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Glosse
 
Der Berichterstatter der Schwäbischen Zeitung sollte überlegen, ob er nicht besser bei der Bildzeitung aufgehoben wäre,
denn Texte sind ziemlich rar geworden.
Er hat natürlich, wie gewohnt, die Abbildung des Bürgermeisters nicht vergessen, doch der Jahresrückblick ist längst gedruckt.
Somit muss man nun leider fast ein Jahr warten, bis man den Bürgermeister wieder als Narren bewundern kann.
Forum Langenargen   15.01.2018

Brief an die Schwäbische Zeitung

Tendenziöse Berichterstattung bei der EBC

Sehr geehrter Herr Hennings,

vor genau einer Woche wurde bekannt, dass die Gemeinde Langenargen die von ihr eingereichte Beschwerde gegen
die Nichtzulassung der Revision zurückgezogen hat, da sie erkennen musste, dass sie mit ihren Argumenten chancenlos war.
Somit ist seitdem das Urteil des VGH Mannheim endgültig rechtskräftig. Wie fast nicht anders zu erwarten war, schweigt die
zuständige Redakteurin der SZ und des Montfortboten dazu bisher beharrlich, obgleich es sicher der Höhepunkt der
Auseinandersetzungen bezüglich der EBC war. Frau Poimer tut so, als sei nichts geschehen und bringt stattdessen im
Montfortboten eine Meldung über die Zukunft der EBC, die im deutlichen Gegensatz zu den Veröffentlichungen der
Gemeinde steht.
Übrigens fällt auf, dass die Seite "Langenargen - Eriskirch" beim Durchblättern sofort ins Auge springt, da fast regelmäßig die
Hälfte durch großformatige Fotos besetzt wird. Der Höhepunkt wurde heute mit dem Bericht über den Narrenumzug erreicht.
Es blieben nur noch etwa 25 % Text. Diesmal wurde das aber durch den Bericht über den Jahresempfang in
Friedrichshafen getoppt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. H. Walter    15.01.2018

 

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde seinerzeit von der SZ deutlich betont, dass das VGH-Urteil noch nicht rechtskräftig ist.
Bei einer sachlich-loyalen Berichterstattung wäre es angezeigt, auch über die inzwischen eingetretene Rechtskraft zu
informieren - insbesondere unter den gegebenen Umständen (Rücknahme der aus rein taktischen Gründen
erfolgten Beschwerde).

Hans-Helmut Hemmerling  15.01.2018

Lassen Sie Ihren Barcode nie aus den Augen

Der Barcode auf Flugtickets enthält viele sensible persönliche Daten und kann durch Unbefugte problemlos mit einem
leicht zu bekommenden Barcodeleser ausspioniert werden. Davon kann auch der persönliche Account betroffen sein.

Erinnerungen

Im Frühjahr 2015 erschien im Montfortboten eine Veröffentlichung der Gemeinde, um die fünf kritisierten 170.000 €
teuren Fahrradwillkommensstationen zu rechtfertigen.
Eine von den fünf unwahren Behauptungen lautete damals, der Bodenseeradwanderweg wäre der beliebteste Radwanderweg
Europas. Ich konnte an Hand eines Rankings des ADFC nachweisen, dass er noch nicht einmal unter den Top ten
Deutschlands zu finden war.
Frau Poimer von der SZ lehnte aus fadenscheinigen Gründen die Veröffentlichung meiner Richtigstellungen zu allen falschen
Behauptungen ab. (Nach dem altbekannten Schema: "Alles, was vom Rathaus kommt, ist richtig und muss nicht
überprüft werden“). Das war übrigens damals der Grundstein zur Geburt des Forum Langenargen.
Nun gibt es inzwischen auch einen sog. Donau-Bodensee-Radweg in zwei Varianten, und zwar von Ulm nach Friedrichshafen
und von Ulm nach Kressbronn. Ausgerechnet Langenargen mit fünf Fahrradwillkommensstationen (Weltrekord) und acht
Akkuladestationen ist ein weißer Fleck auf der Karte der Fahrradfernwege.
Inzwischen dürfte sich natürlich auch bei den Radlern herumgesprochen haben, dass die Akkuladestationen nicht
benutzbar sind.
Nach inzwischen zweijähriger Beobachtung stellte sich heraus, dass von den fünf Willkommensstationen nur zwei von Touristen
angenommen wurden.

Hartmut Walter 14.01.2018

Kostenlos mit der Bahn fahren, damit der Landkreis Geld spart
Straßenbahn ist kostenlos für alle
Täglich in Melbourne
, zu jeder Zeit, so oft und so lange man will

Und auch wenn man weiter raus will, den Stadtkern verlassen möchte, sind die Preise überaus moderat.
Für einen Fahrschein mit einer Gültigkeit von zwei Stunden zahlt man umgerechnet zwischen 1,40 und 2,80 Euro.
Umsteigen kann man beliebig oft.
Und gerade mit der Straßenbahn kommt man in Melbourne erstaunlich weit. Nach offiziellen Angaben hat Melbourne
das größte Tram-Netzwerk der Welt. Zusätzlich zu all den Bus- und Metrolinien. Rund 250 Kilometer doppelgleisige
Strecke wird von der Straßenbahn befahren. Dabei stoppen die Wagen an mehr als 1.700 Haltestellen.
Natürlich wird die Tram von sehr vielen Fahrgästen benutzt. Das ist ja der Sinn des kostenlosen Angebotes.
Die Zahl der Fahrgäste lag im Jahr 2016 bei knapp über 200 Millionen Personen. Zur Hauptverkehrszeit sind über
90 Prozent der insgesamt 450 Fahrzeuge unterwegs. An manchen Haltestellen hält alle 60 Sekunden eine Bahn.
Für Touristen gibt es noch ein Extra-Bonbon: Die Linie 35 fährt als Ringlinie durch die gesamte Innenstadt.
Auf dieser Strecke werden ausschließlich Fahrzeuge aus den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingesetzt.
Gründlich restauriert und mit moderner Sicherheitstechnik fahren sie im Abstand von höchstens zehn Minuten.
In den Trams gibt es über die Lautsprecheranlage eine Erklärung zu Sehenswürdigkeiten und zur Streckenführung.
Fahrt und Erklärung sind selbstverständlich völlig kostenlos.

Kostenlos mit der Bahn fahren, damit die Stadt Geld spart.
Ich wollte wissen, warum der Innenstadtverkehr mit der Straßenbahn kostenlos ist, und habe bei der Transportbehörde
in Melbourne nachgefragt. "Weil die Stadt so Geld spart", war die Antwort.
Es fahren Zehntausende Pkws weniger durch das Stadtzentrum,
Straßen halten länger, Unfälle sind seltener, die positiven Auswirkungen auf die Luft sind immens.

Dieter Herrmann  13.01.018


Müssen wir viel vorsichtiger sein beim öffnen von E-Mailanhängen und gekaufter Software?
Das könnte von einer Privatperson aber auch von einem Angestellten einer Behörde sein. 
Ein Mann soll tausende Internetnutzer bespitzelt haben. Nutzte eigene Malware namens "Fruitfly" – Gespräche 
belauscht, Logins geklaut, Chats mitgelesen. Ganze 16 Punkte umfasst die Anklage, die die Staatsanwaltschaft
des US-Bundesstaats Ohio gegen den 28-jährigen Programmierer Phillip D. eingebracht hat. In einem Zeitraum von
über 13 Jahren – vorgeworfen werden ihm Taten von 2003 bis Januar 2017 – soll er mehrere tausend User, sowie 
Unternehmen, Schulen, eine Polizeidienststelle und auch Regierungsorganisationen systematisch ausgespäht haben.
Er soll eine selbst entwickelte Malware für macOS, genannt "Fruitfly", zum Einsatz gebracht haben, um sich 
weitreichenden Zugriff auf die Rechner zu verschaffen. Gemäß der Aussendung des Justizministeriums soll er Einblick 
auf gespeicherte Dateien gehabt und auch selbst Dateien auf die PCs geladen haben. 
Stets täglich, im offline Modus, alles auf externe Festplatte speichern!!!
Er konnte Screenshots anfertigen, Tasteneingaben aufzeichnen und auch etwaige angeschlossene Kameras und Mikrofone 
 anzapfen . Weitreichende Spitzelaktivitäten. Die Fülle an Möglichkeiten soll er sich zunutze gemacht haben, um persönliche
 Informationen wie Logins, Steuerdokumente, medizinische Aufzeichnungen, Fotos, Bankauszüge oder private Chats 
abzugreifen. Die geklauten Anmeldedaten soll er verwendet haben, um auf verschiedenen Internetseiten weitere Daten abzugreifen.

K.  P.  Frey   12.01.2018

Von Dobrindt bis Wölfle: CDU/CSU jammern ohne Aussicht auf Erfolg
PeG. 12. Januar 2018. Ein Kommentar - meine Sicht der Dinge.

Es wird immer deutlicher, der Maut-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wünscht die Einführung
eines E-Tickets gegen alle Widerstände und jegliche Vernunft. CDU Politiker aus Bund, dem Land, bis in den Kreis
sehen sich aus Gehorsamsgründen in der Pflicht. Wenn man dabei beachtet, dass viele Politiker*innen das Leben
ihrer Untertanen nur aus der Perspektive edler Dienstwagen oder aus den Dossiers von Auto-Lobbyisten
wahrnehmen, wird vieles verständlich aber nicht gut. Schon aus dem Grund, dass diese Koalition aus CDU/CSU
die Gesundheit unserer Kinder schädigt.

Für den Landrat Wölfle könnten die Sterne nicht günstiger stehen. Die Raunächte sind vorüber und in der Fasnet liegt
das Interesse sowieso bei Drogen, Sex und Alkohol. Er könnte also in die Kittelschürze der Schwäbischen Hausfrau schlüpfen,
seinen Adlatus Enrico Heß mitsamt der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH im ewigen Eis verschwinden lassen und
fortan als Erleuchteter den  Verantwortlichen aus CDU/CSU, Bündnis90/Grüne, SPD, FDP und Freien Wählern
(Allen, die mit ihm auf Kaperfahrt waren) die kalte Schulter zeigen. Fortan würde er als besonders verantwortungsbewusster
Haushaltssanierer gelten, der bemüht ist, etwas zu bewegen und dem die Herzen des Gastgewerbes bedingungslos zufliegen.
Keine Angst, Herr Wölfle möchte man ihm zuflüstern, die Plätze am Fleischtopf sind bei den Mitgliedern des Kreisrats so
begehrt, da kommt kein Protest, nur untertänigste Zustimmung. Die Begründung könnte lauten:

„Wir sparen für die Schließung der Diesellücke ( Bodenseegürtelbahn)“. Die Kurtaxe in den vier Pilotgemeinden könnte
auf ein annehmbares Niveau sinken. Bürgermeister Krafft aus Langenargen hat mit Rücknahme der Klage gegen das Urteil
des Verwaltungsgerichts Mannheim erkannt, dass nichts mehr geht. Ob er es inzwischen verstanden hat, darf bezweifelt
werden. In der neuen Kurtaxensatzung liegt Sprengstoff,  denn ab Mai 2018  kollidiert sie mit der neuen EU-Datenschutz
Rechtsvereinbarung. Damit laufen alle Gastgeber natürlich in Gefahr, zu höchsten Geldstrafen verurteilt zu werden,
denn sie sind als Ersterfassungsstelle für die Daten ihrer Gäste nicht nur auskunftspflichtig, sondern haften auch bei
Missbrauch durch eine weiter verarbeitenden Stelle. Vor Jahren war es das Projekt Stuttgart 21, das einen notwendigen
Ausbau des Regionalverkehrs be- oder verhinderte. 
Bei der Deutschen Bahn sind es jetzt die Kapitäne, bei der Landespolitik die damals Verantwortlichen, die auf besser
honorierte Plätze wechselten. Günther Oettinger und seine Schützlinge. Tanja Gönner (CDU) hat schon im Juni 2010 einer
Bodensee-S-Bahn alle Unterstützung versagt. Stuttgart 21 wird mit passiver Duldung des Verkehrsministers Winfried Hermann
(Grüne), auch aus den nahezu doppelt so hohen Trassenpreisen des Bodenseekreises finanziert. Hier liegt vermutlich
auch ein Grund dafür, dass Fahrgäste der DB Regio nicht oder nur gering entschädigt werden. Ein Privileg, das Schulkindern
als den am meisten Geschädigten, bis zum heutigen Tag absolut vorenthalten wird. Im Gegensatz zur Lokalpolitik bin ich der
festen Überzeugung, dass ein Verkehrsverbund nicht nur zur Verteilung der Fahrtentgelte an Bahn- oder Busbetreiber
zuständig ist, sondern auch dafür, dass Bahnen und Busse in erforderlichem Umfang zur Verfügung stehen. Auch wenn der
rechtliche Begriff Leistungserschleichung nicht zulässig sein mag, sondern vielleicht als polemische Überspitzung zulässig
sein kann, bleibt es fraglich, aus welchem Grund es zulässig ist, Fahrtentgelt zu kassieren,
ohne dass Bahnen und Busse fahren?
Es gibt für eine Besserung im ÖPNV bisher nur Absichtserklärungen. Das reicht jedoch längst nicht mehr.

Bereits vor einer Woche berichteten wir, dass die Gemeinde  die von ihr eingereichte Beschwerde  gegen die Nichtzulassung
der  Revision zurückgezogen hat, da sie erkennen musste,  dass sie mit ihren Argumenten chancenlos war.
Somit ist seitdem das Urteil des VGH Mannheim  endgültig rechtskräftig.
Wie fast nicht anders zu erwarten war, schweigt die Hofberichterstattung der SZ und des Monfortboten bisher
dazu berharrlich, obgleich dies sicher der Höhepunkt der Auseindersetzungen bezüglich der EBC war.
Frau Poimer tut so, als sei nichts geschehen und bringt stattdessen im Monfortboten eine Meldung  über die
Zukunft der EBC,  die im deutlichen Gegensatz zu den Veröffentlichungen der Gemeinde steht.
 
Forum Langenagen 14.01.2018
 

Was gibt es Neues aus dem intransparenten Rathaus?

Haftung für verkorkste Ausgabenpolitik! Jetzt!

Wir glaubten unseren Augen nicht zu trauen. Für eine bescheidene Gemeinde wie unsere, ist, wenn alles erledigt ist,
die sauber gerechnete Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 1.600,00 Euro sagenhaft. Mit Blick auf die Ursachen wurde uns
dann noch viel schwindliger. Die glorreichen Gemeindeausgaben für dünne Gutachten, verlorene Gerichtsprozesse,
wuchernden Schilderwald, verwaiste Fahrradinseln, unbrauchbare Ladestationen und das sündteure

„Bänkewunder von Langenargen“ (ca. 1600 Euro plus MwSt. je Bank, insgesamt mehr als 350 neue Bänke)* stehen
zuvorderst auf einer langen Liste von massiven Fehlentscheidungen in der Auftragspolitik des Rathauses -
mittels unserem Steuergeld!!! Gegenüber steht die Gratis-Kinderbetreuung für Feriengäste. Die Einwohnereltern zahlen
hingegen bis 20,00 Euro pro Kind und Nachmittag!!!
Das Rathaus macht Politik auf Kosten der Schwachen!

Die Schulden von Heute sind die Steuern von Morgen!

Weshalb lassen wir das zu? Wir und unsere Kinder müssen unnötig schwere Schuldenrucksäcke tragen.
Jetzt ist es Zeit, Position zu beziehen und diesen sinnfreien Unfug zu stoppen.
Wir brauchen – jetzt - mehr Demokratie + Kontrolle!
Sprechen wir unsere ehrenamtlichen Gemeinderatsmitglieder und Herrn Krafft darauf an!
Jede einzelne Antwort ist interessant.

* Bestellt in mehreren Tranchen: 150 Bänke, 110 B., 49 B., 31 B., 8 B., 5 B., insges.  353 neue Bänke zum Gesamtpreis
von über 670.000 € (März 2015 – Mai 2015).

Gratulation!

Klaus Peter Frey   10.01.2018

Das Haus Nr. 21 in der Oberen Seestraße wartet dringend auf eine Sanierung.

Wieso wird nun plötzlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite, an einer der wenigen Stellen mit freier Seesicht
ein Hinweisschild über die Historie mit Hilfe von Standgewichten des Bauhofes angebracht?
Übrigens handelt es sich hier um eine sehr stümperhafte Arbeit. Es war offensichtlich nicht ausreichend,
dass dort bereits ein Halteverbotsschild steht, sondern es musste noch zusätzlich ein Schild an einer unpassenden
Stelle angebracht werden.
Normalerweise befindet sich ein derartiges Hinweisschild aus Folie direkt am Gebäude.
Man würde dort viel lieber den ungestörten Blick auf den See genießen und nicht das teure Metallschild studieren!
Aber unser Bürgermeister scheint ja ein Faible für solche Schilder zu haben, was er ja in der Vergangenheit schon
hundertfach bewiesen hat.
Für das tausendste Schild erhält er dann hoffentlich eine Prämie!

Forum Langenargen  09.01.2018

Wer kennt den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Wirkung?
Oder wie Verantwortung grundsätzlich abgegeben wird

Wenn sich der Verfasser und / oder Verantwortliche des o.g. Schildtextes auf die Historie beruft und die visuelle
„Wahrnehmung“ bzw. „Aussenwahrnehmung“ dieses Hauses für die Gemeinde von grosser Bedeutung benennt,
ist das sehr bemerkenswert.
Wie ist das im Kontext zu vergangenen Veränderungen zu bewerten? Der Münzhof macht den Eindruck eines
architektonischen Kunstfehlers. Während der letzten Jahre hat die Gemeinde vielfältige Einbussen ihrer
Liebenswürdigkeit verzeichnet.
Ob der Umgang und die Kompetenz zur Gestaltung der Aussenwirkung bereits den Amateurbereich verlassen hat?
Irgendeiner scheint nicht nur Euphemismen zu lieben, sondern auch sein Schilda.
E.K.   10.01.2018
P.S.: Für die Aussenwirkung Langenargens haben die Bürokraten der Gemeinde bisher insgesamt einen Bärendienst erwiesen.

Seit über drei Jahren beklagen sich Bürger über die Intransparenz des defekten sog. „Schadensmelders“.
Ein diesbezügliches Versprechen der Instandsetzung wurde immer wieder gebrochen.
Vor einigen Tagen wurde in der Presse die gute Akzeptanz der entsprechenden Friedrichshafener Einrichtung "Sag´s doch"
gemeldet. Die Stadt FN hatte Langenargen vor einiger Zeit bereits angeboten, ihr System kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Langenargen war jedoch nicht interessiert, denn dann wären ja die Schadensmeldungen und die Zeit bis zu ihrer Beseitigung
transparent geworden. Man verfährt lieber nach dem Motto:

„Was geht das andere Bürger an, was für Missstände gemeldet werden
und wie lange es dauert, bis Abhilfe geschaffen worden ist“.

Forum Langenargen  09.01.2018

 
Eilmeldung                  Eilmeldung                      Eilmeldung                   Eilmeldung
 
Die Gemeinde Langenargen hat die von ihr erhobene Beschwerde gegen die Nichtzulassung
der Revision zurückgenommen, da sie inzwischen erkennen musste, dass sie diesbezüglich
chancenlos war.
Somit ist das  Urteil des VGH Mannheim endgültig rechtskräftig.
Die Kosten des Verfahrens trägt die Gemeinde.
Sie wird mit Sicherheit auch mit Ihrer neuen rückwirkenden ! Kurtaxe scheitern,
sodass bald die 4. Änderung folgen wird.
 
Forum Langenargen  08.01.2018

Das bietet Donaueschingen einschließlich der attraktiven Konuskarte für 1,50 Euro Kurtaxe !!

Betreff: Willkommen in der Residenzstadt Donaueschingen - am Geburtsort der Donau - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=e5AlG3QZ1_M

Bad Bellingen & Region - Kostenlose Urlaubsextras
Dieser wunderschöne Ort bietet weit mehr, als Langenargen und verlangt nur 2,25 Euro Kurtaxe.
http://www.bad-bellingen.de/Bad-Bellingen-Region/Kostenlose-Urlaubsextras/

Darüber sollten die hiesigen Entscheidungsträger mal nachdenken,
wenn sie nicht noch mehr Gäste vertreiben wollen!

Damit man das Missverhältnis bezüglich der Kurtaxe zwischen dem
Erholungsort Langenargen und dem eleganten Kurort Badenweiler erkennt,
veröffentlichen wir folgende Fakten:

In Badenweiler beträgt die Kurtaxe ab 1. April je nach Lage zwischen 3 Euro und 1,25 Euro.
Eingeschlossen ist die kostenlose Konuskarte incl. freie Fahrt mit Bus und Bahn zwischen Basel und Karlsruhe
und fast dem ganzen Schwarzwald.
Der Ort bietet mehrere große gepflegte Parks, Thermalbäder und ein Thermalinhalatorium, dazu mehrere Museen
und fast täglich Veranstaltungen.
Dort ist die Kurtaxe im Gegenteil zu Langenargen adäquat zu dem, was den Gästen geboten wird.

Forum Langenargen   05.01.2018

Betreff: ...und warum finde ich hier LA nicht? Aber Eriskirch!

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Staatlich_anerkannter_Erholungsort_in_Baden-W%C3%BCrttemberg

Forum Langenargen   09.01.2018

Die Kurtaxe in 111 beliebten Urlaubsorten - Special - Stiftung Warentest
https://www.test.de/Kurtaxe-So-viel-muessen-Sie-zahlen-unser-Check-fuer-111-Reiseziele-5029607-5030883/

Sehr  aufschlussreich. Schauen Sie mal, was die entsprechenden Orte bieten.
Langenargen ist nicht dabei, weil es die Kriterien für einen staatlich anerkannten Kurort nicht erfüllt.

Forum Langenargen    08.01.2018

Anfang Juli 2016 fand eine Friedhofbegehung statt.

Seither ist nichts geschehen und der Zustand hat sich weiter verschlechtert.
Ältere Bürger können sich nicht entsinnen, den Friedhof in ihrem Leben in einem so desolaten Zustand gesehen zu haben.
Die Herrentoilette ist nach wie vor in einem ekelerregenden Zustand.
Der Bürgermeister macht sich lieber Gedanken über die Erbauung einer Kneipe auf dem Noliplatz und über Toilettencontainer
in den Uferanlagen.

Forum Langenagen    09.01.2018

Offener Brief an Herrn Vieweger, den Sachbearbeiter im Ordnungsamt

Sehr geehrter Herr Vieweger,

im Rahmen der  Diskussionen, was Langenargen eigentlich bei einer "Erholungstaxe" von 6,30  pro Ehepaar pro Tag
zu bieten hat, werden immer wieder Negativbeispiele genannt. Ein Dauerbrenner sind der vermüllte Reststrand im
Hafenbecken vor dem Altersheim und an dem kleinen Strand an der Fahradwillkommensstation Ecke Untere Seestraße -
Friedrichshafener Straße. Letzterer stinkt oft von lauter Unrat. Ansonsten haben wir inwischen unzählige nicht geleerte
Mülltonnen dokumentiert, einmal sogar mit einem daneben liegenden Entenkadaver. Besonders schlimme Zustände
herrschen fast immer an der  Uferanlage zwischen dem DRLG-Heim und dem Schwedi. Dort startete ja Frau Vissier von
Greenpeace letztes Jahr mit Freiwilligen mehrere  Aufräumaktionen. Inzwischen macht sie alleine weiter.
In den Anfängen musste sie sogar bei der  Gemeinde die notwendigen Abfallsäcke selbst bezahlen.
Immer häufiger sieht man aber auch müllsammelnde Einzelpersonen, die den Anblick nicht mehr ertragen können.
Eine davon ist Frau Pfleiderer. Sie sammelte in den letzten zwei Wochen Unmengen von Müll, darunter über 10 mit Nadeln
bestückte Spritzen, sowie über hundert Glas- und Plastikflaschen und sogar  Sexspielzeug.

Frau Pfleiderer stellt jedem Helfer zwei kostenlose blaue Säcke zur Verfügung.
Es wurde von Bürgern immer wieder vorgeschlagen, dass die Gemeinde in regelmäßigen Abständen Plastiksackbehälter
aufstellt, leider umsonst.
Es würde auch der von der Gemeinde angestellten Aufsichtsperson nicht schaden, statt im Schutz der Dunkelheit heimlich
die Höhen der Gartenhecken zu messen, auch mal zuzupacken.
Wäre es zu viel verlangt, wenn Sie sich selbst mal ein Bild von diesem Dreck machen und auch zupacken würden?
Vielleicht könnten Sie ja auch mal den Bürgermeister, der ganz in der Nähe wohnt, dazu überreden!

Übrigens: Es gibt auch einen Gemeinderat, der wohnt unmittelbar am Ort des Grauens.
Sie selbst, Herr Vieweger, sollten mehr dafür sorgen, dass die Zugangstüren am Gitter zum Gemeindehafen zukünftig
kindersicher  sind. Was ist das für eine Doppelmoral, wenn Sie in der Presse verkünden lassen, dass  die Radfahrer
zur Kasse gebeten werden, wenn sie z.B. verbotenerweise in Rudeln im Schlosspark herumfahren oder die Einbahnstraße
in falscher Richtung befahren, aber gleichzeitig der Aufsichtsbeamte in einer entsprechender Situation darauf angesprochen,
erklärt, er habe vom Rathaus die Weisung bekommen, er dürfe nicht in den fahrenden Verkehr eingreifen. Sie wurden auch
schon mehrfach darauf hingewiesen, dass gemeindeeigene Fahrzeuge im Ortskern ohne Erlaubnisausweis und ohne
Parkscheibe geparkt wurden. Die E-Mails wurden nie beanwortet. Stattdessen erhielten Kurgäste Verwarnungen, wenn sie
z.B. kurz bei der Sparkasse Geld abhoben und vergessen hatten, für die 3 Minuten die Parkscheibe kenntlich zu machen.
Sie haben zwei Wochen lang die beleidigenden, provozierenden Latrinen- und Pissoirobjekte, über die sich Bürger aber auch
Kurgäste beschwerten, nicht entfernt und dabei bewusst in Kauf genommen, dass bei Sturmböen Kleinkinder zu Schaden
gekommen wären. Als ein redlicher Bürger die Gefahr erkannte und die Latrine umlegte, haben Sie ihn groteskerweise
auch noch wegen Sachbeschädigung angezeigt ((angeblicher Schaden 50 Euro).  Es entschuldigt Sie nicht, dass der
Bürgermeister das Gleiche tat.
Ihrer befremdlichen Auslegung bei der Genehmigung der vielen privaten Feuerwerke verdanken wir Bürger aber auch die
Gäste, die Ruhe suchen, ohrenbetäubenden Lärm und eine ganz erhebliche Feinstaubbelastung der Luft.

Forum Langenargen    06.01.2018

Vorschlag für Namensänderung:
Das hiesige Ordnungsamt unter der Ägide von Herrn Vieweger sollte schleunigst umbenannt werden in
"Unordnungsamt".
Rolf Motz 08.01.2018

Noch ein Erlebnis mit der Deutschen Bahn

Eine Bekannte wollte mit ihrem Kleinkind von Kalifornien über London und Zürich auf Besuch nach Langenargen kommen.
Es war geplant, vom Flughafen mit dem Zug nach Romanshorn zu fahren und dann mit der letzten Fähre nach
Friedrichshafen überzusetzen. Die Fahrpläne der DB zeigten bis zum zu diesem Tag keine Abweichungen.
Durch Zufall fiel auf einem Fahrplan der SBB auf, dass die Fährschiffe für ca. zwei Wochen nicht verkehren.
Man konnte die Bekannte gerade noch rechtzeitig in London warnen.
Ansonsten hätte sie mit dem Kleinkind in der Dunkelheit am Hafen in Romanshorn gestanden und nicht gewusst,
wie sie noch am Abend nach Langenargen kommt. Sie musste dann nach Konstanz fahren, wo sie abgeholt werden musste.

Wer den seit vielen Monaten chaotischen Verkehr (oder Spar- oder Nicht-Verkehr) auf der Schiene, die nicht oder viel zu spät
aktualisierten Fahrpläne von Bus und Bahn am See entlang kennt, wird sich nicht wundern.

Es sei auch noch daran erinnert, dass bis Anfang Dezember die Abfahrtszeiten der EBC Busse angezeigt wurden,
obwohl diese seit dem Ende der Sommerferien
nicht mehr fuhren. So etwas nennt man Gästeverärgerung!

Hier ist ganz offensichtlich eine Vielzahl von Leuten am Werk, die ihrer Aufgabe nicht annähernd gewachsen sind!

Forum Langenargen   05.01.2018

Zitat aus der Homepage von Langenargen:

„Gerne steht Ihnen Herr Lost, Leiter des Amtes für Tourismus, Kultur und Marketing, für ein persönliches Gespräch
zur Verfügung (Tel. 07543-933034). Oder Sie senden eine E-Mail an jost@langenargen.de“.

Jetzt ist es also offiziell, der Leiter der TI trägt seinen Zustand bereits im Namen!

Forum Langenargen   04.01.2018

Warum ist die Schwimmhalle ausgerechnet während der gesamten Gästesaison von April bis September
und zu den Schulferien geschlossen?

Wie schon lange bekannt ist, erleben die Kinder von Juni bis August, die von der Gemeinde geförderten sogenannten
"Langenargener Festspiele". Dazu wurde sogar ein eigener Verein gegründet.
Grundsätzlich ist dieses Vorhaben sehr zu begrüßen, doch der Begriff "Langenargener Festspiele" ist nach Meinung
vieler Bürger ziemlich überzogen. Man hat als Fremder die Assoziation Bregenzer Festspiele oder Salzburger Festspiele
und stellt dann fest, dass es sich um Theater für Kinder mit Themen wie Pippi Langstrumpf, Emil und die Detektive und
der kleine Wassermann handelt. Auf Seite 21 des neuen Gastgeberverzeichnisses werden die sog. "Langenargener Festspiele"
auf der gleiche Seite wie die "Bregenzer Festsspiele" beworben.
Nun zeigen sich erste Probleme: Nach einer Meldung vom 04.01.2018 in der SZ fällt dieses Jahr die früher so erfolgreiche
Kulturnacht im September aus. Zitat von Herrn Jost vom Touristik- und Kulturbüro: "Wir richten erstmals unsere neue
Veranstaltungsreihe die Langenargener Festspiele aus, weshalb wir für die Kulturnacht keine Kapazitäten frei haben".
Da fragt man sich immer häufiger: Wozu gibt es eigentlich einen Langenargener Kulturverein?
Letztes Jahr tat er sich lediglich durch primitive Beleidigungen rechtschaffener Bürger hervor, unterstützt durch Herrn Vieweger
vom Ordnungsamt und Herrn Bürgermeister Krafft.

Forum Langenargen   04.01.2018

Heute in der Presse:

"Streit um 9 Millionen Kosten für neue Rentnerausweise aus Plastik im Scheckkartenformat."
Der Bundesrechnungshof sieht dafür überhaupt keinen Bedarf und kritisiert die Verschwendung von 9 Millionen Euro
durch die Deutsche Rentenversicherung.
Die Papierkarte würde jährlich nur 25.000 Euro kosten.

Kommt Ihnen das nicht bekannt vor?

Forum Langenargen   03.01.2018

Die Feinstaubparty ist zu Ende

Mit den Feuerwerken in der Neujahrsnacht explodierten wieder die Feinstaubwerte.
So wurde in Ravensburg bei den kleineren Feinstaubpartikeln schon kurz nach 23 Uhr ein Wert gemessen,
der 35-fach höher lag, als das zulässige Tagesmittel. Diese Wert sank erst nach zwei Stunden wieder ab.
Es war ein Glück, dass keine Inversionswetterlage mit Nebel herrschte.
Wir erinnern an unsere Veröffentlichung im Forum im letzten Jahr, in der u.a. darauf hingewiesen wurde,
dass das Silvesterfeuerwerk in Wien genauso viele Feinstaubemissionen erzeugt, wie die gesamte jährliche Belastung
durch den Straßenverkehr in ganz Österreich.
Friedrichshafen hatte in der Silvesternacht die dritthöchste Feinstaubbelastung nach Stuttgart und Tübingen.
Zum Jahreswechsel wurden in Deutschland 4000 t Feinstaub in die Luft geschleudert.
Die Hauptkritik vieler Bürger richtet sich aber gegen die vielen privaten Feuerwerke hier in Langenargen, nicht nur alleine
wegen der Feinstaubbelastung, sondern auch wegen der Lärmbelästigung für Menschen (auch Gäste) und Tiere.
Ein einzelner Rathausmitarbeiter, sein Name ist Herr Vieweger, ist hier willkürlich für die Genehmigungen zuständig
und lässt die betroffenen Bürger seine Machtbefugnis spüren. Er mißachtet das gesetzliche Verbot des Abbrennens von
Feuerwerken in der Nähe von von Altenheimen, Kirchen und Fachwerkhäusern (Kavalierhaus ist ein Fachwerkhaus) .
Er weiß auch offensichtlich nicht oder ignoriert einfach, dass alleine in Deutschland jährlich rund 66.000 Menschen
vorzeitig durch Feinstaub sterben. So ist auch nicht erklärbar, dass man im Sommer täglich 56 Dieselbusse durch
Wohngebiete wie die Rosenstraße fahren ließ.

Forum Langenargen   03.01.2018

Heutige Schlagzeile in der Presse:

Elfjährige aus dem Zug geworfen, weil sie irrtümlicherweise ein falsches Ticket gelöst hatte.
Wer nicht weiß oder nicht beachtet, dass die Bahn nicht über Meersburg fährt, kann das auch am Ticketautomaten
nicht ersehen.
Wir können nur hoffen, dass die DB dies zeitnah kenntlich macht!
Das passt ürigens zu dem Bahnchaos im Bodenseegebiet wie die Faust aufs Auge!

Forum Langenargen 03.01.2018

Immer wieder werden wir gefragt, wie es sich mit der Kostenerstattung verhält,
sobald das Urteil rechtskräftig ist.

Beide Prozesse wurden mit über 20.000 € an Anwaltskosten durch Spenden der Gastgeber von Kressbronn bis ans Ende
des Überlinger Sees ermöglicht. Die Rückerstattung ist nachweislich nur ein Bruchteil davon, weil das Gericht die Kosten
nach dem Streitwert berechnet und diese sind bei 5000 € eben so niedrig.
Die Gerichts- und Anwaltskosten nach der Tabelle des Gerichts können bisher noch gar nicht der Gemeinde Langenargen
in Rechnung gestellt worden sein, da das Urteil aufgrund deren Beschwerde beim BVGH noch nicht rechtskräftig ist.
Sobald das Urteil jedoch rechtskräftig ist, muss die Gde. diese Kosten nach der Tabelle des Gerichts erstatten.
Erstattet werden nur die Kosten laut Gebührenordnung. Unser Rechtsanwalt hat aber weit mehr, als die Sätze der
Gebührenordnung berechnet. Außerdem hat die Gde. eine Rechtsschutzversicherung.
Rechtsschutz wird aus Steuermitteln finanziert. Dazu kommt also noch, dass die Gastgeber doppelt zur Kasse gebeten werden,
denn diese sind Steuerzahler und zahlen mit ihren Steuern die nicht abgedeckten Kosten der Gemeinde.
Ggf. müssen wir nochmals wegen der Datenschutzverletzungen klagen. Es kann gut sein, dass, das Geld dann wieder
nicht reicht!

Forum Langenargen 02.01.2017

Wieder einmal auf der Suche nach der Wahrheit

Erneut werden die Bürger, die Gäste und nun auch die Förderungsinitiative vom Bürgermeister getäuscht.
Auf der Promenade am Eingang zum Noli-Platz steht ein Schild, das darauf hinweist, dass ein Austausch des
Leuchtsystems im Bereich der Uferanlage von NAV auf LED-Leuchten durch die nationale Klimaschutzinitiative gefördert wurde.
In Wirklichkeit fand gar kein Austausch der Leuchtkörper statt, sondern es wurden neue teure Lampen mit überdimensionalen
Alumasten installiert. Der eigentliche Sinn der Förderung wurde missachtet und die Förderinitiative, was die Promenade angeht,
getäuscht. Die Förderungssumme betrug insgesamt 12.000 Euro.

Forum Langenargen 02.01.2017

Schnittig, chic und mit Wohlfühlpotential

PeG – 02. Januar 2018

Die neue Zugflotte ist komplett, meldete der Verkehrsminister in einer Pressemitteilung.
16 Talent-2-Elektrotriebwagen (DB-Baureihe 442) im gelb-schwarz-weißen Landesdesign
wurden seit Mitte Juli aus dem Bombardier-Werk Hennigsdorf bei Berlin überführt.
Die neue Fahrzeugflotte ist Eigentum des Landes Baden-Württemberg.
Sie wird von DB-Regio Baden-Württemberg gefahren und gewartet.

Nach dem sogenannten Baden-Württemberg-Modell übernimmt die Landesanstalt Schienenfahrzeuge
Baden-Württemberg (SFBW) die Beschaffung der Fahrzeuge.
Die 16 vierteiligen Züge, je 73 Meter lang mit 229 Sitzplätzen werden allerdings nur Fahrgäste zwischen
Crailsheim, Stuttgart und Freudenstadt / Konstanz erfreuen.
Noch im Dezember meldete das Landratsamt Bodenseekreis in einer Mitteilung, dass die Bahn
„wieder eine ausreichende Anzahl an Fahrzeugen auf die Schienen bringen wolle“ und das Land eine finanzielle Unterstützung
in Aussicht gestellt habe. Das bedeutet wohl nur, dass die ursprünglichen Wagenkapazitäten im alten Umfang zur Verfügung
gestellt werden sollen. Nach einer Erklärung des bodo Geschäftsführers Löffler waren zuvor Wagenkapazitäten der
Bodenseegürtelbahn von der Landesregierung gezielt abbestellt worden. Dass sich eine Bereitschaft des Landes erkennen
lässt, zusätzliches Geld für den aktuellen Betrieb auf der Bodenseegürtelbahn freizugeben, halte ich für einen vorgezogenen
Aprilscherz. Bei Schwarzfahrern würde man von Leistungserschleichung sprechen. Wie es die Fahrgäste verstehen,
wenn man ihnen die notwendigen Züge vorenthält, mögen Sie sich in einer stillen Minute selbst beantworten.
Ich wünschte nur, Arbeitgeber, IHK und Handwerkskammern würden ihre Stimme zur Verbesserung des ÖPNV erheben.
Auch Fachkräfte haben nicht ewig Lust, die notwendige Erholungs- und Freizeit auf Bahnhöfen zu verbringen und dafür
auch noch die höchsten Tarife im ganzen Land zu bezahlen. Da die Region schon als abgehängt gilt, wird es schwer,
motivierte Arbeitskräfte, vielleicht mit Familie, für eine Ansiedlung zu interessieren.

FDP-Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich Rülke will die Auskunftsrechte der Bürger bei Behörden stärken.
Baden-Württemberg habe im Ländervergleich das schlechteste Informationsfreiheitsgesetz.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier:

http://www.schwaebische.de/appshared.php?liveapp=10796003
in der News App der Schwäbischen Zeitung.

02.01.2018

 

In der Schwäbischen Zeitung vom 23.12.2017 findet sich auf Seite 2
eine Stellungnahme des Landesdatenschutzbeauftragten, Stefan Brink, zum Auskunftsrecht der Bürger bei den Behörden.
Dieses Auskunftsrecht steht zwar seit zwei Jahren auf dem Papier, wird aber täglich missachtet oder ad absurdum geführt.
Der Bürgermeister antwortet fast nie, dazu gesellen sich einige Gemeinderäte und vor allem Angestellte des Rathauses.
Nur wenn man gezielt auf den § 32 (Hinweis vom Regierungspräsidium) verweist, hat man eine Chance z.B. ein Protokoll
unter strengster Bewachung einzusehen. Man darf aber keine Kopie erstellen, sodass es unmöglich ist, unklare Texte zur
Überprüfung mitzunehmen. Das macht die Angelegenheit wie z.B. bei dem sehr komplizierten Kooperationsvertrag
äußerst schwierig. Der übliche Ablauf bei Anfragen läuft meist nach einem bestimmten Schema:
So wurde Herr Benz gezielt nach ausstehenden kostenintensiven Vorhaben befragt. Die Antworten waren jedes Mal
schwammig, sodass immer wieder nachgehakt werden musste. Schließlich erwähnte er, dass die Beantwortung
nachfolgender Fragen kostenpflichtig wäre. Er weigerte sich konstant, meine Fragen schriftlich zu beantworten,
dabei sollten lediglich Markierungen an einer Tabelle angebracht werden (Arbeitsaufwand zwei Min.).
Ähnliches erlebte man mit Herrn Metzler von der Baurechtsbehörde wegen des Transparentes am Rathaus.
Obwohl ein einschlägiger Paragraph das Transparent verbot, verstieg er sich immer mehr zu abenteuerlichen Rechtfertigungen.
Schließlich wurden ihm 5 gezielte Fragen gestellt, die ein "ja" oder "nein" erforderlich gemacht hätten.
Auf Grund dessen hat er es dann vorgezogen, nicht mehr zu antworten.
Die hiesige Polizei behinderte sogar gezielt die Kenntnis wichtiger Informationen. Es dauerte Monate, bis wir endlich erfuhren,
wer die Urheber der Latrinen- und Pissoirbeleidigung waren. Da keine Hilfe zu erhalten war, mussten wir die Staatanwaltschaft
einschalten. Erst durch den leitenden Staatsanwalt erfuhren wir endgültig die Zusammenhänge. Von den Beteiligten erhielten
wir dann nur uns unbekannte Namen ohne Adressen. Vom hiesigen Polizeichef wurde uns auf Anfrage mitgeteilt, dass die
Nichtangabe der Adressen der gültigen Gesetzgebung entspräche. Die Staatsanwälte konnten das nicht bestätigen.
Was die hiesige Polizei monatelang verschwiegen hatte, war die Tatsache, dass Herr Vieweger vom Ordnungssamt und der
Bürgermeister Herrn Kleck wegen "Beschädigung eines gemeindeeigenen Objektes" angezeigt hatten. Er hatte nämlich
die Latrine wegen aufkommendem Sturm umgelegt, um spielende Kinder zu schützen. Eigentlich wäre das die Aufgabe der
beiden Herren gewesen, die beide ihre Aufsichtspflicht verletzt haben und sogar in Kauf genommen haben, dass Personen
zu Schaden hätten kommen können. Das Verfahren wurde, ohne dass die Öffentlichkeit etwas davon erfuhr, schnellstens
eingestellt.
Auch Anfragen beim Landrat und bei der DBT (Herr Hess) wurden einfach nicht beantwortet.
Der Datenschutzbeauftragte wundert sich, warum die Behördeninformationen so selten genutzt werden. Kein Wunder, wenn
zur Bearbeitung von Anfragen bis zu 500 Euro verlangt werden. Er selbst kritisiert das scharf und fordert, dass in Zukunft
Auskünfte grundsätzlich gebührenfrei erteilt werden sollen.
Ihn persönlich bitten wir, Beschwerden wegen grober Datenschutzverletzungen zeitnaher zu entscheiden
Wir warten seit Wochen auf einen Bescheid, der dieEBC endgültig zu Fall bringen könnte.

Forum Langenargen  01.01.2018

Für ein Gutes Neues Jahr

Zunächst möchten meine Kolleg*innen und ich an dieser Stelle unsere Leser*innen und Informanten danken, die es
ermöglicht haben, dass wir uns einen festen Platz in der freien Berichterstattung (nicht nur im Bodenseekreis) sichern konnten.

Eine besondere Freude empfinden wir, weil es uns gelungen ist, manche lokale Redaktion an die handwerkliche Kunst
objektiver Berichterstattung zu erinnern.
Es sind die vielen freiheits- und wahrheitsliebenden Geister, besonders aus dem bürgerlich, konservativen Lager, die für eine
freiheitliche Berichterstattung und damit auch demokratische Entwicklung der Region eintreten, die den Weg zu uns gefunden
haben, uns mit Informationen „füttern“ und weiter mit uns voranschreiten.
Ihnen allen wünschen wir friedliche Weihnachtstage und ein Gutes Neues Jahr.
Dr. Hartmut Walter, Rolf Motz, Siegfried Kleck, Annette Pfleiderer, E.T.I., Peter Groß (PeG),
Gastgeber Uhldingen Mühlhofen e.V., Herbert Maerz, Manfred Maier, Christoph Birkenmayer,
sowie vielen anderen, die auf eigenen Wunsch nicht namentlich genannt werden wollten.  

PeG    24.12.2017

Verrückte Schlagzeilen für 2018

Bodensee-Airport wird internationales Drehkreuz: Turkmenistan Airlines, Syrian Arab Airlines und
Air Korya
(N.-Korea) verlegen ihren Stammsitz nach Friedrichshafen, dies löst ab sofort alle Finanzprobleme.

Neue EBC aus Esspapier, keine Chance für Datendiebe.

Landrat Wölfle zieht nach Langenargen um.
Landratsamt in FN kann nicht erweitert werden, dafür bietet sich das Grundstück am Mooser Weg an.

Bodenseegürtelbahn wird Teststrecke für Transrapid.

Bodo bietet ab sofort allen Fahrgästen kostenlose Fahrten im gesamten Einzugsgebiet an,
bis zum 01. April 2018, weil sie dann von einem chinesischen Investor übernommen werden.

Wölfle, Heß und Krafft übernehmen die volle finanzielle Verantwortung für das EBC-Desaster.

Bürgersprechstunde dauert zukünftig 90 Minuten.

Fraktionszwang ab sofort nicht mehr erlaubt.

Schlossturm wird zum Fernsehturm umgebaut.

Auf dem Noliplatz entsteht ein Hotel für die italienischen Gäste.

Die Fahrradwillkommensstationen dürfen auch von Motorrädern benutzt werden.

Die Akkuladestationen stehen auch zum Wegschließen von Wertgegenständen zur Verfügung
und zum Aufwärmen von Babyfläschchen.

Rathausöffnungszeiten von 6 Uhr bis 22 Uhr.

Installation einer großen Videowand am Uhlandplatz
zur drahtlosen Direktübertragung aus dem Büro des Bürgermeisters (Transparenz).

Aus der Insolvenzmasse der DBT erhält Langenargen Sitzkissen
mit dem Logo der EBC

(Diese wurden bereits im Bereich der Schiffsanlegestelle gesehen).

Achtung: Am 1. April werden Liegestühle, div. Souvenirs und Restbestände
der elektron. EBC gegen Höchstgebot bei der TI versteigert.

Forum Langenargen 30.12.2017