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Die Zuschriften sind so aufgelistet,
dass sich die neuesten Meinungen meist
oben befinden (Sortierung neu nac
h alt).

 

 

 

Seit neuestem steht das Portal am Hospital tagsüber immer auf.

Vielleicht will der BM die Bürger darauf hinweisen, wie "schön" das ist, wenn man hier zum See
und zur desolaten Hafenmauer sehen kann. Die Begründung des Bürgermeisters war die,
dass durch die eigentlich geplante Glasschiebetür die Bevölkerung erkennen sollte, dass es sich
um ein offenes Haus handelt. Im Umkehrschluss muss man dann aber folgern, dass alle Seniorenheime,
die die Eingangstüre aus Sicherheitsgründen geschlossen halten, keine offenen Häuser sind.
Dass es schon immer ein "Offenes Haus" war, weiß die Bevölkerung schon seit über 40 Jahren.
Es bedarf deshalb keiner weit aufgesperrten Türe. Für Kriminelle wird dadurch der Zugang zu den Zimmern
erheblich erleichtert, da das Dienstzimmer im ersten Stock nicht immer besetzt ist.
In früheren Jahren ist es sogar schon vorgekommen, dass z.B. ein Reisebus anhielt und mehrere Reisende
auf die Toiletten im Erdgeschoss eilten. Herr Zünder erwischte auch einmal Kriminelle, die einen wertvollen
Schrank mit Intarsien, der im Erdgeschoss stand, entwenden wollten. Der Lastwagen für den Abtransport
stand bereits vor der Tür. Auch jetzt schon fegt der Wind viel Unrat und auch Blätter über den Marktplatz,
sodass neulich sogar drei Bauhofarbeiter damit beschäftigt waren. Selbst Hunde lieben die "relative" Seesicht.
Durch die immer offene Vordertüre würde die Weglauftendenz z. B. von Alzheimerpatienten deutlich erhöht.
Zwar kann man auch nach hinten weglaufen, dort sitzen aber immer Leute, die das beobachten.
Die Heimleitung gibt sich auf Anfrage sehr bedeckt. Es war jedoch zu erfahren, dass auf Grund der Proteste
aus der Bevölkerung das grüne Eingangsportal wohl doch erhalten werden soll.

Vorschlag:
Der Bürgermeister sollte doch wegen der immer wieder geforderten Sichttransparenz die Fenster
seines Dienstzimmers zu Panoramafenstern erweitern lassen, damit er endlich mal sieht,
wenn wieder einmal Bürger durch die winterlich angefrorenen Pfützen zu schwerwiegenden
körperlichen Schäden kommen, - zusätzlich zu den inzwischen bekannt gewordenen zwei gravierenden Fällen!

Forum Langenargen      24.07.2017

Erneut war heute eine fast alltägliche Meldung in der Schwäbischen Zeitung zu lesen

Überschrift: Busse stehen im Stau. Über eine Stunde Verspätung. Es war die gesamte Strecke zwischen Fischbach
und Uhldingen betroffen.
Wir haben uns schon seit Monaten über die haltlosen Zustände beim Bus und Bahnverkehr gewöhnen müssen,
durch den in Zukunft häufigeren Schienenersatzverkehr wird die Situation noch angespannter. (rien ne va plus).
Der Hauptwerbeslogan: "Freie Fahrt mit Bus und Bahn" bezieht sich lediglich auf die Kosten. Es folgt dann
sehr schnell die Ernüchterung.
Die naive Vorstellung der Grünen, durch die EBC würde der Autoverkehr aus den Gemeinden verbannt,
ist bereits jetzt schon widerlegt. Zum Ersten nützen auf Grund unserer Recherchen nur ganz Wenige das Angebot
und davon lassen lediglich die Gäste, die im Ortskern wohnen, ihren Wagen stehen.
Praktisch alle, die mehr peripher wohnen, vor allem die Gäste aus Oberdort und Bierkeller,
verzichten nicht auf ihren PKW.
Heute erschien auch ein Leserbrief des Bürgers B. Wahl mit der Überschrift: Aus für die Ausgleichfläche am Mooser Weg“.
Wir hoffen, dass die Grünen endlich ihrer Pflicht nachgehen.
Wir denken immer noch an die Anschaffung der Tropenholzbänke und an die Begründungen für die Energiesparlampen,
die sich als Bumerang erwiesen haben. Die Amortisationszeit beträgt 42 Jahre bei einer Lebenszeit von nur 20 Jahren.
Statt Ressourceneinsparung kommt es hier genau zum Gegenteil: Ganz zu schweigen von den meist völlig überflüssigen
Aluminiummasten in Kanalrohroptik!

Ein Forumsmitglied wollte eine ganz banale Frage wegen des Kooperationsvertrages mit der EBC beantwortet haben.
Sie wurde ihm von gleich zwei Mitgliedern mit einer Geheimnistuerei verweigert, obgleich nach §39 Abs. 2
Auskunftspflicht besteht. Schließlich war von der gegnerischen Anwältin mehr zu erfahren, als von den eigenen
gewählten Vertretern. Sie schickte sogar unaufgefordert den gesamten Vertrag mit sämtlichen Zusatzvereinbarungen.
Das ist der traurige Alltag in Langenargen!
Man kommt nur noch mittels Fremdhilfe, zum Beispiel der kommunalen der Aufsichtsbehörde in Tübingen oder beim
Landratsamt, zu seinen ganz normalen Bürgerrechten.

Forum Langenargen     22.07.2017

Auf einem Festival in England hätten sich etwa 20 000 Menschen dazu bereit erklärt,
jeweils 1000 Stunden lang die Toiletten auf dem Festivalgelände zu putzen,
berichtete vor einigen Tagen die Süddeutsche Zeitung.

Doch die Betroffenen waren sich dessen überhaupt nicht bewusst. Ein WLAN Betreiber hatte diese Klausel in
die AGB geschrieben. Natürlich musste niemand die Klos putzen, die Firma wollte nur darauf aufmerksam machen,
dass Kunden oft den AGBs zustimmen, ohne sie gelesen zu haben.
Wir haben größte Zweifel, ob die Verantwortlichen für den Kooperationsvertrag mit der DBT den komplizierten
Text wirklich Wort für Wort mit juristischer Rückendeckung von Fachleuten exakt studiert haben.
Es ist unerklärlich, wieso so viele juristische Fallstricke übersehen werden konnten, die letztendlich zur
Normenkontrollklage der Gastgeber geführt haben.
Das Ganze könnte sich auch noch zu einer Haftungsfrage ausweiten.

Forum Langenargen  22.07.2017

Vor einigen Tagen wurde eine Delegation der Gemeinde Langenargen wie schon in
früheren Jahren herzlich in Arbon empfangen.

Wie wäre wohl der Empfang verlaufen, wenn die Schweizer Freunde gewusst hätten, dass vor
ca. 2 Jahren sämtliche Spenderplaketten der gespendeten Bänke entfernt wurden und später pikanterweise
auch zusätzlich die großen Arboner Spenderplaketten an den beiden großen Palmen beidseitig des Eingangs
des Touristikbüros in einer Nacht- und Nebel- Aktion verschwanden?
Viele Bürger schämen sich für diesen Mangel an Fingerspitzengefühl!
Dieser Vorgang dürfte unter den Seegemeinden wohl einmalig sein und zeigt, wie man hier mit fremden Dingen umgeht.
Es sei auch an die wunderschöne Jugendstilbank vom Friedhof erinnert, die im Gegensatz zur Behauptung des
Bürgermeisters in einem noch relativ guten Zustand war, als sie verschwand. Die Redakteurin der SZ weigerte
sich damals, das entsprechende Beweisfoto, welches wenige Wochen vorher entstanden war, zu veröffentlichen,
- wahrscheinlich, weil sie dem Bürgermeister eine Blamage ersparen wollte.

Forum Langenargen 22.07.2017

INFO, die es wert ist, im Forum zu erscheinen!

Betreff: Schülerbeförderung - Gerichtstermin in Sigmaringen
Von: ELTERNINITIATIVE "ELTERN FÜR ELTERNRECHTE"


Liebe Eltern und Mitstreiter,
in Baden-Württemberg ist viel von ‚Bildungsgerechtigkeit’ und Chancengleichheit in der Schule die Rede.
Inhaltsarme Phrasen sind das, sie passen sehr gut ins Selbstverständnis, in unserem reichen und
wirtschaftsstarken Bundesland. Die Realität aber sieht anders aus. Die Kosten für Schülerfahrkarten
belasten Familien mit bis zu mehreren tausend Euro pro Jahr. Viele Familien sind durch dieses verkappte
Schulgeld nicht in der Lage, ihren Kindern den Schulbesuch auf der Schule zu ermöglichen, die deren
Begabungen entspricht.
Hier läuft etwas gehörig falsch in Baden-Württemberg! Während in unseren drei Nachbarbundesländern
Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz die Schüler während der Vollzeitschulpflicht kostenfrei die Schulbusse
nutzen, werden in Baden-Württemberg Eltern zu Unrecht mit ca. 220 Mio.Euro/Jahr zur Kasse gebeten.
Zur Kurzfassung des Gutachtens

(Die rote Adresse jeweils bitte markieren, kopieren, in die Browserzeile einfügen und mit  "Eingabe" bestätigen).

https://drive.google.com/file/d/0B8KAV-kOr4EaUHN6ZDluS0NzQm8/view
Bereits Ende 2015 wurde unsere Muster-Klage „Kostenfreiheit der Schülerbeförderung“
(www.elternrechte-bw.de [2]) gegen den Landkreis Tübingen, in Vertretung für das Land Baden-Württemberg,
vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen eingereicht. Jetzt wurde der Termin für die öffentliche
Verhandlung festgelegt.

PRESSEKUNDGEBUNG UND DEMONSTRATION
DONNERSTAG, DEN 20. JULI, 14.00 BIS 17.00 UHR

Veranstaltungsort: Leopoldplatz, 72488 Sigmaringen (Parkhaus Prinzgarten, Bahnhofstr.)
Verhandlungsbeginn 15:00 Uhr – Verwaltungsgericht, Karlstr. 13
Wir haben es satt! Es geht uns alle an, wenn unsere Politik sich nicht an gegebene Gesetze hält und
dadurch Bildungspotentiale brachliegen. Unsere Kinder in Baden-Württemberg bekommen unverantwortliche
Hürden beim Zugang zu Bildung in den Weg gelegt. Das muss schnellstens beendet werden.
Jetzt gilt es gemeinsam Flagge zu zeigen! Wir rufen Sie alle auf, an unserer Kundgebung teilzunehmen
und gemeinsam in Sigmaringen gegen dieses Unrecht mit uns einzutreten!
Da das unmittelbare Verfolgen der Verhandlung aufgrund der Platzkapazität im Saal nicht gewährleistet ist,
werden wir im Anschluss über die Ergebnisse und die Folgen für uns Eltern vor Ihnen und der Presse sprechen.
JEDER EINZELNE VON IHNEN ZÄHLT!
Bitte machen Sie in Ihrem Umfeld Werbung und nutzen alle Sitzplätze in Ihrem Auto, damit wir Eltern
eindrucksvoll für Elternrechte Zusammenhalt und Solidarität aufbieten. Die Versammlung ist offiziell angemeldet,
der GEB Sigmaringen organisiert das Drumherum und sorgt für Getränke, Verpflegung und mehr.
Bitte tragen Sie hier Ihre Teilnahme und die Anzahl der Personen ein, die mit Ihnen kommen:

http://www.geb-tuebingen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=30
Jetzt brauchen wir Sie.
Herzliche Grüße
Stephan Ertle und Brigitte Reuther
Sprecher der Initiative „Eltern für Elternrechte in Baden Württemberg“
---------------------
Spendenkonto
Eltern für Elternrechte
IBAN: DE80 6545 0070 0007 8102 79
BIC: SBCRDE66
Kreissparkasse Biberach

Ein sozial ausgewogener ÖPNV – Tarif für ALLE

So lautet die Forderung aus dem Kreis der Gastgeber und ihrer Bündnispartner.
Dabei werben sie für den Tarif des Verkehrsverbundes Vorarlberg. Kostenlose Beförderung für Schüler,
Azubis und FSJ-Teilnehmer. Sie zahlen wenig für den Schulweg oder zur Ausbildungsstelle und einen
günstigen Jahrestarif für Freizeitfahrten. Eine weitere soziale Komponente ist die VVV-Maximo-Jahreskarte
(192 Euro, im selben Haushalt lebende Partner fahren kostenlos) wenn er/sie Sozialunterstützung beziehen.
Seniorinnen ab 62 Jahren bekommen einen Sparpreis (256 Euro, im selben Haushalt lebende Partner
bezahlen 192 Euro), Berufspendler ab 26 Jahren bezahlen für den gesamten Raum Vorarlberg 365 Euro,
für alle öffentlichen Verkehrsmittel wie Land-, Stadt- oder Ortsbus und die Bahn, Partner im gleichen
Haushalt erhalten die Jahreskarte für 256 Euro. Dass gute Tarife in Deutschland durchaus mehr Fahrgäste
in Busse und Bahnen bringen, zeigt der Verkehrsverbund Freiburg mit 555 Euro oder die Initiative der
Grünen in NRW. Ihre Forderung: Mit 2 Euro pro Tag in Bahnen und Bussen durch das ganze Land.
Der bodo-Jahrestarif liegt bei fast 1.300 Euro für 1.700 Haltestellen. Zum Vergleich bietet der
Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) etwa viermal so viele Haltestellen, zu einem nur drei Euro höheren
Netzkartenpreis.

Ein Aufruf an sozial engagierte Menschen und Initiativen

Die politischen Mandatsträger aus dem Bodenseekreis betonen ihre Absicht, die Bodenseegürtelbahn zu
modernisieren. Den Preis bezahlen bisher die Einheimischen. Durch einen doppelt so teuren Trassenpreis
im Vergleich mit dem Großraum Stuttgart, sowie der Duldung von Minderleistung bei Bahn und Bus,
durch Verspätungen, zu volle Wagen, fehlende Wartung und Instandhaltung. Diese Lasten trugen Fahrgäste,
deren Zahl im vergangenen Jahrzehnt um etwa 80% gestiegen ist und denen eine wirksame Verbesserung
des Angebotes nicht zugutekam. Entschädigungsleistungen der DB kassiert die Landeskasse.
Ein Betrag in zweistelliger Millionenhöhe jährlich, seit 2016. Diese Millionen gehören, weil Fahrgäste nicht
entschädigt wurden, in die Verbesserung der Verbindung Singen über Radolfzell, Friedrichshafen bis Lindau.
Elektrifiziert im Stundentakt als Interregio Express (IRE) oder halbstündlich fahrende Regionalbahn.
Eine Ringverbindung um den See wäre damit möglich.

Für den Tourismus sind komfortable Bahnverbindungen von und nach den Metro Regionen Basel, Ulm,
Stuttgart, Karlsruhe, Lindau oder München wichtiger als das vermeintliche EBC Schnäppchen.
Das DBT Projekt, das einen Mehrwert ebenso wenig erkennen lässt wie der geplante e-Fahrtausweis,
kann zu Gunsten eines attraktiven ÖPNV–Angebotes ersatzlos entfallen. Gerade, weil in den nächsten Jahren
durch Bau- und Reparaturarbeiten nur wenig touristische Nachfrage befriedigt werden kann.

Bei steigenden Pendlerzahlen braucht es bezahlbare Tarife in einem großräumigen Verkehrsverbund, ohne die
Einschränkung für Stadtbusse oder beim Wechsel des Verkehrsverbundes immer wieder neu bezahlen zu müssen.
Besser wäre ein unbürokratischer Landestarif verbunden mit einem komfortablen Platzangebot in Bahnen
und Bussen. Die Inanspruchnahme der Autobahnen und Landesstraßen durch Just-in-Time oder
Schwerlastverkehr ist, auch in den Städten soweit fortgeschritten, dass dem Individualverkehr täglich
weniger Raum zur Verfügung steht. Da helfen keine e-Mobilität, Straßenausbau sowie Zugeständnisse an
die Automobilindustrie. Wachstum für tarifgebundene Inlandsarbeitsplätze ergeben sich zukünftig eher im
Fahrzeug- oder Infrastrukturausbau für Bahnen und Busse.

Pe.G.  Uhldingen Mühlhofen    01.06.2017

Nur noch Kopfschütteln und Unverständnis

Der heutige Artikel im Südkurier (08.07.2017) „EBC weiter Thema im Kreistag“
löst bei mir nur noch Kopfschütteln und Unverständnis aus. Hat Frau Wirth (FWV) einmal ihren Gästen erklärt,
was mit ihren persönlichen Daten beim Erwerb der EBC geschieht? Informiert sie ihre Gäste über die desolate
Realität des Öffentlichen Nahverkehrs seit Jahren im Bodenseekreis?
Nein! Sie sollte sich einfach nur schämen und lieber schweigen.Bürgermeister Lamm, der seine Gastgeber
durch einen Gemeinderatsbeschluss zur EBC übergehen will, verheimlicht bei seiner eigenen Umfrage zur EBC,
ebenso wie Frau Wirth, genau diese Fakten.Die Antworten von Landrat Wölfle auf den Offenen Brief
entsprechen teilweise nicht der Wahrheit, und teilweise sind Fragen unbeantwortet.
Dass er so etwas nicht dauernd wiederholen will, verstehe ich. Dem Kreis-Kulturausschuss erklärte er
am 06.07.2017, den Offenen Brief ausführlich beantwortet zu haben.  Herr Hess behauptet erneut wider
besseres Wissen, Uhldingen würde 2018 beitreten und der Bürgermeister Lamm sitzt daneben und rührt sich nicht.
Enrico Hess entgegnet, durch das Check-in-Check-out-System wird die Auslastung von Bus und Bahn festgestellt,
und man könne reagieren. Damit beweist Herr Hess selbst, dass damit die Erstellung eines Bewegungsprofils
einhergeht, welches bereits andere ÖPNV Betriebe nach dem Datenschutzgesetz unterlassen mussten.
Die EBC ist eingeführt, aber der einheimische Fahrgast sowie der Status Quo des öffentlichen Nahverkehrs
wird seit Jahren vollkommen ignoriert.Es stellt sich für mich deshalb die Frage, was diese Herrschaften zu ihren
Aussagen und Verheimlichungen bewegt? Das Wohl der Feriengäste ist es jedenfalls nicht.

B. Bollin  09.07.2017

 
Offener Brief an Frau Poimer
 
Sehr geehrte Frau Poimer,
 
mit Ihrem Beitrag in der SZ vom 05. 07. 2017 liefern Sie mir einen weiteren Beweis Ihrer Nähe zur Verwaltung
der Gemeinde Langenargen, die jedem Hofberichterstatter zur Ehre gereichen würde.
 
Bei Ihrem Bericht über die zweite Bürgerversammlung in fast fünf Jahren, haben Sie einmal mehr Ihre Kunst im
Weglassen von Bürgerfragen, die im öffentlichen Interesse stehen, meisterhaft unter Beweis gestellt und gezielt
einseitige Informationenen an die Leser weitergegeben.
Immer dann, wenn es dem Bürgermeister und/oder Verwaltung unangenehm zu werden droht, ist Ihre Hilfe nicht zu
übersehen. Zwei besonders kritische Fragen aus der Reihe der Bürger, wurden von Ihnen nachweislich nicht publiziert.
Diesen Berichtstil darf man deshalb auch getrost als einseitige Berichterstattung titulieren, denn von einer neutralen und
ausgewogenen Berichterstattung sind Sie leider meilenweit entfernt.
Dazu zwei Beispiele aus der Bürgerversammlung, welche Sie offensichtlich als nicht berichtenswert erachtet haben.
-Die Frage einer Bürgerin, von wem und mit welcher Summe das Match-Race gesponsert wurde, erschien Ihnen nicht
erwähnenswert, obwohl bei der Beantwortung dieser Frage Bürgermeister und Kämmerer durch große Ratlosigkeit
aufgefallen waren. Warum Ihr Stillschweigen???
 
-Mit meiner Frage unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ habe ich den Bürgermeister gezielt auf einen aktuellen
Vorgang angesprochen, welcher unmittelbare Auswirkung auf die Gastgeber der Gemeinde Langenargen hat, und ich
bin dabei ausführlich auf die fehlende Transparenz zu diesem Vorgang eingegangen.
 
Wie Ihnen bekannt sein dürfte, musste die Gemeinde Langenargen, vertreten durch den BM und seine Räte am 02.12.2016
den Beschluss zum Beitritt zur EBC wiederholen, weil der ein Jahr zurückliegende Beschluss unter Mitwirkung des BM
aufgrund seiner Befangenheit, durch die Kommunalaufsichtsbehörde für ungültig erklärt worden war. In einer panikartigen
Nacht- und Nebelaktion wurde der Beitritt in der letzten Gemeinderatssitzung 2016 erneut besiegelt.
Die Bevölkerung erfuhr praktisch nichts davon.
Mit dem Beitritt zur EBC verpflichtete sich die Gemeinde Langenargen umgehend zur Erfüllung des von der DBT
vorgegebenen Kooperationsvertrages mit der DBT.
Auf Nachfrage bei der Verwaltung und Bitte um Einsicht in den Kooperationsvertrag (H. Bitzer) wurde diese zunächst
verwehrt. Herr Bitzer behauptete, er habe damit nichts zu tun und verwies auf Herrn Jost. Dieser wiederum verwies
 zurück am Herrn Bitzer. Was soll der Bürger da noch glauben?
Herr Bitzer erklärte dann, er müsse noch bei der
kommunalen Aufsichtsbehörde beim Landratsamt klären lassen, ob gegen die verlangte Einsicht Bedenken bestünden.
Ich habe dann selbst bei der entsprechenden obersten Behörde in Tübingen um Auskunft gebeten und bekam
eine positive Antwort.
Nach meiner Intervention bei der Kommunalaufsichtsbehörde signalisierte die Verwaltung dann
notgedrungen die Möglichkeit der Einsichtnahme.
Eine weitere dreimalige ! Bitte meinerseits, Einblick bezüglich der Behandlung des Kooperationsvertrages durch BM
und Räte und deren Protokollierung zu bekommen, wurde von Herrn Bitzer nicht beantwortet. Darauf entschloss ich mich,
den Bürgermeister bei der Bürgerversammlung direkt anzusprechen.
Sie selbst waren doch Ohrenzeuge, als ich den Bürgermeister direkt auf eine Diskussion mit den Räten bezüglich Inhalt
und Auswirkungen des Vertrages ansprach. Ich erfuhr von ihm zu meinem Erstaunen nach mehrmaligem Nachhaken,
dass die Gemeinderäte bei dieser Entscheidung offensichtlich nicht involviert waren.
Nach Aussagen des BM wurde Ihm offensichtlich dank eines "Vertrauensbonus" der Räte die Ermächtigung erteilt,
mit der DBT diesen Vertrag, ohne die Beteiligung der in dem Vertrag betroffenen Gastgeber mit einzubeziehen,
abzuschließen. Angesichts der weitreichenden Konsequenzen, welche die Gastgeber zu tragen haben, ist dieser
skandalöse Vorgang nicht zu überbieten!
Dieser Vertrag, der damit gleichzeitig die Grundlage für die Änderung der Kurtaxe bildet, ist mit nicht zumutbaren
Verpflichtungen gegenüber den Gastgebern behaftet, so dass ein Großteil davon wiederum eine Normenkontrollklage
beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim über spezialisierte Anwälte im Kommunalrecht eingeleitet haben.
Die Gastgeber halten sich deshalb bis zur Entscheidung des Urteils des VGH an die strikten Vorgaben nach denen
des Bundes- bzw. Landes-Meldegesetzes.
Ganz offensichtlich beschäftigt sich ihre Redaktion, wie man nachlesen konnte, jedoch lieber mit Berichten über
Latrinen- und Pissoir–Installationen, anstatt mit dem hochbrisanten Thema eines Kooperationsvertrages
(ist ja auch sehr viel einfacher).
Mit einer weiteren Frage wurde von mir die „erfreuliche Rücklage“ der Gemeinde angesprochen.
Die Kosten für die Sanierung der Schloss- und Hafenmauer, der Tiefgarage sowie des Friedhofs und Strandbades
werden dabei die Rücklage der Gemeinde pulverisieren.
Auf meine Frage, was denn von den Rücklagen noch übrigbleiben würde, kam die erbärmliche Antwort, des
Bürgermeisters, dass diese dann etwas kleiner ausfallen würden. Jeder weiß, dass die Gemeinde dann deutlich im
Minus liegt. Genau aus diesem Grund schieben die Verantwortlichen die dringend notwendigen Sanierungen seit
Jahren vor sich her.
Alleine die Sanierung der Tiefgarage verbraucht einen Großteil der Rücklagen. Zudem müssen die Ausfallkosten
infolge der einjährigen Schließung in Höhe von 135.000 Euro mit in die Rücklagenreduzierung einbezogen werden.
Wie Sie ja wissen, haben die Langenargener Bürger die zweithöchste Steuerbelastung im Bodenseekreis zu verkraften.
All das haben Sie verschwiegen und Ihren "Noch-Lesern" vorenthalten.
 
Wir werden  weiterhin darüber berichten, was alles in der Gemeinde schiefläuft und von Ihnen unerwähnt bleibt,
weil ja nach Ihrer Auffassung alles, was von der Gemeinde kommt, per se nicht auf den Wahrheitsgehalt überprüft
werden muss (darf).
Dazu schließen wir eine schmerzliche Informationslücke zur SZ und dem Montfortboten,
weil gemeindekritische Leserbriefe bei beiden Printmedien nachweislich geblockt werden.
Andererseits sollte Ihnen aber auch bekannt sein, dass in unserem Forum auch eine positive Rubrik beispielsweise
„Lobenswert“ aufgerufen werden kann.
 
Gez.  Dr.med. Hartmut Walter für das Forum Langenagen
08-07-2017

Erneute Fehlleistung im Touristikbüro unter der Leitung von Herrn Jost

Nachdem vor einigen Tagen eine Rundmail an alle Gastgeber/innen verschickt worden war,
bei der für jeden zu erkennen war, wer die einzelnen Adressaten waren, kam akut eine Meldung
der Familie Spannagel, die nachdenklich machen sollte:

Liebes Forum,

Ich staunte nicht schlecht, als ich gestern von der TI die angehängte Mitteilung bekam.
Ich sollte den Erhalt von 32 Echt Bodensee Karten und eines Terminals für die Ausgabe der Karten
unterschreiben und anschließend die unterschriebenen Zettel entweder im Büro abgeben oder in den
Briefkasten "einschmeißen".
Ich habe niemals 32 Karten, sowie ein Terminal bestellt oder sogar erhalten!
Ganz nebenbei fiel mir auf dem für die angeblich erhaltenen Karten zu unterschreibenden Blatt
Folgendes auf:
"Das Recht auf Rückerstattung des Pfandes besteht nur bei unbeschädigten Karten".
Das bedeutet also, dass die Haftung dem Gastgeber auferlegt wird!

Maria Spannagel  02.07.2017

Nachtrag

Frau Spannagel meldete sich sofort bei der TI, um die Angelegenheit klären zu lassen.
Die Angestellte fand keine Erklärung und kopierte das Schreiben, um es an Herrn Jost weiter zu reichen.
Als bis zum Folgetag keine Rückmeldung gekommen war, bat sie uns , das Papier zu veröffentlichen,
um andere Gastgeber aufmerksam zu machen.
Fast eine Woche nach der Veröffentlichung erhielt sie von Herrn Jost einen Drohbrief, um sie einzuschüchtern.
Er behauptete, sie nie erreicht zu haben (Telefon mit Anrufbeantworter, Email-Adresse) und erklärte Ihr,
wenn sie jemals wieder etwas Nachteiliges über die TI schreiben würde, sähe er sich gezwungen,
rechtliche Schritte gegen sie zu unternehmen. Er erklärte dazu, dass es sich bei der Rechnung und Aufforderung
zur Bestätigung über den Erhalt von 32 EBC und eines Terminals um einen Privatbrief der TI. gehandelt habe.

Liebe Kollegen Vermieter/innen , bitte melden Sie sich, wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben!

08.07.2017

 

 

Fast ein Jahr nach der Friedhofbegehung und großen Versprechungen hat sich absolut nichts geändert. In den letzten Tagen haben Bauhofmitarbeiter noch auf die Schnelle die wichtigsten Hecken beschnitten, damit es vor der anstehenden Einwohnerversammlung einen gepflegteren Eindruck macht. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass es im Innenbereich nach wie vor an vielen Stellen verheerend aussieht (siehe auch Leserbrief von Frau Jäger). Seit drei Jahren wird die dringende Sanierung der desolaten Männertoilette angemahnt.
Bei erfolgreichem Abschluss könnte man sich dort auch ein Foto mit dem Bürgermeister in Erfolgspose vorstellen: Das wäre ein echtes
„Krafft-Werk“!
Einige Bürger staunten nicht schlecht, als sie feststellen mussten, dass die im
letzten Jahr brutal gestutzte Hecke, die sich langsam wieder erholte,
erneut gekürzt wurde (gegen den Bürgerwillen). Hier muss ein Schnittfanatiker
am Werke sein. Wer trägt hier eigentlich die Verantwortung?

Forum Langenargen   30.06.2017

 

An die regierende Obrigkeit von Langenargen und der EBC

Irgendwie wird am grünen Tisch geplant und die Gäste und Bürger dürfen dies zur Kenntnis nehmen.
Viele Gäste erzählen während ihres Besuches in den Geschäften von diversen HÖHEpunkten und von
enttäuschenden Erlebnissen mit der EBC.
Vorvergangene Woche entfiel die Sonnenuntergangsfahrt mit dem Löwenboot. Steuermann angeblich im Urlaub.
Dies ist ein Programmpunkt der EBC von und für Langenargen.
Urlaub wird wohl geplant, wieso dann kein Ersatz-Steuermann? Wenn EBC sooooo tolle Angebote macht
für 3,15 € Kurtaxe, wo bleibt dann der Gegenwert?
Gestern, Mittwoch 28.6.2017, enttäuschte Gäste an der Schiffsanlegestelle. Gäste sollten und wollten
um 12.00 Uhr mit der Thurgau in die Schweiz. Das Schiff kam nicht. Info hatte der Hafenmeister nicht.
An der Anlegestelle im Häuschen gibt es keine Telefonverbindung. Ein Funkgerät oder ähnliches liege wohl
im Schrank, aber keiner könne dies bedienen. Privat wurde bei der Bodenseeschiff-CH telefonisch nachgefragt.
Die Thurgau hatte ein technisches Problem und konnte nicht eingesetzt werden. Vergeblich hatten die
Schweizer versucht, Langenargen telefonisch zu verständigen. Bedauerlicherweise kein Durchkommen.
Das Rathaus, die Bücherei und die Touristabteilung waren auf Betriebsausflug in Augsburg.
Es gab weder Rufumleitung noch Notdienst. Dies in einer Touristenhochburg mit überregionaler Frequenz.
Wäre es “SERVICEGEBUNDEN” nicht sinnvoll, wenigstens den Hafenmeister mit einem Handy auszustatten?
Schon leicht peinlich, wenn nicht einmal an der Schiffsanlegestelle der Hafenmeister Bescheid weiß,
bzw. nachfragen kann. Gerne wird wohl auch auf den Fahrkartenverkauf auf den Schiffen hingewiesen.
Arbeitsersparnis am Schalter ?
An den Nachmittagen tummeln sich im Promenadenbereich unzählige Badegäste. Nicht nur zum Baden
– sondern mehrfach zum Lagern. Abends tritt der Security-Dienst auf mit teils sehr rüpelhaftem Benehmen
und Sprachgebrauch. Mittags darf man tun und lassen was und wie man will.
Genügen nicht Malerecke –GRATIS- und Strandbad- GEBÜHR??? An einer Uferpromenade in einem Kurort
will man nicht unbedingt “Näckisches” sehen. Neckisch ist was anderes.
Nun noch eine Anmerkung in eigener täglicher Feststellung.
Unser Friedhof – wenn auch Planungen im Gange sind oder sein sollen- ist ein Ort der Ruhe und der Begegnung.
Allerdings – und das höre auch ich häufig – hier wird sooooo nachlässig gepflegt. Viele Kieswege und freie
Plätze sind voller Unkraut und Gras. Wo wir doch auch Besucher haben, die extra zum Purrmann Grab kommen.
Ich denke: vor lauter Tourismus bleibt für traditionelle Arbeiten wenig Personal, bzw. wenig Budget.

Die Bürgerin Inge Jäger    29.06.2017

So verärgert man Gäste

Heute Mittag standen ein Dutzend Gäste und der Hafenmeister an der Schiffsanlegestelle und warteten
auf ein Schiff aus der Schweiz. Nach einer gewissen Wartezeit bat man den Hafenmeister, Erkundigungen einzuholen.
Dieser hatte jedoch kein Handy. Daraufhin rief ein Gast bei der Schweizer Schifffahrtsgesellschaft an und erfuhr,
dass das Schiff wegen eines Motorschadens nicht starten konnte. Man habe den ganzen Vormittag vergeblich versucht,
jemanden in Langenargen zu erreichen. Wie sich dann herausstellte, war das Rathaus heute wegen eines
Betriebsausfluges geschlossen. Wir hatten neulich schon einmal darauf hingewiesen, dass es beim Touristikbüro
unbedingt eine Handynotfallnummer geben  sollte. So etwas gibt es schon seit Jahren bei Handwerkern und bei den
Gesundheitsberufen und ist ein wertvoller Service für die Gäste.

Forum Langenargen   28.06.2017

P. Groß, Leserbrief an den Südkurier vom 16. Juni 2017

Zum Artikel:
Politisches Ringen um Bodenseegürtelbahn hält an. Bodenseekreis (san) 16.06.201
Wir wollen die Gürtelbahn und keine EBC!

Das sogenannte Politische Ringen erweist sich beim näheren Hinsehen als Schattenboxen.
Noch nicht einmal die Kosten für die vorbereitende Planung wurden in den Gemeindehaushalten
bis 2020 berücksichtigt. Man wird wieder warten, bis die Aufstockung der Landesmittel für den ÖPNV,
beginnend 2021 schrittweise näherkommen. Den Fahrgästen sind die Ränkespiele herzlich egal.
Ob da nun ein Leon Hahn jemanden etwas unterstellt oder nicht, er wird an seinen Taten gemessen,
von denen gar nichts erkennbar ist. Eine geringe Hoffnung wäre, dass Kreis- und Landespolitiker
der Echt Bodensee Card, für kostenlose Touristenfahrten, einen Absage erteilen.
Denn mehr Fahrgäste mit noch mehr Fahrrädern passen in keinen Zug oder Bus und sorgen nur für mehr
Verspätungen und Verdruss, den viele Vermieter schon zu spüren bekommen.
Die bei der EBC eingesparten Kosten in Millionenhöhe wären ein prima Grundstock für Planungskosten
der Bodenseegürtelbahn und würden die Hoffnung nähren, dass sich etwas bewegt im Bodenseekreis.
Hier wären auch die Initiative Bodensee-S-Bahn und der VCD - Verkehrsclub gut beraten.
Ihr Platz sollte bei den Fahrgästen sein und nicht bei den Dienstwagenfahrern der Kreis- und Landespolitik.
Sie müssten doch die unzulänglichen Fahrtbedingungen bestens kennen und zu dem Schluss kommen,
dass Gratisfahrten für Touristen unter den derzeitigen Bedingungen höchst problematisch sind.
Was ist denn bisher konkret geschehen, nachdem die SPD eine Probefahrt mit der Bahn unternommen hat?
Die EBC wurde in vier Gemeinden auf biegen und brechen durchgesetzt und kein Politiker will mit den damit
zusammenhängenden Problemen konfrontiert werden. Noch ist nicht einmal Hauptsaison.
Es ist doch Irrsinn im Übermaß Parkplätze zu bauen (Überlingen 2.000) weil es nicht gelingt den ÖPNV
in einen Zustand zu bringen, der erkennen lässt, dass wir im Jahr 2017 leben und eins der reichsten Länder in der Welt sind.

27.06.2017

 

Bürgernähe?
 
Seit der Amtseinführung des Bürgermeisters am 01.10.2012 fand lediglich eine einzige Bürgerversammlung statt
und zwar am  24.09 2015, also ca. 3 Jahre danach.
Nun nach fast 5 Jahren kommt es endlich am 03.07.2017
zur zweiten Bürgerversammlung und das nur unter dem Druck der Bevölkerung.
Am 20.04.2016 war im Gemeinderat beschlossen worden, dass ab sofort jeden Herbst eine Bürgerversammlung
stattfinden sollte.
Der Herbst ging vorüber und es passierte wieder nichts. Am 01.02.2017 ergriff das Forum die Initiative
und setzte für Ende Mai eine Frist. Nach Ablauf diese Frist wollte man Frau Staatsrätin Erler und die kommunale
Aufsichtsbehörde einschalten.
Die örtliche SPD hakte nochmals nach, sodass Herrn Krafft nichts mehr anderes mehr
übrigblieb, als zuzustimmen.
Er rechtfertigte sich damit, dass ersatzweise ein paar Workshops ins Leben gerufen
worden waren. Was hat das denn für einen Sinn zu überlegen, welche Bahnübergänge geschlossen werden sollten,
wenn man gar nicht weiß, was die Bahn vorhat?
Wir hatten bei der ersten Bürgerversammlung bereits bemängelt, dass der Münzhof viel zu klein sei.
Damals mussten Bürger, obwohl sie 20 Minuten früher kamen, über drei Stunden stehen.
Der Kommentar des Bürgermeisters lautete: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben".
Auch die Uhrzeit von 18 Uhr wurde kritisiert, da das für Berufstätige zu früh war.
Richtiger wäre wohl, wenn er gesagt hätte: „…den bestrafe ich!“, denn er hat nichts daraus gelernt,
weder was den Veranstaltungsort angeht, noch die Uhrzeit. (Und für seine mangelnde Lernfähigkeit gibt es ja
etliche Beispiele).
Ist das die oft missbräuchlich zitierte wertschätzende Kommunikation?
In der Presse war bis 8 Tage vorher keine Tagesordnung zu finden.
Aufgrund eines Hinweises entdeckt man diese aber auf der Homepage der Gemeinde unter" Aktuelles".
Offensichtlich wird angenommen, dass alle Bürger inwischen das Internet beherrschen.
 
Forum Langenargen     25.06.2017
 

CAVE

Wenn man erst einmal im Datendepot der DBT gelandet ist, gelangt man schnell auf die Buchungsplattform
unter www.echt-bodensee.de. Die dortigen Buchungsanfragen landen automatisch bei HRS.
Dieser Vermittler hat in Deutschland durch diverse Zukäufe inzwischen einen Marktanteil von 60%
und nimmt bis zu 15% Provision pro Buchung. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die kleinen Anbieter aufgeben müssen.
HRS vermittelt alle Kategorien von Unterkünften, doch durch die hohen Provisionen können sich das oft nur
größere Hotels leisten. Private, Pensionen und kleine Hotels kalkulieren knapper und können da nicht mithalten.
15% Provision abzugeben, tut weh. Hier liegt eindeutig eine Wettbewerbsverzerrung vor.
Die Region braucht keine Hotelkomplexe, denn das Private und Persönliche machen den Charme der Region aus.
Ob die Politiker eine Vorstellung davon haben, wie eng Soziales, Wirtschaft und Menschen zusammengewachsen sind?
Es erweckt den Eindruck, diese Politiker sind im Mittelmaß steckengeblieben und führen Begriffe wie "das ist spannend"
und andere bewusstseinsferne Seifenblasen im Mund.

Geht täglich raus zu den Menschen! Lebt und redet mit ihnen.
Hört nicht nur zu, sondern versteht die zahlreichen Stimmen, die Euch gewählt haben!
Das ist Euer Job.

E.T.           15.06.2017

In eigener Sache

Es ist ja schon länger bekannt, dass der Bürgermeister fast nie auf schriftliche Anfragen antwortet.
In letzter Zeit häufen sich allerdings die Beschwerden, dass auch einige Rathausmitarbeiter die Bürger
wie Luft behandeln und auch auf Erinnerungsschreiben nicht reagieren. Nach § 38, Abs.2 sind die
Mitarbeiter nach der Feststellung der kommunalen Aufsichtsbehörde am Landratsamt auskunftspflichtig.
Uns wurde empfohlen, einige Beispiele zu sammeln und dann ggf. eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen.
Wir möchten Sie bitten, dass Sie uns derartige Vorkommnisse melden.
Seit zwei Jahren weisen wir darauf hin, dass der Schadensmelder nur sehr unzureichend funktioniert.
Nur wenn man Glück hat, meldet sich jemand. Es gibt aber überhaupt keine Transparenz.
Ursprünglich war eine Karte vorgesehen, auf der markiert werden sollte, wann, was und wo etwas gemeldet worden
war und vor allem, wann es erledigt wurde. Diese Funktion ist schon immer tot. Man könnte kostenlos einen
adäquaten, funktionierenden Ersatz für den Schadensmelder aus Friedrichshafen bekommen,
 - doch dann wäre man ja transparent und das will man ja wohl nicht!

Forum Langenargen    15.06.2017

Es sei an die GEMEINDEORDNUNG BAWÜ erinnert

Wenn eine Gemeinde von signifikant schlechten Bedingungen der EBC okkupiert wird, dann geht das alle an!
Hat der Gemeinderat hier seine Bringschuld versäumt? Welche Konsequenzen hat der wissentlich wiederholte
Verstoß gegen die rechtsgültige Gemeindeordnung?
Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung vom 24. Juli 2000 (in der Gültigkeit vom 20.04.2013
bis 31.12.2017). Nachfolgend Auszug, teilweise gekürzt:

§ 20 Unterrichtung der Einwohner

(1) Der Gemeinderat unterrichtet die Einwohner durch den Bürgermeister über die allgemein bedeutsamen
Angelegenheiten der Gemeinde und sorgt für die Förderung des allgemeinen Interesses an der Verwaltung der Gemeinde.

(2) Bei wichtigen Planungen und Vorhaben der Gemeinde, die unmittelbar raum- oder entwicklungsbedeutsam sind
oder das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wohl ihrer Einwohner nachhaltig berühren, sollen die Einwohner
möglichst frühzeitig über die Grundlagen sowie die Ziele, Zwecke und Auswirkungen unterrichtet werden.
Sofern dafür ein besonderes Bedürfnis besteht, soll den Einwohnern allgemein Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden.
Vorschriften über eine förmliche Beteiligung oder Anhörung bleiben unberührt.

 

§ 20 a Bürgerversammlung

(1) Wichtige Gemeindeangelegenheiten sollen mit den Einwohnern erörtert werden. Zu diesem Zweck soll der Gemeinderat
in der Regel einmal im Jahr, im Übrigen nach Bedarf eine Bürgerversammlung anberaumen. Die Teilnahme an der
Bürgerversammlung kann auf die Einwohner beschränkt werden. Die Bürgerversammlung wird vom Bürgermeister unter
rechtzeitiger ortsüblicher Bekanntgabe von Zeit, Ort und Tagesordnung einberufen. Den Vorsitz führt der Bürgermeister
oder ein von ihm bestimmter Vertreter.

(2) Der Gemeinderat hat eine Bürgerversammlung anzuberaumen, wenn dies von der Bürgerschaft beantragt wird.
Der Antrag muss schriftlich eingereicht werden und die zu erörternden Angelegenheiten angeben, dabei findet
§ 3 a des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes keine Anwendung; der Antrag darf nur Angelegenheiten angeben,
die innerhalb des letzten Jahres nicht bereits Gegenstand einer Bürgerversammlung waren. Er muss von mindestens
10 vom Hundert der Bürger unterzeichnet sein, höchstens jedoch in Gemeinden mit nicht mehr als 50 000 Einwohnern
von 1 250 Bürgern, …………..

E.T. 12.06.2017

Betrachtungen
"In der ganzen Welt ist jeder Politiker sehr für Vernunft und Niederlegung der Waffen aber aber nur beim Feind,
nicht bei sich selbst "
Hermann Hesse.
Mit großer Anerkennung ist die sachliche und kompetente Argumentation vieler Forums Beiträge zu lesen.
Tatsächlich sind zahlreiche kritisierte Fehlentscheidungen augenscheinlich. Hier helfen keine rhetorischen Klimmzüge
oder bemühtes „Schöner reden“.
In den Augen vieler gibt es zahlreiche Fehlentscheidungen. Wenn das so ist, kann man sich fragen,
wie es so weit kommen konnte? Wie war eine Häufung solcher Fehlentscheide möglich?
Dies zeigt, dass es an den Entscheidern liegt. Entscheider, die nicht bürgernah entscheiden. Ganz im Gegenteil,
denn in Gemeinden, Landkreisen wurde keine Politik mit den Bürgern gemacht. Eine Zivilgesellschaft baut auf
dem Vertrauen der Menschen auf. Kompetenz entsteht dadurch, dass die Gesellschaft, in der wir leben,
Bedingungen herstellt, die allen Bürgern eben dies ermöglicht. Es braucht eine kluge Sichtweise, um andere
und um die Gesellschaft wieder wahrzunehmen.
Die Aufklärung und Information, welche durch dieses Forum stattfindet, schließt die Lücke, welche durch das
Vakuum von Politik und Presse entstanden ist. Hier wird auch Wissen vermittelt, das auch essentiell für die
Entwicklung von eigenem Sinn ist, von Wissen und Urteil. Nur das macht Menschen widerstandsfähig gegen
Manipulationen und falsche Behauptungen. Eine Politik, die sich zum Handlanger betriebswirtschaftlicher Interessen
macht und Institutionen fördert, die den Menschen auf Außensteuerung programmieren, riskiert ihre demokratische
Legitimation! Die Entfremdung ist ein konstitutives Element unserer Gesellschaft. Damit verbunden ist eine Vertreibung
von realen Themen, die uns alle ausmachen. Gemeint sind ökologische Kompetenz oder pfleglicher Umgang mit Menschen.
Neben diesen Enteignungen sind die Menschen einer schleichenden Entfremdung ihrer Umgebung ausgesetzt.
Was sie bislang als Heimat ansehen konnten, wird ihnen immer häufiger mit dem Vorwand der Erneuerung
weggenommen oder umgebaut. Dieser Wandel hat sich weitestgehend ohne Beteiligung der Betroffenen abgespielt
– und meist gegen ihre Interessen!
Die Betroffenen lernen diese schleichende Enteignung zu reflektieren und zu kommunizieren. Nicht das Rechtswissen
der Menschen hat abgenommen, sondern die Handlungsweisen tauchen immer öfter in Niederungen, die
unterhalb der Ebene der einklagbaren Rechte liegen. Der Vorrat der einklagbaren Besitz- und Eigentumsstände der
Menschen wird angesichts sog. „Notwendigkeiten“, wie Standorterhalt, Wirtschaftsgründe und Ausbau immer
geringerer Gerechtigkeitskompetenz ständig weniger. Jeder, der sich für unersetzbar hält, der mit stolz geschwellter Brust
der Fotolinse entgegen steht, kann sich fragen, was er für eine gelingende Lebensbewältigung braucht.
Was müssen Menschen lernen, damit sie begreifen, was vorgeht? Wie können sie ihre Lebensbedingungen in
solidarischer Kooperation verbessern? Wie können sie eine Grundhaltung entwickeln, dass mehr Gemeinwohl
entsteht als Gegenpol zur einer Summe betriebswirtschaftlicher Kosten-Nutzen-Kalkulation?
Bürgerschaftliches Engagement ist der Schlüssel! Diese wird aus einer vernünftigen Selbstsorge gespeist.
Keine Gleichgültigkeit und Resignation. Es geht um Lebensfreude und Lebenssinn und um das Bewusstsein,
dass keine externe Autorität das Recht für sich beanspruchen und wandeln kann. Alles dreht sich bei uns
Menschen um soziale Empfindsamkeit. Wir können unsere Vorstellungen nicht zur Umsetzung delegieren.
Vielerorts sieht man solche Ergebnisse, die nicht wünschenswert sind und zudem viel gute Erde verbrennen.
Ich muss mich einbringen! Eine solche Perspektive der Selbstsorge und gelebter Verantwortung ist deshalb
mit keiner Version „vormundschaftlicher“ Politik vereinbar. Es braucht ein neues Bewusstsein in den alten
Köpfen, dann können wir mit Vernunft und Fingerspitzengefühl vorangehen. Oder es braucht neue Köpfe
mit neuem Bewusstsein. Dass es wie bisher nicht mehr weiter gehen kann, ist sicher die mehrheitliche Meinung.
Mit den alten Köpfen und dem alten Bewusstsein wird es wie in der Vergangenheit weitergehen.
Zu guter Letzt möchten wir eine Innovation anregen. In manchen Gemeinden finanziert ein Geldhaus mit
seiner Anzeige den Druck eines gemeindlichen Jahresrückblicks. Mit vielen Fotos und Worten werden die
„Erfolge“ wie auf einer Perlenkette aufgezogen. Für diesen Zweck braucht man kein Papier zu bedrucken.
Es wäre Verschwendung. Mal ehrlich, wer außer den Beteiligten interessieren sich für die alten Fotos, die zeigen,
wie der Bürgermeister einen neuen Feuerwehrwagen einweiht oder dem örtlichen Legoverein einen
Blumenstrauß spendet? Besser wäre, zur Hochsaison eine für den Einheimischen und Gast aufgelegte
„Gästezeitung“ zu verteilen. Die Gastgeber, die Händler, die freien Berufe und viele mehr könnten sich
und ihre Angebote dort vorstellen. Eine Orientierung für alle, die sich im Geldkreislauf spiegelt. Hier im
politikfreien Raum, im Bezug direkt zu den Menschen kann das Geldhaus ebenso eine Anzeige als
„Druckkostenzuschuss“ schalten. Das andere, die Selbstdarstellung, die eigenen Lobgesänge,
Papier und Inhalte, finden sehr schnell ungelesen die Blaue Tonne.

E.T. 12.06.2017

Anmerkungen zu dem Artikel „LED-Licht für Überlingen“ (sma)
Südkurier 01.06.2017

Die Stadt Überlingen montiert weitere 300 LED-Straßenleuchten. Man spricht von einer Verbrauchsreduzierung
von rund 75 %. Die neuen Leuchten gelten als weniger anfällig als das herkömmliche Leuchtmittel.
Je nach Straße oder Platz wird die Stärke der Beleuchtung den jeweiligen Verhältnissen angepasst.

Die neuen Überlinger Leuchten passen auf die bisherigen Masten: Neue, teure, in der Herstellung
überaus energieaufwändige Aluminium-Masten in Kanalrohroptik werden nicht gebraucht!
Ganz nebenbei reduzieren sich dadurch auch die Montagearbeiten erheblich.

Offensichtlich sind hier die Badener weitaus energie- und kostenbewusster als die Langenargener,
denn die vertrauen ja blind der Ausssage des Bürgermeisters, dass zu jeder Leuchte ein neuer Mast gehöre.

Rolf Motz   01.06.2017

Bezüglich des Artikels: "Bodenseeregion soll Marke werden"
in der Schwäbischen Zeitung vom 31.05.2017 Seite 23.

In den nächsten Tagen werden wir dazu noch ausführlich Stellung nehmen.
Wir können schon einmal vorausschicken, dass die Aufzählung der 2018 angeblich bei der EBC
teilnehmenden Gemeinden falsch ist.
Die GUM e.V. aus Uhldingen wird sich in einer Stellungnahme im Südkurier dazu äußern.
Der Lindauer Landrat Stegmann spricht von guten Erfahrungen mit einer ähnlichen Karte im Allgäu.
Gemeint ist offensichtlich die Walserkarte. Er verschweigt aber, dass die Gäste zu dieser Karte nicht gezwungen
werden, sondern freiwillig wählen können, in welchem Umfang und zu welchem Preis sie diese nutzen wollen.
Sie werden also nicht genötigt, ihre Daten für Marketingzwecke preiszugeben. Die Kurtaxe kostet deutlich weniger.
Die Presse weiß das ganz genau, schweigt aber dazu.

Forum Langenagen     31.05.2017

 

Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V.                          info@gastgeber-uhldingen.muehlhofen.de

                       www.bodensee-seeferien.com

Südkurier

Max-Stromeyer-Str. 178

D-78467 Konstanz

 

Richtigstellung der Berichterstattung des Artikels
„Bodenseeregion soll Marke werden“ (abe, Südkurier)

Sehr geehrte Damen und Herren,

in dem oben genannten Artikel wird darin fälschlicherweise behauptet: dass sich Uhldingen-Mühlhofen dem
Beitritt zur EBC 2018 angeschlossen habe. Diese Behauptung ist nachweislich falsch.
-Ursprünglich wollte der Gemeinderat im Juni 2017 über den Beitritt zur EBC abstimmen.
- dies wurde jetzt auf September 2017 aus welchen Gründen auch immer vertagt.
Wir fügen dazu nachfolgend den Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 26.Mai 2017 unter TOP2
aus der Verwaltung anbei. Wir dürfen Sie des Weiteren im Sinne einer fairen Berichterstattung darum bitten,
dass in Uhldingen-Mühlhofen die überwältigende Mehrheit der Hoteliers, Pensionen, Gästehäuser sowie
zahlreiche private Zimmer- und Ferienwohnungsvermieter, die nachweislich 95% der Bettenkapazität
bereit stellen, unserem Verein beigetreten sind, sich mit der zwangsweisen Einführung der EBC  weiterhin
entschieden zur Wehr setzen.

Die Haupteinnahmequelle der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen ist der Tourismus.
Dazu tragen die Hauptleistungsträger einen wesentlichen Beitrag zum Bruttosozialprodukt der Gemeinde bei.
Der Gemeinderat sollte sich bei seiner Abstimmung darüber im Klaren sein, dass eine Abstimmung
zum Beitritt der EBC gleichsam einer Abstimmung gegen den ausdrücklichen Willen der Hauptleistungsträger
der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen gleich kommt.

Herbert Maerz                   Christoph Birkenmayer               Manfred Maier

   (Vorstand)                              (Vorstand)                              (Vorstand)

Gästehaus Höhe 10         Landhotel Fischerhaus             Camping Seeperle

31.05.2017

Brief eines betroffenen Vermieters

Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Gästekarte, jedoch gegen eine solche vom Typ EBC, weil der Gemeinderat
mich damit zwingen will, Fahrkartenverkäufer und Schalterbeamter zu werden. Ich glaube aber fest daran,
dass es in Deutschland noch die freie Berufswahl gibt.
Ich soll auch noch eine Schulung machen. Weiterhin soll ich Pfandkartenrohlinge auf eigene Kosten kaufen, 
und Pfandkarten gegen 5 Euro ausgeben und wieder einsammeln. Diese Zwangsarbeit soll per
EBC-Gemeinderatsbeschluss unbezahlt erbracht und damit das Mindestlohngesetz von 8,84 Euro/Std.
ausgehebelt werden. Der touristische Mehrwert ist äußerst fraglich. Die Top 10 Highlights sind nicht dabei.
Die EBC-Bürokratiekosten sind noch gar nicht abzusehen. Die technologische Umsetzung mit Pfandplastikkarten
ist veraltet und bedeutet eine sinnlose Anschaffung von Technik im Wert von1,2 Millionen Euro mit jährlichen hohen
Folgekosten. Alleine bei der DPT-GmbH bedarf es zweier zusätzlicher Vollzeitstellen für die Verwaltung.
Diese zahlt der Gast zwangsweise, auch wenn er die wenigen Vergünstigungen gar nicht in Anspruch nehmen kann
oder will. Für mich als Gastgeber bedeutet die Kartenbearbeitung ein großer zusätzlicher, unbezahlter Aufwand.
Dies ist nichts anderes als eine Subvention und zwangsweise Finanzierung der öffentlichenVerkehrsbetriebe und der DBT
mit nicht kontrollierbaren Datenprofilen. Jedes Familienmitglied unserer Gäste muss datentechnisch erfasst werden
und bekommt eine Karte für 5 Euro Pfand. Infolgedessen musste sich die Kurtaxe deutlich erhöhen.

Liebes Forum,

ich habe fast den Eindruck, dass sich der offensichtliche EBC-Kritiker nur oberflächlich mit dem Thema befasst hat.
Ich habe inzwischen rund 50 EBCs ausgestellt und habe daher auch diesbezüglich etwas Erfahrung gesammelt.
Deswegen will ich diesen Brief so nicht stehen lassen, sondern ihn kommentieren.
Ich habe meine Anmerkungen unten eingefügt.

Viele Grüße
Gerhard Moll

Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Gästekarte, jedoch gegen eine solche vom Typ EBC, weil
der Gemeinderat mich damit zwingen will, Fahrkartenverkäufer und Schalterbeamter zu werden.

Zur Demokratie gehört, dass man auch Entscheidungen mitträgt, mit denen man nicht einverstanden ist.   *
Weder ist man beim Ausstellen der EBC ein Fahrkartenverkäufer noch ein Schalterbeamter.
Es is einfach so, dass das digitale Zeitalter Tätigkeiten mit sich bringt, die man am PC macht.


Ich glaube aber fest daran, dass es in Deutschland noch die freie Berufswahl gibt.

Diese Aussage ist in Bezug auf die EBC nicht verständlich.
Man muß nicht unbedingt eine Schulung machen. Man kann es auch nach der schriftlichen Anleitung
machen oder intuitiv versuchen. Letzteres ist bei der EBC verbesserungsfähig. Grundsätzlich verlangt jegliche
Bedienung eines Gerätes oder Programmes die Aneignung von Kenntnissen. Anders geht das nicht.
Wenn die Gemeinde eine kostenlose Schulung dazu anbietet, ist das doch positiv zu sehen.


Weiterhin soll ich Pfandkartenrohlinge auf eigene Kosten kaufen und Pfandkarten gegen 5 Euro
ausgeben und wieder einsammeln.

Das EBC-Pfand sehe ich auch als relativ hoch an. Pfand braucht man bei den Gästen auch keines zu erheben
und wieder zurückzugeben. Wenn die Karten uns nicht zurückgeben werden, werden sie mit 5 € in Rechnung gestellt.
Darauf weisen wir die Gäste deutlich hin
.

Diese Zwangsarbeit soll per EBC-Gemeinderatsbeschluss unbezahlt erbracht und damit das
Mindestlohngesetz von 8,84 Euro/Std. ausgehebelt werden.

Ja, so ist das in einer Demokratie. Wenn so etwas von einem legitimierten Gremium beschlossen wird,
dann muss man das tun. Wenn man diese Arbeit delegiert und dann Kosten enstehen, steht es einem ja frei,            
dies in den Übernachtungspreis hinein zu kalkulieren. 
Gerne würde ich z.B. den Zeitaufwand für das Ausfüllen meiner Steuererklärung dem Finanzamt berechnen.
Und zwar nach meinem Stundensatz.

Der touristische Mehrwert ist äußerst fraglich. Die Top 10 Highlights sind nicht dabei.

Das kann man so sehen, nur sollte man bedenken, dass man am Anfang nicht gleich alles haben kann.
Zur Zeit ist die Region natürlich touristisch überlaufen, da haben es die 10 Highlights nicht nötig, wenn überhaupt.
Ich plädiere für mehr Abwarten.

Die EBC-Bürokratiekosten sind noch gar nicht abzusehen. Die technologische Umsetzung mit
Pfandplastikkarten ist veraltet und bedeutet eine sinnlose Anschaffung von Technik im Wert von
1,2 Millionen Euro mit jährlichen hohen Folgekosten.

Jede andere Umsetzung solch eines Konzeptes kostet auch viel Geld (was ist "viel"?). Der Fortschritt mit anderen
digitalen Möglichkeiten wird ganz sicher kommen, aber auch nicht gratis und nicht ohne Endgeräte oder Aneignung
von Kenntnissen. Aber das Zuwarten, bis das optimale System verfügbar ist, bedeutet Stillstand.

Alleine bei der DPT-GmbH bedarf es zweier zusätzlicher Vollzeitstellen für die Verwaltung.
Diese zahlt der Gast zwangsweise, auch wenn er die wenigen Vergünstigungen gar nicht in Anspruch nehmen kann oder will.

Natürlich bezahlt der Gast das alles, und zwar freiwillig. Denn niemand zwingt ihn, hier Urlaub zu machen.
Die Kurtaxe ist eine pauschale Steuer, und wie bei jeder Steuer bezahlt man Vieles mit, was man nicht in Anspruch
nimmt oder nehmen kann. Und es gibt ja sicherlich auch Gäste, die sagen, dass sie auch auf die Blumenrabatte
in den Anlagen verzichten würden und dafür lieber keine Kurtaxe zahlen.

Für mich als Gastgeber bedeutet die Kartenbearbeitung ein großer zusätzlicher, unbezahlter Aufwand.
Dies ist nichts anderes als eine Subvention und zwangsweise Finanzierung der öffentlichen Verkehrsbetriebe
und der DBT mit nicht kontrollierbaren Datenprofilen.

Ja, so ist das, siehe auch oben. Was es mit den nicht kontrollierbaren Datenprofilen zu tun hat, verstehe ich nicht.

Jedes Familienmitglied unserer Gäste muss datentechnisch erfasst werden und bekommt eine
Karte für 5 Euro Pfand. Infolgedessen muss sich die Kurtaxe deutlich erhöhen.

Die Grundlage für die Erfassung ist das Meldegesetz. Ich fand die Datenmenge auf dem Papiermeldeschein
auch passender. Aber bei der elektronischen Einladung von der EBC-Plattform aus übernehmen die Gäste die
Dateneingabe im Vorfeld selbst und das klappt gut, von einzelnen Ausnahmen abgesehen.

Unser Kommentar zu den Anmerkungen von Herrn Dr. Moll

Nicht die Gemeinde bot die Schulungskurse an, sondern die DBT, die davon schlussendlich profitiert.
Das sog. legitimierte Gremium hat keine Generalvollmacht für alle Entscheidungen.
Es hat die Gastgeber/-innen gezielt ausgeschlossen und entmündigt. Die Gemeinderäte waren zum Teil völlig
uninformiert und weigerten sich (bis auf Frau Falch), an einem klärenden Gespräch teilzunehmen.
Dazu kommt noch der völlig undemokratische Fraktionszwang.
Es ist schon auffallend, dass genau bei den 4 von 23 Gemeinden, wo die Gastgeber über die Einführung der EBC
nicht gefragt wurden, es zu dieser Entscheidung kam.

Wenn nicht einige der Vermieter/-innen erfolgreich eine Normenkontrollklage in Mannheim eingebracht hätten,
hätten viele ältere Vermieter einen Computer mit allen Zusatzkosten kaufen und PC Kurse besuchen müssen.
Die zweite Klage läuft wegen mehreren Gesetzesverstößen und dürfte ebenfalls erfolgreich sein.

Es geht doch nicht an, dass ein Gast, wenn er sich weigert, seine persönlichen Daten vermarkten zu lassen,
quasi als Strafe keine EBC erhält und trotz um 60% erhöhter Kurtaxe keine entsprechende Leistung erhält.
Der Gast will keinen Zwang und keine Nötigung! Im kleinen Walsertal kann der Gast wählen, ob er die Luxuskarte
mit erhöhter Kurtaxe für freie Fahrt mit den Bergbahnen will oder ob ihm die billigere einfache Karte genügt.
Warum nimmt man nicht die seit Jahren erfolgreiche papierene Konuskarte, die weit mehr Vorteile bietet,
2/3 weniger kostet und keine Datenschutzprobleme aufwirft?

Herr Dr. Moll verlangt einerseits, dass die Rechnung schon vier Wochen vor der Ankunft bezahlt wird,
will aber andererseits die Pfandgebühr bei Einbehaltung der EBC auf die Rechnung setzen?

Ganz nebenbei:  es fallen folgende fragwürdigen Angaben auf: Fahrt nach Lindau 10 Minuten, nach Bregenz 15 Minuten,
nach Friedrichshafen nur 5 Minuten!
Das Datenprofil ist den Datenschützern so wichtig, dass die Berliner Verkehrsbetriebe und ein Stuttgarter
Busunternehmen die Kontaktterminals wieder abmontieren mussten.

* Welch seltsames Verständnis von Demokratie, wenn die betroffenen Vermieter und nicht
    einmal die Gemeinderäte vor dem Beschluss umfassend informiert werden!

Forum Langenargen      29.05.2017

„Denn niemand zwingt ihn, hier Urlaub zu machen“. (Dr.Moll)

Es zwingt ihn auch niemand, wiederzukommen!
Es zwingt ihn natürlich niemand, hier Urlaub zu machen, doch wenn er sich dann dazu entschlossen hat, wird er vor Ort
überrumpelt und gezwungen, seine Daten für Marketingzwecke preiszugeben.
Haben Sie, Herr Dr. Moll, Ihre Gäste vorher darauf aufmerksam gemacht? Übrigens: Warum nennen einige Gastgeber
immer noch verschämt zwei Euro als gültige Kurtaxe und zahlen den Rest drauf?
Das von Ihnen beschriebene Demokratieverständnis ist nicht kompatibel mit unserer freiheitlich demokratischen
Grundordnung.
Mehrheitsentscheidungen sind nicht ausschließliches Kriterium der Demokratie! denn eine
Mehrheit muss nicht immer Gutes tun.
Fortschrittliche Gemeinschaften binden den Bürger bereits in Planungsphasen, in stetige Dialoge, Evaluierungen
und Entscheidungen verbindlich ein!!! Ein Bürgermeister oder Gemeinderat ist ja durch die Bürger gewählt und soll im Sinne
der Bürger handeln. Der Kooperationsvertrag der Gemeinde mit der DBT wurde unter Umgehung der Betroffenen
als Geheimpapier in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen und ist für die betroffenen Gastgeber und sonstige Bürger nicht
einsehbar. Der Bürgermeister und fast alle Gemeinderäte/-innen sind absolute Laien, was die Vermietung an Gäste betrifft.
Diese unerfahrene kleine Gruppe erdreistet sich, ohne Rücksprache für eine zehnmal größere Gruppierung (Gastgeber)
zu entscheiden.
Es gibt nicht nur die eindimensionalen Menschen, denn wir haben hier enorm viele differenzierte und empfindsame Bürger.
Die Wahl zum Gemeinderat ist kein Freifahrschein zum isolierten Tun, frei von Rechenschaft.
Sollten gewählte Entscheider ihre Vertretung zur Umsetzung des Bürgerwillens
missbrauchen, oder den Eindruck hierzu erwecken, besteht in jeder echten Demokratie dringend Bedarf an Klärung
und Nachbesserung. Da könnten die Politiker vor den Wahlen Versprechungen machen, werden daraufhin gewählt
und machen dann, was sie wollen. So war das von den Gründervätern des Grundgesetzes aber nicht gedacht!
Vielleicht ist es inzwischen so, dass manche Menschen kompliziertes Denken verinnerlicht haben, besonders ist
das in Verwaltungen zu beobachten. Arbeiten mit gesundem Menschenverstand: einfach und verständlich,
währt erfolgreich und am längsten!
Das Fundament, die Möglichkeiten, welche das Forum Langenargen seit über 2 Jahren allen interessierten Menschen bietet,
ist höchst beispielhaft. Ein Forum zum Austausch, zur Ansicht verschiedener Perspektiven und als willkommene Gabe
zur Stärkung des demokratischen Verständnisses.

E.H. 30. Mai 2017

Deutsche Bahn

30.05.2017

 

 

Dies sind die ersten Bilder von der neuen Uhlandplatzbeleuchtung
Liebe Langenargener Mitbürger, es ist doch eine Geschmacklosigkeit, unseren Ort so zu verhunzen.
Aber so ist es, wenn ein Bürgermeister aus dem Hinterland kein Gefühl für die Gestaltung einer Seegemeinde hat,
aber hier in Langenargen schalten und walten kann wie er will.
Anmerkung: Beim Vergleich zwischen alt und neu sieht man an der Ausleuchtung des Fußbodens,
dass die neuen Lampen diesbezüglich viel zu schwach sind und somit ihren eigentlichen Sinn völlig verfehlen
Es ist ein kleiner Trost, dass die Schweizer noch eine schöne Uferbeleuchtung haben und dass unser Kirchturm
noch schön beleuchtet wird.

Siegfried Kleck  18.05.2017

Wir sind tief erschrocken ob des sogenannten " Maischerzes" in diesem Jahr!
Vielleicht entspringt die Darstellung dem,  denen ein eigenes Verständnis von Kultur völlig fern ist.
Entwicklungspsychologisch spiegelt sich in dieser prosaischen Installation die anale Entwicklungsphase wieder.
Man kann hier sicher vom Entwicklungsniveau eines Kleinkindes sprechen. In diesem Fall ist aber eine
ernsthaftere Betrachtungsweise angebracht. Das Objekt steht auf öffentlichem Grund, an exponierter Stelle.
Hier hat die Verwaltungsspitze Fürsorgepflicht und zwar auch zur Wahrung des öffentlichen Friedens.
Die Tarnung unter den Begriffen Kulturverein und Maischerz ist als Schutzbehauptung zu werten.
Es ist im römischen Sinne eine vulgäre Äußerung der Plebs. Solange solches Unbewusstsein die
politisch-gesellschaftliche Diktatur in diesem Dorf anführt, werden wir glücklich sein, uns als Gäste an anderen
Orten zu erholen.
Wie groß wird die Betroffenheit gegenüber der bürgerschaftlichen Aktivitäten des Forums sein,
wenn Menschen aus Fastnachtsvereinen sich in Kulturvereinen betätigen, was in solch einem unkünstlerischen
Werk zum Ausdruck kommt! Vielleicht entspringt dies der Entwicklung, wenn der Bildungsanspruch in der
Schulpolitik auf breiter Front moderater wird. Herr Bürgermeister, wenn Sie für alle Bürger Verantwortung
fühlen würden, hätten Sie diese Entgleisung umgehend beenden müssen. Wenn Sie Ihren Amtseid wahrhaftig
leben würden, agieren Sie hier weit unter den Möglichkeiten Ihres Amtes.

E.W. Freie Hansestadt Bremen     16.05.2017

Glosse
Auf dem Langenargener Erlebnispfad
Angebot: Kostenlose Mitmachaktion für Kinder und Erwachsene, Bagger-, Schaufellader-Fahren, Betonieren,
Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger, Streichen, Blumenwiese mähen, Mülleimer leeren, in Wasserlachen planschen,
Unrat am Strand beseitigen, alles unter fachkundiger Anleitung.
Und als krönender Abschluss eine Tretbootfahrt entlang der verwitterten Ufer- und Schlossmauern.
Wäre das nichts für Sie, Ihre Kinder, Ihre Enkel?

Forum Langenargen     16.05.2017

Letztes Jahr wurde eine alte schöne Bank auf der Promenade in der Höhe des Amtshofes Opfer des
Modernisierungswahns.
Sie war uns lieb geworden, weil der große Baum über ihr im Sommer einen angenehmen
Schatten warf. Die neue Bank wurde ein Stück seitwärts versetzt, sodass der Schatten nur noch unvollständig war.
Gewissermaßen als Erinnerung habe ich mit Bekannten als "Erster Mai Scherz" in mühsamer Arbeit eine bunte
Ummantelung aus Wollresten gestrickt. Eingearbeitete Herzchen sollten Liebespaare animieren, sich niederzulassen.
Leider wurde die kunstvolle Arbeit am nächsten Morgen von einem Bauhofmitarbeiter mutwillig weggerissen.
Wir hatten eigentlich ursprünglich vor, das Kunstwerk für einen guten Zweck versteigern zu lassen.
Unsere Aktion hat Niemandem geschadet.
Nun musste ich zu meinem Bedauern feststellen, dass es inzwischen zu einer niveaulosen Verrohung der Sitten
und Gebräuche gekommen ist. Ich sah auf der zentralen Wiese am Uhlandplatz eine geschmacklose Toilettenimitation
mit dem Hinweis auf das Forum Langenargen. Wie ich hörte, kamen die Urheber vom Kulturverein mit Unterstützung
des Bauhofes. Da das Objekt bereits fast zwei Wochen als Provokation stehen blieb, kann man annehmen,
dass der sog. "Erste Maischerz" nur ein Vorwand für eine gezielte Aktion unter der Gürtellinie war, das Ganze unter
dem Deckmantel der Gemeinde. Ich bin über die gesamte Entwicklung der letzten 3 Jahre im Dorf sehr betrübt
und muss feststellen, dass inzwischen auch die Kultur des Benehmens völlig entgleist ist, dazu wird das frühere
charmante Ortsbild zunehmend zerstört, denn viele alte Werte werden von Bord geschmissen.

Anna E. Hoßfeld     Langenargen
14.05.2017

Strickrebellen - Bank k

                                       1. Maischerz 2016                                                                           1. Maischerz 2017

                                      So hat sich das Niveau des Maischerzes in einem Jahr verändert!

Brief einer enttäuschten Urlauberin

Sehr geehrtes Forum,
ich war zuletzt vor 6 Jahren in Langenargen und kam heute wieder einmal zu einem Tagesauflug aus München.
Der Hintergrund war der, dass ich für eine große Familienfeier im Sommer mehrere nette Unterkünfte ausfindig
machen wollte, denn ich verlasse mich nicht auf Hochglanzprospekte. Leider bin ich heute enttäuscht zurückgefahren.
Eine Unzahl rücksichtsloser Radfahrer war unterwegs, denen ich permanent ausweichen musste.
Auf dem Weg zum Schloss sah ich einen verwüsteten Park mit mehreren Baustellen und abgeblühten Blumen.
Zur der Seite mit dem Blick nach Friedrichshafen war überhaupt kein Durchkommen. Im Schlosshof waren offensichtlich
wegen Einsturzgefahr der Schlossmauer an zwei Eckstellen Absperrgitter angebracht.
An der Promenade musste ich mehrfach großen Wasserlachen ausweichen. Mir fiel im gesamten Promenadenbereich
eine Unzahl von unbequemen Bänken auf, wie ich sie von der Menge noch nie in meinem Leben gesehen habe.
Weiterhin war ich über die vielen fast nicht lesbaren, verwirrenden Hinweisschilder im gesamten Ortsbereich erstaunt.
An der Mauer zur Schiffsanlegestelle fiel mir ein aufdringliches Plakat mit Werbung für die "Echt -Bodenseekarte" auf,
was an dieser Stelle überhaupt nichts zu suchen hat., da es das Flair, das Langenargen früher auszeichnete, optisch stört.
Ich holte mir daraufhin Prospektmaterial bei der Tourist-Information. Dazu zählte auch der sog. Reiseführer 2017.
Auf einer der schrecklichen Bänke studierte ich dann die Unterlagen. Ich musste erstaunt feststellen, dass die Kurtaxe
inzwischen stolze 3,15 Euro beträgt. Unser Familientreffen mit 12 Personen sollte an einem Wochenende stattfinden.
Es gäbe schon allein aus Zeitgründen überhaupt keine Gelegenheit, die Vorteile wie freie Fahrt bei Bus und Bahn, zu nutzen.
Wir hätten demnach für zwei Übernachtungen insgesamt 75 Euro Kurtaxe ohne jegliche Gegenleistung bezahlen müssen.
Nebenbei fiel mir auf, dass Leistungen, die in einen Flyer als kostenlos markiert waren, im frisch gedruckten Reiseführer 2017
jedoch als kostenpflichtig vermerkt waren, wenn auch etwas reduziert.
Zuletzt sah ich eine eigenartige Toilettenkonstruktion auf der Wiese vor dem Gemeindehafen mit der Aufschrift
"Kummerkasten Forum Langenargen". Ich ließ mir von einer älteren Dame erklären, dass es sich offensichtlichum eine
Provokation eines Kulturvereins handele, bei dem sogar ein Gemeinderat Mitglied sei. Es wurde mir erklärt, beim Forum
handele es sich um eine Gruppe engagierter Bürger, die die berechtigten Sorgen der Bürger wegen der erschreckenden
Entwicklung mit Zerstörung des Dorfcharakters bündeln würden. Ich dachte im Stillen, dass andere Gemeinden froh wären,
wenn sie solche Bürger in ihren Reihen hätten. Ich fand das Ganze recht geschmacklos und widerlich und fragte mich,
was ein Kulturverein damit zu tun hat. Ich tue mich schwer, mein Langenargen wieder zu erkennen.
Als ich das alles meiner Familie erzählte, haben wir uns entschlossen, dem früher so schönen Langenargen den Rücken
zu kehren und unsere Familienfeier z.B. nach Nonnenhorn zu verlegen, was uns aber nicht hindern wird, nachmittags einen
Spaziergang an der immer noch unberührten Malerecke zu machen.

D. S. München    14.05.2017

Sonntäglicher Spaziergang am See

                   Schilderidylle am Weg zur Malerecke                                                        Wer soll auf dieser Bank noch andächtig beten?

                   Feuchte Begrüßung für Schiffsgäste                                                                                   Blick über die Mauer

                              Klassiker beim Hotel Engel                                                                                    Der neue Weg zurToilette

                                          Vogeltränke                                                                                                  Auf direktem Weg zum Schloss

                                           Kunstgenuss                                                                                                     Neben der Konzertmuschel

           Kurpark Mitte Mai 2017

Forum Langenargen    15.05.2017

 
 
Zur Meldung über die geplante Umgestaltung der schönen alten Hospitalseingangstüre
 
wegen Brandschutzvorgaben am 11.05 2017 in der Schwäbischen Zeitung
 
Hier zeigt sich wiederum, dass der Bürgermeister von der Alb kommt und absolut kein Gespür für die Bewahrung von alten
Langenargener Schmuckstücken hat. Seine
Begründung, man habe bei einer Glastür Seesicht ist eine typische Halbwahrheit,
denn man sieht nur einen schmalen „Streifen“ See und einen Streifen der hässlichen desolaten Hafenmauer!
Seit 40 Jahren fuhren die Krankenwagen und Notarztwagen an den hinteren Ausgang, wo sie ohne störende Gaffer in Ruhe
arbeiten konnten. Am Marktplatz parken oft Fahrzeuge deren Halter im Notfall nicht zu finden sind. Bei einer
Massenevakuierung ist nur im Park reichlich Platz für die Geretteten samt den Betten. Soll das Rote Kreuz ggf. sein Zelt
auf dem Marktplatz aufbauen?
Im Gegensatz zu vorne ist der hintere Ausgang bereits rollstuhlgerecht und bedarf
keiner Rampe!Es ist einfach unglaubwürdig zu behaupten, in diesem Fall müsste das gesamte Brandschutzkonzept
neu realisiert werden.
Dies ist wieder der klassische Fall einer Fehlplanung am grünen Tisch. Man will einen Planungsfehler nicht eingestehen.
Für fünf Radwillkommenstationen hatte man 170 000 Euro zur Verfügung, bei unseren einheimischen Alten und Kranken muss
aber plötzlich gespart werden.  Das schließt natürlich nicht aus, dass man  vereinzelte  Opfer aus  den  oberen Stockwerken
auf der Marktplatzseite mit der Leiter rettet und dann um die Kirche  nach hinten in Sicherheit  bringt, was aber nichts mit dem
primärem Fluchtweg zu tun hat.
Auch das Beispiel der Original-Jugendstilbank vom Friedhof, die einfach kurz und klein geschlagen wurde, weil sie angeblich
verrottet war, zeigt das mangelnde Gespür für die Erhaltung und Pflege von Liebgewonnenem. Wir hatten sie kurz zuvor noch
fotographisch dokumentiert und der SZ zur Verfügung gestellt, doch die Hofberichterstatterin, Frau Poimer, verweigerte die
Veröffentlichung in der Presse.
Das zeigen auch der unsinnige Schilderwald, der wegen seiner vielen Rechtschreibefehler
sogar RTL auf den Plan rief, dann die Stafetten von ausgeblichenen Tropenholzbänken, wie sie von der Vielzahl her kein
Ort im Bodenseekreis nachweisen kann.
Nunmehr wurden wir auch noch mit sinnlosen Lampen mit hellem LED-Licht beglückt,
die die Umgebung nur punktuell ausleuchten und eine Amortisationszeit von ca. 40 Jahren haben (Lebensdauer aber nur max.
20 Jahre). Die dazu bestellten Aluminiummasten bedeuten eine erhebliche Ressourcenbelastung, die sich nie und nimmer
amortisiert.
Ausgenommen sind die Lampen im Ortszentrum.

Bei der Restaurierung des Münzhofes wurde die  Denkmalschutzbehörde erst informiert, als es nach derer Aussage
bereits zu spät war. Als Krönung wurde ein riesiger Stromkasten davorgesetzt. Die romantische kleine Bucht an der
Ecke Friedrichshafener-Straße - Untere Seestraße wurde zugepflastert und mit Schildern versehen.
Zu allem Unglück wurden jetzt auch noch ohne jeglichen Sinn Hecken dorthin gepflanzt. Das Neueste an Geschmacklosigkeit
ist die an sich nicht erlaubte Ortsverschandlung durch Werbetransparente. Selbst die mit den Schiffen ankommenden Gäste
werden schon damit belästigt.
§ 12 der Werbeanlagengestaltungssatzung lautet:
"Werbefahnen und Werbetransparente sind unzulässig".

Nicht zu vergessen ist die auf Unwahrheiten basierende Anschaffung von Straßennahmenssschildern.
Die  dazugehörigen Begründungen waren völlig aus der Luft gegriffen.

Die desolate Schloss- und Hafenmauer und die verschmutzten Strände lassen die Veranwortlichen  jedoch völlig ungerührt.
Ein Bürgermeister, der  einen  geschmacklosen 1. Maischerz nicht am nächsten Tag abräumen  lässt und In Kauf nimmt,
dass die
provozierende Verunstaltung an der Promenade nach 8 Tagen noch immer nicht enfernt wurde, zeigt,
wessen Mutter Kind er ist.
Hoffentlich ist unser schöner Ort ab 2021 KRAFFTlos (Ende der Amtszeit des BM am 31.12.2020).

Forum Langenargen   11.05.2017

 

Wessen Marionetten sind sie?

Erhöhung der Schulbetreuungsgebühren

Liebe politische Verwaltung,
nicht nur Ihr Amtsverständnis ist beschämend, die Ausführung ist noch beschämender
In Stammtischmanier sagt der Gemeinderat zur 400% Erhöhung der Schulbetreuung:
"Passt schon". Das passt überhaupt nicht! Hat sich das Angebot in der Qualität verbessert?
Eine Stunde zusätzlich (ca.15%) rechtfertigt keinesfalls diesen exorbitanten Wucher.
Dieses Denken ist schlicht unsozial und spiegelt das fehlende Gefühl für die Eltern und Alleinerziehenden,
die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen und auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind.
Durch diese erneute Fehlentscheidung werden vor allem Familien betroffen, die an der Armutsgrenze leben.

Meldung vom 16.05.2017 in der Schwäbischen Zeitung
"Land bezuschusst Nachmittagsbetreuung"
Kaum hatte unser Gemeinderat beschlossen, die Nachmittagsetreungsgebühren für Schulen um 400% anzuheben
und damit die finanzschwachen Familien ausgegrenzt, da kommt die genau gegenteilige Auffasung der
Landesregierung , denn  Sie  führt die 2014  größtenteils abgeschaffte  Förderung wieder ein und diskutiert
 zusätzlich  auch flexible Angebote (Bundestagswahlen stehen vor der Tür).
 Nun sollte die "kinder- und familienfreundliche Gemeinde" nachbessern !!

 

Zu "Firlefanz":

Auch hier greift das EU Gleichstellungsrecht. Denn wenn das Gleiche für die Feriengäste gratis angeboten wird,
dann ist das Diskriminierung der in der Gemeinde lebenden Familien. Deren zuverlässige Steuerzahlungen
verdienen entsprechende Wertschätzung des Rathauses !!! In Summe sind es mehrere Millionen jährlich,
die auch Familien in Langenargen in den solidarischen Geldtopf einbringen. werden. Einfach verrückt und paradox! 
Erhält die privatwirtschaftliche Organisation des Match-Race von Gemeinde, Land, Bund oder EU
Subventionen, Zuschüsse, Vergünstigungen etc.?

Wir fordern eine aktuelle Transparenz und Offenlegung.
Wir werden hören, wie alle vor den Wahlen wieder postulieren, wie wichtig doch Familie für den Staat sei.
Statt zu unterstützen wird abkassiert, das geht bis zu den häufigen Knöllchen bei den Müttern, die kurz ihre Kinder
am Kindergarten abholen wollen.
Statt Betreuung finanziell gratis oder moderat für alle anzubieten, sollen die Gäste von den Einwohnern des Dorfes
subventioniert werden. Das ist grotesk! Wir haben eine Administration frei von Kompetenz und Gewissen!!!
(Siehe auch die Beschwerden über die ausufernden Feuerwerke, - und keinerlei Reaktion darauf!).
Man war sich auch nicht zu schade, den Greeenpeace-Aktivisten bei den ersten Einsätzen Geld für die Müllsäcke
abzuverlangen! Erst nach Bürgerprotesten musste man klein beigeben und man versuchte dann die Situation
mit Hilfe der Presse zu verdrehen.
Üblicherweise bieten Hotels ihren Gästen ein entsprechendes Betreuungsangebot an. Diese Dienstleistung wird in LA
ausgelagert und die Kosten werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Einfach peinlich dieses Handeln!
Der kraftlose B. Herr Krafft und seine Marionetten kennen ihre selbst aufgestellten Satzungen nicht und erlauben sich
rücksichtslos dagegen zu verstoßen, wie man am Beispiel der EBC Werbetransparente sieht. Hinweise aus der
Bevölkerung erhalten keine Wertschschätzung und werden einfach negiert.
Der Vorstand des "Unkulturvereins" hat sich am 1. Mai durch die geschmacklose Toiletteninstallation offensichtlich
mit Hilfe des Bauhofes selbst disqualifiziert.
Wir haben inzwischen den Eindruck, dass die dörfliche Verwaltungsorganisation eine solch große Menge von
Kompetenzlücken aufweist, dass es einem schwindelig wird.
Den öffentlichen Auftrag kann und darf die regionalen Presse nicht erfüllen. Wenn wir an einen Andy H. denken,
dann ist das sicher auch besser so. Denn diesem trauen wir solche anspruchsvollen Themen nicht zu oder es würde
ihn massiv überfordern.
Andere könnten, wenn sie dürften, doch die Pressefreiheit wird missbraucht und vergewaltigt.

Von einem uns bekannten Briefeschreiber                     08.05.2017

P.S.: In den vergangenen 4 Wochen wurde unser Forum 3903 mal aufgerufen.
Der Spitzenwert war am 03.05. mit 501 Aufrufen.

Forum Langenargen  06.05.2017

Anmerkungen zu Andy Heinrich

Der Berichterstatter für die Schwäbische Zeitung und für den Montforboten, der angeblich den Bürgermeister
und fast alle Gemeinderäte duzt, ist schon öfters durch fragwürdige Berichte aufgefallen.
Er war Derjenige, der einen detaillierten Bericht über eine mehrstündige Gemeinderatssitzung verfasste
und unterschrieb, obgleich er an diesem Abend überhaupt nicht anwesend war!
Er war es auch, der dem Pfarrer Fentzloff bei der Totensonntagsansprache Sätze in den Mund legte,
die er nach seiner Aussage nie formuliert hatte.Seine Berichte fielen immer wieder durch mangelnde Recherchen auf.
Seine Veröffentlichung vom 28.04.2017 über die Gemeinderatsitzung in Nonnenhorn vom 28.04.2017 ist wieder
ein gutes Beispiel für seine Halbwahrheiten.Das beginnt bereits mit der Überschrift:
"Nonnenhorn will 2018 Echt Bodenseecard einführen". Richtig müsste es heißen: "unter bestimmten Voraussetzungen"!
Er schreibt z.B. im Sommer verkehre regelmäßig ein Bus zwischen den mitmachenden Seegemeinden.
In Wirklichkeit soll dieser Bus nur in den Baden-Württembergischen Sommerferien, also lediglich vom 27.07 - 09.09 2017
eingesetzt werden (6 Wochen). Kostenlos stimmt natürlich wegen der 1,15 Euro höheren Kurtaxe auch nicht.
Frau von Drateln von der TI gab angeblich an, die Gäste hätten die um 60% erhöhte Kurtaxe akzeptiert.
Davon kann natürlich überhaupt keine Rede sein. Ungeprüft wurde auch die Angabe des Initiators Herrn Hess von der DBT
übernommen, wonach in Bayern die Kommunen selbst die elektronischen Meldescheine vorschreiben könnten.
Es wurde bewusst verschwiegen, dass diese Vorschrift nach dem Urteil vom VG München vom 25.04.2013 -
M 10 K 12.5874
aufgehoben wurde. (Durch die erfolgreiche Klage der Langenargener Gastgeber und der Gastgeber anderer Seegemeinden
beim VGH in Mannheim wurde nun das Gleiche für Baden-Württemberg erreicht).
Weiterhin übernimmt er wider besseren Wissens die Aussage von Frau v. Drateln, die Karte würde in Langenargen
gut angenommen und die meisten Gastgeber seien positiv eingestellt, obwohl die Mehrzahl der Gastgeber/innen
die EBC nach wie vor vehement ablehnt und auf das Ergebnis der der 2. Normenkontrollklage wartet.

Der Rechtsanwalt, der die vier beklagten Gemeinden bisher vertreten hat, ist kürzlich plötzlich zurückgetreten!
Die Hofberichterstattungspresse schwieg dazu (Maulkorberlass?).

Forum Langenargen    04.05.2017

Da lacht ganz Langenargen über das vermeintliche Schnäppchen!
Gesehen in Sulzberg.
Autosäule: Kosten: 912 Euro. Die Kosten in Langenargen für ein veraltetes System lagen um das 20-fache höher!
E-Bike-Ladestation: Kosten ca.  50 Euro. Die Kosten in Langenargen für das unbenutzbare System lagen
pro Anschluss um das 40-fache höher für jeden der insges. 8 Anschlüsse.

Dies sind nur zwei Beispiele von vielen, wie in Langenargen Steuergeld verbrannt wird,
- zu Lasten von uns allen und unseren Kindern.
Wenn ich die alleinige Verfügungsgewalt über das Geld anderer habe, dann kann ich bedenkenlos alles kaufen:
Verantwortliches Handeln sieht aber anders aus!
Die wirklich drängenden Reparaturen (Ufermauer, Schlossmauer)
werden erst gar nicht in Erwägung gezogen. Genau da fehlt es an einem vernünftigen Korrektiv durch den Gemeinderat.

Inzwischen sind wir die Seegemeinde mit der zweithöchsten steuerlichen Belastung der Bürger.

Nachtrag

Zu dem Artikel in der SZ vom 04.05.2017
T. Poimer

Betreuung in Langenargen wird deutlich teurer

Satte Steigerung: Die Betreuung der Kinder an der Grundschule in Langenargen kostet in Zukunft
nicht mehr wie bisher 13 €, sondern 50 € pro Monat. Dies entspricht einer Erhöhung um nahezu 400%!
Äußerung eines Grünen-Gemeinderats: „Ein Beitrag in Höhe von 50 Euro passt“.
Bis jetzt war es nicht möglich, ein Kind für nur vereinzelte Tage anzumelden, sondern die Eltern mussten
für ein halbes Jahr bezahlen. Offensichtlich wurde diese Ungerechtigkeit beibehalten, sodass die Eltern nunmehr
pro Kind 300 € pro Halbjahr bezahlen müssen, unabhängig davon, wie oft und wie lange das Kind betreut wird.

 

Wir möchten auch noch einmal an die Ferienbetreuung Firelefanz erinnern.
Die einheimischen Steuerzahler bezahlen für zwei Kinder pro Woche bis zu 200 €. Die Kinder der Gäste sind frei!!

Statt Geld verschwenderisch an anderer Stelle auszugeben,
hätte man hier finanziell etwas für einheimische Eltern mit Kindern tun können.

Vielleicht kann die Gemeinde sich dazu durchringen, eine Ausnahmeregelung für bedürftige Familien,
vor allem Alleinerziehende zu erstellen, ansonsten würde sie sich dem Vorwurf der Diskriminierung sozial
schwacher Minderheiten aussetzen.

Aber das ist nun mal das kinderfreundliche Langenargen!

Das passt doch alles ins allgemeine Schema!
 

Forum Langenargen      04.05.2017

Wenn es noch eines Beweises für fehlende Intelligenz gewisser Personen bedurft hätte, dann ist der jetzt endgültig erbracht!

Im Juli 2015 sagte der Bürgermeister:
"Unserem Werteverständnis entspricht es, allen Bürgern mit Respekt und Toleranz zu begegnen.
Wir bevorzugen eine wertschätzende Kommunikation und gegenseitige Achtung und ein
von Verständnis gekennzeichnetes Miteinander."

Wenn jemand grundsätzlich Fragen kritischer Bürger missachtet, indem er sie einfach nicht beantwortet,
dann erkennt man, dass es sich damals lediglich um populistische Phrasen gehandelt hat.
Wenn dann noch öffentliche Beleidigungen, wie die Titulierung als Dr. Trump, dazukommen, dann ist jegliche
Verständigung unmöglich.
Das Schreiben wegen der Unrechtmäßigkeit der Transparente wurde ebenfalls einfach nicht zur Kenntnis genommen:
Versteht er das unter „wertschätzender Kommunikation“ ???
Wenn diese Transparente nicht möglichst bald verschwinden, erwägen wir nunmehr nach Rücksprache mit unserem
Rechtsanwalt eine Anzeige. Man fragt sich dann, wieso überhaupt Satzungen entworfen werden, wenn man sich nicht daran hält.
Offensichtlich hat man sowieso wegen des "EBC-Wahns" die gültigen Wege der Gesetzgebung längst verlassen.
Das mit Hilfe des Bauhofes zum 1. Mai errichtete Klohäuschen mit der Kennzeichnung "Forum LA Hauptquartier"
passt ganz in diese Un-Wertschätzungs-Politik und gleitet unter dem Deckmantel der Gemeinde in eine Fäkaliengosse,
in der man auch juristisch leicht ausrutschen kann. Ist der Bürgermeister inzwischen auf solch primitive Unterstützer
angewiesen, die nur noch, moralische Grenzen sprengend, im Sumpf waten? Es ist jedenfalls ein Denkmal der
EBC-Protagonisten, denen offensichtlich inzwischen das Wasser bis zum Halse steht!
Wir denken, dass sich dort die Bürger anstellen sollten, um diesen EBC-Müll, der uns allen Bauschmerzen bereitet,
endlich los zu werden. Es ist andererseits durch die Namensnennung eine hervorragende kostenlose Werbung,
denn Einige wurden daraufhin erstmals auf uns aufmerksam.
Sie können nun jetzt auch ganz aktuell erfahren, dass der gegnerische Rechtsanwalt, der die vier Gemeinden vertritt,
ganz überraschend das Handtuch geworfen hat. Die Begründung war aus "Altersgründen". Wir halten das für
unglaubwürdig, denn das hätte er, als er vor einigen Monaten das Mandat annahm, damals schon wissen können.
Wollte er seinen Ruf vor einer erneut drohenden Niederlage retten?

Forum Langenargen                         02.05.2017

Nachtrag zu der als Maischerz getarnten Geschmacklosigkeit

Maischerz geht eben nicht immer, vor allem wenn er angeblich von Mitgliedern des Kulturvereins stammt und kulturelle
Grenzen sprengt, denn dann ist er ein Zeichen von Unkultur!
Wo war denn der sog. Kulturverein, als der international bekannte Künstler Diether Domes von der Kulturabteilung
der Gemeinde gedemütigt wurde?
Beachparties und diese unter der Gürtellinie angesiedelte Geschmacklosigkeit sind offensichtlich viel wichtiger!
So weiß jetzt, dank A. Heinrich, der gesamte Bodenseekreis, was Langenargen unkulturell zu bieten hat,
und das dank finanzieller Zuschüsse der Gemeinde.

Forum Langenargen                         03.05.2017

 

Um diesen "kulturellen" Schandfleck zu entfernen, musste ich die Polizei einschalten,
weil offensichtlich der Bauhof keine Erlaubnis für die Schuttabräumung hatte.

Von einem Langenargener Bürger                               19.05.2017

Offener Brief an den Bürgermeister

bezüglich des in den Uferanlagen seit 1. Mai 2017 offenbar zu Zwecken der öffentlichen Stimmungsmache
aufgestellten Toilettensymbols und neuerdings zusätzlich eines Urinals:

Sehr geehrter Herr Krafft,
ist das das Niveau und das Kulturverständnis, auf dem sich unser Ort seit neuestem darstellt?
Ein sehr appetitlicher Anblick für unsere Besucher und Urlaubgäste!

Mit freundlichen Grüßen 

H. H. Hemmerling    13.05.2017

Ein weiteres Beispiel für die Verunstaltung der Uferpromenade und eine Erinnerung daran,
dass es vom Kinderspielplatz bis zum Rathaus keine Toilette gibt, abgesehen von der
Abgeschlossenen am Kiosk, wo man genötigt wird etwas zu kaufen.
Sie ist außerdem nur zu den Betriebszeiten benutzbar, außerhalb der Saison deshalb nicht.

Es ist auch eine Erinnerung an die Herrentoilette auf dem Friedhof, auf die man noch nicht
einmal einen Hund gehen lassen würde und das bei den unglaublichen Friedhofgebühren!

K. S. Langenargen  09.05.2017

Offener Brief an den 1. Vorsitzenden des Langenargener Kulturvereins, Herrn Carlos Langenmayr

Hallo Herr Langenmayr,

wenn ich Ihre Seite im Internet bei FuPa.net richtig gelesen habe, dann steht da "Carlos hat bisher keine Highlights".
Ich denke, das bezieht sich auf Ihre blassen Leistungen als Fußballer.
Meinen Sie nun, dass Ihre primitive Fäkalienhütte auf dem Uhlandplatz endlich ein Highlight ist?
Dieser plumpe und respektlose Angriff auf das Forum-Langenargen ist der Ausdruck eines fehlenden Demokratieverständnisses.
Wenn Sie der Ansicht sind, das Aufdecken von Fehlentwicklungen und Steuergeldverschwendung in der Gemeinde dürfe nicht
kritisiert werden, dann sollten Sie vielleicht bei der VHS eine Kurs belegen, über gelebte Demokratie.
Wer hat Sie denn zu diesem Foul unter die Gürtellinie aufgefordert, oder ist dieser Ausdruck einer beleidigenden
Handlungsweise auf Ihrem Mist gewachsen? Wurden vielleicht sogar Jugendliche vom Treffpunkt dafür missbraucht?
Vielleicht wird das bald durch eine Anzeige wegen Beleidigung geklärt, denn auch sog. Maischerze haben ihre moralischen
Grenzen. Wenn diese primitive Tat ein Ausdruck von Kultur in Langenargen sein soll, dann sollten Sie schnellstens den
sogenannten "Kulturverein" auflösen, denn Kultur besteht nicht nur aus Partys, Filmvorführungen und nun auch noch aus einer
Beleidigungskampagne gegen rechtschaffene Bürger. Eines haben Sie nicht bedacht:
Das Forum hatte am Tag danach 501 Besucher und nicht einer hat das für gut geheißen!
Damit sind erst viele Leute auf das Forum aufmerksam geworden.

Siegfried Kleck für das Forum Langenargen      07.05.2017

Heutiger Artikel in der Schwäbischen Zeitung von Andy Heinrich:
"Langenargen soll ein Licht aufgehen"

Da in der SZ grundsätzlich keine gemeindekritischen Richtigstellungen veröffentlicht werden,
nehmen wir hierzu im Forum Stellung.
Fakt ist, dass es 90% günstiger gewesen wäre, wenn man nur die Leuchtkörper ausgetauscht hätte, wie es viele Städte erfolgreich vorgemacht haben. Man hätte dann auch keine neuen Masten gebraucht.
Da die neuen Masten aus Aluminium sind, entsteht nunmehr eine verheerende Ökobilanz.
Bezüglich wiederholt behaupteter Resurcenschonung ist genau das Gegenteil der Fall! (Die Grünen haben hier auch wieder geschlafen).
Die Amortisation beträgt über 40 Jahre!! Da die Lebensdauer auf 20 Jahre geschätzt wird, ist die Stromeinsparung lediglich ein vorgeschobener Bluff und kostet den Steuerzahler erneut unnötig viel Geld. Ganz abgesehen davon, dass die technische Entwicklung von Leuchtmitteln in den
kommenden Jahren rasant weitergeht und die heutigen Lösungen bereits in wenigen Jahren veraltet sein werden.
Ganz nebenbei geht dem Ort durch das grelle Licht auch erheblich an Charme verloren.
All diese Fakten waren dem Verfasser des Artikels längst bekannt, trotzdem erfüllte er brav seine Pflicht als einseitig informierender Hofberichterstatter der SZ.
Im nächsten Montfortboten werden wir deshalb sicherlich nochmals mit diesen Halbwahrheiten beglückt.

P.S.: Diese Überschrift ist gut gewählt: Darauf hoffen wir schon lange,
dass der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat endlich ein Licht aufgeht!
Allerdings im übertragenen Sinne  - und nach all den Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre wahrscheinlich vergeblich!

Forum Langenargen        27.04.2017

Beklemmende Erinnerungen

Gleich zwei Veröffentlichungen in der Schwäbischen Zeitung vom 20.04.2017 auf Seite 20
erwecken in uns beklemmende Erinnerungen an das klägliche Versagen von Herrn Jost,
des Leiters des Amtes für Touristik und Kultur unter Verantwortung des Herrn Bürgermeisters Krafft.
Zum einem geht es um das Schicksal des unvergesslichen Künstlers Diether F. Domes,
dem die Gemeinde übel mitgespielt hat. Man hatte ihm sogar als Mitbegründer des Stelenparks
die Teilnahme an einer geplanten Ausstellung verwehrt
(siehe Forum-Langenargen, „Bürgermeinungen 2015“, 31. Aug. 2015).
Offensichtlich bemüht sich nun die Gemeinde, bedingt durch den Druck der Bürgerschaft,
um eine Rehabilitierung. Man erweckt dabei den Schein, als wäre nie etwas vorgefallen!
Herrn Funk, dem Betreiber des Funk-Bähnle, wurde nach langjähriger guter Zusammenarbeit aus
heiterem Himmel Anfang des Jahres per E-Mail !! gekündigt (siehe unter "Ärgerlich" am 26.03.2017).
Es wurde im Zusammenhang mit der EBC wider besseres Wissens noch monatelang nach der
Kündigung Werbung damit gemacht.

Dr. H. Walter   24.04.2017

Langenargener Willkommensgrüße für unsere Gäste  -  April 2017

Spaziergang entlang der Ufermauer

                                                                                                                      Plakatwand Nähe Bahnhof

Unser unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal (Corporate Identity)!
Gäste dürfen das zur Zeit für eine Kurtaxe von 3,15 € /Pers./Nacht besichtigen.
Für Einheimische ist das sogar kostenlos!

Rolf Motz 23.04.2017

Sonntägliche Idylle mit gerupfter, toter Ente im Hintergrund

 

 

 

Kaum hatte der Bürgermeister im amtlichen Teil des Montforboten vom 07.04.2017
die TI mit Lobeshymnen übergossen (die Textvorlage war wahrscheinlich von Herrn Jost),
da kam die nächste Negativmeldung von fünf langjährigen Gästen,
die sich über die unfreundliche Behandlung durch eine Angestellte beklagten
Die Gastgeberin war so erzürnt, dass sie sich bei Herrn Jost beschwerte.
Das Gespräch endete sehr unerquicklich.
Die betroffenen langjährigen Besucher empfanden die Höhe der Kurtaxe als unverschämt hoch,
da sie alle weder Bus noch Bahn nutzen wollten. Die sonst schöne Uferpromenade sei eine einzige Baustelle.
Sie erwogen ggf. in Zukunft in eine Nachbargemeinde auszuweichen.

Nur weiter so!

Forum Langenargen   22.04.2017

Wer versteht das nicht?
Gleichlautende Schreiben an Herrn Bürgermeister Krafft und Herrn Jost von enttäuschten Langenargener Gästen:
Einführung der EBC
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Krafft,
in früheren Jahren haben meine Frau und ich die große weite Welt bereist.
In letzter Zeit sehen wir uns mit zunehmender Begeisterung unsere Heimat Deutschland an.
Wir waren 2015 drei Wochen in einem sehr schönen Ferienhaus in Langenargen zu Gast. Es hat uns so gut dort gefallen, dass wir 2016 in selbigem
Domizil fünf Wochen verbrachten. Dieses Jahr werden wir sechs Wochen dort verbringen.
Sie sehen, uns gefällt es bislang in Langenargen sehr gut.
Leider haben wir von unseren Vermietern die Nachricht erhalten, dass in Langenargen die Kurtaxe um 1,15 € /Tag und Person erhöht wurde.
Das macht bei zwei Personen mal 42 Tage mal 1,15 € immerhin den Betrag von 96,60 € aus.
Als Ausgleich ist eine EBC eingeführt worden, mit der dann im Regionalbereich mit der Bahn oder dem Bus gefahren werden kann.
Wir reisen mit dem Auto an, und haben auch unsere Fahrräder dabei. Sind somit von öffentlichen Verkehrsmitteln völlig unabhängig.
Mit der Bahn z. B. wollen, und werden wir nicht fahren. Mit der Einführung der EBC müssen wir also zwangsweise für Leistungen bezahlen,
obwohl wir nicht beabsichtigen, diese in Anspruch zu nehmen.
Mit den Daten, die bisher an die Gemeindebehörde weitergegeben wurden, hatten wir keine Bedenken.
Nach der neuen Regelung werden unsere persönlichen Daten, obwohl wir es nicht wollen, an einen privaten Anbieter weitergegeben.
Was macht der damit, an wen gibt er sie weiter, verkauft er sie gewinnbringend, usw.?
Ich glaube nicht, dass man uns zum Einverständnis der Datenweitergabe zwingen kann. Der in Deutschland so hoch gehaltene Datenschutz
wird durch diese Verfahrensweise völlig auf den Kopf gestellt. Es geht meines Erachtens niemand etwas an, wann wir wohin gefahren sind,
schon gar nicht ein privates Unternehmen. Der gläserne Urlaubsgast ist nicht das, was wir unter entspannten Ferien am Bodensee verstehen.
Weshalb stellt man den „Kunden“ sprich uns Urlauber nicht vor die Wahl zwischen Kurtaxe mit EBC, und ohne EBC wählen zu können?
Wenn wir bisher mit der Bahn oder dem Bus fahren hätten wollen, hätten wir Fahrscheine gelöst. Weshalb sollte diese Möglichkeit nicht
weiterhin bestehen? Was passiert eigentlich, wenn wir mit der Einführung der EBC und den damit verbundenen Maßnahmen (Datenweitergabe)
nicht einverstanden sind? Dürfen wir dann unseren Urlaub nicht mehr in Langenargen verbringen?
Für das nächste Jahr wären heute schon wieder mehrere Wochen Urlaub in Langenargen geplant, aber am Chiemsee oder an anderen
bayerischen Seen ist es auch toll, Urlaub zu machen. Das trifft sogar für die bayerische Seite des Bodensees zu!
Wir hoffen, Sie überdenken diese Entscheidung noch einmal gründlich, und sehen von der endgültigen Einführung einer Zwangs–EBC ab.

Freundliche Grüße

Ralf Oed                     Hildegard Oed

18.04.2017

 

„Mut ist das Lebenselixier der Demokratie!“

Diese Aussage des neuen Bundespräsidenten in seiner ersten Rede vor dem Bundestag spricht uns aus der Seele.
Er meinte damit, dass in allen Lebenslagen und überall in der Gesellschaft Mut aufgebracht werden soll, um zum Beispiel dem selbstherrlichen Gebaren von Institutionen, Verwaltungen und Medien Einhalt zu gebieten.
Nun sind es leider nur Wenige in Langenargen, die bisher den Mut aufbringen, gegen offensichtliche Fehlentwicklungen in der Gemeinde öffentlich ihre Meinung zu äußern.
Wir haben in Langenargen einen Bürgermeister, der vor seiner Wahl immer wieder betont hat, dass die Meinung der Bürger für ihn besonders wichtig sei. Nach der Wahl konnte er sich, wie in der Politik nicht unüblich, nicht mehr an seine Aussagen erinnern.
Vielmehr hat Herr Krafft sogar in einem am 30. Dezember 2015 in der Schwäbischen Zeitung veröffentlichten Artikel die Aktivitäten der kritischen Langenargener Bürger als „Nebenkriegsschauplätze“ bezeichnet.
Es ist höchst undemokratisch, Bürger, die sich kritisch zu Entscheidungen der Gemeindeverwaltung äußern, zu diskreditieren.
Der Gipfel dieses arroganten Verhaltens war es, einen Bürger wegen seiner Meinungsäußerung öffentlich als „Dr. Trump“ zu bezeichnen. Ebenso ist es unangebracht, die Schilderung einer Bürgerin, die diese in einem Leserbrief im Forum Langenargen veröffentlich hatte, auf der ersten Seite im amtlichen Teil des Montfort Boten pauschal als falsch darzustellen.
Dieses selbstherrliche Verhalten ist symptomatisch für den Bürgermeister. Zur Steuergeldverschwendung im großen Stil braucht es aus gleichen Grund auch keinen Mut. Den Bürgermeister werden wir Langenargener Bürger bei der nächsten Wahl wieder los, aber die Demontage unseres schönen Ortsbildes müssen wir viele Jahre ertragen.
Keinen Mut braucht auch die „Hofberichterstatterin“ Frau Tanja Poimer.
Diese hat anscheinend immer noch nicht begriffen, dass die heimische Presse auch dazu da ist, Fehlentwicklungen in einer Gemeinde offen zu legen bzw.  kritisch zu hinterfragen. Stattdessen wird die offensichtlich berechtigte Kritik engagierter Bürger regelmäßig einseitig im Sinne des Bürgermeisters kommentiert. Frau Poimer verkennt immer noch, dass auch die kritischen Gastgeber/innen nicht gegen eine neue Form der Gästekarte sind. Die Ablehnung richtet sich vielmehr gegen das zu teure und komplizierte EBC System, dass jetzt den Vermietern und Gästen aufgedrückt wird. Diejenigen Gastgeber/innen, die sich dagegen aussprechen, haben den Mut sich gegen die Gemeindeverwaltung und die sehr oft einseitige Berichterstattung in der Presse zu wehren. Frau Poimer hat in einem anderen Artikel ausgeführt, dass die Kritiker Langenargen schaden. Sie irrt sich. Es sind die „Ortsbildverschandler“ aus der Gemeindeverwaltung, die Langenargen großen Schaden zufügen.
Ganz sicher hat der Bürgermeister von der Schwäbischen Alb nur kein Gefühl für die Gestaltung unserer schönen Seegemeinde, aber man hätte doch erwarten können, dass den hier geborenen Gemeinderäten die Historie und die gewachsene Schönheit unseres Ortes wichtiger ist, als dieser ausgebrochene Verunstaltungswahn.
Man nimmt inzwischen immer weniger Rücksicht auf die Bürger, die im Ort aufgewachsen sind und keine Verfremdung wünschen!
Der Bürgermeister und auch Herr Jost haben keine solch gewachsene Beziehung zu diesem Ort.

Von einem Bewunderer des Forums  17.04.2017

Glosse  

Durch Insider wissen wir, dass kürzlich Herr Jost und andere Herren der Gemeinde die Pächterin des Kiosks vor der Tiefgarage aufsuchten und ihr
erklärten, dass im Rahmen der CI ihre Markise ab sofort blau gestrichen werden müsse. Auch die Sonnenschirme müssten entsprechend geändert
werden. Der Anlass war wohl der, dass die großen Hinweisschilder in Höhe der Sparkasse in Zukunft in Blau erstrahlen sollen. Was mit den Schirmen
auf der Terrasse des Kavalierhauses und im Biergarten des Hotel Krone sowie beim Italiener geschehen soll, wissen wir noch nicht.
Konsequenterweise müssen jetzt Hunderte der fast unlesbaren kleinen gelben Hinweisschilder neu angefertigt werden.
Die Informationshäuschen wurden leider auch in der falschen Farbe bestellt. Sämtliche PKWs der Gemeinde wurden vor Kurzem mit Abbildungen
einer pittoresken Abendstimmung am Hafen versorgt. Dies muss natürlich konsequenterweise wieder rückgängig gemacht werden, da es zum
einen dank der hellen LED-Lampen diese Stimmung gar nicht mehr gibt und zum Zweiten wegen der Corporate Identity ein Blauanstrich
dringend notwendig wird. Der Bürgermeister sollte mit gutem Beispiel vorangehen und seinen PKW, der oft an nicht erlaubter Stelle steht,
aber nie verwarnt wird, entsprechend farblich abstimmen. Dummerweise wurde vor nicht allzu langer Zeit das Häuschen an der Schiffsanlegestelle
gelb gestrichen.
Inzwischen sind bereits viele Vorschläge eingegangen, wie man der CI Genüge tun kann, z.B. das Rathaus blau streichen, die Damen der TI sollten
ihre Haare entsprechend umfärben, alle Angestellten, einschließlich des Bürgermeisters sollten blaue Kleidung und ggf. blauen Schlips tragen,
am Brunnen vor dem Rathaus sollte blaues Wasser fließen (Lebensmittelfarbe). Eine werbewirksame Idee wäre blaues Toilettenpapier mit
Werbeaufdruck für die EBC. Hat Herr Jost schon sein Fahrrad entsprechend angepasst? Den vergilbten Tropenholzbänken täte ein frisches Blau
wahrscheinlich gut. Dazu sollten in Zukunft auch alle Blumen in Blau erstrahlen. Noch könnten die LED-Leuchtkörper von weiß nach blau umgetauscht
werden und entsprechende Stroboskoplampen nachbestellt werden. In den Rasen könnte man mit einem Brenner die Initialen EBC eingravieren.
Gleichzeitig könnte man auch noch jede Menge blaue Werbeträger an der Ufer- und an der Schlossmauer anbringen. Das hätte auch noch den Vorteil,
dass die immer gravierenderen Schäden endlich verdeckt würden!

Also, es gibt noch sehr viel zu tun! Packen wir es an, - alles amortisiert sich doch recht schnell und bezahlt wird später!

- von wem wohl?

Ein kopfschüttelnder älterer Kurgast sagte neulich:
"Die Chinesen haben in den letzten Jahren gelernt, von der Gleichmacherei bei der blauen Kleidung loszukommen.
Ihr Langenargener geht wieder diesen Schritt zurück!“

Forum Langenargen          16-04-2017

Ostern 2017

Auf der einen Seite eine wunderschöne Bepflanzung der Uferanlagen, auf der anderen Seite eine hässliche Baustelle
an gleicher Stelle dazu unverändert am Gondelhafen seit Wochen ein völlig verschmutzter ekelerregender Strandstreifen,
durchsetzt mit Plastikmüll. Ist das jetzt unser neues Markenzeichen?
Die ausgeblichenen, ungemütlichen Bänke sind durch die Bautätigkeit mit Staub überzogen und der zum Ostersonntag aufkommende
Regen hat sein Übriges getan. Dazu Baustellen im Bereich vieler Bodosstrecken mit völlig überlastetem Schienenersatzverkehr.
Das führte neulich sogar dazu, dass eine Gastfamilie, die die kostenlose Fahrt mit der EBC nutzen wollte, sich gezwungen sah,
von Friedrichshafen nach Langenargen zu Fuß zu gehen.
Gestern schrieb ein empörter Gastgeber wegen ECB Problemen an Herrn Jost mit der Überschrift:
"Mit der EBC haben Sie uns Vermietern ein schönes Osterei gelegt!".
Der Hauptwerbeslogan für die EBC war der Hinweis auf Freie Fahrt mit Bus und Bahn und das sogar mit Fahrradmitnahme
(was die Bundesbahn im Regionalverkehr schon lange kostenlos anbietet). Dieses Angebot ist in den nächsten Wochen wegen
der vielen Baustellen eine Farce!
Wenn ein Gastradler endlich einen Zug zu seiner Unterkunft in Überlingen erwischt hat (er konnte zu seinem Ärger seinen Akku
in LA nicht wie in der Werbung versprochen, aufladen), steht er unterwegs plötzlich vor der Überraschung eines Schienenersatzverkehrs
mit dem Bus, der ihn nicht mitnimmt!
Das vollmundige Versprechen, rechtzeitig zum Start der EBC die schlechte Infrastruktur der Busverbindungen zu verbessern,
wurde nicht eingehalten.

Zur Zeit braucht man vom Bierkeller (Schützenhaus) zum Bärenplatz in Tettnang , wenn man über Langenargen fährt, 45 Minuten.
Die Haltestelle direkt an der Friedichshafener  Strasse weist auf ihrem Fahrplan lediglich um 6:14! eine einzige tägliche 
Verbindung zum Bahnhof Langenargen auf. Samstags kommt man ab 11 Uhr vormittags nicht mehr zurück und sonntags
gibt es überhaupt keine Verbindung.
Die Gemeinde sollte sich schämen, für die versprochenen, aber bisher nicht eingehaltenen Leistungen mit 3,15 Euro die
sechshöchste Kurtaxe Deutschlands einzutreiben. Anständigerweise müsste man für die Monate April und Mai die Kurtaxe
auf die Höhe des letzten Jahres reduzieren.
Offensichtlich sind inzwischen einige Gastgeber dazu übergangen, schamhaft nur 2 Euro zu verlangen und die restlichen
1,15 Euro aus eigener Tasche dazu zu zahlen. Für einen Hotelier ist das kein Problem, ganz anders aber für die Kleinvermieter.
Potentielle Gäste buchen extra zu den angekündigten "Langenargener Festspielen",
um später zu erfahren, dass es sich um Kindertheatervorstellungen handelt 
(Titel: Räuber Hotzenplotz und Pippi Langstrumpf).

Forum Langenargen      16.04.2017

Offener Brief an Frau Poimer
Sehr geehrte Frau Poimer,
Die Überschrift für Ihren heutigen Artikel in der SZ müsste ehrlicherweise lauten: EBC: Viele Gastgeber/-innen und das Forum teilen aus, der Bürgermeister wehrt sich. Mit anderen Worten: Sie haben die Gastgeber/-innen übersehen!
Bei der letzten Kreisratssitzung wurde 2 ½ Stunden lang über die EBC diskutiert.
Landrat Wölfle verkündete dabei öffentlich unter anderem: "Schade, dass Frau Poimer heute nicht anwesend ist, sie könnte uns den Rücken stärken". Wir enthalten uns jeglichen Kommentars.
Die Veröffentlichung in der SZ vom 13. April entspricht fast vollständig der im amtlichen Teil des Montfortboten vom 07.04.2017.
Wir hatten bereits die Auffassung vertreten, dass der amtliche Teil des Mobo für Veröffentlichungen missbraucht wurde, die nicht dorthin gehören. Dass jetzt auch noch die SZ zum verlängerten Arm des amtlichen Teils des Montfortboten gemacht wird, hätten wir bisher nicht für möglich gehalten.
Wir haben uns ausführlich mit den Ausführungen von Herrn Krafft beschäftigt, siehe im Forum unter "Tourismus", darum wollen wir hier nicht noch einmal alles wiederholen.
Auf einen Punkt wollen wir aber nochmals hinweisen: Herr Hess behauptete bei der Kreistagssitzung, es wären bis dato bei allen Gemeinden zusammen 325 Installationen durchgeführt worden (500 waren im ersten Quartal geplant). Da wir größte Zweifel an dieser Angabe hatten, wurde er zweimal befragt, wie sich diese Zahl auf die vier Gemeinden verteile. Uns wurde die Antwort verweigert. Wir haben daraufhin die Gemeinden Eriskirch, Sipplingen und Bodman-Ludwigshafen persönlich angeschrieben. Auch hier bekamen wir keine Antwort.
Der Bürgermeister von Eriskirch schrieb: "Ich kann und will ihnen die Zahl nicht nennen!". Warum diese Geheimniskrämerei? Vielleicht wäre das für Sie mal ein Thema!
Bei unserer Blitzumfrage bei allen Gastgebern von Langenargen kamen wir zu der Erkenntnis, dass bisher über 100 nicht verkabelt wurden. Warum wird das von Ihnen verschwiegen?
Sie haben die Behauptungen aus dem Montfortboten öffentlich wiederholt, ohne dass sich die Betroffenen wehren können.
Es ist ja inzwischen bekannt, dass Richtigstellungen verweigert werden, da amtliche Bekanntmachungen per se angeblich richtig sind und nicht angezweifelt werden dürfen.
Der Name der Leserbriefschreiberin war natürlich Herrn Jost und dem Bürgermeister bekannt!  Es war natürlich klar, dass Herr Jost, wie so oft, alles abstreiten würde.
Wenn Sie Ihre journalistische Sorgfaltspflicht ernst nehmen würden, hätten Sie das Ehepaar mal aufgesucht und selbst befragt. Sie hätten dann noch eine andere Geschichte erfahren können, die sich letztes Jahr abgespielt hat. Auch hier gab es wieder Ihr Credo, was der Bürgermeister sagt, "ist und war immer unfehlbar“.(Es ist ja auch deshalb seit 1972 in der Gemeinde nichts passiert!)
Das Transparent ist nicht nur provozierend, sondern enthält eine Falschaussage und ist eindeutig rechtswidrig! (siehe Leserbrief von Frau Traub an Herrn Jost unter Bürgermeinungen vom 13.03.2017).
Es wird z.B. auf § 12 der Werbeanlagengestaltungssatzung der Gemeinde Langenargen hingewiesen.  Der zuständige stellvertretende Leiter des Ortsbauamtes verweigerte jegliche Auskunft!
Wieder schreiben Sie wider besseren Wissens, eine Vermieterin habe stellvertretend für "mehrere Gastgeber" Klage beim VGH Mannheim eingereicht. In Wirklichkeit handelt es sich um die Mehrzahl der Langenargener Gastgeber/innen und die vielen Gastgeber der drei übrigen Gemeinden,- Sie wissen das ja längst, schreiben aber trotzdem etwas ganz Anderes!

In der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg  steht übrigens über die Sorgfaltspflicht der Amtsblattpresse  ( §6 Presse GBW):
Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft zu prüfen.
 

Forum Langenargen    13.04.2017

Die Geburt der Büro - kraten - Unterhaltskosten für die EBC
Werbeschaltungen der EBC im Regio TV

Regio TV Bodenseefernsehen GmbH & Co. KG, Karlstr. 16, 88212 Ravensburg
Regio TV ein Produkt des Medienhauses „Schwäbische“...(SZ; Montfortbote).
Erhält das Verlagshaus auch Printanzeigen für die EBC?
Der Herausgeber der Schwäbischen Zeitung ist der Schwäbischer Verlag GmbH & Co.KG Drexler, Gessler.
Dessen persönlich haftende Kommanditisten sind: Hildegard Diederich, Andreas Drexler, Andreas Gessler, Dr. Martin Walchner und
Erich Fürst von Waldburg zu Zeil (* 21. November 1962) .

Zum Glück gibt’s Steuergeld in Deutschland (ca. 630 Milliarden per anno). Das kommt so zahlreich und monatlich in die Kassen wie die Kirchensteuer (nur ca. 10 Milliarden per anno). Mit Steuergeld wird auch Fernsehwerbung für eine Bürokratenkarte am echten Bodensee finanziert, welche verständlich, nur eine Minderheit der Betroffenen akzeptieren will und kann. Eine Karte die Vermieter und Touristen übervorteilt.
In der Maßeinheit „Peanuts“ erhält einen Teil der Steuer auch die DTB / EBC. Ist im Moment nur ein kleiner einstelliger Millionenbetrag. Wie eine Planierraupe fahren die Bürokraten über die Kritiker. Einem unbeteiligten, nicht allumfassend Informierten stellt sich die EBC Karte "blendend" dar. Doch der Teufel steckt wie immer im Detail. Wer sich bilateral informiert, kommt ganz von allein zum richtigen Fazit.
Die Karte nützt ganz besonders den Gehaltsempfängern der EBC.
Das ganze Feuerwerk der Werbeausgaben wurde gezündet. Auch TV-Werbe-Sendungen der EBC:
Der Film muss produziert werden.
Der Sprecher muss bezahlt werden.
Musik, Komposition, Tonstudio, Rechte müssen bezahlt werden.
Eine Agentur stellt gewöhnlich für die „Idee“ eine Rechnung.
Sendezeit im Verkaufsfernsehen muss bezahlt werden.
Regio-TV-Sendezeit muss bezahlt werden. Je nach Anzahl und Größe des Sendegebietes.
In Summe kommen einige zehntausend Euro nur für TV-Werbung zusammen, alles mit Steuergeldern bezahlt.

https://regiotv-mediadaten.de/
Und diese EBC-Promotionen kosten auch einiges:
https://www.youtube.com/watch?v=nAqZ6TIvTdg

https://www.youtube.com/watch?v=xCAPrDIIaNc

https://www.youtube.com/watch?v=qth1WZeb1Q0

https://www.youtube.com/watch?v=Yc3r3-NvupQ

https://www.youtube.com/watch?v=Irgz7Z20Ytk

https://www.youtube.com/watch?v=jUlp5X_NZAg

Wenn sich die Touristen im Sendegebiet aufhalten, ist es um die Info dieser „toten“ Karte zu spät.
Also geht es um „Imagewerbung“ für diese Karte. Werbung hält sich öfters nicht an die Wahrheit.
Werbung soll Akzeptanz schaffen, da es die Fakten nicht können. Fakten wären auch ein wesentlicher Bestandteil der journalistischen Arbeit aller, die in der Pressearbeit tätig sind!
Liebe Schwäbische!
Mit reichlicher Fehleinschätzung (oder Selbstüberschätzung) wird im Regio Spot vollmundig postuliert:
„Der Beginn einer Erfolgsstory...“. ...Ja klar, und die Erde ist immer noch eine Scheibe.
Rechtskundige bekommen Bauchweh bei fachlicher Prüfung der Werbeaussagen.
Sie sprechen von unlauterer Werbung und von Irreführung.

A.M.   19.04.2017

Liebes Forum,
mit Erschrecken nehme ich die unheilvolle Wandlung der Gemeinde zur Kenntnis.
Wenn Sie mit Kompetenz und Erfahrung durch die Welt der Touristik gehen, werden Sie schnell feststellen können, dass es
eine Vielzahl anderer Gemeinden gibt, welche sich sehr viel weiter vorn im Feld platziert haben.
Nur weil der See das Blau des Himmels wiederspiegelt, erscheint das Wasser blau.
Die Gemeinde liegt an diesem scheinbar blauen See und aus diesem Grunde soll ein CI (Corporate Identity) ebenso
in Blau erscheinen. Und ein Zitronenfalter faltet Zitronen...
"Die Herrschenden zimmern ihren Thron nicht mehr selber, darum wissen sie auch nicht, wo er brüchig ist".
Wenn die Presse vom Hofberichterstatter zum ausgelagerten Sprachrohr mutiert,
wenn der gesunde Menschenverstand gegen Verwaltungsdenken getauscht wird,
wenn die braven Leut' sich nichts mehr trauen,
wenn die Dorfansichten verschandelt werden,
wenn um's Dorf eine unsichtbare Mauer der Kulturlosigkeit gezogen wird,
dann sind Sie nicht mehr in der Sonnenstube am Bodensee!

Lasst Euch nicht von Einschüchterungen beeindrucken. Das sind nur prosaische Gebärden.
Steht zusammen, Schulter an Schulter. Wir sind nicht nur mehr als die anderen.
So viel Unverstand und Arroganz.
Kommt alle zum Rathaus, versammelt Euch regelmäßig am Brunnen. Wir sind alle Langenargen.
Gibt es denn keine Medikamente gegen diese uns krankmachenden Aktivitäten von der Alb?

Langenargen braucht dringend Heilung !!!

A.M.    19.04.2017

Langenargen lacht!

“Keine Werbung und kein Las Vegas” hat der Bürgermeister entschieden.
Oder auch diese süße Fundsache auf der Forum Webseite:
--Bürgermeister Krafft verteidigt im Interview mit der Schwäbischen Zeitung vom 20. Juni 2015
z.B. das Schild
“Uferpromenade 0,0 km” mit den Worten: “Für uns ist das sinnvoll,
damit jemand, der sich gar nicht auskennt, weiß: Jetzt bin ich genau dort, wo ich hinwollte.”

Vielen Dank, liebes Forum, dank Eurer Fotos und dieses herrlichen Zitates,
hatten wir heute, bei diesem Wetter, eine ganz besonders heitere Runde mit unseren Gastgebern.

K.H. (nur zu Ostern am Bodensee)   20.04.2017

 

Man hat seit Jahren gewusst, dass baldigst eine neue Asphaltdecke notwendig war.
Trotz allem hat man blitzartig die neuen Bänke montiert und unterpflastert.
Jetzt muss man viele Pflastersteine für teures Geld nachträglich wieder anheben,
um eine Bündigkeit mit dem neuen Asphalt zu erreichen. Nennt man das vielleicht eine sorgfältige Planung?

S. Kleck    12.04.2017

Glosse
Der Charme des  Ortes  geht immer mehr verloren, dafür bleibt Scham vor den Gästen.
Am Eingang könnte auch ein Hinweisschild zum Industriepark stehen.
Das  Argument der Stromeinsparung zeigt die ganze  Naivität und Kurzsichtigkeit der Veranwortlichen,
denn die Amortisation der  Anschaffung beträgt ca. 35 Jahre!  
Auch das Argument der Resourceneinsparung wurde  eindeutig widerlegt.
Forum Langenargen  12.04.2017

Langenargen verliert seinen Charme

Gott, bin ich erschrocken, als ich morgens die Zeitung aus dem Briefkasten holte. Die neuen Straßenlampen brannten vor dem Haus!
Davor warmes heimeliges Licht wie auf den Ansichtskarten von LA, jetzt dachte ich, ich bin auf dem Friedhof…alles schien tot!
Einfach schrecklich, so verliert Langenargen immer mehr seinen Charme. Einsparung von Energie und lfd. Kosten o.k.,
aber ein wärmeres Licht sollte es sein.
Willkommen „cooles“ Langenargen!

Heidi Kaess   11.04.2017

Die neueste Fehlplanung, verbunden mit sinnloser Steuergeldverschwendung,
sind die weißen LED-Leuchten, installiert an der Uferpromenade.
Ein Mitbürger schreibt uns: "W
enn Sie einmal etwas richtig Schlechtes sehen wollen, dann gehen Sie bei Dunkelheit
zur neuen Promenaden-Beleuchtung. Weiße Lichter, die Promenade selbst ist aber viel dunkler als bisher
(gut zu sehen vom Kiosk Richtung Hafen)".

Liebe Mitbürger, wir würden uns freuen, wenn auch Sie uns Ihre Eindrücke davon schreiben würden!

Forum Langenargen   12.04.2017

 

Wir möchten an dieser Stelle nochmals ganz deutlich betonen, dass die Verfasser alleine für ihre Beiträge verantwortlich sind. Im Gegensatz zur hiesigen Presse üben wir keine Zensur aus. So wurde z. B. ein hässlicher Brief von Herrn Scheriau vom 25.06.2015 im Forum originalgetreu wiedergegeben. Er überschüttete uns damals mit Behauptungen und Beleidigungen und verglich uns mit Kommunisten. Übrigens konnte keine seiner Behauptungen trotz mehrmaliger Aufforderung bis heute bewiesen werden.
Forum Langenargen    15.04.2017

Jetzt ist die Katze aus dem Sack!
Mit den untenstehenden Informationen wird deutlich und klar,
mit welcher Zielgebung neue Touristikregeln gegen Vermieter durchgesetzt werden sollen.
Doch lesen - und verstehen - Sie selbst.
Einzelrechnung statt Pauschalreise: Touristiker kritisieren EU-Richtlinie.
Über Nacht könnten Hoteliers, Tourismusverbände und andere touristische Dienstleister zu Reiseveranstaltern werden,
ohne dass sie es wollen.

St. Christoph am Arlberg –
Bei der Pauschalreise hat sich dieses Sprichwort zumindest bisher bewahrheitet. Obwohl es im Zeitalter des Internets vielfältigste Möglichkeiten gibt,
Reisen individuell zusammenzustellen, erfreuen sich Pauschalen noch immer großer Beliebtheit. Das könnte sich ändern – nicht wegen sinkender
Nachfrage, sondern angebotsseitiger Reduktion des Pauschalangebots.

Ende 2015 hat das EU-Parlament eine neue Pauschalreiserichtlinie beschlossen, sie tritt Mitte 2018 in Kraft. Mit Umsetzung in nationales Recht,
die auch in Deutschland geschehen muss, sollen Verbraucher im Insolvenzfall besser geschützt sein. Ursprünglich hat die Tourismuswirtschaft die
Anpassung der Pauschalreiserichtlinie noch unterstützt. Schließlich ist durch Onlineportale zuletzt einiges durcheinandergeraten im Kundenservice.
Wer eine klassische Pauschalreise bei TUI oder Thomas Cook bucht, kann sicher sein, nach der Insolvenz eines Unternehmens trotzdem reisen zu
können oder zumindest Geld zurückzubekommen.
Wer hingegen identische Einzelleistungen im Netz selbst sucht, hat diesen Schutz nicht. Verbraucherschützer machen Druck, dass sich das ändert.
Inzwischen ist unter Touristikern Ernüchterung eingekehrt; man spricht von zusätzlichen Schikanen und einem gewaltigen bürokratischen
Mehraufwand, der auf die Branche zukomme
. Über Nacht könnten Hoteliers, Tourismusverbände und andere touristische Dienstleister zu
Reiseveranstaltern werden, ohne dass sie es wollen. Wenn nämlich die mit einer Reiseleistung wie Übernachtung samt Transfer gemeinsam
gebuchten sonstigen touristischen Leistungen wie Wellnessbehandlungen, Liftkarte oder Konzertticket mehr als 25 Prozent der Gesamtbuchung
ausmachen
, (deshalb war auch das Funk-Bähnle in der Liste), ist das laut neuer Definition ein Veranstalterpaket. Der Status Reiseveranstalter bringt
aber Haftungen, vorvertragliche Informationspflichten sowie Vorsorgen für eine eventuelle Insolvenz mit sich. Letzteres stößt insbesondere Vertretern
der Hotellerie sauer auf.
Sie müssten eine Versicherung und Bankgarantie vorlegen "sagte Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer und Gesellschafter der Prodinger
Tourismusberatung, am Rande eines Tourismusseminars in St. Christoph am Arlberg. Das Unternehmen hat für den Fachverband Hotellerie in
der Wirtschaftskammer und für das Wirtschaftsministerium im Vorjahr eine Studie zur neuen Pauschalreiserichtlinie erstellt.

Fazit: Auf die Branche kommen gravierende Änderungen zu, von denen viele Beteiligte noch gar nichts ahnen. "Wieder einmal ist es die Hotellerie,
die unverschuldet zum Handkuss kommt", sagt Reisenzahn und verweist auf die verschwindend kleine Zahl von Insolvenzen, die es in Österreichs
Hotelbranche zuletzt gab. Reisenzahn geht davon aus, dass in der Hotellerie ein Umdenken stattfinden und dass künftig dem Gast statt einer
Pauschale ein Baukasten angeboten wird, aus dem gewünschte Leistungen ausgewählt und später vor Ort bezahlt werden können.

"Es wird in den nächsten Jahren zu einer neuen Paketierung von Reiseleistungen auf Destinationsebene kommen", so Reisenzahn. Lokale Marktplätze
für touristische Leistungen, die mit den Hotels in Verbindung stehen, würden in den Vordergrund treten. Wurden in der Ferienhotellerie bisher
durchwegs fixe Saisonpreise verrechnet, könnte es bald das ganze Jahr über nur mehr "Von-Bis-Preise" geben, wobei der tatsächliche Preis in Echtzeit
nach der jeweiligen Belegungssituation kalkuliert wird.

Um als Destination der vollumfänglichen Haftung und Insolvenzabsicherung zu entkommen, sollten keine Pauschalen oder
All-Inclusive-Angebote mehr ausgelobt werden,
rät Reisenzahn. In der Praxis könne das so umgesetzt werden, dass online zunächst Leistung A,
etwa die Hotelübernachtung, angeboten und abgerechnet wird und erst im Anschluss Leistung B (Skipass, Biketouren, Wellnessbehandlung),
die idealerweise direkt über den Leistungserbringer verrechnet werden soll. Um nicht als Reiseveranstalter behandelt zu werden, sei die
separate Buchung aller Leistungen ausschlaggebend
. Der Versuch, die angemahnte Insolvenzabsicherung in der Hotellerie pauschal auf
die Tourismusbank ÖHT zu übertragen, scheint vorerst vom Tisch. Es gibt rechtliche Bedenken, die nicht ausgeräumt werden konnten
(Günther Strobl, 11.4.2017).
Die Vielzahl der sog. "kleinen" Privatvermieter werde vom Markt gefegt! Manch einer sagt die EU sei der Clu
b der Konzerne!
Politiker sind Erfüllungsgehilfen einer Vereinigung, die keine Verfassung hat. Es existiert der Vertrag von Lissabon.
Ein Vertrag, keine Verfassung. Ein Vertrag ist geschäftlich. Eine Verfassung ist staatlich. Voilá!

Quelle: http://derstandard.at/2000055708643/Einzelrechnung-statt-PauschalpreisTourismusbranche-kritisiert-EU-Pauschalreiserichtlinie.
Ein Fachanwalt mit Spezialgebiet Tourismus/ Vermietung/ Haftung - tut not!
In Frankfurt und München haben die besten RA  ihren Sitz! Nicht aus BaWü!

N.N.

Die Causa EBC

Vermieter sollen plötzlich überraschender Weise für Installation von fremder EBC bezahlen. Doch was tun, wenn die Verwaltung sich künstlich Arbeit und Daseinsberechtigung auf Kosten anderer beschafft? So geschehen bei der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH. Diese ist liiert mit dem Landratsamt Bodenseekreis.
Stellen Sie sich vor, Sie sind Vermieter und über Sie wird ein künstliches Konstrukt von einer rechtlich privaten GmbH gestülpt, dessen Konzept oder Anwendung Sie absolut nicht wünschen.
Wenn Verwaltung „kreativ“ wird, dann kommt auch hier was Ungewöhnliches heraus. Jetzt bald sollen Vermieter 118 Euro brutto für die technischen Services dieser o.g. GmbH bezahlen. Zahlungen bitte nur "unter Vorbehalt"!
Wir Vermieter sind ein erheblicher Teil der Wertschöpfungskette im Wirtschaftssektor Tourismus.
Das gelebte Selbstverständnis muss getragen sein von Partnerschaft auf Augenhöhe. Ohne uns Vermieter ist ein erheblicher Teil der Geschäftsgrundlage für einige Luftschlösser der EBC nicht gegeben. Die Vermieter haben die realitätsfremden, komplizierten Verwaltungsideen der DBT/EBC weder initiiert noch gewünscht und auch nicht verursacht. Wir Vermieter sind gestandene Menschen, die mitten im Leben stehen. Weshalb sollen wir uns melken lassen? Jeder dieser Tourismus-Entscheider ist für seine Entscheidungen persönlich rechtlich haftbar zu machen.
Das Verursacherprinzip kann auch an diesem „harten“ Beispiel verdeutlicht werden.
Das Trinkwasser von Langenargen ist sehr „hart“, so die Messung der PH-Werte. Also sehr kalkhaltig. Der Kalk rieselt dort und beeinträchtigt das Trinkwasser, zerstört sämtliche damit kontaminierten Armaturen und Haushaltsgeräte. Solches Wasser ist eines „Kur“-Ortes höchst unwürdig.  Eine zwischengeschaltete Anti-Kalk-Anlage macht das Wasser sehr salzhaltig und ungesund, denn es werden wichtige Mineralien mit entfernt. Wer ist für dieses Kalk-Wasser verantwortlich? Andere Gemeinden erhalten ihr „weiches“ Trinkwasser aus dem See. Langenargen aus dem kalkhaltigen Untergrund. Wie wäre es, wenn wir die entsprechenden Rechnungen für Wartung und Reparatur der Gemeinde in Rechnung stellen? LA wäre froh, wenn es wie andere Gemeinden, ihr Seewasser nutzen könnte und nicht wegen einer verwaltungsursächlichen Fehlentscheidung fortlaufend geschädigt würde.
Den Vorschlag, eine Vereinigung der Vermieter zu gründen, begrüße ich sehr z.B. Vereinigte Vermieter Bodensee e.V. oder GmbH.

Mit freundlichen Grüßen

A. Müller   05.04.2017

 

Liebes Forum!
"Unverschämter geht´s nimmer" - dieser Leserbrief ist kein Einzelfall.


Mit grundsätzlichem demokratischen Verständnis, bilden wir Bürger die Gemeinde! Die einzelnen (rechtlich GmbH's) Abteilungen werden von uns bezahlt und sind für uns Bürger da, nicht umgekehrt! Es handelt sich um Steuern von uns Bürgern.
Wir zahlen und erhalten solche mindere Verwaltungsqualität. Wer zahlt, schafft an. Wer Fehler macht, muss lernen. Wer nicht aus Fehlern lernt, muss gehen! In Teilen ist unser Verwaltungspersonal oft relativ nicht zufriedenstellend!
Ein Minister, ein Ministrant, diese sind Diener. Die Basisqualifikation eines jeden dort angestellten oder in deren Auftrag auftretenden Menschen muss der Servicegedanke sein, In alle Richtungen! Es wird Wertschätzung, Respekt, Freundlichkeit, Verbindlichkeit, Ehrlichkeit, Kreativität, soziale Kompetenz, Charakterfestigkeit, eine gereifte Persönlichkeit, Resilienz, Dialektik und im touristischen Bereich sehr wertvoll: interkulturelle Kompetenz erwartet! In langjähriger Beratungsarbeit mit Firmen und Institutionen bestätigt sich der Volksmund massiv. Die Vorbildfunktion der Chefs ist ursächlich. Aber was tun, wenn der Chef nicht führen kann? Oft kann der Chef sich selbst nicht führen. Hat nicht ausreichende intellektuelle oder soziale Ressourcen. Dann leidet das gesamte Umfeld.
Als an die Gemeinde angeschlossener Dienstleistungsbetrieb (und das ist die TI) sollten wir Umgangsformen erwarten dürfen. Avisierte Termine mit ausreichend Vorlauf sind übliche "Sitte und Gebrauch"."Getroffene Hunde bellen". Vorsicht, hier wird konkludentes Verhalten erzeugt und Sie werden hören: "Sie haben sich ja nicht gewehrt, also waren Sie einverstanden mit diesem oder jenem". Schreien und Drohungen können strafrechtlich gut geltend gemacht werden.
Wehret den Anfängen dieses aggressiven Verhaltens. Die Würde ist unverletzlich (GG). Dokumentationen in audiovisueller Form (z.B. Handy) sind als Beweis vor Gericht nicht zugelassen, jedoch schaut sich jeder Richter diese Indizien liebend gerne an. Tragen diese doch objektiv zur Erkenntnis bei. Möglichst viele Zeugen vor Ort sind vorteilhaft! Weiter besteht die Unverletzlichkeit der Wohnung. Hinein darf nur der, dem es erlaubt ist! Sagen Sie: "Stop, ich will das nicht!". Lassen Sie sich alles Ansinnen zuvor als Brief zusenden. Mit gut leserlicher Unterschrift (Vorname, Familienname) des tatsächlichen Verantwortlichen. Sonst ist es ein ungültiger Schrieb.
Es ist weltweit üblich, dass Software online (übers Internet) aufgespielt wird. Niemand von der TI kommt in mein Haus und schon gar nicht an meinen Computer. Welch ein unmöglicher Vorgang!!! Wer mich anschreit, der entzieht eine vertrauensvolle Geschäftsgrundlage. Hier sollte eine Dienstaufsichtsbeschwerde erfolgen. WICHTIG: Alle EBC- oder Gemeinde-Softwareprogramme werden auf einer EXTERNEN  FESTPLATTE gespeichert! Spähprogramme und Trojaner sind bekannt.
Zusätzlich wollen Dir einige auch noch das Denken abnehmen. Stop! Mit allen rechtsstaatlichen Mitteln, es reicht. Stop!!! Die Verwaltung richtet ihr Verhalten nur nach verwaltungsrechtlichen Maßstäben aus?
Bitte, dann werden wir alle rechtlichen Möglichkeiten einsetzen, um diese wilde entfesselte Verwaltungskrake zurückzuweisen!

Von einem uns bekannten Schreiber

31.03.2017

Das Wort zum Sonntag

In der Presse wurde bekannt, dass der "Biketower" in Meckenbeuren endgültig gescheitert ist.
Es handelte sich um ein bundesweites Pilotprojekt, welches sogar auch eine Akkuladestation anbot.
Es zeigten sich mangelnde Akzeptanz und zunehmend technische Probleme.
Es wurden 265.000 Euro in den Sand gesetzt.
Unsere hiesigen Akkuladestationen können erst gar nicht benutzt werden, weil die Boxen für handelsübliche Akkus
sinnigerweise zu klein sind.
Kommt Ihnen das nicht alles bekannt vor?
Der Unterschied zu Meckenbeuren ist nur der, dass bei uns bisher mehr als doppelt so viel in den Sand gesetzt wurde.

Forum Langenargen   25.03.2017

Das neue "Weisswarmlicht" ist sehr weiss, jedoch kaum warm.      Wie lange ist uns dieser schöne, vertraute Anblick noch gegönnt?

Vergleichen Sie mal!   Neue Leuchten                                                       Alt und Neu

                                  Dieser schöne, warme Lichtton wird jetzt sehr schnell Vergangenheit sein!

Siegfried Kleck     19.03.2017

Der nachfolgende Leserbrief wurde von Frau Traub am Montag  Abend per Mail an die  Redaktion des MOBO geschickt.
Nachmittags wurde er bereits zusätzlich beim Rathaus eingeworfen.
Der Brief geht kritisch mit Herrn Jost und der Gemeinde um.
Wie bei gemeindekritischen Briefen üblich, wurde er nicht veröffentlicht.
Frau Traub  bat uns, einzuspringen. Diesem Wunsch haben wir gerne entsprochen.

P.S.: Auf Grund dieses Vorkommnisses haben zwei gute Bekannte den Montfortboten ab sofort gekündigt!

Forum Langenargen    16.03.2017

Leserbrief

Offener Brief an Herrn Jost, den Leiter der hiesigen Touristikabteilung

Seit einigen Tagen ist zwischen dem Rathaus und dem Hotel See-Vital direkt unter dem Arbeitszimmer des Bürgermeisters ein
großes Werbebanner für die EBC ausgespannt. Weiterhin verunstaltet ein großes entsprechendes Werbeplakat die Mauer zum
Landungssteg.  Auf diesen Werbeträgern wird darauf hingewiesen, dass die EBC bei den Gastgebern erhältlich ist. Übrigens sind
95 % Gastgeberinnen! Die überwiegende Anzahl der privaten Gastgeber(-innen) lehnen diese unsinnige Karte ab und klagen
deshalb stellvertretend durch Frau Pfleiderer beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim.
Die Werbeträger missachten diese deutliche Mehrheit der Privatvermieter(-innen) und beschreiben eine eindeutige Unwahrheit.
Wir verwahren uns gegen diese missbräuchliche Instrumentalisierung und fordern unverzüglich die Entfernung dieser
provozierenden Werbeträger. Wie zu erfahren war, liegt hier ein  mehrfacher  Verstoß gegen die Werbegestaltungssatzung
der Gemeinde vor und zwar gegen die Paragraphen 3 sowie 7 insbesonders 12 . Nach Paragraph 13 begeht die Gemeinde
somit eine eindeutige Ordnungswidrigkeit.
Herr Jost, es gäbe sicherlich vernünftigere Dinge zu regeln, als nicht erlaubte Werbeträger anzubringen.
Gäste, die mit Kindern auf dem Radweg von Kressbronn nach Langenargen kommen,  müssen an der Einmündung zum Bleichweg
die  Straße kreuzen, was vor allem mit  kleinen Kindern oft lebensbedrohlich ist. Hier müsste ein Warnschild für Autofahrer an
beiden Seiten angebracht werden. Weiterhin wäre in diesem Zusammenhang dringend ein Tempolimit von 30 km /h erforderlich.
Das wäre für Gäste und  Einheimische ein großer Gewinn.

Christa Traub      Langenargen   13.03.2017

Herr Jost hat nach Kenntnisnahme des Leserbriefes Frau Traub telefonisch belästigt und beschimpft.
Er behauptete, er hätte mit der Angelegenheit nichts zu tun, zuständig sei das Bauamt 
???
Außerdem wäre alles gesetzeskonform.

Dass hier mal wieder die Unwahrheit gesagt wurde, erkennen Sie an der beigefügten Werbeanlagengestaltungssatzung ( z.B. §12):

 Satzung über die örtlichen Bauvorschriften zur Regelung der Gestaltung von Werbeanlagen

"Werbeanlagengestaltungsgesetz"

Rechtsgrundlagen:                 § 74 Abs. 1 Nr. 2 LBO für Baden-Württemberg
                                               § 4 GemO für Baden-Württemberg
Neufassung:                           24.11.199
Änderungen:

GEMEINDE LANGENARGEN
BODENSEEKREIS
Satzung
über die örtlichen Bauvorschriften zur Regelung
der Gestaltung von Werbeanlagen
"Werbeanlagengestaltungssatzung"

Nach § 74 Abs. 1 Nr. 2 LBO für Baden-Württemberg in der Fassung von 8. August 1995 (Gesetz-blatt S. 617), i.V.m. § 4 GemO für Baden-Württemberg in der Fassung vom 03. Oktober 1983 (Gesetzblatt S. 578, ber. S. 720), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften vom 18. Mai 1987(Gesetzblatt S. 161), hat der Gemeinderat der Gemeinde Langenargen folgende örtliche Bauvorschriften zur Regelung der Gestaltung von Werbeanlagen als Satzung beschlossen:

§ 1 Räumlicher Geltungsbereich

Der räumliche Geltungsbereich der Werbeanlagengestaltungssatzung erstreckt sich auf das gesamte Gemeindegebiet Langenargen. Vom Geltungsbereich ausgenommen sind die Geltungsbereiche der Bebauungspläne "Krumme-Jauchert / Mühlesch", "Gewerbegebiet Bierkeller", der als Gewerbegebiet ausgewiesene Teil des Bebauungsplangebietes "Amthausstraße / Eisenbahnstraße" und der Geltungsbereich der Ortsbildsatzung "Städtle". Im Bereich bestehender rechtskräftiger Bebauungspläne ergänzen die Festsetzungen dieser Werbeanlagengestaltungssatzung die Regelungen der Bebauungspläne, soweit keine eindeutigen Regelungen zur Gestaltung von Werbeanlagen dort getroffen werden.

§ 2 Genehmigungspflicht

Die Errichtung von Werbeanlagen i.S.v. § 2 Abs. 9 LBO bedarf der Baugenehmigung mit Ausnahme der lt. Anhang zu § 50 Abs. 1 LBO Nr. 55 und 56 genannten verfahrensfreien Werbeanlagen. Die Zulässigkeit regelt § 4 der Satzung.

§ 3 Gestaltung

Werbeanlagen müssen sich in Form, Maßstab, Farbe und Material in das Ortsbild einfügen. Ihre Anbringung darf weder die Einheitlichkeit der Fassade noch wesentliche Architekturteile beeinträchtigen.

§ 4 Zulässigkeit von Werbeanlagen

Werbeanlagen sind in an der Stätte der Leistung zulässig. Für jedes Geschäft ist nur eine Werbeanlage zulässig. Verschiedene Werbeanlagen an einem Gebäude sind aufeinander abzustimmen.

§ 5 Anbringen und Größe der Werbeanlage

(1) Im reinen Wohngebiet, allgemeinen Wohngebiet, besonderen Wohngebiet, Dorf-, Mischgebieten und Sondergebieten (nach § 10 Baunutzungsverordnung auNVO)   und im Bahnhofsbereich (I, Plan 1), oder in Gebieten die dieser Klassifizierung in der Baunutzungsverordnung entsprechen sind Werbeanlagen
- horizontal anzubringen und max. bis zur Fensterbrüstung des 1. Obergeschosses zulässig,
- Werbeanlagen dürfen folgende Maße nicht überschreiten: Länge max. 2/3 der Fassaden-breite, jedoch max. 5 m Länge
- Schrifthöhe max. 40 cm,
- für Schriften sind Einzelbuchstaben direkt ohne Grundplatte auf die Fassade zu setzen oder aufzumalen.
- Die Werbeanlagen sind an der Fassade anzubringen.
- Freistehende Werbeanlagen sind nicht zulässig.
(2) Im Kern-, Gewerbe-, Industrie- und sonstigen Sondergebieten (nach § 11 BauNVO), oder Gebieten, die dieser Klassifizierung in der Baunutzungsverordnung entsprechen, sind Werbeanlagen wie folgt zulässig:
- am Gebäude max. 5% der Wandfläche; sie sind waagrecht anzubringen,
- als freistehendes Schild, wenn das Gebäude mind. 4,00 m von der Straßenkante zurückgesetzt ist, bis 1,50 qm Werbefläche (einseitige Beschriftung). Bei beidseitiger Beschriftung bis 1 qm Werbefläche.

§ 6 Lichtwerbung

(1) Im reinen Wohngebiet, allgemeinen Wohngebiet, besonderen Wohngebiet, Dorf-, Mischgebieten und Sondergebieten (nach § 10 BauNVO),
im Bahnhofsbereich (I, Plan 1) oder in Gebieten die dieser Klassifizierung in der Baunutzungsverordnung entsprechen, ist Lichtwerbung nur zulässig
als hinterleuchtete bzw. angestrahlte Anlage; selbstleuchtende Schriften und neonhinter-leuchtete Plexiglas-, Plastik- und Glaskästen sind nicht zulässig.
(2) Im Kern-, Gewerbe-, Industrie- und sonstigen Sondergebieten nach § 11 BauNVO, oder Gebieten die dieser Klassifizierung in der Baunutzungsverordnung entsprechen, gelten die Einschränkungen nach § 11 dieser Satzung, soweit ein Bebauungsplan keine weitergehenden Festsetzungen trifft.
Es gelten dann die Regelungen des jeweiligen Bebauungsplanes.

§ 7 Farbgebung

Die Werbeanlage muss in der Farbgebung zurückhaltend und auf die Fassade abgestimmt sein. Grelle Signalfarben sind unzulässig.

§ 8 Schaukästen

Schaukästen sind im Erdgeschoss als Ausnahme zulässig, wenn sie folgende Maximalmaße nicht überschreiten:

• Höhe: 1,50 m;
• Breite: 1,50 m;
• Tiefe: 0,20 m

§ 9 Plakatwände

(1) Plakatwände sind zum Schutz des Ortsbildes und eines positiven Gesamteindruckes der Gemeinde an folgenden Plätzen unzulässig, um eine Verunstaltung des positiven Gesamteindruckes zu verhindern:
- Bahnhofsbereich (I, Plan 1),
- Platz "Bois-le-Roi" (II, Plan 1),
- entlang der Oberen Seestraße (III, Plan 1),
- im Bereich der Parkplätze Tiefgarage Schloss Montfort (I, Plan 2), beim Strandbad (III, Plan 2),
- entlang der Unteren Seestraße (II, Plan 2),
- Marktplatz (I, Plan 3)
In den übrigen Fällen sind Plakatwände gestalterisch an die Umgebung anzupassen und dürfen das Ortsbild nicht verunstalten. Die angesprochenen Bereiche sind in den Plananlagen 1, 2 und 3 dargestellt. Die Pläne sind Bestandteil dieser Satzung.
(2) Die Regelungen des § 9 Abs. 1 gelten auch für Plakatwände in Bushaltehäusern.

§ 10 Litfasssäulen

Litfasssäulen sind in den in § 9 genannten Bereichen als Ausnahme zulässig. Die Gestaltung muss sich in das Gesamtgefüge der betroffenen Örtlichkeit einfügen.

§ 11 Unzulässige Werbeanlagen

(1) Im reinen Wohngebiet, allgemeinen Wohngebiet, besonderen Wohngebiet, Dorf-, Mischgebieten und Sondergebieten (nach § 10 BauNVO), im Bahnhofsbereich (I, Plan 1) oder in Gebieten die dieser Klassifizierung in der Baunutzungsverordnung entsprechen, sind Leuchttransparente, Anlagen mit wechselndem bewegten oder farbigen Licht, bewegliche Werbeanlagen und Lichterketten unzulässig.
(2) Im Kern-, Gewerbe-, Industrie- und sonstigen Sondergebieten nach § 11 BauNVO, oder Gebieten die dieser Klassifizierung in der Baunutzungsverordnung entsprechen, sind Anlagen mit wechselndem bewegten oder farbigen Licht, bewegliche Werbeanlagen und Lichterketten unzulässig.
(3) Während der Weihnachtszeit sind Lichterketten zulässig (1. Advent bis Hlg. 3 König).

§ 12 Werbefahnen

Werbefahnen und Werbetransparente sind unzulässig.

§ 13 Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrig im Sinne des § 75 LBO handelt, wer der örtlichen Bauvorschrift für Gestaltung der Werbeanlagen nach den § 1-12 dieser Satzung zuwiderhandelt.

§ 14 Befreiungen

Im Einzelfall können von den Festsetzungen dieser Satzung gem. § 56 Abs. 5 LBO Befreiungen erteilt werden.

§ 15 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit der ortsüblichen Bekanntmachung nach § 12 BauGB in Kraft.

Forum Langenargen    23.03.2017

Auch in Langenargen gibt es eine Bankenkrise: Siehe Forum "Bänke"

Hallo anonyme Freunde des satirischen Humors!

Uns ist das Lachen längst vergangen!
Dürfen wir die herrlichen Beiträge auch anderen Bürgern zu Gute kommen lassen?
Sollten noch mehr Beiträge folgen, könnte man das zu einem Münzhof-Kabarett ausarbeiten!
Bitte einfach eine Kurzantwort in den Briefkasten werfen.

Dr. H. Walter   13.03.2017

Ausschnitte aus einem Brief eines unbekannten Bürgers

Die Werbebanner für die EBC am Rathaus und an der Landungsstegmauer, zählen zu den kostenpflichtigen Angeboten der Gemeinde an Werbende.
Welchen korrekten Listenpreis hat die EBC an die Gemeinde bezahlt? Rechnung? Wer hat die Kosten für die Produktion und die Aufhängung
der Banner übernommen? Die Gesamtkosten für die Banner sind pure (Steuer-) Geldverschwendung und zeigen die fehlende Moral und Verantwortung.
Die Rechtslage scheint sehr ungünstig für die ursprüngliche EBC. Inhaltlich sind die Werbebanner sehr grenzwertig und provozieren vorsätzlich Konflikte.
Dort steht "bei Ihrem Gastgeber erhältlich". Das suggeriert dem Gast falsche Tatsachen.
Eine solche Aktion ist im Kontext höchst destruktiv. Es entsteht der Eindruck, dass die Gemeinde die Gäste zum Prellbock machen will und rechnet
Kollateralschäden der Vermieter mit ein. Solche Aktionen spiegeln fachliche und soziale Inkompetenz sowie Ohnmacht der Verantwortlichen wieder.
Kein Fairplay, kein Teamwork.
Rechtlich ist eine öffentliche Information und Bewerbung der EBC möglich, die Aussage, diese sei "bei Ihrem Gastgeber erhältlich" ist aber vorsätzlich
unwahr! Stellen Sie sich vor, dort stünde: "Demokratie und Empathie hier beim Bürgermeister erhältlich".
Als Gast würde ich das glauben, aber ob es tatsächlich der Wahrheit entspricht?
Mit hoch erhobener Nase sieht man dieses Banner besonders gut.
Dass der Burgerking das Transparent nicht gesehen haben will, erscheint sehr fragwürdig.
Dass der Burgerking sich über Rechtsstaatlichkeit hinwegsetzt, erscheint immerhin gut möglich.

XXXXXX   13.03.2017

Das nennt man Inkompetenz

Herr Jost hat sich bezüglich Inkompetenz schon einen Namen gemacht.
Leere Willkommensstationen, unbrauchbare Akkuladestationen, jetzt bereits verschleißende Tropenholzbänke und der Schilderwahnsinn tragen seine
Handschrift. Letztes Jahr kam es beim Druck eines Flyers für die Einrichtung "Firlefanz", zur Angabe völlig falscher Zeiten. Die gesamte Auflage musste
vernichtet und neu gedruckt werden. Vor drei Wochen fand sich auf der Homepage der Touristikabteilung der Hinweis, dass in Langenargen für Besitzer
der EBC 15 Angebote kostenlos seien. Wir entdeckten, dass davon 7 schon immer umsonst angeboten worden waren.
Besonders kurios war das kostenlose Angebot für das Funkbähnle, welchem schon Monate vorher von ihm persönlich per E-Mail gekündigt worden war.
Kurz nach unserer Veröffentlichung verschwand der Hinweis spurlos. 
Nun fiel einer Vermieterin auf, dass der alte Meldeschein, den sie sich noch vor drei Wochen geholt hatte, einen Unterschied zu dem vor einigen Tagen
geholten Schein aufwies: Beim alten Schein war ein Anhang fest einfügt, der ähnliche fehlerhafte Behauptungen einschließlich des Funkbähnle enthielt.
Offensichtlich mussten deswegen alle alten Meldescheine vernichtet werden und neue Scheine gedruckt werden!
Neulich brüstete er sich damit,10 000 Plastikkarten für die EBC gekauft zu haben.
Was passiert, wenn die Karten den juristisch geforderten Ansprüchen nicht entsprechen?
Jeder Selbständige müsste ganz selbstverständlich mit seinem Privatvermögen dafür haften!

Dr. H. Walter    11.03.2017

Ein weiteres Zeichen der Inkompetenz von Herrn Jost
Obwohl schon lange bekannt war, dass die Gemeinde beschlossen hatte, helle weiße LED Lampen im Ufer- und Hafenbereich
anzuschaffen, ließ Herr Jost es sich nicht nehmen, den Luxusvan für das Touristikbüro mit einer überdimensionalen Abbildung
einer pittoresken Abendstimmung mit warmem Licht im Hafenbereich zu bedrucken.
Das Problem ist nun, dass das Bild in Kürze wegen der grellen weißen Lampen nicht mehr stimmt!

Forum Langenagen 20.03.2017

Und das ist erst der Anfang... Die Gäste werden merken, dass andere Regionen dieselbe Leistung weitaus günstiger anbieten... 

Jochen Kirchhoff   11.03.2017