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 "Schuld waren auch die stressigen Besserwisser", 
so Gemeinderat Seubert bei der Verabschiedung des Gemeinderats Neidhardt am vergangenen Montag.

Ja, darauf sind wir sehr stolz!

Immerhin haben wir schon zweimal ein Verfahren beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim gewonnen, denn wir waren die Besserwisser gegenüber dem BM, seinen

Angestellten, dem Gemeinderat und den Juristen der Gemeinde. Auch der Bund der Steuerzahler hat uns als Besserwisser bestätigt.
Bei uns gibt es keinen Fraktionszwang, denn dieser ist ein Sargnagel der Demokratie. Wir recherchieren bestimmte Themen wochenlang und bedienen uns dabei diverser Fachleute. Wir sind auch mit Fachleuten anderer Gemeinden vernetzt, z.B. der GUM in Uhldingen. Wir haben in unseren Reihen Juristen, Steuerberater, Bankfachleute, ehemalige Stadt- und Gemeinderäte, Lehrer, Techniker, Ingenieure, Handwerker und Ärzte.
Unser Hauptpotential sind aber die Bürger, die uns täglich durch ihre Beiträge zu Besserwissern machen und uns zu ihren Sprachrohren gewählt haben, weil sie zu Recht Repressalien fürchten müssen und sie deshalb nicht selbst an die Öffentlichkeit treten können.
Nun verlässt der erste der Besatzung das sinkende Schiff. Es werden sicherlich noch mehrere folgen.
Durch Schuldzuweisungen gegenüber anderen stiehlt man sich aus der Verantwortung. Es war zum Beispiel verantwortungslos, gegen den Willen der meisten Gastgeber den millionenschweren Kooperationsvertrag der Gemeinde mit der DBT ungelesen dem Bürgermeister auf Recht und Glauben anzuvertrauen. Daraus resultierten viele Gesetzesverstöße, die täglich immer noch vorkommen. Daraus resultierte auch die zweithöchste Kurtaxe in Baden-Württemberg, was bereits zu deutlichen Rückgängen der Buchungen geführt hat.
Es war auch naiv, dem Bürgermeister zu glauben, es müssten neue Straßenschilder angeschafft werden, weil der Gesetzgeber verlange, dass sie reflektieren müssten.
Auch bei der Anschaffung der LED-Lampen waren wir die "Besserwisser". Gleich zwei Fachleute errechneten uns schnell, dass die Amortisationszeit etwa 40 Jahre dauert, die Lebensdauer jedoch nur ca. 20 Jahre beträgt.
Zitat des Bürgermeisters: „Zu jeder neuen Leuchte gehört ein neuer Mast!" - Sie haben das offensichtlich geglaubt, wir Besserwisser aber nicht.
Ein tolles Minusgeschäft!
Es gibt genügend Beispiele in unmittelbarer Umgebung, wo Gemeinden diese Umrüstung effektiver und bedeutend sparsamer gemacht haben, mal ganz abgesehen davon, dass die Umrüstung auf grellweißes Industrielicht den ursprünglich angenehmen Beleuchtungs-Charakter völlig zerstört hat, den die Gemeinde jedoch immer noch durch die schönen warmen Abbildungen auf ihren Fahrzeugen vorgaukelt.

Besserwisser, die es wirklich besser wissen, machen nur denjenigen Stress, die es nicht besser wissen wollen!

Forum Langenargen   17.07.2018

Der Bund der Steuerzahler hat einen eigenen "Schwarzbus" angeschafft, der eine Art Sightseeing Tour zu Orten mit öffentlicher Verschwendung organisiert.
Sollte Langenargen geplant sein, werden wir Sie umgehend darüber informieren.

Forum Langenargen   17.07.2018

Empfehlung eines Lesers:

Bürger können Ratsunterlagen online einsehen

Den Artikel können Sie sich unter folgendem Link ansehen:

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/hochdorf_artikel,-b%C3%BCrger-k%C3%B6nnen-ratsunterlagen-online-einsehen-_arid,10900946.html

Eilmeldung :  Die zweite Luxustoilette droht möglicherweise zu kippen!
Genaueres  in den nächsten Tagen.

Forum Langenargen   17.07.2018

Peter Groß (PeG) 16. Juli 2018

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Öffnen Sie das Tor-16-07-2018.docx

 

Es gibt immer noch Bürgermeister mit dem Ohr am Wähler, s. den Artikel in der "NWZ Neue Württembergische Zeitung" vom 14.07.2018.
In diesem Fall empfiehlt dieser Bürgermeister seinen Gemeinderäten einen Bürgerentscheid.
Leider ist das in Langenargen nicht der Fall, aber vielleicht ist H. Krafft noch lernfähig?

 

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Albershausen-Bürgerinitiative-16-07-2018-b.jpg

T. M. 15.07.2018

Bitte beachten Sie auch unseren heutigen Beitrag unter der Rubrik "Ärgerlich":

"Trauriges Schattendasein in der Sonnenstube am Bodensee"

15.07.2018  

Das Recht wird in Langenargen mit den Füßen getreten

Vor Monaten behaupteten Herr Jost und Herr Benz, die Messebesucher müssten jetzt im Gegensatz zu früher Kurtaxe bezahlen, weil bei einer Finanzprüfung der kommunalen Aufsichtsanstalt diese Forderung aufgestellt worden sei. Eine Gastgeberin und wir wünschten eine Textkopie dieser angeblichen Forderung. Diese wurde uns bis heute verweigert!
Offensichtlich hat das Informationsfreiheitsgesetz in Langenargen keine Gültigkeit!
Weiterhin wird uns seit Wochen von Herrn Jost und Herrn Benz die Herausgabe der jeweiligen Quartalsstatistik der Übernachtungszahlen vom 01.01.2017 bis zum 31.03.2018 verweigert. Warum eigentlich? Kenner wissen natürlich Bescheid !
Zusätzlich wurde uns die Angabe verweigert, wie viele Gäste mit der EBC 2017 das Museum besucht haben.
Wegen dieser drei Verstöße gegen geltendes Recht beschwerten wir uns bei der kommunalen Aufsicht am Landratsamt.
Am 02.07.2018 ging ein Schreiben von Herrn Baur, dem Leiter der kommunalen Aufsichtsbehörde im Landratsamt ein. Der Text lautete: "Wie mir von Herrn Jost und Herrn Bitzer telefonisch ! bestätigt wurde, wird Ihnen die Gemeinde die erbetenen Informationen baldmöglichst zukommen lassen." Nach erneut 10 Tagen Wartezeit wurde Herr Baur gebeten, die Aufforderung an die Herren schriftlich zu wiederholen, da wir das als ein Beweisstück für eine Klage beim Verwaltungsgericht benötigen. Herr Baur stellte daraufhin plötzlich fest, dass in dieser Angelegenheit der Landesbeauftragte für Datenschutz zuständig sei.
Das dauert leider Monate. Beim Landesbeauftragten liegen ja inzwischen bereits mehrere Beschwerden wegen eklatanter Verstöße der Gemeinde gegen den Datenschutz vor. Auf eine weitere Nachfrage hin war zu erfahren, dass bezüglich der Rathausmitarbeiter der Bürgermeister für eine Dienstaufsichtsbeschwerde zuständig sei.

Das ist ja wohl eine Farce !

Müssen wir uns die wiederholten, skandalösen Verstöße gegen das Informationsrecht weiter bieten lassen?

Leider bekommt der Bürger in Langenargen nur Recht, wenn er die Justiz bemüht.

Hartmut Walter 15.07.2018

Denkst du schon selbst - oder lässt du noch denken?
Der durchschnittliche IQ ist mit Bleigewichten versehen im Sinkflug.
Nicht alles ungeprüft glauben, vor allem wenn es aus dem Rathaus kommt.
Mit dem Brustton der Wahrheit können schon 'mal Phantasien als Wahrheit serviert werden. Oder es könnte 'mal eine wichtige Information nicht genannt werden.
Zufall? Die Mainstream-Medien können wir getrost ignorieren.

Manipulieren Medien?
Medien und deren Nachrichten sind nicht unbedingt dazu da, um die Wahrheit zu zeigen.

Wir müssen schauen, wer die entsprechenden Medieneigentümer sind, und welche deren größten Anzeigenkunden und dann welche politische Einflussnahme besteht,
denn dann wird die veröffentlichte Meinung überdeutlich! Dafür soll ich auch noch bezahlen?
Von mir keinen Cent mehr für gedruckte, akustische oder digitale mediale Hirnwäsche.
Ich würde nie mehr einen einzigen Euro in Zeitungsanzeigen geben; für mich wie verbranntes Geld.
Besser mit eigener Website und "sozialen Medien" arbeiten. Das ist viel günstiger und viel effektiver!
Unabhängiger Journalismus berichtet zu gleichen Teilen über alle konträren Perspektiven zur selben Sache.
Was schreibt die SZ bezüglich der Steuergeldverschwendung bei einer provinziellen Toilettenorgie?
Wer mehr als eine halbe Million Euro mit monatlichen Folgekosten von 5000 Euro in zwei (2) schwäbische "Scheisshäussle" versenken will,
dem kann nur eine Störung des gesunden Menschenverstandes zugeschrieben werden.

ETI 16.07.2018

Bilderflut statt informativer Texte

Ist Ihnen in den letzten Monaten auch schon aufgefallen, dass in der SZ immer mehr nichtssagende, völlig überflüssige, großformatige Fotos gezeigt werden, an Stelle vernünftiger Texte, ganz im Stile der BILD-Zeitung?
Dies ist wohl der allgemein zu beobachtenden Tendenz geschuldet, dass immer weniger Leute lesen wollen oder können.
Bereits im Mittelalter schmückte man die Kirchen mit Fresken über die Heilsgeschichte, weil die meisten Leute nicht lesen konnten.
Inzwischen nähern wir uns jetzt ganz offensichtlich wieder diesem Zustand des Analphabetismus.
Dass er aber von den Printmedien auch noch unterstützt wird, ist kein Zeichen für verantwortungsvollen Journalismus.

Manchmal kann diese „Leseschwäche“ oder oft auch „Lesefaulheit“ ganz schön ins Geld gehen: Das wohl gravierendste Beispiel aus jüngerer Zeit ist der Beitritt der Gemeinde zur DBT. Hätten auch nur einige wenige der dafür Verantwortlichen den unterzeichneten Kooperationsvertrag eingehend gelesen, wäre es nimmer zu diesem immensen finanziellen Schaden gekommen, der jetzt sehr viel Geld kostet. Und noch immer wird durch die Gemeinde gegen das Kopplungsverbot verstoßen, obwohl das ganz eindeutig gesetzlich untersagt ist (kann jeder nachlesen). Da das alles aber auf die Rücken der Bürger abgewälzt wird, - der BM hat ja schon angekündigt, die Abgaben und Steuern erhöhen zu müssen -, berührt das unsere „gewählten Vertreter“ wohl kaum.

Die von unserem BM erfolgreich angewandte Taktik, die Vorlagen für die Gemeinderatssitzungen an die Gemeinderäte erst recht spät auszugeben, die Tagesordnung völlig zu überfrachten und die wirklich wichtigen Punkte ans Ende zu setzen, unterstützt natürlich eine unüberlegte Beschlussfassung in diesem Gremium ganz ungemein.

Wie sagte schon Wilhelm Busch:

„Und so kommt man frisch und munter täglich ein Stück weiter runter!“

Allgemein ist ja auch bekannt, dass die Lese- Rechtschreibschwäche bereits in der Schule zunimmt, - kein Wunder, wenn man seit Jahren immer weniger Augenmerk darauf richtet. Man kann sich die Texte auf dem Tablet, Notebook oder Smartphone ja vorlesen lassen und wenn man Fragen hat, dann beantwortet die auch Cortana.
Also müssen wir uns auch in Zukunft keine Sorgen machen: Wir ergötzen uns einfach weiter an schönen, aussageleeren Bildern, wursteln vor uns hin!
Dass uns ganz nebenbei einer das Fell über die Ohren zieht, merken wir nicht oder erst, wenn es wieder einmal zu spät ist!

Übrigens, dass das Honorar für ein in der Zeitung veröffentlichtes Foto höher ist als das für einen Textbeitrag, ist kein Fake!

Rolf Motz    13.07.2018

Die nächste Gemeinderatssitzung umfasst 23 Punkte, das sind mehr als doppelt so viele wie bei vielen anderen Gemeinden.
Einige Gemeinderäte/innen beklagen sich schon lange, dass sie die Unterlagen erst sehr kurzfristig vorher zugestellt bekommen.
Wie uns auch schon mehrfach von Gemeinderäten/innen gesagt wurde, fehlt es dann oft an der nötigen Zeit, sich vorher ausreichend in die Materie einzuarbeiten.
Die Folge des Mammutprogramms ist, dass die Punkte nur unter Zeitmangel abgehandelt werden können.
Heikle Punkte werden gerne an den Schluss verlegt, wenn fast alle ermüdeten Zuhörer gegangen sind, zum Beispiel nächstesmal, wenn es um die Finanzprüfung von 2011 bis 2015 geht. Unter Verschiedenes ganz am Schluss, verstecken sich oft sehr wichtige Entscheidungen.
Die Gemeinderatssitzungen finden einmal im Monat statt. Die Bürgerfragestunde in der Regel am Beginn der ersten öffentlichen Sitzung, jeden dritten Monats. (Also wenige Minuten im Vierteljahr).
So etwas bezeichnet man als Bürgernähe!

Forum Langenargen   14.07.2018

Vor drei Jahren fand eine Friedhofbegehung statt

Der Bürgermeister wurde gleich am Anfang gebeten, sich die marode Herrentoilette anzuschauen. Er tat so, als hätte er es nicht gehört und ging weiter. Heute nach drei Jahren hat sich immer noch nichts geändert und der Friedhof ist fast noch in einem schlimmeren Zustand.
Damals beklagte sich eine ältere Dame im Rollstuhl, dass sie ggf. wegen der Kieswege noch nicht einmal ihren verstorbenen Ehemann besuchen könne.
Hinzu kam, dass es dort bereits damals keine Behindertentoilette gab und auch daran hat sich ebenfalls nichts geändert. Von einem zu erstellenden Gutachten hat man auch nichts mehr gehört. Offensichtlich gehört der Friedhof zu den Objekten, die vor sich hergeschoben werden, um die finanzielle Bilanz nicht zu verschlechtern. Es sollte damals Bürgernähe demonstriert werden. Daraus ist Enttäuschung und Verdruss geworden, denn das Ganze war Schall und Rauch und lediglich ein leeres Versprechen.
Nun werden zwei Luxustoiletten für zusammen eine halbe Millionen Euro und mit Folgekosten von monatlich zusammen 5000 Euro angeschafft, die hauptsächlich für Gäste gedacht sind und fast nur von März bis Oktober genutzt werden.
Die Einheimischen, die über das ganze Jahr ihre Angehörigen betreuen und besuchen, müssen weiter hoffen und hilflos zusehen, wie die Friedhofgebühren in den letzten fünf Jahren explodierten.

Forum Langenargen   14.07.2018

Es gibt Zeitgenossen, die Fakten für Fakes und Fakes für Fakten halten
Bei der Diskussion über die  Standortfrage für die zweite Luxustoilette war von einigen Verantwortlichen zu hören, dass diese
unbedingt
am Uhlandplatz stehen sollte, weil die Toilette am Rathaus nicht behindertengerecht ausgestattet sei.
Diese Aussage ist falsch! Das zeigt schon das Symbol an der Außentür!
Sollten auf Grund dieser Falschinformation einige Gemeinderäte/innen sich für die Anschaffung der Luxustoilette mit Anschaffungskosten von 220. 000 Euro und monatlichen Folgekosten von 2500 Euro entschieden haben, so ist diese Entscheidung unter einer falschen Voraussetzung gefallen.
Das wäre dann der bisher kostspieligste Fake dieses Jahres mit immensen, sinnlosen monatlichen Folgekosten.
Die Toilette am Rathaus ist vom Uhlandplatz nur 100 m entfernt. Wieso bedarf es dann noch dieser zweiten Geldkrake?
In Florenz und anderen italienischen Städten ist es üblich, in den Bars, Cafés und kleineren Hotels völlig problemlos für 50 Cent für einen Angestellten eine Toilette aufzusuchen.
Sogar beim Uferfest reichen die mobilen Toiletten völlig aus.

Forum Langenargen   13.07.2018

Elektrifizierung der Südbahn

Forum Langenargen   13.07.2018

Es tut sich was
Wir hatten in der Vergangenheit schon öfter über die Problematik Autoladesäule am Auffangparkplatz gesprochen.
Billig ist eben selten gut, häufig umständlich und gelegentlich auch unbrauchbar.
Es ist schon vielen aufgefallen, dass in den letzten Monaten nie ein Fahrzeug mit fremdem Kennzeichen registriert wurde. Ganz selten sah man stundenlang einen heimischen PKW.
Am 11.07 2018 las man im Südkurier, dass Markdorf fünf neue Ladesäulen bekommt. Die bisher bestehende Ladesäule am Bahnhof, ein Relikt des Emmaprojektes, muss abgebaut werden, da die eichrechtlichen Bestimmungen nicht eingehalten werden können. Soweit uns bekannt ist, entspricht sie in etwa der Langenargener Ladesäule! Abgesehen von der langen Ladezeit, ist das vielleicht der Grund, warum die zweite Säule immer noch nicht am Rathaus installiert wurde.
Nun überrascht der Besitzer des Amtshofes, Herr Stefan Wocher, mit einer brandneuen Ladesäule auf seinem Hotelgelände.
Dort können gleichzeitig zwei PKW geladen werden. Es wird nur der Strom berechnet, der tatsächlich zugeführt wird, denn der Zeitfaktor entfällt!
Der Ladevorgang braucht mit zwei Stunden erheblich weniger Zeit, wie der am Auffangparkplatz.
Gratulation!

Forum Langenargen   13.07.2018

So vertreibt man vor allem langjährige Gäste

Auf vielen Werbeflyern, so z.B. auf dem Flyer für die Hafenfeste und sogar als Reklame auf den gemeindeeigenen PKW, sieht man einen wunderschönen Panoramablick mit Sicht auf den Gemeindehafen und das Zollhaus. Das warme gelbrote Licht gibt dem Ganzen ein italienisches Flair und wirkt für jeden gemütlich.
Die Wirklichkeit ist jedoch seit einiger Zeit eine andere. Nunmehr ärgern sich Bürger über grellweiße LED Lampen, die eine gewisse Kälte ausstrahlen.
Die gemütliche Idylle existiert nicht mehr. Den Gästen wird das Bild von gestern vorgegaukelt.
Warum ist das Touristikbüro so unehrlich und zeigt nicht die Fakten so, wie sie inzwischen sind?
Offensichtlich kann die Gemeinde sich von dem alten Motiv nicht trennen, kann aber auch nicht zugeben, dass sie einen unverzeihlichen Fehler gemacht hat.

Forum Langenargen   13.07.2018

Immenstaader Ortseingang bekommt neues Gesicht!

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/immenstaad_artikel,-immenstaader-ortseingang-bekommt-neues-gesicht-_arid,10781941.h

Es gibt noch weitere Bürgermeister am See, die sich in einem Kaufrausch zu Lasten der Steuerzahler befinden, z.B. der neue BM von Immenstaad, Herr Henne. Er fiel schon neulich dadurch auf, dass er bei einer Diskussion, als er keine Argumente mehr hatte, die friedlichen Gegner einfach vor die Tür setzen ließ.
Damit er den Nachkommen unvergesslich sein sollte, ließ er nach Vorplanung durch seinen Vorgänger je eine am 0rtseingang und Ausgang moderne, beleuchtete, segelähnliche Stele installieren für zusammen 100.000 Euro.
Da Immenstaad bei der EBC bisher noch nicht eingestiegen ist, hat die Gemeinde noch größere finanzielle Resourcen.
Das Geld wäre jedoch an anderer Stelle wesentlich besser aufgehoben gewesen.

Forum Langenargen 11.07.2018

Versprochen - und wieder einmal gebrochen (wie so oft schon!)
2014 sagte der Bürgermeister:
"Wie ich feststellte, geht die geplante Spielothek im Technischen Ausschuss mit wehenden Fahnen unter".

Heute erschien auf Seite 21 der SZ eine kleine Veröffentlichung mit dem Hinweis: "Neue Spielhalle im Gewerbegebiet".
Manche Leser rätseln, wer die beiden von hinten abgebildeten Spieler sind ?
Es war noch nicht zu klären, ob hier Gäste mit der EBC Vorteile geniessen werden.

Forum Langenargen 11.07.2018

Es ist wie ein Wunder - Tham Luang Cave Rescue
Anbei ein Video der Bangkok Post:
https://www.bangkokpost.com/vdo/thailand/1500958/tham-luang-cave-rescue-july-10-2018
Unser Freund, General Dr. med. Choo-Chat Kambhu Na Ayudhya, der Leibarzt der Königin Sirikit, der hervorragend Deutsch spricht, besuchte uns letztes Jahr und fotografierte u.a. erstaunt die vielen Schilder und Bänke.
Er ist seitdem unser weit entferntester, treuer Forumleser und wird Ende September mit seiner Frau erneut zu Besuch kommen.
Er konnte es einfach nicht glauben, dass es in BW nur einen einzigen Nachtrettungsheli gibt, der pro Nacht nur 1,3 mal fliegen darf und dass es in ganz BW keinen einzigen Hubschrauber mit einer Rettungsseilwinde gibt. Die beschämende Geschichte mit den Luxustoiletten hat ihn besonders bewegt. Er fragte zweimal nach, ob ich mich mit den Anschaffungskosten und Folgekosten nicht um eine Kommastelle vertan hätte.
Er erklärte mir, alleine mit den monatlichen Folgekosten könnte man in Bangkok monatlich fünf Pflegefälle in einem luxuriösen Pflegeheim unterbringen.
Wie ich ihn kenne, wird er auf ein Gruppenfoto mit der Toilette im Hintergrund drängen und das in Bangkok in entsprechenden Kreisen herumreichen.

Dr. H. Walter    11.07.2018

Bodenseekreis: Die Kaufsucht war ein Schrei nach Liebe Peter Groß (PeG) 12. Juli 2018

Die Schwäbische Zeitung hätte einen Beitrag über die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT)im Blatt. Das erfuhr ich durch eine e-Mail Nachricht. Aber meine Reaktion, die früher einem Pawlow´schen Reflex ähnelte und damit Neugier, Unruhe und vielleicht einen verstärkten Anreiz zum Kauf der Zeitung ausgelöst hätte, blieb aus. Was sollte es in dieser Zeitung zum Thema neues geben als Lobhudelei und distanzlose Berichterstattung ? Selbst ein kritischer Leserbrief war nicht vorstellbar.
Pawlow hatte im Verlauf seiner mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Experimente zum Zusammenhang von Speichelfluss und Verdauung beobachtet, dass bei Zwingerhunden schon die Schritte des Besitzers Speichelfluss auslösten, obwohl noch gar kein Futter in Sicht war (Wikipedia). Man könnte es vielleicht heute auf die Schritte des Zustellers, den Wunsch nach fetten Neuigkeiten auf knisterndem Papier und dem Duft nach Druckfarben übertragen.
Ich meine, es war ja nichts Neues, dass das Schwäbische Landrats-Fanmagazin auch genannt die Schwäbische Bildzeitung im Stande war, den vorher beschriebenen Effekt auszulösen. Aus rein nostalgischen Gründen kaufe ich mich immer noch durch das übergroße Angebot der Zeitungen und Zeitschriften, so war heute „aktuell für die Frau“ an der Reihe, mit 1,50 Euro deutlich farbiger und billiger. Auf der Seite 62 fand ich in dem Beitrag: „Meine Kaufsucht war ein Schrei nach Liebe“ endlich eine Erklärung für das Bodensee – Desaster.
Nach einer Untersuchung der Universität Hohenheim sind neun Prozent der Deutschen davon betroffen, am häufigsten Frauen. Besonders groß scheint dieser Kaufreflex in Ministerien und Behörden zu sein, die auch nur im Entferntesten mit Tourismus zu tun haben. Da stapeln sich Expertisen, Gutachten, Arbeitspapiere und Tätigkeitsberichte, deren Inhalt ewig gleichlautend ist: „Die Gästeankünfte und Übernachtungen steigen“, außer in Langenargen. Aber egal. Frustkauf oder Kaufsucht? ? Warum reißt sich Bürgermeister Achim Krafft um die EBC und holt sich damit ein überteuertes Produkt in den Ort, das niemand braucht? Ein Produkt, das mit der Marketing-Community Bodensee (MCB) wieder eine neue, teure Veranstaltung produziert hat, nur um einen Beitrag im Südkurier zu platzieren: „Das sagen die Touristen zur EBC“. Da trafen sich TI – Mitarbeiterinnen, Marketing Leute und wenige Touristen zu einem Vortrag in der Futterkammer eines Bauernhofes, saßen auf Strohballen, „während erstaunte Tauben mit ihrem Gurren einen passenden Background erzeugten.“ (SK). Anwesende Kinder nörgelten, weil nicht einmal Ziegen herumliefen, die man streicheln konnte.
Der Präsident der MCB sollte Klarheit über die Marktforschung bei der „heiß“ diskutierten EBC schaffen. Ein Thema, das anwesende Marketing-Leute und Touristikerinnen aus dem einzigen Grund interessierte, eine Antwort auf die Frage zu erhalten, wie es dem Marktforscher Thomas Dobbelstein gelang, für so wenig Arbeitseinsatz eine so hohe Vergütung zu erzielen. In zwei höchst zweifelhaften unseriösen Umfragen wurde einst versucht, einen Grund für die Einführung der „Datenkrake“ genannten, Echt Bodensee Card zu liefern und damit den "Shopping - Boys" aus vier Ämtern die Finanzierung oder den Kauf der viele Millionen teuren Gästekarte zu ermöglichen. Die erste unterliegt, soweit ich weiß, immer noch dem Geheimschutz. „In schlimmen Fällen verlieren Kaufsüchtige im Laufe der Zeit die Kontrolle über ihr Leben – und über ihre Finanzen“. Die Folgen kennen wir aus Griechenland, dem Land, dem der Räumungsverkauf statt 50 Milliarden für die Jahre 2011 bis 2017 nur 5,1 Milliarden Euro brachte. Nach Flug- und Seehäfen erreichte der Ausverkauf bald die Eigentümer von Hotelanlagen, kleinen Pensionen und Eigentumswohnungen, die wegen der hohen steuerlichen Abgabenlast ihr sicher geglaubtes Betongold hergeben mussten, und heute auf der Straße oder auf den Strandpromenaden leben. Ähnliches geschah in Spanien, wo am 8. März 2018 (Internationaler Frauentag) mehr als 6 Millionen Frauen bessere Arbeitsbedingungen, eine soziale Zukunft und ein Wohnrecht in ihren vormals eigenen, fast bezahlten Eigentumswohnungen forderten. Sie konnten wegen Arbeitslosigkeit die Restkaufsumme (häufig unter 10%) nicht aufbringen. Heute gehören die Immobilien, Oligarchen oder Investoren, stehen leer und brachten allein in der Touristenhochburg Madrid eine Million Frauen auf die Straße, deren Forderung lautete: "Gebt uns unser Eigentum zurück." Fast keine deutsche Zeitung berichtete. Nach der GEIOS – Pleite und dem Scheitern der EBC im Bodenseekreis (keiner will sie wirklich), zieht die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH sich auf ein neues Geschäftsfeld zurück und tingelt mit einer „Markentournee Echt Bodensee“ durch die Provinz. Seminare und Workshops sollen angeboten werden. Das gab es schon einmal. Mit der als Innovation bezeichneten EBC – Gästekarte, die nach über 100 Veranstaltungen heute samt technischer Gerätschaften im Schwarzwald verrottet oder die als Papierticket den Gästen in Langenargen, Eriskirch, Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen verweigert wird. Ihnen wurde eine höhere Kurtaxe abgepresst, eine Leistung, die Karte nutzen zu können, erfolgt erst mit Zustimmung zu dem Zusatzgeschäft, der Nutzung persönlicher Daten zu Werbe- und Marketingzwecken. Das ist als Kopplungsgeschäft nach dem neuen Datenschutzrecht zwar verboten, wird aber immer noch durch die TI´s z.B. Langenargen geduldet und unterstützt. Das Ergebnis ist, dass Vermietungen stark zurückgegangen sind und aktuelle Auskünfte zu Buchungen verweigert werden. Der Preis für die Fehlinvestition DBT durch Politiker aller Parteien, beginnend mit Bündnis 90/Grüne bis SPD, liegt inzwischen bei deutlich über 3 Millionen Euro und soll durch die neue Schnapsidee einer „Markentournee“ eine weitere, deutliche Kostensteigerung erfahren. Wenn die Touristikerin Maria Wirth aus Markdorf sich als Pflegehilfe der DBT anbiedert, möchte ich sie daran erinnern, dass sie von den Gastgebern und Vermietern für die Zimmervermittlung bezahlt wird und nicht fürs Herumtingeln mit Schönschwätzern.

11.07.2018

Klomania gegen Menschenrettung
Die Budgettöpfe sind unterschiedlich und doch bleibt der Vergleich des Geldmitteleinsatzes.
Denn für den Rettungsheli wären nur ca. 50.000 Euro für Scheinwerfer, Nachtsichtbrillen, Seilwinde und Einschulungen nötig.
Im Vergleicht baut Langenargen zwei Klokontainer für 500.000 Euro (halbe Million). Leben können die nicht retten!
Wie unterschiedlich doch die Prioritäten gesetzt werden!

 Mehr Sicherheit für die Bevölkerung und für Touristen! 

ETI  10.07.2018

Bitte unbedingt lesen! (evtl. Übersetzer notwendig)
Die SZ scheint aus Kostengründen keine Lektoren mehr zu beschäftigen.
Bei dem Artikel "Alte Weide in der Häfler Stauffenbergstrasse macht schlapp" (Seite 25 vom 09.07.2018) stimmt fast gar nichts mehr. Im ersten Teil herrscht nur noch unglaubliches Chaos. Die Wörter der Bildunterschrift wurden völlig durchgeschüttelt. Offensichtlich wurde inzwischen bei der unerträglichen Bilderflut und ganzseitigen Reklame das fehlerlose Schreiben verlernt.
Die Seite 19 mit dem Artikel " Müll über Müll" zeigt,wohin inzwischen die Reise geht.
Bei der Ehrung der der Skipper der 8mR-Klasse wurde der Sieger Werner Deuring in der Reihenfolge verwechselt ( Seite 21).

Originalabschrift einschließlich aller Fehler:
"Eine knapp 100 JahreSchule rückte um kurz vor 16 Uhr unter der alte Weide auf dem Gelände der Schreien-Leitung von Zugführer Manfred Marcher die eschschule hat am Freitagnachmittag schlapp-Friedrichshafener Wehr mit 15 Mann, Eingemacht. Mutmaßlich aufgrund von Alters-satzleiterwagen und Löschfahrzeug samt schwäche verlor der Baum gegen 15 Uhr einenDrehleiterkorb aus. Nach Begutachtung des tragenden Ast. Informiert vom Hausmeister derSchadens und Gefahreneinschätzung beschloss man, …“

Forum Langenargen 09.07.2018

Kommentar zum Artikel
"Landrat: Die DBT ist mehr als die Gästekarte", SZ vom 09.07 2018
Herr Hess verkündet, dass er mit der DBT bei der Landesgartenschau 2010 !! dabei sein wird.
Er erwähnt weiterhin, dass im DBT Gebiet die Gästeankünfte im vergangenen Jahr um 3,2 % gestiegen seien, obwohl er wissen musste,
dass bei der Pilotgemeinde Langenargen ein dramatischer Rückgang zu verzeichnen ist.
Im VHB- und Konusgebiet waren die Steigerungen etwa doppelt so hoch!
Der Satz: "Die Übernachtungen stiegen von 100 auf knapp sechs Millionen ist für den Normalbürger nicht nachvollziehbar.
Achtung: Herrn Hess "geht es eindeutig um eine intelligente Steuerung der Besucherzahlen, was dank Digitalisierung und EBC erkannt werden könnte".

Forum Langenargen 09.07.2018

Auszug aus einem Artikel in der SZ v. 09.07.2018:
„Landrat: Die DBT ist mehr als die Gästekarte“
„...Die Markentournee durch die Region werde fortgeführt, Seminare und Workshops angeboten und bei der Landesgartenschau 2010 in Überlingen werde man dabei sein…“
Ziemlich rückwärtsgewandt!

Wenn das so stimmt, dann haben wir in zwei Jahren das Jahr 2010.

Rolf Motz   09.07.2018

Betreff:
"Die ersten Kinder aus der Höhle in Thailand sind gerettet."
Eine Seilwinde und Nachtflugmöglichkeiten sind simple Präventivmaßnahmen für den Notfall, nur am Bodensee nicht.
Da baut man lieber für eine halbe Million Euro zwei Klohäuschen.........
mit monatlichen Folgekosten, von denen ein Niedrigverdienender nur träumen kann!
Das glaubt mir im Bergland von Nord Thailand keiner!
Wahrscheinlich würden unsere kommunalen Versager erstmal Gutachten in Auftrag geben und dann die Abgaswerte des Rettungshelis messen....
und natürlich die gesetzlich vorgegebenen Slots einhalten.

Ich wünsche von Herzen, dass die Rettung der Kinder für alle Beteiligten ein glückliches Ende haben wird!
Dankbarkeit für den Einsatz so vieler Helfer, Mitgefühl für Familien, Demut vor der Natur.

ETI   08.07.2018

Eilmeldung:

Die ersten Kinder aus der Höhle in Thailand sind gerettet.
Ich habe ständigen Kontakt mit einem langjährig befreundeten General (Dr. med.) in Bangkok, der mir zuletzt berichtete, dass bereits die Dunkelheit eingebrochen ist und alle Geretteten mit Rettungshubschraubern aus dem Bergland in eine 80 km entfernte Klinik transportiert würden. Da können wir im reichen Baden-Württemberg nur betroffen zuschauen, denn wir haben seit Oktober 2017 nur einen einzigen Nachtrettungshubschrauber in Villingen-Schwenningen, der pro Nacht nur 1,3 mal ! aufsteigen darf.

Dr. H. Walter    08.07.3028

In der Planung für die zweite Luxustoilette wird nunmehr der Uhlandpatz favorisiert. Man hat also gekauft, bevor man überhaupt den Standort wusste.
Das erinnert sehr an die Autoladestationen, von denen eine seit Jahren auf dem Bauhof verrottet.
Warum soll diese Toilette an diese Stelle, wo die Rathaustoilette nur 100 m entfernt ist und sich mehrere Hotels in nächster Nähe befinden?
Denkt man im Hinterkopf schon an die Nolikneipe, die ja auch eine Toilette erforderlich macht?
Vom Noliplatz zum Uhlandplatz ist es nur ein Katzensprung.
Wenn der BM und der Gemeinderat wissen wollen, was die Bürger davon halten, die schönste Aussicht von Langenargen mit einer 12 m langen Kneipe zu verbauen, sollten sie bitte für diese wichtige und sensible Angelegenheit eine Bürgerbefragung durchführen lassen. Wenn sie aber dazu nicht bereit sind, wird es erneut einen Bürgerentscheid geben, denn das ist unser demokratisches Recht.
Für unseren Bürgermeister ist das eine Drohung. Bürgerrechte sind für ihn eher ein ungeliebtes Fremdwort.

Forum Langenargen 08.07.2018

Ganz nebenbei:
Offensichtlich ist das Thema Rettung im Falle eines Brandes im Altersheim wieder im Gespräch.
Zur Vorgeschichte: Vor einiger Zeit wurde im Gemeinderat diskutiert, ob man die alte grüne Holztür gegen eine große gläserne Glasschiebetür ersetzen sollte. Der Grund sei der, dass man im Brandfall die Insassen zum Marktplatz hin retten wollte.
Bekanntlich bersten derartige Glasflächen bei großer Hitze-Einwirkung. Im Gegensatz zum barrierefreien Ausgang nach hinten müssten außerdem die Treppen beseitigt werden. Frau Falch gehört zu den wenigen, die die nötige Weitsicht haben, um zu beurteilen, dass es vorteilhafter wäre, von der Seeseite her zu retten. Ihr wurde entgegnet, man habe bereits die Brandschutzmaßnahmen für vorne fertig geplant und es wäre umständlich, die Pläne wieder für die Seeseite zu ändern. Wirklich lachhaft!
Wir wollen noch weitere wichtige Argumente für die Seeseite hinzufügen: Normalerweise sind alle Parkplätze vor dem Spital besetzt. Viele Autobesitzer sind nicht sofort auffindbar. Die Rettungsfahrzeuge müssten also in der zweiten Reihe parken. Dazu kommen die Gaffer, die die notwendigen Rettungsmaßnahmen behindern. Das Chaos ist vorprogrammiert.
Nach hinten geht es, wie schon erwähnt, ebenerdig durch eine breite Tür nach draußen. Dort ist auch viel Platz für die Betreuung der Verletzten.

Forum Langenargen   08.07.2018

Rettung von der Seeseite, logisch, dort auch freie Anfahrt für RTW und Helipad.
Auch kann die Feuerwehr im Brandfall die Wasserpumpen in den See hängen !!!! Unabhängigkeit von Hydranten und deren Zugängen.

H. Schäfer   08.07.2018

  Lernfähig ? 

Heute wurde am Kinderspielplatz das inzwischen 5. Segel angebracht.
Es könnte bereits heute Nachmittag erneut ein Opfer des stürmischen Wetters werden.
Zum einen bilden sich schon jetzt zwei Bäuche, die bei starkem Regen ein gewaltiges Gewicht entwickeln, zum anderen sind die Befestigungen stümperhaft in das Holz gebohrt. Bei einem ordentlichen Winddruck reißt es den Bolzen mit dem Holzgewinde aus dem Stamm. Stattdessen würden Fachleute den Stamm durchbohren und den Bolzen mit einer Gegenmutter sichern.
Das Ganze erinnert an den Schwan, der jedes Jahr sein Nest zu nahe ans Wasser baute und regelmäßig jedes Jahr erleben musste, wie das Nest beim Pegelanstieg versank.

Forum Langenargen   05.07.2018

Für den Preis von bisher fünf Sonnensegeln, - weitere werden zwangsweise folgen -,  sollte man besser eine Pergola aufbauen!

H. Schäfer   08.07.2018

Die Ortsbesichtigung für das geplante WC beim Hotel Seeterrasse durch den Bürgermeister den Gemeinderat und einige Rathausmitarbeiter bei eingesteckten Markierungsstäben sollte offensichtlich möglichst schnell ohne Aufsehen und Anteilnahme der Bürger erledigt werden, selbst die Presse war nicht vor Ort. Es gelang jedoch zufällig vorbeikommenden Zeugen, Fotos zu schießen. Es ist ziemlich bezeichnend, dass derartige die Öffentlichkeit interessierende Angelegenheiten dem Bürger vorenthalten werden.

H. Schäfer   08.07.2018

Zum Thema Toiletten:

Es ist nicht gerade ein Zeichen von Bürgernähe, dass ein Ortstermin zu dem umstrittenen Toilettenprojekt offensichtlich ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit stattgefunden hat.
Es wurden dann schnell Amateuraufnahmen von verschiedenen Bürgern gemacht, auf denen die Markierungen zum genauen Standort und zu den Ausmaßen der Toilette zu sehen sind. Danach waren sie nämlich schnell wieder verschwunden.
Die Tatsache, dass über Mund zu Mund-Propaganda aufmerksamer Bürger die Information über die Planungsaktivitäten verbreitet wurde, zeugt nicht gerade vom Willen der Verwaltung nach Transparenz!
Warum installiert man nicht ein solches Foto vorher öffentlich, damit man sich selbst als Bürger ein Bild von der Dimension der Anlage machen kann?

Elke Krieg   07.07.2018

Exklusiv

Die regionale Presse hat wieder einmal geschlafen!
Diese Fotos erreichten uns direkt auf dem Frühstückstisch.Sie zeigen die Planung für die Luxustoilette am Hotel Klink, die offensichtlich mehrfach geändert wurde. Der Zugang erfordert eine Schneise durch den Grüngürtel!

Nur ein einziger Monat Folgekosten für die beiden geplanten Luxustoiletten kosten etwa so viel wie die Anschaffung von drei Defibrillatoren für die Anwendung von Laien zur Rettung von Menschenleben!
Obgleich bekannt war, dass drei Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft der geplanten Toilette beim Spielplatz sich für die Einrichtung der sog. "Netten Toilette" bereit erklärt hatten und somit das Thema eigentlich erledigt war, wurde der Plan gnadenlos durchgezogen. Die Bevölkerung wurde mal wieder nicht gefragt und ein Großteil der Gemeinderäte wagte es mal wieder nicht, zu widersprechen.  Dies ist erneut ein Fall für den Bund der Steuerzahler, der ja schon einmal über Langenargen im Zusammenhang mit dem Fiasko der EBC berichtet hatte.

Forum Langenargen   05.07.2018

Es fällt auf, dass in letzter Zeit im näheren süddeutschen Raum auffallend viele Bürgermeister abgelöst wurden, so zuletzt der BM von Meckenbeuren, der BM Salomon von Freiburg und letzte Woche der BM von Sigmaringen.
In allen Fällen spielte die mangelnde Bürgernähe eine große Rolle.

Forum Langenargen   05.07.2018

Je mehr Licht man hinter die Kulissen des Rathauses bringt, desto dunkler wird es!
Was ist eigentlich aus unserer Tiefgarage geworden?
Angeblich gibt es doch eine solide Finanzplanung.
Dass dem doch nicht so ist, werden Sie in der nächsten Woche erfahren.

Forum Langenargen   05.07.2018

Ohne Bauantrag keine Schilder, mit Beschwerde keine Transparente.

Einer Posse gleicht der Streit über drei Straßenhinweisschilder für eine Weinkellerei in Kressbronn.
Da die Schilder nach nun 80 Jahren nicht mehr so ansehnlich sind, wollte der Besitzer sie nun restaurieren lassen. Dafür wird nun von der Gemeinde ein Bauantrag verlangt! Die Argumente von für und wider sind lesenswert.
Grundsätzlich gilt, dass Werbeanlagen nur dort aufgestellt werden dürfen, wo sich die „Stätte der Leistung befindet".Herr Metzler vom Baurechtsamt empfahl alle drei Schilder von Rechtswegen abzulehnen.
Da schließt sich der Kreis. Die Gemeinde Langenargen hatte letztes Jahr monatelang zwei EBC-Werbebanner aufgehängt, eines davon direkt am Rathaus.
Die Aufhängung ist jedoch nur dort erlaubt, wo sich die Stätte der Leistung befindet. Die Stätte der Leistungen für die EBC war jedoch eindeutig die TI im Zollhaus.
Wir starteten den Hürdenlauf durch die Gemeindeinstitutionen. Teilweise wurden unsere Anfragen einfach nicht beantwortet.
Schlussendlich landeten wir bei Herrn Metzler. Das Transparent an der Hafenmole war dann sehr schnell verschwunden. Da er vermutlich das Gesicht der Gemeinde wahren wollte, verstieg er sich in die Argumentation, das Rathaus wäre die Stätte der Leistung für die EBC und darum dürfe das dortige Transparenz hängen bleiben (Siehe die groteske Diskussion im Forum Mitte Oktober 2017). Ihm wurden dann diesbezüglich mehrere Fragen gestellt, z. B. wo die EBC erstellt, gedruckt und ausgehändigt würde.
Bis heute wurde keine dieser Fragen beantwortet. Das Transparent wurde dann aber eine Woche später entfernt.
Man sollte also nie aufgeben, wenn man sich im Recht fühlt.

Forum Langenargen   05.07.2018

Ein Kommentar von Peter Groß (Freier Redakteur)
zu dem Artikel in KONTEXT v. 04.07.2018, Ausgabe 379

https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/379/gehen-sie-in-eine-weinstube-5190.html

Jochen Kelter hat viele Jahre lang kritische Kolumnen für den Südkurier geschrieben

 "Gehen Sie in eine Weinstube"

Zunächst fiel es mir nicht auf. Der Südkurier wie auch, falls vorhanden, die Schwäbische Zeitung lagen öfter unberührt in Auslagen von Büchereien oder Frühstücksräumen bei Gasthäusern des Bodenseekreises. Die 23 Gemeinden mit 213.000 Einwohner*innen befinden sich in einer Umbruchphase. Durch die versuchte Zwangseinführung der Echt Bodensee Card und dem stetigen demokratischen Niedergang der Gemeinden, besonders Uhldingen-Mühlhofen und Langenargen oder Fehlentscheidungen von Bürgermeistern und Gemeinderäten fühlen sich viele Einwohner*innen der Vormundschaft eines Parteienbündnisses aus Bündnis 90 / Grüne, CDU, FDP, Freie Wähler und SPD ausgeliefert. Inzwischen suchen Uhldingen und Langenargen bundesweit nach einer qualifizierten Bürgermeisterin oder einen fähigen Bürgermeister für die bevorstehenden Wahlen 2019 / 2020. Man will sich nicht länger durch ein vereintes Parteienbündnis kujonieren lassen.
Aus dem engen Bündnis der Schwäbischen Zeitung, dem Bürgermeister und einigen Gemeinderäten entstand ein Kuriositätenkabinett, das auf Comedy - Bühnen eine Chance hätte. Mit einem Programm etwa wie: "Jagt den unheimlichen Zettelkleber von Langenargen". Die Stellvertretende Redaktionsleiterin der Schwäbischen Zeitung, Tanja Poimer,  betreibt anscheinend zu Gunsten des Bürgermeisters gegen eine >Gruppierung (jeder weiß, wer damit gemeint ist), man könnte meinen, ihre persönliche medienunterstützte Menschenjagd in BILD - Manier. Der / die Unbekannte klebte nachts ein Blatt Papier in Langenargen, mit der Mitteilung, dass der Bürgermeister Krafft am 31.Mai zurücktritt". Er oder Sie nutzte u.a. das Kirchenportal für einen Gratisplakataushang und wurde damit zum Anlass für bisher glücklose Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft sowie Anschuldigungen der Schwäbischen Zeitung wie z.B.: Fake News - Rücktritt des Bürgermeisters als "krimineller Akt verurteilt." So werden Lokalmedien zu Lautsprechern einer Parteiaristrokratie. Sie haben ihre redaktionell garantierte Unabhängigkeit verloren und verharren in dem Irrglauben, auf freie Edelfedern wie Jochen Kelter und dessen Demokratie fördernde und wegweisende Kommentare verzichten zu können.
Den freien Raum im Kreis beansprucht inzwischen eine Vielzahl von Internett - Foren wie
https://www.forum-langenargen.de (2015) und https://www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de (2016) für ambitionierte redaktionelle Experimente. Man versucht sich in der regionalen Ergänzung von https://www.seemoz.de oder KONTEXT Wochenzeitung. Dazu sind Gedanken gereift, wie man die Alternative Presse voranbringen könnte. Gute Berichterstattung, gründliche Recherche sowie ein ansprechendes Erscheinungsbild mit guter Lesbarkeit sind Grunderfordernisse und bedingen, weil weitgehend werbefrei, eine Basisfinanzierung. Man folgt dem Grundgedanken, dass Abonnenten ihr nicht benötigtes Jahresabo zugunsten unabhängiger Berichterstattung abbestellen und die Freie Presse mit Spenden, uneigennützig fördern. So ein Jahresabo kostet um 500 Euro und der Betrag oder ein Teilbetrag könnten besseren Zwecken dienen. Man wird ja wohl auch mal wechseln können zur Süddeutschen, der taz mit Beilage KONTEXT oder einem anderen unabhängigen Printmedium. Gerade Gastbetriebe, die vermehrt ein Desinteresse an den Printausgaben der Schwäbischen Zeitung oder Südkurier feststellen, könnten ihre Gäste mit einem neuen Menü verwöhnen.
Dem Südkurier möchte ich raten, den Redaktionsplatz von Jochen Kelter staub- und spinnwebenfrei zu halten, sollte man die Absicht haben, irgendwann zu glaubwürdiger Berichterstattung zurückzukehren.

Forum Langenargen      05.07.2018     

Ergänzender Zusatz:

Es ist tatsächlich ein nicht wieder gut zu machendes Unglück, dass Jochen Kelter keine Kolumnen mehr schreiben darf!
Wir möchten auch betonen, dass wir über längere Zeit mit Frau Caty Cuko hervorragend zusammengearbeitet haben, bis ihr leider
ein anderer Zuständigkeitsbereich zugewiesen wurde. Ebenso waren  uns auch über Jahre hinweg die sehr fundierten, ausgewogenen und klugen Artikel des Leiters der Politikredaktion, Dieter Löffler,  immer ein großer Gewinn.
Die Auflösung der Lokalredaktion Friedrichshafen des Südkurier ist außerordentlich bedauernswert!
Die Medienlandschaft hat dadurch einen großen Verlust erlitten, den die Schwäbische Zeitung nicht annähernd auszufüllen vermag.

Rolf Motz 06.07.2018

Bitte lesen Sie auch unseren heutigen Artikel über die Sanierung der Schlossmauer unter "Ärgerlich":

"Schloss-Sanierung geht weiter“.

Forum Langenargen 04.07.2018

Etappensieg

Wir konnten den Amtsleiter des Kommunalamtes beim Landratsamt FN davon überzeugen, dass Jost, Herr Benz und Herr Bitzer fortlaufend das Landesinformationsfreiheitsgesetz missachten und den Zugang dazu blockieren. Den Bürgern werden gesetzeswidrig wichtige Informationen vorenthalten.
Der Bürgermeister ist der Situation ganz offensichtlich nicht gewachsen und schweigt dazu.
Nun erhielten die genannten Herren die amtliche unmissverständliche Mahnung und Aufforderung, die Gesetzgebung zukünftig zu beachten.

Fazit:

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

Am 27.06.2018 wurde abends am Promenadenstrand ein großes Lagerfeuer beobachtet.

Eine Bürgerin meinte, dass damit Tür und Tor geöffnet würden, zum Sonnenuntergang mit Lagerfeuer am Strand zu liegen mit in der Nähe zukünftig bequemem luxuriösem Toilettenzugang. Die finale Krönung wäre noch eine große Kneipe am Noliplatz!
Sie wunderte sich, dass keine Aufsicht einschritt. Das Feuer brannte übrigens noch bis nach 23 Uhr.

P. J.   03.07.2018

"Das müsst ihr Kinder später besser machen"
Seite 21 in der SZ vom 30.06.2018

Wir hätten da eine Fortsetzungsgeschichte (kein Märchen!) mit der Überschrift:

 "Das muß der nächste Bürgermeister viel besser machen" 

Da die Schwäbische Zeitung und der Montfortbote als Monopol grundsätzlich bürgermeisterkritische Richtigstellungen und Leserbriefe verweigern, bleibt als einzige Möglichkeit ein Internetforum, welches zur Zeit monatlich mehr als 15.000 Leser nutzen. Hier kann jeder seine Meinung kundtun.
Die bisher unumstürzbare Regel bei der SZ und beim Montfortboten lautet:

Auszug eines  Schreibens  der Redakteurin T. Volk, genehmigt von Ihrer Chefin Frau Poimer:
"Zusendungen von Ämtern müssen hier journalistisch nicht auf den Wahrheitsgehalt geprüft werden,
darin  enthaltene Fakten gelten per se als zuverlässig.
Amtsträger sind per se geeignete und zuverlässige Quellen für Auskünfte. Sie müssen NICHT verifiziert werden".
Obgleich inzwischen mehrfach Unwahrheiten dokumentiert wurden, gilt diese Regel nach wie vor und es wird damit bewusst in Kauf genommen, dass die Leser falsch informiert werden.

Nun zu der netten "Gute-Nacht-Geschichte":

Die Vergangenheit in Langenargen war früher sicherlich friedlicher. Das änderte sich aber schlagartig, als vor 5 Jahren ein neuer Bürgermeister sein Amt antrat. Vorausgegangen waren viele Versprechungen, wie z.B. Bürgernähe und der Satz: „Ich werde den Schilderwald ausdünnen!"
Statt fünf üblichen Bürgerversammlungen, gab es nur zwei und die Zahl der Schilder hat sich mehr als verdoppelt. Die Steuern wurden massiv erhöht und gleichzeitig die Kosten für Kinderbetreuungen deutlich angehoben. Dadurch haben die Bürger inzwischen die zweithöchste Steuerbelastung im Bodenseegebiet. Die Prokopfverschuldung ist entsprechend extrem angestiegen. Vor allem Alleinerziehende bekamen finanzielle Probleme.Die Einnahmen wurden nach Meinung vieler Bürger für unsinnige Anschaffungen veruntreut. Es stellte sich schnell heraus, dass der BM dem ehemals idyllischen Ort seine eigenen Vorstellungen aufdrängen wollte. Er hatte ja bei seiner Herkunft von der Alb überhaupt keine gewachsene Beziehung zu dem Städele. Als Erstes erzwang er ein neues Logo. Dann wurden wir mit unsinnigen Schildern übersäht, die wegen der vielen Fehler dem TV Sender RTL sogar einen Lachbeitrag wert waren. Es folgten für 650 00 Euro sehr umstrittene unbequeme Tropenholzbänke, die wegen ihrer schlechten Qualität bereits schon jetzt Risse aufweisen. (Gästevertreiber).
Es folgten unzählige industrieartige Lampen mit weißem LED Licht, die dem Ort das bekannte italienische Flair mit der früher gelbroten Beleuchtung wegnahmen. Auf Werbeflyern wird den Gästen das gemütliche Flair von früher vorgegaukelt, welches gar nicht mehr existiert. Die Amortisationszeit für die neue Beleuchtung beträgt 40 Jahre, die Lebensdauer aber nur 20 Jahre!
Es wurden 7 gepflasterte Fahrradwillkommensstationen geplant, zwei davon konnten die Bürger in letzter Minute verhindern. Von den anderen fünf für 160.000 Euro werden lediglich zwei von den Radlern angenommen.
Die 8 Fahrradakkuladestationen sind seit drei Jahren unbenutzbar. Diesbezügliche Beschwerden wurden nie beantwortet. Eine Autoladestation kann nur von Einheimischen benutzt werden, da die für die Nutzung erforderliche Karte seit der Erstinstallation in Langenargen immer noch nicht erhältlich ist. Eine identische Ladestation vergammelt auf dem Bauhof.
Es folgten im gesamten Ort Straßennamensschilder, deren Notwendigkeit und deren Kosten gegenüber den Bürgern und den Gemeinderäten schlicht und einfach erlogen waren.
Es erfolgte die katastrophale, die Gemeinde unheimlich viel Geld kostende Fehlentscheidung, Pilotgemeinde bei der EBC zu werden. Obwohl die DBT schon Millionen Euro beim Bodenseekreis in den Sand gesetzt hatte, ließ man sich quasi kritiklos ungeprüft einen Kooperationsvertrag aufschwatzen, der schwerwiegende Gesetzesverstöße enthielt und sogar das hauseigene Touristikmarketing der DBT überließ! Die EBC verteuerte die Touristiksteuer um 60 %. Die Vorteile hätte man bei Alternativkarten um 50 % billiger haben können und das bei weit höherem Leistungsumfang.
Die Folgen sind durch einen deutlichen Rückgang der Buchungen bereits spürbar. Die Gastgeber wurden aus der Entscheidung ausgeschlossen und regelrecht entmündigt.
Auf die Frage, ob der bedeutungsvolle Vertrag ausgiebig im Gemeinderat diskutiert worden sei, kam die überraschende Antwort, die Gemeinderäte hätten ihn ungeprüft auf Treu und Glauben dem Bürgermeister überlassen. Wohlgemerkt: Hier ging es um ein Volumen von mehreren 100.000 Euro.
Die Gemeinderäte und Hoteliers wurden eingeladen, um ihnen bessere und weit günstigere Alternativen zu demonstrieren, aber sie wollten die Wahrheit nicht wissen. Ein Großteil der entsetzten Gastgeber schlossen sich über das Internet zusammen, sammelten Geld und zogen unter Führung von Frau Pfleiderer vor den Verwaltungsgerichtshof Mannheim. Das Verfahren wurde wie schon ein früheres Verfahren eindeutig gewonnen. Das hielt den BM aber nicht davon ab, Falschmeldungen in die Welt zu setzen.
Das Konstrukt EBC war damit gescheitert. Der Name für die jetzige Papierkarte ist nur noch eine Worthülse. Man hätte nun erwarten können, dass die Touristiksteuer wieder gesenkt würde. Weit gefehlt! Plötzlich wurde behauptet, die Kosten für die touristenrelevante Infrastruktur seien innerhalb eines Jahres genau um diese 60 % gestiegen!
Zum Beweis wurden einfach Mondpreise genannt. Es formierten sich immer mehr Gegner der Gemeindepolitik. Man lud mehrfach die Gemeinderäte zu Gesprächen ein. Zuletzt antworteten sie noch nicht einmal, bis auf eine Ausnahme. Dieser Herr schrieb eine beleidigende Mail mit dem Schlusssatz: "Darf nicht veröffentlicht und weitergegeben werden". Den gleichen Satz schreiben auch bestimmte Rathausmitarbeiter bei amtlichen! Antworten.
Der BM antwortet nie, ist aber sehr schnell dabei, anders Denkende zu beleidigen. Der Höhepunkt war die öffentliche Titulierung "Dr.Trump" für Dr. Walter oder die wohlwollende Duldung einer das Forum beleidigenden Konstruktion aus einem Toilettenhäuschen und einem Pissoir im Ortszentrum.
Einer seiner verblendeten Anhänger bezeichnete uns sogar in einem Kommentar des Südfinders als Kloakenforum.
Die neuerliche Plakataktion gegen den BM hat jedoch mit uns absolut nichts zu tun; es dürfte sich dabei um einen Trittbrettfahrer handeln.
Praktisch alle Vereine und Kindergärten sind finanziell abhängig und damit gezwungen zu schweigen. So erhält die Seniorenbegegnungsstätte zum 25. Geburtstag vom BM ein „großzügiges Geschenk“ von 120 000 Euro mit der Auflage, dass 12 Parkplätze im Garten erstellt werden dürfen. Damit ist der nächste idyllische Flecken zerstört. Die Bürger sind verängstigt, haben eine begründete Angst vor Repressalien. Jeder, der einen Job bei der Gemeinde hat, muss unter Androhung von Strafe unterschreiben, dass er nichts gegen die Gemeinde äußert. Ehrbare Bürger wurden denunziert und kriminalisiert; es kam sogar schon zu Sippenhaft. Kritische Geschäftsleute wurden gemieden.
Bei der Affäre "Auf der Höhe" zeigte sich das wahre Gesicht des BM. Einige Gemeinderäte wie z.B. Herr Zodel und Herr Seubert, sowie Herr Moser standen ihm in nichts nach. Die Bevölkerung wurde damit getäuscht, dass dort Eigentum für junge finanzschwache kinderreiche Familien geschaffen werden sollte. Als das Bürgerbegehren von der Gemeinde verloren worden war, wurden die Gegner der Bebauung auch noch kritisiert, weil sie einen im Haushalt bereits fest eingerechneten Spekulationsgewinn bei einem Boden Quadratmeter-Preis von 710 Euro verhindert hatten. Das Häuschen für finanzschwache kinderreiche Familien war also nur ein unwahrer Vorwand. Wer, wie der BM plant, an der schönsten Aussicht zum See eine 12 m breite Kneipe zu bauen, muss mit einem großen Widerstand in der Bevölkerung rechnen, denn die beiden Luxustoiletten für ca. 500.000 Euro mit Folgekosten von monatlich 5000 Euro sind in bester Erinnerung.
Für ein Miteinander-Reden sind sind mindestens zwei notwendig. Die andere Seite zeigt jedoch seit Jahren daran überhaupt kein Interesse.

Unser Ziel ist es, den Rest der einst so idyllischen Gemeinde noch unverfälscht zu erhalten, und das geht ganz offensichtlich nur mit einem neuen Bürgermeister.

Wenn die Oma ihrem klugen Enkelkind das vermitteln kann, sind etliche Fragen beantwortet.

Das Enkelkind kann gerne auch direkt weitere Fragen an uns stellen!

Forum Langenargen   03.07.2018

Der Leserbrief zwischen Oma und Enkel in der SZ bildet ein eingeschränktes Bild von Öffentlichkeit ab

Dieses Bild ist bezeichnend für die Simplifizierung der Kommunikation in der Gemeinde.
Es findet sehr wohl eine sehr engagierte Kommunikation nicht nur im Netz statt.
So gibt es z. B. Themen, die in den letzten Wochen spontan am Rande von privaten Treffen gesammelt worden sind, sowie Eine Sammlung von Themen, die zur Vorbereitung der Bürgerversammlung geführt wurden. Dies ist direkt an einen Verantwortlichen der Gemeinde geschickt worden mit der Bitte um Streuung, aber es wird immer wieder der Kommunikationsfluss durch die Adressaten gestoppt. Es wird kein direktes Gespräch mit Beteiligten gewünscht, ja es wird sogar die Veröffentlichung ausdrücklich untersagt .
Der mündige Bürger ist eben der Enkelposition entwachsen und muss nicht auf Erklärungen der Großmutter warten, die den Geschehnissen hinterherläuft, sondern er hat die rosarote Kinderbrille längst abgesetzt und seinen Blick sehr kritisch geschärft!
Er braucht gar keine Brille , denn die Verantwortlichen bieten ihm jeden Tag den ungetrübten Blick auf die Geschehnisse im Umfeld des Rathauses!
Nur müssen die Verantwortlichen im Rathaus aufpassen , dass sie sich nicht allmählich selbst ausschließen und sich mit eingeschränktem Blickfeld durch den Ort tasten!
Transparenz heißt das Zauberwort, das die Großmutter ihrem Enkel zur Antwort geben könnte!

 

E. Krieg 02.07.2018

Wenn es dem „Gemeinderat reicht“ (so Zitat Frau Poimer in der Schwäbischen Zeitung), dann reicht es den Bürgern und Gästen von Langenargen schon lange und noch weitaus mehr!

Fragen:
Ist Herr Neidhardt als bisheriger Gemeinderat nicht mitverantwortlich für das skandalöse Verhalten der gesamten „RATHAUSMANNSCHAFT“, u.a. durch das IGNORIEREN der Bürgerbegehren?
Müssen die Bürger macht- und tatenlos hinnehmen, wie mit ihren Anliegen und mit ihrem Geld in schon lange nicht mehr hinnehmbarer Weise umgegangen wird?
Säen die Gemeinderäte und insbesondere der Bürgermeister durch ihr nicht mehr in die Zeit passendes Verhalten nicht den Nährboden für die Verärgerung und den Unmut der Bürger? Siehe dazu beispielhaft das Thema „Toilettenhäuschen trotz Unterschriftenaktion“ oder das EBC-Desaster?
Sollen die Bürger die gesetzeswidrigen Handlungen der Herren Bitzer und Jost in Sachen Datenschutz noch länger hinnehmen?
Wollen die Gemeinderäte und der Bürgermeister noch immer nicht wahrhaben, dass Langenargen lediglich eine ganz normale Fremdenverkehrsgemeinde ohne herausgehobene Merkmale ist, und deshalb keine deutlich über dem Durchschnitt liegenden Ansprüche geltend machen kann?
Die drastisch erhöhte Kurtaxe ist in diesem Zusammenhang ebenso unangemessen wie kontraproduktiv.
Was sollen eine erst auf Drängen der Bürgerschaft einberufene und damit eher als Alibiveranstaltung anzusehende Bürgerversammlung und Befragung bezwecken, wenn anschließend doch in autokratischer Weise entschieden wird?
Ist die Antwort von Bürgermeister Krafft auf die Frage von Frau Jocham im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Gemeinderatsitzung bezüglich der Toilettenhäuschen nicht das beste, nämlich beschämende Beispiel dafür?
Der Beitrag hier im Forum vom 21.06.018 (Überschrift „Ziemlich unglaubwürdige Ausflüchte!“) verdeutlicht, in welch unverantwortlicher Weise mit den Steuergeldern der Bürger auch in diesem Fall umgegangen wird. Selbst passende, weitaus kostengünstigere und umweltverträglichere Angebote der umliegenden Hotelbesitzer, Wirte und Kioskbetreiber werden einfach mit lachhaften Begründungen abgelehnt. Das ist nicht nur eine bodenlose Frechheit gegenüber der Einwohnerschaft von Langenargen, die hier für dumm verkauft werden soll, sondern zeugt auch von einem hohen Maß an Arroganz.
Verliert nicht derjenige, der so handelt, jeden Anspruch auf eine faire, anständige Auseinandersetzung in allen Bürgerangelegenheiten, die ansonsten von ihm selbst eingefordert wird?

Fakt ist doch auch:
Schriftlich vorgebrachte Anliegen, begründete Beschwerden, etc. werden vom Rathaus einfach nicht beantwortet. Gesprächsangebote kritischer Bürger werden einfach übergangen oder erschwert.
Ist es da nicht mehr als Ironie, wenn die Herren Zodel und Kleiser jetzt einen anderen Umgang / Ton wünschen?
Sie müssten doch erst einmal in den eigenen Reihen damit anfangen und ihren Verpflichtungen gegenüber den Bürgern, dem Gemeinwesen und dem bisherigen Image von Langenargen nachkommen. Stattdessen werden seit einiger Zeit in vollkommen unverantwortlicher Weise das Geld der Bürger und Steuerzahler verschwendet (Beispiele s. nachfolgend) und das früher so schöne Langenargen durch fragwürde Maßnahmen verschandelt (z.B. industrieartig aussehende Lampen mit grellem Led-Licht in der Uferzone).
Kann man da noch von Gemeinderäten sprechen, die vorrangig das Wohl und Gedeihen von Langenargen im Sinn haben?
Sind diese Ehrenamtlichen, die ihre Meinungen wie die Fahne im Wind ändern, noch ernst zu nehmen?
Spielen bei ihren Entscheidungen nur noch die Bezuschussung von Maßnahmen irgendwelcher Art  durch Landesmittel etc. und der Kommerz eine Rolle - oft noch zum Nachteil der Gemeinde (Stichworte: unbequeme Bänke aus Tropenholz, stillose  Beleuchtung, unnötige Straßenschilder, nicht/kaum angenommene Fahrradinseln, untaugliche Akku-Ladestationen, fragliche WCs, ruinöse EBC und nicht zuletzt „Mooser-Weg“ sowie erzwungene Rechtsstreitigkeiten)?
Wird hier nicht mehr als deutlich, wie die Verantwortlichen sinn- und maßlos das Geld der Bürger verschleudern?
Darf es ein WEITERSO noch lange geben? Die Antwort kann allgemein nur lauten:

NEIN, NEIN UND NOCHMALS NEIN!

Aus bekannten Gründen anonym

03.07.2018

Rücktritt wegen beruflicher Veränderung

Peter Groß (PeG) 23. Juni 2018

Das was unter dem Titel „Gemeinderat schmeißt wegen Beleidigung hin“ in der Schwäbische Zeitung von Frau Poimer kolportiert wird, mit Verlaub, es scheint mir ein gut vorbereiteter Angriff auf das Forum Langenargen zu sein. Nicht nur, dass Bürgermeister Krafft, aus meiner Sicht, gut gelaunt wie eine Weinkönigin in die Kamera blinzelt, es ist die Vorsuppe des Menüs: „Fake News: „Noch keine heiße Spur“ und das Dessert: „Fake - Rücktritt von Bürgermeister als „krimineller Akt“ verurteilt.“ die für mich das Bild- Blättchen erneut ungenießbar machen.

Nun, wie sehe ich das als achtsamer „zwischen den Zeilen-Leser?“ Alles braucht ein gewisses Maß an Vorbereitung. Da muss ein sympathisches Portrait des Bürgermeisters her und vier Beiträge rund um das Kernanliegen sind zu schreiben. Ob die wohl vorher als Pressemitteilung in den Amtstuben ausgetüftelt wurden?

Mich wundert, dass Gemeinderat Neidhardt berufliche Veränderungen angibt, aber auch persönliche Beleidigungen. Ist das so autorisiert Herr Neidhardt? Mir fallen dazu etliche Widersprüche auf. Wurden Sie im vollen Umfang zitiert, das sollte dann als wörtliches Zitat durchgängig mit Gänsefüßchen gekennzeichnet sein. Oder wurde manches Wort, von wem auch immer, dazu gedichtet. Herr Neidhardt? Sie wurden bei Durchsicht von hunderten Beiträgen über vier Jahre nicht ein einiges mal persönlich beleidigt! Von wem ist der Text, „Dass es einigen außerdem nicht um die Sache, sondern nur gegen Teile des Gemeinderates und den Bürgermeister gehe, erschwere die Situation zusätzlich, weil die Angst vor Negativschlagzeilen ein freies Denken nicht mehr ermögliche. “Nun meine ich, Sie brauchten Negativschlagzeilen nicht fürchten bei einem Meinungsbildungskartell aus Schwäbischer Zeitung, Montfort - Boten, Südfinder, Radio 7, Regio TV, Akzent, Lindauer Bürgerzeitung, Lindauer Zeitung. Besonders nicht, nachdem der Südkurier Opfer einer Marktbereinigung wurde.

Die Gedanken sind frei, so tönt es aus einem wirkungsvollen Lied von Konstantin Wecker, das 2015 vor Kloster Banz in Bad Staffelstein mit neuem Text das Licht der Welt erblickte und für mich ein Weckruf war (Album: Ohne warum), oder als Video auf you tube. Da geht es genau um das Thema Überwachungsstaat, von dem wir langsam ahnen, wie der einmal aussehen wird, in einer Zeit, in der die freie Presse endgültig, auch im Netz, neutralisiert ist.

Man sollte meinen, eine Gemeinde mit fast 8.000 Einwohnern wäre überschaubar und ein reger Meinungsaustausch möglich. Größere Vorhaben könnten früh! im Gemeindeblatt vorgestellt werden und ein Meinungsaustausch beginnen. Aber weit gefehlt. Viele haben das Gefühl, unter Amtsvormundschaft zu geraten und den Launen eines Bürgermeisters ausgeliefert zu sein, der sich wegen finanzieller Vorteile, aus einer fremden Region kommend,  im Ort angesiedelt hat. Was ist alles geschehen?

Die Bundesregierung forderte mit lauter Medienbegleitung die e-Card für ÖPNV und Fernverkehr. Mit dem Ziel einer vollständig sozialen Kontrolle über Bahnhöfe, Bahnen und Busse. Check in – Check out und Videoüberwachung. Man meinte, das über Lieblingsthemen der Deutschen (Urlaub, Erholung und Tourismus) besser erreichen zu können.

Es wurde ein Lügengebäude errichtet, das erst vor Gericht Risse bekam und nun im Rahmen des Datenschutzes zusammenbricht. China zeigt, dass es möglich ist, Jeden vom öffentlichen Nah- und Fernverkehr auszuschließen.

Der nächste Unsinn war Ladesäulen für e-Mobilität. verbunden mit steigenden, ineffektiven Entwicklungskosten. Fragt man nach Betriebskosten und Zahl der Ladevorgänge schweigen die Verantwortlichen. Es folgte kreisweit der Stillstand. Für Landgemeinden ein Unglück, denn mit dem Geld hätte man Ortsbilder bessern und Lücken bei der Aufenthalts- und Erholungsqualität im Ort schließen können.

Die Tourist Informationen wurden zu Unterstützungsvereinen für Unternehmen wie Deutsche Bodensee Tourismus GmbH und werden heute als Lobbyisten, als auch Wahlhelfer, für etablierte Politiker vereinnahmt. Nicht Übernachtungszahlen sind als Leistungsnachweis der TI wichtig, sondern die Zahl von der TI realisierter Ankünfte. Einheimischen, Gastgebern und touristischen Gästen werden zudem Zahlungen ohne Leistungserbringung abgetrotzt.

Wer sich mit den Worten auf das hohe Ross schwingt: „Ihr habt uns gewählt und müsst mit unseren Entscheidungen leben“. (Das war die Aussage mehrerer Gemeinderäte/Gemeinderätinnen), sollte in einer lebendigen Demokratie mit Widerstand rechnen und umgehen können. Selbst der Papst verkündete letztes Jahr, dass er nicht unfehlbar sei. Wenn selbst ein Volljurist im Gemeinderat bei Problemen wie denen des Kooperationsabkommens mit der DBT und bei wichtigen Problemen des Datenschutzes versagt, was können wir dann bei diesen Themen von einer Hausfrau oder einem Landwirt  erwarten? Alle hatten es immer wieder mit Hohn oder Nichtbeachtung von Anfragen zu tun bis die Geduld erschöpft war und das Forum Langenargen, der Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V., als auch BüB+ in Überlingen, um nur wenige zu nennen, die in diesen Tagen eigene unabhängige Listen für die kommenden Bürgermeister-, Kreis- und Gemeinderatswahlen erstellen. Dabei sind sie offensichtlich erfolgreich. An dieser Stelle möchte ich nochmals erwähnen, dass es nicht reicht, dass die bei B-o-R-a vereinten Frauen versprechen viel zu bewirken, im Gemeinde- oder Kreisrat. Bisher haben wir aus diesem Kreis keine Antworten erhalten, ob und wie sie für einen Kinder- und Fahrgast-freundlichen Nahverkehr eintreten, wie sie der Verschwendung von Steuermitteln bei Flughafen, Deutscher Bodensee Tourismus und deren Echt Bodensee Card entgegentreten oder mit nachhaltigen Verbesserungen für einen attraktiven Tourismus eintreten wollen. Nur Frau sein reicht nicht, wenn nach der Wahl die arrogante Kreispolitik fortgesetzt wird. Die Wähler*Innen haben die freie Entscheidung, kommunale Kompetenz, das Wissen und die Erfahrungen der KandidatInnen vor Ort in ihre Entscheidung einzubeziehen. Die Bürger*innen-Initiativen haben als Betroffene viel gelernt, sind mit interessierten Frauen und Männern im Gespräch für bessere Kommunalpolitik, und wollen den Weg, als wichtige Herzensangelegenheit, gemeinsam gehen.

03.07.2018

Mainauer Nachhaltigkeitsdialog: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

4. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog am 11. Juni

Der 4. Mainauer Nachhaltigkeitsdialog am Montag, 11. Juni, widmete sich dem Thema Nachhaltige Entwicklung durch Beteiligung und bürgerschaftliches Engagement.
Partizipation durch Wahlen alleine reicht nicht aus, um den Gestaltungsansprüchen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Politisch umstrittene Projekte verlangen nach Transparenz, Diskussion und direkter Legitimation, beispielsweise wenn es um Infrastruktur, Klima- oder Naturschutz geht. Unterschiedliche Gruppen wollen ihre Interessen artikulieren und ernst genommen werden. Wie gelingt es hierbei, alle Standpunkte wahrzunehmen, um zu breit akzeptierten und nachhaltigen Lösungen zu kommen?
Neben wissenschaftlichen Perspektiven diskutierten kommunale Vertreterinnen und Vertreter und Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Politik über die Voraussetzungen und Methoden erfolgreicher Beteiligung und bürgerschaftlichen Engagements.

Elke Krieg 20.06.2018

Wie wir erfahren haben, wurden die Öffnungszeiten des Strandbads möglicherweise für den ganzen Sommer deutlich reduziert.
Als Begründung wird Personalmangel angegeben, sodass keine Sicherheit mehr gewährleistet werden kann.
Über die Gründe dafür gibt es bereits wilde Spekulationen.
Warum erfährt der Badegast das erst vor der Eingangstür?
Bei der letzten Gemeinderatssitzung hätte man das gut vermelden können, da die Presse sowieso vor Ort war.
Die Gemeinde fragt sich immer mehr , warum die Buchungen zurückgehen. Hier erleben wir ein typisches Beispiel, nämlich eine miserable Informationspolitik.
Unmittelbar nach der Entscheidung  für reduzierte Öffnungszeiten hätte Herr Jost ein Rundmail an alle Gastgeber/innen schicken müssen, damit diese
ihre Gäste hätten informieren können. Am folgenden Tag hätte auch ein Hinweis in der Presse stehen müssen.
So stehen verärgete Gäste und Einheimische vor verschlossen Toren.
Wäre es nicht eine Angelegenheit der Fairness, dass man die Touristensteuer entsprechen reduziert?
Das Gleiche gilt für Inhaber einer Jahreskarte!
Sicherlich gibt es dafür entsprechende Richtlinien.
Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Forum Langenargen   21.06.2018

Die Toilettendiskussion befindet sich unter der Rubrik "Tourismus"

Ein Kommentar von Peter Groß

https://www.seemoz.de/lokal_regional/das-ende-einer-kolumne-und-die-wahren-gruende/comment-page-1/#comment-65509

kritisch – widerborstig – informativ

Lesenswertes aus Kultur und Politik für den Bodenseeraum und das befreundete Ausland

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Das Ende einer Kolumne – und die wahren Gründe

Das Forum Langenargen wurde in den letzten beiden Wochen bereits zweimal zitiert.

 

20.06.2018

Haben manche Gemeinderäte schon vergessen, dass sie 2006 mit zum Teil unsauberen Methoden am Stuhl von Bürgermeister Müller ohne Erfolg gesägt haben?
Haben die Bürger schon vergessen, dass im MoBo keine Leserbriefe mehr abgedruckt werden dürfen? Zensur!
Haben die Bürger vergessen, dass der Bürgermeister 2015 behauptet hat, dass seit 1972 in Langenargen nichts Entscheidendes mehr gemacht wurde? Hier hat der sonst so empfindliche Bürgermeister zwei seiner Vorgänger der Unfähigkeit bezichtigt. Was hat die Hofberichterstatterin dazu geschrieben? Nichts! Mit dieser Beleidigung hat der Bürgermeister ja auch die zu dieser Zeit tätigen Gemeinderäte ebenfalls gemeint. Leider haben diese auf diese Beleidigung nicht reagiert. Warum?
In der SZ vom 31.12.15 machte Herr Krafft die undemokratische Aussage, Bürgermeinungen seien nur Nebenkriegsschauplätze!
Was ist das für ein Verhalten eines Bürgermeisters, der einen unbescholtenen Bürger wegen Nichts anzeigt und sich dann für diese Dummheit nicht entschuldigt?
Was ist das für ein Gebaren von einem Bürgermeister, der einen Bürger, Leserbriefschreiber, auf der Titelseite des MoBo belehren will. Leider hatte der Bürger recht mit seiner Aussage, dass die Uferbeleuchtung durch die neuen Lampen verhunzt wird.
Der Bürger hatte auch recht mit der maroden Schlossmauer. Das Landesdenkmalamt hat drei Stellen der Mauer wegen Absturzgefahr gesperrt.
Ein Feriengast hat zu der neuen Uferbeleuchtung gesagt:
"Es ist doch gelungen, zu den hässlichen Bänken die passende hässliche Beleuchtung zu erstellen".

Forum-Langenargen    22.06.2018

Nicht nur dem Gemeinderat reicht`s, sondern auch vielen Bürgern
(es gibt im Gemeinderat inzwischen auch anders Denkende).
Wie kommt Frau Poimer dazu, alle über einen Kamm zu scheren? Es ist auch unwahr und eine bösartige Unterstellung, dass wir bei ziemlich jeder Gemeinderatsentscheidung in Schimpftiraden ausbrechen.
Es gibt ganz sicher Internet-Trittbrettfahrer.

Erneut erleben wir eine beispiellose, tendenziöse Berichterstattung. Immer wieder werden wir unterschwellig mit Fake-News in Verbindung gebracht und immer, wenn wir um ein Beispiel der letzten vier Jahre baten, blieb die Antwort aus.
Sollten wir erneut mit der Plakataffäre des Bürgermeisters in Verbindung gebracht werden, zögern wir nicht mehr, Anzeige wegen Verleumdung und Rufschädigung zu machen.
Da wir Bürger bisher nicht wegen der Bebauung des Noliplatzes mit einer 12 m breiten Kneippe in bester Aussichtslage gehört wurden, ist es unser demokratisches Recht, ein Bürgerbegehren zu initiieren, auch wenn das Frau Poimer nicht passt und sogar von Drohungen spricht.
Warum wird vom Bürgermeister bei dieser wichtigen Angelegenheit an der sensibelsten Stelle des Ortes nicht ein demokratischer Bürgerentscheid angeboten?

Es wird nämlich die fast letzte Idylle  für ein Kneipe geopfert, die die schöne Sicht auf den See zerstört. Es wird also das  letzte  Tafelsilber verscherbelt an einer Stelle, wo der Bürgermeister im gleichen Atemzug schwärmte,
"Der Rundblick ist herrlich und  nahezu einzigartig am See."
Wir äußern uns öffentlich, das Rathaus schweigt fast immer und meidet geziehlt schriftliche Äußerungen.
Wenn mal eine schriftliche Antwort kommt, dann immer mit dem Zusatz: "darf nicht weitergegeben und veröffentlicht werden".
Dieses Verhalten ist feige und nach Aussage des  Datenschutzbeauftragten Dr. Brink bei amtlicher Korrespondenz verboten. Man kann einen betonierten Platz auch verschönern, indem man beidseitig einen Asphaltstreifen entfernt und eine Grünanlage anlegt.
Sonnen kann man sich auch auf den unzähligen Bänken.

Wer vom Bürgermeister, den Gemeinderäten und den Rathausmitarbeitern auf wichtige Fragen keine Antwort erhält, und wenn die SZ und der Montfortbote Richtigstellungen und Leserbriefe verweigern, dem bleibt nur das Internet.
Er befindet sich dabei in bester Gesellschaft, denn der BM betrieb bis zu seiner Wahl selbst eine Facebookseite. Durch das Internet werden die Giftspritzen der zunehmend schwindenden Bürgermeisteranhänger verschickt, so z.B.. vor kurzem "Kloakenforum".

Herr Kleiser wird mit der Forderung nach Deeskalation zitiert. Das Forum und zuletzt auch Frau Krieg schlugen diesbezüglich ein Treffen mit den Fraktionsvorsitzenden vor. Der Vorschlag des Forums scheiterte daran, dass die Fraktionsvorsitzenden bis zum jetzigen Datum eine Tagesordnung ablehnten. Frau Krieg bekam noch nicht einmal eine Antwort.

Wertschätzung!

H. Walter 20.06.2018

Zu dem Artikel in der SZ „Gemeinderat reicht´s“, T. Poimer, 20.06.2018

Neidhardt will gehen! Schade, dass er nicht gleich noch einige andere notorische JA-Sager mitnimmt!
„persönliche Beleidigungen" „in regelmäßigen Abständen… über Internet – siehe Forum Langenargen… unverschämt und persönlich beleidigend gegen die Verwaltung und den Gemeinderat schiesst“.
In den vergangenen vier Jahren wurde Herr Neidhardt keine einziges Mal von uns persönlich angegriffen.
Er will nicht mehr gegen
„Halbwahrheiten und Fake-News ankämpfen“.
Wiederholt sind uns von Seinesgleichen bereits solche Vorwürfe gemacht worden, die dann auch in der Presse verbreitet worden sind. Wiederholt hatten wir dazu aufgefordert, konkrete Beispiele zu nennen, leider bis heute vergeblich!
Nachweisbare Fake-News und Beleidigungen gibt es allerdings tatsächlich, aber immer nur von Rathaus- und Gemeinderatsseite.

„Wenn alle Bürger bei allen Themen mitdiskutieren sollen, braucht es keinen Gemeinderat“.
Das ist also sein simples Demokratieverständnis. Einmal gewählt, dann kann man schalten und walten nach eigenem Gutdünken und sinnlos Geld verschwenden, wehe Kritik von besonnener Bürgerseite wird laut, schließlich hält man sich ja für unfehlbar. Wir bezahlen dann stillschweigend alles.
Ganz offensichtlich hat auch keiner der Gemeinderäte/innen den Kooperationsvertrag mit der DBT gelesen und trotzdem über das millionenschwere Projekt zum Schaden aller Bürger abgestimmt.
Ich kann Herrn Neidhardt beruhigen:
„Angst vor Negativschlagzeilen“ hat noch keiner seiner Kollegen gehabt. Das Provinz-Blättchen stand immer auf Seiten der Gemeinde, egal, wie unüberlegt auch immer agiert wurde. „Alles, was vom Rathaus kommt, muss nicht überprüft werden“        (O-Ton Poimer).
Dieser heutige Artikel bestätigt leider wieder einmal in beschämender Weise die oben genannte Aussage!

Rolf Motz 20.06.2018

Immer erfolgreicher berichtet täglich das Forum Langenargen
Peter Groß (PeG) 20.06.2018. Ein Kommentar zu Fake News: Noch keine heiße Spur.

Also manchmal zeigt die Berichterstattung der Schwäbischen Zeitung deutliche Zeichen intellektueller Verarmung und man sollte sich ernsthaft überlegen, ob es nicht die bessere Lösung ist, mit einem guten Buch oder dem Laptop den Liegestuhl im Garten zu besuchen, nachdem man sein Skandalbildblättchen-Abonnement vorher gekündigt hat. Da hetzt Frau Poimer bereits zum vierten Mal gegen eine unbekannte Tätergruppe, die ihr Schlafstörungen bereitet. Erfahrungsgemäß wird der Hetzartikel aus der SZ im nächsten Montfortboten zum fünften Mal erscheinen.
Natürlich ermittelt die Polizei und vielleicht hat die Gesellschaft einen Gefangenen mehr. Wie Ladendiebe und Schwarzfahrer blockiert der dann einen benötigten Gefängnisplatz, während wirkliche Verbrecher in Freiheit das Dolce Vita genießen und ihr Geschäft weiter betreiben. Gibt es in Langenargen Menschen, die diesen dämlichen Aushang wirklich je für authentisch hielten? Ich meine nicht wirklich. Weist diese Dummheit nicht vielleicht inzwischen doch in eine andere Richtung? Nicht die Tat selbst, die fortgesetzte Vergiftung des Klimas durch manche CDU Vertreter entwickelt sich zum Problem und ähnelt dem überflüssigen Kampf zwischen einer Blut- und einer Leberwurst. Da wünschte ich, die Politiker würden besser das Geschehen im Umfeld der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH aufhellen. Dort treten die Mängel einer politischen Fehlentscheidung täglich deutlicher zu Tage, durch einbrechende Buchungszahlen in Langenargen, die in unverantwortlicher Art und Weise den Gastgebern unterstellt werden. Wer dann unschuldig ins Kreuzverhör des Amtes bzw. der Tourist-Information gerät, hat sicher im Anschluss keinen anderen Wunsch, als diese, vom Bürgermeister zu verantwortende Unterstellung, als Unrechtssystem zu erkennen und mit dem Wahlschein zu bekämpfen.
Und ehrlich, für wie dumm hält man die Leser eigentlich, dass sie nicht auf den ersten Blick erkennen würden, dass die Schwäbische Bildzeitung eine Diffamierungskampagne begonnen hat, die guten Demokraten nur noch ein Kopfschütteln entlocken kann. Gibt es nichts Wichtigeres zu berichten? Über das trübe Treiben gegen den Datenschutz im Umfeld der Echt Bodensee Card zum Beispiel? Ich meine mit Brachialgewalt will man aus wirtschaftlichem Kalkül den touristischen Gästen die persönlichsten Daten für wirtschaftliche Zwecke, den DBT - Datenhandel abpressen? Wie inzwischen selbst der Datenschutzbeauftragte eingestehen muss, geschieht das ohne Rechtsgrundlage.

 Peter Groß, ehemaliger Redakteur der Berliner Tagespost

20.06.2018

Liebe Mitglieder des Forum,
dieser Brief ist einfach hervorragend! Hoffentlich bringt der jetzt die Verantwortlichen zur Besinnung, damit endlich Ruhe einkehren und man wieder "business as usual" praktizieren kann, weil SO kann es sicher nicht weitergehen wie bisher, dass jeder gegen jeden arbeitet und alle das eigentliche Ziel völlig aus den Augen verloren haben: nämlich erfolgreiche Gastgeber und zufriedene Gäste und somit auch eine prosperierende Gemeinde!!!

Vielen Dank für Ihre unermüdlichen Bemühungen.
Herzlichst A. B.-T.     19.06.2018

Offener Brief an die Herren Bitzer und Jost

Sehr geehrter Herr Bitzer, sehr geehrter Herr Jost,
wir vom Forum Langenargen fordern Sie ultimativ auf, sich unverzüglich an die neue Datenschutzverordnung zu halten.
Es ist den Gastgebern ausdrücklich erlaubt, einen selbst entworfenen Meldeschein zu erstellen, vorausgesetzt dass die seit dem 25.05.2018 geltenden Kriterien eingehalten werden. Der Meldeschein (Durchschlagsblatt unter dem Deckblatt vom Gast zu unterschreiben) kann sehr wohl auch nach den geltenden Kriterien selbst erstellt werden und ist vom Gastgeber ein Jahr lang aufzubewahren.
Das Deckblatt ist gleichbedeutend mit dem Kurtaxe-Formular und ist getrennt vom Meldeschein auszufüllen.
Auf diesem dürfen nur die abgabenrechtlichen Daten des Gastes zur Abrechnung der Kurtaxe aufgeführt werden, d.h. Name und Vorname des Gastes,  ohne Geburtsdatum, Name und Vorname der Begleitperson ohne Geburtsdatum, Alter des/der Kinder. An- und Abreisedatum; die Heimatanschrift des Gastes ist abgabenrechtlich nicht zulässig, nachzulesen in der DSGVO. Da das Formular der Gemeinde ein Durchschreibeformular darstellt, ist das Ausfüllen der abgabenrechtlichen Daten von den melderechtlichen nicht möglich und deshalb getrennt zu erfassen. Nach der DSGVO haben Sie deshalb dafür Sorge zu tragen, dass diese Kriterien sauber voneinander getrennt sind.
Sollte die  Gemeinde weiter auf dem gemeindeeigenen Meldeschein bestehen und erklären, dass Alternativen keinesfalls akzeptiert werden und sogar als Nichtmeldung betrachtet würden, und sollten Sie weiterhin diesbezüglich die Gastgeber bei Nichtbeachtung mit juristischen Konsequenzen einschüchtern wollen, werden wir baldigst selbst unseren Rechtsanwalt Dr. Seith bemühen.
Der Datenschutzbeauftragte Dr. Brink wurde vor einigen Tagen bereits informiert. Das Formular (Deckblatt) der Kurtaxe ist lediglich für die Berechnung der Kurtaxe erforderlich und beinhaltet die notwendigen Daten, die Bestandteil zur Ausstellung der EBC-Karte ausreichen, denn auf der EBC-Karte darf nur der Name des Gastes, sowie das An- und Abreisedatum darauf stehen. Damit ist im Falle einer Kontrolle in Verbindung mit dem Personalausweis die Rechtmäßigkeit gewährleistet.
Den Gästen wurde in der TI schon gesagt, man brauche  die Unterschrift bei der EBC, um zu bestätigen, dass man sie erhalten hat. Das könnte auch auf einer eigenen Liste möglich sein.
Die Bedingung, dass zum Erhalt der EBC-Karte nur in Verbindung mit der Unterschrift des Gastes die Ausgabe möglich ist, stellt nach der DSGVO die Missachtung des Kopplungsverbots dar, insbesondere, wenn der Gast zustimmen soll, dass seine persönlichen Daten für Werbezwecke verwendet werden dürfen. Deshalb ist dem Gast, der die volle Kurtaxe bezahlt, die EBC Karte unverzüglich auszuhändigen.
Wir haben seit Monaten schon darauf hingewiesen, dass dieser Passus in der letzten Kurtaxenordnung gesetzeswidrig ist. Auch diesbezüglich wurde inzwischen Dr. Brink informiert.
Ihre Ignoranz ist schon bemerkenswert. Sie haften für Ihre Falschaussagen. Statt mit den Gastgebern und den Gästen an einem Strang zu ziehen, vergrämen sie beide. Sollte der deutliche Rückgang an Buchungen nicht ein Warnsignal sein?

Forum Langenargen,  18.06.2018

 

Liebe Mitbürger/innen,

da nun endlich morgen zu Beginn der Gemeinderatsitzung die lang erhoffte Bürgerfragestunde (30Min.!!!) stattfindet, möchte ich Sie auffordern, möglichst zahlreich zu erscheinen und die ein oder andere Frage, die Sie schon lange beantwortet haben möchten, zu stellen. Auch die Präsenz der Bürgerschaft zu den einzelnen TOPS wäre wünschenswert! Denn wie hat der neu gewählte OB der Stadt Freiburg, Martin Horn, parteilos, am 23.Mai 2018 in der Zeit geschrieben :„…Kommunalpolitik ist so krass unsexy, dabei wird doch gerade hier über das tägliche Leben entschieden…..“(das gesamte Interview ist bei www.Zeit.de abrufbar).
Also in diesem  Sinne: Machen Sie Kommunalpolitik sexy, kommen Sie morgen, um Fragen zu stellen und die Öffentlichkeit zu schaffen, die eine lebendige Gemeinde braucht!

Elke Krieg   17.06.2018

Impressionen aus Freiburg

Wie schon in Friedrichshafen sieht man auch in Freiburg unsere ehemaligen Straßenschilder mit dem Metallrahmen. Dort haben die BM die Gemeinderäte nicht mit der Falschbehauptung hereingelegt, dass die neue Gesetzgebung verlange, dass sie reflektieren müssten. Neue Masten waren übrigens auch zu keinem Zeitpunkt vorgeschrieben.Die Gesamtkosten, einschließlich Arbeitsstunden, wurden nie veröffentlicht.
Die hellen Langenargener LED-Lampen sah man nur im Industriegebiet. Die Bänke waren formgerecht.
An Wochenenden muss an fast allen Straßen kein Parkschein gelöst werden! An zwei Parks fielen gläserne Bücherschränke auf, die zur Selbstbedienung einluden. Desgleichen wurde schon in Schweizer Städten gesehen. Vielleicht könnten dadurch die immensen Kosten der Bücherei reduziert werden.
In der Kirche St. Urban in Herdern fand eine Führung zu den von Herrn Domes gestalteten Kirchenfenstern statt.
Man erinnert sich sofort daran, dass diesem großartigen Menschen und Künstler im hiesigen Kulturbüro so übel mitgespielt wurde.
Eine Entschuldigung kam bis zu seinem Lebensende weder dem Bürgermeister noch Herrn Jost über die Lippen.

Forum Langenargen    17.06.2018

Freie Fahrt mit Bus und Bahn ?
Im Allgäu und in Oberschwaben drohen weitere Zugausfälle
https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-im-allg%C3%A4u-und-in-oberschwaben-drohen-weitere-zugausf%C3%A4lle-_arid,10886317.html

Forum Langenargen 17.06.2018

Liebes Forum,
ich muss Ihnen heute mal ein großes Kompliment machen. Meine Frau und ich zollen Ihnen großen Respekt, wie Sie sich um die Dinge kümmern, die in der Gemeinde nicht gut laufen (um bei der Redewendung von Frau Poimer zu bleiben). Es ist schon toll, mit welcher Energie und Nachhaltigkeit Sie sich der Probleme annehmen, die insbesondere unsere Ortspolitiker und unsere Verwaltung durch unausgegorenes Handeln verursachen und dabei die Interessen breiter Bevölkerungsschichten geflissentlich übersehen.
Das Forum hat inzwischen die Rolle eines begrüßenswerten Korrektivs übernommen, was eigentlich eine der vordersten Aufgaben einer lokalen Presse sein sollte.

Hans-Helmut Hemmerling  17.06.2018

Nach einem persönlichen Gespräch von Frau Pfleiderer und einem Forumsmitglied mit dem obersten Datenschutzbeauftragten, Herrn Dr. Brink, müssen wir leider feststellen, dass die Gemeinde Langenargen ein neues Prädikat verdient hat:
Langenargen gehört jetzt zu den
Datenschutzverstoß-Pilotgemeinden.

Forum Langenargen 16.06.2018

Liebe Vermieter,
wenn die Verwaltung Sie telefonisch zum Gespräch / Verhör einlädt/zitiert, dann sagen Sie, dass Sie einen Brief von der Verwaltung erwarten und nur auf Schriftliches ggf. reagieren!
In diesem Brief muss der Grund des Schreibens und eines Gesprächs genannt sein. Sollte es sich im pers. Gespräch herausstellen, dass es um ein anderes Thema geht, dann stehen Sie auf und gehen Sie! Sie sind frei und erwachsen!!!!  Sie bestimmen den Termin.
Zur Positionsbestimmung: Sie sind selbstbestimmt und brauchen keinerlei Vormund! Auch Gespräche sind Angebote, die Sie ggf. jederzeit ohne Begründung zurückweisen sollten!
Sagen Sie nur: "NEIN, DAS WILL ICH NICHT“. Der Vermieter ist Bürger! Die Verwaltung hat für den Bürger/Vermieter da zu sein!
Atmosphäre, Stil und Formulierungen sollen respektvoll, wertschätzend und kooperativ sein.
Ohne die Menschen/Bürger/Vermieter kann die Verwaltung einpacken.
Keinerlei spontane Unterschriften oder auch nur mündliche Bekundungen abgeben.
Immer mindestens eine Nacht darüber schlafen.
Immer unabhängige Zeugen (keine Familie) zu wirklich notwendigen Gesprächen mitnehmen.
Gefällt Ihnen ein Telefonat nicht, legen Sie sofort auf. Sie entscheiden darüber. Alles schriftlich mit gut lesbarer Unterschrift von der Verwaltung einfordern! Verwaltung hat zu verwalten, hat zu dienen. Dienstleistung und Zuarbeiten! Keine Amtsanmaßungen mehr!
Nichts einfach gutgläubig glauben oder akzeptieren. Besser mit Zeit zuvor informieren.

Georg Schäfer    14.06.2018

Der Trick des Herrn Jost

Wenn Gastgeber/innen sich datenschutzkonform verhalten und wie auf dem Meldeschein vorgeschrieben, nur die vollständigen Daten des Hauptanmelders angeben, bedeutet die von Herrn Jost für die Erlangung der EBC zusätzlich geforderte Nennung und Ergänzung der Daten aller Angehörigen, einen eindeutigen Verstoß gegen den Datenschutz, für den sie alleine haftbar sind. Der Datenschutz wird dabei über die Hintertür ausgehebelt. Es ist absolut unwahr, dass nur der Meldeschein der Gemeinde benutzt werden darf (siehe Mitteilung der DEHOGA). Fordern Sie schriftlich von Herrn Jost, dass er für Sie die Haftung für diesen Datenschutzverstoß übernimmt, sonst kann es teuer werden.
Verlangen Sie ausdrücklich, dass der Meldeschein nicht für die Erlangung der EBC-Karte missbraucht werden darf!
Herr Jost nutzt die Unterschrift des Gastes auf dem Meldeschein nämlich auch als Vehikel für die EBC mit der Einwilligung zu Datenabgaben für Marketingzwecke.
Der Hintergrund: Die EBC gibt es laut Kurtaxensatzung nur gegen Unterschrift für die Einwilligung, dass die persönlichen Daten für Marketingzwecke genutzt werden dürfen.
Hier liegt ein weiterer schwerwiegender Verstoß gegen die neue Datenschutzverordnung vor, auf den wir schon seit Monaten hingewiesen haben.
Die Gemeinde darf die Ausgabe der EBC nicht an die Einwilligung des Gastes und seiner Angehörigen koppeln, damit diese dann ihre Bereitschaft erklären, ihre Daten zu Marketingzwecken freizugeben. Dies ist ein verbotener Kopplungsvertrag, was uns bei einem persönlichen Gespräch mit dem obersten Datenschutzbeauftragten bestätigt wurde.
Gibt es im Gemeinderat nicht einen Rechtsanwalt, der das alles hätte wissen müssen? Für die Gemeinde ist es jetzt 5 Minuten vor zwölf, um sich einem Verfahren zu entziehen.
Die Gastgeber sollten sich dringlichst zusammensetzen, um weiteres Unheil abzuwenden.
Warum zahlen wir dieses Jahr wieder über 200.000 Euro an die DBT ohne entsprechende Gegenleistung?
Der Vertrag läuft Mitte 2019 aus. Er sollte jetzt schon gekündigt werden!

Forum Langenargen   14.06.2018

Ergänzung:
Die Fehler in diesem Vertrag führten letztendlich zu dem vernichtenden Urteil beim VGH Mannheim und schliesslich zum Ende der Plastikkarte mit entsprechenden finanziellen Fehlinvestitionen.

Forum Langenargen   17.06.2018

Unglaublich skandalöse Zustände im Rathaus

Seit kurzem wurden einzelne Gastgeberinnen von Herrn Jost angerufen, mit der Aufforderung, im Rathaus zu einem Gespräch zu erscheinen.
Der Grund wurde verschwiegen.
Den Gastgeber/innen wurde vor Ort von Herrn Jost und Herrn Benz mitgeteilt, dass sie bei der Belegungsstatistik aus dem Raster gefallen seien, weil sie
weniger Gäste als in früheren Jahren angemeldet hätten. Es wurde ihnen unterstellt, dass sie möglicherweise "schwarz" vermietet hätten.
Das Ganze wirkte auf sie wie ein Verhör. Die Krönung war dann die Nötigung, sie müssten bezüglich des Gespräches absolute Geheimhaltung versprechen.
Übrigens ist das nicht ganz neu. Das wurde in früheren Jahren auch schon telefonisch durchgeführt.
Wir haben gestern Herrn Dr. Brink, den obersten Datenschützer Baden-Württembergs, persönlich kontaktiert und uns entsprechend beraten lassen.
Wir haben die Gelegenheit auch genutzt, die erheblichen Datenschutzverstöße der Gemeinde zu melden. Dr. Brink war entsetzt und versprach, sich
darum zu kümmern. Ob der Bürgermeister involviert ist, war nicht zu erfahren. Zu mindestens toleriert er offensichtlich diese moralisch verwerfliche
Vorgehensweise in seinen Räumlichkeiten. Statt in ihrer Betriebslindheit endlich zuzugeben, dass der Buchungsrückgang eine Folge der miserablen
Touristikpolitik ist, wird die Schuld bei den Gastgebern gesucht.
Unser Ort hat durch den Schilderwald, die unzähligen Bänke und helle Industrielaternen seinen Charme verloren.
Eine Idyllische Bucht wurde verpflastert. Die Strände waren verschmutzt, die Mülleimer quollen über.
Die zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs für eine magere Gegenleistung brachte das Fass dann zum Überlaufen.
Die westlichen Orte am See haben bei einer Kurtaxe von durchschnittlich 2 Euro bei weit mehr Leistungen eine Steigerung bei den Buchungen von
zuletzt 7 % (Langenargen zuletzt minus 7 %). Bereits im März mussten die Gäste die volle Kurtaxe bezahlen und erhielten praktisch keine Gegenleistung
dafür. Das Strandbad, das Museum und der Schlossturm waren geschlossen, Fahrten mit Zug und Bahn waren wegen unzähliger Sperrungen fast
unmöglich und die Promenadenbepflanzung lag noch im Winterschlaf. Es wäre eine gute Kundenpflege gewesen, wenn man die Kurtaxe deswegen
halbiert hätte. Wenn Gäste, z.B. Radfahrer, nach Geschäftsschluss der TI spontan ohne vorherige Buchung in Langenargen eintreffen, haben sie keine
Möglichkeit, sich zu informieren, wo ggf. eine Privatunterkunft frei ist. Früher gab es am Parkplatz bei der Tiefgarage ein Verzeichnis aller Hotels
und Privatvermieter, jetzt sind dort nur noch die Hotels vertreten. Am Bahnhof gibt es im Gegensatz zu früher überhaupt keine Informationsmöglichkeit
mehr! Es ist sehr befremdend, dass das Rathaus im Gegensatz zu den meisten Gemeinden, die Übernachtungszahlen des ersten Quartals bisher verschweigt.

Forum Langenargen   14.06.2018

 Glosse 

Bürgerdiskriminierung im Rathaus Langenargen

Man bestellt telefonisch jetzt Vermieter zum Verhör und unterstellt, sie hätten wohl „schwarz“ vermietet, weil sie dieses Jahr deutlich weniger Gäste angemeldet hätten.
Statt, wie einem halbwegs intelligenten Langenargener längst einleuchtend, man den gravierenden Rückgang der Übernachtungszahlen auf die horrende Kurtaxe und den gesetzeswidrigen Kopplungsvertrag zurückführt, verdächtigt man langjährige, ehrliche Vermieter des Betrugs.
Bislang hat das noch niemand zugegeben. Um endlich die Wahrheit zu erfahren, sollte man jetzt einen Schritt weiter gehen: Wir schlagen vor, bei den Hauptverdächtigen ein paar „Wanzen“ zu installieren. Zeitungsausträgerinnen und Postboten könnten die verdächtigen Vermieter ebenfalls unter Beobachtung nehmen. Anschließend gäbe es ja noch das bewährte Mittel der „Beugehaft“. Gewiss gibt es dafür im Schloss oder im Rathaus noch ein kleines Verlies. Herr Jost und in Vertretung Herr Benz, könnten dann einmal täglich frisches Wasser reichen.
Sollte das nicht zielführend sein, könnte man auch noch an Drohungen denken, alles im Dienste der Wahrheitsfindung, natürlich ohne Zeugen.

So also sieht das vom Rathaus vielbeschworene, vertrauensvolle Miteinander aus!

Rolf Motz   14.06.2018

Die Zustände im hiesigen Rathaus sind inzwischen auch Gesprächsstoff in der Konstanzer Monatszeitschrift Seemoz.

Die dunkle Seite von Langenargen

Beleidigungen, Denunziationen, gezielte Falschinformationen, Repressalien, Informationsverweigerungen, Datenschutzverstöße und Vertuschungen.

Forum Langenargen 14.06.2018

Hinweis

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Frau Poimer von der SZ in ihrer ziemlich einseitigen Fürsorge für den Bürgermeister die momentan viel wichtigeren Probleme nicht zur Kenntnis nimmt? Eine objektive entsprechende Berichterstattung haben wir bei früheren Beleidigungen ehrbarer Bürger bei ihr immer vermisst.
Da werden Gastgeber zur Verletzung des Datenschutzes gezwungen, damit die Gäste die EBC-Papierkarte bekommen können.
Offensichtlich hat sie auch immer noch nichts von einem rechtswidrigen Kopplungsvertrag gehört.
Warum schweigen der BM und die Gemeinderäte dazu?
Wenn man Gemeinderäten die Rechtsverstöße vor Augen hält, wird einem sogar von einigen untersagt, sie mit weitere Mittteilungen zu belästigen.
Sie interessieren sich ganz offensichtlich überhaupt nicht dafür, was die Verantwortlichen für einen Schaden anrichten. Diese Vogel-Strauß-Politik bringt uns nicht weiter.
Ein Schreiben einer Bürgerin an die Fraktionsvorsitzenden mit der Bitte um eine baldige Bürgerversammlung, wurde überhaupt nicht zur Kenntnis genommen.

Ganz offensichtlich ist auch Herr Bitzer als Datenschutzbeautragter der Gemeinde völlig mit diesem Amt überfordert, denn er war ja seit drei Jahren nicht einmal fähig, den Schadensmelder der Gemeinde funktionstüchtig zu machen.
Er wurde erfolglos rechtzeitig gewarnt.

wichtig:
Lesen Sie unbedingt die letzten Beiträge unter der Rubrik "Tourismus".

Forum Langenargen   10.06.2018

Meine Meinung zu Ihrem Artikel
Sehr geehrter Herr Schopf,
Sie fordern am Rande Ihres Artikels dazu auf, Ihnen die Meinung zu der misslichen Situation in LA schreiben.
Unbestritten ist, dass der kriminelle Akt der Plakatierung zum scheinbaren Rücktritt des BM Krafft auf schärfste zu verurteilen ist!
Allerdings ist es schon erstaunlich, dass Sie in Ihrem Artikel ein einseitiges Bild der Situation aus alleiniger Sicht des BM zeichnen.
Die mittlerweile katastrophale Kommunikationskultur in LA hat mit der Amtszeit des BM begonnen. Im Zusammenspiel mit einer oft einseitigen Berichterstattung auch aus Ihrem Hause, eine Konzentration der Medien auf einen Verlag (Schwäbisch Media), die die Blätter Schwäbische, Montfortbote und Südfinder ist eine ausgewogene Berichterstattung kaum noch festzustellen. Leserbriefe werden kaum noch veröffentlicht, so dass man auf die mittlerweile viel gelesene Plattform Forum La ausweichen muss.
Hier sitzen „Laien“ , die im Rahmen der brisanten Themen wie EBC, Mooser Weg , Luxus-Toiletten , Ausschreibungsverfahren und Asyl zu mehr als mündigen Bürgern wurden.
Sie entwickelten sich zu geschulten Bürgern in Verwaltungsangelegenheiten, deren Kenntnis wohl bisweilen die Profis im Rathaus sprachlos werden lassen.
So werden E-Mails in der Regel nur auf Druck oder gar nicht beantwortet, wenn interessierte Mitbürger um Antworten bitten.
In Ihrem Artikel schreiben Sie, dass der BM Krafft an eine klare Positionierung der Bevölkerung appelliert. Diese Positionierung hat bereits mit dem Bürgerentscheid stattgefunden. Da wurde nämlich die unstrukturierte Argumentationslinie der Befürworter der Bebauung mit Sachverstand durchschaut! Wie klar der Durchblick war, zeigt sich in BM Kraffts Beschreibung zum nun entstanden Haushaltsloch von 1,6 Mill. €, die er der BI in die Schuhe schieben will. Das hat selbst gestandene Ratsmitglieder der eher BM freundlichen Fraktionen entsetzt. Nachzulesen bei Ihrer Kollegin Poimer.
Die Bürgerschaft LA wird sich positionieren, sie ist wach geworden und wird sich durchaus spätestens zur Kommunalwahl mit demokratischen Mitteln in einem inzwischen etablierten Netzwerk Gehör verschaffen.
Eine mündige Bürgerschaft hat ein solch hinterlistiges Verhalten wie der Aushang zu dem vorgetäuschten Rücktritt des Bürgermeisters gar nicht nötig!
Auch Sie als Vertreter der Presse haben dabei als vierte Kraft Verantwortung zu tragen. Ansonsten werden Ihnen weiter die Leser weglaufen, weil diese keine Lust auf die ewig gleichen Artikel in SZ, MOBO und Südfinder haben!


Elke Krieg  08.06.2018

Link zu dem Artikel im Südfinder von Herrn Schopf, 30.05.2018

https://www.suedfinder.de/epaper/bodensee/data/20180530_IN_IFN/webepaper/pdf/1.pdf?s=1527782063525

Offener Brief an den Südfinder, Redakteur Herrn Schopf

"Klar klar Position beziehen - Kraft kritisiert die Art der Debatten in Langenargen!" 30.06.2018

Sehr geehrter Herr Schopf,

wir vom Forum Langenargen distanzieren uns entschieden gegen die Geschehnisse am Pfingstwochenende, was wir auch bereits vor Tagen schon geschrieben haben. In Ihrem Artikel erwecken Sie den Eindruck, als wäre nur der Bürgermeister das Opfer von Beleidigungen. Er war derjenige, der mich bereits vor zwei Jahren in Anwesenheit einer Redaktionskollegin in aller Öffentlichkeit diffamierend als „Dr. Trump“ bezeichnet hat. War das keine Beleidigung? Warum wurde darüber nicht berichtet? Letztes Jahr wurde das Forum Langenargen von offensichtlichen Anhängern des BM mit einer riesigen Toiletten- und Pissoir-Installation im Ortszentrum diffamiert. Das Ganze wurde als Maischerz dargestellt. Maischerze müssen normalerweise nicht erst durch eine Beschwerde bei der Polizei nach über 14 Tagen geräumt werden. Vorhergehende Beschwerden von Bürgern beim Ordnungsamt und beim Bürgermeister wurden negiert. Als ein Bürger bei aufkommendem Sturm vor Zeugen die Toilette umlegte, um spielende Kinder zu schützen, wurde er sogar vom Bürgermeister selbst angezeigt. Was halten Sie davon? Wie viele Feinde der BM inzwischen hat, zeigt sich am Ergebnis des kürzlichen Bürgerbegehrens. Wie viele Rechtsbrüche der BM inzwischen begangen hat, können Sie im Forum Langenargen nachlesen.

Warum haben sie nicht von dem verlorenen Prozess des BM beim VGH Mannheim ausführlich berichtet? Auch die jetzige vierte Kurtaxenverordnung enthält immer noch einen gravierenden Rechtsverstoß!

Er redet immer von Unwahrheiten unsererseits. Nicht eine einzige hat er bisher nennen können. Er hat beispielsweise auch neue Straßenschilder erzwungen, weil er wider besseren Wissens behauptet hatte, ein neues Gesetz fordere, dass die Schilder reflektieren müssten. Wir haben bis zum Verkehrsministerium recherchiert und mussten feststellen, dass das unwahr war. Die alten schönen Schilder, wie wir sie hatten, kann man nach wie vor in FN bewundern. Warum berichten Sie nicht über deutliche Rückgänge der Buchungen bei den Übernachtungszahlen seit der BM es geschafft hat, die zweithöchste Kurtaxe Baden- Württembergs zu etablieren? Sie können sich vielleicht vorstellen, dass er unter den Kleinvermietern kaum noch Freunde hat. Die Ersten haben deswegen bereits beschlossen, aufzuhören!

Warum haben Sie es nicht kritisiert, als ein Anhänger des BM in einem Kommentar zu dem betreffenden Artikel von Frau Poimer in der SZ Online das Forum LA als „Kloakenforum“ bezeichnet hat?

Vielleicht sollte der BM sich mal überlegen, ob er nicht auch selbst ein hohes Maß an Mitschuld für eine solch unentschuldbare Tat trägt, und nicht nur immer auf Andere verweisen.

Übrigens wurden in fünf Jahren erst zweimal Bürgerversammlungen abgehalten, in anderen Gemeinden üblich ist jährlich mindestens einmal.

Herzliche Grüße

Dr. Hartmut Walter   08.06.2018

Unter der Überschrift „Einer neuer Tabubruch - Verleumdung gegen Langenargens BM Krafft“ fordert BM Krafft im Südfinder vom 30.05.2018 "eine klare Positionierung der Bevölkerung“ und meldet Zweifel an der künftigen Debatten- und Streitkultur“ an. Dabei verdrängt und übersieht BM Krafft, dass die Bevölkerung sich bereits eindeutig positioniert hat und blendet darüber hinaus die von ihm geprägte Debatten- und Streitkultur völlig aus:

„Die anonymen Mitteilungen werden von allen verurteilt“, so wird Gemeindeoberhaupt Krafft zitiert. Somit hat eine überwältigende Mehrheit unaufgefordert und unmissverständlich dieser Form von Auseinandersetzung und Ablehnung bereits eine klare Absage erteilt. Auch zuvor haben die Langenargener klare Position bezogen und demokratisches Vorgehen und Handeln bewiesen, wie z.B. mittels Bürgerentscheid zu geplanten Bebauung am Mooser Weg.

BM Krafft beklagt „ ... in Langenargen eine Tradition ... [des kritischen Umgangs] .. mit handelnden Personen“ und erkennt darin „...eine sehr bedenkliche Entwicklung“. Einerseits: Wenn der kritische Umgang Tradition hat, dann wusste BM Krafft dies vor Amtsantritt und hatte Gelegenheit sich professionell auf diese „Kundengruppe“ mit substanziellen Informationen und geschliffener Diplomatie einzustellen. Andererseits: Seit Jahren fordern und fördern wir in Betrieben und Unternehmen kritische Mitarbeiter, die Verbesserungspotential, das in Missständen immer verborgen ist, aufzeigen, und gelegentlich ist diese Zivilcourage für die Führungsspitze unangenehm. Was an anderer Stelle als Chance gesehen wird, das soll in Langenargen eine bedenkliche Entwicklung sein?

„Dass bestimmte Personen absichtlich [mit] falsche[n] Informationen und Fakten ... [verbreiten] ... , um damit die Diskussionen in der Gemeinde zu beeinflussen“, wie BM Krafft zitiert wird, ist eine bloße, unbewiesene Behauptung, schwer vorstellbar und sät, so vorgetragen, eher Zwietracht in der Bürgerschaft. 

Was Fakten und Informationen anbetrifft, hat BM Krafft eigene Vorstellungen und unterstreicht dies in der Gemeinderatssitzung am 23. April 2018 zum Thema Bürgerentscheid „Mooser Weg“ wie folgt: "Die wirtschaftliche Seite der geplanten Grundstücksverkäufe „Mooser Weg“ sei in der Informationsbroschüre zum Bürgerentscheid bewusst nicht dargestellt worden, weil dies dann zu Diskussionen geführt hätte“. Das ist noch schlimmer als fehlende Debattenkultur. Und in der gleichen Gemeinderatssitzung werden Gemeinde*rätinnen und Bürger*innen für fehlende Gewinne in Höhe von 1,6 Mio. EUR quasi verantwortlich gemacht. Dies, so der BM, „müssen Sie wissen“. Dabei hatte der BM im August 2017 nachlesbar verlauten lassen, „es ist also nicht Zweck durch den Verkauf [der Grundstücke am Mooser Weg] Gewinne für den allgemeinen Haushalt zu erzielen. Dieser braucht in den letzten Jahren auch keine Quersubventionen mehr.“ Sieht so Debatten- und Streitkultur aus?

In mehreren Zeitungsberichten, Leserbriefen u.ä. ist vielfach nachzulesen, dass Schreiben von Bürger*innen seitens des BM und der nachgeordneten Administration unbeantwortet bleiben. Damit verhindern der BM und die Spitzenbeamten jegliche „Debatten- und Streitkultur“. Da beklagt der Bürgermeister zu Recht verleumderische Äußerungen. Nur, wenn eine Bürgerin dem BM mitteilt, dass sie sich von ihm in einer Gemeinderatssitzung verunglimpft sieht und ihn schriftlich zur Klarstellung auffordert, dann erhält die Bürgerin von BM Krafft keine Antwort, keinen Brief, kein Telefonat, nichts. Ist das Debatten- und Streitkultur? Kaum vorstellbar, dass eine Mehrheit diese Art des Umgangs gutheißt.

Wie wäre es, wenn BM Krafft Position beziehen und darlegen würde, wie er die Akzeptanz der kritischen Langenargener gewinnen will? Wenn er dann noch darlegt, wie die Bürger umfassend, vollständig, schnell, zeitgerecht und vor allem verständlich eingebunden und informiert werden, dann wäre schon viel gewonnen.

Gerd Kupper     08.06.2018

 BEDENKLICHER TABUBRUCH, MONTFORTBOTE Nr.22 vom 1. Juni 2018

Man muss sich von einem derartigen Tabubruch in jedem Fall distanzieren, ist er doch kein Mittel einer fairen und sachlichen Auseinandersetzung.

Wenn Herr Bitzer aber nur das Dilemma EBC und Mooser-Weg als Kritikpunkte aufführt, ist das zu kurz gegriffen. Die vielen anderen gravierenden Fehltritte, die den Bürger und Steuerzahler inzwischen sehr viel Geld kosten und das permanente Ignorieren der Bürgeranliegen in der Presse und im Montfort-Boten sind für derart unschöne Exzesse ursächlich.

Ausschlaggebend ist auch ein Kreis von „JA- und NICHTS-Sager–Gemeinderäten, die sich keine Widerrede zutrauen, jede Vernunft und Objektivität vermissen lassen und so fast ausnahmslos die Ansichten des BM teilen. (Umfaller beim Naturschutzgebiet HÖHE).
Gerade dieser, der den Aufgaben in einer FREMDENVERKEHRS–GEMEINNDE keinesfalls gewachsen ist, wäre aber auf die spezifische Beratung in Bezug auf die Probleme und deren Auswirkungen in der Gemeinde Langenargen als bevorzugter Ferienort auf Unterstützung angewiesen.
So aber entscheidet der BM über alle maßgeblichen Angelegenheiten nach eigenem Gutdünken meistens noch zum Nachteil der LA- Bürger und deren Gästen. Es ist mehr als beschämend, wenn man dem NETZ, das ja weltweite Verbreitung findet, entnehmen kann, wie eine derartige Gemeinderat- und BM-Kommunal-Politik zum Schaden der Bürger in LA betrieben wird.

Hier nur zwei Beispiele: Zwei Edelstahl–TOILETTEN-HÄUSCHEN im Park!
Kosten 500.000 €, monatliche Folgekosten ca. 5.000 €.
Oder Kosten der FEHLPLAUNUNG MOOSER-WEG für die Bürger!
Kosten 1.600.000 € als Ersatz Bürgerentscheid?

Wie groß muss eigentlich der Schaden und Imageverlust in Langenargen noch werden, bis man durch baldige Abwahl all dieser Räte einschließlich BM versucht, mit viel Kosten und Aufwand den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen?
Nur so kommt man aber wieder zu einem friedlichen und gemeinsamen Miteinander in Langenargen!

Aus bekannten Gründen anonym

07.06.2018

Auszüge aus einem Leserbrief in der SZ mit dem Thema
"Ein Behindertenausweis ist kein Parkausweis "

"Zu jedem Gesetz gehören Vernunft, Ermessensspielraum und Menschlichkeit.
Die Ordnungsämter haben einen besonderen Ehrgeiz entwickelt, ihre Vorstellungen durchzudrücken.
Autorität und Macht sollten in einer Demokratie jedoch eher von Verständnis, Rücksichtnahme, Kompromissbereitschaft,
Vernunft und einem Ermessensspielraum beseelt sein.
Friedenstauben in unseren Amtsstuben würden unserem Zusammenleben besser tun“.

Forum Langenargen   06.06.2018

Da im Sommer in Langenargen über 50 Dieselbusse durch enge, verkehrsberuhigte Straßen dieseln, sollte man verlangen,
dass diese mit einer entsprechenden Vorrichtung versehen werden.
Das ist entschieden wichtiger und sinnvoller, als die kostspieligen Terminals für das Check-in – Check-out System.
Jedes Jahr gibt es über 600 Verletzte und etwa zwei Dutzend  tote Radfahrer in Deutschland, weil Lkw-Fahrer sie beim Abbiegen übersehen.
Dabei gibt es längst Möglichkeiten, die Gefahr deutlich zu senken.

Von Sabine Franz


http://www.spiegel.de/auto/aktuell/lkw-unfaelle-mit-radfahrern-der-tote-winkel-koennte-laengst-tot-sein-a-1203287.html

Zum Thema:
Fotostrecke: Lebensretter für Radfahrer

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-160637.html

06.06.2018

Freiburg rätselt: Wie wird der neue OB die Frau seines Vorgängers im Amt los?

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Freiburg rätselt-05-06-2018.docx

Ein Leser des Forums aus Freiburg  05.06.2018

Fehlende Bürgernähe und Arroganz führten in Freiburg zu einem politischen Erdbeben.

http://aktnach.org/welt/2018/05/07/271627-gruner-ob-salomon-tritt-ab-praktikant-schlagt-sonnenkonig-wie-es
-zur-wahl-sensation-in-freiburg-ka

Siehe auch Erdrutschsieg von Elisabeth Kugel in Meckenbeuren!

Ein Leser des Forums aus Freiburg  05.06.2018

Hinweis:

Morgen am Mittwoch, dem 06.06., findet im Münzhof um 20:00 Uhr eine Vortragsveranstaltung mit dem
renommierten Schriftsteller und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung

Axel Hacke

statt.
Das Thema lautet unter anderem:

"Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen"

Für gewisse Kreise im Ort sehr empfehlenswert!
Veranstalter ist das Kulturamt, nicht zu verwechseln mit dem umstrittenen Kulturverein, der seine Mitglieder unbedingt anmelden sollte.

Forum Langenargen   05.06.2018

Kommentar:

Der Münzhof war brechend voll, leider waren die eigentlich angesprochenen Verantwortlichen wie befürchtet nicht anwesend.

Forum Langenargen   07.06.2018

Peter Groß, 05.06.2018
Bodenseekreis: Der tödliche Seitenblick

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Bodenseekreis-Der tödliche Seitenblick-05-06-2018.docx

Wem soll man da noch vertrauen?
Grundsätzlich zählt eine ausgewogene Berichterstattung im journalistischen Teil eines Blättles zu den souveränen
Fingerübungen einer Redaktion. Oft wird dies jedoch vermisst.Vom Folgenden und dessen journalistischen Recherchen
war von Ausgewogenheit nicht viel zu lesen.
Wir erinnern uns:
Im Gemeinderat hatte BM Krafft einen Bauantrag für den Waldkindergarten eingebracht.
Der auf der "Höhe" gelegene Waldkindi schließt einen solchen Baukörper per Selbstverständnis/Konzept absolut aus.
Die Verantwortlichen des Waldkindi hatte zum damaligen Zeitpunkt keine Kenntnis vom Vorgehen des Herrn Krafft.
Diese "Piratenbebauung" sollte wohl als trojanisches Pferd der geplanten Flächenversiegelung auf dem Schutzgebiet dienen?
Es sind bundesweit zahlreiche Fälle aktenkundig, welche einen derartigen Amtsmissbrauch dokumentieren. Wer also,
bitte, schob hier vorgetäuschte, falsche, unwahre "Fakten" vor und hantierte damit?
Wer sich so intrigierend bewegt, verliert das Vertrauen der Bürger.
Das gilt auch für viele Gemeinderäte.
Die Krafft'sche Nummer hat sich erst einmal erledigt.

S. Schäfer   03.06.2018

Wichtig
In eigener Sache

Wie zu erfahren war, haben eine oder mehrere unbekannte Personen in der Nacht auf den 20. Mai an mehreren Stellen in
Langenargen Zettel angebracht, aus denen hervorging, dass der Bürgermeister zurücktritt.
Das Forum Langenargen distanziert sich ausdrücklich von diesem kriminellen Vorgehen und verurteilt es ganz entschieden.

Forum Langenargen   25.05.2018

Zur Berichterstattung der SZ über die anonyme Mitteilung, der Bürgermeister trete zurück

Was erstaunt, ist die Feststellung, dass diese bedauerliche, nicht zu entschuldigende Tat außergewöhnlich hochgespielt wird,
wo doch der Bürgermeister selbst bereits seit Jahren durch Diffamierungen und Beleidigungen rechtschaffener Bürger auffällt.
So wurde ein Forumsmitglied öffentlich als Dr. Trump tituliert. Diese unglaubliche Beleidigung führte zu einer erheblichen
Empörung in der Bevölkerung. Beschwerdebriefe an den BM wurden nicht beantwortet. Die SZ nahm davon keine Notiz,
das wäre im umgekehrten Fall sicherlich ganz anders gewesen. Er war vor einem Jahr auch Derjenige, der die entwürdigende
Toiletten-Pissoir-Installation einiger seiner Anhänger offensichtlich für sich in Anspruch nahm und deshalb ein Forumsmitglied
anzeigte, nachdem es bei aufkommendem Sturm die große Toilette umlegte, damit spielende Kinder nicht in Gefahr gerieten.
Mehrere Aufforderungen erzürnter Bürger an den Bürgermeister, das beleidigende Objekt entfernen zu lassen, ließen ihn kalt.
Wie kommt nun Frau Poimer dazu, bei dem Ereignis am Pfingstwochenende von einer Mehrzahl von Tätern zu sprechen?
Die Vermutung für Einzeltäter gibt es offensichtlich nur bei der Polizei. Obgleich Frau P. sofort auf diese vorschnelle
Verurteilung hingewiesen wurde, wiederholte sie diese erneut im Montfortboten. Sie toleriert sogar, dass ein Anhänger des
Bürgermeisters namens Ewald G. bei der SZ Online im Zusammenhang mit ihrer diesbezüglichen Veröffentlichung das
Forum als "Kloakenforum" bezeichnet. Damit verstieß sie eindeutig gegen das Pressegesetz und die Moralkriterien für
Leserbriefe und Kommentare der SZ. Erst nach Androhung von juristischen Konsequenzen, wurde der Kommentar gelöscht.
An diesem Beispiel und an der zunehmenden Flut an nichtssagenden großformatigen Fotos zeigt sich, wie sehr das Niveau
dieser Zeitung gesunken ist. All das hat aber immer noch nicht gereicht, denn es sprang ihr noch zusätzlich ein Kollege des
Südfinders (einem Ableger der SZ) zu Hilfe und wärmte die Geschichte nochmals auf. Zwischendurch meldete sie sich
nochmals mit dem Hinweis, dass bei der Polizei noch kein Fahndungserfolg zu vermelden war.
Übrigens auch eine Nichtbeantwortung von Fragen der Bürger ist eine Art von Beleidigung. Die Beschuldigung der Bürger,
die gegen die Bebauung der Höhe gestimmt hatten, sie hätten der Gemeinde geschadet, hat viele irritiert. Die Aussage des BM,
seit 1972 sei in LA nichts mehr geschehen, ist eine Beleidigung der vorangegangenen Bürgermeister, des Gemeinderates und
sonstigen Verantwortlichen. Diese erstaunliche Aussage wurde von Frau Poimer nicht hinterfragt. Manche Bürger flüstern
übrigens hinter vorgehaltener Hand, ob der Täter vielleicht aus dem Umkreis des Rathauses kommen könnte. Wir halten das
für eher unwahrscheinlich, da das mit Sicherheit den Job kosten würde.
Schade, dass es hier in der Region keinen Südkurier mehr gibt. Dann gäbe es sicherlich keine derartig tendenziöse Berichterstattung.

Forum Langenargen  02.06.018

So wichtig sind die EU Richtlinien
Gegen EU-Richtlinie verstoßen: Trächtige Kuh übertritt EU-Außengrenze – jetzt soll sie sterben.

https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gegen-eu-richtlinie-verstossen-traechtige-kuh-uebertritt-eu-aussengrenze
-jetzt-soll-sie-sterben/22630018.html

Forum Langenargen  03.06.018

Aus der Bodenseegegend stammender, in den USA lebender Mann, möchte nach 10 Jahren Abwesenheit
für drei Monate wieder an den See.
Er sucht in den nächsten 2 Monaten eine möblierte Kleinwohnung für ca. drei Monate zu mieten.
Anfragen an die Schwester, Frau Wenger, eMail:   l.wenger@gmx.de

Forum Langenargen    28.05.2018

„Kommissarin“ Poimer findet  immer noch keine heiße Spur
Peter Groß (PeG) 02.Juni 2018

Die Menschen in Langenargen sind längst zur Gartenpflege zurückgekehrt. Das Blumengießen ist in diesen Tagen wichtiger, als eine Hetzjagd auf eine verwirrte Seele, die in diesen Tagen unter großen Qualen leidet, weil sie die technischen Möglichkeiten der Polizei unterschätzt hat. Ruhelos sitzen eine stellvertretende Regionalleiterin und der Redakteur eines Anzeigenblattes den ermittelnden Beamten im Genick und sorgen dafür, dass Kriminalpolizisten und Staatsanwälten der Schweiß eiskalt den Rücken hinunter rinnt. Ich bin sicher es gibt inzwischen täglich wiederholte Nachfragen zum aktuellen Ermittlungsstand.

Natürlich bedarf es einer Interessenabwägung. Frau Poimer benennt in der Schwäbischen Zeitung die Tat als erschreckend kriminell und „bedenklichen Tabubruch “Am 25. Mai schreibt sie von „Übler Nachrede und Verleumdung einer Person des politischen Lebens sowie Urkundenfälschung. Nun scheint es jedoch, der Bürgermeister als  Amtsträger verdiene  in der Schwäbischen einen höheren Rechtsbonus, als der ebenso im öffentlichen Leben stehende und für seine Meinung hoch geachtete Dr. W., den der Bürgermeister  diffamierend als Dr. Trump verunglimpfte.

Irgendwie scheint der BM für Aktionen unter der Gürtellinie empfänglich zu sein, denn die ausdrückliche  Duldung der Fäkalien- und Pissoir-Installation kann sehr wohl als Beleidigung politischer Gegner verstanden werden. Die überdimensionierten Toilette kombiniert mit einem großen Pissoir fand ihre große literarische Würdigung als „Maischerz“ im Montfort-Boten, der im gleichen Verlag wie die Schwäbische erscheint. Obgleich mehrere empörte Bürger vom Bürgermeister die sofortige Entfernung forderten, geschah nichts. Als dieser Tage ein Leserkommentar in der Schwäbischen erschien, der das von vielen Leser*innen geschätzte Bürgerforum erneut als Kloakenforum verleumdete konnte durch Androhung juristischer Schritte erfolgreich interveniert werden.

„Es gibt unumstößliche Gewissheiten; dass zum Beispiel Athen voller Eulen ist, Paris voller Pariser und in München ein Hofbräuhaus steht.“ (Dieter Hildebrandt). Ich halte es mit dem Lied der Chambers Brothers: „Time Has Come Today“. Frei übersetzt etwa: „Heute ist die Zeit gekommen. Zu lang wäre die Liste aller, deren Mut und Altersweisheit zu Umkehr und Vernunft rufen und die ungeahnte positive Kräfte in Langenargen am See und Hinterland mobilisieren, so in Hagnau, Immenstaad, Meersburg, Uhldingen-Mühlhofen, Salem, Überlingen oder auch von Sipplingen bis Radolfzell.

Alle üben sich in Geduld angesichts der bevorstehenden Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen. Bleiben wachsam um neue Kräfte in den Gemeinderäten zu mobilisieren, sollte eine Gemeinde vom Kurs abkommen. Time Has Come Today bedeutet auch die Ansprache parteiunabhängiger Kandidaten, die frei von jedem Fraktionsdruck nach der zukünftigen Gemeinderatswahl entscheiden dürfen.

Bei den Aktivitäten für einen nachttauglichen Rettungsflugbetrieb und menschenrettende Helikopterseilwinden fand man Dr. Walter bis heute an vorderster Front, bis ihm Kreis- und Landespolitiker folgten. Im gesamten Forum Langenargen finden sich Anregungen für ein harmonisches Miteinander und notwendigen Fortschritt. Wer sich so leidenschaftlich engagiert, dem sei gegönnt, Unmut über eine intransparente, verschwenderische Gemeindebürokratie zu äußern,.z.B. auch, weil der Bürgermeister eine Fehlinvestition eingegangen ist und deshalb jedem Gast 1 Euro für die DBT abpresst.

Der Verkehrsverbund Bodo betreibt zwischen Pfullendorf und Aulendorf bereits einen eigenen Service. Der Zugbegleiter, gibt Auskunft zu Fahrplänen und Ausflugsmöglichkeiten. Dazu ist er für ein „kleines“ Bewirtungsangebot zuständig. Das Angebot der Region Nördlicher Bodensee hat Robin Hood Charakter gibt es doch im Umkreis Pfullendorf attraktive Ermäßigungen auf Speisen und Getränke, die auch eine Kugel Eis bei Vorlage des tagesaktuellen Fahrscheins einschließt.

„Klar Position beziehen“
Südfinder 30.05.2018, Mathias Schopf

Einige Bemerkungen zu dem o. g. Artikel

„Es gibt in Langenargen eine Tradition, sehr kritisch mit handelnden Personen umzugehen!“
Wenn das eine Tradition sein soll, dann gibt es die erst, seit BM Kraft im Amt ist. Und das völlig zu Recht! Kein BM zuvor hat so dilettantisch, so großspurig sinnlos Steuergeld mit teilweise falschen Behauptungen verschwendet, wie er. Siehe z. B. Vorschrift „reflektierende Straßenschilder“. Wenn das „sehr bedenklich“ ist, dann soll er doch endlich mal darüber nachdenken.

„In der Vergangenheit hat der Bürgermeister bereits beobachtet, dass bestimmte Personen absichtlich mit falschen Informationen und Fakten arbeiten“.
Gibt es dafür einen einzigen Beweis? Nachweisliche Falschbehauptungen kamen bisher immer aus dem Umfeld Rathaus, bzw. von der SZ, die ungeprüft, alles nachplappert: „Äußerungen aus dem Rathaus müssen nicht nachgeprüft werden“. Wenn man sich dann um Richtigstellung bemüht, wird das unter fadenscheinigen Argumenten hinausgezögert und schließlich unterbunden.

„Die offensichtliche Straftat… sei eine neue Qualität, die aber ohne die vorausgegangenen falschen Informationen nicht denkbar seien“.
Ohne jetzt die begangene Straftat entschuldigen zu wollen, (wir haben uns ja bereits mehrfach davon entschieden distanziert), - umgekehrt wird ein Schuh draus: Nach all den Erfahrungen der letzten Jahre mit Unwahrheiten, Geldverschwendung, Größenwahn und wiederholten Diffamierungen sachlich, kritischer Bürger, drängt sich die Vermutung auf, dass diese kriminelleTat auch eine unmittelbare Folge seiner verqueren unverantwortlichen Amtsauffassung sein könnte.

„Entscheidungen offen zu diskutieren und in der Sache zu streiten, sei ein Kernelement unseres Systems“.
Genau das versuchen wir ja seit Jahren, - leider vergeblich!

Nur einige Zitate aus seiner Website:
…die anvisierten Ziele gemeinsam mit dem Gemeinderat, den Mitarbeitern
   und der Bürgerschaft entwickeln.
…Im Idealfall wird dadurch aus Verständnis für Notwendigkeiten
   Überzeugung oder gar Begeisterung.
…offene Kommunikation,
…gegenseitige Wertschätzung,
…direkte Rückkoppelung,
…Lösungswege und Ziele gemeinsam entwickeln,
…harmonisches Gemeinwohl,
…gutes menschliches Miteinander…bla, bla, bla

Alles leeres, diffamierendes Geschwätz, stattdessen larmoyantes Gejammer in der SZ, im Südfinder
und jetzt auch im Montfortboten, übelste Beleidigung eines angesehenen Bürgers, der für die
Einwohner Langenargens weit mehr Positives geleistet hat, als es der BM je zu Wege bringen wird,

gipfelnd in einer Strafanzeige gegen einen besorgten Bürger, der die wochenlang stehengebliebene
„Pissoir-Toiletten-Installation“ umgelegt hatte, damit Kinder durch einen aufkommenden Sturm nicht
gefährdet werden sollten.

Rolf Motz  02.06.2018

Auch Langenargen hat das Recht auf einen neuen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin

Peter Groß (PeG) 31. Mai 2018

Für die Gemeinde Daisendorf oder Stadt Meersburg war die Wahlentscheidung der erste Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. Bürgermeisterin Jaqueline Alberti sorgte für frischen Wind in Daisendorf und der neue Meersburger Bürgermeister Robert Scherer in Meersburg setzte sein Versprechen vom Bürgerdialog schnell um. So erfuhr man recht bald, dass er dem Wunsch der Gastgeber folgen würde und keine Echt Bodensee Card (EBC) einführt. Dafür gibt es den Stadttarif für einen Euro.

Ich halte es weiterhin für unwahrscheinlich, dass dieser unsinnige Aushang (Rücktrittserklärung des Bürgermeisters) aus dem Umfeld des Forum in Umlauf gebracht wurde. So empfinde ich den Versuch, dem Forum mit der Vorhaltung einer „Dialogfeindlichkeit“ mangelnde Gesprächsbereitschaft zu unterstellen, als nicht besonders zielführend.

Das Geschehen um die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT), das Treiben der Datenhändler, des Verkehrsverbundes und der Tourist – Informationen haben einen umfangreichen Meinungsaustausch vor Ort in Gang gesetzt. Es ist jederzeit feststellbar, dass Vorhaltungen gegen die Handlungen und Reden von BM Achim Krafft, einigen Gemeinderäten und Fehlverhalten von Teilen der Verwaltung mit einer Vielzahl von Fakten belegt wurden. Dabei ist besonders zu unterstreichen, dass es schließlich Mitbürger*innen waren, die durch solidarisches Handeln, alle möglichen Verbesserungen für die Menschen vor Ort und ihre Gäste vor ordentlichen Gerichten erstritten haben. Es fehlt die Einsicht des Bürgermeisters, mancher Gemeinderäte und der Verwaltung, diese Urteile zum Wohle der ganzen Gemeinde umzusetzen. So wäre es zunächst vorrangig nötig, den Vertrag mit der DBT noch im Juni 2018 zu kündigen, um einen Freiraum für Gespräche zu gewinnen, damit diese Kündigung im Jahr 2019 wirksam werden kann. Alles andere wäre die Fortschreibung aller mit der DBT verbundenen Mängel bei steigenden Kosten. Soweit man seitens der Gastgeber und Einheimischen zu anderen Wünschen kommt, könnte man zu jeder Zeit den Anbieter wechseln.

Wir wollen ein Europa für die Menschen und keine Diktatur von Bürokraten!

Am 28. Mai war ich zu Gast in Strasbourg und konnte ein Tagesticket für das Gesamtnetz der Straßenbahn für 6,70 Euro (bis 5 Personen) kaufen. Die Fahrt nach Kehl ist mit dem Baden-Württemberg-Ticket möglich. Dort überquert man eine Straße und kauft das Ticket am Automaten oder in einem der Tabak – Shops. Schon ab Radolfzell besserte sich die Situation in der DB, nur gelingt es ihr nicht eine attraktive Europa - Tarifkombination anzubieten, obwohl eine Privatbahn bis Strasbourg fährt. In Radolfzell wurde ich abends in die Wirklichkeit zurückgeholt. Die zwei Toiletten im Zug waren gesperrt – seit März übrigens – wie ich hörte. Die Abfahrt verzögerte sich um 15 Minuten. Willkommen im Bodo-Land könnte man sagen und sich vor dem heißen Sommer oder nächsten Winter fürchten. Erinnern sie sich an die Berichterstattung vom Jahresbeginn 2018? Sonst fragen Sie nach dem Dossier Zeitspiegel: „Klare Worte an das Verkehrsministerium“ in dem die Themen von „Unerträgliche Beförderungsbedingungen“ bis „Kindesmisshandlung im ÖPNV?“ thematisiert werden. Eine unserer Forderungen verlangt nach einer Bodensee-S-Bahn und einem Regio Tarif nach dem Vorbild des Verkehrsverbund Vorarlberg (www.vmobil.at). Bereits im Dezember 2004 verbündeten sich in Lindau verschiedene Initiativen für einen besseren, grenzüberschreitenden Bahnverkehr in der „Euregio Bodensee“. Weder im Kreistag oder den Gemeinden ist man diesem Ziel nur einen Schritt nähergekommen. Es herrscht Interessenlosigkeit bei Ämtern, Verwaltungen und Volksvertretern.

Wir verweigern uns der EBC, dem e-Ticket – und damit der „e-Fußfessel“.

Stellen sie sich vor, durch den Wechsel von einem Textverarbeitungsprogramm zu einem anderen machte das Rechtschreibprogramm einen Fehler. Aus entleeren z.B. entlehren oder die Schreibweise Ihres Namens wird verwechselt. Oder auch, die aktuelle Videoaufzeichnung mit Gesichtserkennung vertauscht ihr Bild. Vielleicht hat man Ihre Identität gerade gehackt. Dann könnte es zukünftig unmöglich sein, Fahrscheine auf ihr Handy zu laden oder ein e-Ticket zu buchen. Bis zur Klärung der Sachlage heißt es: „Zurück bleiben“. Obwohl Algorithmen sie bereits besser kennen, als die eigenen Eltern und Amazon die Live-Gesichtserkennung ermöglicht für ganze Städte. In Bayern könnte die Reise für Wochen in einer Psychiatrischen Anstalt enden.

Wie soll es bei der Gesamtzahl von unverständlichem Verwaltungshandeln bis zu vermuteten, noch nicht rechtskräftig beurteilten, Rechtsverstößen zu dem von Frau Krieg empfohlenen „Zusammenraufen“ kommen. Es bleibt doch nicht verborgen, wie Bürger*innen und Gemeinderäte dem Treiben nicht mehr zusehen können. Als Baupreis für junge Familien wurden in Meersburg Quadratmeterpreise, nach Lage von 350 bis 650 Euro und einem Bonus pro Kind als Abzug vom Grundstückspreis 15.000 Euro genannt. Man spürt die Kinderfreundlichkeit. Die Hauptarbeit der am Forum Beteiligten liegt in Gesprächen, Korrespondenz mit politischen Vertretern von Gemeinden, Kreis- bis Bundestag und auch Anwälten, sowie Gesprächsrunden oder Dokumentensammlungen. Bei mir selbst umfasst Korrespondenz mehrere Ordner Schriftgut. Da kommen keine Gedanken an Schmutzkampagnen auf. Für diese sind Hasardeure besonderer Art zuständig, von denen ich hoffe, dass sie auf den Pfad der Wahrheit und Ehre zurückfinden, damit weitere Gespräche und vor allem bessere Ergebnisse für unsere Nachbarn, Freunde und Gäste möglich sind.

Alle Jahre wieder
Schon im letzten Jahr war aufgefallen, dass der Bürgermeister sich mit fremden Federn schmückte.
Auch in diesem Jahr erschien wieder auf der ersten Seite des Montfortboten die Einladung zu den Langenargener
Schlosskonzerten. Lediglich die kurzen Eingangssätze und Schlusssätze stammen aus der Hand des Bürgermeisters.
Alles andere ist bei Herrn Vogel abgekupfert (Siehe Programmflyer).
Hier wird der Anschein erweckt, als käme der anspruchsvolle Text original aus der Feder des Bürgermeisters.
Er vermeidet den Begriff "Zitat" und setzt dementsprechend auch keine Anführungszeichen.

 

Forum Langenargen    28.05.2018

Übrigens musste die Onlineredaktion der SZ aufgrund einer Androhung einer Anzeige wegen Beleidigung,
den diffamierenden Kommentar von Ewald G. bezugnehmend auf den tendenziösen Artikel von Frau Poimer
mit der Bezeichnung "Kloakenforum" inzwischen herausnehmen. Wir werden uns weitere Schritte vorbehalten.

Forum Langenargen    28.05.2018

Zum Bericht in der SZ: „Fake News: Bürgermeister Krafft tritt zurück“, T. Poimer
Frau Poimer hat bei ihrer Veröffentlichung bezüglich des Bürgermeisters mit ihrer moralischen Bewertung völlig recht,
was jedoch auffällt ist, dass sie von unbekannten Tätern und Gegnern spricht, währenddessen die Polizei eher von
einem Einzeltäter ausgeht.

Forum Langenargen    26.05.2018

In Bezug Ihres Beitrages des Herrn Peter Groß, vom 28.Mai.2018

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst möchte ich Ihnen für die Veröffentlichung dieses höchst gehaltvollen Schreibens danken.
Generalverdacht, Generalprävention, Sippenhaft und Zuweisungen ohne begründeten Anfangsverdacht sind fern aller geliebten
Rechts-Staatlichkeit. Es gab und gibt Zeiten, da benutzten politische Verhältnisse die Presse zur Propaganda. Nicht die
Wahrheit, sondern bestimmte Ziele waren der Quell solchen Handels.Manipulative Einflussnahme von Presseseite ist nicht
von der Hand zu weisen. Die  Redakteurin der SZ hat sich mit Ihren Ausführungen aus einer Glaubwürdigkeit heraus
katapultiert. Den Fehltritt des Hauptamtsleiters könnte mit einem abhängigen Dienstverhältnis erklärbar sein, entspringt
jedoch einer musealen historischen Weltensicht.
Der Beitrag von Herrn Groß zeigt hier ein ganz anderes Niveau auf, er könnte in der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) stehen.
Eine reflektierte Analyse, mit intellektuellem Fokus auf die wesentlichen Sachverhalte löst der Autor elegant und prägnant.
Diese anspruchsvolle und werthaltige Feder würden wir uns ebenso bei schwäbischen Zeitungen wünschen.
Leider haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Dialektik derer Inhalte bereits ausgewachsen ist, sich jedoch
bestens mit der Gemeindepolitik ergänzen.
So geht Forum! - Weiter so! Das ist wahrer, anspruchsvoller Qualitätsjournalismus.

 

S. Schäfer   28.05.2018

Verbreitete die Schwäbische Zeitung Fake News ?

Peter Groß (PeG) 28. Mai 2018

Wurden auf der Lokalseite Langenargen, der Schwäbischen Zeitung vom 25. Mai Fake News verbreitet? Diesen Eindruck könnten Leser*innen bekommen, die einen fotografierten Brief in der Zeitung und dem Internetportal lesen konnten, der nach dem Bericht des Blattes an mehreren Orten der Gemeinde ausgehängt war und der durch die Veröffentlichung endlich jene Aufmerksamkeit bekam, die er anders nicht bekommen hätte. Als Täter wurden natürlich sofort einzig und allein die Gegner des Rathauschefs identifiziert. Warum eigentlich die und nicht ein Einzeltäter? Böse Zungen sprechen von einer Hexenjagd. Ich kann eine solche Tat nur als dämlich und unsinnig bezeichnen. Ich hoffe, dass der oder die wahre Täterschaft schnell vor einem Gericht geklärt und geahndet werden kann
Fakt ist, ungenannte Gegner des Rathauschefs werden denunziert, eine Grenze überschritten zu haben. Verschwörungstheoretiker hätten jetzt eine lohnende Beschäftigung. Da werden Zusammenhänge konstruiert, wie das Geschehen um die Echt Bodensee Card, bis zum Bauvorhaben auf einer Wiese am Mooser Weg, dass ein Bürgerentscheid verhindert hat. Während die Redakteurin schreibt, „Der rechtliche Rahmen wurde bis jetzt dabei einigermaßen gewahrt. Bis jetzt.“, übersieht sie, dass diese Erfolge zum einen vor dem Verwaltungsgericht erfolgreich erstritten wurden, das musste auch BM Achim Krafft endlich eingestehen oder durch einen unbestreitbaren Akt des Bürgerwillens, also einem rechtsgültigen Bürgerentscheid erreicht werden, die Aktivisten und Unterstützer des Forum sich also strikt an Recht und Gesetz hielten und sich durch so eine unterstellte, Straftat nur selbst schaden würden. Es wäre vielleicht auch sinnvoll, in alle möglichen Richtungen zu ermitteln und den Standort des Kopierers oder Druckers festzustellen, was technisch heute möglich ist. Es sei denn, der oder die Täter*in würden die Unsinnigkeit der Tat vorher reumütig eingestehen, was allen Beteiligten weitere Verdächtigungen, dem Rechtsstaat unsinnige Kosten und dem / der Täter*in die Möglichkeit geben würde, dem Gericht und der Öffentlichkeit das Motiv für die Tat erklären zu können.
Inzwischen hinterfragen viele Einheimische die Rolle von Schwäbischer Zeitung und des Amtsblatt Montfort-Bote aus dem gleichen Verlag. In diesem Fall könnte man denken, dass hier möglicherweise versucht wird, auch noch die vermutet, letzten dunklen Flecke auf der Weste des Bürgermeisters weiß zu waschen.
Die unbedingte Parteinahme der Redakteurin, Frau Poimer, für den Bürgermeister, dem sie attestiert, „sich nicht immer geschickt anzustellen, wenn es darum geht, die Gunst der Langenargener zu gewinnen“, geht in eine völlig falsche Richtung. Dass sie zudem scheinbar völlig die Kontrolle verliert, indem sie in ihrem Kommentar von „krimineller Energie und einer scharf zu verurteilenden Urkundenfälschung schreibt, lässt den Eindruck entstehen, dass sie aus der Rolle der Berichterstatterin in die Rolle der Staatsanwaltschaft und Richterin geschlüpft ist. Es könnte sich bei dem Geschehen schließlich auch, aus irgendeinem Grund, auch um die unreife Tat eines pubertierenden Teenagers handeln. Die Polizei geht übrigens im Gegensatz zu Frau Poimer eher von einem Einzeltäter aus. Nur glaube ich das selbst nicht recht.
Gerade im Rahmen der Berichterstattung zur 1968er Bewegung erinnert mich diese Form des Journalismus von Frau Poimer an die unseligen, damaligen Auswüchse der Zeitung mit besonders großen Buchstaben und vielen Bildern. Es bleibt ihr verborgen scheint es, dass sie in ihrem Furor jene rechts treuen Bürger*innen angreift, die uneigennützig das Gemeinwohl im Blick haben und die im Lauf der Zeit, zu ausgewiesenen Umwelt- und Verwaltungsfachleuten gereift sind.
Ich jedenfalls fordere von einem als „...ausgewiesenen Verwaltungsfachmann (der) von einer deutlichen Mehrheit demokratisch gewählt worden ist – und zwar bis 2020.“ (Poimer), dass er Fortbildungsveranstaltungen nutzt, um sich auf einen rechtlich sicheren Kenntnisstand zu bringen. Ich möchte ihm nicht einmal ein, an Lobbyinteressen gebundenes Fehlverhalten, unterstellen.
Nur, es wäre wünschenswert, dass er sich den Interessen seiner Mitbürger*innen wenigsten schrittweise nähert. So wäre es zumutbar, die bisherige Schadensbilanz bei Gastgebern, Gästen und Gemeinde dadurch zu beeinflussen, dass er der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH und damit dem Projekt Echt Bodensee Card zur Einsicht verhilft, dass es ein Weiter so nicht mehr geben kann und wird. Dabei wäre es sinnvoll, dass alle Gemeinderäte, die bereits bessere Erkenntnisse gewonnen haben, dem Bürgermeister mit gutgemeintem Rat zur Seite stehen, den Vertrag mit der DBT zeitgerecht, noch im Juni, kündigen und die Kurtaxe auf ein erträgliches Maß, also den alten Betrag, reduzieren.
Irgendwie ist es recht ungewöhnlich, dass Aushänge innerhalb kürzester Zeit an Orten festgestellt wurden, die irgendwie mit den „Skandalen“ in der Gemeinde in Beziehung stehen oder als sensible Orte im weitesten Sinne verstanden werden könnten. Wer hat gesucht, wo was wann gefunden? Der mit „bedenklichen Tabubruch“ Kirchenportal genannte Ort, der auch den Bürgermeister betroffen machte (Poimer) konnte zeitgerecht, mit Statement vor Redaktionsschluss an Frau Poimer gemeldet werden. Von wem? Warum wurde seitens des Bürgermeisters die Fundstelle am Kirchenportal als „gelungen“ bezeichnet, um die sonntäglichen Kirchgänger zu erreichen. Der Hauptamtsleiter bezeichnet „Solche Methoden“ einer Mitteilung oder eines Anschlags als aus ganz anderen Zeiten bekannt, bzw. durch extreme Teile der Gesellschaft verwendet“.
Ein Vorwurf politische anders Denkende, engagierte Mitbürger unter der Gürtellinie zu treffen? Vergeblich – hoffe ich.

 

Ergänzung:
In der SZ Online sieht Frau Poimer keine moralischen Bedenken, wenn sie diffamierende Kommentare gegenüber Kritikern veröffentlichen lässt. So fällt dort z. B. das Schimpfwort „Forumkloake“.
Soweit ist inzwischen das Niveau gesunken!

 

Peter Groß   27.05.2018


Endlich! Drei Jahre hat das gedauert!

Dieses Bild finden Sie im Forum bei den Anregungen aus dem Jahr 2015 mit folgendem Text:
Täglich fahren viele Radfahrer entgegen der Einbahnstraße durch die Obere Seestraße und sorgen für gefährliche Situationen.
Einheimische sind zwar oft darauf vorbereitet, Gäste rechnen aber nicht damit, dass in dieser engen Einbahnstraße auch noch
Radfahrer entgegenkommen.

Das Verbotsschild wird aber zum größten Teil vom Maibaum verdeckt. Wäre es nicht sinnvoll, den momentan zwischen
den parkenden Autos stehende Pfosten mit einem eindeutigen Schild zu versehen?

Der Versuch, dass Radfahrer per Beschilderung die Einbahnstraße in falscher Richtung durchfahren dürfen, wurde
abgebrochen (entsprechende Beschilderung auf beiden Seiten). Das Experiment hat sich nicht bewährt.
Weshalb jetzt, 3 Jahre später, dieser Vorschlag umgesetzt wurde, ist uns nicht bekannt. Manche Mühlen mahlen halt etwas
langsamer, manche Einsicht kommt erst im Laufe der Jahre. Oder war unser Vorschlag zu visionär?
Hauptsache, das Schild steht jetzt da und gibt der Gemeinde im Falle eines Unfalls Rechtssicherheit.

Übrigens: Als ein Forumsmitglied damals einen Sicherheitsbeamten darauf aufmerksam machte, dass eine  Horde Radfahrer
verbotenerweise in der falschen  Richtung der Einbahnstrasse fuhr, anwortete er, er habe von der Gemeinde die Anweisung,
er dürfe nicht in den fließenden Verkehr eingreifen!
Forum Langenargen   27.05.2018
Heute in der SZ:
"In Augsburg fährt man bald ohne Ticket
Die Bayerische Stadt führt den kostenlosen Nahverkehr in der Innenstadt ein"
Forum Langenargen   29.05.2018

Die Aktion nette Toilette ist in Waldshut-Tiengen erfolgreich angelaufen

Teilnehmende Geschäfte und Gastronomiebetriebe stellen bei der Aktion nette Toilette sanitäre Anlagen zur Verfügung.
Die Benutzung der sanitären Anlagen ist nicht an einen Kauf oder an Verzehr in den Betrieben gebunden.
Weitere Partner kommen hinzu.

https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Die-Aktion-nette-Toilette-ist-in-Waldshut-Tiengen-erfolgreich-angelaufen;art372623,9746408?wt_mc=smb.skwww.share.btn

 Für die Folgekosten der bei uns geplanten beiden Toiletten von insgesamt ca. 5000 Euro/Monat  gibt es keine Fördergelder!! 

Forum  Langenargen  24.05.2018

Toilette oder Haus für einkommensschwache Familien, - das ist hier die Frage!

https://mehr-platz.elk.at/

Forum  Langenargen  07.05.2018

Peter Groß: Die Bodenseejugend auf dem Weg in die Metropolen

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Die Bodensee - Jugend auf dem Weg in die Metropolen-23-05-2018.docx

23.05.2018

Mit den verschleuderten EBC-Millionen hätte man etliche Hubschrauber mit Seilwinden
ausrüsten können!

Statt Menschenleben zu retten, werden wirtschaftlich untaugliche und hirnrissige Tourismuskapriolen geflochten.
Sportarten wie Mountainbiking, Klettern, und vor allem Wassersport werden am See beworben. Wo bleibt das
adäquate Äquivalent der Menschenrettung?
Am besten eine prägnante Argumentationsliste an die entsprechenden Bürgermeister und Hilfsdienste übersenden,
verbunden mit einer Kostenaufstellung. Notärzte, Krankenhäuser und Sanitäter könnten eine Unterschriftenliste erstellen,
die mit Gewicht in die Öffentlichkeit, in den Kreis und Landtag tritt.
An diesem Thema wird deutlich, es braucht die öffentliche Arena, sonst verlustieren sich die Gemeinderäte und Landräte
mit Klocontainern, Fledermausbrücken, Geysiren oder unterirdischen Bahnhöfen.

Zitat aus der SZ:
"Da der Bereich schwer zugänglich war, musste die Höhenrettung die Erkundung durchführen. Parallel wurde die Feuerwehr
Bodman-Ludwigshafen alarmiert, die den Zugang mit der DLRG Bodman-Ludwigshafen von der Seeseite herstellte.
Der Einsatz dauerte 2,5 Stunden!“

Nach ungefähr 2,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Allensbach,
Abteilung Allensbach, die Feuerwehr Allensbach, Abteilung Langenrain-Freudental, die Höhenrettung der Feuerwehr
Allensbach, sowie die Feuerwehr Bodman-Ludwigshafen, der Kreisbrandmeister, der Rettungsdienst, die DLRG Konstanz,
die DLRG Bodman-Ludwigshafen, die Polizei sowie die Notfallseelsorge.
Ebenfalls vor Ort waren Ortsvorsteher Lothar Bottlang als Vertretung für den Allensbacher Bürgermeister und
Bürgermeister Matthias Weckbach von Bodman-Ludwigshafen.

Dieser unglaubliche Aufwand an Personen und Material hätte durch einen Hubschrauber mit Seilwinde
größtenteils verhindert werden können.
Einsatzdauer ca. 30 Minuten!

S. Schäfer   22.05.2018

22.05.2018

Der kontaminierte Aushub aus der Lindauer Straße, der ohne unterlegte Isolierfolie in einem Wasserschutzgebiet
gelagert wurde, wird nunmehr zu einer Entsorgungsfirma transportiert, die dafür ca. 76.000 Euro verlangt.
Auf die Frage, warum der Aushub nicht wieder zurück an seine Ursprungstelle transportiert werden konnte,
hieß es, das Material sei nicht frostsicher. Uns ist von Frostschäden in den letzten 30 Jahren nichts bekannt.
Außerdem hätte man einen Frostschutz darunter mischen können.

Forum Langenargen 22.05.2018

GLOSSE
Vorschlag für eine neue, großartige Attraktion an der Promenade

https://www.youtube.com/watch?v=c9rWi-CCKg4

22.05.2018

Von Kneipp, Kurtaxe und Kultur am Kiosk

Peter Groß (PeG), 22.05.2018

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Von Kneipp-Ver-2.docx

Offener Brief an den Fraktionsvorsitzenden der FDP im Landtag

Sehr geehrter Herr Rülke,
ich habe vor kurzem im Zusammenhang mit einer im Bodensee lebensbedrohlich gekennterten Kajakfahrerin darauf
hingewiesen, dass es seit Jahrzehnten in ganz Baden Württemberg keinen Hubschrauber mit einer Seilwinde für
See- und Bergrettung gibt.
Dieser Zusatz kostet wenige tausend Euro! Das Ganze ist genauso wie die fehlenden nachtflugtauglichen Helis
ein Armutszeugnis für unser relativ reiches Bundesland.
 
 Mit freundlichen Grüssen
 Dr. H. Walter      22.05.2018  
 
Betreff: Mann kommt in gesperrter Marienschlucht ums Leben
            Ein Fall für einen Hubschrauber mit Seilwinde
             Den Artikel können Sie sich unter folgendem Link ansehen:

"Herr Zodel schrieb dann nach einem erneuten Erinnerungsschreiben einen unverschämten Brief und kündigte an,
zukünftig kein Mail mehr zu beantworten. Nun erfuhren die Bürger aus der Presse, dass nun doch im Sommer eine
Bürgerversammlung stattfinden soll. Warum wurden dann die Anfragen nicht direkt beantwortet?"

Was ist denn da los? Sieht so ein respektvolles Miteinander aus?
Das Forum ist über die Jahre zu einer etablierten regionalen Größe geworden.
Diese Realität zu ignorieren, ist mehr als ignorant. Bilaterale Gespräche suchen und an einen Tisch setzen,
das wäre allerhöchste Zeit. Hier sollen jedoch bestimmte Bürger ausgegrenzt werden, mangelnde Kommunikation
ist eine Form von Zensur. Erinnern wir uns an die Anzeige des Gemeinderates, in dem dieser öffentlich im amtlichen Teil
des Montfortboten zu einem respektvollen Miteinander aufrief...... Wenn diese noch nicht einmal zu ihren eigenen Worten
und Ansprüchen stehen, was soll man da in Bezug zu Bürgern erwarten?
P.S.:
Wer bezahlt den Bauhof und die Revitalisierung der Promenade nach dem privaten Segelevent?
Wer bringt den Rasen von Almhütte und Biergarten wieder in Ordnung?
Das Argument, dass das MatchRace der Gemeinde Geld bringe, kann ich gut verstehen.
In erster Linie fließt der Profit in die Kassen der Veranstalter und Hotels.
Allein schon die Sponsorengelder sind in Summe gewaltig. Einer der großen Wirtschaftspartner kann da leicht eine größere
Summe für das Event bereitstellen! Die Gemeindekasse stellt aus Steuergeldern Mitarbeiter für Verkehr, Absperrung, Müll,
Wasser, Strom und zahlreiche ausfallende Parkflächen.
Wenn ein Amateur-Verkehrsgutachten mit 50.000 Euro von der Gemeinde bezahlt wird, dann sollte diese Summe ebenso
als Veranstaltermiete für den öffentlichen Raum entgolten werden. Dann müssen die Steuergelder nicht zum Stopfen der
(offiziell) armen MatchRace Kassen herhalten. Verlustzuweisungen, Gewinnabschöpfungen.

S. Schäfer   20.05.2018

Mangelnde Kommunikation

Da wurden die vier Fraktionsvorsitzenden zweimal mit der Bitte angeschrieben, das Versprechen vom Frühjahr 2016
einzulösen, dass jedes Jahr im Herbst eine Bürgerversammlung stattfindet. Keiner hielt es für notwendig, zu antworten.
Herr Zodel schrieb dann nach einem erneuten Erinnerungsschreiben einen unverschämten Brief und kündigte an, zukünftig
kein Mail mehr zu beantworten. Nun erfuhren die Bürger aus der Presse, dass nun doch im Sommer eine Bürgerversammlung
stattfinden soll. Warum wurden dann die Anfragen nicht direkt beantwortet?
Dies ist wieder einmal die viel beschworene, jedoch fehlende

„Wertschätzung…“ , „das gute menschliche Miteinander…“

Forum Langenargen 20.05.2018

 
Wer könnte sich vorstellen, nächstes Jahr bei der Gemeinderatswahl  als  Parteilose/r anzutreten ?
Wir bieten diesbezüglich tatkräftige Unterstützung an.

Forum  Langenargen  07.05.2018

 Das  wahre Gesicht des Herrn Krafft 
Betreff: "Verluste" wegen Bürgerentscheid zum "Mooser Weg"
Aussage im Montfort-Boten Nr. 32 vom 11.08.2017 auf Seite 2 im 4. Absatz:

Zitat:
"Es ist also nicht Zweck durch den Verkauf Gewinne für den allgemeinen Haushalt zu erzielen".
 
http://www.forum-langenargen.de/uploads/Montfort-Bote Ausgabe_32_2017.pdf
 
Was  soll man da noch glauben?
Forum Langenargen   18.05.2018
 
Ergänzung:
Wenige Tage später beschwert er sich darüber, dass die Gegner der Bebauung der Gemeinde einen Schaden
von 1,6 Millionen Euro zugefügt haben, weil sie einen bereits fest eingerechneten  Verkaufsgewinn verhindert hätten.
Der Hinweis auf Erstellen von Wohnungen für einkommensschwache  Familien war lediglich vorgeschoben,
denn es zeigte sich, dass die Wohnungen bei einem Quadratmeterpreis von 710 Euro je
m2 Grund für dieses Klientel
unerschwinglich waren.
Es ist kein Geheimnis, welche Gemeinderäte die Unverfrorenheit besaßen, sich  dem Bürgermeister anzubiedern,
indem sie ihn  bei diesem unlauteren Tun unterstützten.
Die Bürger können sich bei der nächsten Gemeinderatswahl dafür revanchieren!
Forum Langenargen   20.05.2018

Der König und der Vogel *

Vielleicht ist es die jämmerliche Weise um den eigenen Machterhalt, die uns gestern mit schmunzelnder Sicht auf das Rathaus blicken ließ, wie auf furiose Weise harmlose Menschen verunglimpft worden wurden. Das ist auch aus psychologischer und soziologischer Sicht leider sehr abträglich. Groteske Szenen und Aussprüche haben sich aufgetan, wie eine verwaltungstechnische Erdspalte. Einige dieser Szenen wurden vielfach beschrieben.
Ein wesentliches Problem ist die Machtkonzentration in den Händen einiger weniger, die letztlich unsere Portemonnaies und Freiheit und Demokratie bedrohen. Das Fatale in der Vergangenheit war das Fehlen starker Gegenkräfte zur Machtanhäufung von Verwaltung und Wirtschaft. So wie in der fernen Vergangenheit, so wird man sich vielleicht in 30 Jahren fragen, wie man es gegenwärtig zulassen kann, dass es zu einer enormen Akkumulation an Macht und Ungleichheit kommen konnte.
Lassen Sie uns wieder ins Gleichgewicht kommen und verbindende Brücken bauen. Innerhalb unserer Gemeindefamilie gibt es, natürlicher Weise, zahlreiche Interessen. Keine Sorge, das bekommen wir alles unter einen Hut. Mit sehenden Augen, hörenden Ohren und verstehenden Herzen bekommen wir das "Langenargener Stück" schon gebacken.
Ohne Winkelzüge, jedoch mit Fair-Play und allem unseren Einsatz werden wir das
Bürgerschiff wieder auf Kurs lenken und halten.

* Der König und der Vogel ist ein französischer Zeichentrickfilm aus dem Jahre 1979.
Klaus T.   17.05.2018

Das Volk hat das Vertrauen der  Regierung verscherzt.
 Wäre es da  nicht doch einfacher, die Regierung löst das Volk auf
 und wählt ein anderes ?
 
Bertold  Brecht   16.05.018
 
                        Elke Krieg 16.05.2018

So ein Mumpitz!

Die große Show der Trixer

"Der Bürgermeister und seine Mitläufer behaupteten ohne jeglichen Beweis, dass 60 Personen Langenargen den Rücken
gekehrt hätten, weil sie keine Möglichkeit gefunden hätten zu bauen. Nicht erwähnt wird, dass etwa genauso viele Bürger
durch die Bebauung des ehemaligen Krayer-Areals dazukommen werden."

Phantastische Erzählungen aus dem Gemeinderat inhaltlich und literarisch nicht besonders wertvoll.
Die Krafft-Saga beschreibt einen ganz normalen gesellschaftlichen Verlauf: Menschen kommen, Menschen gehen.
Manche erben ein Häusle und wohnen in Folge auch dort. Einige werden von ihren Konzernen ins Ausland versetzt.
Im Gegensatz zu einem auf acht Jahre Dauer angelegten Bürgermeister in BaWü müssen Arbeitnehmer in der
Privatwirtschaft Flexibilität beweisen und sogar in die USA oder nach Asien ziehen. In der höheren Politik werden manche
Kandidaten besser weggelobt und mit hoch verantwortungsvollen Aufgaben in Ausschüssen oder gleich ganz nach
Brüssel geschoben.
Seit wann besteht starke Nachfrage nach Wohnraum? Wie lange ist der gegenwärtige BM im Amt?
Hätte sich der BM gleich mit Dienstbeginn substantiell um Wohnraum für die Menschen gekümmert, statt in Logo-Orgien
zu baden, dann wäre vielen geholfen!! Überall ist Fluktuation: im Kindergarten, in Schulen, in Betrieben, in der SBS und
in Vereinen .... Bei ca. 8000 Einwohnern sind in welchem Zeitraum 60 Menschen von LA weggezogen?
Welche fairen Zahlen kann das Rathaus im Rückblick auf 15 Jahre zur jährlichen Fluktuation, als durchschnittlichen
Wert, belegen???
Mit weitblickender Bauplanung hätte es bereits heute besser sein können! Doch die Versäumnisse von Achim Krafft
sind leider nicht wegzuzaubern.
Jetzt müssen wir das Beste daraus machen. Wir brauchen keine Spiegelschau!
Wir müssen anstelle der Eitelkeiten endlich Substanz in die Waagschale legen. Nicht mit Verantwortung spielen.
Das trojanische Pferd der "Höhe-Bebauung" wurde enttarnt. Die Menschen hier sind inzwischen sehr wach, haben
Gespür und Verstand, das sollte keiner unterschätzen!
Was die gezauberte Zahl 60 angeht: In der Mischkalkulation von Einpersonenhaushalten und Vier-Köpfigen Familien
ergeben das ca. 25 Haushalte. Davon haben einige der Gemeinde den Rücken gekehrt, weil andere Gemeinden
"kuscheliger" sind. Einige wollten oder konnten das Mietpreisniveau und die Baupreise nicht mittragen.
Gemeinderäte und Bürger waren erzürnt über ein „Kurzprotokoll“ im Montfortboten, welches nicht erkennen ließ,
wer es von der Gemeinde verfasst hat. Nachdem sich die kommunale Aufsicht vom Landratsamt eingeschaltet hatte,
erklärte der Bürgermeister plötzlich, das sei ja nur ein Kurzprotokoll gewesen, das man nicht unterschreiben müsse.
Schade, wir hätten uns gewünscht, dass wenigstens die Schutzbehauptungen mit etwas mehr Anspruch gestützt wären.
So jedoch scheint es nur Populismus ohne Fundament zu sein.

Konzentrieren Sie sich auf Ihren Dienst für die Menschen in der Gemeinde!
Denken und handeln Sie endlich lösungsorientiert!
Erledigen Sie dringende Aufgaben!
Lassen Sie die Finger weg von "Fassadenmalerei und Dekoration"!
Arbeiten Sie!
Lösen Sie gemeinsam mit Ihren Mitbürgern Probleme!
Ned schwätze - schaffe!!!
Leise, effizient und für die Menschen erfolgreich.

N. N.  15.05.2018

Der Bürgermeister und seine Mitläufer behaupteten ohne jeglichen Beweis, dass 60 Personen Langenargen den Rücken
gekehrt hätten, weil sie keine Möglichkeit gefunden hätten zu bauen.
Nicht erwähnt wird, dass etwa genauso viele Bürger durch die Bebauung des ehemaligen Krayer-Areals dazukommen werden.

Forum Langenargen    15.05.2018

Auch in anderen Gemeinden bzw. Städten in Baden-Württemberg werden Steuergelder verschwendet:
https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel/hammer-der-woche-teurer-brunnen-in-bieberach-muss-weg-100.html
A. Walter 13.05.2018

"Weil ich ein Mädchen bin“ – das reicht uns nicht !

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Weil ich ein Mädchen bin-14-05-2018.docx

Peter Groß  14.05.2018

Vielleicht ein Vorbild?

Bürgerbündnis Demokratie Langenargen
Überall vereinigen sich Bürger, - in der gesamten Republik.
Vernetzen und austauschen könnte im Einzelfall sinnvoll sein.
Die Tradition des Mitmachens gewinnt täglich mehr Menschen!
Langenargen lebt vom Mitmachen und wir dürfen nicht auf Kosten unserer Kinder und Enkel so weitermachen!
Sollen wir sagen, wir hätten von nichts gewusst? Wir wissen es alle! Zwei große Redaktionen lesen regelmäßig
die Inhalte des Forums. Zahlreiche Rathäuser und touristische Einrichtungen ebenso regelmäßig!
Wer sich nicht bald regt, dem wird unterstellt werden, er sei mit all dem Verwaltungsversagen einverstanden.
Wird juristisch als konkludentes Einverständnis bewertet!!!
Ebenso wird erwartet: Wer mit dem Missbrauch von Macht und Steuergeld nicht einverstanden ist, muss sagen:
Stopp! Das will ich nicht!
Das ist Voraussetzung zum Wandel!

http://brd-radolfzell.de/mitmacher/

N. N. 14.05.2018

Wir haben als Zuhörer an der Gemeinderatssitzung am 23.04.2018 von Anfang bis Ende teilgenommen.
Es war eine Sternstunde der demokratischen Diskussionskultur zu erleben, wie einige (leider zu wenige)
der Gemeinderatsmitglieder kritische Worte zu den befremdlichen Ausführungen des BM fanden.
Von einer Unsachlichkeit haben wir nichts vernommen.

Hans-Helmut Hemmerling
Hella Hemmerling

15.05.2018

„Mit teilweise sehr kritischen, unsachlichen Worten wurde die Notwendigkeit der Darstellung
der wirtschaftlichen Folgen im Gremium hinterfragt und abgelehnt....“(MOBO Nr.19,S.5)

Ist dies die Originalformulierung des Gemeinderatsprotokolls?
Doch die fortgesetzte Drehung und Wendung, die damit einhergehende Falschinformation ist wirklich von der Höhe!
Was stört den Verwaltungsmenschen mehr: "kritisch" oder "unsachlich"? Wir möchten auch den Schultes und
Teile der Ehrenamtlichen erinnern, dass kritische Auseinandersetzung mit verschiedensten Themen selbstverständlich
gewünschter Bestandteil unseres Rechtstaates sind. Wir jedenfalls sprechen uns für die FDGO aus! Ach ja, und "unsachlich"
war auch im Protokoll erwähnt. Erinnern wir uns, hier wird aus einem Gemeinderatsprotokoll im Nachgang eines
Bürgerentscheides zitiert.
Aber wo sind wir denn? Mit Unsachlichkeiten, [Dr.Trump], kennt sich Herr Krafft gut aus. Werfe er doch den ersten Stein.
Und überhaupt, wenn die Emotionen zu umstrittenen Dorfthemen sprechen, dann muss es nicht immer sachlich wie im
ersten Verwaltungssemester zugehen. Sie vergessen stets, hier geht es um Menschen und ihre Anliegen. Diese sind
tatsächlich menschlich, analog und kein Verwaltungsakt.
Und nicht die "Notwendigkeit der Darstellung...." wird hier berechtigt moniert, es ist der Inhalt der Darstellung und nicht
eine Notwendigkeit der Darstellung.
Die Krafft'sche Interpretation war einfach phantastisch.
Die im Forum hierzu dokumentierten Fakten und Zahlen lügen nicht.
Bei allen Drehungen und Windungen der Verwaltungsspitze; Wahrhaftigkeit stünde dieser gut zu Gesicht. Sie hätten
zuvor wissen müssen, dass das auch zu Ihrem Job zählt. Wir können ja verstehen, dass die Bebauung für Sie sehr
attraktiv gewesen wäre, aber jetzt heißt es einzelne Parzellen zu revitalisieren. Jetzt mit den Eigentümern sprechen,
faire Angebote abgeben. Was haben Sie in dieser Sache bis heute für Ihre Mitmenschen erreicht? Vielleicht hätten
wir es wieder mal zuerst, hätten Sie etwas erreicht, in der Presse gelesen - aber bis jetzt nur ein gequältes, zähes
Zetern des Bürgermeisters.

S.Schaefer  13.05.2018

Wovor hat der Gemeinderat Angst?

"...Die Bitte von Frau Krieg an die Fraktionsvorsitzenden der Parteien, für dieses Jahr einen Antrag zu stellen, wurde leider nicht beantwortet...."

Das ist ein Affront der Fraktionsvorsitzenden. Damit soll folgenschwer eine Gemeindeversammlung verhindert werden.
Dem gegenüber steht die Gemeindeordnung, die eine Gemeindeversammlung 1x jährlich vorsieht.
Der Gemeinderat zerschlägt so die tragende Säule Demokratie unseres Rechtstaates. Was ist zu tun, wenn die Gegner einer
freien und demokratischen Grundordnung die Bürgersitze der Gemeinde innehaben? Was ist zu tun, wenn ein ganzes Dorf
nur durch ein paar Wenige um ihr Recht gebracht wird?
Wir stehen geschlossen zusammen! Wir tauschen uns aus! Wir werden aufdecken und eindecken.
Ein herzliches Bravo! an Frau Krieg, die Bürgersinn beweist. Übrigens mit vollster gesetzlicher Rückendeckung.
Mehr noch! Auch das Gesetz ruft ausdrücklich auf, dass sich jeder gegen Undemokratisches zur Wehr setze.
Die Handlungsbevollmächtigungen in diesem Sinne greifen umfassend.
Fakt ist: Der Gemeinderat MUSS eine Gemeindeversammlung einberufen. Sich einfach totstellen und einfach so tun,
als sähe man den Dachbrand nicht, das ist mies und unrecht. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde und wird wohl nicht mehr
vermeidbar sein?

Wovor hat der Gemeinderat Angst?
Beim Bergsteigen hängt die Truppe auch an einem Seil. So eine Seilschaft kraxelt schon mal Steilwände entlang.
Alles nur eine Frage der Sicherung.

Lasst uns gemeinsam das Abenteuer der Mitbestimmung, der Demokratie üben und umsetzen. Mit etwas gutem Willen
und Geduld wird das auch dem Hartgesottensten Freude machen. Es wird keine "Echt Demokratie Card" benötigt!
Einfach Fairness, Ehrlichkeit und gesunden Menschenverstand einbringen und dann wirds gut!

N. N. 14.05.2018

 

Wie Sie inzwischen bestimmt bemerkt haben, ist in LA der Begriff „Bürgernähe“ ein Fremdwort.

Da wir immer mehr eine Bürgernähe von Seiten der Gemeinde vermissen, wurde angeregt, ein Netzwerk ins Leben zu rufen,
welches die Möglichkeit von Informationen, Diskussionen und die Einberufung von Versammlungen ermöglicht.
Die Initiatorinnen, Frau Krieg und Frau Pfleiderer, benötigen nunmehr Adressen von interessierten Bürgern.
Etwas Ähnliches gibt es bereits auch nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" in anderen Gemeinden.
Wir bitten Sie, darum, zu signalisieren, ob Sie Interesse haben.
Die Mailing-Adresse lautet:
GemeinsamLA@web.de
Sie werden dann regelmäßig aktuell über die neuesten Entwicklungen in LA informiert.
Die Mitglieder werden mit BCC angeschrieben, sodass niemand erfährt, wer noch auf der Liste vermerkt ist.
Wer diese Adresse zum ersten Mal benutzt, muss sein Einverständnis abgeben, dass er in den Verteiler aufgenommen werden will.
Ihre Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.

Forum Langenargen 14.05.2018

Neue Situation am Bauhofgebirge,
wenn Radfahrer von Langenargen kommend auf die Kabelhängebrücke wollen, stehen sie plötzlich vor einem
Durchfahrtverbotsschild. Da durch die Unmengen an kontaminiertem Schutt der Weg zur Brücke für zwei Radwege
nebeneinander zu eng geworden ist, hat man sich für eine Einbahnstraße entschlossen.
Warum macht man die Radler nicht schon auf der Ortstrasse darauf aufmerksam?
So landen sie in der Falle und müssen wieder umkehren und sogar die Hauptstraße überqueren.

Forum  Langenargen  14.05.2018

Anmerkungen zu den Ausführungen des BM im MOBO zum Etatrecht als Königsrecht des Parlaments,
hier des Gemeindeparlamentes:

Der Hinweis auf das Haushaltsrecht als Königsrecht des Parlamentes ist scheinheilig. Der Verkauf des Areals Mooser Weg
wurde in den Haushalt 2018 „eingepreist“ während bereits das Verfahren des Bürgerentscheides lief.
Das Gemeindeparlament kann seine Königsaufgabe nur erfüllen, wenn der „König“ diese Erfüllung zulässt und diese durch
die nötige Transparenz ermöglicht. Das Parlament wiederum muss Einhalt gebieten, wenn einstimmig erarbeitete
Satzungsentwürfe aus der Vergangenheit einfach ignoriert werden. Auch dann, wenn der letzte Schritt zum Beschluss
nicht vollzogen wurde.
Der historische Kampf um das Königsrecht, der dem Parlament das Budgetrecht letztlich zugestand, verlangt vom Parlament
ausgiebige Haushaltsdebatten. Die sind nur möglich, wenn beide Seiten mit offenen Karten spielen. Parlamentsarbeit bedeutet
Auseinandersetzung, Kompromisse finden und nicht nur abnicken, was der „König“ und sein Gefolge will.
Nur so, mit Beteiligung der Bürger, die sich nicht als Untertanen verstehen, kann der Königsweg für unsere Gemeinde gefunden werden.
Elke Krieg 13.05.2018

GemeinsamLa@web.de

Bürgernähe
Die "Statistik Kommunal" erschien seit Jahren im Zweijahresrhythmus auf der Langenargener Homepage.
Die letzte Ausgabe erschien 2014, betreffend der Daten von 2013. Seither sind keine Veröffentlichungen mehr zu finden.
Die Bürgersprechstunde findet nur viermal im Jahr statt. Üblich ist in vielen Gemeinden einmal pro Monat.
Wie oft nichtöffentliche Sitzungen stattfinden, bleibt ein Geheimnis.
In 5 Jahren gab es lediglich
zwei Bürgerversammlungen, üblich ist einmal jährlich!
Schriftliche Anfragen werden oft nicht beantwortet. Die wenigen Antworten bedürfen oft weiterer Anfragen.
Die Bürger finden sich auch von den meisten Gemeinderäten im Stich gelassen.
Im April 2016 hatten diese beschlossen, dass jedes Jahr im Herbst eine Bürgerversammlung stattfinden sollte.
Im Herbst 2016 war dieser Beschluss bereits wieder vergessen. Erst durch den Druck des Forums wurde dann
im Juli 2017 die insgesamt zweite Bürgerversammlung einberufen.

Versprochen  - gebrochen!

Die Bitte von Frau Krieg an die Fraktionsvorsitzenden der Parteien, für dieses Jahr einen Antrag zu stellen,
wurde leider nicht beantwortet.
Soll das die viel beschworene Wertschätzung sein?
Da die Gemeinde (Bürgermeister, Gemeinderat und viele Mitarbeiter) sich um Bürgernähe nicht scheren und keinerlei

Anstalten machen, etwas zu ändern, hat die beherzte Bürgerin, Frau Krieg, die Initiative ergriffen, ein Netzwerk ins
Leben zu rufen, um die Ideen und Wünsche der Bürger zu bündeln und einen noch effektiveren Informationsaustausch
zu ermöglichen. Sie hat dabei unsere volle Unterstützung!

Forum  Langenargen  13.05.2018

Aufruf zur Gemeinderatssitzung am 14.5.2018

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,
nehmen Sie am Montag an der Gemeinderatssitzung teil!
Nur durch die Anwesenheit möglichst vieler Bürger/innen wird deutlich gemacht, dass die Bürgerschaft ihr Recht auf Teilhabe an den politischen Prozessen in unserer Gemeinde wahrnehmen will.
Seit der letzten Gemeinderatssitzung wird immer wieder seitens der Gemeindeverwaltung der demokratische Akt des Bürgerentscheides und dessen Ausgang offen kritisiert. Der Sündenbock für scheinbare Haushaltslöcher wird klar benannt: die Bürger/innen, die sich gegen die Bebauung des Mooser Wegs entschieden haben.
Dass nun auch noch heute das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung ohne Genehmigung des Gemeinderates vorzeitig im MOBO veröffentlicht wurde, muss die Mitglieder dieses Gremiums sehr betroffen machen. Auf diese Weise umgeht der BM bewusst mögliche Kritik und Einwände, die das Protokoll durchaus provoziert: Es sind dort nämlich Passagen zu finden, die wertend über die Äußerungen einiger Gemeinderatsmitglieder urteilen:
„Mit teilweise sehr kritischen unsachlichen Worten wurde die Notwendigkeit der Darstellung der wirtschaftlichen Folgen im Gremium hinterfragt und abgelehnt....“(MOBO Nr.19,S.5) Das ist Interpretation und gehört nicht in ein Protokoll! Auch die folgende Passage bis zum Schluss des Artikels gibt nicht den Verlauf der Sitzung wieder, sondern ist eigene Meinung des Protokollanten!
Dies widerspricht in jeder Hinsicht den Grundsätzen der Neutralität eines Protokollanten! Schlechter Stil im Umgang mit demokratischen Gremien, aber auch schlechter Stil im Umgang mit der Textform „Protokoll“!

Elke Krieg 

GemeinsamLA@web.de

12.05.2018

Netzwerkadresse:

GemeinsamLA@web.de : So lautet die neue Adresse der Mailingliste, mit der Interessierte über die neuesten
Entwicklungen in LA informiert werden können. Die Mitglieder werden mit BCC angeschrieben.
Wer diese Adresse erstmalig benutzt, muss zuvor ausdrücklich sein Einverständnis abgeben,
von uns in die Liste aufgenommen zu werden.

Aufruf:
14.5.2018 Gemeinderatsitzung, TOP auf der Homepage Langenargen. Gleich zu Beginn dürfte interessant sein,
ob der Gemeinderat das vorab im MOBO veröffentlichte, nicht durch ihn genehmigte Protokoll ohne Änderung
absegnen wird! Dabei geht es besonders um die Ausführungen zum Bürgerentscheid aus der letzten turbulenten
Gemeinderatsitzung.
Bitte zahlreich erscheinen! Das sollte in Zukunft immer so sein! Vielen Dank!

Forum Langenargen 13.05.2018

  Meldung  

Es wurden fast 400 Unterschriften gegen den Bau der Luxus-Toiletten in einer Blitzaktion an mehreren Stellen
in Langenargen gesammelt und der Verwaltung übergeben.
Inzwischen fand auch ein ergebnisoffenes Gespräch mit der Verwaltung statt.

Elke Krieg   11.05.2018

Gedanken zu "....Tarifgehalt für Kinderferienfreizeiten..."

Kurz vor den Wahlen ertönt das Posaunen der Sorte Menschen, die wiedergewählt werden möchten. Dann ist eine Reihe von Versprechungen zu hören, an die keiner mehr glauben möchte. Zudem wird fleißig postuliert, dass Kinder die Zukunft wären... Doch in diese Zukunft investieren die für die Menschen tätigen Politiker kaum etwas. Kinderbetreuung müsste mindestens gleich vergütet werden wie der Stundenlohn der Autopflege. Sie kennen Werkstattpreise zur Autoreparatur. Die offiziellen Markenwerkstätten schreiben da ganz gelassen erst mal 100 €/pro Stunde auf. Handwerkerstunden werden ohne Wimpernzucken mit ca. 80 € plus Anfahrt aufgeschrieben. Eine Kindergärtnerin oder andere pädagogisch Qualifizierte erhalten dagegen nur Almosen. Die gleiche Katastrophe gibt es bei den Krankenschwestern und in der Altenpflege. Die Jungen und die Alten bringen kaum Steuergeld oder Arbeitsproduktivität, also werden sie wie abgestellte Zitronenkisten behandelt.
Die Werte in unserer Gesellschaft sind komplett falsch positioniert. Wenn jetzt noch Gemeinden wichtige pädagogisch-soziale Werte dem Zitronen-Auspress-Prinzip unterwerfen, dann zeigt das zumindest die geistige Armut dieses Handelns.
Wieviel Kinderbetreuung, wieviel Mini-LA, wieviel Gutes könnte der Gemeinderat von Langenargen unter Vorsitz des A. Krafft mit geplanten 450.000,00 € plus 5.000,00 € per Monat für das Gemeinwohl in und für die Gemeinde leisten?! Stattdessen planen diese für diese Summen zwei Toilettenboxen....... Kein soziales Gewissen! Wo bleibt deren Verantwortung und Haftung?!
Wir schauen nicht mehr nur zu. Wir fordern die Rückkehr der sozialen Menschlichkeit! Schluss damit, dass z.B. ein Team von Touristikern auf Kosten der Allgemeinheit lebt. Schluss mit dem Größenwahnsinn! Die FAMILIE bedarf ab jetzt wieder einer gebührender Wertschätzung!
Nur in Krafft's Langenargen müssen Familien für Kinderbetreuung tief in die eigene Tasche greifen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Politik. Auch ist die Krafft'sche Politik von Apartheit getragen, wenn die selbe Kinderbetreuung für Touristen gratis erfolgt und die Familien vor Ort dies doppelt bezahlen müssen. Was sagt das EU-Gleichstellungsgesetz hierzu???
Moralisch, Herr Achim Krafft, sind Sie bei so vielen
>vollkommen< unten durch!

T.Wiedemann   11.05.2018

Ist die Duale Hochschule Ravensburg ein Papiertiger ? Peter Groß (PeG)
für das Forum Langenargen und Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V.  11.05.2018

Frau Prof. Dr. Brittner-Widmann, Studiengangsleiterin Duale Hochschule Baden-Württemberg aus Ravensburg, bemängelte bei Netzvitamine am 8. Mai 2014 die insgesamt etwas eingeschlafene Diskussionskultur unter Touristikern. Vier Jahre später ließ sie anlässlich einer Vortragsveranstaltung in Immenstaad (Bodensee) den Ratssaal wegen unerwünschter Fragen teilweise räumen. Sie hatte sich zwar bemüht, die als erstes Tourismus Forum benannte Kaffeefahrt, mit PowerPoint und kuriosem Text zu illustrieren, es reichte trotzdem nur für eine Werbeveranstaltung der Gemeinde zugunsten der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT). Schon bald stieß der intellektuelle Höhenflug auf Widerspruch, bei Gästen aus dem Ort wie auch aus Nachbargemeinden. Der deutsche Staat greift seinen Bürgern viel zu tief in den Geldbeutel. Dass es dabei nicht bleibt, dafür sorgen Land und Kommunen mit einer Vielfalt von Lasten und Gebühren. Ob Kindergarten oder Friedhof, Kurtaxe, Fremdenverkehrsabgabe, Bettengeld oder ÖPNV - Tarif. Die fiskalische Gier kennt keine Grenzen. Dazu kommt, dass Menschen, wie die Leiterin der TI Immenstaad, sich dem Diktat der DBT kritiklos unterwerfen, was nichts als Chaos und finanzielle Belastungen für kommunale Kassen und Gastgeber des Bodenseekreises bedeutet. Umfrageinstitute wie Customer Research 42 des Prof. Dr. Dobbelstein, die Duale Hochschule Ravensburg, die Millionenzahlungen an den Friedrichshafen Airport oder die von der Internationale Bodensee Tourismus GmbH genannten 70 Tourist Info´s im Raum deutscher Bodensee erfordern Subventionen, die unter dem Kosten / Nutzenaspekt höchst problematisch sind. Mit mehr als 35 TI´s gibt es mehr hochpreisige Adressen für Postenverteilung als Rettungsringe rund um den See. Viele Gemeinderäte, Bürgermeister und TI - Leiter im Shopping – Rausch scheinen völlig den Blick für die Bilanz- und Kostenkontrolle verloren zu haben. Was von den TI´s beiläufig Tourismustransferzahlung genannt wird, sind Zuschüsse, die zum Beispiel in Uhldingen-Mühlhofen in Höhe von 550.000 Euro und mehr (Kurtaxe und Fremdenverkehrsbeitrag) zu Gunsten der Tourist Information (TI) aufgewendet werden müssen. Allein für Personalkosten waren das 2016 fast 250.000 Euro.

Trotz Hochschulbeistand für die DBT: Die Fronten bleiben verhärtet. EBC – NEIN – DANKE ! 

Die Versuche des Landrats und seiner Höflinge, den Bodenseekreis und seine Gastgeber markentechnisch zu uniformieren, gleicht dem Versuch gegen den Wind zu pinkeln und sich nicht nass zu machen. Die gleichen Liegestühle, Fußmatten, Sitzkissen, Handtücher und Badelatschen, ja das ganze Ortsbild bis Hinweistafeln soll aus dem DBT – Katalog kommen. Die Konzepte wissenschaftlicher Einflüsterer mögen für Hotelketten den Wiedererkennungswert bis zum  gleichen Frühstück optimieren, das lässt sich aber auf eine selbstbewusste Region nicht übertragen, die von Individualisten, Phantasie und kultureller Vielfalt geprägt ist, sich wie eine Kette aus Naturperlen aneinander reiht und eine berauschende Vielfalt an Ideen, Genussmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten bietet. Convenience Produkte an jeder Tankstelle mit Backshop sowie die Möglichkeit auf ausgebauten Bundesstraßen in wenigen Stunden von Lindau nach Radolfzell zu kommen, mit möglichen kurzen Zwischenstopps an sogenannten  Attraktionen sind nicht im Interesse der örtlichen Gastgeber. Ja, sie ermöglichen es die idyllischen Oasen, rechts und links der Bundesstraße zu übersehen. Die Jagt führt ins nächsten Shopping – Erlebnis – Center, vorbei an himmelblauen  einheitlich gestalteten echt Bodensee Ortsschildern, die neben Echt Bodensee den Ortsnamen, wenn überhaupt, nur noch untergeordnet und gegen Bezahlung nennen. Dass man heute überhaupt noch an eine Adresse für den etwas längeren Urlaub mit Wohlfühlatmosphäre kommt, dafür fühlen sich die örtlichen TI´s nicht mehr recht zuständig. Sie sind als Begleitchor der DBT bemüht, auf Messen und Vortragsveranstaltungen, wie jüngst in Immenstaad“ für die Begleitmusik zu sorgen. Damit wächst die Unzufriedenheit aller, die das System TI finanzieren. Beklagt werden unmögliche Öffnungszeiten, unfreundliches Personal, der Gebrauchswert der Auskünfte und sinkende Zimmer- oder Ferienwohnungsvermittlungen. Aktuell in Langenargen falsch berechnete Kurtaxen, Falschinformationen zur EBC, Verstöße gegen das Datenschutzrecht und dass es unmöglich scheint, die neuen Meldescheine auch auszudrucken. Forum - Langenargen / Tourismus / 07.05.18). Da kann jeder mal einen Selbstversuch machen und ein „Haushaltsbuch“ Werbeausgaben und Ausgaben für die TI, Anzeigenschaltungen und Buchungsportale notieren, um dann rechtzeitig unnütze Verträge zu kündigen. Es ist weder ökonomisch sinnvoll als auch ideell vernünftig in einer Vielzahl von Gästemagazinen der TI´s zu inserieren, die den Leser erst am Urlaubsort erreichen und nichts weiter bieten als stimmungsvolle Bilder und verlogene Werbetexte, in denen versprochen wird, Sonne und Wasser am Naturstrand zu genießen, während in der Realität Lastwagen, Bahn- und Motorradlärm das Idyll kräftig stören und die Strandpromenade nur wenige hundert Meter lang ist. Natürlich ist vieles zu reparieren, jedoch nur dann, wenn das Geld in den Ausbau der Infrastruktur fließt und nicht in die Produktion weiterer Broschüren, Internetseiten sowie das ständige Gerede von Werbeprofis und Schönschwätzern. Das Forum Langenargen, der Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. und zahlreiche Gastgeber nahmen seit etwa zwei Jahren die Gestaltung ihrer Zukunft selbst in die Hand und sind auf die ansehnliche Zahl von bisher 400 interessierten Gastgebern gewachsen, eine Zahl die sich auf der nächsten Veranstaltung erneut erhöhen wird. Allen die zwischenzeitlich mehr erfahren möchten, empfehlen wir einen Besuch der Internetportale: www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen-e.V.de oder www.forum-langenargen.de (alle aktuellen Nachrichten) www.bodenseebauer.de. Überall dort bekommt man viele gute und oft auch wichtige Nachrichten.

Tarifgehalt für Kinderferienfreizeiten

Es rauscht wieder im Blätterwald. Gesucht werden Betreuer*innen, für Ferienfreizeiten, wie in jedem Jahr. Gestern fragte der Bürgermeister der Gemeinde Uhldingen – Mühlhofen in der Gemeinderatssitzung, ob ich unterstellen wollte, die Gemeinde würde junge Menschen um ihren Lohn betrügen. In der Bürgerfragestunde lautete meine Frage ob die Gemeinde: 
1. Praktikanten nach dem derzeit gültigen Tarif bezahlt und
2. warum Fachkräfte mit Qualifikation als pädagogische Fachkraft, also Kinderpflegerinnen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen oder mit einer vergleichbaren Qualifikation, für die Tätigkeit als Betreuer*in, nach §7 KiTag, nur eine geringe Aufwandsentschädigung erhalten. Wer das deutsche Rentenversicherungssystem kennt, weiß, dass es heute darauf ankommt, ob man einen Tag mehr oder weniger sozialversicherungspflichtig beschäftigt war. Andrea Nahles (SPD) wird da sicher keine Gnade kennen, sollte die Mindestarbeitszeit nicht erfüllt sein. Dem Ferienjob kommt eine große Bedeutung zu. Im öffentlichen Dienst gibt es aus diesem Grund einen besonderen Tarifvertrag für Praktikantinnen/Praktikanten des öffentlichen Dienstes (TVPöD). Die Arbeit in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bedeutet u.a. auch einen weitgehenden Versicherungsschutz, der in jedem Fall mit dem Arbeitgeber, der Gemeinde geklärt werden muss. Da die Betreuung für Gästekinder oft kostenlos angeboten wird, bleibt die Frage, warum diese Betreuung auf dem Rücken der jungen Menschen geschehen muss, die ohnehin große Teile ihrer Berufsausbildung aus der eigenen Tasche oder mit Hilfe der Eltern finanzieren mussten und warum die Finanzierung einer Deutschen Bodensee Tourismus GmbH so „geräuschlos“ über die Bühne geht.

Peter Groß (PeG), 09.05.2018

Rückblicke

Im vergangenen Jahr wurde im Gemeinderat diskutiert, was mit der zweiten Autoladesäule geschehen soll, die seit Jahren
auf dem Bauhof ihr Dasein fristet. Man entschied sich damals (nicht unerwartet) für den Standort Rathaus.
Passiert ist bisher allerdings nichts.
Hat man vielleicht inzwischen begriffen, dass diese Technik überholt ist?

Stolz präsentierte die Gemeinde vor einigen Tagen den neuen Bürgerbus.
Langenargen brüstet sich damit, Mitglied beim Klimabündnis zu sein. Wieso hat man nicht die Chance genutzt,
einen E-Minibus anzuschaffen?
Die Bewohner einiger Straßen wären für die Reduktion der Feinstaubbelastung sehr dankbar gewesen!
Man kann sich den Verkehr in den engen Gassen der Altstadt von Florenz ohne die kleinen E-Busse gar nicht mehr anders vorstellen.
Florenz ist auch die Stadt, die konsequent ihre alten Lampen durch die Auswechslung der Leuchtkörper mit
warmen LED-Licht ausgestattet hat.

Forum Langenargen   08.05.2018

 Bürgerinitiativen vor fast einem halben Jahrhundert in Langenargen 

In Memoriam Prof. h.c. Eduard Hindelang
Als Mitte der 1970er Jahre das alte Pfarrhaus vom Abriss bedroht war, rief er eine Bürgerinitiative ins Leben,
die sich für die Rettung des Gebäudes einsetzte.
Die Aktivitäten mündeten in der Einrichtung eines Heimatmuseums im Pfarrhaus; 1975 gründete Prof. Hindelang einen Museumsverein.

Der Bürgermeister fühlt sich in seinen "genialen" Plänen verkannt und rechtfertigt seine Fehlinvestitionen mit den Erfolgen
seiner Vorgänger, die auch erst Jahre später als solche gewürdigt worden seien. Das mag in dem einen oder anderen Fall
auch zutreffen, es gibt aber auch ein extremes Gegenbeispiel, an das ich erinnern möchte:

 

Lange vor seiner Zeit haben einer seiner Vorgänger und der damalige Gemeinderat beschlossen, nach dem Vorbild
von Kressbronn, Eriskirch, Tettnang und Immenstaad Hochhäuser zu bauen, weil es dem Zeitgeist entsprach!
Wir verdanken dem Widerstand engagierter Bürger, allen voran dem unerschrockenen Herrn Dr. Zahner, dem damaligen
Leiter des Seenforschungsinstitutes, dass wir davon verschont geblieben sind!
Dr. Zahner fertigte damals eine Panoramaaufnahme mit dem Säntis im Hintergrund an und projizierte die geplanten
Hochhäuser darauf. Mit dieser Fotomontage eilte er in den Stuttgarter Landtag und holte den zuständigen Minister
aus einer laufenden Sitzung, um das Ganze in letzter Minute zu verhindern.

 

Herr Krafft hat zu unserem Erschrecken nun schon mehrfach sinngemäß geäußert: "Wenn uns die Bauplätze ausgehen,
dann bauen wir eben in die Höhe!". Möge uns dies erspart bleiben...!!
Viele Bürger sind davon überzeugt, dass die bisherige Amtsperiode eine Zeit gewaltiger Geldverschwendung war,
teilweise gegenfinanziert durch Steuer- und Gebührenerhöhungen wie z.B. das Anheben der Friedhofssteuer
um 30 % oder das der Grundsteuer usw. Wir mussten hilflos zusehen, wie im Zuge dessen einige schöne Stellen
Langenargens unter dem Deckmantel des Fortschritts zerstört wurden.

Quo vadis, Langenargen?

Dr. H. Walter   07.05.2018

Zum Thema:
Erfolgreich gescheiterter Bebauungsplan Mooser Weg und finanzielle Nöte im Haushaltsplan 2018

11.08.2017 - Montfort-Bote Nr. 32: Information der Gemeinde Langenargen zur geplanten Bebauung
„Mooser Weg / Alte Kaserne“

Seite 2:
„…versucht die Gemeinde Langenargen dringend benötigten … Wohnraum …. zu schaffen und … den Bedarf an Baugrundstücken …,
zumindest zum Teil, zu bedienen. Es ist also nicht Zweck durch den Verkauf Gewinne für den allgemeinen Haushalt zu erzielen.
Dieser braucht in den letzten Jahren auch keine Quersubventionen mehr.

28.02.2018 - Schwäbische Zeitung zum verabschiedeten Haushaltsplan für 2018: 11,5 Millionen: Langenargen beschließt
Rekordinvestitionen.

„… Von einem „Investitionsfeuerwerk“, das ohne Kreditaufnahmen oder Steuererhöhungen gezündet werde,
sprach Bürgermeister Achim Krafft
bereits bei der ersten Lesung des Haushaltsplans 2018 Ende Januar.“

23.04.2018 - Tagesordnungspunkt 4 der Gemeinderatssitzung am 23.04.2018
      Bürgerentscheid über die Frage „Sind Sie für die Aufhebung des Gemeinderatsbeschlusses vom 24. Juli 2017,
einen Bebauungsplan für das Gebiet „Mooser Weg / Alte Kaserne“ aufzustellen? - Kenntnisnahme des Ergebnisses durch
den Gemeinderat und Darstellung der finanziellen Auswirkungen

Seite 3, b) finanzielle Auswirkungen für die Gemeinde Langenargen
„…Fazit: Somit entsteht ein finanzieller Ausfall über ca. 1.600.000 €. Dieser Betrag ist, sofern die Steuereinnahmen
nicht deutlich höher als im Haushaltsplan dargestellt anfallen, durch Darlehensaufnahmen zu finanzieren …“.

Fragen:

Wie versteht der Leser die Aussage, „…Es ist nicht Zweck … Gewinne für den allgemeinen Haushalt zu erzielen…“?
Welche neue Erkenntnis wurde in der Zeitspanne von August 2017 bis zur Lesung des Haushaltsplans im Januar 2018
gewonnen, sodass die Aussage „… keine Gewinne für den allgemeinen Haushalt ….“ nicht mehr zutraf?
Warum wurde nicht informiert?
Welche einfache, allgemein verständliche, nachvollziehbare Erklärung kann die Gemeindeverwaltung heute hierzu abgeben?

Anmerkung: Da sollte ein Investitionsfeuerwerk gezündet werden und es standen nur
                      Wunderkerzen zur Verfügung.

Gerd Kupper  03.05.2018

Umgeben von Rhododendren fanden wir zu unserem Erstaunen vier riesige Transparente.
Auf mindestens zweien sieht man die längst nicht mehr existierende abendliche, pittoreske Stimmung am Zollhaus
und am Hafen. Auf den mindestens beiden anderen sind Fotos vom Fischerstechen abgebildet.
Alle zusammen umrahmen ein Depot von acht weiteren 3 x 2 m großen Transparenten.
Möglicherweise handelt es sich um die Absperrungen für das Kindertheater "Hotzenplotz".
Wir müssen uns nun daran gewöhnen, in der Hauptsaison im Schlosspark statt den Park geniessen zu können,
auf übergroße Transparente schauen zu müssen.

 

 

„Negatives Wachstum“, Krafft´s neuester Schuldenbegriff
Was ist dann positive Schrumpfung“?
Beide Male ungeprüftes, dümmliches Nachplappern eines Paradoxons.
Eine weitere Definition finden Sie unter diesem Link:

https://www.mundmische.de/bedeutung/22477-negatives_Wachstum 

Forum Langenargen   03.05.2018

Der blanke Hans
Herr Verwaltungswirt Krafft,

Sie sprechen von "...negativem Wachstum...."
Meinen Sie damit Schulden? Warum sprechen Sie es nicht klar und verständlich aus???
Auf Ihre Wort-Vermummungen passt dieser Satz eines britischen Premierministers:
"Die alten Wörter sind die besten und die kurzen die allerbesten." Winston Churchill

E. Frey

P.S.:
Wenn die Gemeinde unter Ihrem Regime nun Schulden hat, wessen Schuld ist das dann?
Wer in der Gemeinde zahlt die Schulden mit Zins und Tilgung?
An wen zahlt die Gemeinde die Schuld und Zinsen zurück?
Wer also profitiert von "Ihrer" Verschuldungspolitik?
Dafür zahlen die Kunden monatliche Kontoführungsgebühren, die Kinder erhalten Luftballons und Herr Krafft bläst
ins Horn der Steuererhöhungen.  
Das ist alles blanker Wahnsinn!

03.05.2018

Merkwürdigkeiten
Fritz Planungs GmbH ist im Impressum mit Sitz in Bad Urach vermerkt.

Das ist ja nicht unbedingt der nächste Weg vom Strandbad. Musste dieser Planer unbedingt genommen werden?
Wer hat sich für diesen Planer entschieden?
Welche Planungsbüros wären in LA und Umkreis möglich gewesen?
Was hat die Fritz Planung bisher gekostet?
Weshalb waren Schätzungen nur als "grob berechnet"?
Erfahrende Planungsbüros haben Erfahrungswerte.
Selbst eine Autowerkstatt darf nur plus 10% über dem Angebot liegen.

i wois itte, des basst net alls zsammen!

N. N, 02.05.2018

Zum Thema des knappen bezahlbaren Wohnraums
Arroganz und Gier sind schlechte Berater im Verwaltungsgeschäft.
In der gesamten Republik wird bezahlbarer Wohnraum dringend benötigt. In Langenargen glaubt nun ein Bürgermeister,
dass die einzige Lösung in der Bebauung des Schutzgebietes Höhe liegen würde.
Jetzt will sein Ego "mutig" an der Steuerschraube drehen und wird sich wieder mal die Finger verbrennen.
Die Menschen sprechen schon längst über die
seit Jahren versäumten Weichenstellungen und die Ignoranz zum
Wohnungsbau, welche die Politiker nicht zufällig in Spekulationssysteme eingebunden hat.
"Die Menschen wissen, was Demokratie ist, und sind doch Barbaren geblieben."

F. v. Schiller

Ganz klar ist, das alles wächst. Jetzt müssen wir im Sinne der Menschen und mit den Menschen Wohnraum schaffen.
Flächen sind vorhanden und müssen nur mit Bedacht "aufgeschlossen" werden. Wenn wir uns auf Politiker verlassen,
werden wir verlassen. Von Amsterdam bis Freiburg gibt es zahlreiche erfolgreiche Beispiele der Kosten- und
landschonenden Wohnbebauung.
Wohnraum kann spekulationsfrei geschaffen werden. Wohnraum in verträglicher
Umgebung und auch mal im historischen Kleid mit sinnvoller moderner Technik zu bauen, wird wahrlich keine
Pionierleistung sein. Tausende Beispiele bestehen in der Republik. Wir sollten mehr Bewusstsein für die wichtigen
Dinge entwickeln. Sich nur mit entbehrlichen Toilettenboxen und fahrbaren Kneipen zu beschäftigen, zeigt klar
die Scheu, die Unfähigkeit oder die Angst sich lösungsorientiert mit Themen zu beschäftigen, die der Gemeinde und
den Menschen auf den Nägeln brennen.
Doch woher bekommen wir dies dringend benötigte neue Bewusstsein? Mit den uralten Schablonen von Interessen
gesteuerten "Vorschlägen" aus Gemeinde- und Städtetag können wir uns erwiesener Maßen nicht helfen.
Es genügt nicht, wenn die Verwaltungsspitze alle "Punkte abarbeitet". Sauberes Verwaltungshandwerk setzen
wir voraus.
Wir benötigen mehr sinnvolles! Gestalten statt lähmendes Verwalten.
Wir müssen unsere Potentiale erkennen und sie für die Gemeinde individuell umsetzen. Wir haben Freude, uns
darauf einzulassen und sind dann mittendrin - statt nur dabei. Gehen Sie bitte alle fair und ehrlich miteinander um!
Jeder kann Gemeindepolitik nicht nur konsumieren, sondern auch mitgestalten. Und Sie?
Je nach Interessen und Themen. Was ist Ihnen lieber, nur passiv am Rande sitzen? Oder doch lieber mit-machen!
Auch wenn dann einige dominante Menschen mit blauen Flecken an den Ellenbogen auftreten, dürfen wir uns von
diesen nicht beeindrucken lassen. Denn solche haben nur Egoismus gelernt und müssen Gemeinsamkeit erst mal
lernen. Doch sind wir erstmal hoffnungsfroh!
Wir freuen uns über Sie als Mitmacher!
Wir haben viel bewegt! Wir sind stark gewachsen. Wir freuen uns, wenn das Rathaus die Verwaltungsarbeit zum
Wohl von Menschen und Gemeinde einzusetzen lernt. Dass das bei manchen Zeit braucht, ist vollkommen ok!
Wir helfen stets gerne.
E.M. 02.05.2018

P.S:
Zum Serviceverständnis der TI Langenargen.
Von dort: "Sie dürfen sich gerne an mich wenden..." (klingt fast nach Audienz, oder? Müssen die Vermieter
auf Knien zur TI rutschen?
Mit anderer Haltung:
" Ich bin gerne für Infos und Ihre Fragen da. Wir freuen uns auf unsere Vermieter!"
Dienst-Leistung oder Service würden der Schulden-TI besser zu Gesichte stehen. Würde dem Betriebszweck auch
besser entsprechen.

Gab es damals Fördergelder ?

Zur Zeit sind Bauhofmitarbeiter damit beschäftigt, die Tropenholzbänke mit Hochdruckreinigern vom Schmutz zu befreien.
Wie man hörte, startete die Aktion sinnigerweise vor dem Rathaus. Der Erfolg ist sehr bescheiden, denn nun sehen
die Bänke gescheckt wie Hyänenfell aus.
Den Bauhofmitarbeitern dürfte nicht verborgen geblieben sein, dass bereits jetzt schon Risse im Holz entstehen.
Offensichtlich handelt es sich um eine sehr schlechte Qualität. Letztes Jahr mussten sogar ganze Bankabschnitte
ausgetauscht werden.
Was sagte noch ein Fachmann: "die Zertifikate aus Kenia sind weniger wert, als das Papier, auf dem sie gedruckt sind."

Forum Langenargen   02.05.2018

Sie sind sich einig
Mit Namen Lothar, Enrico und Achim ein Dreiklang.
Was sich dieses Trio leistet, ist unfassbar.
Deren Handeln wäre das beste Beispiel für Tourismus Schulen - wie man es nicht macht!
Da erklärt das Walross dem Goldfisch, wie man am besten auf einen Baum klettert.
Wie die Heuschrecken vom Bodensee vernichten sie Steuergeld - ganz real und mit Fleiß.
Diese Dienstnehmer erhalten zwischen 5.000 und 10.000 Euro monatlich Grundgehalt, obwohl Sie wiederholt
mangelhafte bis ungenügende Arbeiten abliefern.
Diese Gehälter sind keine Verdienste und entspringen unserem Steuergeld.
Wir Bürger müssten solche auf Diät setzen  - aufs Durchschnittsbrutto; mit persönlicher Haftung eines
Unternehmers mit Verantwortung für seine Angestellten und deren Familien.
Wie können wir solchen Menschen noch gegenüberstehen?
Mit welcher Berechtigung plündern sie unsere Steuerkassen? Wir müssen sie jetzt unbedingt stoppen.
Die Firma Vaude hat sicher einen guten Tipp für ein Planungsbüro in Sachen Freibad.....
Sie hatten schließlich das Naturfreibad revitalisieren lassen. Private Initiative nach Kommunalversagen.
Wir sollten über eine Monatspauschale eines Administrations-Kontroll-Beitrages nachdenken. Dieser wird im Bürgervertrag
zwischen Uhldingen und Langenargen für den Bodenseekreis fällig. Jeder Politiker zahlt dann seinen 3,5 % Monatsbeitrag
als Politiker-Überwachungspauschale an die stellvertretende Bürgerschaft des Kreises. Aus diesem Beitragstopf werden
dann Maßnahmen beglichen, welche wieder Ordnung in die politisch-administrativen Missgriffe bringt.
Briefe, Emails, Telefonate und Gespräche ignoriert Achim Krafft. Selbst wiederholten Aufforderungen zeigt er die eiskalte
Schulter und zeigt die Pose der Arroganz.
Wer hat uns bloß dieses Ei ins Nest gelegt?
Herr Krafft, die Parkzeit ist abgelaufen. Mit Ihren Qualifikationen müssten Sie doch bereits woanders sein.

Peter Schneider   02.05.2018

Hinweis auf grüne Website Langenargen

Hier finden Sie die Stellungnahme der "Grünen" im Gemeinderat:

Stellungnahmen der grünen Fraktion zu TOP 4 der Sitzung vom 23.4.18

(Ergebnis und finanzielle Auswirkungen des Bürgerentscheids)

http://www.gruene-langenargen.de/

02.05.2018

So langsam ist das Verhalten des BM und den meisten seiner Räte
für die Bürger nicht mehr hinnehmbar!

Wenn schon der BM jeden Anstand und Feingefühl vermissen lässt, müssten doch wenigstens mehr Gemeinderäte
diesem makabren Tun Einhalt gebieten! Oder müssen wir Langenargener-Bürger auch diesen Herren noch vorrechnen,
was die bisherigen gemeinsamen FEHL –Entscheidungen uns gekostet haben?
Wir Steuerzahler müssen zusehen, wie das Geld mit vollen Händen für unsinnige Vorhaben verschwendet wird.
Kann es sein, dass dieser Zustand so noch weiter anhält?
Da ist es schon mehr als eine dreiste Frechheit dem Bürger dann noch die Kosten in Sachen Bürgerentscheid
„Mooser-Weg“ und dessen Konsequenzen vorzurechnen. Dass niemand der meisten Räte nur noch einen Funken
Gefühl und Bürgersinn erkennen lässt, setzt dem Ganzen noch die Krone auf!
Haben sich alle Herren schon mal Gedanken gemacht, warum Sie gewählt wurden? Sie werden schon bald die Zeche
bei den Neuwahlen bezahlen müssen.
Die Geldverschwendung und Verdummung der Bürger muss sofort beendet werden.

LH. LA  02.05.2018

Komödie des eingebildeten Kranken

Der Krafft'sche Schuldensumpf blubbert

Wenn jeder Einwohner für die Gemeinde eine wertvolle "Finanzausgleichszahlung" darstellt, dann hätte der Gemeinderat die
Krayer'sche Baufläche nicht für 11 Ferienwohnungen frei geben dürfen! !! Dort hätten Wohnungen für "Finanzausgleichs-
zahlungen" entstehen müssen, oder haben dort andere Interessen eine Rolle gespielt?
Der Bürgerentscheid ist gleich einem bindenden Gemeinderatsbeschluss.
Jetzt als beleidigte Leberwurst durch die  Gassen zu tingeln wirkt postpupertärer .
Jeder Einwohner ist also wie ein Schuldschein. Für jeden Einwohner erhält die Gemeinde Geld.und kassiert dann mindestens
doppelt ab. Wie  war das noch mal, Herr Krafft, mit dem wertschätzenden Miteinander? Wieder mal nur leere Worthülsen
von gestern?
Das Rathaus sieht die  Menschen als Verwaltungseinheit und Anleihezahlung mit Zukunftsversprechen.
Ein Schneeballsystem mit kommunaler Schuldenwirtschaft.

Es scheint eine sehr einseitige Sicht, den Menschen fast ausschließlich als Geldquelle sehen. Geht es doch um so viel mehr.
Mit diesem Geld will der Gemeinderat zwei Klo's für 450.000 Euro!!!! kaufen und ist beleidigt, weil ein Gemeinderatsbeschluss
auf Basis des Bürgerentscheides gegen Bauspekulation ergangen ist? Soll das verantwortungsvoller Umgang mit Geld sein?
Wenn der Bürger entscheidet wie das Bürgergeld (Finanzausgleich) und Steuergeld investiert oder eben nicht  investiert
werden soll, ist das eine klare Ansage an die Verwaltung.  Das haben alle zu respektieren!
All das verzagte, persönliche und schriftliche Leberwurstentum ist sehr unprofessionell und unwürdig! Es sind hier keine Mittel
ausgefallen! Hier wurden wie im Bankencasino Geldsummen gezaubert und gewettet. Geldsummen die keinesfalls
zuteilungsreif waren. Das Ganze Herr Krafft, war höchst spekulativ und entbehrte in der Fortführung jeglichen rechtlichen
Terrains. Man nennt das unseriös.
Man kann das Fell eines Bären erst verkaufen, wenn man den Bären erlegt hat.
Jetzt schwingt einer drohend mit der Steuerkeule. Das kann böse ins Auge gehen. Nicht ist wie es bleibt. Übrigens diskutiert
der Bund und die Länder seit zwei Jahren, wie "man" die Grundsteuern möglichst ohne Revolution erhöhen könnte.
Da ist jeder noch so konstruierte Anlass billig!  

P. E. 01.05.2018

https://www.youtube.com/watch?v=N_b6KBOzDj0

https://www.youtube.com/watch?v=L2si0RtoZ4I


Transparenz?

Die "Statistik Kommunal" erschien seit Jahren im Zweijahresrhythmus auf der Homepage Langenargens.
Die letzte Ausgabe erschien 2014 betreffend der Daten von 2013.
Seither sind die Veröffentlichungen nicht mehr zu finden.
Gibt es dafür einen triftigen Grund?

Forum Langenargen   29.04.2018

  Zum Thema Fake News 

Der Begriff Fake News ist nicht neu. Brisanz erhält er heute nur durch die unglaubliche Geschwindigkeit,
mit der eine Falschmeldung manipulativ zu politischen oder kommerziellen Zwecken benutzt wird.
Diese Mechanismen zu durchschauen wird für den einzelnen Konsumenten von Informationen immer schwieriger.
Zwar öffnet das Internet unbegrenzte Möglichkeiten, sich zu informieren, aber es erfordert Besonnenheit und Mut,
direkte Fragen an öffentliche Personen zu stellen.
Das gilt auch für den Mikrokosmos unserer Gemeinde.
Nach der Gemeinderatssitzung vom letzten Montag wurde deutlich, dass selbst gestandene Ratsherren/Damen
Opfer einer bewusst durch die Verwaltung gesteuerten Kampagne im Vorfeld des Bürgerentscheids geworden sind.
Dies wurde auch von allen Fraktionsspitzen so geäußert. Dabei ignoriert BM Krafft den bekundeten Wählerwillen
in seiner Bedeutung als demokratischen Akt. Ja, er tritt ihn mit Füßen, wenn er nun behauptet, es fehle dadurch
Geld in der Gemeindekasse. So wiederholte er mehrmal
„Das müssen Sie wissen !“
Aber in Gesprächen mit Bürgern/Innen konnte man in den letzten Tagen feststellen, dass man dieses perfide Spiel
außerhalb der schützenden Mauern des Rathauses durchschaut. Viele Menschen sind entsetzt, verunsichert
und fordern Antworten.

Was ist nun zu tun?

Die Öffentlichkeit muss sichtbarer werden, der Verwaltung signalisieren „so nicht!“ Die Verwaltung ist nicht mehr
elitäre „Obrigkeit“. Sie ist für uns Bürger/innen da. Nur im Dialog auf Augenhöhe vollzieht sich echte Teilhabe.
Das ist Freiheit, die nicht nur aus Abwesenheit von Furcht und Zwängen besteht, sondern die von uns verlangt,
dass wir uns an gesellschaftlichen Prozessen beteiligen und unsere eigene politische Stimme erheben.
Konkret sollte man vielleicht darüber nachdenken, eine Einwohnerversammlung zu erwirken, die neuerdings nach
der GEMO mit 5 % der Stimmen der Einwohnerschaft einberufen werden kann.

„Das Licht der Wahrheit kann man nicht anknipsen wie eine Glühbirne.
Niemals zu früh aufgeben!“
(A. Schweitzer 1955)

Elke Krieg  28.04.2018

§ 20a GemO– Einwohnerversammlung

(1) Wichtige Gemeindeangelegenheiten sollen mit den Einwohnern erörtert werden. Zu diesem Zweck soll der Gemeinderat in der Regel
einmal im Jahr, im Übrigen nach Bedarf eine Einwohnerversammlung anberaumen. Bürgerversammlungen können in größeren
Gemeinden und in Gemeinden mit Bezirksverfassung oder Ortschaftsverfassung auf Ortsteile, Gemeindebezirke und Ortschaften
beschränkt werden. Die Teilnahme an der Einwohnerversammlung kann auf die Einwohner beschränkt werden.
Die Einwohnerversammlung wird vom Bürgermeister unter rechtzeitiger ortsüblicher Bekanntgabe von Zeit, Ort und Tagesordnung
einberufen. Den Vorsitz führt der Bürgermeister oder ein von ihm bestimmter Vertreter. In Ortschaften können Einwohnerversammlungen
auch vom Ortschaftsrat anberaumt werden, die entsprechend den Sätzen 5 und 6 vom Ortsvorsteher einberufen und geleitet werden;
die Tagesordnung muss sich auf die Ortschaft beziehen; die Teilnahme kann auf die in der Ortschaft wohnenden Einwohner beschränkt
werden; der Bürgermeister ist in jedem Fall teilnahmeberechtigt; bei Teilnahme ist dem Bürgermeister vom Vorsitzenden auf Verlangen
jederzeit das Wort zu erteilen.
(2) Der Gemeinderat hat eine Einwohnerversammlung anzuberaumen, wenn dies von der Einwohnerschaft beantragt wird.
Der Antrag muss schriftlich eingereicht werden und die zu erörternden Angelegenheiten angeben, dabei findet

§ 3a des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) keine Anwendung; der Antrag darf nur Angelegenheiten angeben, die innerhalb
der letzten sechs Monate nicht bereits Gegenstand einer Einwohnerversammlung waren. Er muss in Gemeinden mit nicht mehr als
10000 Einwohnern von mindestens 5 vom Hundert der antragsberechtigten Einwohner der Gemeinde, höchstens jedoch von
350 Einwohnern unterzeichnet sein. In Gemeinden mit mehr als 10000 Einwohnern muss er von mindestens 2,5 vom Hundert der
antragsberechtigten Einwohner der Gemeinde, mindestens jedoch von 350 Einwohnern und höchstens von 2500 Einwohnern
unterzeichnet sein. Er soll bis zu drei Vertrauenspersonen mit Namen und Anschrift benennen, die berechtigt sind, die Unterzeichnenden
zu vertreten. Sind keine Vertrauenspersonen benannt, gelten die beiden ersten Unterzeichner als Vertrauenspersonen.
Nur die Vertrauenspersonen sind, jede für sich, berechtigt, verbindliche Erklärungen zum Antrag abzugeben und entgegenzunehmen.
Das Nähere wird durch das Kommunalwahlgesetz geregelt. Über die Zulässigkeit des Antrags entscheidet der Gemeinderat.
Ist der Antrag zulässig, muss die Einwohnerversammlung innerhalb von drei Monaten nach Eingang des Antrags abgehalten werden.
Sätze 1 bis 10 gelten entsprechend.

Es dürfte kein Problem sein, die benötigten ungefähr 350 Stimmen für die Abhaltung
einer Einwohnerversammlung zusammenzubringen!

Forum Langenargen   28.04.2018

 

Am 23.04 2018 erschien in der Schwäbischen Zeitung eine ungewöhnliche
ganzseitige Annonce mit der Überschrift:

"Fake News verpesten das Klima"
"Ich will Journalismus mit Verantwortung, deswegen lese ich meine Regionalzeitung."

Ausgerechnet die Schwäbische Zeitung verbreitet diese Erkenntnis!
Unerträgliche Fake News (unwahre Behauptungen) der Gemeinde führten nämlich zur Gründung des Forum Langenargen.
2015 erschienen im Montfortboten, einer Tochter der SZ, gleich vier Fakes in einer Ausgabe.
Die Veröffentlichung der vier entsprechenden Richtigstellungen wurde uns verweigert.
Das Motto hieß:

"Alles, was vom Bürgermeister oder der Gemeinde kommt, ist richtig und muss nicht überprüft werden."
Wir sammelten über zwei Jahre lang mehr als zwei Dutzend von diesen Fake News.
Entsprechende Richtigstellungen wurden immer grundsätzlich verweigert. Es gab deshalb unsägliche Diskussionen mit
den Chefredakteuren, wobei uns jedes Mal ausdrücklich untersagt wurde, deren Argumente zu veröffentlichen.
Peinlich: Die letzte Falschnachricht ist ausgerechnet in der gleichen Ausgabe gleich ein paar Seiten weiter zu sehen.
Dort wird großformatig mit Fotos der 60. Geburtstag von Herrn Riebsamen besprochen.
Wie auf den Fotos zu sehen ist, war es aber Landrat Wölfle, der den 60. Geburtstag feierte.
Ein sehr bekannter Gemeinderat aus Eriskirch wurde vor einiger Zeit von der SZ sogar als Weibischof vorgestellt.
Ein anderes Beispiel: Ein Redakteur nennt lediglich zwei Städte, die nicht an der EBC teilnehmen, in Wirklichkeit sind es
aber alle Bodenseestädte!
Ein anderer Redakteur erwähnte nur zwei Gemeinden, die vom geplanten Beitritt zur EBC wieder Abstand genommen
hatten. In Wirklichkeit waren es jedoch sechs im Raum des westlichen Bodensees bis Heiligenberg.
Als der Chefredakteur damit konfrontiert wurde, behauptete er, diese Gebiete gehörten nicht zum Einzugsgebiet der SZ.
Darauf präsentierten wir ihm eine von der SZ selbst veröffentlichte Karte mit den entsprechenden Niederlassungsbüros.
Wir ernteten nur Schweigen.

Auch das sind Fake News:
Es werden angeblich über 10.000 Gäste zum Saisonauftakt erwartet. Wer misst das denn? Möglicherweise sind das
auch Fake News!

Beispiel für ein Fake mit  erheblichen finanziellen Folgen: Der Bürgermeister behauptete, dass dringend neue Strassen-
schilder
angeschafft werden müssten, da ein neues Gesetz reflektierende Schilder verlange. Die Gemeinderäte und die
Redakteurin
der SZ fielen auf diese Falschaussage herein. Die  eigentlichen Kosten wurden bis heute verschwiegen.
Wenn Bürger anfragen, warum seit Monaten im Montfortboten bei fragwürdigen Angaben des Bürgermeisters Leserbriefe
und Richtigstellungen verweigert werden, kommt jedes Mal die Antwort, man arbeite an einer Umstrukturierung.
In Wirklichkeit kam eine Order vom Hauptsponsor, dem Leserbriefe schon lange ein Dorn im Auge sind.
Wenn der Bürgermeister in einem Interview behauptet, seit 1972 sei in Langenargen nichts mehr passiert und es wären
nur ganz wenige Schilder mit Schreibfehlern gewesen (es waren 65!!), dann ist das eine kritiklose Weitergabe von Fakes!
Immer wenn es für die Redakteure bei der Argumentation sehr eng wird, bringen sie Fakes ins Spiel. Verlangt man dann
Beweise, brechen sie den Kontakt ab. Seit über drei Jahren konnten sie bei Hunderten unserer Meldungen bisher keine
Einzige als unwahr widerlegen.

Natürlich bleibt keiner von Fehlern verschont, - auch wir nicht. Bei unzähligen Veröffentlichungen in dreieinhalb Jahren
kam es nur zweimal zu Widersprüchen von Lesern. Beide Male wurden die Aussagen innerhalb  weniger Stunden von
uns korrigiert.

Die SZ sollte jedoch endlich dringend vor ihrem eigenen Haus kehren,
damit sich das Klima vielleicht wieder einmal bessert!

*******************

Datenschutz:
Herr Bitzer wurde bis auf Weiteres zum Datenschutzbeauftragten der Gemeinde ernannt.
Hat er wirklich dazu die notwendige Qualifikation? (Unsere Erfahrung ist das nicht).
Immerhin hat er es in drei Jahren immer noch nicht fertiggebracht, den Schadensmelder funktionstüchtig zu machen.
Hier verstößt er ab Ende Mai gegen das Transparenzgesetz.

*******************

Chaos bei der TI:
Die Gastgeber bekommen immer häufiger falsche und widersprüchliche Informationen.
Schuld sind bei Herrn Jost immer die Anderen.

*******************

In der Sonderausgabe der SZ zur Saisoneröffnung wird auf allen Seiten am oberen Rand das bekannte Foto vom
Gemeindehafen mit dem Zollhaus in gelb-rotem warmen Licht gezeigt. Das neue weiße Licht wird wieder
regelrecht verleugnet. Warum steht die Gemeinde nicht zu ihren Geschmacksverirrungen?

Hartmut Walter   28.04.2018

Leserbrief zum Artikel:“Gegen stilles Örtchen wird Protest laut“
veröffentlicht in der SZ am 26.04.2018
„Mündige Bürgerschaft ernst nehmen“

Der Protest wird lauter, weil nicht nur Anwohner, sondern auch andere Bürger/innen auf diese teure Anlage verzichten wollen.
Leider ist in der Vergangenheit immer nur halbherzig über die Umstände der Entscheidung durch die Verwaltung informiert
worden, so dass die Bürgerschaft die Hintergründe dazu gar nicht genau kannte.
So ist z.B. der Kioskbetreiber interessiert daran gewesen, das Gebäude in Eigenregie umzubauen. Er hatte dabei wohl auch
Vorschläge gemacht, die Toilette weiterhin zu betreiben, wird jedoch durch die Verwaltung seit letztem Jahr immer mit
Ein-Jahres-Pachtverträgen hingehalten.
Das Argument des Bürgermeisters, die Toiletten am Kiosk seien für Kinder ohne elterliche Begleitung zu weit, zieht auch nicht.
Eltern werden ihr Kleinkind erst recht nicht allein in eine Toilette schicken, die voll automatisiert ist. Kein Thema ist in dem
Artikel, dass eine weitere Toilette mit entsprechenden Kosten aufgestellt werden soll. Mit den kalkulierten Reinigungskosten
beider Anlagen ließen sich gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen.
All diese finanziellen Aufwendungen lassen die kundigen Einwohner/innen, die beispielweise an den schlechten Zustand
der Obdachlosenbaracke der Gemeinde denken, kopfschüttelnd zurück: Dort müssen die ehrenamtlichen Helfer und die
Bewohner immer wieder um die einfachsten Wohnstandards kämpfen, während der Gemeinderat durch die Lande tourt,
um sich sanitärtechnisch auf höchstem Niveau fortbilden zu lassen.
Das Argument Grenzbebauung zieht ebenfalls nicht. Bei einer strategischen Planung eines neuen Gebäudes hätte man
kreative Ideen, die dem dortigen Quartier ein stimmiges Gesamtbild gegeben hätten, gemeinsam entwickeln können. 
Liebe Gemeindeverwaltung, nehmen Sie ihre mündige Bürgerschaft ernst.

Elke Krieg    26.04.2018

Wir dürfen Sie erinnern:

An verschiedenen Stellen liegen Unterschriftenlisten gegen die geplante Toilette aus:

bei "Bunte Hühner" in der Schulstraße,

bei Frau Jäger, v.-Kiene-Straße.

im INTRO am Bahnhof,

im BIOladen.

Wenn Sie auch gegen dieses unsinnige, geldverschlingende Bauvorhaben mit horrenden Folgekosten sind,
bitten wir Sie freundlich, sich möglichst bald an einer dieser Stellen in eine Liste einzutragen.

Forum Langenargen 25.04.2018

Jetzt fehlen also lt. Verwaltung angeblich 1,6 Millionen €uro im Haushalt!
Der Bürgerentscheid ist schuld.

Auch wenn man das in der Vergangenheit bereits praktiziert hat, ist es doch, gelinde gesagt, leichtsinnig, fahrlässig,
um nicht zu sagen unverantwortlich, geschätzte Einnahmen bereits in den Haushalt einzustellen, bevor der Ausgang
des Bürgerentscheides klar ist!

Wie errechnen sich eigentlich die 1,6 Millionen?

Sind fällige Ausgleichszahlungen für neu zu bebauendes Land abgezogen worden?
Dasselbe gilt für die Erschließungskosten:
Wasser,
Abwasser,
Strom,
Gas,
Straßenbau,
Beleuchtung?

Was bliebe dann noch von den 1,6 Mio € übrig?
Hat im Gemeinderat jemals jemand danach gefragt?

Rolf Motz    25.04.2018

Peter Groß: Leserbrief zu „ Der nächste Skandal “ Forum Langenargen 25.04.2018

Bürgermeister und Gemeinderat sollten die Verlustrechnung von 1,6 Mio. Euro näher erläutern.
Das ist schon wichtig, weil bei dem pauschalen Vorwurf nicht deutlich wird, in welcher Höhe der Gemeinde Verluste
erspart bleiben. Offen ist die Frage, ob es sich denn beim Verkauf um eine, auch teilweise, landwirtschaftlich genutzte
oder dem Naturschutz zugeordnete Fläche handelt. Wann das Grundstück als Bauland umgewidmet wurde und in
welcher Höhe der Grundstückswert im Umkreis festgelegt ist. Wer geschütztes Naturland bebauen will, der muss heute
Ausgleichszahlungen leisten, für fern von der Gemeinde gelagerte Flächen. Vermutlich wurde vereinbart, dass das
Grundstück voll erschlossen, also mit allen Anschlüssen für Abwasser, Wasser, Strom, Gas und einer Zufahrtsstraße
mit dazugehörigem öffentlichen Parkraum überlassen wird. Allein damit sind sehr hohe Kosten verbunden.
Wie ist eine spätere Instandhaltung von Wegen und Zufahrt geregelt? Was bleibt öffentlicher Grund, verbunden
mit Beleuchtungskosten etc.? Der NABU könnte vielleicht einmal etwas zur Wertermittlung eines Grundstücks beitragen,
eine Streuobstwiese ist ja nicht nur schön anzusehen. Grünflächen sind Wasserspeicher, speichern Staub und
nächtliche Feuchtigkeit, die sie über den Tag an die auch weitere Umgebung abgeben. Sie bringen also Kühlung und
frische Luft in den Ort und sind Rückzugsraum für zahllose Tierarten. Nicht zuletzt wäre zu berücksichtigen, dass
touristische Gäste einen ländlichen Naturraum erwarten, den sie aus zahllosen Veröffentlichung zum Thema Land-
und Landschaft kennen. Ein Argument der Tourist-Informationen, das immer wieder herausgestellt wird: Sonne,
Wasser, Ruhe, Kultur, Natur und vieles mehr – tief im Süden Deutschlands.
Bedeutet in Langenargen wohl eher: “Fahren Sie doch woanders hin mit der EBC und kommen abends wieder“.
Nur denkt mal, andere Orte haben auch schöne Gasthäuser –
aber ich vergaß wohl, Herr Krafft sieht die Zukunft im Kiosk – Bau.

Der nächste Skandal
Nun hat der Bürgermeister endlich die Sündenböcke gefunden!
Es sind rechtschaffene Bürger, die die Bebauung der Höhe mit demokratischen Mitteln verhindern konnten.
Die Gemeinde wurde deshalb angeblich um 1,6 Millionen € geschädigt. Man hatte den geschätzten Gewinn
bei einem Verkauf bereits im Jahreshaushalt fest eingerechnet. Dies wurde übrigens offensichtlich in früheren Jahren
mit anderen Projekten auch schon praktiziert und auch wiederholt kritisiert. Man ging in diesem Fall von einem
Bodenschätzwert von 720 €/m2 aus.
Spätestens jetzt begreifen die Bürger, mit was für einem Charakter sie es zu tun haben. Man hatte immer betont
und damit geworben, man wolle für die weniger betuchten Langenargener bauen.
Bei diesem Grundstückswert
ist es ganz offensichtlich eine Vortäuschung falscher Tatsachen, denn die daraus
entstehenden Gesamtkosten

können die angesprochen Familien nicht stemmen.

Das Argument mit den wenig betuchten Langenargener Familien wurde lediglich als moralische Keule
vorgeschoben. Viele empfinden diese unehrliche Art der Kommunikation als widerwärtig.

Die Verantwortlichen wussten auch genau, warum keine Bürgerfragen zugelassen wurden.
Ungerührt dessen, dass die Übernachtungs-Buchungen deutlich zurückgingen, hält der BM weiterhin starrsinnig
an der zweithöchsten Kurtaxe Baden-Württembergs fest, und es ist ihm völlig egal, ob seine Bürger, die ihm bei der
Wahl ihr Vertrauen geschenkt hatten, finanzielle Verluste hinnehmen müssen.
Da nächstes Jahr wieder Gemeinderatswahlen anstehen, sollten die Bürger nun auch sehr genau hinsehen,
wer den Bürgermeister bei seiner unkritischen und sinnlosen Geldverschwendung tatkräftig unterstützt und dabei sogar
in Kauf nahm, dass deshalb mehrfach Gesetzesbrüche begangen wurden und die Bürger mit den höchsten
Steuerbelastungen im Bodenseekreis konfrontiert wurden.

Forum Langenargen   24.04.2018

Können der Bürgermeister und seine Gefolgsleute noch ruhig schlafen?
Wohl kaum!

Nachdem die Spekulation auf der Höhe wie eine Seifenblase geplatzt ist, kommt es wie erwartet, zu einem Rundumschlag.
Nicht die Zocker sind schuld, sondern die Bürger, die bei klarem Verstand waren. Zwei Architekten haben sich pro forma
bemüht, obgleich von Anfang an klar war, dass die Wohnungen für wenig betuchte Familien nicht bezahlbar sein würden.
Das Ganze war ein, ausgemachter mieser Bluff, um mehr Stimmen für das Vorhaben zu gewinnen.
Es wurde mit einem Vorwand und unwahrem Versprechen unverantwortlich und widerwärtig mit den Hoffnungen junger
Familien gespielt. Es ist unfassbar, dass die meisten Gemeinderäte sich dafür haben einspannen lassen.
Fast 300 Toiletten-Contra Unterschriften in 5 Tagen zeigen, dass die Bevölkerung es endlich satt hat, ständig übergangen
zu werden.

Xaver Riedinger  24.04.2018

Wenn Ihr Eure Gemeinde liebt,
habt Mut, Euch Eures eigenen Verstandes zu bedienen!
Das war der Wahlspruch der Aufklärung, deshalb engagiert Euch für ein Netzwerk der Kommunikation hier vor Ort.
Wir mündigen Bürger/innen sind gefragt, äußert mutig Euren Unmut, lasst Euch blicken in den Amtsstuben,
wo Euch der Durchblick verweigert wird.
Teilhabe bedeutet Teilnahme:
Heute, 17 Uhr Gemeinderatsitzung zum Bürgerentscheid!
Ebellum  23.04.2018

Kalte Füße im Frühsommer?
Man sollte mal Revue passieren lassen, wie sich die gewählten Gemeinderäte in den letzten Jahren verhalten haben.
War auch nur einer dabei, der sich nicht dem Fraktionszwang untergeordnet hat?
Haben welche unbeirrt gegen jegliche Vernunft und gegen den Wunsch des Großteils der Bevölkerung gehandelt?
Haben sie billigend, wider besseren Wissens, in Kauf genommen, Gesetzesverstöße zu unterstützen und zu vertuschen?
Es wird sicherlich Einige aus der vorderen Reihe geben, die jetzt, wo vieles an die Öffentlichkeit kommt, kalte Füße
bekommen und sich still und leise aus der Verantwortung davonschleichen wollen.

Wir fragen uns nur: Wann verlässt der Kapitän das sinkende Schiff?

Dr. H. Walter   22.04.2018

Zivilcourage

"Das Rechte erkennen und nichts tun ist Mangel an Mut" (Konfuzius).
Zivilcourage in schwierigen Zeiten

 Es gibt drei Gruppen von Menschen:
1. Die Wenigen, die dafür sorgen, dass etwas geschieht.
2. Die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht.
3. Die überwiegende Mehrheit, die keine Ahnung hat (haben soll), was überhaupt geschieht.

Zu welcher Gruppe gehören Sie und zu welcher Gruppe möchten Sie gehören?

Wissen ist Macht, wer nichts weiß, muss es glauben, und wer glaubt, der muss dran glauben! (VK).

Dr. Dieter Deiseroth, Richter am Bundesverwaltungsgericht, sagt:
Zivilcourage zu zeigen, setzt auf der individuellen Ebene vieles voraus:
Einen kritischen Verstand, Charakterstärke, Mut, Offenheit, Konfliktbereitschaft und vor allem einen kultivierten Umgang
mit der eigenen Angst.

Dr. Jürgen Kühling, Richter am Bundesverfassungsgericht sagt:
Das Recht schützt - auch bei uns - die dunklen Geheimnisse der Mächtigen. Wer rechtswidrige oder gemeinschädliche
Handlungen staatlicher Stellen oder seines Arbeitgebers offen legt, verletzt regelmäßig Verschwiegenheitspflichten und
setzt sich möglichen Maßregelungen aus.
(Quelle: Die Jahrhundertlüge, Holger - Fröhner (6. überarbeitete Fassung))

 Wie sieht der aktuell gültige GESCHÄFTSVERTEILUNGSPLAN für die Gemeinde aus?

Wie für den Landkreis?

 Beispiel:

http://www.landkreistag-bw.de/fileadmin/user_upload/GvPlan-12-2017.pdf

 Weshalb?
Weil daraus Zuständigkeiten, Verantwortungen und Haftungen ersichtlich werden. Nicht Worte, oder Behauptungen in
Schreiben sind verbindlich, manchmal täuschend. Nur der Geschäftsverteilungsplan ist rechtlich gültig.
Auch für Gemeinden, Kommunen.

Schreiben aus Behörden
https://dejure.org/gesetze/BGB/126.html

Handzeichen, Paraphen werden also ohne notarielle Beurkundung, lt. BGB, nicht anerkannt?!?

N. N. 22.04.2018

  Klo zum Preis eines Einfamilienhauses!  
Gemeinderat will zwei Donnerbalken für eine halbe Million anschaffen.

Die Qualität und Lebensdauer der heutigen Fertighäuser ist enorm gut! Für den Preis einer Containertoilette, wie in
LA geplant, eröffnet sich einer Familie ein weites Spektrum von schlüsselfertigen Angeboten für ein Fertighaus.
Es gibt zahlreiche entsprechende Familienhäuser für unter 200.000 Euro !
Es ist so unsäglich mit diesen eng strukturierten Planern.

Der Preistreiber ist immer das Grundstück.
Da will also die Gemeinde tatsächlich 2 zwei! Toilettenhäuser für insgesamt rund 500.000 Euro kaufen.
Dazu scheut sie sich nicht, die Gemeindekasse zu plündern, um zusätzlich auch noch die monatlichen Folgekosten
von zusammen 5000 Euro zu bezahlen.
Hat man sich schon einmal Gedanken über das Problem des Vandalismus gemacht?
Von diesem Geld könnte die Gemeinde auf eigenen Bauplätzen zwei Familienhäuser mit Keller aufstellen und schafft
somit Wohnraum für die Menschen. Zusätzlich kommen monatlich Mieteinnahmen in die Gemeindekasse !!!!
Super christlich und sozial diese Containerklo-Irrungen.
Bürgermeister Krafft: "Das passt zu Langenargen!" Ja klar, weil Langenargen zunehmend eckig, kalt und mit
spiegelndem Glas im Ortsbild erscheint und jetzt auch nochzusätzlich  an der Promenade?

Sein Geschmack ist nicht unser Geschmack. Wodurch begründet er seine Meinung?
Das Seniorenheim hat diese Pläne hoffentlich überstanden!
Die geplante Unterschriftenliste wird ein sichtbares Zeichen auch Ihres Bürgerwillens sein.

Ihre Unterschrift zählt, wir freuen uns auf Sie!
Im Sinne von Immanuel Kant: Nur Mut!

Klaus  Grawe

Bürgerfragen sind im Vorfeld ausgeschlossen!!

Das hätten Sie nicht tun dürfen, die rote Linie ist endgültig überschritten.
Er ist ein Phantast und hat keine Ahnung von Konfliktmanagement.

- Bürger sprechen sich gegen Toiletten-Container aus,
- Bürger präsentierten Alternativen wie "nette Toilette",
- Gastronomen schließen sich dieser Initiative an,
- Den spielplatznahen Kiosk mit Toilette umbauen,
- Die Kosten für die Boxen sind gleich einem Fertighaus.
Alles in allem psychologisch äüßerst kontraproduktiv, wenn dem Bürger Beteiligung durch Fragen verwehrt wird.

Das ist also Kraffts Offenheit, Transparenz und Beteiligung!
Willkommen in der  provinziellen  Diktatur!

 Liebe Bürger,
Verteilt Kopien seiner Wahl-Website!!! (Untenstehend Original Zitate)     
Folgende Inhalte am besten kopieren, auf Speicherstick ziehen und dann teilen.

https://web.archive.org/web/20120819042740/http://www.achim-krafft.de:80/index.php/meine-ziele.html

Dort ist alles dokumentiert. Mag ein jeder die Unwahrheiten und Versprechungen nun selbst beurteilen.

Zitate der Website Achim Krafft:
"Meine Ziele:
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Langenargen,
nachfolgend möchte ich schon jetzt einige grundsätzliche Punkte ausführen, die ich gemeinsam mit Ihnen
erreichen möchte. Diese werden sich natürlich organisch weiterentwickeln. In meiner jetzigen Tätigkeit
ist es mir ein wichtiges Anliegen, die anvisierten Ziele gemeinsam mit dem Gemeinderat, den Mitarbeitern
und der Bürgerschaft zu entwickeln. Im Idealfall wird dadurch aus Verständnis für Notwendigkeiten, Überzeugung
oder gar Begeisterung. Dies setzt eine offene Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung voraus.
So können aus meinen Zielen unsere werden."

Finanzen & Ökologie
Familien & Bildung
Senioren & Barrierefreiheit
Gewerbe & Handel
Tourismus & Kultur
Mobilität & Verkehr
Vereine & Bürger
Verwaltung & Gemeinderat

Miteinander & Füreinander

"Im Tagesgeschäft sind laufend Entscheidungen zu treffen, die direkte Auswirkungen auf Bürger, Gremien und
Mitarbeiter entfalten.  Ich schätze hier die direkte Rückkoppelung und Tatsache, dass Aufgaben von der
Problemerkennung bis zur Behebung bearbeitet werden können. Im engen Austausch können die Lösungswege
und Ziele gemeinsam entwickelt werden. Im guten Miteinander werden die jeweiligen Fähigkeiten potenziert.
Ein harmonisches Gemeinwohl und gutes menschliches Miteinander sind mir wichtige Anliegen."

Gestaltungsspielraum & Kreativität
"Nach wie vor bestehen sehr große Gestaltungsspielräume in der Gemeindepolitik. Ressourcenbegrenzung
erfordert noch mehr Kreativität der handelnden Akteure ein. Die grundsätzliche Bereitschaft, neue Wege
zu gehen und alte Pfade zu verlassen, hat sich in meiner beruflichen Laufbahn wiederholt bewährt.
Ich bin jung genug, Neues zu wagen. Gleichzeitig bin ich mittlerweile aber auch erfahren und alt genug, dass
ich nicht jedem Trend folge und nicht alles verändert werden muss."

Faszination & Begeisterung
"Die Möglichkeit, für viele Mitmenschen stellvertretend zu wirken und zukunftsgestaltend zu arbeiten, begeistert
mich wie am ersten Amtstag. Gerne stelle ich mich dieser großen Verantwortung. Als Ansprechpartner und Vertreter
der unterschiedlichsten Alters-, Berufs- und Bevölkerungsgruppen zu agieren, eröffnet regelmäßig neue Horizonte
und den Zugang zu unbekannten Sichtweisen. Diese Vielfalt ist für mich Ansporn und Energiequelle."

Ja, ja, und wenn´s regnet wird die Erde nass!

N. N. 22.04.2018

P.S.:
Das sollen einmal die Ziele unseres Bürgermeisters gewesen sein! Erkennen Sie ihn wieder?  -  wir nicht!

Forum Langenargen 22.04.2018

Die Malerecke, auch Juwel von Langenargen genannt, präsentiert sich am Sonntag vormittag
(22.04.2018) Einheimischen und Gästen wie eine Müllablage.
Es hat sich nichts geändert! Wir hatten schon mehrfach darauf hingewiesen.
Und dies ist nicht etwa ein Einzelfall, - wir beobachten diese Müllablagerung in jüngster Zeit wiederholt
an dieser Stelle. Sämtliche Eimer quellen an Wochenenden über. Man ist einfach zu faul, sie zu leeren!
Diesen Anblick nehmen die Gäste mit nach Hause und fragen sich dann, ob dafür die
zweithöchste Kurtaxe Baden-Württembergs gerechtfertigt ist.

Forum Langenargen   22.04.2018

Aufforderung zum aktiven Zuhören

Da das geplante Netzwerk noch in den sehr hoffnungsvollen Anfängen steckt, appellieren wir ersatzweise an Sie,
am kommenden Montag möglichst zahlreich um 17 Uhr zur Gemeinderatssitzung zu erscheinen.
Achten Sie besonders auf die Argumentationen der Gemeinderäte.
Vertreten diese noch Ihre Vorstellungen?
Wir möchten Sie nochmals daran erinnern, dass im nächstes Jahr Gemeinderatswahlen stattfinden.

Forum Langenargen   22.04.2018

Kurzmeldungen

Danke an das "Kleine Licht" für die wertvollen Informationen!

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Hinweis: In der SZ erschien am 21.04. ein Beitrag mit der Überschrift: "Mehr Müll als Fisch im Meer".
Untertitel: "der 7. Kontinent liegt im Pazifischen Ozean." Sehr lesenswert mit Hinweis auf die Zero-Waste-Bewegung.

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Rückblick aus aktuellem Anlass: Beim letzten Cobratreffen bekamen einige Sportwagen ein Knöllchen,
weil sie verbotenerweise am Wochenende am Marktplatz geparkt hatten.

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Auffallend ist, dass ausgerechnet bei der nächsten Gemeinderatssitzung keine Bürgerfragen zugelassen sind.
Der Bürgermeister wird schon wissen, warum!

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Es lohnt sich wieder einmal, einen Besuch bei "www.Seemoz.de" zu machen.
Thema: "Mein Leben als Beförderungsfall", Freitag, 20. April 2018
mit dem Kommentar von Peter Groß.

Von wegen freie Fahrradmitnahme bei der Bahn!

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In der SZ vom 21.04.2018 steht auf Seite17 ein Artikel mit der Überschrift :
"Bürgerbeteiligung  in Friedrichshafen  auf der Zielgeraden".

Leider ist dieser Begriff für uns ein Fremdwort.

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Vor zwei Jahren beklagte sich eine ältere Dame  aus der Von-Kienestraße über die vielen  Autoraser.
Wir schlugen eine leuchtende Warnvorrichtung, wie z. B. im Bleichweg vor.
Weiterhin wäre ein Lösung gewesen, zwei  Pflasterschwellen einzubauen. Man sieht Mehrere davon am Schuppen 13.
Leider wurden auch diese  Bürgermeinungen nicht zur Kenntnis genommen.

Forum Langenargen   21.04.2018

Come Together

Dialog und Kooperation sind höchst erwünscht.
Wenn der Zenturio und der Präfekt unbedingt ein kleines gallisches Dorf beherrschen wollen, dann steckt vielleicht
der Imperator aus Rom dahinter? Mit lokalem Blick ist die Hybris eines Mannes, dem Kritiker immer schon wenig
Kompetenz bescheinigt haben, sehr auffällig. Es wird Zeit zu einer Pax Bodenseekreisis. Der Zerfallsprozess einer
Gemeinde muss gestoppt werden.
Die Warnung wegen Überdehnung der eigenen Kräfte ist mehrmals erklungen. Mit dem Drang der politischen
autoaggressiven Kräfte werden nur künstliche Konstrukte genährt auf Kosten der Allgemeinheit.
An den Aufstieg und Niedergang eines MP Mappus erinnern sich viele. War es Überschätzung oder Überforderung?
Beides führte nur in eine Richtung, nämlich nach unten. Es scheint, diese Berufsgruppe wehrt sich gegen Gesetze
und Regelwerke. Mit Rücksicht auf ökonomische oder geistige Ziele ist deren Handeln selbst mittelfristig zum Scheitern
verurteilt. Wenn nun die Retro-EBC wieder aufgelegt werden soll, dann könnte dies gegen verschiedene „Governance“
verstoßen. Dagegen wirkt die x-fache Korrektur einer Gemeindesatzung wegen Kurtaxe wie eine hochbezahlte
Beschäftigungstherapie.
Es gibt vor der Haustür viel zu tun. Soziale und umweltbezogene Handlungsnotwendigkeiten schreien täglich durchs
Land. Nur die Politiker sind taub oder füllen die Luft mit Worten. Soll unsere Gemeinschaft von Menschen solidarisch
und zukunftsfähig sein, dann genügt es nicht, diesen Stressfaktoren mit Arabesken zu begegnen. Es braucht völlig
neue Ordnungsstrukturen und neue Mechanismen der Erarbeitung und Kontrolle. Das wäre gut und wünschenswert.
Stärkung der Gemeinschaft! Kein Ausbau bürokratischer Behördenstrukturen.
Es braucht eine unabhängige Versammlung von Menschen zur Kontrolle der Machtbündelung! Es ist offensichtlich,
dass hier bei uns einiges aus dem Ruder gelaufen ist.
Es braucht Kooperation und einen fortwährenden Interessenausgleich aller Beteiligten und nicht egozentrischen
Machtausbau der organisierten Akteure. Das bisher praktizierte Verhalten der Polithegemonie ist frei der Einsicht,
dass sich hier etwas Ungutes gebildet hat. Nach dem Motto: Wir wursteln weiter! Die demonstrative Abwendung
vom Bürgervolk kann nicht gutgehen. Die Vernunft lässt keine Alternative zu, sich hier schrittweise zu kalibrieren,
sich einzurenken und als Politiker wieder am Puls der Menschen zu handeln.
Der Landkreis, die Gemeinden können nicht mehr wie gestern regiert werden.

Franz Nuscheler  21.04.2018

https://www.youtube.com/watch?v=HRxuZOb95WU 

Kommentar:

Da die Situation mit dem Bürgermeister und seinen Gefolgsleuten am Rathaus inzwischen untragbar geworden ist,
und die lokale Presse ihre Monopolstellung durch eine einseitige Berichtserstattung missbraucht und keine
Richtigstellungen erlaubt, haben sich spontan einige Bürger entschlossen, ein Netzwerk nach dem Vorbild von
Friedrichshafen ins Leben zu rufen, welches unsere Tätigkeit ergänzt.
Wer in deren Mailingliste aufgenommen werden möchte, kann sich zur Zeit bei Frau Krieg melden.

Elke Krieg
Albert- Schilling-Str. 2
D88085 Langenargen

Fon: +49 7543 499 359
Mob.: +49 172 441 3898
Mail:
elkek57@gmail.com

20.04.2018

Langenargen Unterschriftenaktion gegen die Aufstellung weiterer WC-Boxen
im Bereich Uferanlagen

UNSER ORT UND DAS „ÖRTCHEN“

Der Toiletten-Container in prominenter Lage Langenargens ist Gemeinderatsbeschluss und wird wohl schon zur
Saisoneröffnung die Uferpromenade zieren. Es besteht die Befürchtung, dass dies nur ein Anfang ist und weitere
WC-Boxen aus dem Boden schießen, ohne seitens der Verwaltung und des Gemeinderats alternative Lösungs-
möglichkeiten untersucht zu haben. Im Falle der Toiletten an der Uferpromenade beim Spielplatz, hätten sich
durchaus Alternativen geboten: Umbau / Neubau Kiosk.
Der Kiosk ist in die Jahre gekommen, der Betreiber strebt schon seit längerem eine Renovierung an – wurde jedoch nach
eigenen Angaben bisher nur vertröstet. Mit dem Umbau des Kiosks hätte sich die Möglichkeit geboten, neben
Toilettenanlagen auch einen attraktiven Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität (Eisbar / Milchbar / Saftbar) zu schaffen.
– Die Infrastruktur ist bereits vorhanden und der Betreiber hätte die Maßnahme gerne unterstützt. Zudem wäre durch
die Verbindung mit dem Kiosk eine Betreuung der Toilettenanlagen gewährleistet. (Die Renovierung des Kioskgebäudes
ist schon lange überfällig.)

Nette Toilette
Die Gastronomen von „Seeterrasse“ und „Bach“ hätten sich gerne bereit erklärt, eine „nette Toilette“ einzurichten.
Die Aufwandsentschädigung für die Wirte liegt deutlich unter den zu erwartenden Unterhaltskosten für den „WC-Tempel“.
Traurig ist, dass die massiven Einwände der Anwohner nicht nur ungehört blieben, sondern einfach versiegt sind.
Stellt sich die Frage, welche Außenwirkung die Verantwortlichen erzielen möchten, mit einer WC-Anlage als Pforte zur
Uferpromenade. Wir Bürger von Langenargen können diese Entscheidung und das Vorgehen von Verwaltung und
Gemeinderat nicht mittragen!

An verschiedenen Stellen liegen Unterschriftenlisten aus, wie z.B. bei Herrn Uwe Fritz, Design, Obere Seestr.23 (Barockhaus).
Weitere Listen liegen auch bei "Bunte Hühner"  in der Schulstraße und bei Frau Jäger, v.-Kiene-Straße.

19.04.2018

Pecunia non olet, Geld stinkt nicht oder doch?

Das hatte Kaiser Vespasian gemeint, als er er den gesammelten Urin der öffentlichen Toiletten, den die Gerber für ihre
Lederherstellung benutzten, besteuern ließ. Noch heute heißen die öffentlichen Toiletten in Paris „Vespasienne“.
Bei uns wird die Redewendung benutzt ,um auf unseriöse Geldquellen hinzuweisen.
In Langenargen  wird diese Luxustoilette mit dem Geld der Steuerzahler finanziert werden müssen, es wird an anderer Stelle
fehlen und in der Zukunft wahrscheinlich zu höheren Gebühren der Gemeindeabgaben führen.

Das ist unseriös und stinkt zum Himmel!
Valete!
E. Bellum  19.04.2018

Wieder ein schöner Aussichtspunkt weniger!

Seit kurzem ist der seenahe Abschnitt der Schlossterrasse völlig abgetrennt.
Dazu werden in Ruhezeiten die Tische an der Schlossmauer abgestellt.

Bisher konnten Einheimische und Gäste bis an die Mauer herantreten und von diesem großen Rondell aus den schönen Blick
über den See und auf die ganze Bergkette zu genießen.
Bei Hochzeiten und Geburtstagsfeiern war es üblich und verständlich, diesen Bezirk vorübergehend mit einer Kette abzutrennen.
Nun aber haben weder Einheimische noch Gäste irgendwann Zutritt. Selbst eine EBC nützt da nichts!
Schade, denn Einige konsumieren dann oft spontan.
Hat sich durch die größere Bestuhlungsfläche auf Gemeindeeigentum etwa auch die Pacht erhöht?
In den letzten 70 Jahren waren noch nie Bürger vom Betreten des Schlosshofes dauerhaft abgehalten worden.

 Forum Langenargen   19.04.2018

 

Transparenz? Bürgernähe? Gemeinsames Miteinander?
Nicht bei uns!

Wir erfuhren von einem Insider, dass wahrscheinlich am 17. April eine außerordentliche nichtöffentliche Gemeinderatsitzung
stattgefunden hat. Dafür spricht auch, dass von der letzten Gemeinderatssitzung Nr. 5 ein Sprung zur nächsten
auf Nr. 7 erfolgte. Herr Jost teilte in einem Schreiben den Gastgebern mit, dass ihr Termin um zwei Stunden wegen einer
Gemeinderatssitzung verschoben werden müßte. Vor der fünften fehlt auch die vierte Gemeinderatssitzung.
Die Daten und Themen werden also grundsätzlich nicht veröffentlicht. Das Ganze läuft heimlich ab.
Das Landratsamt und viele Gemeinden sind da weit transparenter.
Die Bayrische Gesetzgebung schreibt das inzwischen zwingend vor und verlangt sogar eine Veröffentlichung der Themen.
Für Baden-Württemberg ist eine entsprechende Petition geplant.

Forum Langenargen   19.04.2018

Es bahnt sich bereits der nächste schwerwiegende Gesetzesverstoß der Gemeinde an.

Auch in diesem Fall wurde von Herrn Stark die Antwort trotz Mahnung bisher verweigert.

Sehr geehrter Herr Stark,
der abgelagerte Berg neben dem Bauhof ist, wie zu erfahren war, mit Asphaltresten und Bitumen kontaminiert.
Ist Ihnen bekannt, dass die Ablagestelle sich nach den uns verfügbaren Karten auf dem Gelände eines
Wasser- und Landschaftsschutzgebietes befindet?
Wurde der Untergrund vorher abgedichtet?
Das Gleiche gilt noch mehr für die zukünftig geplante Lagerungsfläche neben der Bahn.
Haben Sie dafür bereits eine Genehmigung?

Mit freundlichen Grüssen

H. Walter

 Keine Antwort! 

14.04.2018

 

Ein Cumulus kommt selten allein

 

Die Krafft'sche Ämterhäufung ist Vorbild im Leuchtturm-Pilot-Projekt unter den Bürgermeistern.
Meine Nichte hat mich eben gefragt, wie ein Bürgermeister dies unter einen Hut bringen kann, wenn doch der Tag
nur 24 h hat? Ach, meine Nichte! Zum Glück noch mit logischem Denken gesegnet.
Wenn der Mann mehr Arbeit hat, als der Mann bewältigen kann, dann leiden Teile der Arbeit darunter.
Das kennt sicher jeder von uns. Er hat ja auch noch eine Familie.
Diese Ämterhäufung erklärt natürlich vieles. Ist es Macht? Ist es Gier? Oder beides? Gewählt wurde dieser Mann,
um das Amt des Bürgermeisters von Langenargen gewissenhaft auszuüben. Das war kein kostenloses Ticket
für unzählige Ausflugsfahrten in die Provinzen. Ich höre bereits die ersten unwissenden Stimmen, die rufen,
dass LA von den Auswärtsgastspielen eines Herrn Krafft profitieren könnte. Ganz ehrlich?
Wie denn? Welche Beispiele? Ein jener hatte mal bemerkt, dass LA seit 1972 im Stillstand verharre.
Mindestens überheblich diese Äußerung. Mein liebes Rathaus, wichtig ist die Qualität, nicht die Quantität.
Was der BM Krafft bisher abgeliefert hat, empfinde ich als mangelhaft und für die Gemeinde höchst schädigend.
Das spiegeln allein die unnötigen Bank-, Lampen und Schilderaktionen wider, sowie die zurückgehenden Übernachtungszahlen.
Liebes Rathaus, solch einen schönen Ort so zu entstellen und kaufmännisch herunter wirtschaften zu können,
das sehen manche halt auch als Begabung. Und die anderen? Was sagen die anderen zur fortgesetzten Verschwendungssucht?

Nutzt die Meinungsfreiheit, bevor sie weg ist!
Wir ♥ lieben Sachverstand, Transparenz, Bürgernähe und vor allem Ehrlichkeit!

N. N. 18.04.2018

 

                        Geniessen Sie diesen Blick vom Noli-Platz, solange uns der Bürgermeister
                                          den noch nicht  durch seine "Noli-Kneipe" verbaut!

S. Kleck 17.04.2018

Geschichte aktuell

Schöne Worte hörten wir genug - An den Taten sollst Du sie messen!

Die Fakten und Zahlen sind genannt und liegen für alle nachvollziehbar auf dem Tisch (und lassen sich im
Forum Langenargen nachlesen). Nach einer Geburtszeit von 5 Jahren ist die EBC-Tourismuskarte kläglich gescheitert.
Die Zeche zahlen auch Sie als Steuerbürger. Bis jetzt sind es fast 3 Millionen Euro die dem Landkreis und den beteiligten
Gemeinden KEINEN Nutzen gebracht hatten.
Die gleiche Chose bahnt sich nun, wieder mal, in Langenargen an. Dort sollen zwei Luxusklos für zusammen knapp
500.000 €  Anschaffungspreis gekauft werden. Die Folgekosten würden für beide zusammen etwa 5000 Euro
(je Monat) betragen. Kein Wunder, dass regelmäßig die Kinderbetreuungsgebühren erhöht werden müssen.
Es wurden aus der Bürgerschaft und von Gastronomen Angebote für ein alternatives und fast kostenfreies, bewährtes
Konzept angeboten ("nette Toilette"). Das sind nur zwei Beispiele von vielen.
Was ist da wohl los??? Sind es Verstrickungen von Größenwahn, Inkompetenz und falscher Größe?
Mit dem Blick in Geschichte und Psychologie erinnern wir uns z.B. an den makedonischen König Alexander.
Oder an Kaiser Antonius Pius, der das römische Reich regierte. Der vorbildliche Politiker, der nie dem Machtrausch
verfiel, ist heute eine Fußnote der Geschichte. 23 Jahre dauerte seine Zeit auf dem Thron und sie enthüllt auch eine
ganz andere Art von Größe. Zugrunde lag der aufgeklärte Anspruch, dass es nicht um Persönliches gehen sollte,
sondern um das Wohl des Volkes. Sein Name lässt eine Reihe von Übersetzungen zu: pflichtgetreu, gewissenhaft,
liebevoll, mild und gütig. Die Römer waren glücklich mit so einem verständigen und gütigen Herrscher gesegnet zu sein
– und haben ihn dafür geliebt, waren dankbar, unter ihm ein friedliches Leben führen zu können.
Obwohl das Weltreich auf dem Höhepunkt seiner Gestaltung war, gab es immer Leute, die immer noch mehr wollten.
Auch Antonius Pius war sparsam. Seine Reisen und die Unterbringung mit Gefolge hätten unnötig die Staatskasse
belastet. Die gleiche Sparsamkeit legte der Kaiser mit seiner Baupolitik zu Tage. Selbst sein Nachfolger, Marc Aurel,
lobte ihn für seine „Mäßigung in der Anlage von Bauwerken“. Auch das kann Größe sein!
Dazu passt auch, dass Antonius Nichtstuern unter seinen Beamten das Gehalt kürzte mit der Bemerkung:
„Nichts ist niederträchtiger, als wenn derjenige aus dem Staat Nutzen zieht, der nichts für ihn mit seiner Arbeit leistet.“
Auch ein anderer Charakterzug des Antonius Pius wurde hervorgehoben: seine „CIVILITAS“, sein Verzicht auf Pomp.

Leo Sillner   18.04.2018

Anmerkung eines  Mitgliedes bei Bois le Roi.
Sind denn die  Einwohner von Noli ebenfalls bereit, eine  entsprechene  Kneipe mitten auf den Strand zu setzen?
Wir hätten dann auch gerne ein Kneipe am Gondelhafen mit ungstörter See- und Bergsicht, Sky Empfang und WLAN!
17.04.2018

Noli ante portas

Die Vermutung verdichtet sich, dass diese Horrorvorstellung "Nolikneipe" bald Wirklichkeit wird.
Wir und unzählige Bürger werden diesen erneuten Eingriff in die Landschaft mit erheblicher Beeinträchtigung
des bisher freien Seeblicks nicht dulden und alle Möglichkeiten zur Verhinderung ausschöpfen, ggf. auch gerichtlich.

Forum Langenargen    17.04.2018

Da staunt der Bürger
Postenaufstellung des Bürgermeisters

-- Bis 2016 im Vorstand bei der DBT

-- Seit seiner Wahl Mitglied im Kreistag

-- Mitglied im Kulturausschuss des Kreistages

-- Im Vorstand der Krayer-Stiftung

-- Im Vorstand bei der Karl und Carola Winter Stiftung

-- Seit 2016 Aufsichtsrat bei der internationale Bodensee Tourismus GmbH
    und Vorsitzender beim Gemeindeverwaltungsverband (GVV)

-- Vorsitzender im Gemeindewahlausschuss beim Bürgerbegehren

-- Stiftungsvorstand bei der Bürgerstiftung

-- Stiftungsrat des Seniorenheims

-- Mandatsträger beim Abwasserzweckverband

-- Mitglied im Arbeitskreis für Senioren und Soziales

Darunter sind einige finanziell recht lukrative Posten, die sehr erstrebenswert waren, um das karge Gehalt
(Hungerlohn) von ca. 8000 Euro aufzubessern. Nun wird augenscheinlich, warum der Bürgermeiste nie Zeit hatte,
Anfragen von Bürgern zu beantworten.

Für eine Vollständigkeit kann keine Garantie übernommen werden.

Forum Langenargen  17.04.2018

Der Bürgermeister ist seit Monaten auf Tauchstation, weil er wohl inzwischen bemerkt hat, dass es ihm  bei der
Gästekarte an Wissen und Kompetenz fehlt. Er möchte natürlich jeder peinlichen Frage aus dem Wege gehen.
Wir wurden inzwischen darauf hingewiesen, dass sowohl das Kooperationsabkommen mit der DBT als auch
die jetzige Kurtaxensatzung ungültig sind. Das fehlerhafte Kooperationsabkommen mit der DBT wurde übrigens
in Vertretung des Bürgermeisters von Herrn Zodel unterschrieben, der beim Bürgerempfang am 22.01.2018 äußerte,
die Einführung der EBC in Papierform sei ein nicht zeitgemäßer Rückschritt. Wir raten ihm dringend, mal Urlaub
mit Flugzeug Bus und Bahn zu machen. Dabei sollte er den chipbesessenen Kollegen Herrn Kleiser gleich
mitnehmen und möglichst auch noch Herrn Dr. Ziebart.
Vor allem bei Flixbus und internationalen Bahnen wird er feststellen, dass viele Reisende mit Smartphone die
Papierkarten bereits zu Hause erstellt und gespeichert haben, die dann vom Kontrolleur in Sekunden gescannt werden können.

Fazit: Die Badener sind da fortschrittlicher!

Forum Langenargen   15.04.2018

Für die kurze Zeitspanne eines Toilettenganges...

habe ich mir heute einige Gedanken gemacht, und es haben sich folgende Fragen aufgetan:
Warum muss eine Hightech-Toilette, die nach Vandalismus schreit und durch Wartungskosten -
zugunsten einer Fremdfirma – kostenmäßig - jetzt schon absehbar als großer Unfug enden wird, an den prominentesten
Platz an der Promenade gebaut werden?
Anstatt den Kiosk im Zuge der Toilettenbereitstellung in die Planung und Verschönerung einzubinden - mit der Möglichkeit
der Bestuhlung und somit einen schönen Treffpunkt an einem Urlaubsort zu schaffen? Damit wäre die Toilette zentral
an der Promenade und doch diskret integriert in ein bestehendes Gebäude.

Wieder mal ist es nicht gelungen, vorher einfach den gesunden Menschenverstand zu bemühen, bevor man sich erneut
hinreißen lässt, sich an dem, ach so verlockenden, Fördertopf zu laben.
Zum einen sind es dennoch
Steuergelder, die hier sinnbildlich das Klo runtergespült werden, zum anderen,
lässt es sich mit dem ältesten Bauernfängertrick als Billigmöbelhaus vergleichen – kaufen Sie für 1000 Euro und Sie
bekommen 25,- Euro geschenkt, und genau hier bin ich mir relativ sicher, dass man so Nichts gespart hat, und zum
großen finanziellen Schaden – noch eine unansehnliche Promenade oben drauf bekommt.
Wer trägt hier die Verantwortung für diese derart undurchdachte Aktion, die wie so gerne, in letzter Minute durch die
Gemeinderatsitzung gepeitscht wurde, weil sonst die schon erwähnten Fördergelder nicht mehr abgegriffen werden können?
Müssen wir wirklich finanziell über Jahrzehnte ausbaden, was inzwischen in üblicher Hoppladihopp-Manier beschlossen wird?

Ich erwarte von einem Bürgermeister:

-- mehr Feingefühl für Dinge, die so langfristig fest mit dem Ort verwurzelt werden.

-- Kompetenz, sich mit alternativen Lösungsvorschlägen im Vorfeld zu befassen.

-- Menschen, die unmittelbar betroffen sind, ausreichend zu informieren, das Gespräch zu suchen,
   zuzuhören und auf deren Bedürfnisse / Befürchtungen / Anregungen einzugehen.

-- Alternativen zu suchen und anzubieten, Vor- und Nachteile aufzubereiten, zu nennen und diese im Gemeinderat
    zu diskutieren.

Nicht wie gewohnt, in Deckung zu gehen, vollendete Tatsachen zu schaffen, Zeitdruck aufzubauen und nach Vogelstrauß-Taktik
zu agieren.
Herr Mittl vom Hotel Seeterrasse und ebenso Herr Geilenkirchen vom Restaurant Bach haben mir auf meine persönliche
Nachfrage mitgeteilt, dass sie bereit gewesen wären und noch bereit sind, bei dem Konzept der "netten Toilette" mitzumachen.
Mir wurden sogar die schönen, sauberen Toiletten, mit Wickelmöglichkeit, im Hotel Seeterrasse gezeigt. Diese wären dann
zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung gestanden im Rahmen der „netten Toilette“.

Fazit: 2 x gefragt, und es wurde 2 x Kooperation signalisiert.

Wie ich es mir dachte - auch hier Fehlanzeige, keine Nachfragen seitens der Gemeinde.

Diese Bedarfsaufstellung, Lösungsplanerstellung, Interviewtätigkeit und Kommunikation mit der Bürgerschaft würde ich
eigentlich als Aufgabe des zuständigen, gut bezahlten Mitarbeiters der Verwaltung (mit jährlich aufgestocktem Personalstab),
sehen. Mögliche Toilettenbesucher, die nun monieren, dass zwischen 1. November und 30. März die Seeterrasse nicht offen
hätte, möchte ich darauf hinweisen, dass es sich um Wintermonate handelt, und Spaziergänger und Promenadenflanierer
die Ausnahme sind. Ein WC ist am Rathaus, womöglich auch im renovierten Kiosk fußläufig vom Spielplatz in 3 - 6 Minuten
erreichbar, was zumutbar ist.
Ich bin schon verärgert, dass Gemeinderäte, ohne mögliche Alternativen, zu einer Abstimmung gebracht werden.
Diese Fakten sollte man überdenken:
Will man wieder bürgerlichen Unmut schüren und gestalterisch bedenkliche, jedoch sicher kostenmäßig völlig absurde
Toilettenklötze an die Eingangsbereiche der schönsten Uferpromenade – ein Aushängeschild Langenargens – setzen?
Wie möchten Sie die Geldverschwendung und Verunstaltung rechtfertigen, die wieder schneller durchgewinkt wurde,
als ein Toilettengang dauert?

Patricia Jocham     15.04.2018

Nachtrag:
Bei den regelmäßig zu erwartenden monatlichen Wartungskosten von ca. 2500 € sind das etwa 80 €/Tag.
Manch einer, - und ich kenne viele, würde sich „die Finger ablecken“, wenn er für dieses Salair im Sommer und im Winter
die Toilette reinigen dürfte, übersteigt das doch das monatliche Grundeinkommen vieler!

Forum Langenargen 15.04.2018

Promenadentoiletten statt Promenadenkonzerte

LA-Kultur-Rutsch - oder was haben Krafft's Toiletten mit Konzerten zu tun?
Antwort: Bei den immensen Ausgaben für die Luxustoiletten bleibt für Kultur nichts mehr übrig.

Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.
Nur werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben.

Gerhard Uhlenbruck   16.04.2018

                Brauchen Sie einen Maler ?
           (Hinweis an der Heckscheibe eines Autos)

Hier wird allerhand geboten!
Medizinische Dienstleistungen in Langenargen (Auszüge)

Traditionelle Thaimassage auch mit Kräuterstempeln, Ölmassage und Ölaromamassage.

Thai-Fußmassage und Hot-Stone Massage, Krankengymnastik-Zentralnervensystem.

Manuelle Therapie und Lymphdrainage, Tanzberger Konzept und Medi-Tape.

Pulsationsmassage und Lasertherapie, Therapie nach Dorn.

"Wir arbeiten individuell klar, typgerecht". Unser Team lebt mit der Berufung im Puls der Zeit, „Get your own style".

Kunst und Gestaltungstherapie: Förderung persönlichen Wachstums, Erlangung des inneren Gleichgewichts.

Lösung emotionaler Blockaden, Unterstützung in Lebenskrisen und Lebensübergängen bei depressiven Verstimmungen,

oder zu ergänzender Begleitung bei Essstörungen und bei onkologischer Diagnose.

Darmspülung zur Entgiftung, Mora Bioresonanz-Therapie, Körpertherapeutische Methoden Rolfing.

Strukturelle Integration, christliche Meditation, Anatomy Trains, Reizdarmtherapie, Orthomolekulare Therapie.

Supermarktrally, Kinesiologie, Auffinden und Beseitigung von stressbedingten Blockaden, Functional Patterns,-train.

Intentionally, not habittually AERIAL movement, Entspannung in und mit einer Art Hängematte.

Bioimpedanzmessung, Schlafscreening, Stressprophylaxe, Magnetfeldtherapie, Biophotonen-Skalar-Therapie,
Blutegel und Christallin-Therapie.

Aderlass, Schröpfen, Pro Immun Allergietest, Stoffwechseanalyse.

Danke dem Zusender!

Forum Langenargen   15.04.2018

Angriff aus  der  Steckdose  ( Spiegel online vom 16.04.2018)
Forschern aus  Israel  ist es gelungen, einen Computer über das Stomnetz auszuspähen.
Es ist sogar möglich, Hochgeschwindigkeitsrechner  ohne Internetanschluss zu durchleuchten.
Da nutzt es nichts, die Daten aus Sicherheitsgründen  über USB Sticks zu übertragen.
Es gibt also im Normalfall keine Sicherheit mehr.

Forum Langenargen   16.04.2018

Demenz auch durch Feinstaub

(Spiegel online vom14.02.2018)

Forscher der University of Montana haben im Journal of Environment Research eine Alzheimer Studie veröffentlicht,
die neben schon bekannten Faktoren eine direkte Korrelation zwischen Feinstaubbelastung und späterer
Alzheimer Erkrankung aufzeigt. Wir möchten in diesem Zusammenhang erneut daran erinnern, dass die Verantwortlichen
der Gemeinde trotz mehrerer massiven Klagen von Einwohnern nichts gegen die ausufernden Feuerwerke und den Einsatz
von bis zu 56 großen Bussen, die in den Sommerferien durch Wohngebiete dieseln, unternommen haben.

Forum Langenargen   15.04.2018

Tempora mutantur et nos mutamur in illis
(Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen),

denn wir besinnen uns zunehmend! auf die Erhaltung historischer Überbleibsel aus Langenargener Vergangenheit.
Es gibt aber einen Bürgermeister und eine Gemeinderatsführungsriege mit Fraktionszwängen, die einer Kohäsion im
Wege stehen. Im Gegenteil: Sie planen ständig neue Provokationen.

Z.B. Luxustoilette in bester Lage, statt den weit sparsameren Weg der sog. „Netten Toilette“ zu wählen,
       den 260 Städte und Gemeinden mit großem Erfolg bestritten haben.

Z.B. die Umwandlung des historischen, idyllischen Villa Wahl Gartens in 12 Parkplätze.
Z.B. Planung einer großen Kneipe in der besten Aussichtslage am Noliplatz.
Z.B. Aufstellung von grellweißen LED Lampen in 20 m Abstand auf dem Weg zur Malerecke.

Forum Langenargen   15.04.2018

Schönes Möbel, aber der Wurm drin

Provinziell, amateurhaft und nachhaltig respektlos

Den Eingriff einer Baufirma in die persönliche Freiheit, in Bezug auf die Wahrnehmung der Bewegungsfreiheit und der
Eigentumsrechte, wundert in Langenargen inzwischen nicht. Sollten durch mangelnde Sorgfaltspflicht und Nichtwahrung
von Fristen durch Baufirma oder Gemeinde Nachteile entstehen, wären Schadensersatzforderungen üblich.
Entsprechende Anzeigen sind formale Voraussetzung.
Kennen Sie das: der Schornsteinfeger klebt Ihnen eine Notiz am Vortag an Ihre Tür, in der er Ihnen mitteilt, dass er
morgen früh um ca. 9 Uhr bei Ihnen sei. Kurzfristig und flegelhaft. Im Vorarlberg kündigt sich der Kaminfeger
(Rauchfangkehrer) drei Monate zuvor schriftlich an. Im Zuge der Langenargener Sitten kann es Ihnen ebenso passieren,
dass ein Mensch zum Ablesen Ihres Stromzählers einen nötigenden frechen Auftritt gibt.
„Wenn ich da bin, wird abgelesen“, sagte der im Auftrag des Energielieferanten persönlich erscheinende Mensch zu
einer Dame. Diese verneinte, da sie zuvor die Option „Zählerstand per Postkarte“ ausgesprochen hatte. Der Stromableser
blieb penetrant bis der Gatte der Dame aus dem Keller erschien und den Herren auf dessen Nötigung aufmerksam machte.
Daraufhin verließ der Stromableser das Grundstück umgehend. Wie gut, dass die audiovisuelle Überwachung aktiv war.
Einige persönlichen Begegnungen im Rathaus zu schildern, erspare ich Ihnen. Ersparen Sie sich ebenso den Weg dorthin.
Ob Bürgermeister, Bauamt oder Tourismus – ob die Erde doch eine flache Scheibe ist? Investieren Sie besser in eine
entsprechende Haft- und Rechtsschutzversicherung. Ihr Anwalt schreibt einen Brief an die Gemeinde und regelt alles.
Sie ersparen sich Begegnungen der anderen Art und Nerven. Frei von moralischen Bedenken, reagiert die Gemeinde nur
auf Fristen und Anwaltsschreiben. Schade, eigentlich eine nette Gemeinde.
Der Australopithecus lag weit entfernt. Neandertal liegt bei Düsseldorf. Es gibt den Heidelbergensis.
Hat jemand schon vom Langenargensis gehört?

N.N. 15.04.2018

 Zukunft oder schon Gegenwart?
DAS IST DIE ZUKUNFT!

Hallo! Ist da Giovannis Pizza-Sevice?
Nein, hier ist Googles Pizza-Service.
Sorry, dann hab ich wohl die falsche Nummer...?
Nein, Google hat die Nummer gekauft.
OK, dann möchte ich gerne....
Wollen Sie das Übliche?
Das Übliche? Wieso kennen Sie das?
Gemäß unseren Aufzeichnungen der letzten 12 Anrufe haben Sie Pizza mit Käse, Wurst und dicker Kruste bestellt.
OK, genau das will ich auch!
Dürfte ich vorschlagen, dass Sie dieses Mal eine Pizza mit Ricotta, Rucola und getrockneten Tomaten bestellen?
Nein, ich hasse Gemüse!
Aber Ihr Cholesterin-Wert ist nicht gut.
Wie können Sie das wissen?
Aus Ihrem Gesundheits-Profil. Wir haben die Resultate Ihrer Blutwerte der letzten 7 Jahre.
Okay, aber ich will nicht diese Pizza. Ich habe meine Medizin schon genommen.
Sie haben Ihre Medizin nicht regelmäßig eingenommen. Vor 4 Monaten haben Sie online eine Schachtel
mit 30 Tabletten in der Versand-Apotheke 'Sunstore' gekauft.

Ich habe noch in einer anderen Apotheke eingekauft.
Das ist aber nicht auf Ihrer Kreditkarte abgebucht.
Ich habe bar bezahlt.
Gemäß Ihrem Bankkonto haben Sie dafür nicht genügend Bargeld bezogen.
Ich habe noch andere Geldquellen.
Das ist aus Ihrer letzten Steuererklärung nicht ersichtlich, also handelt es sich um nicht deklariertes Einkommen.
ZUM TEUFEL MIT IHNEN! Genug! Ich habe die Nase voll von Google, Facebook, Twitter, WhatsApp und Konsorten.
Ich werde auf eine Insel gehen ohne Internet, ohne Telefon und wo mich keiner ausspionieren kann.

Ich verstehe Sie, aber vorher müssen Sie Ihren Pass erneuern. Er ist vor 5 Jahren abgelaufen...
N.N. 13.04.2018

Glosse 

"Langenargener Feststspiele"

Das Top-Event:

Ein Märchen für Erwachsene

Titel: Der Räuber vom Rathaus

 

Aus dem Inhalt:
Bürger bemühen sich, den Geldverschwender zu stoppen, der Ihnen die Bänke, die Lampen
mit Masten und die Strassenhinweisschilder mit Masten entwendet hat.
Sie locken ihn mit einer Kiste voller Versprechen für lukrative Landeszuschüsse.

Weiteres wollen wir noch nicht verraten.

Karten für 1,15 Euro gibt es ab sofort in der Touristinformation.
EBC-Inhaber zahlen nur 1,10 Euro.

Forum Langenargen   13.04.2018

Transparenz ?

Viele werden sich sicherlich über den riesigen Erdaushub an der Hängebrücke über die Argen gewundert haben.
Dafür wurden sogar im Vorfeld junge Bäume gefällt und Gebüsch gerodet. ca.10 Parkplätze gingen dadurch verloren!
Über die Herkunft gab es die ausgefallensten Vermutungen. Eine dreimalige Anfrage bei Herrn Stark vom Bauamt
wurde nicht beantwortet. Erst nachdem ihm mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gedroht wurde, bequemte er sich
nun zu dem kurzen Satz: "Der Aushub stammt von der Lindauer Strasse".
Die nächste Frage lautete:“Kann jetzt jeder Bürger dort seinen Aushub deponieren, und was passiert später damit?“
Hier gab es erneut ein Beispiel für fehlende Transparenz.

Forum Langenargen   13.04.2018

Die Crux mit der Schwäbischen Zeitung

Wenn man die Vernetzungen und Beteiligungen der Schwäbisch Media sieht, ahnt man, was für Abhängigkeiten
und Rücksichten bestehen. Da der sich der Südkurier leider aus der Region zwischen Friedrichshafen und Lindau
zurückgezogen hat, besteht inzwischen für die SZ ein Monopol der Berichterstattung, welches nunmehr für
Ansinnen der Amtsträger und Gemeinden missbraucht wird, indem jegliche Kritik im Keim erstickt wird.
Eine Richtigstellung von Falschmeldungen wird somit unmöglich gemacht. Die Redakteure nehmen damit
bewusst in Kauf, dass Unwahrheiten nicht korrigiert werden und für die Leser als Wahrheit stehenbleiben.
Wir erleben hier eine bewusste Fehlinformation.
Landrat Wölfle sagte z.B. im Kreistag im Beisein der Presse: Der Datenfluss gehe bei der EBC vom Gastgeber
verschlüsselt direkt zur Gemeinde und das Konstrukt EBC sei von der Datenschutzbehörde als gesetzeskonform
angesehen worden.
Beides war unwahr, wurde aber dem Leser als wahr verkauft. Ein Redakteur berichtete, es hätten sich 2017
nur zwei Gemeinden von der EBC zurückgezogen, in Wirklichkeit waren es aber sechs. Der daraufhin
angesprochene Chefredakteur wies allen Ernstes darauf hin, dass die Gegend um Überlingen bis Heiligenberg
nicht zum Einzugsgebiet der SZ gehöre. Ein Blick auf den Werbeflyer zeigt jedoch, dass dort überall
Niederlassungen existieren.
Die falsche Angabe des Redakteurs wurde nie korrigiert. Auch die Aussage des Bürgermeisters, seit 1972
sei in Langenargen nichts geschehen, wurde kommentarlos weitergegeben. Die alten Straßennamensschilder
mussten weichen, weil Herr Krafft behauptete, nach der neuen Straßenverkehrsordnung müssten die Schilder
nachts reflektieren.
Auch dieses entpuppte sich als Unwahrheit, wurde aber voin der SZ nie korrigiert.Man sollte in Zukunft
Meldungen aus der Tourismussparte ein gesundes Misstrauen entgegenbringen.

Forum Langenargen   10.04.2018

Die SZ missachtet die freie Meinung ihrer Leser

Es fällt schon lange auf, dass Leserbriefe, die einen Hauch an Kritik gegenüber Amtspersonen und Gemeinden,
aber auch gegenüber Redakteuren, die ungenügend recherchiert haben, ausübten, rigoros vereitelt wurden.
Dabei spart man nicht mit fadenscheinigen Begründungen. Zuletzt behauptete sogar ein Redakteur,
bei regionalen Beiträgen sei ein Limit von 31 Zeilen vorgegeben. Wir konnten dazu keinen Hinweis finden.
Diese Behauptung ist allein schon deshalb falsch, weil immer wieder längere Briefe abgedruckt werden
(siehe z. B. heute). Wir fanden aber Erstaunliches: Während bis vor kurzem noch darauf hingewiesen wurde,
dass der Leserbrief die Meinung des Schreibers und nicht die der Redaktion widerspiegelt, ist dieser Hinweis
plötzlich verschwunden. Das wurde bisher bei noch keiner anderen Zeitung festgestellt und ist als Freibrief
anzusehen, jegliche unerwünschte Kritik im Keim zu ersticken. Nach dem Motto: Alles, was gegen Amtspersonen
und Bürgermeister geschrieben wird, ist unerlaubt.  Was der Landrat, die Bürgermeister und die Gemeinden
vermelden, ist immer ungeprüft richtig und darf nie in Frage gestellt werden.
Leserbriefe im Montfortboten wurden inzwischen völlig verbannt. Sie wissen sicher, von wem?

Sollten Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Wir planen eine diesbezügliche Dokumentation und wollen dann eine Beschwerde beim Deutschen Presserat einreichen.

Forum Langenargen  09.04.2018

Und wieder ein von der SZ nicht veröffentlichter Leserbrief:

Leserbrief zu dem Artikel: "Die EBC braucht eine Imagekorrektur"
Von Jens Lindenmüller, SZ, 03.04.2018

Es geht natürlich nur am Rande um das Image, denn über 100 Veranstaltungen im gesamten Bodenseekreis sollten
dem Image Genüge getan haben. Entscheidend ist der Chip und das Wissen um den verbotenen Datenfluss.
Bei einer Kreistagssitzung 2017 in FN sagte Herr Landrat Wölfle wörtlich:
"Die Daten gehen verschlüsselt direkt vom Gastgeber zur Gemeinde“. Dieser Satz war nachweislich unwahr! Herr Hess
schwieg dazu.
Ein ganz anderes Kaliber, nämlich die hochgelobte elektronische Gesundheitskarte, wurde nach 20-jährigen Bemühungen und
Investitionen von zwei Milliarden Euro inzwischen aufgegeben.
Erst nach dem Urteil des VGH wurden mehrere Details bekannt, die jetzt zu Begutachtung bei der Datenschutzbehörde liegen.
Es stellte sich nämlich heraus, dass diese Behörde über lange Zeit von der DBT falsch informiert worden war.
Die Datenschutzproblematik muss deshalb völlig neu diskutiert werden.
Es sind nicht nur die Städte FN und Tettnang, sondern auch Lindau Konstanz, Überlingen und Meersburg, die keine aktuellen
Pläne zum Beitritt haben. Herr Hess sagt: "Eigentlich geht es einzig und allein um die Frage, ob wir wollen, dass unsere Gäste
kostenlos Bus und Bahn fahren dürfen". Er verschweigt dabei aber bewusst, dass das mit der papierenen Konuskarte und der
VHB-Karte schon seit vielen Jahren gewährleistet ist.

Rolf Motz Langenargen   03.04.2018

Hier entsteht eine weitere touristische Attraktion:
Langenargen will in Zukunft auch im Wintersport aktiv werden. Dies ist eine Probeaufschüttung für ein kleine Skipiste.
Mit der EBC gibt es dann freie Fahrt auch auf der Piste.

Forum Langenargen    09.04.2018

„Keine Wasserrettung aus der Luft“, Katy Cuko, SK, 07.04.2018

Leserbrief zu dem Artikel: Warum ein Rettungshubschrauber einer gekenterten Paddlerin nicht helfen konnte.
Schon vor über 20 Jahren hatte ich als Kreisverbandsarzt des DRK auf diesen Skandal aufmerksam gemacht.
Seither ist immer noch nichts passiert.
Fakt ist, dass es in ganz Baden-Württemberg keinen einzigen Hubschrauber mit einer Seilwinde für See- und
Bergrettungen gibt.
Ergänzend ist anzumerken, dass es seit Oktober 2017 nur einen einzigen Rettungshubschrauber für Nachteinsätze
in Villingen-Schwenningen gibt, der jedoch nur 1,3 mal pro Nacht zum Einsatz kommen darf!
Die Kostenkalkulation des Ministers Strobl ist überhaupt nicht nachvollziehbar, da ja deswegen kein neuer Hubschrauber
angeschafft werden müsste. Auch die Besatzung bleibt die Gleiche. Es wäre an dem Hubschrauber lediglich ein Umbau
notwendig. Die Fahrzeit eines Rettungsbootes dürfte, wenn der Verunglückte in der kalten Jahresszeit in der Mitte des
Obersees verunglückt, deutlich zu lang sein.

Dr. H. Walter 08.04.2018

Verschiedenes

Übrigens gibt es in Langenargen sieben öffentliche Toiletten!
Wenn sich zusammen nur fünf Hotels, Cafés oder Gaststätten bereit erklären würden, bei der Aktion "Nette Toilette"
mitzumachen, könnte die Gemeinde viel Geld sparen und müsste nicht schon wieder die Kinderbetreuungskosten
erhöhen.

Forum Langenargen    05.04.2018

Erinnern Sie sich noch an diese Pläne von 2013?

Betreff: Bürgermeister Achim Krafft: „Nur schön reicht nicht“

Tanja Poimer, SZ, 19.06.2013

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-b%C3%BCrgermeister
-achim-krafft-nur-sch%C3%B6n-reicht-nicht-_arid,5454893.html

Forum Langenargen   05.04.2018

Rätsel

Was hat immer weniger Text, dafür immer mehr Bilder?

Richtig: Die SZ !

Ganz offensichtlich werden die Redakteure für Fotos besser bezahlt als für zeitraubende Texte!
Bei uns kosten die Fotos mehr als fundierte Texte.

Forum Langenargen   04.04.2018

Hier sieht man etwas Unglaubliches

Zwischen den Bahnübergängen nach Oberdorf und nach Eriskirch befinden sich die Schienen auf einer Strecke
von ca. 150 m ohne Schutzbegrenzung.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis spielende Kinder von den Häusern gegenüber, auf die Gleise gelangen.
Ganz unabhängig davon, für Ästhetik gibt es in Langenargen ganz offensichtlich keinen Sinn mehr!
Wer trägt dafür die Verantwortung?

Forum Langenargen   03.04.2018

Erinnerungen an Versprechen

Bürgermeister Krafft in der Endphase seines Wahlkampfes:
"Ich werde den Schilderwald beseitigen"
(Inzwischen haben wir mehr als doppelt so viele Hinweisschilder)

2014: Bei der Diskussion wegen einer geplanten Spielhalle:
            "Wie ich feststelle, geht die Spielothek im Technischen Ausschuss mit wehenden Fahnen unter!"

2017:  Zur EBC:
           "Die Bürger werden durch die EBC auf keinen Fall finanziell belastet!“
(Inzwischen ist das Gegenteil der Fall)

                                       Vertrauen ist wie ein Blatt Papier

                         erst einmal zerknüllt, wird es nie wieder wie vorher! 

Es fällt uns sehr schwer, all diesen Beteuerungen zu vertrauen,
weil es anderen so
leicht fällt, unwahrhaftig und wortbrüchig zu sein.

Das war 2014
                                  versprochen, gebrochen, - immer wieder! 

31.01.2014, A. Heinrich, SZ:      „Langenargen wird kein „Klein Las Vegas“

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-langenargen-wird-kein-klein-las-vegas-
_arid,5578807.html

Forum Langenargen 02.04.2018

Allen unseren Lesern wünschen wir ein Frohes Osterfest!

Forum Langenargen  28.03.2018

 

Aus dem Wochenblatt v. 29.03.2018:

 

Das ist ganz sicher eine weitere Attraktion für unsere Kurgäste. Las Vegas läßt grüßen.
Zur Eröffnung könnte ja Herr Zodel wieder einmal an die Kasse sitzen!
Forum Langenargen   30.03.2018

Ein Kommentar aus einem Nachbarland

Wir sind Zeugen eines Rückzugs des Bürgermeisters in die Philosophie des Hinterlandes.
Das Abfeuern seiner leeren Worthülsen erinnert mich sehr an seine Familienauftritte zur Bürgermeisterwahl.
Er spricht er vom „gemeinsamen Miteinander“ Ich bemerke dabei seine Ahnungslosigkeit, seine inhaltliche Ferne.
Gibt es auch ein getrenntes Miteinander? Oder gibts auch unrunde Kreise?
Oder „kommt mehr raus, als wenn man es anders macht“?
Mit diesen törichten Binsenweisheiten kann er vielleicht ein ganz besonderes Publikum beeindrucken.
Wenn ich Rad fahre, ist es anders als Auto zu fahren.
Wenn ich einen Apfel esse, schmeckt er anders als Birne.
Wenn er nicht mehr Bürgermeister ist, dann wird es sicherlich anders sein.

31.03.2018

Blick hinter die Zeilen

Zitat des Herrn Bürgermeisters Krafft im Montfortboten Nr. 13, Seite 7 anlässlich des Treffens mit den Sportfreunden Oberdorf:

„Hier kann sehr vieles gebaut werden, wo man an anderen Stellen drüber diskutiert… Hier in Oberdorf gibt es viele Baustellen,
die man gemeinsam angehen kann und die dann auch erfolgreich weiterentwickelt werden…
Mit Sicherheit wird es einmal mehr möglich sein, hier sehr viel umzusetzen in gemeinsamem Miteinander
.
Wenn man tatsächlich an einem Strang zieht und dann auch noch in eine Richtung, dann kommt am Ende des Tages
mehr dabei heraus, als wenn man es anders macht".

Übersetzt heißt das wohl: Nur wenn meine Vorschläge kritiklos ohne Diskussion übernommen werden, seid Ihr meine Freunde.

Kommentar: Was würden denn die Oberdorfer sagen, wenn sie, wie jetzt in Langenargen geplant, eine Spielhalle bekämen
oder eine Luxustoilette direkt auf dem Dorfplatz, Unmittelbar neben einer neuen Kneipe mit Maßen von 12 x 4 m?

Forum Langenargen   30.03.2018

Darüber sollten unsere "Entscheidungsträger" mal gründlich nachdenken:

Die Schattenseite von Langenargen

Es ist schon befremdlich, dass die Gemeinde Langenargen fast 200.000 € für einen „Stillen Ort“ in Luxusausführung und
Folgekosten von über 2500 Euro (pro Monat) aufbringen kann , während als offizielle Obdachlosenunterkunft seit Jahren
die ehemalige Tennisbaracke gegenüber dem Strandbad dient! Während man sich über Farbe und technische Ausführung
der Toilettenanlage Gedanken macht, müssen Bewohner der Obdachlosenunterkunft immer wieder um die einfachsten
hygienischen und sicherheitstechnischen Standards kämpfen!
In den letzten kalten Wochen war diese Unterkunft, die ursprünglich nur zur Sommernutzung gedacht war, kaum zu heizen.
Es gibt keine Isolation, die Fenster sind undicht und der Wind pfeift durch die Ritzen.
Als von der Gemeinde betriebene Liegenschaft entspricht sie sicher nicht den energetischen Standards, für die Langenargen
unlängst mit dem europäischen Energie-Award ausgezeichnet wurde!
Seit fast vier Jahren ist die Unterkunft ununterbrochen bewohnt und weder der Bürgermeister noch ein Mitglied des
Gemeinderates haben in dieser Zeit die Baracke besucht, um sich vor Ort ein Bild zu machen!
Welche Prioritäten werden gesetzt, wenn man Toilettenbesichtigungen im Umkreis unternimmt, aber die Nöte der ins Abseits
geratenen Menschen hier nicht wahrnimmt?
Die Sonnenstrahlen am Bodensees sollten auch die Menschen erwärmen, die eher im Schatten unserer
Wohlstandsgesellschaft leben müssen!
Elke Krieg  9.03.2018

Leserbrief von Patricia Jocham:

Hinweis auf eine „nette Toilette“ mit Angabe der vorhandenen Ausstattung.

Als nette Toilette oder auch freundliche Toilette wird eine von Händlern oder Gastronomen zur kostenlosen öffentlichen Nutzung
bereitgestellte 
Toilette bezeichnet. Dafür erhalten diese von der örtlichen Stadtverwaltung eine Aufwandsentschädigung.
Die Stadt spart im Gegenzug die erheblichen Kosten für eigene öffentliche Toiletten.
'In einigen Städten nennt sich das gleiche Konzept „freundliche Toilette“.
"
Nette Toilette" entstand 2001 in Aalen, bis heute beteiligen sich deutschlandweit rund 260 Städte.
Weitere in Tübingen, Wangen, Reutlingen, Sigmaringen Laupheim, Tettnang, Lindau…

http://www.gratispinkeln.de/Bayern/Lindau__Bodensee_/

Sehr verehrte Gemeinderäte,

ich schreibe Sie an, weil ich mir fast sicher bin, von Herrn Krafft keine Antwort zu erhalten.
Ich habe ein paar Fragen zum Zeitungsartikel der Schwäbischen Zeitung vom 21.02.2018.
Tanja Poimer schreibt dort:
Zitat: "Das Land Baden-Württemberg fördert den Bau der Toilette im Rahmen des Entwicklungsprogramms
„Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme östlicher Ortskern“ mit 60.000 Euro.
Vorrausetzung: Das Häuschen steht bis 30. April."

Meine Fragen hierzu wären:
Muss die Fertigstellung bis 30. April 2018 oder 30. April 2019 erfolgen?
Wird diese Toilette ganzjährig betrieben?
Sind die Öffnungszeiten 24 h durchgehend?
Kommen noch weitere Unterhaltskosten, wie Wartung, Versicherungen, Sicherheitsdienst dazu?
Wie hoch werden die laufenden jährlichen Kosten für dauerhaften Betrieb mit Wasser/Heizung/Reinigung/
Service sein?
Ich gehe davon aus, dass wenn ein ganzjähriger Betrieb vorgesehen ist, das Häuschen im Winter
entsprechend beheizt werden muss, um eine Benützung zu gewährleisten.
Wurde eine Alternative mit den netten oder freundlichen Toiletten überhaupt ins Auge gefasst und gab es
diesbezüglich Gespräche mit umliegenden Hotels und Gaststätten?
Bach, Seetrasse, Amtshaus, Löwen, Engel, Kavaliershaus?
Danke im Voraus für Ihre Antworten.
Schade, dass man diese Möglichkeiten nicht auch in Langenargen umgesetzt hat.
Hier setzt man leider auf Fördergelder, die vom Steuerzahler bezahlt werden, anstatt ein tolles Konzept,
das sich bereits in vielen Gemeinden durchgesetzt hat, in das „Dorfentwicklungsprogramm“ aufzunehmen.
Mit Sicherheit hätte man hier ebenso hohe, zukünftige Toiletten-Unterhaltskosten, welches so ein
Glaspalast mit sich bringt, in einem vernünftigen Rahmen halten können.
Ich wundere mich schon, wenn ich die Zahlen aus der Zeitung lese: 220.000 Euro Erstellungskosten und monatlich
mindestens 2500 Euro (?) Unterhalt für die geplanten zwei Kabinen x 12 Monate = 30.000 Euro.
Dann kann ich nur den Kopf schütteln über die Großzügigkeit der entsprechenden Gemeinderäte,
die für das Luxushäuschen gestimmt haben, und bedauere sehr, dass hier nicht schon lange angekommen
ist, dass man auch gute, weitaus preiswertere Lösungen mit etwas Weitsicht und Klugheit, also
entsprechende Alternativen geprüft hätte. Dazu muss man das Rad, wie man sieht, nicht neu erfinden!
Nötig wäre endlich mal das Gespräch, nicht nur mit den betreffenden Hotels und Gaststätten zu suchen,
sondern überhaupt mal einen Gedanken zu entwickeln, so viel wie möglich an eigenen Investitionen in der
Gemeinde zu lassen und nicht alles aus der Hand zu geben. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein,
Aufträge die sich in der Gemeinde vergeben lassen, auch hier zu platzieren, für alle Menschen,
die hier Ihre Arbeitsplätze haben.
Kluge Menschen gehen noch einen Schritt weiter und haben sich dem langsamen Dorfsterben
entgegengestellt und inzwischen gibt es dutzende Gemeinden, die sogar eine eigene Regional-Währung
im Dorf installieren haben, damit der Geldfluss nicht abwandert, sondern im Dorf bleibt.
Ich glaube, das Agieren im Sinne der Gemeinde, würde zum lang ersehnten „Wir-Gefühl“ maßgeblich
beitragen und nicht zur leeren Worthülse verkommen.
Hier endlich eine gute "win-win Situation“ herbeizuführen, wäre doch ein guter Ansatz.

Patricia Jocham   28.03.2018

Willkommengruß für Gäste und Bürger
 Zitat aus dem Artikel von Tanja Poimer in der heutigen Ausgabe der Schwäbischen Zeitung:
"Von wegen 00: Es wird am Bodensee kaum eine exklusivere WC-Anlage an einem
exquisiteren Standort geben als die geplante beim Spielplatz in der Uferanlage in Langenargen".
Kosten: 200.000 € netto, zuzüglich Kosten für Blitzschutz, Tiefbau-, Pflasterarbeiten, Wasser-, Abwasser-, Stromanschluss.
Plus monatliche Kosten von ca. 2500 €, zwei Kabinen (Vorbild Markdorf: 1500 €, eine Kabine).
Unser Vorschlag vom 26. Oktober 2017, veröffentlicht bei  "Bürgermeinungen 2017" hätte nichts gekostet
und wird inzwischen von mehreren Gemeinden mit bestem Erfolg praktiziert.
Das ersparte Geld wäre besser für einer Kostenreduktion bei der Kinder- und Schülerbetreuung geeignet gewesen.
 GR Seubert: "„Wir wollen in unserer guten Stube an dieser Stelle nur Erstklassiges.“

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-teures-vergn%C3%BCgen-langenargen
-bekommt-schickes-wc-in-sch%C3%B6ner-lage-_arid,10822948.html

Eine Leserin fragt zu recht:

"Warum platziert man nicht unter dem neu zu bauenden Feuerwehrhaus eine Tiefgarage, die sogar mit der bereits
vorhandenen verbunden werden könnte?
Wäre das nicht vernünftiger, als einen schönen historischen Garten zu vernichten?"

Ergänzung unsererseits:

Was ist mit der Tiefgarage gegenüber vom Schloss geworden, deren desolater Zustand vom 50.000 Euro Gutachter
von der Alb überhaupt nicht erkannt wurde, denn sein Thema war lediglich eine angemessene Beleuchtung und
die Schließung von fünf Bahnübergängen. Inzwischen wissen wir, dass die Sanierung 2,1 Millionen Euro kosten wird.
Dazu kommen jährlich 85.000 Euro Parkausfallgebühren.

Das Kinderbecken im Strandbad ist Schnee von gestern. Kinderfreundliches Langenargen ??

Forum Langenargen   27.03.2018

Lichtgedanken

Erinnern Sie sich noch, dass der Bürgermeister, als die ersten Diskussionen wegen der LED Umrüstung der
Straßenlampen geführt wurden, behauptete, es gäbe nur zwei mögliche Farbvarianten.

Wir waren sehr überrascht, dass sich damals kein Widerspruch im Gemeinderat rührte.
Jeder Schüler weiß, dass das so nicht stimmt.
Ein anderer Spruch war: "Zu jeder neuer Lampe gehört ein neuer Mast". Damit begründete er, dass die alten
Lampen mitsamt den intakten Masten entfernt werden sollten, und ein neues Lampenmastensemble 
bestellt werden musste.
Unser Einwand, es wäre bei weitem kostengünstiger, nur die Leuchtkörper auszutauschen, wurde bei Seite gewischt,
denn es war ja nur eine "Bürgermeinung." (Übrigens: Die Stadt Lindau erneuerte lediglich 7% der alten Masten).
Der Hintergrund für die LED Umstellung war ja eigentlich eine Kosten- und Resourceneinsparung. Die Rechnung
wäre bei einem Leuchtkörperaustausch auch aufgegangen. Bei der Fehlentscheidung, neue Lampen mitsamt
neuen Alu-Masten anzuschaffen, konstatieren wir nunmehr genau das Gegenteil.Nach Berechnung von Fachleuten
geht man nunmehr von einer Amortisationszeit von mehr als 40 Jahren aus. Viele von uns werden das nIcht mehr erleben!
(In dieser Zeit gibt es längst neue, noch sparsamere Lampensysteme). Die Lebensdauer dieser erneuten Fehlinvestition
beträgt aber nur 20 Jahre!
Nun hörte man erneut eine unwahre Behauptung: Bei der Planung für den Weg vom Gästehaus Knöpfler bis zur Malerecke
wurde erwähnt, es gäbe eine gesetzliche Verpflichtung, dass die Lampen im Abstand von 20 m installiert werden müssten.
Wir konnten keine entsprechende Richtlinie finden. Das erinnert sehr an die falsche Behauptung bezüglich der
reflektierenden Straßenhinweisschilder, die schließlich zur sinnlosen Anschaffung neuer Schilder samt Masten geführt hat.
Es wurden bisher immer nur Vorteile der LED genannt. Es gibt aber auch Probleme:
Es werden Augennetzhauterkrankungen diskutiert. Der Blaulichtanteil beeinträchtigt die natürliche Lichtsteuerung durch
einen gestörten Melatoninhaushalt und führt deshalb zu Schlafstörungen, Störungen des Tag-Nachtrhythmus und
gestörtem Wohlbefinden.
Wie Sie auch aus den Medien erfahren haben, fiel in den letzten beiden Jahren ein dramatisches Insektensterben auf.
Bisher führte man das hauptsächlich auf Insektizide zurück. Nun fiel auf, dass diese hellen Lampen Scharen von
Insekten anlocken, die vor Ort umkommen. (in Deutschland geschätzte eine Milliarde pro Jahr). Auch das
parallel dazu beobachtete Vogelsterben könnte damit in Zusammenhang stehen.
Alptraum einer Forum-Sympathisantin: Sie träumte von einer langen,  sehr hellen Straßenlampenkette entlang der
gesamten Malerecke, unterbrochen von zahllosen Tropenholzbänken und Schilderbäumen mit
Hinweisen „Zum See, 0,0 km“. Am Eingang eine Fahrradwillkommensstation und eine Kneipe.
Sie wachte schweißgebadet auf, war dann aber glücklich, dass es vorerst nur ein Alptraum gewesen war.
Forum Langenargen   27.03.2018

Freundliche Einladung zu einer österlichen Ortsbesichtigung (3,15 €/P.)

Sehr geehrte Gäste,
wir laden Sie zu einem ganz besonderen Osterspaziergang in heimeliger Atmosphäre ein.
Kosten: 4 Euro ohne Gästekarte, mit Gästekarte 3,50 Euro (bitte Stiefel mitbringen).
Nachts um 22 Uhr findet eine zusätzliche Wanderung bei grellweißem LED Licht statt,
dabei können Sie dann unseren ganzen Stolz, nämlich die neuen Lampen mit einer
Amortisationszeit von 40 Jahren bewundern. Dagegen erblasst sogar der Vollmond!

Hier die neueste Baustelle:
Ecke Amtshof-/Goethestraße
16.04.2018

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick. Im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche, zog sich in raue Berge zurück. Von dort her sendet er,
fliehend nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur…“ (Goethe).

Forum Langenargen  27.03.2018

 

Vergleichen Sie mal…
Eindrücke bei einer Kurzreise nach Italien

Die österreichischen und Italienischen Züge sind supermodern mit WLAN Anschlüssen und großzügigen Toiletten.
Zu jedem Ort gibt es Ansagen in der Landessprache und in Englisch. Es gibt Papiertickets oder im Handy
gespeicherte Tickets. Beide werden in Sekundenschnelle vom Schaffner gescannt. An allen Bahnhöfen befinden
sich stets aktualisierte elektronische Informationstafeln.
Auf den Bahnhöfen und in den Zügen sind ständig Reinigungsangestellte unterwegs.
Die Beleuchtung der italienischen Dörfer ist außer in Industriegebieten immer "warmgelblichrot". Wie zu erfahren war,
wurden in den letzten zwei Jahren sukzessive die alten Leuchtkörper gegen neue mit LED in gleicher Farbe ausgetauscht.
Die Bänke zeigen meist die bewährte körperformgerechte geschwungene Form.
Selbst in kleinen italienischen Orten befinden sich an wichtigen Gebäuden und Kirchen sog. QR Codes für Smartphones,
mit deren Hilfe sich die Besucher informieren können.
Kurtaxe: Florenz: 3 Euro, Montepulciano: 1 Euro, Salzburg: 1,50 Euro.
Die Busse in Italien sind außergewöhnlich billig.
Auch in kleinsten Orten verteilt findet man lebensrettende Defibrillatoren für Laien.

Dr. H. Walter   26.03.2018

Wer könnte sich vorstellen, nächstes Jahr bei den Gemeinderatswahlen
als Parteilose/r anzutreten?
Wir bieten diesbezüglich tatkräftige Unterstützung an!

Forum Langenargen 26.03.2018

Ein sehr lesenswerter Artikel aus der FAZ:

Bürgermeister im Ländle

So sicher ist kaum ein Job, Rüdiger Soldt, Stuttgart

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/amt-des-buergermeisters-in-baden-wuerttemberg-15020548.html

Auch aufschlussreich, da quasi eine amtliche Quelle:

http://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/kommunalpolitik_buergermeister.

25.03.2018

Und noch ein netter Brief an unseren Bürgermeister

Versprochen - Gebrochen

Sehr geehrter Herr Krafft,

Sie haben in fünf Jahren nur zwei, statt der fünf üblichen Bürgerversammlungen einberufen.
Die sogenannten kleinen Workshops haben nur eine Alibifunktion und sind ohne jegliche Konsequenzen.
So hat z.B. die Friedhofbegehung vor zwei Jahren keinen Handlungsbedarf nach sich gezogen.
Wir fordern dieses Jahr umgehend eine weitere Bürgerversammlung, aber ohne Besprechung von spannenden
Projekten der Zukunft, sondern mit einem Feedback der Vergangenheit. Sie haben immer hoch und heilig verspochen,
die Bürger würden durch die EBC finanziell nicht belastet, jetzt werden wir mit mindestens 220.000 Euro jährlich
zur Kasse gebeten. Herr Hess von der DBT reibt sich die Hände.
Wieder einmal fühlen wir uns hintergangen.
Der Vertrauensverlust wächst von Tag zu Tag. Machen Sie doch nicht dauernd Versprechungen, die sie sowieso
nicht halten wollen und auch nicht können!

Forum Langenargen  25.03.2018

Offener Brief an unseren Bürgermeister

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir wollen endlich Transparenz und „nicht nur wie Sie dauernd "Phrasen dreschen". Das ist Ihre eigene
Ausdrucksweise, die die Misere hier ganz gut beschreibt!
Seit drei Jahren beklagen wir die fehlende Transparenz beim Schadensmelder auf der Gemeindehomepage.
Dem Bürger wird vorgegaukelt, es hätte nie Schadensmeldungen gegeben, obgleich wir wissen, dass es
zahlreiche Meldungen waren.
Herr Bitzer hat mehrmals versprochen, sich darum zu kümmern. Es ist aber nie etwas passiert.
Die Verantwortlichen der Stadt Friedrichshafen hatten angeboten, die Software des erfolgreichen Projekts
"Sag´s doch" kostenlos zur Verfügung zu stellen. Herr Bitzer hat jedoch auf dieses Angebot nicht reagiert.
Böse Zungen sagen, dass jegliche Transparenz völlig unerwünscht ist.
Wie Sie sich auszudrücken pflegen, es wäre „spannend", wenn sich endlich etwas ändern würde.

Forum Langenargen   24.03.2018

                                  Ein Beispiel für den nicht funktionierenden Schadensmelder

                                                                   Schadensmelder = Pfusch seit vielen Jahren!

 

Langenargen ist Diaspora der lokalen Printmedien

Haben Sie eigentlich schon bemerkt, dass seit einiger Zeit im Montfortboten keine Leserbriefe mehr veröffentlicht werden?
Von jemandem, der es wissen müsste, haben wir erfahren, dass Herr Krafft als Hauptfinanzier (mit unserem Steuergeld)
dahintersteckt. Leserbriefe waren ihm von Anfang an ein Dorn im Auge.
Offensichtlich hat er jetzt sein Ziel erreicht.
Bürgernähe?? Der Montfortbote ist nunmehr zumindest im amtlichen Teil
ein Propagandablatt, das in der Vergangenheit immer wieder dazu benutzt wurde, Unwahrheiten zu verbreiten.
Der Leser hat keine Möglichkeit zur Richtigstellung. Da die Redakteurin gleichzeitig im der SZ für LA zuständig ist,
besteht für die Berichterstattung in LA ein Monopol. Infolgedessen werden Leserbriefe oder Richtigstellungen auch in
der SZ fast immer willkürlich blockiert. Der gemeindekritische Leser wird also daran gehindert, seine freie Meinung zu äußern.
Diese Lücke wollen wir als Forum Langenargen ausfüllen.

Forum Langenargen   23.03.2018

Bürgerbeteiligung

Vorgesehen ist, dass Tagesordnungen, Sitzungsunterlagen und Beschlüsse kommunaler Gremien
im Internet veröffentlicht werden sollen.

Die Landesregierung hat die Voraussetzungen geschaffen, damit die Bürgerinnen und Bürger auf kommunaler Ebene
mehr mitbestimmen können.
„Wir fördern die direkte Demokratie und damit das politische Interesse und Engagement
der Bevölkerung insgesamt“, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die Landesregierung will auf kommunaler Ebene das Unterschriftenquorum für Bürgerbegehren von zehn auf sieben Prozent
senken und das Zustimmungsquorum beim Bürgerentscheid von 25 auf 20 Prozent verringern. „Außerdem stärken wir die
Mitbestimmung deutlich, indem wir Bürgerentscheide auch über den verfahrenseinleitenden Beschluss im
Bauleitplanverfahren ermöglichen“, hob Staatsrätin Gisela Erler hervor
„Zudem werden die Beteiligungsrechte von Kindern
auf drei Monate verlängert. Dieser Punkt war ebenso wie die Absenkung der Quoren und die Erweiterung des Anwendungs-
bereichs bei Bürgerbegehren und Bürgerentscheid in einer interfraktionellen Arbeitsgruppe des Landtags von Regierungs-
und Oppositionsfraktionen gemeinsam vereinbart worden.
Die Landesregierung verankert in der Gemeindeordnung auch die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen und ein
Antragsrecht, um eine Jugendvertretung einzurichten. Bürgerversammlungen werden zu Einwohnerversammlungen,
sodass auch Staatsangehörige aus Nicht-EU-Staaten einen Antrag unterzeichnen dürfen, um eine Einwohnerversammlung
einzuberufen. Entsprechend dürfen sie auch Bürgeranträge stellen, die dann Einwohneranträge heißen.
„Wir stärken darüber hinaus die Rechte von Minderheiten und Fraktionen in den kommunalen Gremien“, unterstrich
Ministerpräsident Kretschmann. Im Gesetzentwurf ist erstmals die gesetzliche Verankerung von Fraktionsrechten vorgesehen.
Die Aufnahme eines Tagesordnungspunktes oder die Unterrichtung des Gemeinderats durch den Bürgermeister
kann künftig von einer Fraktion oder einem Sechstel der Gemeinderäte beantragt werden (statt bisher von einem
Viertel der Gemeinderäte).

Bei der Anhörung hat das Innenministerium Änderungsvorschläge der kommunalen Landesverbände aufgegriffen.
„Die Regierung hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Kommunen. Die Funktionsfähigkeit der kommunalen Verwaltung
liegt uns sehr am Herzen“, stellte Minister Gall fest. So wird beispielsweise ein grundsätzlicher Anspruch für die
Erstattung von Betreuungskosten während der Gremiensitzungen geschaffen. Den Gemeinden und Landkreisen wird
außerdem freigestellt, ob Vorberatungen in den Ausschüssen in öffentlicher oder nichtöffentlicher Sitzung erfolgen.

http://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/kabinett-beschliesst-
gesetzentwurf-zur-aenderung-der-kommunalverfassung-1/

L.G. 23.03.2018

Aller guten Dinge sind drei !

Die erneute und voraussehbare Niederlage des Bürgermeisters und seiner Gefolgsleute (Ja- und Neinsager
nach Gutsherrenart) mit einer nicht mehr hinnehmbaren Gemeindepolitik, die nur noch zu Lasten des Bürgers geht,
muss sofort beendet werden!
Da inzwischen doch eindeutig bewiesen ist, dass der B-Meister den Aufgaben einer Fremdenverkehrsgemeinde
keinesfalls gewachsen ist, stellt sich doch für alle „Langenargener“ die Frage:
Wie lange darf dieser Mann noch weiter zum Verlust der Gemeinde agieren?
Reichen denn die katastrophalen Entscheidungen der Vergangenheit, wie z.B. EBC-Pleite, Kurtaxenfiasko,
WC-Katastrophe im Park, Bänke, Fahrradstationen, Beleuchtung, Schilder usw. noch nicht aus,
um ein Amts-Endhebungs-Verfahren einzuleiten?
Was sind das für Gemeinderäte, die früher das Gebiet „HÖHE“ als Grünfläche, unbebaubar mit BM-Müller
beschlossen haben und jetzt total umgefallen sind?
Ist das eine Kommunal-Politik im Sinne der Bürger?
Gibt es den Verantwortlichen in der Gemeinde nicht zu denken, wenn die alteingesessenen Bürger ihr früher so
schönes Langenargen nicht wieder erkennen?
Reicht es denn noch nicht, dass Langenargen kein Kurort und bestenfalls nur noch ein Erholungsort ist, das gar
keine Kurtaxe mehr rechtfertig aber diese doch, und auch noch vorzeitig, erhebt?
Sind wir Einheimischen nicht angehalten, diesen Zustand sofort zu beenden, indem wir den Mut zur
Abwahl des BM Krafft und seiner Gefolgsleute haben?
Ist nicht spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Höhe als unbebaubar für immer abzusichern?
Warum wurden die bisher angebotenen Baugrundstücke ignoriert?

Deshalb mein Appell an alle Langenargener:
                                   Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

I. L.    Langenargen   21.03.2018

H o f f e n t l i c h   lernen Herr Krafft, die gemeinderätliche Gefolgschaft und die Verwaltung aus dem Verlauf des
aktuellen Bürgerentscheids, dass mit den bisherigen diversen eigenwilligen, nicht immer nachvollziehbaren Entscheidungen
und Maßnahmen endlich Schluss sein muss.
Eine funktionierende Demokratie benötigt kritische, mitdenkende Bürger und deren Teilhabe an der politischen Willensbildung
- so wie sie sich bereits seit Jahren hier im Forum Langenargen engagieren. Eine solche Demokratie erfordert wehrhafte
Bürger, die ihre Rechte klar einfordern und sich nicht durch Beleidigungen und Repressalien einschüchtern lassen.
Die Bürger sind letztlich die Auftraggeber, deren Interessen vorrangig wahrzunehmen sind.
Auch eine lebendige Streitkultur zwischen den und innerhalb der politischen Gruppierungen könnte den Verdacht beseitigen,
von oben an den Bürgern vorbei regieren zu wollen.

Hans-Helmut Hemmerling    20.03.2018

Grüne wollen ein Gesamtkonzept entwickeln
In der SZ konnte man heute lesen, dass die Grünen als Konsequenz aus dem Wahlergebnis planen, im Gemeinderat
ein Gesamtkonzept für die Entwicklung von Wohnraum zu entwerfen. Sie wollen auch prüfen, ob Gräbenen VI nicht doch
im Parallelverfahren zum Flächennutzungsplan entwickelt werden kann, um ggf. sofort mit der Planung des neuen
Baugebietes beginnen zu können.
Sie wollen auch die rechtlichen Grundlagen für die Vergabe von Bauflächen und Wohnungen an Langenargener
Familien und Sozialfälle klären.

Forum Langenargen  20.03.2018

Heute im Südkurier: Bürger lehnen Baupläne ab

Langenargen (kck) Der zweite Bürger­entscheid in der Geschichte Langenargens hat am Sonntag ein klares Ergebnis
gebracht. 1634 oder 53,95 Prozent der Bürger, die ihre Stimme abgaben, sprachen sich gegen die Baupläne am
Mooser Weg aus und stimmten somit gegen die Entscheidung des Gemeinderats im vergangenen Juli.
Der wollte Baurecht in der „Baulücke“ im vereinfachten Verfahren schaffen, ohne die Öffentlichkeit zu beteiligen.
Jetzt ist der Ratsbeschluss, auf der rund 5600 Quadratmeter großen Streuobstwiese Mehrfamilien- und Reihenhäuser
zu bauen, aufgehoben. 1395 Bürger (46 Prozent) stimmten für die Bebauung. Nicht nur Bürgermeister Achim Krafft
zeigte sich enttäuscht über das Ergebnis. Auch im Gemeinderat, vor allem in den Reihen der CDU und Freien Wähler,
herrschte am Sonntag ein Stück weit Fassungslosigkeit, dass der Wunsch, Wohnraum für Langenargener Bürger
zu schaffen, nicht die Mehrheit erhielt. Die Bürgerinitiative aus Anwohnern und Naturschützern hatte befürchtet,
dass mit der Bebauung auch die „Höhe“ überplant werden könnte. Für Bernd Wahl, einen der Sprecher, ging es um
keine Kleinigkeit, „sondern darum, wie sich die Bürger in der Gemeindepolitik vertreten sehen und um die Frage der
künftigen Orts- und Wohnbauentwicklung“. Das spiegele sich in der hohen Wahlbeteiligung wider, die bei 46,9 Prozent
lag. Die Vertreter der Bürgerinitiative fordern die Gemeindevertretung nun auf, das Schutzgebiet „Höhe“ zu sichern
und den Dialog zur Wohnraum­entwicklung zu beginnen.

Richtigstellung des Forum Lagenargen: Wohnraum für einen kleinen Teil der bausuchenden
Langenargener Bürger.
Kommentar: Die SZ schreibt: knappes Wahlergebnis, der Südkurier erwähnt richtigerweise ein klares Ergebnis.
20.03.2018

Betreff: Bürgerentscheid für die Natur
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Langenargen,
seit 18 Jahren lebe ich hier mit meiner Familie. Zum ersten Mal spüre ich ein" Wir-Gefühl" durch den engagierten Einsatz
der Langenargener, die Natur zu schützen und zu erhalten.
Ich freue mich so sehr darüber, und möchte einfach mal danke sagen, an alle, die sich so dafür eingesetzt haben,
dass dieser Bürgerentscheid gewonnen wurde.

Anita Hornung,  Langenargen    19.03.2018

Nachlese

Der sichtlich betroffene Schultes sagte in einem Interview, die Bebauungsgegner sollten Alternativen für die gescheiterte
Bebauung nennen und keine "Phrasen dreschen". Bezüglich der Phrasen sollte er selbst einmal in den Spiegel schauen.
Es wäre für ihn "spannend" gewesen, in Bezug auf Alternativen einen handfesten Hinweis bei der Abschlussversammlung
im Münzhof von einer ehemaligen Gemeinderätin zu erfahren. Offensichtlich war der angesprochene Fall Herrn Seubert
sogar bekannt. Bei dem denkwürdigen Treff am Mooser Weg, dem der BM ebenfalls ferngeblieben war, meldete sich
eine Dame, die vor einiger Zeit Herrn Seubert kontaktiert hatte und zu hören bekam, "für 3,90 Euro würden Sie wohl doch
kaum verkaufen!" Die Erklärungsversuche von Herrn Seubert zu diesen Beispielen waren nicht nachvollziehbar.
Wer über 30 Jahre das Ehepaar Krayer kannte und viele Gespräche mit ihnen geführt hat, weiß von ihrer tief verwurzelten
sozialen Einstellung, die letztendlich zu der Gründung der Stiftung geführt hatte. Im Vorstand sind der Bürgermeister,
Herr Seubert, Herr Zodel, sowie Herr Terwart Senior!
Es entsprach sicherlich nicht dem Willen der Stifter, das wichtigste Grundstück für Spekulationsgeschäfte nutzen zu lassen
(Komfortwohnungen). Hier wurde eine Riesenchance verpasst, im Sinne einer sozialen Bürgerstiftung und entsprechend
deren Grundvorstellungen des Ehepaares Krayers, günstigen Wohnraum für junge Familien zu schaffen-(Krayersiedlung).
Das sind keine Phrasen, Herr Bürgermeister, sondern es ist ein Hinweis auf mangelnde Empathie für junge Familien und
auf die Missachtung der sozialen Grundidee der Stifter!

Forum Langenargen    20.03.2018

DIE WOCHE BEGINNT VOLLER SONNENSCHEIN !!

BRAVO*****SUPER******PRIMA******GENIAL**********

Ihr seid die Größten!

Die Vielzahl von Maßnahmen hat goldene Früchte getragen! Das gesellschaftliche Interesse der Bürger scheint aktiv zu sein!
Ihr könnt jetzt Eure Häuser mit zahlreichen bunten Luftballons schmücken.
Jetzt unbedingt nachhalten! Ein wichtiger Meilenstein, ist gesetzt!
Aufmerksam und wachsam bleiben ! Es war ein für LA eindeutiges Wahlergebnis!
Das war eine erneute Demonstration für angewandtes Bürgerengagement!

SO IST EIN WIR-GEFÜHL ENTSTANDEN!!!! BITTE WEITER SO !
Wenn der Bürgermeister in einem Interview sagt, die Fläche gehöre der Gemeinde, dann erweckt er den Eindruck,
er könne frei darüber bestimmen. Falsch. Sie gehört den Bürgern
Die Bürgerschaft hat deutlich gezeigt, wer das Sagen hat.
Die Wohnungsnot wäre sicherlich geringer, wenn nicht ständig Ferienwohnungen gebaut würden.
Hat das Rathaus verschlafen, rechtzeitig mit potentiellen Anbietern Kontakt aufzunehmen?
Es ist nie zu spät!

LG   19.03.2018

Das klägliche Ende eines Eilverfahrens

Endlich wurden wieder einmal einer abgehobenen Gemeindepolitik die Grenzen gezeigt!
Es geht eben nicht immer nach dem Motto: „Was kümmert uns unser Geschwätz von gestern,
wir machen das ohne jegliche moralische Zweifel!“
Das war ein Sieg mündiger Bürger, der zeigt, dass endlich ein Aufwachen stattfindet und dem Bürgermeister und
einigen Gemeinderäten ihre Grenzen aufgezeigt werden. Hier ist ein echtes "Wir-Gefühl" entstanden.
Der rote Faden der Erfolge engagierter Bürger zieht sich inzwischen von den Erfolgen der beiden Klagen beim
VGH Mannheim über vier notwendige Korrekturen der Kurtaxensatzung bis hin zu diesem Sieg beim Mooser Weg.
Der nächste Schritt wird die Verhinderung einer Kneipe auf dem Noliplatz sein, ggf. wird es auch hierbei zu einem
Klageweg kommen.
Es kam gar nicht gut an, dass die Redakteurin der Schwäbischen Zeitung noch in letzter Minute versuchte,
wider besseren Wissens durch eine gezielte Fehlinformation einzugreifen und die Leser zu beeinflussen,
nachdem Sie sich schon vorher mit einer fadenscheinigen Begründung geweigert hatte, einen fundierten,
richtigstellenden (!) Leserbrief zu veröffentlichen.
Es dauert nicht mehr so lange, bis zur nächsten Gemeinderatswahl. Dann werden einige Gemeinderäte die Quittung
für ihr bürgerfremdes Verhalten bekommen. Hochmut kommt vor dem Fall!

https://www.swr.de/swraktuell/bw/swr-aktuell-bw-sendung-19/-/id=1622/did=21360538/nid=1622/ut3m4w/index.html

Forum Langenargen 19.03.2018

Mehrheit ist gegen Bebauung am  Mooser Weg

Die Langenargener haben entschieden: Im Rahmen des Bürgerentscheids sprach sich eine Mehrheit der
Wahlberechtigten gegen eine Bebauung im Bereich des Mooser Wegs, dem Grünstreifen auf dem Gebiet „Höhe“, aus.
Damit kippten die Gegner einen Beschluss des Gemeinderates, der auf dem 5600 Quadratmeter großen Areal
sechs Reihen- sowie zwei Mehrfamilienhäuser vorgesehen hatte.
Von den 6459 Stimmberechtigen Langenargener gaben letztlich 3029 Bürger ihr gültiges Votum ab, was einer
Abstimmungsbeteiligung von 46,94 Prozent entspricht. Für „Ja“, also für die Aufhebung des Beschlusses, sprachen sich
1634 (53,9 %), für „Nein“ 1395 (46,1 %) aus. Per Briefwahl ergaben sich 582 Ja (60,8 %) und 375 (39,2 %) Neinstimmen.
Damit hat sich der Langenargener Schultes die nächste herbe Schlappe eingefahren. Glückwunsch nach Langenargen!

Herbert März    18.03.2018

 

 

Südkurier vom 15.03.2018

Grünzug oder Wohnbebauung?

Langenargen (kck) „Eine weitere Siedlungsentwicklung entlang des Bodenseeufers muss jedoch ausgeschlossen werden.“
So stand es in der Satzung zum Schutz der „Höhe“ in Langenargen, die im Jahr 2000 vom Gemeinderat zwar beschlossen,
aber nie umgesetzt wurde. 17 Jahre später entschied der Rat das Gegenteil: Auf einem 5600 Quadratmeter großen Teilstück
am Mooser Weg sollen Reihen- und Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Genau das will eine Bürgerinitiative verhindern und
hat einen Bürgerentscheid auf den Weg gebracht. Am kommenden Sonntag, 18. März, haben nun die Langenargener das
letzte Wort. Stimmen
mindestens 1301 Bürger für die Aufhebung des Ratsbeschlusses, bleibt die Wiese,
der Bebauungsplan wäre obsolet.
Auf den letzten Metern dieser Entscheidung ist das öffentliche Klima in Langenargen rauer geworden. In einer
Pressemitteilung beklagt die Bürgerinitiative Aussagen, die eine Gruppe von Gemeinderäten von CDU und FWV in mehreren
Veranstaltungen gemacht hätten. Als „Verunglimpfung“ gar wertet Bernd Wahl, einer der Sprecher, die Behauptung in einem
diese Woche verteilten Flyer der Räte. In dem steht, die Anwohner verfolgten „ganz persönliche beziehungsweise rein private
Interessen“, wollten eben keine Wohngebäude auf der anderen Straßenseite. Der Natur- und Landschaftsschutz komme
ihnen da gerade recht. Aber 90 Prozent der „Höhe“, die im Landschaftsschutzgebiet liegen, sollen unangetastet bleiben,
versprechen die Räte. Deren Hauptargument: Die Gemeinde schaffe dringend benötigten Wohnraum für Langenargener.
Am Mooser Weg könne der recht schnell für 18 Familien gebaut werden.
Dafür gebe es nur einen Entwurf; es könne also alles noch ganz anders werden, kontert die Bürgerinitiative, die
Versprechungen von Gemeindevertretern für nicht verlässlich hält, denen es heute egal sei, was der Rat im Jahr 2000
beschlossen hat. Außerdem fehle ein Plan für die sozial verträgliche Wohnraumentwicklung in Langenargen für die nächsten
zehn Jahre. Ihre Sorge: Mit einer Bebauung am Mooser Weg sei die „Höhe“ als Grünzug kaum mehr dauerhaft zu schützen.

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Es ist ein Trauerspiel, wenn man erkennen muss, dass die Demokratie in Langenargen zunehmend ein Fremdwort wird
und populistische Worthülsen die Oberhand gewinnen.
Der offensichtliche Fraktionszwang der beiden großen Fraktionen, die sich im Grunde genommen nicht mehr voneinander
unterscheiden, lässt keine individuelle Meinung mehr zu. Dabei werden inzwischen auch augenscheinlich wiederholt
Gesetzesverstöße bewusst in Kauf genommen. So muss jetzt zum vierten Mal die Kurtaxensatzung revidiert werden,
da ansonsten der Gemeinde ab Mai eine empfindliche Geldstrafe droht.
Eine schriftliche Anfrage beim 2. Bürgermeister und ehemaligen CDU-Vorsitzenden Bernd Kleiser wurde mit Schweigen
beantwortet.

Die Frage lautete:
Wie ist der oft zitierte "Langenargener" eigentlich definiert, denn er war ja in der Werbung für die Bebauung
das wichtigste Argument ?

Noch vor kurzem wurde an ein "Wir-Gefühl" appelliert. Das Nicht-beantworten von Fragen der Bürger zeigt eine fehlende
Wertschätzung und eine gewisse Respektlosigkeit. Es widerspricht diesem erwünschten "Wir-Gefühl" und verhindert es völlig.
Im Juli 2015 haben der BM und alle Gemeinderäte/innen auf der Titelseite des Montfortboten einen Aufruf unterschrieben,
dessen Kernaussage wie folgt lautete:

"Wir bevorzugen eine wertschätzende Kommunikation und gegenseitige Achtung und ein von Verständnis
gekennzeichnetes Miteinander".

Ganz offensichtlich waren das bei einigen, insbesondere beim BM nur leere Phrasen, denn die bittere
Wahrheit sah mit mangelnder Transparenz, Unwahrheiten, mehrfachen Gesetzesverstößen, Täuschungsmanövern,
Augenwischereien, Beleidigungen, Ignoranz, Drohungen und Repressalien ganz anders aus.
Leider gibt es bei den Gemeinderäten/innen viel zu wenige, die den Mut haben, gegen den Strom der Gleichgültigkeit
zu schwimmen und die sich redlich bemühen, die Sorgen und Wünsche der Bürger zu verstehen.

Forum Langenargen 16.03.2018

Frau Poimer hat heute doch noch einmal nachgelegt und wider besseren Wissens angemerkt, dass
18 bezahlbare (?) Wohnungen für junge Langenargener Familien geschaffen werden und nach einem Punktekatalog
vergeben werden.
Siehe dazu weiter unten zur geltenden Rechtslage, erläutert von Herrn Kuttner in dem Artikel vom 16.03.2018:
"Bezug: Schwäbische Zeitung, 16. März, Überschrift: „Thema ist alt und erledigt!“
Forum Langenargen 17.03.2018

Für eine Gemeinde, wie Langenargen, ereignet es sich nicht alle Jahre, dass ein neues Baugebiet und neuer Wohnraum
erschlossen werden sollen.
Die sträflich unterlassene fürsorgliche Planung des Wachstums und der Zukunftsfähigkeit der Gemeinde wurde durch den
Bürgermeister versäumt und steht im krassen Gegensatz zu dessen großmündigen Sprüchen. Umso mehr fällt auf,
dass er beim Ortstermin und später im Münzhof nicht persönlich vor Ort war. Wie kommt das? Es ist signifikant, wie er
sich aus der Schusslinie nimmt.
Herr Krafft, wo bleibt Ihre Verantwortung? Wo bleibt Ihre öffentliche Präsenz?
Als Bürgermeister haben Sie viel Unzufriedenheit und Streit in die Gemeinde gebracht. Jetzt könnten sie ihre Qualitäten
zum Dialog und zur Ausführung des Bürgerwillens aufzeigen und umsetzen.

Ihre Kernaufgabe ist, Diener für den Bürger zu sein!

E.M. 15.03.2018

Bezug: Schwäbische Zeitung, 16. März, Überschrift: „Thema ist alt und erledigt!“

Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung Langenargen
Stichwort: EU-Recht; Einheimischenmodell

Präzisierung, Klarstellung

1. Mit Pressemitteilung Nr. 250/17 vom 14.07.2017 informiert das Bundesministeriumfür Umwelt, Naturschutz, Bau
und Reaktorsicherheit - BMUB: EU-Kommission stellt Vertragsverletzungsverfahren zu "Einheimischenmodellen"
gegen Deutschland ein.

Um die Einstellung des Vertragsverletzungsverfahrens gesetzgeberisch zu begleiten, wurde in der letzten Novelle
des Paragraph 11 Baugesetzbuch hervorgehoben, dass Gegenstand eines städtebaulichen Vertrages auch der
Erwerb angemessenen Wohnraums durch einkommensschwächere und weniger begüterte Personen der örtlichen
Bevölkerung
sein kann. Das Inkrafttreten der Novelle am 13. Mai 2017 war die Grundlage der jetzt erfolgten
Einstellungsentscheidung der Europäischen Kommission. Es ist nun Aufgabe der Länder und Kommunen,
ihre Einheimischenmodelle in Einklang mit den Leitlinien auszugestalten.

2. In den Leitlinien für Gemeinden wird deshalb betont: 

"Unter Berücksichtigung des Grundrechts auf Freizügigkeit dienen Einheimischenmodelle dazu, einkommensschwächeren
und weniger begüterten Personen der örtlichen Bevölkerung den Erwerb angemessenen Wohnraums zu ermöglichen.“

3. Das Auswahlkriterium Zeitdauer (seit Begründung des Erstwohnsitzes und/oder seit Ausübung einer Erwerbstätigkeit)
und Ehrenamt darf zu höchstens 50% in die Gesamtbewertung einfließen.

4. Die „Süddeutsche.de“ erläutert am 8. Mai 2017 unter der Überschrift: Einheimischenmodelle neu geregelt gut verständlich
und überschaubar:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/erding-einheimischenmodelle-neu-geregelt-1.3496685 

Kommentar:

1. In einer hier vorliegenden Kopie einer Mail der Kommunal- und Rechtsaufsicht vom 06.03.2018 an die Bürgerinitiative
heißt es wörtlich:“ Bezüglich des Flyers der FWV- und CDU-Fraktion haben wir den Fraktionen über die Gemeindeverwaltung
empfohlen zurückhaltend zu sein was die Aussage betrifft, die geplante Wohnbebauung sei nur für Langenargener."

Zwei mögliche Interpretationen: Entweder hat die Gemeindeverwaltung diese Empfehlung nicht an die Fraktionen weiter-
geleitet oder die Fraktionen haben diese Empfehlung bewußt ignoriert. Beides ist mehr als bedenklich.

2. In der „Information zum Bürgerentscheid am 18. März 2018“ heißt es in der Stellungnahme von BM Krafft:
„Allein die Gemeinde entscheidet, wer hier einen Bauplatz erhält…“ Dies widerspricht diametral dem mit der EU erzielten
Kompromiss und den Leitlinien. Nicht die Gemeinde entscheidet (nach Gutsherrenart), sondern auf Maßgaben beruhende 
Auswahlkriterien und ihre punktebasierte Gewichtung in einem offenen und transparenten Verfahren. 

3. Dass die Gemeindeverwaltung bereits heute und in dieser Phase über die Presse verlauten läßt, dass eine Vergabe an
völlig Ortsfremde sehr unwahrscheinlich und nahezu ausgeschlossen sei, ist sicherlich mehr als mutig. Diese derart
entschiedene Aussage könnte wiederum (ortsfremde) Interessenten von einer späteren Bewerbung abhalten.

4. Zu überlegen ist, inwieweit diese Angelegenheit einer weiteren, fachlichen Würdigung zu unterziehen, notwendig
erscheint. Klar ist aber auch, dass zukünftige Vergaben kritisch begleitet werden müssen.

Gerd Kupper 16.03.2018

Leserbrief

Am 12.03.2018 um 13:59 schrieb Poimer, Tanja <t.poimer@schwaebische.de>:

  Sehr geehrter Herr Kupper,

 wir haben beschlossen, Ihren Leserbrief zum Mooser Weg nicht zu veröffentlichen. Denn wie wir bereits berichtet haben,
soll eine Vergabe an Langenargener wie in anderen Kommunen bereits üblich nach einem Punktekatalog (Kinder,
Vereinstätigkeit, kein Grundstück usw.) erfolgen, der vom Gemeinderat noch festzulegen wäre –
wenn dann eine Bebauung kommen sollte.
Mit der Bitte um Ihr Verständnis und mit freundlichen Grüßen
Tanja Poimer
Stellvertretende Redaktionsleiterin

Stellungnahme

Sehr geehrte Frau Poimer,

haben Sie besten Dank für Ihre Nachricht, mit der ich keineswegs gerechnet habe - schließlich gibt es ja für mich
kein Recht und für die Schwäbische Zeitung keine Pflicht zum Abdruck meines Leserbriefes.
 
Zur Sache „Nur für Langenargener“:
Der von Ihnen, Frau Poimer, erwähnte Punktekatalog (bekannt als Einheimischenmodell), der in anderen Kommunen
bereits üblich ist und der vom Langenargener Gemeinderat noch festzulegen wäre, muss mit Blick auf neueres EU-Recht
verschiedene Besonderheiten und nunmehr auch deutliche Einschränkungen berücksichtigen. Der Grundstücksverkauf
an Einheimische, wie 2005 ff. in Bezug auf Gräbenen V, ist so nicht mehr möglich.
 
Hintergrund
Unter der Nr. 2006/4271 hat die Europäische Union in 2006 wegen des so genannten Einheimischenmodell ein
Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland angestrengt. Die Europäische Kommission rügt,
dass mit dem Einheimischenmodell gegen das allgemeine Diskriminierungsverbot, das allgemeine Freizügigkeitsrecht
sowie gegen Grundfreiheiten (u.a. Arbeitnehmerfreizügigkeit, Niederlassungsfreiheit) verstoßen wird, Art. 18, 21, 45 ff., 63 ff.
Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).
In einem vergleichbaren belgischen Fall hat der EuGH am 08.05.2013 in der Rs. C-197/11 entschieden, dass das belgische
Dekret über Grundstücks- und Immobilienpolitik gegen EU-Recht verstößt. Die Verhandlungen der Bundesrepublik
Deutschland waren wegen des bis dahin nicht entschiedenen EuGH-Verfahrens ausgesetzt.
Sodann hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und die Bayrische Staatsregierung
mit der Europäischen Kommission Verhandlungen geführt. Auf dem Verhandlungsweg wurde  2017 ein Kompromiss,
bei dessen Anwendung die Europäische Kommission in Aussicht stellt, keine Einwände mehr gegen in Bayern praktizierte
Einheimischenmodelle zu erheben, erzielt. Dies hat auch Konsequenz für alle anderen Bundesländer.
Zusammengefasst dienen Einheimischenmodelle unter Berücksichtigung des Grundrechts auf Freizügigkeit dazu,
einkommensschwächeren und weniger begüterten Personen der örtlichen Bevölkerung den Erwerb angemessenen
Wohnraums zu ermöglichen.
Bewerber um ein Grundstück dürfen (im wesentlichen)
- maximal über ein Vermögen in Höhe des Grundstückswertes verfügen
- nicht Eigentümer eines bebaubaren Grundstücks sein
- maximal das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Steuerpflichtigen in der Gemeinde erzielen
  (2017 gedeckelt bei 51 TEUR)
Bei der anschließenden Punkteverteilung kann dem Kriterium „Ortsgebundenheit, Ehrenamt, etc.“ bis zu 50% Gewichtung
beigemessen werden.
 
Ergebnis 
Auch der Nicht-Einheimische (einkommensschwach, mehrere Kinder und/oder pflegebedürftiges Elternteil, etc.) hat
Chancen zum Erwerb eines Grundstücks.
Einheimische Bewerber mit überdurchschnittlichem Einkommen (auch bei Ortsgebundenheit) haben keine Chance zum
Grundstückserwerb.Das Vergabeverfahren muss transparent sein.
 
Wertung
Der Slogan „Nur für Langenargener“ unterliegt einem Diskriminierungs- (Benachteiligungs-)Verbot; der Grundstücks-
interessierte aus z.B. Nachbargemeinden wird unter Umständen so von einer Bewerbung um ein Grundstück absehen
oder abgehalten.
Der Slogan „Nur für Langenargener“ ist irreführend und nicht haltbar und dient vordergründig zum Stimmenfang pro
Gemeinderatsbeschluss vom 24.07.2017.
Ein Grundstücksverkauf ausschließlich an Langenargener, wie 2005 ff bezüglich Gräbenen V, ist so heute nicht mehr möglich.
Zutreffend wäre „Nur für Einkommensschwache“.
Nicht auszuschließen ist, dass Wähler in Kenntnis dieser Sachlage anders entscheiden würden.
Seitens der Bürgerinitiative wurde bekannt, dass die Kommunal- und Rechtsaufsicht der Gemeinde bereits nahegelegt hat,
den Fraktionen zu empfehlen, mit dem Statement "Nur für Langenargener“, zurückhaltend zu agieren.
 
ad hoc-Resümee
Die Argumentationslinie „Nur für Langenargener“ der FWV/CDU (Handzettel, Inserat Monfort Bote) ist deshalb unsachlich
und unlauter.Die Wählerinnen und Wähler müssen genau wissen, welcher Personenkreis bei Anwendung des
Einheimischenmodell berücksichtigt werden kann und wer nicht.Nur wenn die Grundstückspreise gegenüber den
Bodenrichtwerten mehr als spürbar abgesenkt würden, könnten einkommensschwache Familien eine Immobilie
(in dieser Lage) finanzieren.
Dies vorausgeschickt, ist die Stellungnahme des Bürgermeisters, Bestandteil der Informationsbroschüre zum
Bürgerentscheid am 18.03.2018 (Seite 10:  „…allein die Gemeinde entscheidet, wer hier einen Bauplatz … erhält“),
zumindest bemerkenswert.
Das Ganze zeigt, dass das Bebauungsvorhaben am Mooser Weg nicht auf einem schlüssigen Konzept beruht,
man kann bestenfalls von einer Projektidee sprechen,die nie und so zu dem Gemeinderatsbeschluss vom 
24 .07.2017hätte führen dürfen.
——————
Zum besseren Verständnis sind anhängend
- die Pressemitteilung des BMUB vom 14.07.2018
- die Leitlinien für Gemeinden bei der vergünstigten Überlassung von Baugrundstücken im Rahmen des so genannten
  Einheimischenmodells vom 22.07.2017
- sowie der Bericht der SZ vom 08.05.2017, Einheimischenmodelle neu geregelt
beigefügt.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Gerd Kupper
 
N.S.: Wegen der Bezugnahme  auf die Bürgerinitiative unter dem Punkt Wertung erhält die Initiative, Herr B. Wahl,
Kopie dieser Mail.
Gerd Alfred Kupper
Albert-Schilling-Straße 2
Langenargen

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Einheimischenmodelle neu geregelt - Süddeutsche.de.pdf

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Leitlinien_Einheimischen Modell.pdf

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Presserklärung_ Einh_Modell_Bund.docx

Pressemitteilung
zum Bürgerbegehren für den Erhalt des geschützten Grünbestands „Höhe“ in Langenargen
Anlass: Darstellungen in den Veranstaltungen von CDU- und FWV-Gemeinderäten, 14.03.2018

Bürgerentscheid in Langenargen - Kritik an den Aussagen der Nein-Gruppierung
Zu den Aussagen, die eine Gruppe von CDU- und FWV-Gemeinderäten in mehreren Veranstaltungen gemacht haben,
gibt es aus Sicht der Bürgerinitiative dringenden Bedarf zur Richtigstellung. Die Räte setzen sich für eine Bebauung
auf dem Grünbestand "Höhe" ein, welcher noch vor wenigen Jahren unter Alt-Bürgermeister Müller als
"geschützter Grünbestand" galt.
Zu den Behauptungen der Räte stellt die Bürgerinitiative klar:

1. Das Parallelverfahren (BauGB §8 (3)) und das beschleunigte Verfahren (BauGB §13b) sind auch auf anderen Flächen
    in Langenargen möglich (vgl. Anhang). Andere Wohnbaugebiete hätten damit längst entwickelt werden können.
2. Eigentümer gut geeigneter alternativer Wohnbauflächen (wie in Gräbenen VI oder Grube) bestätigen, dass Bürgermeister
    Krafft in seinen 5 Jahren Amtszeit mit ihnen nicht über einen Verkauf verhandelt hat, bzw. noch nicht einmal angefragt hat.
3. Das Landschaftsschutzgebiet schützt nicht vor weiterer Bebauung. Tatsächlich hat die Gemeinde dort Baurecht
    vorgesehen und plant sogar eine Straßentrasse quer durch das Landschaftsschutzgebiet. Noch im Januar 2018 wurde
    beschlossen, den Lagerplatz in ein Landschaftsschutzgebiet zu verlegen. Die Räte, die eine mögliche Bebauung nun
    abstreiten, haben dies mitentschieden.
4. Das Versprechen „Nur für Langenargener“ ist nach EU-Recht unzulässig und wurde auch nie beschlossen.
    Folglich erscheint es nicht legitim, damit zu werben.
5. Der Bodenrichtwert bei der "Höhe" liegt bei 710 €/m² und gibt die Größenordnung vor, an der sich die Grundstückspreise
    bemessen werden. Die Gemeinde muss hohe Nachzahlungen an den Bund leisten (von der Gemeinde lange
    verschwiegen). Hinzu kommen weitere hohe Kosten für den Ersatz der Ausgleichsfläche, die Erschließung u.v.m.
    Es ist offensichtlich, dass das Gebiet zur Schaffung günstigen, familienfreundlichen Wohnraums ungeeignet ist.
    Wieso wird der Preis für das Bauland nicht genannt?
6. Ankündigungen zum kommunalen Wohnbau oder kommunaler Vermietungen oder dass es dort keine Bauträger geben
    werde sind ohne Beschluss und völlig unverbindlich - sowie ohne eingeplante Haushaltsmittel. Dennoch wird es behauptet.
7. Wo ist der Plan für eine sozial verträgliche Wohnraumentwicklung für die kommenden 10 Jahre?
    Es fehlt nach wie vor an wirksamen Maßnahmen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums, wie z.B. einer kommunalen
    Wohnbaugesellschaft oder genossenschaftlichem Bauen.
8. Wie glaubwürdig und verlässlich sind Behauptungen und Versprechungen von Gemeindevertretern, denen der einstimmige
    Beschluss vom Jahr 2000, die “Höhe” dauerhaft zu schützen, heute völlig egal ist?
9. Wieso wurden den Wählern die Satzungstexte und Begründungen zum Schutzgebiet „Höhe“ nicht vorgelegt?
    Diese sollten sich selbst ein Bild darüber machen können, ob die Überlegungen aus dem Jahr 2000 heute noch Bestand
    haben. Gemeinde und Räte sollten akzeptieren, dass die Bürger nun über die Planungen auf der "Höhe" entscheiden,
   und ihnen die erforderlichen Informationen bereitstellen. (vgl. Zitate Anhang).

Aufschlussreich war, von den Räten zu erfahren, dass die Bebauungspläne "nur ein Entwurf" seien, also alles nochmals ganz
anders werden könne. Damit basiert der Wahlkampf der Gruppe auf unverbindlichen Versprechungen und Aussagen, die
vielfach nicht zutreffen. Bürgermeister Krafft selbst trat bei den CDU/FWV-Veranstaltungen nicht mit auf, was es ihm erspart,
sich später an deren Versprechungen der Räte messen zu müssen. Wie schnell überraschende Planungen auf die
Tagesordnung kommen, hatte man im Januar gesehen, als auf der "Höhe" plötzlich ein Haus gebaut werden sollte -
das niemand angefragt hatte.
Langenargen hat die Möglichkeit, Grünbereiche zu schützen und zugleich in besser geeigneten Bereichen Wohnbau zu
entwickeln, der tatsächlich bezahlbar ist. Sich dafür einzusetzen, heißt am 18. März beim Bürgerentscheid mit Ja zu stimmen.

Anhang

Das Parallelverfahren

Das Parallelverfahren ist im Baugesetzbuch geregelt:
BauGB §8 (3): Mit der Aufstellung, Änderung, Ergänzung oder Aufhebung eines Bebauungsplans kann gleichzeitig auch der
Flächennutzungsplan aufgestellt, geändert oder ergänzt werden (Parallelverfahren). Der Bebauungsplan kann vor dem
Flächennutzungsplan bekannt gemacht werden, wenn nach dem Stand der Planungsarbeiten anzunehmen ist, dass der
Bebauungsplan aus den künftigen Darstellungen des Flächennutzungsplans entwickelt sein wird.

Das Parallelverfahren ist genau dafür gemacht, dass man den Flächennutzungsplan nicht abwarten muss und einen
Bebauungsplan parallel dazu entwickeln kann. Dieses Verfahren wurde und wird vielfach angewandt, z.B. in Langenargen
im Jahr 2007 für den Bau des Parkplatzes Vetter.
Bei "dringenden Gründen" gibt es auch noch den "vorzeitigen Bebauungsplan" BauGB §8 (4).

Zitate aus der Würdigung zur Satzungsvorlage zum geschützten Grünbestand "Höhe"

5.4

... Eine weitere Siedlungsentwicklung entlang des Bodenseeufers muss jedoch ausgeschlossen werden. ...

5.7 Zusammenfassung

Der Grünbestand "Höhe ist bereits heute eine naturnahe Fläche wie sie in dieser Bedeutung und

Größe in Ufernähe selten ist. Im Verbund mit den umliegenden Biotopstrukturen am See erhält

diese Fläche eine hohe Bedeutung zur Stabilisierung dieses gesamten Bodenseeufer-Abschnittes.

Auch für die Strukturierung der Landschaft und der Siedlungsräume sowie für die Bereicherung des

Erholungsangebotes ist der Grünbestand "Höhe" von hoher Bedeutung.

Weitere Informationen www.nabu-langenargen.de/bürgerbegehren-mooser-weg

Kontakt mooserweg@gmx.de

 

 Datenschutz ??  !! 

Verärgerung bei einer Bürgerin

Dieses Bild stammt vom vorletzten Sonntag. Ich wollte einen Brief in den Gemeindebriefkasten werfen und musste
feststellen, dass der Kasten übervoll war und ohne Probleme die bereits eingeworfenen Wahlbriefe hätten
herausgefischt werden können.
Über die Bürgerinitiative wurde die Kommunalaufsicht benachrichtigt und von dieser um Abhilfe gebeten!
Davon drang natürlich nichts an die Öffentlichkeit!
Vor dem Hintergrund des zu erreichenden Quorums bei der Wahlbeteiligung ist das ein Unding!
Es fragt sich, ob die ordnungsgemäße Wahl gewährleistet ist! Die Gemeinde wurde entsprechend von der kommunalen
Aufsichtsbehörde gerügt.

K. E. Langenargen  14.03.2018

Kommentar: Verzichten Sie auf den Schadensmelder, denn er hat noch nie Transparenz gezeigt und
immer verhindert, dass die Öffentlichkeit von der Beschwerde erfährt.

Bürgerbegehren Mooser Weg,  Informationstermin vor Ort , 13.03.2018, 17:00 Uhr

 

Wir ziehen die Bäume an und bemalen die Straße

Die ersten Gemeinderäte treffen ein

Was sehen sie auf der Wiese?

Halbwahrheiten:
Wie wir schon vermutet hatten, stellte sich heraus, dass es trotz aller Beteuerungen doch Bürger
gab, die bereit waren, ihre Grundstücke zu verkaufen. Auf diesem Foto ist eine Dame zu erkennen,
die schon vor längerer Zeit die Gemeinde darüber informiert hatte und seither nie mehr etwas
gehört hat.

Annette Pfleiderer     14.03.2018

 

Zur anschließenden Diskussion im Münzhof

Ein klassischer Freud´scher Versprecher

Der zweite Bürgermeister Herr Zodel begann seine Einführung zum Gesprächsabend in der Sache Mooser Weg,
flankiert von 5 weiteren Gemeinderäten mit folgendem Satz:
"Wir waren heute gegen 17 Uhr an der
Baustelle !! und wurden dort bereits empfangen".

Ein Außenstehender hatte schnell den Eindruck, dass der Plan der Gemeinde mit aller Gewalt durchgedrückt
werden sollte, ggf. mit Halbwahrheiten und unlauteren Methoden. Es wurde immer wieder betont,
so auch auf dem Flyer der CDU, es ginge um Wohnraum
nur für Langenargener und es gäbe absolut kein Angebot
von Grundstücken. Innerhalb von 24 Stunden erfuhren wir das Gegenteil.
Die Gemeinderäte verschweigen beharrlich, dass die Behauptung
"Nur für Langenargener" rechtswidrig ist
und sicherlich noch zu juristischen Auseinandersetzungen führen dürfte.
Trotzdem nutzten sie das für ihre Werbekampagnen. So etwas ist unehrlich.

Forum Langenargen  14.03.2018

Herr Kleiser betonte bei zwei Veranstaltungen

"Wir brauchen ein neues Wir-Gefühl und Sie sollten uns vertrauen".

  • -- Wo sollen dieses "Wir-Gefühl" und das Vertrauen herkommen,
  • -- wenn die Bürger ständig hintergangen und mit Unwahrheiten konfrontiert werden,
  • -- wenn Auskünfte nicht beantwortet werden,
  • -- wenn Bürger Angst vor Repressalien haben müssen, wenn sie anderer Meinung sind,
  • -- wenn der Bürgermeister in 5 Jahren nur zweimal unter Druck eine wirkliche Bürgerversammlung einberuft und
  • -- wenn immer wieder wichtige Entscheidungen über den Kopf der Bürger ohne Mitspracherecht entschieden werden?
  • -- Was ist das für ein Demokratieverständnis, wenn verzweifelt Bürger, wie bei der EBC geschehen, sich mit ihrem
        Privatvermögen bereits zweimal bei Gericht Ihr Recht erkämpfen mussten und zur Zeit auch die die oberste
        Datenschutzbehörde in Stuttgart und die kommunalen Aufsichtsbehörden in Stuttgart und Karlsruhe bemühen müssen?

Die Bürger sind nicht mehr bereit, das alles widerspruchslos hinzunehmen!

Forum Langenargen  14.03.2018

SZ: 08.03.2018,    A. Heinrich

Langenargen hat in den letzten drei Jahren im Gegensatz zu den Nachbargemeinden seine Baukostensumme verdoppelt
(Leiter des Baurechtamtes Herr C. Metzler).

Garten der Villa Wahl:
Nun wird erneut geplant, eine kleine, grüne Oase im Ortskern unter dem Deckmantel der Notwendigkeit zu zerstören.
Es ist unfassbar, dass die Vertreterin der Schwäbischen Zeitung dazu sogar auch noch gratuliert!
Die Hecke als Abgrenzung zum Feuerwehrareal soll entfernt werden, sodass es praktisch keinen Sicht- und Lärmschutz
mehr zu dem Gärtchen gibt. Von dem ursprünglichen historischen Garten neben der Villa Wahl bleiben dann nur noch
kümmerliche Reste, und das Ganze ausgerechnet dort, wo sich seit 20 Jahren die Senioren auch mal bei gutem Wetter
im Grünen trafen.
Die geplante Tropenholzbank hat lediglich Alibi-Funktion.
Was ist eigentlich mit der benachbartgen Tiefgarage?
Will sich hier jemand wieder einmal (wie schon so oft) auf Biegen und Brechen ohne jegliches Augenmaß selbst verwirklichen?

Forum Langenargen    13.03.2018

Glosse zum 1. April

Die gesamte  Promenade um die Bänke herum soll deutlich angehoben werden,  damit Menschen, deren Größe  1,50 m
unterschreitet, beim Sitzen auf den neuen Bänken nicht mehr mit den Beinen in der Luft hängen.
Das Ganze zum Leidwesen der Hunde, deren Pinkelmarkierungsfläche  an den Seitenwangen dadurch entsprechend
reduziet wird.
Gleichzeitig werden dann auch die Masten der unzähligen Schilderbäume mit angehoben.
Forum Langenargen   12.03.2018

Absurdistan

Der Großvater liest dem 12-jährigen Enkel vor, dass die Seniorengruppe in der Villa Wahl den 25. Geburtstag feiert.
Als Geburtstaggeschenk spendet der Bürgermeister 250.000 Euro für die Verschönerung der Gartenanlage.
Da sagt der Junge: „Wow, davon könnte man ja mehrere Autos kaufen. Warum ist das so teuer?“
Der Großvater antwortet. "Da muss z.B. die ganze Rasenfläche angehoben werden, damit die älteren Leute eine etwas
niedrigere Treppe vorfinden.“
Der Enkel sagt: "Wenn da immer noch 2 - 3 Stufen übrig sind, was macht denn da ein Rollstuhlfahrer?"
Dann fügt er hinzu: "Opa, ich habe eine gute Idee: Wir haben doch neulich am Seiteneingang zum Krankenhaus eine
Rampe gesehen, die eine Frau mit einem Elektromobil hochfuhr, schau mal in den Computer, was die kosten würde."
Der Großvater gibt den Begriff ein und kann es gar nicht fassen, dass eine Luxusausführung nur ca. 700 Euro kostet.
Lächelnd fügt der Großvater hinzu. "Hinten an dem Häuschen, welches man Wintergarten nennt, wird ein Hügel mit
Gehweg gebaut, sodass Gehunfähige ohne Hindernis das Haus von hinten besuchen können."
Der Enkel erwidert. "Toll, das ist ja wie eine Skartbahn!“ Wer muss denn da im Winter streuen?"
Verlegen räuspert sich der Großvater und fügt noch hinzu. "Die ganze Sache ist noch ein wenig komplizierter:
Die Feuerwehr nebenan braucht dringend vier Parkplätze. Die alten Menschen, die sich hier treffen,
sollen sogar 8 Parkplätze bekommen, wobei keiner weiß, ob sie gefragt wurden, denn deshalb muss der Garten
erheblich verkleinert werden." "Ach so", sagt der Enkel, "und das soll ein Geburtstagsgeschenk sein?
Aus dem Garten macht man also einen begrünten Parkplatz?"
Der Großvater: “Es wird sogar noch eine 1900 Euro teure Bank gestiftet, damit die alten Leute den Benzingestank besser
riechen können. Was sind denn schon die 250.000 Euro? Alleine mit 650.000 Euro für neue Bänke wurden wir Bürger
schon beschenkt. Für neue Lampen auf dem Gelände hat das Geld nicht mehr gereicht. Da muss der Bürgermeister
erst wieder die Steuern erhöhen und stell Dir vor, die stellvertretende Chef-Redakteurin unserer Zeitung hat sogar bereits
dazu gratuliert!“

Harmut Walter 10.03.2018

Ohne die Umgebung aufwändig anheben zu müssen, könnte man das ja auch kostensparend so machen:

https://www.google.de/search?q=rampe+rollstuhl+treppe&client=firefox-b&sa=X&dcr=0&biw=1920&bih=938&tbm=isch&source=iu&ictx=1&fir=GTognxID3sr0bM%253A%252CeYU3AbOzjnNyRM%252C_&usg=__NTzbqdok_8SjVuemXO7tGCdZHXU%3D&ved=0ahUKEwioyu3M--
rZAhXLhqQKHQGjC8AQ9QEIjgEwBQ#imgrc=HO3u-yRJdwugVM
:

Auch den Spießgesellen der Schwäbischen Zeitung ist es heute aufgefallen.
Es geht um die merkwürdige Fragestellung beim Bürgerentscheid am 18. März über den
Bebauungsplan „Mooser Weg/Alte Kaserne“:
Wer für die Bebauung ist muss mit „Nein“ stimmen,

wer dagegen ist mit „Ja“.

Forum Langenargen   10.03.2018

Offener Brief an Herrn Architekt MIchael Resch

Sehr geehrter Herr Architekt Resch,
mit Befremden habe ich Ihren Auftritt bei der Versammlung der Bürgerinitiative zum Erhalt der "Höhe" am 28.2.2018
im Münzhof erlebt. Sie fragten Herrn Wahl, mit welchem Recht er gegen die Bebauung des Mooser Wegs sei,
wo er doch selbst Besitzer eines Hauses und Grundstücks sei. Sie kannten sogar die genaue Größe seines Grundstücks.
Herr Wahl hat sich über die ganzen Wochen respektvoll und anständig verhalten und geäußert. Seinen Vortrag hielt
er sachlich und korrekt. Ihre Art zu argumentieren, zielt meiner Meinung darauf ab, Andersdenkende persönlich angreifbar
und unglaubhaft zu machen. Denken Sie, dass man Kommunist sein muss, um gegen die Bebauung eines Landschafts-
Schutzgebietes sein zu dürfen?
Mit welchem Recht entscheiden Sie denn, dass diese Natur bebaut werden darf?
Solange wichtige Fragen nicht beantwortet werden, habe ich das Gefühl, dass mir Informationen bewusst vorenthalten
werden. Deshalb bitte ich Sie, Herr Resch, mir folgende Fragen ehrlich zu beantworten, unabhängig von meiner Person
und der Größe meines Grundstücks:

- Was wird der Quadratmeter ca. kosten?
- Was ist mit der Ausgleichsfläche der Ausgleichsfläche?
- Finden Sie es gut, dass die Gemeinde Ökopunkte kaufen kann, egal ob die Ausgleichsfläche z.B. in einem
  Brachland in Mecklenburg-Vorpommern läge (diese Gebiete wären nur 30 Jahre geschützt)?
- Wird es eine Wohnbaugesellschaft geben?
- Warum sollen die Parkplätze und Zufahrtstrassen hinter die Häuser gelegt werden?
  Um beim nächsten Schritt weiter bauen zu können?
- Wird das Haus für den Kindergarten gebaut, wenn die Gemeinde gewinnt?
- Warum wurde Gräbenen VI nicht gebaut?

A. Pfleiderer 07.03.2018

Bitte beachten Sie auch unseren Beitrag zur Hompage der Gemeinde unter "Tourismus",  08.03.2018:

"Was fällt auf der Langenargener Homepage auf ?"

Der Druck aus dem Rathaus

ENTSCHEIDEN SIE SICH FÜR EIN LIEBENSWERTES LANGENARGEN

STIMMEN SIE MIT -JA- ZUR AUFHEBUNG DES GEMEINDERATSBESCHLUSSES

Wer beaufsichtigt eigentlich die Auszählung?

Sie kennen die Warnung vor Haustürgeschäften und deren Überrumpelungstaktik. Es wird mit Druck gearbeitet.
Mit Angst und Zeitnot, weil ja sonst schon morgen ganz bestimmt die Welt unterginge. Die Allianz der Versicherungen,
als Drücker, wurde in der Presse bereits breit besprochen.
Selbst wenn Sie sich ein Auto, eine Waschmaschine oder andere technische Geräte anschaffen möchten, nehmen Sie sich
hoffentlich ausreichend Zeit. Zeit zur Information der unterschiedlichen Angebote und Möglichkeiten. Denn nur wer etwas
Böses plant, hat Interesse, dass der Andere es nicht bemerkt, und so muss alles schnell geschehen. Da lob' ich mir doch
Gräfin Bettina von der Mainau. Sie leitet ein großes Familienunternehmen und ist Gastgeberin für Millionen. Das alles
auch als Mutter. Übrigens, es war ihre Idee dort am Wasserspielplatz einen Wäschetrockner für Eltern und Kinder
aufzustellen. Praxisnah und pragmatisch und dialogorientiert, eben aus Fürsorge und Erfahrung gut!
Durch diesen Hintergrund ist auch ihr Credo "Entschleunigung" entstanden. Denn alles hat sein Maß und sein Tempo.
In allen Bereichen! Wenn wir am Grashalm ziehen, wächst er auch nicht schneller! Die Masche läuft immer nach dem
gleichen Prinzip. Unbedingt sofort unterschreiben, sonst gibt es keinen Zuschuss mehr.
Den Krafft'schen Stil würden wir nicht vermissen, wäre er morgen nicht mehr da. Wir wünschen und vermissen jedoch ein
aufrichtiges "Wir-Gefühl" in der Gemeinde. Mehr Wissen und Gespräche mit den Einwohnern. Warum ist der Bürgermeister
nicht regelmäßig im Biergarten, im Strandbad, in der Malerecke anzutreffen? Weil er ein Funktionär ist, sich abarbeitet
in Zirkeln, Ämtern, Kreistagen und inkompetenten touristischen Konstrukten, die ihm Mehrwert bringen.
Keine Zeit zu haben, heißt, sich für etwas anderes entschieden zu haben. Dafür muss man aus dem richtigen Holz
geschnitzt sein, einfach normal! Ohne im Rokoko gedrechselte Sätze fabulierend, einfach so als Mann.
Wenn er was zu sagen hat, kann er es auch bei und zu den Leuten sagen.
Ich sage klar:

JA, ZUR NIEDERLEGUNG DES GEMEINDERATBESCHLUSSES "HÖHE"

E.M. 07.03.2018

 

Liebe Mitbürger, denen was an der langfristig guten Entwicklung und Erhaltung
– beides im richtigen Maß – von Langenargen liegt

JETZT gilt es aufzupassen und Einfluss zu nehmen, weil es passiert direkt vor unserer eigenen Haustüre
und hat Auswirkungen auf alle, die auch noch in 10, 30 & 50 Jahren in Langenargen wohnen werden,
und die ihren Kindern und Enkeln nicht nur erzählen wollen, dass es hier mal schön und grün war.
Bitte unterstützt das Bürgerbegehren und stimmt mit
JA - für die Aufhebung des Gemeinderatsbeschlusses,
in dem beschlossen wurde eines der wenigen Grünschutzgebiete, die die durchgehende Grünverbindung vom
Hinterland bis an den See gewährleisten, zugebaut werden.
6 Reihenhäuser und ein paar Wohnungen sollen den Wohnungsdruck für junge Familien in Nichts auflösen?
Hat man schon erfahren, was so ein schickes Reihenhaus kosten wird, oder einen Mietpreis für die Wohnungen?
Bei so vorausschauender Planung ist es bestimmt ein Klacks, diese Information mal transparent zu veröffentlichen,
sollte man meinen. Dann wird es wohl klar, WER denn wieder an dem Immobilien – Coup teilnehmen wird.....
Allein in Anbetracht der Lage, der Seenähe, den Nachzahlungen, (die fällig werden, wenn die Bebauung erfolgen soll,
und die ursprüngliche Vereinbarung nicht eingehalten wird, das Grundstück unbebaut zu belassen) und der Kosten
der eventuell notwendig werdenden Ablöse für die Ökopunkte, lassen vermuten – man kann auch kurz kalkulieren -
dass die geplanten Häuser und Wohnungen eher nicht im unteren/mittleren Preissegment liegen werden.
Die Hoffnung junger Familien, an bezahlbaren Wohnraum in bester Lage zu kommen, zu schüren, um den Beschluss
zu rechtfertigen und Wahlstimmen zu bekommen, ist als Mittel zum Zweck möglich, aber die tatsächliche Realisierung
dieser Versprechungen, hier dann bei kurzer Überlegung, doch eher unwahrscheinlich.
Wenn vielleicht 15 Familien Wohnraum bekommen, ist das Problem immer noch nicht gelöst, weil es zukünftig immer
weitere unzählige Familien geben wird, die auch Wohnraum brauchen....Immer weiter Raubbau an Schutzgebieten
zu betreiben, dürfte nicht der richtige Weg sein. Da bedarf es durchdachtere Lösungsansätze.
Das Gebiet wurde von Steuerzahlern gekauft, mit dem Sinn und Zweck, dass es Grünfläche bleibt und um
sicherzustellen, dass es unbebaut bleibt. Gemeinderatsbeschluss vom 13.11.2000.
Wenn das Gebiet verbaut ist, ist das irreversibel – das wird man nie mehr rückgängig machen können, und es ist
der Beginn und die Steilvorlage, um Gesetze auszuhebeln und Argumente zu liefern, warum der Rest des
ca. 50.000 qm großen Grünschutzgebietes auch nicht mehr schützenswert ist.
Ist durch die angestrebte Verlegung des Mooserwegs eine Planung dahingehend bereits erkennbar, und kann man
angesichts der aktuellen Pläne des neuen Flächennutzungsplans vielleicht darauf schließen, dass über kurz oder lang
das ganze Gebiet bebaut werden wird?
Warum das beschleunigte Verfahren? – Warum?
Schnellschuss oder vollendete Tatsachen schaffen, ohne demokratische Abläufe wie Mitsprache von Bürgern oder
Umwelt-Prüfungskriterien zu zulassen?
Der Bauantrag für das Haus des Waldkindergartens und die Freigabe, die Fläche zweckentfremdet von einer Baufirma
bereits nutzen zu lassen und schon vorab asphaltieren zu wollen (per Gemeinderatsbeschluss und Geld wurde
im Haushalt schon bewilligt) – was zum Glück von der verständigten Behörde in letzter Minute verhindert wurde,
sprechen dafür, dass mit jedem Mittel versucht wird, Fakten zu schaffen, damit dieses letzte, kostbare Stück Natur
nun der Bau- und Investitionswut weichen muss. Das Gebiet wurde bereits als Ausgleichsfläche für Gräbenen 5
ausgewiesen. Wo bleibt der Ausgleich, wenn es bebaut wird?
Hinfällig, aufgrund des beschleunigten Verfahrens..... Ja und wo ist die Ausgleichsfläche für die Ausgleichsfläche?
Die könnt Ihr Euch dann irgendwo weit weg anschauen, vielleicht …. dieses nun in diesem Fall hier unliebsame
Gesetz, dass Ausgleich/Ersatz geschaffen werden muss, um „Grün“ und Natur zu erhalten und zu schützen,
kann umgangen werden mit den sogenannten hübsch und wohlwollend klingenden „Ökopunkten“.
Findige Firmen generieren Ausgleich.... Sie stellen Flächen, die sowieso brach liegen oder grün sind, irgendwo im
tiefsten Hinterland, als Ausgleichsfläche zur Verfügung – kostet natürlich - und das nicht wenig. So wird das,
mit Sicherheit, absolut wichtige Gesetz nun einfach zeitlich, lokalunabhängig und sinnentfremdet von der individuellen,
örtlichen Schutzbedürftigkeit abgekoppelt und bequem - im Notfall auch monetär - umgangen und somit hat man sich
freigekauft und auch der Name klingt gut: Ökopunkte, die in Wirklichkeit alles andere als das sind!!!! Zu erwähnen
sei noch, was viele nicht wissen, dass dieser Deal nur auf 30 Jahre begrenzt ist.
Wollen wir wirklich eine Betonwüste statt unsere wunderschöne, einzigartige Landschaft, die gerade die Bodensee-
gegend prädestiniert für uns, die hier leben. Was nützt uns eine abgewrackte Wiese in Mecklenburg-Vorpommern
oder sonst wo, die dann spätestens in 30 Jahren bebaut werden kann, wenn gewünscht, wenn hier Biotope und
Naturschutzgebiete der Bauwut von Investoren & Bauherren zum Opfer fallen, und wir dafür auch noch die
Entschädigung zahlen sollen?
Ein sehr hoher Preis, wenn man noch fehlende Erholungsgebiete für Menschen, Lebensräume für Tiere und Pflanzen
in die Verlustkalkulation mit einbezieht, der offensichtlich von Gemeindeverantwortlichen nicht berücksichtigt werden
will, und bewusst außer Acht gelassen wird.
Die Gemeinde lebt in letzter Zeit von Ihren Schnellschüssen. Es ist doch verwunderlich, dass immer Beschlüsse
in letzter Minute gefasst werden, unter dem Vorwand, dass sonst irgendwelche Zuschüsse flöten gehen? …
oder wie hier, um Mitsprache und Ausgleichsflächenregelungen zu umgehen.
Einer Gemeindeverwaltung, die vor hatte, in einem geschützten Grünstreifen eine Fläche zu asphaltieren,
was nicht genehmigt war, und was die entsprechenden Fachleute im eigenen Haus hätten wissen müssen
(dass es für solche Nutzung eine Zustimmung vom Landratsamt gebraucht hätte), nehme ich den Erhalt des restlichen
Grünzuges nicht ab. Auch vor dem Hintergrund, dass ja auch schon weitere Bauten, wie der Bau eines Kinderhauses
(Waldkindergarten) von 100 qm geplant sind, und dieser nur auf bürgerlichen Druck wieder von der Tagesordnung
genommen wurde – jedoch damit nicht vom Tisch sind. Man sollte sich hierzu selbst einmal den aktuellen
Flächennutzungsplanentwurf 2017 genauer anschauen, wo das Baurecht bereits eingetragen ist.
Die flächen- und kostenaufwendige Erschließungsstraße ist ein weiteres Indiz dafür, dass Größeres zu erwarten ist,
da dieser Aufwand für eine begrenzte Bebauung in keiner Relation stehen würde.
Gut wäre es gewesen, wenn mehr Befürworter des möglichen Baugebietes „Höhe“ gestern auch vor Ort bei der
Veranstaltung im Münzhof gewesen wären. Zu einer Meinung gehört auch das Einholen der Anderen, zuhören und
in konstruktiven Dialog zu treten.
Für Langenargen sind nur 8,4 ha für Wohnbau genehmigt, und es ist keine Notwendigkeit erkennbar, dass dieser
nun unbedingt in einem ökologisch äußerst wichtigen Schutzgebiet stattfinden muss. Mit Erstaunen hörte man
gestern im Münzhof, dass es auch noch Alternativen näher am Ortskern gegeben hätte, die nicht weiterverfolgt wurden.
Dies scheiterte wohl, wie mehrfach berichtet, daran, dass Eigentümer, die Bereitschaft zum Verkauf von möglichen,
weitaus zentraleren Baugebieten signalisiert hatten, nicht weiter kontaktiert wurden.
Ich stelle mir die Mütter vor, die Ihre Kinder jeden Morgen quer durch den Ort mit dem Auto zum Bahnhof, in die
Schulen & Kindergärten, Sportstätten oder zu anderen Ortsveranstaltungen fahren werden, wo es bessere Alternativen
in Fußnähe gegeben hätte. Wer kann dies ernsthaft wollen?
Wer das nicht möchte, und Verantwortung übernehmen will, für die Erhaltung seines schönen Lebensraumes,
sollte einen Spaziergang machen, am 18.03.2018, und mit JA für die Aufhebung des Gemeinderatsbeschlusses stimmen.
Nur so kann eines der wichtigen Grüngebiete hier in LA erhalten und geschützt werden, ein Gemeinderatsbeschluss
seine Glaubwürdigkeit behalten und sinnvollere Bauflächen gefunden werden, die Lebensqualität gewährleisten für
alle Bürger.

Patricia Jocham     05.03.2018

Wie zu erfahren war, haben zahlreiche Bürger die "Information zum Bürgerentscheid am 18. März 2018"
der Gemeinde Langenargen nicht erhalten. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen hier einen LINK auf die Hompage
der Gemeinde, mit dem Sie sich die Broschüre herunterladen können:

http://www.forum-langenargen.de/uploads/GemeindeLA_Info_Bürgerentscheid.pdf

 

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Bürgerbegehren Mooser Weg
www.nabu-langenargen.de/bürgerbegehren-mooser-weg/informationen

 

Hier die Pressemitteilung ist (als pdf-Datei) veröffentlicht unter

 

http://www.forum-langenargen.de/uploads/2018-02_PM_Bürgerbegehren_LA_r20180218.pdf
 

https://www.nabu-langenargen.de/bürgerbegehren-mooser-weg/

https://www.facebook.com/MooserWeg/
 
Für die Bürgerintiative "Höhe" 22.02.2018
Peter Groß,   07.03.2018
 
http://www.forum-langenargen.de/uploads/Herr Krafft, warum riecht es in Langenargen so unangenehm-07-03-2018.docx
 
 

Ein interessanter Beitrag, sehr lesenswert:

http://www.forum-langenargen.de/uploads/0.004 SPD - Mit der GroKo schaffen sie neue Oeffnungszeiten-05-03-2018.docx

 

Wir können uns den Schlendrian bei Bodo und DB nicht mehr länger leisten

Peter Groß   27. Februar 2018

Nach Vorstellung unserer Landespolitiker sollten Eltern, so könnte man meinen, besser kleine Arbeitsroboter,
statt eines Menschen, in die Welt setzen. . Für Roboter schafft man klimatisierte, nahezu staubfreie Produktionsstätten,
während Kinder in Schulräumen arbeiten, in denen sie das Wachstum von Schimmelpilzen oder die Fortbewegung
von Staubflusen täglich studieren können. Stellen Sie sich mal vor die Entwickler kämen ständig. wegen
Zugverspätungen zu spät. Das Betriebsmanagement würde keine Sekunde zögern, bei der Bahn wegen des Verstoßes
gegen „Just in Time“ oder Transportschaden hohe Ausgleichszahlungen zu fordern. Anders als die Eltern haben die
Aktionäre für Robbi bezahlt und fordern einwandfreie Produkte. Dagegen würde kein Kapitalanleger daran denken,
Just in Time geht so: Der Bus, der um 7:00 Uhr fahren soll, fährt um 7:00 Uhr –  In der Regel kostet es den Tagesverdienst
oder Kompensationszahlungen für Produktionsausfall. Für die gefühllosen Theoretiker möchte ich erwähnen, dass man
Menschen als Humankapital bezeichnet und der wirtschaftliche Verlust durch Krankheit, Erschöpfung und Vorruhestand
durchaus errechnet werden kann.  Kosten entstehen auch, wenn ein Schuljahr wiederholt werden muss.  Es sind
statistisch 500 Euro monatlich, zuzüglich Fahrtkosten und Umsatzsteuer bis etwa zum 26. Lebensjahr, wenn man
Ausbildung und Studium einrechnet. Nur für die Eltern? Dazu erfragen Sie einmal die zusätzlichen Kosten, die von einem
Ausbildungsbetrieb erbracht werden müssen. Meinen Sie, liebe Leser*innen wirklich nur ein Politiker oder ein
Verantwortlicher im Verkehrsverbund hätte sich je diese Frage gestellt? Daran erkennt man schon das mangelnde
Denkvermögen von Bürokraten, die vermutlich auch schon im eiskalten Morgenfrost auf einen Bus oder Zug warten
mussten. Vielleicht gibt es in den Schulen, die einen höheren Bildungsabschluss vermitteln wollen, Mathematiker, die
genau das als Gruppenarbeit errechnen lassen. Ich gehe das Problem entspannt an. Wir genießen mit unseren Kindern
das Frühstück, fahren sie dann in die Schule und verzichten auf die oft unbezahlten Überstunden im Betrieb. In kurzen
Gesprächen mit anderen Eltern überschlagen wir den volkswirtschaftlichen Schaden durch Leistungsausfall und schließen
Wetten ab, wann die ersten Betriebsleiter bei der IHK protestieren, damit diese die Verkehrsunternehmen zwingen,
pünktlich und zuverlässig zu fahren. 

 

Alles relativ

Wenn man in der SZ den Artikel mit der Überschrift
„Schienenersatzverkehr, Chaos bleibt aus“ liest, reibt man sich die Augen,
denn es werden viele kleinchaotische Vorkommnisse beschrieben.
Es gibt Probleme mit den Fahrplänen (in Kressbronn Fehlanzeige, aktuelle Informationen, wechselnde Bustops,
(bei Schnellbussen kein Halt in Langenargen).
Gelegentlich kommen die Busse nicht. Der für die Schüler wichtige 7-Uhr Bus von Langenargen nach Friedrichshafen
fiel innerhalb von 10 Tagen zweimal aus. Die Kinder mussten bei klirrender Kälte ausharren.
Einmal war der Bus so überfüllt, dass nicht alle Schüler mitgenommen werden konnten. Man sieht,
durch den Bericht in der SZ wird alles ziemlich verniedlicht.

Übrigens:
Die Bahn saniert zur Zeit 7 Übergänge im Gemeindegebiet, laut unbrauchbarem Verkehrsgutachten sollten
doch 4 Übergänge dauerhaft geschlossen werden. Was für ein Unfug!

Forum Langenargen    01.03.2018

Glosse

Vorankündigung:

Groß-Event am 1. April zur Fertigstellung der Luxus-Promenadentoilette
unter Beisein des Gemeinderats und der Presse

Bevölkerung und Gäste sind herzlichst dazu eingeladen!

Nachdem Herr Bürgermeister Krafft im Rollstuhl durch die sehr präzisen Hinweise im Schilderwald erkannt hat:
"Jetzt bin ich angekommen", wird er mit Hilfe einer Betreuerin demonstrieren, wie ein Rollstuhlfahrer eine
moderne Toilette meistert. Danach wird er im Wickelraum ein ihm zu Verfügung gestelltes Kleinkind kunstgerecht wickeln.
Herr Zodel wird dann ohne Betreuerin mit einem Elektrofahrstuhl das problemlose Benutzen der Toilette unter Beweis stellen:

Denn „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“.
Anschließend wird er auch seine Idee zur
"Rollenden Noli-Kneipe" vorstellen.
Veranstaltet wird dieses Event vom hiesigen Unkulturverein mit fließendem Übergang zu einer Beachparty,
direkt auf der Promenade (Sondergenehmigung bis 3:00 Uhr).

Die Gemeindeverwaltung bittet Sie freundlichst um Spenden für die regelmäßige Wartung der Toilette,
möglichst mit Abbuchungsauftrag.

Forum Langenargen  23.02.2018

Seeblick mit Schildern und Toilette
Geplante öffentliche WC-Anlage
Ob
blau, rot, gelb oder giftgrün,- passt an dieser Stelle immer, - wie die Faust aufs Auge!

https://www.heringinternational.com/de/produkte-leistungen/oeffentliche-wc-anlagen/city-wc/

Offensichtlich fehlt bei der barrierefreien Luxustoilette eine Selbstverständlichkeit, und zwar eine Behindertentoilette.
Der Technikraum ist nicht genau definiert.
Was soll die Betonung auf barrierefrei, wenn dazu kein Behindertenraum existiert?
Die eigentliche Toilette ist sicherlich für einen Rollstuhlfahrer nicht geeignet.
Wie eine solche
"Toilette für alle" aussieht, kann man bei CAP in Friedrichshafen (gegenüber Jugendherberge)
und auf der Mainau besichtigen.
Dafür gibt es auf Antrag einen Zuschuss vom Land, vorausgesetzt, man hält sich an genau detaillierte Anforderungen:

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Foerderaufruf_Toiletten_fuer_Alle_2016-2017.pdf

Erleben wir hier wieder einen Schwabenstreich?
In diesem Zusammenhang sollte man nicht vergessen, am gegenüberliegenden Schilderbaum den folgenden Hinweis auf die
Toilette anzubringen: „WC 0,005 km“, damit der Gast auch sicher weiß:
"Jetzt bin ich angekommen".
(Ein früherer genialer Ausspruch des Bürgermeisters fast an der gleichen Stelle).

Forum Langenargen   22.02.2018

Willkommengruß für Gäste und Bürger
 Zitat aus dem Artikel von Tanja Poimer in der heutigen Ausgabe der Schwäbischen Zeitung:
"Von wegen 00: Es wird am Bodensee kaum eine exklusivere WC-Anlage an einem
exquisiteren Standort geben als die geplante beim Spielplatz in der Uferanlage in Langenargen".
Kosten: 200.000 € netto, zuzüglich Kosten für Blitzschutz, Tiefbau-, Pflasterarbeiten, Wasser-, Abwasser-, Stromanschluss.
Plus monatliche Kosten von ca. 2500 €, zwei Kabinen (Vorbild Markdorf: 1500 €, eine Kabine).
Unser Vorschlag vom 26. Oktober 2017, veröffentlicht bei  "Bürgermeinungen 2017" hätte nichts gekostet
und wird inzwischen von mehreren Gemeinden mit bestem Erfolg praktiziert.
Das ersparte Geld wäre besser für einer Kostenreduktion bei der Kinder- und Schülerbetreuung geeignet gewesen.
 GR Seubert: "„Wir wollen in unserer guten Stube an dieser Stelle nur Erstklassiges.“

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/langenargen_artikel,-teures-vergn%C3%BCgen-langenargen
-bekommt-schickes-wc-in-sch%C3%B6ner-lage-_arid,10822948.html

Forum Langenargen 21.02.2018

Es begann an dem Tag, nach dem die Motorsägen sägten
( PeG )  23. Februar 2018

Vor einigen Jahren haben wir eine befreundete Familie an die Stadt Karlsruhe verloren.
Das war in dem Jahr als die Motorsägen sägten. Bald besuchten sie uns zunehmend weniger, wir sie dafür umso öfter.
In der Stadt ist mehr ländliche Idylle zu finden als im Bodenseekreis. Der Verkehr tönt hier von den Bundesstraßen
weit in die Urlaubsorte hinein. Der Seezugang beschränkt sich oft auf nur wenige hundert Meter mit häufig ungepflegten
Uferpromenaden. Entlang der Bundesstraßen kommen Zimmervermieter mit dem Fensterputzen nicht nach.
So versinkt manche Idylle im Feinstaub aus Verkehr von Bus und Bahn. Eine längere Strecke fahren, auf Radwegen
neben einer Bundesstraße, bedeutet Hörschaden, einen pelzigen, staubigen Belag im Mund und einen rußigen Fettfilm
auf der Haut. Karlsruhe, das ist neben dem Schlossgarten und Zoo: 17 Landschaftsschutzgebiete, 8 Naturschutzgebiete
und zahlreiche Initiativen für eine Verbesserung städtischer Brach - und Grünflächen. Offensichtlich gibt es zwischen
Kreisräten und Bürgermeistern im Bodenseekreis zunehmend unheilvolle Absprachen zur Beseitigung von gesunden
Bäumen und Buschwerk (Siehe Überlingen) wie auch zur Erhöhung der Ausgaben für Tourismuswerbung.
Was bleibt von der nicht nachvollziehbaren Kurtaxe außer der Frage, wofür und dem Zorn der Gäste, weil man den
versprochenen kostenlosen ÖPNV nicht nutzen konnte. Was bleibt von einem Grünstreifen Mooser Weg, wenn dort
demnächst nur noch die Kopien neudeutscher, kalkweißer Architekturkatastrophen zu bewundern sind, wie sie unzählige
deutsche Vorstädte verunstalten und in deren Vorgärten Papi´s SUV und Mami´s Minicar auf Betonplatten blühen.
Anstelle begrenzt von Thuja in Hüfthöhe, kopfhoch umrahmt von Schottersteinen in Drahtkäfigen. Die Naturschützer
wüssten viel zu berichten vom Nutzen und Wert der Bäume als Windbrecher, Vogelhabitate, Frucht-, Schatten- und
Wasserspender. Jetzt bekommt Langenargen eine neue Ortstoilette, ein schamrotes Leuchtturmprojekt? Man könnte sie
innovativ mit einer Behindertentoilette für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen versehen und dafür einen
Landeszuschuss von 150.000 Euro erhalten. Das Land übernimmt 90% der Anschaffungs- und Installationskosten,
womöglich auch, weil ein zusätzlicher Wickelraum für Erwachsene gleichzeitig als Liegeraum für Besucher mit
Kreislaufkollaps dienen kann (Stuttgarter Zeitung). Die Zahl derer, denen geholfen wäre, ist nach Erhebungen des
Landesverbandes mit 380.000 Erwachsenen mit Mehrfachbehinderung sehr hoch. Wenn man mit Angehörigen
unterwegs ist und etwas passiert, kann man den Ausflug abbrechen. In Langenargen bestünde die Möglichkeit,
Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Wenn das Verständnis für mehr Natur und
eine idyllische Umgebung reift, wer weiß es schon, vielleicht kommen, wenn die Bäume nachgewachsen sind,
dann auch wieder mehr Erholungsgäste aus der Stadt.

Demokratie braucht kräftige Lebenszeichen

Unsere Hoffnung, dass Gemeinderäte und Bürgermeister aus den Fiaskos der Vergangenheit gelernt hätten,
wurde in der jüngsten Vergangenheit durch Ernüchterung und neuerdings durch blankes Entsetzen abgelöst.
Wie kann man entscheidende Verwaltungsstellen mit jemanden besetzen, der offenkundig so wenig Durchblick hat?
Liebe Leser, meine freie Meinungsäußerung ist weder getragen von Parteibuchpolitik noch von irgendwelchen
monitären Absichten, sondern einzig vom gesunden Menschenverstand! Ich denke, dass die überwältigende Mehrheit
der Langenargener das genauso sieht wie ich. Wie lange brauchen Sie, um netto nach Steuern die nette Summe
von ca.
220.000 € plus erhebliche monatliche Folgekosten in der Tasche zu haben? In Langenargen soll diese
beachtliche Summe in's
Toillettenhäusle gesteckt werden. Viel lieber sollte die vor drei Monaten hier im Forum
veröffentliche Anregung der
„Nette Toilette“ ( erfolgreiche Umsetzung in zahlreichen Gemeinden)  in Langenargen
umgesetzt werden! Bei einer Bereitschaft von der Hälfte der Gastronomen wäre das Projekt kostenlos und ohne Folgekosten.
Mit dem ersparten gleichen Betrag könnte ein Jahr kostenfreie Kinder-Krabbelstube, Kinderbetreuung für Gemeindefamilien
angeboten werden. Mit zwei Kindern bedeutet das ca 2.000 €, die sonst in Gebühren fließen!
Der notwendige Hinweis zur besseren Investition in unsere Gesellschaft, konkret in die Kinderbetreuung, ist höchst
willkommen! Familien schultern ihn für die Gesellschaft (Verbrauchssteuern, Renten) eine unbekannte Menge von
Belastungen. Hier sehe ich die
Gemeindeverwaltung in der Verantwortung! -- In diesem Wort steckt das Wort „antworten“.
Antworten auf den Ruf der Anderen/der Bürger. Es werden  Beziehungen deutlich und hoffentlich schnell umgesetzt.
Lieber Bürgermeister, ganz besonders mit Ihrem grenzwertigen
Husarenstück der Bebauung Waldkindergarten sehe ich
in diesem Kontext Ihr gewaltiges und grundsätzliches Scheitern in Verantwortung, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit!
Das vielfältige Engagement der Bürger am See sowie der gesamten Republik ist keinesfalls unseriös oder nur eine kleine
Gruppe, sondern vielfältig breit aufgestellt! Es ist der vitale Herzschlag unserer rechtstaatlichen
(recht, nicht rechts)
Demokratie! Als administrativer Verweser sind Sie, Bgm. Krafft,
für Ihr Amt ungeeignet.

E.R.  22.02.2018

Schienenersatzverkehr

Es kam genauso, wie wir befürchtet hatten:
Die Schüler nach Lindau kommen zwar relativ pünktlich zur Schule, doch mittags fährt ihnen je nach Schulschluss 
immer wieder der Bus vor der Nase weg und sie müssen manchmal ca. 50 Minuten auf den nächsten Bus warten.
Wir finden das ziemlich gedankenlos.

Forum Langenargen 22.02.2018

Keine Fahrkarte, Rausschmiss!

Alternative:
Bei der Fahrt mit der Westbahn von Salzburg nach Wien fiel auf, dass die Fahrgäste bei fehlendem Ticket mit einem
kleinen Aufschlag völlig problemlos nachlösen konnten, ohne dass sie gleich kriminalisiert wurden.
Nach Aussage einer Schaffnerin hat es das hier noch nie gegeben, dass ein Gast den Zug verlassen musste.
Hier arbeitet man für den Gast, bei uns ist der Gast ein Feindbild!
Ganz nebenbei:
Selbst die Wagen der zweiten Klasse waren ungewöhnlich luxuriös und sauber. Jeder Wagen hat eine Herren- und
eine Damentoilette, sowie eine Toilette für Behinderte. An fast allen Sitzen befinden sich Netzstecker. WLAN ist selbstverständlich.
Klare Durchsagen und optische Meldungen, freundliche, hilfsbereite Schaffner/innen.

H. W.  22.02.2018

Peter Groß
Leserbrief zu: Schüler nachts am Bodensee aus Zug geworfen.
20.02.2018.  Tanja Poimer

Da schlägt das Herz der Schwäbischen Zeitung wieder einmal für die Jugend. Der Jugendliche, der mit seiner Begleitung
den Zug nicht freiwillig verließ, gehört zu den 20.000 jungen Menschen, die mit jährlich 15 Millionen Euro (2016) zu den
Hauptfinanziers des Verkehrsverbund Bodo und DB Regio gehören. Sie haben sich für die Bahn und damit zum
Umweltschutz bekannt, weil sie wissen, dass Niemand eine zweite Erde im Kofferraum hat. Die Eltern setzten Vertrauen
in die Bahn, die sogar unbegleitete 6-jährige befördert. Und wieder einmal scheitert alles am herzlosen Verhalten einer
Zugbegleiterin. Es wäre wünschenswert, Bodo und die Deutsche Bahn senden einmal deutliche Signale in Richtung der
Kinder und Jugendlichen und an unwillige Mitarbeiter*innen für ein besseres, tägliches Miteinander. Dann gäbe es noch
die öffentlichen Gelegenheiten zweimal im Jahr. Zum Internationalen Kindertag, 1. Juni oder 20. September, dem Deutschen
Weltkindertag. Die Botschaft schafft vertrauen: „Wir stehen zusammen – auch wenn mal ein Ticket vergessen wurde oder
verloren gegangen ist. Wir wollen die Zukunft gemeinsam gestalten und setzen unser ganzes Vertrauen in die Jugend“.
Wie lautet ein Grundsatz der Rechtsprechung: Im Zweifel für den Angeklagten. Freifahrt also auch, wenn es manchmal
schwer fällt.

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Der-Überwachungsstaat-als-Wirtschaftsmotor-19-02-2018.docx

http://www.forum-langenargen.de/uploads/Auf-der-Schiene-geht-nichts-mehr-SZ-20-02-2018.docx

Wo ein Wille, da ein Weg!

Im Forum steht es so geschrieben:
„Warum die Mobilitätsgarantie für Kinder und Jugendliche in Ausbildung nicht greift,
weiß auch Anne Hackert, Pressesprecherin bei Bodo, nicht zu beantworten.
Die Regelungen würden dem landesweiten Standard entsprechen.
„Damit beurteilen wir nicht, ob es gerecht ist, dass Schüler von der Mobilitätsgarantie
ausgeschlossen sind“, sagt sie.

Liebe Frau Hackert, die Standards und Regelungen aller Art sind ja nicht vom Himmel gefallen. Auch hat sie Lothar nicht
aus dem brennenden Busch oder in Stein gemeißelt erhalten. Kopieren sie nur oder evaluieren schon?
Inhaltsanalyse und mit Business und Anspruch abgleichen... Regelungen/ Standards sind unterschiedlich oder einheitlich.
Immer sind sie vom Menschen gemacht. Wenn ich also Standards von anderen übernehme, ist es wohltuend, diese zu
analysieren und ggf. zu optimieren. Sonst scheint es mir, wie in diesem Fall, mit wenig Verantwortung und Fürsorge
begleitet zu sein. Wenn es Ihrer Firma jedoch nur um Kohle geht, dann wird es jedoch verständlich. Was aber sagen die
Richtlinien der EU zum Reiserecht, deren Erstattung und zur Gleichbehandlung? Sind Sie tatsächlich auf der richtigen Seite?
Wir können eine Gesellschaft daran erkennen, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Auf dem Rücken der Kinder und
Familien subventioniert hier jemand wild kreuz und quer. Wie verkommen ist unsere Menschheit inzwischen geworden?
Die Regelungen sind stets nur so gut oder so schlecht, wie sie beschlossen werden.
Wie kurzfristig kann Ihre Compagnie, liebe Frau Hackert, Ihre Standards und Regelungen für Kinder und Familien hier
im BODO-Ländle optimieren?

Die Mobilitätsgarantie für Kinder und Jugendliche sofort mit Gültigkeit in Kraft treten lassen.
Basta. Wo ein Wille, da ein Weg!

S. Geiger   20.02.2018

Peter Groß. Leserbrief an Südkurier, 19. Februar 2018

Schüler wird nachts aus dem Zug geworfen

Ob und was entwürdigende Strafen für Kinder sind, die nach dem § 1631 (2) BGB unzulässig sind, dazu sollte der
Kinderschutzbund sich einmal zu Wort melden. Die AOK Bodensee-Oberschwaben berichtet, dass mit der Länge
des Anfahrtsweges psychische Beschwerden wie Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit zunehmen und es zu vermehrten
Fehltagen kommt. Wer da eine Stunde in der Kälte auf den nächsten Zug warten muss, dürfte deutlich erschöpft sein Ziel
erreichen. Die Häufung von Grippeerkrankungen durch überfüllte Bahnen und Busse entscheidet mit über gute oder schlechte
Noten in Schulen und Ausbildungsbetrieben. Warum bei einer so hohen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schadensbilanz
keine Verbesserungen im ÖPNV durchgesetzt werden, bleibt ein Geheimnis. Für die Beseitigung dieses Mangels sollten sich
Elternvertretungen, Unternehmensverbände, Politiker und Fahrgastverbände engagieren. Die Entschädigungspraxis des
Verkehrsverbundes Bodo kann man nur als lächerlich bezeichnen. Die Entschädigung auf Zeitfahrkarten bedeutet einen Betrag
von 1,50 Euro und lässt Ausbildungsticket und auch Schülermonatskarten unberücksichtigt, obwohl diese voll bezahlt werden
müssen. Die Kürzung für den Schülerverkehr stammt aus Landesmitteln und wird Auszubildenden und vielen Schülern, die am
Listenverfahren nicht teilnehmen können, verweigert. Respekt vor dem Kunden sieht anders aus. Entschädigungsbeträge unter
vier Euro werden nicht gezahlt, so steht es in „ Ihr Rechte als Fahrgast“ (wörtlich) und das ist wohl auch der Grund, weshalb
Fahrgäste nicht noch 1,45 Euro für Briefmarken ausgeben um erforderliche Unterlagen zu schicken oder die kostenpflichtige
Festnetznummer anzurufen. Dann sollte man sich einmal in Erinnerung rufen, wer den ÖPNV erst möglich macht, das sind
nämlich der Ausbildungsverkehr (Azubis, Schüler, Studenten), Berufspendler und Gelegenheitsfahrer (die 15 Euro für das
Bodo-Netz bezahlen müssen), während Touristen ein großherziges Geschenk, 75 Cent für die Ganztages-Netzkarte
bekommen. Da eine Leistung aus Wettbewerbsgründen nicht unter den tatsächlichen Kosten abgegeben werden darf,
gehe ich einmal davon aus, dass die Monatskarte nicht mehr als 22,50 Euro kosten dürfte. Ob es überhaupt einen landesweiten
Standard gibt, möchte ich stark bezweifeln, denn im Großraum Freiburg ist der Basispreis um weit mehr als die Hälfte billiger
und Stuttgart sieht eine Möglichkeit den Fahrpreis, er liegt deutlich unter dem des Bodenseekreises, aus dem Grund
zunehmender Fahrgastzahlen, erneut um 20% abzusenken. Der Bodo-Tarif, so meine ich, ist eine einzigartige Mogelpackung
zum Nachteil der Fahrgäste. Künftig sollten Zug- oder Busausfälle mit der gleichen Strafe (60 Euro) wie für´s Schwarzfahren
geahndet werden, denn eine Leistungserschleichung durch den Netz- bzw. Verbundnetzbetreiber erkenne ich in jedem Fall.

18.02.2018 von Katy Cuko, Südkurier
Schülerabos ohne Mobilitätsgarantie

Friedrichshafen – Jeden Morgen fahren die beiden Töchter der Langenargener Familie P. um Viertel vor sieben mit dem Zug
nach Friedrichshafen zur Schule. Doch in den vergangenen Monaten kam es mehrfach vor, dass die Bahn entweder gar nicht
kam oder Verspätung angesagt war. „Zum wiederholten Mal musste ich selbst den Fahrdienst übernehmen“, schreibt Annette P.
an den SÜDKURIER. Manchmal nimmt sie sogar weitere Kinder aus Langenargen mit, die aufs Gymnasium oder in die
Realschule St. Elisabeth gehen. Für sie ist die leidliche Situation auf der Bodenseegürtelbahn doppelt ärgerlich, denn zum
einen fehlt ihr als Berufstätige morgens die Zeit, als Eltern-Taxi unterwegs zu sein. Zum anderen zahlt die Familie im Jahr
rund 800 Euro für die Schüler-Abokarten der Mädels.

Familie beschwert sich

Aus diesem Grund wandte sie sich an den Bodo-Fahrgastbeirat, um auf die missliche Situation hinzuweisen und nachzufragen,
ob es denn eine Rückerstattung für zusätzliche Kosten gibt, wenn die Bahn den Fahrplan nicht einhält. Schließlich gebe es
beim Verkehrsverbund eine Mobilitätsgarantie. Die gibt es tatsächlich: Erreicht ein Fahrgast wegen einer Verspätung oder
eines Ausfalls von Bus oder Bahn sein Ziel mehr als 30 Minuten später als im Fahrplan ausgewiesen, kann er auf Kosten des
Verkehrsverbunds aufs Taxi umsteigen.
Bodo erstattet im Nachhinein also die Kosten, allerdings nur bis zu einer Höhe von 35 Euro. Es sei denn, das Verkehrs-
unternehmen war nicht schuld daran, etwa bei Unwetter, Bombendrohung, Streik oder wenn angekündigt wurde, dass die
Strecke gesperrt ist. So steht es in den Beförderungsbedingungen. Demnach gilt die Mobilitätsgarantie für „Inhaber von
Stadtverkehrswochen-, Monats- und Abokarten für Jedermann sowie Personen mit Schwerbehindertenausweis“.
Doch sie gilt nicht für Inhaber von Schülermonatskarten und Studi-Tickets. Das allerdings steht so nur auf dem
Erstattungsantrag, der einzureichen ist, wenn man die Taxikosten ersetzt haben will.
Warum die Mobilitätsgarantie für Kinder und Jugendliche in Ausbildung nicht greift, weiß auch Anne Hackert, Pressesprecherin
bei Bodo, nicht zu beantworten. Die Regelungen würden dem landesweiten Standard entsprechen. „Damit beurteilen wir nicht,
ob es gerecht ist, dass Schüler von der Mobilitätsgarantie ausgeschlossen sind“, sagt sie.

Probleme auf der Gürtelbahn

Abgesehen davon seien die Qualitätsprobleme auf der Bodenseegürtelbahn gerade im vergangenen Jahr bekannt.
Wenn jemand deshalb mehrfach seine Kinder zur Schule fahren müsse, „steht das aus unserer Sicht auf einem neuen Blatt“,
so Anne Hackert, weshalb sich der Verkehrsverbund aus diesem Grund gern noch einmal um den speziellen Fall kümmern
wolle. Zwischenzeitlich hat Familie P. von Bodo einen Gratis-Fahrschein erhalten und von der DB-Regio zwei Gutscheine
über 20 Euro „sowie diverse Entschuldigungen“.
Tatsächlich sind die Bedingungen der Mobilitätsgarantie bei allen 22 Verkehrsverbünden in Baden-Württemberg nahezu
(wort)gleich geregelt. Von Bodo bis zum Waldshuter Tarifverbund: Alle Nahverkehrsgesellschaften führten im Jahr 2010
auf Wunsch des Verkehrsministeriums dieses Serviceversprechen ein. Damit sollten mehr Fahrgäste zum Umsteigen auf
Bus und Bahn bewegt werden. Die meisten Verbünde übernehmen Taxikosten bis zu 35 Euro, wenige bis zu 50 Euro.
Überall gilt die Garantie für Fahrgäste mit Zeitfahrausweisen, also Monats- und Jahreskarten oder Jobtickets.
Und in keinem Verkehrsverbund fallen Schüler oder Studenten unter die Regelung.

Nur zehn Erstattungsanträge

Warum das so ist, erklärt das Verkehrsministerium des Landes so: Schüler, Azubis und Studenten bekommen ihre Tickets oder
Monatskarten um zirka 25 Prozent subventioniert. Zweitens sei die Mobilitätsgarantie im ÖPNV im klassischen Schülerverkehr
nicht zu gewährleisten, schreibt eine Sprecherin des Ministeriums auf Nachfrage. Aber: Verbesserungsbedarf wird gesehen.
„Das Land hat diese Thematik im Zusammenhang mit der Umsetzung des Landestarifes auf der Agenda und wird zusammen
mit den Verbünden bis 2021 eine gemeinsame Lösung anstreben“, heißt es in der Stellungnahme. Übrigens: Genutzt wird die
Mobilitätsgarantie von den Fahrgästen im Verkehrsverbund Bodo so gut wie nie. Nach Aussage von Anne Hackert gab es im
vergangenen Jahr – wie in den Vorjahren auch – nur zirka zehn Erstattungsanträge. Dabei sind im vergangenen Jahr nur
zwischen Friedrichshafen und Radolfzell allein 165 Züge ausgefallen.
„Damit beurteilen wir nicht, ob es gerecht ist, dass Schüler von der Mobilitätsgarantie ausgeschlossen sind.“

Anne Hackert, Pressesprecherin bei Bodo

In Stuttgart geht’s

Ein Verkehrsunternehmen in Baden-Württemberg gewährt auch jungen ÖPNV-Nutzern die Mobilitätsgarantie: Bei den
Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) greift die Kostenerstattung bereits ab 20 Minuten Verspätung, ab dem ersten Euro,
der zusätzlich gezahlt werden muss, und bei jeder Art von Ticket – auch für Schüler und sogar für Einzelfahrscheine.
Die SSB-Service-Garantie, die alle 72 Linien in der Landeshauptstadt einschließt, erweitert so quasi die Mobilitätsgarantie
des Verkehrsverbundes Stuttgart, der für den Großraum zuständig ist. Allein in Stuttgart nutzen nach Angaben der SBB
rund 600.000 Menschen täglich den innerstädtischen Nahverkehr. (kck)

16.02.2018  |  von Von Katy Cuko

Schüler nachts aus dem Zug geworfen

Friedrichshafen – Am Dienstag kurz vor Mitternacht klingelt das Telefon von Familie Walker in Langenargen,
allerdings nur ein Mal. Die 14-jährige Tochter ist dran, weist die Telefonliste aus. Sie war bei einer Freundin
in Meckenbeuren und durfte zusammen mit zwei 15-jährigen Freunden mit dem letzten Zug heimfahren,
wo sie am Bahnhof abgeholt werden sollte. Bei mehreren Rückrufen der Eltern geht immer nur die Mailbox dran.
Voller Sorge alarmieren sie die Polizei.
Erst weit nach Mitternacht erhalten sie Bescheid. Die drei Teenager stiegen um 23.40 Uhr am Eriskircher Bahnhof aus,
weil die Zugbegleiterin einen Jungen dazu angewiesen hatte. Der 15-Jährige hatte seine Schülerfahrkarte vergessen
und auch den Schülerausweis nicht dabei. Die Schaffnerin verlangte, dass er sich mit einem Bild vom Ausweis auf
seinem Handy ausweise. Doch der Akku war leer. Trotzdem bestand sie darauf, dass der Junge alleine in Eriskirch
aussteigen muss. Die beiden anderen beschlossen, ihn nicht allein zu lassen.
„Als der Zug in Eriskirch abfuhr, schaute die Zugbegleiterin noch aus dem Zug und hatte Blickkontakt mit den Kindern“,
empört sich der Vater der 14-Jährigen. Denn seine Tochter hatte nur eine dünne Leggings und eine ungefütterte
Jeansjacke über einem T-Shirt an – und Turnschuhe. Bei minus zwölf Grad in jener Nacht nicht die passende Bekleidung
für einen längeren Fußmarsch. Die Eltern ließen sich zunächst nicht informieren. Das Mädchen hatte zwei Prozent Akku
auf dem Handy, das nach dem ersten Klingeln bei den Eltern den Geist aufgab. Das einzige noch betriebsbereite Handy
der drei Jugendlichen hatte am Bahnhof Eriskirch jedoch kein Netz. Erst auf dem Weg gen Langenargen konnte das Trio
die Eltern informieren, die die Jugendlichen 20 Minuten später mit dem Auto aufsammelten.
„Bis dahin wussten wir nicht, wo unsere Tochter ist“, erklärt Vater Walker die Situation in einer Beschwerde-Mail an die
Deutsche Bahn, die er auch an unsere Zeitung weitergeleitet hat. „Wie kann es sein, dass eine Zugschaffnerin einen
15-Jährigen nachts bei Minusgraden alleine aus dem Zug wirft“, fragt er. Der nächste Zug wäre um 5.44 Uhr gekommen.
Ein Sprecher der Regionalbahn in Stuttgart redet gar nicht lange drumherum. „Der Vorfall hat sich so zugetragen und wir
möchten uns an dieser Stelle in aller Form dafür entschuldigen.“ Die Mitarbeiter seien natürlich angewiesen, Minderjährige
an Haltestellen unterwegs nicht aus dem Zug zu weisen. Wenn bei Fahrscheinkontrollen Probleme auftreten,
sind sie gehalten, den Vorfall aufzunehmen und im Nachgang mit den Betreffenden zu klären. Warum das im geschilderten
Fall nicht passiert ist, „werden wir intern aufarbeiten“. Unabhängig davon wurde die Zugbegleiterin auf ihr Fehlverhalten
hingewiesen. Und: Die Bahn werde sich mit der Familie und der Tochter persönlich in Verbindung setzen.
Kein Einzelfall
Dass Minderjährige ohne Fahrschein aus dem Zug geworfen werden, ist leider kein Einzelfall. Allein in der Region Bodensee
wurden in den vergangenen Wochen mit dem in Langenargen drei Fälle bekannt, wobei die Bahn in einem Fall bestreitet,
dass eine Elfjährige in Friedrichshafen vorzeitig aussteigen musste. Solche Meldungen gibt es immer wieder und seit Jahren.
So griff die DB Regio Nordost vor zehn Jahren härter durch. Drei Schaffner, die Schüler aussteigen ließen, wurden vom Dienst
suspendiert. Alle 750 Kundenbetreuer in dem Bereich wurden damals per SMS auf das Verbot hingewiesen. (kck)

Hass mit System? Oder wie lange bleibt die Bosheit ohne Konsequenzen?

(PeG) 15. Februar 2018. Ein Kommentar.

Wieder einmal ging es darum, dass rücksichtslose Erwachsene Leid über Kinder bringen. Aus deren Blickwinkel „nur“ darum,
dass eine Zugbegleiterin Jugendliche aus dem Zug verwiesen hat, weil ein 15-Jähriger seine Schülerkarte vergessen hatte
und sein Smartphone nicht funktionierte. Es ist eine kurze Fahrtstrecke von Meckenbeuren bis Langenargen. Das Fahrtentgelt
wäre 3,60 Euro, für Schüler mit Schülerkarte und Touristen mit Gästekarte kostenlos. Würde der Verkehrsverbund Bodo
ebenso wie die DB Regio nun wirklich „ Leistung nach Vorschrift“ erbringen, dann müssten Bodo und DB eigentlich,
in jedem Fall, wenn ein Bus oder Zug ausfällt, dem Fahrgast, diskriminierungsfrei den Betrag erstatten, der bei Fahrten
ohne Fahrtausweis 60 Euro beträgt. Ich denke bei Zug- oder Busausfall jedes Mal an eine besondere Form der Leistungs-
erschleichung durch ein Verkehrsunternehmen, das diesen Millionen Euro einbringt. Zumal Schülern grundsätzlich keine
Entschädigung gewährt wird.
Eigentlich würde ich davon ausgehen, dass eine Zugbegleiterin über so viel Verstand verfügt, dass man einen jungen
Menschen nachts bei einer Temperatur um 10 Grad minus nicht zum Verlassen des Zuges drängt, zumal der nächste Zug
erst viele Stunden später, gegen 5:44 Uhr fährt. Wenn man ohne Herzenswärme in einem Dienstleistungsberuf arbeitet,
wäre auch die Benachrichtigung der Polizei möglich, die am Ankunftsort die Personalien feststellt – nur eben Ankläger,
Richter und Vollstreckerin in einer Person, so viel Machtfülle sollte in einem Rechtsstaat niemandem zustehen.
Hätte sie eigentlich einen Touristen der die blaue Plastikkarte (EBC) vorzeigt genau so behandelt? Ich meine, die Zug-
begleiterin sollte von ihrem Arbeitgeber zu dem Vorgang befragt werden, der dann wieder einmal die erforderlichen
Schritte einleiten und die Betroffenen über den Vorgang benachrichtigen muss. Arbeitgeber und Zugbegleiterin möchte
ich an den Paragrafen 1631 (2) in der Fassung vom 08. November 2000 erinnern, der besagt:

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafung, seelische Verletzung
und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Erfreulich wäre auch, wenn der Bodo – Fahrgastbeirat seine Zuständigkeit zu dem Thema erkennt und als „Anwalt“ der
Betroffenen tätig wird, denn mindestens um eine seelische und entwürdigende Verletzung handelt es sich wohl.

Erneuter skandalöser Zwischenfall bei der Deutschen Bahn

Anbei der Bericht der betroffenen Familie an die DB

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten uns über eine Zugführerin beschweren, die gestern Abend absolut unverantwortlich und fahrlässig,
entgegen ihren Anweisungen gehandelt hat.
Gestern erlaubten wir unserer 14-jährigen Tochter, nach einem Fest bei Ihrer Freundin, mit dem Zug RE4235 um 23.19 Uhr
von Meckenbeuren nach Langenargen heimzufahren. Sie und zwei 15-jährige Bekannte wurden zur Bahn gebracht,
wir sollten sie in Langenargen abholen.
Unsere Tochter mailte uns noch kurz nach 23.15 h, dass sie jetzt am Bahnhof wären.
Als mein Mann und ich in Langenargen auf den Zug warteten, bekamen wir einen Anruf unserer Tochter.
Allerdings klingelte es nur einmal, und als wir ununterbrochen zurück telefonierten, meldete sich nur die Mailbox.
Als der Zug in Langenargen ankam, stieg keiner aus. Wir riefen bei der Freundin an und uns wurde von der Mutter bestätigt,
dass die Kinder im Zug gewesen seien. Erst 90 Minuten später, als wir uns inzwischen entschieden hatten, die Polizei
anzurufen, erfuhren wir, was passiert war.
Eine Zugbegleiterin (orange Haare, ca. 40-50 Jahre) kontrollierte die Fahrkarten. Von den drei Kindern hatte ein Junge seine
Schülerfahrkarte vergessen. Auch den Schülerausweis hatte er nicht dabei. Daraufhin sollte er sich mit einem Bild von seinem
Schülerausweis auf seinem Handy ausweisen. Die Zugbegleiterin sah, dass der Akku leer war, sie bestand trotzdem darauf,
dass der Junge (15) alleine in Eriskirch aussteigen musste. Daraufhin stiegen die Kinder zu dritt um 23:40 Uhr in Eriskirch aus,
um den Jungen nicht alleine zurückzulassen. Meine Tochter hatte nur eine dünne Leggings und eine ungefütterte Jeansjacke
über einem T-Shirt, sowie Turnschuhe an. Draußen hatte es MINUS 10 Grad. Meine Tochter hatte noch 2% Akkuleistung
auf dem Handy. Leider hatten sie am Bahnhof Eriskirch keinen Netzempfang. Sie beschlossen, gemeinsam zu Fuß nach
Langenargen zu gehen. Unterwegs hatten sie wieder Netzempfang und so riefen sie ein Elternpaar in Kressbronn an.
Der zweite Anruf hätte uns gegolten, aber leider war nach dem ersten Klingeln der Akku leer. Die angerufenen Eltern kamen
20 Minuten später aus Kressbronn angefahren. Bis dahin wussten wir immer noch nicht, wo unsere Tochter war.
Wie kann es sein, dass eine Zugschaffnerin einen 15-Jährigen nachts bei extremen Minusgraden alleine aus dem Zug wirft?
Der nächste Zug wäre erst um 5:44 Uhr gekommen. Zum Glück haben sich die beiden anderen Kinder entschieden
mit auszusteigen.
Wir sind total empört und habe dafür keinerlei Verständnis!
Wir erwarten eine persönliche Entschuldigung der Zugführerin bei den Kindern und den Eltern.
Des Weiteren behalten wir und die anderen Eltern uns vor, die Zugschaffnerin anzuzeigen.
Bitte übermitteln Sie uns Name und Adresse dieser Person.
Wir erwarten Ihre Antwort zeitnah, da uns der Schock immer noch in den Gliedern steckt.

Mit freundlichem Gruß

E. und A. Walker    15.02.2018

Eilmeldung
Endlich haben die Politiker begriffen, was im Forum schon längst diskutiert wurde (maßgeblich durch Herrn Redakteur
Peter Groß aus Uhldingen).
Überschrift im Spiegel Online vom 13.2.2018: Saubere Luft: Politiker erwägen ernstlich kostenlosen Öffentlichen Verkehr.
Die Bundesregierung will angesichts einer drohenden Klage der  EU Kommission  ihre Maßnamen für saubere Luft
deutlich ausweiten.  Es ist geplant, einen kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr erst einmal versuchsweise in einigen
Pilotstädten einzuführen. Das soll die Zahl der  privaten Fahrzeuge deutlich verringern.
Später soll diese Maßnahme erweitert werden.
Genau das wurde im Forum mehrmals gefordert. Wir forderten,  dass man der Bevölkerung das gleiche Recht wie den
Gästen einräumen sollte und damit auch etwas Nachhaltiges für die Luftreinheit bewirken könnte. Wir stießen jedoch
auf taube Ohren, da ja dann der Slogan für die Gäste, dass sie für eine 60 % Kurtaxenerhöung freie Fahrt mit Bus und
Bahn erhalten würden, wertlos würde, weil der Öffentliche  Nahverkehr dann sowieso kostenlos wäre.

Forum Langenargen   13.02.2018

Zum Umgang mit Leserbriefen
"....dass die erlaubte Zeilenlänge davon abhängt, ob..."
Weshalb sollte ein Verlag etwas erlauben? Der Verlag ist eine Privatfirma und kann maximal Angebebote oder Verträge 
a n b i e t e n. Wir können solche annehmen oder ablehnen. Wir sind gleichberechtigt auf AUGENHÖHE!
Zwischen der Zeitung und den Lesern besteht kein Herrschaftsverhältnis.
Deshalb kann der Verlag auch nichts erlauben.
Die Zeitung kann Empfehlungen, Vorschläge oder Spielregeln für "ihre" Leserbriefe erstellen. Dann müssen diese auch klar
und verständlich für alle kommuniziert werden. Aber wen wundert´s? Das ist nicht der Fall. Vielmehr wird lückenhaft
informiert, verbrämt begründet und sehr flexibel mit Antworten jongliert.Transparenz und Offenheit sieht anders aus.
Die Unterscheidung zwischen Regional und Lokal betreffs der Anzahl der Zeilen eines Leserbriefes ist eine willkürliche
und vom Verlag selbst bestimmte interne Regelung. Statt das 100ste Foto enes Dorfschultes gross abzudrucken,
könnte eine souveräne und aufrechte Zeitung durch und mit den Leserbriefen ihre Leser binden. Haben diese wohl nicht
gelernt oder es widerspricht deren Herrschaftsvorgaben?
Hier besteht  die Möglichkeit für das Forum diese Nachfrage und Bedürfnis der Menschen zum Leserbrief auf der Website
zu unterstützen. Die Medien haben nur die Macht, die wir ihnen geben. Wenn wir uns  emanzipieren und Abo's kündigen,
Anzeigengelder sinnvoller investieren, sowie digitale Alternativen nutzen, werden wir selbst bestimmter!
Weshalb sollten wir von den aktuellen Politikern und Medien irgendetwas Konstruktives oder gar Demokratisches erwarten?
Das müssen wir selbst in die Hand nehmen! Wir müssen uns von fast niemanden etwas erlauben lassen.
Die entsprechenden Gesetze  und Chancen müssen uns bekannt sein und nur umgesetzt werden.
Wir entkoppeln uns von der "Veräppelung" durch Medien und Politik.

V. T.   14.02.2018

Voll ins Bein geschossen!
Mir sagt man, es seien nur 31 Zeilen mit je 35 Anschlägen zulässig, das sind insgesamt 1085 Anschläge.
Auf der SZ-Seite im Internet ist allerdings von 60 Anschlägen die Rede, ohne Unterscheidung zwischen
regional und überregional.
Der heute veröffentlichte Leserbrief hat 1123 Anschläge (ohne Leerzeichen).

Somit ist wohl endgültig klar, wieso mein Brief nicht veröffentlicht worden ist,
trotz aller gegenteiligen Schutzbehauptungen!

Honi soit qui mal y pense!
Hätte man mit mir rechtzeitig Kontakt aufgenommen, dann wäre es kein Problem gewesen,
den Leserbrief auf 1100 Zeichen zu kürzen!

Rolf Motz 14.02.2018

Das war die kuriose, kurze Antwort

Sie wird in unsere Dokumentation des Umgangs von Redakteuren mit kritischen Leserbriefschreibern eingehen.
Wir hören zum ersten Mal, dass die erlaubte Zeilenlänge davon abhängt, ob der Beitrag lokal oder überregional erscheinen soll.
Wir konnten keine Stelle in der SZ finden, wo explizit erwähnt wird, dass ein überregionaler Leserbrief nur 31 Zeilen umfassen
darf. Übrigens, der Leserbrief an den Montfortboten war ja wohl regional. Aber auch von da kam keinerlei Reaktion. Wir fragen
uns dazu noch einmal, wieso wurde Herr Motz nicht auf die angebliche Überlänge aufmerksam gemacht, denn nicht der
Redakteur entscheidet, ob man den Brief kürzen kann, sondern immer noch der Verfasser. Der Verfasser wird durch die
Willkürlichkeit und Selbstherrlichkeit der Redakteure und Redakteurinnen entmündigt.
Eine Redakteurin behauptete letztes Jahr, dass nach einem neuen Pressegesetz nicht mehr der Verfasser für das
Geschriebene verantwortlich sei, sondern der Chefredakteur. Das liest sich aber bei den Richtlinien für die Lesebriefe in fast
allen deutschen Zeitungen völlig anders. Wie schon immer, greift der Chefredakteur nur bei schwerwiegenden Beleidigungen
ein. Es wird behauptet, man veröffentliche durchaus kritische Zuschriften, solange sie nicht justiziabel und im Sinne des
Pressrechts sind. Wir können unzählige, unwahre und justiziable Aussagen von Personen aus der Öffentlichkeit nennen,
die kritiklos und unrecherchiert als "wahr" von den Redakteuren an die Leser weitergegeben wurden. Wir bekamen nie
Gelegenheit zur Richtigstellung.

Ergänzung:
Es ist ziemlich grotesk, dass in der SZ seit 10 Tagen zahlreiche Seiten mit Faschingsfotos bis an den Rand so ausgefüllt waren,
dass man fast mit der Lupe Textreste suchen musste. Selbst diese Fragmente handelten auch noch vom Fasching.
Der Kölner Stadtanzeiger war harmlos dagegen. Man muss fast von einer Kulturversandung sprechen.
Ein nachdenklich machender Lesebrief wird dagegen wortlos am Erscheinen gehindert, weil er angeblich ein paar Zeilen
zu lang ist, - und das merkt die SZ anscheinend erst nach 4 Wochen und einer zwischenzeitlichen Reklamation.
Dafür wird dann eine Konstruktion zurechtgebogen, die völlig neue Richtlinien hervorzaubert,
von denen noch nie ein Leser etwas gehört hat.

Forum Langenargen    13.02.2018

In eigener Sache

Wiederum zeigte sich die tendenziöse Berichterstattung der Schwäbischen Zeitung.
Ein Teil der Redakteure schreckt auch nicht davor zurück, diesbezüglich Unwahrheiten aufzutischen.
Unverändert lautet das Motto: “Alles, was vom Bürgermeister oder der Gemeinde kommt, ist wahr und richtig
und muss nicht überprüft werden“. Kritik an diesen Instanzen ist unerwünscht, da finanzielle Nachteile befürchtet
werden müssen. Das Gleiche gilt in einem noch größeren Umfang für den Montfortboten.
Herr Motz hatte vor vier Wochen für beide Medien einen Leserbrief zu einem Bericht in der SZ mit dem Titel
„Die Geisterhäuser vom Bodensee“ verfasst. Beide Medien nahmen das Schreiben nicht zur Kenntnis und schwiegen
beharrlich. Wertschätzung ihrer Leser ist ihnen unbekannt. Wir kennen das leider auch von einem Chefredakteur.
Nach mehreren unbeantworteten Erinnerungen, meldete sich schlussendlich ein Redakteur (nach 28 Tagen!) und behauptete,
der Leserbrief sei zu lang gewesen, denn es seien nur bis zu 31 Zeilen erlaubt. Dabei steht fast täglich der Hinweis in der SZ,
dass bis zu 60 Zeilen erlaubt seien. Entweder er kennt die Richtlinien der SZ nicht oder er sagte bewusst die Unwahrheit.
Heute erschien ein Leserbrief, der deutlich umfangreicher als der von Herrn Motz war.
Dann behauptete der Redakteur, die Redaktion würde mit Leserbriefen überschüttet: Fakt ist aber, dass in letzter Zeit
durchschnittlich nur ein bis zwei Lesermeinungen veröffentlicht worden sind. Im Montfortboten ist inzwischen ein Lesebrief
eher eine Seltenheit geworden.
Was wir als besonders schlimm empfinden, ist die Tatsache, dass die Redaktionen ihnen nicht genehme Veröffentlichungen
blockieren und ignorieren und jegliche Kontaktaufnahme bewusst vermeiden.

Forum Langenargen   13.02.2018

Und noch ein Brief einer besorgten Bürgerin

Liebes Forum,

ich habe Ihren Artikel zum Kahlschlag an der Hängebrücke gelesen. Ihre Beschreibung deckt sich mit meinen
persönlichen Beobachtungen.
Begonnen hat der Kahlschlag vor ca. zwei Jahren mit der Fällung mehrerer über 30 Meter hohen, ortsbildprägender Bäume
zu beiden Seiten der Kabelbrücke. Ich erhielt damals auf Nachfrage zur Begründung keine Antwort. Die Folgen der Fällungen
konnte man in diesem Jahr gut beobachten – unerwünschte Verbuschung, vor allem mit Brennesselbewuchs an den besagten
Stellen. Viele geschützte, selten gewordene Tierarten sind auf altgewachsenen Baumbestand als Lebensraum angewiesen
und werden als Folge verdrängt.
In diesem Winter wurde die Rodung fortgesetzt und nahezu alle Bäume entlang der Lindauer Straße, Seeseite, zwischen
Hängebrücke und Ortseingang, an den Parkplätzen sowie in direkter Nähe der Brücke gefällt. Beiliegendes Foto vom
Dezember 2017 dürfen Sie gerne verwenden.
Wir haben entlang der Argen ein besonderes Naturschutzgebiet, auf das die Gemeinde Langenargen stolz sein sollte,
und das mit geeigneten Maßnahmen gepflegt und erhalten werden sollte. Was wir sehen: Willkürliche Rodungen und
beispielsweise auch zweimal jährlich eine „Party an der Argenmündung“. Bei diesen Partys während der Brut- und Setzzeit (!)
erleben wir jedes Jahr großflächige Vermüllung an Land und im Wasser, Flurschäden durch Lieferfahrzeuge, und erhebliche
Gefährdung der Wildtiere durch Lärm und andere Störungen. Es ist unverständlich, warum solche Veranstaltungen nicht an
einen besser geeigneten Ort mit entsprechender Infrastruktur und ohne sinnlose Gefährdung der Natur verlegt werden,
z.B. ins Strandbad. Sie dürfen meinen Text und das Foto gerne verwenden. Vielen Dank auch, dass Sie der Initiative zum
Erhalt der Fläche am Mooser Weg eine Plattform bieten. Insgesamt ist es traurig, wie wenig der Naturschutz in unserer
Gemeinde zählt.

Mit freundlichen Grüßen

G. W.     13.02.2018

Kommentar einer erbosten Bürgerin

Dass ausgerechnet beiderseits der Hängebrücke, - und nur dort, alle Pflanzen vom „Eschensterben“ betroffen gewesen
sein sollten, ist ein leicht zu durchschauendes Scheinargument. Um nachhaltig zu verhindern, dass dort jemals wieder
etwas wächst, sollte man jetzt schnell asphaltieren oder betonieren!

11.02.2018

Wie wir bereits unter der Rubrik „Ärgerlich“ schrieben und dokumentierten, kam es neulich zu einer Totalrodung
auf beiden Seiten der Kabelhängebrücke.
Vier Nabu-Mitglieder und viele Spaziergänger waren entsetzt und fassungslos.
Der Anblick ist bis heute immer noch trostlos. Es wurden nicht nur Bäume entfernt, sondern auch jegliche Form von
gesundem Gebüsch und Kleingewächsen.
Auf Anfrage erhielten wir von der Straßenmeisterei Tettnang die Auskunft, das sei im Rahmen des Eschensterbens geschehen.
Bekanntlich sind in Deutschland ca. 90% der Eschen erkrankt. Da fragt man sich, unbeschadet davon, dass niemand von den
Fußgängern und Radfahrern etwas bemerkt hat, und wieso einzig und allein die Eschen an der Kabelhängebrücke und ihrem
Zugang gefällt wurden und nicht die Hunderte beiderseits der Rad- und Fußgängerwege an der Argen.
Das übliche Argument ist die Verkehrssicherheit. Niemand kann sich erinnern, dass dort je ein Baum umzufallen drohte.
Alle Sägeflächen zeigten gesunde Stumpfanschnitte. Ein großer intakter Querschnitt zeigte sogar eine Neigung von der
Straße weg. Für den Abschnitt auf Kressbronner Seite, war die Straßenmeisterei Tettnang verantwortlich, auf der
Langenargener Seite der Bauhof, unterstützt von der Firma Krug.
Böse Zungen sagen, die Aktion wurde deshalb durchgeführt, damit die Kabelhängebrücke für die Touristen besser sichtbar
wird. Üblicherweise weisen geschädigte Eschen eine Stammfußnekrose mit Pilzbefall auf. Wir konnten diesbezüglich jedoch
nichts feststellen. Junge, gesunde Büsche und Bäumchen wurden radikal herausgerissen. Die Waldanemonen sind
verschwunden, denn das Gelände wurde dem Boden gleichgemacht.
Es fehlte auf beiden Seiten jegliches Gespür, sowie Sensibilität und Respekt für die bewachsene Umgebung des historischen
altehrwürdigen Denkmals.

Forum Langenargen   10.02.2018

 

Vor einigen Jahren schrieb eine junge Frau aus Langenargen, die inzwischen in der Schweiz lebte,
aber immer wieder in Langenargen weilte, nachfolgende Zeilen, die nachdenklich machen.
Sie ahnte damals nicht, was sich noch in den nachfolgenden Jahren Deprimierendes im Ortsbild veränderte.

 Die Identität des Ortes 
Was macht einen Ort aus? Sind es die Menschen, die gebaute Umgebung, die Beziehung zur Natur oder Erinnerungen,
die wir mit diesem Ort verbinden?
Kürzlich traf mich eine traurige Erkenntnis. Bei dem Besuch in meinem Heimatstädtchen Langenargen fehlten einige dieser
ortscharakterisierenden Bauten. Bei einem Streifzug durch den Ort entdeckte ich zahlreiche Baustellen – in der Klosterstraße,
am Boi-le-Roi Platz oder in der Bahnhofsstraße, überall abgerissene Erinnerungen. Gebäude, architektonisch nicht unbedingt
besonders wertvoll, die aber doch Jahrzehnte lang den Ort und seine Bewohner prägten. Der Bestand musste sehr fraglichen
Bauprojekten weichen. Vorhanden sind diese wenigen verbliebenen alten Gebäude nur noch in Erinnerungen an vergangene
Zeiten. Nach und nach werden alte Bauten durch neue Bauprojekte ersetzt. Was durchaus legitim scheint, ist bei näherer
Betrachtung eine Entwicklung mit zweifelhaften Tendenzen. Die Projekte, die die alte Substanz ersetzen, haben keinen
Charakter. Sie sind weder ortsspezifisch für Langenargen, noch rufen sie im Betrachter Bilder von Harmonie und Wohlbefinden
hervor. Es sind Gebäude, an denen man zügig vorbeigeht, ohne sich dort zu lange aufhalten zu wollen. Die maximal zulässige
Flächenausnutzung der Grundstücke wird erreicht ohne jegliche angenehme Atmosphäre zu verbreiten. Die Renderings,
Verkaufsbroschüren und Pläne lassen nicht viel mehr erwarten.
Man fragt sich nun wie es soweit kommen kann? Ist es Resignation der Bürger oder eine andere Auffassung von Architektur?
Zeugen doch auch eine Anzahl Projekt zum Beispiel in der Oberen Seestraße von sehr hoher Qualität. Auch die Anzahl an
Architekturbüros, gemessen an der Größe des Ortes, ist erstaunlich. Schade, dass dann etliche Projekte diesem nichts-
sagenden, tristen Architekturstil unterliegen. Daran scheint auch die Gemeinde als genehmigende Behörde nicht gänzlich
unschuldig zu sein. Architekten sollten generell freie Hand haben, betrachtet man dann aber die Endprodukte, wünscht man
sich zeitweise strengere Vorschriften und Bauvorgaben.
Interessant wäre sicherlich für die Zukunft, Wettbewerbe für die einheimischen Büros auszuschreiben. Der Wettbewerb
untereinander würde so gestärkt, aber auch die Auswahlmöglichkeiten vergrößert. Es wäre zu bedauern würde der Ort,
auf Grund der derzeitigen Entwicklung, nach und nach sein Gesicht verlieren und nichts mehr weiter als einer von vielen
Ferienorten am Bodensee sein. Anstelle den Charakter des Ortes zu vereinheitlichen und zu verwischen, sollten die Qualitäten
der Einzigartigkeit hervorgehoben und gestärkt werden. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftige Projekte wieder mehr auf den Ort
eingehen und den besonderen Charakter Langenargens unterstreichen.

Vanessa Joos

Ich hatte 2014 zu dem selben Thema einen Leserbrief geschrieben, damals wurde er in der SZ und im MB noch
veröffentlicht. Am 22.01.2014 hatte ich zum diesem Thema auch den Bürgermeister und die drei Fraktionsvorsitzenden
direkt angeschrieben, leider hat mir keiner geantwortet.
Nun haben in den letzten Jahren zahlreiche Eingriffe in unserem einst schönen, pittoresken Ort eine Spur der Verunstaltung
hinterlassen. Nachdem unsere ursprünglich stimmige Uferbeleuchtung durch hässliche schwarze Lampenmasten, mit kalten,
weißen Leuchtkörpern, unzähligen Bänken und einer meist sinnlosen Schilderflut verschandelt wurde, konnte ich mir fast keine
Steigerung mehr vorstellen. Nun wird auch noch ein neues Feuerwehrhaus gebaut, dessen Gestaltung den Ortskern noch
weiter verschandeln wird.
Was man sich aber gut merken muss, 16 Gemeinderäte haben dieser Bausünde zugestimmt.

Siegfried Kleck   08.02.2018

Freier Strand für die Bürger

Ein richtungsweisendes Urteil ist im September letzten Jahres beim BVerwG in Leipzig gefallen.
Es besagt, dass bis auf kleine Ausnahmen, der Besuch aller Strände für die Besucher kostenlos sein muss.
Einige Nordseegemeinden haben bereits reagiert und die Parkgebühren drastisch erhöht, um den finanziellen Ausfall
zu kompensieren.
Genau genommen gilt das auch für unsere Uferpromenade. Folglich dürfen die Kosten für deren Instandhaltung nicht in
die Kalkulation der Kurtaxe einbezogen werden. Kaum einer hat die Gemeinde gebeten, für 650.000 Euro Tropenholzbänke
in so großer Zahl aufzustellen, dass selbst beim Uferfest nicht alle belegt waren. Es hat auch kaum einer die Gemeinde
gebeten, die alten Laternen mit warmem Licht samt Masten gegen industrieähnliche Konstruktionen mit kaltem LED-Licht
auszutauschen.
Es ist eine Unverfrorenheit, damit auch noch als „Nichtkurort“ eine 60 % höhere "Kurtaxe" zu rechtfertigen. Seit langer Zeit
beklagen sich Gäste und Bürger über teilweise völlig verdreckte Strände, die inzwischen von Ehrenamtlichen gesäubert
werden, weil sie den stinkenden Dreck nicht mehr ertragen können. Ein völliges Versagen der Verwaltung!
Was bieten wir denn z.B. im Vergleich zu Donaueschingen? Donaueschingen mit seinen weiträumigen Parkanlagen,
vielen Attraktionen und deutschlandweit bekannten internationalen Veranstaltungen, nimmt eine Kurtaxe von 1,50 Euro
(über100% weniger, als Langenargen) einschließlich der papierenen Konuskarte mit freier Fahrt für Bus und Bahn in einem
16 mal größeren Einzugsgebiet. Es bleiben das Museum, der Münzhof, der Schlossturm und das Strandbad. Das sind
Einrichtungen, die unzählige Orte in ähnlicher Art auch aufweisen, ohne einen Pfennig dafür zu verlangen. Das Strandbad
eröffnet erst Mitte Mai und schließt ab Mitte September. Bei schlechter Witterung ist es ebenfalls häufig geschlossen.
Die volle Kurtaxe gilt aber bereits ab März. Viele ältere Personen können aus gesundheitlichen Gründen den Schlossturm
nicht besteigen. Bei durchschnittlich 4,6 Tagen Aufenthalt zahlt ein Ehepaar 31,50 Euro Kurtaxe und kann die Vorteile
schon zeitlich gesehen gar nicht nutzen. "Freie Fahrt mit Bus und Bahn" ist für die nächsten vier Jahre eine unwahre
Behauptung. Man sollte sich schämen, den Gästen Derartiges zu versprechen. Jeder weiß, dass mit ständigen Strecken-
sperrungen im BODO-Verbreitungsgebiet zu rechnen sein wird. Auch auf den Straßen ist dann mit extremen Behinderungen
zu rechnen. Doch nach wie vor wird gewissenlos mit diesem Slogan geworben.
Man könnte die enttäuschten Gäste lediglich mit einer deutlichen Senkung der Kurtaxe bei Laune halten.

Würden Sie bei diesem Anblick als Ehepaar mit zwei erwachsenen Kindern täglich 12,60 € Kurtaxe bezahlen?
(In fünf Tagen sind das satte 63 € für eine solche Gegenleistung).

Forum Langenargen 06.02.2018

Trilaterales Abfallgesetz zum Schutz des Trinkwasserspeichers Bodensee!
Es finden sich unendlich viele Plastik-Nanopartikel mit Weichmacher im Trinkwasser und in der Nahrungskette.
Augenscheinlich wird die Inflation des Bodenseeplastik am deutschen Ufer, bedingt durch das Strömungsverhalten
des Rheinflusses im Bodensee, viele Plastikteile jeder Grösse anschwemmen. Die größten Abfallmengen sind
zwischen Lindau und Friedrichshafen zu registrieren.
Die Politik muss die gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Schutz der Bürger rechtsgültig durchsetzen.
Aktuell ein nachahmenswertes Beispiel bei den umweltbewussten Spaniern:
Der Schweizer milliardenschwere Nahrungsmittelkonzern Nestlé sucht das Gespräch mit der spanischen Regierung.
Hintergrund ist das neue Abfallgesetz, das im Jahr 2020 in Kraft treten soll. Unter anderem ist darin auch ein Verbot
des Verkaufs von Einweg-Kaffeekapseln vorgesehen, es sei denn, sie werden aus leicht recycelbaren Materialien hergestellt.
Ein Geschäftszweig also, der Nestlé direkt betrifft. Im Rahmen eines Gesprächs mit den Verantwortlichen wollen die Vertreter
des Megakonzerns jetzt eruieren, welche Alternative, wie zum Beispiel Recycling-Konzepte, es gibt. Pro 6 Gramm Kaffee fällt
bei einer Kaffeekapsel 3 Gramm Verpackungsmüll an.
Schon seit geraumer Zeit arbeitet das balearische Umweltministerium an einem neuen Abfallgesetz. Außer Einweg-
Kaffeekapseln soll ab Januar 2020 auch Plastik-Geschirr verboten werden und Einzelhändler dürfen keine Plastiktüten mehr
an ihre Kunden ausgeben.

Willi Klein    05.02.2018

Betreff: Müll im Meer: Wal hatte 30 Plastiktüten im Magen - SPIEGEL ONLINE

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/muell-im-meer-wal-hatte-30-plastiktueten-im-magen-a-1132942.html

05.02.2018

Sie werden sich erinnern, dass eine Gruppe von Gastgebern beim VGH Mannheim die Bestätigung bekam,
dass es keinen Zwang zur elektronischen Meldung geben durfte. Das ließ Herrn Wölfle & Co keine Ruhe,
und sie intervenierten bei den Freunden im Stuttgarter Landtag. Es war für sie ein Geschenk, dass es einen Minister gab,
der gleichzeitig Justizminister und Tourismusminister war. Es kam, wie es kommen sollte. Es wurde ein neues Gesetz
auf den Weg gebracht, das den Gemeinden erlaubt, eine elektronische Meldung zu verlangen, wobei betont wurde,
dass das eine "Kannregelung" sei. Natürlich hat sich die Gemeinde Langenargen für die Mussvariante entschieden.
In Bayern hat man die kleinen Betriebe unter 9 Betten herausgenommen.
Es wird geraten, die Gäste wieder in der TI oder am Schlossturm anzumelden. Das neue Gesetz verlangt aber auch,
dass die Gästedaten nicht an Dritte gelangen dürfen. Die Meldung über das Geiossytem dürfte gesetzeswidrig sein,
da inzwischen eindeutig feststeht, dass die Daten nicht, wie verlangt, direkt zur Gemeinde gehen, sondern an Geios.
Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie das tolerieren oder sich verweigern. Auch die Anmeldung über Incoming Soft ist fragwürdig,
weil auch hier eine dritte Instanz involviert ist.
Die Forderung zur Unterschrift für die Erlangung der Gästekarte für freie Fahrt mit Bus und Bahn ist gesetzeswidrig.
Es handelt sich hierbei um einen Kopplungsvertrag, der nach Europäischem Recht verboten ist. Wenn die Gemeinde
doch noch darauf verzichten sollte, muss sie erneut die Kurtaxensatzung ändern (viertes Mal in 15 Monaten).

Forum Langenargen 05.02.2018

Nachricht
Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass das Kinderplanschbecken im Strandbad bis zur Sommersaison nicht gebaut wird.
Nicht jeder ist vom Standort des Planschbeckens begeisert. Die Bürger konnten zwar bei der Kasse einen
Abstimmungsbogen anfordern, allerdings wussten das nur Wenige, folglich wurden nur ca. 10 Zettel abgegeben.
Eine Bürgerbefragung sieht anders aus.

Hat  dieser Rückzieher vielleicht etwas mit der Prokopfverschuldung zu tun? Auch hier keine Transparenz .
Einige Bürger sind nicht böse darüber, weil ihnen der geplante  Standort nicht gefällt.

Forum Langenargen   05.02.2018

Betrachtungen über den Jahresrückblick,
insbesondere über die EBC

Erstaunlich war beim Bürgermeister der Rückgang der fotografischen Präsenz von 60 Fotos im Jahr 2016 auf 41 Fotos
im Vorjahr. Noch auffälliger war das bei Herrn Jost, der nur noch fünfmal zu bewundern war.
Der Buchungsrückgang von 7 % ist sicher nicht die Folge des geschlossenen Hotels Adler, welches 29 Betten hatte.
Die Umbautätigkeit beim Kurhotel spielt fast keine Rolle.
Lag es vielleicht an der hohen Kurtaxe?
Eine ganze Seite des Heftes widmete sich der EBC. Keine Rede davon, wieviel Geld bereits in den Sand gesetzt wurde.
Erstaunlich der Satz "der Steuerzahler zahlt keinen höheren Abmangel“. Das ist natürlich schlichtweg unwahr.

Ende April verkündete Herr Hess beim Kreistag, es wären 325 Gastgeber verkabelt (500 hätte man erwartet).
Ende Oktober waren es für die 4 Pilotgemeinden zusammen nur 357 das bedeutet, dass in 6 Monaten nur insgesamt
32 dazugekommen waren !! Jetzt wird auch klar, warum die DBT vom Kreistag im Herbst nochmals 800.000 Euro überwiesen
bekam, nachdem bereits im Mai 1,2 Millionen Euro genehmigt worden waren. Die DBT bewegt sich an der Schwelle zur
Insolvenz. Die Installationszahlen der Gemeinden Eriskirch, Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen wurden geheimgehalten.
Herr Hess schwieg ebenfalls beharrlich. Es wird auch verschwiegen, dass bei den Feedback Workshops bzw.
Tourismusgesprächen nur 10 bis 15 Gastgeber anwesend waren.
Herr Zodel glaubt immer noch daran, dass die Papierkarte ein Rückschritt sei.
Wir können ihm nur empfehlen, mal ins Forum zu schauen.
Obgleich inzwischen bekannt ist, dass  das Chipkartensystem wegen eines schwerwiegenden Datenschutzproblems nicht
mehr erlaubt ist, wird den Vermietern mitgeteilt, dass sie weiter über Geios melden können bzw. sollen.
Infolgedessen werden die Gastgeber/innen angehalten, gesetzwidrig zu handeln. Wer nicht unterschreiben will, bekommt
lediglich die Gästekarte. Das ist ein verbotener Kopplungsvertrag.

Hartmut Walter  05.02.2018

Offener Brief an Herrn Alfons Göppinger

Sehr geehrter Herr Göppinger,

ich hatte Ihnen ein paar einfache Fragen gestellt. Sie haben die entscheidenden Fragen jedoch nicht beantwortet.
Es ist eine Sache der Ehrlichkeit, nicht einfach etwas unter den Tisch fallen zu lassen.
Wir haben in drei Jahren mehr als 5000 Artikel, Fotos, Dateien und Texte gespeichert und haben zur Zeit monatlich
ca. 20.000 Leser. Sie sind erst der Dritte, der derartig Kritik übt. Bei weitem die meisten Beiträge enthalten keine
behauptete Polemik, darum sollte man nicht so einfach verallgemeinern, denn es ist oft nur Ironie.
Wir bekommen von dutzenden Bürgern Beiträge und achten sehr darauf, dass keine Beleidigungen vorkommen.
Bei entsprechendem Verdacht sprechen wir mit dem Verfasser und bitten ihn, eine andere Wortwahl zu wählen.
Die meisten Beiträge der letzten Monate stammen übrigens nicht von Forumsmitgliedern!
Im Gegensatz zum Bürgermeister und einigen Gemeinderäten halten wir uns sehr wohl an einen Ehrenkodex.
Der Bürgermeister hat mich vor einem Jahr im Jahresrückblick (für jeden zu lesen) als Dr. Trump (Kotzbrocken) bezeichnet.
Er bezeichnete uns in der Presse auch als "kleine Gruppe Querulanten“ und als „nimmersatte Leserbriefschreiber“.
Er sprach davon, dass wir einen "Nebenkriegsschauplatz" eröffnet hätten. Unter dem Deckmantel des Faschings kam es
regelmäßig zu Beleidigungen bei Büttenreden. Er und Herr Vieweger zeigten einen ehrbaren Bürger an, weil er ein
beleidigendes Objekt zum Schutz von spielenden Kindern bei Sturmwarnung umgelegt hatte. Das heißt nichts anderes,
als dass Herr Krafft sich damit identifiziert hat und es richtig fand, dass das Forum als Latrine und Pissoir bezeichnet wurde.
Kein Wunder, dass man bei einer solchen Respektlosigkeit schon mal polemisch wird.
Es gibt auch eine andere Art von Beleidigung, wenn z.B. der Bürgermeister, einige Gemeinderäte und Rathausmitarbeiter
Anfragen einfach ignorieren. Das ist mangende Wertschätzung und Respektlosigkeit. Wie finden Sie es, wenn ein Gemeinderat
einen privaten Brief mit Beschimpfungen und grotesken Falschbehauptungen schickt und großen Wert darauf legt,
dass dieser nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf? Von einem anderen Gemeinderat gelangte irrtümlicherweise eine Mail
mit unglaublichen Beschimpfungen über mich an meine Adresse.
Es ist völlig sinnlos und unseriös, angebliche Beispiele von Polemik aus dem Zusammenhang zu nehmen.
Die Leser wissen ja dann überhaupt nicht, worum es eigentlich geht. Entscheidend ist doch der gesamte Inhalt!
In der SZ findet man täglich Polemik, versteckt unter Glossen, Spießgesellen und Kommentaren. So lautet z. B. die Überschrift
der Redakteurin in einem Kommentar zum Feuerwehrneubau: "Keinen Knick in der Optik". Niemand stört sich daran,
auch wir nicht. Manches sind auch bei uns Glossen, die ja bestimmte Freiheiten erlauben.
Wenn jemandem der Stil nicht gefällt, sollte er einfach das Forum nicht mehr anklicken und lieber den Montfortboten lesen.
Schon bei Ihrer Kritik von angeblicher Polemik, machen Sie selbst Polemik, indem Sie behaupten, vermutlich hätten wir RTL
bei dem Schilderdesaster aktiviert. Diese Falschbehauptung möchten wir nie wieder hören!
Auch Ihre Anmerkung, wer am lautesten schreit, hat nicht immer Recht, gehört in diese Rubrik.
Es sind die entmündigten Bürger, die um Hilfe rufen.
Frau Pfleiderer hat sich ihrer angenommen und hat beim VGH Mannheim Recht bekommen.
Der Bürgermeister hat danach der Bevölkerung die Unwahrheit gesagt und behauptet, das Gericht hätte die Kurtaxen-
kalkulation nicht beanstandet. Genau das Gegenteil war der Fall. Soll man da nicht polemisch werden? Ein Ehrenkodex
verlangt, dass man die Anderen nicht anlügt!
Sie stören sich an dem Begriff "Intransparenz" Ist es transparent, wenn Herr Krafft in fünf Jahren erst zweimal eine echte
Bürgerversammlung abgehalten hat?
Ist es transparent, wenn von der Gemeinde grundsätzlich Kosten für Bauvorhaben ohne Mehrwertsteuer angegeben werden,
ohne darauf hinzuweisen?
Ist es transparent, ein millionenschweres Kooperationsabkommen mit der DBT bis 2019 unter Ausschluss der Gastgeber
und der der meisten Gemeinderäte ohne Verhandlungen kritiklos abzuschließen usw.?
Ja, "Herr Zodel ist unbelehrbar und unverbesserlich“. Wir haben ausführlich belegt, warum eine Papierkarte besser und
moderner ist. Das kümmert ihn nicht, und er glaubt lieber Herrn Wölfe, der im Kreistag in einer Sitzung gleich zweimal
die Unwahrheit gesagt hat.
Zum Begriff "Unordnungsamt": Ist es in Ordnung, wenn einige Strände über Jahre verdreckt sind und der Inhalt der
Papierkörbe überquillt? In letzter Zeit wurden Dutzende Spritzen mit Nadeln im DRLG-Bereich gefunden.
Ist es in Ordnung, dass die Gittertüren am Gemeindehafen monatelang eine Gefahr für Kinder waren?
Ist es in Ordnung, dass im Montfortboten verkündet wird, auch die Radfahrer würden bei Vergehen zur Kasse gebeten
und der Aufsichtsbeamte genau das Gegenteil erklärt?
„Lost statt Jost“ steht in einer offiziellen Gemeindemitteilung. Und niemand hat es gemerkt.
Ist das nicht eine spaßige Bemerkung wert?
Es ist uns zeitlich unmöglich, auf all Ihre aus dem Zusammenhang gerissenen Beispiele einzugehen, und ich denke,
dass die Leser des Forums keine Lust auf sinnlose Diskussionen haben, denn Ihnen, Herr Göppinger fehlt offensichtlich
das dazu nötige Hintergrundwissen. Sie missbrauchen lediglich unser Forum für Ihre privaten Ansichten.
Wir empfehlen Herrn Bürgermeister, einigen Gemeinderäten und einigen Rathausmitarbeitern einen Ehrenkodex,
wie man mit den Bürgern umgeht.
Sie stören sich daran, dass Ihre Adresse veröffentlicht wurde. Ihre komplette Adresse mit Telefon- und Handynummern
haben Sie selbst durch Ihr weitergeleitetes E-Mail über Herrn Jost preisgegeben!
Was uns überhaupt nicht gefällt, ist Ihr Weg über das Rathaus mit Missbrauch der Adressdaten, unter Beihilfe von Herrn Jost.
Auch Ihr letztes Anschreiben an uns geht durchschriftlich an Herrn Jost. Dementsprechend sind Sie für uns keine
Vertrauensperson, der wir zukünftig unser Forum für Ihre unsachgemäßen Interpretationen zur Verfügung stellen wollen.

Nach Ihren eigenen Worten sehen Sie ja selbst keinen Sinn, mit uns weiter zu diskutieren.
Da sind wir ausnahmsweise mit Ihnen völlig der gleichen Meinung.

Die im Brief von Herrn Göppinger erwähnte Anlage mit den willkürlich aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten
können wir aus Platzgründen leider nicht veröffentlichen (drei dicht geschriebene Seiten).
Sie können Sie aber bei Herrn Göppinger persönlich anfordern.
Er wird Sie Ihnen gewiss übermitteln.

Dr. Walter für das Forum Langenargen       04.02.2018

 

Brief von Herrn Göppinger

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir war es wichtig allen von Ihnen angeschriebenen Vermietern meinen Standpunkt zu Ihrem Email bezüglich „Informationen,
die alle angeht“ zu erreichen. Sie haben ja schon treffend mitgeteilt, dass dies alle angeht.
Damit Sie wissen, was ich unter unsachlich und polemisch verstehe, habe ich Ihnen einmal ein paar Ausschnitte Ihrer
Veröffentlichungen beigefügt. Ich scheue mich nicht, gebe aber gerne zu, dass ich immer den einfachsten Weg suche.
Ist laut meiner Erfahrung meist der Beste.
Dass Sie in einem öffentlichen Brief meine Adresse veröffentlichen, finde ich etwas ungewöhnlich. Verzeihe ich Ihnen aber.
Dass Sie aber Meinungen von mir veröffentlichen die ich so noch nie geäußert habe, bitte ich zukünftig zu unterlassen.
Ich bin gespannt ob mein Brief wirklich öffentlich wird; natürlich inkl. Anlage.
Eine Anmerkung noch: Der wo am lautesten schreit hat nicht immer Recht.

Mit freundlichen Grüssen

Alfons Göppinger     03.02.2018

Bitte beachten Sie auch unseren heutigen Beitrag  "Kahlschlag im Bereich der Hängebrücke" (Ärgerlich)

01.02.2018

Hallo Forum Langenargen,

das Thema "Göppinger" und die Rolle von H. Jost sind ja atemberaubend.
Gruß aus der angenehm warmen Karibik!

H.H.   03.02.2018

Selbst in der Karibik werden wir gelesen!

Post für Herrn Jost

Sehr geehrter Herr Jost,
mir wurde die Mail von Herrn Göppinger von einer Vermieterin weitergeleitet.
Allerdings wurde mir nicht klar, was der Inhalt seiner Mail zur aktuellen EBC-Diskussion beitragen soll und wie man auf die Idee
kommen kann, dass sich alle für Herrn Göppingers Meinung über das Forum interessieren?
Warum ist irgendjemand der Auffassung, dass dies uns alle (wer ist mit alle gemeint) angeht?
Wenn Herr G. ein Problem mit dem Forum hat, warum schreibt er es dann nicht an und beteiligt sich an Diskussionen?
Es wäre doch ein Leichtes gewesen, beim Forum um die Löschung der Adresse zu bitten.
Wie kann eine Privatperson Ihnen eine Freigabe erteilen?
Hiermit erteile auch ich Ihnen die Freigabe meine Mail an alle Privatvermieter und sonstige Personen zu mailen.

Gruß

P. Maier    01.02.2018

Die Geschichte Alfons Göppinger muss nochmals aufgerollt werden

Da schreibt jemand privat eine Kritik über Andersdenkende und bittet Herrn Jost von der Gemeinde, diese über den
gemeindeeigenen Adressenverteiler zu veröffentlichen.
Herr Jost begeht Amtsmissbrauch und erfüllt bedenkenlos diesen ungewöhnlichen Wunsch.
Das Anschreiben für alle Adressen lautet:

„Jost@langenargen .de. Anbei erhalten Sie eine E-Mail zur aktuellen EBC-Diskussion,
die wir Ihnen von Alfons Göppinger weiterleiten".

"Weiterleiten" geht anders: Genau genommen hat er die Mail nicht einfach weitergeleitet, sondern
gespeichert und dann, versehen mit den Adressen der Vermieter/innen und seinem eigenen Text,
genüsslich abgeschickt. Hätte er sie einfach nur weitergeleitet, dann stünde im Absender noch
„Weitergeleitete Nachricht von …“ mit der Adresse des Herrn Göppinger und der von Herrn Jost.
Da meldet sich dann eine Familie und beschwert sich wegen Verletzung des Datenschutzes. Herr Jost schreibt dazu:
"Wir haben explizit aus Datenschutzgründen abgelehnt, den Verteiler auszugeben und werden auch in Zukunft
keine E-Mail-Adressen weitergeben. Die Weiterleitung der Mail von Herrn Göppinger über unseren Verteiler
war verwaltungsintern abgestimmt."

Was heißt hier „verwaltungsintern“? War da etwa wieder einmal klammheimlich der Bürgermeister im Spiel?
Herr Jost hat doch selbst das Anschreiben verfasst und das Schreiben des Kritikers mit seiner eigenen Mail-Adresse
verschickt. Wieso sagt er bewusst die Unwahrheit?

Forum Langenargen    01.02.2018

Herr Alfons Göppinger hat durch die Vermittlung des ihm wohlgesonnenen Herrn Jost an alle hiesigen Vermieter/innen
einen Brief geschrieben, weil er sich durch unsere „polemische und unsachliche Kritik“ belästigt fühlt.
Dabei handelt sich ganz offensichtlich um einen eklatanten Missbrauch der amtlichen Rundmailliste der Gemeinde
für eine einzelne persönliche Meinung mit der ausdrücklichen Genehmigung des frustrierten Herrn Jost.
Das ist so, als wenn er diesen Text im Amtlichen Teil des Montfortboten veröffentlicht hätte.
Wenn wir auch so handeln würden, müssten wir fast wöchentlich Rundmails mit derartigen persönlichen Mitteilungen
verschicken.

Offener Brief an Herrn Alfons Göppinger,

Uns über Mittelsmänner über Dritte zu beschweren, ist nicht unser Ding! Wir suchen die direkte, ehrliche Auseinandersetzung
mit offenem Visier und vernünftigen Argumenten.
Dass Sie unsere Argumentation unsachlich und polemisch finden, ist ganz sicher in Ihrer Person begründet.
Dass Ihnen das gegen den Strich geht, verstehen wir gut. Schließlich sind Sie ganz offensichtlich nicht in der Lage,
begründete Sachargumente, die auch vom Mannheimer Gericht bestätigt worden sind, zu verstehen.
Wenn Sie sich dann aber scheuen, uns direkt anzusprechen, wenn Sie dazu dem Umweg über die Touristinformation wählen,
wenn Sie nicht konkretisieren können, was genau polemisch und unsachlich sein soll, dann ist das für uns eine völlig
vernachlässigbare Kritik, ohne jegliche Bedeutung. Ganz einfach lächerlich!
Dass sich Ihre Gäste durchweg positiv zur EBC geäußert haben, ist Ihre Behauptung, unsere Beobachtung ist eine andere.
Und ein „Rückschritt“ zur Papierkarte, wie Sie und Herr Zodel es nennen, ist es keineswegs, wenn jahrelange Erfolgs-
meldungen von der sehr viel billigeren, praktikableren Konuskarte mit einem sehr viel größeren Einzugsgebiet vorliegen.
Wir haben in dem Brief an Herrn Zodel eindrucksvoll gezeigt, welche Vorteile eine Papierkarte hat. Glauben Sie im Ernst,
die weltweit tätigen Fluggesellschaften und Bahnbetriebe lebten auf dem Mond?
Immer wieder haben wir mit den Gemeinderäten und Hoteliers das Gespräch gesucht. Es ist bis auf jeweils eine einzige
Ausnahme niemand gekommen. Wir haben Diskussionsabende angeboten. Warum waren Sie eigentlich nie dabei?
Es ist schon interessant, dass immer die, welche von vorneherein die EBC statt einer Papierkarte favorisierten,
später angaben, dass ihre Gäste zufrieden seien und die siebthöchste Kurtaxe Deutschlands in Ordnung finden.
Sie gehören offensichtlich zu den ganz wenigen Anwohnern der Rosenstraße, denen die dieselverpestete Luft durch
täglich 56 Dieselbusse in den Sommerferien nichts ausgemacht hat und dies auch Ihren Gästen zugemutet haben.

Forum Langenargen  31.01.2018

Zum Artikel „165 Zugausfälle in einem Jahr“, Südkurier 29.01.2018

Wir und unsere „Entscheidungsträger“ kennen die Malaise auf der Bodenseegürtelbahn ja schon lange!
Vorher angesagte Testfahrten haben das auch nicht geändert, wie sollten sie auch?
An mehr als jedem Tag im Dezember standen Pendler (Erwachsene und Schüler) vergeblich an den Bahnsteigen.
Hinzu kommt noch, dass häufig nur ein Waggon zur Verfügung steht, - dann bleiben eben wieder einmal etliche
Fahrgäste zurück. Schule fällt aus, - Eltern, Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind genervt.
In den nächsten vier Jahren werden es durch die vielen Sperrungen zum Leidwesen der Kurgäste im Bodogebiet noch
mehr werden. Nun kam die Meldung, dass ab Ende März mehr Kapazitäten zur Verfügung gestellt würden,
es handle sich aber um ältere Wagen, die zum Teil nicht barrierefrei wären.
Das Ganze ist nur eine Luftnummer, da genau ab diesem Zeitpunkt für vier Jahre monatelange Sperrungen der Strecken
geplant sind und die zusätzlichen Kapazitäten deshalb oft in den Depots bleiben müssen.
Jetzt sollen sogar noch Lokführer dazu angehalten werden, kleinere Reparaturen zu machen.
Allmählich kommt man sich vor wie im rückständigsten Entwicklungsland. High Tech in B. - W.?
Wenn dann noch „Freie Fahrt mit Bus und Bahn“ für Gäste am deutschen Bodenseeufer hinzukommt, dann Gnade uns Gott!
Kann mir einmal jemand plausibel erklären, warum das bei unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz so
reibungslos funktioniert?
Vielleicht sollte man die Verantwortung für die Bodenseegürtelbahn endlich den Österreichern übergeben:
Die machen ein funktionierendes Geschäft daraus, wie man z. B. bei den von der DB totgesagten Auto-Nachtzügen
im deutschen Netz sehen kann. Und das bei deutlich günstigeren Preisen.

Rolf Motz  30.01.2018

Heute im Südkurier von Katy Cuko:

Waldkindergarten will kein Haus, nur einen Büro-Bauwagen

Langenargen (kck) Punkt 7 auf der Tagesordnung des Langenargener Gemeinderats, der am Montag tagt, klingt
zunächst unverfänglich. Dann drängt sich allerdings die Frage auf, warum der See- und Waldkindergarten eine
„Verbesserung der räumlichen Unterbringung“ braucht. Karin Hanser, Leiterin des Kindergartens, weiß nur soviel:
Der Trägerverein „Kinder der Erde“ e.V. hat einen Antrag bei der Gemeinde für einen mobilen Büro-Bauwagen gestellt.
Doch davon ist in der Ratsvorlage keine Rede. Stattdessen sollte der Gemeinderat seine Zustimmung für eine
Bauvoranfrage geben, und zwar für ein Gebäude mit 100 Quadratmeter Grundfläche, um Toiletten, Teeküche,
Aufenthaltsraum und Lagermöglichkeiten für den Kindergarten zu schaffen. Ein „Bauwerk mit wertiger Ausstattung“
und eben keine Beschaffung weiterer Bauwagen, stand in der Vorlage.
„Wir brauchen und wollen aber kein festes Gebäude“, sagt Karin Hanser, die von der Umwidmung des Antrags
im Rathaus nichts wusste. Mehr noch: „Wir sind ein Waldkindergarten. Die Nutzung eines Gebäudes widerspricht
unserer Konzeption.“ Dafür sind das Tipi und ein Tarp als Regenplane auf dem Naturgrundstück wichtig.
Die wiederum stufte das Rathaus als bauliche Anlagen ein, deren Rückbau anzustreben sei, steht in der Vorlage.
Geradezu kurios ist die Tatsache, dass die Gemeinde mit diesem Vorstoß weiteren mobilen Bauten des
Waldkindergartens „in diesem sehr sensiblen Bereich“ der Umwelt zuliebe begegnen will. Warum dann ein Haus bauen?
Politisch heikel ist diese Geschichte aber auch deshalb, weil der Waldkindergarten auf einem Grundstück an der
Unteren Seestraße zuhause ist, das zur „Höhe“ gehört – jener Grünzug, für dessen Erhalt in Gänze sich eine
Bürgerinitiative einsetzt. Am 18. März findet ein Bürgerentscheid darüber statt, ob ein Teil dieses Areals am
Mooser Weg bebaut werden soll, wie es die Gemeinde vor hat. Dass der Gemeinderat vorab über eine Bauvoranfrage
in der Nachbarschaft abstimmen soll, hält die Bürgerinitiative für unfair. Sie fordert in einer Pressemitteilung
Bürgermeister Achim Krafft auf, diesen Entscheid abzuwarten, „bevor weitere Bebauungsplanungen auf dem
für Mensch und Natur wertvollen Grünbestand ‚Höhe’ verfolgt werden“.
Nach dieser öffentlichen Wortmeldung der Bürgerinitiative nahm gestern die Gemeindeverwaltung Stellung.
Der See- und Waldkindergarten sei im Gebiet „Höhe“ seit zehn Jahren lediglich geduldet. Mit der Bauvoranfrage
soll ein „grundsätzliches Bau- und Nutzungsrecht“ für den Trägerverein erzielt werden. Für Montag ist Punkt 7
von der Ratssitzung aber erst einmal gestrichen.

SK 29.01.2018

Pressemitteilung

zum Bürgerbegehren für den Erhalt des geschützten Grünbestands „Höhe“ in Langenargen

Anlass: Neue Bebauungsplanung auf dem Grünbestand „Höhe“
(Gemeinderatssitzung am 29.1.2018, Sitzungsvorlage Top 7)

24.01.2018

Fairness gefordert: Bürgerentscheid abwarten Beim Bürgerentscheid am 18. März in Langenargen geht es nicht um die
Frage, ob in Langenargen gebaut werden soll, sondern wo! Der Bürgerentscheid am 18. März ist ein Grundsatzentscheid
über diese Frage. Dies hat auch Bürgermeister Krafft beim Bürgerempfang am Montag betont. - Es gehört daher zur
Fairness, diesen Entscheid abzuwarten, bevor weitere Bebauungsplanungen auf dem für Mensch und Natur wertvollen
Grünbestand „Höhe“ verfolgt werden, für dessen Erhalt sich das Bürgerbegehren einsetzt. Dass in der nächsten
Gemeinderatssitzung nun überraschend über eine weitere Bebauung auf der „Höhe“ beraten und entschieden werden soll,
ist daher unverständlich. Die Vertreter des Bürgerbegehrens fordern Bürgermeister Krafft auf, für solche Planungen und
Entschlüsse die Abstimmung der Bürger am 18. März abzuwarten! Aktuell ist es Aufgabe der Gemeindeverwaltung, die
Bürger umfassend zu informieren, damit sie verantwortlich beim Bürgerentscheid abstimmen können. Die benötigten
Informationen sollten nun öffentlich auf der Webseite der Gemeinde bereitgestellt und bekannt gemacht werden:
Entwürfe der geplanten Flächennutzung und der Verlegung des Mooser Wegs, die Satzungsvorlage für den
„geschützten Grünbestand Höhe“, die Sitzungsunterlagen und vieles mehr. Darüber hinaus sind zahlreiche offene Fragen
zu beantworten. Wie hoch sind die Nachzahlungen, die die Gemeinde an den Bund bei einer Bebauung der „Höhe“
zahlen muss? Die damalige Bundesvermögensverwaltung hatte die „Höhe“ günstig als Grünland an die Gemeinde
verkauft, fordert aber bei Nutzungsänderung den Mehrwert entsprechend der Nutzung ein. Seenahe Flächen sind sehr
teuer, und damit wohl auch die geplanten Bauflächen?  Soll die Ausgleichsfläche,die durch den Eingriff erneut geschaffen
und bezahlt werden muss, durch den Kauf von Ökopunkten ausgeglichen werden, so dass Langenargen weiter an
Naturräumen verliert? Wie hoch sind die Kosten? In Langenargen gibt es zahlreiche andere Entwicklungsmöglichkeiten.
Wieso wurden diese nicht weiter verfolgt und keine Alternativen zur Wohnbebauung vorgeschlagen?
Weitere Informationen: www.nabu-langenargen.de/bürgerbegehren-mooser-weg

Verfügbare Bilder unter: www.nabu-langenargen.de/bürgerbegehren-mooser-weg/bilder/

Kontakt: Vertrauensleute des Bürgerbegehrens zum Erhalt des geschützten Grünbestands „Höhe“.
Email: mooserweg@gmx.de

Oh BODO…

Für gelegentliche Fahrten mit der Bahn nach Lindau habe ich jahrelang unkompliziert über eine App der Deutschen Bahn
Handytickets geladen und insbesondere darüber auch bezahlt.
Und dann kam BODO – und es wurde kompliziert, denn man muss sich erst einmal aufwändig registrieren.
Zunächst musste eine App des BODO runtergeladen werden, da die Bahn-App keine Buchungen im Verkehrsverbund
mehr zulässt. Nach Auswahl des Fahrzieles und dem Wunsch nach einem Einzelfahrschein wurde vom System für den
Bezahlvorgang auf eine separate Internetplattform namens Handy Ticket Deutschland (
www.handyticket.de) zur Registrierung
weitergeleitet. Dort ging es dann los (Pflichtfelder):

……Mobilfunknummer

……Anrede / Name / Vorname

…… Geburtsdatum

…… Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort)

…… Email-Adresse

…….zu wählendes Kontrollmedium (z.B. Personalausweis, dessen Nummer und Gültigkeitsdatum)

…….Kontrollfrage / Kontrollantwort (aus der vorgegebenen Auswahl z.B. Name Ihres Haustieres)

……Zahlungsart (bei Lastschrifteinzug IBAN und BIC, Name Kontoinhaber)

……Akzeptanz der AGB und Datenschutzbestimmungen

Nach diversen Rückverweisungen wegen zunächst nicht plausibler Eingaben (ist auf der Smartphone-Tastatur nicht immer
ganz einfach) war dann das Ziel erreicht und die Annahme der Registrierung wurde gemeldet. Dann wurde eine PIN als
SMS versandt, die beim künftigen Einloggen zusammen mit der Mobilfunknummer den Zugang zur Bezahlung freigibt.
Wofür die Anforderung all dieser persönlichen Daten für den gelegentlichen Kauf einer Fahrkarte nötig ist,
erschließt sich mir nicht.
Wie einfach und perfekt so etwas gehen kann, zeigt beispielsweise die Internetseite der Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV).

Hans-Helmut Hemmerling   26.01.2018

§ 266
Untreue

(1) Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen
zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, missbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags,
Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen,
verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe
bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) § 243 Abs. 2 und die §§ 247, 248a und 263 Abs. 3 gelten entsprechend.

Forum Langenargen 26.01.2018

Zum Artikel: "Bei der Bodensee- Gürtelbahn liegt vieles im Argen", SZ vom 26.1.2018

Wir vom Forum Langenargen waren ziemlich die Ersten, die bereits vor drei Jahren über die gravierenden Missstände
bei Bodo berichteten. Es ist inzwischen vieles über das Thema geschrieben worden und es hat reichlich Schuld-
zuweisungen gegeben. Diesmal wurden für die nächsten Wochen Testfahrten angekündigt. Diese haben nur Sinn,
wenn sie inkognito und unangekündigt durchgeführt werden.
Nun liest man Unfassbares:
"Kleine Reparaturen sollen künftig Lokführer übernehmen, nachdem sie dafür geschult worden sind".
Wir wollen in dem Zusammenhang daran erinnern, dass Stuttgart 21 inzwischen 7,5 Milliarden Euro kosten soll.

Forum Langenargen   26.01.2018

Das pädagogische Konzept des Waldkindergartens

.Der Waldkindergarten wird häufig als „Kindergarten ohne Dach und Wände“ bezeichnet. …...
Will die Gemeinde das pädagogische Konzept diktatorisch torpedieren?
Diese  Vorgehensweise des Bürgermeisters scheint höchst unredlich!

Der wesentliche Unterschied zu konventionellen Kindergärten besteht demnach darin, dass die betreuten
Kinder mit ihren ErzieherInnen den Kindergartenalltag in der freien Natur verbringen.
Die Aktivitäten im Freien finden bei jedem Wetter statt; Einschränkungen gibt es nur bei Witterungsbedingungen,
die einen sicheren Aufenthalt im Freien gefährlich machen. Vorgeschrieben sind in Deutschland eine beheizbare
Unterkunft in zumutbarer Nähe des Waldgebietes, in welcher Kinder und ErzieherInnen bei unzumutbaren
Witterungsbedingungen Schutz und Aufenthaltsmöglichkeit finden sollen.

Hierzu dienen in der Regel ein beheizter Bauwagen oder eine Waldhütte.


HIER IST EIN DONNERNDES  NEIN  VON DEN ELTERN UND VORSTAND DES WALDKINDIS NOTWENDIG !!!
Der Aufenthalt in der freien Natur fördert die emotionale und geistige Ausgeglichenheit der Kinder.
(Gemeinderatssitzungen ebenso im Freien....)

Michael Reuter   26.01.2018

http://www.kindergruppe-feldmaeuse.de/konzept-waldkindergarten.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Waldkindergarten

 

Versprochen - und wieder einmal gebrochen

Bei der Bürgerversammlung gab der Bürgermeister in der Angelegenheit Bürgerbegehren Mooser Weg einen unglaubwürdigen,
um nicht zu sagen, scheinheiligen Kommentar ab. Manche nannten das auch Süßholzraspeln.
Er verschwieg dabei bewusst, dass er eine Woche später trotz Stillhalteabkommen bis zum Bürgerentscheid, völlig überraschend
in der Gemeinderatssitzung einen Antrag auf den Bau eines Hauses für den Waldkindergarten, unmittelbar am Mooser Weg
einbringen wollte. Die Eltern und Mitglieder des Vorstandes wurden überhaupt nicht gefragt.

So sieht die von ihm viel beschworene Bürgerbeteiligung in Wirklichkeit aus!
Sie hatten im November 2017 lediglich einen Bauwagen beantragt.Ein Haus wollten sie auf keinen Fall.
Das Ganze kam ans Licht, weil eine Gemeinderätin beim Waldkindergarten vorsprach.
Es ist ja kein Geheimnis, dass die Gemeinderäte/innen die Sitzungsunterlagen oft erst 3 - 4 Tage vor den Sitzungen erhalten.
Viele Bürger sind mit Recht empört. Dieses Vorgehen ist ein Versuch, durch die Hintertür doch noch zu erreichen,
dass das Gebiet Bauland wird. Diese Art und Weise ist äußerst problematisch.
Man kann nur hoffen, dass die Gemeinderäte diese Methode durchschauen.

Forum Langenargen   26.01.2018

 

Aus aktuellem Anlass verweisen wir auf unseren Artikel "Fachmännische Sanierung sieht anders aus"

 

auf der Seite "Schloss" vom 07.09.2017

Forum Langenargen    25.01.2018

Auszug aus dem heutigen Spiegel

Neue Berechnung der Deutschen Bahn: Stuttgart 21 droht noch teurer und später fertig zu werden.

Die Bahn macht eine neue Rechnung für Stuttgart 21 auf: Der Finanzierungsrahmen des Projekts würde
nach SPIEGEL-Informationen auf rund 8,2 Milliarden Euro steigen, der Eröffnungstermin um ein weiteres
Jahr auf 2025 geschoben.

Sorgen bereitet ihr das mittlerweile berühmt-berüchtigte Anhydrit, eine Gesteinsart, durch die die Tunnelanlagen
durchgetrieben werden müssen.
Das Gestein zieht Wasser an und quillt auf. Die Aufsichtsräte hörten deshalb auf
ihrem Workshop am Montag mehrere Stunden einem Professor zu, der in Europa als Koryphäe für diese Gesteinsart gilt.
Sie ließen sich auch noch einmal ganz genau vorrechnen, was es kosten würde, das ganze Vorhaben abzublasen
und zurückzubauen. Sechs Milliarden Euro war die Antwort demnach.

Schließlich sollen ihnen Juristen auch beantwortet haben, ob man sie als Aufsichtsräte persönlich haftbar
machen können sollte, wenn es am Ende noch einmal teurer werden sollte.

Die Sorge ist durchaus berechtigt. Denn seit einiger Zeit schon überziehen die Gegner von Stuttgart 21 vor allem
den Bahn-Vorstand einschließlich Chef
Richard Lutz mit Klagen bei der Berliner Justiz.

Auch tätige Amtsträger können im Rahmen des Art. 34 GG wegen Verletzung ihrer Sorgfaltspflichten in Haftung
genommen werden!! Also auch Wölfle &CO!!

Forum Langenargen    25.01.2018

Warum heißt der Kulturverein eigentlich "Kulturverein" ?

Das Programm für 2018:

10.01. Jungle Party

24./25.06. Beach Party

06.08. Beach Party

19.11. 80/90er Party

Ist viermal im Jahr Partys organisieren förderungswürdige Kultur ?

Ehrlicherweise sollten sie sich schleunigst umbenennen in   „Party-Verein“ 

Forum Langenargen    25.01.2018

Unfreie Fahrt mit Bus und Bahn

Stellen Sie sich vor, sie bekämen wegen eine deutlich erhöhten Kurtaxe das Angebot, umsonst das Museum, das Hallenbad,
das Strandbad und den Schlossturm zu besuchen, diese Einrichtungen wären aber fast dauernd geschlossen und man hätte
Ihnen das im Vorfeld aber nicht gesagt. Genau das erleben wir in den nächsten vier Jahren mit Bus und Bahn.
Es sind ganz erhebliche Behinderungen des Bus- und Bahnverkehrs mit monatelangen Sperrungen des Schienenverkehrs
vorausgesagt. Die Gastgeber werden sich hüten, den Gästen Bus und Bahn zu empfehlen, denn sie würden ggf. die Gäste
vergrämen. Das Ziel, dass die Gäste ihren PKW bei den Gastgebern lassen, ist mit Sicherheit in den nächsten vier Jahren
nicht zu erreichen. Diese Hoffnung war vor allem für die Grünen das Hauptmotiv, die EBC zu empfehlen.
Es ist eine Angelegenheit der Moral und Ehrlichkeit, dass die Gemeinde, nachdem der Slogan "Freie Fahrt mit Bus und Bahn"
unwahr und nicht mehr haltbar ist, die Kurtaxe für die nächsten vier Jahre deutlich reduziert.
Die unglaubwürdigen, in nur einem Jahr angeblich um 60 % erhöhten Kosten für die kurrelevanten Einrichtungen,
kommen baldigst bei einer staatlichen Stelle auf den Prüfstand.

Forum Langenargen    25.01.2018

Leserbrief

So ist es, danke für die Info. Wäre schön, wenn die Presse das aufnehmen würde.

Eine Papierkarte mit Barcode ist bereits Digitalisierung pur, maschinenlesbar und -weiterverarbeitbar.
Und in Verbindung mit Smartphone und passender App ist das eindeutig die Zukunft.
Plastikchipkarten sind ein Auslaufmodell und nicht der Schritt in die Digitalisierung, wie in den EBC-Artikeln
der Schwäbischen Zeitung vom 11.01.2018 und 17.01.2018 dargestellt.
Es ist unfassbar, mit welcher Unwissenheit hier Verwaltungsfachleute und Journalisten mit Fachbegriffen
um sich werfen, die sie nicht verstehen und offenbar auch noch auf ebenso unwissende Berater zurückgreifen.
Eigentlich unterhaltsame Situationskomik vom feinsten, nur leider mit zu hohen Eintrittspreisen ...

Schöne Grüße

Thomas Voss     26.01.2018

  Leider gibt es eben immer noch unbelehrbare und unverbesserliche
  Gemeinderäte wie z. B. Herrn Zodel 

Hinweis für Neubürger: Herr Zodel ist der Gemeinderat, der in Vertretung des Bügermeisters kritiklos den
Knebel-Kooperationsvertrag mit der DBT unterschrieben hat und damit unweigerlich das Ende der EBC eingeläutet hat.
Er ist auch derjenige, der den Noliplatz mit einer mobilen Bar verunstalten will.

Beim Bürgerempfang am 22.01.2018 sagte Gemeinderat Zodel im Fahrwasser von Landrat Wölfle:
Die Einführung der EBC in Papierform sei ein nicht zeitgemäßer Rückschritt!
Darauf antworten wir: Herr Zodel hat eine nicht zeitgemäße Ansicht und ist offensichtlich ziemlich uninformiert.

Aus dem Protokoll der Schwarzwaldcard Vollversammlung vom 06.10.2015
Zitat: „Das veraltete Chipkartensystem ist durch ein modernes Barcodesystem nach dem neuesten Stand der Technik
für das 21. Jahrhundert ab der Saison 2016/17 zu ersetzen."

Das wurde inzwischen umgesetzt! Das nennt man Innovation, vor allem auch deswegen, weil Smartphone-nutzer
(und deren werden es immer mehr) die Daten der Papierkarte bequem aufladen können.
Wer schon mal mit Europas größtem Busunternehmen verreist ist, konnte feststellen, dass die Hälfte der Reisenden
ihr Ticket in Sekunden beim Fahrer abscannen lassen. Das gilt auch - wie regelmäßig in den Fernzügen IC/ICE
festzustellen ist - für einen Großteil der Bahnkunden.
Ein Riesenvorteil ist auch, dass man für Bus, Bahn, Metro und weltweit alle Fluglinien das Ticket selbst zu Hause
erstellen kann. Keiner kann doch behaupten, dass alle vorstehend erwähnten, weltweit agierenden Unternehmen
rückständig sind. Ganz im Gegenteil!
Hat sich denn immer noch nicht herumgesprochen, dass die hochgelobte Gesundheitskarte mit Chip nach 14 Jahren
Herumdoktern und Kosten von über zwei Milliarden Euro endgültig gescheitert ist?
Die AOK und TKK mit zusammen 38 Millionen Versicherten sind ausgestiegen.
Warum wird verschwiegen, dass neulich bei den Berliner und Stuttgarter Verkehrsbetrieben aus Datenschutzgründen
die Leseterminals wieder abgebaut werden mussten?
Warum ließ sich das EBC-System nur unter bewusster Verletzung mehrerer Datenschutzrichtlinien und unter
Täuschung der Gastgeber installieren?
Warum wurden 2,8 Millionen Euro in den Sand gesetzt, um dann zu erkennen, dass es der falsche Weg war?
Mit einer Papierkarte wäre das nicht passiert, da sie z.B. schon seit fast 10 Jahren im Schwarzwald zu aller Zufriedenheit
eingeführt ist. Man hätte sie nur übernehmen müssen. Die Gäste hätten dann noch im Vergleich zur EBC den Vorteil
gehabt, dass sie freie Fahrt mit Bussen und Bahn auf einer 16mal (!) größeren Strecke und bei doppelt so vielen
Anbietern mit Ermäßigungen nutzen können. Die Erhöhung der Kurtaxe wäre halbiert worden und die Verwaltungskosten
wären nur ein Bruchteil von denen der EBC gewesen.
In einem Interview bei der Schwäbischen Zeitung wurde Landrat Wölfle gefragt, was denn das Innovative an der
Chipkarte wäre. Er antwortete, sie ermögliche auch eine leichte Routenplanung und eine Buchung von Ausflügen.
Das war alles! Offensichtlich besitzt er noch kein Smartphone, denn es gibt diesbezüglich unzählige Apps, die genau
das bieten.
Wir sind immer wieder entsetzt, wie uninformiert die Protagonisten der EBC immer noch sind.

Forum Langenargen 24.01.2018

 

 

Auf der Suche nach der Wahrheit

Bei der letzten Bürgerversammlung wurde der Bürgermeister gefragt, was von der besonders stolz hervorgehobenen
3,2 Millionen Rücklage übrigbliebe, wenn die ständig verschobenen, dringend notwendigen Projekte endlich in Angriff
genommen würden.
Die lapidare Antwort hieß:

             "Dann werden die Rücklagen kleiner werden, genauso funktioniert seriöse Finanzplanung".

Diese Aussage macht sprachlos und wütend zugleich, denn die Kosten des Investitionstaus betragen inzwischen

                                             rund 14,2 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer.

In Wirklichkeit ist die Gemeinde dann ohne Berücksichtigung der Mehrwertsteuer nach Abzug der uns bekannten Zuschüsse
mit ca. 11 Millionen belastet. (Evtl. zu erhaltende Zuschüsse wurden nur teilweise erwähnt. Bekannt sind
uns nur lediglich
die Strandbad-Förderung 424.000 €, Haus Seestraße 31 Förderung 22.000 €, Bauhof-Förderung aus dem Ausgleichstock
150.000 €).
Ob es erneut eine Förderung für die Reparatur der Ufer- und Schlossmauer gibt, ist nicht gekannt.
Wenn ja, dann sollte man sie nicht wieder verfallen lassen!

Da will man den Bürgern etwas von seriöser Finanzplanung erzählen?
(Berücksichtigt wurden bei unserer überschlägigen Rechnung die Schloss- und Hafenmauer, das Strandbad, der Friedhof,
die Tiefgarage, das Feuerwehrhaus, der Bauhof, die Schule in Oberdorf, die Häuser Nr.21 und 31 in der Oberen Seestraße,
der Radweg Mückle, die ev. Kirche, sowie Beleuchtung und Planierung an der Promenade).

Forum Langenargen      09.08.2017,    24.01.2018

Ergänzung:

Laut Jahresrückblick 2016 beträgt der Schuldenstand je Einwohner z. Zt. ca. 630 €.
Nach unserer Ansichtmuß diese Zahl deutlich nach oben korrigiert werden
Endgültig dazu Stellung nehmen können wir erst, wenn der Haushaltsplan für 2018 vorliegt.
Da man in den vergangenen zwei Jahren in viele sinnlose Projekte investiert hat,

bleibt jetzt also nur noch eine erneute schnelle Steuererhöhung.
Zwar sind wir jetzt schon im Bodenseekreis die Gemeinde mit den zweithöchsten Steuersätzen,
das sollten wir aber jetzt toppen, was bereits im Gemeinderat angedeutet wurde!
So sieht also nach Aussage des Bürgermeisters eine seriöse Finanzplanung aus!

Wir Bürger sagen, das ist eine Schönfärberei mit dem Versuch der Verdummung der Bürger.

Forum Langenargen 10.08.2017,    24.01.2018

 Nachtrag:
Herr Benz wurde um Stellungname gebeten.
Er behauptete, einige der genannten Vorhaben seien bereits bezahlt.
Wir baten ihn, diese zu nennen. Dazu war er aber nicht bereit.
Dann behauptete er, nicht alle Investitionen unterlägen der Mehwertsteuer.
Auch hier baten wir um  eine diesbezügliche schriftliche Auskunft. Auch diese wurde uns verwehrt.

Forum Langenargen 24.01.2018

In der obigen Tabelle mit einem Investionsbetrag von 14,2 Mio € (ohne MWSt) sind die Sanierung der Goethe- und der
Lindauer Straße noch nicht enthalten: Für die Goethestraße wurden 207.000 € veranschlagt, für die Lindauer Straße
1 Mio. € (jeweils ohne MWSt). Vom Land sind dafür jeweils 60 % Zuschuss bewilligt.
Außerdem fehlen hier noch die Kosten für die künftige Sanierung des Friedhofes.
Zählt man alles zusammen, dann bleiben für die Gemeinde für die Sanierung der beiden Straßen noch rd. 575.000 € (incl. MWSt).

Die Gesamtbelastung steigt dann weiter auf ca. 17,5 Mio Euro.

Forum Langenargen 25.01.2018

A star is born

Am 19.01.2018 wurde die aus Oberdorf stammende Frau Elisabeth Kugel während eines Festaktes als
Bürgermeisterin von Meckenbeuren vereidigt.
In ihrer Antrittsrede betonte sie Begriffe wie Transparenz, Information, Austausch, Toleranz und Beteiligung der Bürger.
Jenen, die sie nicht gewählt haben, sagte sie: "Ich reiche allen die Hand, die sich mit Fachwissen, Bereitschaft zum
Engagement und guten Ideen für die Entwicklung von Meckenbeuren einbringen wollen. Angemessene Bürgerbeteiligung
in allen Altersstufen ist der Nährboden der Demokratie, das ist meine Grundhaltung." Sie betonte auch, dass es ihr Ziel sei,
die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen, das gelte auch für die Menschen, die aus Not kämen.
Landrat Wölfle betonte, dass es wichtig sei, die Bürger mitzunehmen, dass Bürgerbeteiligung aber auch kein Selbstzweck sei.
Nach dem Wahlsieg von Frau Kugel habe er die Frage gehört: "Kann die Frau Kugel das?“
Er sei sich aber sicher, dass die Bürger schon wüssten, was sie wollten und wen sie wählten.
Wir hoffen, dass Bürgermeister Krafft anwesend war und endlich erfahren hat, auf was die Bürger Wert legen.
Nach nur zwei Bürgerversammlungen in fünf Jahren Amtszeit, fehlender Transparenz und Nichtbeantwortung von Fragen,
sowie öffentliche Beleidigungen ehrbarer Bürger schaut man neidisch auf die neue Leitung der Kommunalverwaltung
von Meckenbeuren.

Forum Langenargen   23.01.2018

 Das „Gelbe-Sack-Problem“ im Rathaus 

Seit etlichen Wochen / Monaten sind die Gelben Säcke ausgegangen und es ist noch nicht absehbar, wann wieder damit zu rechnen ist.
Sie sollen demnächst „langsam“ an die Haushalte verteilt werden.
Das passt recht gut zur
"Zero Waste"-Aktion (Null Müll) des Landratsamtes: Mülltrennung ADE, alles wandert jetzt unsortiert in den Restmüll!

Aus Wikipedia:
„Die Säcke werden milliardenfach in Fernost hergestellt und über Großhändler und Entsorgungsunternehmen
an die Kommunen geliefert…“

Forum Langenargen   23.01.2018

Eine Bürgerin schreibt uns:
Ja im Sommer gab es schon Engpässe. Da gingen mein Mann und ich abwechselnd täglich ins Bürgeramt.
Irgendwann bekam man nur noch zwei einzelne Säcke von den genervten Damen, sowie eine Telefonnummer,
bei der wir uns beschweren sollten, da sie zu wenig Tüten bekämen.
Als wir dort anriefen, meinten die genervten Herren, dass sie das geliefert hätten, was bestellt worden wäre.
Jetzt holen wir die Tüten im Sputenwinkel...

Anmerkung: Gelbe Säcke sind mittlerweile inzwischen hier so selten und so kostbar wie Bananen im Osten zu DDR-Zeiten.

 

Vor 104 Jahren war der Ortsvorsteher selbst Ansprechperson für Touristen.

Heute wird der Schultes ein Bürgermeister genannt

und beantwortet noch nicht 'mal Briefe seiner Bürger.

 

Sehr herzlich möchten wir der Baustelleninformation /DB Bahn

durch das Forum Langenargen danken.

Dieses praktische und realitätsverhaftete Handeln

würden wir uns bei diesen Adressaten wünschen:

- Website Langenargen

- Montfort Bote

Leider sind diese dort an Bürger gerichtete Veröffentlichungen

oft ungenügend um das praktische Leben abzubilden.

Danke Forum, Sie hatten uns vor einiger Unbill bewahrt.

Drei Langenargener Familien mit Gemeindebezug

 

23.01.2018

Ein Unglück kommt selten alleine

Die Streckensperrungen für Züge von Friedrichshafen nach Lindau mit entsprechendem
Schienenersatzverkehr durch Busse nahen in Riesenschritten. Es drohen große Probleme
für die Schüler. Wir werden anfragen, ob die Busse zwischen 7 :30 Uhr und 8:30Uhr
eine Schleife zum Schulzentrum fahren können, oder ob die Schüler wenigstens vor dem
ersten Kreisverkehr aussteigen können.