werden. Ab Mai wird dieses sittenwidrige Vorgehen
von der EU mit strengen Strafen geahndet (Kopplungsvertrag). Möglicherweise muss die Gemeinde diesbezüglich
die Kurtaxensatzung zum vierten Mal ändern, was uns beweist, wie kopflos und chaotisch alle Planungen bisher abliefen.

Dies ist ausdrücklich keine Rechtsberatung.

Forum Langenargen    01.03.2018

Was wissen Gemeinde, Tourist Info und Vermieter über die neue EU - DSGVO ?

Forum Langenargen. Bodenseekreis. (PeG) 01. März 2018

Es ist noch nicht so besonders lange her, seit in den Gemeinden des Bodenseekreises, bis tief ins Hinterland, weit mehr
als 100 Informationsveranstaltungen zum Thema blaue Gästekarte der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT)
stattfanden. Diese Plastikkarte ruht inzwischen versenkt auf dem Seegrund und es ist um sie sehr still geworden,
besonders nachdem der Südkurier und der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg in bester Tradition eines wahrhaftigen
Enthüllungsjournalismus für eine sachgerechte Aufklärung sorgten. Nicht zu vergessen, die vorangegangene und anhaltende
Aufklärungsarbeit des Forum Langenargen oder Gastgeber Uhldingen – Mühlhofen e.V. Es sollte die vornehmste Aufgabe
der beteiligten Gemeinden sein, mindestens die Gastgeber über die rechtlichen Bestimmungen und Auswirkungen der neuen
Datenschutz – Grundverordnung der Europäischen Union (EU – DSGVO) aufzuklären, bevor nämlich zahllose Vermieter
wegen Rechtsverstößen sowie folgenden  Strafzahlungen  viel Geld verlieren, denn bei Nichtbeachtung dieser Vorschriften
drohen für Vermieter beträchtliche Geldbußen.
Die Verbraucherzentrale Sachsen klagt beim Landgericht Leipzig gegen den neuen Besitzer von Fluege.de, Invia Flights
Germany, und den Unister - Insolvenzverwalter wegen der Übertragung von Kundendaten auf den neuen Eigentümer. 
Beim Landratsamt ist wohl noch nicht einmal bekannt, wer zur Zeit im Besitz der DBT Kundendaten ist, nachdem sich die
Partner KG der DBT, Geios, im Insolvenzverfahren befindet. Die Verbraucherzentrale Sachsen will eine juristische
Grundsatzentscheidung herbeiführen und die Frage klären, wie mit Kundendaten nach Insolvenzverfahren oder
Firmenverkäufen umzugehen ist.
Die EU – Datenschutz – Grundverordnung räumt betroffenen Personen, das sind Übernachtungsgäste und Begleitpersonen,
ab Mai diesen  Jahres viele Rechte ein. Das beginnt  mit Informationsrechten, Recht auf Korrekturen und das umstrittene
Recht auf Vergessen. Die Grundforderung lautet, dass Daten auf rechtmäßige Weise und in einer für die betroffen Person
verständlichen Weise (also auch in der Landessprache) nur für eindeutige und legale Zwecke erhoben werden dürfen.
Der Verantwortliche muss in einer klaren verständlichen Sprache erklären, dass eine schriftliche Einverständniserklärung
erforderlich ist und Auskunft über das Recht zum jederzeitigen Widerruf der Einverständniserklärung informieren und
zwar vor Abgabe der Einwilligung. Der Widerruf muss ebenso einfach wie die Erteilung der Einwilligung sein.
Bei Kindern wird die Einwilligung durch den Träger der elterlichen Verantwortung für das Kind benötigt. Wir können an
dieser Stelle keine Rechtsberatung leisten, doch an zugelassene Fachanwälte, die Verbraucherzentrale oder den
Datenschutzbeauftragten des Landes verweisen.
Wie uns im vergangenen Jahr bekannt wurde, gab es möglicherweise in manchen Fällen für Touristen keine
Rechtsfolgeberatung durch Mitarbeiter*innen der zuständigen Tourist Informationen. Verschiedene Vorgänge sind
Gegenstand von Ermittlungsverfahren nach Gästebeschwerden und so möchten wir betroffenen Mitarbeiter*innen
z.B. der Tourist Informationen dringend raten sich sachkundig zu machen. Es gibt Widersprüche von Gästen bezüglich
personenbezogener Daten, die sich gegen Profilings richten. Besonders in den Fällen, wo die erhobenen Daten im
Zusammenhang mit Werbung und Marketingaktivitäten stehen.

Die Gemeinde sollte sich schämen oder, wie man Gäste vertreibt !

Heute beginnt die Saison!

Das bedeutet, dass die Gäste die volle Kurtaxe bezahlen müssen (ein Ehepaar 6,30 Euro pro Tag).

Was wird dafür geboten?

Freie Fahrt mit Bus und Bahn?  Bahn für 2 Monate zwischen Friedrichshafen und Lindau gesperrt,
zusätzliche Sperrungen auch bei der Bodenseegürtelbahn geplant, außerdem zahlreiche Sperrungen auf den Straßen
und Radwegen. Ebenfalls kein Schiffsverkehr!

Strandbad ? geschlossen

Museum ? geschlossen

Münzhof ? am Wochenende geschlossen. Wer kommt schon fünf Tage nach LA, um sich in den Münzhof zu setzen ?

Promenade ? Bepflanzung lässt noch auf sich warten.

Schlossturm ? Nur bei gutem Wetter geöffnet.

Was bleibt, ist Ratlosigkeit.

Forum Langenargen   20.02.2018

Über das Wort „Soll“ bei politischen Aussagen
(PeG) 12. Februar 2018

Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag als politisches Ziel u.a. vereinbart, die Zahl der Zugreisenden
bis 2030 zu verdoppeln. Für den Bund als Bahn-Eigentümer stehe der Gewinn nicht im Vordergrund“.
Bestimmt mehr als fünfzig Jahre hat die Bahn Gewinne an den Bund abgeführt und auch heute gelangen
Überschüsse sowie Strafzahlungen für Zugausfälle nicht zurück in den Geldbeutel der Bahnkunden,
sondern werden im besten Fall für den Netzausbau oder neue Züge verwendet. Die GroKo in Gründung
verspricht 42 Milliarden Euro für die Kassen der Europäischen Union. Frisches Geld für die Mafia,
korrupte Regierungen und Hasardeure? Bisher wurde kein Verwendungszweck für den Geldsegen genannt.

Meine Vorstellungen von Europa sind überschaubar, naheliegend und Erfolg versprechend.  Ein gemeinsamer
Verkehrsverbund, mit einem einheitlichen Tarif, in Kooperation mit den europäischen Nachbarn Österreich und der Schweiz,
verbunden mit einem der Leistung entsprechenden günstigen Nahverkehrstarif. Das wäre eine echte EU-Förderung im
nachvollziehbaren, kontrollierbaren Rahmen, die allen dient.
Oder gibt es einen vernünftigen Grund, Meersburger Leistungsempfängern den Besuch der Überlinger Tafel unmöglich
zu machen? Das sind 7,20 Euro pro Hin - und Rückfahrt oder von Langenargen nach Friedrichshafen (ohne Stadtbus)
5,50 Euro. Zum Vergleich: In der Bedarfsgemeinschaft gibt es 368 Euro monatlich, davon 145 Euro für Nahrung.
Abzuziehen ist die Umsatzsteuer von überwiegend 19 %, bei einigen Nahrungsmitteln 7% ( So weit nur zum Thema
Leistungsempfänger zahlen keine Steuern). Die GroKo in Gründung besteht nur aus SOLL. So sollen im Bodenseekreis
mehr Zugkapazitäten bereit gestellt werden, um den Grundbedarf für Pendler, dazu gehören auch Kinder, abzudecken.
Kein Wort zum Mehrbedarf, der durch die blaue Gästekarte verursacht wird und Einheimische wie auch Touristen im
gleichen Umfang belastet. Im Kreis Biberach entfallen derzeit erneut Zugverbindungen wegen Personalmangel.
Auch dort sollte die Situation ursprünglich verbessert werden.  Aber wie es so ist im Leben, ob im Bodenseekreis oder
Biberach: Wieder einmal heißt es Soll statt Haben. 

Hoffentlich reicht die Asche am Aschermittwoch noch für das Aschekreuz,
- oder wider die guten Sitten

Da wird in völliger Selbstüberschätzung blindlings über den Kopf der Gastgeber hinweg eine Erhöhung der Kurtaxe
von über 60 % beschlossen. Hoffentlich reicht dies dann auch! Das Ganze wird auch noch durch einen Knebelvertrag
mit der DBT bis 2019 festgezurrt.
Alle Warnungen von Fachleuten nutzten nichts. Es kam, wie es kommen musste.
Nach den bisherigen Erkenntnissen haben weniger als 5 % der EBC-Inhaber die freie Fahrt mit Zug und Bahn genutzt.
Nur schätzungsweise etwa 3 % der EBC-Inhaber besuchten das Museum. Die exakte Zahl konnte nicht ermittelt werden,
da sie gezielt geheim gehalten wird. Auf dem Schlossturm sah es auch nicht besser aus. Mehr als 95 % der Gäste
mussten wegen 5 % Nutzern eine 60 % höhere Kurtaxe in Kauf nehmen, - und das nennt der Bürgermeister auch noch
Solidarität. Für viele Bürger ist es ein Missbrauch des Solidaritätsbegriffs. Das Ganze konnte nur durch mehrere
Gesetzesverstöße erreicht werden. Erst durch den VGH Mannheim konnte ein erster Riegel vorgeschoben werden.
Die Landesdatenschutzbehörde wird bald folgen.
Immer wieder wurde betont, die Bürger würden auf keinen Fall belastet. Versprochen – Gebrochen!
Urplötzlich kam es zu einer neuen Kurtaxe und Kurtaxenkalkulation und die Bürger mussten hilflos zusehen, dass sie sogar
rückwirkend und bis 2019 dazu beitragen müssen, dass die Gemeinde aus der Gemeindekasse jährlich 250.000 Euro
an die DBT zahlt. Jeder Bürger, vom Säugling bis zum Greis, zahlt nun jährlich ca. 30 Euro, damit 5 % der Gäste innerhalb
der mittleren Verweildauer von 4,6 Tagen einen Vorteil von wenigen Euro erhaschen können.
Diese grandiose Errungenschaft hat hat den Bodenseekreis bisher etwa 2,5 Millionen Euro gekostet!

Forum Langenargen   13.02.2018

Steht die See-Administration unter einem Fluch?

"Die Zuverlässigkeitsstatistik für die Wiener Verkehrsbetriebe beträgt über 99 Prozent".
Aber es kommt noch besser:
Zusätzlich werden Baustellen, Reparaturen früh genug schriftlich angekündigt. In einem für die Kunden respektvollen,
wertschätzenden und höflichen Ton. Außerdem besteht in den Fahrplänen eine äußerst dichte Taktung.
Das ist der Unterschied:
Verwaltung will eine Form vorgeben und jeder soll sich danach richten.
Privatwirtschaft richtet ihr Angebot nach den Bedürfnissen der Kunden.
Wer wird erfolgreicher sein?
Wien näht nicht auf Kante, sondern plant Reserve ein.
So stehen in den verschiedenen Depots immer Reservewagen bereit, die umgehend bei evtl. Defekten einspringen.
Strategische Cleverle diese Wiener.....
Und statt die Preise zu erhöhen, schaffen sie Mehreinnahmen durch hohe Volumina. Dadurch entsteht hohe Akzeptanz
bei den Bürgern. Die Staus werden kürzer, die Straßen weniger stark belastet. Dadurch spart das Land Straenreparaturkosten
und die Luft wird durch weniger Autos besser.
Wenn ich an die B31 denke und das Drama mit der suuuper Planung bei Fahrbahnreparatur oder anderen Arbeiten.....
Ein Drama. Stau von Eriskirch bis Fischbach. Für 20 Kilometer 60 Minuten. Damit soll sich die Bevölkerung rumschlagen.
Auch die endlos stopfenden und stinkenden LKWs, die sich oft nur im Transit zwischen Ost und West befinden
(um Maut zu sparen), belasten die seenahe Infrastruktur. Die Strecke sollte für Transit-LKWs mautpflichtig sein.
An Lösungsvorbildern mangelt es nicht. Vielleicht liegts am Denken?

V. M.    14.02.2018

Die Wiener "Öffis" kosten nur einen Euro am Tag!

Wir wussten bereits von unserem Redakteur Peter Groß aus Uhldingen, dass ein Jahresabo für das Verkehrsnetz
in Vorarlberg jährlich 365 Euro kostet, also einen Euro pro Tag (Schüler und Rentner noch weniger):
Wie wir aber jetzt aus der Süddeutschen Zeitung erfuhren, gilt das Gleiche auch für den Großraum Wien.
Ein Jahresabo bei BODO kostet für den Bodenseeraum 1300 Euro, also fast das Dreifache!
Insgesamt fahren die Verkehrsmittel der Wiener Linien (U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen und Busse) täglich
ungefähr fünfmal um die Erde. also zusammengenommen 210.000 Kilometer, und das Erstaunlichste:
Fast immer funktioniert das reibungslos!
Die Zuverlässigkeitsstatistik beträgt über 99 Prozent. Im Jahr werden
2,6 Millionen Fahrgäste befördert. Da das Jahresticket für das gesamte Netz mit 360 Euro ungewöhnlich preisgünstig ist,
nutzen es mittlerweile bereits 760.000 der zwei Millionen Einwohner. Seit der Einführung 2012 hat sich die Zahl verdoppelt.
Die Stadt und der Bund schießen jährlich 700 Millionen Euro zu. Zunehmend werden Elektrobusse eingesetzt.
Die Kundenzufriedenheit ist relativ groß. 39 % der Wege werden mit Bus und Bahn zurückgelegt,
mit dem Auto inzwischen nur noch 27 %.
Bei uns erleben wir gerade das Gegenteil. Die Preise werden regelmäßig erhöht (zuletzt um 2,9 %) und die
Verkehrsmittel sind marode und unpünktlich.
Obgleich der Bürgermeister es vehement abstreitet (von der um 60 % erhöhten Kurtaxe werde nicht mehr, wie
ursprünglich geplant, der Anteil von 1,15 Euro an die DBT bezahlt), sondern nunmehr zahlen statt der Gäste die
Einwohner der Pilotgemeinde Langenargen jährlich bis 2019, dank eines Vertrags mit der DBT ca. 250.000 Euro in ein Fass
ohne Boden ein, noch nicht einmal wissend, ob bei der neuen Europ. Ausschreibung in vier Jahren BODO überhaupt
noch zum Zuge kommt. Die Nichtpilotgemeinden lachen sich wegen dieses misslungenen Schwabenstreiches ins Fäustchen,
denn sie profitieren kostenlos davon.

Forum Langenargen   11.02.2018

Hinweis für Gäste im offiziellen zur Zeit gültigen Merkblatt für die Bodenseegemeinden

Wozu wird die Kurtaxe verwendet?

"Mit der Kurtaxe wird ein Teil der Kosten gedeckt, die bei der Herstellung bzw. Erhaltung der zur Erholung
dienenden Einrichtungen und Veranstaltungen anfällt“.
Kein Wort von den Zahlungen an die DBT!

Forum Langenargen    08.02.2018

ÖPNV

Stadt St. Gallen testet Trolleybus der Zukunft

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/stadt/stadt-st-gallen-testet-trolleybus-der-zukunft;art507728,5209100

 

Datenklau bei Swisscom

http://www.tagblatt.ch/nachrichten/wirtschaft/datenklau-bei-swisscom;art253651,5209029

08.02.2018

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 26 Anstiftung

Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener
rechtswidriger Tat bestimmt hat.

Obgleich inzwischen bekannt ist, dass das Chipkartensystem wegen eines schwerwiegenden Datenschutzproblems
nicht mehr erlaubt ist, wird den Vermietern mitgeteilt, dass sie weiter über Geios melden können bzw. sollen.
Infolgedessen werden die Gastgeber/innen angehalten, gesetzwidrig zu handeln.

Volker Meier   05.02.2018

V3

Völliges Versagen der Verwaltung!

Struktur und Angebot von Gemeinden wie sie am Bodensee bestehen,
sprechen ganz bestimmte ausgewählte Zielgruppen an.
Die haben eines gemeinsam: Sie sind mobil und dank Internet schnell und nachhaltig informiert.
So kommt es, dass eine befreundete Großstadtfamilie nun nicht mehr Langenargen besucht. Leider für uns.
Sie haben nun zum zweiten Mal Urlaub im Allgäu verbracht. Ihnen gefällt das gute Preis/Leistungsverhältnis,
die aufrichtige Freundlichkeit, die unberührte Natur und das „Seele baumeln lassen“.
Sie sagen, die Allgäuer seien authentisch und wollten nicht mehr sein als sie sind
oder gar ihre Gegend „McDonald'isieren“.
Diese Gäste mögen das Gewachsene, Pittoreske und Individuelle.
Wir können das gut nachvollziehen, denn auch andere Bekannte haben leider dem See den Rücken zugewandt
und verbringen ihre freie Zeit mit Begeisterung in den abwechslungsreichen und lockeren Niederlanden.
Andere waren im Herbst zwar noch in einem LA Hotel, doch auch die wenden sich enttäuscht
von der veränderten Gemeinde ab.
Das Angebot an Reisezielen ist unendlich. Im internationalen Vergleich braucht es mehr als neue Bänke,
Logos oder Schilder.
Im übertragenen Sinne braucht es neue Software in den Köpfen.
Doch da scheitert es bereits an den denen, die die Verantwortung tragen.

Amen

Michael Reuter 07.02.2018

Eine Bitte an alle Gastgeber/innen:

Bitte denken Sie daran, Ihre alten EBC-Karten gegen 5 € Pfand zurückzugeben.

Sie dürfen aus Datenschutzgründen nicht mehr verwendet werden.

Forum Langenargen    04.02.2018

    P.Groß: Leserbrief an Südkurier: Künftig mehr Züge für die Bodenseegürtelbahn,
    SK vom 30.01.2018             

01.02.2018

Es wäre mir lieber, die SPD und das Verkehrsministerium würden eine länderübergreifende Kooperation des Vorarlberger
Verkehrsverbund und der Bodensee-Oberschwaben-Bahn (BOB) auf die Schiene bringen. Das würde bezahlbare Fahrpreise,
z.B. 365 Euro statt 1300 Euro für die Jahreskarte von Berufspendlern bedeuten sowie ca. 100 Euro jährlich für den
Ausbildungsverkehr. Es könnte Im Schulterschluss mit der Schweiz das Schienenprojekt Bodensee-S-Bahn (Rund um den See)
realisiert werden. Bisher ist nur erkennbar, dass die DB Regio und der Verkehrsverbund Bodo an dem völligen Systemversagen
schuld sind. Die Bodensee - Oberschwaben-Bahn (BOB nicht BODO!!!) wird für Zuverlässigkeit und das regionale Bahn-
management hoch gelobt, hat sich also die Akzeptanz seiner Kunden erarbeitet. Anders als der Verkehrsverbund Bodo,
der im Gästekartenwahn mit der Deutschen Bodensee Tourismus immer nur höhere Preise und weniger Leistung für die
Fahrgäste bietet. Wie will man es denn erklären, dass ab März mehrere hunderttausend Touristen die Möglichkeit bekommen,
kostenlos Bahnen und Busse zu nutzen, wenn dann vielleicht erst einmal und hoffentlich der Grundbedarf für Ausbildungs-
verkehr und Pendler abgedeckt ist? Nach einer Gästeumfrage aus Wasserburg wollen künftig einige der Touristen mit der Bahn
und dem Bus fahren, wenn sie die EBC gratis erhalten.  Man rechnet allein aus Nonnenhorn, Wasserburg, Eriskirch,
Langenargen, Sipplingen und Bodman - Ludwigshafen mit deutlich mehr Fahrgästen  für die Bahn und Bodo.
Auch wenn sich das auf die Saison von März bis Oktober verteilt, muss man für Verkehrsspitzen gerüstet sein, sowie einen
geeigneten Schienenersatzverkehr bereitstellen, um in den nächsten vier Jahren Baustellen umfahren zu können.
Viele Touristen werden ein Rad mitführen. Da reicht kein Echt Bodensee Bus, der nur in den Sommerferien fährt.
Der Verkehrsverbund Bodo erhofft sich zusätzlich Fahrgastzahlen auf auf Grund   des erweiterten Verbundnetzes und seit
Lindau Stadt- und Landkreis dem Verkehrsverbund beigetreten sind. Die Deutsche Bahn und Bodo beweisen seit vielen
Jahren ihre Unfähigkeit, besonders im Regionalverkehr. Es ist höchste Zeit, dass man sich mit Bündnispartnern
zusammenschließt, die Sachverstand besitzen, auch wenn sie eben aus dem europäischen Umland kommen.
Dafür gibt es neben dem von Österreich erfolgreich betriebenen Nachtzugverkehr viele Beispiele im grenznahen
Regionalverkehr. Wer sich, aus welchem Grund auch immer, im Bodenseekreis ansiedelt oder als Tourist zu uns kommt,
fordert berechtigt einen optimalen Nahverkehr. Das sollte auch bald einmal bei der IHK, DEHOGA und den Handwerks-
innungen erkannt werden, bevor der Fachkräftemangel noch deutlicher wird und sich Touristen in Scharen
von der Destination Bodenseekreis abwenden, weil sie durch eine Vielzahl von vermeintlichen Leuchtturmprojekten geblendet,
das System Horrorbahn nicht gesehen haben.

Der heutige Leitartikel im Spiegel online mit dem Titel
"Wie Umfragen gefälscht und Kunden betrogen werden"

lässt uns an eine Meldung der DBT vor einigen Monaten erinnern, wo beim Kreistag behauptet wurde, dass ein
Marktforschungsinstitut festgestellt hätte, dass von 120 Personen 68 % mit der EBC Bus und Bahn benutzt hätten.
Dieses Institut wurde von der DBT bezahlt und hatte schon früher für die DBT gearbeitet.
Wie sich herausstellte, hatten die Interviewer die Gäste hauptsächlich an Bus- und Bahnhaltestellen befragt,
was dabei herauskommt, kann sich jeder Schüler ausrechnen.
Wenn Gäste gefragt wurden, ob sie die EBC kennen, waren es natürlich alle, wei sie alle bei der Anmeldung eine Karte
bekommen hatten. So dumm kann eine wissenschaftliche Befragung sein!
Übrigens, Gäste, die zu einem ausführlichen EBC-Interview bereit waren, wurden mit einer 38 € teuren Tasche belohnt.
Wenn man die durchschnittliche Zahl der täglichen Übernachtungen mit einer Aufenthaltsdauer von 4,6 Tagen berechnet,
kommt man auf täglich 150 Personen, die angeblich mit Bus und Bahn gefahren sein sollen, es war aber nach unseren
Erkenntnissen nur ein Bruchteil (Zählungen und Gastgeberbefragungen). Der sog. EBC-Bus wurde so schlecht angenommen,
dass er sich still verabschiedete und wohl sicherlich nicht wiederkommen wird. Hier wurde die entsprechende Statistik verschwiegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gefaelschte-umfragen-so-maechtig-sind-marktforscher-a-1190705.html

Manipulation in der Marktforschung: Wie Umfragen gefälscht und Kunden betrogen werden
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/manipulation-in-der-marktforschung-wie-umfragen-gefaelscht-werden-a-1190711.html

Gefälschte Umfragen: Die Macht der Marktforscher
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gefaelschte-umfragen-so-maechtig-sind-marktforscher-a-1190705.html

Manipulationen in der Marktforschung: Fake Interviews
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/marktforschung-fragen-und-antworten-zur-manipulation-a-1190808.html

Pfusch in der Marktforschung: "Alles gefummelt"
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pfusch-in-der-marktforschung-wie-martin-thoering-sich-umfragen-ausdachte-a-1190741.html

Fake-Befragungen: Für wie glaubwürdig halten Sie Meinungsumfragen?
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/manipulierte-marktforschung-wie-geht-der-spiegel-mit-umfragen-um-a-1190633.html

DER SPIEGEL (26/1994): Ohrfeige an der Haustür
http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13686781

Der Weihnachtsmann macht Überstunden
120 Personen aus Langenargen wurden im Auftrag  der  DBT von einem Marktforschungsinstitut befragt.
Ein eindrucksvolles Missverhältnis zur Langenargener jährlichen Touristenzahl von über 50. 000.

Lt. Definition wurde somit eine „systematische Stichprobe“ durchgeführt. Also „bewußt“ und „subjektiv“.
Die Kriterien einer „Umfrage“ bleiben weit entfernt und unerreicht.
Repräsentativ, als unterstes Merkmal, war die Stichprobe sicher nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Systematische_Stichprobe

Ein gesteuertes Ergebnis, wenn die Zielgruppe an der Haltestelle wartet. Jedoch keine repräsentative
zufällige Umfrage im objektiven unwillkürlichen Querschnitt der Touristen.
Wie man sich doch alles zurecht kneten kann......

Dass Studien, Umfragen oder simple Stichproben im Ergebnis dem Geldgeber verpflichtet sind, weiß selbst
jeder Schöffe, der ungläubige Thomas und jeder Amtsrichter. Deshalb erfolgen Gutachten und Gegengutachten.
Wer hier noch an Wahrheit und Objektivität glaubt, glaubt sicher auch an den Weihnachtsmann.

 

SPIEGEL ONLINE, 02.02.2018
-----------------------------------------------------------------
Gefälschter Haarwuchsmittel-Test: "Der Kunde KOCHT !!!"
-----------------------------------------------------------------

Studien deutscher Marktforscher sind nach SPIEGEL-Informationen bisweilen gefälscht:
Tests, für die angeblich Menschen befragt wurden, sind zu großen Teilen ausgedacht.
Zum Beispiel bei einem Haarwuchsmittel.

Von Nicolai Kwasniewski
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/haarausfall-wie-eine-studie-gefaelscht-wurde-a-1190810.htm
 

Wann gilt eine Umfrage als repräsentativ ?

http://frag.wikia.com/wiki/Wann_gilt_eine_Umfrage_als_repr%C3%A4sentativ
https://de.wikipedia.org/wiki/Repr%C3%A4sentativit%C3%A4t

Aus Singen am Bodensee:

http://www.klein-singen.de/statistik/churchill.php
http://www.klein-singen.de/statistik/h/Politik/index.html

."..zur Beschönigung der Falschaussage von Roland Koch am 10. Januar im Rahmen der CDU-Spendenaffäre)
Ende des Jahres 2000 sah es Koch so, dass er sich juristisch völlig korrekt verhalten habe.
Aber er räumte auch einen Fehler ein: "Mein einziger Fehler war, die Öffentlichkeit falsch informiert zu haben".
(Süddeutsche Zeitung, 21.12.2000). Aber eine Falschinformation ist ja bekanntlich keine Lüge oder doch?"

POLITIKER UND ANWÄLTE LEBEN IN ENGER SYMBIOSE

Sabine Schmid

 

Sind unsere Kunden loyal? Das wollte die Thüga-Gruppe, das größte
Netzwerk städtischer und kommunaler Gas- und Stromanbieter in
Deutschland, wissen.
Von 10.000 Befragungen waren wohl 8400 gefälscht.

Von Nicolai Kwasniewski

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/strom-und-gas-wie-eine-umfrage-ueber-kunden-gefaelscht-wurde-a-1190801.html


    P. Groß. Leserbrief an Südkurier zu:
  „Hagnau: Die Zahl der Übernachtungen geht leicht zurück.“

Wenn vor Hagnau die blaue Karte im See versinkt, singt man nach der Melodie Capri Fischer, abends in den Gästehäusern.
Auch wenn Bürgermeister Frede sich in diesem Jahr schon wieder öffentlich und falsch über fehlende Meldemoral äußert.
Seinem Herzenswunsch nach Einführung der Echt Bodensee Card wird er nicht einen Millimeter näherkommen.
Dass er mit seinen oft unbegründeten Verdächtigungen den Gemeinschaftsfrieden im Ort stört, weil er die Gesamtheit
aller Vermieter pauschal an den Pranger stellt, kann man wohl verwerflich nennen. Macht er alles nur um dem Landrat
durch Einführung der EBC einen Wunsch zu erfüllen? Inzwischen schenkt der Bund der Steuerzahler dem Treiben um
die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH seine Aufmerksamkeit und sieht kein Erfolgsmodell. „Aus Sicht des Bundes
der Steuerzahler kann man das Projekt EBC wohl für gescheitert erklären“ liest man in der Zeitschrift des Bundes, wie
auch im Südkurier und Forum Langenargen. Anwälte und Richter haben der DBT die rechtlichen Grenzen aufgezeigt,
auch der Steuerzahlerbund erhebt seine Stimme deutlich gegen Steuerverschwendung. Da bleibt die Frage, wann
Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte mit Nachdruck Aufklärung verlangen. In Langenargen wurde, nur um das
Pilotprojekt irgendwie am Leben zu halten, die finanzielle Belastung für Gäste und Einheimische unerträglich und nicht
nachvollziehbar erhöht. Dort läge der Kurtaxesatz seit Januar 2017 (!) bei 3,43 Euro, vermutlich sogar höher.
Weil das nicht durchsetzbar war und ist, greift Bürgermeister Krafft (Langenargen) in die Gemeindekasse und belastet
die Einheimischen. Auch Hagnau müsste mit dem Beitritt zur DBT Einwohner, Gewerbetreibende und Gastgeber mit
höheren Abgaben belasten, weil nach aktuellem Stand 233.000 Euro zusätzlich von der Gemeinde an die DBT gezahlt
werden müssen. Wenn engagierte, wirtschaftlich erfahrene Gastgeber wie Gisela Meichle oder Bettina Arnold ihren
Sachverstand einbringen, ist Zuhören angesagt und wie man an der Zustimmung von mehreren hundert Gastgebern
bei den Informationsveranstaltungen des Gastgeber Uhldingen Mühlhofen e.V. und Forum Langenargen sieht, haben
die Gastgeber verstanden, dass der Erfolg nur im gemeinsamen Handeln „rund um den See“ zu erreichen ist.
Im Gegensatz zur DBT mit mehr als 100 erfolglosen Vorträgen, aus öffentlichen Kassen bezahlt, werden die Vorträge
der Gastgeber nicht aus Gemeindekassen, Mitteln der Tourist-Info oder aus sonstigen öffentlichen Kassen bezahlt.
Rechnet man die Kosten der Verschwendung einmal nach: Einführung der e-Card bei Bodo für 5 bis 6.000
Gelegenheitsfahrer und die bisherigen Ausgaben für die EBC, dann kommt man auf mehr als 10 Mio. Euro.
Nimmt man berechtigte Strafzahlungen der Deutschen Bahn für Zugausfälle hinzu, wäre die Schließung des Diesellochs
zwischen Friedrichshafen bis Radolfzell gesichert. Ohne einen Euro aus Gemeindekassen. Dann könnte man den
Gästen wirklich einen Dienst erweisen, mit der preisgünstigeren Originalkarte der echten Gastgeber-Gästekarte
und einem erfolgreichen und störungsfreien öffentlichen Bahnverkehr. „Rund um den See“.

29.01.2018

26.01.2018  |  von Von Katy Cuko

EBC: Ein Kandidat fürs Schwarzbuch?

Bodenseekreis – „Der Steuerzahler“ heißt das Wirtschaftsmagazin des Bundes der Steuerzahler (BdSt) – jene Organisation,
die jährlich ein „Schwarzbuch“ herausgibt, in dem die krassesten Fälle von Verschwendung öffentlicher Gelder quasi an den
Pranger gestellt werden. Die Echt-Bodensee-Card (EBC) könnte Eingang in die nächste Ausgabe des „Schwarzbuches“
finden. Denn im aktuellen Heft des Magazins wird die EBC thematisiert. Unter dem Titel „Kein Erfolgsmodell“ wird die im
vergangenen Jahr neu eingeführte Gästekarte als „teuer für den Steuerzahler“ bewertet. Das Fazit in dem Beitrag fällt wenig
schmeichelhaft aus: „Aus Sicht des Bundes der Steuerzahler kann man das Projekt EBC wohl für gescheitert erklären.
Es sieht nach einem Fass ohne Boden aus, nachdem Jahr für Jahr die Steuerzahler für Zuschüsse geradestehen müssen
und zudem noch ein millionenschweres Darlehen gewährt wurde.“
Für den Landkreis ist der Beitrag „eine Sichtweise“. „Sie zu einem Urteil hochzustilisieren, wäre nicht legitim“, nimmt
Robert Schwarz, Sprecher des Landratsamts, Stellung. Außerdem stütze sich die im Artikel vertretene Wertung
„auf teilweise nicht korrekte, unvollständige und falsch in den Zusammenhang gebrachte Informationen“.
Fakt ist: Der Bodenseekreis als Hauptgesellschafter der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT), die die EBC betreibt,
hat viel in die elektronische Gästekarte investiert. Eine Fehlinvestition, denn mit Saisonbeginn wird es die EBC nur noch im
Papierformat geben. Die Kosten für die Chipkarte sind beziffert: 350000 Euro hat der Kreis zwischen 2013 und 2016 für die
touristische, technische und rechtliche Beratung sowie eine Marktforschungsstudie finanziert. Darüber hinaus wurden nach
Angaben des Landratsamtes eine halbe Million Euro in das elektronische Fahrgeldmanagement-System investiert.
Das ist Grundlage, damit Chipkarten in Bus und Bahn überhaupt als Fahrschein eingesetzt werden können. Das kommt
mittlerweile dem Verkehrsverbund Bodo zugute, der gerade die e-Card für Gelegenheitsfahrer eingeführt hat.
Dazu kommt das Darlehen von 1,2 Millionen Euro, das der Landkreis der DBT für die Einführung der EBC bewilligt hat.
Nach Aussage von Geschäftsführer Enrico Heß wurde dieser Betrag auch abgerufen und sei großteils an die Geios AG
geflossen. Die erst 2015 gegründete Firma hatte 2016 nach EU-weiter Ausschreibung den Auftrag als technischer
Dienstleister der EBC erhalten und ist schon wieder pleite – ein Grund, warum die Chipkarte das erste Betriebsjahr nicht
überstanden hat. Damit ist die teure EBC-Technik nutzlos und belastet die DBT. Ist die Gesellschaft finanziell überhaupt
in der Lage, das Darlehen an den Kreis zurückzuzahlen? „Für diese Bewertung ist es noch zu früh“, antwortet der
Kreissprecher. Ob aus der aktuellen Situation ein strukturelles Problem wird, hänge nicht zuletzt von der künftig
einsetzbaren Technik und der Teilnahme weiterer Gemeinden am EBC-Modell ab. „Im Augenblick gehen die
Gesellschafter davon aus, dass das gewährte Darlehen auch zurückgezahlt wird.“
In die Rechnung fließen aber auch die Gesellschafterzuschüsse ein, die der Bodenseekreis an die DBT leistet.
Jeweils 300000 Euro flossen 2014 und 2015, je 400 000 Euro in den zwei folgenden Jahren. Für 2018 zahlt der
Bodenseekreis sogar 520000 Euro als Gesellschafterzuschuss – macht in der Summe 1,9 Millionen Euro für die DBT
aus dem Kreishaushalt. Die hat 2016 trotzdem einen Jahresverlust von knapp 60000 Euro erwirtschaftet, auch wenn
die DBT durch den guten Abschluss im Vorjahr einen Bilanzgewinn von 40000 Euro ausweisen konnte.
Ein strukturelles Problem hat die DBT aber schon heute, und damit alle fünf kommunalen Gesellschafter, neben dem
Bodenseekreis die Landkreise Lindau und Sigmaringen sowie die Stadt Stockach und Bodman-Ludwigshafen.
Gemeinden und Landkreise dürfen sich an einem privaten Unternehmen nur beteiligen, wenn es mindestens 25 Prozent
seiner Aufwendungen aus eigenen Erlösen decken kann. Die DBT hat es nach Auskunft des Landratsamtes aber nur
in einem Jahr geschafft, ein Viertel der Ausgaben selbst zu erwirtschaften. Überprüft wird das vom Regierungspräsidium
Tübingen als Kommunalaufsicht allerdings nicht. Außerdem gibt es ein Hintertürchen: Der Landkreis könne eine
Ausnahmeregelung beantragen und nachvollziehbar begründen, warum die DBT dauerhaft nicht genug erwirtschaften
kann. „Vor diesem Hintergrund besteht derzeit nach hiesiger Einschätzung keine Verpflichtung, die Gesellschaft
aufzulösen“, schreibt die Tübinger Behörde auf Nachfrage.
Das würde allerdings bedeuten, dass die DBT auf Dauer am Tropf des Steuerzahlers hinge. „Der Bund der Steuerzahler
wird die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen“, schließt der Beitrag im Wirtschaftsmagazin.
„Im Augenblick gehen die Gesellschafter davon aus, dass das gewährte Darlehen auch zurückgezahlt wird.“
Robert Schwarz, Sprecher des Landratsamtes im Bodenseekreis.

EBC-Einnahmen

Auch im Format als Papierkarte verlangt die DBT von allen Gemeinden, die die EBC-Gästekarte künftig einsetzen wollen,
einen Beitrag von 1 Euro pro Gast und Übernachtung. Dieser „Solidarbeitrag“ wurde aufgrund einer Kalkulation für den
Betrieb einer Chipkarte festgesetzt, die nicht öffentlich ist. 75 Cent gehen an den Verkehrsverbund Bodo, der den
Touristen freie Fahrt mit Bus und Bahn im Nahverkehr dafür bietet. Je 25 Cent erhält die DBT als Kartenbetreiber.
Bei rund 500000 Übernachtungen in den vier EBC-Gemeinden Eriskirch, Langenargen, Sipplingen und
Bodman-Ludwigshafen kassierte die DBT im vergangenen Jahr also rund 125000 Euro für den EBC-Betrieb.
2017 wurden nach DBT-Angaben rund 68000 Chipkarten ausgegeben. (kck)

8. Finanzbeziehungen/Kapitalzuführungen und Kapitalentnahmen

Zahlung vom Bodenseekreis an die DBT:

> 300.791 € als Gesellschafterzuschuss

>     3.000 € als Zuschuss für CMT 2014

>     7.140 € für eine Anzeige im Merian Magazin

>   17.947 € für Give-Away Gästebefragung (Strandtaschen) Wert pro Tasche 35.80 Euro

>   6.112€ für SWR-Produktion "4 in einem Boot“

Im aktuellen Heft des Bundes der Steurzahler findet sich ein ganzseitiger Artikel  mit der Überschrift 
"Kein Erfolgsmodell          EBC teuer für die Steuerzahler"
Am Schluss spricht man von einem Fass ohne Boden.

Bedingt durch die frühe Drucklegung des o. g. Artikels ergeben sich einige Korrekturen:
Ende September 2017 wurden vom Kreisrat nochmals 800 000 Euro für die DBT genehmigt.
Am 10.11.2017 musste dann Geios Insolvenz anmelden.

Wir kommen inzwischen auf Hilfsleistungen von insgesamt ca. 2,5 Millionen Euro .

In der Zwischenzeit hat die Gemeinde Langenargen den Einspruch gegen das Mannheimer Urteil zurückgezogen.
Das Urteil ist endgültig rechtskräftig.

Forum Langenargen     26.01.2018

 

Die Cleverle vom Tourismus-Bodensee
Ha noi, da wird der Verbraucher also vorsätzlich irregeführt. Es geht hierbei nicht nur um nicht gemachte Hausaufgaben.
Nein, es wiegt viel schwerer! Wenn Falschinformationen an Reisevermittler oder Endkunden, in der Öffentlichkeit
verbindlich zum Besten gegeben werden, läuft bei Euch etwas gewaltig schief. Was sagt der Verbraucherschutz dazu?
Wenn es jedoch an Wissenslücken oder fehlenden Schulungen des Standpersonals begründet sein sollte, dann haben
die Chefs ebenso 100 % Verantwortung. Wenn kein Update oder Check oder eine "Abnahme" der Standinfos für eine
Messe stattfindet, ist auch das unverzeihliche Versagen.

Seit Jahrzehnten ist es fast bundesweit bekannt, dass Stuttgart Trinkwasser auch vom Bodensee erhält.

Da bieten also die Käpseles vom Bodensee das Stuttgarter Trinkwasser als „Wasserbar“ auf der Messe für geneigte
Besucher an. Sagt mal, für wie intelligent haltet Ihr Eure potentiellen Kunden der Stuttgarter Regionalmesse ??
Wer hatte denn diese suuuper Idee ??? Wenn ich Bodenseewasser sooo gerne trinken wollte, dann bleib' ich in Stuttgart
und dreh den Hahn auf !!!! Nur ihr Langenargener schaut wieder mal in die Röhre. Denn dort hatte ein ehemaliger
Bürgermeister KEIN Bodenseewasser zur Trinkwassernutzung verfügt. Weshalb ? Wissen die Götter.
Die Langenargener erhalten hoch verkalktes Trinkwasser aus den Tiefen des Hinterlandes. Der Kalk macht
entsprechende Haushaltsgeräte in kurzen Zyklen kaputt. Vom Teekocher bis zur Waschmaschine. Aber Hauptsache
anders! Auch wenn's grottenschlecht ist.

Viel Potential verschenkt

Jeder der am Bodensee gelegenen Landkreise ist sehr vielfältig und bietet ein großes Spektrum an Möglichkeiten
zur Bewerbung, z.B. Kultur, Äpfel, Tüftler, Wassersport, Radeln, Streuobstwiesen, ganz wenige Bauernhöfe für Familien
gäb´s au no. Diese Präsentation "Wasserbar" ist so weit unter den Möglichkeiten !!!! Hat das auch Eure tolle Logo
entwickelnde Agentur in Langenargen zusammengeklopft ??? Wieder mal frei von Kreativität, Hirnschmalz und Kundenbezug.
Nochmal, weshalb sollten wir am Bodensee Urlaub machen ??

Woher stammt das Stuttgarter Wasser?

Das in Stuttgart von der Netze BW GmbH zur Verfügung gestellte Trinkwasser stammt etwa jeweils zur Hälfte von
den beiden Fernwasserversorgungen Bodenseewasserversorgung (Sipplingen) und Landeswasserversorgung
und ist von höchster Qualität.

http://www.stuttgart.de/item/show/16588/1#headline5a65bb3bbfe0a

http://www.bodensee-wasserversorgung.de/index.php?id=80

Matthias Müller   22.01.2018

Peinlich, sehr peinlich! 

Da wir inzwischen gut vernetzt sind, meldete sich ein Sympathisant, der auf der Reisemesse in Stuttgart war
und uns Erstaunliches berichtete. Er hielt sich etwa 30 Minuten am EBC-Stand auf und musste feststellen,
dass sich das Interesse der Besucher sehr in Grenzen hielt. Er verwickelte eine der drei weiblichen Angestellten
in ein Gespräch und stellte zu seinem Erstaunen fest, dass sie sich bezüglich der EBC auf dem Wissensstand
vom Frühjahr letzten Jahres befand. Sie wusste nichts von den Urteilen des VGH Mannheim, bestand ausnahmslos
auf elektronischer Meldung und führte das entsprechende Equipment einschließlich der EBC vor. Die junge Dame
informierte demnach potentielle Gäste über einen Sachstand, der gar nicht mehr existierte.
Vor allem wusste sie nichts davon, dass jetzt eine Papierkarte eingeführt werden soll.
Sie wusste auch nichts davon, wie unwahr und falsch der Slogan "Freie Fahrt mit Bus und Bahn"
in den nächsten 3 - 4 Jahren sein wird.
Übrigens: sparten die Herren Hess, Krafft und Löffler dieses Jahr die Reisekosten, weil sie durch Abwesenheit
glänzten, oder hatte das ganz aktuelle andere Gründe ?
Herr Jost war wenigstens zeitweise anwesend, was die o. g. Wissenslücke und die daraus resultierende
Fehlinformation der Angestellten noch viel unerklärlicher macht.
Wenn die linke Hand nicht weiss, was die rechte macht, dann sollte man vielleicht beide Hände...

Bei der Messe in Düsseldorf gab es dann Apfelsaft an Stelle von Bodenseewasser!

                                                                Links neben der Bodensee Wasserbar sieht man noch ein Relikt der
                                                                   kläglich gescheiterten EBC.

Forum Langenargen   22.01.2018

Werbetour für alternative Gästekarte statt EBC

Die Echt-Bodensee-Card ist in Salem in der Kritik. Die EBC ermöglicht den Gästen unter anderem die kostenlose
Nutzung von Bus und Bahn. Doch in Salem sei die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr nicht
attraktiv genug. Das äußerten Vermieter bei einer Infoveranstaltung in Salem, bei der der Gastgeberverein
Uhldingen-Mühlhofen Stimmen für eine Petition sammelte. Der Verein will die Gästekarte aus Papier statt Plastik
– eine Lösung, die jetzt auch kommen soll.

https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/salem/Werbetour-fuer-alternative-Gaestekarte
-statt-EBC;art372491,958

Katy Cuko  Südkurier 20.01.2018

 

Das Wendehalsphänomen bei einem Unschuldslamm

Bei der gestrigen Pressekonferenz flossen die Krokodilstränen des Herrn Hess. Ein Redakteur ließ durchblicken,
er habe ihn noch nie so kleinlaut erlebt.
Ausgerechnet der, der bei der EBC immer von „gastgeberfreundlich“ und „einfach zu händeln“ sprach, und der
monatelang zum Teil mit Falschaussagen von Gemeinde zu Gemeinde pilgerte, verwarf nun seine eigene Karte
und überschüttete sie mit Kritik.

 

Wir trauen unseren Augen nicht!
Jetzt plädiert er für eine Papierkarte, die auch die Gastgeber wollen und selbst darüber abstimmen sollen.
Er gibt zu, dass die EBC zu aufwendig, zu komplex und zu teuer gewesen sei und dass die Gastgeber nicht gefragt
worden seien. All das wären teilweise bittere Erfahrungen gewesen.
"Die Hoheit über die Meldescheine sollten künftig wieder die Gemeinden bekommen, bisher wurde dieser Prozess
über die Geios AG abgewickelt." Dieser Satz erstaunt mich am meisten, denn es wurde immer wieder von Herrn Hess
und Herrn Wölfle betont, die Daten gingen primär zu der Gemeinde. Erst jetzt, als wir den Gegenbeweis vorlegten,
weil Herr Wölfle im Kreistag erneut die Unwahrheit verkündete, kam es zu diesem Eingeständnis. Weiterhin erstaunt
es uns, dass Herr Hess bereits jetzt zugibt, dass das Fernziel eine erneute Plastikchipkarte sei, mit der man für
Marketingzwecke die Urlauberströme verfolgen kann. Er müsste doch inzwischen wissen, dass Bewegungsprofile
verboten sind! Er und der Landrat hatten immer wieder behauptet, es gäbe überhaupt keine Datenschutzprobleme,
alles wäre vom Datenschutzbeauftragten genehmigt. Hier schwieg er plötzlich. Denn er weiß genau, dass er bald
entsprechende Post bekommen wird. Es eine Frechheit, wenn Herr Hess behauptet, zwei Drittelder Gäste hätten die
EBC füer Angebote genutzt, vor allem für freie Bus-  und Bahnfahrten. Wir wissen durch Gastgeberbefragungen,
dass es sich lediglich um eine Größenordnung von 5 % handelt. 95 % der Gäste mußten deshalb etwa 5 % der
EBC-Nutzer subventionieren. Herrn Hess kümmert das aber überhaupt nicht, dass 2,8 Millionen Euro in den Sand
gesetzt wurden, dass 600 Kartenlesegeräte wertlos wurden und viele Tausend Chipkarten eingemottet werden müssen,
sowie Dutzende Software-Umrüstungssysteme bei den Hotels unbrauchbar wurden.

Hartmut Walter 17.01.2018

16.01.2018 von Katy Cuko, SK 17.01.2018

Papier- statt Chipkarte für Gäste

Bodenseekreis – Ein Jahr nach ihrer Einführung ist die Echt-Bodensee-Card (EBC) als Chipkarte ein Auslaufmodell,
die digitale Gästekarte damit am Bodensee vorerst gescheitert. Aber: „Die EBC ist mitnichten vom Tisch, sie ändert
nur ihren Aggregatzustand“, erklärte gestern Robert Schwarz, Sprecher des Bodenseekreises, der größter Gesellschafter
der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) ist, die die Gästekarte betreibt. Die soll es noch vor Ostern in Papier
mit Strichcode statt als Plastikkarte mit Datenchip geben, bietet aber weiterhin freie Fahrt mit Bus und Bahn im regionalen
Nahverkehr und Rabatte bei touristischen Partnern an.

Ende einer heißen Debatte

Mit dieser Entscheidung „kühlen wir das ganze Thema herunter“, kommentierte der Kreissprecher das gewünschte Ende
einer heißgelaufenen Debatte um die umstrittene Gästekarte. Nur vier Gemeinden – Langenargen, Sipplingen, Eriskirch
(alle Bodenseekreis) und Bodman-Ludwigshafen (Kreis Konstanz) – hatten die EBC 2017 eingeführt. Viele Gastgeber
in den Orten lehnten die Chipkarte aber ab, weil sie zu teuer und zu aufwendig sei. Die Konfrontation mündete in
zwei Klagen vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim. Der gab im September den Kritikern Recht und kippte die
neue Kurtaxe-Satzung der Gemeinde Langenargen wegen datenschutzrechtlicher Bedenken und einer falschen
Kurtaxe-Kalkulation im Hinblick auf die EBC.

Teilweise bittere Erfahrungen

Dazu kam die Insolvenz des technischen Dienstleisters für die elektronische Gästekarte, die Geios AG. Aber auch ohne
deren Pleite hätte die DBT umsteuern müssen, gestand deren Geschäftsführer Enrico Heß gestern bei einem
Pressegespräch erstmals deutlich ein. Während die Gästekarte bei den Gästen sehr gut angekommen sei, gelte das
für die Gastgeber „in diesem Umfang nicht“, sagte Heß. Ursache dafür sind aus Sicht des DBT-Geschäftsführers nicht
nur die komplexe Technik, sondern auch die zwanghafte Einführung der EBC, weshalb nicht so viele Gemeinden
mitmachen wollten wie ursprünglich geplant. Die jetzigen Schritte seien Ergebnis „teilweise bitterer Erfahrungen“.

Mit dem Papiermodell hofft die Betreibergesellschaft künftig auf eine breite Akzeptanz bei den Gastgebern und
letztlich in der Fläche. Eine Chance hat die EBC nur, wenn sie weitere Gemeinden einführen werden. 2018 kommen
Stand heute vier dazu: Nonnenhorn und Wasserburg in Bayern sowie Heiligenberg und Frickingen im Bodenseekreis.
Sie bekommen gleich das dem Konus-Modell im Schwarzwald entlehnte System. Die Gastgeber – egal ob in der
Ferienwohnung oder im Hotel – drucken mit dem Meldeschein die Gästekarte aus. Die Hoheit über die Meldescheine
haben künftig wieder die Gemeinden, so Heß. Bisher wurde auch dieser Prozess über die Geios AG abgewickelt,
was zu enormen Unstimmigkeiten geführt hatte.

Teure Technik auf Halde

Technisch macht die DBT damit eine Rolle rückwärts. Rund 600 Kartenlesegeräte und Tausende Chipkarten werden
wieder eingesammelt und eingelagert. Was mit der teuren Ausstattung für die Chipkarten-Technologie passiert, ist unklar.
Der Bodenseekreis als Hauptgesellschafter hatte der DBT ein Darlehen von 1,2 Millionen Euro dafür gewährt. Die sind
an die Geios AG geflossen, die nun pleite ist. Ziel bleibe trotzdem die Einführung einer elektronischen Gästekarte für ein
modernes Tourismus-Management, erklärte Enrico Heß. Im besten Fall könne man auf Basis der vorhandenen Hardware
ein neues Gästekarten-System am Markt platzieren. Die Entwicklung sei aber keine Frage der Zeit, sondern der Qualität.
„Wir wollen ein Chipkarten-Modell, das auch die Gastgeber wollen“, positioniert sich der DBT-Chef.

Solidarbeitrag von 1 Euro bleibt

Am Geschäftsmodell selbst ändere sich auch mit Einführung der Papierkarte nichts, erklärte Enrico Heß auf Nachfrage.
Jede Gemeinde, die die EBC anbietet, zahlt 1 Euro pro Übernachtung ihrer Gäste dafür. 75 Cent davon erhält Bodo als
Verkehrsdienstleister, 25 Cent weiterhin die DBT als Betreiber der Gästekarte. Ob die beteiligten Gemeinden diese Summe
zumindest teilweise über die Kurtaxe finanzieren, über die Fremdenverkehrsabgabe oder aus dem eigenen Haushalt,
sei jeder Kommune selbst überlassen.

Die EBC-Kritiker sehen auch mit der Gästekarte im Papierformat nicht ihr Hauptanliegen erfüllt. Der Gastgeberverein
Uhldingen-Mühlhofen wirbt für eine kreisübergreifende ÖPNV-Gästekarte, die auch im Landkreis Konstanz gilt. In einem
zweiten Schritt könne man mit Österreich und der Schweiz eine echte Bodensee-Card anstreben. Aus touristischer
Perspektive wäre solch eine Strategie „wünschenswert“, sagte Enrico Heß. Hier gehe es aber zuerst um die Kooperation
zweier Verkehrsverbünde, und das sei eine „politische Entscheidung“, bremste Kreissprecher Robert Schwarz.
Gespräche gebe es aber.

Hoher: Kosten gering halten

Den Richtungswechsel bei der EBC begrüßte gestern Klaus Hoher, Landtagsabgeordneter der FDP aus dem
Bodenseekreis. „Wir sollten diese Chance ergreifen und das Konzept der Echt-Bodensee-Card überarbeiten.
Die Gästekarte muss neu gedacht werden, damit sie zum flächendeckenden Erfolg für alle Beteiligten wird“, teilte er mit.
Der Tourismusverband DBT sollte unter Einbeziehung der betroffenen Gastgeberverbände und beteiligten Kommunen
eine gemeinsame Lösung erarbeiten. Die Idee einer Gästekarte begrüße er. Allerdings sollten seiner Auffassung nach
die Kosten und der Aufwand für die Gastgeber und Kommunen möglichst gering gehalten werden: „Anderen Kommunen
in unserem Land gelingt es mit weniger Aufwand, dafür aber landkreisübergreifend und kostengünstiger, die kostenlose
Nutzung des ÖPNV für Gäste anzubieten.“

Kurtaxe-Urteil

Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Mannheim, das am 18. September die Kurtaxe-Satzung der Gemeinde
Langenargen für nichtig erklärte, ist seit Jahresbeginn rechtswirksam. Eigentlich hatte die Gemeinde am 21. November
fristgerecht Beschwerde dagegen eingelegt, dass der VGH eine Revision des Urteils nicht zuließ. Die Begründung
wollte man nachreichen. Wie nun klar wird, war dies allerdings ein taktischer Schachzug, um Zeit zu gewinnen.
Im Dezember beschloss der Langenargener Gemeinderat eine neue Kurtaxe-Satzung rückwirkend zum 1. Januar 2017,
die rechtskonform ist. Mit Schreiben vom 2. Januar 2018 zog die Gemeinde die Revisionsbeschwerde beim VGH zurück,
womit das Urteil rechtskräftig wurde. (kck)

Unfassbar und unverschämt!

Da zahlen alle Kurgäste 60 % mehr Kurtaxe für freie Fahrt mit Bus und Bahn, um die marode Verkehrsgesellschaft
BODO zu retten (die Zahl der Nutzer lag übrigens unter 5 %). BODO erhielt von der Landesregierung eine größere
Summe Geld, um davon nutzlose, völlig sinnlose Terminals für die neu E-Card anzuschaffen, anstatt diese Summe
für die Verbesserung der Infrastruktur und des desolaten Maschinenparks zu verwenden. Für diesen Luxus war
plötzlich Geld da. Bezüglich der E-Card gibt es bereits sehr kritische Stimmen aus Holland und aus der Schweiz.
Die SBB arbeitet seit 15 Jahren an einem ausgereiftem System und hat dafür bereits 300 Millionen ! Franken
ausgegeben. Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) sagt, dass die Tickets weder notwendig noch sinnvoll sind.
Die Kritiker weisen z.B. bei Stoßzeiten auf die Bildung von Warteschlangen an den Erfassungsautomaten hin.
Dann ist es schon vorgekommen, dass Kunden bis zu 12 Mal am Tag dem Druck ausgesetzt worden sind, das
Check-in oder Check-out nicht zu vergessen, weil ansonsten im Wiederholungsfall eine Strafzahlung von bis zu
6 Euro fällig geworden wäre. Klappt eine Erfassung am entsprechenden Gerät nicht, oder vergisst jemand die
An- oder Abmeldung, wird man bei einer Kontrolle sofort als Schwarzfahrer angesehen und muss 40 Euro Strafe
bezahlen. Das Ein- und Auschecken wird natürlich oft in der Eile vergessen. Man stelle sich z.B. eine größere
Gruppe Radfahrer vor. Beim Umstieg in den Bus kommt das gleiche Prozedere. Das große Erwachen folgt dann
am Monatsende, wenn abgerechnet wird oder bereits im Zug, wenn man als Schwarzfahrer kriminalisiert wird.
Auch hier besteht ein Datenschutzproblem. Personen und Wege werden zwar angeblich getrennt erfasst, laufen
aber für die Abrechnung wieder auf einer Plattform zusammen. Das ist auch deswegen erforderlich, um
Reklamationen bearbeiten zu können. Damit kann folglich ein Bewegungsprofil erstellt werden. In Berlin und
Stuttgart mussten deshalb bereits die Erfassungsterminals an Bussen wieder entfernt werden.
Fazit: Das unausgereifte System wurde am Fahrgast vorbei für die Interessen der Verkehrsunternehmen entwickelt.
Die Zahlen der Fahrgastentwicklung sind geheim und werden nicht veröffentlicht. Man hat einen Rückgang von
etwa 10% beobachtet, was natürlich durch höhere Tarife kompensiert wird.
In Langenargen wurde in den letzten Tagen ein Terminal am Bahnhof installiert. Es steht an der Rückseite des
Bahnhofs fast unkenntlich, ausgerechnet in grauer Farbe neben einem gleichfarbigen Stromkasten. Auf der
gegenüberliegenden Bahnsteigseite findet sich bereits eine entsprechende Markierung neben dem Ticketautomaten.
Wenn jemand dann am gegenüberliegendem Bahnsteigende Richtung Lindau aussteigt, kann er nicht zur Straße
abbiegen, sondern muss erst hundert Meter ggf. mit schwerem Gepäck zurücklaufen, um sich zum auszuchecken.
Dort wartet auf ihn schon eine mehr oder wenige lange Warteschlange.
Seit einem Jahr wurden die Terminals für die EBC versprochen. die Termine wurden immer wieder verschoben.
Man ahnte wohl schon, dass man sie nicht mehr brauchen würde. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Terminals
der besprochenen E-Card. Beide Systeme sind zur Zeit nicht kompatibel. Wäre die EBC nicht zu Fall gebracht worden,
hätten wir jetzt nebeneinander jeweils vier Terminals an den Bahnhöfen und in den Bussen.
Das Chaos wäre dann noch perfekter. Auch so gibt es bereits schon große Anlaufschwierigkeiten, wie Herr Hasenfratz,
der Projektleiter von Bodo, einräumte (SZ vom 13.01.2018).
Forum Langenargen   14.01.2018

Betreff: Re: Peter Groß - meine Mail vom 19.12.2017 Kinder im ÖPNV

Vielen Dank für die Mail an den Kinderkanal von ARD und ZDF. Wir bearbeiten die Nachricht.
Das KiKA-Team


Ihre Anfrage vom 12.01.2018 Unsere ID: 640249
Hallo Kika-Team.
SPIEGEL ONELINE hat das Thema entdeckt: Deutschland: Schüler sind vom Pendeln gestresst. Mit unserem Blog

www.Forum-Langenargen.de streiten wir immer noch für bessere Bedingungen im ÖPNV. Zumal immer mehr
phantasielose Politiker über Gästekarten (Echt Bodensee Card) die Fahrtbedingungen über Gratisfahrten nochmals
dramatisch verschlechtern. Der Bahnvorstand in Berlin, Landes- und Kreispolitiker sind von erbarmungsloser Gleichgültigkeit.
Für weiter Infos stehen wir gern zur Verfügung. Ich bin altersbedingt kein KiKa-Dauerseher und meine Tochter kann
pendlerbedingt auch nur noch wenig Kika schauen. Wenn eine Beitrag kommt, würde ich mich über ein kurze Mail freuen.
Der Telefonempfang ist oft denkbar schlecht aber für Rückfragen reicht es vielleicht.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Groß

 

Die Antwort der Klügeren:

Tourismustaxe wird in GANZ Österreich gesenkt !!!

Mehrwertsteuersenkung im Tourismus soll bald fixiert werden. 
Die Senkung der Umsatzsteuer für Urlaubsübernachtungen von 13 auf zehn Prozent 
soll laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) (wie CDU) bald fixiert werden. 
Das wird in den nächsten Wochen ausgearbeitet, sagte die Bundesministerin.
Die Senkung der Mehrwertsteuer würde wieder mehr Investitionen möglich machen. 
Wenn es günstiger ist, kommen mehr Gäste und mehr Übernachtungen.
Die Hotellerie hatte in der Vergangenheit auf eine Senkung der Taxe gedrängt. 

Forum Langenargen   11.01.2018

Kommentar zum Interview von Herrn Wölfle in der SZ auf Seite 17 der Ausgabe vom 11.01.2018
Die großformatige Überschrift lautet: "Wir gehen bei der EBC jetzt drei Schritte zurück".

Wenn man sich den ganzseitigen Artikel anschaut, stellt man fest, dass nur weniger als 30 % des Gedruckten die EBC betrifft!
Der Rest ist anderen Themen wie Flughafen, Haushalt und Verkehr gewidmet. Warum dann diese reißerische Überschrift?
Herr Wölfle sagt in diesem Interview: "Wir gehen drei Schritte zurück und machen das, was andere auch machen,
was aber nicht wirklich innovativ ist". Diese Aussage ist eine Provokation. Der Landrat unterstellt unzähligen Gemeinden
von Konstanz über den gesamten Schwarzwald, die seit Jahren mit einer Papierkarte zur vollsten Zufriedenheit arbeiten,
Rückständigkeit. Er hat offensichtlich keinerlei Kenntnis davon, dass die sog Gesundheitschipkarte nach nunmehr 14 Jahren
Herumdoktern und Kosten von inzwischen zwei Milliarden Euro kläglich gescheitert ist. Die AOK und die TKK mit
zusammen 38 Millionen Versicherten sind ausgestiegen.  Er verschweigt auch, dass Leseterminals an Bussen in Berlin
und Stuttgart wegen Datenschutzproblemen wieder abmontiert werden mussten.
Er behauptet weiterhin: "Die Papierkarte bietet nur einen Bruchteil von dem, was die Chipkartenlösung bietet".
Das Gegenteil ist der Fall: Mit der Konuskarte erhält der Gast freie Fahrt mit Bus und Bahn auf einer Fläche, die
16 mal ! so groß ist wie das Einzugsgebiet von Bodo. Die EBC bietet 100 Anbieter mit Vergünstigungen, die Konuskarte
ca. 200 Anbieter mit Sonderkonditionen. Die Konuskarte hat keine Datenschutzprobleme und kostet nur einen
Bruchteil dessen, was die EBC verschlingt.
Sein Hinweis, die Chipkarte ermögliche eine leichtere Routenplanung und Buchung von Ausflugzielen, ist lachhaft.
Es gibt eine Unzahl von Apps auf den Smartphones, die das auch anbieten. Die Daten auf der Chipkarte können,
ohne dass es der Besitzer merkt, bei Körpernähe zu einer anderen Person z. B. in der Warteschlange vor der Kasse
durch einen Hacker im Supermarkt problemlos abgegriffen werden. Die Papierkarte kennt dieses Problem nicht.
Herr Wölfle hat immer noch nic ht begriffen, dass es bei der Datenschutz-Diskussion darum geht, dass der Datenfluss
nicht wie vorgeschrieben über die Gemeinde, sondern über eine Vermarkterfirma läuft. Die Art der Beschriftung der
Karte ist im Vergleich dazu von sekundärer Bedeutung.
Herr Wölfle weist auch auf das seit 1. Januar eingeführte neue elektronische Fahrgeldmanagement bei bodo hin.
Die Gäste unterstützten mit einer in Langenargen um 60 % erhöhten Kurtaxe die marode Bodo und man muss
nun zusehen, wie das Geld für dieses unnötiges Vorhaben missverwendet wird.
Bei den gegenwärtigen massiven Haushaltsproblemen des Landkreises wäre etwas mehr Weitsicht dringend geboten,
denn trotz Haushaltsdefizit werden weiterhin große Summen bei der sterbenden DBT verbrannt und auch noch
zum Überdruss ein nicht funktionierender, sündhaft teurer Innovationsschnickschnack angeschafft.
Wölfle betont ferner, dass die neue e-Card-Lösung von Bodo für die Einheimischen auch den Touristen angeboten
werden sollte. Es ist völlig unverständlich, was er damit meint.
Wir hatten geglaubt, Herr Wölfle hätte endlich begriffen, wie der gesetzwidrige Datenfluss bei der Erstellung der
EBC nach der Anmeldung von statten geht. Wir wiederholen es nochmals:
Nachdem die Daten des Gastes durch die Gastgeber oder die TI eingegeben wurden, gingen sie direkt! an den
Server von Geios (verboten!). Dabei hatte der Landrat wiederholt behauptet, die Meldedaten gingen direkt an
die Gemeinde. Dort (bei Geios) wurde auf Grund der Gästedaten eine leicht hackbare, verschlüsselte Information
für die Kartenerstellung an das Ausgabegerät des Gastgebers oder der TI weitergegeben. Durch das Auflegen
auf das Ausgabegerät wurden die verschlüsselten Daten auf die Karte übertragen und diese dann freigeschaltet.
Zudem zeigte sich noch, dass Geios mit Hilfe des Subunternehmens Intobis die Kurtaxenabrechnung erstellte.
Geios war also stets Herr der Daten! Wohl das Einzige, was die Gemeinde dazu beitrug, war das Versenden
der Abrechnungen.
Das alles ist aber schon unzählige Male gesagt und geschrieben worden, und er weiß das auch längst.
Er betont trotzdem bei jeder Gelegenheit: "Ich ziehe das durch, ohne Wenn und Aber!"
Wie kommt Herr Wölfle dazu, zu behaupten, alle! Experten würden bestätigen, dass die Chipkarte die Lösung
der Zukunft also des 21. Jahrhunderts wäre? Warum haben die "Häufigreisenden" aller Airlines, aller internationalen
Bahnunternehmen, aller Metros und des Flixbusses immer noch Papierkarten?
Herr Wölfle gibt jetzt endlich zu, dass die EBC deutliche Nachteile für die Kleinvemieter hat. Die Kleinvermieter sind
jedoch die Gruppe, die insgesamt gesehen die meisten Gastgeber und damit die Betroffenen darstellen.
Diese haben einen erheblichen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Hotels. In Langenargen erhöht sich der Preis
für ein Doppelzimmer, welches ohne Kurtaxe 30 Euro kostet, um über 20 %, bei einem Hoteldoppelzimmer mit
einem Preis vom 150 Euro sind es nur 4%. Herr Wölfle erklärte bei diesem Interview, dass er die volle politische
Verantwortung übernehme. So einfach kann man sich das machen! Man fragt sich, übernimmt er auch die finanzielle
Verantwortung für über 2 Millionen in den Sand gesetzte Euro? Die gleiche Frage muß man dann auch den
Bürgermeistern der vier Pilotgemeinden stellen.
Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Entscheidung des Datenschutzbeauftragten über den
Datenfluss noch aussteht. Wir erwarten , dass das Ergebnis für die EBC so niederschmetternd ausfallen wird,
dass die Zukunftspläne von Herrn Wölfle endgültig begraben werden müssen.

Forum Langenargen 11.01.2018

Ergänzung: In der gleichen Ausgabe  der SZ auf Seite 15 spricht Herr Wölfle von einigen Testgemeinden,
es sind lediglich vier von 23, und einigen Vermietern, - es waren jedoch Hunderte.

Wir  sind sehr  gespannt, ob  sich die anderen Pilotgemeinden auch dazu hinreißen lassen, quasi über Nacht
die Kosten für die Kureinrichtungen um 60 % explodieren zu lassen, um die aufmüpfigen Gastgeber zu bestrafen.

Obgleich der Landrat im Mai mit Unterstützung des schlecht informierten Kreistages für  die DBT eine Betrauung
von 1,2 Millionen Euro erwirkt hatte, erreichte er ein halbes Jahr später nochmals, trotz eines deutlichen Haushaltdefizits,
einen weiteren Zuschuss von 800.000 Euro.
Es gibt Bürger, die sprechen diesbezüglich von einer Insolvenzverschleppung.

Leserbrief

Sehr geehrter Herr Landrat Wölfle,

Wie innovativer Fortschritt, im Gegensatz zu Ihren Ausführungen in der SZ, erfolgreich gestaltet wurde, sollten Sie sich
am Beispiel der Schwarzwald Konus Karte einmal anschauen. Im letzten Protokoll der Schwarzwald Card Vollversammlung
vom 06.Oktober 2015; wurde festgelegt Zitat: „das veraltete Chipkarten System ist durch ein modernes Barcode System
nach dem neuesten Stand der Technik für das 21. Jahrhundert ab der Saison 2016/17 zu ersetzen“ und wurde umgehend
ersetzt. Herr Wölfle, nehmen Sie endlich zur Kenntnis, dass der Schwarzwald das 20. Jahrhundert längst verlassen und
auf der Höhe der Zeit im 21. Jahrhundert angekommen ist, von der Sie sich meilenweit entfernt befinden. Wie innovativ
Papier-Tickets mit Bar-Code zum Einsatz kommen, dokumentieren alle fortschrittlichen Unternehmen des 21. Jahrhunderts
darunter alle renommierten Fluggesellschaften. Wer zudem im Besitz eines Smart-Phones ist, kann diese Karte bequem
online draufladen und so auf die Papierkarte verzichten. Da nicht davon ausgegangen werden kann, dass alle im Besitz
eines Smart-Phons sind, ist die Papier-Variante eine logische Alternative und damit völlig gerechtfertigt. Fluggesellschaften
würden doch niemals auf die Idee kommen, bei Mehrfachfliegern dem Passagier eine Plastik-Chipkarte auszustellen.
Herr Landrat Wölfle, hören Sie endlich mit Ihrem verbreiteten Geschwätz des Rückschritts zur Rückkehr des Papier-Tickets
ins 20. Jahrhundert auf. Informieren und orientieren Sie sich lieber an den innovativen Fakten des 21. Jahrhunderts.
Hier dokumentieren Sie in krasser Weise Ihr erschreckendes Informationsdefizit. In welch desolatem Zustand sich die
Bodensee-Gürtelbahn befindet, kann fast täglich aus der Presse sowie von In wütenden Fahrgästen beobachtet werden.
Wir selbst können über eigene negative Erlebnisse darüber berichten. Anstatt den Kunden für die katastrophalen
Zugausfälle, Verspätungen etc. eine Entschädigung zukommen zu lassen, besitzt der Bodo-GF Löffler die Frechheit,
die Preise um 2,9 % mit dem Argument aufgrund gestiegener Energie- und Personalkosten die Fahrpreise erhöhen zu
müssen und dies bei einer abstrusen Gegenleistung. Herr Wölfle, wenn sie erst jetzt aufwachen, dann stellt sich für uns
die Frage, was Sie jahrelang im Wissen um den desolaten Zustand des ÖPNV, eigentlich gemacht haben, außer
phantasielos an der Fahrpreis-Schraube drehen zu lassen. Werbung mit dem ÖPNV auf dieser Bahnlinie ist für den
Pendler und die Schüler eine bodenlose Unverschämtheit, für den Feriengast eine absolute Zumutung und beschämt
die ganze Ferienregion. Das Ganze gipfelt in dem fürchterlichen Marketing Begriff „echt Bodensee“.

Leserbrief von   Klaus-Peter  Frey 11.01.2018

Inzwischen kennen wir die  letzte Kurtaxenkalkulation von Kressbronn.

Dass es sich bei der Kalkulation in Langenargen um Mondpreise handelt, war uns von vornherein klar.
Langenargen liegt mit den Kosten ca. 39 % über denen von Kressbronn. Dort verlangt man aber nur eine Kurtaxe von 2 €.
Wir finden das Rückdatieren der Kurtaxensatzung und den Wucher mit den angeblichen Kostensteigerungen von 60 %
moralisch unverantwortlich und einen Schlag ins Gesicht der Gäste und Gastgeber. Einige Bürger sprechen bereits von
vorsätzlicher Täuschung. Das wird sich sicherlich bald bei den Buchungen bemerkbar machen.
Es wird Zeit, dass die
Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Es fallen bereits Begriffe wie Amtsmissbrauch, Untreue und Verletzung
der Fürsorgepflicht. Die ständige Missachtung der Rechtslage ist grob fahrlässig und schädigt die Gemeinde.
Wir werden in Kürze dank der Ignoranz und mangelnden Sorgfaltspflicht des Bürgermeisters zur Gemeinde mit der höchsten
Steuerbelastung im Bodenseekreis katapultiert.

Beim nächsten Jahresrückblick wird der Bürgermeister wieder verkünden, wie gut es doch der Gemeinde geht, er wird
aber bewusst verschweigen, dass, wenn alle geplanten und seit Jahren verschobenen Vorhaben endlich durchgeführt würden,
wir ein Defizit von über 14,2 Millionen Euro zu beklagen hätten.

Das wären dann ca. 1770 € Schulden pro Kopf! (Siehe Berechnung der immer wieder verschobenen Vorhaben
in der Tabelle bei "Bürgermeinungen 2017" vom 09. August 2017).

(Vor 10 Jahren waren es noch 637 €  - Das entspricht einer Steigerung um 278 %).
Zum Vergleich: Singen 339 €, Owingen 45 €!

Forum Langenagen   08.01.2018

05.01.2018

Fragen über Fragen

Liebe Vermieterinnen und Vermieter,

das neue Jahr hat begonnen, bald werden die ersten Geschäftsreisenden und Gäste anreisen.
Herr Jost war mir nach wochenlangen Fragen und etlichen Mails noch eine Antwort schuldig,
wie es mit der Kurtaxe der Geschäftsreisenden zu handhaben ist, bzw. wann die neue Kurtaxensatzung rückwirkend
zum 1.1.2017 greift. Dort heißt es, dass Geschäftsreisende 3,15 € Kurtaxe zahlen müssen.
Für 2018 habe ich schon Bestätigungen an Geschäftsreisende geschickt, bevor es eine neue Kurtaxensatzung gab.
Jetzt muss ich wohl die Kurtaxe aus eigener Tasche bezahlen.
Ist die EBC überhaupt noch gültig? Kürzlich wurde sie von einem Busfahrer in Tettnang nicht akzeptiert und der Gast
musste zahlen. Auch für uns “Papiermelder” müsste es doch schon ein neues Anmeldeformular geben,
versehen mit einer Gästekarte (siehe 2016).

Meine Fragen an Herrn Jost waren:

Sehr geehrter Herr Jost,                                                     04.01.2018

das neue Jahr hat begonnen, die ersten Feriengäste und Geschäftsreisenden werden kommen.
Bitte beantworten Sie mir folgende Fragen (Frau Abler hat auf mehrere Mails bis jetzt nicht geantwortet):

Wie ist es zu verstehen, dass laut Kurtaxesatzung vom Dez. 2017 Geschäftsreisende rückwirkend zum 1.1.2017
Kurtaxe bezahlen müssen?

Wenn Sie dies aus Kulanz nicht machen würden, warum steht es dann in der Satzung bzw. warum wird uns
dies nicht mitgeteilt?

Müssen wir ab sofort die Papiermeldung machen, oder gibt es bis April noch die Chipkarte?
(Ein Busfahrer in Tettnang hatte die EBC nicht mehr anerkannt
und der Gast musste zahlen).

Für uns Papiermelder müsste es doch ein neues Anmeldeformular geben mit der anhängenden Gästekarte?

Muss mein Gast jetzt noch eine Einverständniserklärung abgeben, oder gilt dies erst ab April?

Vielen Dank im Voraus

Annette Pfleiderer

04.01.2018, Antwort von Herrn Jost:( nach mehreren e-Mails):

Sehr geehrte Frau Pfleiderer,

bitte wenden Sie sich bezüglich Fragen, die mit der Kurtaxesatzung in Verbindung stehen, an die Kämmerei
(Frau Abler, Herr Benz). Im Laufe des 1. Quartals werden die EBC-Chipkarten durch die EBC in Papierformat ersetzt.
Diese Vordrucke werden von der DBT erstellt und den Gastgebern zur Verfügung gestellt.
Solange diese Vordrucke noch nicht vorliegen, können die Chipkarten weiterverwendet werden.
Für die Chip-Karte ist die Einverständniserklärung erforderlich.

Ich sprach dann noch persönlich tel. mit Herrn Jost. Er bestätigte mir, dass bis zur Einführung der Papierkarte alles
beim Alten (wie 2017) bliebe.
Nun wundere ich mich doch sehr, warum § 5 der neuen Kurtaxesatzung rückwirkend zum 1.1.2017 nicht umgesetzt wird.

(1) Jede Person hat Anspruch auf eine Gästekarte.

(3) Die Gästekarte berechtigt zum Besuch und zur Benutzung der Einrichtungen und Veranstaltungen, die die Gemeinde
     für Kur-und Erholungszwecke bereitstellt.

Inzwischen bekomme ich Anfragen von Stammgästen, die mit Interesse die Entwicklung der EBC- und die Berichte im
“Forum Langenargen” verfolgten.
Gäste, die keine Einverständniserklärung unterschrieben haben oder von Familien, die über die Höhe der Kurtaxe staunten.
Wahrscheinlich werden wir noch öfter solche oder ähnliche Gespräche führen müssen:

Eine meiner ersten Feriengäste, Andrea S .aus Ulm fragt :
Stimmt es, dass die Kurtaxe immer noch 3,15 Euro beträgt, obwohl die Gemeinde 2 Klagen verlor?
Leider Ja. Bisher musste die Gemeinde 1 Euro an die Deutsche Bodensee Tourismus(DBT) abgeben – 75 Cent davon
bekam das Zugunternehmen Bodo.
Die eigentliche Kurtaxe betrug nur 2,00 Euro. Die Kurtaxe muss so hoch bleiben, sonst kann die Gemeinde Ihren
vertraglichen Verpflichtungen bis Ende 2019 mit der DBT nicht nachkommen.

Stimmt es, dass es bald gar keine Chipkarte mehr gibt?
Ja, sie hatte keine Rechtsgrundlage und außerdem ist der technische Anbieter pleite.
Jetzt wird erstmal als großartiges Novum eine neue Papierkarte entworfen und Anfang April vorgestellt.
So kann die DBT Zeit schinden, eine neue Chipkarte auf den Weg zu bringen.

Wie kann das Ganze finanziert werden?
Die Gemeinde Langenargen zauberte kurz vor Rechtswirksamkeit des Urteils eine neue Kurtaxenkalkulation
aus dem Hut, rückwirkend zum 1.1.2017.
Die Gemeinde erklärte, dass die 1-Euro Unterstützung für den Nahverkehr jetzt nicht mehr von der Kurtaxe
sondern aus dem Haushalt der Gemeinde bezahlt wird. Wie schön, dann wären wir ja wieder bei 2 Euro Kurtaxe gewesen.
Von wegen: Herr Krafft und der Gemeinderat behaupteten plötzlich, die Kosten für die Kureinrichtungen haben sich in
einem Jahr um 60% verteuert. Deshalb müsse die Gemeinde unverändert 3,15 einziehen. Böse Zungen behaupten,
mit diesem perfiden Trick hebelt er das Vertrauen "Auf Treu und Glauben" aus. Die zusätzlichen gewonnenen 1,15 Euro
verschwinden im Haushalt und werden dann genau aus diesem Haushalt wie ein Kaninchen aus dem Zylinder wieder
herbeigezaubert und der DBT zur Verfügung gestellt. Diesmal zahlen die Bürger und nicht die Gäste.
Geändert hat sich nur die Bezeichnung!

Ist die neue EBC Karte jetzt datenschutzkonform?
Es kommen nun zwei neue Karten aus Papier. Beide erfordern ebenfalls jeweils 3,15 Euro Kurtaxe und das sogar
einen Monat früher als in den vergangenen Jahren.
Die eine Karte bietet einigen wenigen Gästen die für Erholungsorte typischen Vergünstigungen, die andere,
genannt "Prestigekarte", bietet freie Fahrt mit Bus und Bahn, unter der Vorrausetzung, dass die Gäste unterschreiben,
dass ihre persönliche Daten vermarktet werden dürfen.
Das ist natürlich gesetzeswidrig, da dies als Kopplungsvertrag gegen die europ. Datenschutzverordnung  verstößt

Ist das ein Witz?
Zumindest auf die Kosten der Steuerzahler und der Feriengäste. Und für die Geschäftsreisenden, die gar keine
Gelegenheit haben, Erholungseinrichtungen zu nutzen.

Mal sehen wie es weitergeht. Mich wundert es nur, dass die Bürger und die Gemeinderäte da mitmachen?

Ihnen ein erfolgreiches gesundes neues Jahr 2018

Annette Pfleiderer

 

Kommentar:

Liebe Gastgeber/innen,

Wir werden den Eindruck nicht los, dass bei den zuständigen Mitarbeitern des Rathauses Verwirrung, Ratlosigkeit und
Chaos herrscht. In der Eile der Zeit wurde vieles Unausgegorenes produziert und die Folgen der neuen Bestimmungen
nicht vorausgesehen und bedacht. Transparenz ist schön längst ein Fremdwort. Die Verantwortung wir hin und her
geschoben. E- Mails werden nicht beantwortet (keine wertschätzende Kommunikation). Durch die vielen wider-
sprüchlichen Aussagen sind die Gastgeber/innen verunsichert und fühlen sich im Stich gelassen.
Warum gibt es rückwirkend zum 01.01.2017 eine neue Kurtaxensatzung, wenn der darin verankerte
§ 5 nicht eingehalten wird?

Die vierte Kurtaxensatzung ist sicherlich spätestens im Mai vorprogrammiert.
Eine Gastgeberin schreibt: "Ich nehme für ein Doppelzimmer 30 Euro. Die Kurtaxe von 6,30 Euro ergibt einen Aufpreis
von 20%! Bei einem Hotel, bei dem das Doppelzimmer 150 Euro kostet, beträgt der Aufpreis durch die Kurtaxe nur
4 % !" Die Kleinvermieter sind also deutlich benachteiligt.

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Beschwerde beim Bürgermeister vorzubringen.
Wer schweigt, akzeptiert diese skandalösen Regelungen.

Forum Langenargen  05.01.2018

Ausschnitt aus einem Leserbrief: Uhldingen-Mühlhofen,
Bürgermeister Edgar Lamm zieht Jahresbilanz. 05.01.2018

Die Nabelschau des Bürgermeisters kann ich nicht nachvollziehen. Zunächst werden Gastgeber und der Gastgeber
Uhldingen-Mühlhofen e. V. und in Langenargen die Akteure des Forum Langenargen, die sich in ihrem Widerstand
gegen die Echt Bodensee Card (EBC) durch das Urteil des Verwaltungsgerichts in Mannheim bestätigt sehen, kritisiert.
Es waren hunderte Gastgeber von Langenargen, Immenstaad, Hagnau bis Sipplingen, die die Initiative unterstützten.
Bürgermeister und Gemeinderäte mussten das umstrittene Projekt Echt Bodensee Card nach dem Gerichtsurteil
„auf Eis legen“. Alle Kritikpunkte der Gastgeber bezüglich Datenschutz und unerlaubter Verwendung von Kurtaxegebühren
haben sich bestätigt. Mein besonderer Dank gilt der wiederholten, objektiven Berichterstattung im Südkurier.
Besonders dem bürgernahen Engagement von Frau Cuko. Kein Weg war ihr im vergangenen Jahr zu weit für brandaktuelle
Berichterstattung und sachkundige Hintergrundartikel.
Als besonderen Tiefschlag würde ich gern das Desaster um die Lärmschutzwand an der B31 bezeichnen, denn für
hunderte Anwohner der Straßen Im Sieble bis Aachstraße 34 hat sich die Situation nicht verbessert, sondern im Gegenteil
deutlich nachteilig ausgewirkt. Es wurde lauter statt leiser. Es wäre wünschenswert, dass Bürgermeister und Gemeinderat
für die berechtigten Forderungen der Anwohner die Ohren öffnen und eine Nachbesserung vorantreiben.
Jedenfalls kann von einem Schutz der Bürger keine Rede sein, soweit sind sich Anwohner und Gastgeber einig.
Es wurden zwar Mitte der B 31 einige Betonelemente errichtet, diese verstärken die Lärmbelastung eher, als sie zu mindern.

Peter Groß    10.01.2018

Der SÜDKURIER-Newsletter von Günter Ackermann
04.01.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist eine der weitreichendsten Sicherheitslücken in Computerchips, die je bekannt wurde – und deren Ausmaß
nicht überschaubar ist. Betroffen sind Milliarden Geräte, ob Computer, Smartphones oder Tablets, die einem
potenziellen Datenklau ausgesetzt sind. Mit anderen Worten: Jeder von uns könnte Opfer eines Hacker-Angriffs
werden – oder ist es bereits geworden. Was Sie jetzt wissen müssen und tun sollten, erkläre ich Ihnen hier.

Worum geht es genau?
Schon vor einem halben Jahr haben Forscher die jetzt öffentlich gemachte Sicherheitslücke entdeckt.
Wir waren selbst schockiert, dass das funktioniert“, hat Michael Schwarz von der TU Graz, der dem Team angehörte,
meinen Kollegen vom „Tagesspiegel“ gesagt. Alles, was gerade in den Computer eingetippt wird, könnte laut Schwarz
mitgelesen werden. Potenzielle Hacker könnten so also auch an sensible Daten wie Onlinebanking oder andere
Passwörter kommen. 

Wer ist betroffen?
Die Sicherheitslücke betrifft nicht nur den Branchenriesen Intel. Es geht um Chips verschiedenster Anbieter –
denn die Schwachstelle liegt in einem Verfahren, das branchenweit verwendet wird. Diese Chips befinden sich
in den Prozessoren, die die Rechenarbeit erledigen. Laut Intel-Chef Brian Krzanich kommen diese „im Grunde
genommen in allen modernen Systemen“ zum Einsatz. Und dabei geht es um nahezu alle Prozessoren seit 1995 –
oder anders gesagt: Im Grunde genommen kann bei keinem PC oder Laptop, Smartphone oder Tablet, sogar bei
keinem Router aus den letzten 20 Jahren die Sicherheitslücke ausgeschlossen werden. Intel selbst geht zwar davon
aus, dass das Leck noch nicht ausgenutzt worden ist. Auch dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) ist kein Fall bekannt. Genau lässt sich das aber nicht sagen. Denn: Eine Attacke hätte keine Spuren hinterlassen,
so die Sicherheitsforscher. Keiner weiß also, ob das Leck nicht längst ausgenutzt wurde – oder will es nicht sagen.

Was muss man jetzt machen?
„Man sollte jetzt nicht in Panik geraten und sich verhalten wie sonst“, beruhigt Experte Michael Schwarz im „Tagesspiegel“.
Denn die Angreifer müssten erst auf den Computer gelangen. Für Nutzer heißt das also: Keine zweifelhaften Links
anklicken, keine unbekannten Anhänge öffnen. Das BSI rät dennoch dazu, Updates zu installieren, sobald sie vom
Hersteller angeboten werden – das gilt auch für mobile Geräte. Microsoft hat vorgelegt und für Windows 10 schon eines
veröffentlicht, auch für Windows 8 und 7 sollen Updates bereitgestellt werden. 
Morgen im SÜDKURIER werden wir das Thema ausführlich beleuchten. Meine Kollegin Kerstin Steinert hat gerade mit
Jürgen Neuschwander gesprochen, IT-Experte und Professor an der HTWG Konstanz. Was er über die Sicherheitslücke
sagt und was er Privatnutzern rät, können Sie morgen auf der Doppelseite „Leben und Wissen“ lesen.

Schockmeldung für PC Besitzer
In den letzten Tagen wurde bekannt, dass Milliarden! von Computerchips vor allem von Intel seit vielen Jahren ein
Sicherheitsleck aufweisen. Dadurch sind sie anfällig für Spionageprogramme und  Attacken,  mit denen Passwörter
und Kryptoschlüssel gestohlen werden können.
Dies  Erkenntnis ist seit 6 Monaten bekannt, wurde aber bidher geheim gehalten. Man arbeitet fieberhaft an einer Lösung.
Noch ein guter Grund, keine Karte mit Chip einzuführen!
Forum Langenargen 04.01.2018

Diesen Brief bekamen in abgewandelter Form die Gastgeber/innen,
um damit ihre Meinung gegenüber dem Bürgermeister vertreten zu können

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Krafft,

Offensichtlich sind Sie ein schlechter und dazu sichtlich gekränkter Verlierer.
Anders ist es nicht erklärbar, dass Sie so rücksichtslos die Abgaben um 60% erhöhen, was wohl deutschlandweit einmalig ist.
Vor einem Jahr war noch keine Rede davon. Ihr Ziel ist einzig und allein, die Gastgeber/innen unter Druck zu setzen.
Dazu ist ihnen offensichtlich jedes Mittel recht. Sie konstruieren einfach nicht nachvollziehbare Mondpreise.
Sie haben erneut über unsere Köpfe hinweg Entscheidungen getroffen, mit denen wir nicht einverstanden sind.
Die Erhöhung der "Erholungsortstaxe" (Langenargen ist ja kein anerkannter Kurort) ist ein Affront sowohl gegen die Gäste
als auch die Gastgeber. Wieso kommt das vergleichbare Kressbronn mit 50% weniger aus?
Kressbronn kann es sich sogar leisten, im letzten Quartal des alten Jahres und im ersten Quartal des Neuen Jahres auf
eine Taxe zu verzichten. Wir haben dadurch einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Seegemeinden.
Der Schlosspark und ein Teil der Promenade waren im ersten Drittel der Saison in einem desolaten Zustand und kaum für
eine Erholung geeignet. Für die 4 Monate Ufer- und Park-Erhaltung, wo die Gäste angeblich zu 80% die Nutzer waren,
wurden 369.000 Euro angesetzt. Wir haben allergrößte Zweifel an der Seriosität dieser Angaben. Die Bücherei verzeichnete
100 Leserausweise für Gäste. Angesetzt wurden dafür unglaubliche 21 000 Euro also 210 Euro für einen Leserausweis.
Für den Preis könnte er auch aus Gold sein!
Angeblich wurden 50% der in der Saison stattgehabten Veranstaltungen im Münzhof von Gästen besucht
(Schätzung von Gemeinderäten). Für den Gästeanteil wurden deshalb 60 000 Euro veranschlagt! Aus unseren Reihen
wurde vorgeschlagen, diesbezüglich die kommunale Aufsichtsbehörde einzuschalten. Würde man, wie Frau Pfleiderer
vorschlug, den Münzhof und die Bücherei streichen, läge die Kurtaxe bei 2,60 Euro.Wir werden die Aufsichtsbehörde
für Finanzen einzuschalten, um diese dubiose Angelegenheit durchleuchten zulassen.
Wir lassen uns übrigens keinesfalls dazu instrumentalisieren, den Gästen rechtswidrige Kopplungsgeschäfte anzubieten
und werden zukünftig nur die Daten weitergeben, die für die Erstellung der "Erholungsortstaxe" vom Gesetzgeber
verlangt werden.
Übrigens: Inzwischen zahlen die Steuerzahler 500.000 Euro für die TI und DBT. Das verdanken wir auch Ihnen.
Ihre Versprechungen wirken wie ein Hohn.
Wir legen größten Wert auf Ihre Auskunft, wo der Betrag von einem Euro an die DBT verblieben ist.
Er müsste ja monatlich längst gezahlt worden sein.
Auch hier werden wir ggf. die kommunale Aufsicht einschalten.

Forum Langenargen   01.01.2017

Wenn vor LA die blaue Karte im See versinkt

PeG – 03. Januar 2018

Das Lied "Capri-Fischer" aus dem Jahre 1949 weckt die Erinnerung an die Aufbruchstimmung früher Jahre
als Eltern und Großeltern der Region zu neuer Blüte verhalfen. Was ist geblieben von dieser Blütezeit.
Verstopfte Straßen und eine desolate Bahn- und Businfrastruktur. Höchste Zeit für Kreispolitiker zu handeln,
wollen sie nicht auch noch die letzten Reste von Ansehen und Respekt verlieren. Der Kreistag stopft Haushaltsloch
mit Verschiebungen, meldet die Lokalpresse. Die Berliner Schnauze würde das vermutlich als Aktionismus bezeichnen.
Für Eltern von Auszubildenden oder Schülern bedeutet es nichts anderes, als dass sie wieder einmal beraubt werden.
Die Kindergelderhöhung von 2 Euro geht auch in diesem Jahr an den Verkehrsverbund bodo, wie bereits vor vier Jahren,
in meinem Leserbrief im Südkurier beklagt. Der Tarif für den Ausbildungsverkehr steigt auf 114,50 Euro monatlich.
Dass es mit dem Kinderland Baden-Württemberg doch nicht so ernst gemeint ist, zeigt mir die Antwort des Landesvaters
auf mein Schreiben vom 30.11.2017 (Forum/Tourismus/30.11.2017. Offener Brief zur Situation im Bodenseekreis).
Er reicht es an das Ministerium für Verkehr weiter, ohne ein Wort der Hoffnung an tausende Eltern im Bodenseekreis
zu richten. Das Verkehrsministerium hat übrigens nicht geantwortet, soviel zum Transparenzgebot des Landes.
Gemeinderat und Bürgermeister in Langenargen zeigten sich bei der Gestaltung der neuen Kurtaxe erneut schamlos.
Als genügte es nicht, dass Kinder mit Gästekarte die FIRLEFANZ – Fantastische Ferienbetreuung kostenlos besuchen,
durften einheimische Eltern dafür bisher 15 Euro, bei 7 Tage Voranmeldung, und 20 Euro als Kurzentschlossene
Tagesbesucher vor Ort bezahlen. Wie sorglos Kreispolitiker mit dem Steuergeld umgehen, mag auch das Beispiel
E-Mobilität im Landkreis zeigen. Immerhin hat der Kreistag für 2017 den Betrag von 350.000 Euro bereitgestellt.
Von 130.500 zugelassenen Autos im Bodenseekreis waren 157 reine E-Autos. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen,
dass die Mittel aus der Kurtaxekalkulation des Jahres 2017 für die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH und ihre
blaue Karte in Höhe von 256.000 Euro (Langenargen) „über Nacht“ herausgenommen wurde. Immerhin wird die
Gemeinde ohne blaue Karte 690.000 Euro aufbringen müssen. Dazu die Kosten für die DBT. Aus welchem Grund nun
aber 3,43 Euro nur in der Hauptsaison als kostendeckend gelten, bleibt unklar und stößt auf die Kritik der Bürger,
weil mit 28 Cent pro Gast und Nacht die Gemeindekasse belastet wird. Kann es da sein, dass nur eine Gemeinderätin,
Silke Falch (Grüne), sich an die Seite der Einwohner stellt und im Südkurier erklärt: „Wir wenden Kniffe an, weil es
rechtlich erlaubt ist“. Sie wünscht sich das Thema blaue Karte grundsätzlich neu zu überlegen Dagegen hofft ein
großer Teil der Bürgerschaft inzwischen auf eine Kontrolle der Rechtsaufsicht. Aber auch, dass ein langgehegter
Wunsch in diesem Jahr in Erfüllung geht und vor LA die blaue Karte im See versinkt.
Ebenso wie vor Eriskirch, Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen.

PeG – 03. Januar 2018. Der Herr Ministerpräsident ließ schreiben:

Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 30. November 2017 an Herrn Ministerpräsident Winfried Kretschmann,
in dem Sie die Situation auf der Bodenseegürtelbahnstrecke thematisieren. Herr Ministerpräsident hat mich gebeten,
Ihnen zu antworten. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass es dem Herrn Ministerpräsidenten aufgrund der Vielzahl
von Schreiben und E-Mails, die ihn täglich erreichen, nicht möglich ist, auf jeden Vorgang persönlich zu antworten.
Wir haben Ihr Schreiben daher an das fachlich zuständige Ministerium für Verkehr zur Bearbeitung weitergeleitet.
Ich darf Ihnen die besten Grüße des Herrn Ministerpräsidenten übermitteln und verbleibe selbst mit freundlichen Grüßen –
Leiter Referat Verkehr, zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte, Elektromobilität. 18.Dezember 2017

Aktuelles von der Pokerrunde im Landratsamt

Dem Südkurier war es zum Jahresende 2017 gerade eine 15-Zeilen-Meldung wert.
Trotz Kritik an der EBC will die Kreistagsmehrheit nach vorn schauen. Für den CDU-Fraktionschef
Dieter Hornung (CDU) wäre es Zeit für einen runden Tisch zur Gästekarte. Für   Norbert Zeller (SPD)
ist die EBC als ÖPNV Gratisticket für Urlauber richtig. Für Hans-Peter Wetzel (FDP) haben sich die
großen Erwartungen nicht erfüllt. Der Südkurier meldet: Flop des Jahres: Chipkarte ade.

Die Pokerrunde im Landratsamt wird sich weiterhin nicht in die Karten schauen lassen. Im Gegenteil, sie hofft
auf neue Greenhorns, die frisches Geld auf den Tisch werfen. Dabei ist es schon außergewöhnlich, was sich die
Einheimischen von ihren Volksvertretern bieten lassen. Auch für die Gastgeber wäre es an der Zeit, das Spiel in
trüben Hinterzimmern nicht länger zu dulden. Ab 1.1.2018 gilt der Bodo-Tarif in drei Landkreisen Lindau, Ravensburg
und Bodenseekreis. In Vorarlberg bedeutet Fahrgastzuwachs zugleich mehr Einnahmen, weil mehr Fahrgäste den
ÖPNV nutzen. Im Bodenseekreis bedeutet es höhere Kosten, weil statt in Komfort und Zuverlässigkeit, in unsinnige
Produkte wie e-Card und EBC investiert wird. Die e-Card kennt keine Gruppen-Tageskarte für 16,20 Euro
(Einzelfahrer 15.00 Euro). Die Einzelstrecke kostet 7,50 Euro. Mit e-Card, ohne Fahrtunterbrechung,
in eine Richtung 6,70 Euro (Tarif bodo Freizeittickets). Man kann also bei Ausflugsfahrten die Fahrt nicht beliebig
unterbrechen, ohne einen neuen Fahrschein zu lösen, was mit der Tageskarte ohne Probleme möglich ist. Die Einführung
der e-Card kostet weit mehr als 6 Millionen Euro und für die EBC sind auch schon 2,5 Millionen Euro in den Sand gesetzt
worden, wobei immer noch eine Frage bleibt, wo denn die Einnahmen aus der erhöhten Kurtaxe geblieben sind.
Es sind immerhin ca. 500.000 Euro über deren Verbleib keine Auskünfte erteilt werden.

Langenargen / Leutkirch: Wohlfühllandschaft im Nachbarland

Man muss Bürgermeister Krafft und der Mehrheit des Gemeinderates vorhalten, dass sie die Gemeinde zu einem dieser
leblosen, kalkweißen Schlaforte entwickeln, die es tausendfach in Deutschland gibt. Zwischen Kiosk auf der
Strandpromenade und eintönigen Reihen- und Mehrfamilienhäusern unzähligen Schildern, unbequemen Bänken und
Industrielampen an der Promenade, wird es schwer, den alten Kurort wiederzuerkennen. Die Bedingungen für das Prädikat
Kurort hat Annette Pfleiderer in
http://www.forum-langenargen.de/Tourismus genannt. Wenn die Streuobstwiese am
Mooser Weg der Bauspekulation geopfert wird, verliert die Gemeinde einen weiteren Ort, an dem Natur für Familien
erlebbar wird. Die Erkenntnis, dass früher Obst auf Bäumen wuchs, konkurriert mit dem Sehen, dass Äpfel heute in
Plantagen mit 3–Meter–Fahrgassen reifen. Angesichts brauner Streifen unter den Pflanzenreihen lauten Kinderfragen
immer öfter, ob die Äpfel von Pflanzenschutzmitteln vergiftet sind. Das Konzept Center Parcs Allgäu dagegen lockt mit
tropischem Badeparadies, 750 Ferienhäusern, Shopping Mall, einem attraktiven SPA und umfangreichem Naturerlebnis
in einer faszinierenden Landschaft, in der man keinen Spatenstich macht, ohne zuvor nachzudenken, wie dieser an
anderer Stelle ausgeglichen werden kann. Natürlich denkt man nicht daran, eine Kurtaxe zu erheben oder sich an einer
EBC zu beteiligen. Man wird die Gäste durch attraktive Angebote vor Ort halten und nicht zuschauen, wie sie das Geld
woanders ausgeben (Eröffnung Herbst 2018, bereits buchbar).

Peter Groß    01.01.2018

Wir wünschen Ihnen ein frohes, gesundes Neues Jahr!

https://www.youtube.com/watch?v=tkAwq2_9Ndg

Forum Langenargen   31.12.2017

Fazit nach dem Erstellen einer neuen Kurtaxensatzung.

Obgleich die Gemeinde Langenargen gegen das Urteil des VGH Mannheim Revisionsbeschwerde eingelegt hat,
präsentiert sie schon wenige Tage später eine sehr fragwürdige neue Kurtaxensatzung und gibt damit zu,
dass sie nicht damit rechnet, dass sie Erfolg haben wird. Selbst Geschäftsleute, z.B. auch Messebesucher müssen
jetzt Kurtaxe bezahlen, obwohl sie die Erholungseinrichtungen gar nicht nutzen können. Desgleichen gilt für die
jährlich zweimal eine Woche ganztägig dauernden Notfallseminare für jeweils 120 angehende Notärzte.
Die meisten Gemeinden handeln diesbezüglich aus moralischen und auch Wettbewerbsgründen ganz anders.
Wir würden uns über entsprechende Buchungsrückgänge nicht wundern.
Ab sofort gibt es zwei papierene Gästekarten. Beide kosten 3,15 Euro Kurtaxe.

Auffallend ist vor allem, dass wiederum ein Kopplungsvertrag geplant ist, der nach der Europ. Datenschutzverordnung
eindeutig untersagt ist (endgültiges Inkrafttreten im Mai 2018), denn nur diejenigen, die eine Einverständniserklärung
abgeben, dass ihre Daten vermarktet werden dürfen, erhalten quasi als Belohnung freie Fahrt mit Bus und Bahn.
Ob das bei den desolaten Zuständen bei der Bahn eine Belohnung oder eher eine Strafe ist, bleibt abzuwarten.
Die 1,15 Euro, die ursprünglich für die DBT vorgesehen waren, werden nun nicht mehr durch die um 60 % erhöhte
Kurtaxe finanziert, sondern von der Gemeinde, also von den Steuerzahlern. Mehrfach hatte der Bürgermeister in
der Vergangenheit betont, dass die Steuerzahler auf keinen Fall belastet würden. Nun haben wir das Ergebnis.
Die Bürger wurden hintergangen.
Man sollte meinen, dass nunmehr die Kurtaxenerhöhung wieder entsprechend reduziert würde, weil nun der Grund
für die Erhöhung wegfällt. Dies ist aber leider nicht der Fall. Für viele überraschend wurde plötzlich eine abenteuerliche,
nicht nachvollziehbare Kostensteigerung bei den kurrelevanten Einrichtungen um genau diese 60 % ins Feld geführt.
(Übrigens ist Langenargen kein staatlich anerkannter Kurort, sondern nur ein anerkannter Erholungsort).
Durch diesen Gipfel der Scheinheiligkeit wurde die Rückkehr zur ursprünglichen letztjährigen Kurtaxe von 2 Euro
ausgehebelt und die Gastgeber müssen hilflos zuschauen. Sie wurden wiederum nicht gefragt. Böse Zungen behaupten,
das gliche einer  postpubertären Trotz- und Racheaktion mit unterschätztem Bumerangeffekt.
Wir können uns kaum vorstellen, dass die anderen  "Pilotgemeinden" ähnlich mit Ihren Bürgern verfahren.
Nachdem wir inzwischen nachweisen konnten, dass der Datenfluss, entgegen der Behauptung der DBT, nicht
datenschutzkonform abgewickelt wurde, warten wir seit Wochen diesbezüglich dringend auf einen Bescheid des
Datenschutzbeauftragten.

P.S.: In den letzten vier Wochen hatten wir 16.700 Besucher im Forum Langenargen.
 

Forum Langenargen,  unterstützt von Annette Pfleiderer

25.12.2017

Südkurier 29.12.2017

 Peter Groß: Leserbrief an Südkurier Konstanz. 29. Dezember 2017

Leserbrief zu: Flop des Jahres EBC - Chipkarte ade. SK Bodenseekreis. Katy Cuko. 29.12.2017

Gratis fahren bis 1.1. 2018 lautete die frohe Botschaft des Verkehrsverbund bodo vor wenigen Tagen für e-Card Kunden.
Gratis fahren mit der EBC geht seit einigen Monaten, weil das Check in – Check out Prinzip nicht funktioniert.
Mit dem vermutlich mehrere hunderttausend Euro teuren Fahrtentgeltausfall werden Berufspendler und Ausbildungsverkehr
(Schüler, Auszubildende) belastet. Die jüngste Preiserhöhung wurde auf 2,9 % festgelegt.
Gegründet wurde die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) im März 2013 und wie es scheint, gehört die Produktion
von versuchten Rechtsbrüchen zum Geschäftsmodell, das meine ich, dem Urteil des Verwaltungsgerichts Mannheim
entnehmen zu können (Datenschutz, Kurtaxe). Dazu kam eine digitale Katastrophe nach der anderen. Jetzt ist die DBT
bei der Einführung einer Papierkarte angekommen, die sich unter dem Namen KONUS vor elf Jahren schon im Schwarzwald
bewährt hat. Der Unterschied zwischen Bodenseekreis und Schwarzwald besteht wohl hauptsächlich darin, dass der
Schwarzwald sich touristisch entwickelt und der Bodenseekreis zunehmend zurückfällt.
Wann begreifen Land- und Kreisrat endlich, dass es mehr touristischen Verkehr im ÖPNV nicht geben kann, bevor die
gravierenden Mängel abgestellt sind? Die Mängelliste der DB Regio wird täglich länger und es steht als Grund im Raum,
dass vom Verkehrsminister wohl die Züge gekürzt wurden. Martin Hahn (MdL, Grüne) zweifelt inzwischen sehr deutlich daran,
dass sich in den nächsten Jahren etwas ändert.
Seit der legendären SPD-Testfahrt vor einem Jahr ist die Situation schlimmer als zuvor. Viele Eltern finden es für das
Kindeswohl schädlich und wollen nicht länger zusehen, wenn es für hunderte Schüler und Berufspendler immer wieder heißt
– zurückbleiben im eiskalten Morgennebel. In Bezug auf die Fahrgastrechteregelung sind Schüler ohnehin rechtlos, wie der
Verkehrsverbund bodo immer wieder betont und zunehmend mit Ablehnung auf Elternkritik reagiert.
Es ist unverständlich, wozu eine DBT überhaupt benötigt wird. In das Innovativ genannte bodo e-Card System haben die
Busunternehmen zwei Millionen, das Land Baden-Württemberg zwei Millionen und die Landkreise Bodenseekreis und
Ravensburg zusammen zwei Millionen Euro investiert. Nur damit ca. 3.000 Gelegenheitsfahrer, von denen 500 die Karte
zur Einführung geschenkt bekamen, sich das Fahrgeld vom Konto abbuchen lassen.
Für Berufspendler und Schüler gibt es noch keine Softwarelösungen. Es scheint unmöglich die EBC Gästekarte einzubinden
und direkt mit den Gemeinden abzurechnen. Einsparungen von weit mehr als 25% sind möglich, bei Verzicht auf die DBT,
die bisher mehrere Millionen in den Sand gesetzt hat. Es gibt funktionierende Kartensysteme, die als Chipkartensystem für
Hochschulen erfolgreich sind und von ÖPNV, Bibliotheksgebühren bis Wäschetrocknernutzung alles möglich machen.
Nur eben nicht im Bodenseekreis, wo ja auch Bahnen und Busse ausschließlich im
Dieselbetrieb vergangener Jahrzehnte verkehren.
Die letzten Anhänger der DBT, also wenige Land-, Kreis- und Gemeinderäte sollten endlich begreifen, dass es besser ist,
nicht nur die EBC, sondern auch die e-Card auf ewig einzufrieren und mit der nächsten Trump – Mission auf den Mond
zu schicken.

Frage zum Schluss: Wer weiß, wo die ca. 500.000 Euro aus dem Kurtaxe-Aufpreis geblieben sind?

Peter Groß

Kommentar einer langjährigen Gastgeberin

3,15 € Kurtaxe sind für viele Gäste ein Hinderungsgrund, ihren Urlaub in Langenargen zu verbringen.
Diese sehen nicht „1 € mehr für kostenlos Bus und Bahn fahren“, sie sehen, dass 44,10 € Kurtaxe für ein Ehepaar,
das eine Woche Urlaub im Langenargen verbringt, auch ein schönes Abendessen geben würde.
Kostenlos Bus und Bahn fahren können die Leute am Untersee schon seit vielen Jahren. Die Kurtaxe beträgt dort
in 2018 maximal 2,00 €, incl. 200 Vergünstigungen. Die Verwendung der VHB-Karte funktioniert einwandfrei, problemlos
und mit geringem Aufwand. Man hätte das für Bodo nur übernehmen müssen – schon wäre der komplette deutsche
Bodensee kostenlos mit Bus und Bahn zu erkunden gewesen. Auch die Lesegeräte für Barcode sind weitgehend vorhanden,
die Bodensee-Erlebniskarte arbeitet mit diesem System. Akzeptanzstellen wie Strandbad oder Schlossturm wären froh gewesen,
müssten sie nicht noch ein weiters Lesegerät aufstellen. Kosten für die neuen EBC-Lese-Geräte und deren Installation wären
auch entfallen. Die Lesegeräte, die in Bus und Bahn vorhanden sind, können den Barcode offensichtlich jetzt schon lesen.
Der Untersee setzt für kostenlos Bus und Bahn fahren rund 0,42 € an, am Obersee wird weit mehr als das Doppelte verlangt.
Was ist der Grund dafür?
„Wir sind die teuersten, aber wir sind auch die Besten“ sagte Bürgermeister Krafft in der Gemeinderatsitzung zur Erhöhung
der Kurtaxe. „Nicht über 3 €“ baten Hoteliers und Vermieter in einer Stellungnahme vor der Entscheidung. Aber wen interessiert
die Meinung der Vermieter? Offensichtlich weder Bürgermeister noch Gemeinderat. Offenbar verkennen sie auch die Situation
der Langenargener Uferpromenade. 80% der Kosten/Aufwendungen der Promenade bezahlen Urlaubsgäste über die Kurtaxe
(anteilig ca. 1,50 pro Tag und Person). Keinen Cent bezahlen die vielen Gäste aus den angrenzenden Landkreisen, die im
Sommer mit Liegestuhl, Luftmatratze und Kühlbox bewaffnet in die Anlagen liegen.

Über die unzähligen Radfahrer, die ihre Räder –trotz Willkommensinseln- in die Anlage legen, spricht auch niemand.

So sieht es dann abends auf der Promenade aus:

Das alles bezahlen unsere Urlaubsgäste über die Kurtaxe. Urlaubsgäste liegen nicht in die Promenade, sie gehen kostenlos
ins Strandbad. Außergewöhnlich ist auch, dass in Langenargen die Hauptsaison schon ab 1.März beginnt (volle Kurtaxe),
wird doch erst Mitte/Ende April Saisoneröffnung gefeiert. Still und heimlich bezahlen nun auch alle Messeaussteller und
Kongressteilnehmer 3,15 € Kurtaxe. Das trifft auch z.B. rund 120 Notärzte, die im Frühjahr und im Herbst –meist auf eigene Kosten-
eine sehr anstrengende Weiterbildung absolvieren. Auch sie bezahlen jetzt pro Tag 3,15 € Kurtaxe dafür, dass sie 7 Tage lang einen
medizinischen Lehrgang besuchen.

Das Kartengebäude ist endlich zusammengestürzt und hat sehr viel Geld mitgerissen.
Die Erkenntnis, dass wir eine Papierkarte brauchen, hat 2,5 Mio € gekostet.

Frau Pfleiderer hat sich die Mühe gemacht, die vorherige und jetzige Kurtaxensatzung miteinander zu vergleichen.

Unter vielen Ungereimtheiten fällt auf, dass im § 4 der Begriff „Kureinrichtungen plötzlich durch den
Begriff  „Erholungseinrichtungen“ ersetzt wurde.
Das warf die Frage auf, ob Langenargen überhaupt ein staatlich anerkannter Kurort ist.
Interessant ist diesbezüglich ein Schreiben einer Mitarbeiterin der TI.
Auskunft einer Angestellten der TI auf die Frage, was Langenargen Kurortspezifisches bietet:

"Spezielle Kureinrichtungen, wie sie in Begriffsbestimmungen für die Prädikatisierung von Kurorten
niedergeschrieben sind, gibt es in Langenargen nicht. Allerdings gibt es Veranstaltungen und

verschiedene Leistungen."

(z. B. Besteigung des Schlossturms, Promenadenkonzert). Dazu passt auch der Text in der Homepage der Gemeinde:
"Langenargen ist ein staatlich anerkannter Erholungsort nach § 4 der Gemeindeordnung von B. W."

In der  a l t e n  Satzung wird übrigens einleitend erwähnt, dass die Gemeinde ein anerkannter Erholungsort ist.
Diese Aussage erscheint in der neuen Satzung nicht mehr.

Wir haben also keine Kureinrichtungen, sondern Erholungseinrichtungen!
Genau genommen haben wir dann auch keine Kurtaxe, sondern eine Erholungstaxe.

Wir liegen mit dieser Taxe unter den Top Ten Deutschlands, wobei Langenargen der einzige Ort ist, der keine staatliche
Anerkennung als Kurort besitzt.
Wie kann es sein, dass ein Ort, der keine Zertifizierung als Kurort besitzt, also keine speziellen Kureinrichtungen vorweist,
eine derart hohe Taxe erhebt?
Diese Taxe ist nicht gerechtfertigt und bedarf noch intensiver Prüfungen durch eine kommunale Aufsichtsbehörde.
Es kann doch nicht sein, dass sie sich in einem Jahr um 60 % erhöht hat!
Sie ist ein Affront gegen die Gastgeber und die Gäste. Dazu kommt noch die Tatsache, dass schon immer ortsfremde
Personen, z.B. Geschäftsreisende, obgleich sie die Erholungseinrichtungen gar nicht nutzen können, ebenfalls zur Kasse
gebeten werden. Nachbarorte, wie z. B. Kressbronn, werden von all diesem profitieren und die hiesigen Hotels werden
das bald zu spüren bekommen.

P.S.: In Paris, einer Stadt, die sicherlich Einiges mehr bietet, wie z.B. große wunderschöne Parks mit bequemen Bänken und
alten Laternen mit warmen Licht, kostet die Touristiksteuer nur 2,45 Euro.
Es gibt wunderschöne kostenlose Aussichtspunkte. In manchen Parks sieht man gläserne Vitrinen mit unzähligen Büchern.
Man kann kostenlos Bücher entnehmen und stundenlang auf einer der schönen Sitzgelegenheiten lesen.

Anbei die Kriterien für die Zertifizierung als Kurort:
Was zeichnet einen Kurort aus und welche Kriterien muss er erfüllen?

Das Prädikat Kurort muss sich eine Gemeinde verdienen. Dafür muss die Gemeinde oder der Gemeindeteil viele
Auflagen erfüllen. Sind die Kriterien erfüllt, weisen sie die entsprechende Qualität auf und werden sie staatlich anerkannt,
gibt es den Titel Kurort. Grundvoraussetzung ist das
Angebot an Heilverfahren und medizinischen Therapien,
die mit Hilfe von natürlichen Heilmitteln durchgeführt werden. Zu diesen Heilverfahren zählen beispielsweise Moorbäder,
Trink- und andere Wasserkuren sowie Sonnenlichttherapien. Viele Kurorte haben sich auf ein bestimmtes Heilverfahren
spezialisiert oder bieten mehrere unterschiedliche an. Um diese Therapien anbieten zu können, muss ein Kurort über
eine bestimmte Anzahl an Einrichtungen und Betrieben verfügen. Das ist ein weiteres Kriterium, um das Prädikat
"Kurort"
zu erhalten. Die medizinische Versorgung muss demnach gewährleistet sein. Des Weiteren muss der Kurort über einen
entsprechenden Ortscharakter sowie eine gute Infrastruktur verfügen. Er sollte beispielsweise einen Kurpark sowie
ein umfassendes Angebot an Freizeitaktivitäten bieten. Kultur- und Sportangebote sowie Restaurants und Hotels müssen
in einem Kurort in angemessener Zahl vorhanden sein. Des Weiteren müssen Kurorte bestimmte Entfernungen,
wie beispielsweise vom Ortskern bis zum Strand, einhalten. Damit sich Körper und Geist ideal erholen können,
spielt die
Umgebung eine große Rolle. Meer, Berge und Wälder tragen zur Erholung bei. Diese Landschaftsmerkmale
prägen oftmals einen Kurort. Auch hier lässt sich erneut die wichtige Rolle der Natur und der natürlichen Heilmittel eines
Kurortes erkennen. Ebenso wichtig oder sogar noch wichtiger ist der Zustand von Boden, Wasser und Luft.
Sie dürfen keine Belastung durch Schadstoffe aufweisen.
Sind all diese, weitere oder nur ein Teil der Kriterien erfüllt und staatlich anerkannt, hat sich ein Kurort seinen Titel verdient.
Doch der Titel besteht nicht lebenslang. Um die Qualität eines Kurortes zu sichern, werden diese Kriterien immer wieder
untersucht. Werden die Auflagen nicht mehr erfüllt, kann das Prädikat wieder entzogen werden.
Erstaunlich ist, dass in der Homepage der Gemeinde Langenargen unter der Rubrik "Bürgerservice" ein ähnlicher
Hinweis gedruckt ist. Soll das vielleicht eine Art Petition sein, um die ersehnte Klassifizierung zu erlangen?
Wenn man diesen Text aufmerksam liest, erkennt man, dass Langenargen die Kriterien für die Bezeichnung
„Kurort“
nicht erfüllt.

Bemerkung:
Kostenlose Turmbesteigung gibt es auch in Friedrichshafen (Moleturm), Promenadenkonzerte kann dort jeder unentgeltlich hören.
Die Festsetzung des einheimischen Anteils an der Nutzung der Angebote liegt dabei im Beurteilungsspielraum
der Gemeinderäte, z. B. Nutzung der Promenade in der Saison zu 20% .
Der Steuerzahler muß nun trotz den wiederholten Beteuerungen des Bürgermeisters, dass die Bürger nicht
belastet würden, 533.265 € schultern!

Das Wort EBC wird nun möglichst vermieden, dafür spricht man jetzt von einer Gästekarte.

Forum Langenargen   20.12.2017

Wird etwa gelogen bis sich die Gleise biegen?

PeG 21. Dezember 2017 – Meine Meinung

Die diesjährige Weihnachtsüberraschung scheint auf den ersten Blick geglückt.
Der Tarif steigt um 2,9 %. Der Verkehrsverbund greift den Fahrgästen beherzt in den Geldbeutel und bevor diese rufen können
„Haltet den Dieb“, ist man auf und davon. Betroffen sind, wie immer in diesem Land, das sich auch Kinderland
Baden-Württemberg nennt, in der Hauptsache Eltern und Kinder, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.
Nun verkündet man ein neues, größeres Verbundgebiet, vergisst aber, dass mehr Menschen dann bezahlen und eine
Preiserhöhung schon aus dem Grund unnötig ist.
Erklären Sie mal einem Kind das achte Gebot: Du sollst nicht stehlen. Das Fahrgeld für die Schülermonatskarte wird
regelmäßig abgebucht und genauso regelmäßig fällt der Zug um 6:58 Uhr aus oder der Bus ist so überfüllt, da kommt
keiner mehr rein. Im Laufe des Jahres kommen da leicht 30 Bahn- oder Busausfälle zustande.
Die Fahrt in eine Richtung kostet 1,91 Euro mal 30 sind das 57,30 Euro. Die Fahrt mit der Monatskarte kostet 2,53 Euro
oder 151,50 Euro monatlich. Bodo sagt nichts. In Langenargen ließ man am Mittwoch (20.12.) vierzig Fahrgäste aufgrund
von Überfüllung stehen. Wie viele auf dem weiteren Weg dazukamen, wird nicht gesagt. Ob nun der Landtagsabgeordnete
Martin Hahn wütend ist und eine Rote Karte zeigt ist, unerheblich, der Verkehrsverbund bodo,
die DB lachen über die Geduld der Einheimischen im Bodenseekreis – allerdings nur bis sich tausende Stimmen erheben
und rufen Echt Bodensee Card und bodo zurückbleiben, wir wollen keine Lügen oder unfähigen Bahnmanager mehr.
Wir fordern den Anschluss an den Verkehrsverbund Vorarlberg, weil die Österreicher nicht nur im Nachtzugverkehr
ausgeschlafener sind, sondern einen Jahrestarif von 365 Euro in einem vergleichbar großen Verbund bieten.
Das Verkehrsministerium hat am 07. Dezember 2017 das Sonderprogramm zur Schienenfahrzeugförderung aufgestellt.
Landesmittel in Höhe von 60 Millionen Euro stehen hierfür in den Jahren 2017 bis 2019 zu Verfügung. Damit können
insgesamt 92 Stadt- und Straßenbahnfahrzeuge, Eisenbahnfahrzeuge, Zweisystemfahrzeuge gefördert werden.
Nur im Bodenseekreis scheitert die DB auch weiterhin allein an der Ersatzteilbeschaffung, und neue Züge zu beschaffen
scheint ihr unnötig.
Wie lange meint man eigentlich noch, uns für dumm verkaufen zu können. Warum beginnt der Verkehrsverbund bodo mit der
Installation eines eCard Systems für über 10 Millionen Euro bei so schlechtem Fahrzeugbestand? Die eCard für ca. 2.500
Gelegenheitsfahrer ist übrigens die einzige Ursache für die Preiserhöhung von 2,9 %. Im vergangenen Jahr wurden
bereits 2,9 % Überschuss erwirtschaftet, die für höhere Personal-, Energie- und Vertriebskosten ausreichend gewesen wären.
Noch im September 2017 hat bodo von einem Plus von 3,4 %, einer kräftigen Zunahme der Fahrgastzahlen im Berufsverkehr
um 5,9% und Einnahmezuwachs von 8% im Jahr 2016 geschwärmt. Und durch die Einführung der Echt Bodensee Card in
vier Gemeinden sind schätzungsweise mindestens 500.000 Euro an Fahrgeldeinnahmen erwirtschaftet worden, die sich
möglicherweise nie mehr auffinden lassen. Bodo zieht sich auf die Erklärung „Betriebsgeheimnis“ zurück. Im Landratsamt
hält man sich für „nicht zuständig“ und in den Gemeinden Langenargen, Eriskirch, Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen
will man sich wohl wieder einmal nicht öffentlich erklären.

Liebe Gemeinderäte, Ihr habt die Pflicht, das abzuklären und nachzufragen, kraft Amtes, das auch Ehrenamt genannt wird.

Die Luftrettung soll wirklich besser werden

Die Luftrettung in Baden-Württemberg soll besser werden und wird dazu genau überprüft, meldet eine 17-Zeilen
Meldung des Südkurier am 18.12.2017.
Der Airport Friedrichshafen erhält 17,4 Millionen Euro, 3,8 Millionen mehr als geplant. Erhöht wird das Eigenkapital,
das sich in den kommenden Jahren in Luft auflösen wird.
Die Echt Bodensee Card wird jetzt verdoppelt, dabei verschweigt man in der Pressemitteilung schamhaft die
verlorenen Jahre, die angehäuften Verluste in Millionenhöhe und eine Erklärung zum Verbleib derEinnahmen aus
der Kurtaxe, die vermutlich in den Tresoren der DBT liegen. Seit 2013 basteln der Landrat und seine Gefolgschaft
an der Datenkrake, unterstützt von Politikern, die um ihren Listenplatz fürchten und phantasielosen Touristikern,
denen es an echten Visionen mangelt – man bleibt gehorsam und tut seine Pflicht.
Die SPD hat erneut kostbare Zeit vertrödelt, seit sie im Januar 2017 zur Testfahrt mit der Bodenseegürtelbahn aufrief.
Die Genossen hocken, scheint es, in diesem Jahr in ihren Filzpantoffeln, hinter dem Ofen - beim Glühwein mit
der CDU und lauschen lächelnd dem Lied Alter Sozialdemokrat. Bis 2023 wird sich nichts ändern und keine
Verbesserung einstellen, meinen ja auch die Grünen.
Wo bleibt die Hoffnung, wo bleibt das Positive?
Das Forum Langenargen steigt in der Beliebtheit seiner Leser*innen und erreicht fast 17.000 Leser im letzten Monat.
Von Langenargen bis Berlin und Bremen. Vor allem aus dem Kreis der Gäste und Gastgeber, die mit dem Forum
Langenargen und Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. damit auch höchst erfolgreich für die touristische Destination
Bodenseekreis werben.
Unsere Forderung zur Luftrettung lautet, dass die benötigten, nachtflugtauglichen Hubschrauber sofort zum Einsatz
kommen. Wir werden an der Meinungsbildung künftig verstärkt mitwirken, indem wir die Arbeit erfolgreicher
Lokalpolitiker und engagierter Bürger*innen sowie ihre vorbildhafte Leistung für das Gemeinwesen herausstellen.

PeG   20.12.2017

Südkurier 20.12.2017   Katy Cuko

 

Bahnen zocken zur Urlaubszeit ab - Doppelte Fahrpreise

Gegen die Bevölkerung gerichtet - Hohe Preise für Fahrscheine der Bahnen.
Die Zugreise für Familien, auch für Einzelreisende, zeigt zur Ferienzeit (Weihnachtszeit) Merkwürdigkeiten auf.
Das private Staatsunternehmen "Eisenbahn" richtet sein Preissystem auf Angebot und Nachfrage aus.
Das Beispiel im Selbstversuch bei Fahrkartenbuchung für die Weihnachtsferien zeigt bei gleicher Strecke Preise,
die gut doppelt so hoch sind, im Vergleich zur Nicht-Ferienzeit.
Hat der öffentliche Personen-Reiseverkehr keinen öffentlichen Auftrag mehr??
Abgezockt, gemolken, über'n Tisch gezogen und ausgenutzt.
Auf der anderen Seite wird von CO² Einsparung gepredigt und ein Wechsel von verstopften Straßen auf die Schiene
propagiert. Für viele ist bei diesen Bahnpreisen das Flugticket eine bessere, weil schnellere, Alternative!
Wenn die Bahn bei erhöhtem Bedarf mehr Züge einsetzen würde, ohne erhöhte Preise, wäre es besser für die Reisenden.
Stattdessen erhöht man die Preise. So kommt erheblich mehr Geld ohne Aufwand in die Bahnkassen.
All dies empfinde ich zumindest als parasitär.
Alles ist durch Eingabe verschiedener Reisedaten selbst
nachvollziehbar.

ETI   19.12.2017

Eine Tarantella für die Zipfelmützen

(PeG) 16.12.2017. Meine kleine Glosse zur Langenargener EBC - Posse

Die Tarantella ist ein süditalienischer Volkstanz für die von der Spinne, der Schwarzen Witwe gebissenen.
Sie sollen durch den wilden Tanz vom Gift befreit werden. Wie oft kamen sie schon ins Haus der Patienten,
die Langenargener, Immenstaader, Hagnauer, Sipplinger oder Uhldinger Gastgeber und sie begannen zu
spielen; die Gebissenen tanzten bis zur völligen Erschöpfung, um das Gift der Echt Bodensee Card aus
dem Körper zu treiben. Wäre es so einfach, ich bin sicher die Gastgeber würden aufspielen bis zur
Erschöpfung, um der letzten Schlafmütze die Augen zu öffnen. Es gibt noch ein Lied von dem Barden
Degenhardt, der in „Alte Sozialdemokraten“ die Probleme der Sozialdemokraten vertont hat.
Gertrud Reiß (SPD) und Albrecht Hanser (FWV) haben sich durch ihre Enthaltung eine Nachdenkzeit
verschafft. Silke Falch (Grüne) hat das falsche Spiel durchschaut und ehrlich wie sie ist, sagt sie es laut,
um größeres Unrecht zu verhindern.

Gerechtigkeit geht ganz anders, liebe Sozialdemokraten, in keinem Fall so, dass Schüler einen Zusatzfahrschein brauchen,
wenn sie vor 13.30 Uhr, vom Weg abweichend, mit Bahn oder Bus fahren. Oder selbst Kindergartenkinder zur Kasse gebeten
werden, obwohl Hunde gratis fahren. Gerecht ist sicher auch nicht, dass Teilzeitbeschäftigte so viel mehr bezahlen müssen
wie ein Tourist. So möchte ich das Lied „Alte Sozialdemokraten“ von Franz-Josef Degenhardt zur Sinnfindung empfehlen,
obwohl es bei den Jusos im Liederkranz fehlt.
Dass Ihr nun im Kreis- oder Gemeinderat den Angriff auf die Geldbeutel eurer Nachbarn, Freunde und Genossen unterstützt,
ich kann es ebenso wenig verstehen, wie Eure Zustimmung zu der Erpressung durch die DBT, weil es die EBC nur dann gibt,
wenn man seine Daten missbrauchen lässt. Wie viel Geld fließt doch gleich aus Gemeindekassen an die völlig phantasielose
DBT? Muss sie da noch Kundendaten versilbern? Warum wird die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Kosten für die Pflege
von Ufer, Park, Münzhof oder den Betrieb des Schlossturms getäuscht, nur um Mittel freizumachen, für ein Unternehmen wie
die Deutsche Bodensee Tourismus (DBT), das niemand braucht? Wie kann eigentlich ein Buchprüfer unter solchen Umständen
einen Prüfbericht erstellen, dem fehlen doch viele erforderliche Rechnungen? Hört man im Gemeinderat die Signale der
Unzufriedenen nicht und deren Rufe nach der Verbesserung des ÖPNV? Gerade neu bekommen die Fahrgäste der Verbindung
Berlin / München für eine halbstündige  Verspätung eine Entschuldigung der Bahn und Gutscheine im Wert von 50 Euro.
Als Weihnachtsgeschenk wäre das prima für Berufspendler und frierende Kinder, die oftmals über eine Stunde warten müssen.
Natürlich wissen wir, dass das Geld für Stuttgart 21 gebraucht wird. Jeder ausfallende Zug spült neue Euros in das Stuttgarter
Loch. Vom Bodenseekreis bis Sylt ein hübsches Sümmchen. Es fällt der DB schwer, Fahrgäste zu entschädigen. Aber ist das
nicht auch ein Fall von wiederholter Leistungserschleichung, die umgekehrt für Fahrgäste 60 Euro kostet? Im Jahr 2016
saßen etwa 481 Gefangene wegen Schwarzfahrens in Gefängnissen des Landes. Von der DB-Bürokratie keiner.
Gerade für Kinder ist es unmöglich, bei Bus- oder Zugausfall ein Taxi zu bestellen. Wenigstens einmal im Jahr sollte man
sich schuldig bekennen und mit einer Rückvergütung von 60 Euro so etwas wie Schmerzensgeld erstatten. Die Namen und
Bankverbindungen der Abo-Kartenbesitzer sind bei bodo, dem für die Abwicklung zuständigen Verkehrsverbund bekannt.
Eine Entschädigung könnte auch als Vorabzug gewährt werden. Gleiches sollte denen zu Gute kommen, die sich mit einer
Beschwerde wegen einer Verspätung beim Verkehrsverbund bodo oder der Deutschen Bahn - DB Zug Bus, Regionalverkehr
Alb-Bodensee GmbH, Karlstraße 31-33, 89073 Ulm bereits gemeldet haben.

Offener Brief an die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte
von Annette Pfleiderer vom 11.12.2017

Sehr geehrte Gemeinderätinnen,
sehr geehrte Gemeinderäte,

gestern stimmten die Mehrheit von Ihnen einer neuen Kurtaxensatzung, übrigens die dritte in einem Jahr, zu.
Welch Possenstück wir gestern in der Gemeinderatssitzung erleben durften:
Da wurde uns eine abenteuerliche Kurtaxenkalkulation präsentiert und Sie denken, die Kuh ist vom Eis,
die Hausaufgaben gemacht.
So schlägt z.B. die Bücherei mit 21.075 € zu Buche. Für die ca.100 Leseausweise bei 260.000 Übernachtungen
schlage ich vor, die Bücherei aus dem Angebot zu nehmen. Des Weiteren ist mir unklar, warum der Münzhof
mit 54.050 Euro kurtaxefähig ist. Weil man tagsüber rein sitzen kann? Auch dies würde ich in dem Fall aus dem
Portfolio streichen. Und schon wäre die Kurtaxe bei 33 Cent günstiger.
Vielleicht könnte man noch für die Begehung von Promenade und Ufer für Tagesgäste 50 Cent ansetzen,
anstatt die Kosten von 368.864 € auf die Übernachtungsgäste umzulegen. Das macht 1,65€ / Nacht bei 223.265
kurtaxepflichtigen Übernachtungen.
Was mir jedoch völlig schleierhaft ist: Wie finanziert sich die TI? Aus Steuergeldern 310.000 € ?
Die Gemeinde hat laufende Verträge mit der DBT bis ins Jahr 2019. Laut diesen Verträgen müssen 25 Cent
pro Übernachtung an die DBT abgeführt werden. Ohne diese 25 Cent funktioniert der Verwaltungsapparat / Werbung
DBT nicht. Es müssen Gehälter und Miete gezahlt werden. Diese dürfen aber nicht über die Kurtaxe abgerechnet werden.
Es fällt aber ein jährlicher Betrag von ca. 65.049 Euro an, den die Gemeinde trotzdem zu zahlen hat.
In der Kurtaxenkalkulation ist der Anteil von Bodo nicht aufgeführt. Der ist allerdings kurtaxefähig. Wie kann es sein,
dass der Anteil Bodo nun von unseren Steuergeldern finanziert wird und unsere Kinder 40 € für die Monatskarte zahlen
müssen? Die Kurtaxe müsste nach Ihren Berechnungen 4,06 € ( 3.31€ + 75 Cent BODO) sein. Damit die Kosten
einigermaßen gedeckt sind, käme dann noch ein Anteil für die TI dazu. In der Kurtaxenkalkulation vermisse ich die
Einnahmen aus Parkgebühr, Ticketverkauf (Veranstaltungen), sonstige Touristiksteuern.
In Mannheim stand die Gemeinde Langenargen vor dem VGH und es wurde sehr wohl die Kurtaxensatzung zerpflückt.
Deshalb ist die KTS auch in Gänze ungültig. Die Kurtaxesatzung liegt in der Verantwortung der Gemeinde.
Man kann sich also nicht damit herausreden, dass Langenargen ja gar nicht der “Wirt” (sondern die DBT).
Die Kurtaxensatzung mag nun vielleicht auf rechtlichen Beinen stehen, aber ehrlich gesagt hat sich nicht viel geändert.
Ja - der Gast bekommt nun wieder eine Gästekarte, mit denselben Leistungen wie 2016, nur dass er jetzt halt 3,15 €
dafür bezahlt. Diejenigen, die eine Einverständniserklärung abgeben, die ja laut Gericht nicht eingefordert darf,
dürfen Bus und Bahn fahren. Im Schwarzwald gibt es die Gästekarte für jeden mit freier Bus- und Bahnfahrt inclusive.
Zusätzlich gibt es die Hochschwarzwaldcard. Diese Premiumkarte kostet 5,34 €/Nacht (ab 2 Übernachtungen).
Aber auch im Schwarzwald muss das Procedere der Einverständniserklärung nun geändert werden. Die jetzige
Kurtaxensatzung ist nur möglich, da BM Krafft eine Revisionsbeschwerde eingelegt hat und die Gemeinde bis zur
Feststellung des Gerichts über die Rechtmäßigkeit des Antrags, geltendes Recht “überbrücken” kann.
(Übrigens nur 2-3% der Revisionsbeschwerden sind erfolgreich). Wäre das Urteil am 6.12.2017 rechtskräftig geworden
und die Kurtaxensatzung am 6.12.2017 ungültig, hätte die Gemeinde theoretisch die 1,15 € / Übernachtung
zurückzahlen müssen (sofern die Rückzahlungsforderungen von den einzelnen Gästen gekommen wären).
In der neuen Kurtaxesatzung müssen Geschäftsreisende rückwirkend bis 1.3.2017 Kurtaxe zahlen. Wie soll dies denn
gehen? Immerhin hatten Sie zwei mutige Frauen in Ihren Reihen, die sich gegen dieses Konstrukt aussprachen.
Am 13.12.2017 kommt die Gesellschafterversammlung der DBT zusammen und Sie dürfen auf die Neuigkeiten gespannt
sein. Beim Datenschützer des Landes Baden-Württemberg liegen zur Zeit auch noch mehrere Beschwerden vor,
so auch von einem Gast aus Langenargen.
Ich würde mich freuen, wenn man bei weiteren touristischen Entscheidungen die Gastgeber vorab informieren
oder befragen würde. Nur so kann die Kluft geschlossen und das Vertrauen wiederhergestellt werden.

Mit freundlichem Gruß
Annette Pfleiderer
apluse@t-online.de

Zu wenig Weihnachtsgeld für die Tourist-Info

(PeG) 12. Dezember 2017 – Meine kleine Glosse zu der Langenargen Posse.

Seitdem die neu geschaffene Verwaltungszone Tourismus Langenargen unter direkter Kontrolle einer
Wirtschaftsorganisation namens Deutsche Bodensee Tourismus steht, könnte man meinen,
das persönliche Prestigeobjekt des Landrats Lothar Wölfle soll in eine Sonderwirtschaftszone nach
chinesischem Vorbild entwickelt werden. Um eine Auszeichnung, wie die einer Exzellenzkommune zu erringen,
bedarf es einer klugen Führung durch den Landrat. Aber es wurde wohl nur ein Kriterienkatalog entwickelt,
dem zufolge „Gesetzestreue, moralisches Wohlverhalten, Gehorsam, Aktivitäten im öffentlichen Interesse
sowie Umweltschutz“ nachdrücklich eingefordert werden.

Im Landratsamt war man vermutlich verärgert, dass sich die Gastgeber aus einer Notwehrsituation heraus so heftig
gegen eine Gästekarte zur Wehr gesetzt hatten, mit der Übernachtungsgäste, gegen jede wirtschaftliche Vernunft,
solidarisch zur Finanzierung des ÖPNV und der Gemeindeinfrastruktur gezwungen werden sollten. Diese Karte hätte
eine laufende Datenerhebung ermöglicht und den ständigen Zugang zum Konto der Vermieter gestattet. Wie vom
Verkehrsverbund bodo (e-Card) bekannt wurde, wird das Kundenkonto bei bodo durch Abbuchung automatisch aufgefüllt,
sobald das Guthaben auf fünf Euro gesunken ist. Gleiches wäre für den Einzug der Kurtaxe ebenso möglich.
Nur geht es dabei nicht um Schritte bis 100 Euro, sondern in der Hauptsaison oft weit darüber. Die Verfügungsgewalt
über das Geschäftskonto läge damit nicht mehr allein beim Gastgeber.
Die anhaltende Verweigerungshaltung der Gastgeber forderte die Gemeinderäte und den Bürgermeister heraus.
Obwohl vermutlich viele der zahlreichen Gemeinderäte in den Pilotgemeinden die Verträge mit der DBT nicht verstanden
hatten, scheiterten sie diesmal zusätzlich im Fach Gleichbehandlung. Hier muss die Frage zulässig sein, ob es nicht
völlig übersehen wurde, dass Gebührenschuldner neben gewerblichen Gastgebern, auch private Zimmervermieter
(z.B. Airbnb), Zweitwohnungsbesitzer, Hundehalter, Boot- und Campingbusbesitzer, Wildcamper oder im Ort übernachtende
Lastwagenfahrer sind, die im Rahmen der Gleichbehandlung zur Kurtaxe beitragen müssen, wie jetzt auch geschäftlich
Reisende. Eine weitere Einnahmequelle ist die Fremdenverkehrsabgabe.
Schließlich müssen die Fördermittel des Bundes, des Landes- und Einnahmen aus der Wirtschaftsförderung heraus-
gerechnet und berücksichtigt werden, um alle Zweifel an der Höhe und Rechtmäßigkeit der Kurtaxe ausräumen zu können.
Es kann nicht ausbleiben, dass die Fachaufsicht der Gemeindeprüfungsanstalt des Regierungspräsidiums Tübingen zur
Feststellung des Sachverhalts angerufen werden muss.
Weder Gastgeber noch Gäste sind Gänse, die man nach Belieben rupfen kann, auch wenn das Weihnachtsfest so kurz
bevorsteht und die Mitarbeiter der Tourist Information auf eine Sondergratifikation hoffen. Das könnte auch die
Teilnahme an der nächsten Tourismusbörse sein. Es ist höchste Zeit, den Dienstleister TI an eine standardisierte,
vergleichbare Leistungsbeschreibung zu binden, wenn es denn klappen soll mit dem Gehört werden, an dem der
Landesvater Kretschmann seit vielen Jahren arbeitet. Inzwischen ist die Frage aber, ob die Politik die Bürgerin oder
den Bürger überhaupt hören will. Es ist bereits auf den ersten Blick erkennbar, dass die vorgelegte Kalkulation den
anrechnungsfähigen Aufwand unzulässig übersteigt und was hilft es der TI, wenn sie den Gästen in der nächsten
Saison erklären muss, aus welchem Grund der Blumenschmuck bei den Herbergen durch Trauerbeflaggung ersetzt
wurde. Mehr Weihnachtsgeld für unbezahlte DBT Mitarbeit - das   könnte ebenso einer der Hauptgründe für die Erhöhung
der Kurtaxe gewesen sein.

EBC : Gästekarte bleibt Anwalts Liebling
(PeG) 11. Dezember 2017 - 

Am 1. Dezember hatte der Landtagsabgeordnete Martin Hahn (Grüne) noch genug von den miserablen Verhältnissen
auf der Bodenseegürtelbahn.  Wenige Tage später erkennt er, dass weder die Finanzierung über die Kurtaxe noch
der Datenschutz der Echt Bodensee Card rechtskonform sind und die Kurtaxe-satzungen rund um den See erneut
angepasst werden müssen. Er spricht im Südkurier von einer echten Krise und einem Akzeptanzproblem,
das sich nicht wegdiskutieren lässt. Weil er nun aber in der Gesellschafterversammlung der Deutschen Bodensee
Tourismus GmbH (DBT) sitzt, sieht er viele Probleme nicht.

Fortan dürfen die Gemeinden den 25% Anteil für die DBT dann aus der Gemeindekasse bezahlen. Gemeinderäte haben wohl
zu wenig vom Protest gegen steigende Abgaben für Kindergarten- oder Friedhofsgebühren gehört. Der Betrag verschwindet
erneut geräuscharm aus den Schatullen der Tourist Informationen, die ohnehin mit ca. 50 % aus den Gemeindekassen
finanziert werden. Das sind jährlich nahezu 500.000 Euro pro Gemeinde, neben Bettengeld, Kurtaxe oder Fremdenverkehrs-
abgabe. Diese müssen Apotheker, Bäcker Handwerker und Dienstleister bezahlen, bevor sie als Preisaufschlag beim Kunden
ankommen. Es folgt die lange Liste von Instandhaltungen und Reparaturen, die von der Gemeindeverwaltung nicht ausgeführt
werden. Abwasser, Straßenschäden bis Schulgebäude, die Liste wird immer länger. Besonders ärgerlich bleibt, dass für das
Wohlgefühl der Gäste vor Ort, dafür war die Kurtaxe ursprünglich gedacht, nicht ausreichend Geld zur Verfügung steht.
Natürlich gehören auch die vom Bürgermeister Krafft verursachten Prozesskosten dazu, die nur dazu dienen, die DBT noch
länger am Leben zu halten. So bleibt die EBC Anwalts Liebling, bis auch der letzte Einheimische erkannt hat, dass die DBT gar
nicht Leistungsträger der EBC ist, denn das ist der Verkehrsverbund bodo und die Gemeinden. Also viel Geld für nichts?
Ich habe die Befürchtung, dass noch nicht einmal der 75% Anteil für Fahrtkosten aus den EBC- Einnahmen an bodo gezahlt
wurde. Eine Nachfrage, es war schon die zweite, wurde nicht beantwortet. Bereits seit Monatsanfang liegt ein Brief bei der
Fachaufsicht des Landratsamtes Bodenseekreis. Kreis- und Gemeinderäte wurden angefragt und können alles im Forum
Langenargen nachlesen (1.12.2017/Brief an das Landratsamt Bodenseekreis/Bürgermeinungen 2017).
Ob eine Gästekarte in der gegenwärtigen Situation des Öffentlichen Nahverkehrs bei Bahnen und Bussen überhaupt eine
Zukunft hat, bleibt fraglich. Die zunehmenden Beschwerden bei bodo, dem Kreis, bis in die Landeshauptstadt Stuttgart zeigen
eines auf: Für Touristen ist im angestrebten Umfang kein Platz. Es wird noch nicht einmal an einer Planung für Fahrgäste
aus sechs Millionen Übernachtungen gearbeitet. Bahnen und Busse scheitern am Regelverkehr ebenso, wie bei
Sonderveranstaltungen. Dann stellte sich die Frage nach den kommenden Baustellen von Friedrichshafen bis Lindau.
Natürlich wird es nicht ausbleiben, dass die schnelleren Züge zwischen Singen und Stuttgart ein höheres Fahrgastaufkommen
für die Bodenseegürtelbahn nach sich ziehen. Die Nutzung der neuen Doppelstock-Züge Intercity 2 auf der Gäubahn ist
preisgünstig und attraktiv. Die Züge können zum Nahverkehrstarif, mit Monats- und Jahreskarten für Berufspendler und
Schüler genutzt werden. Allein aus dem bisher vermuteten Schuldenstand der DBT kann es nur eine Lösung geben:
Lieber ein Ende mit Schrecken, bevor der Schuldenstand bei der DBT den Schuldenstand des Friedrichshafen Airport
erreicht hat. Danach erst könnte man mit der die Planung für eine erfolgreiche Gästekarte beginnen. Nur nicht mit Dilettanten,
sondern mit erfahrenen, verantwortungsvollen und leistungsfähigen Verkehrsunternehmern.

P. Groß: Leserbrief an Schwäbische Zeitung. 10. Dezember 2017

EBC: Gegner halten Datenfluss für unzulässig. Schwäbische Zeitung vom 07.12.2017

Man könnte fast meinen, wir befinden uns in einer Seifenoper. Ratlosigkeit ist eingezogen in die Gemeindesäle am
deutschen Bodenseeufer. Es ist richtig, EBC Gegner halten Datenfluss für unzulässig! Die Zuhörer der Verhandlung
vor dem Verwaltungsgericht Mannheim erlebten fünf richtig gut ausgebildete Richter, man könnte meinen mit Röntgenblick,
die von der Klageschrift des Fachanwalts Dr. Seith beeindruckt waren. Mit dem Geschick eines Pathologen hatte er das,
vielleicht sogar gut gemeinte, Vertragswerk der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH seziert. Das Richterkollegium
bemühte sich mit engelsgleicher Geduld dem Bürgermeister Achim Krafft und seiner Rechtsvertreterin die Mängel des
Vertragswerkes aufzuzeigen. Sehr zum Leidwesen der Klägerin, weil dieser Prozess mit jeder Minute teurer wurde.
Alle im Gerichtssaal konnten dem Prozess folgen, nur eben der Bürgermeister Krafft nicht. Es wurde ihm also nochmals
erklärt, dass man persönliche Daten nicht einfach fremden Menschen, dazu für Werbe- und Marketingzwecke, überlassen kann.
Und die Kurtaxe war eben auch nicht dazu gedacht, für beliebige Zwecke verwendet zu werden. Es ist bundesweit geltendes
Recht, dass die Marketingkosten einer Vertriebsfirma (DBT) aus der Kurtaxe nicht bezahlt werden dürfen. All das hätten
die zahllos vertretenen Juristen im Landratsamt, Kreisrat und Gemeinderäten dem Bürgermeister schon zu Beginn des
Vorhabens, also vor fast fünf Jahren erklären können. Auch die Mitglieder des Baden-Württembergischen Landtags verfügen
über hoch honorierte Rechtskundige und die Mitglieder des Bundestages aus dem Kreis hätten sich beraten lassen können.
Es gibt da eine Einrichtung, die nennt sich parlamentarischer Dienst des Bundestages mit Dienstsitz in der Landeshauptstadt.
Aber aus den Augen aus dem Sinn, könnte man meinen. Bundes- und Landespolitiker wollten mit dem wichtigen Thema nichts
zu tun haben. Man hätte ganz viele Gastgeber von Langenargen bis Konstanz fragen können, ob sie denn so eine Karte gerne
hätten, schließlich kennen sie ihre treuen Gäste am besten. Diese riefen schon früh ach und weh. Hätte man sie erhört,
wäre der Schaden gering geblieben.
Glücklicherweise gab es mit Dr. Walter, einen die Wahrheit liebenden Arzt, der fast 35 Jahre als Facharzt für Innere Medizin in
Langenargen tätig war. Ein Mensch mit humanistischer Bildung, einem offenen Ohr und guten Ratschlägen für seine
Mitmenschen und immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Annette Pfleiderer kennt man gut und alles Weitere findet man
im Forum Langenargen, wie auch manches in der Schwäbischen Zeitung. Insgesamt eine recht große Gemeinschaft, die ganz
weit entfernt ist von dem, was man gemeinhin als Querulanten bezeichnen könnte. Dazu hunderte Gastgeber aus
Traditionsbetrieben, die teilweise so lange am Bodensee wirken, dass sich ihre Gründungsgeschichten bis in ferne
Jahrhunderte zurückverfolgen lassen. Da schmerzt es schon, wenn der Bürgermeister ohne den Rückhalt des Gemeinderates
erneut einen Rechtsstreit vom Zaun bricht oder der Landrat eine Bürgerfragestunde insgesamt auf 15 Minuten begrenzt und
auf Bürgerfragen, man könnte sagen, nur mit Hohn und Spott reagiert. Ein demokratisches Gemeinwesen braucht etwas
mehr als markige Sprüche, möchte ich dem Landrat Wölfle noch mit auf den Weg geben und hoffe der Dr. Walter und seine
Gemeinschaft findet noch viel Zuspruch und viele unerschrockene Mitstreiter.

Richtigstellung zum Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 07.12.2017

EBC: Gegner halten Datenfluss für unzulässig

Bei der Frage nach dem Datenfluss, sagte der Landrat wörtlich: "Die Daten fließen verschlüsselt direkt zur Gemeinde,
sie landen weder bei der DBT noch bei BODO."
Wir wissen aber schon lange, dass das nicht stimmt und die Daten vom Gastgeber und sogar von der TI primär zu Geios,
dem Vertragspartner der DBT gehen (wurde dokumentiert). Die Falschaussage wurde bis heute von Herrn Landrat Wölfle
immer noch nicht korrigiert. Herr Hess von der DBT gibt die Falschaussage wenigsten zu, formuliert aber anschließend
selbst eine neue Unwahrheit, indem er behauptet, die Kurtaxeabrechnung in Langenargen wäre nicht von Geios erstellt
worden. Wir haben 11 Zeugen, vor denen der zuständige Touristikmanager, Herr Jost, neulich in einer Gastgeberversammlung
eindeutig erklärte, dass Geios bisher die Kurtaxenabrechnung erstellte. Wir fanden heraus, dass die Erstellung der Abrechnung
mit Hilfe des Subunternehmens Intobis erstellt wurde.
Da Geios inzwischen vermutlich insolvent ist, ist nicht auszuschließen, dass nun eine andere Firma damit beauftragt
wurde. Auch in diesem Fall gibt es ggf. ein neues Datenschutzproblem.
Weiterhin wurde auch trotz Rücksprache mit Frau Pfleiderer nicht erwähnt, dass einer ihrer Gäste unter Vermittlung unseres
Rechtsanwalts eine Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten eingereicht hat, weil trotz seines ausdrücklichen Wunsches
seine Daten nach der Abreise nicht gelöscht worden sind.
Im Endeffekt ist die Anpassung der Kurtaxenordnung nur eine Farce. Das Problem wird lediglich vor sich hergeschoben.

Forum Langenargen  09.12.2017

 

Kurzinterpretation der Grafik

Nachdem die Daten des Gastes durch den Gastgeber bzw. in der TI eingegeben wurden, gehen sie direkt zu Geios.
Dort wird auf Grund der Gästedaten eine verschlüsselte Information für die Karte erstellt, die an das Kartenausgabegerät
des Gastgebers oder zu dem der Ti geht.
Durch das Auflegen auf das Ausgabegerät werden die Daten auf die Karte übertragen und gleichzeitig wird die Karte
freigeschaltet. Inzwischen stellte sich heraus, dass Geios mit Hilfe des Subunternehmens INTOBIS auch die Kurtaxen-
abrechnung erstellt. Die Daten Geschäftsreisender, die keine Kurtaxe bezahlen müssen, landen ohne ihr Wissen
ebenfalls auf dem Server von Geios, obwohl diese weder für die Erstellung der EBC noch für die Kurtaxenabrechnung
erforderlich sind. Die Daten der Gäste, die keine EBC wünschen, findet man ebenfalls auf dem Geios-Server.
Trotzdem müssen sie die erhöhte Kurtaxe bezahlen.

Die einzelnen Schritte wurden, soweit möglich,  meist im Beisein von Zeugen dokumentiert
Der  Rest  wurde durch Hinweise von kompetenten  Insidern ergänzt.

Sollte die Grafik die Wirklichkeit nicht exakt abbilden, wären wir für eine Richtigstellung dankbar.  

Forum Langenargen    29.11.2017

Die ganz eindeutige Verletzung des Datenschutzes und die Irreführung von Gastgebern und Gästen wurde vor einigen
Tagen an den Landesbeauftragten für den Datenschutz (LfD)
gemeldet.
Übrigens, die Begrüßungsmail, die die Gastgeber häufig an die Gäste im Vorfeld verschicken, landet, nicht wie vermutet,
ausschließlich beim Gastgeber, sondern ohne dass der Gast es erfährt, gleichzeitig bei Geios.
Auch diese Datenschutzverletzung wurde inzwischen angezeigt.
Weitere erhebliche Datenschutzverstöße werden in Kürze veröffentlicht.
Noch vor wenigen Wochen behaupteten Landrat Wölfle, Herr Hess und einige Bürgermeister wider besseren Wissens
bezüglich des Datenschutzes wäre alles geregelt und es gäbe keine Beanstandungen.
Als wir daraufhin ein schriftliches Testat verlangten, zeigte sich, dass gar keines existierte!
Die Kreisräte/innen und Gemeinderäte/innen wurden ebenfalls hinters Licht geführt und sprachen den Protagonisten
trotzdem das Vertrauen aus.

Forum Langenargen    30.11.2017

Kein Geld für ÖPNV Innovationen in der Regio
(PeG) 06. Dezember 2017.

Was haben wir da gelacht. Der Bodenseekreis als führende Innovationsregion? Nein, schon das war ein Irrtum.
Die Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) meinte natürlich „Baden-Württemberg
soll die führende Innovationsregion Europas bleiben.“ Noch 2010 hatte Norbert Zeller (SPD) gewisse Hoffnungen,
es könnte ein Interesse bei der Landesregierung bestehen, etwas zur Förderung des Öffentlichen Verkehrs in der
Bodenseeregion (Bodensee-S-Bahn) beizutragen.

Anlass war damals der Vorstoß des Städtebundes Bodensee mit seinen 24 Kommunen aus Deutschland, der Schweiz
und Österreich, die Position der Bodenseeregion im Wettbewerb mit anderen Regionen zu stärken. Dabei sollte der
öffentliche Verkehr und dessen Vereinheitlichung im Dreiländereck eine entscheidende Rolle spielen.
Die damalige Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU), erklärte im Juni 2010 jedoch sehr deutlich, dass für eine
(Bodensee) S-Bahn erhebliche Investitionen in die Infrastruktur notwendig seien, wofür kein Geld auf absehbare Zeit
vorhanden sei.

Schon damals wäre es möglich gewesen, nach dem Vorbild der Berchtesgadener Landbahn, einen vorbildhaften Schienen-
verkehr einzurichten. 2006 haben die Regentalbahn AG, grenzüberschreitend, gemeinsam mit der Salzburg AG für Energie,
Verkehr und Telekommunikation als Bietergemeinschaft den Zuschlag für den Betrieb der Bahnstrecke erhalten.
Die Berchtesgadener Land Bahn fährt von Freilassing über Bad Reichenhall nach Berchtesgaden (Länge 35km).
Sie verfügt über modernste Triebfahrzeuge „FLIRT“ mit behindertengerechter Ausstattung, 1. Klasse Abteile, WC im Zug.
Für hohen Kundenservice sorgen Schaffnerinnen und Schaffner. Betreiber der Infrastruktur ist die DB Netz AG. Und im
Salzburger Land sorgt die OMEGA cool - Card für gute Laune im Ausbildungsverkehr, weil das landesweit gültige
Ticket nur 98 Euro ganzjährig kostet und Sitzplätze für ALLE bietet – das ganze Jahr natürlich.

Als jetzt die Ministerin Hoffmeister-Kraut feinsten Goldstaub verteilend, durch die Gänge notleidender Unternehmen streifte,
in ihrem Schlepptau der Wahlkreisabgeordnete Martin Hahn (Grüne), noch immer glühender Verehrer der Echt Bodensee Card,
waren viele gespannt. Vermutlich kam ihm kein Wort nach einer Verbesserung des Nahverkehrs über die Lippen.
Hoffmeister-Kraut ist als Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau auch für Arbeit und Wohnungsbau zuständig. 
Die Presseberichte schwiegen schamhaft dazu, denn Arbeit könnte man auch mit den Fahrtbedingungen im Ausbildungs-
verkehr sowie für Berufspendler verbinden. Es wäre ein besserer Gesundheitsschutz für Pendler im ÖPNV dringend notwendig.

Rechtzeitig vor Nikolaus holte Hahn dieser Tage die Rote Karte heraus und erklärte gegenüber dem Südkurier: „Ich muss hier
zu drastischen Maßnahmen greifen, damit endlich etwas geändert wird.“ Er fordert seinen Parteifreund, sind ja alles Freunde
und Freundinnen bei den Grünen auf, „in ein Mahnverfahren einzusteigen, an deren Ende als letzte Konsequenz die Kündigung
des Vertrages mit der Deutschen Bahn stehen könnte.“ Könnte, denn die etwas Älteren erinnern sich an den legendären
16. Februar 2017, jenen Tag also, an dem der Landtagsabgeordnete Hahn im Südkurier erklärte: „ Die erste Abmahnung ist
fällig.“ Das war wenige Tage nachdem die SPD ihre tollkühne „Testfahrt auf die harte Tour“ (20.01.) hinter sich gebracht hatte.
Nichts hat sich bisher geändert? Die Bahn fährt immer noch satte Profite für Stuttgart 21ein. Dabei sollte man sich besser mit
dem Vorarlberger Verkehrsverbund oder der ÖBB verbünden.

Bodo hat vor kurzem das sogenannte E-Ticket eingeführt. Die Resonanz ist bisher sehr verhalten.
In diesem Zusammenhang präsentieren wir nachfolgenden Bericht aus den Niederlanden:

Erfahrungen mit der Chipkaart in den Niederlanden

VCD NRW und Pro Bahn NRW veranstalteten im letzten November eine Tagung zu dem Thema.
Dort berichteten Vertreter des niederländischen Fahrgastverbandes ROVER über die Erfahrungen in Holland,
wo seit 2005 in Rotterdam und seit 2012 in den gesamten Niederlanden das eTicket eingeführt wurde.
Ziele waren eine bessere Einnahmenverteilung zwischen den Verkehrsbetrieben und eine bessere Planung.
Die Zahlung sollte nach Kilometern statt nach Tarifzonen erfolgen, es sollte eine Karte für alle öffentlichen
Verkehrsmittel geben, Schalter und Automaten entfallen und eine automatische Aufladung möglich sein.
- Es wurden jedoch auch Nachteile des Systems deutlich:

  • Das Ein- und Auschecken wird oft von den Fahrgästen vergessen, Zeitkarteninhaber müssen ebenfalls
    ein- und auschecken, beim Übergang zu anderen Verkehrsbetrieben muss erneut ein- und ausgecheckt werden,
  • das Aktivieren der Karte ist kompliziert, da je­des Verkehrsunternehmen sein eigenes System hat,
  • die Gruppenpreise sind zu kompliziert, in der Praxis passen nicht alle Reiseprodukte auf eine Karte,
  • für Touristen ist das System problematisch, weil sie nicht wissen, wo und wie sie die Fahrkarten erhalten und
  • es gibt Staus beim Ein- und Aussteigen.
  • Außerdem sind manche Bahnhofstunnel, die z.B. Stadtteile miteinander verbunden haben, nicht mehr öffentlich
    zugänglich und das Einkaufen im Bahnhof ist ohne Fahrkarte nicht mehr möglich.

Nach Einführung der OV-Chipkaart wurden Fahrgastverluste verzeichnet bzw. wird die Fahrgastentwicklung geheim gehalten.
Daher lautete das Fazit von Rover: Das System wurde am Fahrgast vorbei nur für die Interessen der Verkehrsunternehmen
entwickelt.

A. Pfleiderer 04.12.2017

Herrn Ministerpräsident
Winfried Kretschmann
Staatsministerium
Baden-Württemberg
Richard-Wagner-Straße 15

Offener Brief zur Situation im Bodenseekreis.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,
heute möchte ich Ihnen zwei Schriftstücke schicken, die bald ein Jahr auseinanderliegen. Der Anlass ist die Mitteilung
einer Mutter zur Situation auf der so bezeichneten Bodenseegürtelbahn. Eine etwa 75 Kilometer lange, meist eingleisige,
Strecke von Lindau nach Radolfzell. In der kurzen Nachricht drückt sich das Leid einer Mutter aus, dass viele hundert
Menschen im Kreis teilen.
Während im Großraum Stuttgart zahllose Entschuldigungen seitens der Bahn ausgesprochen werden, es unterschiedliche
Rabattaktionen und Vergünstigungen gibt, erscheint es vielen Menschen so, dass der Bodenseekreis zwar zu den
„Genussecken“ des Landes gehört. Bundes- und Landespolitiker kommen gelegentlich auf einige Häppchen vorbei,
schlotzen ein Viertele und sind verschwunden, als wären sie nie da gewesen. Wir bleiben mit den ungelösten Problemen
zurück. Sicher gab es zahllose Investitionen, kürzlich ein neues Darlehen an den Airport Friedrichshafen in Höhe von
17,5 Millionen Euro. Davor zur Einführung einer e-Card, die den Fahrschein ersetzen soll, zwischen 8 und 9 Millionen.
Man hofft, etwa 3000 bis 5.000 dieser e-Cards an den Fahrgast zu bringen. Seit 2013 versucht der Landrat sich an der
zwangsweisen Einführung einer Gästekarte namens Echt Bodensee Card, gegen den erklärten Willen einer Mehrzahl
von Stadt- und Gemeindevertretern und mehreren hundert Gastgebern. Selbst der Verwaltungsgerichtshof Mannheim
erklärte die Unzulässigkeit verschiedener Eigenschaften der Karte bezüglich Datenschutz und Finanzierung über die
Kurtaxe. Auch hier sind Millionen Euro verbrannt. Geschäftsleitung und Gesellschafter der Deutschen Bodensee
Tourismus GmbH zeigen sich bezüglich der weiteren Verschwendung von Steuermitteln beratungsresistent.
Für Berufspendler, Eltern und Schüler heißt es immer öfter, dass kein Zug kommt oder wenn etwas kommt, dann nur ein
Eisenbahnwagen, in dem gerade die Kleinen keinen Platz finden. Immer öfter muss dann das Taxi Mama, es ist oft auch
das Taxi Papa, kommen. Alles spielt sich zu einem Zeitpunkt ab, zu dem etwa bis zum Weihnachtsfest alle wichtigen
Arbeiten für die Zeugnisnoten geschrieben werden und aus dem Grund von ausfallendem Unterricht bis spät in die
Abendstunden Hausaufgaben zu erledigen sind.
Es ist mir schon klar, dass es für diese spezielle Form der Kindesmisshandlung zwischen seelischer und auch körperlicher
Schädigung keine entsprechende strafrechtliche Definition gibt, aber wir sollten schnellstens beginnen, diese Form der
Gewalt gegen Kinder aus unserer Erlebniswelt zu verbannen. Frau Susanne Gerstenberg von der Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund hat eine Studie erstellt zum Thema „Erschöpft durch Pendeln“.
Gegenstand waren erwachsene Berufspendler. Aber wie ungleich größer sind die gesundheitlichen Beeinträchtigungen
für die Schwächsten in unserer Gesellschaft, die von Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität und
Schlafproblemen, auch von den Folgen fortgesetzter Demütigung betroffenen sind. Sie sagen das ist „Chefsache“,
dann gebe ich Ihnen Recht und hoffe auf baldige Unterstützung.

Mit respektvoller Hochachtung

und freundlichen Grüßen

Peter Groß,     30.11.2017

Z.-0221.3/ Mein Schreiben vom 25.03.2017. Ihr Antwortschreiben vom 10.05.2017

Herrn Minister
Winfried Hermann
Ministerium für Verkehr
Baden-Württemberg
Postfach 103452

70029 Stuttgart

Da der Brief an den Ministerpräsidenten großenteils textgleich zum Brief an den Minister Hermann ist,
haben wir diesen Brief entsprechend gekürzt.

Auf Ihr Antwortschreiben vom 10.05.2017 zurückkommend, möchte ich nochmals anfragen, in welcher Höhe
Einbehalte für 2016, die sich auf eine angekündigte mittlere siebenstellige Summe belaufen sollten, für eine
Verbesserung des ÖPNV im Bodenseekreis verwendet wurden?
Auf der Gürtelbahn sollten zusätzliche Pönalen aus 2017 hinzukommen. Die Pönalen und nicht verausgabten
Mittel sollten jeweils dort investiert werden, wo dies mit dem höchsten Nutzen verbunden und am schnellsten
möglich ist. Das scheint besonders in der Region Stuttgart der Fall zu sein.
Nur ist es für tausende Berufspendler und Fahrgäste im sogenannten Ausbildungsverkehr des Bodenseekreises nicht
möglich, auch nur die geringste Verbesserung festzustellen. Die Mittel wären also dringend für Verbesserungen vor Ort,
am Bodensee einzusetzen.
Angesichts der bestehenden und zunehmenden Mangelsituation wäre zu prüfen, ob für den Sonderfall Bodenseekreis
nicht die Möglichkeit besteht, den ÖPNV bzw. Schienenverkehr über einen Vertrag mit der Österreichischen Bundesbahn
oder in der bescheidenen Variante,  mit dem Verkehrsverbund Vorarlberg, unter Einbeziehung des deutlich günstigeren
Tarifwerks des Verkehrsverbundes Vorarlberg, zu verbinden.
Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um die Echt Bodensee Card hat sich die Situation für die Deutsche
Bodensee Tourismus GmbH (DBT) dahingehend verschärft, dass ein für die Gegner positives Urteil des
Verwaltungsgerichtshof Mannheim vorliegt, das ein „weiter so wie bisher“ des Landrats Wölfle und seiner Gesellschafter
nicht mehr zulässt. Der Leistungspartner GEIOS befindet sich wohl inzwischen im Insolvenzverfahren.
Hinsichtlich der finanziellen Schieflage der DBT  stellt sich mir die Frage, ob die Hoffnung der DBT auf eine finanzielle
Unterstützung durch Drittmittel des Landes gerechtfertigt ist.

(Beteiligungsbericht 2016, 11. Prognose).

Mit freundlichen Grüßen
Peter Groß

Brief an bodo

Beschwerde     30.11.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Zustände bei der Bodenseegürtelbahn sind einfach unerträglich. Ich habe 2 Töchter, die morgens von Langenargen
mit dem Zug nach Friedrichshafen fahren sollten. Allerdings stehen sie in letzter Zeit immer öfter auf dem Bahnsteig und
warten entweder vergeblich auf einen Zug, oder können einem vollbesetzten Zug hinterher schauen,da nur ein Wagon
angehängt ist. Wir zahlen für das Jahresticket 800 Euro pro Jahr. Davon fahren die Kinder nur ca. 200 Tage.
Dafür kann man doch eine verlässliche Leistung erwarten!?

Mit welchem Recht entscheiden Sie, keine Züge einzusetzen, bzw. die Kinder in der Kälte stehen zu lassen?

Viele Eltern müssen daher morgens die Kinder zur Schule bringen, da bei ihnen entweder Arbeiten oder Präsentationen
anstehen. Und ich rede noch gar nicht vom Unterrichtsausfall und Lehrer, die mit der Hälfte der Klasse Unterrricht abhalten.
Für alle Beteiligten ist es ein Wahnsinnsstress.
Ich erwarte von Ihnen eine Erklärung, wie Sie das Problem kurzfristig in den Griff bekommen wollen. Zur Not mieten Sie Busse
an oder zahlen die Eltern für ihre Fahrdienste.
Ich bitte um ein Formular, in dem die Eltern Ihre gefahrenen Kilometer und den Zeitausfall eintragen können, damit sie eine
Erstattung erhalten. Mit einem Formular können Eltern und Kinder Probleme dokumentieren und Sie haben die Beweise in
der Hand.Ich fahre jede Woche 1-2 Mal mitt 4 Kindern in die Schule nach Friedrichshafen. Dafür bin ich mind. 1 Stunde
unterwegs. Hier ist eine Entschädigung angemessen.
Mit freundlichem Gruß

E. Walker

P.S.: Hier in Langenargen gibt es ein Forum, in das jeder schreiben kann.
Die BODO wird hier immer wieder zum Thema.
Vielleicht nehmen Sie sich mal die Zeit unter “Bürgermeinungen: “Ein einziger Wagon für die Strecke FN und Lindau”
Unter der Rubrik: Tourismus: “Mein Kind hat ÖPNV, Herr Doktor”, oder “Kleinstaaterei” oder “Gratisfahrten bis ins neue Jahr 2018”
zu schauen
www.forum-langenargen.de

Südkurier 29.11.2017

Rote Karte für die Echt-Bodensee-Card

Der Verein Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen ist gegen die Echt-Bodensee-Card und hat deshalb jetzt ein alternatives
Modell vorgestellt: die Bodensee-Card. Vorbild ist die Schwarzwälder Konus-Karte.
Alternativen zur Echt-Bodensee-Card (EBC) hat der Verein Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen (GUM) im "Hotel Kreuz"
in Mühlhofen vorgestellt. Rund 65 Gastgeber aus Uhldingen und Umgebung verfolgten die umfangreiche Präsentation
des Vorsitzenden Herbert Maerz zu einer Alternative: Der Bodensee-Card (BC) nach dem Vorbild der Schwarzwälder
Konus-Karte, die als VHB-Karte vom Landkreis Konstanz erfolgreich vor neun Jahren übernommen wurde.
Diese Karte soll den Individualverkehr reduzieren und einen Anreiz für den öffentlichen Personennahverkehr schaffen
und damit auch dem Umweltschutz gerecht werden.
Der Verein plant diese Informationsveranstaltung in allen Seegemeinden. "Schlussendlich wollen wir mit einer Petition
an den Kreistag, damit der sich mit der Sache beschäftigt. Wir sind auch bereit, dort das Modell vorzustellen",
sagt Herbert Maerz. Nach Langenargen war Uhldingen-Mühlhofen die zweite Station.
Grundsätzlich versperre man sich nicht gegen eine Karte, jedoch gegen eine Karte nach dem EBC-System:
Man wolle eine längst überfällige, kreisübergreifende ÖPNV-Gästekarte insbesondere mit Blick auf zukünftige
Erweiterungsmöglichkeiten der Nachbarregionen Vorarlberg und Ostschweiz, das heißt rund um den See.
Der Landkreis Konstanz sei gegenüber einer kreisübergreifenden Gästekarte sehr aufgeschlossen. Der GUM wartet
hier mit weiteren Zahlen auf: Der Schwarzwald decke mit seiner Konus-Karte rund 6000 Quadratkilometer und neun
Verkehrsverbünde ab, der Landkreis Konstanz 818 Quadratkilometer, der Bodenseekreis rund 665 Quadratkilometer.
"Selbst mit den Landkreisen Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis mit insgesamt 2450 Quadrat-
kilometern ist der Gesamtflächenvergleich zum Schwarzwald rund zweieinhalb Mal kleiner. Da müsste doch ein
Zusammenschluss bei nur zwei Verkehrsverbünden möglich sein, warum bisher nicht?" fragte Herbert Maerz.
Beim Vergleich der EBC zur Alternativ-Karte BC schnitt aus Sicht der anwesenden Gastgeber der neue Vorschlag
eindeutig besser ab: 48 stimmten dafür, 20 weitere würden noch unterschreiben sowie weitere Unterstützer, so Maerz.
Beide Systeme haben Gemeinsamkeiten: So böten sie Urlaubsgästen einen Anreiz, den ÖPNV zu nutzen und das
Auto stehen zu lassen. Die technische Möglichkeit zur Einbindung der Schifffahrt sei gegeben, doch gebe es bisher
bei beiden Karten keine Integration.
Das funktionierende, anspruchsvolle technische System der Echt-Bodensee-Card ziehe aufwendige Investitionen in
Infrastruktur und Betrieb (75 Cent) sowie in Verwaltung (25 Cent) pro Übernachtung mit sich. Eine nutzungsabhängige
Einnahmeverteilung, Statistik und Zusatzleistungen kommen hinzu.
Die VHB-Gästekarte sei ein einfaches und bewährtes System ohne Zusatzinvestitionen in Infrastruktur und Betrieb,
verursache weniger Kosten (42/43 Cent pro Übernachtung für den Betrieb und 2 Cent pro Übernachtung für Verwaltung),
habe eine hohe Akzeptanz, unter anderem, weil Datenschutzfragen absolut irrelevant seien. Auch an diesem Punkt
reiben sich die Gegner der EBC. Wie inzwischen vom Verwaltungsgerichtshof Mannheim bestätigt, ist die Weitergabe
von Daten an Dritte – in diesem Fall an den inzwischen insolventen technischen Betreiber Geios – nicht gesetzes-
konform und die Gastgeber als Erstverarbeiter der Daten würden im Missbrauchsfall in Haftung genommen.
Der Verein GUM denkt weiter: Laut Marktforschung gehe der Trend weniger zu eigenen Kartensystemen, sondern
vielmehr zur Smartphone-Einbindung. Das habe auch den Vorteil, dass die Infrastruktur bei Nutzer wie Betrieben
wesentlich preiswerter sei. Der Gastgeber-Verein kritisierte auch, dass das Projekt EBC der Deutschen Bodensee
Tourismus GmbH (DBT) wegen der geringen Beteiligung der Gemeinden und daher weniger Einnahmen als geplant,
weiter bezuschusst werden muss: Mit über 2 Millionen Euro, 70 Prozent getragen vom Landkreis Bodenseekreis,
dazu kommt noch ein Darlehen von 1,2 Millionen Euro an die DBT, von denen 700 000 Euro an die insolvente
Geios-AG gezahlt worden sein sollen. "Wer kommt für diesen Schaden auf?" fragt Maerz. Der Gastgeber-Verein
befürchtet weitere Zahlungen zu Lasten der Steuerzahler. Vom Verein haben sich inzwischen weitere Kreisräte
Informationen erbeten.

Der Gastgeber-Verein und die Echt-Bodensee-Card

Der Verein Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen, der Private Vermieter, Hoteliers sowie die Betreiber von Pensionen und
Campingplätzen vereint, gründete sich am 9. September 2016 als Antwort auf die Einführung der Echt-Bodensee-Card
(EBC) in dieser Form. Der Verein hat 70 Mitglieder. Mit 120 Unterschriften – 95 Prozent der Bettenkapazität der Gastgeber -,
hatte der GUM sich 2016 gegen die Einführung der EBC wegen fehlender Rechtsgrundlage zur Verpflichtung der
elektronischen Meldung gewehrt. In einer weiteren Normenkontrollklage wurde vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim
unter anderem gegen die Verletzung des Datenschutzes erfolgreich geklagt. An der EBC sind von 24 Seegemeinden
lediglich vier beteiligt: Langenargen, Sipplingen, Bodman-Ludwigshafen und Eriskirch. 2018 wollen Wasserburg und
Nonnenhorn dazustoßen. (keu)

Christiane Keutner

Mein Kind hat wieder ÖPNV, Herr Doktor!
PeG – 28.11.2017. Wieder eine neue Posse aus der Gosse.

Die Überzahl der Besucher der Vortragsveranstaltung, in den Vorabendstunden des 20. November, waren
tief beeindruckt von der Idee einer Kooperation mit dem Konstanzer System der VHB – Karte,
die Herbert März im Rahmen seines Vortrags zur Einführung einer Gästekarte vortrug in Erinnerung an die
exzellente Dokumentation von Helmut Kennerknecht (Allensbach), der schon früh das Modell der VHB
Gästekarte „rund um den See“ propagierte.

Einheimische und Urlaubsgäste bilden in dieser Tragödie eine Schicksalsgemeinschaft. So war im Südkurier zu lesen:
„Zug lässt an die hundert Schüler und Pendler stehen.“ Auch wird immer wieder von überfüllten Bahnen und Bussen
von Langenargen über Friedrichshafen, Fischbach, Immenstaad über Uhldingen-Mühlhofen bis Sipplingen berichtet.
In Langenargen fiel am 27.11. mal wieder komplett der Zug aus, der die Schüler nach Lindau bringen sollte.
Aus Heiligenberg klagt Helmut Urban im Südkurier: „dass die Busverbindungen eine Katastrophe und für
Tagesunternehmungen untauglich seien“. Der Uhldingen-Mühlhofener Gemeinderat Meinrad Holstein (FDP),
tritt u.a. mit Vehemenz sowie sachkundigen Leserbriefen immer wieder, auch als Gegner der Echt Bodensee Card,
an die Öffentlichkeit.
Die Zahl der Gegner, die dem verschwenderischen Umgang der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT),
in Bezug auf Steuermittel und Gesellschafterdarlehen aus öffentlichen Kassen, den Gehorsam verweigern,
hat die kritische Masse wohl mehr als deutlich überschritten. Das wurde auf der Gastgeberversammlung in
Langenargen und der Folgeveranstaltung in Uhldingen-Mühlhofen am 24.11. mehr als deutlich.
Nach der Mitgliederversammlung des Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V, setzten auch die Besucher der
anschließenden Vortragsveranstaltung für die neue Bodensee Gästekarte, zu denen neben den Gemeinderäten
Halbhuber (FW), Holstein (FDP) und Metzler (BuF), auch Fachbesucher aus Hagnau, Immenstaad und Sipplingen
angereist waren, um ihr Augenmerk hauptsächlich auf die neue Vision der Bodensee Gästekarte zu lenken.
Als wohltuend soll hier noch erwähnt werden, dass der Vortrag von Herbert März so ausführlich war, dass im
Anschluss eigentlich nur die Frage offenblieb, was man als nächstes Getränk bestellen wollte. Die Geschäftsleitung
eines großen Sipplinger Hotels in Nähe der Tourist Information zeigte sich begeistert, konnte sie doch mit der von
dort zwangsweise eingeführten EBC nur schlechte Erfahrungen verbinden.
Die Forderung an den Verkehrsverbund bodo nach einer gerechten Tarifgestaltung wird ebenso aufrechterhalten,
wie auch die Forderung nach einem bedarfsgerechten Platzangebot, Pünktlichkeit und eine saubere Umgebung.
Zu den Fahrgästen gehören auch Kinder und junge Erwachsene die man unter der Bezeichnung Ausbildungsverkehr
zusammenfasst und denen ausnahmslos Fahrtbedingungen zugemutet werden, die dauerhaft die Gesundheit schädigen.
In überfüllten Bahnen und Bussen kann es schlicht keine funktionierenden Klimaanlagen geben. Man stellt fest,
dass besonders Kinder zunehmend von Kopfschmerzen, Atem-und Schlafproblemen sowie Müdigkeit und Nervosität
geplagt werden. Dazu kommt in der Regel, dass gerade in den späten Herbst- und Winterwochen, wichtige und für
die weitere schulische Entwicklung wesentliche Leistungstests zu bestehen sind.
Bei Kindern und Jugendlichen , die mit viel zu schwerem Schulrucksack von 20 Minuten bis zu einer Stunde in
Bahnen und Bussen, sehr oft haltlos und ungesichert stehen, stellen sich Rückenschmerzen und Verspannungen ein.
Fahrpläne, die nicht mit den Unterrichtszeiten kompatibel sind, bedeuten oft mindestens halb- bis einstündige
Wartezeiten unter ungeschützten, klimatischen Bedingungen.
Verschlimmert wird das Ganze durch die Pendlerprobleme der Eltern: Sie leiden systematisch unter Zeitnot und
Zeitdruck, was sich auf die Kinder überträgt. Zu dem Themenkreis gab es in den vergangenen Monaten viele
Gespräche, die meist mit dem Wunsch endeten, dass eine Kooperation über die Kreisgrenzen hinweg,
mit Beteiligung der erfolgreichen Verkehrsverbünde in der europäischen Nachbarschaft, möglich werden könnte.
Der Vernichtungsfeldzug deutscher Politiker gegen die Bahninfrastruktur hat inzwischen, gerade im Nahverkehrsbereich,
Zustände herbeigeführt, die nur schwer zu reparieren sind. Allein die Diskussion um die Bodensee-S-Bahn wurde
vor knapp einem Jahr durch heftige Proteste aus der Bevölkerung neu entfacht. Herausgekommen sind ein Bus
Ersatzverkehr für wenige Tage zwischen Markdorf und Friedrichshafen sowie eine 17,4-Millionen-Euro Finanzspritze
für den Flughafen Friedrichshafen und weitere Millionen an eine DBT, deren Unfähigkeit täglich deutlicher sichtbar wird.
Mir scheint es in diesen Tagen sinnvoll, an die launige Rede des ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeisters
Joachim Zodel zu erinnern: „Problematisch sei für den neuen Bürgermeister, dass er das aktuelle Kräfteverhältnis im
Gemeinderat nicht einschätzen könne. Er fürchte die Kraftausdrücke mancher Gemeinderäte, die wohl über
ungeahnte Kraftreserven verfügten. Letztendlich sei das aber für Achim Krafft doch nicht so beunruhigend, weil er ein
vor Kraft strotzender Kraftprotz sei. Er wolle es deshalb zu einer Kraftprobe kommen lassen, wobei er auch damit
liebäugele, den Kraftmeier zu mimen und notfalls auch kraftvoll auf den Tisch zu hauen.“
Nun, möchte man hoffen, fortschrittliche Kräfte im Gemeinderat hätten sich nur etwas Ehrfurcht vor einer unabhängigen
Rechtsprechung bewahrt, die Bürgerrechte schützt und die Gemeinde vor großem wirtschaftlichen Schaden bewahrt,
anstatt kritiklos einer Seilschaft Krafft bedenkenlos zu folgen.
Den Schaden haben nun Gastgeber und Gäste in Langenargen. Möglicherweise bis weit in das nächste Jahr.
Den Vorteil hat die Stadt Lindau, deren 840.000 Gäste ohne eine durch die DBT bedingte höhere Kurtaxe bezahlen
zu müssen, in großer Zahl, an den auf Bahn und Bus wartenden Langenargnern winkend vorbeifahren könnten.
Die Hoffnung bleibt, dass sich die Gemeinderäte für eine gemeinsame Bodensee Gästekarte nach VHB Vorbild
entschließen könnten und der vor „Kraft strotzende Kraftprotz“ (frei nach Zodel) sich dem geltenden Recht beugen
muss, sofern er denn die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig überhaupt abgeschickt hat.
Gegenstand einer Gemeinderatssitzung war, nach den bekannten Protokollen, die Beschwerde nicht.

Bis zum heutigen Tag gibt es keine offizielle Stellungnahme der Gemeinde zu der
schriftlichen Urteilsbegründung des VGH Mannheim.

So kann eine bessere Alternative zur EBC aussehen
Tanja Poimer, Schwäbische Zeitung
Echt-Bodensee-Card: Gegner machen mobil

Petition für alternative Gästekarte in Vorbereitung – Gemeinde Langenargen legt Revisionsbeschwerde ein

Langenargen. Die Gegner sind felsenfest überzeugt: Die Echt-Bodensee-Card (EBC) steht vor dem Aus.
Deshalb haben sie am Montag in Langenargen eine alternative Gästekarte vorgestellt und bereiten eine Petition vor,
die an den
Kreistag gehen soll. Die Gemeinde Langenargen, in der die EBC zum Jahresbeginn eingeführt worden ist,
legte derweil beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Beschwerde ein.
Weiter könnten die Positionen nicht auseinander liegen: Auf der einen Seite stehen die Deutsche
Bodensee
Tourismus GmbH (DBT) als Betreibergesellschaft der EBC, der Bodenseekreis mit Landrat Lothar Wölfle an der Spitze
als Gesellschafter der DBT und die Gemeinde Langenargen, eine von vier Pilotgemeinden, die Anfang 2017 mit der
elektronischen Chipkarte an den Start gegangen ist. Die Idee: das Klein-Klein, in dem die Kommunen in der
Urlaubsregion Bodensee touristisch vor sich hin werkeln, mit der EBC zu beenden, die freie Fahrt mit Bus und
Bahn im Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben (Bodo) und Vergünstigungen beim Besuch von verschiedenen
Ausflugszielen gewährt. Auf der anderen Seite kämpfen die Gegner der Echt-Bodensee-Card, vornehmlich vertreten
von der Internetplattform Forum Langenargen und dem Verein Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen (GUM), die von der
EBC als „Bürokratie-, Datenklau- und Subventionsmonster“ sprechen. Auch sie wünschen sich eine einheitliche,
kreisübergreifende Gästekarte, die vor allem den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) berücksichtigt und auf
Österreich sowie die Schweiz erweitert werden kann – aber eben nicht die EBC.  „Ziel muss es sein, dass wir eine
ÖPNV-Karte bekommen, die den Individualverkehr von der Straße weg in den Bus und auf die Schiene bringt“,
betonte GUM-Vorsitzender
Herbert März bei der Vorstellung einer alternativen Karte in der Gaststätte „La Veranda“
in Langenargen. Er und seine Mitstreiter fordern den Zusammenschluss des Verkehrsverbundes Hegau-Bodensee
(VHB) aus dem Landkreis Konstanz mit dem VerkehrsverbundBodensee-Oberschwaben.

Konstanzer System gefordert
Und zwar auf Grundlage der VHB-Karte, einer Papierkarte, die Herbert März zufolge seit neun Jahren ausgezeichnet
funktioniere und im Gegensatz zur EBC absoluten Datenschutz garantiere, dem Gastgeber eine einfache Kartenausgabe
ermögliche, dem Gast lästiges Ein- und Auschecken erspare, eine akzeptable Preisgestaltung ermögliche oder den
Verwaltungskostenaufwand minimiere. Der Beitritt zum Konstanzer System müsse freiwillig erfolgen, die Gastgeber
sollen selbst darüber abstimmen, ob sie dafür oder dagegen sind.
Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, sammeln die EBC-Gegner Unterschriften für eine Petition, die sie an den
Kreistag übergeben wollen. Die etwa 35 Gäste in Langenargen haben bereits unterschrieben. Und nicht nur
Hartmut Walter vom Forum, der die Echt-Bodensee-Card als „Phantom“ und Langenargen als „Pilotgemeinde in
Sachen Geldverschwendung“ bezeichnete, dürfte sicher sein, dass es noch viele Unterschriften mehr werden.
Die Sicherheit der Kritiker, dass die EBC keine Zukunft hat, kommt nicht von ungefähr. Immerhin hat der Verwaltungs-
gerichtshof Mannheim Mitte September die Kurtaxe der Gemeinde Langenargen, die im Zuge der Einführung der EBC
geändert wurde, für unwirksam erklärt. Geklagt hatte – stellvertretend für weitere Vermieter – die Langenargener
Gastgeberin Annette Pfleiderer. Die Richter beanstandeten wie berichtet die Kalkulation der Kurtaxe, die erhöht worden
war, um die EBC zu finanzieren, und hatten Einwände beim Thema Datenschutz. Eine Revision schloss der VGH aus.

Gericht braucht sechs Monate
Dagegen hat die Gemeinde Langenargen jetzt Beschwerde beim
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt, wie
Bürgermeister Achim Krafft auf SZ-Anfrage mitteilte. Zur Begründung wollte er „aus verfahrensrechtlichen Gründen“
nichts sagen. Den Eingang der Beschwerde konnte Gerichtssprecherin Birgit Schünemann noch nicht bestätigen.
Wie lange es dauert, bis in Leipzig eine Entscheidung fällt, ob eine Revision doch zugelassen wird, dazu sagte sie:
„im Durchschnitt sechs Monate“. Soll heißen: Im nächsten Sommer könnte der Gerichtsstreit um die EBC in die nächste
Runde gehen.

Was wird aus der Geios AG?
Derzeit ist noch immer unklar, wie es mit dem technischen Betreiber der Echt-Bodensee-Card, der Geios AG
Oberstaufen, weitergeht. Das Unternehmen hatte vor knapp zwei Wochen Insolvenz angemeldet. Damit steht die
Technik hinter dem Kartenprojekt EBC vor einer unsicheren Zukunft. Nach SZ-Informationen ist noch völlig offen,
ob die Firma einen neuen Investor findet. Sollte das nicht der Fall sein, müsste der technische Betrieb der Karte
an ein neues Software-Unternehmen weitergegeben werden. Dies könnte das Projekt Branchenkennern zufolge
vor erhebliche Umstellungsschwierigkeiten stellen.
Es gibt allerdings Hinweise, dass es bereits Interessenten für das Unternehmen gibt, die Soft- und Hardware
übernehmen könnten. Damit wäre eine wichtige Hürde für das Fortbestehen der Echt-Bodensee-Card genommen
und der Kartenbetrieb könnte uneingeschränkt fortgesetzt werden. (hag)

Auszüge aus der Schwäbischen Zeitung    24.11.2017

Bis Marmor, Stein und Eisen brechen - Bürgermeister beschreitet den Rechtsweg

PeG. 23.11.2017. Die neue Rinnsteinsymphonie nach der Glosse aus der Gosse
Unsere Bürokratie funktioniert wie geschmiert könnte man meinen, sie hat alles unter Kontrolle, erweist sich als
loyal und korrekt. Die Gerichte machen ihre Arbeit gründlich und tun ordentlich ihre Pflicht. Leider gibt es
Volksbeauftragte, die gerichtliche Entscheidungen nicht so ernst nehmen. Nicht irgendein Bürger, ein hoher
Gemeindevertreter führt wegen seines Loyalitätsversprechens eine ganze Region in die Irre. Weil er möglicherweise
den Verlust seiner kostenfreien Teilnahme an der nächste Internationalen Tourismus Börse (ITB) befürchtet?

Die Zeiten ändern sich und Bayerische Sprachkundige sind genügsamer geworden. Wo eine Liedzeile, wie die von
Drafi Deutscher, für helle Aufregung und Verbannung aus dem Staatsfunk sorgte, „...es wäre Marmor, Stein und Eisen
brechen richtig“, ist man heute anspruchslos und lässt „Echt Bodensee Card“ zu. Gibt es einen falschen Bodensee?
Jedenfalls wollen die Gemeinden Nonnenhorn und Wasserburg diesen Namen zulassen, obwohl Sprachpuristen nicht
müde werden zu monieren, dass hier ein Fehler vorliege. Dam dam, dam dam.
Gästekarten namens KONUS oder Bodensee Gästekarte werden mindestens das 25-jährige Jubiläum feiern dürfen.
Nur eben das jüngste Problemkind aus dem Landratsamt, die EBC, wird wohl nicht nur ihren Spionagechip verlieren.
Es gibt viel zu viele Menschen, die guter Hoffnung sind, dass die Card auscheckt ohne einzuchecken.Diese eigennützigen
Machenschaften um die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT), die unserer politischen Elite nicht gut anstehen,
werden wohl noch bei den nächsten Landtagswahlen eine wichtige Rolle spielen. Es gab zwar Kreisräte, die gegen die
bisher vermutete Selbstbereicherung gestimmt haben (DIE LINKE), trotzdem gab es keine andere Partei, außer ÖDP,
von der die öffentliche Empörung gehört worden wäre.
Selbst die Mitglieder des Deutschen Bundestages Weidel und Riebsamen zeigen sich an diesem, für die Menschen in
ihrem Wahlkreis wichtigen Thema, nicht sehr interessiert. So lautete die Antwort von Lothar Riebsamen auf meine Anfrage:
„Wie ich Ihnen bereits in meinem Schreiben vom 29. November 2016 mitteilte, war ich als Mitglied des
Deutschen Bundestages (MdB) zu keinem Zeitpunkt an der Entwicklung und Einführung der Echt Bodensee Card
beteiligt. Die Gästekarte für den ganzen Bodenseekreis war eine reine kommunalpolitische Entscheidung.
Ich möchte nochmals betonen, dass es jeder Gemeinde frei steht, die Karte einzuführen oder nicht. Ich hoffe,
dass in naher Zukunft der Landkreis, die Gemeinden und Vertreter der Tourismuswirtschaft sich einigen werden
und das Projekt zum Erfolg führen, vorausgesetzt die rechtlichen und technischen Hürden können beseitigt werden.“

Begeisterung für die EBC sähe sicher anders aus. Frau Weidel antwortete nicht.
Ich finde es übrigens mehr als fragwürdig, wenn die Gastgeber, als unentbehrliche Leistungsträger nur dann gehört werden,
wenn ihr Ruf erklingt - wie Donnerhall.
Mit dem Geld, das der Karten-Gesellschaft bisher zugeflossen ist, könnten alle Schüler, mindestens zwei Jahre, kostenlos
mit Bahnen und Bussen fahren. Rechnet man den Raubzug seitens des Friedrichshafen-Airport hinzu, kommen wir auf einen
Kapitalstock, der die Elternschaft auf etwa zehn Jahre von der Zuzahlungspflicht bei Schülerfahrten entlastet hätte. Was das
bedeutet, werden wohl nur Eltern verstehen, denen das Geld für Winterkleidung fehlt oder die in diesen Tagen mit dem
Fahrrad zum nächsten Tafel–Laden fahren müssen. Allen anderen mag die Zahl 4.364 Euro zu denken geben. Die pro Kopf
Verschuldung des Landes Baden-Württemberg. Kreis-, Stadt- und Gemeindeschulden sind noch individuell hinzuzurechnen.
Wo schon die Wähler praktisch keinen Einfluss mehr auf politische Entscheidungen haben, da stellt sich die Frage, wie das
Abstimmungsergebnis des Gemeinderats ausgesehen hat und aus welchem Grund die Gemeinderäte sich dem durchaus
nachvollziehbaren und klugen Urteil des Verwaltungsgerichtshof Mannheim widersetzen. Hat man die Urteilsbegründung
nicht gelesen oder nicht verstanden, dass die Gemeinde auf übelste Weise „über den Tisch gezogen wird“ und dass  die
Grund- und Bürgerrechte der Gäste wie auch die Handelsfreiheit der gewerblichen Gastgeber missachtet werden?
Für die Demokratie vor Ort sicher eine schwarze Stunde.
Es müsste den Gemeinderäten langsam dämmern, dass sie zu Opfern der DBT und des Herrschaftsanspruchs aus dem
Landratsamt werden. Der Bürgermeister erklärte in einem Artikel des Südkurier: „Die Einnahmen decken schon heute nicht
die Ausgaben für den Tourismus im Ort“ und weiter „Da ein Viertel des Solidarbeitrages von 1 Euro, also der DBT-Anteil
von 25 Cent, laut Urteil nicht über die Kurtaxe finanziert werden darf, müsse eben die Gemeinde diesen Beitrag
übernehmen“. Also, ist wohl beabsichtigt, den Beitrag der Fremdenverkehrsabgabe weiter zu erhöhen oder die
Einheimischen zugunsten der DBT mit höheren Entnahmen aus der Gemeindekasse zu belasten. Weil auch bei bodo das
Geld seit langem nicht mehr reicht, wird der Kurtaxe–Satz im nächsten, spätestens im übernächsten Jahr noch einmal
wegen eines höheren Fahrtkostenanteils kräftig angehoben werden müssen.
Der Name Annette Pfleiderer ist so eng mit Wohltaten und Engagement für die Gemeinde Langenargen verbunden,
dass eigentlich Gemeinderat und Nachbarn längst den Mut zum freundschaftlichen Miteinander mit ihr gefunden haben
müssten oder in schwierigen Zeiten ihrer Weitsicht und Kompetenz berechtigtes Vertrauen schenken.
Um nur wenige Wegmarken zu nennen: Das touristische Highlight Villa Lindenhof. Die erfolgreiche Arbeit für Rumpel-
stilzchen e.V., das Engagement für „Fünfziger Feeling“ im Bahnhof, Musiksalon Hirscher. Im Wettbewerb des Landes
hat sie die Jury, gemeinsam mit Helga und Heinrich Kapp vom Familiendorf der Diözese Rottenburg-Stuttgart, mit
durchdachten und auch außergewöhnlichen Angeboten von der „Familienfreundlichen Region“ überzeugt.
Und gemeinsam mit den Greenpeace-Frauen greift sie ehrenamtlich und regelmäßig zum Müllbeutel für ein verbessertes
Ortsbild. Sie wird, auch das ist mindestens der Erwähnung wert, von der Familie und Freunden nach Kräften unterstützt.
Vor Ort weiß man sicher noch weiteres zu berichten.
Vom Bürgermeister wurde bekannt, dass er sich wegen einer Latrinen-Installation als „schlechter Nachbar“ erwies,
dem es scheinbar gefällt, seine Amtszeit in Gerichtssälen, anstelle im Rathaus zu verbringen. In Ravensburg wurde er
vermutlich zur Spottgestalt der Staatsanwaltschaft, nachdem er eine „gemeinschädliche Sachbeschädigung“ angezeigt
hatte. So tönt es aus dem Flurfunk. Die Latrinen-Installation wurde zur Abwendung von Gefahren für die Allgemeinheit,
gemeint sind spielende Kinder, von dem Angeschuldigten, Herrn Kleck, zurückgebaut. Das Forum Langenargen berichtete
mehrfach und ausführlich. Im Mannheimer Verwaltungsgerichtshof versuchte er sich im Fach Rechtsbelehrung des
Hohen Gerichts, was letztendlich dazu führte, dass das Richterkollegium ihm, fein geistig lächelnd, die Rechtslage
mehrfach geduldig und mehr als deutlich erklärte, was wohl auch dazu führte, dass die Kostenbelastung der Antragstellerin,
Annette Pfleiderer, stieg und die Anwältin des Bürgermeisters einen deutlich gestressten Eindruck hinterließ. Wenn sich
abschließend der Amtsleiter für Tourismus an den letzten Strohhalm klammert, das Projekt EBC noch über das nächste
Jahr retten zu können, der Bürgermeister seiner Gehorsamspflicht gegenüber dem Landratsamt nachkommen will und
der Gemeinderat, erneut, vermutlich in völliger Unkenntnis der Rechtslage, wieder einer neuen, teuren Klage zustimmt,
sehe ich hier nur die Absicht, einer verdienten Bürgerin, wie auch den Gastgebern das Leben und den Arbeitsalltag
schwer zu machen. Es gibt sicher keine logische Begründung.

Südkurier,   23.11.2017, Artikel von Katy Cuko

 

Artikel in der Schwäbischen Zeitung von Tanja Poimer, 22.11.2017

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Echt-Bodensee-Card-Gegner-machen-mobil-_arid,10773789_toid,310.html

P. Groß an Schwäbische Zeitung: Leserbrief zu
Echt-Bodensee-Card: Gegner machen mobil,
T. Poimer, 22.11.2017

Von 23 Städten und Gemeinden im Baden-Württembergischen Bodenseekreis haben sich nur vier der
Deutschen Bodensee Tourismus GmbH angeschlossen. Die Ablehnung der EBC kann ich bis zum 4. Dezember 2014
zurückverfolgen. Es sind nicht nur das Forum Langenargen und Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. (GUM e.V.),
die dem Projekt die Zustimmung verweigern. Es sind Gemeinderäte aus 19 Städten und Gemeinden, es ist die Mehrzahl
der Gastgeberbetriebe von der kleinen Ferienwohnung bis zum großen Hotelbetrieb. Von Langenargen bis zur
Stadt Konstanz. Selbst die Stadt Stockach als Gesellschafter hat sich der EBC nicht angeschlossen.
Das Forum Langenargen und der GUM e.V. treten mit Internetforen und Veranstaltungen, die übrigens von Gastgebern
und Einheimischen aller Städte und Gemeinden des Bodenseekreises unterstützt werden, nur verstärkt in Erscheinung,
damit die Gegner der EBC sich gegen die Desinformationskampagnen aus dem Landratsamt frei und unabhängig
informieren können. Der Gastgeber-Verein ist dabei so erfolgreich, dass nicht einmal sein Name und die Anschrift im
Gemeindeblatt Uhldingen-Mühlhofen genannt werden dürfen und Aushänge an „Schwarzen Brettern“ in Gebäuden
der Gemeinde, nicht zugelassen werden. Die Unterschriften von 120 Gastgebern allein aus der Gemeinde
Uhldingen-Mühlhofen gegen das Projekt hatten bereits deutliche Zeichen gesetzt, sind es doch nahezu 95% der
Bettenkapazität der Gemeinde. Gerade neu, haben sich 35 Besucher der Gastgeberveranstaltung des Forum
Langenargen deutlich für das Modell der Konstanzer VHB-Karte ausgesprochen und am Freitag, werden nochmals
zahlreiche Gastbetriebe in Uhldingen-Mühlhofen dazukommen. Es findet nach der Mitgliederversammlung
gegen 19:30 Uhr eine Vortragsveranstaltung statt. Natürlich ist es zwingend erforderlich, dass sich Kämmerer und
öffentliche Kontrollorgane, wie die Fachaufsicht des Kreises oder die Gemeindeprüfungsanstalt, mit der Verschuldung
der DBT zeitnah auseinandersetzen.
Peter Groß 22.11.2017